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Band 4

LU guidance d89f6558b4d34e94ce5d

https://lexipedia.io/de/docs/ch-lu/tax-guidance/lu-guidance-d89f6558b4d34e94ce5d/de/band-4

Abgerufen am 12. Sept. 2026

  1. Dokumente
  2. Luzern
Quelle

Band 4

Luzerner Steuerbuch

BAND 4

1.1.2009 -1-

Luzerner Steuerbuch

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Inhaltsübersicht

Band 4

Inhaltsverzeichnis

Sachregister

Abkürzungsverzeichnis

Weisungen Schatzungsgesetz

Rechtsgrundlagen

Allgemeine Bestimmungen

Nicht überbaute NL-Grundstücke

Überbaute NL-Grundstücke

Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke

Anhang / Tabellen

1.1.2007 -1-

Inhaltsübersicht Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

Inhaltsverzeichnis

I Rechtsgrundlagen I/1 Gesetz über die amtliche Schatzung des unbeweglichen Vermögens (Schatzungsgesetz; SRL Nr. 626) I/2 Vollziehungsverordnung zum Gesetz über die amtliche Schatzung des unbeweglichen Vermögens (Schatzungsverordnung; SRL Nr. 627) I/3 Steuergesetz des Kantons Luzern (SRL Nr. 620) I/4 Verordnung über die Gebühren im Schatzungswesen (SRL Nr. 686) I/5 Spruchgebühren im Einspracheverfahren I/6 Spruchgebühren für Katasterschatzungen gemäss § 7 Abs. 2 Schatzungsgesetz I/7 Neuschatzungsbeschluss 2007 (NL) I/8 Neuschatzungsbeschluss 2003 (NL) I/9 Neuschatzungsbeschluss (L) I/10 Weisungen betreffend die Verkehrswertschatzung von Liegenschaften zu steuerlichen Zwecken II Allgemeine Bestimmungen nichtlandwirtschaftliche Grundstücke II/1 Bedeutung der Werte

1. Realwert

2. Ertragswert

3. Katasterwert

4. Mietwert von selbstgenutzten Liegenschaften

II/2 Begriffsdefinitionen II/3 Schatzungsgrundsätze

1. Neuschatzung

1.1 Herleitung

1.2 Umfang

2. Revisionsschatzung

2.1 Herleitung

2.2 Revisionsgründe

2.3 Umfang

3. Berichtigung

1.1.2008 -1-

Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

3.1 Herleitung

3.2 Umfang

4. Schatzungsverteilung

4.1 Herleitung

4.2 Umfang

5. Schatzungsgegenstand

5.1 Begriff

5.2 Zusammengesetzter Schatzungsgegenstand

5.3 Betriebseinheit

5.4 Bestandteil/Zugehör

5.5 Investitionen Dritter

5.6 Getrennte Schatzung von Dauerbaute und Boden

6. Rundung von Werten

6.1 Rundungsregel

6.2 Keine Rundung

6.3 Fakultative Rundung

6.4 Zwingende Rundung

7. Mindest-Katasterwert

7.1 Grundsatz

7.2 Ausnahmen

8. Rechtsmittelverfahren

8.1 Grundsatz

8.2 Einsprache

8.3 Verwaltungsgerichtsbeschwerde

9. Sistierung

II/4 Rechte und Lasten

1. Begriff

2. Rechtsgrundlagen

3. Einfluss auf den Katasterwert

4. Bewertung

III Bewertung nichtlandwirtschaftlicher Grundstücke ohne Bauten III/1 Begriff

-2- 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

III/2 Basisobjekt

1. Flächenmass

1.1 Flächenmass beim Grundbuchsystem

1.2 Flächenmass unvermessener Grundstücke

1.3 Ausscheiden von Flächenanteilen

2. Bewertung

2.1 Bewertungsgrundsatz

2.2 Bewertungsfaktoren

2.3 Landrichtwert/Katasterwert

2.4 Bauzone II. Etappe

2.5 Öffentliche Zone

2.6 Übriges Gebiet

III/3 Baurechtsbelastetes Grundstück

1. Begriff

2. Schatzungsgrundsatz

3. Bewertung

4. Baurechtsähnliche Verhältnisse

5. Der Wert des unausgeübten Baurechts

III/4 Grundstück mit Anlagen (Tiefbauten)

1. Begriff

2. Schatzungsgrundsatz

3. Bewertung

3.1 Grundsatz

3.2 Realwert

3.3 Ertragswert

3.4 Katasterwert

III/5 Abbau und Deponiegrundstück

1. Begriff

2. Betriebsareal und Betriebsgebäude

2.1 Betriebsareal

3. Abbaugut

4. Landwirtschaftliche Flächen

5. Noch nicht rekultiviertes Land

1.1.2008 -3-

Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

5.1 Deponien

6. Abbau durch Dritte

7. Bewertung durch Punktierung

IV Bewertung nichtlandwirtschaftlicher Grundstücke mit Bauten IV/1 Allgemeines

1. Begriff

2. Bewertungsregeln

IV/2 Basisobjekt

1. Realwert

1.1 Neuwert der Bauten (BKP 2)

1.2 Nicht im Bauwert enthaltene Anlagen (BKP 3)

1.3 Umgebung (BKP 4)

1.4 Baunebenkosten (BKP 5)

1.5 Rechte und Lasten

1.6 Wertminderung

1.7 Landwert

1.8 Berechnung des Landwertes für Mehrflächen

1.9 Miteigentumsanteile

1.10 Realwert

2. Ertragswert

2.1 Jahresmietwert

2.2 Kapitalisierung

2.3 Ertragswertberechnung

3. Katasterwert

3.1 Gewichtung Realwert

3.2 Gewichtung Ertragswert

4. Bereinigungen

5. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

IV/3 Einfamilienhaus (EFH), Objektart 10

1. Begriff

2. Realwert

3. Ertragswert

-4- 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

3.1 Jahresmietwert

3.2 Kapitalisierung

3.3 Ertragswertberechnung

4. Katasterwert

5. Bereinigungen

6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

IV/4 Stockwerkeigentum (StWE), Objektart 11, 14, 16 und 21

1. Begriff

2. Bewertung

3. Realwert

3.1 Realwert des Stammgrundstückes

3.2 Realwert des StWE-Grundstückes

4. Ertragswert

4.1 Jahresmietwert

4.2 Kapitalisierung

4.3 Ertragswertberechnung

5. Katasterwert

6. Bereinigungen

7. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

IV/5 Mehrfamilienhaus (MFH), Objektart 12

1. Begriff

2. Bewertung

3. Realwert

4. Ertragswert

5. Katasterwert

6. Bereinigungen

7. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

IV/6 Zweitobjekt

1. Begriff

2. Realwert

3. Ertragswert

3.1 Jahresmietwert

3.2 Kapitalisierung

1.1.2008 -5-

Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

3.3 Kapitalisierung

4. Katasterwert

5. Bereinigung

6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

IV/7 Wohn-/Geschäftshaus, Geschäftshaus, Objektart 20

1. Begriff

2. Realwert

3. Ertragswert

4. Katasterwert

5. Bereinigung

6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

IV/8 Gastgewerbe, Objektart 22

1. Begriff

1.1 Nach gastgewerblichen Normen sind zu schätzen

1.2 Nicht nach gastgewerblichen Normen zu schätzen

2. Realwert

3. Ertragswert

4. Katasterwert

5. Bereinigung

6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

IV/9 Anlage für Freizeit/Sport, Objektart 23

1. Begriff

2. Realwert

3. Ertragswert

4. Katasterwert

5. Bereinigung

6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

IV/10 Gewerbeobjekt, Objektart 24

1. Begriff

2. Realwert

3. Ertragswert

4. Katasterwert

-6- 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

5. Bereinigung

6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

IV/11 Industrie und Grossgewerbe, Objektart 25

1. Begriff

2. Realwert

3. Ertragswert

4. Katasterwert

5. Bereinigung

6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

IV/12 Transportanlage, Objektart 24

1. Begriff

2. Realwert

3. Ertragswert

4. Katasterwert

5. Bereinigung

6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

IV/13 Ver- und Entsorgungsanlage

1. Begriff

2. Realwert

2.1 Neuwert der Bauten

3. Ertragswert

4. Katasterwert

5. Bereinigung

6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

IV/14 Öffentliches Objekt, Objektart 30 - 33

1. Begriff

2. Realwert

3. Ertragswert

4. Katasterwert

5. Bereinigung

6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

IV/15 Baurecht (Baurechtsbaute, Baurechtsnutzung)

1. Begriff

1.1.2008 -7-

Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

2. Schatzungsgrundsatz

3. Realwert

4. Ertragswert

5. Katasterwert

6. Bereinigung

7. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

IV/16 Unvollendetes Objekt

1. Begriff

2. Bewertung

2.1 Abbruchobjekt

2.2 Objekt mit verwendbaren Bauteilen, ev. teilweise nutzbar

2.3 Stockwerkeigentum

2.4 Teilweise genutztes Objekt

3. Bereinigung

4. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

V Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke V/1 Allgemeines

1. Grundsatz

2. Rechtliche Grundlagen

3. Anwendungsbereich

3.1 Bundesrecht

3.2 Kantonales Recht

V/2 Abgrenzung Landwirtschaft (L) / Nichtlandwirtschaft (NL)

1. Grundsatz für die Zuordnung und Bewertung

2. Abgrenzungsfragen

2.1 Zuständigkeit

2.2 Regelung im Einzelnen

2.3 Betriebe mit mehreren Wohnungen

2.4 Sonderregelung bei Nebenbetrieben

2.5 Produzierender Gartenbau

2.6 Bewertung von landwirtschaftlichen Teilflächen durch die

Schatzungsbehörde für nichtlandwirtschaftliche Grundstücke V/3 Forstwirtschaft (nichtlandwirtschaftliche Grundstücke mit Waldanteil)

-8- 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

1. Schatzungstechnische Zuordnung

1.1 Flächen mit amtlichem Feststellungsentscheid

1.2 Flächen mit Waldbäumen und/oder Waldsträuchern ohne amtlichen

Feststellungsentscheid

1.3 Schatzungswerte für Wald

VI Anhang Tabellen VI/1 Neuwert der Bauten

1. Wohnbaukostenindex

2. Definition Indexhaus Gebäudeversicherung

3. Richtwerte für die Bestimmung des Neubauwertes

4. Beispiele m3-Werte von Bautypen

5. Tankstellen

6. Liegenschaftsunterhalt, Energiespar- und

Umweltschutzmassnahmen

7. Promilleanteile an den Gebäudekosten (BKP 2)

VI/2 Umgebung und Baunebenkosten

1. Umgebung (BKP 4)

2. Baunebenkosten (BKP 5)

VI/3 Wertminderung

1. Technische Altersentwertung

2. Bestimmung des mittleren wirtschaftlichen Alters

3. Wertminderung von Bestandteilen

4. Wertminderung von Umgebung (BKP 4)

7. Wertminderung von Baunebenkosten (BKP 5)

8. Lebensdauer von Baumaterialien, Apparaten und Installationen

VI/4 Landwert

1. Landbewertung unter Berücksichtigung der Nutzung

2. Bewertung von Hofraum in der Landwirtschaftszone

3. Abbruchkosten

4. Pfählungen

5. Erschliessungskosten

6. Lageklassenzahl

VI/5 Mietwert

1. Jahresmietwert Wohnen

1.1.2008 -9-

Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

2. Jahresmietwert von Geschäfts-, Gewerbe- und übrigen Flächen

3. Durchschnittsmietwerte in Fr./m2

4. Mietwert für Tierhaltungsräume in Fr./m2

5. Mietzinsindex Wohnen

6. Mietzienserhöhung/-senkung aufgrund von

Hypothekarzinsveränderungen

7. Mietwerte von identischen Wohneinheiten

VI/6 Kapitalisierung

1. Zinssätze der Luzerner Kantonalbank ab 1975

2. Kapitalkosten

3. Bewirtschaftungskosten (Zuschläge zu den Kapitalkosten)

VI/7 Katasterwert

1. Katasterwert mit Einbezug des Ertragswertes

2. Katasterwert ohne Einbezug des Ertragswertes

VI/8 Ergänzende Weisungen

1. Weisung für die Neuschatzung der nichtlandwirtschaftlichen

Grundstücke ohne Bauten (Nichtüberbaute NL-Grundstücke)

2. Weisung über Grundstücke, die sich in Überbauung befinden

3. Weisung über Bewertung von nichtüberbautem Land im übrigen

Gemeindegebiet

4. Weisung über die Schatzungspraxis bei Miteigentumsgrundstücken

5. Ergänzende Weisung zum Beschlussprotokoll der Besprechung vom

6. April 1989 betreffend Vorgehen bei der Neuschatzung

zusammengesetzter Schatzungsgegenstände

6. Weisung betreffend WEG / KWE Bauten

VI/9 Listen / Verzeichnisse

1. Landesindex der Konsumentenpreise

2. Objektarten-Codes

3. Eigentümer-Codes

4. Abkürzungen im Schatzungsprotokoll

VI/10 Steuerrecht

1. Mietwertverordnung

2. Steuereinheiten

3. Steuerliche Auswirkungen der Schatzung

- 10 - 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

VI/11 Schatzungsamt / Schätzer/innen

1. Adressverzeichnis der kantonalen Schatzungsexperten

2. Adressverzeichnis der kantonalen Schätzer und Schätzerinnen für

nichtlandwirtschaftliche Grundstücke

3. Expertenkreiseinteilung

4. Schätzer/innenzuteilung

5. Schätzer/innenzuteilung nach Gemeinden für

nichtlandwirtschaftliche Grundstücke

6. Verzeichnis der Gemeindekanzleien

7. Verzeichnis der Grundbuchämter

8. Verzeichnis Kantonales Schatzungsamt

9. Adressverzeichnis der Kantonalen Schätzer und Schätzerinnen für

landwirtschaftliche Grundstücke

10. Schätzer/innenzuteilung nach Gemeinden für landwirtschftlcihe

Grundstücke

11. Adressverzeichnis der Gemeindesachverständigen

12. Schätzer von speziellen Objekten

1.1.2008 - 11 -

Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

- 12 - 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Sachregister

Sachregister

A

Abbau und Deponie, III / 5 Abbruchkosten, VI / 4 Abgrenzung Landwirtschaft / Nichtlandwirtschaft , V / 2 Abkürzungen im Schatzungsprotokoll, VI / 9 Abschreibungsbeschluss, II / 3 Adressen kantonale Expert/innen, VI / 11 Adressen Schätzer/innen LW, VI / 11 Adressen SchätzerInnen NL, VI / 11 Altersentwertung, VI / 3 Altersentwertungsabzug, VI / 3 Altersentwertungstabelle, VI / 3 amtliche Schatzung, I / 1 Anlage für Freizeit/Sport, Begriffsdefinition, IV / 9 Anlage- und Unterhaltskosten, Abgrenzung, VI / 1 Anlagen (Tiefbauten), III/4 Anpassung Katasterwerte, I / 1 Anschlusskosten, VI / 2 Augenschein, I / 2 Ausbeutung, III / 5 Ausbeutung durch Dritte, III / 5 Ausbeutungsgut, III / 5 Ausgebeutetes, noch nicht rekultiviertes Land, III / 5 Ausnützungstransfer, III / 2

B

bäuerliches Bodenrecht, V / 1 Basisobjekt, III / 2 ; IV / 2 Baunebenkosten, IV / 2 ; VI / 2 Baurecht, III / 3 Baurecht (Baurechtsbaute, Baurechtsnutzung), IV / 15 Baurechtsähnliche Verhältnisse, III / 3 Baurechtsbelastetes Grundstück, III / 3 Bauten, VI / 1 Bautypen, VI / 1 Bauzone, III / 2 Bedeutung der Werte, II / 1

-1-

Sachregister Luzerner Steuerbuch

Begriff: Baurechtsbelastetes Grundstück, III / 3 Begriffsdefinitionen Schatzungsgesetz, II / 2 Beispiele m3-Werte von Bautypen, VI / 1 Bereinigungen, IV / 2 Berichtigung Katasterwert, II / 3 beschleunigte Revisionsschatzung, I / 2 beschleunigtes Katasterschatzungsverfahren, I / 4 Bestandteil, II / 3 Betriebsareal und Betriebsgebäude, III / 5 Betriebseinheit, II / 3 Bewertung, III / 2 ; III / 3 ; III/4 Bewertung nach Punktierung, III / 5 Bewertungsfaktoren, III / 2 Bewertungsgrundsatz, III / 2 Bewertungsregeln, IV / 1 Bewertungsvorschriften, II / 3 Bewirtschaftungskosten, VI / 6 Bodenbewertung, VI / 4 Bodenwert, II / 1

D

Definition Indexhaus Gebäudeversicherung, VI / 1 Durchschnittsmietwert, VI / 5

E

Eigentümer-Codes, VI / 9 Einfamilienhaus (EFH), Bewertung, IV / 3 Einsprache, Katasterwert, II / 3 Entsorgungsanlage, IV / 13 Entwertung, VI / 3 Ergänzende Weisungen, VI / 8 Erschliessungskosten, VI / 2 Ertragswert, I / 1 ; II / 1 ; IV / 2 Ertragswertfaktor, VI / 7 Ertragswertschatzung, V / 1 Expertenkreis 1, VI / 11 Expertenkreis 2, VI / 11 Expertenkreis 3, VI / 11 Expertenkreiseinteilung, VI / 11

F

Flächenanteil, III / 5 Flächenmass, III / 2

-2-

Luzerner Steuerbuch Sachregister

Forstwirtschaft, V/4 Freizeitanlagen, Bewertung, IV / 9

G

Gastgewerbe, Bewertung, IV / 8 gastgewerbliche Normen, IV / 8 Gebäudekosten, VI / 1 Gebäudeneuwert, VI / 1 Gebäudeversicherung, VI / 1 Gebühren für Katasterschatzungen, I / 6 Gebühren im Einspracheverfahren Katasterschatzungen, I / 5 Gebühren im Schatzungswesen, I / 4 Gemeindekanzleien, Verzeichnis, VI / 11 Gemeindesachverständige, Verzeichnis, VI / 11 Geschäftshaus, Bewertung, IV / 7 Gewässerflächen, III / 2 Gewerbeobjekt, Bewertung, IV / 10 Golfanlagen, VI / 2 Grossgewerbe und Industrie, IV / 11 ; VI / 1 Grundbuchämter, VI / 11 Grundbuchsystem, III / 2 Grundstück mit Anlagen (Tiefbauten), III/4 Grundstück, landwirtschaftliches, V Grundstücke ohne Bauten, III

H

Hauptgruppen-Methode, VI / 3 Hilfswerte, VI / 2 Hofraum, Bewertung, VI / 4

I

Immobilienbewertung, VI / 11 Index Gebäudeversicherung, VI / 1 Industrie, IV / 11 Industriegeleise, VI / 2 Investitionen Dritter, II / 3

J

Jahresmiete, IV / 3 Jahresmietwert, IV / 2 ; VI / 5

K

-3-

Sachregister Luzerner Steuerbuch

kapitalisierter Jahresmietwert, II / 1 Kapitalisierung, VI / 6 Kapitalisierungssatz, VI / 6 Kapitalisierungszuschlag, VI / 6 Kapitalkosten, VI / 6 Katasterschatzung, I / 2 ; I / 3 Katasterwert, II / 1 ; III / 2 ; IV / 2 Katasterwert mit Einbezug des Ertragswerts, VI / 7 Katasterwert ohne Einbezug des Ertragswerts, VI / 7 Katasterwert von Rechten und Lasten, II / 4 Katasterwertverteilung, II / 3

L

Lageklassenmethode, IV / 2 Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke, I / 2 ; V Landesindex der Konsumentenpreise, Totalindex, VI / 9 Landrichtwert, III / 2 Landwert, VI / 4 Landwirtschaftliche Flächen, III / 5 landwirtschaftliche Grundstücke, I / 1 ; I / 2 landwirtschaftliche Nutzfläche, III / 2 landwirtschaftliche Schatzung, V / 1 ; V / 2 landwirtschaftlicher Ertragswert, V / 3 Lasten, II / 4 Lebensalter, VI / 3 Lebensdauer von Baumaterialien, Apparaten und Installationen, VI / 3 Liegenschaftssteuer, I / 3 Liegenschaftsunterhalt, Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen, VI / 1

M

Marktmiete, II / 1 Mehrfamilienhaus, IV / 5 ; IV / 7 Mietwert, VI / 5 Mietwert von selbstgenutzten Liegenschaften, II / 1 Mietwertverordnung, VI / 10 Mietzinserhöhung/-senkung aufgrund von Hypothekarzinsveränderungen, VI / 5 Mietzinsindex Wohnen, VI / 5 Mindest-Katasterwert, II / 3 Minimalsteuer, I / 3 Miteigentum, IV / 4 Miteigentumsgrundstücke, VI / 8 mittleres wirtschaftliches Alter, VI / 3

N

-4-

Luzerner Steuerbuch Sachregister

Nachführen der Katasterschatzungsakten, I / 2 nachträgliche Vermögenssteuer, I / 3 Nebenbetriebe, V / 2 Nebenkosten, IV / 2 ; VI / 2 Netzkostenbeitrag, VI / 2 Neubauwert, VI / 1 Neufestsetzung einer Schatzung, II / 3 Neuschatzung, I / 1 ; II / 3 Neuschatzung zusammengesetzter Schatzungsgegenstände, VI / 8 Neuschatzungsbeschluss, I / 7 Neuschatzungsbeschluss (L), I / 9 Neuschatzungsbeschluss (NL), I / 8 Neuwert, IV / 2 ; VI / 1 Nicht überbaute NL-Grundstücke, III / 1 ; III / 2 ; III / 3 ; III / 5 ; III/4 Nichteintretensentscheid, II / 3 nichtlandwirtschaftliche Grundstücke, I / 1 ; I / 2 nichtlandwirtschaftliche Grundstücke: SchätzerInnenzuteilung, VI / 11 Nichtüberbaute NL-Grundstücke, VI / 8 Normmietwert, VI / 5

O

Objektart 10, IV / 3 Objektart 12, IV / 5 ; IV / 7 Objektart 22, IV / 8 Objektart 23, IV / 9 Objektart 24, IV / 10 ; IV / 12 Objektart 25, IV / 11 Objektart 30 - 33, IV / 14 Objektart 34, IV / 13 Objektarten 11, 14, 16 und 21, IV / 4 Objektarten 13 und 14, IV / 6 Objektarten-Codes, VI / 9 öffentliche Zone, III / 2 Öffentliches Objekt , IV / 14 Organisation, I / 2

P

produzierender Gartenbau, V / 2 Promilleanteil an den Gebäudekosten BKP 2, VI / 1 Prozent Methode, VI / 3

R

Realwert, I / 1 ; II / 1 ; IV / 2 Rechte und Lasten, II / 4 Rechtliche Grundlagen, V / 1

-5-

Sachregister Luzerner Steuerbuch

Rechtsgrundlagen, I / 1 ; I / 10 ; I / 2 ; I / 3 ; I / 4 ; I / 5 ; I / 6 ; I / 8 ; I / 9 Rechtsmittel, II / 3 Revisionsschatzung, I / 1 ; I / 2 ; II / 3 Richtwerte für die Bestimmung des Neubauwertes (2004), VI / 1 Rundung von Werten Schatzungswesen, II / 3

S

Schätzer von speziellen Objekten, VI / 11 SchätzerInnen, VI / 11 SchätzerInnen für nichtlandwirtschaftliche Grundstücke, VI / 11 SchätzerInnenzuteilung, VI / 11 SchätzerInnenzuteilung nach Gemeinden LW, VI / 11 SchätzerInnenzuteilung nach Gemeinden NL, VI / 11 Schatzung, I / 1 ; I / 2 Schatzung auf Anfrag, IV / 14 Schatzung gemäss Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 26. November 2003, V / 3 Schatzung von Amtes wegen, IV / 14 Schatzungsbehörde, I / 2 Schatzungsgegenstand, II / 3 Schatzungsgesetz, I / 1 Schatzungsgrundsätze, II / 3 Schatzungskommission, I / 2 Schatzungsverordnung, I / 2 Schatzungsverteilung, I / 1 ; II / 3 Schatzungswesen, I / 4 Schatzungswesen im Steuergesetz des Kantons Luzern, I / 3 SchG, V / 2 Selbstbewirtschaftung, V / 2 Sistierung, II / 3 Sportanlagen, IV / 9 Sportplätze, VI / 2 Spruchgebühren für Schatzungen auf eigenes Begehren , I / 6 Spruchgebühren im Einspracheverfahren Katasterschatzungen, I / 5 Spruchgebühren im Schatzungswesen, I / 4 SRL Nr. 627, I / 2 SRL Nr. 686, I / 4 Steuerbefreiung, I / 3 Steuereinheiten, VI/10 Steuerrecht im Schatzungswesen, VI / 10 Steuerwert, II / 1 Stockwerkeigentum, IV / 4 Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken, IV / 10 ; IV / 11 ; IV / 12 ; IV / 13 ; IV / 14 ; IV / 15 ; IV / 16 ; IV / 2 ; IV / 3 ; IV / 4 ; IV / 5 ; IV / 6 ; IV / 7 ; IV / 8 ; IV / 9

-6-

Luzerner Steuerbuch Sachregister

T

Tankstellen, VI / 1 Technische Altersentwertung, VI / 3 Tiefbauten, III/4 Transportanlage, IV / 12

U

überbaute Grundstücke, I / 1 Überbaute NL-Grundstücke, IV / 1 ; IV / 10 ; IV / 11 ; IV / 12 ; IV / 13 ; IV / 14 ; IV / 15 ; IV / 16 ; IV / 2 ; IV / 3 ; IV / 4 ; IV / 5 ; IV / 6 ; IV / 7 ; IV / 8 ; IV / 9 Überbauungen, VI / 8 übriges Gebiet, III / 2 Übriges Gemeindegebiet, VI / 8 Umfang der Schatzung, V / 3 Umgebung, VI / 2 unbewegliches Vermögen, I / 3 Unkultivierte Flächen, III / 2 unvermessene Grundstücke, III / 2 Unvollendetes Objekt, IV / 16

V

Verfahren bei der Katasterschatzung, I / 2 Verkehrsflächen, III / 2 Verkehrslage Wohnhaus, V / 3 Verkehrswert, I / 1 ; I / 2 ; IV / 1 ; IV / 2 Verkehrswertschatzung, I / 10 ; I / 4 Versorgungsanlage, IV / 13 Verwaltungsgerichtsbeschwerde, II / 3 Verzeichnis Gemeindekanzleien, VI / 11 Verzeichnis Gemeindesachverständige, VI / 11 Verzeichnis Grundbuchämter, VI / 11 Verzeichnis Immobilienbewertung, VI / 11

W

Wald, V/4 Waldschatzung, V/4 WEG / KWE Bauten, VI / 8 Weisung für die Neuschatzung, VI / 8 Wert des unausgeübten Baurechts, III / 3 Wertminderung, VI / 3 wirtschaftliches Alter, VI / 3 Wohnbaukostenindex, VI / 1 Wohnbauten, VI / 1

-7-

Sachregister Luzerner Steuerbuch

Z

Zinssätze der Luzerner Kantonalbank, VI / 6 Zugehör, II / 3 zusammengesetze Schatzungsgegenstände, VI / 8 Zuschläge zu den Kapitalkosten, VI / 6 Zweitobjekt, IV / 6

-8-

Luzerner

Steuerbuch Abkürzungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Zitierweise

a.E.

am Ende

Abt.

Abteilung

AGF

anrechenbare Geschossfläche

aGGStG

bis zum 31.12.2000 gültige Fassung des

Gesetzes über die Grundstückgewinnsteuer vom 31.

Oktober 1961

AGR

anrechenbare Grundstückfläche

AHV

Alters- und Hinterlassenenversicherung

ALV

Arbeitslosenversicherung

ASA

Archiv für Schweizerisches Abgaberecht

ASA 60, 499

aStG

Steuergesetz vom 27. Mai 1946 (in Kraft bis

31.12.2000)

aVV

Vollzugsverordnung zum Steuergesetz vom 7. April

1975 (in Kraft bis 31.12.2000)

AZ

Ausnützungsziffer

BankG

Bundesgesetz über die Banken und Sparkassen (SR

952.0)

BdBSt

Beschluss über die direkte Bundessteuer

BGBB

Bundesgesetz über bäuerliches Bodenrecht (SR

211.412.11)

BGE

Bundesgerichtsentscheid; Amtliche Sammlung der

Bundesgerichtsentscheide

BGE 82 I 53

BGE-

Sammlung der Bundesgerichtsentscheide betreffend

Sammlung

die direkte Bundessteuer der EStV

BKP

Baukostenplan

BLStP

Basellandschaftliche Steuerpraxis

BLStP XI 498

BMW

Bodenmittelwert

BSt

Buchstabe (Litera)

BStP

Basellandschaftliche und Baselstädtische

Steuerpraxis

BStP 1996, 28

BV

Schweizerische Bundesverfassung (SR 101)

BVG

Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge (SR

1.1.2007

-1-

Abkürzungsverzeichnis Luzerner Steuerbuch

831.40) BVV3 Verordnung über die steuerliche Abzugsberechtigung für Beiträge an anerkannte Vorsorgeformen (SR 831.461.3) BZR Bau- und Zonenreglement DBA Doppelbesteuerungsabkommen DBG Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer (SR 642.11)

E. Erwägung

EF Ertragswertfaktor EK Expertenkreis EL Ergänzungsleistungen EMRK Europäische Menschenrechtskonvention (SR 0.101) EntG Enteignungsgesetz (SRL Nr. 730) ErlV Verordnung über die Behandlung von Erlassgesuchen für die direkte Bundessteuer (SR 642.121) EStG Gesetz betreffend die Erbschaftssteuern (SRL Nr. 630) EStV Eidg. Steuerverwaltung EW Ertragswert G Gesetzessammlung des Kantons Luzern GGSt Grundstückgewinnsteuer GGStG Gesetz über die Grundstückgewinnsteuer (SRL Nr. 647) GV Geschäftsvermögen GVL Gebäudeversicherung des Kantons Luzern HSt Handänderungssteuer HStG Gesetz über die Handänderungssteuer (SRL Nr. 645) i.d.R. in der Regel i.S. in Sachen i.V.m. in Verbindung mit InvV Verordnung über die Errichtung des

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Abkürzungsverzeichnis

Nachlassinventars für die direkte Bundessteuer (SR

642.113)

IV

Invalidenversicherung

K

Kantonsblatt

K 1995 12

KS EStV

Kreisschreiben der Eidg. Steuerverwaltung

KS EStV 1997/98

Nr. 5 vom 30.

April 1997

kt.

kantonal

kVA

Kilovoltampère

KVG

Bundesgesetz über die Krankenversicherung (SR

832.10)

KW

Kilowatt

KW

Katasterwert

LG

Lebendgewicht

LGVE

Luzerner Gerichts- und Verwaltungsentscheide

LGVE 1984 II

Nr. 4

lit.

Litera (Buchstabe)

LKB

Luzerner Kantonalbank

LKZ

Lageklassenzahl

LKZ-BMW Lageklassenzahl-Bodenmittelwert

LU StB

Luzerner Steuerbuch

LU StB

Weisungen StG

§ 40 Nr. 7

LU StB

Weisungen nVSt

N4

LU StB

Weisungen HStG

§2N5

LW

Landwirtschaft

MV

Mietwertverordnung (SRL Nr. 625)

MW

Mietwert

MWSTG

Bundesgesetz über die Mehrwertsteuer (SR 641.20)

N

Note

NBUV

Nicht Berufsunfallversicherung

1.1.2007

-3-

Abkürzungsverzeichnis

Luzerner Steuerbuch

NEStG

Nachkommen-Erbschaftssteuergesetz (Gesetz

betreffend die teilweise Abänderung des

Steuergesetzes vom 30. November 1892§§ 33 f.;

SRL Nr. 652)

NL

Nichtlandwirtschaft

NMW

Normmietwert

nStp

die neue Steuerpraxis

nStp 46,186

nVSt

nachträgliche Vermögenssteuer

NW

Neuwert

NWF

Nettowohnfläche

OR

Schweizerisches Obligationenrecht (SR 220)

PBG

Planungs- und Baugesetz

PV

Privatvermögen

RB

Rechenschaftsbericht des Zürcher

Verwaltungsgerichts

RB 1999 Nr. 2

RE

Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons RE 1969/70 Nr. 1

Luzern

RE

Raumeinheit

RRB

Regierungsratsbeschluss

RRE

Regierungsratsentscheid (in Auszug aus den

Verhandlungen des Regierungsrates des Kantons

Luzern)

RRE 1963 Nr. 14

RS EStV

Rundschreiben der Eidg. Steuerverwaltung

RS EStV vom

30. April 1997

RW

Realwert

RWZ

Realwertzins

s.a.

siehe auch

SAT

Standarbeitstage

SchG

Schatzungsgesetz (SRL Nr. 626)

SchKG

Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs

(SR 281.1)

SchV

Schatzungsverordnung (SRL Nr. 627)

SE

Selbständigerwerbende

SG StB

St. Galler Steuerbuch

SR

Systematische Sammlung des Bundesrechts

-4-

1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Abkürzungsverzeichnis

SRL

Systematische Rechtssammlung des Kantons

Luzern

SRL Nr. 220

SSK

Schweizerische Steuerkonferenz

StE

Der Steuerentscheid

StE 1992 11.1

Nr. 13

StG

Steuergesetz des Kantons Luzern (SRL Nr. 620)

StGB

Schweizerisches Strafgesetzbuch (SR 311.0)

StHG

Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten

Steuern der Kantone und der Gemeinden (SR

642.14)

StPO

Gesetz über die Strafprozessordnung (SRL Nr. 305)

StPS

Steuerpraxis des Kantons Schwyz

StR

Steuerrevue

StR 44, 374

StV

Steuerverordnung (SRL Nr. 621)

StWE

Stockwerkeigentum

SUVA

Schweiz. Unfallversicherungsanstalt

UeStG

Übertretungsstrafgesetz (SRL Nr. 300)

USE

Unselbständigerwerbende

VAS

Vereinigung amtlicher Schätzer Bern

VBB

Verordnung über bäuerliches Bodenrecht (SR

211.412.110)

VE

Vorsorgeeinrichtung (Pensionskasse)

VG

Verwaltungsgericht

VGE

Verwaltungsgerichtsentscheid (nicht veröffentlicht)

VGE vom

18.7.1991 i.S. S

VRG

Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Luzern

(SRL Nr. 40)

VStG

Bundesgesetz über die Verrechnungssteuer (SR

642.21)

VV

Vollzugsverordnung zum Steuergesetz (in Kraft bis

31.12.2000)

WEFV

Verordnung über die Wohneigentumsförderung mit

Mitteln der beruflichen Vorsorge (SR 831.411)

WEG

Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetz (SR

843)

ZBl.

Schweizerisches Zentralblatt für Staats- und

Gemeindeverwaltung

1.1.2007

-5-

Abkürzungsverzeichnis Luzerner Steuerbuch

ZGB Schweizerisches Zivilgesetzbuch (SR 10) ZStP Zürcher Steuerpraxis ZStP 1993,106 ZW Zeitwert

-6- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG Rechtsgrundlagen

Rechtsgrundlagen

1.1.2009 -1-

Rechtsgrundlagen Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I

Inhaltsverzeichnis Rechtsgrundlagen

1. Gesetz über die amtliche Schatzung des unbeweglichen Vermögens

(Schatzungsgesetz) SRL Nr. 626

2. Vollziehungsverordnung zum Gesetz über die amtliche

Schatzung des unbeweglichen Vermögens (Schatzungsverordnung) SRL Nr. 627

3. Steuergesetz des Kantons Luzern SRL Nr. 620

4. Verordnung über die Gebühren im Schatzungswesen SRL Nr. 686

5. Spruchgebühren im Einspracheverfahren

6. Spruchgebühren für Katasterschatzungen gemäss § 7 Abs. 2 SCHG

7. Neuschatzungsbeschluss 2007 (NL)

8. Neuschatzungsbeschluss 2003 (NL)

9. Neuschatzungsbeschluss (L)

10. Weisungen betreffend die Verkehrswertschatzung von

Liegenschaften zu steuerlichen Zwecken

1.1.2008 -1-

I Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Sachregister

Sachregister

A

amtliche Schatzung, I / 1 Anpassung Katasterwerte, I / 1 Augenschein, I / 2

B

beschleunigte Revisionsschatzung, I / 2 beschleunigtes Katasterschatzungsverfahren, I / 4

E

Ertragswert, I / 1

G

Gebühren für Katasterschatzungen, I / 6 Gebühren im Einspracheverfahren Katasterschatzungen, I / 5 Gebühren im Schatzungswesen, I / 4

K

Katasterschatzung, I / 2 ; I / 3

L

Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke, I / 2 landwirtschaftliche Grundstücke, I / 1 ; I / 2 Liegenschaftssteuer, I / 3

M

Minimalsteuer, I / 3

N

Nachführen der Katasterschatzungsakten, I / 2

-1-

Sachregister Luzerner Steuerbuch

nachträgliche Vermögenssteuer, I / 3 Neuschatzung, I / 1 Neuschatzungsbeschluss, I / 7 Neuschatzungsbeschluss (L), I / 9 Neuschatzungsbeschluss (NL), I / 8 nichtlandwirtschaftliche Grundstücke, I / 1 ; I / 2

O

Organisation, I / 2

R

Realwert, I / 1 Rechtsgrundlagen, I / 1 ; I / 10 ; I / 2 ; I / 3 ; I / 4 ; I / 5 ; I / 6 ; I / 8 ; I / 9 Revisionsschatzung, I / 1 ; I / 2

S

Schatzung, I / 1 ; I / 2 Schatzungsbehörde, I / 2 Schatzungsgesetz, I / 1 Schatzungskommission, I / 2 Schatzungsverordnung, I / 2 Schatzungsverteilung, I / 1 Schatzungswesen, I / 4 Schatzungswesen im Steuergesetz des Kantons Luzern, I / 3 Spruchgebühren für Schatzungen auf eigenes Begehren , I / 6 Spruchgebühren im Einspracheverfahren Katasterschatzungen, I / 5 Spruchgebühren im Schatzungswesen, I / 4 SRL Nr. 627, I / 2 SRL Nr. 686, I / 4 Steuerbefreiung, I / 3

U

überbaute Grundstücke, I / 1 unbewegliches Vermögen, I / 3

V

Verfahren bei der Katasterschatzung, I / 2 Verkehrswert, I / 1 ; I / 2 Verkehrswertschatzung, I / 10 ; I / 4

-2-

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/1

Gesetz über die amtliche Schatzung des unbeweglichen Vermögens (Schatzungsgesetz; SRL Nr. 626)

I. Allgemeine Bestimmungen

§1 Sachlicher Geltungsbereich

Nach diesem Gesetz werden ermittelt: 1. der Katasterwert als Grundlage für den Steuerwert des unbeweglichen Vermögens (§§ 3 - 25); 2. die nach dem Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht (BGBB) zu ermittelnden Grundstückwerte und Anrechnungswerte des Betriebsinventars; 3. die folgenden im Schweizerischen Zivilgesetzbuch vorgesehenen Werte: a. der für die Erbteilung massgebende Anrechnungswert der Grundstücke (Art. 617 und 618 ZGB); b. die Belastungsgrenze für die Errichtung von Gülten (Art. 848 ZGB); c. der durchschnittliche Jahresertrag eines landwirtschaftlichen Gewerbes oder Grundstückes bei Bildung einer Ertragsgemeinderschaft (Art. 347 ZGB); 4. der Verkehrswert des unbeweglichen Vermögens, sofern er von einer kantonalen oder kommunalen Behörde verlangt wird. Ausgeschlossen sind Fälle, in denen ein Enteignungsverfahren eingeleitet werden kann.

§2 Begriffsbestimmungen

1 Das Gesetz verwendet zivilrechtliche Begriffe wie Grundeigentum, Grundstück, Bestandteil und Zugehör im Sinne des Schweizerischen Zivilgesetzbuches. 2 Als Bauten gelten alle mit dem Boden verbundenen Erzeugnisse von Handwerk und Technik, wie namentlich Werke des Hoch- und Tiefbaus. 3 Bei Dauerbauten besteht die Absicht ihrer bleibenden Verbindung mit dem Boden; fehlt diese Absicht, so handelt es sich um Fahrnisbauten (Art. 677 ZGB).

§ 2a Zuständigkeit in den Gemeinden

1.1.2009 -1-

I/1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Sofern dieses Gesetz und die rechtsetzenden Erlasse der Gemeinde nichts anderes regeln, ist die für das Schatzungswesen zuständige Stelle der Gemeinde der Gemeinderat.

II. Katasterschatzung

1. Begriff und Gegenstand

§3 Begriff

Der Wert des unbeweglichen Vermögens wird durch eine amtliche Schatzung (Katasterschatzung) festgestellt.

§4 Unbewegliches Vermögen

1 Unbewegliches Vermögen sind die Grundstücke samt Bestandteilen, Rechten und Lasten. Können Dauerbauten sowie nutzbar gemachte Wasserkräfte und Naturvorteile nicht in die Schatzung eines Grundstücks einbezogen werden, so sind sie wie Grundstücke als selbständige Schatzungsgegenstände zu schätzen. 2 Bei besonderen Verhältnissen können Boden und Dauerbauten auch dann getrennt geschätzt werden, wenn diese nach Zivilrecht Bestandteil des Bodens bilden.

§5 aufgehoben

§6 aufgehoben

2. Festsetzung und Abänderung der Katasterwerte

§7 Schatzung von Amtes wegen oder auf Antrag

1 Die Katasterschatzung wird unter Vorbehalt von Absatz 2 von Amtes wegen

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/1

durchgeführt. 2 Nur auf Antrag des Eigentümers oder einer Behörde werden geschätzt: a. unproduktiver Boden; b. Liegenschaften des Bundes, des Kantons und der Gemeinden, die unmittelbar öffentlichen Zwecken dienen, wie Verwaltungsgebäude, Schulhäuser, öffentliche Strassen, Wege und Plätze, Brücken; c. Liegenschaften und Bauten, die ausschliesslich kirchlichen Zwecken dienen, wie Kirchen, Kapellen, Klostergebäude; d. Friedhöfe; e. dem Bahnbetrieb dienende Anlagen der Schweizerischen Bundesbahnen; f. militärische Anlagen.

§8 Neuschatzung

1 Die Katasterwerte werden laufend nach einer vom Finanzdepartement bestimmten Reihenfolge neu festgesetzt. 2 Jeder Schatzungsgegenstand soll spätestens 15 Jahre nach Inkrafttreten seines Katasterwertes neu geschätzt werden. 3 Der neue Katasterwert wird in Kraft gesetzt auf den Zeitpunkt der Eröffnung des Verfahrens.

§9 Revisionsschatzung

1 Der Katasterwert eines Schatzungsgegenstandes ist in folgenden Fällen durch eine Revisionsschatzung neu festzusetzen: a. bei wesentlicher Veränderung der für die Bewertung massgebenden tatsächlichen Verhältnisse; b. bei Wegfall der Voraussetzungen für eine Ertrags- oder Verkehrswertschatzung. 2 Der Regierungsrat regelt den Umfang der Revisionsschatzung. 3 Der neue Katasterwert wird in Kraft gesetzt auf den Zeitpunkt, da der Revisionsgrund eingetreten ist.

§ 10 Berichtigung

1.1.2009 -3-

I/1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

1 Erweist sich ein Katasterwert wegen Nichtbeachtung wesentlicher Tatsachen oder infolge unrichtiger Rechtsanwendung in erheblichem Mass als unrichtig, so ist er neu festzusetzen. 2 Der neue Katasterwert wird in Kraft gesetzt auf den Zeitpunkt der Eröffnung des Verfahrens.

§ 11 Allgemeine Anpassung der Katasterwerte

1 Wenn der Wert des unbeweglichen Vermögens sich allgemein wesentlich verändert, können die Katasterwerte ohne Neuschatzung den neuen Verhältnissen angepasst werden, wobei darauf Rücksicht zu nehmen ist, wie weit die einzelnen Katasterwerte den neuen Verhältnissen schon entsprechen. 2 Die allgemeine Anpassung der Katasterwerte erfolgt gestützt auf ein Dekret, das dem fakultativen Referendum unterliegt.

§ 12 Schatzungsverteilung

Werden die Grenzen von Grundstücken durch Teilung, Vereinigung oder sonstwie verändert, ohne dass ein Revisionsgrund eintritt, sind die Katasterwerte der beteiligten Grundstücke auf die neuen Flächen ihrem Wert entsprechend zu verteilen.

3. Bewertungsvorschriften

§ 13 aufgehoben

§ 14 Landwirtschaftliche Grundstücke

a. Begriff 1 Als landwirtschaftlich im Sinn dieses Gesetzes gilt ein Grundstück, wenn sein Erwerbspreis oder Anrechnungswert bei der letzten Handänderung durch die landwirtschaftliche Bewirtschaftung bestimmt wurde und wenn es landwirtschaftlich genutzt wird. 2 Wird die landwirtschaftliche Nutzung weniger als sechs Jahre unterbrochen, gilt das Grundstück weiterhin als landwirtschaftlich gemäss Absatz 1.

-4- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/1

§ 15

b. Bewertung 1 Der Katasterwert landwirtschaftlicher Grundstücke ist nach dem Ertragswert festzusetzen. 2 Der Ertragswert ist nach den für die bundesrechtlichen Schatzungen geltenden Vorschriften zu ermitteln.

§ 16 Waldungen

1 Der Katasterwert der Waldungen entspricht dem nach forstwirtschaftlichen Grundsätzen berechneten Ertragswert. 2 Der Ertragswert ist nach den für die bundesrechtlichen Schatzungen geltenden Vorschriften zu ermitteln. 3 Soweit erforderlich, erlässt der Regierungsrat ergänzende Vorschriften.

§ 17 Nichtlandwirtschaftliche Grundstücke

Der Katasterwert der nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke entspricht dem Verkehrswert.

§ 18 Verkehrswert

1 Der Verkehrswert eines Schatzungsgegenstandes entspricht dem durchschnittlichen Wert, der nach den Ergebnissen des Grundstückverkehrs Schatzungsgegenständen von gleicher oder ähnlicher Lage und Beschaffenheit während einer angemessenen Zeitspanne zukommt. 2 Die unter dem Einfluss ungewöhnlicher oder persönlicher Verhältnisse erzielten Preise (z.B. Kauf unter Verwandten; Liebhaber- oder ähnliche Ausnahmepreise) sind nicht zu berücksichtigen.

§ 19 Realwert

Der Realwert setzt sich zusammen aus dem Verkehrswert des Bodens und den Anlagekosten der Bauten und Umgebungsarbeiten, berechnet auf den Zeitpunkt der Schatzung (Zeitbauwert).

1.1.2009 -5-

I/1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

§ 20 Ertragswert

1 Der Ertragswert überbauter Grundstücke, die nach § 14 nicht als landwirtschaftlich gelten, entspricht dem kapitalisierten jährlichen Rohertrag. 2 Als Rohertrag gelten die auf längere Zeit erzielbaren Einkünfte ohne Abzug der Unterhalts- und Verwaltungskosten, der Zinsen für Eigen- und Fremdkapital, der Abschreibungen und der Steuern. 3 Die dem Eigenbedarf des Eigentümers dienenden Nutzungen werden zu einem mittleren Verkehrswert in den massgebenden Rohertrag einbezogen. 4 Der Kapitalisierungssatz ist unter Berücksichtigung der Unterhalts- und Verwaltungskosten, der Zinsen für Eigen- und Fremdkapital, der Entwertung und der Steuern festzusetzen.

§ 21 aufgehoben

§ 22 Bauten auf fremdem Boden

Auf fremdem Boden errichtete Bauten werden unter Berücksichtigung der besonderen Verhältnisse nach den §§ 15 oder 17 geschätzt.

§ 23 aufgehoben

§ 24 Zusammengesetzte Schatzungsgegenstände

Ist ein Schatzungsgegenstand aus verschiedenartigen Teilen zusammengesetzt oder wird er verschiedenartig genutzt, sind die Teile beziehungsweise die Nutzungen nach den für sie zutreffenden Bewertungsvorschriften zu schätzen.

§ 25 Betriebseinheiten

1 Bilden mehrere Grundstücke des gleichen Eigentümers eine betriebswirtschaftliche Einheit, so sind sie, wenn nicht besondere Gründe eine Ausnahme rechtfertigen, gesamthaft zu schätzen. 2 Der Gesamtwert ist auf die einzelnen Grundstücke ihrem Wert entsprechend zu verteilen.

-6- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/1

III. Bundesrechtliche Schatzungen

§ 26 Anwendbares Recht

Auf die bundesrechtlichen Schatzungen (§ 1 Ziff. 2 und 3) finden die Vorschriften über die Katasterschatzung sinngemäss Anwendung, soweit das Bundesrecht nichts Abweichendes vorschreibt.

§ 27 aufgehoben

IV. Behörden und Verfahren

1. Behörden

§ 28 Aufsichtsbehörden

1 Der Regierungsrat regelt durch Verordnung die Behördenorganisation, die Bewertung und das Verfahren im Rahmen dieses Gesetzes. 2 Das Finanzdepartement erlässt Weisungen, die eine in der Regel gleichzeitige Ermittlung der Gebäudeversicherungswerte und der Katasterwerte sicherstellen.

§ 29 Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern

1 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern besorgt alle Aufgaben im Schatzungswesen, die nicht durch Gesetz oder Verordnung einer andern Behörde oder Amtsstelle übertragen sind. 2 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern sorgt insbesondere für die einheitliche Anwendung der Bewertungsvorschriften durch die Schatzungsbehörden.

§ 30 Schatzungsbehörden

1 Der Regierungsrat teilt den Kanton in Schatzungskreise ein.

1.1.2009 -7-

I/1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

2 Die Schatzungen werden unter Vorbehalt von Absatz 3 durch Kommissionen oder Einzelschätzer vorgenommen, die vom Regierungsrat für die Amtsdauer der administrativen Behörden gewählt werden. Die Gemeinde wählt Sachverständige, die bei den Schatzungen mitwirken; wählbar sind auch Mitglieder des Gemeinderates. 3 Der Regierungsrat kann durch Verordnung auch der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern und der Gebäudeversicherung Schatzungsaufgaben übertragen.

§ 31 aufgehoben

2. Verfahren

§ 32 Örtliche Zuständigkeit

1 Örtlich zuständig sind die Gemeinde und die Schatzungsbehörden des Schatzungskreises, in welchen der Schatzungsgegenstand gelegen ist. 2 Liegt der Schatzungsgegenstand in mehr als einer Gemeinde oder in mehr als einem Schatzungskreis, so richtet sich die örtliche Zuständigkeit nach dem Standort der Wohngebäude, der wichtigsten Bauten oder, wenn solche fehlen, nach der grösseren Fläche. 3 In Zweifelsfällen entscheidet die Steuerverwaltung endgültig über die örtliche Zuständigkeit.

§ 33 Parteien

1 Parteien sind bei der Katasterschatzung der Eigentümer, der Nutzniesser und, soweit sie Einsprache oder Beschwerde erheben, die Gemeinde und die Steuerverwaltung. 2 Bei den bundesrechtlichen Schatzungen bestimmt sich die Parteistellung nach dem Bundesrecht.

§ 34 Auskunftspflicht

1 Die Amtsstellen des Kantons und der Gemeinden haben den am Schatzungsverfahren beteiligten Behörden und Amtsstellen auf ihr Verlangen

-8- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/1

Einsicht in sachdienliche Unterlagen zu gewähren. Sie können vom Regierungsrat verhalten werden, bestimmte von ihm bezeichnete Tatsachen von sich aus kostenlos zu melden. 2 Die Parteien haben den beteiligten Schatzungsbehörden und Amtsstellen die gewünschten sachdienlichen Auskünfte zu erteilen. Sie haben auf Verlangen ihre Angaben glaubhaft zu machen und den Augenscheinverhandlungen beizuwohnen.

§ 35 Mitwirkung der Gebäudeversicherung

Die Gebäudeversicherung stellt der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern die Unterlagen zur Ermittlung der Bauwerte zur Verfügung und meldet ihm die Neubauten und baulichen Veränderungen.

§ 36 Meldung der Revisionsgründe

1 Der Eigentümer hat den Eintritt eines Revisionsgrundes nach § 9 der Gemeinde zu melden, welche die Anzeige mit ihrem Bericht an die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern weiterleitet. 2 Wenn die Gemeinde einen Revisionsgrund feststellt, hat sie ihn von Amtes wegen der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern zu melden. 3 Die Gemeinde prüft alljährlich, ob alle erforderlichen Revisionsschatzungen durchgeführt wurden, und erstattet hierüber der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern Bericht.

§ 37 Augenschein, rechtliches Gehör

1 Die Schatzungen werden in der Regel aufgrund eines Augenscheins vorgenommen. 2 Die Parteien sind berechtigt, sich zur Schatzung zu äussern und am Augenschein teilzunehmen.

§ 38 Eröffnung des Schatzungsverfahrens

1 Die Katasterschatzung erfolgt von Amtes wegen oder auf Antrag, die übrigen Schatzungen werden auf Antrag vorgenommen. 2 Das Begehren um Vornahme einer Schatzung ist schriftlich bei der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern einzureichen. Vorbehalten bleibt § 36 Absatz 1.

1.1.2009 -9-

I/1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

3 Sind die Voraussetzungen für die Vornahme einer Schatzung erfüllt, so beauftragt die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern die zuständige Behörde mit der Schatzung oder führt diese nach § 30 Absatz 3 selber durch. Die Parteien erhalten ein Doppel des Schatzungsauftrages.

§ 39 aufgehoben

§ 40 aufgehoben

§ 41 aufgehoben

§ 42 Rechtsmittel

1 Gegen den Entscheid der Schatzungsbehörde ist die Einsprache und gegen den Einspracheentscheid die Beschwerde an das Verwaltungsgericht zulässig. Ausgenommen sind Fälle des § 1 Ziffer 4. 2 In Beschwerdefällen steht dem Verwaltungsgericht auch die Ermessenskontrolle zu.

§ 43 aufgehoben

§ 44 aufgehoben

§ 45 Grundlage für die Pfandhaftverteilung

1 Die Gemeinde ist zuständig für die Aufteilung des Katasterwertes zuhanden des Grundbuchamtes bei Teilverkauf oder Zerstückelung eines Grundstücks gemäss Artikel 833 Absatz 1 ZGB. 2 Eigentümer, Nutzniesser und die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern können gegen die Schatzungsverteilung Einsprache und gegen den Einspracheentscheid Verwaltungsgerichtsbeschwerde erheben. 3 Die Gemeinde kann die Schatzungsverteilung der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern übertragen. In diesem Fall ist die Gemeinde einsprache- und beschwerdeberechtigt.

§ 46 Öffentlichkeit der Schatzungsakten

- 10 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/1

1 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern und die Gemeinden erteilen auf Verlangen Auskunft über den geltenden Kataster- oder Schätzungswert eines näher zu bezeichnenden Schatzungsgegenstandes. 2 Wer ein berechtigtes Interesse glaubhaft macht, kann bei der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern das Schatzungsprotokoll eines näher zu bezeichnenden Schatzungsgegenstandes einsehen oder eine Abschrift verlangen. Das gleiche Recht steht dem Eigentümer und seinen Bevollmächtigten zu.

V. Gebühren und Schatzungskosten

§ 47 Gebührenpflicht

1 Die Katasterschatzung ist unter Vorbehalt der nachstehenden Ausnahmen für den Eigentümer gebührenfrei. 2 Der Eigentümer hat für die Katasterschatzung eine Gebühr zu entrichten: a. wenn seine Anträge im Einsprache- oder Beschwerdeverfahren ganz oder teilweise abgewiesen werden oder wenn er die angefochtene Schatzung anerkennt; b. wenn auf sein Begehren die Schatzung in einem beschleunigten Verfahren durchgeführt wird; c. wenn gestützt auf § 7 Absatz 2 auf sein Begehren der Katasterwert festgesetzt wird. 3 Die Parteien haben für Schatzungen nach Zivilgesetzbuch und dem Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht (§ 1 Ziff. 2 und 3 sowie § 45) eine Gebühr zu entrichten, desgleichen die gesuchstellende Behörde für Verkehrswertschatzungen (§ 1 Ziff. 4). 4 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern und die Gemeinden erheben für Auskünfte, Gewährung von Akteneinsicht und Auszüge eine Gebühr.

§ 48 Gebührentarif und Gebührenbezug

1 Die Spruchgebühren im Schatzungsverfahren betragen: a. für Katasterschatzungen im beschleunigten Verfahren Fr. 120.-- bis Fr. 2’500.--; b. für die Ermittlung der Schatzungswerte nach Bundesgesetz über das

1.1.2009 - 11 -

I/1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

bäuerliche Bodenrecht Fr. 200.-- bis maximal 1,875 Promille des zu ermittelnden Schatzungswertes; c. für Schatzungen nach dem Zivilgesetzbuch Fr. 300.-- bis maximal 1,875 Promille des zu ermittelnden Schatzungswertes. Befinden sich mehrere Gebäude auf einem Grundstück, kann die Spruchgebühr für jedes zusätzliche Gebäude um höchstens 25 Prozent erhöht werden. 2 Die Spruchgebühren im Einspracheverfahren betragen: a. für Katasterschatzungen Fr. 50.-- bis Fr. 500.--; b. für Schatzungen nach dem Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht die Hälfte der für die Ermittlung des Schatzungswertes zu entrichtenden Gebühr; c. für Schatzungen nach dem Zivilgesetzbuch die Hälfte der für die Ermittlung des Schatzungswertes zu entrichtenden Gebühr. 3 Die Spruchgebühren gemäss Absatz 2b und c können im Einzelfall je nach Arbeitsaufwand um höchstens 25 Prozent erhöht oder herabgesetzt werden. 4 Alle Gebühren, ausgenommen die in § 47 Absatz 4 vorgesehenen Gebühren der Gemeinden, fallen in die Staatskasse. 5 Näheres regelt der Regierungsrat durch Verordnung. Er ist insbesondere befugt, die Ansätze gemäss den Absätzen 1 und 2 der Geldwertveränderung anzupassen.

§ 49 Kostenverteilung zwischen Staat und Gemeinden

1 Von den Kosten der Katasterschatzung tragen die Gemeinden neben ihren Aufwendungen auch die Aufwendungen für die Tätigkeit ihrer Sachverständigen. 2 Der Staat trägt alle übrigen Kosten des Schatzungswesens.

VI. Einführungs- und Schlussbestimmungen

§ 50 aufgehoben

§ 51 Abänderung des Gesetzes betreffend Einführung des ZGB

1 § 105 des Gesetzes betreffend die Einführung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches vom 10. Dezember 1907 im Kanton Luzern vom 21. März 1911 wird aufgehoben.

- 12 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/1

2 § 84 dieses Gesetzes soll lauten: 1 In jedem Amt besteht eine Kommission für bäuerliches Erbrecht mit folgenden Befugnissen:

1. Bestimmung des Übernehmers eines landwirtschaftlichen Gewerbes im Sinn

des Artikels 621 ZGB;

2. Entscheid über die Teilung landwirtschaftlicher Gewerbe und Bestimmung

des Übernehmers im Sinn des Artikels 621ter ZGB;

3. Entscheid über die Zuweisung, Veräusserung oder Abtrennung von

Nebengewerben im Sinn des Artikels 625 ZGB. 2 Die Entscheide der Kommission können innert 30 Tagen durch Klage beim ordentlichen Richter angefochten werden. Ein Sühneversuch findet nicht statt. 3 Die in den Artikeln 347, 617 - 620 und 625 ZGB vorgesehenen Schatzungen werden nach den Vorschriften des Schatzungsgesetzes durchgeführt.

3 § 85 dieses Gesetzes soll lauten: 1 Die Kommissionen für bäuerliches Erbrecht verhandeln und entscheiden in Dreierbesetzung. 2 Das Obergericht wählt für die Amtsdauer der gerichtlichen Behörden den Präsidenten, ein ständiges Mitglied und zwei Ersatzmänner. 3 Das dritte Mitglied wird von Fall zu Fall vom Gemeinderat jener Gemeinde ernannt, in der das landwirtschaftliche Gewerbe gelegen ist. 4 Das Obergericht regelt das Verfahren durch Verordnung.

§ 52 aufgehoben

§ 53 Inkrafttreten

1 Die Absätze 2 - 5 von § 50 des Gesetzes treten auf den 1. September 1961 in Kraft, die übrigen Bestimmungen auf den 1. Januar 1962. 2 Das Gesetz ist zu veröffentlichen.

Übergangsbestimmung der Änderung vom 21. Juni 1988

Die aufgrund des bisherigen Rechts festgesetzten Katasterwerte bleiben in Kraft, bis sie nach den Vorschriften des geänderten Gesetzes neu festgelegt werden.

1.1.2009 - 13 -

I/1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

- 14 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/2

Vollziehungsverordnung zum Gesetz über die amtliche Schatzung des unbeweglichen Vermögens (Schatzungsverordnung; SRL Nr. 627)

I. Katasterschatzung

1. Schatzungsgegenstand

§1 Bauten und Naturvorteile auf fremdem Boden

1 Dauerbauten sowie Wasserkräfte und Naturvorteile, die auf fremdem Boden gestützt auf selbständige und dauernde, als Grundstücke eingetragene Bau- und Quellenrechte errichtet oder genutzt werden, sind als selbständige Grundstücke zu schätzen. 2 Beruhen solche Dauerbauten, Wasserkräfte und Naturvorteile auf Grunddienstbarkeiten (Überbau, usw.), so sind sie in die Schatzung der berechtigten Grundstücke einzubeziehen. 3 Als selbständige Gegenstände sind sie zu schätzen, wenn sie sich auf persönliche, nicht als Grundstücke eingetragene Dienstbarkeiten oder auf obligatorische Vereinbarungen (§ 4 Abs. 2 SchG) abstützen. Kleinbauten werden nur auf Antrag als selbständige Gegenstände geschätzt.

§2 Rechte und Lasten

1 Rechte und Lasten aufgrund des zivilen und öffentlichen Rechtes sind unter Vorbehalt von Absatz 2 nur zu berücksichtigen, wenn sie für den Wert der Grundstücke von Bedeutung sind. 2 Nicht zu berücksichtigen sind: a. Personaldienstbarkeiten und -grundlasten wie Nutzniessungs-, Wohn- und Schleissrechte, b. im Grundbuch vorgemerkte persönliche Rechte (Art. 959 ZGB), c. Grundpfandrechte.

1.1.2009 -1-

I/2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

2. Revisionsschatzung

§3 Voraussetzungen der Revisionsschatzung

1 Revisionsgründe gemäss § 9 Absatz 1 des Schatzungsgesetzes sind insbesondere: a. Meliorationen, Güterzusammenlegungen, Entwässerungen, Aufforstungen, Rodungen, Verbauungen, natürliche Erdbewegungen, b. Errichtung, Ausbau, Umbau oder Abbruch von Dauerbauten, c. Änderung der Erschliessung durch Strassen, Kanalisationen und Leitungen, d. Handänderungen von landwirtschaftlichen Grundstücken gemäss § 14 des Schatzungsgesetzes zu einem nicht durch die landwirtschaftliche Nutzung bestimmten Erwerbspreis oder Anrechnungswert, e. Aufgabe der land- oder forstwirtschaftlichen Nutzung; wird die landwirtschaftliche Nutzung weniger als sechs Jahre unterbrochen, ist kein Revisionsgrund gegeben, f. Teilung oder Vereinigung von Grundstücken, sofern diese dadurch in ihrer Gesamtheit eine Wertveränderung erfahren, g. Aufnahme der Ausbeutung von Naturvorteilen, Errichtung von Deponien, Rekultivierungen, h. Begründung oder Aufhebung von Baurechten, Stockwerkeigentum oder selbständigem Miteigentum. 2 Hat sich der Real- oder Ertragswert um weniger als 5 Prozent verändert, ist in der Regel keine Revisionsschatzung vorzunehmen.

§4 Umfang der Schatzung

1 Bei der Revisionsschatzung ist der Katasterwert in der Regel von Grund auf neu zu ermitteln. 2 Bei nichtlandwirtschaftlichen Schatzungsgegenständen sind Wertfaktoren aus früheren Schatzungen soweit als möglich zu übernehmen, wenn sich der Real- oder der Ertragswert um weniger als 30 Prozent verändert hat, die bisherige Nutzungsart beibehalten wird und die letzte umfassende Neu- oder Revisionsschatzung weniger als acht Jahre zurückliegt. 3 Bei landwirtschaftlichen Schatzungsgegenständen sind Wertfaktoren aus früheren

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/2

Schatzungen soweit als möglich zu übernehmen, wenn sich der Ertragswert des Betriebs, zu dem sie gehören, durch den Revisionsgrund um weniger als 30 Prozent verändert hat, die bisherige Nutzungsart beibehalten wird und die letzte umfassende Neu- oder Revisionsschatzung weniger als acht Jahre zurückliegt. 4 Bei Revisionsschatzungen gemäss den Absätzen 2 und 3 beginnt die Frist von § 8 Absatz 2 SchG nicht neu zu laufen.

3. Bewertung

§5 Stichtag

Massgebend für die Bewertung sind die Verhältnisse (Zustand, Nutzung, usw.) im Zeitpunkt, auf den der neue Katasterwert in Kraft zu setzen ist (§ 8 Abs. 3, § 9 Abs. 3, § 10 Abs. 2 SchG).

§6 a. Schatzungsgrundsätze Nichtlandwirtschaftliche Grundstücke

1 Der Katasterwert nichtlandwirtschaftlicher Grundstücke wird nach den anerkannten Regeln der Schatzungstechnik unter Verwendung von pauschalen Bewertungsansätzen aus Real- und Ertragswert ermittelt. 2 Unüberbaute Grundstücke oder Grundstücke mit öffentlichen, gewerblichen oder industriellen Bauten, deren Ertragswert nicht zuverlässig ermittelt werden kann, sind auf der Grundlage des Realwertes zu schätzen. 3 Dabei sind die Weisungen der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern, die vom Finanzdepartement zu genehmigen sind, zu beachten.

§7 b. Verkehrswert des Bodens

1 Der Verkehrswert nichtlandwirtschaftlicher Grundstücke ohne Bauten ist aufgrund von Vergleichspreisen und -werten der letzten fünf Jahre vor dem Stichtag (§ 5) unter Berücksichtigung der Ortsplanung festzulegen. 2 Der Verkehrswert des Bodens nichtlandwirtschaftlicher Grundstück mit Bauten wird sinngemäss nach Absatz 1 geschätzt. Fehlen vergleichbare Preise und Werte, wird der Bodenwert nach der Lageklassenmethode ermittelt. 3 Steht der nach Absatz 2 festgestellte Bodenwert in einem offenbaren Missverhältnis zum Verkehrswert des Bodens, den das Grundstück in unüberbautem Zustand aufweisen würde (z.B. Abbruchobjekt), ist der Bodenwert

1.1.2009 -3-

I/2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

nach Absatz 1 zu ermitteln, wobei die Abbruchkosten von Bauten in Abzug zu bringen sind.

§8 c. Kleinbauten unter Fr. 5’000.--

Bei der Bewertung nichtlandwirtschaftlicher Grundstücke (§§ 17 - 20 SchG) fallen Kleinbauten, deren Neubauwert gemäss Gebäudeschatzung gesamthaft weniger als Fr. 5'000.-- beträgt, ausser Betracht.

§9 d. Kleinbauten von Fr. 5'000.-- bis Fr. 50'000.--

Nichtlandwirtschaftliche Grundstücke mit Kleinbauten, deren Neubauwert gemäss Gebäudeschatzung gesamthaft Fr. 5'000.-- bis Fr. 50'000.-- beträgt, sind in der Regel nach dem Realwert (§ 19 SchG) zu schätzen.

§ 9bis

§ 10 Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke

1 Der Ertragswert land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke (§§ 15 und 16 SchG) wird gemäss der Verordnung des Bundesrates über das bäuerliche Bodenrecht vom 4. Oktober 1993 und der dazugehörigen Schätzungsanleitung des Bundesrates in der jeweils geltenden Fassung ermittelt. 2 Bei der Ermittlung des Ertragswertes forstwirtschaftlicher Grundstücke, die im Eigentum juristischer Personen stehen, ist zusätzlich deren Verwaltungsaufwand zu berücksichtigen; der Mindestertragswert pro Hektare beträgt Fr. 100.--.

§ 11 Bauten auf fremdem Boden

1 Dauerbauten auf fremdem Boden (§ 1) sind ohne den Wert des von ihnen beanspruchten Bodens nach der auf sie anwendbaren Bewertungsvorschrift (§ 15 oder § 17 SchG) zu schätzen. 2 Der Wert des beanspruchten Bodens ist nach § 7 Absatz 1 dieser Verordnung zu schätzen.

-4- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/2

§ 11bis

II. Organisation

§ 12

Jede Gemeinde bildet einen Schatzungskreis (§ 30 Abs. 1 SchG).

§ 13 Erstinstanzliche Schatzungsbehörden

Erstinstanzliche Schatzungsbehörden für die Ermittlung der im Schatzungsgesetz vorgesehenen Werte sind: a. die Schätzer, b. die Schatzungsobmänner, c. die Schatzungskommissionen, d. die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern

§ 14 Sachverständige der Gemeinden

Jede Gemeinde ernennt für die landwirtschaftlichen und die nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke mindestens je einen Sachverständigen (§ 30 Abs. 2 SchG).

§ 15 a. Ernennung, Zuteilung Schätzer

1 Die Schätzer werden vom Regierungsrat für die Amtsdauer der administrativen Behörden ernannt. 2 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern teilt jedem Schatzungskreis (§ 12) die für die Schatzung der landwirtschaftlichen und nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke notwendigen Schätzer zu. 3 Bei der Zuteilung ist eine gleichmässige Belastung und ein rationeller Einsatz der Schätzer anzustreben.

§ 16 b. Zuständigkeit

1.1.2009 -5-

I/2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

1 Der Schätzer ist zuständig für die Ermittlung des Katasterwertes bei Neuschatzungen (§ 1 Ziff. 1, § 8 SchG) und Revisionsschatzungen (§ 9 SchG), sofern nicht die Schatzungskommission oder die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern zuständig sind. 2 Dem Schätzer steht bei den Schatzungen ein Sachverständiger der Gemeinde (§

  1. 14) beratend zur Seite.

§ 16bis Schatzungsobmänner

1 Das Finanzdepartement ernennt aus dem Kreis der Schätzer die Schatzungsobmänner. 2 Die Schatzungsobmänner koordinieren zusätzlich die Katasterschatzungen in den zugeteilten Kreisen und erledigen die ihnen von der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern zugewiesenen Aufgaben.

§ 17 a. Zusammensetzung Schatzungskommissionen

1 Die Schatzungskommissionen werden von der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern von Fall zu Fall zusammengesetzt. 2 In der Regel bestehen die Schatzungskommissionen aus einem Beamten der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern oder einem Schatzungsobmann als Präsident sowie einem Schätzer und einem Gemeindesachverständigen als Mitgliedern.

§ 18 b. Zuständigkeit

1 Die Schatzungskommission ist zuständig für die Ermittlung: a. des für die Erbteilung massgebenden Anrechnungswertes der Grundstücke (§ 1 Ziff. 3a SchG), b. der Grundstückwerte und Anrechnungswerte des Betriebsinventars (§ 1 Ziff. 2 SchG) gemäss dem Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht vom

4. Oktober 1993,

c. des durchschnittlichen Jahresertrags eines landwirtschaftlichen Gewerbes oder Grundstücks bei Bildung einer Ertragsgemeinderschaft (§ 1 Ziff. 3c SchG). Unterabsatz d aufgehoben

-6- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/2

2 Die Schatzungskommission kann ferner im Einzelfall von der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern für die Ermittlung des Katasterwertes eingesetzt werden, wenn besondere Fachkenntnisse erforderlich oder Gegenstände von ausserordentlich hohem Wert zu schätzen sind.

§ 19 Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern

1 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern ist gemäss § 30 Absatz 3 des Schatzungsgesetzes zuständig für die Ermittlung: a. des Katasterwertes im beschleunigten Verfahren (§ 47 Abs. 2b SchG), b. des Katasterwertes bei Neu- und Revisionsschatzungen, sofern sich der neue Katasterwert aufgrund der Akten feststellen lässt, c. des Katasterwertes bei Berichtigungen (§ 10 SchG), Unterabsatz d aufgehoben e. der Belastungsgrenze für die Errichtung von Gülten (§ 1 Ziff. 3b SchG). 2 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern kann auch Katasterwerte im ordentlichen Verfahren ermitteln. 3 Der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern steht bei der Durchführung eines Augenscheins ein Sachverständiger der Gemeinde beratend zur Seite.

§ 20 aufgehoben

§ 21 Ausstand, Stellvertretung

1 Schätzer, Schatzungsobmänner, Mitglieder von Schatzungskommissionen, Angestellte der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern, Gemeindesachverständige sowie andere zu den Schatzungen beigezogene Sachverständige haben nach den Bestimmungen des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 3. Juli 1972 in Ausstand zu treten. 2 Bei Ausstand oder Verhinderung ordnet die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern oder der Schatzungsobmann die notwendige Stellvertretung an.

§ 22 Schweigepflicht

Alle Personen, die in amtlicher Eigenschaft an Schatzungen teilnehmen, haben

1.1.2009 -7-

I/2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

über die dabei gemachten Wahrnehmungen gegenüber Dritter Stillschweigen zu bewahren.

§ 23 aufgehoben

III. Verfahren bei der Katasterschatzung

§ 24 Eröffnung des Schatzungsverfahrens

Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern eröffnet das Schatzungsverfahren durch Zustellung des Schatzungsauftrags an die Schatzungsbehörde und die Parteien.

§ 25 Schatzungsauftrag

Im Schatzungsauftrag sind anzugeben: a. die Art der vorzunehmenden Schatzung (Neuschatzung, Revisionsschatzung, Berichtigung), b. der Schatzungsgegenstand, c. die beauftragte Schatzungsbehörde unter Hinweis auf das Recht, innert fünf Tagen seit Zustellung des Schatzungsauftrags der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern Ausstands- oder Ablehnungsgründe gemäss § 21 Absatz 1 zu melden, d. der Zeitpunkt, auf den der neue Katasterwert in Kraft tritt (§§ 8 - 10 SchG).

§ 26 Augenschein

1 Die Schatzungsbehörde, bei Kommissionen deren Präsident, hat den Zeitpunkt eines Augenscheins den Parteien rechtzeitig mitzuteilen unter Hinweis auf ihr Recht, daran teilzunehmen. 2 aufgehoben

§ 27 Protokoll

-8- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/2

1 Die Schatzungsbehörde hat über die Schatzung auf amtlichem Formular ein Protokoll aufzunehmen, das die Nachprüfung des Schatzungsergebnisses erlaubt. 2 Das Protokoll ist mit den übrigen Akten unverzüglich der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern zuzustellen, sofern dieses nicht selbst die Schatzung vorgenommen hat.

§ 28 Schatzungsentscheid

1 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern eröffnet den Parteien und der Gemeinde das Ergebnis der Schatzung in einem schriftlichen Entscheid. 2 Der Entscheid enthält den Katasterwert, das Datum seiner Inkraftsetzung, den Grund seiner Änderung, das Datum des Entscheids und seines Versands sowie eine Rechtsmittelbelehrung. Zudem ist auf das Recht zur Akteneinsicht gemäss § 32 hinzuweisen.

§ 29 Einsprache

1 Die Einsprache ist schriftlich, begründet und mit einem Antrag versehen bei der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern einzureichen. 2 Sofern die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern nicht selbst die Schatzung vorgenommen hat, übermittelt es die Einsprache der zuständigen Schatzungsbehörde zur Behandlung.

§ 30 Einspracheverfahren

1 Bei der Behandlung der Einsprache wirkt ein Angestellter der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern oder ein Schatzungsobmann beratend mit. 2 Im übrigen gelten die gleichen Bestimmungen wie für das Schatzungsverfahren (§§ 26 und 27).

§ 31 Eröffnung des Einspracheentscheids

1 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern eröffnet den Parteien und der Gemeinde den Einspracheentscheid der Schatzungsbehörde. 2 Im Entscheid ist auf das Recht zur Akteneinsicht (§ 32) und das Beschwerderecht

1.1.2009 -9-

I/2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

hinzuweisen. 3 Wenn der Einsprecher die angefochtene Schatzung unterschriftlich anerkennt, erklärt die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern die Einsprache als erledigt und macht hievon den Parteien und der Gemeinde Mitteilung.

§ 32 Akteneinsicht

1 Die Parteien können bei der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern die Schatzungsakten jederzeit einsehen oder Kopien derselben verlangen. 2 aufgehoben

§ 33 Zustellung an die Parteien

Für die Zustellung von Schatzungsaufträgen, Mitteilungen und Entscheiden an die Parteien kann die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern die Mithilfe der Gemeinden in Anspruch nehmen.

§ 34 Beschleunigte Revisionsschatzung

1 Die Parteien können bei der Anzeige eines Revisionsgrunds (§ 36 Abs. 1 SchG) die Revisionsschatzung im beschleunigten Verfahren verlangen (§ 47 Abs. 2b SchG). 2 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern erledigt solche Schatzungen unter Zuerkennung zeitlicher Priorität.

§ 35 aufgehoben

IV. Nachführung der Katasterschatzungsakten

§ 36 a. Mutationen Meldung

1 Die Grundbuchämter bzw. Hypothekarkanzleien melden der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern auf amtlichem Formular alle eingetragenen Handänderungen und Änderungen von Grundstücksgrenzen (Art. 85 - 97 Grundbuchverordnung vom 22. Februar 1910) sowie die Begründung und

- 10 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/2

Aufhebung von Baurechten, Stockwerkeigentum und selbständigem Miteigentum. 2 Die Nachführungsgeometer haben der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern auf Kosten des Auftraggebers ein Doppel der Mutationspläne unter Angabe der Kulturarten und ihrer Masse zuzustellen.

§ 37 aufgehoben

§ 38 b. Schatzungsentscheide

Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern meldet den Grundbuchämtern bzw. den Hypothekarkanzleien die rechtskräftigen Schatzungsentscheide von Neu- und Revisionsschatzungen, von Berichtigungen sowie Schatzungen nach dem Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht.

§ 39 c. Schatzungsaufteilungen

1 Die Gemeinden melden den Grundbuchämtern die gemäss § 45 SchG vorgenommenen Schatzungsaufteilungen. 2 Soweit diese Aufgabe der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern übertragen worden ist (§ 45 Abs. 3 SchG), obliegt dieser die Meldepflicht.

§ 40 Aufbewahren der Schatzungsakten

1 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern bewahrt sämtliche Schatzungsakten auf. 2 Die Gemeinden haben für ihre Gemeinde die in Kraft stehenden Schatzungsentscheide und -verteilungen in übersichtlicher Anordnung aufzubewahren.

V. Schlussbestimmungen

§ 41 Aufhebung bisherigen Rechts

Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung werden alle widersprechenden Bestimmungen aufgehoben, insbesondere:

1. Verordnung über die Neuschatzung der Grundstücke vom 16. Juli 1953,

1.1.2009 - 11 -

I/2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

2. Verordnung über die Revisionsschatzung der Grundstücke vom 21. Juni

1957,

3. Verordnung über die amtliche Schätzung für die Errichtung von Gülten vom

20. Mai 1947,

4. Verordnung über die Abänderung der Katasterwerte nach § 50 des

Schatzungsgesetzes vom 12. Oktober 1961,

5. Beschluss betreffend Vornahme der Kataster-Revisionsschatzungen und die

Aufteilung der Katasterschatzungen bei Handänderungen nach Inkrafttreten der Verordnung über die Neuschatzung der Grundstücke vom 16. Juli 1953, vom 30. Oktober 1953,

6. Beschluss über die Organisation des Schatzungswesens vom 4. Januar

1962,

7. Beschluss über die Schatzung von Fahrnis- und Reversbauten vom 20.

Oktober 1958.

§ 42 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am 1. August 1967 in Kraft. Sie ist zu veröffentlichen.

Übergangsbestimmung der Änderung vom 30. Mai 1989

Bei Verfahren nach dem Schatzungsgesetz in der Fassung vor Inkrafttreten der Änderung vom 21. Juni 1988 gilt das bisherige Recht.

- 12 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/3

Steuergesetz des Kantons Luzern (SRL Nr. 620)

Im kantonalen Steuergesetz ist die Katasterschatzung in folgenden Bestimmungen von Bedeutung:

§ 28 Unbewegliches Vermögen

1 Steuerbar sind die Erträge aus unbeweglichem Vermögen, insbesondere a. alle Einkünfte aus Vermietung, Verpachtung, Nutzniessung oder sonstiger Nutzung, b. der Mietwert von Liegenschaften oder Liegenschaftsteilen, die dem oder der Steuerpflichtigen aufgrund von Eigentum oder eines unentgeltlichen Nutzungsrechts für den Eigengebrauch zur Verfügung stehen, c. Einkünfte aus Baurechtsverträgen, d. Einkünfte aus der Ausbeutung von Kies, Sand und anderen Bestandteilen des Bodens. 2 Der Mietwert ist unter Berücksichtigung der Förderung der Eigentumsbildung und der Selbstvorsorge massvoll festzulegen. Er beträgt 70 Prozent der mittleren Marktmiete. Die mittlere Marktmiete entspricht dem mittleren Mietzins, der an vergleichbarer Lage für vergleichbare Mietobjekte zu erzielen wäre. 3 Der Mietwert wird auf den Beginn jeder Steuerperiode durch den Regierungsrat an die aktuellen Verhältnisse angepasst. Dabei ist die unterschiedliche Mietzinsentwicklung je nach regionaler Lage und Alter der Objekte zu berücksichtigen. 4 Der Mietwert von Liegenschaften, die steuerpflichtige Personen an ihrem Wohnsitz dauernd selbst bewohnen, wird auf Antrag angemessen herabgesetzt, wenn er im Verhältnis zu den Mitteln, die den steuerpflichtigen und weiteren im gleichen Haushalt lebenden Personen zur Deckung der Lebenshaltungskosten zur Verfügung stehen, auf Dauer zu einer übermässigen Belastung führt. Der Regierungsrat regelt die Einzelheiten.

§ 43 Steuerobjekt

1 Der Vermögenssteuer unterliegt das gesamte Vermögen. 2 Nutzniessungsvermögen wird dem Nutzniesser oder der Nutzniesserin

1.1.2008 -1-

I/3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

zugerechnet. 3 Bei Anteilen an Anlagefonds gemäss § 63 Absatz 2 ist die Wertdifferenz zwischen den Gesamtaktiven des Anlagefonds und dessen direktem Grundbesitz steuerbar.

§ 48 Unbewegliches Vermögen

1 Das unbewegliche Vermögen wird nach dem Steuerwert besteuert. 2 Der Steuerwert entspricht a. 75 Prozent des Katasterwertes bei Liegenschaften oder Liegenschaftsteilen, welche die steuerpflichtige Person an ihrem Wohnsitz dauernd selbst bewohnt, wenn gemäss Schatzungsgesetz ein Verkehrswert festgesetzt ist, b. dem Katasterwert in den übrigen Fällen. 3 Sind im massgebenden Bemessungszeitpunkt (§ 55) Investitionen getätigt, für die noch keine Katasterschatzung vorliegt, sind diese mit ihrem vollen Wert zu berücksichtigen. Bei selbstbewohnten Liegenschaften im Sinn von Absatz 2a sind sie mit 75 Prozent ihres Wertes zu berücksichtigen. Steht eine landwirtschaftliche Ertragswertschatzung in Aussicht, sind die Investitionen mit einem Drittel ihres Wertes zu erfassen.

§ 70 Ausnahmen von der Steuerpflicht

1 Von der Steuerpflicht sind befreit a. der Bund und seine Anstalten nach Massgabe des Bundesrechts, b. der Kanton und seine Anstalten unter Vorbehalt der Absätze 2 und 3, c. die Einwohner- und Bürgergemeinden sowie die Gemeindeverbände des Kantons Luzern für ihr Einkommen und Vermögen unter Vorbehalt der Absätze 2 und 3, d. die Kirchgemeinden für das Vermögen und Einkommen, soweit es kirchlichen Zwecken dient, e. Einrichtungen der beruflichen Vorsorge von Unternehmen mit Wohnsitz, Sitz oder Betriebsstätte in der Schweiz und von ihnen nahe stehenden Unternehmen, sofern die Mittel der Einrichtung dauernd und ausschliesslich der Personalvorsorge dienen, f. inländische Sozialversicherungs- und Ausgleichskassen, insbesondere Arbeitslosen-, Alters-, Invaliden- und Hinterlassenenversicherungskassen, mit Ausnahme der konzessionierten Versicherungsgesellschaften, nach Massgabe des Bundesrechts,

-2- 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/3

g. die Krankenkassen und Versicherungsgesellschaften, soweit ihre Einkünfte und Vermögenswerte ausschliesslich der Durchführung der sozialen Krankenversicherung und der Erbringung oder der Sicherstellung ihrer Leistungen dienen, nach Massgabe des Bundesrechts, h. die juristischen Personen, die öffentliche oder gemeinnützige Zwecke verfolgen, für den Gewinn und das Kapital, die ausschliesslich und unwiderruflich diesen Zwecken gewidmet sind; unternehmerische Zwecke sind grundsätzlich nicht gemeinnützig; der Erwerb und die Verwaltung von wesentlichen Kapitalbeteiligungen an Unternehmen gelten als gemeinnützig, wenn das Interesse an der Unternehmenserhaltung dem gemeinnützigen Zweck untergeordnet ist und keine geschäftsleitenden Tätigkeiten ausgeübt werden, i. die juristischen Personen, die kantonal oder gesamtschweizerisch Kultuszwecke verfolgen, für den Gewinn und das Kapital, die ausschliesslich und unwiderruflich diesen Zwecken gewidmet sind, k. die ausländischen Staaten für ihre inländischen, ausschliesslich dem unmittelbaren Gebrauch der diplomatischen und konsularischen Vertretungen bestimmten Liegenschaften, unter Vorbehalt des Gegenrechts, l. konzessionierte Verkehrsunternehmen, die von verkehrspolitischer Bedeutung sind und im Steuerjahr keinen Reingewinn erzielt oder im Steuerjahr und den zwei vorangegangenen Jahren keine Dividenden oder ähnliche Gewinnanteile ausgerichtet haben, m. die im Grossen Rat vertretenen politischen Parteien. 2 Der Kanton Luzern, die Einwohner- und Bürgergemeinden sowie die Gemeindeverbände entrichten die Gewinnsteuer vom Reingewinn ihrer gewerblichen und industriellen Betriebe nach den für die Kapitalgesellschaften und Genossenschaften geltenden Grundsätzen. 3 Der Kanton Luzern, die Einwohner- und Bürgergemeinden sowie die Gemeindeverbände entrichten eine Kapitalsteuer vom Reinvermögen ihrer gewerblichen und industriellen Betriebe nach den für die Kapitalgesellschaften und Genossenschaften geltenden Grundsätzen.

§ 95 Minimalsteuer

1 Die Kapitalgesellschaften und die Genossenschaften entrichten anstelle der ordentlichen Steuern eine Minimalsteuer von 2 Promille des Steuerwertes der im Kanton Luzern gelegenen Grundstücke, wenn der Minimalsteuerbetrag die sich nach den §§ 72 - 94 sich ergebenden Steuern übersteigt. Massgebend ist der Steuerwert am Ende der Steuerperiode. 2 Von der Minimalsteuer gemäss Absatz 1 sind ausgenommen: a. Grundstücke von Kapitalgesellschaften und Genossenschaften, welche die

1.1.2008 -3-

I/3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Voraussetzungen für die Bundeshilfe gemäss den Artikeln 51 und 52 des Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetzes erfüllen, b. Grundstücke von Kapitalgesellschaften und Genossenschaften, auf denen sich zur Hauptsache der Betrieb eines nach kaufmännischer Art geführten Unternehmens der Eigentümerin oder einer diese beherrschenden natürlichen oder juristischen Personen abwickelt, sofern letztere mindestens einen Viertel des Steuerwertes des Grundstücks selber als Kapital eingelegt hat. Die blosse Verwaltung und Nutzung des Grundstücks als Kapitalanlage oder der Handel damit gelten nicht als Betrieb.

§ 241 Liegenschaftssteuer

Die Einwohnergemeinden erheben ausser den in Spezialgesetzen vorgesehenen Steuern und Abgaben auf den in ihrem Gebiet gelegenen Grundstücken eine Liegenschaftssteuer.

§ 242 Steuerpflicht

1 Die Liegenschaftssteuer ist jährlich von allen natürlichen und juristischen Personen zu entrichten, die am 1. Januar Eigentümerinnen oder Eigentümer oder Nutzniesserinnen oder Nutzniesser eines Grundstücks sind. 2 Ist die gemäss Absatz 1 steuerpflichtige Person nur beschränkt steuerpflichtig oder endet ihre unbeschränkte Steuerpflicht während des Jahres und wird das Eigentum oder die Nutzniessung nach dem 1. Januar auf eine andere Person übertragen, ist die Liegenschaftssteuer je anteilsmässig zu entrichten. Massgebend ist der Zeitpunkt des tatsächlichen Übergangs von Nutzen und Schaden, sofern der Veräusserungsvertrag vor diesem Datum abgeschlossen worden ist. Ist der Übergang von Nutzen und Schaden auf einen vor dem Vertragsabschluss liegenden Zeitpunkt vereinbart, ist für die Zurechnung der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses massgebend. 3 Bei Personengesamtheiten ohne juristische Persönlichkeit sind die einzelnen Teilhaberinnen und Teilhaber im Verhältnis ihrer Anteilsberechtigung am Grundstück steuerpflichtig. Die Kollektiv- und Kommanditgesellschaften sowie die Erbengemeinschaften im Sinne von § 17 Absatz 2 haften neben den Teilhaberinnen und Teilhabern solidarisch für die Liegenschaftssteuer.

§ 243 Steuerbefreiung

Von der Liegenschaftssteuer sind nur befreit

-4- 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/3

a. die Grundstücke des Bundes, soweit das Bundesrecht die Besteuerung ausschliesst, b. die Grundstücke des Kantons und seiner Anstalten, soweit sie zu dem gemäss § 70 Absatz 1b steuerbefreiten Vermögen gehören, c. die Grundstücke der Einwohner-, der Bürger- und der Kirchgemeinden sowie der Gemeindeverbände, soweit sie zu dem gemäss § 70 Absatz 1c und d steuerbefreiten Vermögen gehören, d. die Grundstücke der gemäss § 70 Absatz 1h und i von der Steuerpflicht befreiten juristischen Personen, soweit sie ausschliesslich den steuerbefreiten Zwecken gewidmet sind.

§ 244 Steuerberechnung

1 Die Liegenschaftssteuer beträgt 0,5 Promille des Steuerwertes gemäss § 48. 2 Der Ertrag fällt zur einen Hälfte der Einwohnergemeinde und zur anderen Hälfte dem Staat zu.

1.1.2008 -5-

I/3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-6- 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

I/4

Verordnung über die Gebühren im

Schatzungswesen (SRL Nr. 686)

I. Spruchgebühren

1. Schatzungsverfahren

§1

Beschleunigtes Katasterschatzungsverfahren

1

Wird die Katasterschatzung auf Begehren des Eigentümers im beschleunigten Verfahren durchgeführt, so beträgt die Gebühr bei einem in diesem Verfahren

ermittelten

Katasterwert

bis

Fr.

250'000.--

Fr. 165.--

bis

Fr.

500'000.--

Fr. 215.--

bis

Fr.

1'100'000.--

Fr. 325.--

über

Fr.

1'100'000.--

0,3 ‰ des Katasterwerts,

max. Fr. 2'700.--

2

Die Gebühren gemäss Absatz 1 können im Einzelfall bei überdurchschnittlichem Arbeitsaufwand bis höchstens 25 % erhöht werden.

§2

Schatzungen nach dem Bundesgesetz über das

bäuerliche Bodenrecht

1

Für die Ermittlung der Schatzungswerte nach dem Bundesgesetz über das

bäuerliche Bodenrecht vom 4. Oktober 1991 beträgt die Gebühr Fr. 210.-- bis

maximal 1,875 Promille des zu ermittelnden Schatzungswertes.

2

Für das Erheben und das Bereitstellen von Daten für die Bodenrechtskommission (§ 109 Abs. 2 Kantonale Landwirtschaftsverordnung), für andere Dienststellen oder für Gerichte bezieht die Abteilung Immobiienbewertung der Dienststelle Steuern

eine Gebühr. Diese wird nach den

Vorschriften von § 8 Absatz 1 a-c und e

berechnet.

1.1.2009

-1-

I/4

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

§3

Schatzungen nach dem Schweizerischen

Zivilgesetzbuch

1

Für Schatzungen nach dem Schweizerischen Zivilgesetzbuch vom 10. Dezember 1907 beträgt die Spruchgebühr bei einem in diesem Verfahren ermittelten Anrechnungswert je Grundstück oder landwirtschaftliches Gewerbe

bis Fr.

bis Fr.

bis Fr.

bis Fr.

bis Fr.

bis Fr.

bis Fr.

bis Fr.

bis Fr.

bis Fr.

über Fr.

250'000.--

500'000.--

750'000.--

1'000'000.--

1'500'000.--

2'000'000.--

3'000'000.--

4'000'000.--

5'000'000.--

8'000'000.--

8'000'000.--

Fr. 400.--

Fr. 800.--

Fr. 1'000.--

Fr. 1'200.--

Fr. 1'500.--

Fr. 1'800.--

Fr. 2'200.--

Fr. 2'600.--

Fr. 3'200.--

Fr. 4'000.--

0,5 ‰

2

Die Gebühren gemäss Absatz 1 können im Einzelfall bei überdurchschnittlichem Arbeitsaufwand bis höchstens um 25 %, jedoch nicht über 1,875 ‰ des ermittelten

Anrechnungswertes

erhöht werden.

3

Sind

mehrere Gebäude auf einem Grundstück, kann sich die Spruchgebühr für

jedes

zusätzliche

Gebäude bis höchstens um 25 % erhöhen.

4

Für Schatzungen als Grundlage für die Pfandhaftverteilung nach § 45 des SchG beträgt die Spruchgebühr 0,5 ‰ des Katasterwertes, mindestens aber Fr. 300.--.

§ 3a

Verkehrswertschatzungen

Die Gebühr für Verkehrswertschatzungen im Sinn von § 1 Ziff. 4 SchG bemisst

sich nach § 3.

-2-

1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/4

2. Einspracheverfahren

§4 Abweisung der Einsprache

1 Bei Abweisung von Einsprachen betragen die Spruchgebühren a. für Katasterschatzungen Fr. 55.-- bis Fr. 530.--; b. für Schatzungen nach dem Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht die Hälfte der für die Ermittlung des Schatzungswertes zu entrichtenden Gebühr (§ 2); c. für Schatzungen nach dem Schweizerischen Zivilgesetzbuch die Hälfte der für die Ermittlung des Anrechnungswertes zu entrichtenden Gebühr (§ 3); d. für Verkehrswertschatzungen die Hälfte der für die Ermittlung des Verkehrswertes zu entrichtenden Gebühr (§ 3a). 2 Die Spruchgebühren gemäss Absatz 1b - d können im Einzelfall je nach Arbeitsaufwand höchstens um 25 Prozent erhöht oder herabgesetzt werden.

§5 Teilweise Abweisung

Bei teilweiser Abweisung der Einsprache wird die Spruchgebühr gemäss § 4 angemessen herabgesetzt.

§6 Prozessentscheid

Bei nachträglicher Anerkennung der Schatzung wird die Spruchgebühr gemäss § 4 angemessen herabgesetzt.

1.1.2009 -3-

I/4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

II. Auslagen

§7 Bundesrechtliche Schatzungen

1 Der Kostenpflichtige hat bei bundesrechtlichen Schatzungen neben der Spruchgebühr die Auslagen zu tragen. 2 Als Auslagen gelten namentlich die Reiseentschädigungen und Verpflegungsvergütungen an die Funktionäre der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern und die Schätzer, die Gebühren anderer Amtsstellen sowie die Auslagen für Telefongespräche und Porti.

III. Gebühren für Auskünfte

§8 Auskünfte durch die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern

1 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern bezieht für a. die Gewährung von Akteneinsicht Fr. 3.-- bis Fr. 5.--, b. das Erstellen einer Fotokopie Fr. 2.--, für jede weitere Fotokopie Fr. 1.--, c. mündliche Auskünfte, verbunden mit Nachschlagen in den Akten Fr. 5.-- bis Fr. 15.--, d. schriftliche Auskünfte, Ausfertigungen und dergleichen Fr. 50.-- pro Stunde, e. schriftliche Auskünfte, Amtsberichte, Expertisen und dergleichen, die besondere Fachkenntnisse voraussetzen, Fr. 85.-- bis Fr. 125.-- pro Stunde. 2 Mündliche Auskünfte, die kein Nachschlagen in den Akten erfordern, sowie Akteneinsicht an den Eigentümer werden in der Regel gebührenfrei gewährt.

§9 Auskünfte der Gemeindekanzleien

Die Gebühren für Auskünfte der Gemeindekanzleien richten sich nach der Verordnung über den Gebührenbezug der Gemeinden vom 16. Dezember 2006.

-4- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/4

IV. Schlussbestimmungen

§ 10 Rechtsverweisung

1 Für die Gebührenerhebung und die Anfechtung von Gebührenrechnungen ist das Gebührengesetz vom 14. September 1993 anzuwenden. 2 Für den Kostenvorschuss und den Kostenerlass gelten die §§ 195 f. und 205 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 3. Juli 1972.

§ 11 Aufhebung bestehenden Rechts

Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung wird die Verordnung über die Gebühren des Schatzungsamtes vom 16. Mai 1966 aufgehoben.

§ 12 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am 1. Juli 1983 in Kraft. Sie ist zu veröffentlichen.

Übergangsbestimmung der Änderung vom 5. Dezember 1995 (G 1995 519)

In hängigen Verfahren, die vor dem 1. Januar 1996 angehoben wurden, richten sich die Gebühren nach bisherigem Recht.

1.1.2009 -5-

I/4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-6- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

I/5

Spruchgebühren im Einspracheverfahren

1. Spruchgebühren für Einsprachen gegen

Katasterschatzungen

Gemäss § 4, Abs. 1 lit. a der VO über die Gebühren im Schatzungswesen betragen

die Spruchgebühren bei Abweisung von Einsprachen Fr. 55.-- bis Fr.

530.--.

Die Gebühren können der folgenden Tabelle entnommen werden:

Katasterwert

Aufwand für Studium, Verhandlung,

Augenschein, Entwurf

bis Fr.

bis 1 Std.

bis 2 Std.

bis 3 Std.

bis 4 Std.

über 4 Std.

50'000.--

55.--

85.--

115.--

145.--

175.--

75'000.--

85.--

115.--

145.--

175.--

205.--

100'000.--

115.--

145.--

175.--

205.--

235.--

200'000.--

145.--

175.--

205.--

235.--

265.--

300'000.--

175.--

205.--

235.--

265.--

295.--

400'000.--

205.--

235.--

265.--

295.--

325.--

600'000.--

235.--

265.--

295.--

325.--

355.--

800'000.--

265.--

295.--

325.--

355.--

385.--

1'000'000.--

295.--

325.--

355.--

385.--

415.--

2'000'000.--

325.--

355.--

385.--

415.--

445.--

3'000'000.--

355.--

385.--

415.--

445.--

475.--

5'000'000.--

385.--

415.--

445.--

475.--

505.--

über 5'000'000.--

415.--

445.--

475.--

505.--

530.--

2. Spruchgebühren für Einsprachen gegen übrige

Schatzungen

Spruchgebühren richten sich nach § 4, Abs. 1 lit. b bis lit. d der

VO über die

Gebühren im Schatzungswesen.

  • Je nach Arbeitsaufwand können sie im Einzelfall bis zu 25% erhöht oder herabgesetzt werden.

1.1.2007

-1-

I/5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

3. Gebühren bei teilweiser Abweisung (teilweiser

Gutheissung)

Die nach § 4 festgesetzte Gebühr wird angemessen herabgesetzt. Die Herabsetzung richtet sich nach dem Verhältnis

a. vorgebrachte Begründungen - berücksichtigte Begründungen b. summenmässiger Antrag - summenmässiges Ergebnis

4. Prozessentscheid (Abschreibungsbeschluss)

Bei nachträglicher Anerkennung der Schatzung (in der Regel zufolge Rückzug der Einsprache) wird die Spruchgebühr angemessen herabgesetzt, wobei ein Minimalbetrag von Fr. 30.-- in Rechnung zu stellen ist. In Fällen, wo dem Schatzungsamt keinerlei Auslagen erwachsen, kann die Spruchgebühr gänzlich erlassen werden.

5. Nichteintreten

Wird eine Einsprache verspätet eingereicht oder nicht innerhalb der behördlichen Frist verbessert, ist darauf nicht einzutreten. Die Spruchgebühr richtet sich nach § 4 der VO, wobei je Arbeitsstunde Fr. 50.-- in Rechnung gestellt wird.

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/6

Spruchgebühren für Katasterschatzungen gemäss § 7 Abs. 2 Schatzungsgesetz

Weisung vom April 2000 gemäss Schatzungsgesetz (SRL Nr. 626)

Gemäss § 47 Abs. 2 lit.c Schatzungsgesetz hat der Eigentümer eine Gebühr zu entrichten, wenn gestützt auf § 7 Abs. 2 Schatzungsgesetz auf sein Begehren der Katasterwert festgesetzt wird.

Die Gebühren richten sich anhand § 3 der Gebührenverordnung (Schatzungen nach dem Schweizerischen Zivilgesetzbuch). Aufgrund des reduzierten Aufwandes gegenüber diesen Schatzungen rechtfertigt sich eine Reduktion um 25 %. Die Gebühren können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden:

Katasterwert Fr. Gebühr Fr. bis 250'000.-- 400.-- bis 500'000.-- 800.-- bis 750'000.-- 1'000.-- bis 1'000'000.-- 1'200.-- bis 1'500'000.-- 1'500.-- bis 2'000'000.-- 1'800.-- bis 3'000'000.-- 2'200.-- bis 4'000'000.-- 2'600.-- bis 5'000'000.-- 3'200.-- bis 8'000'000.-- 4'000.-- über 8'000'000.-- 0,5 Promille

1.7.2007 -1-

I/6 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/7

Neuschatzungsbeschluss (NL)

Das Finanzdepartement des Kantons Luzern erlässt gestützt auf § 8 Absatz 1 des Schatzungsgesetzes (SchG) folgende Weisung:

1. Folgende Objektkategorien der nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke, welche

letztmals vor dem 1. Januar 1995 von Grund auf neu geschätzt wurden, sind ab 1. Januar 2008 bis spätestens 31. Dezember 2011 nach den Vorschriften des Schatzungsgesetzes neu zu schätzen: a. Einfamilienhäuser und deren Nebengrundstücke, b. Stockwerkeigentums- und deren Nebengrundstücke.

2. Die übrigen nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke, welche letztmals vor 15

Jahren von Grund auf neu geschätzt worden sind, werden bis 2011 nur auf schriftlichen Antrag hin neu geschätzt: a. Gewerbe- und Industrieobjekte, b. Nichtüberbaute Grundstücke, c. Mehrfamilien- und Wohngeschäftshäuser. Die Neuschatzung dieser Objektkategorien ab 2012 erfolgt nach einer späteren Planung.

3. Setzt sich ein Schatzungsgegenstand aus verschiedenen Teilen zusammen (§

24 SchG), bestimmt sich die Reihenfolge seiner Schatzung nach demjenigen Teil, auf den der grösste Anteil am Katasterwert entfällt. Aus wichtigen Gründen können jedoch einzelne Teile gesondert nach der vorgesehenen Reihenfolge geschätzt werden.

4. Revisionsschatzungen nach § 9 SchG sowie getrennte Schatzungen nach § 4

Abs. 2 SchG werden ausserhalb der Reihenfolge für Neuschatzungen ausgeführt.

5. Das Schatzungsamt eröffnet das Schatzungsverfahren durch Zustellung des

Schatzungsauftrages an die Schatzungsbehörde und die Parteien.

6. Einwendungen gegen die Eröffnung des Verfahrens sind im

Rechtsmittelverfahren gegen den Schatzungsentscheid geltend zu machen.

7. Dieser Entscheid ist zu veröffentlichen.

Luzern, 19. November 2007 Finanzdepartement des Kantons Luzern Der Regierungsrat: Marcel Schwerzmann

1.1.2008 -1-

I/7 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/8

Neuschatzungsbeschluss (NL)

Das Finanzdepartement des Kantons Luzern erlässt gestützt auf § 8 Absatz 1 des Schatzungsgesetzes (SchG) folgende Weisung:

1. Folgende Objektkategorien der nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke, welche

letztmals vor dem 1. Januar 1993 von Grund auf neu geschätzt wurden, sind ab 1. Januar 2004 bis spätestens 31. Dezember 2007 nach den Vorschriften des Schatzungsgesetzes neu zu schätzen: a. Grundstücke ohne Bauten b. Mehrfamilienhäuser und Geschäftshäuser

2. Die übrigen Objektkategorien der nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke,

welche letztmals vor 15 Jahren von Grund auf neu geschätzt worden sind, werden bis 2007 nur auf schriftlichen Antrag hin neu geschätzt: a. Einfamilienhäuser und Stockwerkeigentumsgrundstücke b. Gewerbe- und Industrieobjekte Die Neuschatzung dieser Objektkategorien ab 2008 erfolgt nach einer späteren Planung.

3. Setzt sich ein Schatzungsgegenstand aus verschiedenen Teilen zusammen (§

24 SchG), bestimmt sich die Reihenfolge seiner Schatzung nach demjenigen Teil, auf den der grösste Anteil am Katasterwert entfällt. Aus wichtigen Gründen können jedoch einzelne Teile gesondert nach der vorgesehen Reihenfolge geschätzt werden.

4. Revisionsschatzungen nach § 9 SchG sowie getrennte Schatzungen nach § 4

Abs. 2 SchG werden ausserhalb der Reihenfolge für Neuschatzungen ausgeführt.

5. Das Schatzungsamt eröffnet das Schatzungsverfahren durch Zustellung des

Schatzungsauftrages an die Schatzungsbehörde und die Parteien.

6. Einwendungen gegen die Eröffnung des Verfahrens sind im

Rechtsmittelverfahren gegen den Schatzungsentscheid geltend zu machen.

7. Dieser Entscheid ist zu veröffentlichen.

Luzern, 26. November 2003

Finanzdepartement des Kantons Luzern Der Regierungsrat: Kurt Meyer

1.1.2008 -1-

I/8 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/9

Neuschatzungsbeschluss (L)

I.

Das Finanzdepartement hat am 25. April 1997, gestützt auf § 8 Abs. 1 des Schatzungsgesetzes (SRL Nr. 626) die folgende Weisung erlassen:

1. Alle land- und forstwirtschaftlichen Grundstücke sind bis spätestens

31. Dezember 2001 nach den Vorschriften des Schatzungsgesetzes neu zu

schätzen.

2. Die land- und forstwirtschaftlichen Grundstücke werden in folgender

Reihenfolge neu geschätzt:

2.1. Landwirtschaftliche Grundstücke mit Schatzungswerten nach der Anleitung

für die Schätzung landwirtschaftlicher Heimwesen und Liegenschaften vom

18. Juni 1979 oder Revisionsschatzungen ohne Neuaufnahme nach der

Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 7. Mai 1986: Diese Neuschatzungen sind ab dem Jahr 1998 in der Reihenfolge der letzten Neuschatzung einzuleiten und bis Ende 2000 abzuschliessen.

2.2. Landwirtschaftliche Grundstücke mit Revisionsschatzungen mit

Neuaufnahme nach der Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 7. Mai 1986: Diese Neuschatzungen sind im Jahr 2001 einzuleiten und bis Ende 2001 abzuschliessen.

2.3. Forstwirtschaftliche Grundstücke, unter Vorbehalt von Ziff. 2.4, mit

Schatzungswerten nach der Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 7. Mai 1986: Diese Neuschatzungen erfolgen durch eine generelle Reduktion um 25 %. Sie sind mit den jeweiligen Neuschatzungen der landwirtschaftlichen Grundstücke einzuleiten und abzuschliessen.

2.4. Die Neuschatzungen der öffentlichen Wälder und der forstwirtschaftlichen

Grundstücke der nichtlandwirtschaftlichen Waldbesitzer sind im Jahr 2000 einzuleiten und bis Ende 2000 durch eine generelle Reduktion um 25 % abzuschliessen.

3. Das Schatzungsamt eröffnet das Schatzungsverfahren durch Zustellung des

Schatzungsauftrages an die Schatzungsbehörde und die Parteien.

4. Einwendungen gegen die Eröffnung des Verfahrens sind im

Rechtsmittelverfahren gegen den Schatzungsentscheid geltend zu machen.

1.1.2008 -1-

I/9 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

5. Diese Weisungen sind zu veröffentlichen.

II. Die Weisung des Finanzdepartementes über die Reihenfolge der Neuschatzung der land- und forstwirtschaftlichen Grundstücke vom 25. April 1997 wird wie folgt geändert:

2.2 Landwirtschaftliche Grundstücke mit Revisionsschatzungen mit

Neuaufnahme nach der Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 7. Mai 1986: Diese Neuschatzungen sind im Jahr 2000 einzuleiten und bis Ende 2001 abzuschliessen.

III. Diese Änderung ist zu veröffentlichen.

Luzern, 21. Juni 1999

Finanzdepartement des Kantons Luzern Kurt Meyer, Finanzdirektor

-2- 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I / 10

Weisungen betreffend die Verkehrswertschatzung von Liegenschaften zu steuerlichen Zwecken

A. Verkehrswertschatzungen auf Verlangen der Steuerbehörden

(§ 1 Ziff. 4 SchG)

1. Die Steuerbehörden benötigen Verkehrswertschatzungen insbesondere für die

Überführungen von Geschäfts- ins Privatvermögen, für die Feststellung geldwerter Leistungen und für die Festlegung von Verkehrswerten gemäss Grundstückgewinn- und Handänderungssteuergesetz.

2. Der/Die Auftraggeber/in liefert dem Schatzungsamt soweit vorhanden

bekannte Mieterträge, Umsatzzahlen, Grundbuchauszüge und andere Unterlagen wie z.B. Pläne.

3. Gesuche um Vornahme solcher Schatzungen sind von der Leiterin oder vom

Leiter der Veranlagungsabteilung (Steuerverwaltung, Steueramt Stadt Luzern) bzw. des Rechtsdienstes (insbesondere in Grundstückgewinn- und Handänderungssteuerfällen) zu visieren.

4. Verkehrswertschatzungen oder Prüfungen von bestehenden Schatzungen

sind grundsätzlich von der Schatzungsexpertin oder vom Schatzungsexperten bzw. -obmann vorzunehmen, wenn diese Bestandteil eines hängigen Veranlagungsverfahrens sind.

5. Schatzungen, die das Schatzungsamt in Steuerveranlagungsverfahren

vorzunehmen hat, müssen keinen Liegenschaftsbeschrieb, jedoch einen Kurzkommentar enthalten. Es sind zwei Bearbeitungsstufen möglich:

  • In der Regel ausführliches Verfahren: Es handelt sich um eine eigenständige Schatzung mit Augenschein und Kurzkommentar.

  • Vereinfachtes Verfahren, wenn eine aktuelle Schatzung, welche die Verhältnisse am Stichtag wiederspiegelt, vorhanden ist. Der Verkehrswert wird aus der bestehenden Katasterschatzung abgeleitet. Dieses Verfahren wird in der Regel ohne Augenschein durchgeführt.

6. Die Verkehrswerte sind auf den Stichtag nach den anerkannten Regeln der

Schatzungstechnik zu ermitteln. Beim Boden ist nicht auf den Bodenmittelwert, sondern auf den Verkehrswert abzustellen. Im Auftrag an das Schatzungsamt ist dies speziell zu vermerken. Personaldienstbarkeiten sind zu berücksichtigen.

7. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schatzungsamtes sind jeweils durch

einen entsprechenden Vermerk auf das Steuergeheimnis gemäss § 134 StG hinzuweisen (einschränkender als das Amtsgeheimnis gemäss

1.1.2008 -1-

I / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Schatzungsgesetz).

8. Die Schatzungsexpertin oder der Schatzungsexperte bzw. -obmann treten

gegenüber den Steuerpflichtigen nicht als Sachverständige der Veranlagungsabteilung auf. Das Schatzungsamt stellt weder die einfache noch die ausführliche Verkehrswertschatzung den Steuerpflichtigen zur Stellungnahme zu. Die Schatzung dient der Veranlagungsbehörde als Orientierungshilfe. Will sie bei der Veranlagung darauf abstellen, ist sie den Steuerpflichtigen vorgängig zu eröffnen. Die Schatzungsexpertin oder der Schatzungsexperte bzw. -obmann kann von der Veranlagungsabteilung zu Vehandlungen eingeladen werden.

9. Die Verkehrswertschatzung ist für die Steuerpflichtigen kostenfrei. Vorbehalten

bleiben die §§ 144 und 157 StG.

B. Verkehrswertschatzungen auf Verlangen von Steuerpflichtigen

1. Grundsätzlich sind Verkehrswertschatzungen zu steuerlichen Zwecken durch

das Schatzungsamt auf Verlangen der Steuerpflichtigen nicht vorgesehen.

2. Die Leitung der zuständigen Veranlagungsabteilung, des Rechtsdienstes bzw.

des Steueramtes der Stadt Luzern kann dem Begehren von Steuerpflichtigen auf eine Verkehrswertschatzung zu steuerlichen Zwecken durch das Schatzungsamt zustimmen. Dies wird vor allem dann der Fall sein, wenn auch die Steuerbehörde ein Interesse an einem Verkehrswert hat. Solche Verkehrswertschatzungen sind stets ausführliche Schatzungen mit Augenschein und Kurzkommentar. Der/Die Abteilungsleiter/in erteilt in einem solchen Fall den Auftrag an das Schatzungsamt. Das Schatzungsamt erstellt im direkten Auftrag der Steuerpflichtigen keine Verkehrswertschatzung im Steuerverfahren. Legen Steuerpflichtige eine Verkehrswertschatzung vor, kann die Veranlagungsabteilung diese dem Schatzungsamt zur Überprüfung zustellen. Erweist sich die vorgelegte Verkehrswertschatzung als nicht brauchbar oder hat sie zu grosse Abweichungen, entscheidet die Veranlagungsabteilung darüber, ob durch das Schatzungsamt eine detaillierte Verkehrswertschatzung vorgenommen werden soll.

3. Steuerpflichtige entscheiden sich schriftlich und in Kenntnis der Kostenfolgen

für eine ausführliche Schatzung. Die Kosten der Schatzung richten sich nach der Verordnung über die Gebühren im Schatzungswesen (§ 3 erbrechtliche Schatzung). Auf die Kosten wird verzichtet, wenn die Schatzung im Veranlagungsverfahren verwendet wird (vgl. oben A.9).

4. Der/Die Abteilungsleiter/in visiert den Schatzungsauftrag der steuerpflichtigen

Person und leitet ihn an das Schatzungsamt weiter.

5. Die Verkehrswertschatzung wird vom Schatzungsamt dem/der

-2- 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I / 10

Abteilungsleiter/in zugestellt. Gegen diese Schatzung kann nur im Rahmen des steuerlichen Veranlagungsverfahrens Einsprache erhoben werden (§ 42 Abs. 1 SchG).

6. Die Rechnung für die Schatzung stellt das Schatzungsamt den

Steuerpflichtigen zu.

C.

1. Die Schatzungsaufträge werden nach Eingang des Auftrages sämtlicher

schatzungsrelevanter Unterlagen innert 3 Monaten erledigt.

2. Wird im Einzelfall eine kürzere Erledigungsfrist verlangt, ist dies im Auftrag

ausdrücklich zu vermerken.

Luzern, 1. Juli 2001

STEUERVERWALTUNG DES KANTONS LUZERN

Dr. Heinrich Gunz, Vorsteher (Ersetzt Weisung vom 14. Januar 1997 für Schatzungen ab 1.1.2001)

1.1.2008 -3-

I / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-4- 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG Allgemeine Bestimmungen

Allgemeine Bestimmungen

1.1.2009 -1-

Allgemeine Bestimmungen Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II

Inhaltsverzeichnis Allgemeine Bestimmungen nichtlandwirtschaftliche Grundstücke

1. Bedeutung der Werte

2. Begriffsdefinitionen

3. Schatzungsgrundsätze

4. Rechte und Lasten

1.1.2007 -1-

II Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Sachregister

Sachregister

A

Abschreibungsbeschluss, II / 3

B

Bedeutung der Werte, II / 1 Begriffsdefinitionen Schatzungsgesetz, II / 2 Berichtigung Katasterwert, II / 3 Bestandteil, II / 3 Betriebseinheit, II / 3 Bewertungsvorschriften, II / 3 Bodenwert, II / 1

E

Einsprache, Katasterwert, II / 3 Ertragswert, II / 1

I

Investitionen Dritter, II / 3

K

kapitalisierter Jahresmietwert, II / 1 Katasterwert, II / 1 Katasterwert von Rechten und Lasten, II / 4 Katasterwertverteilung, II / 3

L

Lasten, II / 4

M

Marktmiete, II / 1 Mietwert von selbstgenutzten Liegenschaften, II / 1

-1-

Sachregister Luzerner Steuerbuch

Mindest-Katasterwert, II / 3

N

Neufestsetzung einer Schatzung, II / 3 Neuschatzung, II / 3 Nichteintretensentscheid, II / 3

R

Realwert, II / 1 Rechte und Lasten, II / 4 Rechtsmittel, II / 3 Revisionsschatzung, II / 3 Rundung von Werten Schatzungswesen, II / 3

S

Schatzungsgegenstand, II / 3 Schatzungsgrundsätze, II / 3 Schatzungsverteilung, II / 3 Sistierung, II / 3 Steuerwert, II / 1

V

Verwaltungsgerichtsbeschwerde, II / 3

Z

Zugehör, II / 3

-2-

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 1

Bedeutung der Werte

1. Realwert

Der Realwert setzt sich zusammen aus dem Zeitwert aller Bauten samt Nebenkosten und dem Bodenwert, berechnet auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens der Schatzung.

  • Bei nichtlandwirtschaftlichen Grundstücken ohne Bauten oder mit Kleinbauten entspricht der Realwert dem Katasterwert.

  • Bei nichtlandwirtschaftlichen Grundstücken mit Bauten ist der Realwert Bestandteil des Katasterwertes.

2. Ertragswert

Der Ertragswert bei nichtlandwirtschaftlichen Grundstücken ist der kapitalisierte Jahresmietwert, berechnet auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens der Schatzung.

  • Bei nichtlandwirtschaftlichen Grundstücken mit Bauten ist der Ertragswert Bestandteil des Katasterwertes.

  • Bei nichtlandwirtschaftlichen Grundstücken ohne Bauten oder mit Kleinbauten ist der Ertragswert nicht zu berechnen.

Bei land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken entspricht der Ertragswert dem Katasterwert.

3. Katasterwert

  1. a) Vermögenssteuer

  • Bei Schatzungen nach dem revidierten Schatzungsgesetz (Ausgabe 1. Januar

  1. 1989) ist der Katasterwert:

  • bei nichtlandwirtschaftlichen Grundstücken Grundlage für den Steuerwert (Steuerwert gemäss § 48 Steuergesetz).

  • bei land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken der Steuerwert.

  1. b) Weitere Verwendung

  • Liegenschaftssteuer (§§ 241 - 244 Steuergesetz)

  • Minimalsteuer für juristische Personen (§ 95 Steuergesetz)

1.7.2007 -1-

II / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

  • Handänderungssteuer (§ 7 Abs. 2 Handänderungssteuergesetz)

  • Erbschaftssteuer (§ 7 Erbschaftssteuergesetz)

  • Grundstückgewinnsteuer (§ 11 Grundstückgewinnsteuergesetz)

  1. c) Grundlage für Perimeter und andere Abgaben

4. Mietwert von selbstgenutzten Liegenschaften

Im Kanton Luzern gilt als Mietwert für die selbstgenutzte Liegenschaft primär die Marktmiete.

Die Verordnung über den steuerbaren Mietwert findet sich im Register VI.

-2- 1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 2

Begriffsdefinitionen

Abbaugrundstück siehe Naturvorteile

Abbruchkosten Die Abbruchkosten umfassen folgende Positionen:

  • Abbrüche/Demontagen

  • Sicherungsvorkehren (Stahlträger, Staubwände, usw.)

  • Brandmauerabdeckungen

  • Abtransport und Entsorgung des Materials

  • Lager-/Deponiegebühren

  • usw.

Die Abbruchkosten sind immer dann zu berechnen, wenn Bauland zu schätzen ist, auf dem sich noch Abbruchbauten oder Abbruchanlagen befinden. Die entsprechenden Richtwerte finden sich im Register VI.

Allgemeine Anpassung § 11 Schatzungsgesetz

Altersentwertung siehe Wertminderung

Anlagekosten (Investitionskosten) Kaufpreis oder Summe aller Aufwendungen gemäss BKP 0-9 (siehe Baukosten).

Anmerkungen (Grundbuch) Öffentlich-rechtliche: Eigentums- oder Verfügungsbeschränkungen (Baubeschränkungen, Nutzungsübertragungen, Mehrwertreverse, usw.) Privat-rechtliche: Hinweise auf Berechtigungen zu Lasten anderer Grundstücke, Kanzleisperre, Zugehör, Reglemente von Mit-/Stockwerkeigentum, usw.

Anrechenbare Geschossfläche, AGF (früher Bruttogeschossfläche, BGF) Als anrechenbare Geschossflächen gelten die Flächen aller abgeschlossenen Räume, der Voll-, Dach- und Attikageschosse (ohne Untergeschoss). Die

1.1.2008 -1-

II / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Aussenmauern werden nicht erfasst und die ermittelte Fläche mit dem Berechnungsfaktor multipliziert (§§ 9, 10 und 11 PBV).

Assekuranzwert siehe Gebäudeversicherungswert

Ausnützungsziffer Die Ausnützungsziffer ist die Verhältniszahl zwischen der anrechenbaren Geschossfläche der Bauten und der anrechenbaren Grundstückfläche (§ 24 PBG).

Barwert Gegenwartswert von künftigen periodischen Erträgen (Zahlungen)

Bau- und Zonenreglement (BZR) Das BZR enthält kommunale Bauvorschriften in Verbindung mit dem Zonenplan.

Bauerwartungsland siehe Übriges Gemeindegebiet

Baugesetz siehe Planungs- und Baugesetz (PBG)

Baukosten (früher Erstellungskosten) Die Baukosten stellen das Total der Aufwendungen aller Unternehmungen inkl. der Honorare für die Erstellung eines Gebäudes oder einer Anlage dar (siehe Baukostenplan BKP).

Baukostenindex Unter Baukostenindex verstehen wir den periodisch erscheinenden Baukostenindex der Gebäudeversicherung. Siehe unter http://www.gvz.ch/versicherung/Statistiken/tabid/327/Default.aspx

Baukostenplan (BKP) Anlagekontenplan für sämtliche Kosten, die bei einer baulichen Anlage anfallen. Normpositionen der Schweizerischen Zentralstelle für Baurationalisierung (CRB). BKP 0 Grundstück BKP 1 Vorbereitungsarbeiten

-2- 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 2

BKP 2 Gebäude BKP 3 Betriebseinrichtungen BKP 4 Umgebung BKP 5 Baunebenkosten

Bauland Bauland sind rechtskräftig einer Bauzone zugewiesene Grundstücke oder Teile davon.

Baulinien Baulinien begrenzen die Bebaubarkeit von Grundstücken.

Baumassenziffer Die Baumassenziffer ist die Verhältniszahl zwischen dem umbauten Raum und der anrechenbaren Grundstückfläche (§ 26 PBG).

Baunebenkosten (BKP 5) Bewilligungen, Gebühren, Abgeltungen, Baukreditzinsen, Finanzierungskosten, Versicherungen, Erstvermietung, Verkauf (STWE)

Baupreisindex Der Baupreisindex des Bundesamtes für Statistik ist eine halbjährlich erscheinende Veröffentlichung über detaillierte Entwicklung der Baupreise in der Schweiz. Er umfasst für verschiedene Objektarten die Baukostengruppen (BKP) 1, 2, 4 und 5.

Baurecht

  1. a) Das Baurecht gibt Dritten die Möglichkeit, ein Grundstück oder ein näher umschriebener Teil davon zu nutzen oder zu bebauen (Art. 675 ZGB). Ist das Baurecht selbständig und dauernd (mind. 30, max. 100 Jahre), kann es im Grundbuch als Grundstück aufgenommen werden. Es erhält in diesem Fall eine eigene Grundstücknummer (Art. 779 ZGB).

  2. b) Der belastete Eigentümerschaft wird Baurechtsgeber genannt.

  3. c) Die Berechtigten heissen Baurechtsnehmer.

Baurechtszins

1.1.2008 -3-

II / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Periodisches oder einmalig zu leistendes Entgelt für das Baurecht.

Baute siehe Dauerbaute

Baute auf fremdem Boden Aufgrund privatrechtlicher Vereinbarung zwischen dem Landeigentümer und dem Gebäudeeigentümer erstelltes Gebäude (Baute/Anlage im Dritteigentum, Akzessionsprinzip ZGB).

Bauverbot Bauverbote sind im Grundbuch eingetragene privatrechtliche Dienstbarkeiten (Baubeschränkungen, Servitute). Sie können die Bebauung eines Grundstückes oder eines Teiles dauernd unterbinden oder einschränken.

Bauzinsen siehe Finanzierungskosten

Bauzonen Als Bauzonen werden Gebiete bezeichnet, welche nach kommunalen Bau- und Nutzungsvorschriften bebaut werden können. Ihre Fläche wird durch den Zonenplan festgelegt.

Berichtigung § 10 Schatzungsgesetz

Bestandteil Bestandteil einer Sache ist alles, was nach der am Ort üblichen Auffassung zu ihrem Bestande gehört und nicht ohne ihre Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung abgetrennt werden kann (Art. 642 Abs. 2 ZGB).

Betriebseinheiten Bilden mehrere Grundstücke des gleichen Eigentümers - unabhängig davon, ob sie aneinandergrenzen - eine betriebswirtschaftliche Einheit, sind sie in der Regel gesamthaft zu schätzen.

Betriebseinrichtungen (BKP 3) Fest eingebaute Einrichtungen (Energieinstallationen, Rolltreppen, Warenlifte, Kranbahnen, usw.), die in der Regel der spezialisierten Nutzung des Gebäudes

-4- 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 2

dienen.

Bodenwert siehe Landwert

Bruttoeinkünfte (Rohertrag/Bruttomietertrag) Als Bruttoeinkünfte gelten nachhaltig erzielbaren Einkünfte ohne Abzug der Unterhalts- und Verwaltungskosten, der Zinsen für Eigen- und Fremdkapital, sowie der Abschreibungen und Steuern. Die Mietnebenkosten (Heizung, Warmwasser, usw.) sind darin nicht enthalten.

Bruttogeschossfläche siehe anrechenbare Geschossfläche (AGF)

Bruttorendite Die Bruttorendite ist der Prozentanteil des Bruttoertrags (Nettomietzins) vom Verkehrswert.

Dauerbaute (§ 4 SchG) Als Dauerbauten gelten alle mit dem Boden verbundenen Erzeugnisse von Handwerk und Technik im Hoch- und Tiefbau, die mit der Absicht ihrer bleibenden Verbindung mit dem Boden erstellt worden sind.

Demodierung siehe Wirtschaftliche Wertminderung

Deponie Als Deponie wird eine Fläche bezeichnet, für die eine amtliche Bewilligung zur Ablagerung von genau definierten Materialien besteht.

Dienstbarkeit (Servitut, Grunddienstbarkeit) Dienstbarkeiten sind private Rechte oder Lasten von Grundstücken zugunsten oder zulasten von - Personen - siehe Grundbuch und Personaldienstbarkeit - anderen Grundstücken - siehe Grundbuch

Eigenkapital Das Eigenkapital ist die Differenz zwischen Verkehrswert und Fremdkapital

1.1.2008 -5-

II / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Eigenleistung Eigenleistungen sind durch den Eigentümer erbrachte wertwirksame Investitionen. Sie sind nach den ortsüblichen Ansätzen im Realwert aufzurechnen und im Ertragswert (Mietwertanteil) mit zu berücksichtigen.

Eigenmietwert Als Eigenmietwert im Sinne des Steuergesetzes gilt der Mietzins, den man für ein ganz oder teilweise selbst genutztes Objekt in gleicher Lage zu bezahlen hätte (Marktmiete).

Eigentumsübergang Nach Art. 656 ZGB wird man zu folgenden Zeitpunkten Eigentümer: Abs. 1: Bei rechtsgeschäftlicher Übertragung, Parzellierung oder Begründung von Baurecht oder Stockwerkeigentum mit dem Tagebucheintrag. Abs. 2: Bei gesetzlicher Übertragung (Erbgang, Enteignung, Zwangsvollstreckung oder richterlichem Urteil) mit Datum der Verfügung. In allen Fällen kann der Eigentümer jedoch erst mit dem Eintrag ins Grundbuch über das Grundstück verfügen.

Enteignung (Expropriation) Als formelle Enteignung bezeichnet man die Übernahme eines Grundstücks gegen den Willen der Eigentümerschaft infolge öffentlichen Interesses. Bei Nutzungs- und/oder Baubeschränkung (Eigentumseinschränkung) infolge öffentlichen Interesses handelt es sich um eine materielle Enteignung.

Entwertung siehe Wertminderung

Erschliessungskosten (BKP 0) Erschliessungskosten sind alle Aufwendungen für die Umwandlung von Rohbauland in vollerschlossenes Bauland.

Ertragswert (EW) Der Ertragswert von nichtlandwirtschaftlichen Grundstücken ist der aus den jährlichen Bruttoeinkünften (Mietwert/-ertrag) durch Kapitalisierung ermittelte Betrag.

-6- 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 2

Der Ertragswert von land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken wird nach den für die bundesrechtlichen Schatzungen geltenden Vorschriften ermittelt (Eidgenössische Schätzungsanleitung).

Ertragswertfaktor siehe Gewichtung

Expropriation (Enteignung) siehe Enteignung

Fahrnisbaute Die Fahrnisbaute ist ein Bauwerk, bei welchem die Absicht bleibender Verbindung mit dem Boden fehlt. Ihr Bestand wird gemäss Art. 677 Abs. 2 ZGB nicht in das Grundbuch eingetragen.

Finanzierungskosten Die Finanzierungskosten sind Zinsen, Kommissionen, Kosten für Schuldbrieferrichtung, Notar- und Grundbuchkosten, usw., die während der Bauzeit anfallen. Sie sind Bestandteil des Realwertes.

Fremdkapital Das Fremdkapital ist der Darlehensbetrag in Form von Grundpfandverschreibungen, Schuldbriefen, Gülten oder ähnlichem.

Gastgewerbe Als gastgewerbliche Objekte gelten Betriebe, die öffentlich zugänglich sind und/oder Speisen und Getränke zum Genuss an Ort und Stelle abgeben, Gäste beherbergen und/oder Unterhaltung, verbunden mit der Abgabe von Getränke bieten.

Gebäude (BKP 2) Der Neuwert der Gebäudekosten (BKP 2) entspricht den ortsüblichen Neubaukosten, die heute bei einem Wiederaufbau mit gleicher Qualität und gleichem Ausbau entstehen würden.

Gebäudeversicherungswert (Assekuranzwert) Der Gebäudeversicherungswert ist der von der Kantonalen Gebäudeversicherung (GVL) festgesetzte Neuwert der versicherten Gebäude.

1.1.2008 -7-

II / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Gesamtlebensdauer Gesamtlebensdauer von Gebäuden, Bauteilen und Ausbauten

Gewässer Als Gewässer bezeichnet man dauernd oder periodisch Wasser führende fliessende oder stehende Wasser (Quellen, Bäche, Seen, Teiche).

Gewichtung (Ertragswertfaktor) Das Verhältnis der wirtschaftlichen Bedeutung des Real- und Ertragswertes für die Bestimmung des Verkehrswertes.

Grundbuch Das Grundbuch ist ein durch eine kantonale Behörde geführtes öffentliches Register, das zur Aufnahme von Grundstücken und der Rechte an diesen bestimmt ist (Art. 942 ZGB). Es führt insbesondere auf:

  • Dienstbarkeiten Recht oder Last privatrechtlicher Natur zugunsten oder zulasten eines oder mehrerer Grundstücke; oft als Servitut bezeichnet. Beispiele sind Wegrecht, Durchleitungsrecht, Näherbaurecht, Grenzbaurecht, usw. Zu den Dienstbarkeiten gehören auch die Personaldienstbarkeiten Wohnrecht und Nutzniessung.

  • Anmerkungen öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkungen wie Revers, Gestaltungs- und Bebauungsplanpflicht, usw.

  • Vormerkungen persönliche Rechte Dritter wie Vorkaufsrecht, Kaufsrecht, Miet- und Pachtvertrag, usw. (Art. 959 ZGB).

Grunddienstbarkeiten Dienstbarkeiten zu Lasten und/oder zu Gunsten von Grundstücken.

Grundpfandverschreibung Die Grundpfandverschreibung dient der Sicherstellung einer beliebigen gegenwärtigen, zukünftigen oder bloss möglichen Forderung, für welche das Grundstück als Pfand haftet (Art. 824 ZGB).

-8- 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 2

Grundstück (BKP 0) Kosten für den Erwerb des Grundstückes bzw. eines Baurechts inkl. Erschliessungskosten bis Grundstückgrenze.

Grundstücke Als Grundstücke werden Liegenschaften, selbständige und dauernde Rechte, Bergwerke sowie Miteigenumsanteile an Grundstücken bezeichnet. Solche Grundstücke sind Schatzungsgegenstände (Art. 655 ZGB).

Gült Die Gült ist ein Pfandtitel, bei der alleine das Grundstück haftet (Art. 847 ff ZGB).

Holzgerechtigkeit siehe Korporationsrecht

Hypothek siehe Grundpfandverschreibung

Inkonvenienzen Inkonvenienzen sind Entschädigungen an Personen, welche dauernde oder zeitlich beschränkte Unannehmlichkeiten und Kosten für Expropriationen, Umtriebe, Inanspruchnahmen, Verzögerungen, usw. zu erleiden haben.

Jahresmietwert siehe Bruttoeinkünfte

Kapitalisierungssatz (Kapitalisierungsfaktor) Der Kapitalisierungssatz ist der Prozentsatz, mit dem der Ertragswert aus dem Mietwert berechnet wird. Er setzt sich zusammen aus den Kapitalkosten und den Bewirtschaftungskosten (Betriebskosten, Unterhaltskosten, Verwaltungskosten, Risiko für Mietzinsausfälle, Abschreibung/Rückstellung).

Katasterwert (§ 15 und 17 Schatzungsgesetz) Der Katasterwert ist der amtliche Wert eines Grundstückes. Er ist die Grundlage für die Besteuerung des unbeweglichen Vermögens.

Kaufsrecht Das Kaufsrecht gibt den Berechtigten das Recht, ein Grundstück zu einem

1.1.2008 -9-

II / 2

Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

festgelegten Preis in einem späteren Zeitpunkt zu erwerben. Es ist ein öffentlich beurkundeter Kaufsrechtsvertrag vorgeschrieben (Art. 216 OR). Es muss im Grundbuch vorgemerkt sein, damit es gegenüber Dritten

rechtswirksam sein kann.

Kleinbauten

Kleinbauten sind eingeschossige Bauten, welche nicht dem Aufenthalt von Menschen dienen und deren Fassadenlänge 10 m nicht überschreiten. Sie werden gemäss Vollziehungsgesetz zum Schatzungsgesetz (SchV) in zwei Arten

unterschieden:

- § 8 SchV

Neuwert unter

Fr. 5'000.--

- § 9 SchV

Neuwert

Fr. 5'000.-- bis Fr. 50'000.--

Korporationsrecht (Holzgerechtigkeit) Das Korporationsrecht ist ein Recht am Ertrag des Korporationswaldes. In der Schatzung ist es zu berücksichtigen, wenn es ein Realrecht darstellt, d.h. zu Gunsten eines Grundstückes im Grundbuch aufgeführt wird.

Kubatur

Die Kubatur ist der umbaute Raum eines Gebäudes in m3 nach der SIA-Norm 416 (teilweise auch nach SIA 116) berechnet.

Kubikmeterpreis

Der Kubikmeterpreis ist der entsprechende Durchschnittswert, der sich aus den

mittleren, ortsüblichen Baukosten

für einen m3 umbauten Raumes ergibt.

Lageklassenmethode

Methode zur Bestimmung des Landwertes für den massgebenden Landbedarf anhand einer Verhältniszahl zwischen Landwert und Gesamtwert. Für die

Berechnung ist

der Neuwert massgebend.

Landreserve

Als Landreserve wird die Mehrfläche betrachtet, welche ohne wesentliche Beeinträchtigung des überbauten Teils der Liegenschaft anderweitig verwendet oder sogar überbaut werden könnte. Diese Landreserve ist im Verkehrswert

separat zu bewerten.

- 10 -

1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 2

Landwert Absoluter Landwert richtet sich nach den Landwerten für erschlossene Grundstücke an ähnlichen Lagen, unter Berücksichtigung der möglichen baulichen und wirtschaftlichen Nutzung. Relativer Landwert Wert, der in Relation zur bestehenden oder möglichen Nutzung festgelegt wird (Lageklasssenmethode)

Landwirtschaftliche Grundstücke nach § 14 SchG Als landwirtschaftlich gilt ein Grundstück, wenn sein Erwerbspreis oder Anrechnungswert bei der letzten Handänderung durch die landw. Nutzung bestimmt wurde und wenn es landwirtschaftlich genutzt wird. Der Schatzungswert ist der nach dem eidgenössischen Schätzungsreglement ermittelte Ertragswert.

Marktwert siehe Verkehrswert

Mehrumschwung Als Mehrumschwung wird die Mehrfläche betrachtet, welche nicht abgetrennt, überbaut oder anderweitig genutzt werden kann. Der Mehrumschwung wird in der Regel als zusätzlicher Landwert gemäss seiner Grösse (m2) in die Realwertberechnung aufgenommen. Der Wert des Mehrumschwunges wird vom Wert des für die Baute notwendigen Landes abgeleitet.

Mieterinvestitionen Als Mieterinvestitionen bezeichnet man durch den Mieter vorgenommene wertvermehrende bauliche Veränderungen, die Bestandteil des Gebäudes und/oder des Grundstückes werden.

Mietertrag (Nettomietzins, Rohertrag gem. § 20 SchG) Der Mietertrag entspricht den tatsächlichen Mietzinseinnahmen abzüglich den darin aufgeführten Mietnebenkosten.

Mietfläche siehe Nettonutzfläche

Mietnebenkosten Die Mietnebenkosten sind Kosten für Abwasserreinigung, Hauswartung, Heizung,

1.1.2008 - 11 -

II / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Warmwasser, Kehrichtabfuhrgebühr, Treppenhausbeleuchtung, Wasser, usw.

Mietwert Der Mietwert entspricht dem erzielbaren Jahresmietzins für Bauten und Anlagen.

Mietzins Der Mietzins entspricht dem tatsächlich erzielten Mietertrag.

Mischungsformel Als Mischungsformel bezeichnet man die Gewichtung des Real- und Ertragswertes zur Berechnung des Katasterwertes.

Miteigentum Gemäss Art. 646 ZGB besteht dann Miteigentum, wenn mehreren Personen das Eigentum an einer Sache zusteht. Die Miteigentumsanteile sind den Grundstücken gleichgestellt (Art. 655 ZGB).

Mittleres wirtschaftliches Alter Das mittlere wirtschaftliche Alter ist das theoretische Gebäudealter unter Berücksichtigung wertvermehrender und werterhaltender Investitionen.

Naturvorteile Als Naturvorteile gelten insbesondere:

  • Quellen

  • Stein-, Kies-, Sand- oder Lehmvorkommen

  • Nutzbare Wasserkraft

  • Erdgas

  • usw.

Ihr Wert wird als Bestandteil in den Katasterwert des Grundstückes einbezogen.

Nettomietzinsen siehe Mietertrag

Nettonutzfläche (Nettogeschossfläche, SIA-Norm 416) Bei Wohnbauten entspricht die Nettonutzfläche der Fläche aller abgeschlossenen

- 12 - 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 2

Räume mit einer Raumhöhe von mind. 1.50 m. Bei Gewerbebauten gehören zur Nettonutzfläche alle dem Betriebe dienenden Flächen einschliesslich der Grundrissfläche von Treppen, Liftschächten, mobilen Bauteilen und Einbauten. Nicht zur Nettonutzfläche gerechnet werden die Grundrissflächen von: Wänden, Kaminen, Schächten und kleinen Nischen, Balkonen, Aussenplätzen, usw.

Neuschatzung § 8 Schatzungsgesetz

Neuwert von Bauten und Anlagen (Neubauwert) Als Neuwert gelten die mittleren ortsüblichen Kosten die für die Erstellung gleichwertiger Bauten oder Anlagen zum Zeitpunkt des massgebenden Bewertungsstichtages erforderlich wären.

Nutzniessung (Personaldienstbarkeit) Ist ein Recht, welches dem Berechtigten ein Anrecht auf den Besitz, den Gebrauch und die volle Nutzung der Sache gibt.

Öffentliche Grundstücke (öffentliche Objekte) Als öffentliche Grundstücke gelten die direkt der Erfüllung öffentlich-rechtlicher Verwaltungsaufgaben dienenden Objekte, insbesondere:

  • Verwaltungsbauten

  • Schulbauten

  • Ver- und Entsorgungsanlagen

  • usw.

Ortsüblich Ortsüblich heisst im sachenrechtlichen Sinn am Ort der gelegenen Sache üblich und kann sich beziehen auf

  • Betrachtungsweise/Ortsgebrauch (z.B. in Bezug auf Zugehör und Bestandteil)

  • Wert (z.B. ortsüblicher Bauwert, Landwert, Mietwert, usw.)

Personaldienstbarkeit Bei der Personaldienstbarkeit handelt es sich um eine Dienstbarkeit bei der eine oder mehrere Personen berechtigt sind, wie Wohnrecht, Nutzniessungsrecht, usw. (Art. 781 ZGB).

1.1.2008 - 13 -

II / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Planungs- und Baugesetz (PBG) Das PBG stellt die Grundsätze über Planungs- und Bauvorschriften nach kantonalem Recht auf. Diese sind zwingendes Recht und den Bau- und Zonenreglementen der Gemeinden übergeordnet.

Realwert (RW) Der Realwert ist der geschätzte Sachwert, berechnet auf den Stichtag der Schatzung. Er setzt sich zusammen aus dem Zeitwert von Bauten, Umgebung, Baunebenkosten und übrigen Anlagen, zuzüglich dem Verkehrswert des Bodens. Er kann von der effektiv aufgewendeten Summe abweichen.

Rechte und Lasten siehe Grundbuch

Rechtsgrundstücke Rechtsgrundstücke sind selbständige und dauernde Rechte wie Bau-, Wasser- oder Kiesausbeutungsrechte, Mit- und Stockwerkeigentum, usw. Sie werden in der Regel als eigene Grundstücke mit eigener Grundstücknummer geführt (Art. 655 Abs. 2 ZGB).

Restnutzungsdauer Die Restnutzungsdauer ist die Differenz zwischen der voraussichtlichen Gesamtlebensdauer eines Gebäudes und dessen mittlerem wirtschaftlichem Alter.

Reversbaute Die Reversbaute ist eine Baute mit einer öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkung mit dem Inhalt, dass die Eigentümerschaft die Baute oder Teile davon auf Verfügung einer Behörde abzubrechen hat. Beim Mehrwertrevers besteht kein Anspruch auf Vergütung von Investitionen, die nach Anmerkung des Revers im Grundbuch erfolgte.

Revisionsschatzung § 9 Schatzungsgesetz

Richtpreise/Richtwerte Richtpreise und Richtwerte sind ortsübliche Erfahrungszahlen für Bau-, Land- oder Mietwerte.

- 14 - 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 2

Rohbauland Unter Rohbauland versteht man nicht oder nur teilweise erschlossenes eingezontes Bauland.

Rohertrag siehe Bruttoeinkünfte

Servitut Veralteter Ausdruck für Dienstbarkeit.

Schuldbrief Der Schuldbrief ist eine grundpfandrechtlich gesicherte Forderung in Wertpapierqualität (Art. 842 ZGB).

Stichtag Als Stichtag bezeichnet man den Zeitpunkt, auf welchen die Bewertung einer Liegenschaft bezogen ist.

Stockwerkeigentum Das Stockwerkeigentum ist ein rechtlich besonders ausgestaltetes Miteigentum mit dem Sonderrecht, abgeschlossene Räume ausschliesslich zu nutzen und innen auszubauen. Es wird im Grundbuch als eigenes Grundstück geführt (Art. 712a - 712t ZGB).

Strassenflächen Die Strassenflächen sind Verkehrsflächen, die mehreren Grundstücken dienen.

Substantielle Schäden Substantielle Schäden sind Bauschäden, die sich in der Regel nicht völlig beheben lassen. Sie können von Setzungen, Spannungen, Feuchtigkeit, Gebrauch, usw. hervorgerufen werden.

Substanzwert siehe Realwert

Überbaurecht Das Überbaurecht berechtigt ein Grundstück, einzelne Bauteile auf einem

1.1.2008 - 15 -

II / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

angrenzenden Grundstück unter oder über Niveau zu erstellen. Solche Bauteile bleiben Bestandteil des Grundstückes, vom dem sie ausgehen (Art. 674 ZGB).

Überbauungsziffer Die Überbauungsziffer legt das Verhältnis der Grundfläche der Baute zur anrechenbaren Grundstückfläche fest (§ 25 PBG).

Übriges Gemeindegebiet (früher Bauerwartungsland) Übriges Gemeindegebiet ist nicht erschlossenes und noch keiner Bauzone zugewiesenes Land, das innerhalb der nächsten 15 Jahre als Bauland in Betracht kommen könnte. Die Zuweisung zu einer Bauzone wird durch die Gemeindeversammlung (Einwohnerrat) beschlossen.

Umgebung (BKP 4) Kosten für Erschliessungs- und Werkleitungen, Terraingestaltung, Pflanzungen, Mauern, Zufahrten, Wege, Treppen, Einfriedungen, Beleuchtung, Spielplatz, Biotop, usw.

Unbewegliches Vermögen Unbewegliches Vermögen sind die Grundstücke samt Bestandteilen, Rechten und Lasten.

Unkultivierter Boden Als unkultivierter Boden bezeichnet man Grundstücke oder Teile davon, die nicht oder nur mit enormem Aufwand einer wirtschaftlichen Nutzung zugeführt werden könnten, wie z.B. Felsen, Wüste, Sumpf, usw.

Veralterung Die Veralterung ist ein Teil der Wertminderung, die jedes Objekt im Verlaufe der Zeit erleidet. Der Anteil der Veralterung ist in den gebräuchlichsten Altersentwertungsformeln enthalten und somit nicht gesondert zu bestimmen.

Verkehrswert § 18 SchG (Marktwert) Der Verkehrswert entspricht dem unter normalen Verhältnissen erzielbaren Kaufpreis. Die unter dem Einfluss ungewöhnlicher oder persönlicher Verhältnisse entstandenen Grundstückpreise (Spekulation, Liebhaberei, usw.) sind für die Verkehrswertschatzung nicht zu beachten.

- 16 - 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 2

Vorbereitungsarbeiten (BKP 1) Kosten für Baugrunduntersuchungen, Räumungen, Abbrüche, Sicherungen, usw.

Vorkaufsrecht Recht eines Begünstigten, in einen Kaufvertrag einzutreten (kann im Grundbuch vorgemerkt werden). - Unlimitiert Zu gleichem Preis und gleichen Bedingungen wie im Vertrag - Limitiert zu bestimmtem oder bestimmbarem Preis

Vormerkungen siehe Grundbuch

Wasserentnahmerecht Das Wasserentnahmerecht beinhaltet die Entnahme von Wasser aus öffentlichen und privaten Gewässern und die Nutzung von Grundwasser und Quellen (Beispiele: Getränkeherstellung, Wärmepumpenheizung, usw.).

Wasserkraft Das Recht auf die Wasserkraft berechtigt zur Ausnützung der dem Wasser eigene Kraft.

Wasserversorgungen Wasserversorgungen sind Systeme zur Versorgung eines Gebietes mit Trinkwasser und/oder Brauchwasser. Dazu gehören Fassungen, Reservoirs, Aufbereitung, Verteilung, usw.

Wert gültig ab In Kraft ab Datum des neuen Katasterwertes (§ 8-11 SchG)

Wertminderung (Entwertung) Bei der Wertminderung handelt es sich um die wertmässige Einbusse, die der Neuwert seit der Erstellung zufolge Abnützung, Veralterung, Mängel und Schäden erlitten hat. Im Normalfall kommt die Höhe der Wertminderung somit dem Betrage gleich, der theoretisch aufzuwenden wäre, um ein Objekt in den ursprünglichen Neuwertstand zu versetzen.

1.1.2008 - 17 -

II / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Wirtschaftlich vertretbarer Wert Beim wirtschaftlich vertretbaren Wert sind die anfallenden Kosten für Kapitalzinsen, Gebäudeunterhalt, Gebühren und Abgaben durch den Ertrag gedeckt. Er liegt in der Regel wesentlich tiefer als der Verkehrswert.

Wirtschaftliches Alter siehe mittleres wirtschaftliches Alter

Wirtschaftliche Wertminderung Minderung des Neuwertes zufolge Demodierung (im Komfort, hauptsächlich im Installations- und Ausbaubereich), neuere Erkenntnisse in der Baukunde (z.B. Schall- und Wärmeschutz) und bei den Baustoffen (siehe auch Wertminderung).

Wohnrecht (Personaldienstbarkeit) Dingliches Recht zur ausschliesslichen oder hauptsächlichen Nutzung von Räumlichkeiten zu Wohnzwecken.

Wuhrpflicht Die Wuhrpflicht ist eine Grundlast, die ein Grundstück zum Unterhalt von Gewässern verpflichtet (Uferschutzmauern, Kanäle, usw.).

Zeitwert (Zeitbauwert/Zustandswert) Der Zeitwert ist der Neuwert von Bauten und Anlagen vermindert um die Entwertung (Wertminderung) zufolge Alter, Abnützung, Schäden, Veralterung, usw.

Zonenplan Der Zonenplan ist der Übersichtsplan einer Gemeinde mit Eintragung der zulässigen Nutzungsarten.

Zugehör Zugehör sind bewegliche Sachen, die nach ortsüblicher Auffassung oder nach dem klaren Willen des Eigentümers dauernd für die Bewirtschaftung und Benützung der Gebäulichkeiten bestimmt sind, sowie durch Verbindung, Anpassung oder auf andere Weise zu ihnen in Beziehung gebracht sind (Art. 644 + 645 ZGB).

Zustandswert siehe Zeitwert

- 18 - 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 3

Schatzungsgrundsätze

1. Neuschatzung

1.1 Herleitung

Als Neuschatzung bezeichnet § 8 SchG die vom Finanzdepartement bestimmte Neufestsetzung der Katasterwerte. Es soll jeder Schatzungsgegenstand spätestens 15 Jahre nach Inkrafttreten seines Katasterwertes neu geschätzt werden.

1.2 Umfang

Bei der Neuschatzung sind sämtliche Teilwerte eines Grundstückes von Grund auf neu festzusetzen. Als Inkraftsetzungsdatum gilt das Datum der Eröffnung des Verfahrens.

2. Revisionsschatzung

2.1 Herleitung

Als Revisionsschatzung gemäss § 9 SchG bezeichnet man die Neufestsetzung einer Schatzung zufolge baulicher Massnahmen oder Nutzungsänderung. Die Revision tritt auf das Datum des Eintritts des Revisionsgrundes in Kraft. Es ist dies der Zeitpunkt, an dem bauliche Veränderungen im wesentlichen abgeschlossen sind oder das Objekt einem veränderten Zweck zugeführt wurde.

1.7.2007 -1-

II / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

2.2 Revisionsgründe

Die Revisionsgründe sind in § 3 SchV festgehalten. Die wesentlichen Revisionsgründe für nichtlandwirtschaftliche Grundstücke sind:

  • Errichtung von Dauerbauten (Neubauten)

  • Aus- und Umbau von Dauerbauten

  • Abbruch von Dauerbauten

  • Erschliessung, sofern keine Neuüberbauung in absehbarer Zeit vorgesehen ist

  • Handänderungen von landw. Grundstücken im Sinne von § 14 SchG zu einem nicht durch die landw. Nutzung bestimmten Erwerbspreis oder Anrechnungswert

  • Zweckentfremdung von landw. Grundstücken im Sinne von § 14 SchG

  • Teilung oder Vereinigung von Grundstücken, sofern diese in ihrer Gesamtheit eine Wertänderung erfahren

  • Ausbeutung von Naturvorteilen, Errichtung von Deponien, Rekultivierung

  • Begründung oder Aufhebung von Baurechten, Stockwerkeigentum oder selbständigem Miteigentum

Diese Aufzählung von Revisionsgründen ist nicht abschliessend.

Die Handänderung einer Liegenschaft ist kein gesetzlicher Revisionsgrund. Bei Handänderungen unter Dritten, welche zu einem wesentlich (d.h. um mehr als 20%) von der rechtskräftigen Katasterschatzung abweichenden Erwerbspreis oder Anrechnungswert erfolgen, könnte eine Nutzungsänderung oder eine dauernde Ertragswertveränderung die Wertentwicklung beeinflusst haben. Diese Katasterwerte können von Amtes wegen oder auf Antrag des Grundeigentümers überprüft und, falls tatsächlich eine Nutzungsänderung oder eine dauernde Ertragswertveränderung vorliegt, einer Revision unterzogen werden. Im Rahmen von Zwangsverwertungsverfahren (Steigerungen) erzielte, tiefe Erwerbspreise stellen jedoch in aller Regel keinen Revisionsgrund dar.

Revisionstatbestände, die den Real- oder Ertragswert um weniger als 5% verändern, lösen in der Regel keine Revisionsschatzung aus.

Die revidierte Katasterschatzung wird auf den Zeitpunkt der tatsächlichen Nutzungsänderung bzw. der dauernden Ertragswertveränderung in Kraft gesetzt.

-2- 1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 3

2.3 Umfang

Schatzung von Grund auf Gemäss § 4 Absatz 1 SchV ist bei der Revisionsschatzung der Katasterwert in der Regel von Grund auf neu zu ermitteln.

Übernahme von Wertfaktoren aus früheren Schatzungen Gemäss § 4 Absatz 2 SchV kann auf eine Schatzung "von Grund auf" verzichtet werden, wenn sich der Realwert oder der Ertragswert um weniger als 30 % verändert hat, die bisherige Nutzungsart beibehalten wird und die letzte umfassende Neu- oder Revisionsschatzung weniger als 8 Jahre zurückliegt.

Für die Schatzungsbehörde bedeutet dies, dass sie diejenigen Teilwerte und Bewertungsfaktoren aus der früheren Schatzung übernimmt, die seither keine wesentlichen Veränderungen erfahren haben. Anpassungen sind unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismässigkeit vorzunehmen.

Bei diesen Schatzungen darf das "Datum letzte Neuschatzung" nicht verändert werden, weil bei dieser Art Revisionsschatzung der Neuschatzungsintervall nicht unterbrochen werden darf.

1.7.2007 -3-

II / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-4- 1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 3

3. Berichtigung

3.1 Herleitung

Erweist sich ein Katasterwert wegen Nichtbeachtung wesentlicher Tatsachen oder infolge unrichtiger Rechtsanwendung in erheblichem Masse als unrichtig, so ist er neu festzusetzen.

Berichtigungsgründe können sein:

  • Rechnungsfehler in erheblichem Masse

  • Verwendung von unrichtigen Werten in erheblichem Masse

  • Anwendung unzutreffender Bewertungsregeln

  • Nichtbeachtung wesentlicher Tatsachen

  • unrichtige Rechtsanwendung

Gemäss § 10 Absatz 2 SchG wird der neue Katasterwert auf den Zeitpunkt der Eröffnung des Verfahrens in Kraft gesetzt. Als Zeitpunkt der Eröffnung des Verfahrens gilt das Datum, an dem der Berichtigungsgrund bekannt und geltend gemacht wird.

Die Berichtigung kann vom Eigentümer, der Gemeinde, von Behörden der Dienststelle Steuern des Kantons Luzern oder von der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern verlangt werden.

3.2 Umfang

Für den Umfang der Berichtigungsschatzung gelten die Bestimmungen der Revisionsschatzung (2.3).

1.1.2009 -1-

II / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 3

4. Schatzungsverteilung

4.1 Herleitung

Gemäss § 12 SchG sind die Katasterwerte der von Teilung oder Vereinigung betroffener Grundstücke ihrem Wert entsprechend zu verteilen, wenn nicht zugleich ein Revisionsgrund gemäss 2.2 eingetreten ist. Der Katasterwert ist auf den Zeitpunkt in Kraft zu setzen, in dem die zivilrechtlichen Wirkungen eintreten (Eintrag in das Tagebuch).

4.2 Umfang

Bei der Katasterwertverteilung sind die Katasterwerte nicht von Grund auf neu zu ermitteln.

1.1.2007 -1-

II / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 3

5. Schatzungsgegenstand

5.1 Begriff

Als Schatzungsgegenstand wird ein Grundstück als Ganzes bezeichnet. Dies lässt sich aus § 4 Absatz 1 SchG ableiten.

5.2 Zusammengesetzter Schatzungsgegenstand

Grundstücke nach § 24 SchG, die aus verschiedenartigen Teilen zusammengesetzt sind oder verschieden genutzt werden, gelten als ein Schatzungsgegenstand. Es ist hier zu beachten:

  • Jeder Teil ist nach den für ihn zutreffenden Bewertungsvorschriften zu schätzen.

  • Das Gesamtgrundstück gilt als Schatzungseinheit.

  • Bei Neuschatzung oder bei Revisionsschatzung von Grund auf sind sämtliche Teilkatasterwerte neu festzusetzen.

  • Bei der Prüfung nach 2.3, ob eine Schatzung von Grund auf gerechtfertigt ist (Abweichung von RW oder EW ab 30 %), ist auf den Wert des Gesamtgrundstückes abzustellen.

5.3 Betriebseinheit

Verschiedene Grundstücke, die zusammen eine betriebswirtschaftliche Einheit bilden, gelten gemäss § 25 SchG als Betriebseinheit. Diese sind in der Regel gesamthaft zu schätzen, und der Gesamtwert ist auf die einzelnen Grundstücke zu verteilen. Beispiele von Betriebseinheiten:

  • Hotelliegenschaft mit Nebengrundstücken (Parkplatz, Personalhaus, Dependance, usw.)

  • Fabrikationsgrundstück mit zugehörigen Grundstücken für Lagerung, Transport, Energieerzeugung, Entsorgung, usw.

5.4 Bestandteil/Zugehör

Grundsatz Bestandteil ist in die Schatzung einzubeziehen. Zugehör ist nicht in die Schatzung einzubeziehen. Die nachfolgende Abgrenzung Bestandteil/Zugehör deckt sich mit

1.1.2007 -1-

II / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

der Praxis der Gebäudeversicherung des Kantons Luzern.

Bestandteil Bestandteil ist nach Art. 642 Absatz 2 ZGB alles, was nach der am Orte üblichen Auffassung zum Bestände der Sache gehört und ohne ihre Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung nicht abgetrennt werden kann.

Es handelt sich somit nach dieser Definition nicht um bewegliche Teile wie Apparate, Maschinen, Transportanlagen. Nach der am Orte üblichen Auffassung zählen im Schatzungswesen jedoch auch bewegliche Teile, sofern sie der Gesundheit und dem Transport von Mensch, Tier oder der Erhaltung und dem Transport von Waren dienen, als Bestandteil.

Beispiele:

Wohnzwecke:

  • Küchen- und Sanitärapparate

  • Wasch- und Trocknungsmaschinen

  • Heizung, Lüftung, Klima

  • Personenlifte

  • Gewerbe/Industrie:

  • Grosskücheneinrichtungen

  • Sanitäranlagen

  • Wasch- und Trocknungsmaschinen

  • Heizung, Lüftung, Klima

  • Personen- und Warenlifte

  • Trägerbahnen samt Fundamenten von Warentransportanlagen und Hebezeug

  • Rampen

  • Maschinenfundamente

Gewerbe/Industrie:

  • Grosskücheneinrichtungen

  • Sanitäranlagen

  • Wasch- und Trocknungsmaschinen

  • Heizung, Lüftung, Klima

  • Personen- und Warenlifte

  • Trägerbahnen samt Fundamenten von Warentransportanlagen und Hebezeug

  • Rampen

  • Maschinenfundamente

Zugehör Gemäss Art. 644 Absatz 2 ZGB gelten als Zugehör: Bewegliche Sachen, die nach der am Orte üblichen Auffassung oder nach klarem Willen des Eigentümers der

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 3

Hauptsache dauernd für deren Bewirtschaftung, Benutzung oder Verwahrung bestimmt und durch Anpassung oder auf andere Weise in die Beziehung zur Hauptsache gebracht sind, in der sie ihr zu dienen haben.

In der Schatzungspraxis begnügen wir uns mit einer negativen Definition. Alles, was weder Gebäude noch Bestandteil nach 5.4 ist, gilt als Zugehör und wird nicht in die Schatzung einbezogen.

Beispiele:

Wohnzwecke:

  • freistehende, dem Mieter gehörende Haushaltsapparate wie Waschmaschinen, Tumbler, Kühlschränke, usw.

  • dem Mieter gehörende Einbauten wie Teppiche, Regale, Korpusse, Schränke, usw.- Mobiliar

  • Kunst- und Schmuckgegenstände

Gewerbe/Industrie:

  • Maschinen und damit verbundene Aggregate

  • bewegliche Teile von Transportanlagen und Hebezeug

  • Mobiliar, Lagereinrichtungen

5.5 Investitionen Dritter

Grundsatz Investitionen Dritter (in der Regel von der Mieterschaft) werden in die Schatzung des Grundstückes einbezogen, wenn nicht einer der nachfolgenden Tatbestände vorliegt:

Zugehör Es handelt sich um Einrichtungen oder Anlagen im Sinne von Zugehör. Solche Investitionen werden nicht in die Schatzung einbezogen.

Selbständiger Schatzungsgegenstand Es handelt sich um klar abgegrenzte bauliche Anlagen, die eine getrennte Schatzung von Baute und Boden nach 5.6 nach sich ziehen.

5.6 Getrennte Schatzung von Dauerbaute und Boden

Grundsatz Wenn Dauerbaute und Boden im Eigentum verschiedener Personen sind, werden diese gemäss § 22 SchG getrennt geschätzt.

1.1.2007 -3-

II / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Dauerbaute Der Realwert eines auf fremdem Boden erstellten Gebäudes besteht aus Zeitwert der Baute und Nebenkosten. Ein Bodenwert ist also nicht in die Schatzung einzubeziehen. - Ist ein Ertragswert zu schätzen, muss der Baurechtszins vom Jahresmietwert abgezogen werden.

-4- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 3

6. Rundung von Werten

6.1 Rundungsregel

Wo die Schatzungspraxis Rundung vorschreibt oder zulässt, ist ab Fr. 50.-- aufzurunden, unter Fr. 50.-- abzurunden. Es wird stets auf Fr. 100.-- gerundet.

6.2 Keine Rundung

Erträge (Mietwerte) werden nicht gerundet.

6.3 Fakultative Rundung

Alle Bearbeitungswerte, sofern sie nicht unter 6.4 aufgeführt sind, können ungerundet oder auf Fr. 100.-- gerundet im Schatzungsprotokoll eingetragen werden.

6.4 Zwingende Rundung

Alle Endwerte wie:

  • Total Zeitwert

  • Total Bodenwert

  • Realwert

  • Ertragswert

  • Katasterwert

sind auf Fr. 100.-- zu runden.

1.1.2007 -1-

II / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 3

7. Mindest-Katasterwert

7.1 Grundsatz

Für jedes der Katasterschatzung unterliegende Grundstück oder Teilgrundstück gilt ein Mindest-Katasterwert von Fr. 100.--.

7.2 Ausnahmen

In einem Grundstück enthaltene Teilflächen von Verkehrsflächen, Gewässern oder unkultiviertem Gebiet weisen keinen Katasterwert auf. In der Spalte "Katasterwert" ist die Zahl "Null" einzutragen.

1.1.2007 -1-

II / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 3

8. Rechtsmittelverfahren

8.1 Grundsatz

Gegen jeden neu festgesetzten Katasterwert und dessen Inkraftsetzungsdatum sind Einsprache und Verwaltungsgerichtsbeschwerde zulässig (§ 42 SchG). Dabei gelten die Bestimmungen des Verwaltungsrechtspflegegesetzes, soweit das Schatzungsgesetz und die Schatzungsverordnung keine anderslautenden Regelungen enthalten.

8.2 Einsprache

Die Einsprache kann innerhalb von 20 Tagen seit der Zustellung des Schatzungsentscheides von den Parteien gemäss § 33 SchG (Eigentümer, Nutzniesser, Gemeinderat, Dienststelle Steuern des Kantons Luzern) erhoben werden.

Die Einsprache ist schriftlich bei der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern einzureichen und hat eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. Bei unvollständiger Eingabe setzt die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern eine behördliche Frist zur Verbesserung der Eingabe. Daraufhin ist in der Regel eine schriftliche Einladung zum Augenschein zuzustellen.

Die Einsprache wird von den zuständigen Schatzungsexperten bzw. -expertinnen oder Schätzer/innen mbA mit der beteiligten Schatzungsbehörde behandelt. Die angefochtene Schatzung kann nochmals in vollem Umfang überprüft werden.

Die Einsprache kann wie folgt erledigt werden:

Einspracheentscheid

  • Formeller Entscheid mit Rubriken "Sachverhalt", "Erwägungen" und "Rechtsspruch"

  • Rechtsmittel Verwaltungsgerichtsbeschwerde

  • Zustellung an alle Parteien

  • Spruchgebühr gemäss §§ 47, 48 SchG und § 4 Absatz 1a Gebührenverordnung Fr. 55.-- bis Fr. 530.--

Keine Spruchgebühr:

  • Bei Gutheissung der Einsprache.

1.1.2009 -1-

II / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Reduzierte Spruchgebühr:

  • Bei teilweiser Gutheissung der Einsprache. Die Spruchgebühr reduziert sich im Verhältnis von Gutheissung/Abweisung.

Volle Spruchgebühr:

  • Bei Abweisung der Einsprache.

Nichteintretensentscheid Wenn eine Einsprache nicht fristgerecht eingereicht wird oder auch nach Ansetzen einer behördlichen Frist zwecks Verbesserung der Eingabe unvollständig ist, wird auf die Einsprache nicht eingetreten.

  • Formeller Entscheid mit Rubriken "Sachverhalt", "Erwägungen" und "Rechtsspruch". In den Erwägungen sind jedoch nur die formellen Aspekte zu behandeln. Auf die materiellen Begehren der Einsprache ist nicht einzugehen.

  • Rechtsmittel Verwaltungsgerichtsbeschwerde

  • Zustellung an alle Parteien

  • Spruchgebühr von Fr. 55.-- bis Fr. 530.--

Abschreibungsbeschluss Wenn der Einsprecher die angefochtene Schatzung nachträglich unterschriftlich anerkennt (§ 31 Absatz 3 SchV), erklärt die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern die Einsprache als erledigt durch "Abschreibungsbeschluss".

  • Schriftlicher Entscheid

  • Rechtsmittel: Kein Rechtsmittel möglich

  • Zustellung an Parteien

  • Reduzierte Spruchgebühr gemäss § 6 Gebührenverordnung. Der Umfang der Reduktion richtet sich nach dem bereits angefallenen Aufwand.

8.3 Verwaltungsgerichtsbeschwerde

Gegen Einsprache- und Nichteintretensentscheide der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern können die Parteien innert 30 Tagen seit Zustellung direkt beim Kantonalen Verwaltungsgericht Beschwerde erheben. Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern wird vom Verwaltungsgericht über eingegangene Beschwerden orientiert und zur Vernehmlassung aufgefordert. Das Vernehmlassungsverfahren erfolgt unter der Mitwirkung der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern, respektiv der zuständigen Schatzungsexpertin oder des zuständigen Schatzungsexperten. Diese werden sich mit der Schatzungsbehörde besprechen.

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 3

9. Sistierung

Kann im Schatzungs- oder Einspracheverfahren wegen hängiger Entscheide nicht sofort entschieden werden, ist das Verfahren zu sistieren. Der Sistierungsentscheid beinhaltet:

  • Sachverhalt

  • Erwägungen

  • Rechtsspruch mit Sistierungsdatum oder - Tatbestand

  • Rechtsmittel: Einsprache oder Verwaltungsgerichtsbeschwerde

  • Keine Kosten

  • Zustellung an Parteien

Das Schatzungs- oder Einspracheverfahren ist nach Wegfall des Sistierungsgrundes weiterzuführen.

1.1.2007 -1-

II / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 4

Rechte und Lasten

1. Begriff

Rechte und Lasten im Sinne dieser Weisungen sind jährlich wiederkehrende Aufwendungen oder Erträge, die für den Wert des Grundstückes von Bedeutung sind, insbesondere:

  • Strassenunterhaltspflicht

  • Wuhrpflicht (Uferschutzpflicht)

  • Wassernutzungsrecht

  • Korporationsrecht

  • Fischereirecht

  • Baurecht (Bewertung siehe Register III/3)

2. Rechtsgrundlagen

Gemäss § 4 Absatz 1 SchG gelten als unbewegliches Vermögen die Grundstücke samt Bestandteilen, Rechten und Lasten. In § 2 Absatz 1 der Schatzungsverordnung wird ausgesagt, dass Rechte und Lasten aufgrund des zivilen und öffentlichen Rechts zu berücksichtigen sind, wenn sie für den Wert des Grundstückes von Bedeutung sind.

3. Einfluss auf den Katasterwert

Für die Katasterschatzung von Bedeutung sind Rechte und Lasten, deren Barwert den Katasterwert um mindestens 5 % beeinflussen.

1.1.2007 -1-

II / 4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

4. Bewertung

Der Katasterwert von Rechten und Lasten wird nach folgender Formel berechnet:

jährlicher Aufwand/Ertrag x 100 5

Der so berechnete Katasterwert stellt den Barwert dar; er ist bei einem Recht zum Katasterwert zu addieren, bei einer Last vom Katasterwert abzuziehen.

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

Bewertung nichtlandwirtschaftlicher Grundstücke ohne Bauten

1.1.2009 -1-

Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG III

Inhaltsverzeichnis Bewertung nichtlandwirtschaftlicher Grundstücke ohne Bauten

1. Begriff

2. Basisobjekt

3. Baurechtsbelastetes Grundstück

4. Grundstück mit Anlagen (Tiefbauten)

5. Abbau und Deponiegrundstück

1.1.2007 -1-

III Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Sachregister

Sachregister

A

Abbau und Deponie, III / 5 Anlagen (Tiefbauten), III/4 Ausbeutung, III / 5 Ausbeutung durch Dritte, III / 5 Ausbeutungsgut, III / 5 Ausgebeutetes, noch nicht rekultiviertes Land, III / 5 Ausnützungstransfer, III / 2

B

Basisobjekt, III / 2 Baurecht, III / 3 Baurechtsähnliche Verhältnisse, III / 3 Baurechtsbelastetes Grundstück, III / 3 Bauzone, III / 2 Begriff: Baurechtsbelastetes Grundstück, III / 3 Betriebsareal und Betriebsgebäude, III / 5 Bewertung, III / 2 ; III / 3 ; III/4 Bewertung nach Punktierung, III / 5 Bewertungsfaktoren, III / 2 Bewertungsgrundsatz, III / 2

F

Flächenanteil, III / 5 Flächenmass, III / 2

G

Gewässerflächen, III / 2 Grundbuchsystem, III / 2 Grundstück mit Anlagen (Tiefbauten), III/4 Grundstücke ohne Bauten, III

K

-1-

Sachregister Luzerner Steuerbuch

Katasterwert, III / 2

L

Landrichtwert, III / 2 Landwirtschaftliche Flächen, III / 5 landwirtschaftliche Nutzfläche, III / 2

N

Nicht überbaute NL-Grundstücke, III / 1 ; III / 2 ; III / 3 ; III / 5 ; III/4

O

öffentliche Zone, III / 2

T

Tiefbauten, III/4

U

übriges Gebiet, III / 2 Unkultivierte Flächen, III / 2 unvermessene Grundstücke, III / 2

V

Verkehrsflächen, III / 2

W

Wert des unausgeübten Baurechts, III / 3

-2-

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG III / 1

Begriff Für die Katasterschatzung gilt das Grundstück als nicht überbaut,

  • wenn mit Ausnahme von Kleinbauten (Neuwert unter Fr. 5'000) gemäss § 8 SchV keine Dauerbauten darauf stehen.

  • wenn sich die auf dem Grundstück stehenden Dauerbauten nicht im Eigentum der Grundeigentümer/innen befinden und der Boden demzufolge getrennt von den Bauten zu schätzen ist (§ 1 Abs. 1 und 3 SchV).

  • wenn sich auf dem Grundstück nur Anlagen (Park-/Lagerplätze, Grünpark usw.) befinden und das Grundstück nicht als Betriebseinheit mit einem bebauten Grundstück geschätzt wird.

1.1.2007 -1-

III / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG III / 2

Basisobjekt

1. Flächenmass

1.1 Flächenmass beim Grundbuchsystem

Das im Grundbuch eingetragene Flächenmass ist verbindlich. Mutationen werden erst nach grundbuchlicher Erledigung berücksichtigt.

1.2 Flächenmass unvermessener Grundstücke

Wenn die Fläche nicht oder nur in "Zirka-Massen" angegeben ist, hat der Schätzer das Flächenmass auf einfache Weise (Abschreiten, Ausmessen, usw.) festzustellen oder zu kontrollieren. Für die Schatzung massgebend ist das auf diese Weise ermittelte Ergebnis. Vorbehalten bleibt die Schatzungsverteilung nach der definitiven Vermessung (§ 12 SchG).

1.3 Ausscheiden von Flächenanteilen

Das Flächenmass, aufgeteilt nach Kulturarten (nutzbares Land, Verkehrsfläche, Wald, Gewässer, unkultiviertes Gebiet), wird von der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern nach Möglichkeit im Liegenschaftsbeschrieb des Bewertungsformulars eingetragen. Diese Angaben sind von den Schätzer/innen zu überprüfen (Flächenverzeichnis Gemeinde).

Wenn Angaben der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern fehlen, so haben die Schätzer/innen nötigenfalls die Aufteilung nach Kulturarten selbst vorzunehmen. Das zu bewertende Land ist in Teilflächen aufzuteilen, wenn es erhebliche Wertunterschiede aufweist und die Bestimmung eines einheitlichen Quadratmeterpreises (m2- Preis) erschwert ist. Den Bewertungsunterlagen soll eine Skizze mit Angabe der Flächenmasse und Landwerte beigelegt werden.

Landwirtschaftliche Nutzflächen und Waldflächen

Zu einem nichtlandwirtschaftlichen Grundstück gehörende landwirtschaftliche Nutzfläche (gemäss § 14 SchG) schätzen die nichtlandwirtschaftlichen Schätzer/innen. Dasselbe gilt auch für kleinere Waldflächen. Die Kriterien für die Zuordnung und die Katasterwertansätze sind im Register V - Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke - festgehalten.

1.1.2009 -1-

III / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Verkehrsflächen

Verkehrsflächen sind nicht in das für die Verkehrswertberechnung massgebende Flächenmass einzubeziehen, wenn sie mehrere Grundstücke erschliessen. Der Wert der Verkehrsfläche ist der effektiven Nutzfläche aufzurechnen.

Gewässerflächen

Natürliche Gewässer sind nicht in das für die Verkehrswertberechnung massgebende Flächenmass einzubeziehen. Künstlich angelegte Gewässer (Schwimmbecken, Teiche, Bootshäfen, Kanäle, usw.) gehören zur nutzbaren Landfläche und sind in die Schatzung einzubeziehen.

Unkultivierte Flächen

Unkultivierte Flächen (Felswände usw.) sind Grundstücke oder Grundstückteile, die nicht oder nur mit erheblichem Aufwand kultivierbar sind. Sie sind in der Regel nicht eingezont. Solche Flächen sind weder in das für die Verkehrswertberechnung massgebende Flächenmass einzubeziehen noch zu bewerten.

Grundbuch Anmerkung "Ausnützungstransfer"

Grundbuchlich geregelte Ausnützungsübertragungen sind den betreffenden Grundstücken auf- oder abzurechnen.

Achtung: Beim berechtigten Grundstück erfolgt keine Anmerkung im Grundbuch.

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG III / 2

2. Bewertung

2.1 Bewertungsgrundsatz

Der Katasterwert nichtlandwirtschaftlicher Grundstücke entspricht gemäss § 17 SchG dem Verkehrswert. Der Katasterwert von nichtlandwirtschaftlichen Grundstücken ohne Bauten ist aufgrund von Vergleichspreisen und -werten der letzten fünf Jahre vor dem Stichtag (§ 5 SchV) unter Berücksichtigung der Ortsplanung festzulegen (§ 7 Abs. 1 SchV).

Die unter dem Einfluss ungewöhnlicher oder persönlicher Verhältnisse entstandenen Grundstückpreise sind für die Verkehrswertermittlung nicht zu berücksichtigen (§ 18 Abs. 2 SchG).

2.2 Bewertungsfaktoren

Der Verkehrswert der nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke ohne Bauten ergibt sich aus den Bewertungsfaktoren Fläche und Landwert (Hilfswerte: Vergleichswerte, Handänderungswerte, Lageklassemethode).

2.3 Landrichtwert / Katasterwert

Der Landrichtwert entspricht dem durchschnittlichen Wert, der aufgrund umfassender Erhebungen festgesetzt wird. Er bezieht sich auf erschlossene Grundstücke in der Bauzone der ersten Etappe. Davon abgeleitet wird der Katasterwert der die Wertentwicklung der letzten fünf Jahre mitberücksichtig (§ 7 SchV). Der Wertanteil an den nach 1.3 ausgeschiedenen Flächen - insbesondere den Verkehrsflächen - ist aufzurechnen.

Abweichungen vom Landrichtwert

Die quartier- und zonenüblichen Landrichtwerte können im Einzelfall erhöht oder gemindert werden. Als Hilfsmittel dient die nachfolgende Tabelle:

1.7.2007 -1-

III / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Beurteilungskriterien nichtüberbautes Land

Plus- und Minusfaktoren sind miteinander zu verrechnen.

-2- 1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG III / 2

2.4 Bauzone II. Etappe

Der Katasterwert der Grundstücke, die in der Bauzone II. Etappe liegen, beträgt 60 % des Verkehrswertes von vergleichbarem Bauland der I. Etappe.

2.5 Öffentliche Zone

Grundstücke, die in der öffentlichen Zone liegen, werden in der Regel wie folgt bewertet:

  • Verkehrswert im Zeitpunkt vor der rechtskräftigen Zuteilung in die öffentliche Zone

  • Zurechnung von Zins und Zinseszins für den Zeitraum von der rechtskräftigen Zuteilung bis zum Bewertungsstichtag (Inkraftsetzungsdatum der Schatzung).

Liegt der Zeitpunkt der rechtskräftigen Zuteilung in die öffentliche Zone mehr als zehn Jahre zurück, oder lässt sich der Wert nicht anders bestimmen, so wird er wie bei Grundstücken im übrigen Gebiet (2.6) festgesetzt.

2.6 Übriges Gebiet

Der Katasterwert der Grundstücke im übrigen Gebiet (nicht aber im Landwirtschaftsgebiet) beträgt in der Regel 35 % des Verkehrswertes der angrenzenden Zone.

1.7.2007 -3-

III / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-4- 1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG III / 3

Baurechtsbelastetes Grundstück

1. Begriff

Das Baurecht gemäss Art. 779 ZGB gibt Dritten das Recht, auf oder unter der Bodenfläche ein Bauwerk zu errichten oder beizubehalten.

2. Schatzungsgrundsatz

Das baurechtsbelastete Grundstück ist als nichtüberbautes Grundstück zu schätzen, weil die darauf erstellten Bauten, Anlagen und Nebenkosten den Bauberechtigten gehören und demzufolge einen eigenen Katasterwert erhalten.

3. Bewertung

In der Regel entspricht der Katasterwert dem mit 4,5 % kapitalisierten, aktuellen, jährlichen Baurechtszins. Der Katasterwert des baurechtsbelasteten Grundstückes entspricht somit dem Ertragswert.

Fliesst kein periodischer Baurechtszins oder erfolgte eine Einmalabgeltung, beträgt der Katasterwert 40 % des Verkehrswertes vergleichbarer Grundstücke. Dauert die Restlaufzeit weniger als 15 Jahre, sind bei der Katasterschatzung Baurechtszins, Heimfallregelung und Wert bei Baurechtsende zu berücksichtigen.

4. Baurechtsähnliche Verhältnisse

Privatrechtliche, baurechtsähnliche Verhältnisse, die eine getrennte Schatzung von Dauerbaute und Boden bewirken, werden schatzungstechnisch wie Baurechtsgrundstücke behandelt.

1.1.2007 -1-

III / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

5. Der Wert des unausgeübten Baurechts

Für das unausgeübte Baurecht (Baurechtsbaute nicht realisiert) wird in der Regel kein Katasterwert festgesetzt da Begründung oder Aufhebung eines Baurechts eine Revisionsschatzung auslösen. Somit kann bei jeder massgebenden Veränderung ein neuer Katasterwert festgelegt werden.

Erfolgte eine Einmalabgeltung, beträgt der Katasterwert des unausgeübten Baurechts 40 % des Verkehrswerts vergleichbarer unüberbauter Grundstücke.

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG III/4

Grundstück mit Anlagen (Tiefbauten)

1. Begriff

Gemäss § 2 Absätze 2 und 3 SchG gelten auch Anlagen wie Parkplätze, Grünparks usw. als Bauten im Sinne des Schatzungsgesetzes, wenn die Absicht ihrer bleibenden Verbindung mit dem Boden besteht und es sich um einen Schatzungsgegenstand im Sinne des Schatzungsgesetzes handelt.

2. Schatzungsgrundsatz

Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern bewertet solche Objekte, sofern die Schatzung von Amtes wegen nach § 7 Absatz 1 des SchG durchzuführen ist.

Solche Objekte sind insbesondere:

  • Parkplätze

  • Lagerplätze

  • Produktionsareale im Freien

  • Gartenanlage (Park)

3. Bewertung

3.1 Grundsatz

Grundstücke, mit einem nachhaltig erzielbaren Mietwert werden unter Einbezug des Ertragswertes, die andern nach dem Realwert geschätzt. Der Katasterwert darf dabei nicht tiefer sein, als der Katasterwert vergleichbarer nichtüberbauter Grundstücke.

1.1.2009 -1-

III/4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

3.2 Realwert

Analog Basisobjekt (IV/2)

3.3 Ertragswert

Sofern unter Einbezug des Ertragswertes zu schätzen ist, werden die nachhaltig erzielbaren Mietwerte kapitalisiert. Der Kapitalisierungssatz bildet sich aus dem Zinssatz für 1. Hypotheken der LUKB (Altbestände) und einem Zuschlag von 0.0 bis 1.0 % für Unterhalt, Amortisation und Betriebskosten, Risiko und Verwaltungskosten der erstellten Anlagen.

3.4 Katasterwert

Ohne Einbezug des Ertragswertes

Wird der Katasterwert ohne Einbezug des Ertragswertes ermittelt, ist er vom Realwert abzuleiten. Für Standort, Zweckmässigkeit, Infrastruktur, Auslastung und andere Verwendbarkeit werden Abzüge von je 0 - 10% festgesetzt.

  • Standort (Verkehrserschliessung, Lage, Akzeptanz in der Region)

  • Zweckmässigkeit der Anlage

  • Infrastruktur (Parkraum, sanitäre Anlagen, Werkanschlüsse)

  • Auslastung der Anlage

  • Andere Verwendbarkeit der Anlage

Prozentabzüge vom Realwert

sehr gut 0% gut 2% befriedigend 4% unbefriedigend 6% schlecht 8% sehr schlecht 10 %

Es sind auch Zwischenwerte zulässig und im begründeten Einzelfall dürfen höhere Prozentabzüge vorgenommen werden. Solche sind jedoch zu begründen.

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

III/4

Mit Einbezug des Ertragswertes

Gewichtungstabelle

Ertragswertfaktor

Ertragswert tiefer als Realwert

(EW = 100 %)

bis 50 %

0.5 - 1.0

bis 100 %

1.0 - 1.5

über 100 %

1.5 - 2.0

1.1.2009

-3-

III/4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-4- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG III / 5

Abbau und Deponiegrundstück

1. Begriff

Abbaugrundstücke oder Teile davon werden nach diesen Normen geschätzt, wenn sie nicht als landwirtschaftliches Grundstück gemäss § 14 SchG bewertet werden. Der Wert derartiger Anlagen setzt sich aus überbauten und nichtüberbauten Grundstückteilen zusammen. Ebenso gehören Gebäude und bauliche Anlagen dazu, welche für das Abbaumaterial (Sand, Lehm, Kies, Fels, usw.) und für die Aufbereitung des Materials benötigt werden. Das Grundstück muss gewerbsmässig betrieben werden. Wesentliche Grundlagen der Wertbeurteilung bilden die Abbauverträge, Abbaubedingungen, Abbaubewilligungen, öffentlich-rechtliche Vorschriften (z.B. raumplanerische Voraussetzungen) und privat-rechtliche Regelungen, damit der Abbau, das Erstellen von Bauten, Anlagen oder Deponien gewährleistet sind. Der Schatzungsgegenstand wird in Betriebsareal, Abbaugut, Deponiegut und landwirtschaftliche Fläche aufgeteilt. Wenn kein Abbau betrieben wird, jedoch alle Voraussetzungen für den Abbau gegeben sind, wird das Grundstück ebenfalls nach diesen Normen geschätzt.

2. Betriebsareal und Betriebsgebäude

Realwert (Analog Basisobjekt Industrie/Grossgewerbe IV/11), sofern es sich vorwiegend um entsprechende Zweckbauten handelt.

In der Wertminderung bzw. Entwertung der Gebäude ist die Nutzungsdauer (Abbaudauer) und die Möglichkeit der allfälligen Weiterverwendung zu berücksichtigen. Aufbereitungsmaschinen (Waschmaschinen, Steinbrecher, Mischer, Transportanlagen, usw.) gelten in der Regel nicht als Bestandteile im Sinne von Art. 642 ZGB.

2.1 Betriebsareal

Als Betriebsareal gelten zugewiesene Landflächen für Aufbereitungsanlagen, Waschanlagen, Werkstätten, Schuppen und Baracken, Werk- und Depotplätze, Zufahrten und ähnliches Areal, das dem Betrieb unmittelbar dient. Beim Betriebsareal muss dem Umstand Rechnung getragen werden, dass solche Flächen ohne Herrichtungsmassnahmen wie ausserordentliche Fundation, Pfählung usw. lange Zeit nicht überbaut werden können.

1.1.2007 -1-

III / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

3. Abbaugut

Der Wert des Abbaugutes wird auf die Abbaudauer beziehungsweise auf den durchschnittlichen Vermögensverlauf der nächsten 15 Jahren mittels Barwertmethode und unter Berücksichtigung der Diskontierung der Wartezeit geschätzt. Der Zinssatz richtet sich nach dem Basiszins Gewerbe. Massgebend für die Bewertung des Abbaugutes ist der Ertrag. Der Abbauberechtigte, dem das Abbaugut zusteht, ist verpflichtet, den durchschnittlichen Nettojahresertrag, sowie weitere Angaben (Abbaubewilligung/Abbaukonzept) bekannt zugeben. Falls der Nettoertrag pro m3 nicht bekannt ist, kann mit der Punktierungsmethode das Abbaugut (Sand, Lehm, Kies, Fels, usw.) pro m3 ermittelt werden. In die Bewertung werden behördliche und vertragliche Auflagen wie Investitionen für Rodungen, Rekultivierungen (Aufforstungen), Garantien (Rückstellungen), Ausgleichsbeiträge gemäss Waldgesetz, usw. berücksichtigt. Wenn fremdbestimmte Wartezeiten entstehen bis der tatsächliche Abbau beginnt, können diese in die Bewertung einbezogen werden. Sonstige Erträge (z.B. Holzertrag aus Rodungen) werden mit berücksichtigt.

4. Landwirtschaftliche Flächen

Noch nicht in die Abbaufläche einbezogene landwirtschaftliche Flächen und Gebäude (ohne Abbaubewilligung oder Abbaugut) sind nach landwirtschaftlichen Normen zu schätzen, wenn sie unter § 14 SchG fallen.

5. Noch nicht rekultiviertes Land

Solche Flächen (Abbaugut abgebaut) sind in die Bewertung einzurechnen, dabei sind der notwendige Aufwand und die erforderliche Dauer der Rekultivierung ebenso zu berücksichtigen wie ein möglicher späterer Verwendungszweck (z.B. Deponien).

5.1 Deponien

Als Deponie wird eine örtliche begrenzte Fläche bezeichnet für die eine amtliche Bewilligung zur Ablagerung von Materialien besteht. Grundlagen für die Wertbeurteilung sind öffentlich- und privatrechtliche Bedingungen sowie eine angemessene Deponieentschädigung. Die Deponie wird analog dem Abbaugut geschätzt, d.h. die Bewertung wird auf den durchschnittlichen Wertverlauf (Vermögensentwicklung) der nächsten 15 Jahren mittels Barwertmethode und unter

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

III / 5

Berücksichtigung der Diskontierung der Wartezeit geschätzt. Der

Deponieberechtigte ist verpflichtet sämtliche Angaben bekannt zu geben,

andernfalls erfolgt die Bewertung nach pauschalen Ansätzen.

6. Abbau durch Dritte

Es gelten die Schatzungsregeln gemäss § 1 Abs. 1 SchV, wonach Naturvorteile, die auf fremden Boden abgebaut werden, wie selbständige Grundstücke zu schätzen

sind. Die Bewertung und Berechnung erfolgen in analoger Weise wie beim

Abbaugut unter Berücksichtigung des Abbauvertrages

als Dienstbarkeit oder im

Baurecht. Der Entschädigungsausfall der Eigentümer

für die Landwirtschaftsfläche

ist im Normalfall in der Abgeltung eingerechnet (Abbauvertrag).

7. Bewertung durch Punktierung

Bei Kies, Sand und Lehmgruben kann, wo taugliche Vergleichsangaben aufgrund von Abbauverträgen in der betreffenden Gegend fehlen, die Schatzung nach dem

Punktierverfahren erfolgen.

Als entscheidende Elemente fallen in Betracht:

A) Qualität und Abbaudauer

Qualität/

Abbaudauer

Bodennutzungseffizienz

Beurteilung

Pkt.

Beurteilung Pkt.

mehr als 20 Jahre

5

sehr gut

5

über 15 - 20 Jahre

4

gut

4

über 10 - 15 Jahre

3

mittel

3

über 5 - 10 Jahre

2

unter mittel

2

bis 5 Jahre

1

minimal

1

Das Ergebnis aus beiden Punktierungen addieren (maximal 10 Punkte)

1.1.2007

-3-

III / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

B) Betriebswirtschaftliche Elemente

Lage

Wandhöhe

Distanz- und

Pkt.

Höhe der abbaubaren Wand

Pkt.

Transportverhältnisse

über 20 Meter

5

zum Hauptverbrauchsort

über 15 - 20 Meter

4

sehr günstig

5

über 10 - 15 Meter

3

günstig

4

über 5 - 10 Meter

2

mittel

3

bis 5 Meter

1

ungünstig

2

schlecht

1

Gewinnungskosten Prozentualer Anteil der Abdeckhöhe zur gesamten mittleren Wandhöhe Pkt. Abdeckungshöhe bis 5 % der ganzen Wandhöhe 5 über 5 - 10 % der ganzen Wandhöhe 4 über 10 - 15 % der ganzen Wandhöhe 3 über 15 - 20 % der ganzen Wandhöhe 2 über 20 % der ganzen Wandhöhe 1

Das Ergebnis der 3 Punktierungen addieren (maximal 15 Punkte)

-4- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

III / 5

Werttabelle

Betriebswirt-

Punkte aus

Qualität

und Vorrat

schaftliche

Wert je m3 lose in Franken (Basis 2006)

Elemente

Punkte

15

14

13

12

11

10

9

8

7

6

5

4

3

10

6.6

6.3

5.9

5.6

5.3

5.0

4.7

4.4

4.1

3.7

3.4

3.1

2.8

9

6.2

5.8

5.5

5.2

4.8

4.6

4.4

4.1

3.7

3.4

3.1

2.9

2.5

8

5.6

5.4

5.1

4.7

4.5

4.2

4.0

3.7

3.4

3.1

2.9

2.5

2.2

7

5.2

4.8

4.6

4.3

4.1

3.9

3.6

3.3

3.1

2.8

2.5

2.3

2.0

6

4.7

4.4

4.2

4.0

3.7

3.4

3.3

3.0

2.8

2.5

2.3

2.0

1.7

5

4.2

4.0

3.7

3.5

3.3

3.1

2.9

2.6

2.4

2.2

2.0

1.8

1.4

4

3.7

3.5

3.3

3.1

2.9

2.6

2.5

2.3

2.1

1.9

1.7

1.4

1.2

3

3.2

3.0

2.9

2.6

2.5

2.3

2.1

1.9

1.8

1.5

1.4

1.2

-.90

2

2.8

2.5

2.4

2.2

2.1

1.9

1.8

1.5

1.4

1.2

1.1

-.90

-.70

Der so ermittelte Wert pro m3 wird mit der Abbaumenge pro Jahr multipliziert

und

mittels Barwertmethode auf den durchschnittlichen Vermögensverlauf der

Abbaudauer oder auf 15 Jahren unter Berücksichtigung der Diskontierung bei

Wartezeiten geschätzt.

1.1.2007

-5-

III / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-6- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

Bewertung nichtlandwirtschaftlicher Grundstücke mit Bauten

1.1.2009 -1-

Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV

Inhaltsverzeichnis Bewertung nichtlandwirtschaftlicher Grundstücke mit Bauten

1. Allgemeines

2. Basisobjekt

3. Einfamilienhaus (EFH), Objektart 10

4. Stockwerkeigentum (StWE), Objektart 11, 14, 16 und 21

5. Mehrfamilienhaus (MFH), Objektart 12

6. Zweitobjekt, Objektart 13 und 14

7. Wohn-/Geschäftshaus, Geschäftshaus, Objektart 20

8. Gastgewerbe, Objektart 22

9. Anlage für Freizeit/Sport, Objektart 23

10. Gewerbeobjekt, Objektart 24

11. Industrie und Grossgewerbe, Objektart 25

12. Transportanlage, Objektart 24

13. Ver- und Entsorgungsanlage, Objektart 34

14. Öffentliches Objekt, Objektart 30 - 33

15. Baurecht (Baurechtsbaute, Baurechtsnutzung)

16. Unvollendetes Objekt

1.1.2007 -1-

IV Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Sachregister

Sachregister

A

Anlage für Freizeit/Sport, Begriffsdefinition, IV / 9

B

Basisobjekt, IV / 2 Baunebenkosten, IV / 2 Baurecht (Baurechtsbaute, Baurechtsnutzung), IV / 15 Bereinigungen, IV / 2 Bewertungsregeln, IV / 1

E

Einfamilienhaus (EFH), Bewertung, IV / 3 Entsorgungsanlage, IV / 13 Ertragswert, IV / 2

F

Freizeitanlagen, Bewertung, IV / 9

G

Gastgewerbe, Bewertung, IV / 8 gastgewerbliche Normen, IV / 8 Geschäftshaus, Bewertung, IV / 7 Gewerbeobjekt, Bewertung, IV / 10 Grossgewerbe und Industrie, IV / 11

I

Industrie, IV / 11

J

Jahresmiete, IV / 3 Jahresmietwert, IV / 2

-1-

Sachregister Luzerner Steuerbuch

K

Katasterwert, IV / 2

L

Lageklassenmethode, IV / 2

M

Mehrfamilienhaus, IV / 5 ; IV / 7 Miteigentum, IV / 4

N

Nebenkosten, IV / 2 Neuwert, IV / 2

O

Objektart 10, IV / 3 Objektart 12, IV / 5 ; IV / 7 Objektart 22, IV / 8 Objektart 23, IV / 9 Objektart 24, IV / 10 ; IV / 12 Objektart 25, IV / 11 Objektart 30 - 33, IV / 14 Objektart 34, IV / 13 Objektarten 11, 14, 16 und 21, IV / 4 Objektarten 13 und 14, IV / 6 Öffentliches Objekt , IV / 14

R

Realwert, IV / 2

S

Schatzung auf Anfrag, IV / 14 Schatzung von Amtes wegen, IV / 14 Sportanlagen, IV / 9 Stockwerkeigentum, IV / 4 Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken, IV / 10 ; IV / 11 ; IV / 12 ; IV / 13 ; IV / 14 ; IV / 15 ; IV / 16 ; IV / 2 ; IV / 3 ; IV / 4 ; IV / 5 ; IV / 6 ; IV / 7 ; IV / 8 ; IV / 9

-2-

Luzerner Steuerbuch Sachregister

T

Transportanlage, IV / 12

U

Überbaute NL-Grundstücke, IV / 1 ; IV / 10 ; IV / 11 ; IV / 12 ; IV / 13 ; IV / 14 ; IV / 15 ; IV / 16 ; IV / 2 ; IV / 3 ; IV / 4 ; IV / 5 ; IV / 6 ; IV / 7 ; IV / 8 ; IV / 9 Unvollendetes Objekt, IV / 16

V

Verkehrswert, IV / 1 ; IV / 2 Versorgungsanlage, IV / 13

Z

Zweitobjekt, IV / 6

-3-

Sachregister Luzerner Steuerbuch

-4-

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 1

Allgemeines

1. Begriff

Für die Katasterschatzung gilt das Grundstück als überbaut, wenn Dauerbauten darauf stehen, die sich im Eigentum der Grundeigentümerschaft befinden.

Befinden sich auf einem Grundstück ausschliesslich Anlagen (Park-/Lagerplätze, Grünpark usw.) oder Kleinbauten (Neuwert unter Fr. 5'000), so wird der Katasterwert nach Register III - nichtlandwirtschaftliche Grundstücke ohne Bauten - geschätzt.

Die Abgrenzung landwirtschaftliche/nichtlandwirtschaftliche Grundstücke ist in Register V - Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke - geregelt

2. Bewertungsregeln

Gemäss § 17 SchG entspricht der Katasterwert der nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke dem Verkehrswert.

Gemäss anerkannten Schatzungsregeln wird der Katasterwert in der Regel aus Real- und Ertragswert ermittelt. Der Realwert wird mit Eins gewichtet. Die Gewichtung des Ertragswertes richtet sich nach Objektart, Marktlage, Nutzung usw. Ist der Ertragswert höher als der Realwert, entspricht der Katasterwert dem Er-tragswert.

Grundstücke, deren Ertragswert nicht zuverlässig ermittelt werden kann, sind auf der Grundlage des Realwertes zu schätzen. Dies kann zutreffen für:

  • Grossgewerbe

  • Industrie

  • öffentliche Objekte

  • Transportanlagen

  • Freizeit und Sport

1.1.2007 -1-

IV / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 2

Basisobjekt

1. Realwert

Der Realwert wird aus der Summe folgender Teilwerte ermittelt:

+ Neuwert der Bauten (BKP 2) + Nicht im Bauwert enthaltenen Anlagen (BKP 3) + Umgebungskosten (BKP 4) + Baunebenkosten (BKP 5) = Neuwert

  • Wertminderung aller Neuwerte

= Zeitwert + Landwert + Miteigentum1) = Realwert 1) sofern kein subjektiv dingliches Recht begründet ist.

1.1 Neuwert der Bauten (BKP 2)

Als Neuwert der Bauten gelten die mittleren ortsüblichen Kosten (Wiederbeschaffungswert), die für die Erstellung eines gleichartigen Gebäudes zum Zeitpunkt des massgebenden Bewertungsstichtages erforderlich wären.

Gebäudeversicherungswert als Grundlage In der Regel wird der Neuwert der Baute von der Gebäudeversicherung übernommen. Ist keine Gebäudeversicherungsschatzung vorhanden, oder kann auf eine solche nicht abgestellt werden, ist der Gebäudewert festzulegen.

Kubisches Ausmass Dieses wird in der Regel nach den Normen des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA) ermittelt.

1.2 Nicht im Bauwert enthaltene Anlagen (BKP3)

Als nicht im Bauwert enthalten, gelten Anlagen, Gebäude und Gebäudeteile wie:

  • Bestandteile

  • Investitionen (Mieterschaft/Käuferschaft)

1.1.2007 -1-

IV / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

1.3 Umgebung (BKP 4)

Die Umgebungskosten, wie Werkleitungen, Gartenanlagen, Plätze-Wege, werden in der Regel pauschal in % des Neubauwertes geschätzt.

1.4 Baunebenkosten (BKP 5)

Die Baunebenkosten, wie Gebühren, Abgeltungen, Finanzierungs-/Begründungs-kosten, werden in der Regel pauschal in % des Neubauwertes geschätzt.

1.5 Rechte und Lasten

Grössere Werte von Rechten und Lasten, mit Ausnahme der Personaldienstbarkeiten (Wohnrecht, Nutzniessung, Schleiss), der vorgemerkten persönlichen Rechte (Art. 959 ZGB) und der Grundpfandrechte (§ 2 SchV), sind im Realwert auf-/abzurechnen.

1.6 Wertminderung

Bei der Wertminderung handelt sich um die wertmässige Einbusse, die der Neuwert seit der Erstellung zufolge Abnützung, Veralterung, Mängel und Schäden erlitten hat. Im Normalfall kommt die Höhe der Wertminderung somit dem Betrage gleich, der theoretisch aufzuwenden wäre, um ein Objekt in den ursprünglichen Neuwertzustand zu versetzen. Da der Katasterwert für einen längeren Zeitraum Gültigkeit hat und in der Regel als Fortführungswert berechnet wird, sind sofort notwendige bauliche Investitionen wie Heizkesselersatz, Flachdachreparatur, bei der Wertminderung nicht zu berücksichtigen.

Die Wertminderung wird pauschal in % vom Neuwert abgerechnet.

1.7 Landwert

Der Landwert beträgt in der Regel 80-100 % des grundstückbezogenen Verkehrswertes (§ 7 Abs. 1 SchV).

Landwirtschaftliche oder forstwirtschaftliche Teilflächen sind nach den im Register V

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 2

  • Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke - festgehaltenen Ansätzen separat zu

bewerten.

Der Landrichtwert entspricht dem durchschnittlichen Wert, der aufgrund umfas-sender Erhebungen festgesetzt wird. Er bezieht sich auf erschlossene Grundstücke in der Bauzone erster Etappe.

Vom Landrichtwert abgeleitet wird der grundstückbezogene Verkehrswert.

Ist kein Landrichtwert bekannt, oder wird er im Einzelfall den Verhältnissen nicht gerecht, wird der grundstückbezogene Verkehrswert nach der Lageklassenmethode berechnet. Die Lageklassenmethode basiert auf der Erkenntnis, dass der Landwert in einem bestimmten Verhältnis zum Gesamtneuwert von Bauten und Nebenkosten steht, wobei Lage, mögliche oder tatsächliche Nutzung und Qualität des Grundstückes berücksichtigt werden. Anhand der ermittelten Lageklassenzahl kann der zutreffende Prozentsatz der Landwerttabelle entnommen werden. Der so ermittelte Landwert gilt für die Fläche des massgebenden Landbedarfs. Der massgebende Landbedarf ist die nach den Bauvorschriften notwendige Grundstückfläche für ein bestimmtes Objekt. Ist die effektive Fläche kleiner als der massgebende Landbedarf, gilt der ermittelte Landwert für die effektive Fläche.

Baurechtszins Besteht ein selbständiges und dauerndes Baurecht, ist das Baurecht (Baurechtsbaute, Baurechtsnutzung) als überbautes Grundstück ohne Landwertanteil zu schätzen, da das baurechtsbelastete Grundstück dem Baurechtsgeber gehört und einen eigenen Katasterwert erhält.

1.8 Berechnung des Landwertes für Mehrflächen

Man unterscheidet Mehrflächen, die in den Realwert einzubeziehen sind und solche, die einen eigenen Katasterwert (separate Schätzeinheit) aufweisen.

In den Realwert einzubeziehende Mehrflächen (Mehrumschwung)

Es handelt sich hier um erweiterten Umschwung. Form und Grösse lassen keine weitere Überbauung zu. Solche Mehrflächen werden in der Regel zu dem für den massgebenden Landbedarf geltenden Quadratmeterpreis eingesetzt. Weicht der Wert von Teilflächen wesentlich vom Richtpreis ab, gelten differenzierte Ansätze. Nicht in den Realwert einzubeziehende Mehrflächen (Landreserve)

Es handelt sich hier um Grundstückteile, die im Prinzip abgetrennt und einer eigenen Nutzung zugeführt werden können, wie Landreserven, land- oder forstwirtschaftliche Teilflächen. Diese werden wie autonome Grundstücke bewertet und im Anschluss an die Schatzungsberechnung des überbauten Teils aufgeführt.

1.1.2007 -3-

IV / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Grundstückanteile mit Katasterwert Null Grundstückanteile wie Verkehrsflächen die mehreren Grundstücken dienen, Gewässer, unkultivierte Gebiete, werden mit Katasterwert Null bewertet. Allfällige Wertanteile sind im Wert der Hauptfläche einzurechnen

1.9 Miteigentumsanteile

Der Wert von unselbständigen Miteigentumsanteilen an gemeinschaftlichen Grundstücken (z.B. 1/6-Anteil an Spiel-/Besucherparkplatz) ist im Realwert anteilmässig aufzurechnen. Subjektiv dingliche Rechte (selbständige Rechte) werden separat bewertet und am Schluss dem Katasterwert zugerechnet.

1.10 Realwert

Der Realwert ist die Summe aus allen Zeit- und Landwerten, dem Wert von Rechten und Lasten und dem Wert der unselbständigen Miteigentumsanteile und Benützungsrechte.

-4- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 2

2. Ertragswert

Gemäss § 20 SchG entspricht der Ertragswert überbauter Grundstücke dem kapitalisierten jährlichen Rohertrag (Jahresmietwert). Spezielle Objektarten (öffentliche Objekte, Grossindustrie, Transportanlagen), bei denen der Ertrag nicht zuverlässig ermittelt werden kann, sind auf der Grundlage des Realwerts zu schätzen.

2.1 Jahresmietwert

Der Jahresmietwert entspricht den geschätzten, jährlichen Bruttoeinkünften des Gesamtgrundstückes. Als Bruttoeinkünfte gelten die nachhaltig erzielbaren jährlichen Einkünfte (Rohertrag/Bruttomietertrag ) ohne Abzug von Unterhalts- und Verwaltungskosten, Zinsen, Abschreibungen und Steuern. Die Mietnebenkosten für Heizung, Warmwasser, Lift, Hauswartung usw. dürfen im Rohertrag nicht enthalten sein.

Weichen vertraglich belegte Mieterträge erheblich vom Jahresmietwert ab, sind temporäre Mehr-/Minderwerte als Bereinigung beim Katasterwert auf-/abzurechnen.

Jahresmietwert Wohnen Die Bewertung von Wohnungen und anderen bewohnbaren Nebenräumen erfolgt nach der "Nettoflächenmethode". Diese Berechnung ist vorzunehmen, wenn keine Mieterträge bekannt oder die ausgewiesenen Mieterträge nicht ortsüblich sind. In Einzelfällen kann der Jahresmietwert pauschal bewertet werden.

Jahresmietwert Laden, Dienstleistungen, Gewerbe, Lager Die Bewertung von Laden-, Büro-, Gewerbe-, Lager- und anderen Flächen wird in der Regel aufgrund der vorhandenen Nettofläche vorgenommen. Diese Berechnung ist vorzunehmen, wenn keine Mieterträge bekannt oder die ausgewiesenen Mieterträge nicht ortsüblich sind. Garagen, Einstell- und Abstellplätze werden je Platz bewertet. In Einzelfällen kann der Jahresmietwert pauschal bewertet werden.

Jahresmietwert Reklamewände, Schaukästen, Mobilfunkantennen usw. Die Mietwerte für Plakatwände, Reklametafeln, Schaukästen, Mobilfunkantennen sind in die Ertragswertberechnung einzubeziehen.

Jahresmietwert Gastgewerbe (Objektart 22) In den Ertragswert eingeschlossen werden alle Einkünfte, die direkt aus dem Betrieb zu erzielen sind, insbesondere für: Abgabe von Speisen und Getränken, Logis, Warenverkauf.

1.1.2007 -1-

IV / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Vertraglich ausgewiesene Mietzinse sind auf Ortsüblichkeit zu prüfen. Zur Kontrolle dienen Vergleiche mit vermieteten Läden. Dabei ist die Verzinsung der im Gastgewerbe notwendigen höheren Kosten (Sanitär, Lüftung, Ausbau) mitzuberücksichtigen. In besonderen Fällen kann das Benotungssystem im Anhang (Kap. VI/5, Mietwert) als Hilfsmethode angewendet werden. Sind keine Mieterträge bekannt oder die ausgewiesenen Mieterträge nicht ortsüblich, so gelten für die Mietwertfestsetzung die Hilfswerte im Anhang (Kap. VI/5, Mietwert). Nicht direkt dem Betrieb dienende Anteile wie Läden, Büro, Wirtewohnung usw. sind nach der entsprechenden Objektart zu bewerten.

Jahresmietwert nicht im Bauwert enthaltener Anlagen Die Verzinsung (Mietwert) der im Realwert unter "nicht im Bauwert enthaltenen Anlagen" erfassten Werte (BKP 3, Mieterinvestitionen, Bestandteile/Zugehör) ist beim massgebenden Jahresmietwert mitzuberücksichtigen.

Baurechtszins Besteht ein selbständiges und dauerndes Baurecht, so ist der Baurechtszins vom Jahresmietwert abzurechnen.

2.2 Kapitalisierung

Kapitalisierung ist die Berechnung des Ertragswertes aus dem Jahresmietwert und dem zutreffenden Kapitalisierungssatz.

Kapitalisierungssatz Der Kapitalisierungssatz setzt sich zusammen aus Kapital- und Bewirtschaftungskosten. Der Zinssatz der Kapitalkosten entspricht dem Zinssatz für 1. Hypotheken (Althypothek LUKB). Bei Mietwertfestsetzungen anhand der Jahresnormmietwerte sind die diesen zu Grunde gelegten Zinssätze massgebend. Bei Objekten mit bevorzugter, zinsgünstiger Finanzierung (Subventionen, Sonderkonditionen, Genossenschaftsanteile, Stiftungen, usw.) sind die Besonderheiten entsprechend zu berücksichtigen (kleinerer Kapitalkostensatz, tieferer Ertragswertfaktor usw.). Bewirtschaftungskosten (Eigentümerlasten) sind Betriebs-, Unterhalts-, Verwaltungskosten, Risiko für Abschreibungen und Mietzinsausfälle. Die Zuschläge sind im Anhang (Kap. VI/6, Kapitalisierung) aufgelistet.

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 2

2.3 Ertragswertberechnung

Der Ertragswert entspricht dem kapitalisierten Jahresmietwert.

Formel: Ertragswert = Jahresmietwert x 100 Kapitalisierungssatz

1.1.2007 -3-

IV / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-4- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 2

3. Katasterwert

Der Katasterwert ist ein nach anerkannten Regeln der Schatzungstechnik unter Verwendung von pauschalen Wertansätzen ermittelter Verkehrswert. Er entspricht dem durchschnittlichen Wert, der nach den Erkenntnissen des Grundstückverkehrs Schatzungsgegenständen von ähnlicher Lage und Beschaffenheit während einer angemessenen Zeitspanne zukommt (§ 18 Abs. 1 SchG).

Die unter dem Einfluss ungewöhnlicher oder persönlicher Verhältnisse erzielten Preise (z.B. Kauf unter Verwandten, Liebhaber- oder ähnliche Ausnahmepreise) sind nicht zu berücksichtigen (§ 18 Abs. 2 SchG).

Der Katasterwert wird in der Regel aus Real- und Ertragswert ermittelt, darf jedoch nie tiefer sein als der Ertragswert.

Spezielle Objektarten (öffentliche Objekte, Grossindustrie, Transportanlagen, Anlagen für Freizeit und Sport), bei denen der Ertrag nicht zuverlässig ermittelt werden kann, sind auf der Grundlage des Realwerts zu schätzen. Die Kriterien des Katasterwert-Ansatzes sind im Anhang (Kap. VI/7, Katasterwert) aufgeführt.

3.1 Gewichtung Realwert

Der Realwert wird mit Eins gewichtet.

3.2 Gewichtung Ertragswert

Die Gewichtungszahl des Ertragswertes (Ertragswertfaktor) ist abhängig von Objektart, Marktlage und vom Verhältnis des Ertragswertes zum Realwert. Die Ertragswertfaktoren (EWF)sind im Anhang (Kap. VI/7, Katasterwert) aufgelistet.

Formel: Katasterwert = Realwert + (EWF x Ertragswert) (1 + EWF)

1.7.2008 -1-

IV / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.7.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 2

4. Bereinigungen

Sofort notwendige Investitionen wie Heizkesselersatz, Flachdachreparatur usw. sind nicht abzurechnen.

Sind grössere Aufwendungen für Sicherungen, Altlasten usw. anstehend, die nach Beseitigung der Mängel eine Revision der Katasterschatzung auslösen, werden die geschätzten Kosten am Schluss abgerechnet.

Weichen vertraglich belegte Mieterträge für längere Zeit erheblich vom Jahresmietwert ab, sind temporäre Mehr-/Minderwerte als Bereinigung beim Katasterwert auf-/abzurechnen.

1.1.2007 -1-

IV / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 2

5. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

Der Katasterwert solcher Grundstücke wird als separate Schätzeinheit erfasst. Die Wertanteile werden in der Schatzungsanzeige separat aufgelistet.

1.1.2007 -1-

IV / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 3

Einfamilienhaus (EFH), Objektart 10

1. Begriff

Das Einfamilienhaus enthält in der Regel nur eine Wohnung. Beträgt der Jahresmietwert einer zusätzlichen Wohnung (Einliegerwohnung) oder von Gewerbe-/Geschäftsraum weniger als 1/3 des Gesamtjahresmietwertes gilt das Objekt trotzdem als Einfamilienhaus. Ist der Anteil der zusätzlichen Einheiten jedoch grösser als 1/3 des Gesamtjahresmietwertes, ist das Grundstück nach der entsprechenden Objektart zu bewerten und der Objektartencode entsprechend zu ändern (12 Mehrfamilienhaus, 20 Geschäftshaus, 24 Gewerbebaute).

2. Realwert

Analog Basisobjekt

3. Ertragswert

3.1 Jahresmietwert

Als Jahresmietwert gilt der mittlere ortsübliche Mietzins, der für ein ähnliches Ob-jekt in ähnlicher Lage aufzubringen wäre. Der Jahresmietwert wird festgesetzt. Das Vorgehen (Mietwertfestsetzung, Objektartenzuschlag, Realwertzinskontrolle) ist im Anhang (Kap. VI/5, Mietwert) beschrieben.

3.2 Kapitalisierung

Analog Basisobjekt

3.3 Ertragswertberechnung

Analog Basisobjekt

1.1.2007 -1-

IV / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

4. Katasterwert

Analog Basisobjekt

5. Bereinigungen

Analog Basisobjekt

6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

Analog Basisobjekt

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 4

Stockwerkeigentum (StWE), Objektart 11, 14, 16 und 21

1. Begriff

Beim Stockwerkeigentum handelt es sich um rechtlich besonders ausgestaltetes Miteigentum (Art. 712 lit. a-t ZGB).

Die Miteigentumsanteile, d.h. die Anteile am Gesamtwert der Liegenschaft sind im Grundbuch als Wertquoten angegeben. Die Miteigentumsanteile beim StWE sind bestimmte, örtlich abgegrenzte und genau umschriebene Räume (Sonderrecht).

Beim StWE handelt es sich um ein Grundstück, welches selbständig veräussert, verpfändet und mit andern dinglichen Rechten belastet werden kann.

2. Bewertung

Kann ein massgebender Mietwert ermittelt werden, wird der Katasterwert analog dem Basisobjekt (Mischwertmethode) ermittelt. Kann der massgebende Mietwert nicht zuverlässig ermittelt werden und ist er von untergeordneter Bedeutung, so wird der Katasterwert ohne Einbezug des Ertrags-wertes ermittelt (Katasterwert in Prozenten des Realwertes).

3. Realwert

3.1 Realwert des Stammgrundstückes

Der Gesamtrealwert des Stammgrundstückes wird analog dem Basisobjekt ermittelt. Beim Gebäudeneuwert (BKP 2) und bei den Baunebenkosten (BKP 5) sind meist höhere Werte als beim Basisobjekt vorhanden (Schallschutz, Ausbaustandard, Stockwerkbegründung, Grundbuch usw.).

3.2 Realwert des StWE-Grundstückes

Grundsätzlich ist der Realwert des StWE-Grundstückes der aufgrund der Wertquote

1.1.2007 -1-

IV / 4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

vom Gesamtrealwert errechnete Betrag.

Bedeutung der Wertquote

Die im Begründungsakt festgesetzten Wertquoten sind für die Schatzungsbehörde verbindlich. Es ist möglich, dass die festgelegten Quoten zu falschen Realwerten führen, da keine gesetzlichen Bestimmungen die Berechnung der Wertquoten regeln. Wesentliche Wertdifferenzen können auf- respektive abgerechnet werden.

Nicht in der Wertquote enthaltene Anlagen und Bestandteile

Stockwerkeigentumsgrundstücke können beliebig umgestaltet werden. So geschaffene Mehr-/Minderwerte sind in den Wertquoten nicht berücksichtigt (zusätzliche Küchen- und Sanitäreinbauten, Cheminée, bessere Boden-, Wand- und Deckenbeläge, Laden- und Schaltereinrichtungen, Praxis- und Spezialeinbauten, usw.). Wesentliche Mehr-/Minderwerte sind im Realwert auf-/abzurechnen.

Wertminderung

Weicht das wirtschaftliche Alter eines StWE-Grundstückes stark vom wirtschaftlichen Alter des Stammgrundstückes ab (Renovation, vernachlässigter Unterhalt usw.), ist die Differenz zum Normalzustand auf- beziehungsweise abzurechnen.

4. Ertragswert

4.1 Jahresmietwert

Als Jahresmietwert gilt der mittlere ortsübliche Mietzins, der für ein ähnliches Objekt in ähnlicher Lage aufzubringen wäre. Der Jahresmietwert wird festgesetzt. Das Vorgehen (Mietwertfestsetzung, Objektartenzuschlag) ist im Anhang (Kap. VI/5, Mietwert) beschrieben.

4.2 Kapitalisierung

Analog Basisobjekt

4.3 Ertragswertberechnung

Analog Basisobjekt

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 4

5. Katasterwert

Analog Basisobjekt

6. Bereinigungen

Analog Basisobjekt

7. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

Analog Basisobjekt

1.1.2007 -3-

IV / 4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-4- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 5

Mehrfamilienhaus (MFH), Objektart 12

1. Begriff

Das Mehrfamilienhaus ist ein Gebäude mit mehreren Wohnungen. Beträgt der Jahresmietwert anderer Nutzungen (Geschäft/Gewerbe) mehr als 1/3 des Gesamtjahresmietwertes, ist das Grundstück nach der entsprechenden Objektart zu bewerten. Der Objektartencode ist zu ändern (20 Geschäftshaus, 24 Gewerbebaute).

2. Bewertung

In der Regel erfolgt die Bewertung analog dem Basisobjekt. Handelt es sich um Objekte mit bevorzugter, zinsgünstiger Finanzierung (Subventionen, Sonderkonditionen, Genossenschaftsanteile, Stiftungen, usw.) sind die Besonderheiten entsprechend zu berücksichtigen (kleinerer Kapitalkostensatz, tieferer Ertragswertfaktor, usw.).

3. Realwert

Analog Basisobjekt

4. Ertragswert

Analog Basisobjekt

5. Katasterwert

Analog Basisobjekt

1.1.2007 -1-

IV / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

6. Bereinigungen

Analog Basisobjekt

7. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

Analog Basisobjekt

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 6

Zweitobjekt, Objektart 13 und 14

1. Begriff

Das Zweitobjekt ist ein Objekt, das in der Regel als Wochenend- und/oder Ferienobjekt benützt wird. Es kann sowohl Einfamilien-, Mehrfamilienhaus oder Stockwerkeigentum sein und von der Eigentümerschaft genutzt, zeitweise oder dauernd an Dritte vermietet sein.

Merkmale des Zweitobjektes können ein einfacher technischer Standard (Küchenausstattung, fehlende Waschküche, bescheidene Sanitärräume, einfaches Heizsystem) sowie geringe Raumgrössen im Schlafbereich sein.

2. Realwert

Analog Basisobjekt (IV/2)

Als Besonderheiten sind zu beachten: Neuwerte: Infolge sehr kompakter Bauart und/oder erheblicher lagebedingter Bauerschwernisse können die Erstellungskosten unverhältnismässig hoch sein. Kubikmeterwerte in doppelter Höhe von "Normalobjekten" sind im Einzelfall möglich (erschwerte Materialanlieferung).

Wertminderung: Zufolge unterdurchschnittlicher Bauqualität, besonderer Lage und der Wechselnutzung kann die Lebensdauer kürzer sein als bei "Normalobjekten".

3. Ertragswert

Der Ertragswert ist stets miteinzubeziehen.

3.1 Jahresmietwert (JMVW)

Grundsätzlich ist die Marktmiete wie beim Einfamilienhaus oder beim Stockwerkeigentum zu ermitteln.

1.1.2007 -1-

IV / 6 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

3.2 Kapitalisierung

Analog Basisobjekt

Ertragswertberechnung

Analog Basisobjekt

4. Katasterwert

Analog Basisobjekt

5. Bereinigungen

Analog Basisobjekt

6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

Analog Basisobjekt

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 7

Wohn-/Geschäftshaus, Geschäftshaus, Objektart 20

1. Begriff

Das Wohn-/Geschäftshaus oder das Geschäftshaus ist ein Objekt mit vermieteten oder selbstgenutzten Wohnungen, Ladenlokalen, Büros, Ateliers, Praxen, usw. Beträgt der Jahresmietwert "Wohnen" mehr als 2/3 des Gesamtjahresmietwertes, ist das Grundstück als Mehrfamilienhaus zu bewerten (Objektart 12).

2. Realwert

Analog Basisobjekt

3. Ertragswert

Analog Basisobjekt

4. Katasterwert

Analog Basisobjekt

5. Bereinigungen

Analog Basisobjekt

6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

Analog Basisobjekt

1.1.2007 -1-

IV / 7 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 8

Gastgewerbe, Objektart 22

1. Begriff

Als gastgewerbliche Objekte gelten Betriebe, die öffentlich zugänglich sind und

  • Speisen und Getränke zum Genuss an Ort und Stelle anbieten,

  • Gäste beherbergen,

  • Unterhaltung, verbunden mit der Abgabe von Getränken bieten.

1.1 Nach gastgewerblichen Normen sind zu schätzen

  • Gasthof, Quartierrestaurant

  • Speiserestaurant

  • Tea Room und Café

  • Spezialitätenrestaurant

  • Schnellimbissrestaurant

  • Bergrestaurant

  • Pub, Bar, Nachtclub

  • Saalbetrieb

  • Beherbergungsbetriebe (Hotel, Motel, Garni-Hotel)

Als Merkmal dient die vom Kantonalen Amt für das Gastgewerbe ausgestellte Bewilligung gemäss § 6 Gastgewerbegesetz. Alle nach den gastgewerblichen Normen zu schätzenden Objekte weisen den Objektartencode 22 auf.

1.2 Nicht nach gastgewerblichen Normen zu schätzen

Alle Betriebe, die nicht eindeutig unter 1.1 einzuordnen sind werden nicht nach gastgewerblichen Normen geschätzt, insbesondere:

  • Vereins- und Klubwirtschaft

  • Kantine

  • Festwirtschaft

  • Berg- und Campingwirtschaft

  • Privatpension

  • Gelegenheitswirtschaft (Besenbeiz)

  • Jugendherberge

  • Verpflegungsstand (Take away)

  • Betriebs- und Schulkantine

  • Bauplatzkantine

1.1.2007 -1-

IV / 8 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

  • Getränke- und Speiseautomat

  • Jugendlokal

  • Vermieten von Privatzimmern

Als Merkmal dienen die vom Kantonalen Amt für Gastgewerbe ausgestellten Bewilligungen oder Ausnahmen gemäss §§ 3 und 6 Gastgewerbegesetz.

Die nicht nach den gastgewerblichen Normen zu schätzenden Objekte dürfen nicht den Objektartencode 22 aufweisen.

Betriebseinheit

Zu einem Gastgewerbebetrieb gehören oft mehrere Grundstücke, die zusammen eine Betriebseinheit bilden. Daher sind Real- und Ertragswert der Nebengrundstücke dem Hauptgrundstück zuzurechnen.

Die Nebengrundstücke werden zwar in den Schatzungsakten aufgeführt, weisen aber als Wert die Zahl 0 auf sowie den Vermerk "Katasterwert in Grundstück Nr. ....... enthalten".

Umfang der Schatzung

Die Schatzung umfasst die Gesamtliegenschaft mit Rechten und Bestandteilen. Investitionen der Mieterschaft (Ausbau usw.) sind in die Bewertung einzurechnen.

2. Realwert

Analog Basisobjekt

3. Ertragswert

Analog Basisobjekt

4. Katasterwert

Analog Basisobjekt

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 8

5. Bereinigung

Analog Basisobjekt

6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

Analog Basisobjekt

1.1.2007 -3-

IV / 8 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-4- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 9

Anlage für Freizeit/Sport, Objektart 23

1. Begriff

Unter diese Kategorie fallen Grundstücke, die im weitesten Sinne der sportlichen Betätigung und/oder der Freizeitbeschäftigung (Hobby) dienen.

Anlagen für Freizeit und Sport:

  • Gebäude und Freianlagen für Sportausübung

  • Schiessanlagen

  • Badeanstalten

  • Camping

  • Vereinslokale, Jagdhütten

  • Bergwirtschaften, sofern nicht unter Gastgewerbebetriebe fallend

  • Jugendherbergen

  • Golfanlagen

2. Realwert

Analog Basisobjekt

3. Ertragswert

Ohne Einbezug des Ertragswertes

In der Regel wird kein Ertragswert ermittelt.

Mit Einbezug des Ertragswertes

Wird eine Anlage kommerziell betrieben und kann ein relevanter Mietwert festgesetzt werden, erfolgt die Bewertung analog Basisobjekt.

1.7.2008 -1-

IV / 9 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

4. Katasterwert

Analog Basisobjekt

5. Bereinigung

Analog Basisobjekt

6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

Analog Basisobjekt

-2- 1.7.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 10

Gewerbeobjekt, Objektart 24

1. Begriff

Das Gewerbeobjekt ist ein Gebäude, dessen Hauptnutzung vorwiegend in der Vermietung oder Eigennutzung von Gewerberäumen, Lagerflächen, Parkhaus, usw. besteht. Beträgt der Jahresmietwert der Wohnnutzung mehr als 2/3 des Gesamtjahresmietwertes, ist das Grundstück nach der entsprechenden Objektart zu bewerten. Der Objektartencode ist zu ändern (10 Einfamilienhaus, 12 Mehrfamilienhaus).

2. Realwert

Analog Basisobjekt

3. Ertragswert

Analog Basisobjekt

4. Katasterwert

Analog Basisobjekt

5. Bereinigungen

Analog Basisobjekt

6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

Analog Basisobjekt

1.1.2007 -1-

IV / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 11

Industrie und Grossgewerbe, Objektart 25

1. Begriff

Grossgewerbe und Industrieobjekte sind Anlagen, die der Produktion, Verarbeitung oder Lagerung dienen.

Beträgt der Jahresmietwert der Wohnnutzung mehr als 2/3 des Gesamtjahresmietwertes, ist das Grundstück nach der entsprechenden Objektart zu bewerten. Der Objektartencode ist zu ändern (12 Mehrfamilienhaus).

In der Schatzung enthalten sind die Betriebsgebäude und Anlagen (Werk-, Lager-, Umschlag-, Parkplätze usw.) mit der zugehörigen Infrastruktur (Hygiene, Klima, Ver- und Entsorgung, Lager und Verwaltung), Nebenkosten.

Nicht zu schätzen sind die Produktionsanlagen und die zugehörigen Aggregate sowie die beweglichen Teile der Transportanlagen für die Produktion innerhalb und ausserhalb der Gebäude.

Kann ein Jahresmietwert ermittelt werden, sind auch grössere Industrie- und Gewerbeanlagen nach der Mischwertmethode analog Gewerbeobjekte (Objektartencode 24) zu bewerten.

2. Realwert

Analog Basisobjekt

3. Ertragswert

Analog Basisobjekt

4. Katasterwert

Analog Basisobjekt

1.1.2007 -1-

IV / 11 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

5. Bereinigungen

Analog Basisobjekt

6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

Analog Basisobjekt

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 12

Transportanlage, Objektart 24

1. Begriff

Transportanlagen sind privat- und öffentlichrechtlich betriebene feste Anlagen zur Beförderung von Menschen, Tieren und Waren.

Öffentlichrechtliche Transportanlagen sind nur dann zu schätzen, wenn sie besteuert werden. Andernfalls erfolgt die Schatzung gemäss § 7 Absatz 2b SchG auf Antrag und unter Kostenfolge.

Transportanlagen sind insbesondere:

  • Schienen-Bahnanlagen, beruhend auf Adhäsions-, Zahnstangen- und Seilzugsprinzip

  • Luftseilbahnen mit Trag- und Zugseilprinzip

  • Sesselbahnen

  • Skilifte

  • Senkrecht- und Schräglifte

2. Realwert

Der Realwert beinhaltet folgende Komponenten:

  • Betriebsgebäude

  • Masten samt Tragseilen/Fahrleitungen

  • Schienenanlagen samt Unterbau

  • Sicherungs- und Signalanlagen

  • Brücken und Tunnels

  • Bodenwert von Betriebs- und Streckenareal

  • Barwert von Rechten für den Betrieb der Anlage

Neuwert der Bauten

Analog Basisobjekt

3. Ertragswert

In der Regel ist kein Ertragswert zu ermitteln.

1.1.2007 -1-

IV / 12 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

4. Katasterwert

Analog Basisobjekt

5. Bereinigungen

Analog Basisobjekt

6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

Analog Basisobjekt

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 13

Ver- und Entsorgungsanlage, Objektart 34

1. Begriff

Ver- und Entsorgungsanlagen sind privat- und öffentlichrechtlich betriebene Infrastrukturanlagen.

Öffentlichrechtliche Ver- und Entsorgungsanlagen sind nur dann zu schätzen, wenn sie besteuert werden. Andernfalls erfolgt die Schatzung gemäss § 7 Absatz 2b SchG auf Antrag und unter Kostenfolge.

Ver- und Entsorgungsanlagen sind insbesondere:

  • Wasserversorgung (Fassung, Aufbereitung, Transport/Verteilung)

  • Stromversorgung (Erzeugung, Aufbereitung, Transport/Verteilung)

  • Gasversorgung (Fassung/Erzeugung, Aufbereitung, Transport/ Verteilung)

  • Informationsnetz (Telefon, Kabelantenne UKW/TV)

  • Fernheizanlage

  • Abwasserreinigungsanlage

  • Kehricht- und Klärschlammverbrennungsanlage

  • Wiederaufbereitungs- und Ausschlacht-Anlagen

2. Realwert

Analog Basisobjekt

Nicht im Bauwert enthaltene Anlagen

Analog Basisobjekt

Es sind insbesondere Leitungsnetze, Masten, Regleranlagen, usw. zu erfassen. Befinden sich solche auf fremdem Boden, sind sie in die Schatzung des Werkes, denen sie zugehören, einzubeziehen.

Landwert

Analog Basisobjekt Landrichtwerte sind im Anhang (Kap. VI/4, Landwert) aufgeführt.

1.1.2007 -1-

IV / 13 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

3. Ertragswert

Es ist kein Ertragswert zu ermitteln.

4. Katasterwert

Bei Ver- und Entsorgungsanlagen wird der Katasterwert in der Regel nicht aus Real- und Ertragswert, sondern auf der Basis des Realwertes ermittelt, wobei Standort, Zweckmässigkeit, Infrastruktur, Auslastung und andere Verwendbarkeit angemessen zu berücksichtigen sind.

5. Bereinigungen

Analog Basisobjekt

6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

Analog Basisobjekt

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 14

Öffentliches Objekt, Objektart 30 - 33

1. Begriff

Zu dieser Kategorie gehören Grundstücke, welche öffentlichen bzw. kirchlichen Zwecken dienen. Nach § 70 des Steuergesetzes (StG) sind von der Steuerpflicht und somit auch von der Katasterschatzung befreit:

  • der Bund und seine Anstalten nach Massgabe des Bundesrechts

  • der Kanton und seine Anstalten mit Ausnahme ihrer gewerblichen und industriellen Nutzung

  • die Einwohner- und Bürgergemeinden sowie die Gemeindeverbände des Kantons Luzern mit Ausnahme ihrer gewerblichen und industriellen Betriebe

Folgende Objekte der Gemeinwesen sind nur auf Antrag und gegen Gebühr zu schätzen:

  • Abfallentsorgung

  • Abwasserreinigung

  • Alters- und Pflegeheime

  • Baulanderschliessung und -verkauf, sofern damit nicht eigentlich eine auf Gewinnerzielung ausgerichtete Handelstätigkeit verfolgt wird

  • Baurechtsland, sofern nicht unter § 70 Abs. 2 und 3 StG fallend

  • Bibliotheken

  • Feuerwehrwesen

  • Gebäudeversicherung

  • Militär- und Zivilschutzanlagen

  • Parkhäuser

  • Parkplätze, die nach Gebührenprinzip bewirtschaftet werden

  • Schiessanlagen

  • Schulen

  • Spitäler

  • Sportanlagen

  • Verwaltungsgebäude des Kantons und der Gemeinden

  • Wasserversorgungen

  • Werkhöfe

  • Wohn-/Geschäftshäuser, sofern nicht unter § 70 Abs. 2 und 3 StG fallend

Unter den Begriff der gewerblichen und industriellen Betriebe im Sinn von § 70 Absätze 2 und 3 StG fallen grundsätzlich alle wirtschaftlichen Unternehmen, die Güter herstellen (Produkte, Energie), Bodenschätze ausbeuten, Handel treiben oder Dienstleistungen an Dritte erbringen.

1.1.2007 -1-

IV / 14 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Folgende Objekte der Gemeinwesen sind von Amtes wegen zu schätzen:

  • Baurechtsland, sofern gemäss § 70 Abs. 2 und 3 StG zu Betrieb gehörend

  • Elektrizitätswerke

  • Gaswerke

  • Kieswerke

  • Landwirtschaftsbetriebe

  • Restaurationsbetriebe, die auf eigene Rechnung betrieben werden (Ausnahmen: Kantinen für das Personal, Pachtbetriebe)

  • Wohn-/Geschäftshäuser, sofern gemäss § 70 Abs. 2 und 3 StG zu Betrieb gehörend

Objekte der Kirchgemeinden und juristischen Personen, die kirchliche Zwecke verfolgen, sind nur auf Antrag und gegen Gebühr zu schätzen: -Soweit das Vermögen und Einkommen kirchlichen Zwecken dient.

2. Realwert

Analog Basisobjekt

3. Ertragswert

Ohne Einbezug des Ertragswertes

In der Regel wird kein Ertragswert ermittelt.

Mit Einbezug des Ertragswertes

Ist eine kommerzielle Nutzung möglich, so erfolgt die Bewertung analog entsprechendem Objekt.

4. Katasterwert

Analog Basisobjekt

5. Bereinigungen

Analog Basisobjekt

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 14

6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

Analog Basisobjekt

1.1.2007 -3-

IV / 14 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-4- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 15

Baurecht (Baurechtsbaute, Baurechtsnutzung)

1. Begriff

Das selbständige und dauernde Baurecht (Baurechtsnehmende) gemäss Art. 779 ZGB beinhaltet das Recht, für 30 – 100 Jahre Grundstücke von Dritten (Baurechtsgebende) zu nutzen, darauf Bauten und Anlagen zu errichten oder solche beizubehalten.

Im Einzelfall wird eine Baute, die aufgrund einer Dienstbarkeit oder anderen baurechtsähnlichen Verhältnissen auf fremdem Boden besteht, ebenfalls als Baurechtsbaute geschätzt.

2. Schatzungsgrundsatz

Das Baurecht (Baurechtsbaute, Baurechtsnutzung) ist als überbautes Grundstück ohne Landwertanteil zu schätzen, da das baurechtsbelastete Grundstück einen eigenen Katasterwert erhält.

3. Realwert

Grundsätzlich Bewertung analog entsprechendem Objekt. Im Realwert ist kein Landwert einzurechnen.

Fliesst ein stark reduzierter oder kein Baurechtszins (z.B. Einmalabgeltung), so ist der Wert der Differenz zu einem üblichen Baurechtszins als Wert des Rechtes im Realwert aufzurechnen. Bei einem massiv zu hohen Baurechtszins ist im Realwert ein negativer Wert zu berücksichtigen.

1.1.2009 -1-

IV / 15 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

4. Ertragswert

Grundsätzlich Bewertung analog entsprechendem Objekt mit folgenden Abweichungen:

Jahresmietwert

Ist der Katasterwert unter Einbezug des Ertragswertes zu ermitteln, muss der grundbuchlich geregelte Baurechtszins vom Jahresmietwert abgezogen werden. Ist der Baurechtszins Null (z.B. bei Einmalabgeltung), so erfolgt keine Reduktion beim Jahresmietwert. Das Baurecht hat, da bis zum Ablauf kein Baurechtszins mehr bezahlt werden muss, einen höheren Wert. Der Wert des Rechtes ist im Realwert aufzurechnen.

5. Katasterwert

Bewertung analog entsprechendem Objekt

6. Bereinigungen

Analog Basisobjekt

7. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

Analog Basisobjekt

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 16

Unvollendetes Objekt

1. Begriff

Unvollendete Objekte sind Baukörper und Anlagen, die am Schatzungsstichtag noch nicht oder noch nicht zur Hauptsache nutzbar sind. Auf der Schatzungsanzeige ist die Ergänzung „unvollendetes Objekt“ aufzuführen. Der Stand reicht vom unvollendeten Rohbau bis zum teilweise nutzbaren Objekt, insbesondere:

  • Abbruchobjekt (Neubauruine)

  • Objekt mit verwendbaren Bauteilen, ev. teilweise nutzbar

  • zur Hauptsache nutzbares Objekt

2. Bewertung

Die Bewertung basiert in der Regel auf dem Realwert (§ 6 Abs. 2 SchV).

2.1 Abbruchobjekt

Analog nichtüberbaute Grundstücke, wobei Abbruchkosten und/oder wiederverwendbare Erschliessungs- oder Umgebungsbestandteile zu berücksichtigen sind (BKP 4 und 5).

2.2 Objekt mit verwendbaren Bauteilen, ev. teilweise nutzbar

Realwert wie Basisobjekt unter Berücksichtigung der fehlenden Fertigstellung, des Minderwertes für eingetretene Schäden und der Kosten für allfällige Umdispositionen. Der Katasterwert beträgt 75 % des Realwertes.

2.3 Stockwerkeigentum

Bei Stockwerkeigentum wird im Stammgrundstück in der Regel der Endausbau berücksichtigt. Beim noch nicht voll ausgebauten Stockwerkeigentum werden im Realwert die Fertigstellungskosten abgezogen. Der Katasterwert beträgt 75 % des Realwertes.

1.1.2007 -1-

IV / 16 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

2.4 Teilweise genutztes Objekt

Wird ein „unvollendetes Objekt“ auf längere Zeit vermietet oder längere Zeit selbst genutzt, erfolgt die Bewertung analog den Normen der entsprechenden Objektart,

3. Bereinigungen

Analog Basisobjekt

4. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken

Analog Basisobjekt

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke

1.1.2009 -1-

Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG V

Inhaltsverzeichnis Land- und forstwirtsch. Grundstücke

1. Allgemeines

2. Abgrenzung Landwirtschaft / Nichtlandwirtschaft

3. Schatzungen gemäss Anleitung für die Schätzung des

landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 26. November 2003

4. Forstwirtschaft (nichtlandw. Grundstücke mit Waldanteil)

1.1.2007 -1-

V Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Sachregister

Sachregister

A

Abgrenzung Landwirtschaft / Nichtlandwirtschaft , V / 2

B

bäuerliches Bodenrecht, V / 1

E

Ertragswertschatzung, V / 1

F

Forstwirtschaft, V/4

G

Grundstück, landwirtschaftliches, V

L

Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke, V landwirtschaftliche Schatzung, V / 1 ; V / 2 landwirtschaftlicher Ertragswert, V / 3

N

Nebenbetriebe, V / 2

P

produzierender Gartenbau, V / 2

R

Rechtliche Grundlagen, V / 1

-1-

Sachregister Luzerner Steuerbuch

S

Schatzung gemäss Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 26. November 2003, V / 3 SchG, V / 2 Selbstbewirtschaftung, V / 2

U

Umfang der Schatzung, V / 3

V

Verkehrslage Wohnhaus, V / 3

W

Wald, V/4 Waldschatzung, V/4

-2-

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG V/1

Allgemeines

1. Grundsatz

Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke sowie Betriebe des produzierenden Gartenbaus werden aufgrund der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zum Ertragswert geschätzt.

2. Rechtliche Grundlagen

  • Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht vom 4. Oktober 1991 (BGBB).

  • Verordnung über das bäuerliche Bodenrecht vom 4. Oktober 1993 (VBB).

  • Anhang I zur VBB, Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 26. November 2003.

  • §§ 15 und 16 SchG

  • § 10 SchV

3. Anwendungsbereich

3.1 Bundesrecht

Art. 11 und 17 BGBB Anrechnung landwirtschaftlicher Gewerbe in der Erbteilung zum Ertragswert.

Art. 21 BGBB Anrechnung landwirtschaftlicher Grundstücke in der Erbteilung zum zweifachen Ertragswert.

Art. 42 und 44 BGBB Vorkaufsrecht der Verwandten an landwirtschaftlichen Gewerben zum Ertragswert und an landwirtschaftlichen Grundstücken zum doppelten Ertragswert.

Art. 73 BGBB Belastungsgrenze, 135 % des landwirtschaftlichen Ertragswertes plus Ertragswert der nichtlandwirtschaftlichen Teile.

Art. 37 und 38 LPG Angemessene Verzinsung des Ertragswertes im Pachtzins.

Art. 3 Abs. 1 b IBG Investitionskredite für Darlehen, die den Ertragswert übersteigen.

1.7.2007 -1-

V/1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

3.2 Kantonales Recht

  • Bewertung landwirtschaftlicher Gewerbe und Grundstücke zum Ertragswert für die

Steuern gemäss §§ 15 und 16 SchG

  • Gemäss § 9 der Perimeterverordnung (SRL Nr. 732) kann der Ertragswert als

Katasterwert für die Festsetzung von Perimeterbeiträgen mitberücksichtigt werden.

-2- 1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG V/2

Abgrenzung Landwirtschaft (L) / Nichtlandwirtschaft (NL)

1. Grundsatz für die Zuordnung und Bewertung

Die Zuordnung, ob ein Schatzungsgegenstand nach landwirtschaftlichen oder nichtlandwirtschaftlichen Normen zu schätzen ist, richtet sich im Grundsatz nach § 14 SchG.

§ 14 SchG 1 Als landwirtschaftlich im Sinne dieses Gesetzes gilt ein Grundstück, wenn sein Erwerbspreis oder Anrechnungswert bei der letzten Handänderung durch die landwirtschaftliche Bewirtschaftung bestimmt wurde und wenn es landwirtschaftlich genutzt wird. 2 Wird die landwirtschaftliche Nutzung weniger als sechs Jahre unterbrochen, gilt das Grundstück weiterhin als landwirtschaftlich gemäss Absatz 1. Landwirtschaftliche Grundstücke, welche dem Geltungsbereich des Bundesgesetzes über das bäuerliche Bodenrecht (BGBB) unterstellt sind, erhalten eine Schatzung gemäss Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 26. November 2003.

Nach der Zuordnung zu landwirtschaftlichen oder nichtlandwirtschaftlichen Schatzungsobjekten gelten für die Wertermittlung die entsprechenden Schatzungsnormen und Weisungen.

2. Abgrenzungsfragen

2.1 Zuständigkeit

Gestützt auf den Aufgabenbereich und die gesetzlichen Grundlagen hat die für die Landwirtschaft zuständige Schatzungsbehörde in sämtlichen Abgrenzungsfragen zu entscheiden.

2.2 Bewertung von landwirtschaftlichen Teilflächen durch die

Schatzungsbehörde für nichtlandwirtschaftliche Grundstücke

Die Bewertung von landwirtschaftlichen Flächen als Teil eines überwiegend

1.1.2007 -1-

V/2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

nichtlandwirtschaftlichen Grundstückes ist bis zu einem Ausmass von ca. 10'000 m2 durch die Schatzungsbehörde für nichtlandwirtschaftliche Grundstücke direkt vorzunehmen.

Massgebende Ertragswertansätze (Stand Februar 2004):

gute Qualität Fr./m2 -.45 mittlere Qualität Fr./m2 -.30 Streuland Fr./m2 -.15 In diesen Fällen ist unbedingt der Objektartencode 45 einzusetzen. Landwirtschaftlich genutzte Flächen ab ca. 10'000 m2 sind zur Beurteilung der Sachbearbeitung Landwirtschaft zuzustellen.

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG V/3

Schatzungen gemäss Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 26. November 2003

1. Umfang der Schatzungen

Die Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 26. November 2003 hat gegenüber der alten Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 25. Oktober 1995 einige grundlegende Änderungen erfahren. Bei Revisionsschatzungen nach der Anleitung vom 26. November 2003 kann deshalb nicht ohne weiteres auf eine Schatzung nach der Anleitung vom 25. Oktober 1995 abgestellt werden. Dies gilt insbesondere, falls es sich bei dem zu schätzenden Objekt um ein Gebäude handelt, welches mit der Jauchegrube in Zusammenhang steht (Wohnhaus / Ökonomiegebäude). In diesen Fällen wird in der Regel eine Neuaufnahme gemacht (§ 4 Abs. 3 SchV)

2. Verkehrslage Wohnhaus

Im Kapitel 4.5 der Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 26. November 2003 wird unter Punkt K die Verkehrslage des Wohnhauses bewertet. Dies geschieht aufgrund der Lage und der Grösse der Ortschaft, in welcher sich das Wohnhaus befindet. Dabei sind folgende Punktzahlen zu verwenden:

Verkehrslage Wohnhausbewertung gemäss Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 26. November 2003

1.1.2007 -1-

V/3

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Gemeinde

Punkte

Gemeinde

Punkte

Gemeinde

Punkte

Adligenswil

47

Hasle

35

Reiden

40

Aesch

30

Hergiswil

30

Retschwil

35

Alberswil

36

Herlisberg

35

Richental

40

Altbüron

30

Hildisrieden

39

Rickenbach

39

Altishofen

35

Hitzkirch

35

Roggliswil

30

Altwis

30

Hochdorf

42

Römerswil

35

Ballwil

39

Hohenrain

35

Romoos

25

Beromünster

39

Honau

39

Root

39

Buchrain

47

Horw

47

Rothenburg

47

Buchs

36

Inwil

39

Ruswil

40

Büron

39

Knutwil

39

Sempach

42

Buttisholz

36

Kottwil

39

Sulz

35

Dagmersellen

39

Kriens

47

Sursee

45

Dierikon

47

Kulmerau

39

Schenkon

43

Doppleschwand

30

Langnau

40

Schlierbach

36

Ebersecken

30

Lieli

35

Schongau

30

Ebikon

47

Littau

47

Schötz

39

Egolzwil

36

Luthern

30

Schüpfheim

35

Eich

39

Luzern

47

Schwarzenbach

39

Emmen

47

Malters

42

Schwarzenberg

30

Entlebuch

35

Marbach

25

Triengen

39

Ermensee

35

Mauensee

39

Udligenswil

39

Eschenbach

42

Meggen

47

Uffikon

36

Escholzmatt

31

Meierskappel

39

Ufhusen

30

Ettiswil

36

Menznau

39

Vitznau

30

Fischbach

30

Mosen

30

Wauwil

36

Flühli

24

Müswangen

35

Weggis

35

Gelfingen

35

Nebikon

35

Werthenstein

35

Gettnau

36

Neudorf

36

Wikon

42

Geuensee

43

Neuenkirch

42

Wilihof

39

Gisikon

39

Nottwil

42

Willisau-Land

40

Greppen

35

Oberkirch

45

Willisau-Stadt

40

Grossdietwil

30

Ohmstal

30

Winikon

36

Grosswangen

36

Pfaffnau

30

Wolhusen

40

Gunzwil

39

Pfeffikon

39

Zell

36

Hämikon

35

Rain

39

-2-

1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG V/4

Forstwirtschaft (nichtlandwirtschaftliche Grundstücke mit Waldanteil)

1. Schatzungstechnische Zuordnung

Bei Waldschatzungen ist grundsätzlich zu unterscheiden zwischen Waldflächen, die durch einen amtlichen Feststellungsentscheid (zuständig Volkswirtschaftsdepartement) der Forstgesetzgebung unterstehen und Flächen mit Waldbäumen und/oder Waldsträuchern/Hecken ohne einen amtlichen Waldfeststellungsentscheid.

1.1 Flächen mit amtlichem Feststellungsentscheid

Solche Waldflächen sind in der Regel im Schatzungsprotokoll als Wald mit Flächenangabe aufgeführt. Sofern diese mit Objektartencode 50 - 53 gekennzeichnet sind, darf angenommen werden, dass die vorliegenden Schatzungswerte im Rahmen der generellen Neuschatzung gemäss Regierungsratsbeschluss vom 21. November 1986 neu ermittelt und mit Beschluss des Finanzdepartementes vom 25. April 1997 bzw. 21. Juni 1999 angepass wurden.

In diesen Fällen können die Schatzungswerte und Flächen unverändert belassen werden. Waldflächen, die schon bisher im Schatzungsprotokoll aufgeführt wurden, jedoch nicht mit einer 50er Codierung gekennzeichnet und grösser als 800 m2 sind, müssen zur Neuschatzung mit dem offiziellen Waldformular an die Schatzungsbehörde Landwirtschaft weitergeleitet werden.

Für die Bewertung der Kleinflächen (bis ca. 800 m2) gelten die Ansätze und Weisungen gemäss 1.3

1.2 Flächen mit Waldbäumen und/oder Waldsträuchern ohne

amtlichen Feststellungsentscheid

Vorerst ist das Flächenmass zu ermitteln und der Objektartencode 54 einzusetzen. Die Schatzungsakten sind zur Bearbeitung an die Schatzungsbehörde Landwirtschaft weiterzuleiten (grünes Meldeformular benützen).

1.1.2007 -1-

V/4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

1.3 Schatzungswerte für Wald

Anwendungsbereich: Kleinflächen bis 800 m2 mit amtlichem Feststellungsentscheid

Art des Waldes Fr./m2 (Stand Januar 2001) (Abstufung je nach Alter/Dichte/Qualität) a) geschlossene Bestockung mit Bäumen -.80 bis -.60 oder nur geringem Anteil Laubbäumen b) lockere Bestockung mit Nadelbäumen -.60 bis -.60 oder nur geringem Anteil Laubbäumen c) geringe Bestockung mit Nadelbäumen -.40 bis -.60 oder nur geringem Anteil Laubbäumen d) Bestockung mit Laubbäumen oder nur -.40 bis -.60 geringem Anteil Nadelbäumen e) Hecken, Sträucher -.10 bis -.40

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

Anhang / Tabellen

1.1.2009 -1-

Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI

Inhaltsverzeichnis Anhang / Tabellen

1. Neuwert der Bauten

2. Umgebung und Baunebenkosten

3. Wertminderung

4. Landwert

5. Mietwert

6. Kapitalisierung

7. Katasterwert

8. Ergänzende Weisungen

9. Listen / Verzeichnisse

10. Steuerrecht

11. Immobilienbewertung / Schätzer

12. Diverses

1.7.2008 -1-

VI Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.7.2008

Luzerner Steuerbuch Sachregister

Sachregister

A

Abbruchkosten, VI / 4 Abkürzungen im Schatzungsprotokoll, VI / 9 Adressen kantonale Expert/innen, VI / 11 Adressen Schätzer/innen LW, VI / 11 Adressen SchätzerInnen NL, VI / 11 Altersentwertung, VI / 3 Altersentwertungsabzug, VI / 3 Altersentwertungstabelle, VI / 3 Anlage- und Unterhaltskosten, Abgrenzung, VI / 1 Anschlusskosten, VI / 2

B

Baunebenkosten, VI / 2 Bauten, VI / 1 Bautypen, VI / 1 Beispiele m3-Werte von Bautypen, VI / 1 Bewirtschaftungskosten, VI / 6 Bodenbewertung, VI / 4

D

Definition Indexhaus Gebäudeversicherung, VI / 1 Durchschnittsmietwert, VI / 5

E

Eigentümer-Codes, VI / 9 Entwertung, VI / 3 Ergänzende Weisungen, VI / 8 Erschliessungskosten, VI / 2 Ertragswertfaktor, VI / 7 Expertenkreis 1, VI / 11 Expertenkreis 2, VI / 11 Expertenkreis 3, VI / 11 Expertenkreiseinteilung, VI / 11

-1-

Sachregister Luzerner Steuerbuch

G

Gebäudekosten, VI / 1 Gebäudeneuwert, VI / 1 Gebäudeversicherung, VI / 1 Gemeindekanzleien, Verzeichnis, VI / 11 Gemeindesachverständige, Verzeichnis, VI / 11 Golfanlagen, VI / 2 Grossgewerbe und Industrie, VI / 1 Grundbuchämter, VI / 11

H

Hauptgruppen-Methode, VI / 3 Hilfswerte, VI / 2 Hofraum, Bewertung, VI / 4

I

Immobilienbewertung, VI / 11 Index Gebäudeversicherung, VI / 1 Industriegeleise, VI / 2

J

Jahresmietwert, VI / 5

K

Kapitalisierung, VI / 6 Kapitalisierungssatz, VI / 6 Kapitalisierungszuschlag, VI / 6 Kapitalkosten, VI / 6 Katasterwert mit Einbezug des Ertragswerts, VI / 7 Katasterwert ohne Einbezug des Ertragswerts, VI / 7

L

Landesindex der Konsumentenpreise, Totalindex, VI / 9 Landwert, VI / 4 Lebensalter, VI / 3 Lebensdauer von Baumaterialien, Apparaten und Installationen, VI / 3 Liegenschaftsunterhalt, Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen, VI / 1

M

-2-

Luzerner Steuerbuch Sachregister

Mietwert, VI / 5 Mietwertverordnung, VI / 10 Mietzinserhöhung/-senkung aufgrund von Hypothekarzinsveränderungen, VI / 5 Mietzinsindex Wohnen, VI / 5 Miteigentumsgrundstücke, VI / 8 mittleres wirtschaftliches Alter, VI / 3

N

Nebenkosten, VI / 2 Netzkostenbeitrag, VI / 2 Neubauwert, VI / 1 Neuschatzung zusammengesetzter Schatzungsgegenstände, VI / 8 Neuwert, VI / 1 nichtlandwirtschaftliche Grundstücke: SchätzerInnenzuteilung, VI / 11 Nichtüberbaute NL-Grundstücke, VI / 8 Normmietwert, VI / 5

O

Objektarten-Codes, VI / 9

P

Promilleanteil an den Gebäudekosten BKP 2, VI / 1 Prozent Methode, VI / 3

R

Richtwerte für die Bestimmung des Neubauwertes (2004), VI / 1

S

Schätzer von speziellen Objekten, VI / 11 SchätzerInnen, VI / 11 SchätzerInnen für nichtlandwirtschaftliche Grundstücke, VI / 11 SchätzerInnenzuteilung, VI / 11 SchätzerInnenzuteilung nach Gemeinden LW, VI / 11 SchätzerInnenzuteilung nach Gemeinden NL, VI / 11 Sportplätze, VI / 2 Steuereinheiten, VI/10 Steuerrecht im Schatzungswesen, VI / 10

T

Tankstellen, VI / 1 Technische Altersentwertung, VI / 3

-3-

Sachregister Luzerner Steuerbuch

U

Überbauungen, VI / 8 Übriges Gemeindegebiet, VI / 8 Umgebung, VI / 2

V

Verzeichnis Gemeindekanzleien, VI / 11 Verzeichnis Gemeindesachverständige, VI / 11 Verzeichnis Grundbuchämter, VI / 11 Verzeichnis Immobilienbewertung, VI / 11

W

WEG / KWE Bauten, VI / 8 Weisung für die Neuschatzung, VI / 8 Wertminderung, VI / 3 wirtschaftliches Alter, VI / 3 Wohnbaukostenindex, VI / 1 Wohnbauten, VI / 1

Z

Zinssätze der Luzerner Kantonalbank, VI / 6 zusammengesetze Schatzungsgegenstände, VI / 8 Zuschläge zu den Kapitalkosten, VI / 6

-4-

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 1

1. Wohnbaukostenindex

Zürcher Baukosten-Index

Index 1939 = 100

1.04.2007 987,4

1.04.2006 944,5

1.04.2005 929,5

1.04.2004 907,6

1.04.2003 899,2

1.04.2002 928,4

1.04.2001 929,3

1.04.1987

718,9

1.04.2000 887,1

1.10.1986

708,4

1.04.1999 854,4

1.04.1986

705,2

1.10.1998 842,9

1.10.1985

685,0

1.04.1998 843,8

1.04.1985

684,8

1.10.1997 845,0

1.10.1984

670,2

1.04.1997 847,4

1.04.1984

670,3

1.10.1996 857,2

1.10.1983

667,4

1.04.1996 861,1

1.04.1983

670,2

1.10.1995 865,2

1.10.1982

689,4

1.04.1995 874,2

1.04.1982

698,4

1.10.1994 856,4

1.10.1981

667,9

1.04.1994 853,1

1.04.1981

654,1

1.10.1993 856,0

1.10.1980

610,6

1.04.1993 863,8

1.04.1980

600,0

1.10.1992 874,2

1.10.1979

560,6

1.04.1992 905,2

1.04.1979

549,2

1.10.1991 903,0

1.10.1978

533,1

1.04.1991 911,2

1.04.1978

531,3

1.10.1990 866,5

1.10.1977

524,3

1.04.1990 858,5

1.04.1977

515,1

1.10.1989 802,4

1.10.1976

505,4

1.04.1989 790,1

1.04.1976

500,4

1.10.1988 756,7

1.10.1975

517,0

1.04.1988 750,3

1.04.1975

535,5

1.10.1987 723,4

1.1.2008

-1-

VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 1

2. Definition Indexhaus Gebäudeversicherung

Das Indexobjekt repräsentiert in seiner Grösse ein 8-Familienhaus. Es handelt sich

um ein Objekt an der Rosenberghalde 5, in Luzern.

Bauzeit April 1981 bis Februar 1982 (10 Monate)

Raumprogramm UG

Einstellhalle für 8 Personenwagen

Eingangshalle

Wasch- und Tröckneraum

Keller

Schutzraum

Heiz-/Tankraum

Veloraum

EG

2 x 4½-Zimmerwohnungen (je 105.3 m2NWF)

1 x 2½-Zimmerwohnung (48.1 m2 NWF)

1.OG

do. EG

2.OG

1 x 5½-Zimmerwohnung (151.8 m2 NWF)

1 x 4½-Zimmerwohnung (105.3 m2 NWF)

DG

Estrich unterteilt (nicht (144.0 m2)

ausgebaut)

Standard Der Standard der

Wohnungsgrundrisse und der Ausbau sind als gehobenes Mittel

einzustufen.

Preisniveau Alle Devis zum Indexobjekt sind 1984/85 überarbeitet und auf den neusten

Stand

gebracht worden.

Das Indexobjekt ist zwar Bestandteil einer Gesamtüberbauung,

die Devis hierfür und die Unternehmerkalkulation sind jedoch für dieses

8-Familienhaus als Einzelobjekt ausgefertigt. Mengenrabatte aus Gesamtaufträge

sind also keine in Abzug gebracht.

Konstruktion Fundation

Beton-Bodenplatte

Grundmauern

Beton

Aussenwand /

Backstein/Aussenisolation, Verputz

Fassade

Decken/Treppen

Beton

Bedachung

Walmdach, Ziegel, Pavatexunterdach

Innenwände

Backstein/Kalksandstein

Fenster/Schutz

IV-Holzfenster/Rolladen, Lamellen

Heizung

Öl/Gas-Bodenheizung

1.1.2007

-1-

VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Warmwasser Boiler Transport Lift (400 kg) Waschen 3 Waschmaschinen, 1 Tumbler Elektro üblicher Standard, Türöffner und Gegensprechanlage

Zur Mietwerterhebung/Mietwertfestsetzung beachten Sie bitte die Definition im Register VI/5 (Definition Normobjekt).

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 1

3. Richtwerte für die Bestimmung des Neubauwertes

(2004)

Bau-

Baubeschrieb

Baukosten

klasse*

je m3 SIA

in Fr.

Wohnbauten

EFH

MFH

I

Einfachste ländliche Bauweise, nur mit allernötigsten Installationen

425

475

350

400

II

Einfache Konstruktion, Ausbau für bescheidene Ansprüche

475

525

400

450

III

Durchschnittliche Qualität, aber einfacher Innenausbau

500

550

425

475

IV

Einwandfreie Qualität, besserer Innenausbau, heutigen durchschnittlichen

Anforderungen entsprechend

500

600

475

550

V

Überdurchschnittliche Qualität, sorgfältiger und komfortabler Ausbau

600

750

550

650

VI

Vornehm, beste Qualität,gediegener Ausbau, hoher Komfort

700

900

600

700

Grossgewerbe und Industrie

I

Werkhallen, Lagerhallen, nicht unterkellert, eingeschossig, Raumhöhe

über 5 m, leichte Konstruktion, ohne Heizung oder nur mit

Luftheizapparaten

100 - 175

II

Lagerhäuser in massiver Konstruktion, mit oder ohne Unterkellerung,

ohne besonderen Ausbau, ein- oder mehrgeschossig, ungeheizt oder

temperiert

150 - 225

III

Werkstattgebäude, mit oder ohne Unterkellerung, massive Konstruktion,

beheizt, Wasser- und Elektroanschlüsse für Maschinenpark, ein- und

mehrgeschossig

200 - 300

IV

Werkstattgebäude ohne besonderen Innenausbau, aber mit

umfangreicheren technischen Anlagen, Wasser, Licht- und Kraftstrom,

Ventilation, Lifte, Hebebühnen, mit Werkstattbüro, Spedition, etc.

250 - 350

*

=

Bauklasse nach Honorarordnung SIA

EFH

=

Einfamilienhaus ca. 800 m3

MFH

=

Mehrfamilienhaus ca. 5000 m3 (8 Wohnungen, Autoeinstellhalle

8 Plätze)

Zuschlag für Lift Fr./m3 15.-- bis 18.--

Grossgew./Industrie

=

Halle ca. 5'000 m3

1.1.2007 -1-

VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 1

4. Beispiele m3-Werte von Bautypen

Einfamilienhaus Baujahr 1991 Aufwendige Mischbauweise Sehr gute Isolationen Modernste Installationen Hoher Komfort. Wirtschaftliches Alter ca. 5 Jahrem 3-Preis Neuwert: ca. Fr./m3 600.-- bis 700.--

Reiheneinfamilienhaus Baujahr 1946, laufend unterhalten (Einseitig angebaut) Holzbalkenlagen, Einstein-Mauerwerk Dachisolation Einfache Installationen Bescheidener Komfort Wirtschaftliches Alter ca. 40 Jahrem 3-Preis Neuwert: ca. Fr./m3 400.-- bis 450.--

Mehrfamilienhaus Baujahr 1971, Sanierung 1990 (Eigentumswohnungen) Massivbau, Betonelemente Nachisolation Fassade + Dach Küchen + Bäder erneuert Mittelmässiger Komfort Wirtschaftliches Alter ca. 15 Jahrem 3-Preis Neuwert: ca. Fr./m3 450.-- bis 500.--

Wohnhaus Baujahr 1912, einzelne frühe Umbauten (3-Familienhaus) Holzbalkenlage, Riegelwände Keine Isolationen Einfachste Installationen Kein Komfort Wirtschaftliches Alter ca. 60 Jahrem 3-Preis Neuwert: ca. Fr./m3 350.-- bis 400.--

Historische Bauten Bei historischen Gebäuden mit aufwendiger Fassadengestaltung ist die denkmalpflegerische Unterschutzstellung

1.1.2007 -1-

VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

besonders zu beachten. Kostenintensive historische Bauteile sind in der Regel nicht nach deren Wiederbeschaffungskosten, sondern nach heutigem Nutzwert zu bewerten.

(Auszug aus VAS 1993)

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 1

5. Tankstellen

Bei der Katasterschatzung von Tankstellen gilt im Rahmen der gesetzlich möglichen

Vereinfachung/Pauschalierung

folgendes:

  • Treibstoffsäulen und Kredit-/Notenautomaten, die im Besitze der Grundeigentümerschaft sind, werden erfasst.

  • Übrige Treibstoffsäulen und Kredit-/Notenautomaten werden als Mobilien betrachtet und somit nicht erfasst.

  • Treibstofftanks sind immer in die Schatzung miteinzubeziehen (RW und MW/EW).

Richtpreise (März 1995)

Treibstoffsäulen

Einfachsäulen

Doppelsäulen

Zweistoffsäule 587 2/2

Zweistoffsäule 587 4/2

Dreistoffsäule 587 3/3

Dreistoffsäule 587 6/2

Vierstoffsäule 587 4/4

Vierstoffsäule 587 8/4

Fr. 12'000.--

Fr. 24'000.--

Fr. 20'000.--

Fr. 27'000.--

Fr. 26'000.--

Fr. 39'000.--

Fr. 35'000.--

Fr. 46'000.--

Kreditkarten-/Notenautomaten

Fr. 50'000.--

Treibstofftanks

zylindrisch, erdverlegt, doppelwandig mit Leckwarngerät

10’000 Liter

10’000 Liter

20’000 Liter

30’000 Liter

40’000 Liter

50’000 Liter

60’000 Liter

70’000 Liter

80’000 Liter

100’000 Liter

1 Kammer

2 Kammern

3 Kammern

3 Kammern

3 Kammern

3 Kammern

3 Kammern

4 Kammern

4 Kammern

4 Kammern

Fr. 12'000.--

Fr. 15'000.--

Fr. 22'000.--

Fr. 26'000.--

Fr. 31'000.--

Fr. 34'000.--

Fr. 37'000.--

Fr. 43'000.--

Fr. 47'000.--

Fr. 54'000.--

+ Kosten für Verlegung Fr. 10'000.-- bis Fr.

60'000.--

1.1.2007

-1-

VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 1

6. Liegenschaftsunterhalt, Energiespar- und

Umweltschutzmassnahmen

Übersicht (PDF-Datei)

Übersicht

6.1 Aussenwände

  • Fassaden, Fenster, Balkone, Storen und Fensterläden im allgemeinen

  • Fassadenrenovationen

  • Fenster, Vorsatzfenster, Windfang, Fensterscheiben

  • Sonnenstoren, Fensterläden, Rollläden

  • Balkone, Gerüstungen, Brandmauer, Wintergarten

6.2 Dächer

  • Flachdächer

  • Giebeldächer, Estricheinbau

  • Spenglerarbeiten

  • Unterdach, Blitzableiter

  • Estrichausbau, Hausbock und Schwamm

6.3 Wände im Innern / Decken

  • Maler- und Tapezierarbeiten, Wand- und Deckenverkleidungen

  • Türen im allgemeinen

  • Wand- und Deckenverkleidungen als Ersatz für fällige Gipser- und

  • Malerarbeiten

  • Plattenarbeiten, Fliesen

  • Trennwände erstellen

  • Türen, Kipptore (Garagen)

  • Treppen, Treppenhaus, Geländer

  • Aufzug, Lift

1.1.2009 -1-

VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

6.4 Bodenbeläge

  • Wohnfläche (heizbar)

  • Balkon, Terrassen

6.5 Wohneinrichtung

  • Kücheneinrichtungen im allgemeinen

  • Küchenkombinationen inklusive Folgekosten

  • Kochherd, Backofen

  • Kühlschrank, Tiefkühlschrank

  • Geschirrspühlmaschine, Einbauschränke

  • Badezimmer - Modernisierung, Umbau bestehender Badeeinrichtung

  • Ersatz sanitäre Apparate, Waschmaschine, Tumbler

6.6 Heizungen / Lüftungen

  • Ersetzen des Heizkessels, Brenners, Ofens usw.

  • Durchlauferhitzer

  • Ortsfeste elektrische Widerstandsheizung

  • Umstellen der Energie, Alternativsysteme

  • Umstellen auf Elektro-, Raumspeicher-, Gas- oder andere Systeme

  • Alternativsysteme

  • zusätzliche Installationen im allgemeinen

  • Windstrahler, Cheminée und Cheminéeöfen, Kaminanlagen,

  • Boiler

6.7 Sanitäre und elektrische Installationen

  • Leitungen im allgemeinen

  • Sanitäre und Heizungs-Verteilung, Wasser-Enthärtungsanlagen

  • Heizkörper

  • Elektrische Installationen im allgemeinen

  • Antennen, Anschluss an Gemeinschaftsanlagen

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 1

  • Brandverhütung, Alarmanlage

  • Massnahmen zur Rückgewinnung von Wärme

6.8 Umgebung

  • Garten- und Umgebungsarbeiten, Terraingestaltung, Neugestaltung

  • Feste Einfriedung, Stütz- und Gartenmauer

  • Zufahrt, Vorplatz, Bodenverbesserung, Gartensitzplatz

  • Kanalisation und Hauszuleitungen im allgemeinen

  • Kanalisation, Dolen, Gruben, Schächte, Benzinabschneider

  • Wasser- und Hauszuleitungen, Trennsystem, Drainage

  • Entfeuchten der Kellerwände

6.9 Verschiedenes

  • Abbrucharbeiten, Transporte in Deponie, Deponiegebühren

  • Anwaltskosten, Mutationskosten, Anstösserbeitrag an Gemeinden

  • Architekten- und Ingenieurhonorare

  • Baubewilligung und Bauprojektkosten

  • Quartierplanungskosten

6.10 Betriebs- und Verwaltungskosten

  • Kosten für Heizung- und Warmwasseraufbereitung

  • Kosten für Verwaltung inklusive Nebenkosten

  • Nebenkosten

  • Versicherungen

1.1.2009 -3-

VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-4- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 1

6.1 Aussenwände

Massnahmen

Staats- und Gemeindesteuern

Direkte

Bundessteuer

Anlagekosten

Unterhalts-

bis

über

kosten

5 Jahre

5 Jahre

Fassaden, Fenster, Balkone, Storen und Fensterläden im allgemeinen

Neubemalung

-

1/1

1/1

1/1

Fassadenreinigung

-

1/1

1/1

1/1

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Dichtungen von Fugen und Abschlüssen zur

1/1

-

1/2

1/1

Vermeidung unerwünschter Luftwechsel

Fassadenrenovationen

Überdecken einer vorbestandenen

1/3

2/3

2/3

2/3

Verkleidung (auch Schindeln) durch Eternit,

Aluminium oder anderes statt Bemalung

Renovationsarbeiten an Naturstein-Fassaden

-

1/1

1/1

1/1

(Sandstein)

Fassadenisolationsarbeiten (mind. 3 cm)

1/2

1/2

1/2

1/1

inklusive Verkleidung, Anpassen der

Fensterbänke und Halterungen

Hinterlüftete Wärmedämmung

1/2

1/2

1/2

1/1

Fenster / Vorsatzfenster

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Isolierverglasung beschichtet oder

1/2

1/2

1/2

1/1

Isolierverglasung dreifach anstelle

Doppelverglasung

Doppelverglasung, Isolierverglasung

1/2

1/2

1/2

1/1

beschichtet oder Isolierverglasung dreifach

anstelle einfach verglaster Fenster

Einbau Vorsatzfenster

1/1

-

1/2

1/1

Ersatz ungedämmter Metallprofile durch

1/4

3/4

1/2

1/1

wärmegedämmte Verbundprofile

Windfang

Neuanbau von unbeheizten Windfängen

1/1

-

1/2

1/1

(wenn gesetzlich nicht vorgeschrieben)

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Fensterscheiben

Ersetzen gebrochener Glasscheiben (sofern

-

1/1

1/1

1/1

nicht durch Versicherung gedeckt)

Sonnenstoren

Neueinbau

1/1

-

-

-

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

1.1.2009 -1-

VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Fensterläden / Rollläden

Neueinbau

1/1

-

-

-

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Rollläden anstelle von Fensterläden

-

1/1

1/1

1/1

Zusätzliche Rollläden oder Jalousien

1/1

-

1/2

1/1

Balkone (siehe auch Bodenbeläge)

Auftragen einer Bodenfarbe auf Zementboden

1/1

-

-

-

Bodenabdichtung

-

1/1

1/1

1/1

Gerüstungen

Gerüstkosten sind proportional nach den

teils

teils

teils

teils

Anteilen Unterhalts- und Anlagekosten

aufzuteilen.

Brandmauer

im Zusammenhang mit Anbauten

1/1

-

-

-

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Wintergarten

  • bei vermieteten Liegenschaften

Neueinbau

1/1

-

-

-

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

  • bei selbstgenutzten Liegenschaften

Neueinbau

1/1

-

-

-

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 1

6.2 Dächer

Massnahmen

Staats- und

Gemeindesteuern

Direkte

Bundessteuer

Anlagekosten

Unterhalts-

bis

über

kosten

5 Jahre

5 Jahre

Flach- und Giebeldächer

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Verbessern der thermischen Isolation

1/1

-

1/2

1/1

Flachdächer

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Umkehrdach auf bestehendes Dach

1/1

-

1/2

1/1

Giebeldächer / Estricheinbau

Erstellen Estrichs inklusive Bedachung über

3/4

1/4

1/4

1/4

undichtem Flachdach

Spenglerarbeiten

Neueinbau

1/1

-

-

-

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Unterdach

vorher kein Unterdach

1/1

-

-

-

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

gleichwertiger Ersatz mit zusätzlicher

2/3

1/3

1/2

1/1

thermischer Isolation

Blitzableiter

Neueinbau und Erweiterung infolge Anbau

1/1

-

-

-

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Estrichausbau

Einbau von Zimmern oder Wohnungen

1/1

-

-

-

Hausbock und Schwamm

Kosten Holzbehandlung

-

1/1

1/1

1/1

1.1.2009 -1-

VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 1

6.3 Wände im Innern / Decken

Massnahmen

Staats- und

Gemeindesteuern

Direkte

Bundessteuer

Anlagekosten

Unterhalts-

bis

über

kosten

5 Jahre 5 Jahre

Maler- und Tapezierarbeiten /Wand- und Deckenverkleidungen / Türen im allgemeinen

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

im Zusammenhang mit Umbauarbeiten

1/1

-

-

-

Erstbeschichtung oder Erstverkleidung

1/1

-

-

-

Anbringen innere Isolation oder Verkleidung

1/1

-

1/2

1/1

und Malerarbeiten

Wand- und Deckenverkleidungen anstelle fälliger Gipser- und Malerarbeiten

Verkleidung aus Holz oder schallhemmend

1/3

2/3

1/2

1/1

inklusive Malerarbeiten

Verkleidung in Jute inklusive Malerarbeiten

1/3

2/3

2/3

2/3

Verkleidung aus Pavatex- und Spanplatten

-

1/1

1/1

1/1

inklusive Malerarbeiten

Plattenarbeiten / Fliesen

in Küche und Badezimmer anstelle von

1/2

1/2

1/2

1/2

Malerarbeiten

Reparatur oder Ersatz, Betonsanierung

-

1/1

1/1

1/1

Trennwände erstellen

alt 1, neu 2 Zimmer

1/1

-

-

-

Türen / Kipptore (Garagen)

Neubau oder Ersteinbau infolge Um- und

1/1

-

-

-

Anbau

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

bei besserer Qualität

1/3

2/3

2/3

2/3

Ersetzen eines einfachen Garagetores durch

1/2

1/2

1/2

1/1

ein automatisches

Zusätzliche Wärmedämmung

1/1

-

1/2

1/1

Treppen / Treppenhaus / Geländer

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Ersetzen Holztreppe durch eine Betontreppe

2/3

1/3

1/3

1/3

Ersetzen der Geländer durch bessere Qualität

1/3

2/3

2/3

2/3

Aufzug / Lift

Reparatur oder Ersatz / Serviceabonnement

-

1/1

1/1

1/1

Ersatz durch bessere Qualität

1/2

1/2

1/2

1/2

erstmaliger Einbau

1/1

-

-

-

1.1.2009 -1-

VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 1

6.4 Bodenbeläge

Massnahmen

Staats- und

Gemeindesteuern

Direkte

Bundessteuer

Anlagekosten

Unterhalts-

bis

über

kosten

5 Jahre

5 Jahre

Wohnfläche (heizbar)

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

bei besserer Qualität

1/3

2/3

2/3

2/3

im Zusammenhang mit kleineren

1/2

1/2

1/2

1/2

Umbauarbeiten, nur wenn Räume bisher

bewohnbar

bisher nicht bewohnbar

1/1

-

-

-

neu verlegen infolge grösseren

1/1

-

-

-

Umbauarbeiten oder Anbauten

Verlegen eines Parkett- oder Plattenbelages

1/3

2/3

2/3

2/3

anstelle vorbestandenem Belag

Parkett schleifen und neu versiegeln

-

1/1

1/1

1/1

Wärmedämmung gegen Aussenklima

1/1

-

1/2

1/1

Balkone / Terrassen

Abdichten des Terrassenbodens und

1/3

2/3

2/3

2/3

Verlegen von Zementplatten

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Isolieren und Abdichten des Terrassenbodens

1/3

2/3

1/2

1/1

1.1.2009 -1-

VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 1

6.5 Wohneinrichtung

Massnahmen

Staats- und

Gemeindesteuern

Direkte

Bundessteuer

Anlagekosten

Unterhalts-

bis

über

kosten

5 Jahre

5 Jahre

Kücheneinrichtungen im Allgemeinen (im Gebäudewert eingeschlossen)

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Ersatz von Haushaltgeräten mit grossem

-

1/1

1/1

1/1

Stromverbrauch

Küchenkombinationen inklusive Folgekosten

Ersatz Steinzeugtrog durch Chromstahltrog

1/3

2/3

2/3

2/3

Einbau Kombination

2/3

1/3

1/3

1/3

Ersatz einfache Spültischkombination durch

1/3

2/3

2/3

2/3

mehrteilige Kombination

Küchenkombination in gleichem Umfang

2/3

1/3

1/3

1/3

anstelle bisheriger frei stehender

Einrichtungen

Kochherd / Backofen

Ersteinbau

1/1

-

-

-

Ersetzen eines alten Kochherdes durch einen

1/3

2/3

2/3

2/3

kombinierten Herd (Glaskochfeld)

Umstellen von Gas in elektrisch oder

1/2

1/2

1/2

1/2

umgekehrt

Kühlschrank / Tiefkühlschrank

Ersteinbau

1/1

-

-

-

Ersatz mit grösserem Inhalt plus Tiefkühlfach

1/3

2/3

2/3

2/3

Geschirrspülmaschine

Ersteinbau

1/1

-

-

-

Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Einbauschränke

Ersteinbau

1/1

-

-

-

Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Badezimmer Modernisierung/Umbau bestehender Badeeinrichtung inkl. Folgekosten

25 Jahre und ältere

2/3

1/3

1/3

1/3

16 bis 25 Jahre

1/2

1/2

1/2

1/2

bis 15 Jahre alt

1/3

2/3

2/3

2/3

zusätzliche Einrichtung

1/1

-

-

-

Ersatz sanitärer Apparate

Neuinstallationen

1/1

-

-

-

gleichwertiger Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

1.1.2007 -1-

VI / 1

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

WC-Schüssel allgemein

-

1/1

1/1

1/1

Einbau Closomat

3/4

1/4

1/4

1/4

Ersatz Lavabo

-

1/1

1/1

1/1

vom einfachen zum Lavabo auf Schrank

3/4

1/4

1/4

1/4

Einbauwanne inklusive Folgekosten

1/3

2/3

2/3

2/3

Einbau zusätzl. Dusche

1/1

-

-

-

Ersetzen von Schiebetüren für Duschen

-

1/1

1/1

1/1

Ersatz von Spiegel durch Spiegelschrank

3/4

1/4

1/4

1/4

Waschmaschine/Tumbler

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

erstmalige Anschaffung

1/1

-

-

-

Ersatz alter Waschkücheneinrichtungen

1/2

1/2

1/2

1/2

Ersatz von Waschmaschinen mit grossem

-

1/1

1/1

1/1

Stromverbrauch

Serviceabonnement

-

1/1

1/1

1/1

-2-

1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 1

6.6 Heizungen / Lüftungen

Massnahmen

Staats- und

Gemeindesteuern

Direkte

Bundessteuer

Anlagekosten

Unterhalts-

bis

über

kosten

5 Jahre 5 Jahre

Wärmeerzeugung / HeizkesselErsetzen des Heizkessels / Brenners / Ofens usw.

bei gleicher Leistung

-

1/1

1/1

1/1

durch modernere, gleichwertige Anlage mit

1/3

2/3

2/3

2/3

gleichem Heizmedium

Durchlauferhitzer

Neuanschaffung

1/1

-

-

-

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Ortsfeste elektrische Widerstandsheizungen

Neuanschaffung

1/1

-

-

-

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Ersatz von Wärmeerzeugern durch ortsfeste

-

1/1

1/1

1/1

elektrische Widerstandsheizungen

Umstellung auf Elektro-, Raumspeicher-, Gas- o. andere Systeme (bei gleichbleibendem

Heizvolumen und ohne zentralen Speicher)

bei bestehender Holz-, Kohle- oder

-

1/1

1/1

1/1

Ölzentralheizung

Ersetzen einer Warmluftetagenheizung,

1/3

2/3

2/3

2/3

Ölofen oder Holz- und Kohleofen durch eine

Zentralheizung (Öl, Gas, Elektrisch)

Alternativsysteme (Wärmepumpe, Solar-, Holz-, Pellets-, Wind-, Photovoltaik- und Biogasanlagen inkl. Speicher, sanitären Anpassungsarbeiten, Bewilligungen und einmaligen Anschlussgebühren),

ohne Wärmeverteilung und ohne Radiatoren

Ersteinbau

1/1

-

1/2

1/1

als Ersatz für Öl-, oder Holz-, und

1/2

1/2

1/2

1/1

Kohlezentralheizungen

als Ersatz für Ölofen oder Holz- und

1/2

1/2

1/2

1/1

Kohleofen

Reparatur oder Ersatz ganzer Systeme mit

-

1/1

1/1

1/1

gleichem Heizmedium

Zusätzliche Installationen im allgemeinen

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Ersteinbau einer automatischen Regulierung

1/1

-

1/2

1/1

der Wärmeproduktion

Ersteinbau eines elektronischen

1/1

-

1/2

1/1

Wärmekostenverteilers

Verbesserung der Wärmedämmung (Kessel,

1/1

-

1/2

1/1

Warmwasserspeicher, Leitungen, Verteiler

und Armaturen) in unbeheizten Räumen

1.1.2009 -1-

VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Einbau Oeldurchlaufzähler zur

1/1

-

1/2

1/1

Verbrauchsmessung der flüssigen Brennstoffe

Einbau von Betriebsstundenzählern bei

1/1

-

1/2

1/1

Heizkessel, Brenner und Umwälzpumpen

Einbau von Einrichtungen zur Begrenzung

1/1

-

1/2

1/1

von Stillstandsverlusten

Ersatz bestehender Heizkörperventile durch

1/4

3/4

1/2

1/1

Thermostatenventile

Wandstrahler (Zusatzgerät)

Neuanschaffung

1/1

-

-

-

Cheminée und Cheminéeöfen, Kaminanlagen

gleichwertiger Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Umbau einfaches Cheminée in

1/1

-

-

-

Warmluftcheminée

Boiler

gleichwertiger Ersatz, auch zu bereits

-

1/1

1/1

1/1

bestehendem Heizkessel (Überbückung

Sommerperiode)

Boiler anstelle von Gasapparaten,

1/2

1/2

1/2

1/2

Durchlauferhitzer oder Kleinboiler

Boiler anstelle Durchlauferhitzer oder

1/2

1/2

1/2

1/2

Kleinboiler

Neuinstallation

1/1

-

-

-

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 1

6.7 Sanitäre und elektrische Installationen

Massnahmen

Staats- und

Gemeindesteuern

Direkte

Bundessteuer

Anlagekosten

Unterhalts-

kosten

bis

5 Jahre

über

5 Jahre

Leitungen im allgemeinen

(Wasser, Heizung, Elektrisch, Gas, Telefon, TV usw.)

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Anpassen an die Norm

1/2

1/2

1/2

1/2

Entkalken

-

1/1

1/1

1/1

Verkabelung für Telefon und Fernsehgeräte

1/1

-

-

-

einmalige Anschlussgebühren

1/1

-

-

-

Ersteinbau Antennen

1/1

-

-

-

Reparatur oder Ersatz Antennen (z.B. TV)

-

1/1

1/1

1/1

Sanitäre und Heizungs-Verteilung

Wasser-Enthärtungsanlagen

Ersteinbau

1/1

-

-

-

Reparatur oder Ersatz / Service-Abonnement

-

1/1

1/1

1/1

Chemikalien, abziehbar bei vermieteten

-

1/1

1/1

1/1

Liegenschaften, wenn im Mietzins inbegriffen.

Heizkörper (Radiatoren)

Wärmeverteilnetz abändern infolge Einbau

1/1

-

-

-

einer Wärmepumpe

Elektrische Installationen im allgemeinen

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Leitungsumänderungen, jedoch ohne

-

1/1

1/1

1/1

Erweiterung (Mehrwert) und ohne

Beleuchtungskörper (Mobiliar)

Unterputzverlegung (ohne Erweiterungen)

1/3

2/3

2/3

2/3

Stromsparmassnahmen an ortsfesten

1/2

1/2

1/2

1/1

Anlagen (z.B. Drehzahlregulierung von

Pumpen und Ventilatoren).

Antennen (Funk, Radio, TV usw.)

Ersteinbau

1/1

-

-

-

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Anschluss an Gemeinschaftsanlage

erstmalige Installation

1/1

-

-

-

Ersatz bestehender eigener Anlage

-

1/1

1/1

1/1

einmalige Anschlussgebühr

1/1

-

-

-

Brandverhütung

1.1.2009 -1-

VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Ersteinbau Sprinkler-Anlage

1/1

-

-

-

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Alarmanlage

Ersteinbau/Erweiterung bestehende Anlage

1/1

-

-

-

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Kosten der Ueberwachung / Wartung (Abo)

-

1/1

1/1

1/1

Gebühr für Amtsleitung

-

1/1

1/1

1/1

Massnahmen zur Rückgewinnung von Wärme

Alle zweckmässigen Anlagen zur

1/1

-

1/2

1/1

Rückgewinnung von Wärme, z.B.

Wärmerückgewinnung bei klimatisierten

Räumen, bei Cheminées, bei Kühlwasser, bei

Abwasser oder bei warmer Abluft, die über

das gesetzlich vorgeschriebene Mass

hinausgeht.

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 1

6.8 Umgebung

Massnahmen

Staats- und

Gemeindesteuern

Direkte

Bundessteuer

Anlagekosten

Unterhalts-

bis

über

kosten

5 Jahre 5 Jahre

Garten- und Umgebungsarbeiten

Erstmaliges Ansetzen

1/1

-

-

-

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Terraingestaltung / Neugestaltung (Spielplätze

usw.) bei vermieteten Liegenschaften des

Privatvermögens

Ausgraben, Auffüllen, Planieren, usw.

1/1

-

-

-

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Feste Einfriedung, Stütz- und Gartenmauer

Ersteinbau/Erweiterung

1/1

-

-

-

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

bei besserer Qualität

1/3

2/3

2/3

2/3

Zufahrt / Vorplatz

erster Belagseinbau

1/1

-

-

-

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Bodenverbesserung

Entwässern, Humusieren, Stützen, usw.

1/1

-

-

-

Gartensitzplatz

Ersteinbau/Erweiterung

1/1

-

-

-

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Kanalisationen und Hauszuleitungen (inklusive Aushub- und Erdarbeiten) im allgemeinen

Reparatur oder Ersatz

-

1/1

1/1

1/1

Ersteinbau/ Erweiterung

1/1

-

-

-

Anschlussgebühren

1/1

-

-

-

Kanalisationen / Dolen / Gruben / Schächte / Benzinabscheider

ARA-Anschluss

1/1

-

-

-

Reinigen und entleeren

-

1/1

1/1

1/1

ausser Betrieb nehmen

-

1/1

1/1

1/1

Wasser- und Hauszuleitung

Anschliessen an ein anderes Verteilernetz,

-

1/1

1/1

1/1

ohne Anschlussgebühr

Trennsystem

Anschliessen des Oberflächenwassers an

1/1

-

-

-

Trennsystem

Anschlussgebühr

1/1

-

-

-

1.1.2007 -1-

VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Reparatur oder Ersatz (inklusiv Grabarbeiten)

-

1/1

1/1

1/1

Drainage

Entwässerung Boden

1/1

-

-

-

Entfeuchten der Kellerwände

Abdichten/Drainieren

-

1/1

1/1

1/1

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 1

6.9 Verschiedenes

Massnahmen

Staats- und

Gemeindesteuern

Direkte

Bundessteuer

Anlagekosten

Unterhalts-

bis über

kosten

5 Jahre 5

Jahre

Abbrucharbeiten / Transport in Deponie / Deponiegebühren / Entsorgung

Abbruch einer Mauer, bisher 2, neu 1 Zimmer

2/3

1/3

1/3

1/3

Abbruch im Zusammenhang mit Neubau

1/1

-

-

-

Abbruch; gleichwertiger Ersatz von Bauteilen

-

1/1

1/1

1/1

Räumungskosten bei Abbruch

1/1

-

-

-

Entsorgungsgebühr für Altgeräte

-

1/1

1/1

1/1

Anwaltskosten / Mutationskosten / Anstösserbeiträge an Gemeinden

Schuldbriefe, Aufwendungen, Kommission

teils

teils

teils

teils

sowie Advokats-, Notar- oder Gerichtskosten

im Zusammenhang mit Mietangelegenheiten

Titelkosten

-

1/1

1/1

1/1

Vermessungen, Parzellierung,

1/1

-

-

-

Beurkundungskosten, Grundbuchgebühren,

Güterzusammenlegung, Feldregulierung,

Baulandumlegung

Anstösserbeiträge an Gemeinden für

1/1

-

-

-

Strassen, Gehsteige, inkl. erste Teerung der

Strassen und Zufahrtsplätze

Advokats-, Notar-, oder Gerichtskosten im Bei der Veranlagung der Grundstückgewinnsteuer Zusammenhang mit Kauf/ Verkauf anrechenbare Gestehungs- oder Verkaufsunkosten Beurkundungsgebühren, Bei der Veranlagung der Grundstückgewinnsteuer Handänderungssteuer anrechenbare Gestehungs- oder Verkaufsunkosten

Architekten- und Ingenieurhonorare

im allgemeinen

1/1

-

-

-

im Zusammenhang mit Renovationsarbeiten

teils

teils

teils

teils

Umbauarbeiten / Anbauten / Neubau

1/1

-

-

-

Studienhonorar für die tatsächlich

1/1

-

1/2

1/1

ausgeführten Arbeiten im Sinne des

Energiesparens und des Umweltschutzes

Kosten für Grobanalysen

1/1

-

1/4

1/2

Baubewilligung / Bauprojektkosten

Umbauarbeiten und Anbauten

1/1

-

-

-

Baugrunduntersuchung

1/1

-

-

-

Quartierplanungskosten

1/1

-

-

-

1.1.2009 -1-

VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 1

6.10 Betriebs- und Verwaltungskosten

Massnahmen

Vermietete

Selbst genutzte Liegenschaften als

Liegenschaften

Einfamilienhaus oder im

(mit Ausnahme

Stockwerkeigentum genutzte Liegenschaft

des selbst

(inkl. selbstgenutzter Anteil der

genutzten Anteils Eigenümerin oder des Eigentümers bei der Eigentümerin vermieteter Liegenschaft)

oder des

Eigentümers)

(*) nur abzugsfähig, sofern die abzugsfähige (*) abzugsfähige nicht abzugsfähige

Kosten der Mieterschaft nicht Betriebs- und

Betriebs- und Lebenshaltungskosten

weiterverrechnet wurden Verwaltungskosten Verwaltungskosten

Kosten für Heizung und Warmwasseraufbereitung

Brennerservice

1/1

1/1

Brennstoffe/Energie

1/1

1/1

Elektrizität zum Betrieb von Brennern

1/1

1/1

und Pumpen

Kaminfeger

1/1

1/1

periodische Revision der

1/1

1/1

Heizungsanlage, einschliesslich des

Öltanks, Entkalken der

Warmwasseranlage

Service Wärmezähler

1/1

1/1

Versicherungsprämien, soweit sie

1/1

1/1

sich ausschliesslich auf die

Heizungsanlage beziehen

Verwaltungskosten im

1/1

1/1

Zusammenhang mit dem Betrieb der

Heizungsanlage

Wartungskosten

1/1

1/1

Kosten für Verwaltung inklusive Nebenkosten

Entschädigung an die

1/1

Verwaltungskosten

Liegenschaftsverwaltung (nicht aber

bei

die Entschädigung für die eigene

Stockwerkeigentum

Arbeit)

Inseratekosten (ausgenommen bei

1/1

-

Erstvermietung)

Porti, Telefon, Betreibungs- und

1/1

-

Prozesskosten im Zusammenhang

mit Einkommen aus Liegenschaften

Einlagen in Erneuerungsfonds einer

1/1

1/1

-

Stockwerkeigentümergemeinschaft,

sofern die Einlagen den

Stockwerkeigentümerinnen und

Stockwerkeigentümer unwiderruflich

entzogen sind und nur zur Deckung

von künftigen Unterhaltskosten

1.1.2007

-1-

VI / 1

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

verwendet werden.

Versicherungen

Hausratversicherungen (nur für

1/1

1/1

möbilierte Mietwohnungen)

kombinierte Versicherungen

1/1

1/1

(abzugsberechtigt sind diejenigen

Prämien, welche das Gebäude

betreffen)

Sachversicherungsprämien (Brand-,

1/1

1/1

Glasbruch- und

Wasserschadenversicherung,

Gebäudehaftpflichtversicherung)

Nebenkosten

Liegenschaftssteuer (LGVE 1988 II

1/1

1/1

Nr. 8)

Perimeterbeiträge, soweit nicht für

1/1

1/1

wertvermehrende Aufwendungen

geleistet (LGVE 1992 II Nr. 12)

ARA - Betriebsbeiträge

1/1

1/1

Kehrrichtabfuhrgebühren

1/1

1/1

Reinigung von

1/1

1/1

Gemeinschaftsräumen, Strassen,

Gehsteige und Plätze

Serviceabonnement für Aufzüge,

1/1

1/1

Klima- und Lüftungsanlagen

Schneeräumungsarbeiten

1/1

1/1

Strom (allgemeine Beleuchtung usw.)

1/1

1/1

Wasserverbrauch

1/1

1/1

Werkzeuge für den Haushalt

1/1

1/1

(Rasenmäher, Leiter, Säge usw.)

wiederkehrende Betriebskosten und

1/1

1/1

Benützungsgebühren

-2-

1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 1

7. Promilleanteile an den Gebäudekosten BKP 2

Anteil Gebäude (BKP 2) an den Gesamtkosten = 888.3 ‰ (= 100 %)

Diese Tabelle gilt für ein Mehrfamilienhaus mit mittlerem Standard, Baujahr 1993, gemäss SVKG/SEK-SVIT

BKP

Arbeitsgattung

%

inkl. BKP 29

(Honorare)

%

20

Baugrube

2.30

2.50

21

Rohbau 1

35.00

39.10

22

Rohbau 2

Total BKP 20, 21, 22

11.00

12.30

23

Elektroanlagen

5.70

6.40

24

Heizungs- und Lüftungsanlagen

4.20

4.70

25

Sanitäranlagen

8.40

9.40

26

Transportanlagen

Total BKP 23, 24, 25, 26

0.70

19.00

0.80

21.30

27

Ausbau 1

13.40

14.90

28

Ausbau 2

Total BKP 27, 28

8.90

22.30

9.90

24.80

29

Honorare

Total

10.40

100.00

-

100.00

1.1.2007 -1-

VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 2

Umgebung und Baunebenkosten

Unter Nebenkosten sind alle Realwertbestandteile zu erfassen, die weder im

Gebäudeneuwert noch im Landwert enthalten sind und auch nicht unter "Nicht im

Bauwert enthaltene Anlagen" berücksichtigt wurden.

1. Umgebung (BKP 4)

Die Umgebungskosten, wie Werkleitungen, Gartenanlagen, Plätze-Wege, werden in

der Regel pauschal in % des Neubauwertes geschätzt.

1.1 Hilfswerte

Umgebung

einfach mittel

aufwendig

Versiegelte Flächen Fr./m2

40.-- bis 50.-- 60.-- bis 80.--

100.-- bis 350.--

(Hartplätze, Wege,

Treppen, usw.)

Grünanlage, Garten Fr./m2

20.-- bis 30.-- 40.-- bis 60.--

80.-- bis 100.--

usw.

Werkleitungen Fr.

6'000.-- bis 8’000.-- 10'000.-- bis 14'000.--

17’000.-- bis 22'000.--

zusätzliche Gebäude + Fr.

4'000.-- bis 9'000.-- 4'000.-- bis 10'000.--

5’000.-- bis 12’000.--

1.7.2008

-1-

VI / 2

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

1.2 Umgebungskosten (Preisbasis 2004)

BKP-Nr.

Arbeitsgattung Kostenrahmen

41

ROH- UND AUSBAUARBEITEN

411

Baumeisterarbeiten

.10

Betonstützmauer

Sichtfläche je m2 a) 20 cm Fr./m2

b) 30 cm Fr./m2

270.-- bis 300.--

340.-- bis 370.--

.11

Blockwurfmauer

(Trockenmauer)

2. Klasse-Quader, formwild

Löffelsteine, Bollensteine

halbiert

Fr./m2

Fr./m2

200.--

340.--

bis

bis

400.--

.12

PalisadenwändeRundholz Fr./m2

300.-- bis 400.--

42

GARTENANLAGEN

421

Gärtnerarbeiten

.10

RasenflächenHumusieren, Fr./m2

Planie, Ansäen

12.-- bis 15.--

.11

Böschungsbepflanzung Fr./m2

Bodenbedecker ohne

Böschungssicherung

40.-- bis 50.--

111

Grünhecke, Thuja Fr./m1

70.-- bis 90.--

.12

Büsche, Sträucher Fr./Stk

50.-- bis 500.--

.13

Jungbäume Fr./Stk

250.-- bis 2'500.--

.20

Biotop, ca. 5 m2 Fr.

5'000.-- bis 12'000.--

-2-

1.7.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

VI / 2

422 Zäune, Einfriedungen

.10 Palisadenzaun, 100 cm hoch Fr./m1

250.--

.11 Hörnlihag, 80 cm hoch Fr./m1

120.--

.12 Drahtgeflechtzaun

  1. a) Geflechthöhe 100 cm

- mit Holzpfosten

Fr./m1

70.--

bis

90.--

- mit Eisenpfosten

Fr./m1

80.--

bis

100.--

b) Geflechthöhe 200 cm

Fr./m1

80.--

bis

110.--

.13 Knotengitterzaun

Geflechthöhe 120 cm

- mit Eichenpfosten Fr./m1

50.--

bis

80.--

- Rohrpfosten Fr./m1

70.--

bis

90.--

Zuschläge

.131

Türen, 1-flüglig

Fr./Stk

450.--

bis

600.--

.132

Türen, 2-flüglig

Fr./Stk

900.--

bis

1'200.--

.133

Rohrabschluss oben

Fr./m1

15.--

bis

20.--

.134

Rohrabschluss oben + unten

Fr./m1

30.--

bis

40.--

.135

Betonriegel

Fr./m1

100.--

bis

120.--

43 STRASSEN, PLÄTZE UND WEGE (mit Unterbau)

Kleinflächen bis 100 m2

430 a) Kiesfläche

- Kofferung mit Wandkies Fr./m2

50.--

bis

70.--

- Kofferung mit Rundkies Fr./m2

60.--

bis

80.--

b) Asphaltfläche Fr./m2

80.--

bis

120.--

c) Betonfläche Fr./m2

200.--

bis

240.--

430.2 Plattenbeläge, Pflästerungen, Treppenstufen

.21 Zementplatten, glatt Fr./m2

100.--

.22 Waschbetonplatten Fr./m2

120.--

1.7.2008

-3-

VI / 2

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

.23

Natursteinplatten Fr./m2

200.-- bis 350.--

.24

Verbundsteine Fr./m2

100.-- bis 130.--

.25

Rasengittersteine Fr./m2

80.-- bis 100.--

.26 Natursteinpflästerung, mit

Unterbau

a) Kleinformat

Fr./m2

350.--

b) Grossformat

Fr./m2

320.--

c) Kopfstein/Kieselkopf

Fr./m2

265.--

bis

325.--

.27 Betonstufen

a) Länge 50 cm

Fr./Stk

100.--

bis

120.--

b) Länge 100 cm

Fr./Stk

140.--

bis

160.--

c) Länge 150 cm

Fr./Stk

180.--

bis

210.--

.28 Waschbetonstufen

a) Länge 50 cm

Fr./Stk

120.--

bis

150.--

b) Länge 100 cm

Fr./Stk

180.--

bis

220.--

c) Länge 150 cm

Fr./Stk

210.--

bis

250.--

46

SCHWIMMBECKEN INKL. FILTERANLAGE

460

.1

Vorfabriziertes Becken

40 m3, 1 m versenkt

Fr./Stk

Fr./m3

20'000.--

500.--

bis

bis

60'000.--

800.--

.2

Betonbecken mit Anstrich

55 m3, 1 m versenkt Fr./Stk

Fr./m3

25'000.-- bis 50'000.--

400.-- bis 650.--

48

WERKLEITUNGEN

481

Kanalisation Fr./m1

80.-- bis 100.--

483

Elektrozuleitung Fr./m1

80.-- bis 100.--

484

GA-Zuleitung/Telefonzuleitung Fr./m1

50.-- bis 80.--

-4-

1.7.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

VI / 2

485 Wasserzuleitung Fr./m1

90.--

bis

120.--

486 Zuschlag Strasse aufbrechen Fr./Stk

1'500.--

bis

2'000.--

487 Schächte

.1 Einlaufschacht (ES)

a) ES, Æ 30 - 40 cm, T 60 cm

Fr./Stk

350.--

bis

400.--

b) ES, Æ 60 cm, T 100 cm

Fr./Stk

650.--

bis

800.--

c) ES, Æ 80 cm, T 100 cm

Fr./Stk

950.--

bis

1'200.--

.2 Rinne mit Rostabdeckung Fr./m1

150.--

bis

200.--

.3 Kontrollschacht (KS)

a) KS, Æ 80 cm, T 100 cm Fr./Stk

1'500.--

bis

1'800.--

b) KS, Æ 80 cm, T 200 cm Fr./Stk

1’600.--

bis

2'000.--

.4 Schlammsammler mit

Benzinabscheider

a) bis 1 m3 Fr./Stk

2'300.--

bis

2'700.--

b) bis 2 m3 Fr./Stk

3'200.--

bis

3'600.--

.5 Hauskläranlage

a) 1-kammrig, Ø 125 cm, Fr./Stk

2'300.--

bis

2'700.--

T ca. 250 cm

b) 2-kammrig, Ø 250 cm, Fr./Stk

5'500.--

bis

8'000.--

T ca. 200 cm

.6 Fäkaliengrube Fr./m3

250.--

bis

400.--

1.7.2008

-5-

VI / 2

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

1.3 Richtwerte für Sportplätze (Preisbasis 2004)

Grundausstattungskosten je m2

Rasenplätze

Fr. 30.-- bis 40.--

Kein Planierungsaufwand,

guter Untergrund, einfache

Anlage für Breiten- und

Schulsport

Verwendung:

Fr. 40.-- bis 50.--

Mässiger

- Ballspiele

Planierungsaufwand, leicht

- Leichtathletik

problematischer Untergrund,

gute Anlage für

Leistungssport

Arbeitsgattungen

Fr. 40.-- bis 50.--

Zuschläge je m2

- Planieren

Zell-System (Eingelegte Folie

- Drainage

für bessere Feuchthaltung)

  • Kofferung

  • Aussaat

  • Humusieren

Richtgrössen:

  • Fussball 7000 - 9000 m2

  • Leichtathletik 11000 m2

Lebensdauer: 15 - 40 Jahre

Tennenbelag

(Naturbelag)

Kein Planierungsaufwand,

guter Untergrund, einfache

Felder ohne Markierungen

Verwendung:

Fr. 70.-- bis 90.--

Mässiger

- Ballspiel

Planierungsaufwand, leicht

- Leichtathletik

problematischer Untergrund,

- Tennis

Felder mit Randmarkierungen

-6-

1.7.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 2

Arbeitsgattungen

Fr. 90.-- bis 110.--

Grosser Planierungsaufwand,

- Planieren

sehr problematischer

- Drainage

Untergrund, Tennis- oder

- Kofferung

andere Ballspielfelder mit

- Belagseinbau (Mergel

allen Markierungen,

oder Rotgrund)

Wasseranschluss und

- Markieren

Netzpfosten

Richtgrössen:

  • Fussball, Leichtathletik 3000 - 7000 m2

  • Tennis 670 m2 je Einzelplatz

Lebensdauer: 5 - 12 Jahre

Kunststoffplätze

Fr. 90.-- bis 120.--

Asphaltbelag, einfache

Anlage für Breiten- und

Schulsport

Verwendung:

Fr. 160.-- bis 190.--

Grossflächige Anlage für

- Ballspiele

Ballsport und Leichtathletik in

- Tennis

Kunststoff und/oder

- Leichtathletik

Gummigranulat

Arbeitsgattungen:

Fr. 120.-- bis 180.--

Tennisplätze mit Netzpfosten

- Planieren

und Markierungen

  • Kofferung

  • Bindemittel

  • Belagseinbau (Asphalt, Kunststoff, Gummigranulate, usw.)

  • Markieren

Richtgrössen:

  • Fussball, Leichtathletik 3000 - 7000 m2

  • Tennis 670 m2 je Einzelplatz

Lebensdauer: 10 - 15 Jahre

1.7.2008

-7-

VI / 2

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Einzäunungen

  1. a) allgemeine Sportanlagen

Höhe

Laufmeterpreis inkl. Montage

Ausführung Maschendraht

4m

Fr. 70.-- bis 75.--

verzinkt

12 m

Fr. 240.-- bis 260.--

verzinkt

4m

Fr. 80.-- bis 90.--

grün plastifiziert

12 m

Fr. 300.-- bis 340.--

grün plastifiziert

  1. b) Tennisplätze

Einzeltennisplatz

ca. Fr. 20'000.--

ca. Fr. 28'000.--

verzinkt

grün plastifiziert

Doppeltennisplatz

ca. Fr. 30'000.--

ca. Fr. 40'000.--

verzinkt

grün plastifiziert

-8-

1.7.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

VI / 2

Beleuchtungsanlagen inkl. Fundament

Material Höhe Leistung in Verwendung für

Preis

KW

inkl. Montage je Mast

Mast in Holz 10 - 12 m 2 Trainingsanlagen

Fr. 6’000.--

Halogenlampe

Beton / Stahl 10 - 12 m 2 Tennisfeld

Fr. 10’000.-- bis 16’000.--

Halogenlampe Fussball-Einzelfeld

10 - 12 m 4 Leichtathletik

Fr. 12’000.-- bis 18’000.--

Beton / Stahl 15 - 20 m 4 Fussballfeld

Fr. 12’000.-- bis 22’000.--

Halogenlampe Leichtathletik

Beton / Stahl 25 - 35 m 8 - 12 Stadien

Fr. 40’000.-- bis 70’000.--

Quecksilber-

Dampflampen

Richtwerte für Industriegeleise (Preisbasis 1995)

Industriegeleise mit Fahrleitung Fr./m1

900.--

bis 1'300.--

Industriegeleise ohne Fahrleitung Fr./m1

600.--

bis 900.--

Weichen Fr.

60'000.--

Gleiswagen Fr.

250'000.--

Drehscheiben Fr.

60'000.--

bis 130'000.--

Schiebebühnen Fr.

130'000.--

bis 250'000.--

Anschluss an das öffentliche Netz pauschal

Zu beachten sind Bodenpreisunterschiede mit/ohne Industriegeleise!

1.7.2008

-9-

VI / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

1.4 Golfanlagen

Die Anschaffungs- und Herstellungskosten hängen sehr stark ab von den Faktoren:

  • Flächengrösse

  • Konzept und Design

  • Baustandard

1. Realwert Golfplatz (Spielbahnen, Greens, Abschläge, Einrichtungen,

Zufahrten usw.)

2. Realwert Gebäude mit Parkplätzen

3. Realwert Clubhauseinrichtungen

Wertminderung/Entwertung:

Analog Basisobjekt Golfplätze (Spielelemente), die nach anerkannten Regeln gebaut worden sind, erfahren bei sach- und fachgerechter Pflege im Laufe der Jahre keine grosse Wertminderung, sondern erreichen einen immer höheren Reifegrad. Dies sind folgende Elemente:

  • Besonders hergerichtete Abschläge, Übungsflächen

  • Spielbahnen -> Fairway

  • Roughs (neben Spielbahn)

  • Greens

  • Spielbahnhindernisse -> Bunker

Bei Einrichtungen (Betriebsvorrichtungen), wie etwa dem Bewässerungssystem, wird eine Lebensdauer von 15 bis 25 Jahren zu Grunde gelegt. Das entspricht auch den tatsächlichen Wertverlusten, da das System in grossen Teilen erneuerungsbedürftig ist. Einrichtungen können sein:

  • Einfriedungen, soweit sie unmittelbar als Schutzvorrichtungen dienen

  • Abgrenzungseinrichtungen zwischen Spielbahn und Zuschauern

  • Anzeige- und Markierungseinrichtungen oder -gegenstände

  • Unterstehhäuschen

  • Bewässerungsanlagen einschliesslich Brunnen und Pumpen

  • Drainagen, wenn sie ausschliesslich der Unterhaltung der für das Golfspiel notwendigen Rasenflächen dienen

- 10 - 1.7.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 2

2. Baunebenkosten (BKP 5)

Die Baunebenkosten, wie Gebühren, Abgeltungen, Finanzierungskosten, Begründungskosten, werden in der Regel pauschal in % des Neubauwertes geschätzt.

2.1 Hilfswerte

Baunebenkosten Kostenanteile Bewilligungen, Baugespanne, Versicherungen: 0,3% vom Gebäudeneuwert Anschlussgebühren wie ARA, Wasser, TV, usw.: je nach gültigem Gebührenreglement Elektroanschluss: nach Werksangaben Abgeltungen für Schutzraum, Parkplatz, usw.: entfällt Finanzierungskosten: pro Monat Bauzeit 0,25% vom Gebäudeneuwert

2.2 Kostenbeiträge beim Anschluss an das Verteilnetz der CKW

2.2.1 Erklärung der Begriffe

Die CKW erheben bei Neuanschlüssen von Energieverbrauchern sowie bei Verstärkung, Erweiterung, Änderung oder Ersatz von bestehenden Anschlüssen Kostenbeiträge. Für Anschlüsse im Niederspannungsnetz setzt sich der Kostenbeitrag aus dem Netzkostenbeitrag und dem Anschlusskostenbeitrag zusammen.

Der Netzkostenbeitrag muss für einen angemessenen Teil der Groberschliessung und den ganzen oder überwiegenden Teil der Feinerschliessung entrichtet werden. Der Anschlusskostenbeitrag muss in der Regel für alle Kosten der Zuleitung innerhalb des Grundstückes entrichtet werden.

1.7.2007 -1-

VI / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

2.2.2 Netzkostenbeitrag für Niederspannungsanschlüsse

Neuanschlüsse

Richtwerte

Objektart Anschlusswert Anschlusskosten Hausanschluss Total

Einfamilienhaus 25 A Fr. 3’500 Fr. 1’800 Fr. 5’300

Mehrfamilienhaus 10 A pro Wohnung Fr./Wohnung 1’400 Fr. 1’800

Gewerbegebäude 100 A Fr. 14’000 Fr. 2’000 Fr. 16’000

Lagerhalle 50 A Fr. 7’000 Fr. 1’800 Fr. 8’000

Berechnet werden die Anschlusskosten Ampère (A) à Fr. 140.-- plus Hausanschlusspauschale Fr. 1'800.-- ab 80 A Fr. 2'000.--.

Ansätze für Netzkostenbeiträge (Gültig ab 1.1.97)

  1. a) Niederspannungsanschlüsse Spezifischer Netzkostenbeitrag in Fr./kV Fr./kVA 200.-- zu Grunde gelegter bzw. abonnierter Leistung

Kunden/Kundinnen mit Industrietarifen, die das Niederspannungsnetz nicht beanspruchen, erhalten eine Ermässigung von 20%.

  1. b) Mittelspannungsanschlüsse Spezifischer Netzkostenbeitrag in Fr./kVA Fr./kVA 80.-- abonnierter Leistung

  1. c) Hochspannungsanschlüsse Spezifischer Netzkostenbeitrag in Fr./kVA auf Anfrage

-2- 1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 2

abonnierter Leistung

2.2.3 Anschlusskostenbeiträge für Niederspannungsanschlüsse

Neuanschlüsse im eingezonten Baugebiet

Die Bemessung des Anschlusskostenbeitrages erfolgt aufgrund des Kabelquerschnittes, der Grösse des Hausanschlusskastens und der Länge des Anschlusskabels innerhalb des Grundstückes. Der Kabelquerschnitt wird aufgrund

des zugeordneten Leistungswertes durch

die CKW nach den Regeln der Technik

bestimmt.

Die Anschlusskosten umfassen das Anschlusskabel, den Hausanschlusskasten ohne Überstromunterbrecher, die Verbindungsarmaturen, die Montage, die

Verlegung und den Transport.

Innerhalb von Bauzonen wird der Anschlusskostenbeitrag gemäss untenstehender Tabelle verrechnet. Bis zu einer Kabellänge von 25 m innerhalb des Grundstückes wird der Betrag mit einer Pauschale festgesetzt. Bei einer Kabellänge von über 25 m innerhalb des Grundstückes wird ein Mehrlängenbeitrag verrechnet.

Ansätze für Anschlusskostenbeitrag (Gültig ab 1.1.99)

Gebäudeart

Hausanschlusskasten

Kabelleitung Anschlusskostenbeitrag

Mehrlängenbeitrag

Querschnitt(mm2) bis 25 m Kabellänge inkl. gemäss Ziffer 3

Grösse

max.

Hausanschlusskasten

(Fr./m)

zulässige

(Fr.)

Absicherung

(A)

Kleinanschl.

25 A

25 A

3x6/6 Cu

1’170.--

9.--

Wohnbau

60 A

63 A

3x25/25 Cu

1’510.--

13.--

Wohnbau

160 A

80 A

3x25/25 Cu

1’640.--

13.--

Wohnbau

160 A

125 A

3x50/50 Cu

1’910.--

19.--

Wohnbau

250 A

250 A

3x95/95 Cu

3’070.--

28.--

Wohnbau

400 A

400 A

3x150/150 Cu

3’950.--

40.--

Gewerbe

60 A

40 A

3x25/25 Cu

1’510.--

13.--

Gewerbe

160 A

63 A

3x25/25 Cu

1’640.--

13.--

Gewerbe

160 A

80 A

3x50/50 Cu

1’910.--

19.--

Gewerbe

250 A

200 A

3x95/95 Cu

3’070.--

28.--

Gewerbe

400 A

315 A

3x150/150 Cu

3’950.--

40.--

1.7.2007

-3-

VI / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-4- 1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 3

Wertminderung

1. Technische Altersentwertung

Altersentwertungstabelle (in Anlehnung

an "Ross")

Heutiges Gebäudealter * bei

Altersentwertungsabzug in %:

theoretischer Lebensdauer:

(* mittleres wirtschaftliches Alter)

Unterhaltszustand

40

60

80

100

120

150 +

sch

sch/m

m

m/g

g

Jahre

Jahre

Jahre

Jahre

Jahre

Jahre

2

3

4

5

6

7.5

5

4

3

2

1

4

6

8

10

12

15.0

10

8

6

4

1

6

9

12

15

18

22.5

15

12

9

6

2

8

12

16

20

24

30.0

20

16

12

8

4

10

15

20

25

30

37.5

25

21

16

11

6

12

18

24

30

36

45.0

30

25

20

15

9

14

21

28

35

42

52.5

35

30

24

18

12

16

24

32

40

48

60.0

40

34

28

22

16

18

27

36

45

54

67.5

45

39

33

27

20

20

30

40

50

60

75.0

50

44

38

32

25

22

33

44

55

66

82.5

55

49

43

37

30

24

36

48

60

72

90.0

60

54

48

42

36

26

39

52

65

78

97.5

65

60

54

48

42

28

42

56

70

84

105.0

70

65

60

55

49

30

45

60

75

90

112.0

75

71

66

61

56

32

48

64

80

96

120.0

80

76

72

68

64

34

51

68

85

102

127.5

85

82

79

76

72

36

54

72

90

108

135.0

90

88

86

84

81

38

57

76

95

114

142.5

95

94

93

92

90

40

60

80

100

120

150.0

100

100

100

100

100

1.1.2007

-1-

VI / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Richtlinien für das Lebensalter einiger Gebäudearten:

40 Jahre: Holz- und Kunststoffkonstruktionen für Gewerbe und Industrie; 60 Jahre: Industrie- und Gewerbehallen in Elementbau und Backstein, Lagerhallen in Holz, Heizwerke, Wasserwerke, Pumpwerke usw. in massiver Konstruktion; 80 Jahre: Wohnhäuser in Holz und Fachwerk, oder Elementbau, Industrie- und Gewerbegebäude in Beton und Stahl; 100 Jahre: Wohnhäuser in vorwiegend massiver Bauart, massive Gewerbe-Wohnbauten, Gasthäuser einfacher Bauart; 120 Jahre: Massive Wohn- und Geschäftshäuser überdurchschn. Bauart; 150 Jahre: Monumentale Gebäude mit aussergewöhnlich starken Mauern

Altersentwertung nach "Hägi"

Bei älteren Gebäuden (über 150 Jahre) und in speziellen Fällen kann die Alterentwertung nach der Formel "Hägi" vorgenommen werden.

Formel: E = (A + 20)2 - 2.86 140

E= Entwertung in Prozenten des Neubauwertes A= Alter des Gebäudes in Prozenten seiner voraussichtlichen Gesamtdauer

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 3

2. Bestimmung des mittleren wirtschaftlichen Alters

2.1 Hauptgruppen-Methode

Hauptgruppe

Gewichtung

geschätztes Alter

Total

Rohbau 1

1

30

= 30

Rohbau 2

2

25

= 50

Ausbau

3

20

= 60

Installationen

4

15

= 60

mittleres wirtschaftl. Alter

10

200 : 10

= 20 Jahre

Die Gruppen beinhalten:

Rohbau 1 Grund- und Tragkonstruktion: Fassaden, Wände, Decken-

und

Dachkonstruktion, Treppenanlagen, Natur- und

Kunststeinarbeiten

Rohbau 2 Fenster, Aussentüren, Tore, Glasabschlüsse,

Spenglerarbeiten, Bedachungen, Gebäudeisolationen, (Wärme- und Schallisolationen, Wasserabdichtungen,

Feuerschutz)

Ausbau Gipser-, Schlosser- und Schreinerarbeiten, Boden-, Wand-

und

Deckenbeläge, Plattenarbeiten, Malerarbeiten

Installationen Elektro-, Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Sanitäranlagen

(inkl. Apparate und Kücheneinrichtungen),

Transportanlagen

1.7.2007

-1-

VI / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

2.2 Prozent-Methode

Die Bestimmung der Entwertung von Gebäuden mit unterschiedlich alten Bauteilen nach der Prozentmethode.

Beispiel:

1. Das durchschnittliche Gebäudealter

45 % Baujahr 1952 = 41-jährig: 0.45 x 41 = 18.45

45 % Baujahr 1969 = 24-jährig 0.45 x 24 = 10.80

10 % Baujahr 1963 = 30-jährig 0.10 x 30 = 3.00

Mittleres wirtschaftliches Alter 32.25 Aufgerundet 33 Jahre

2. Bewertung des Bauzustandes

Schlecht bis mittel (einzelne Bauschäden)

3. Lebensdauer der Bauten

Industriehalle/Gewerbehalle in Elementbau/Backstein = 60 Jahre

4. Bestimmung des Entwertungssatzes

Nach Tabelle Ross: Lebensdauer 60 Jahre / mittl. wirtsch. Alter 33 Jahre / Zustand = 49% Zuschlag für kleinere Schäden = 1% Entwertungssatz 50%

-2- 1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 3

3. Wertminderung von Bestandteilen

4. Wertminderung von Umgebung (BKP 4)

In der Regel werden die Umgebungskosten wie der Neuwert der Bauten entwertet.

  • Für die Entwertung der Umgebungskosten gilt in der Regel ein max. Entwertungsabzug von 35 %.

5. Wertminderung von Baunebenkosten (BKP 5)

In der Regel werden die Baunebenkosten mit pauschal 1 % entwertet.

1.1.2007 -1-

VI / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 3

6. Lebensdauer von Baumaterialien,

Apparaten und

Installationen

(nach Nägeli/Hungerbühler)

Hotels, Restaurants Büro- und Wohnbauten

Ladenlokale

(in Jahren)

(in Jahren)

Spannteppiche

4 - 10

8 - 20

Kunstoff-Bodenbeläge

10 - 20

15 - 30

Gummi-Bodenbeläge

15 - 25

20 - 30

Korkparkett

-

15 - 25

Linoleum

10 - 15

15 - 30

Parkett

35 - 60

50 - 100

Tapeten, je nach Qualität

4 - 15

6 - 20

Malerarbeiten innen

4 - 10

10 -20

Keramische Plattenbeläge

30 - 60

70 - 100

Kühlschränke, Kühlanlagen

15 - 20

20 - 30

Geschirrwaschmaschinen

5 - 12

8 - 15

Waschautomaten

6 - 12

10 - 20

Tumbler

8 - 15

12 - 20

Kochherde (Gas, Elektrisch)

15 - 25

20 - 35

Kaffeemaschinen, elektrisch

5-8

-

Zentralheizungskessel, Gusseisen

25 - 40

25 - 40

Kombikessel, Stahl

15 - 25

20 - 30

Ölbrenner

12 - 15

12 - 20

Umwälzpumpen

10 - 25

10 - 25

Elektroboiler

10 - 20

18 - 25

Elektro-Ofen

15 - 25

15 - 35

Radiatoren, Gusseisen

50 - 80

50 - 80

Radiatoren, Stahl

noch unbekannt

noch unbekannt

Kachelöfen

-

100 - 300

Zimmeröfen, Ölfeuerung

-

20 - 30

Öltanks, Stahl

15 - 30

15 - 30

Öltanks, Beton

20 - 40

20 - 40

Öltanks, Kunststoff

noch unbekannt

noch unbekannt

Fäkalienpumpen

10 - 20

15 - 25

Wasserstrahlpumpen

20 - 40

25 - 40

Liftanlagen

18 - 30

20 - 35

1.1.2007

-1-

VI / 3

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Druckluft-Kompressoren

15 - 25

-

Klimaanlagen, maschineller Teil

15 - 30

20 - 35

Lamellenstoren

15 - 20

20 - 25

Jalousieläden

-

40 - 80

Rollläden

15 - 25

25 - 35

Sonnenstoren, Markisen in Stoff

5-8

8 - 15

Sonnenstoren, Markisen in Plastik

6 - 10

10 - 18

Spenglerarbeiten, Kupfer

70 - 100

70 - 100

Spenglerarbeiten, galv. Blech, gestrichen

20 - 50

20 - 50

Spenglerarbeiten, Aluminium

noch unbekannt

noch unbekannt

Spenglerarbeiten, Chromstahl

noch unbekannt

noch unbekannt

Flachdachbeläge, 3 x Pappe

15 - 30

15 - 30

Flachdachbeläge, Kunststoff

noch unbekannt

noch unbekannt

Oblichter, Kunststoffkuppeln

15 - 25

20 - 30

Lichtreklamen, Transformer

10 - 20

-

Lichtreklamen, Neonröhre

5 - 10

Aussenputz

30 - 50

30 - 50

Malerarbeiten aussen

8 - 15

8 - 20

Fenster, Kiefernholz

40 - 60

40 - 60

Balkongeländer, Holz

8 - 16

10 - 20

Balkongeländer, Eisen

50 - 100

50 - 100

Fahrbahnen in Makadam

15 - 25

25 - 35

Fahrbahnen in Gussasphalt

25 - 40

25 - 45

Elektrokabel, erdverlegt

25 - 50

25 - 50

Gas- u. Wasserleitungen,erdverlegt

20 - 60

20 - 60

-2-

1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 4

Landwert

1. Landbewertung unter Berücksichtigung der Nutzung

1. Idealfall

Grundstück 600 m2 AZ 0.25

AGF max. 0.25 x 600 150 m2 AGF vorhanden ca. 150 m2

Das Grundstück ist zonenkonform genutzt!

LRW Fr./m2 300

Landwert (im Realwert) 600 m2 à Fr. 300 80 – 100 % Fr. 144'000 bis 180'000

1.7.2007 -1-

VI / 4

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

2. Unternutzung

Grundstück

AZ

1300 m2

0.25

AGF max. 0.25 x 1300 325 m2

AGF vorhanden

AGF Reserve

150 m2

175 m2

bebaute Fläche 150 : 0.25 600 m2 Reserve 175 : 0.25 700 m2

separate Parzelle

ist möglich

autarke Realisierbarkeit der Reserve

zusammengesetzter

Schatzungsgegenstand

Berechnung im Detail:

Realwert

Ertragswert

Zeitwert

XX Katasterwert bebaut

XX

Landwert

Nicht überbautes Land

600 m2 à Fr. 300

80 – 100 % 700 m2 à Fr. 300

Fr. 144'000 bis

180'000

80 - 100 %

Fr. 168'000 bis

210'000

Realwert

XX Katasterwert Total

XXX

Achtung: Bei der Umgebung

BKP4 sind beim Realwert nur 600 m2 und 1'300 m2 zu berücksichtigen.

-2-

1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 4

2. Bewertung von Hofraum in der Landwirtschaftszone

Beispiel A

Der Landwert des Hofraumes wird ähnlich bewertet, wie jener in der Bauzone.

Landwert: VW ca. Fr./m2 270.-- (Reduktion Fr./m2 30.--, da bauliche Veränderungen erschwert)

1.1.2007 -1-

VI / 4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Beispiel B (max. 2'500 m2)

Der Landwert des Hofraumes wird ähnlich bewertet, wie jener gem. Beispiel A.

Berechnung AGF 150 m2 / AZ gem. Nachbar-Bauzone 0.25 Hofraum: Massgebender Landbedarf 150 : 0.25 = 600 m2

Landwert:

600 m2 à

400 m2 à

1000 m2 à durchschnittlich

Fr.

Fr.

Fr.

240 - 300 =

60 - 75 =

168 - 210 =

Fr.

Fr.

Fr.

144’000

-180’000

24'000 - 30’000

168'000 -

210’000

Übrige Flächen: Diese sind wie bisher zu bewerten, so z.B. NL (Code 01) 1’200 m2 à Fr./m2 40.-- = Fr. 48’000.--

Beispiel C (max. 2'500 m2)

Sofern keine Vergleichspreise/-werte bestehen, ist der Landwert nach der Lageklassenmethode zu ermitteln.

Neuwert

Zeitwert

Berechnung:

Gebäude

Nebenkosten

Total

Fr. 500’000

Fr. 100'000

Fr. 600’000

Fr. 400’000

Fr. 80’000

Fr. 480’000

Provisorische Lageklasse der Gemeinde 2.8 Steigerungsfaktoren 10 % für: - Sicht/Besonnung

  • Aussennutzung

Reduktionsfaktoren 30 % für: - Abgelegen 0.6

  • Topographie

  • Erschliessung

Definitive Lageklassenzahl 2.2

Landwert: 15.94 % (LKZ 2.2) von Fr. 600'000 80 – 100 % = Fr. 76'500 - 95’600

Übrige Flächen: gemäss Beispiel B

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 4

1.1.2007 -3-

VI / 4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-4- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

VI / 4

3. Abbruchkosten

Kostenangaben in Fr./m3

Konstruktionsart

1988

Fr./m3

1990

Fr./m3

1992

Fr./m3

1996

Fr./m3

1998

Fr./m3

2000

Fr./m3

2004

Fr./m3

Reine Holzbauten

15.--

17.--

22.--

22.--

21.--

22.--

22.--

Backsteinwände / Holzdecken

18.--

20.--

24.--

24.--

22.--

24.--

24.--

Backsteinwände /

25.--

28.--

28.--

28.--

26.--

28.--

28.--

Eisenbetondecken

Reine Eisenbetonbauten

30.--

32.--

32.--

30.--

28.--

30.--

24.--

Eisenbeton-Skelettbau

24.--

26.--

26.--

26.--

26.--

26.--

24.--

Stahlstützen /

27.--

27.--

27.--

25.--

24.--

25.--

22.--

Eisenbetondecken

Stahlbau verschraubt

20.--

20.--

23.--

20.--

19.--

23.--

14.--

Stahlbau verschweisst /

22.--

22.--

24.--

22.--

21.--

25.--

14.--

genietet

In diesen Werten sind die durchschnittlichen Kosten für Abbruch, Zerkleinern des

Abbruchmaterials, Abfuhr und allfällige Deponiegebühr enthalten.

Achtung: Bei kontaminierten Bauteilen (asbesthaltige, ölige usw.) sind

die

Entsorgungskosten höher.

Spezialarbeiten

1990

1992

1996

1998

2000

2004

Brandmauersicherungaus Fr. je

4’000.--

4’000.--

4’000.--

3’500.--

4’000.--

4'300.--

DIN-Trägern Bund

Staubwand (Holzmasten Fr./m2

24.--

30.--

30.--

27.--

28.--

40.--

mit

2

Bretterverschalung Fr./m

25.--

Abdeckplane an Gerüst)

Brandmauerabdeckung Fr./m2

27.--

29.--

29.--

28.--

32.--

32.--

(Dachpappe/Isolation)

1.1.2007

-1-

VI / 4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

VI / 4

4. Pfählungen

Wert pro Pfahl: Fr./Stück 800

Berechnung: Pro 4 m2 Gebäudefläche wird ein Pfahl berechnet.

Bemerkung: Bei diesen Ansätzen handelt es sich um pauschalierte Werte

gemäss § 6 Absatz 1 Schatzungsverordnung.

Diese Berechnungen basieren auf dem Indexstand von 126,0 vom 1.10.91

5. Erschliessungskosten

Preisstand 1998

1. Strassen Tatsächliche Erstellungskosten

eff. Strassen- und Trottoirfläche

Fr./m2

150 bis 250

inkl. - Unterbau / Abschlüsse

  • Entwässerung / Belag

  • Strom/Telefon/TV-GA

  • Strassenbeleuchtung

2. Wasser Pro m2 erschlossenes Bauland

Fr./m2

2 bis 6

für Haupt- und Stichleitungen

inkl. Brandschutz

3. Kanalisation Doppelleitungen im Trennsystem

Fr./m1

500

inkl. Schächte

Erfahrungswerte

Komplette Erschliessungen

(abgestützt auf Bauabrechnung)

- günstig

- aufwendig

ø Fr./m2

Fr./m2

Fr./m2

40

30

50

Spezialaufwand Zusätzlich zu berücksichtigen sind:

  • Bachverlegungen

  • Hangsicherungen

  • Baugrunderschwernisse

  • Abgeltungen

  • etc.

1.1.2007

-1-

VI / 4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

VI / 4

6. Lageklassenzahlen

Zuteilung der provisorischen Lageklassenzahl (LKZ) der Gemeinden/Ortsteile

(für Katasterschatzungen mit Wertbasis ab 01.01.2004)

Gemeinde/

LKZ Gemeinde/

LKZ Gemeinde/

LKZ Gemeinde/

LKZ

Ortsteil

2004 Ortsteil

2004 Ortsteil

2004 Ortsteil

2004

Adligenswil

4.5 Flühli Sörenberg

2.7 Luthern

1.5 Ruswil

3.6

Aesch

2.6 Gelfingen

3.0 Malters

4.0 Sempach

4.5

Alberswil

2.5 Gettnau

2.8 Marbach

2.0 Sulz

3.0

Altbüron

1.9 Geuensee

3.5 Mauensee

3.0 Sursee

4.5

Altishofen

2.9 Gisikon

4.0 Meggen

5.7 Schenkon

4.0

Altwis

2.0 Greppen

5.0 Meierskappel

3.5 Schlierbach

2.2

Ballwil

4.0 Grossdietwil

1.9 Menznau

2.7 Schongau

2.6

Beromünster

3.6 Grosswangen

2.6 Mosen

2.6 Schötz

3.5

Buchrain

4.0 Gunzwil

3.2 Müswangen

2.5 Schüpfheim

2.7

Buchs

2.1 Hämikon

3.0 Nebikon

3.2 Schwarzenbach

2.3

Büron

3.3 Hasle

2.4 Neudorf

3.2 Schwarzenberg

2.5

Buttisholz

3.1 Hergiswil

2.6 Neuenkirch

3.8 Triengen

3.0

Dagmersellen

3.5 Herlisberg

2.1 Nottwil

3.6 Udligenswil

4.5

Dierikon

4.0 Hildisrieden

4.4 Oberkirch

4.5 Uffikon

2.5

Doppleschwand

2.1 Hitzkirch

3.6 Ohmstal

2.4 Ufhusen

2.3

Ebersecken

1.2 Hochdorf

4.5 Pfaffnau

2.2 Vitznau

3.5

Ebikon

4.5 Hohenrain

3.5 Pfeffikon

3.2 Wauwil

2.9

Egolzwil

2.9 Honau

4.2 Rain

4.0 Weggis

4.5

Eich

4.5 Horw

5.6 Reiden

3.5 Werthenstein

3.1

Emmen

5.0 Inwil

4.0 Retschwil

2.3 Wikon

2.8

Entlebuch

2.6 Knutwil

3.0 Richenthal

1.9 Wilihof

1.9

Ermensee

2.3 Kottwil

2.5 Rickenbach

2.8 Willisau-Land

3.2

Eschenbach

4.0 Kriens

5.0 Roggliswil

2.0 Willisau-Stadt

3.9

Escholzmatt

2.3 Kulmerau

1.5 Römerswil

2.6 Winikon

2.0

Ettiswil

3.0 Langnau

2.5 Romoos

1.0 Wolhusen

3.4

Fischbach

1.9 Lieli

2.8 Root

4.0 Zell

2.6

Flühli Dorf

2.2 Littau

4.5 Rothenburg

5.5

Luzern Stadt, linkes und rechtes Ufer

- Periphere Stadtgebiete / sekundäre Wohnlagen (Die im Einzelfall anzuwendende LKZ ist

5.0

mit derjenigen der angrenzenden Gemeinde abzugleichen)

- Lockere Bebauung / Aussenquartiere / Wohngebiete

6.0

- Dichtere Bebauung / Geschäfts- und Wohnzonen / Quartierzentren

8.0

- Stadtkern / Citybereich / Altstadt / Hauptgeschäftszonen

10.0

1.7.2007

-1-

VI / 4

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Zuteilung der provisorischen Lageklassenzahl (LKZ) der Gemeinden

Lageklassenzahl Bodenmittelwert (LKZ-LRW) Stand 1994

Gemeinde/

LKZ

LKZ Gemeinde/

LKZ

LKZ

Gemeinde/

LKZ

LKZ

Ortsteil

LRW

Ortsteil

LRW

88

Ortsteil

LRW

88

Adligenswil

3.4

5.0 Hämikon

2.8

3.0

Reiden

2.2

4.0

Aesch

2.8

3.0 Hasle

1.3

2.5

Retschwil

1.9

2.5

Alberswil

1.6

2.5 Hergiswil

1.3

2.5

Richenthal

1.9

2.5

Altbüron

1.0

2.0 Herlisberg

1.6

2.5

Rickenbach

2.8

3.0

Altishofen

1.9

3.0 Hildisrieden

3.4

4.5

Roggliswil

1.3

2.0

Altwis

1.9

3.0 Hitzkirch

3.1

4.0

Römerswil

2.2

4.0

Ballwil

3.1

4.5 Hochdorf

3.4

4.5

Romoos

1.0

1.5

Beromünster

2.8

4.0 Hohenrain

2.8

3.5

Root

3.1

4.5

Buchrain

3.4

4.5 Honau

3.1

5.0

Rothenburg

4.0

5.5

Buchs

1.9

2.5 Horw

4.9

6.0

Ruswil

2.2

4.0

Büron

3.1

3.5 Inwil

3.4

4.5

Sempach

3.4

5.0

Buttisholz

1.9

3.5 Knutwil

3.1

4.0

Sulz

2.2

3.0

Dagmersellen

2.8

4.0 Kottwil

1.9

2.5

Sursee

3.7

5.0

Dierikon

3.4

5.0 Kriens

4.3

5.5

Schenkon

3.4

4.5

Doppleschwand

1.3

2.0 Kulmerau

1.3

2.0

Schlierbach

1.9

2.5

Ebersecken

1.0

2.0 Langnau

2.2

3.0

Schongau

2.8

3.0

Ebikon

3.4

5.0 Lieli

2.5

3.0

Schötz

2.2

3.5

Egolzwil

1.9

3.5 Littau

3.1

5.0

Schüpfheim

1.6

2.5

Eich

3.1

4.5 Luthern

1.0

2.0

Schwarzenbach

1.6

2.5

Emmen

3.4

5.0 Malters

2.8

5.0

Schwarzenberg

1.9

3.5

Entlebuch

1.6

2.5 Marbach

1.3

2.0

Triengen

3.1

3.0

Ermensee

2.2

4.0 Mauensee

3.1

4.0

Udligenswil

3.4

5.0

Eschenbach

3.4

5.0 Meggen

5.2

6.0

Uffikon

2.2

3.0

Escholzmatt

1.3

2.5 Meierskappel

3.4

5.0

Ufhusen

1.3

2.5

Ettiswil

2.2

3.0 Menznau

1.9

3.0

Vitznau

2.8

4.0

Fischbach

1.3

2.0 Mosen

3.1

3.0

Wauwil

2.8

4.0

Flühli Dorf

1.6

3.0 Müswangen

2.8

2.5

Weggis

3.4

4.5

Flühli Sörenberg

2.2

3.0 Nebikon

2.2

3.5

Werthenstein

1.6

3.0

Gelfingen

1.9

3.5 Neudorf

2.5

3.5

Wikon

1.9

3.5

Gettnau

1.6

2.5 Neuenkirch

3.1

4.5

Wilihof

1.9

2.5

Geuensee

3.1

4.0 Nottwil

3.1

5.0

Willisau-Land

2.2

3.5

Gisikon

3.1

5.0 Oberkirch

3.1

5.0

Willisau-Stadt

2.2

4.5

Greppen

3.7

5.0 Ohmstal

1.3

2.0

Winikon

1.6

2.5

Grossdietwil

1.0

2.0 Pfaffnau

1.6

2.5

Wolhusen

2.2

3.5

-2-

1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

VI / 4

Grosswangen 1.9 3.0 Pfeffikon 2.5 3.5

Zell

1.3

2.5

Gunzwil 2.2 3.5 Rain 2.8 4.5

Luzern Stadt, linkes und rechtes Ufer

- Periphere Stadtgebiete / sekundäre Wohnlagen (Die im Einzelfall anzuwendende LKZ 4.8

ist mit derjenigen der angrenzenden Gemeinde abzugleichen)

- Lockere Bebauung / Aussenquartiere / Wohngebiete

5.2

6.0

- Dichtere Bebauung / Geschäfts- und Wohnzonen / Quartierzentren

7.1

8.0

- Stadtkern / Citybereich / Altstadt / Hauptgeschäftszonen

9.1

10.0

1.7.2007

-3-

VI / 4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Korrektur der provisorischen Lageklassenzahl

Je nach Art, Lage und besonderer Situation des Objektes kann die provisorische Lageklassenzahl eine Korrektur nach oben oder unten von bis zu 35 Prozent erfahren. In der Folge werden einige Steigerungs- und Reduktionskriterien aufgeführt.

Steigerungsfaktoren max. 50 % Optimale Erschliessung und Zufahrt bis 10 % Vorteilhafte Wohn- oder Geschäftslage(Besonnung, Sicht / Ecklage, Passantenverkehr) bis 25 % Optimale Aussennutzung (Umgebung) bis 15 %

Reduktionsfaktoren max. 60 % Grundstück (Baugrund, Topografie, Form) bis 10 % Erschliessung (Verkehr, Werkleitungen) bis 10 % Schlechte Wohn- oder Geschäftslage(Besonnung, Sicht / abgelegen / Immissionen) bis 25 % Fehlende, ungünstige Aussennutzung bis 15 %

Vorgehen bei der Berechnung des Zuschlages oder der Reduktion:

  • Plus und Minusfaktoren sind miteinander zu verrechnen.

  • Die Korrektur darf nicht mehr als 35 % betragen.

  • Der ermittelte Korrekturwert ist zur provisorischen Lageklassenzahl der entsprechenden Gemeinde zu addieren oder zu subtrahieren.

  • Das Ergebnis ist die definitive Lageklassenzahl.

-4- 1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 4

Berechnung des Landwertes für den massgebenden Landbedarf

Vorgehen:

4. Prozentsatz in nachstehender Tabelle ablesen in % vom Neuwert (NW)

5. Landwert vom Total der Neuwerte berechnen für massgebenden Landbedarf

oder Grundstückfläche sofern nicht grösser als

massgebenden Landbedarf

6. Der Landwert beträgt 80

- 100 % des Tabellenwertes.

Landwerttabelle für den massgebenden Landbedarf

%

%

%

%

%

LKZ

v.NW

LKZ

v.NW

LKZ

v.NW

LKZ

v.NW

LKZ

v.NW

1.0

6.67

3.5

28.00

6.0

60.00

8.5

113.33

11.0

220.00

1.1

7.38

3.6

29.03

6.1

61.62

8.6

116.22

11.1

226.53

1.2

8.11

3.7

30.08

6.2

63.27

8.7

119.18

11.2

233.33

1.3

8.84

3.8

31.15

6.3

64.95

8.8

122.22

11.3

240.43

1.4

9.59

3.9

32.23

6.4

66.67

8.9

125.35

11.4

247.83

1.5

10.34

4.0

33.33

6.5

68.42

9.0

128.57

11.5

255.56

1.6

11.11

4.1

34.45

6.6

70.21

9.1

131.88

11.6

263.64

1.7

11.89

4.2

35.59

6.7

72.04

9.2

135.29

11.7

272.09

1.8

12.68

4.3

36.75

6.8

73.91

9.3

138.81

11.8

280.95

1.9

13.48

4.4

37.93

6.9

75.82

9.4

142.42

11.9

290.24

2.0

14.29

4.5

39.13

7.0

77.78

9.5

146.15

12.0

300.00

2.1

15.11

4.6

40.35

7.1

79.78

9.6

150.00

12.1

310.26

2.2

15.94

4.7

41.59

7.2

81.82

9.7

153.97

12.2

321.05

2.3

16.79

4.8

42.86

7.3

83.91

9.8

158.06

12.3

332.43

2.4

17.65

4.9

44.14

7.4

86.05

9.9

162.30

12.4

344.44

2.5

18.52

5.0

45.45

7.5

88.24

10.0

166.67

12.5

357.14

2.6

19.40

5.1

46.79

7.6

90.48

10.1

171.19

12.6

370.59

2.7

20.30

5.2

48.15

7.7

92.77

10.2

175.86

12.7

384.85

2.8

21.21

5.3

49.53

7.8

95.12

10.3

180.70

12.8

400.00

2.9

22.14

5.4

50.94

7.9

97.53

10.4

185.71

12.9

416.13

3.0

23.08

5.5

52.38

8.0

100.00

10.5

190.91

13.0

433.33

3.1

24.03

5.6

53.85

8.1

102.53

10.6

196.30

13.1

451.72

3.2

25.00

5.7

55.34

8.2

105.13

10.7

201.89

13.2

471.43

3.3

25.98

5.8

56.86

8.3

107.79

10.8

207.69

13.3

492.59

3.4

26.98

5.9

58.42

8.4

110.53

10.9

213.73

13.4

515.38

1.7.2007

-5-

VI / 4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-6- 1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5

Mietwert

1. Jahresmietwert Wohnen

1.1 System

Die Bewertung von Wohnräumen, Nassräumen und anderen bewohnbaren Nebenräumen erfolgt nach der "Nettowohnflächenmethode".

Der Jahresmietwert wird mittels Nettowohnfläche, Normmietwert und Objekt-artenzuschlag ermittelt. Zur Kontrolle dient die Realwertzinsberechnung des Mindestmietwertes.

1.2 Normmietwerte

Die massgebenden Normmietwerte der Klein- und Familienwohnungen basieren auf einem Hypothekarzins von 4.5 % (gültig für Bewertungen ab 01.01.2004) und gelten für das Normobjekt. Sie sind für jede Gemeinde ermittelt und in der Tabelle "Normmietwerte 2004" aufgelistet.

1.3 Jahresmietwert Zweitobjekte (Objektart 13 und 14)

Grundsätzlich ist die Marktmiete wie beim Einfamilienhaus oder beim Stockwerkeigentum zu ermitteln.

Nicht ganzjährig nutzbare Objekte Bei Objekten, die zufolge fehlender technischer Einrichtungen, besonders leichter Bauweise, aussergewöhnlich ungünstiger Verkehrsverhältnisse oder zeitweilig auftretender Gefahren nicht ganzjährig nutzbar sind, ist der Jahresmietwert auf die Anzahl der nutzbaren Wochen umzurechnen.

Massgebender Jahresmietwert = JMW x Anzahl nutzbaren Wochen (JMW) 52

1.1.2007 -1-

VI / 5

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Wo die Beheizung mit einfachen Mitteln (Elektrostrahler, Gasofen) möglich ist, wird der Mietwert für das volle Jahr eingesetzt. Der Mangel der nicht optimalen Beheizbarkeit wird bei der Mietwertfestsetzung im Kriterium "Haustechnik"

berücksichtigt.

Dauermiete

Wenn ein

Objekt auf Dauer an Dritte vermietet ist, kann der vertragliche

Jahresmietzins übernommen werden, wenn dieser als marktüblich gelten kann. Sind im vereinbarten Zins Nebenkosten oder/und Miete für Mobiliar und Wäsche enthalten, sind diese wie folgt vom Jahresmietzins in Abzug zu bringen:

-

Heizung/elektrischer Strom

10 - 20 %

-

Möblierung

10 - 20 %

-

Wäsche

5 - 10 %

-2-

1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 5

Normmietwerte 2004

(für Katasterschatzungen mit Wertbasis ab 1.01.2004)

Basis 4,5 %

Gemeinde EK Familien- Klein-

Gemeinde

EK Familien- Klein-

Wohnung

Wohnung

Wohnung

Wohnung

Fr./m2

Fr./m2

Fr./m2

Fr./m2

1 Adligenswil 3

134

156

31

Gisikon

3

131

170

2 Aesch 2

100

130

32

Greppen

3

137

160

3 Alberswil 1

110

130

33

Grossdietwil

1

95

113

4 Altbüron 1

104

114

34

Grosswangen

1

104

122

5 Altishofen 4

108

136

35

Gunzwil

2

100

120

6 Altwis 2

100

120

36

Hämikon

2

94

118

7 Ballwil 3

113

146

37

Hasle

1

90

105

8 Beromünster 2

113

146

38

Hergiswil

1

100

118

9 Buchrain 3

122

147

39

Herlisberg

2

106

117

10 Buchs 4

95

122

40

Hildisrieden

2

119

146

11 Büron 2

109

137

41

Hitzkirch

2

114

149

12 Buttisholz 1

113

134

42

Hochdorf

2

122

129

13 Dagmersellen 4

109

138

43

Hohenrain

2

104

133

14 Dierikon 3

122

162

44

Honau

3

114

160

15 Doppleschwand 1

90

100

45

Horw

1

127

150

16 Ebersecken 1

94

112

46

Inwil

3

118

150

17 Ebikon 3

133

160

47

Knutwil

4

114

142

18 Egolzwil 4

112

138

48

Kottwil

1

104

127

19 Eich 2

126

146

49

Kriens

4

128

146

20 Emmen 2

118

138

50

Kulmerau

2

100

110

21 Entlebuch 1

95

115

51

Langnau

4

104

130

22 Ermensee 2

114

127

52

Lieli

2

100

120

23 Eschenbach 3

122

146

53

Littau

4

118

142

24 Escholzmatt 1

93

109

54

Luthern

1

90

104

25 Ettiswil 1

104

127

56

Malters

1

122

137

26 Fischbach 1

101

114

57

Marbach

1

93

109

27 Flühli 1

94

104

58

Mauensee

4

113

143

28 Gelfingen 2

100

135

59

Meggen

3

151

184

29 Gettnau 1

104

122

60

Meierskappel

3

114

150

30 Geuensee 2

118

140

61

Menznau

1

105

122

1.1.2007

-1-

VI / 5

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Gemeinde

EK

Familien-

Wohnung

Fr./m2

Klein-

Wohnung

Fr./m2

Gemeinde

EK

Familien-

Wohnung

Fr./m2

Klein-

Wohnung

Fr./m2

62 Mosen

2

115

130

88 Schongau

2

110

130

63 Müswangen

2

105

122

89 Schötz

1

110

126

64 Nebikon

4

112

134

90 Schüpfheim

1

102

126

65 Neudorf

2

110

154

91 Schwarzenbach

2

104

113

66 Neuenkirch

2

122

146

92 Schwarzenberg

1

110

124

67 Nottwil

2

122

133

93 Triengen

2

109

127

68 Oberkirch

2

126

153

94 Udligenswil

3

134

151

69 Ohmstal

1

93

115

95 Uffikon

4

102

135

70 Pfaffnau

1

105

120

96 Ufhusen

1

91

116

71 Pfeffikon

2

104

127

97 Vitznau

3

120

149

72 Rain

2

122

136

98 Wauwil

4

107

132

73 Reiden

4

109

134

99 Weggis

3

142

170

74 Retschwil

2

118

122

100 Werthenstein

1

104

133

75 Richental

4

109

126

101 Wikon

4

109

133

76 Rickenbach

2

106

126

102 Wilihof

2

109

127

77 Roggliswil

1

98

115

103 Willisau-Land

1

107

125

78 Römerswil

2

117

122

104 Willisau-Stadt

1

107

125

79 Romoos

1

88

95

105 Winikon

2

105

133

80 Root

3

119

154

106 Wolhusen

1

115

146

81 Rothenburg

2

128

162

107 Zell

1

104

118

82 Ruswil

1

114

131

356 Luzern l.Ufer

1

130

170

83 Sempach

2

133

154

357 Luzern r.Ufer

2

130

170

84 Sulz

2

110

132

85 Sursee

4

122

151

86 Schenkon

4

118

140

87 Schlierbach

2

100

115

-2-

1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 5

Normmietwerte 1995/96

(für Katasterschatzungen in Kraft ab 1.1.1995 bis 31.12.2003) Basis 6 %

Gemeinde EK Familien- Klein-

Gemeinde

EK Familien- Klein-

Wohnung

Wohnung

Wohnung

Wohnung

Fr./m2

Fr./m2

Fr./m2

Fr./m2

1 Adligenswil 3

133

156

31

Gisikon

3

118

156

2 Aesch 2

104

137

32

Greppen

3

137

160

3 Alberswil 1

100

122

33

Grossdietwil

1

109

113

4 Altbüron 1

109

113

34

Grosswangen

1

104

118

5 Altishofen 4

95

133

35

Gunzwil

2

100

120

6 Altwis 2

104

133

36

Hämikon

2

95

118

7 Ballwil 3

113

146

37

Hasle

1

90

104

8 Beromünster 2

113

146

38

Hergiswil

1

100

118

9 Buchrain 3

122

134

39

Herlisberg

2

90

109

10 Buchs 4

95

122

40

Hildisrieden

2

113

133

11 Büron 2

109

137

41

Hitzkirch

2

109

133

12 Buttisholz 1

113

146

42

Hochdorf

2

122

133

13 Dagmersellen 4

109

137

43

Hohenrain

2

104

133

14 Dierikon 3

122

160

44

Honau

3

104

160

15 Doppleschwand 1

90

100

45

Horw

1

127

146

16 Ebersecken 1

85

100

46

Inwil

3

118

156

17 Ebikon 3

122

160

47

Knutwil

4

113

142

18 Egolzwil 4

100

127

48

Kottwil

1

109

133

19 Eich 2

122

137

49

Kriens

4

127

146

20 Emmen 2

118

137

50

Kulmerau

2

100

108

21 Entlebuch 1

95

118

51

Langnau

4

104

137

22 Ermensee 2

104

122

52

Lieli

2

109

118

23 Eschenbach 3

122

146

53

Littau

4

118

142

24 Escholzmatt 1

90

109

54

Luthern

1

95

118

25 Ettiswil 1

104

127

56

Malters

1

122

146

26 Fischbach 1

100

113

57

Marbach

1

85

104

27 Flühli 1

100

118

58

Mauensee

4

113

137

28 Gelfingen 2

100

133

59

Meggen

3

151

184

29 Gettnau 1

104

122

60

Meierskappel

3

142

169

30 Geuensee 2

118

133

61

Menznau

1

104

122

1.1.2007

-1-

VI / 5

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Gemeinde

EK

Familien-

Wohnung

Fr./m2

Klein-

Wohnung

Fr./m2

Gemeinde

EK

Familien-

Wohnung

Fr./m2

Klein-

Wohnung

Fr./m2

62 Mosen

2

85

113

88 Schongau

2

95

118

63 Müswangen

2

85

122

89 Schötz

1

100

122

64 Nebikon

4

104

133

90 Schüpfheim

1

100

122

65 Neudorf

2

104

146

91 Schwarzenbach

2

104

113

66 Neuenkirch

2

122

146

92 Schwarzenberg

1

109

142

67 Nottwil

2

122

133

93 Triengen

2

109

127

68 Oberkirch

2

122

133

94 Udligenswil

3

133

151

69 Ohmstal

1

90

109

95 Uffikon

4

100

133

70 Pfaffnau

1

95

113

96 Ufhusen

1

90

104

71 Pfeffikon

2

104

127

97 Vitznau

3

133

151

72 Rain

2

122

133

98 Wauwil

4

104

142

73 Reiden

4

109

133

99 Weggis

3

142

160

74 Retschwil

2

80

113

100 Werthenstein

1

104

133

75 Richental

4

90

113

101 Wikon

4

104

133

76 Rickenbach

2

104

117

102 Wilihof

2

95

127

77 Roggliswil

1

95

113

103 Willisau-Land

1

104

127

78 Römerswil

2

95

122

104 Willisau-Stadt

1

104

118

79 Romoos

1

80

95

105 Winikon

2

109

133

80 Root

3

118

151

106 Wolhusen

1

109

146

81 Rothenburg

2

127

142

107 Zell

1

104

118

82 Ruswil

1

109

127

356 Luzern l.Ufer

1

127

169

83 Sempach

2

133

151

357 Luzern r.Ufer

2

127

169

84 Sulz

2

90

118

85 Sursee

4

122

151

86 Schenkon

4

113

133

87 Schlierbach

2

118

133

-2-

1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 5

Normmietwerte 1993/94

(für Katasterschatzungen in Kraft ab 1.1.1993 bis 31.12.1994) Basis 6 %

Gemeinde EK Familien- Klein-

Gemeinde

EK Familien- Klein-

Wohnung

Wohnung

Wohnung

Wohnung

Fr./m2

Fr./m2

Fr./m2

Fr./m2

1 Adligenswil 3

129

152

31

Gisikon

3

115

152

2 Aesch 2

101

133

32

Greppen

3

133

156

3 Alberswil 1

97

119

33

Grossdietwil

1

106

110

4 Altbüron 1

106

110

34

Grosswangen

1

101

115

5 Altishofen 4

92

129

35

Gunzwil

2

97

117

6 Altwis 2

101

129

36

Hämikon

2

92

115

7 Ballwil 3

110

142

37

Hasle

1

87

101

8 Beromünster 2

110

142

38

Hergiswil

1

97

115

9 Buchrain 3

119

130

39

Herlisberg

2

87

106

10 Buchs 4

92

119

40

Hildisrieden

2

110

129

11 Büron 2

106

133

41

Hitzkirch

2

106

129

12 Buttisholz 1

110

142

42

Hochdorf

2

119

129

13 Dagmersellen 4

106

133

43

Hohenrain

2

101

129

14 Dierikon 3

119

156

44

Honau

3

101

156

15 Doppleschwand 1

87

97

45

Horw

1

124

142

16 Ebersecken 1

83

97

46

Inwil

3

115

152

17 Ebikon 3

119

156

47

Knutwil

4

110

138

18 Egolzwil 4

97

124

48

Kottwil

1

106

129

19 Eich 2

119

133

49

Kriens

4

124

142

20 Emmen 2

115

133

50

Kulmerau

2

97

105

21 Entlebuch 1

92

115

51

Langnau

4

101

133

22 Ermensee 2

101

119

52

Lieli

2

106

115

23 Eschenbach 3

119

142

53

Littau

4

115

138

24 Escholzmatt 1

87

106

54

Luthern

1

92

115

25 Ettiswil 1

101

124

56

Malters

1

119

142

26 Fischbach 1

97

110

57

Marbach

1

83

101

27 Flühli 1

97

115

58

Mauensee

4

110

133

28 Gelfingen 2

97

129

59

Meggen

3

147

179

29 Gettnau 1

101

119

60

Meierskappel

3

138

165

30 Geuensee 2

115

129

61

Menznau

1

101

119

1.1.2007

-1-

VI / 5

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Gemeinde

EK

Familien-

Wohnung

Fr./m2

Klein-

Wohnung

Fr./m2

Gemeinde

EK

Familien-

Wohnung

Fr./m2

Klein-

Wohnung

Fr./m2

62 Mosen

2

83

110

88 Schongau

2

92

115

63 Müswangen

2

83

119

89 Schötz

1

97

119

64 Nebikon

4

101

129

90 Schüpfheim

1

97

119

65 Neudorf

2

101

142

91 Schwarzenbach

2

101

110

66 Neuenkirch

2

119

142

92 Schwarzenberg

1

106

138

67 Nottwil

2

119

129

93 Triengen

2

106

124

68 Oberkirch

2

119

129

94 Udligenswil

3

129

147

69 Ohmstal

1

87

106

95 Uffikon

4

97

129

70 Pfaffnau

1

92

110

96 Ufhusen

1

87

101

71 Pfeffikon

2

101

124

97 Vitznau

3

129

147

72 Rain

2

119

129

98 Wauwil

4

101

138

73 Reiden

4

106

129

99 Weggis

3

138

156

74 Retschwil

2

78

110

100 Werthenstein

1

101

129

75 Richental

4

87

110

101 Wikon

4

101

129

76 Rickenbach

2

101

114

102 Wilihof

2

92

124

77 Roggliswil

1

92

110

103 Willisau-Land

1

101

124

78 Römerswil

2

92

119

104 Willisau-Stadt

1

101

115

79 Romoos

1

78

92

105 Winikon

2

106

129

80 Root

3

115

147

106 Wolhusen

1

106

142

81 Rothenburg

2

124

138

107 Zell

1

101

115

82 Ruswil

1

106

124

356 Luzern l.Ufer

1

124

165

83 Sempach

2

129

147

357 Luzern r.Ufer

2

124

165

84 Sulz

2

87

115

85 Sursee

4

119

147

86 Schenkon

4

110

129

87 Schlierbach

2

115

129

-2-

1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5

Korrekturfaktoren Mietwert

Für Mietwerterhebungen / Mietwertfestsetzungen Die Normmietwerte entsprechen der Bewertung N.

1.1.2008 -1-

VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5

1.1.2008 -3-

VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-4- 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5

1.1.2008 -5-

VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-6- 1.1.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5

Berechnung der Nettowohnfläche (NWF)

Bei Wohnbauten entspricht die Nettowohnfläche der Fläche aller begeh- und belegbaren Flächen innerhalb einer Wohnung einschliesslich der Fläche von mobilen Bauteilen, Einbauten (Schränke, Cheminée) und internen Treppen.

Grenznutzen

  • Bis und mit total 175 m2 NWF werden voll in die Mietwertfestsetzung einbezogen.

  • Degression bei grossen Objekten: 176 - 300 m2 NWF: Anrechnung zu ½ 301 - 400 m2 NWF: Anrechnung zu ¼

  • Mehrnutzen über 400 m2 NWF ist nach Ermessen einzubeziehen.

1.1.2007 -1-

VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5

Bewertung des Objektes aus dem Normmietwert

Zu diesem Zweck werden 10 Kriterien untersucht und für jedes Kriterium eine Korrektur von maximal ± 9 % vorgenommen. Der Normmietwert entspricht 100%.

Die 7 Stufen werden wie folgt umschrieben:

+9%

sehr gut

-3%

untermittelmässig

+6%

gut

-6%

schlecht

+3%

übermittelmässig

-9%

sehr schlecht

N

Norm (mittelmässig)

Es sind

auch Zwischenwerte möglich.

Die 10 Kriterien betreffen Wohnlage, Besonnung/Sicht, Verkehrslage, Immissionen, wirtschaftl. Alter, Haustechnik, Bad/WC, Küche, Wohnräume/Wohnwert und Zusatznutzung. Die Detailbeschreibungen der Bewertungskriterien sind in der Tabelle "Korrekturfaktoren Mietwert" enthalten.

Das Total der Korrekturen ergibt den Prozentsatz zur Berechnung des Umrechnungsfaktors.

Berechnung des Umrechnungsfaktors:

Besser als Norm (+) Schlechter als Norm (-) 100 % 100 % + x % Korrekturen - x % Korrekturen = Umrechnungsfaktor = Umrechnungsfaktor

Berechnungsformel:

Jahresmietwert = Normmietwert x Nettowohnfläche x Umrechnungsfaktor 100

5.6.2007 -1-

VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 5.6.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5

Objektartenzuschlag

Mit der Mietwertfestsetzung mittels der Nettowohnflächenmethode erhält man den Vergleichsmietwert der zu bewertenden Wohnung im Mehrfamilienhaus des Norm-objektes.

Mit dem Objektartenzuschlag werden die Vorteile des Wohnens im eigenen Objekt, die vorhandene Umgebung usw. mitberücksichtigt. Der Objektartenzuschlag gilt auch für die Mietwertfestsetzung spezieller Wohnungen im Mehrfamilienhaus.

Einfamilienhaus

Art des Einfamilienhauses Zuschläge in %

zweiseitig angebaut 8 - 12

einseitig angebaut (Eckhaus) 12 - 18

freistehend, einfache Umgebung 18 – 24

freistehend, grosszügige Umgebung 24 – 30

Stockwerkeigentum

Art des Stockwerkeigentums Zuschläge in %

Miethausstandard 2–6

mittlerer Standard 6 – 10

gehobener Standard 10 – 20

luxuriöses Stockwerkeigentum 20 – 30

1.1.2007 -1-

VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 5

Mindestmietwert für Einfamilienhäuser und Stockwerkeigentum

Im Einzelfall führt die NWF-Methode zu Mietwerten, die nicht einer

„mittleren

ortsüblichen Marktmiete“ entsprechen. Zur Überprüfung der

gerechneten Werte ist

deshalb ein „Kontrollinstrument“ einzusetzen.

Einfamilienhaus

REALWERTZINS (RWZ) ALS KONTROLLE

Der Realwert errechnet sich in Prozenten des Realwertes.

Realwert in Fr.

Hypothekarzins

3.5 %

4.0 %

4.5 %

5.0 %

5.5 %

6.0 %

- 400’000.-

3.6

3.8

4.0

4.2

4.4

4.6

- 600’000.-

3.4

3.6

3.8

4.0

4.2

4.4

- 800’000.-

3.2

3.4

3.6

3.8

4.0

4.2

- 1’000’000.-

2.9

3.1

3.3

3.5

3.7

3.8

- 1’200’000.-

2.7

2.8

3.0

3.2

3.3

3.5

+ 1’200’000.-

2.4

2.5

2.7

2.9

3.0

3.1

Nach Abschluss der Mietwertfestsetzung nach der üblichen Nettowohnflächen-

Methode wird der errechnete Mietwert mittels der Realwertzins-Methode überprüft.

Liegt der Realwertzins unter dem festgesetzten Mietwert, ist keine

Korrektur

notwendig.

Liegt der Realwertzins über dem festgesetzten Mietwert, ist dieser

zu überprüfen.

Der mit den Gemeinden vereinbarte

Normmietwert darf nicht

verändert

werden!

1.1.2007

-1-

VI / 5

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Stockwerkeigentum

REALWERTZINS

(RWZ) ALS KONTROLLE

Der Realwertzins errechnet sich in Prozenten des Realwertes.

Realwert in Fr.

Hypothekarzins

3.5 %

4.0 %

4.5 %

5.0 %

5.5 %

6.0 %

- 400’000.-

4.0

4.2

4.5

4.8

5.0

5.2

- 600’000.-

3.8

4.1

4.3

4.6

4.8

5.0

- 800’000.-

3.6

3.8

4.0

4.2

4.4

4.6

- 1’000’000.-

3.3

3.5

3.7

3.9

4.1

4.3

- 1’200’000.-

2.9

3.1

3.3

3.5

3.7

3.8

+ 1’200’000.-

2.7

2.8

3.0

3.2

3.3

3.5

Nach Abschluss der Mietwertfestsetzung nach der üblichen Nettowohnflächen-

Methode wird

der errechnete Mietwert mittels der Realwertzins-Methode überprüft.

Liegt der Realwertzins unter dem festgesetzten Mietwert, ist keine Korrektur

notwendig.

Liegt der Realwertzins über dem festgesetzten Mietwert, ist dieser zu überprüfen.

Der mit den Gemeinden vereinbarte

Normmietwert darf nicht

verändert

werden!

-2-

1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5

2. Jahresmietwert von Geschäfts-, Gewerbe- und übrigen

Flächen

2.1 System

Die Bewertung von Laden-, Büro-, Gewerbe-, Lager- und andern Flächen wird in der Regel aufgrund der vorhandenen Nettofläche vorgenommen. Garagen, Einstell- und Abstellplätze werden je Personenwagenplatz bewertet.

2.2 Richtwerte

Die in den angefügten Tabellen enthaltenen Richtwerte basieren auf einem Hypothekarzins von 5.0 %.

1.1.2007 -1-

VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

VI / 5

3. Durchschnittsmietwerte (Stand 2004) - Basis 5%

(für Katasterschatzungen mit Wertbasis ab 1.01.2004)

3.1 Werk-/Lagerflächen im Freien oder überdacht

Gruppe

Gemeinden/Ortsteile

Nutzungsstufen

Mietwerte Fr./m2

1.1

1.2

1.3

1.4

1.5

1

Altbüron, Ebersecken, Grossdietwil, Luthern,

Romoos

4.--

7.--

10.--

13.--

16.--

2

Doppleschwand, Escholzmatt, Fischbach,

Hasle, Hergiswil, Kulmerau, Marbach,

Ohmstal, Roggliswil, Ufhusen, Zell

5.--

9.--

13.--

16.--

19.--

3

Alberswil, Entlebuch, Flühli Dorf, Gettnau,

Herlisberg, Pfaffnau, Schüpfheim,

Schwarzenbach, Werthenstein, Winikon

6.--

11.--

16.--

19.--

22.--

4

Altishofen, Altwis, Buchs, Buttisholz,

Egolzwil, Gelfingen, Grosswangen, Kottwil,

Menznau, Retschwil, Richenthal,

Schwarzenberg, Wikon, Wilihof

7.--

13.--

19.--

22.--

25.--

5

Ermensee, Ettiswil, Flühli Sörenberg,

Gunzwil, Langnau, Nebikon, Reiden,

Römerswil, Ruswil, Sulz, Schötz, Uffikon,

Willisau-Land, Willisau-Stadt, Wolhusen

8.--

15.--

22.--

25.--

28.--

6

Neudorf, Lieli, Pfeffikon

9.--

17.--

24.--

27.--

31.--

7

Aesch, Beromünster, Dagmersellen,

Hämikon, Hohenrain, Malters, Müswangen,

Rain, Rickenbach, Schongau, Vitznau,

Wauwil

10.--

19.--

26.--

29.--

33.--

8

Ballwil, Büron, Eich, Geuensee, Gisikon,

Hitzkirch, Honau, Knutwil, Littau, Mauensee,

Mosen, Neuenkirch, Nottwil, Oberkirch,

Root, Triengen

12.--

21.--

28.--

31.--

35.--

9

Adligenswil, Buchrain, Dierikon, Ebikon,

Emmen, Eschenbach, Hildisrieden,

Hochdorf, Inwil, Meierskappel, Sempach,

Schenkon, Udligenswil, Weggis

14.--

23.--

30.--

33.--

38.--

10

Greppen, Sursee

16.--

25.--

32.--

36.--

44.--

11

Rothenburg

18.--

27.--

34.--

40.--

48.--

12

Kriens

20.--

29.--

36.--

43.--

52.--

13

Horw

20.--

29.--

36.--

43.--

52.--

14

Meggen

20.--

29.--

36.--

43.--

52.--

15

Luzern

26.--

36.--

44.--

52.--

62.--

1.7.2007

-1-

VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

LEGENDE NUTZUNGSSTUFEN

1.1) Rohkofferung, nicht überdacht 1.2) Hartbelag oder überdacht 1.3) Hartbelag, überdacht 1.4) Hartbelag, überdacht, gute Zufahrt 1.5) Hartbelag, überdacht, Industriegeleise

-2- 1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

VI / 5

3.2 Werk-/Lagerflächen in geschlossenen Räumen

Gruppe

Gemeinden/Ortsteile

Nutzungsstufen

Mietwerte Fr./m2

2.1

2.2

2.3

2.4

2.5

1

Altbüron, Ebersecken, Grossdietwil,

Luthern, Romoos

24.--

28.--

36.--

39.--

42.--

2

Doppleschwand, Escholzmatt, Fischbach,

Hasle, Hergiswil, Kulmerau, Marbach,

Ohmstal, Roggliswil, Ufhusen, Zell

27.--

32--

41.--

46.--

50.--

3

Alberswil, Entlebuch, Flühli Dorf, Gettnau,

Herlisberg, Pfaffnau, Schüpfheim,

Schwarzenbach, Werthenstein, Winikon

30.--

36.--

45.--

51.--

58.--

4

Altishofen, Altwis, Buchs, Buttisholz,

Egolzwil, Gelfingen, Grosswangen,

Kottwil, Menznau, Retschwil, Richenthal,

Schwarzenberg, Wikon, Wilihof

33.--

40.--

50.--

57.--

65.--

5

Ermensee, Ettiswil, Flühli Sörenberg,

Gunzwil, Langnau, Nebikon, Reiden,

Römerswil, Ruswil, Sulz, Schötz, Uffikon,

Willisau-Land, Willisau-Stadt, Wolhusen

37.--

45.--

55.--

63.--

71.--

6

Neudorf, Lieli, Pfeffikon

42.--

49.--

60.--

68.--

76.--

7

Aesch, Beromünster, Dagmersellen,

Hämikon, Hohenrain, Malters,

Müswangen, Rain, Rickenbach,

Schongau, Vitznau, Wauwil

45.--

53.--

64.--

71.--

81.--

8

Ballwil, Büron, Eich, Geuensee, Gisikon,

Hitzkirch, Honau, Knutwil, Littau,

Mauensee, Mosen, Neuenkirch, Nottwil,

Oberkirch, Root, Triengen

48.--

55.--

68.--

79.--

89.--

9

Adligenswil, Buchrain, Dierikon, Ebikon,

Emmen, Eschenbach, Hildisrieden,

Hochdorf, Inwil, Meierskappel, Sempach,

Schenkon, Udligenswil, Weggis

50.--

59.--

72.--

85.--

95.--

10

Greppen, Sursee

52.--

62.--

76.--

90.--

101.--

11

Rothenburg

54.--

72.--

80.--

94.--

115.--

12

Kriens

56.--

76.--

84.--

98.--

120.--

13

Horw

56.--

76.--

84.--

98.--

120.--

14

Meggen

56.--

76.--

84.--

98.--

120.--

15

Luzern

60.--

86.--

94.--

115.--

125.--

1.7.2007

-3-

VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

LEGENDE

NUTZUNGSSTUFEN

Diese Werte

gelten

bis Raumhöhe

von 4.5 m.

Bei Überhöhe gelten

folgende Zuschläge:

2.1)

unbeheizbar, keine Transportanlagen, nicht ebenerdig

2.2)

unbeheizbar, ebenerdig oder nicht ebenerdig mit Transportanlagen

bis 5.5 m

+ 20 %

2.3)

beheizbar, keine Transportanlagen, nicht ebenerdig

bis 6.5 m

+ 40 %

2.4)

Heizung/Lüftung, Transportanlagen oder ebenerdig, einfache Infrastruktur

ab 6.5 m

+ 60 %

2.5)

Heizung/Lüftung, Transportanlagen oder ebenerdig, gute Infrastruktur

-4- 1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

VI / 5

3.3 Ateliers, Praxen, Büros

Gruppe

Gemeinden/Ortsteile

Nutzungsstufen

Mietwerte Fr./m2

3.1

3.2

3.3

3.4

3.5

1

Altbüron, Ebersecken, Grossdietwil,

Luthern, Romoos

55.--

72.--

90.--

110.--

130.--

2

Doppleschwand, Escholzmatt,

Fischbach, Hasle, Hergiswil,

Kulmerau, Marbach, Ohmstal,

Roggliswil, Ufhusen, Zell

60.--

80.--

95.--

115.--

135.--

3

Alberswil, Entlebuch, Flühli Dorf,

Gettnau, Herlisberg, Pfaffnau,

Schüpfheim, Schwarzenbach,

Werthenstein, Winikon

70.--

85.--

100.--

120.--

140.--

4

Altishofen, Altwis, Buchs, Buttisholz,

Egolzwil, Gelfingen, Grosswangen,

Kottwil, Menznau, Retschwil,

Richenthal, Schwarzenberg, Wikon,

Wilihof

80.--

95.--

110.--

130.--

150.--

5

Ermensee, Ettiswil, Flühli Sörenberg,

Gunzwil, Langnau, Nebikon, Reiden,

Römerswil, Ruswil, Sulz, Schötz,

Uffikon, Willisau-Land, Willisau-Stadt,

Wolhusen

90.--

105.--

120.--

140.--

160.--

6

Neudorf, Lieli, Pfeffikon

95.--

110.--

125.--

145.--

165.--

7

Aesch, Beromünster, Dagmersellen,

Hämikon, Hohenrain, Malters,

Müswangen, Rain, Rickenbach,

Schongau, Vitznau, Wauwil

100.--

115.--

130.--

150.--

170.--

8

Ballwil, Büron, Eich, Geuensee,

Gisikon, Hitzkirch, Honau, Knutwil,

Littau, Mauensee, Mosen,

Neuenkirch, Nottwil, Oberkirch, Root,

Triengen

105.--

120.--

140.--

160.--

180.--

9

Adligenswil, Buchrain, Dierikon,

Ebikon, Emmen, Eschenbach,

Hildisrieden, Hochdorf, Inwil,

Meierskappel, Sempach, Schenkon,

Udligenswil, Weggis

110.--

130.--

150.--

170.--

190.--

10

Greppen, Sursee

120.--

140.--

160.--

180.--

200.--

11

Rothenburg

130.--

150.--

170.--

190.--

210.--

12

Kriens

140.--

160.--

180.--

200.--

220.--

13

Horw

140.--

160.--

180.--

200.--

220.--

14

Meggen

140.--

160.--

180.--

200.--

220.--

15

Luzern

150.--

170.--

190.--

210.--

240.--

1.7.2007

-5-

VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

LEGENDE NUTZUNGSSTUFEN

3.1) einfache Ateliers 3.2) Büros oder Praxen an schlechter Lage 3.3) Büros oder Praxen, gut ausgebaut, an guter Lage 3.4) Büros oder Praxen, gut ausgebaut mit Lift, an guter Lage 3.5) Büros oder Praxen, gut ausgebaut mit Lift, an bester Lage

-6- 1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

VI / 5

3.4 Ladengeschäfte

Gruppe

Gemeinden/Ortsteile

Nutzungsstufen

Mietwerte Fr./m2

4.1

4.2

4.3

4.4

4.5

1

Altbüron, Ebersecken, Grossdietwil,

Luthern, Romoos

85.--

97.--

110.--

125.--

140.--

2

Doppleschwand, Escholzmatt,

Fischbach, Hasle, Hergiswil,

Kulmerau, Marbach, Ohmstal,

Roggliswil, Ufhusen, Zell

89.--

100.--

120.--

150.--

165.--

3

Alberswil, Entlebuch, Flühli Dorf,

Gettnau, Herlisberg, Pfaffnau,

Schüpfheim, Schwarzenbach,

Werthenstein, Winikon

92.--

107.--

130.--

155.--

180.--

4

Altishofen, Altwis, Buchs, Buttisholz,

Egolzwil, Gelfingen, Grosswangen,

Kottwil, Menznau, Retschwil,

Richenthal, Schwarzenberg, Wikon,

Wilihof

97.--

115.--

140.--

165.--

190.--

5

Ermensee, Ettiswil, Flühli Sörenberg,

Gunzwil, Langnau, Nebikon, Reiden,

Römerswil, Ruswil, Sulz, Schötz,

Uffikon, Willisau-Land, Willisau-Stadt,

Wolhusen

100.--

125.--

150.--

180.--

210.--

6

Neudorf, Lieli, Pfeffikon

105.--

130.--

155.--

185.--

215.--

7

Aesch, Beromünster, Dagmersellen,

Hämikon, Hohenrain, Malters,

Müswangen, Rain, Rickenbach,

Schongau, Vitznau, Wauwil

110.--

135.--

160.--

190.--

210.--

8

Ballwil, Büron, Eich, Geuensee,

Gisikon, Hitzkirch, Honau, Knutwil,

Littau, Mauensee, Mosen,

Neuenkirch, Nottwil, Oberkirch, Root,

Triengen

115.--

145.--

170.--

200.--

230.--

9

Adligenswil, Buchrain, Dierikon,

Ebikon, Emmen, Eschenbach,

Hildisrieden, Hochdorf, Inwil,

Meierskappel, Sempach, Schenkon,

Udligenswil, Weggis

125.--

150.--

180.--

210.--

240.--

10

Greppen, Sursee

140.--

175.--

200.--

220.--

260.--

11

Rothenburg

150.--

185.--

215.--

235.--

280.--

12

Kriens

150.--

185.--

215.--

235.--

280.--

13

Horw

150.--

185.--

215.--

235.--

280.--

14

Meggen

150.--

185.--

215.--

235.--

280.--

15

Luzern

180.--

250.--

320.--

480.--

580.--

1.7.2007

-7-

VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

LEGENDE NUTZUNGSSTUFEN

4.1) Ladengeschäfte, einfach, an ungünstiger Lage 4.2) Ladengeschäfte, einfach, an guter Lage 4.3) Ladengeschäfte, gut ausgebaut, an guter Lage 4.4) Ladengeschäfte, sehr gut ausgebaut, an bester Lage 4.5) Spezialgeschäfte, sehr gut ausgebaut, an bester Lage

-8- 1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5

3.5 Verwendung

Diese Durchschnittsmietwerte dienen in erster Linie der Mietwertfestsetzung von selbstgenutzten Flächen und Räumen. In zweiter Linie der Überprüfung von Mietzinsen von vermieteten Objekten. - Im Einzelfall dürfen abweichende Werte verwendet werden. In diesem Fall ist eine Begründung anzufügen. Insbesondere bei Neuvermietungen sind die Ansätze angemessen zu erhöhen.

3.6 Jahresmietwert Gastgewerbe (Objektart 22)

Begriff

In den Ertragswert eingeschlossen werden alle Einkünfte, die direkt aus dem Betrieb zu erzielen sind, insbesondere für:

  • Abgabe von Speisen und Getränken

  • Logis

  • Warenverkauf

Einnahmen aus Unterhaltungsautomaten (Kegelbahnen, Billard, Computerspiele, Musikautomaten, usw.) werden in der Regel nicht in die Ertragswertberechnung einbezogen. Solche Geräte sind Mobiliar und können jederzeit in oder ausser Betrieb genommen werden und sind somit mit dem Grundstück nicht fest verbunden.

Andere Erträge:

  • Personalzimmer sind nach den Ansätzen der AHV einzubeziehen: derzeit gilt der Ansatz pro Zimmer Fr./Mt 200.-- abzüglich enthaltene Möblierung/Wäsche Fr./Mt 50.-- in den Ertrag einzubeziehen Fr./Mt 150.--

  • Wirtewohnungen sind nach den Festsetzungsnormen einzubeziehen, wobei die allfällige schlechtere Qualität oder das Fehlen einer Küche zu beachten sind

1.7.2007 -9-

VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Jahresmietwert

Als Jahresmietwert gilt der mittlere, ortsübliche, für die Mieterschaft tragbare Bruttomietzins, der für Verzinsung, Amortisation, Unterhalts- und Betriebskosten aufzubringen wäre.

Vertraglich ausgewiesene Mietzinse sind auf Ortsüblichkeit zu prüfen. Beim Vergleich mit vermieteten Läden sind die höheren Kosten (Sanitär, Lüftung, Ausbau) aufzurechnen.

Als Hilfsmittel wird das folgende Benotungssystem eingesetzt.

Jahresmietwerte für Abgabe von Speisen und Getränken

System Der Jahresmietwert wird auf Grund der Anzahl der Sitzplätze aus dem erzielbaren Umsatz ermittelt.

Benotungssystem für Gastgewerbebetriebe

Allgemeines: Note 7 sehr gut Note 6 gut Note 5 übermittelmässig Note 4 mittelmässig Note 3 untermittelmässig Note 2 schlecht Note 1 sehr schlecht Es sind auch halbe Noten möglich

- 10 - 1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5

Kriterien Noten

1. Betriebsart

Sehr einfacher Beherbergungs- oder Gastwirtschaftsbetrieb, Saalbetrieb 1 Einfaches Hotel mit Einsaisonbetrieb oder einfacher Gastwirtschaftsbetrieb 2 Mittelklassehotel mit Einsaisonbetrieb oder einfaches Hotel mit Zweisaisonbetrieb, 3 Tea-Room/Café mit Küche, Ausflugrestaurant, mittlerer Gastwirtschaftsbetrieb Einfaches Ganzjahreshotel oder Mittelklassehotel mit Zweisaisonbetrieb, gehobener 4 Gastwirtschaftsbetrieb Mittelklasshotel mit Ganzjahresbetrieb, Spezialitätenrestaurant, Bergrestaurant 5 Gehobenes Hotel mit Saisonbetrieb, gehobenes Spezialitätenrestaurant 6 Gehobenes Hotel mit Ganzjahresbetrieb, Garni-Hotel, Dancing, Nachtclub, Tea-Room/Café ohne Küche, Schnellimbissrestaurant 7

2. Bauqualität und Komfortstufe

Ungeeignete Materialien, mangelhafte Bauart, Bauschäden, mangelhafte Ausbauqualität, schlechte Wärme- und Schalldämmung, ungenügende Haustechnik. - Sanitäre Anlagen und Kücheneinrichtung schlecht, fehlende Transportmittel, ungünstige Raumeinteilung. 1-7 Sehr gute Materialien, einwandfreie Bauart, keine Bauschäden, solider Ausbau, gute Wärme- und Schalldämmung, Haustechnik auf dem neuesten Stand. - Sanitäre Anlagen auf bestem Stand, modernste Küche samt Nebenräumen, gut ausgebaute Transportmittel.

3. Standort/Lage innerhalb der Gemeinde

Unattraktive Gegend, Abgelegen, Verkehrsimmissionen 1-7 Attraktive Gegend, Aussichts- oder Passantenlage, Immissionsarm

4. Lage nach Gebiet

Schlecht erschlossene ländliche Gemeinde 1 Normal erschlossene ländliche Gemeinde 2 Gemeinde, durchmischt mit Landwirtschaft, Gewerbe, Handel 3 Regional bedeutende Gemeinde 4 Vorortsgemeinde mit minderer Wohnqualität/ländl. Kleinstadt 5 Vorortsgemeinde mit hoher Wohnqualität/Kleinstadt 6 Stadt Luzern und Touristikorte 7

Als Note dient der Durchschnitt der Noten aller 4 Kriterien

1.7.2007 - 11 -

VI / 5 Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Sitzplatzberechnung

Sind die Sitzplatzzahlen für die einzelnen Lokale nicht bekannt, werden sie aus der

vorhandenen Bewirtschaftungsfläche anhand des nachfolgenden Schemas ermittelt.

Kategorie Nutzungsart

Normfläche je Sitzplatz

1. Restauration, Dancing,

1.0 - 1.5 m2

Kegelstube

2. Saal, Sitzungszimmer

1.0 - 1.2 m2

3. Garten, Salon, Halle

1.5 - 2.5 m2

Die Rahmenzahlen lassen einen Spielraum offen. Es ist zu beachten, dass in

gehobenen Lokalen den Gästen mehr Fläche zur Verfügung steht als in einfachen.

Berechnung des Jahresumsatzes

7. Ermittlung der Anzahl Sitzplätze für die einzelnen Betriebsarten

8. Festlegung der Belegung in Prozenten für die einzelnen Betriebe aufgrund der

effektiven Betriebstage pro Jahr (360 Tage = 100 %).

9. Berechnung der Zahl der benützten Sitzplätze aus 1. + 2.

10. Benotung für Betriebsart, Bauqualität, Komfortstufe,

Standort innerhalb

Gemeinde und Standort in der Region mit Teilnoten von 1 - 7

11. Umsatz je Sitzplatz und Betriebstag, aufgeteilt nach

Gastwirtschaftskategorien

aufgrund nachstehender Tabelle:

Betriebsart / Benotung

Sitzplatzumsatz je Tag in Fr.

1

2

3

4

5

6

7

1. Quartierrestaurant/Gasthof

21

24

27

30

33

36

39

2. Speiserestaurant

24

26

30

33

35

39

41

3. Tea Room, Café

14

15

18

19

21

23

25

4. Spezialitätenrestaurant/Pizzeria

31

34

39

42

46

50

54

5. Schnellimbiss/Fast-Food

38

43

48

53

57

63

68

6. Bergrestaurant

10

13

16

18

21

24

27

7. Pub/Bar/Nachtclub

Ø Tagesumsatz x

Betriebstage

8. Saalbetrieb

Ø

Umsatz x

Anzahl Anlässe

6.Platzumsatz je Lokal

Berechnung: Sitzplätze x Betriebstage x Umsatz je Platz

- 12 -

1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5

Mietzinsansätze Der Mietzinsansatz gilt für alle Lokale eines Betriebes. Er hängt von der Betriebsart und den damit verbundenen Einrichtungen ab und basiert auf einem mittleren Zinssatz.

1. Quartierrestaurant/Gasthof 7-9%

2. Speiserestaurant 8 - 10 %

3. Tea Room/Café 9 - 12 %

4. Spezialitätenrestaurant/Pizzeria 9 - 12 %

5. Schnellimbiss/Fast-Food 10 - 14 %

6. Bergrestaurant 8 - 18 %

7. Pub, Bar, Nachtclub 12 - 18 %

8. Saalbetrieb 4-8%

Die Werte sind mittlere Richtwerte und Erfahrungszahlen aus durchschnittlich frequentierten Betrieben (Zinsbasis 5.0 %). Die Tabellenwerte gelten bei Mietwertfestsetzung und zur Kontrolle bei Mieterträgen. Darin sind die Mieten für Gross- und Kleininventar nicht enthalten.

Jahresmietwert aus Logis

System Der Jahresmietwert wird aufgrund der vorhandenen Bettenzahl, der Betriebsart, der Anzahl Betriebstage und der durchschnittlichen Bettenbelegung ermittelt.

Bettenzahl Massgebend ist die vorhandene Anzahl der Betten, nicht die Zimmerzahl. Es ist zu beachten, dass heute oft Doppelzimmer an Einzelpersonen abgegeben werden müssen, besonders an Geschäftsleute. Der Preis liegt dort je Bett höher als bei Zimmern mit 2 oder mehr Betten.

Betriebsart Bei den Zimmerpreisen wird unterschieden zwischen Zimmer mit und ohne Frühstück. Zimmer mit Frühstück sind um Fr. 12.-- bis Fr. 15.-- (Buffet) teurer. Dafür ist die Miete in Prozenten des Umsatzes dort entsprechend tiefer.

Betriebstage Es ist auf die Anzahl der effektiven Betriebstage abzustellen, wobei je Monat 30 Tage gerechnet werden.

Durchschnittliche Bettenbelegung Der Prozentsatz der durchschnittlichen Bettenbelegung bezieht sich auf die Anzahl Betriebstage. Im Einzelfall ist die durchschnittliche Bettenbelegung zu erfragen.

1.7.2007 - 13 -

VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Vorgehen bei Ermittlung des Jahresumsatzes Ausgewiesene Werte: Wo eine Buchhaltung über die Logiseinnahmen geführt wird, ist bei gleichgebliebener Betriebsgrösse auf die durchschnittliche Umsatzzahl der letzten 2 Jahre abzustellen. Keine Werte ausgewiesen: Es ist auf Grund der vorbeschriebenen Kriterien die Umsatzzahl zu errechnen, wobei der durchschnittliche Preis je Bett zu erfragen oder aus Vergleichswerten anderer Betriebe zu ermitteln ist.

Abzüge von den Logiseinnahmen Da die Miete von Gross- und Kleinmobiliar wie auch das Frühstück nicht Bestandteil der Ertragswertberechnung für den Logisteil sind, werden diese Kosten wie folgt ausgeschieden:

Mobiliar

Betriebskategorie Abzug für Mobiliar luxuriöse Möblierung 23 - 25 % gehobene Möblierung 20 - 23 % durchschnittliche Möblierung 18 - 20 % sehr einfache Möblierung 15 - 18 %

Frühstück Je nach Qualität und Preisklasse ist ein Betrag von Fr. 12.-- bis Fr. 15.-- (Buffet) in Abzug zu bringen und den Einnahmen für Restauration zuzurechnen.

- 14 - 1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5

Mietzinsansätze

Betriebskategorie Mietzins in % des Nettoertrages (abzüglich Mobiliar/Frühstück)

Luxushotel (5-Stern) 25-35 %

Gehobenes Hotel (4-Stern) 20-30 %

Mittelklasshotel (3-Stern) 15-25 %

Einfaches Hotel (bis 2-Stern), gute Pension 10-15 %

einfache Pension 8-15 %

Garni-Hotel 30-40 %

1.7.2007 - 15 -

VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

- 16 - 1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 5

4. Mietwert für Tierhaltungsräume in Fr./m², Basis 5%

4.1 Schweine-, Geflügel- und

Pferdeställe unter Berücksichtigung

des

Ausbaustandards

Note für Verkehrslage

Die Qualität der Zufahrt zu den Betriebsgebäuden ist bestimmend für die Note der Verkehrslage. Bei der Beurteilung der Zufahrt ist die schlechteste Teilstrecke zu

würdigen.

Qualität der Zufahrt (schlechteste Teilstrecke)

Note

- mit Lastwagen befahrbare Strasse

4

- nur mit Traktor oder Transporter befahrbarer Weg

3

- Seilbahn

2

- Fuss- und Saumweg

1

4.2 Einfache Schweineställe

Die Mietwerte für Schweineställe sind in Fr. pro m2 Stallfläche (Liegefläche, Mist- und Futtergänge) angegeben. Inbegriffen in den Ansätzen ist die Futterküche sowie

der Futterlagerraum bis zu 20% der Gesamtfläche.

Note 4

Fr./m2

Note 3

Fr./m2

Note 2

Fr./m2

Note 1

Fr./m2

unzweckmässig

2-5-8

2-4-7

1-3-6

1-3-5

(dunkel, schlecht belüftet,

schlecht zugänglich)

mittel

11 - 14 - 17 9 - 12 - 15

8 - 10 - 12

6 - 8 - 10

zweckmässig

20 - 23 - 26 17 - 20 - 22

14 - 16 - 18

12 - 14 - 16

(hell, gut belüftet,

gut zugänglich)

1.7.2008

-1-

VI / 5

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

4.3 Moderne, spezialisierte Mastschweine-, Remonten- und

Galtschweinställe

Bewertungseinheit: Stallfläche mit Futtergang (m2)

Note 4

Fr./m2

Note 3

Fr./m2

Note 2

Fr./m2

Note 1

Fr./m2

Kaltställe (Offenfront)

- Einraum

27 - 32 - 38

23 - 27 - 32

19 - 23 - 27

16 - 20 - 23

- Zweiraum

28 - 34 - 40

24 - 29 - 34

20 - 24 - 28

17 - 20 - 24

Wärmegedämmte Ställe

- Teilspaltenboden

45 - 54 - 64

38 - 46 - 54

31 - 38 - 45

27 - 32 - 38

- Vollspaltenboden

48 - 58 - 68

40 - 49 - 58

34 - 41 - 48

29 - 35 - 41

- Legehennenställe (Volieren)

37 - 45 - 53

31 - 38 - 45

26 - 32 - 37

22 - 27 - 32

4.4 Moderne, spezialisierte Jagerställe

Bewertungseinheit: Stallfläche mit Futtergang (m2)

Note 4

Fr./m2

Note 3

Fr./m2

Note 2

Fr./m2

Note 1

Fr./m2

Kaltställe, Tiefstreue

29 - 36 - 42

25 - 31 - 36

20 - 25 - 29

18 - 21 - 25

Wärmeställe

- Teilspaltenboden

51 - 62 - 73 43 - 52 - 62

36 - 43 - 51 31 - 37 - 44

- Flachbatterien

55 - 66 - 78 47 - 56 - 66

38 - 46 - 55 33 - 40 - 47

4.5 Moderne, spezialisierte Abferkelställe

Bewertungseinheit: Stallfläche mit Futtergang (m2)

Note 4

Fr./m2

Note 3

Fr./m2

Note 2

Fr./m2

Note 1

Fr./m2

ohne Fixierung der

45 - 55 - 65

39 - 47 - 55

32 - 39 - 45

27 - 33 - 39

Muttersau

eingestreuter Nestbereich,

Entmistung von Hand

mit Kastenständen

51 - 62 -73 43 - 53 - 62

36 - 43 - 51 31 - 37 - 44

Schwemmkanal oder

Kotgraben

-2-

1.7.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

VI / 5

4.6 Geflügelställe

Bewertungseinheit ist die m2 Bruttofläche (Stallraum und Vorräume). Bei modernen

Ställen sind die mechanischen Einrichtungen für Fütterung, Tränke, Entmistung

sowie für die Nester und Eiersammlung in Legehennenställen inbegriffen.

Note 4

Fr./m2

Note 3

Fr./m2

Note 2

Fr./m2

Note 1

Fr./m2

einfache Hühnerhäuschen

- unpraktisch

4-6-8

4-6-7

3-4-5

3-4-5

- zweckmässig

9 - 10 - 11

8 - 9 - 10

6-7-8

5-6-7

moderne Geflügelställe

mit Zwangsbelüftung

- Masthallen

20 - 24 - 28

17 - 20 - 24

14 - 17 - 20

12 - 14 - 17

- Legehennenställe

23 - 28 - 33

20 - 24 - 28

17 - 20 - 23

14 - 17 - 20

(Boden-Rosthaltung)

- Legehennenställe (Volieren)

37 - 45 - 53

31 - 38 - 45

26 - 32 - 37

22 - 27 - 32

4.7 Pferdeställe

Die nachfolgenden Normen finden bei der Schätzung von Pferdeställen

Anwendung, die Teil eines Landwirtschaftsbetriebes sind und der Haltung von

Pferden dienen, die ganz oder weitgehend auf betriebseigener Futterbasis

gehalten

werden.

Note 4

Fr./m2

Note 3

Fr./m2

Note 2

Fr./m2

Note 1

Fr./m2

- unzweckmässige

8 - 13 - 18

7 - 11 - 15

6 - 9 - 13

5 - 8 - 11

- mittlere

23 - 28 - 33

20 - 24 - 28

16 - 20 - 23

14 - 17 - 20

- zweckmässige

38 - 43 - 48

33 - 37 - 41

27 - 30 - 34

23 - 26 - 29

Für kommerzielle Pensionsställe, welche diese Voraussetzungen erfüllen, gelten

folgende Mietwerte:

Fr./m2

Pensionsställe

80- 150- 200

1.7.2008

-3-

VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-4- 1.7.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5

5. Mietzinsindex Wohnen (Stand Oktober 2008)

Landesindex der Konsumentenpreise

Aug. 1939

Mai 1993 = 100

Mai 2000 = 100

Mai 2005 = 100

Jahres-

= 100

verän-

derung

in %

(Jahres-

mittel)

Jahr Mai Nov. Febr. Mai Aug. Nov. Febr. Mai Aug. Nov. Febr. Mai Aug. Nov.

1949 106.9 106.9

1.8

1950 108.8 108.8

1.9

1951 113.4 116.8

3.9

1952 118.7 118.7

5.1

1953 120.8 120.8

1.7

1954 123.0 124.8

2.1

1955 127.8 127.8

3.4

1956 131.0 131.0

2.4

1957 134.1 134.1

2.5

1958 141.1 141.1

4.3

1959 145.5 145.5

3.7

1960 148.8 148.8

2.6

1961 153.3 157.4

3.2

1962 161.4 161.4

5.0

1963 168.2 173.1

4.2

1964 179.3 179.3

6.2

1965 190.8 190.8

5.5

1966 206.1 213.5

8.1

1967 223.8 230.8

9.5

1968 239.9 246.3

7.4

1969 254.9 261.3

6.3

1970 271.2 281.3

6.5

1971 295.1 370.9

8.6

1972 319.7 328.9

8.5

1973 339.9 351.4

6.6

1974 364.8 385.6

7.6

1975 404.2 413.0

9.8

1976 418.0 420.9

4.3

1977 422.5 422.3

1.3

1.1.2009 -1-

VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Aug. 1939 Mai 1993 = 100 Mai 2000 = 100 Mai 2005 = 100 Jahres- = 100 verän- derung in % (Jahres- mittel) Jahr Mai Nov. Febr. Mai Aug. Nov. Febr. Mai Aug. Nov. Febr. Mai Aug. Nov. 1978 424.3 422.3 0.3 1979 422.8 424.3 -0.1 1980 427.5 434.5 1.1 1981 447.1 467.7 4.4 1982 494.8 509.2 9.4 1983 516.6 522.1 5.5 1984 529.0 536.2 2.5 1985 546.4 556.3 3.2 1986 567.1 575.5 3.7 1987 583.4 591.1 3.0 1988 600.3 608.0 2.8 1989 619.0 650.7 3.7 1990 677.1 713.0 8.6 1991 749.2 773.3 9.9 1992 796.5 818.5 6.9 1993 839.6 837.0 - 100.0 100.4 99.7 5.1 1994 833.6 838.2 100.6 99.3 99.6 99.8 0.6 1995 847.1 854.8 100.0 100.9 101.5 101.8 1.1 1996 857.6 862.3 101.9 102.1 102.5 102.7 1.3 1997 861.7 862.4 103.0 102.6 102.8 102.7 0.5 1998 862.5 863.4 102.9 102.7 102.9 102.8 0.1 1999 867.9 871.7 103.2 103.4 104.1 103.8 0.7 2000 880.6 897.7 104.4 104.9 105.3 106.9 100.0 100.4 101.9 1.5 2001 908.5 913.4 107.5 108.2 108.4 108.8 102.5 103.2 103.4 103.7 2.8 2002 916.9 918.3 109.0 109.2 109.3 109.4 104.0 104.1 104.3 104.3 1.0 2003 918.1 921.3 109.3 109.4 109.7 109.7 104.3 104.3 104.6 104.6 0.3 2004 927.2 940.5 110.1 110.4 111.4 112.0 105.0 105.3 106.2 106.8 1.2 2005 941.5 949.7 112.1 112.1 112.5 113.1 106.9 106.9 107.3 107.8 1.4 2006 962.4 966.0 114.1 114.6 115.1 108.8 109.3 109.7 100.9 101.3 101.7 102.2 2.0 2007 986.7 990.7 116.7 117.5 117.5 118.0 111.3 112.0 112.0 112.5 103.2 103.9 103.8 104.3 2.3 2008 1009.2 1014.81 118.8 120.2 120.9 113.2 114.6 115.2 105.0 106.3 106.9 1 August 2008

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5

1.1.2009 -3-

VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-4- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG VI / 5

6. Mietzinserhöhung/-senkung aufgrund von

Hypothekarzinsveränderungen

Überwälzungssätze gültig ab

1. Juli 1990 nach Art. 13 VMWG

Eine Hypothekarzinserhöhung

von einem viertel Prozent berechtigt in der Regel zu

einer Mietzinserhöhung von höchstens:

2 % bei Hypothekarzinssätzen von mehr als 6% 2,5% bei Hypothekarzinssätzen zwischen 5% und 6% 3 % bei Hypothekarzinssätzen von weniger als 5%

Bei Hypothekarzinssenkungen

sind die Mietzinse entsprechend herabzusetzen.

Kumulierte Senkungssätze:

Der Hypothekarzins sinkt in

% auf:

von 6.00% 5.75% 5.50% 5.25% 5.00% 4.75% 4.50% 4.25% 4.00% 3.75% 3.50% 3.25% 3.00%

6.25% 1.96

4.31

6.54

8.68

10.71 13.04 15.25 17.36 19.35 21.26 23.08 24.81 26.47

6.00%

2.44

4.76

6.98

9.09 11.50 13.79 15.97 18.03 20.00 21.88 23.66 25.37

5.75%

2.44

4.76

6.98 9.50 11.89 14.16 16.32 18.37 20.32 22.18 23.95

5.50%

2.44

4.76 7.41 9.91 12.28 14.53 16.67 18.70 20.63 22.48

5.25%

2.44 5.21 7.83 10.31 12.66 14.89 17.01 19.03 20.95

5.00%

2.91 5.66 8.26 10.71 13.04 15.25 17.36 19.35

4.75%

2.91 5.66 8.26 10.71 13.04 15.25 17.36

4.50%

2.91 5.66 8.26 10.71 13.04 15.25

4.25%

2.91 5.66 8.26 10.71 13.04

4.00%

2.91 5.66 8.26 10.71

3.75%

2.91 5.66 8.26

3.50%

2.91 5.66

3.25%

2.91

1.7.2007

-1-

VI / 5

Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Kumulierte Erhöhungssätze: Der Hypothekarzins steigt in % auf:

von 3.25% 3.50% 3.75% 4.00% 4.25% 4.50% 4.75% 5.00% 5.25% 5.50% 5.75% 6.00% 6.25%

3.00%

3.00

6.00

9.00 12.00 15.00 18.00 21.00 24.00 26.50 29.00 31.50 34.00 36.00

3.25%

3.00

6.00 9.00 12.00 15.00 18.00 21.00 23.50 26.00 28.50 31.00 33.00

3.50%

3.00 6.00 9.00 12.00 15.00 18.00 20.50 23.00 25.50 28.00 30.00

3.75%

3.00 6.00 9.00 12.00 15.00 17.50 20.00 22.50 25.00 27.00

4.00%

3.00 6.00 9.00 12.00 14.50 17.00 19.50 22.00 24.00

4.25%

3.00 6.00 9.00 11.50 14.00 16.50 19.00 21.00

4.50%

3.00 6.00 8.50 11.00 13.50 16.00 18.00

4.75%

3.00 5.50 8.00 10.50 13.00 15.00

5.00%

2.50 5.00 7.50 10.00 12.00

5.25%

2.50 5.00 7.50 9.50

5.50%

2.50 5.00 7.00

5.75%

2.50 4.50

6.00%

2.00

-2-

1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 5

7. Mietwerte von identischen Wohneinheiten

Gleiche Häuser einer Siedlung (auch gleiche Eigentumswohnungen)

Identische Objekte an gleicher Lage (Siedlung)

  • Bauwert

  • Alter

  • Nutzung

  • usw.

Haus A:

vermietet

Fr./Jahr

28’000.--

Haus B:

vermietet

Fr./Jahr

20’000.--

Haus C:

Eigennutzung

Fr./Jahr

26’000.-- (Mietwertfestsetzung)

Regel: Identische Objekte

einer Siedlung haben in etwa

  • den gleichen Mietwert

(Unterschiede anhand Mietwertfestsetzungsformular)

  • den gleichen Katasterwert

Massgebend für die Berechnung des Katasterwertes

ist die

Mietwertfestsetzung und nicht der effektiv bezahlte Mietzins!

Im obigen Beispiel somit Fr./Jahr 26’000.--

Bei vermieteten Objekten ist eine Mietwerterhebung zu erstellen!

1.1.2007

-1-

VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 6

Kapitalisierung

1. Zinssätze der Luzerner Kantonalbank ab 1975

I. Hypotheken für Wohnbauten und Landwirtschaft

Altbestände

Neubestände

Altbestände

Neubestände

Datum

% Datum

% Datum

% Datum

%

01.01.1975

6 01.01.1975

0 01.04.1975

0 01.09.1975

0 01.12.1975

6 ½ 01.04.1990

6¾

6 ½ 01.01.1991

6¼

6½

29.08.1990

7 01.01.1991

26.02.1991

8

8¼

8

01.07.1976

5 ¾ 01.07.1976

5¾

13.10.1992

7¾

01.01.1977

5 ½ 01.01.1977

5½

28.10.1992

7½

01.04.1977

5 ¼ 01.04.1977

5¼

01.01.1993

7

01.07.1977

5 01.07.1977

5

25.02.1993

6½

01.07.1978

4 ½ 01.07.1978

4½

01.01.1979

4 ¼ 01.01.1979

01.03.1979

4¼

4 01.08.1993

01.07.1993

6½

6

01.07.1979

4

01.10.1993

6

01.04.1980

4½

01.01.1980

01.10.1980

4 ½ 01.01.1994

5 01.03.1994

01.11.1993

5¾

5½

5½

01.03.1981

5

01.04.1981

15.05.1981

5½

6

27.09.1995

5¼

01.08.1981

5½

30.09.1981

6 ½ 01.01.1996

22.11.1995

5¼

5

01.03.1982

6

01.04.1996

5

01.04.1983

5 ½ 01.04.1983

04.11.1986

5 ½ 01.01.1997

5 ¼ 01.07.1997

4 ¾ 01.01.1997

4 ½ 01.05.1997

4¾

4½

01.04.1987

5¼

01.05.1988

01.10.1997

5 01.06.1998

4 ¼ 26.08.1997

4 15.01.1998

4¼

4

01.08.1988

5

17.02.1989

10.05.1989

01.08.1999

5 ½ 01.02.2000

6 01.08.2000

3 ¾ 12.04.1999

4 ¼ 29.10.1999

4 ½ 06.06.2000

3¾

4¼

4½

01.06.1989

5½

01.07.2001

4 ¼ 27.03.2001

4¼

1.7.2008

-1-

VI / 6

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

01.07.1989

6 ½ 01.03.2002

4 30.10.2001

4

01.10.1989

6

06.12.1989

01.02.1990

01.11.2002

7 01.04.2003

7 ½ 01.07.2003

31.07.2005

01.01.2007

01.03.2008

3 ¾ 06.08.2002

3 ½ 27.01.2003

3¼

3

3¼

3½

3¾

3½

(Quelle: www.lukb.ch)

II. Hypotheken für Geschäft/Gewerbe

Es ist der objektspezifische Hypothekarzinssatz anzuwenden.

-2-

1.7.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 6

2. Kapitalkosten

Der Zinssatz für die Kapitalkosten entspricht dem Zinsatz für l. Hypotheken Altbestände der Luzerner Kantonalbank. Er korrespondiert gemäss Mietrecht mit dem massgebenden Mietwert.

Bei festgesetzten Jahresmietwerten gelten die der Festsetzung zugrunde gelegten Kapitalkosten:

- Wohnen 4,5% - Geschäft, Gewerbe 5,0%

Handelt es sich um Objekte mit bevorzugter, zinsgünstiger Finanzierung (Subventionen, Sonderkonditionen, Genossenschaftsanteile, Stiftungen usw.) sind die Besonderheiten entsprechend zu berücksichtigen (kleinerer Kapitalkostensatz, tieferer Ertragswertfaktor usw.).

1.1.2007 -1-

VI / 6 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 6

3. Bewirtschaftungskosten (Zuschläge zu den

Kapitalkosten)

Bewirtschaftungskosten sind diejenigen Kosten, welche durch die ordnungsgemässe Bewirtschaftung entstehen und die dem Mieter nicht direkt überbunden werden können (Eigentümerlasten). Sie beinhalten: Betriebs-, Unterhalts- und Verwaltungskosten, Risiko für Mietzinsausfälle, Abschreibungen.

Bei der Festlegung des Kapitalisierungssatzes sind besonders zu berücksichtigen:

  • Markt (Nachfrage, Wirtschaftslage)

  • Lage

  • Objektart

  • Mieterstruktur / Mieterqualität

  • Bauart

  • Alter

  • usw.

Kriterien für einen höheren oder tieferen Kapitalisierungszuschlag:

Besonderheiten Zuschlag beim Kapitalisierungssatz viele Kleinwohnungen + Unterhaltskosten / Mietzinsrisiko / (Mieterstruktur! reger Mieterwechsel!) Amortisation / Verwaltungskosten Mietzinse eher unter den Quartierüblichen - Unterhaltskosten / Mietzinsrisiko / (langjährige Mieten) Verwaltungskosten Mietzinse eher über den Quartierüblichen + Unterhaltskosten / Mietzinsrisiko / (reger Mieterwechsel! Mieterstruktur!) Amortisation / Verwaltungskosten hoher Landwert - Der Boden muss nicht unterhalten und nicht (sehr gute Lage, hohe Lageklassenzahl) amortisiert werden. Ein grosser Teil des Mietertrages wird für die Verzinsung des Landwertes (analog Baurecht) gebraucht. Ältere Liegenschaften + Unterhaltskosten / Amortisation / (aufgestauter Unterhalt) Verwaltungskosten Parkplätze, Garagen - Unterhaltskosten / Amortisation / Verwaltungskosten / Betriebskosten Bauten mit wenig Installationen und geringem - Unterhaltskosten / Amortisation / Ausbau Verwaltungskosten / Betriebskosten

Allfällige Abweichungen bei der Wahl des Kapitalisierungssatzes gegenüber den Vorgaben sind zu begründen!

1.1.2007 -1-

VI / 6

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Kapitalisierungszuschlag

für Mehrfamilien-, Wohn-

und Geschäftshaus

mittleres wirtschaftliches Alter

bis 10 J.

bis 30 J.

bis 60 J.

älter

Art der Baute

%

%

%

%

1. Wohnbauten

Leicht oder gemischt

1.7 – 2.5

2.1 – 2.7

2.4 – 3.3

3.0 – 3.6

bis 4 Wohnungen

Leicht oder gemischt

1.9 – 2.6

2.2 – 2.9

2.6 – 3.5

3.2 – 3.8

über 4 Wohnungen

Massiv

1.2 – 1.8

1.4 – 2.1

1.8 – 2.6

2.5 – 3.3

bis 6 Wohnungen

Massiv

1.3 – 2.0

1.6 – 2.5

2.2 – 3.1

2.8 – 3.5

bis 15 Wohnungen

Massiv

1.5 – 2.2

1.8 – 2.9

2.6 – 3.3

3.0 – 3.5

über 15 Wohnugen

2. Geschäft, Gewerbe

Leicht oder

2.0 – 2.7

2.3 – 3.3

2.9 – 3.8

3.4 – 4.4

gemischt

Massiv

1.3 – 2.1

1.6 – 2.6

2.1 – 3.1

2.6 – 3.7

vorwiegend Geschäft

Massiv

1.7 – 2.6

2.1 – 3.3

2.8 – 3.7

3.2 – 4.0

vorwiegend Gewerbe

-2-

1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 6

Kapitalisierungszuschlag

für Einfamilienhaus und Eigentumswohnung

mittleres wirtschaftliches Alter

Bauart, Bauzustand

bis 10 J.

bis 30 J.

bis 60 J.

älter

Qualität, Ausbau

%

%

%

%

Leicht

1.2 – 1.8

1.4 – 2.0

1.6 – 2.2

1.8 – 2.4

Schlechte Qualität

Einfacher Ausbau

Leicht

1.1 – 1.8

1.3 – 2.0

1.5 – 2.2

1.7 – 2.4

Gute Qualität

Guter Ausbau

Gemischt

1.0 – 1.6

1.2 – 1.8

1.4 – 2.0

1.6 – 2.2

Schlechte Qualität

Einfacher Ausbau

Gemischt

0.9 – 1.5

1.1 – 1.7

1.3 – 1.9

1.5 – 2.1

Gute Qualität

Guter Ausbau

Massiv

0.7 – 1.3

0.9 – 1.5

1.1 – 1.7

1.3 – 1.9

Schlechte Qualität

Einfacher Ausbau

Massiv

0.6 – 1.2

0.8 – 1.4

1.0 – 1.6

1.2 – 1.8

Gute Qualität

Guter Ausbau

1.1.2007

-3-

VI / 6

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Kapitalisierungszuschlag für

Gastgewerbe

Zuschläge für den gastgewerblichen Anteil

Sind im gleichen Objekt andere Bewertungsanteile wie Läden,

Büro, Wirtewohnung

usw. so sind

die entsprechenden Kriterien anzuwenden.

mittleres wirtschaftliches Gebäudealter in Jahren

Bauart

bis 15

bis 25

bis 40

bis 75

über 75

leicht

2.4 – 2.6

2.6 – 2.8

2.8 – 3.0

3.0 – 3.4

3.4 – 4.0

gemischt

2.2 – 2.4

2.4 – 2.6

2.6 – 2.8

2.8 – 3.2

3.2 – 3.8

massiv

2.0 – 2.2

2.2 – 2.4

2.4 – 2.6

2.6 – 2.8

2.8 – 3.6

Allfällige Abweichungen bei der Wahl des Kapitalisierungssatzes gegenüber den

Vorgaben sind zu begründen!

-4-

1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 7

Katasterwert

1. Katasterwert mit Einbezug des Ertragswertes

Der Katasterwert wird aus Real- und Ertragswert ermittelt, darf jedoch nicht tiefer sein als der Ertragswert.

Bei der Wahl des Ertragswertfaktors EWF ist der Markt entscheidend. Es ist nicht einfach aufgrund der Abweichung zu interpolieren. Sind hohe Mieterträge berücksichtigt oder ist ein grosses Objekt (mehrere Millionen) zu beurteilen, so ist eher der höhere Wert zu berücksichtigen. Bei kleineren Renditeobjekten oder tiefen Mietzinsen gilt eher der tiefere EWF.

Kumulation von Korrekturen In der Regel ist es nicht angebracht, allfällig gerechtfertigte Korrekturen an verschiedenen Positionen (also mehrmals) zu berücksichtigen.

Falsch ist: Tiefe Mietzinse / hoher Kapitalisierungssatz und hoher EWF.

Eine Kumulation der Anpassungen ergibt sonst einen falschen Katasterwert.

1.1 Ertragswertfaktor Einfamilienhaus / Eigentumswohnung

Die Gewichtungszahl des Ertragswertes ist abhängig vom Marktwert eines Objek-tes. Die Spanne reicht in der Regel von 0.0 bis 1.0.

Marktgängige Objekte weisen eine tiefere Gewichtungszahl auf als ausgefallene. Dies wird damit begründet, dass sich der Realwert bei einer Veräusserung eines marktgängigen Objektes eher realisieren lässt als bei einem ausgefallenen.

Bei luxuriösen Objekten gilt eine tiefere Gewichtungszahl. Renditenüberlegungen sind sekundär.

Der Ertragswertfaktor kann aufgrund der Kriterien Wohngemeinde, Verkehrserschliessung, Besonnung/Sicht, Äussere Gestaltung und Funktion ermittelt werden, wobei jedes Kriterium mit 0.0 - 0.2 bewertet wird. Die Addition der Notenwerte aller fünf Kriterien ergibt die Gewichtungszahl.

1.7.2007 -1-

VI / 7 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Ertragswertfaktoren 0.0 0.1 0.2 Wohngemeinde / Lage bevorzugt günstig ungünstig Verkehrserschliessung sehr günstig mittelmässig ungünstig Besonnung/Sicht sehr günstig mittelmässig ungünstig Äussere Gestaltung sehr gefällig ansprechend ausgefallen Wohnwert hoch mittel tief

1.2 Ertragswertfaktor Mehrfamilienhaus, Geschäfts- und

Gewerbeobjekt

EW tiefer als RW:

(EW = 100%)

2 Einheiten

I

3 Einheiten

II

Basisobjekt

III

Renditen-

objekt

IV

bis 30 %

0.3 - 0.5

0.4 - 0.7

0.5 - 1.0

1.0 - 3.0

bis 60 %

0.5 - 0.7

0.7 - 1.0

1.0 - 1.5

1.5 - 3.5

bis 90 %

0.7 - 0.9

1.0 - 1.3

1.5 - 2.0

2.0 - 4.0

bis 120 %

0.9 - 1.1

1.3 - 1.6

2.0 - 2.5

(2.5 - 4.0)*

über 120 %

1.1 - 1.3

1.6 - 1.9

2.5 - 3.0

(3.0 - 4.0)*

* Bitte Grundlagenwerte wie Landwert, Mietwert und Kapitalisierungssatz prüfen!

Die obigen Gewichtungsfaktoren gelten wie folgt:

I) - Wohnhaus mit 2 gleichwertigen Wohnungen (Zweifamilienhaus)

  • Geschäfts- oder Gewerbeobjekt mit 2 in sich abgeschlossenen Raumkomplexen

II) - Wohnhaus mit 3 gleichwertigen Wohnungen (Dreifamilienhaus)

  • Geschäfts- oder Gewerbeobjekt mit 3 in sich abgeschlossenen Raumkomplexen

III) - Wohnhaus mit mehr als 3 gleichwertigen Wohnungen

  • Geschäfts- oder Gewerbeobjekt mit mehr als 3 in sich abgeschlossenen Raumkomplexen

-2- 1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 7

IV) - Grössere vermietete Wohn-, Geschäfts- oder Gewerbeobjekte sind Renditenobjekte

1.3 Ertragswertfaktor Zweitobjekte

Gewichtung des Ertragswertfaktors grundsätzlich analog Einfamilienhaus mit folgender Ausnahme: Beim Kriterium "Wohngemeinde/Lage" wird die Attraktivität des Touristikgebietes bewertet und zwar wie folgt:

- gut erschlossen, Zwei-Saisonbetrieb 0.0 - gut erschlossen, Ein-Saisonbetrieb 0.1 - wenig erschlossen, wenig Infrastruktur 0.2

1.4 Ertragswertfaktor Gastgewerbe

Ertragswert tiefer als Realwert: Ertragswertfaktor (Ertragswert = 100 %)

bis 60 % 1.5 - 2.5

bis 90 % 2.0 – 3.0

bis 120 % 2.5 – 3.5

bis 150 % 3.0 – 4.0

über 150 % 3.5 - 5.0

1.7.2007 -3-

VI / 7 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-4- 1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 7

2. Bewertung ohne Einbezug des Ertragswertes

Wird der Katasterwert ohne Einbezug des Ertragswertes ermittelt, so beträgt der Katasterwert 50 – 100% des Realwertes.

2.1 Private Anlage für Freizeit und Sport

2.1.1 Allgemeine Anlagen

Für Standort, Zweckmässigkeit, Infrastruktur, Auslastung und andere Verwendbarkeit werden Abzüge von je 0 - 10% festgesetzt.

  • Standort (Verkehrserschliessung, Lage, Immissionen, Sicht/Besonnung)

  • Zweckmässigkeit der Anlage

  • Infrastruktur (Parkraum, sanitäre Anlagen, Werkanschlüsse)

  • Auslastung der Anlage

  • Andere Verwendbarkeit der Anlage

2.1.2 Golfanlagen

Für Standort, Zweckmässigkeit, Auslastung, Wirtschaftlichkeit und Marktlage werden Abzüge von je 0 - 10% festgesetzt.

Standort Lage (Mikro-, Makrolage) Erschliessung (Wege, Zufahrten, Parkplatzmöglichkeiten, Werkanschlüsse) Immissionen Sicht / Besonnung

Zweckmässigkeit Betriebskonzept Funktionalität Qualität (The Leading Golf Courses) Unterhaltsbedarf Potenzial (Ausgestaltungsmöglichkeiten, Nutzungsmöglichkeiten)

1.7.2008 -1-

VI / 7 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Auslastung Mitgliederzahlen (früher und heute) Anderweitige Turnierangebote Nachfragepotenzial Spielbetriebdauer

Wirtschaftlichkeit Ertragssituation Pachtverträge und Entschädigungen Rückstellungen / Rekultivierung Golfshop-, Restaurant- oder Logierumsätze Personal- und Pflegeaufwand

Marktlage Zukunftsaussichten Angebot und Nachfrage

2.1.3 Prozentabzüge vom Realwert:

sehr gut 0% gut 2% befriedigend 4% unbefriedigend 6% schlecht 8% sehr schlecht 10%

Es sind auch Zwischenwerte zulässig und im Einzelfall dürfen höhere Prozentabzüge vorgenommen werden. Solche sind jedoch zu begründen.

Berechnung des Katasterwertes

Realwert 100% Abzüglich Total der Korrekturen 0 - 50% Katasterwert 50 - 100%

-2- 1.7.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

VI / 7

2.2 Industrie und Grossgewerbe

Kann der Mietwert nicht zuverlässig ermittelt werden, ist der Katasterwert auf der

Grundlage des Realwertes zu schätzen, wobei Standort und

Funktionalität

angemessen zu berücksichtigen sind.

Berechnung der Korrekturen

Der Realwert entspricht 100%. Für Mängel bezüglich Standort und Funktionalität

gelten folgende Prozentabzüge:

keine Mängel sehr gut

0%

kaum Mängel gut

1%

leichte Mängel befriedigend

2%

mittlere Mängel unbefriedigend

3%

erhebliche Mängel schlecht

4%

schwere Mängel sehr schlecht

5%

Kriterien

Für jedes der nachfolgend aufgeführten Kriterien werden die Prozentabzüge

von 0

bis 5% angewendet:

Standort

1. Arbeitsmarkt (Rekrutierung der Arbeitnehmerschaft aller Stufen)

2. Absatzmarkt (Distanz zu Verbraucherunnen und Verbrauchern)

3. Zonenzugehörigkeit (Industriezone)

4. Umgebung (Akzeptanz in der Region)

Verkehrserschliessung für Gütertransport

5. Bahnen (Gleisanschluss, Güterbahnhof)

6. Strasse (Autobahnanschluss)

Verkehrserschliessung für Personal

7. Bahn/Bus (Bahnhof- und/oder Busstation)

8. Privatverkehr (gute Zubringerstrassen)

1.7.2008

-3-

VI / 7 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Andere Verwendbarkeit

9. Grundstück (Baugrund, Form, Topografie)

10. Gebäude (Produktion, Lager, Büros)

Berechnung des Katasterwertes

Realwert 100% Abzüglich Total der Korrekturen 0 - 50% Katasterwert 50 - 100%

2.3 Transportanlagen

Der Katasterwert wird bei Transportanlagen nicht aus Real- und Ertragswert, sondern auf der Basis des Realwertes ermittelt, wobei Standort, Zweckmässigkeit der Anlage, Infrastruktur, Auslastung der Anlage und Zugehörigkeit zu einem Regionalkonzept angemessen zu berücksichtigen sind.

Berechnung der Korrekturfaktoren

Je Kriterium wird ein Abzug von 0 – 10% festgesetzt. Dieser richtet sich nach folgender Skala:

Prozentabzüge vom Realwert

sehr gut 0% gut 2% befriedigend 4% unbefriedigend 6% schlecht 8% sehr schlecht 10%

Es sind auch Zwischenwerte zulässig.

-4- 1.7.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 7

Kriterien

1.

Standort

-

Region

  • Touristische Attraktivität

  • Verkehrserschliessung/Zufahrt

2.

Zweckmässigkeit der

Anlage

-

-

Komfort

Kapazität

  • Technik/Sicherheit

3.

Infarstruktur

-

Parkraum

  • Sanitäranlagen

4.

Auslastung der Anlage

-

Nachfrage/Frequenz

  • Betriebsdauer (Saison)

5.

Regionalkonzept

-

Anschluss an weitere Transportanlagen

(Verkehrsverbund)

Berechnung des Katasterwertes

Realwert 100% Abzüglich Total der Korrekturen 0 - 50% Katasterwert 50 - 100%

1.7.2008 -5-

VI / 7 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

2.4 Ver- und Entsorgungsanlagen

Der Katasterwert wird bei Ver- und Entsorgungsanlagen nicht aus Real- und Ertragswert, sondern auf der Basis des Realwertes ermittelt, wobei Standort, Zweckmässigkeit, Infarstruktur, Auslastung und andere Verwendbarkeit angemessen zu berücksichtigen sind.

Berechnung der Korrekturfaktoren

Je Kriterium wird ein Abzug vom Realwert von 0 - 10% festgesetzt. Dieser richtet sich nach folgender Skala:

Prozentabzüge vom Realwert

sehr gut 0% gut 2% befriedigend 4% unbefriedigend 6% schlecht 8% sehr schlecht 10%

Es sind auch Zwischenwerte zulässig.

Kriterien

1. Standort - Verkehrserschliessung

  • (Personal/Güter) Zonenzugehörigkeit

2. Zweckmässigkeit der Anlage - Funktionalität

3.

Infrastruktur

-

Parkraum

  • Sanitäranlagen

  • Werkanschlüsse

4.

Auslastung der Anlage

-

Nachfrage/Frequenz

5.

Andere Verwendbarkeit

-

Grundstück

  • Gebäude/Anlagen

-6- 1.7.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 7

Berechnung des Katasterwertes

Realwert 100% Abzüglich Total der Korrekturen 0 - 50% Katasterwert 50 - 100%

2.5 Öffentliches Objekt

Wird die Analge nicht komerziell betrieben, so wird der Katasterwert ohne Einbezug des Ertragswertes auf Basis des Realwertes ermittelt, wobei Standort, Zweckmässigkeit, Infrastruktur, Auslastung und andere Verwendbarkeit des Objektes angemessen zu berücksichtigen sind.

Berechnung der Korrekturfaktoren

Je Kriterium wird ein Abzug vom Realwert von 0 – 10% festgesetzt. Dieser richtet sich nach folgender Skala:

Prozentabzüge vom Realwert

sehr gut 0% gut 2% befriedigend 4% unbefriedigend 6% schlecht 8% sehr schlecht 10%

Es sind auch Zwischenwerte zulässig.

1.7.2008 -7-

VI / 7 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Kriterien

1. Standort - Verkehrserschliessung

  • Lage

  • Immissionen

  • Sicht/Besonnung

2. Zweckmässigkeit der Anlage - Funktionalität

3.

Infrastruktur

-

Parkraum

  • Sanitäranlagen

  • Werkanschlüsse

4.

Auslastung der Anlage

-

Nachfrage/Frequenz

5.

Andere Verwendbarkeit

-

Grundstück

  • Gebäude/Anlagen

Berechnung des Katasterwertes

Realwert 100% Abzüglich der Korrekturen 0 - 50% Katasterwert 50 - 100%

-8- 1.7.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 8

Ergänzende Weisungen

1. Weisung für die Neuschatzung der

nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke ohne Bauten (Nichtüberbaute NL-Grundstücke)

1.1 Grundsätzliches

Zu schätzen sind alle nichtlandwirtschaftlichen, nichtüberbauten Grundstücke. Die Abteilung Immobilienbewertung hat die entsprechenden Listen der Objektarten Codes 01, 02, 03 ausgedruckt. Die Schätzer/innen erhalten nach dem Versand der Fragebogen an die Eigentümer/innen die Schatzungsprotokolle der entsprechenden Grundstücke. Gemäss Weisungen vom 19.9.89 werden die Grundstücke mit Tiefbauten (Code 03) erst später geschätzt. Diese Protokolle sind der Abteilung Immobilienbewertung mit entsprechendem Vermerk zurückzugeben. Dasselbe gilt für Grundstücke, die gem. § 25 SchG zusammen mit anderen Grundstücken als Betriebseinheit zu schätzen sind.

1.2 Zusammengesetzte Schatzungsgegenstände

Bei zusammengesetzten Schatzungsgegenständen gemäss § 24 SchG ist die Neuschatzung aufgrund der vorherrschenden Hauptnutzungsart vorzunehmen. Diese wird aufgrund des höchsten Anteils am Katasterwert bestimmt. Es ist zu beachten, dass das ganze Grundstück als Schatzungsgegenstand gilt. Entweder wird demnach das ganze Grundstück jetzt neu geschätzt, oder aber die Neuschatzung wird in einem späteren Zeitpunkt vorgenommen.

Bei zusammengesetzten Schatzungsgegenständen sind alle Teilflächen und/oder Teilwerte separat auszuscheiden. Wichtig ist die korrekte Gliederung und Auflistung der verschiedenen Grundstückteile.

1.3 Abgrenzung landwirtschaftliche/nichtlandwirtschaftliche

Grundstücke

  1. a) Bisher landwirtschaftlich geschätzte Grundstücke (Codes 40 - 49) Bisher landwirtschaftlich geschätzte Grundstücke bleiben weiterhin landwirtschaftlich geschätzt (landw. Ertragswert). Dies gilt insbesondere für

1.1.2009 -1-

VI / 8 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Grundstückteile, die im Detailprotokoll geschätzt waren, jedoch im Schatzungsentscheid nicht ausgeschieden waren. Hier ist die Korrektur auf Seite 1 anzubringen und der Code zu präzisieren (Bewertung nach Register V).

  1. b) Bisher nicht landwirtschaftlich geschätzte Grundstücke in einer Landwirtschaftszone Wenn das Grundstück heute in einer Landwirtschaftszone liegt und die Bewertung als nichtlandwirtschaftliches Grundstück vor der Planungsmassnahme erfolgte, ist das Grundstück oder die entsprechende Fläche davon neu landwirtschaftlich zu schätzen.

Der/Die Schätzer/in geht folgendermassen vor:

  • Bei ganzem, selbständigem Grundstück Rückweisung mit grünem Meldeformular,

  • Bei Teilfläche eines nichtlandwirtschaftlichen Grundstückes Bewertung durch den Schätzer nach den Ansätzen und Normen des Registers V.

Wenn das Grundstück heute in einer Landwirtschaftszone liegt, der Grund für eine nichtlandwirtschaftliche Schatzung jedoch nach der Planungsmassnahme in Kraft trat, ist das Grundstück weiterhin nichtlandwirtschaftlich zu schätzen. Der neu festgesetzte Katasterwert darf nicht tiefer sein als der bisherige.

2. Weisung über Grundstücke, die sich in Überbauung

befinden

2.1 Problemstellung

Bei den Vorbereitungsarbeiten oder bei der Schatzung der nichtüberbauten Grundstücken zeigt es sich, dass einzelne Grundstücke sich in Überbauung befinden oder bereits überbaut sind.

Es stellt sich die Frage, ob in diesen Fällen zwei Schatzungen nötig sind, nämlich 1. als nichtüberbautes und 2. als überbautes Grundstück.

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 8

2.2 Lösung

Wenn aus den Akten (Fragebogen) oder aus Auskünften der Gemeindefachleute hervorgeht, dass das Inkraft-ab-Datum der Neuschatzung als unüberbautes Grundstück und als überbautes Grundstück im gleichen Jahr liegen würde, kann auf die Neuschatzung als unüberbautes Grundstück verzichtet werden. In diesen Fällen unterbindet die Abteilung Immobilienbewertung die Neuschatzung bei Erhalt des Fragebogens oder der/die Schätzer/in schickt die Schatzungsunterlagen mit entsprechendem Hinweis auf dem Formular "Rückweisung von Schatzungsakten an Schätzer mba zwecks Abklärung/Information" zurück.

In berechtigten Einzelfällen kann die Abteilung Immobilienbewertung, der/die Eigentümer/in oder eine Behörde die Schatzung als nichtüberbautes Grundstück verlangen.

2.3 Weisungen

Grundstücke, die sich in Überbauung befinden oder bereits überbaut sind, erhalten keine Neuschatzung als nichtüberbautes Grundstück, wenn das Inkraft-ab-Datum der Neuschatzung als nichtüberbautes Grundstück und als überbautes Grundstück im gleichen Jahr liegen würde.

In berechtigten Ausnahmefällen kann die Abteilung Immobilienbewertung, der/die Eigentümer/in oder eine Behörde die Schatzung als nichtüberbautes Grundstück verlangen.

3. Weisung über Bewertung von nichtüberbautem Land im

"übrigen Gemeindegebiet"

3.1 Sachverhalt

Das Verwaltungsgericht hat in seinem Urteil vom 7. September 1993 festgestellt:

  • Die Weisungen zum Schatzungsgesetz, Register III/2, dürfen nicht in jedem Falle angewandt werden.

  • Der Verkehrswert sei nur dann als Bauland zu schätzen, wenn die mögliche künftige Nutzung als Bauland mit einem Rechtsanspruch verbunden sei oder mit erheblicher Wahrscheinlichkeit zu erwarten sei.

  • Die Wahrscheinlichkeit der künftigen besseren Nutzung sei im Einzelfall zu prüfen.

1.1.2009 -3-

VI / 8 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

  • Wenn die künftige bessere Nutzung nicht nachgewiesen sei, könne der Katasterwert (Verkehrswert) nicht als "Spekulationswert" festgelegt werden. Dies gelte auch dann, wenn der/die Erwerber/in seinerzeit einen höheren als einen landwirtschaftlichen Verkehrswert bezahlt habe.

3.2 Wie schätzt die Abteilung Immobilienbewertung solche

Grundstücke inskünftig?

Generell dürfen die Weisungen zum Schatzungsgesetz angewandt werden, wenn die Zuordnung zu einer Bauzone in den nächsten 20 Jahren wahrscheinlich ist.

Im Einzelfall ist eine Stellungnahme des Gemeinderates einzuholen.

Wenn der Gemeinderat die künftige Nutzung als Bauland verneint, ist der Katasterwert aufgrund der heutigen Nutzung festzulegen, beispielsweise als:

  • landwirtschaftlicher Verkehrswert (Fr/m2 10.-- bis 20.--)

  • Lagerplatz für Gewerbe oder Industrie

  • Anlage für Freizeit und Sport (z.B. bei Badeplatz, Pferdesportanlage, usw.)

In allen diesen Fällen darf kein landwirtschaftlicher Objektarten-Code verwendet werden, sondern je nachdem Codes 01, 02, 03.

4. Weisung über die Schatzungspraxis bei

Miteigentumsgrundstücken

4.1 Ausgangslage

Seit einiger Zeit vergeben die Grundbuchämter bei Grundstücken im Miteigentum je Miteigentumsanteil eine separate Grundbuchnummer im Bereich ab 50000. Diese Miteigentumsgrundstücke müssen zwingend einen eigenen Katasterwert aufweisen.

-4- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 8

Der Liegenschaftsbeschrieb sieht ähnlich aus wie bei Stockwerkeigentum, z.B.:

Stammgrundstück: Grundstück Nr. 5312 Fildernstrasse Stammgrundstück zu Miteigentum Autoeinstellhalle

Miteigentumsgrundstück: Grundstück Nr. 50247 Fildernstrasse Miteigentum an GRDST 5312 1/14 Anteil Autoeinstellplatz

4.2 Betreffend Schatzung von Miteigentumsgrundstücken gilt deshalb

folgende Weisung:

Miteigentumsgrundstücke ohne Zuweisung einer Sondernutzung

  • Für das Stammgrundstück wird der Katasterwert nach den Richtlinien der betreffenden Objektart festgesetzt.

  • Der festgesetzte Katasterwert wird im Stammgrundstück auf "Null" gesetzt.

  • Die Miteigentumsgrundstücke erhalten den anhand des Miteigentumsanteils vom Katasterwert des Stammgrundstücks abgeleiteten Katasterwert.

  • Weder beim Stammgrundstück noch beim Miteigentumsgrundstück werden die Bewertungsgrundlagen ausgedruckt.

Miteigentumsgrundstücke mit Zuweisung einer Sondernutzung

  • Für das Stammgrundstück wird lediglich - analog StWE - der Realwert festgesetzt.

  • Der festgesetzte Realwert wird im Stammgrundstück auf "Null" gesetzt. Der Katasterwert der Miteigentumsgrundstücke wird analog der Stockwerkeigentumsgrundstücke festgesetzt. Es ist das Einlageblatt "Miteigentum" zu verwenden. Dieses ist ähnlich demjenigen "Stockwerkeigentum".

  • Allfällige Mehr- oder Minderwerte (Mitanteilskorrekturen, Ausbauten, usw.) sind im Realwert zu berücksichtigen.

1.1.2009 -5-

VI / 8 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

5. Ergänzende Weisung zum Beschlussprotokoll der

Besprechung vom 6. April 1989 betreffend "Vorgehen bei der Neuschatzung zusammengesetzter Schatzungsgegenstände"

5.1 Problematik

In diesem Beschlussprotokoll wurde festgehalten,

12. Jedes Grundstück, das gemäss § 24 ein Schatzungsgegenstand ist, muss in

seiner Gesamtheit der Neuschatzung unterzogen werden.

13. Separate Neuschatzung einzelner Grundstückteile und separate Verwaltung

der entsprechenden In-Kraft-ab-Daten ist nicht erlaubt. Dies gilt auch für Grundstücke, die landwirtschaftliche und nichtlandwirtschaftliche Anteile aufweisen.

14. Bei der Feststellung, ob bei einer Revisionsschatzung die Abweichung

weniger als 30 % beträgt und somit keine Neuschatzung auszulösen ist, ist als Vergleich der Wert des Gesamtgrundstückes heranzuziehen.

Diese Weisung wurde für die Neuschatzung der nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke ab dem Jahre 1989 erlassen. Sie hat heute grundsätzlich noch Gültigkeit.

Nach Auskunft des Rechtsdienstes der Dienststelle Steuern lässt sich allerdings keine gesetzliche Bestimmung herleiten, dass die verschiedenen Schatzungsgegenstände innerhalb eines Grundstückes zwingend gleichzeitig geschätzt werden müssten. Eine Lockerung dieser Regelung ist daher aus verwaltungs-ökonomischen Gründen angebracht.

Insbesondere werden bei der landwirtschaftlichen Neuschatzung nichtlandwirtschaftliche Schatzungsgegenstände nur dann neu geschätzt, wenn Revisionsgründe oder Zweckänderungen vorliegen.

-6- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 8

5.2 Weisung

Ein zusammengesetzter Schatzungsgegenstand wird auf Grund der Hauptnutzungsart als ganzes geschätzt. Wobei bei Neuschatzung rechtskräftige Teilwerte, die noch aktuell sind, übernommen werden können.

Die Hauptnutzungsart wird wie folgt bestimmt:

  • Bei landwirtschaftlichen Betrieben gilt als Hauptnutzungsart der Objektartencode 40 auch dann, wenn eine andere Nutzung den höchsten Anteil am Katasterwert einnimmt.

  • Bei den übrigen Grundstücken wird die Hauptnutzung aufgrund des höchsten Anteils am Katasterwert bestimmt.

Die Inkraftsetzung der Katasterschatzung erfolgt nach der Regelung des Schatzungsgrundes:

  • Neuschatzung gemäss § 8 SchG: Datum der Verfahrenseröffnung

  • Revisionsschatzung gemäss § 9 SchG: Eintritt des Revisionsgrundes

  • Berichtigung gemäss § 10 SchG: Datum der Verfahrenseröffnung

Bereits vorliegende Teilwerte werden übernommen, so fern deren Aktualität offensichtlich ist. Der Entscheid liegt beim Schatzungsexperten / Schätzer.

Luzern, 10. Mai 2000 Ge/Pl

6. Weisung betreffend WEG / KWE Bauten

6.1 Ausgangslage

Bei WEG/KWE Liegenschaften sind die vorgegebenen Kostenmieten gemäss Lastenplan des Bundesamtes für Wohnungswesen am Markt heute meist nicht mehr realisierbar. Der Bund verbilligt zwar die Wohnungen mittels eines rückzahlbaren und verzinslichen Darlehens, um die sogenannte Grundverbilligung. Selbst diese grundverbilligten Mietzinse akzeptiert der heutige Markt teilweise nicht mehr. Die ausbezahlte Grundverbilligung, dies hält der Bund ausdrücklich fest, ist ein Darlehen. Die Grundverbilligung ist deshalb kein Ertrag aus Mieten im üblichen Sinne.

Bei bisheriger Praxis wird die Katasterschatzung auf Grund der Kostenmiete

1.1.2009 -7-

VI / 8 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

vorgenommen. Daraus ergeben sich ausschliesslich Ertragswertschatzungen. Diese sind in der Regel höher als die vom Bundesamt genehmigten Anlagekosten. Dies kann aber nicht im Sinne des Gesetzgebers sein.

6.2 Neue Praxis

Es drängt sich deshalb eine Praxisänderung bei der Bewertung dieser Liegenschaften auf. Zukünftig gilt folgende Bewertungspraxis:

1. Realwert

Neubauten: Für die Berechnung des Realwertes sind die vom Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) genehmigten Anlagekosten inkl. Landwert massgebend. Ausnahmen müssen begründet werden. Bestehende Objekte: Gemäss Basisobjekt

2. Ertragswert

Neubauten: Zur Berechnung des Ertragswertes werden die grundverbilligten Mieten im Durchschnitt der ersten zehn Jahre herangezogen und der ausgewiesene Hyposatz gemäss Lastenplan BWO berücksichtigt.

Bestehende Objekte: Bauten bis zu einem Alter von 10 Jahren werden wie Neubauten berechnet. Allfällige vom BWO genehmigte Systierungen im Anstieg der Mieten sind zu berücksichtigen.

Bauten ab dem 11 Jahr werden bis zur Entlassung aus dem WEG / KWE nach den aktuellen Jahresmietzinsen am Bewertungsstichtag berechnet.

-8- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 8

6.3 Revisionsgründe

Für alle WEG / KWE-Objekte gelten grundsätzlich die Revisionsgründe gemäss § 9 SchG und § 3 SchV.

Bei Objekten die von der Entschuldungsaktion des Bundes betroffen sind, ist zu überprüfen ob sich daraus ein Revisionsgrund ergibt.

Eine Entlassung von Bauten aus dem WEG / KWE ist ein zwingender Revisionsgrund.

6.4 Bewertung

Entlassene und / oder eventuell auch entschuldete Objekte sind als übliche Renditeobjekte gemäss geltender Schatzungspraxis zu bewerten.

6.5 Organisation

Ab sofort werden alle WEG / KWE Bauten durch Spezialschätzer geschätzt

Luzern, 29. September 2000 Ge/Pl

1.1.2009 -9-

VI / 8 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

- 10 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 9

Listen / Verzeichnisse

1. Landesindex der Konsumentenpreise

Totalindex (Stand Oktober 2008)

Basis Dezember 2005 = 100

Jahres- Verän- Jahr Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. mittel derung in % zu Vorj. (Jahres- mittel) 2006 99.8 100.1 100.0 100.9 101.1 101.0 100.4 100.5 100.3 100.7 100.6 100.6 100.5 1.1 2007 99.9 100.1 100.2 101.3 101.6 101.7 101.1 101.0 101.1 101.9 102.4 102.6 101.2 0.7 2008 102.3 102.5 102.8 103.6 104.5 104.6 104.2 103.9 104.0 104.6

Basis Mai 2000 = 100

Jahres- Verän- Jahr Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. mittel derung in % zu Vorj. (Jahres- mittel) 2000 100.0 100.4 100.4 100.2 100.7 100.6 101.1 101.0 1.6 2001 100.9 100.8 100.9 101.2 101.8 102.0 101.8 101.2 101.4 101.2 101.4 101.3 101.3 1.0 2002 101.4 101.4 101.5 102.3 102.4 102.3 101.8 101.7 101.9 102.5 102.3 102.2 102.0 0.6 2003 102.3 102.4 102.8 103.0 102.8 102.9 102.0 102.3 102.4 102.9 102.8 102.8 102.6 0.6 2004 102.5 102.5 102.7 103.6 103.8 104.0 102.9 103.3 103.3 104.3 104.4 104.2 103.4 0.8 2005 103.7 103.9 104.2 105.0 104.9 104.7 104.1 104.3 104.7 105.7 105.4 105.2 104.7 1.2 2006 105.0 105.4 105.3 106.2 106.4 106.3 105.6 105.8 105.6 105.9 105.9 105.9 105.8 1.1 2007 105.2 105.4 105.4 106.6 106.9 107.0 106.4 106.3 106.4 107.3 107.8 108.0 106.5 0.7 2008 107.7 107.9 108.2 109.1 109.9 110.1 109.6 109.4 109.5 110.1

1.1.2009 -1-

VI / 9 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Basis Mai 1993 = 100

Jahres- Verän- Jahr Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. mittel derung in % zu Vorj. (Jahres- mittel) 1993 98.5 99.1 99.6 99.9 100.0 100.0 99.9 100.4 100.3 100.4 100.3 100.4 99.9 3.3 1994 100.5 100.9 100.9 101.0 100.4 100.5 100.5 100.9 100.9 100.9 100.8 100.8 100.8 0.9 1995 101.5 102.5 102.5 102.6 102.4 102.6 102.5 102.9 103.0 102.8 102.8 102.8 102.6 1.8 1996 103.1 103.3 103.4 103.5 103.2 103.4 103.2 103.5 103.5 103.7 103.5 103.6 103.4 0.8 1997 103.9 104.1 104.0 104.1 103.8 103.9 103.7 104.0 104.0 104.0 103.9 104.0 103.9 0.5 1998 104.0 104.1 104.0 104.1 103.8 104.0 103.8 104.1 104.0 104.0 103.8 103.8 104.0 0.0 1999 104.0 104.4 104.5 104.7 104.4 104.6 104.6 105.1 105.3 105.3 105.2 105.6 104.8 0.8 2000 105.7 106.1 106.0 106.1 106.1 106.5 106.6 106.3 106.8 106.7 107.2 107.1 106.4 1.6 2001 107.1 106.9 107.1 107.4 108.0 108.2 108.0 107.4 107.5 107.4 107.5 107.5 107.5 1.0 2002 107.6 107.6 107.6 108.6 108.7 108.5 107.9 107.9 108.1 108.7 108.5 108.4 108.2 0.6 2003 108.5 108.6 109.1 109.3 109.1 109.1 108.2 108.5 108.6 109.2 109.1 109.1 108.9 0.6 2004 108.7 108.7 109.0 109.9 110.1 110.3 109.2 109.6 109.6 110.6 110.7 110.5 109.7 0.8 2005 110.0 110.3 110.5 111.4 111.3 111.1 110.5 110.6 111.1 112.1 111.8 111.6 111.0 1.2 2006 111.4 111.8 111.7 112.6 112.8 112.8 112.0 112.2 112.0 112.4 112.3 112.3 112.2 1.1 2007 111.6 111.8 111.9 113.1 113.4 113.5 112.8 112.7 112.8 113.8 114.3 114.6 113.0 0.7 2008 114.3 114.4 114.8 115.7 116.6 116.8 116.3 116.0 116.1 116.7

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 9

Basis Dezember 1982 = 100

Jahres- Verän- Jahr Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. mittel derung in % zu Vorj. (Jahres- mittel) 1986 108.5 108.4 108.6 108.5 108.2 108.2 107.6 107.9 108.0 108.1 108.3 108.5 107.4 0.8 1987 109.2 109.5 109.7 109.8 109.2 109.5 109.6 110.0 109.7 110.2 110.6 110.6 109.8 1.4 1988 110.9 111.4 111.7 111.9 111.6 111.8 111.5 111.9 112.0 112.1 112.5 112.8 111.8 1.9 1989 113.4 113.9 114.2 114.8 114.9 115.1 114.9 115.3 115.8 116.2 117.6 118.4 115.4 3.2 1990 119.1 119.5 119.9 120.2 120.7 120.9 121.0 122.3 122.8 123.6 124.7 124.7 121.6 5.4 1991 125.7 126.9 126.9 127.2 128.3 128.8 128.9 129.6 129.8 129.9 131.5 131.2 128.7 5.9 1992 131.8 132.7 133.1 133.3 133.7 134.2 133.8 134.2 134.3 134.5 135.8 135.7 133.9 4.0 1993 136.4 137.2 138.0 138.4 138.5 138.4 138.3 139.0 138.9 139.0 138.9 139.0 138.3 3.3 1994 139.2 139.8 139.8 139.8 139.0 139.2 139.2 139.7 139.8 139.7 139.6 139.6 139.5 0.9 1995 140.6 141.9 141.9 142.1 141.8 142.1 142.0 142.4 142.6 142.4 142.3 142.3 142.0 1.8 1996 142.7 143.0 143.2 143.4 142.8 143.1 142.9 143.3 143.4 143.6 143.3 143.4 143.2 0.8 1997 143.9 144.2 144.0 144.1 143.7 143.8 143.7 144.0 144.0 144.0 143.9 144.0 143.9 0.5 1998 144.0 144.1 144.0 144.1 143.8 144.0 143.8 144.2 144.1 144.0 143.8 143.8 144.0 0.0 1999 144.1 144.5 144.7 144.9 144.6 144.8 144.8 145.5 145.8 145.8 145.7 146.2 145.1 0.8 2000 146.3 146.9 146.8 147.0 146.9 147.4 147.6 147.2 147.9 147.7 148.5 148.3 147.4 1.6 2001 148.2 148.0 148.3 148.7 149.5 149.8 149.5 148.7 148.9 148.7 148.9 148.8 148.8 1.0 2002 149.0 149.0 149.0 150.3 150.5 150.3 149.5 149.4 149.6 150.5 150.2 150.2 149.8 0.6 2003 150.3 150.4 151.0 151.3 151.1 151.1 149.9 150.2 150.4 151.2 151.0 151.0 150.7 0.6 2004 150.5 150.6 150.9 152.1 152.5 152.8 151.2 151.7 151.7 153.2 153.3 153.1 152.0 0.8 2005 152.3 152.7 153.1 154.3 154.2 153.8 153.0 153.2 153.9 155.2 154.8 154.6 153.7 1.2 2006 154.3 154.8 154.6 155.9 156.3 156.2 155.1 155.4 155.1 155.6 155.5 155.6 155.4 1.1 2007 154.5 154.8 154.9 156.6 157.0 157.2 156.3 156.1 156.2 157.6 158.3 158.7 156.5 0.7 2008 158.2 158.4 159.0 160.2 161.5 161.8 161.1 160.6 160.8 161.7

1.1.2009 -3-

VI / 9 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-4- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 9

2. Objektarten-Codes

Code Objektart Nichtüberbaute NL-Grundstücke 01 nichtüberbautes Grundstück 02 nichtüberbaubares Grundstück 03 Grundstück mit Tiefbauten 04 Bestockte Fläche

Wohnobjekte 10 Einfamilienhaus 11 StWE für Wohnzwecke

12 Mehrfamilienhaus / Wohn- und Geschäftshaus 13 Zweitobjekt Wohnhaus 14 Zweitobjekt StWE 15 Nebenbaute 16 Nebenbaute StWE

Geschäft / Gewerbe / Industrie 20 Geschäftshaus / Wohn- und Geschäftshaus 21 StWE für Geschäftszwecke 22 Gastgewerbebaute 23 Private Anlage für Freizeit und Sport 24 Gewerbebaute 25 Industrie- und Grossgewerbebaute 26 Nebenbaute 27 Gärtnerei

Öffentliche Objekte 30 Verwaltungsbaute 31 Schulbaute 32 übrige öffentliche Baute 33 kirchliche Baute 34 Ent- und Versorgungsanlage

1.1.2007

Umschreibung / Beispiele

Bauland, Baurechtsland Park, Spielplatz, Uferanlage Parkplatz, Sportanlage, Lagerplatz, Kiesgrube ehemals Wald ohne amtl. Feststellung

(ev. mit Anteil Kleinwohnung oder Gewerbe 1) Eigentumswohnung, Terrassenwohnung, ev.Reiheneinfamilienhaus (ev. mit Anteil Geschäft/Gewerbe 2)

Ferienhaus, Wochenendhaus Eigentumswohnung für Ferien/Wochenende Garage, Einstellhalle, Wasch-, Holzhaus, Gartenhaus Garage, Einstellhalle, Bastelraum

(ev. mit Anteil Wohnungen 3)

Büro, Laden, Gewerberaum, Atelier, Praxis Hotel, Restaurant, Café Tennishalle, Campinganlage, Vereinshaus

(ev. mit Anteil Wohnungen 4), Parkhaus (ev. mit Anteil Wohnungen 5) Lagergebäude, Betriebsgebäude, Garage, Einstellhalle alle Betriebsarten, Baumschule

Gemeindehaus, Gerichtsgebäude, Werkhof Kindergarten, Berufsschule, Universität öffentl. + privates Heim, Klinik, Kurhaus, Jugendhaus nur für Kultuszwecke (Kirche, Kapelle) ARA, Wasserversorgung, Stromversorgung, Gas, Telekommunikation

-1-

VI / 9

Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Landwirtschaftliche Objekte

40

Landwirtschaft allgemein

Sammelcode für Grdst mit mehreren landw.Nutzungsarten

41

Wohnhaus

Bauernhaus, ev. mit Zusatzwohnungen

42

spezialisiertes Ökonomiegebäude

Intensivbetriebe (Rinder-, Schweinemast-, Legehennenstall)

43

übriges Ökonomiegebäude

Scheune, Remise, Hühnerhaus, Weidstall

44

Hofraum und Gebäudeplatz

Gebäudegrundfläche, Verkehrsfläche

45

Acker, Wiese, Weide

(auch für Freilandgemüseanbau)

46

Alpweide

47

Streueland

Feldgehölz

48

Intensivobstanlage

Kirsch-, Apfelkultur

49

Reben

Weinberg, Rebland

Wald

51

Wald

(Wald im Eigentum von NP)

53

öffentlicher Wald

(Wald im Eigentum von JP)

Rechte

60

Rechte

Korporationsrecht, Holzgerechtigkeit,Viehauftriebsrecht

61

Baurechtsland BGBB unterstellt

Land z.G. Baute in L-Zone und BGBB unterstellt

übrige nichtüberbaute

Grundstücke

70

Verkehrsfläche

Strasse, Platz, Weg

71

Gewässer

See, Fluss, Bach, Teich

72

unkultiviertes Gebiet

Feld, Sumpf, Geschiebe, Geröll

1

Anteil Kleinwohnung oder Gewerbe darf nicht mehr als 1/3 (Jahresmietwert) betragen,

ansonsten Code 12 oder 24

2

Anteil Geschäft/Gewerbe (Jahresmietwert) darf nicht mehr als 1/3 der Liegenschaft betragen,

ansonsten Code 20

3

Anteil Wohnen (Jahresmietwert) darf nicht über 2/3 der Liegenschaft beanspruchen,

ansonsten Code 12

4

Anteil Wohnen (Jahresmietwert) darf nicht über 2/3 der Liegenschaft beanspruchen,

ansonsten Code 10 oder 12

5

Anteil Wohnen (Jahresmietwert) darf nicht über 2/3 der Liegenschaft beanspruchen,

ansonsten Code 10 oder 12

-2-

1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 9

3. Eigentümer-Codes

Vorbemerkung Der Eigentümer-Code besteht aus 3 Stellen, wovon die ersten zwei die Eigentümerart, die dritte Stelle den Wohnsitz bestimmt.

Code A) Eigentümerart

1. Alleineigentum

10X Natürliche Person Juristische Personen

  1. a) des zivilen Rechts

20X Verein 21X Stiftung 22X Pensionskasse und Personalfürsorgestiftung 30X Aktiengesellschaft / GmbH 31X Genossenschaft, allgemeine 32X Baugenossenschaft

  1. b) des öffentlichen Rechts

40X Bund und Anstalten des Bundes 41X Kanton Luzern und Anstalten des Kantons Luzern 42X Einwohnergemeinde 43X Bürgergemeinde 44X Korporationsgemeinde / Zwinggemeinde / Genossenschaftkorporation 45X Kirchliche Gemeinde, Körperschaft oder Stift/Stiftung 46X Pensionskasse einer öffentlichen Anstalt 47X Übrige JP des öffentlichen Rechts

2. Gemeinschaftliches Eigentum

50X Eheleute 51X Erbengemeinschaft

1.1.2007 -1-

VI / 9 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

52X Einfache Gesellschaft 53X Personengesellschaft (Co, Cie, usw.)

B) Wohnsitzprinzip

XX1 Wohnsitz im Kanton Luzern XX2 Wohnsitz in der übrigen Schweiz XX3 Wohnsitz im Ausland XX4 Wohnsitz nicht zuweisbar

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 9

4. Abkürzungen im Schatzungsprotokoll

KONSTRUKTION / AUSBAU TUMBLER TU BETON B TROG TR KALKSANDSTEIN MK WÄSCHETROCKNER WTR BACKSTEIN MB STAHL ST KÜCHE HOLZ H ELEMENTE E ZWEI-SCHALEN-MAUERWERK 2S-MW GRANITABDECKUNG GA AUSSENDÄMMUNG AD WANDSCHRANK WS UNTERDACH UD PLATTEN-HERD PL-H GLAS GL HERD MIT GLASKERAMIK GK EINFACHVERGLASUNG EV GLASKERAMIK-RECHAUD GKR DOPPELVERGLASUNG DV DAMPFABZUG DA ISOLIERVERGLASUNG IV HOCHBACKOFEN HBO LAMELLENSTOREN LAM STEAMER ST ROLLLADEN ROL MIKROWELLE MW JALOUSIEN/KLAPPLADEN JL / KL GESCHIRRWASCHAUTOMAT GWA GASZENTRALHEIZUNG GAS-ZH KÜHLSCHRANK KS OELZENTRALHEIZUNG OEL-ZH TIEFKÜHLSCHRANK TK WÄRMEPUMPE WP FOOD-CENTER FC KOCHINSEL KI SANITÄR BADEWANNE BAD ZUSATZNUTZUNG DUSCHE DU CHEMINÉE CH DAMPFDUSCHE D-DU CHEMINÉE-OFEN CO WASSERKLOSETT WC KACHELOFEN KO DUSCH WC WC-AUT WINTERGARTEN WG PISSOIR PIS GARTENSITZPLATZ GS BIDET BI PERGOLA PG WASCHTISCH LAV BALKON BK DOPPELWASCHTISCH D'LAV TERRASSE TER BOILER BOIL WHIRLPOOL WP SCHWIMMBECKEN SB WASCHKÜCHE ALARMANLAGE AA WASCHMASCHINE WM ZENTR. STAUBSAUGERANLAGE ZS

1.1.2009 -1-

VI / 9 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10

Steuerrecht

1. Mietwertverordnung

vom 31. Oktober 2000*

I. Berechnung des Mietwertes

§1 Ordentliche Bemessung Der steuerbare Mietwert von selbstgenutzten nichtlandwirtschaftlichen Liegenschaften bemisst sich nach den gemäss Anhang 1 dieser Verordnung festgelegten Prozenten des Mietwertes, der dem letzten rechtskräftigen und von Grund auf neu ermittelten Katasterwert gemäss Schatzungsgesetz vom 27. Juni 19611 zugrunde liegt. 2 Der steuerbare Mietwert von selbstgenutzten landwirtschaftlichen Betriebswohnungen bemisst sich nach den gemäss Anhang 2 dieser Verordnung festgelegten Ansätzen. 3 Der steuerbare Mietwert von selbstgenutzten nichtlandwirtschaftlichen Liegenschaften im Baurecht bemisst sich nach Absatz 1 unter Abzug der geleisteten Baurechtszinsen.

§2 Ausserordentliche Bemessung 1 Die Veranlagungsbehörde hat den steuerbaren Mietwert durch Vergleich mit Mietzinsen oder Mietwerten für ähnliche Objekte in gleicher Lage oder durch Schätzung zu ermitteln, wenn a. Steuerpflichtige glaubhaft machen, dass der nach § 1 berechnete Mietwert 70 Prozent der mittleren Marktmiete in der Steuerperiode übersteigt, b. der nach § 1 berechnete Mietwert offensichtlich von 70 Prozent der mittleren Marktmiete in der Steuerperiode abweicht, c. Steuerpflichtige eine Wohnung im eigenen Mehrfamilienhaus nutzen. 2 Wird der steuerbare Mietwert durch Schätzung ermittelt, sind die Lage und das Alter des Gebäudes, die Anzahl, Grösse und Ausstattung der Räume sowie der zu dem Gebäude gehörende Umschwung angemessen zu berücksichtigen.

§3 Herabsetzung des Mietwertes 1 Der steuerbare Mietwert einer Liegenschaft nach § 1 Absätze 1 und 3, die eine steuerpflichtige Person an ihrem Wohnsitz dauernd selbst bewohnt, wird auf

1.1.2007 -1-

VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Antrag herabgesetzt, soweit er 25 Prozent der Bruttoeinkünfte (Einkünfte vor Abzügen gemäss Steuerveranlagung) ohne den Mietwert übersteigt und bei Alleinstehenden unter 15'000 Franken (21'400 Franken Marktmiete) sowie bei Personen, denen der Tarif gemäss § 57 Absatz 2 des Steuergesetzes zusteht, unter 21'000 Franken (30'000 Franken Marktmiete) liegt. Der steuerbare Mietwert beträgt mindestens 60 Prozent der mittleren Marktmiete. 2 Die Herabsetzung des Mietwertes entfällt, sofern das steuerbare Vermögen bei Alleinstehenden 50'000 Franken und bei Personen, denen der Tarif gemäss § 57 Absatz 2 des Steuergesetzes zusteht, 100'000 Franken übersteigt. 3 Die Herabsetzung des Mietwertes wird jedoch auch gewährt, wenn das steuerbare Vermögen die in Absatz 2 genannten Beträge übersteigt, sofern der Steuerwert des am Wohnsitz dauernd selbstgenutzten Wohneigentums 75 Prozent des Steuerwertes aller Vermögenswerte (Aktiven vor Abzug der Schulden) gemäss Steuerveranlagung übersteigt. 4 Die Pauschale der Liegenschaftsunterhaltskosten wird vom herabgesetzten steuerbaren Mietwert berechnet.

II. Schlussbestimmungen §4 Aufhebung eines Erlasses Die Verordnung über den steuerbaren Mietwert von selbstgenutzten Liegenschaften ab Steuerperiode 1995/96 (Eigenmietwertverordnung) vom 25. November 19942 wird aufgehoben.

§5 Inkrafttreten Die Verordnung tritt am 1. Januar 2001 in Kraft. Sie ist zu veröffentlichen.

Anhang 2 (Mietwertansätze landwirtschaftliche Betriebswohnungen) s. SRL Nr. 625 bzw. LU StB Weisungen StG § 25 Nr. 5.3 * G 2000 335 (SRL Nr. 625) und Änderung vom 27.11.2001 (G 2001 378) 1 SRL Nr. 626 2 G 1994 445

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 10

Gemeindegruppen 2006

Gemeinde

Gruppe Gemeinde

Gruppe Gemeinde

Gruppe Gemeinde Gruppe

Adligenswil

3

Geuensee

4

Mosen

4

Sursee

1

Aesch

6

Gisikon

3

Müswangen

6

Triengen

5

Alberswil

4

Greppen

4

Nebikon

5

Udligenswil

3

Altbüron

6

Grossdietwil

6

Neudorf

6

Ufhusen

7

Altishofen

5

Grosswangen

6

Neuenkirch

5

Vitznau

8

Altwis

6

Gunzwil

6

Nottwil

6

Wauwil

6

Ballwil

4

Hämikon

6

Oberkirch

4

Weggis

8

Beromünster

5

Hasle

6

Ohmstal

6

Werthenstein

6

Buchrain

2

Hergiswil

7

Pfaffnau

5

Wikon

5

Büron

4

Hildisrieden

6

Pfeffikon

4

Willisau

5

Buttisholz

6

Hitzkirch

5

Rain

6

Winikon

6

Dagmersellen

5

Hochdorf

5

Reiden

5

Wolhusen

5

Dierikon

2

Hohenrain

6

Retschwil

6

Zell

6

Doppleschwand

6

Honau

3

Rickenbach

5

Ebersecken

7

Horw

2

Roggliswil

6

Ebikon

2

Inwil

4

Römerswil

6

Egolzwil

4

Knutwil

4

Romoos

7

Eich

4

Kriens

2

Root

2

Emmen

2

Lieli

6

Rothenburg

2

Entlebuch

6

Littau

2

Ruswil

6

Ermensee

4

Luthern

7

Schenkon

4

Eschenbach

5

Luzern

1

Schlierbach

6

Escholzmatt

6

Malters

6

Schongau

7

Ettiswil

6

Marbach

7

Schötz

5

Fischbach

4

Mauensee

4

Schüpfheim

5

Flühli

6

Meggen

9

Schwarzenberg

6

Gelfingen

4

Meierskappel

4

Sempach

4

Gettnau

4

Menznau

6

Sulz

6

1.1.2009

-1-

VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Mietwertansätze Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen 2006

Gemeinden Gruppe 1: Luzern, Sursee

Gebäude erstellt:

1980 oder früher

zwischen 1981 und

1995

1996 oder später

Von Grund auf neu

aktueller Mietwert in

% aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

146.9

135.6

-

1991/1992

123.7

114.3

-

1993/1994

114.5

105.7

-

1995/1996

112.2

103.9

110.6

1997/1998

111.3

103.0

109.7

1999/2000

108.2

100.6

107.3

2001

104.9

97.8

104.6

2002

103.9

97.9

102.8

2003

102.8

99.5

104.8

2004

100.6

99.3

105.0

ab 2005

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10

Gemeinden Gruppe 2: Buchrain, Dierikon, Ebikon, Emmen, Horw, Kriens, Littau, Root, Rothenburg

Gebäude erstellt:

1980 oder früher

zwischen 1981 und

1995

1996 oder später

Von Grund auf neu

aktueller Mietwert in

% aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

147.1

135.5

-

1991/1992

124.0

114.3

-

1993/1994

114.9

105.9

-

1995/1996

112.6

104.1

110.8

1997/1998

111.6

103.2

109.9

1999/2000

108.5

100.7

107.6

2001

105.0

97.9

104.8

2002

104.0

98.0

103.0

2003

102.9

99.5

105.0

2004

100.6

99.3

105.2

ab 2005

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

1.1.2009 -3-

VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Gemeinden Gruppe 3: Adligenswil, Gisikon, Honau, Udligenswil

Gebäude erstellt:

1980 oder früher

zwischen 1981 und

1995

1996 oder später

Von Grund auf neu

aktueller Mietwert in

% aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

144.9

133.4

-

1991/1992

125.0

115.0

-

1993/1994

115.3

106.2

-

1995/1996

113.0

104.1

110.8

1997/1998

112.0

103.2

109.9

1999/2000

109.0

100.6

107.4

2001

105.6

97.7

104.6

2002

104.4

97.8

102.8

2003

103.2

99.4

104.8

2004

100.7

99.2

105.0

ab 2005

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

-4- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10

Gemeinden Gruppe 4: Alberswil, Ballwil, Büron, Egolzwil, Eich, Ermensee, Fischbach, Gelfingen, Gettnau, Geuensee, Greppen, Inwil, Knutwil, Mauensee, Meierskappel, Mosen, Oberkirch, Pfeffikon, Schenkon, Sempach

Gebäude erstellt:

1980 oder früher

zwischen 1981 und

1995

1996 oder später

Von Grund auf neu

aktueller Mietwert in

% aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

144.6

133.8

-

1991/1992

124.7

115.4

-

1993/1994

115.0

106.5

-

1995/1996

112.7

104.5

111.7

1997/1998

111.7

103.6

110.8

1999/2000

108.7

100.9

108.3

2001

105.3

98.0

105.5

2002

104.2

98.0

103.9

2003

103.0

99.6

105.6

2004

100.7

99.3

105.8

ab 2005

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

1.1.2009 -5-

VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Gemeinden Gruppe 5: Altishofen, Beromünster, Dagmersellen, Eschenbach, Hitzkirch, Hochdorf, Nebikon, Neuenkirch, Pfaffnau, Reiden, Rickenbach, Schötz, Schüpfheim, Triengen, Wikon, Willisau, Wolhusen

Gebäude erstellt:

1980 oder früher

zwischen 1981 und

1995

1996 oder später

Von Grund auf neu

aktueller Mietwert in

% aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

146.3

133.5

-

1991/1992

126.2

115.2

-

1993/1994

116.4

106.2

-

1995/1996

113.8

104.4

112.2

1997/1998

112.6

103.5

111.2

1999/2000

109.1

100.9

108.7

2001

105.2

98.0

105.8

2002

104.1

98.0

104.3

2003

103.0

99.6

105.9

2004

100.6

99.3

106.1

ab 2005

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

-6- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10

Gemeinden Gruppe 6: Aesch, Altbüron, Altwis, Buttisholz, Doppleschwand, Entlebuch, Escholzmatt, Ettiswil, Flühli, Grossdietwil, Grosswangen, Gunzwil, Hämikon, Hasle, Hildisrieden, Hohenrain, Lieli, Malters, Menznau, Müswangen, Neudorf, Nottwil, Ohmstal, Rain, Retschwil, Roggliswil, Römerswil, Ruswil, Schlierbach, Schwarzenberg, Sulz, Wauwil, Werthenstein, Winikon, Zell

Gebäude erstellt:

1980 oder früher

zwischen 1981 und

1995

1996 oder später

Von Grund auf neu

aktueller Mietwert in

% aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

146.4

133.6

-

1991/1992

126.3

115.2

-

1993/1994

116.5

106.3

-

1995/1996

113.9

104.4

112.1

1997/1998

112.7

103.5

111.1

1999/2000

109.2

100.9

108.6

2001

105.3

98.0

105.7

2002

104.2

98.1

104.2

2003

103.0

99.6

105.8

2004

100.7

99.3

106.0

ab 2005

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

1.1.2009 -7-

VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Gemeinden Gruppe 7: Ebersecken, Hergiswil, Luthern, Marbach, Romoos, Schongau, Ufhusen

Gebäude erstellt:

1980 oder früher

zwischen 1981 und

1995

1996 oder später

Von Grund auf neu

aktueller Mietwert in

% aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

147.3

134.4

-

1991/1992

126.9

115.8

-

1993/1994

117.0

106.7

-

1995/1996

114.2

104.8

112.5

1997/1998

112.9

103.9

111.6

1999/2000

109.0

101.1

109.0

2001

104.7

98.1

106.1

2002

103.7

98.2

104.6

2003

102.7

99.7

106.2

2004

100.6

99.4

106.4

ab 2005

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

-8- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10

Gemeinden Gruppe 8: Vitznau, Weggis

Gebäude erstellt:

1980 oder früher

zwischen 1981 und

1995

1996 oder später

Von Grund auf neu

aktueller Mietwert in

% aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

144.7

135.0

-

1991/1992

124.8

116.5

-

1993/1994

114.7

107.1

-

1995/1996

112.6

105.1

112.9

1997/1998

111.5

104.0

111.9

1999/2000

108.5

101.3

109.3

2001

105.2

98.2

106.3

2002

104.2

98.3

104.9

2003

103.0

99.7

106.4

2004

100.6

99.4

106.6

ab 2005

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

1.1.2009 -9-

VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Gemeinden Gruppe 9: Meggen

Gebäude erstellt:

1980 oder früher

zwischen 1981 und

1995

1996 oder später

Von Grund auf neu

aktueller Mietwert in

% aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

144.3

134.1

-

1991/1992

124.5

115.6

-

1993/1994

114.8

106.7

-

1995/1996

112.5

104.7

111.4

1997/1998

111.5

103.7

110.5

1999/2000

108.5

101.1

108.0

2001

105.1

98.1

105.2

2002

104.1

98.2

103.5

2003

102.9

99.7

105.3

2004

100.6

99.4

105.5

ab 2005

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

Für die Mietwerte von selbstgenutzten Betriebswohnungen selbstbewirtschafteter landwirtschaftlicher Gewerbe (§ 1 Abs. 2 der Mietwertverordnung) vgl. Ausführungen im LU StB Weisungen StG § 25 Nr. 5.3.

- 10 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 10

Gemeindegruppen 2007

Gemeinde

Gruppe Gemeinde

Gruppe Gemeinde

Gruppe Gemeinde Gruppe

Adligenswil

3

Geuensee

4

Müswangen

6

Triengen

5

Aesch

6

Gisikon

3

Nebikon

5

Udligenswil

3

Alberswil

4

Greppen

4

Neudorf

6

Ufhusen

7

Altbüron

6

Grossdietwil

6

Neuenkirch

5

Vitznau

8

Altishofen

5

Grosswangen

6

Nottwil

6

Wauwil

6

Altwis

6

Gunzwil

6

Oberkirch

4

Weggis

8

Ballwil

4

Hämikon

6

Ohmstal

6

Werthenstein

6

Beromünster

5

Hasle

6

Pfaffnau

5

Wikon

5

Buchrain

2

Hergiswil

7

Pfeffikon

4

Willisau

5

Büron

4

Hildisrieden

6

Rain

6

Winikon

6

Buttisholz

6

Hitzkirch

5

Reiden

5

Wolhusen

5

Dagmersellen

5

Hochdorf

5

Retschwil

6

Zell

6

Dierikon

2

Hohenrain

6

Rickenbach

5

Doppleschwand

6

Honau

3

Roggliswil

6

Ebersecken

7

Horw

2

Römerswil

6

Ebikon

2

Inwil

4

Romoos

7

Egolzwil

4

Knutwil

4

Root

2

Eich

4

Kriens

2

Rothenburg

2

Emmen

2

Littau

2

Ruswil

6

Entlebuch

6

Luthern

7

Schenkon

4

Ermensee

4

Luzern

1

Schlierbach

6

Eschenbach

5

Malters

6

Schongau

7

Escholzmatt

6

Marbach

7

Schötz

5

Ettiswil

6

Mauensee

4

Schüpfheim

5

Fischbach

4

Meggen

9

Schwarzenberg

6

Flühli

6

Meierskappel

4

Sempach

4

Gelfingen

4

Menznau

6

Sulz

6

Gettnau

4

Mosen

4

Sursee

1

1.1.2009

- 11 -

VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Mietwertansätze Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen 2007

Gemeinden Gruppe 1: Luzern, Sursee

Gebäude erstellt:

1981 oder früher

zwischen

1982 und 1996

1997 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

150.1

140.3

-

1991/1992

126.4

118.2

-

1993/1994

117.0

109.4

-

1995/1996

114.7

107.5

112.6

1997/1998

113.7

106.6

111.7

1999/2000

110.6

104.1

109.3

2001

107.2

101.2

106.6

2002

106.2

101.3

104.7

2003

105.1

103.0

106.7

2004

102.8

102.7

107.0

2005

102.2

103.5

101.9

ab 2006

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

- 12 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10

Gemeinden Gruppe 2: Buchrain, Dierikon, Ebikon, Emmen, Horw, Kriens, Littau, Root, Rothenburg

Gebäude erstellt:

1981 oder früher

zwischen

1982 und 1996

1997 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

150.4

140.3

-

1991/1992

126.8

118.3

-

1993/1994

117.5

109.7

-

1995/1996

115.2

107.8

112.9

1997/1998

114.2

106.9

112.1

1999/2000

110.9

104.3

109.6

2001

107.4

101.3

106.9

2002

106.3

101.4

105.0

2003

105.2

103.1

107.0

2004

102.9

102.8

107.3

2005

102.3

103.5

101.9

ab 2006

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

1.1.2009 - 13 -

VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Gemeinden Gruppe 3: Adligenswil, Gisikon, Honau, Udligenswil

Gebäude erstellt:

1981 oder früher

zwischen

1982 und 1996

1997 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

148.6

137.7

-

1991/1992

128.1

118.7

-

1993/1994

118.2

109.5

-

1995/1996

115.8

107.5

112.8

1997/1998

114.8

106.5

112.0

1999/2000

111.7

103.8

109.4

2001

108.2

100.8

106.6

2002

107.0

100.9

104.7

2003

105.8

102.6

106.7

2004

103.2

102.4

107.0

2005

102.5

103.2

101.9

ab 2006

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

- 14 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10

Gemeinden Gruppe 4: Alberswil, Ballwil, Büron, Egolzwil, Eich, Ermensee, Fischbach, Gelfingen, Gettnau, Geuensee, Greppen, Inwil, Knutwil, Mauensee, Meierskappel, Mosen, Oberkirch, Pfeffikon, Schenkon, Sempach

Gebäude erstellt:

1981 oder früher

zwischen

1982 und 1996

1997 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

148.0

138.8

-

1991/1992

127.7

119.6

-

1993/1994

117.8

110.4

-

1995/1996

115.4

108.3

114.1

1997/1998

114.4

107.4

113.2

1999/2000

111.3

104.6

110.7

2001

107.8

101.6

107.8

2002

106.7

101.6

106.1

2003

105.5

103.3

107.9

2004

103.1

103.0

108.1

2005

102.4

103.7

102.2

ab 2006

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

1.1.2009 - 15 -

VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Gemeinden Gruppe 5: Altishofen, Beromünster, Dagmersellen, Eschenbach, Hitzkirch, Hochdorf, Nebikon, Neuenkirch, Pfaffnau, Reiden, Rickenbach, Schötz, Schüpfheim, Triengen, Wikon, Willisau, Wolhusen

Gebäude erstellt:

1981 oder früher

zwischen

1982 und 1996

1997 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

149.7

138.5

-

1991/1992

129.1

119.4

-

1993/1994

119.1

110.1

-

1995/1996

116.4

108.2

114.7

1997/1998

115.2

107.3

113.7

1999/2000

111.6

104.6

111.2

2001

107.6

101.6

108.3

2002

106.5

101.6

106.7

2003

105.4

103.3

108.4

2004

103.0

103.0

108.6

2005

102.3

103.7

102.3

ab 2006

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

- 16 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10

Gemeinden Gruppe 6: Aesch, Altbüron, Altwis, Buttisholz, Doppleschwand, Entlebuch, Escholzmatt, Ettiswil, Flühli, Grossdietwil, Grosswangen, Gunzwil, Hämikon, Hasle, Hildisrieden, Hohenrain, Malters, Menznau, Müswangen, Neudorf, Nottwil, Ohmstal, Rain, Retschwil, Roggliswil, Römerswil, Ruswil, Schlierbach, Schwarzenberg, Sulz, Wauwil, Wertenstein, Winikon, Zell

Gebäude erstellt:

1981 oder früher

zwischen

1982 und 1996

1997 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

149.9

138.6

-

1991/1992

129.3

119.6

-

1993/1994

119.3

110.2

-

1995/1996

116.6

108.4

114.6

1997/1998

115.4

107.4

113.6

1999/2000

111.8

104.7

111.0

2001

107.8

101.7

108.1

2002

106.7

101.8

106.5

2003

105.5

103.3

108.2

2004

103.0

103.0

108.4

2005

102.4

103.8

102.2

ab 2006

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

1.1.2009 - 17 -

VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Gemeinden Gruppe 7: Ebersecken, Hergiswil, Luthern, Marbach, Romoos, Schongau, Ufhusen

Gebäude erstellt:

1981 oder früher

zwischen

1982 und 1996

1997 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

150.4

139.8

-

1991/1992

129.6

120.4

-

1993/1994

119.5

111.0

-

1995/1996

116.6

109.0

115.1

1997/1998

115.3

108.0

114.2

1999/2000

111.3

105.2

111.5

2001

106.9

102.1

108.6

2002

105.9

102.1

107.1

2003

104.8

103.7

108.7

2004

102.7

103.3

108.9

2005

102.1

104.0

102.4

ab 2006

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

- 18 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10

Gemeinden Gruppe 8: Vitznau, Weggis

Gebäude erstellt:

1981 oder früher

zwischen

1982 und 1996

1997 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

148.1

140.6

-

1991/1992

127.7

121.3

-

1993/1994

117.4

111.5

-

1995/1996

115.2

109.4

115.6

1997/1998

114.1

108.4

114.6

1999/2000

111.1

105.5

112.0

2001

107.7

102.3

108.9

2002

106.6

102.4

107.5

2003

105.4

103.8

109.0

2004

103.0

103.5

109.2

2005

102.4

104.1

102.4

ab 2006

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

1.1.2009 - 19 -

VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Gemeinden Gruppe 9: Meggen

Gebäude erstellt:

1981 oder früher

zwischen

1982 und 1996

1997 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

147.6

139.4

-

1991/1992

127.3

120.2

-

1993/1994

117.4

110.9

-

1995/1996

115.1

108.8

113.7

1997/1998

114.1

107.9

112.8

1999/2000

111.0

105.2

110.3

2001

107.6

102.1

107.4

2002

106.5

102.1

105.6

2003

105.3

103.7

107.5

2004

103.0

103.3

107.7

2005

102.3

104.0

102.1

ab 2006

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

Für die Mietwerte von selbstgenutzten Betriebswohnungen selbstbewirtschafteter landwirtschaftlicher Gewerbe (§ 1 Abs. 2 der Mietwertverordnung) vgl. Ausführungen im LU StB Weisungen StG § 25 Nr. 5.3.

- 20 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 10

Gemeindegruppen 2008

Gemeinde

Gruppe Gemeinde

Gruppe Gemeinde

Gruppe Gemeinde Gruppe

Adligenswil

3

Geuensee

4

Müswangen

6

Triengen

5

Aesch

6

Gisikon

3

Nebikon

5

Udligenswil

3

Alberswil

4

Greppen

4

Neudorf

6

Ufhusen

7

Altbüron

6

Grossdietwil

6

Neuenkirch

5

Vitznau

8

Altishofen

5

Grosswangen

6

Nottwil

6

Wauwil

6

Altwis

6

Gunzwil

6

Oberkirch

4

Weggis

8

Ballwil

4

Hämikon

6

Ohmstal

6

Werthenstein

6

Beromünster

5

Hasle

6

Pfaffnau

5

Wikon

5

Buchrain

2

Hergiswil

7

Pfeffikon

4

Willisau

5

Büron

4

Hildisrieden

6

Rain

6

Winikon

6

Buttisholz

6

Hitzkirch

5

Reiden

5

Wolhusen

5

Dagmersellen

5

Hochdorf

5

Retschwil

6

Zell

6

Dierikon

2

Hohenrain

6

Rickenbach

5

Doppleschwand

6

Honau

3

Roggliswil

6

Ebersecken

7

Horw

2

Römerswil

6

Ebikon

2

Inwil

4

Romoos

7

Egolzwil

4

Knutwil

4

Root

2

Eich

4

Kriens

2

Rothenburg

2

Emmen

2

Littau

2

Ruswil

6

Entlebuch

6

Luthern

7

Schenkon

4

Ermensee

4

Luzern

1

Schlierbach

6

Eschenbach

5

Malters

6

Schongau

7

Escholzmatt

6

Marbach

7

Schötz

5

Ettiswil

6

Mauensee

4

Schüpfheim

5

Fischbach

4

Meggen

9

Schwarzenberg

6

Flühli

6

Meierskappel

4

Sempach

4

Gelfingen

4

Menznau

6

Sulz

6

Gettnau

4

Mosen

4

Sursee

1

1.1.2009

- 21 -

VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Mietwertansätze Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen 2008

Gemeinden Gruppe 1: Luzern, Sursee

Gebäude erstellt:

1982 oder früher

zwischen

1983 und 1997

1998 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

153.6

142.6

-

1991/1992

129.4

120.2

-

1993/1994

119.7

111.2

-

1995/1996

117.4

109.3

-

1997/1998

116.3

108.3

113.7

1999/2000

113.2

105.8

111.2

2001

109.7

102.9

108.4

2002

108.6

103.0

106.5

2003

107.5

104.7

108.6

2004

105.2

104.4

108.8

2005

104.6

105.2

103.6

2006

102.3

101.6

101.7

ab 2007

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

- 22 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10

Gemeinden Gruppe 2: Buchrain, Dierikon, Ebikon, Emmen, Horw, Kriens, Littau, Root, Rothenburg

Gebäude erstellt:

1982 oder früher

zwischen

1983 und 1997

1998 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

154.0

142.7

-

1991/1992

129.8

120.3

-

1993/1994

120.3

111.5

-

1995/1996

117.9

109.6

-

1997/1998

116.9

108.6

114.1

1999/2000

113.6

106.0

111.6

2001

110.0

103.0

108.8

2002

108.9

103.1

106.8

2003

107.7

104.8

108.9

2004

105.3

104.5

109.2

2005

104.7

105.3

103.8

2006

102.4

101.7

101.8

ab 2007

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

1.1.2009 - 23 -

VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Gemeinden Gruppe 3: Adligenswil, Gisikon, Honau, Udligenswil

Gebäude erstellt:

1982 oder früher

zwischen

1983 und 1997

1998 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

152.5

139.8

-

1991/1992

131.5

120.5

-

1993/1994

121.3

111.2

-

1995/1996

118.9

109.1

-

1997/1998

117.9

108.1

113.9

1999/2000

114.6

105.4

111.3

2001

111.1

102.3

108.4

2002

109.9

102.4

106.5

2003

108.6

104.2

108.6

2004

105.9

103.9

108.8

2005

105.2

104.7

103.6

2006

102.6

101.5

101.7

ab 2007

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

- 24 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10

Gemeinden Gruppe 4: Alberswil, Ballwil, Büron, Egolzwil, Eich, Ermensee, Fischbach, Gelfingen, Gettnau, Geuensee, Greppen, Inwil, Knutwil, Mauensee, Meierskappel, Mosen, Oberkirch, Pfeffikon, Schenkon, Sempach

Gebäude erstellt:

1982 oder früher

zwischen

1983 und 1997

1998 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

151.8

141.2

-

1991/1992

130.9

121.7

-

1993/1994

120.7

112.3

-

1995/1996

118.3

110.2

-

1997/1998

117.3

109.2

115.5

1999/2000

114.1

106.5

112.9

2001

110.6

103.3

109.9

2002

109.4

103.4

108.2

2003

108.2

105.0

110.0

2004

105.7

104.8

110.3

2005

105.0

105.5

104.2

2006

102.5

101.7

102.0

ab 2007

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

1.1.2009 - 25 -

VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Gemeinden Gruppe 5: Altishofen, Beromünster, Dagmersellen, Eschenbach, Hitzkirch, Hochdorf, Nebikon, Neuenkirch, Pfaffnau, Reiden, Rickenbach, Schötz, Schüpfheim, Triengen, Wikon, Willisau, Wolhusen

Gebäude erstellt:

1982 oder früher

zwischen

1983 und 1997

1998 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

153.4

140.9

-

1991/1992

132.3

121.5

-

1993/1994

122.0

112.0

-

1995/1996

119.3

110.1

-

1997/1998

118.0

109.2

116.2

1999/2000

114.4

106.4

113.5

2001

110.3

103.3

110.6

2002

109.1

103.4

109.0

2003

107.9

105.0

110.7

2004

105.5

104.8

110.9

2005

104.8

105.5

104.4

2006

102.5

101.7

102.1

ab 2007

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

- 26 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10

Gemeinden Gruppe 6: Aesch, Altbüron, Altwis, Buttisholz, Doppleschwand, Entlebuch, Escholzmatt, Ettiswil, Flühli, Grossdietwil, Grosswangen, Gunzwil, Hämikon, Hasle, Hildisrieden, Hohenrain, Malters, Menznau, Müswangen, Neudorf, Nottwil, Ohmstal, Rain, Retschwil, Roggliswil, Römerswil, Ruswil, Schlierbach, Schwarzenberg, Sulz, Wauwil, Wertenstein, Winikon, Zell

Gebäude erstellt:

1982 oder früher

zwischen

1983 und 1997

1998 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

153.7

141.1

-

1991/1992

132.6

121.7

-

1993/1994

122.3

112.2

-

1995/1996

119.5

110.3

-

1997/1998

118.2

109.3

116.0

1999/2000

114.6

106.5

113.3

2001

110.5

103.5

110.4

2002

109.3

103.6

108.7

2003

108.1

105.2

110.5

2004

105.6

104.9

110.7

2005

104.9

105.6

104.4

2006

102.5

101.8

102.1

ab 2007

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

1.1.2009 - 27 -

VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Gemeinden Gruppe 7: Ebersecken, Hergiswil, Luthern, Marbach, Romoos, Schongau, Ufhusen

Gebäude erstellt:

1982 oder früher

zwischen

1983 und 1997

1998 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

153.8

142.4

-

1991/1992

132.5

122.7

-

1993/1994

122.2

113.1

-

1995/1996

119.2

111.0

-

1997/1998

117.8

110.1

116.7

1999/2000

113.7

107.2

114.0

2001

109.3

104.0

111.0

2002

108.2

104.1

109.4

2003

107.2

105.6

111.1

2004

105.0

105.3

111.3

2005

104.4

106.0

104.6

2006

102.2

101.9

102.2

ab 2007

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

- 28 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10

Gemeinden Gruppe 8: Vitznau, Weggis

Gebäude erstellt:

1982 oder früher

zwischen

1983 und 1997

1998 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

151.7

143.4

-

1991/1992

130.9

123.7

-

1993/1994

120.3

113.7

-

1995/1996

118.1

111.5

-

1997/1998

116.9

110.5

117.2

1999/2000

113.8

107.6

114.5

2001

110.4

104.3

111.4

2002

109.2

104.4

109.9

2003

108.0

105.9

111.5

2004

105.6

105.5

111.6

2005

104.9

106.2

104.8

2006

102.5

102.0

102.3

ab 2007

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

1.1.2009 - 29 -

VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Gemeinden Gruppe 9: Meggen

Gebäude erstellt:

1982 oder früher

zwischen

1983 und 1997

1998 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

151.2

142.1

-

1991/1992

130.4

122.5

-

1993/1994

120.3

113.0

-

1995/1996

117.9

110.9

-

1997/1998

116.9

109.9

115.0

1999/2000

113.7

107.1

112.4

2001

110.2

104.0

109.4

2002

109.1

104.1

107.7

2003

107.9

105.6

109.6

2004

105.5

105.3

109.8

2005

104.8

106.0

104.0

2006

102.4

101.9

101.9

ab 2007

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

Für die Mietwerte von selbstgenutzten Betriebswohnungen selbstbewirtschafteter landwirtschaftlicher Gewerbe (§ 1 Abs. 2 der Mietwertverordnung) vgl. Ausführungen im LU StB Weisungen StG § 25 Nr. 5.3.

- 30 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 10

Gemeindegruppen 2009

Gemeinde

Gruppe Gemeinde

Gruppe Gemeinde

Gruppe Gemeinde Gruppe

Adligenswil

3

Gisikon

3

Oberkirch

4

Wikon

5

Aesch

6

Greppen

4

Ohmstal

6

Willisau

5

Alberswil

4

Grossdietwil

6

Pfaffnau

5

Wolhusen

5

Altbüron

6

Grosswangen

6

Pfeffikon

4

Zell

6

Altishofen

5

Hasle

6

Rain

6

Altwis

6

Hergiswil

7

Reiden

5

Ballwil

4

Hildisrieden

6

Rickenbach

5

Beromünster

6

Hitzkirch

5

Roggliswil

6

Buchrain

2

Hochdorf

5

Römerswil

6

Büron

4

Hohenrain

6

Romoos

7

Buttisholz

6

Honau

3

Root

2

Dagmersellen

5

Horw

2

Rothenburg

2

Dierikon

2

Inwil

4

Ruswil

6

Doppleschwand

6

Knutwil

4

Schenkon

4

Ebersecken

7

Kriens

2

Schlierbach

6

Ebikon

2

Littau

2

Schongau

7

Egolzwil

4

Luthern

7

Schötz

5

Eich

4

Luzern

1

Schüpfheim

5

Emmen

2

Malters

6

Schwarzenberg

6

Entlebuch

6

Marbach

7

Sempach

4

Ermensee

4

Mauensee

4

Sursee

1

Eschenbach

5

Meggen

9

Triengen

5

Escholzmatt

6

Meierskappel

4

Udligenswil

3

Ettiswil

6

Menznau

6

Ufhusen

7

Fischbach

4

Nebikon

5

Vitznau

8

Flühli

6

Neudorf

6

Wauwil

6

Gettnau

4

Neuenkirch

5

Weggis

8

Geuensee

4

Nottwil

6

Werthenstein

6

1.1.2009

- 31 -

VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Mietwertansätze Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen ab 2009 (§ 1 Absatz 1)

Gemeinden Gruppe 1: Luzern, Sursee

Gebäude erstellt:

1983 oder früher

zwischen

1984 und 1998

1999 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

158.1

146.3

-

1991/1992

133.2

123.3

-

1993/1994

123.2

114.1

-

1995/1996

120.8

112.2

-

1997/1998

119.7

111.1

-

1999/2000

116.5

108.6

113.2

2001

112.9

105.6

110.3

2002

111.8

105.7

108.4

2003

110.6

107.4

110.5

2004

108.3

107.1

110.7

2005

107.6

108.0

105.4

2006

105.3

104.3

103.5

2007

102.9

102.6

101.8

ab 2008

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

- 32 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10

Gemeinden Gruppen 2: Buchrain, Dierikon, Ebikon, Emmen, Horw, Kriens, Littau, Root, Rothenburg

Gebäude erstellt:

1983 oder früher

zwischen

1984 und 1998

1999 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

158.6

146.5

-

1991/1992

133.7

123.5

-

1993/1994

123.9

114.5

-

1995/1996

121.4

112.5

-

1997/1998

120.4

111.5

-

1999/2000

117.0

108.8

113.7

2001

113.3

105.8

110.8

2002

112.2

105.9

108.8

2003

110.9

107.6

110.9

2004

108.5

107.3

111.2

2005

107.8

108.1

105.7

2006

105.5

104.4

103.7

2007

103.0

102.7

101.9

ab 2008

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

1.1.2009 - 33 -

VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Gemeinden Gruppe 3: Adligenswil, Gisikon, Honau, Udligenswil

Gebäude erstellt:

1983 oder früher

zwischen

1984 und 1998

1999 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

157.6

143.2

-

1991/1992

135.9

123.4

-

1993/1994

125.3

113.9

-

1995/1996

122.9

111.7

-

1997/1998

121.8

110.7

-

1999/2000

118.4

107.9

113.3

2001

114.8

104.8

110.3

2002

113.6

104.9

108.4

2003

112.2

106.7

110.5

2004

109.4

106.4

110.7

2005

108.7

107.2

105.4

2006

106.0

103.9

103.5

2007

103.3

102.4

101.8

ab 2008

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

- 34 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10

Gemeinden Gruppe 4: Alberswil, Ballwil, Büron, Egolzwil, Eich, Ermensee, Fischbach, Gettnau, Geuensee, Greppen, Inwil, Knutwil, Mauensee, Meierskappel, Oberkirch, Pfeffikon, Schenkon, Sempach

Gebäude erstellt:

1983 oder früher

zwischen

1984 und 1998

1999 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

156.6

145.1

-

1991/1992

135.1

125.1

-

1993/1994

124.5

115.4

-

1995/1996

122.1

113.3

-

1997/1998

121.0

112.2

-

1999/2000

117.7

109.5

114.3

2001

114.1

106.2

112.2

2002

112.9

106.3

110.5

2003

111.6

107.9

112.3

2004

109.1

107.7

112.6

2005

108.3

108.4

106.4

2006

105.8

104.5

104.1

2007

103.2

102.8

102.1

ab 2008

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

1.1.2009 - 35 -

VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Gemeinden Gruppe 5: Altishofen, Dagmersellen, Eschenbach, Hitzkirch, Hochdorf, Nebikon, Neuenkirch, Pfaffnau, Reiden, Rickenbach, Schötz, Schüpfheim, Triengen, Wikon, Willisau, Wolhusen

Gebäude erstellt:

1983 oder früher

zwischen

1984 und 1998

1999 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

158.1

144.8

-

1991/1992

136.4

124.9

-

1993/1994

125.8

115.1

-

1995/1996

123.0

113.2

-

1997/1998

121.6

112.2

-

1999/2000

117.9

109.4

116.0

2001

113.7

106.2

113.0

2002

112.5

106.3

111.4

2003

111.2

107.9

113.1

2004

108.8

107.7

113.3

2005

108.0

108.4

106.7

2006

105.7

104.5

104.3

2007

103.1

102.8

102.2

ab 2008

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

- 36 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10

Gemeinden Gruppe 6 Aesch, Altbüron, Altwis, Beromünster, Buttisholz, Doppleschwand, Entlebuch, Escholzmatt, Ettiswil, Flühli, Grossdietwil, Grosswangen, Hasle, Hildisrieden, Hohenrain, Malters, Menznau, Müswangen, Neudorf, Nottwil, Ohmstal, Rain, Roggliswil, Römerswil, Ruswil, Schlierbach, Schwarzenberg, Wauwil, Wertenstein, Zell

Gebäude erstellt:

1983 oder früher

zwischen

1984 und 1998

1999 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

158.5

145.1

-

1991/1992

136.8

125.1

-

1993/1994

126.2

115.4

-

1995/1996

123.3

113.4

-

1997/1998

121.9

112.4

-

1999/2000

118.2

109.5

115.7

2001

114.0

106.4

112.8

2002

112.7

106.5

111.0

2003

111.5

108.2

112.9

2004

108.9

107.9

113.1

2005

108.2

108.6

106.6

2006

105.7

104.7

104.3

2007

103.2

102.8

102.2

ab 2008

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

1.1.2009 - 37 -

VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Gemeinden Gruppe 7: Ebersecken, Hergiswil, Luthern, Marbach, Romoos, Schongau, Ufhusen

Gebäude erstellt:

1983 oder früher

zwischen

1984 und 1998

1999 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

158.1

146.7

-

1991/1992

136.2

126.4

-

1993/1994

125.6

116.5

-

1995/1996

122.5

114.4

-

1997/1998

121.1

113.4

-

1999/2000

116.9

110.4

116.6

2001

112.3

107.1

113.5

2002

111.2

107.2

111.9

2003

110.2

108.8

113.6

2004

107.9

108.5

113.8

2005

107.3

109.2

107.0

2006

105.1

105.0

104.5

2007

102.8

103.0

102.3

ab 2008

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

- 38 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10

Gemeinden Gruppe 8: Vitznau, Weggis

Gebäude erstellt:

1983 oder früher

zwischen

1984 und 1998

1999 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

156.4

147.9

-

1991/1992

135.0

127.6

-

1993/1994

124.1

117.2

-

1995/1996

121.8

115.0

-

1997/1998

120.5

113.9

-

1999/2000

117.4

111.0

117.2

2001

113.8

107.6

114.0

2002

112.6

107.7

112.5

2003

111.4

109.2

114.1

2004

108.9

108.8

114.2

2005

108.2

109.5

107.3

2006

105.7

105.2

104.7

2007

103.1

103.1

102.4

ab 2008

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

1.1.2009 - 39 -

VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Gemeinden Gruppe 9: Meggen

Gebäude erstellt:

1983 oder früher

zwischen

1984 und 1998

1999 oder später

Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %

geschätzt

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

des amtlich geschätz-

ten Wertes

1989/1990

155.8

146.4

-

1991/1992

134.4

126.2

-

1993/1994

124.0

116.4

-

1995/1996

121.5

114.2

-

1997/1998

120.5

113.2

-

1999/2000

117.2

110.3

114.6

2001

113.6

107.1

111.6

2002

112.4

107.2

109.8

2003

111.2

108.8

111.8

2004

108.7

108.5

112.0

2005

108.0

109.2

106.1

2006

105.5

105.0

103.9

2007

103.1

103.0

102.0

ab 2008

100.0

100.0

100.0

Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.

Für die Mietwerte von selbstgenutzten Betriebswohnungen selbstbewirtschafteter landwirtschaftlicher Gewerbe (§ 1 Abs. 2 der Mietwertverordnung) vgl. Ausführungen im LU StB Weisungen StG § 25 Nr. 5.3.

- 40 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI/10

2. Steuereinheiten

s. Übersicht in LU StB Weisungen StG §§ 2/236 Nr. 1

1.1.2007 -1-

VI/10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10

3. Steuerliche Auswirkungen der Schatzung

3.1 Vermögens- und Einkommenssteuern bei Privatliegenschaften

natürlicher Personen

Insbesondere zwei Schatzungswerte haben diesbezüglich steuerliche Wirkungen:

a. Katasterwert Der Vermögenssteuerwert von Liegenschaften im Eigentum natürlicher Personen (inkl. Einzelfirmen und Personengesellschaften) entspricht 75% des Katasterwerts, wenn die steuerpflichtige Person die Liegenschaft an ihrem Wohnsitz dauernd selbst bewohnt und für diese gemäss Schatzungsgesetz ein Verkehrswert festgesetzt ist, und dem Katasterwert in allen übrigen Fällen (§ 48 StG). Bei einem Steuerfuss von 4,2 (Durchschnittswert) und dem Steuersatz von 1,3 bis 1,5 ‰ je Steuereinheit beträgt die Gesamtbelastung 5,46 bis 6,3 ‰, d.h. auf Fr. 10'000.-- Vermögen (nach Abzug von Grundpfandschulden und Sozialabzügen) fällt ein Vermögenssteuerbetrag von Fr. 54.60 bis Fr. 63.-- an. b. Mietwert Im Rahmen der Katasterschatzung bildet dieser "nur" einen Teilwert für die Berechnung des Verkehrswerts. Der für die Einkommenssteuer massgebende Mietwert beträgt 70 % der mittleren Marktmiete (§ 28 Abs. 2 StG), wobei in der Regel davon ausgegangen wird, dass der im Schatzungsverfahren ermittelte Mietwert der mittleren Marktmiete entspreche. In Härtefällen ist eine Herabsetzung des Mietwerts von selbst bewohnten Liegenschaften möglich (§ 28 Abs. 4 StG). Bei einer Grenzsteuerbelastung von 12,6 % bis 24,78 % (Steuerfuss 4,2 und Steuersatz 3 bis 5,9 %) bei Staat und Gemeinden und 1 bis 11,5 % beim Bund beträgt die Einkommenssteuerbelastung auf Fr. 10'000.-- Eigenmiete zwischen Fr. 1'360.-- und Fr. 3'628.--, wobei hier die Schuldzinsen und Unterhaltskosten zu berücksichtigen sind. Der im Schatzungsverfahren ermittelte Mietwert gelangt grundsätzlich in der Steuerperiode des Schatzungsjahres erstmals zur Anwendung. Für die weiteren Steuerperioden muss der Regierungsrat jeweils entscheiden, wieweit diese Mietwerte anzupassen sind (Anpassung an die aktuellen Verhältnisse). Dabei findet keine Neuschatzung statt, sondern es erfolgt eine allgemeine Anpassung der Mietwerte, die die unterschiedliche Mietpreisentwicklungen je nach regionaler Lage (Gemeindetypen) und Alter der Objekte berücksichtigt (§ 28 Abs. 3 StG).

1.1.2009 -1-

VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

3.2 Vermögens- und Einkommenssteuern bei Geschäftsliegenschaften

natürlicher Personen

Der Vermögenssteuerwert bemisst sich gleich wie jener der Liegenschaften des Privatvermögens.

Steuerlich massgebender Ueberführungswert ist der Verkehrswert der Liegenschaft. Demnach unterliegt die Differenz zwischen dem Buchwert und dem Verkehrswert der Einkommenssteuer (Liquidationsgewinnsteuer).

Der Mietwert ist bei Geschäftsliegenschaften für die Einkommenssteuer von anderer Bedeutung. Der Mietwert stellt gleichzeitig sowohl Geschäftsaufwand als auch Einkommen des Steuerpflichtigen dar. Er beträgt steuerlich per Saldo demnach Null. Von Interesse kann der geschätzte Mietwert als Erfahrungszahl für eine Betriebsanalyse sein. Im Weiteren stellt er ein Kriterium für die Zuweisung von Liegenschaften zum Geschäfts- oder Privatvermögen dar.

3.3 Liegenschaften juristischer Personen

Bei diesen spielt die Schatzung steuerlich eine eher untergeordnete Rolle. Bedeutsam ist der Steuerwert - ausser für die Liegenschaftssteuer (vgl. Ziff. 4) - insbesondere für die Minimalsteuer gemäss § 95 StG. Diese kommt zur Anwendung, wenn der Steuerbetrag aus Gewinn- und Kapitalsteuer tiefer liegt als der Minimalsteuerbetrag - letzterer beträgt 2 ‰ des Steuerwerts der Liegenschaft. Ausgenommen von der Minimalsteuer sind Grundstücke von Kapitalgesellschaften und Genossenschaften, welche die Voraussetzungen für die Bundeshilfe gemäss Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetz (Art. 51 und 52 WEG) erfüllen, sowie Grundstücke, auf denen sich zur Hauptsache (über 75 %) der Betrieb eines nach kaufmännischer Art geführten Unternehmens der Eigentümerin oder einer diese beherrschenden natürlichen oder juristischen Person abwickelt, sofern letztere mindestens 25 % des Steuerwerts des Grundstücks selber als Kapital eingelegt hat.

Ohne Einfluss ist der Kataster- oder Steuerwert auf die Kapitalsteuer, weil Kapitalgesellschaften nicht Vermögen, sondern einbezahltes Eigenkapital und Reserven versteuern.

In Einzelfällen ist für die Gewinnermittlung sowohl eine Verkehrswert- wie auch eine Mietwertschatzung von Bedeutung. Beispielsweise ist bei der Entnahme einer Liegenschaft aus der Gesellschaft ins Privatvermögen des Mehrheitsaktionärs die Angemessenheit des Entnahmepreises zu prüfen. Im Falle einer Mietpreiszahlung

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10

der Gesellschaft an Aktionär/innen und Liegenschaftsbesitzer/innen kann der Schatzungswert etwas über die Angemessenheit der Miete aussagen.

Bei Vereinen, Stiftungen und Korporationen verhält sich Nutzen und Anwendung der Schatzung ähnlich wie bei den natürlichen Personen.

Massgeblich ist der Verkehrswert der Liegenschaften bei der Bewertung von Wertpapieren ohne Kurswert. Bei dieser Bewertung wird neben dem Ertragswert der Substanzwert des Unternehmens eingesetzt, wobei für die Liegenschaften der Katasterwert herangezogen wird. Bei Immobiliengesellschaften wird ausschliesslich der Substanzwert verwendet.

3.4 Liegenschaftssteuer

Der Katasterwert ist für die Berechnung der Liegenschaftssteuer relevant. Dieser unterliegen grundsätzlich alle Grundstücke, unabhängig davon, ob es sich um solche des Geschäfts- oder Privatvermögens von natürlichen oder juristischen Personen handelt. Gemäss § 244 StG beträgt die Liegenschaftssteuer 0,5 ‰ des Steuerwerts gemäss § 48 StG.

3.5 Handänderungssteuer

Bei der Handänderungssteuer, welche grundsätzlich bei der Veräusserung eines Grundstücks erhoben wird, kann der Katasterwert für die Bestimmung des Handänderungswerts von Relevanz sein. Grundsätzlich besteht der Handänderungswert aus den für den Erwerb des Grundstücks erbrachten Leistungen des Erwerbers. Ist der Erwerbspreis jedoch nicht feststellbar, ist die Handänderungssteuer bei Grundstücken mit einer land- oder forstwirtschaftlichen Ertragswertschatzung vom dreifachen Katasterwert, bei den übrigen Grundstücken vom einfachen Katasterwert zu berechnen. Das Gleiche gilt, wenn der vereinbarte Erwerbspreis diese Werte nicht erreicht (§ 7 Abs. 2 HStG) und es sich bei den Vertragsparteien um einander nahe stehende Personen handelt. Liegt aber in diesen Fällen der in Kraft stehende Katasterwert weit über jenem Preis, der für die Liegenschaft unter unabhängigen Dritten vernünftigerweise erzielt werden kann, ist auf den aktuellen Verkehrswert im Zeitpunkt der Handänderung abzustellen. Dieser muss unter Umständen durch die Abteilung Immobilienbewertung ermittelt werden.

1.1.2009 -3-

VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

3.6 Grundstückgewinnsteuer

Dieser unterliegen grundsätzlich Gewinne aus der Veräusserung von Liegenschaften des Privatvermögens sowie Liegenschaften ausserkantonaler Liegenschaftshändler/innen. Im Fall von Altbesitz (letzter steuerbegründender Erwerb der veräusserten Liegenschaft liegt mehr als 30 Jahre zurück) gilt in der Regel die vor 30 Jahren bestehende Katasterschatzung mit einem Zuschlag von 25 % als Erwerbspreis (§ 11 GGStG).

Die Veräusserung von Liegenschaften des Geschäftsvermögens unterliegt nicht der Grundstückgewinn-, sondern der Einkommenssteuer (Ausnahme landwirtschaftlich geschätzte Grundstücke: Wertzuwachsgewinn unterliegt der Grundstückgewinnsteuer, wiedereingebrachte Abschreibungen unterliegen der Einkommenssteuer). Damit hat der Katasterwert bei der Veräusserung solcher Grundstücke keine Relevanz.

3.7 Erbschaftssteuer

Für die Bestimmung des erbschaftssteuerpflichtigen Werts von vererbten Liegenschaften ist der im Todeszeitpunkt geltende Vermögenssteuerwert gemäss § 48 StG massgebend (abzüglich allfälliger Schulden; § 7 EStG).

-4- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 11

Immobilienbewertung / Schätzer

1. Adressverzeichnis der kantonalen Schatzungsexperten

Name Vorname Strasse, Nr. P/G PLZ Ort P/G Telefon P/G

Schatzungsexperte Kreis 1 Banz Roland Jodersmatt 11 6014 Littau 041 250 88 49 Buobenmatt 1 6002 Luzern 041 228 57 42 Fax 041 228 65 28 E-Mail:roland.banz@lu.ch

Schatzungsexperte Kreis 2 Gmür Ruedi Pilatusweg 14 6030 Ebikon 041 420 05 85 Buobenmatt 1 6002 Luzern 041 228 57 41 Fax 041 228 65 28 E-Mail: ruedi.gmuer@lu.ch

Schatzungsexperte Kreis 3 Horat Stefan Ehrendingenstr. 29 6010 Kriens 041 250 36 88 Buobenmatt 1 6002 Luzern 041 228 57 40 Natel 079 315 41 51 Fax 041 228 65 28 E-Mail: stefan.horat@lu.ch

Schatzungsexperte Landwirtschaft Burri Josef Sommerau 9 6274 Eschenbach 041 448 40 55 Buobenmatt 1 6002 Luzern 041 228 57 37 Fax 041 228 65 28 E-Mail: josef.burri@lu.ch

1.7.2008 -1-

VI / 11 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.7.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

VI / 11

2. Adressverzeichnis der kantonalen Schätzer und

Schätzerinnen für nichtlandwirtschaftliche Grundstücke

Name Vorname Strasse, Nr. P/G PLZ Ort P/G

Telefon P/G

EK

Baetscher Gino Chriesibüel 14 6043 Adligenswil

041 370 29 34

2

Fax

041 370 82 77

Bühlmann Toni Sonnhalde 41 6024 Hildisrieden

041 461 06 10

2

Postfach 70 6024 Hildisrieden

076 586 07 70

Fax

041 461 06 11

Di Dato Nicoletta Mattstrasse 18 6052 Hergiswil

041 630 23 66

3

Buobenmatt 1 6002 Luzern

041 228 65 89

Eichmann Roger Stutzrain 14 6005 St. Niklausen

041 310 23 13

2

Buobenmatt 1 6002 Luzern

041 228 57 48

Friedli Beat Ringstrasse 44 6467 Schattdorf

041 870 73 81

1/3

Buobenmatt 1 6002 Luzern

041 228 45 58

Gabriel Kurt Schauensee 32 6204 Sempach-St.

041 460 29 39

3

Fax

041 462 90 99

Gähwiler Beat Rotmattstrasse 6 6045 Meggen

041 377 40 58

1

Luzernerstr. 144 6014 Littau

041 417 27 27

Fax

041 417 27 28

Gassmann René Houelbachstr. 3 6010 Kriens

041 320 75 82

1/2/G

Boubenmatt 1 6002 Luzern

041 228 67 54

Hofstetter Bernhard Bodenmatt 14 6162 Entlebuch

041 480 31 79

1

Eisenhof 6162 Entlebuch

041 480 31 80

Fax

041 480 41 80

Holecek Jan Raemsiweg 5 6048 Horw

041 340 30 86

3

Kantonsstr. 68b 6048 Horw

041 340 52 62

Fax

041 340 52 66

1.1.2009

-1-

VI / 11

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Imfeld

Willy Erlenmatte 75 6020 Emmenbrücke

Gerliswilerstr. 43 6020 Emmenbrücke

Fax

041 280 67 67 2

041 260 23 25

041 260 23 10

Jaquet

Heidi Sagirain 25 6404 Greppen

Fax

041 390 37 24 2

041 390 37 31

Jöhl

Rainer Usserhus 5 6023 Rothenburg

041 282 05 10 G

Kresiment

Peter Krebsbärenhalde 3 6048 Horw

Sälihügel 1 6005 Luzern

Fax

041 340 34 08 1/2/3

041 240 00 42

041 242 03 02

Kunz

Werner Ober Neuhus 13 6017 Ruswil

Büro direkt

041 495 10 11 2

041 980 04 52

Lipp

Hans Peter Schellenrainstr. 5f 6210 Sursee

041 921 06 26 1/3

Ochsner

René Bühlstr. 19 6038 Gisikon

Gubelstr. 17 6300 Zug

041 450 35 45 3

041 711 41 01

Rüesch

Peter Sonnsyterain 25 6048 Horw

Fax

041 340 04 34 1/3

041 340 60 41

041 340 60 46

Stadelmann

Jürg Zopfmättili 10 6170 Schüpfheim

Fax

041 484 10 44 1

041 484 30 44

041 484 30 49

Ulmer

Martin Industriestr. 20 6300 Zug

Fax

041 710 81 03 1/3

041 710 81 04

Vogel

Kurt Grossmatte 1 6260 Reiden

Fax

062 758 21 25 1/3

062 758 30 84

EK (Zahl) = Zuteilung zu Expertenkreis

EK (G) = Schätzer für Gastgewerbe

-2-

1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 11

3. Expertenkreiseinteilung

Kreis 1 Banz Roland

Kreis 2 Gmür Ruedi

Kreis 3 Horat Stefan

Alberswil

Aesch

Adligenswil

Altbüron

Altwis

Altishofen

Buttisholz

Beromünster

Ballwil

Doppleschwand

Büron

Buchrain

Ebersecken

Eich

Dagmersellen

Entlebuch

Emmen

Dierikon

Escholzmatt

Ermensee

Ebikon

Ettiswil

Geuensee

Egolzwil

Fischbach

Hildisrieden

Eschenbach

Flühli

Hitzkirch

Gisikon

Gettnau

Hochdorf

Greppen

Grossdietwil

Hohenrain

Honau

Grosswangen

Luzern r. Ufer

Inwil

Hasle

Neudorf

Knutwil

Hergiswil

Neuenkirch

Kriens

Horw

Nottwil

Mauensee

Luthern

Oberkirch

Meggen

Luzern l. Ufer

Pfeffikon

Meierskappel

Malters

Rain

Nebikon

Marbach

Rickenbach

Reiden

Menznau

Römerswil

Root

Ohmstal

Rothenburg

Schenkon

Pfaffnau

Schlierbach

Sursee

Roggliswil

Schongau

Udligenswil

Romoos

Sempach

Vitznau

Ruswil

Triengen

Wauwil

Schötz

Weggis

Schüpfheim

Wikon

Schwarzenberg

Ufhusen

Werthenstein

Willisau

Wolhusen

Zell

Littau

1.1.2009

-1-

VI / 11 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 11

4. Schätzerzuteilung

4.1 Expertenkreis 1

Gähwiler Beat

Gemeinde Schätzer Luzern l. Ufer Rüesch Peter Holecek Jan

Hofstetter Bernhard

Gemeinde Schätzer Escholzmatt Stadelmann Jürg Schüpfheim Stadelmann Jürg Werthenstein Friedli Beat Wolhusen Stadelmann Jürg

Kresiment Peter

Gemeinde Schätzer Ebersecken Friedli Beat Malters Friedli Beat Menznau Friedli Beat Ohmstal Friedli Beat Schötz Ulmer Martin Schwarzenberg Friedli Beat Willisau Ulmer Martin

1.1.2009 -1-

VI / 11 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Rüesch Peter

Gemeinde Schätzer Horw Ulmer Martin

Stadelmann Jürg

Gemeinde Schätzer Doppleschwand Hofstetter Bernhard Entlebuch Hofstetter Bernhard Flühli Hofstetter Bernhard Hasle Hofstetter Bernhard Marbach Hofstetter Bernhard Romoos Hofstetter Bernhard

Vogel Kurt

Gemeinde Schätzer Alberswil Friedli Beat Altbüron Friedli Beat Ettiswil Friedli Beat Fischbach Friedli Beat Gettnau Friedli Beat Grossdietwil Friedli Beat Pfaffnau Friedli Beat Roggliswil Friedli Beat Ufhusen Friedli Beat Zell Friedli Beat

-2- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 11

Ulmer Martin

Gemeinde Schätzer Buttisholz Friedli Beat Grosswangen Friedli Beat Hergiswil Friedli Beat Littau Holecek Jan Luthern Friedli Beat Ruswil Friedli Beat

1.1.2009 -3-

VI / 11 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

4.2 Expertenkreis 2

Baetscher Gino

Gemeinde Schätzer Neudorf Gassmann René Neuenkirch Gassmann René Nottwil Gassmann René

Bühlmann Toni

Gemeinde Schätzer Herlisberg Baetscher Gino Hochdorf Baetscher Gino Römerswil Baetscher Gino

Gassmann René

Gemeinde Schätzer/in Beromünster Imfeld Willy Eich Kresiment Peter Gunzwil Imfeld Willy Oberkirch Jaquet Heidi Pfeffikon Imfeld Willy Rickenbach Imfeld Willy Schwarzenbach Imfeld Willy Sempach Kresiment Peter

-4- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 11

Imfeld Willy

Gemeinde Schätzer Büron Gassmann René Geuensee Gassmann René Kulmerau Gassmann René Rothenburg Kunz Werner Schlierbach Gassmann René Triengen Gassmann René Wilihof Gassmann René Winikon Gassmann René

Jaquet Heidi

Gemeinde Schätzer Aesch Bühlmann Toni Altwis Bühlmann Toni Ermensee Bühlmann Toni Gelfingen Gassmann René Hämikon Gassmann René Hildisrieden Gassmann René Hitzkirch Gassmann René Hohenrain Bühlmann Toni Lieli Bühlmann Toni Mosen Gassmann René Müswangen Gassmann René Rain Bühlmann Toni Retschwil Gassmann René Sulz Gassmann René Schongau Bühlmann Toni

1.1.2009 -5-

VI / 11 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Kresiment Peter

Gemeinde Schätzer Luzern r. Ufer Imfeld Willy Emmen Eichmann Roger Kunz Werner

-6- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 11

4.3 Expertenkreis 3

Kresiment Peter

Gemeinde Schätzer Kriens Friedli Beat Gabriel Kurt

Holecek Jan

Gemeinde Schätzer/in Ballwil Di Dato Nicoletta Dierikon Ochsner René Ebikon Ochsner René Eschenbach Di Dato Nicoletta Inwil Di Dato Nicoletta

Lipp Hans Peter

Gemeinde Schätzer Altishofen Friedli Beat Buchs Vogel Kurt Dagmersellen Vogel Kurt Egolzwil Friedli Beat Greppen Friedli Beat Langnau Vogel Kurt Meggen Friedli Beat Nebikon Friedli Beat Reiden Vogel Kurt Richenthal Vogel Kurt Uffikon Vogel Kurt

1.1.2009 -7-

VI / 11 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Vitznau Friedli Beat Wauwil Vogel Kurt Weggis Friedli Beat Wikon Vogel Kurt

Rüesch Peter

Gemeinde Schätzer/in Adligenswil Di Dato Nicoletta Buchrain Di Dato Nicoletta Gisikon Di Dato Nicoletta Honau Ochsner René Horw Ulmer Martin Knutwil Lipp Hans Peter Mauensee Lipp Hans Peter Meierskappel Di Dato Nicoletta Root Ochsner René Schenkon Gabriel Kurt Sursee Gabriel Kurt Di Dato Nicoletta Udligenswil Di Dato Nicoletta

-8- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 11

5. Schätzer/innenzuteilung nach Gemeinden für

nichtlandwirtschaftliche Grundstücke

Gemeinde

EK

Schätzer/in

Adligenswil

3

Rüesch Peter

Di Dato Nicoletta

Aesch

2

Jaquet Heidi

Bühlmann Toni

Alberswil

1

Vogel Kurt

Friedli Beat

Altbüron

1

Vogel Kurt

Friedli Beat

Altishofen

3

Lipp Hans Peter

Friedli Beat

Altwis

2

Jaquet Heidi

Bühlmann Toni

Ballwil

3

Holecek Jan

Di Dato Nicoletta

Beromünster

2

Gassmann René

Imfeld Willy

Buchrain

3

Rüesch Peter

Di Dato Nicoletta

Buchs neu

3

Lipp Hans Peter

Vogel Kurt

Dagmersellen

Büron

2

Imfeld Willy

Gassmann René

Buttisholz

1

Ulmer Martin

Friedli Beat

Dagmersellen

3

Lipp Hans Peter

Vogel Kurt

Dierikon

3

Holecek Jan

Ochsner René

Doppleschwand

1

Stadelmann Jürg

Hofstetter Bernhard

Ebersecken

1

Kresiment Peter

Friedli Beat

Ebikon

3

Holecek Jan

Ochsner René

Egolzwil

3

Lipp Hans Peter

Friedli Beat

Eich

2

Gasmmann René

Kresiment Peter

Emmen

2

Kresiment Peter

Kunz Werner

Eichmann Roger

Entlebuch

1

Stadelmann Jürg

Hofstetter Bernhard

Ermensee

2

Jaquet Heidi

Bühlmann Toni

Eschenbach

3

Holecek Jan

Di Dato Nicoletta

Escholzmatt

1

Hofstetter Bernhard

Stadelmann Jürg

Ettiswil

1

Vogel Kurt

Friedli Beat

Fischbach

1

Vogel Kurt

Friedli Beat

Flühli

1

Stadelmann Jürg

Hofstetter Bernhard

Gelfingen neu

2

Jaquet Heidi

Gassmann René

Hitzkirch

Gettnau

1

Vogel Kurt

Friedli Beat

Geuensee

2

Imfeld Willy

Gassmann René

Gisikon

3

Rüesch Peter

Di Dato Nicoletta

1.1.2009 -1-

VI / 11

Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Greppen

3

Lipp Hans Peter

Friedli Beat

Grossdietwil

1

Vogel Kurt

Friedli Beat

Grosswangen

1

Ulmer Martin

Friedli Beat

Gunzwil neu

2

Gassmann René

Imfeld Willy

Beromünster

Hämikon neu

2

Jaquet Heidi

Gassmann René

Hitzkirch

Hasle

1

Stadelmann Jürg

Hofstetter Bernhard

Hergiswil

1

Ulmer Martin

Friedli Beat

Herlisberg

2

Bühlmann Toni

Baetscher Gino

neu Römerswil

Hildisrieden

2

Jaquet Heidi

Gassmann René

Hitzkirch

2

Jaquet Heidi

Gassmann René

Hochdorf

2

Bühlmann Toni

Baetscher Gino

Hohenrain

2

Jaquet Heidi

Bühlmann Toni

Honau

3

Rüesch Peter

Ochsner René

Horw

1

Rüesch Peter

Ulmer Martin

Inwil

3

Holecek Jan

Di Dato Nicoletta

Knutwil

3

Rüesch Peter

Lipp Hans Peter

Kottwil

1

Vogel Kurt

Friedli Beat

neu Ettiswil

Kriens

3

Kresiment Peter

Ochsner René

Gabriel / Friedli

Kulmerau

2

Imfeld Willy

Gassmann René

neu Triengen

Langnau

3

Lipp Hans Peter

Vogel Kurt

neu Reiden

Lieli neu

2

Jaquet Heidi

Bühlmann Toni

Hohenrain

Littau

1

Ulmer Martin

Holecek Jan

Luthern

1

Ulmer Martin

Friedli Beat

Luzern l. Ufer

1

Gähwiler Beat

Rüesch Peter

Holecek Jan

Luzern r. Ufer

2

Kresiment Peter

Imfeld Willy

Malters

1

Kresiment Peter

Friedli Beat

Marbach

1

Stadelmann Jürg

Hofstetter Bernhard

Mauensee

3

Rüesch Peter

Lipp Hans Peter

Meggen

3

Lipp Hans Peter

Friedli Beat

Meierskappel

3

Rüesch Peter

Di Dato Nicoletta

Menznau

1

Kresiment Peter

Friedli Beat

Mosen neu

2

Jaquet Heidi

Gassmann René

Hitzkirch

Müswangen

2

Jaquet Heidi

Gassmann René

-2-

1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 11

neu Hitzkirch

Nebikon

3

Lipp Hans Peter

Friedli Beat

Neudorf

2

Baetscher Gino

Gassmann René

Neuenkirch

2

Baetscher Gino

Gassmann René

Nottwil

2

Baetscher Gino

Gassmann René

Oberkirch

2

Gassmann René

Jaquet Heidi

Ohmstal

1

Kresiment Peter

Friedli Beat

Pfaffnau

1

Vogel Kurt

Friedli Beat

Pfeffikon

2

Gassmann René

Imfeld Willy

Rain

2

Jaquet Heidi

Bühlmann Toni

Reiden

3

Lipp Hans Peter

Vogel Kurt

Retschwil neu

2

Jaquet Heidi

Gassmann René

Hitzkirch

Richenthal

3

Lipp Hans Peter

Vogel Kurt

neu Reiden

Rickenbach

2

Gassmann René

Imfeld Willy

Roggliswil

1

Vogel Kurt

Friedli Beat

Römerswil

2

Bühlmann Toni

Baetscher Gino

Romoos

1

Stadelmann Jürg

Hofstetter Bernhard

Root

3

Rüesch Peter

Ochsner René

Rothenburg

2

Imfeld Willy

Kunz Werner

Ruswil

1

Ulmer Martin

Friedli Beat

Schenkon

3

Rüesch Peter

Gabriel Kurt

Schlierbach

2

Imfeld Willy

Gassmann René

Schongau

2

Jaquet Heidi

Bühlmann Toni

Schötz

1

Kresiment Peter

Ulmer Martin

Schüpfheim

1

Hofstetter Bernhard

Stadelmann Jürg

Schwarzenbach

2

Gassmann René

Imfeld Willy

neu Beromünster

Schwarzenberg

1

Kresiment Peter

Friedli Beat

Sempach

2

Gassmann René

Kresiment Peter

Sulz neu

2

Jaquet Heidi

Gassmann René

Hitzkirch

Sursee

3

Rüesch Peter

Gabriel Kurt

Di Dato Nicoletta

Triengen

2

Imfeld Willy

Gassmann René

Udligenswil

3

Rüesch Peter

Di Dato Nicoletta

Uffikon neu

3

Lipp Hans Peter

Vogel Kurt

Casserini Bruno

Dagmersellen

Ufhusen

1

Vogel Kurt

Friedli Beat

Vitznau

3

Lipp Hans Peter

Friedli Beat

Wauwil

3

Lipp Hans Peter

Vogel Kurt

1.1.2009 -3-

VI / 11

Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weggis

3

Lipp Hans Peter

Friedli Beat

Werthenstein

1

Hofstetter Bernhard

Friedli Beat

Wikon

3

Lipp Hans Peter

Vogel Kurt

Wilihof

2

Imfeld Willy

Gassmann René

neu Triengen

Willisau

1

Kresiment Peter

Ulmer Martin

Winikon neu

2

Imfeld Willy

Gassmann René

Triengen

Wolhusen

1

Hofstetter Bernhard

Stadelmann Jürg

Zell

1

Vogel Kurt

Friedli Beat

-4-

1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 11

6. Verzeichnis der Gemeindekanzleien

Gemeinde/Ortsteil

Telefon

Telefax

EK

6043 Adligenswil

041 375 77 77

041 375 77 70

3

6287 Aesch

041 917 13 46

041 917 30 46

2

6248 Alberswil

041 980 17 54

041 980 54 18

1

6147 Altbüron

062 927 11 61

062 927 11 35

1

6246 Altishofen

062 756 21 84

062 756 46 51

3

6286 Altwis

041 917 10 21

041 917 40 01

2

6275 Ballwil

041 448 13 65

041 448 13 79

3

6215 Beromünster

041 932 14 14

041 932 14 19

2

6033 Buchrain

041 444 20 22

041 444 20 21

3

6211 Buchs neu Dagmersellen

062 748 20 20

062 756 10 70

3

6233 Büron

041 935 40 40

041 935 40 49

2

6018 Buttisholz

041 929 60 70

041 929 60 78

1

6252 Dagmersellen

062 748 20 20

062 756 10 70

3

6036 Dierikon

041 450 26 26

041 450 56 36

3

6112 Doppleschwand

041 480 14 45

041 480 33 01

1

6245 Ebersecken

062 756 22 09

062 756 46 51

1

6030 Ebikon

041 444 02 02

041 444 02 03

3

6243 Egolzwil

041 984 00 10

041 984 00 11

3

6205 Eich

041 460 18 15

041 460 49 15

2

6020 Emmen

041 268 01 11

041 268 09 59

2

6162 Entlebuch

041 480 11 52

041 480 27 52

1

6294 Ermensee

041 917 23 10

041 917 38 33

2

6274 Eschenbach

041 449 90 10

041 449 90 11

3

6182 Escholzmatt

041 486 11 31

041 486 21 16

1

6218 Ettiswil

041 984 13 20

041 984 13 29

1

6145 Fischbach

041 988 12 13

041 988 20 13

1

6173 Flühli

041 488 17 17

041 488 24 05

1

6284 Gelfingen neu Hitzkirch

041 917 12 35

041 917 43 35

2

6142 Gettnau

041 970 13 65

041 970 30 79

1

6232 Geuensee

041 921 13 05

041 921 95 05

2

6038 Gisikon

041 450 26 30

041 450 44 32

3

6404 Greppen

041 390 38 74

041 390 37 74

3

6146 Grossdietwil

062 927 12 13

062 927 12 05

1

6022 Grosswangen

041 984 28 80

041 984 28 88

1

6222 Gunzwil neu Beromünster

041 932 40 80

041 932 40 81

2

1.1.2009

-1-

VI / 11

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

6289 Hämikon

041 919 70 34

041 919 70 31

2

neu Hitzkirch

6166 Hasle

041 480 11 66

041 480 19 66

1

6133 Hergiswil

041 979 80 80

041 979 80 89

1

6028 Herlisberg

041 914 20 60

041 914 20 78

2

neu Römerswil

6024 Hildisrieden

041 460 25 25

041 460 25 29

2

6285 Hitzkirch

041 919 70 32

041 919 70 31

2

6280 Hochdorf

041 914 17 17

041 914 17 20

2

6276 Hohenrain

041 910 11 45

041 910 58 46

2

6038 Honau

041 450 37 22

041 445 01 44

3

6048 Horw

041 349 11 11

041 349 14 81

1

6034 Inwil

041 448 26 38

041 448 26 72

3

6213 Knutwil

041 925 82 82

041 925 82 80

3

6217 Kottwil neu Ettiswil

041 984 13 20

041 984 13 29

1

6010 Kriens

041 329 61 11

041 329 64 96

3

6234 Kulmerau neu Triengen

041 933 15 12

041 933 36 87

2

6262 Langnau neu Reiden

062 749 00 60

062 758 33 50

3

6277 Lieli

041 910 11 45

041 910 58 46

2

neu Hohenrain

6014 Littau

041 259 88 88

041 259 85 44

1

6156 Luthern

041 978 11 60

041 978 16 18

1

6002 Luzern

041 208 83 86

041 208 85 14

1

6102 Malters

041 499 66 74

041 499 66 67

1

6196 Marbach

034 493 33 12

034 493 38 11

1

6216 Mauensee

041 921 14 84

041 921 72 87

3

6045 Meggen

041 379 81 11

041 377 12 75

3

6344 Meierskappel

041 790 44 44

041 790 39 44

3

6122 Menznau

041 493 11 47

041 493 15 74

1

6295 Mosen neu Hitzkirch

041 917 28 70

041 917 28 60

2

6289 Müswangen neu Hitzkirch

041 919 70 38

041 919 70 31

2

6244 Nebikon

062 756 21 60

062 756 42 03

3

6025 Neudorf

041 930 11 36

041 930 18 36

2

6206 Neuenkirch

041 469 72 72

041 469 72 73

2

6207 Nottwil

041 939 31 31

041 939 31 39

2

6208 Oberkirch

041 925 70 50

041 925 70 55

2

6143 Ohmstal

041 980 14 85

041 980 59 11

1

6264 Pfaffnau

062 747 30 70

062 747 30 79

1

5735 Pfeffikon

062 765 15 75

062 765 15 70

2

-2-

1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 11

6026 Rain

041 459 80 00

041 459 80 01

2

6260 Reiden

062 749 00 60

062 758 33 50

3

6285 Retschwil neu Hitzkirch

041 919 70 34

041 919 70 31

2

6263 Richenthal neu Reiden

062 749 00 60

062 758 33 50

3

6221 Rickenbach

041 930 29 29

041 930 28 25

2

6265 Roggliswil

062 754 11 31

062 754 18 31

1

6027 Römerswil

041 914 20 60

041 914 20 78

2

6113 Romoos

041 480 13 73

041 480 28 73

1

6037 Root

041 455 56 00

041 455 56 15

3

6023 Rothenburg

041 289 21 21

041 289 21 22

2

6017 Ruswil

041 496 70 70

041 496 70 73

1

6214 Schenkon

041 921 93 30

041 921 90 65

3

6231 Schlierbach

041 933 13 07

041 933 13 51

2

6288 Schongau

041 917 14 51

041 917 38 89

2

6247 Schötz

041 984 01 11

041 984 01 10

1

6170 Schüpfheim

041 485 87 00

041 485 87 01

1

6215 Schwarzenbach neu Beromünster

041 932 14 14

041 932 14 19

2

6103 Schwarzenberg

041 499 60 50

041 499 60 59

1

6204 Sempach

041 462 50 00

041 462 50 05

2

6284 Sulz neu Hitzkirch

041 919 70 30

041 919 70 31

2

6210 Sursee

041 926 31 11

041 926 31 90

3

6234 Triengen

041 933 15 12

041 933 36 87

2

6044 Udligenswil

041 371 13 13

041 371 13 12

3

6253 Uffikon neu Dagmersellen

062 748 20 20

062 756 10 70

3

6153 Ufhusen

041 988 12 57

041 988 20 34

1

6354 Vitznau

041 397 13 93

041 397 23 93

3

6242 Wauwil

041 984 11 11

041 984 11 10

3

6353 Weggis

041 392 01 30

041 392 01 31

3

6106 Werthenstein

041 490 23 23

041 490 44 23

1

4806 Wikon

062 745 51 31

062 745 51 39

3

6236 Wilihof neu Triengen

041 933 15 12

041 933 36 87

2

6130 Willisau

041 972 63 63

041 972 63 64

1

6235 Winikon

041 933 07 07

041 933 09 07

2

6110 Wolhusen

041 492 66 66

041 492 66 67

1

6144 Zell

041 988 11 41

041 988 22 29

1

1.1.2009

-3-

VI / 11 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-4- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG

VI / 11

7. Verzeichnis Grundbuchämter

Grundbuchamt Strasse PLZ Ort

Telefon

Grundbuch-

verwalter/in

Luzern-Stadt

Löwengraben 20

6004

Luzern

041 228 73 73

Portmann Nicole

Luzern-Land

Meisterstr. 4

6010

Kriens

041 318 12 00

Wiprächtiger

Eduard

Hochdorf

Hauptstr. 5

6280

Hochdorf

041 914 01 40

Sidler Bruno

Sursee

Chr.-Schnyder-Str. 46

6210

Sursee

041 926 07 20

Weber Franz Dr.

Willisau

Vorstadt 19

6130

Willisau

041 972 50 20

Häfliger Josef

Entlebuch

Hauptstrasse 22

6170

Schüpfheim

041 484 17 31

Unternährer Jürg

Grundbuchinspektorat Arsenalstr. 43 6010 Kriens

041 318 12 46

Thalmann Robert

des Kantons Luzern

1.7.2007

-1-

VI / 11 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.7.2007

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 11

8. Verzeichnis Immobilienbewertung des Kantons Luzern

Name

Funktion

Zeichen

Büro

Telefon

Horat Stefan

Abteilungsleiter /

SH

112

228 57 40

E-Mail: stefan.horat@lu.ch

Schatzungsexperte

Banz Roland

Schatzungsexperte

RB

108

228 57 42

E-Mail: roland.banz@lu.ch

Gmür Ruedi

Schatzungsexperte

Gm

110

228 57 41

E-Mail: ruedi.gmuer@lu.ch

Burri Josef

Schatzungsexperte Lw

Bj

131

228 57 37

E-Mail: josef.burri@lu.ch

Lipp Hans Peter

Assistent

Hl

114

228 57 47

E-Mail: hanspeter.lipp@lu.ch

Schatzungsexperte (Horat)

Ulmer Martin

Assistent

Ul

114

228 51 52

E-Mail: martin.ulmer@lu.ch

Schatzungsexperte (Banz)

Gassmann René

Assistent

Ga

125

228 67 54

E-Mail: rene.gassmann@lu.ch

Schatzungsexperte (Gmür)

Eichmann Roger

Leiter Administration

Re

107

228 57 48

E-Mail: roger.eichmann@lu.ch

Boog Franz

Fachbearbeiter Lw

Bo

125

228 59 24

E-Mail: franz.boog@lu.ch

Friedli Beat

Schätzer NLw

Fb

114

228 45 58

E-Mail: beat.friedli@lu.ch

Häfliger Katharina

Sachbearbeiterin

Hä

115

228 79 46

E-Mail: katharina.haefliger@lu.ch

1.1.2009

-1-

VI / 11

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Müller Marlene

Sekretariat

Mü 106 228 57 49

E-Mail: marlene.mueller@lu.ch

Di Dato Nicoletta

Sachbearbeiterin /

DN 119 228 65 89

E-Mail: nicoletta.didato@lu.ch Schätzerin NLw

Bussmann Helen

Sachbearbeiterin NLw

hb 119 228 57 52

E-Mail: helen.bussmann@lu.ch

Haener Harry

Sachbearbeiter NLw

Hy 118 228 66 49

E-Mail: harry.haener@lu.ch

Heggli Doris

Sachbearbeiterin NLw

DH 118 228 57 46

E-Mail: doris.heggli@lu.ch

Köroglu Zafer

Sekretariat

zk 106 228 73 58

E-Mail: zafer.koeroglu@lu.ch

Schwager Roswitha

Sachbearbeiterin Lw

RS 118 228 57 45

E-Mail: roswitha.schwager@lu.ch

Demuth Debora

Sachbearbeiterin NLw

dd 119 228 57 51

E-Mail: deborah.demuth@lu.ch

Heinzer Philipp

Sachbearbeiter

HZ 115 228 73 57

E-Mail: philipp.heinzer@lu.ch

Stierli Marcel

Sachbearbeiter NLw

sm 118 228 79 51

E-Mail: marcel.stierli@lu.ch

-2-

1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 11

9. Adressverzeichnis der Kantonalen Schätzer für

landwirtschaftliche Grundstücke

Name Vorname

Strasse, Nr. P/G

PLZ

Ort P/G

Telefon P/G

EK

Hodel René

Chäppelirain 7

6018

Buttisholz

041 928 02 53

041 914 30 05

A

Höltschi Hans

Zollhaus

6287

Aesch

041 917 26 16

A

Müller Josef

Soppensee

6017

Ruswil

041 928 12 29

A

Roos Guido

Adlisberg

6113

Romoos

041 480 13 65

A

Walthert Heini

Untere-Scheidegg

6156

Luthern

041 978 15 05

A

(forstw.Grdst)

A = Aktiver Einsatz als Schätzer

mit fest zugeteilten Gemeinden

1.7.2008

-1-

VI / 11 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-2- 1.7.2008

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 11

10. Schätzerzuteilung nach Gemeinden für

landwirtschaftliche Grundstücke

Nr.

Gemeinde

Schätzer

1

Adligenswil

René Hodel

2

Aesch

René Hodel

3

Alberswil

Josef Müller

4

Altbüron

Josef Müller

5

Altishofen

Josef Müller

6

Altwis

Hans Höltschi

7

Ballwil

Hans Höltschi

8

Beromünster

Hans Höltschi

9

Buchrain

René Hodel

10

Buchs neu

Dagmersellen

Josef Müller

11

Büron

Hans Höltschi

12

Buttisholz

Guido Roos

13

Dagmersellen

Josef Müller

14

Dierikon

René Hodel

15

Doppleschwand

Guido Roos

16

Ebersecken

Josef Müller

17

Ebikon

René Hodel

18

Egolzwil

Josef Müller

19

Eich

Hans Höltschi

20

Emmen

René Hodel

21

Entlebuch

Guido Roos

22

Ermensee

Hans Höltschi

23

Eschenbach

Hans Höltschi

24

Escholzmatt

Guido Roos

1.1.2009

Nr.

Gemeinde

Schätzer

25

Ettiswil

Josef Müller

26

Fischbach

Josef Müller

27

Flühli

Guido Roos

28

Gelfingen

neu Hitzkirch

Hans Höltschi

29

Gettnau

Josef Müller

30

Geuensee

Hans Höltschi

31

Gisikon

René Hodel

32

Greppen

René Hodel

33

Grossdietwil

Josef Müller

34

Grosswangen

Josef Müller

35

Gunzwil neu

Beromünster

Hans Höltschi

36

Hämikon

neu Hitzkirch

Hans Höltschi

37

Hasle

Guido Roos

38

Hergiswil

Josef Müller

39

Herlisberg neu

Römerswil

Hans Höltschi

40

Hildisrieden

Hans Höltschi

41

Hitzkirch

Hans Höltschi

42

Hochdorf

Hans Höltschi

43

Hohenrain

Hans Höltschi

44

Honau

René Hodel

45

Horw

René Hodel

46

Inwil

Hans Höltschi

47

Knutwil

Hans Höltschi

48

Kottwil

neu Ettiswil

Josef Müller

-1-

VI / 11 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Nr.

Gemeinde

Schätzer

49

Kriens

René Hodel

50

Kulmerau

neu Triengen

Hans Höltschi

51

Langnau

neu Reiden

René Hodel

52

Lieli neu

Hohenrain

Hans Höltschi

53

Littau

René Hodel

54

Luthern

Josef Müller

55

Luzern

René Hodel

56

Malters

René Hodel

57

Marbach

Guido Roos

58

Mauensee

Josef Müller

59

Meggen

René Hodel

60

Meierskappel

René Hodel

61

Menznau

René Hodel

62

Mosen

neu Hitzkirch

Hans Höltschi

63

Müswangen

neu Hitzkirch

Hans Höltschi

64

Nebikon

Josef Müller

65

Neudorf

Hans Höltschi

66

Neuenkirch

René Hodel

67

Nottwil

René Hodel

68

Oberkirch

Hans Höltschi

69

Ohmstal

Josef Müller

70

Pfaffnau

René Hodel

71

Pfeffikon

Hans Höltschi

-2-

Nr.

Gemeinde

Schätzer

72

Rain

Hans Höltschi

73

Reiden

René Hodel

74

Retschwil

neu Hitzkirch

Hans Höltschi

75

Richenthal

neu Reiden

René Hodel

76

Rickenbach

Hans Höltschi

77

Roggliswil

René Hodel

78

Römerswil

Hans Höltschi

79

Romoos

Heini Walthert

80

Root

René Hodel

81

Rothenburg

René Hodel

82

Ruswil

Guido Roos

83

Sempach

Hans Höltschi

84

Sulz neu

Hitzkirch

Hans Höltschi

85

Sursee

Hans Höltschi

86

Schenkon

Hans Höltschi

87

Schlierbach

Hans Höltschi

88

Schongau

Hans Höltschi

89

Schötz

Josef Müller

90

Schüpfheim

Guido Roos

91

Schwarzenbach Hans Höltschi

neu Beromünster

92

Schwarzenberg

René Hodel

93

Triengen

Hans Höltschi

94

Udligenswil

René Hodel

1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 11

Nr.

Gemeinde

Schätzer

95

Uffikon neu

Dagmersellen

Josef Müller

96

Ufhusen

Josef Müller

97

Vitznau

René Hodel

98

Wauwil

Josef Müller

99

Weggis

René Hodel

100 Werthenstein

Guido Roos

101 Wikon

René Hodel

102 Wilihof neu

Hans Höltschi

Triengen

103 Willisau-Land

Josef Müller

neu Willisau

104 Willisau-Stadt

Josef Müller

neu Willisau

105 Winikon

Hans Höltschi

neu Triengen

106 Wolhusen

Guido Roos

107 Zell

Josef Müller

1.1.2009 -3-

VI / 11 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

-4- 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 11

11. Adressverzeichnis der Gemeindesachverständigen

11.1 Nichtlandwirtschaftliche Grundstücke

Name Vorname

Strasse/Nr. PLZ Ort

Telefon P/G

Adligenswil

Sigrist

Markus

Sackhofstr. 5

6043 Adligenswil

041 370 64 29

Lustenberger

Thomas

Dorfstrasse 29

6043 Adligenswil

041 370 61 63

041 375 77 33

Aesch

Bieri-Merz

Edith

Eggstrasse 2

6287 Aesch

041 917 25 27

Alberswil

Christen Josef

Mattenhof 2 6248 Alberswil

041 980 03 02

Häfliger Josef

Hübelistr. 17 6248 Alberswil

041 980 14 62

Altbüron

Schneider Urs

Hornstrasse 6147 Altbüron

062 927 14 10

Bättig Oswin

Am Rain 8 6147 Altbüron

062 927 16 41

Altishofen

Häfliger-Pfister Gregor

Dorf 1 6246 Altishofen

062 756 02 25

Altwis

Hartmann Alfred

Oberdorf 9 6286 Altwis

041 917 14 88

Eberli Anton

Hauptstr. 20 6286 Altwis

041 917 11 36

Ballwil

Bucher-Wicki Alois

Wald 6034 Inwil

041 448 33 53

Beromünster (Schwarzenbach, Gunzwil)

Bolliger-Merz

Hansrudolf

Dorf

6215 Schwarzenbach

062 771 14 32

Hüsler-Wey

Therese

Oberdorfstr. 19

6215 Schwarzenbach

062 771 07 44

Kramis-Caviezel

Robert

Schützenfeld 11

6215 Beromünster

041 930 23 74

Schöpf

Franz

Parkweg 11

6222 Gunzwil

041 930 23 92

Stocker-Frey

Josef

Lindenstr. 1

6222 Gunzwil

041 930 23 78

1.1.2009

-1-

VI / 11

Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Buchrain

Lang

Kaspar

Rütiweidhalde 4 6033 Buchrain 041 444 20 33

Buchs (siehe Dagmersellen)

Büron

Fischer-Nick

Edgar

Gartenweg 1 6233 Büron 041 933 19 26

041 410 34 34

Kirchhofer-Marti

Bruno

Sonnenrainstr. 16 6233 Büron 041 933 38 72

Buttisholz

Bucheli

Josef

Fürtistrasse 8 6018 Buttisholz 041 928 15 86

Stadelmann

Toni

Mülacher 40 6018 Buttisholz 041 928 14 64

Dagmersellen (Buchs, Uffikon)

Gabriel-Meier

Josef

Weid

6211 Buchs

062 756 16 58

Gut-Heutschi

Josef

Buchwaldstr. 6

6252 Dagmersellen

062 756 29 50

Tschamper

Hanspeter

Buchwaldstr. 7

6252 Dagmersellen

062 756 33 53

Wey-Schürch

Anton

Hubel

6211 Buchs

062 756 31 79

Zemp-Gassmann

Walter

Haldenrain 16

6253 Uffikon

062 756 03 36

Zemp-Müller

Alfred

Kantonsstrasse

6253 Uffikon

062 756 32 89

Dierikon

Zimmermann

Alois

Spechtenstr. 70

6036 Dierikon

041 450 28 62

Scandolera

Mauro

Pilatusstrasse 21

6036 Dierikon

041 450 10 10

Zimmermann

Peter

Feldhof

6036 Dierikon

041 450 50 45

Doppleschwand

Felder-Koch

Franz

Teresina, Dorf 6112 Doppleschwand 041 480 18 62

Heer

Franz

Stocketli 7 6112 Doppleschwand 041 480 36 44

Ebersecken

Kaufmann

Anton

Dorf 72 6245 Ebersecken 062 756 17 47

062 756 24 00

Pfister

Oskar

Oberwergigen 6245 Ebersecken 062 756 33 41

Ebikon

Heggli

Peter

Bühlrain 8 6030 Ebikon 041 440 84 54

-2-

1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 11

Sidler Anton

Sagenstr. 46 6030 Ebikon

041 442 00 44

041 442 00 41

Hodel Rudolf

Riedmattstrasse 14 6030 Ebikon

041 444 02 02

Egolzwil

Jöri Josef

Dorfchärn 6243 Egolzwil

Lichtsteiner Anton

Seehalde 32 6243 Egolzwil

041 980 40 75

Eich

Bochsler Arthur

Eichhofweg 1 6205 Eich

041 460 11 09

Knupp Werner

Kirchstr. 6 6205 Eich

041 460 21 93

Emmen

Brunner

Martin

Waldstrasse 13

6020 Emmenbrücke

041 268 03 32

Schicker

Jörg

Wehristrasse 14

6020 Emmenbrücke

041 268 03 33

Weber

Werner

Riffigmatte 14

6020 Emmenbrücke

041 280 66 81

Entlebuch

Renggli-Schöpfer Josef

Neuhusweg 6162 Entlebuch

041 480 27 68

Röösli-Jenni Franz

Chalet Regina 6162 Entlebuch

041 480 14 63

Ermensee

Stutz Hanny

Richenseestr. 17 6294 Ermensee

041 917 11 54

Eschenbach

Hegglin-Thalmann Max

Sommerau 3 6274 Eschenbach

041 448 04 22

Lötscher Martin

Gütsch 6274 Eschenbach

041 910 47 87

Escholzmatt

vakant

Ettiswil (Kottwil)

Notz Hans

Dorf 12 6217 Kottwil

041 980 25 87

Wüest Josef

Ausserdorf 2 6218 Ettiswil

041 980 25 13

Fischbach

Graber Hugo

Leimbütz 6145 Fischbach

041 988 17 38

Flühli

1.1.2009

-3-

VI / 11

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Allessandri

Bruno

Hans Schallerstr. 2

6174 Sörenberg 041 488 18 23

Thalmann

Philipp

Schwändeli

6173 Flühli 041 488 23 13

041 492 50 10

Gelfingen (siehe Hitzkirch)

Gettnau

Grob-Wiederkehr

Anton

Birkenweg 8

6142 Gettnau 041 970 23 44

Arnold

Niklaus

An der Wart 1

6142 Gettnau 041 970 27 29

Geuensee

Wüst

Peter

Hinterdorfstr. 11

6232 Geuensee 041 921 39 30

Gisikon

Zemp

Hans

Schulstr. 21

6038 Gisikon 041 450 26 52

Greppen

Strebel

Urs

Kleinrieden 9

6404 Greppen 041 390 33 43

Jenny-Spörri

Roswitha

Gütschstr. 2

6404 Greppen 041 390 32 04

Grossdietwil

Leuenberger-Bürli

Hans

Kirchstrasse 1

6146 Grossdietwil 062 927 22 88

Frank-Rüedi

Josef

Luzernerstr. 7

6146 Grossdietwil 062 927 12 86

Grosswangen

Baumeler-Rogger

Gerhard

Oberdorf

6022 Grosswangen 041 980 12 79

Gunzwil (siehe Beromünster)

Hämikon (siehe Hitzkirch)

Hasle

Eicher-Bucher

Werner

Underchile 3

6166 Hasle 041 480 11 91

Schnider-Roos

Bruno

Gibelmatte 28

6166 Hasle 041 480 44 40

Hergiswil

Käser-Subrt

Markus

Unterdorf

6133 Hergiswil 041 979 15 45

Stadelmann

Marcel

Phönix

6133 Hergiswil 041 979 10 20

Herlisberg (siehe Römerswil)

-4-

1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 11

Hildisrieden

Wyss Thomas

Aarauerstrasse 6024 Hildisrieden

041 460 03 66

Maron Arthur

Sonnhalde 47 6024 Hildisrieden

041 460 17 85

Hitzkirch (Gelfingen, Hämikon, Mosen, Müswangen, Retschwil,

Sulz)

Elmiger

Josef

Panoramaweg

6284 Sulz

041 917 05 35

Huter

Katharina

Hinterdorf

6289 Hämikon

041 917 20 12

Lang-Uster

Otto

Wolfetschwil

6285 Retschwil

041 917 14 85

Ming

Hansruedi

Rütimattstrasse

6295 Mosen

041 917 25 57

Muff

Erna

Cheiserspornstrasse

6284 Sulz

041 917 24 34

Oehen

Franz

Stockweid

6285 Retschwil

041 917 14 22

Rapold

Rolf

Steiacher

6289 Müswangen

041 917 24 41

01 737 01 01

Sattler

Jakob

Falken

6289 Müswangen

041 917 43 23

Trottmann

Beat

Moosbergstrasse

6284 Gelfingen

041 918 66 06

Wildisen-Graber

Brigitte

Harzer

6289 Hämikon

041 917 26 35

Zemp-Abt

Ueli

Wassergasse

6284 Gelfingen

041 917 23 18

Hochdorf

Kündig Josef

Hofderer-Feld 21 6280 Hochdorf

041 910 00 61

Hohenrain (Lieli)

Bucher Franz

Gölpi 6283 Baldegg

041 910 11 78

Rogenmoser Thomas

Ottenhusen 6275 Ballwil

041 910 21 71

Honau

Bernet Josef

Untergütschstr. 2 6038 Honau

041 450 24 69

Fassbind Anton

Untergütschstr. 8 6038 Honau

041 450 00 45

Horw

Zingg

Hansjörg

Stegenhöhe 14

6048 Horw

041 340 10 05

Janser

Otto

Utohornrain 5

6047 Kastanienbaum

041 340 44 43

Vogel

Armin

Schiltmatthalde 5

6048 Horw

041 340 20 18

Studhalter

Blasius

Mättihalden

6048 Horw

041 340 17 29

041 310 21 25

Inwil

Zemp-Koch

Peter

Oberweidstrasse C

6034 Inwil

041 448 10 63

Isenschmid

Stefan

Buchenweg 5

6034 Inwil

041 448 02 44

1.1.2009

-5-

VI / 11

Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Knutwil

Fellmann-Peter

Hanspeter

Sonnhaldenstr. 7b 6212 St. Erhard 041 921 16 37

079 406 05 44

Kottwil (siehe Ettiswil)

Kriens

Burri-Widmer

Werner

Quellenstr. 5 6010 Kriens 041 320 74 47

Schriber

Werner

Pilatusstrasse 4 6010 Kriens 041 310 41 12

Kulmerau (siehe Triengen)

Langnau (siehe Reiden)

Lieli (siehe Hohenrain)

Littau

Giger

Fredy

Bahnhofstr. 1 6014 Littau 041 250 47 50

Zimmermann

Ernst

Neuhushof 2 6014 Littau 041 250 21 91

Luthern

Birrer

Josef

Rosenmatt 6156 Luthern 041 978 14 45

Roth

Robert

Hörnli 6156 Luthern 041 978 16 37

Malters

Emmenegger

Toni

Eistrasse 6102 Malters 041 497 23 62

Marbach

Brechbühl

Josef

Geissenmoos 6196 Marbach 034 493 36 78

Kaufmann

Pius

Stierenweid 6192 Wiggen 041 486 20 73

Mauensee

Hüsler

Markus

Sonneggweg 18 6210 Sursee 041 921 45 06

Bättig-Schmid

Josef

Falläsch 6242 Wauwil 041 980 31 38

Meggen

Blättler

Otto

Schlösslistr. 24

6045 Meggen

041 377 24 34

Müller

Rudolf

am Dorfplatz 3

6045 Meggen

041 377 27 73

Nick

Cornelia

am Dorfplatz 3

6045 Meggen

041 377 34 75

-6-

1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 11

Meierskappel

Dilger

Monika

Böschenrot

6344 Meierskappel

041 790 15 59

Krebs

Markus

Dorfstr. 9

6344 Meierskappel

041 790 22 03

Schrödel

Kurt

Straussrain 19

6344 Meierskappel

041 790 70 30

Menznau

Peter Rolf

Châlet Regina 6125 Menzberg

041 493 17 34

041 493 18 16

Näf Mauriz

Mondschein 6122 Menznau

041 493 12 85

079 753 53 77

Mosen (siehe Hitzkirch)

Müswangen (siehe Hitzkirch)

Nebikon

Imboden Urs

Blattenacher 5 6244 Nebikon

062 756 27 03

Bisang Adolf

Wydenmatte 9 6244 Nebikon

062 756 21 69

Neudorf

Waser-Isenegger Martha

Matteweg 6 6025 Neudorf

041 930 01 72

Neuenkirch

Muff-Wespi

Alois

Willistattstr. 6

6206 Neuenkirch

041 467 19 81

Krummenacher

Franz

Rotbachweg 8

6016 Hellbühl

041 467 13 67

Wolf-Häcki

Hans

Egghalde 2

6206 Neuenkirch

041 467 10 79

Wiederkehr

Hans

Luzernerstr. 37

6206 Neuenkirch

041 467 14 70

Nottwil

Marfurt Bruno

Grundacherstrasse 9 6207 Nottwil

041 937 17 78

Nijman Paul

Studenweg 7 6207 Nottwil

041 937 21 18

Oberkirch

Weingartner Theo

Münigen 6208 Oberkirch

041 921 30 36

041 921 61 03

Gähwiler Andreas

Kreuzhubel 34 6208 Oberkirch

041 920 12 57

Ohmstal

Lichtsteiner Beat

Burst 6143 Ohmstal

041 980 15 39

Bösiger René

Büntenzopf 6143 Ohmstal

041 980 25 02

1.1.2009

-7-

VI / 11

Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Pfaffnau

Vogel

Vinzenz

Schulhausstrasse 6264 Pfaffnau 062 754 13 34

Scheidegger

Josef

Brüschhubel 6264 Pfaffnau 062 754 15 32

Pfeffikon

Schaffhauser

Rosmarie

Wiegenstr. 173 5735 Pfeffikon 062 771 38 00

062 771 76 12

Rohrer-Frick

Alois

Tennackerstr. 3 5735 Pfeffikon 062 771 35 29

Rain

Kälin

Meinrad

Bertiswilstr. 4 6023 Rothenburg 079 412 04 31

Reiden (Langnau, Richenthal)

Bachmann-Zingg

Caroline

Bifangstrasse 1

6260 Reiden

062 758 25 42

Kneubühler

Josef

Dorfstr. 22

6263 Richenthal

062 758 16 04

Vogel

Kurt

Grossmatte 1

6260 Reiden

062 758 21 25

Retschwil (siehe Hitzkirch)

Richenthal (siehe Reiden)

Rickenbach

Estermann-Sgier

Josef

Dominikusweg 2 6221 Rickenbach 041 930 19 64

041 926 07 27

Estermann

Toni

Menzikerstrasse 14 6221 Rickenbach 041 932 19 22

Roggliswil

Geiser-Agner

Jakob

Birch 6265 Roggliswil 062 754 16 14

Wirz-Stalder

Urs

Dürlef 6265 Roggliswil 062 754 19 02

Römerswil (Herlisberg)

Felber-Moser

Josef

Acher

6283 Baldegg

041 910 14 81

Greter-Schürmann

Walter

Ludiswil

6027 Römerswil

041 911 01 01

Wüest

Hans

Seeblick

6028 Herlisberg

041 930 27 04

Zimmermann-Lang

Beat

Ober-Reinach

6028 Herlisberg

041 930 37 76

Romoos

Thalmann

Julius

Sonnhalde 6113 Romoos 041 480 10 74

-8-

1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 11

Roos Guido

Adlisberg 6113 Romoos

041 480 13 65

Root

Müller Armin

Hirzenmatt 13 6037 Root

041 450 30 23

Bucheli-Hess Josef

Luzernerstr. 1 6037 Root

041 450 16 88

Rothenburg

Holenstein Hans

Pilatusring 29 6023 Rothenburg

041 280 54 78

Peter Hans

Chüegass 2 6023 Rothenburg

041 280 67 78

Ruswil

Brun Franz

Under Dieggringe 6019 Sigigen

041 495 13 34

Sempach

Bürgisser-Roos Kurt

Gotthardstr. 17 6204 Sempach

041 460 22 43

041 460 33 16

Sulz (siehe Hitzkirch)

Sursee

Wolf

Pius

Fähndrichweg 6

6210 Sursee

041 921 61 88

079 206 83 33

Schenkon

Kottmann

Jost

Chäsimatte

6214 Schenkon

041 921 33 87

Röthlisberger

Kurt

Kalberweidli 1

6214 Schenkon

041 921 47 23

Schlierbach

Rust Monika

Herrenmatte 7 6231 Schlierbach

041 933 10 58

Troxler Armin

Halde 3 6231 Schlierbach

041 933 31 05

Schongau

Stutz Fredy

Schürmatt 1 6288 Schongau

041 917 27 61

Schötz

Iten-Krienbühl Guido

Ohmstalerstr. 59 6247 Schötz

041 980 19 02

Renggli Beat

Gläng 6247 Schötz

062 756 38 67

Schüpfheim

Fallegger Willy

Chratzerestr. 16 6170 Schüpfheim

041 484 17 84

Felder-Röthlin Josef

Schächli 19 6170 Schüpfheim

041 484 19 04

1.1.2009

-9-

VI / 11

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Schwarzenbach (siehe Beromünster)

Schwarzenberg

Zurkirchen

Hermann

Metzgerhof

6103 Schwarzenberg 041 497 15 74

079 781 65 19

Fuchs

Josef

Arnen

6103 Schwarzenberg 041 497 16 40

Triengen (Kulmerau, Wilihof)

Blum-Häfliger

Walter

Marchstein

6234 Triengen

041 933 14 58

Büchler-Richert

Walter

Mühlegasse 12

6234 Triengen

041 933 17 81

Fischer-Schmidli

Bruno

Jägerheim

6234 Kulmerau

041 933 25 48

Kaufmann-Fischer

Josef

Resi

6234 Kulmerau

041 933 16 94

Kaufmann

Ueli

Dorfstrasse 10

6235 Winikon

041 933 05 38

Kost-Neeser

Franz

Hofacker 11

6234 Triengen

041 933 24 10

Wicki

Stephan

Erlihof

6235 Winikon

041 933 01 66

Udligenswil

Lustenberger

Fredy

Dorfstrasse 1

6044 Udligenswil 041 371 13 94

Schilliger

Peter

Laumattenweg 8

6044 Udligenswil 041 371 14 13

Uffikon (siehe Dagmersellen)

062 756 31 36

Ufhusen

Blum

Werner

Schreinerei/Talblick

6153 Ufhusen 041 988 14 43

Vitznau

vakant

Wauwil

Gassmann

Josef

Schönbühl

6242 Wauwil 041 980 32 40

Kaufmann

Josef

Obermoos

6242 Wauwil 041 980 34 38

Weggis

Murer-Weber

Walter

Luzernerstr. 42b

6353 Weggis

041 390 04 13

Lottenbach

Friedl

Hürtimattstr. 17

6353 Weggis

041 390 17 61

Omlin-Zurmühle

Stephan

Kantonsstr. 21

6353 Weggis

041 390 18 68

Werthenstein

Pfyffer

Walter

Fluesicht

6105 Schachen 041 497 17 06

- 10 -

1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 11

Stadelmann Josef

Mittlerstaldig

6106 Werthenstein

041 490 16 39

Wikon

Buck Xaver

Flüeliacherweg 7

4806 Wikon

062 751 03 37

Aeschlimann Peter

Feldstr. 10

4806 Wikon

062 752 21 14

Wilihof (siehe Triengen)

Willisau

Küttel Oliver

Schwyzermatt 16

6130 Willisau

Winikon (siehe Triengen)

Wolhusen

Blum Bruno

Zihlenfeld 17

6110 Wolhusen

041 490 16 27

Streit Hanspeter

Vorder Hasenschwand

6114 Steinhuserberg

041 490 08 60

Zell

Birrer-Amrein Theo

Dörflistr. 1

6144 Zell

041 988 18 18

Luzern

Grüter

Kurt

Gesegnetmattstr. 6

6006 Luzern

041 210 90 01

Holecek

Jan

Rämsiweg 5

6048 Horw

041 340 52 62

Renner

Angelo

Hirtenhofstr. 35

6005 Luzern

041 360 59 52

Roos

Walter

Sternegg 17

6005 Luzern

041 360 69 85

Schmidig

Peter

Schlössli Utenberg

6006 Luzern

041 420 00 22

Wälle

Robert

Schädrütirain 2a

6006 Luzern

041 260 65 50

1.1.2009

- 11 -

VI / 11 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

- 12 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 11

11. Adressverzeichnis der Gemeindesachverständigen

11.2 Landwirtschaftliche Grundstücke

Name Vorname

Strasse/Nr.

PLZ Ort

Telefon P/G

Adligenswil

Sigrist

Markus

Sackhofstrasse 5

6043 Adligenswil

041 370 64 29

Lustenberger

Thomas

Dorfstrasse 29

6043 Adligenswil

041 370 61 63

041 375 77 33

Aesch

Williner

Max

Unterdorf 8

6287 Aesch

041 917 34 37

Höltschi

Pius

Fahrwangenstr. 5

6287 Aesch

041 917 26 50

Alberswil

Kneubühler Thomas

Stierenweid

6248 Alberswil

041 970 00 29

Häfliger Josef

Hinterhübeli

6248 Alberswil

041 980 14 62

Altbüron

Rölli-Lischer Alois

Kritzen

6147 Altbüron

062 927 15 88

Lingg-Albisser Anton

Totenboden

6147 Altbüron

062 927 14 16

Altishofen

Häfliger Gregor

Dorf 1

6246 Altishofen

062 756 02 25

Altwis

Hartmann Alfred

Oberdorf 9

6286 Altwis

041 917 14 88

Eberli-Iten Anton

Haupfstr. 20

6286 Altwis

041 917 11 36

Ballwil

Bucher-Wicki Alois

Walde

6034 Inwil

041 448 33 53

Beromünster (Gunzwil, Schwarzenbach)

Bolliger-Merz

Hansrudolf

Dorf

6215 Schwarzenbach

062 771 14 32

Brandstetter-Wey

Alois

Schuelgass 6

6215 Beromünster

041 930 13 53

Estermann-Lisibach

Urs

Adiswil

6215 Beromünster

041 930 15 40

Galliker-Hurschler

Kaspar

Maihusen

6215 Beromünster

041 930 13 24

Hüsler-Wey

Therese

Oberdorfstr. 19

6215 Schwarzenbach

062 771 07 44

1.1.2009

-1-

VI / 11

Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Buchrain

Stirnimann

Albert

Unterleisibach 6033 Buchrain 041 450 13 33

Ruckli

Martin

Hauptstr. 25 6033 Buchrain 041 440 24 55

Buchs (siehe Dagmersellen)

Büron

Fischer-Nick

Edgar

Gartenweg 1 6233 Büron 041 933 19 26

041 410 34 34

Kirchhofer-Marti

Bruno

Sonnenrainstr. 16 6233 Büron 041 933 38 72

Buttisholz

Muff-Heer

Josef

Soppensee 6018 Buttisholz 041 928 11 76

Rogger-Arnold

Alois

Brüggere 6018 Buttisholz 041 928 17 75

Dagmersellen (Buchs, Uffikon)

Gabriel-Meier

Josef

Weid 6211 Buchs

062 756 16 58

Häller-Heller

Beat

Reckenbühl 35 6252 Dagmersellen

062 756 35 75

Steiner

Josef

Weidhof 6252 Dagmersellen

062 756 13 36

Wey-Schürch

Anton

Hubel 6211 Buchs

062 756 31 79

Zemp-Gassmann

Walter

Haldenrain 16 6253 Uffikon

062 756 03 36

Zemp-Müller

Alfred

Kantonsstrasse 6253 Uffikon

062 756 32 89

062 756 31 36

Dierikon

Zimmermann

Peter

Feldhof 6036 Dierikon

041 450 50 45

Zimmermann

Alois

Spechtenstrasse 70 6036 Dierikon

041 450 28 62

Doppleschwand

Heer

Franz

Stocketli 7 6112 Doppleschwand 041 480 36 44

Felder

Franz

Teresina 6112 Doppleschwand 041 480 18 62

Ebersecken

Pfister

Oskar

Oberwergigen 6245 Ebersecken 062 756 33 41

Müller

Alois

Badachtal 6245 Ebersecken 062 756 22 22

Ebikon

Theiler-Welti

Franz

Sedelhof 6020 Emmenbrücke 041 420 26 82

Heggli

Peter

Bühlrain 8 6030 Ebikon 041 440 84 54

-2-

1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 11

Egolzwil

Hodel-Erni Alois

Geissacher 4

6243 Egolzwil

041 980 31 44

041 925 80 25

Lütolf-Kronenberg Jakob

Moos 3

6243 Egolzwil

041 980 30 23

Eich

Kaufmann Othmar

Hundgellen

6205 Eich

041 460 24 48

Kaufmann-Frey Markus

Vogelsang

6205 Eich

041 460 44 84

Emmen

Suter Vital

Waltwil

6032 Emmen

041 260 15 25

Brunner-Bühlmann Alois

Neuhüsern

6032 Emmen

041 260 32 31

Entlebuch

Felder-Bieri Ernst

Bachwil

6162 Entlebuch

041 480 13 86

Böbner-Knüsel Peter

Unterfuhren

6163 Ebnet

041 480 25 08

Ermensee

Stutz Hanny

Richenseestr. 17

6294 Ermensee

041 917 11 94

Fischer Josef

Schulhausstr. 19

6294 Ermensee

041 917 44 04

Eschenbach

Koller-Amrein Ulrich

Houlern

6274 Eschenbach

041 448 31 61

Sticher Peter

Klosterhof

6274 Eschenbach

041 448 14 44

Escholzmatt

Bieri-Krummenacher Willi

Michlischwand

6182 Escholzmatt

041 486 15 74

Schöpfer-Renggli Hermann

Bühl

6182 Escholzmatt

041 486 25 15

Ettiswil (Kottwil)

Notz Hans

Dorf 12

6217 Kottwil

041 980 25 87

Schäfer Robert

Brestenegg 47

6218 Ettiswil

041 980 19 48

Fischbach

Bürli Alois

Tschägglen 2

6145 Fischbach

041 988 13 34

Koller Hans

Hauptstr. 21

6145 Fischbach

041 988 13 10

Flühli

Emmenegger Josef

Schwand

6173 Flühli

041 488 19 52

1.1.2009

-3-

VI / 11

Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Thalmann-Bieri

Vroni

Bunihus 6173 Flühli 041 488 13 05

Gelfingen (siehe Hitzkirch)

Gettnau

Schrag

Fredi

Ausserstalden 6142 Gettnau 041 970 39 38

Geuensee

Wyss

Hanspeter

Hunzikon 6232 Geuensee 041 921 78 38

Gisikon

Lötscher

Alois jun.

Rossweid 6038 Gisikon 041 450 39 80

Greppen

Gisler-Betschart

Franz

Oberfeld 6404 Greppen 041 390 30 65

079 692 59 72

Strebel

Urs

Kleinrieden 9 6404 Greppen 041 390 44 43

Grossdietwil

Frank-Rüedi

Josef

Luzernerstr. 7 6146 Grossdietwil 062 927 12 86

Leuenberger-Bürli

Hans

Kirchstr. 1 6146 Grossdietwil 062 927 22 88

Grosswangen

Egli-Isenschmid

Anton

Grüt 6022 Grosswangen 041 980 15 08

Bützberger-Bösch

Hans

Bruwald 6022 Grosswangen 041 980 12 27

Gunzwil (siehe Beromünster)

Hämikon (siehe Hitzkirch)

Hasle

Wigger

Beat

Graben 6166 Hasle 041 480 15 58

Hergiswil

Kiener-Schmid

Urs

Landhaus

6133 Hergiswil

041 979 11 39

Kunz-Thalmann

Isidor

Vorder-Opfersei

6133 Hergiswil

041 979 12 81

Kunz-Eller

Fridolin

Luegmatt

6133 Hergiswil

041 979 13 87

Herlisberg (siehe Römerswil)

-4-

1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 11

Hildisrieden

Estermann Alois

Traselinge

6024 Hildisrieden

041 460 24 17

Estermann Jakob

Ohmelinge

6024 Hildisrieden

041 460 33 91

Hitzkirch (Gelfingen, Hämikon, Mosen, Müswangen,

Retschwil, Sulz)

Huter

Katharina

Hinterdorf

6289 Hämikon

041 917 20 12

Isenschmid

Kurt

Gemeindeammann

6295 Mosen

041 917 30 23

Lang

Hans

Bahnhofstrasse 32

6285 Hitzkirch

041 917 12 25

Lang-Uster

Otto

Wolfetschwil

6285 Retschwil

041 917 14 84

Ming

Hansruedi

Rütimattstrasse

6295 Mosen

041 917 25 57

Oehen

Franz

Stockweid

6285 Retschwil

041 917 14 22

Rapold

Rolf

Steiacher

6289 Müswangen

041 917 24 41

Sattler

Jakob

Falken

6289 Müswangen

041 917 13 95

Trottmann

Beat

Moosbergstrasse

6284 Gelfingen

041 917 42 22

Wermelinger

Josef

Schybenacherweg

16

6285 Hitzkirch

041 917 28 51

Wildisen-Graber

Brigitte

Harzer

6289 Hämikon

041 917 26 35

Zemp-Abt

Ueli

Wassergasse

6284 Gelfingen

041 917 23 18

Hochdorf

Grüter Franz

Birkenhof

6282 Urswil

041 910 14 22

Burri Josef

Wirtlen

6280 Hochdorf

041 910 38 64

Hohenrain (Lieli)

Oehen

Thomas

Geissbühl

6277 Lieli

041 917 13 94

Rüttimann

Alice

Oberebersol

6276 Hohenrain

041 910 24 28

Fankhauser

Ernst

Belletz

6274 Eschenbach

041 914 60 36

Honau

Wicki Otto

Lochgüter

6038 Honau

041 450 41 47

Bernet Josef

Untergütschstr. 2

6038 Honau

041 450 24 69

Horw

Villiger Martin

Seeblick

6048 Horw

041 340 21 64

Inwil

Christen-Jenni Theo

Ober-Pfaffwil

6034 Inwil

041 448 29 70

Rütter Markus

Butwil

6034 Inwil

041 448 04 79

1.1.2009

-5-

VI / 11

Weisungen SchG

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Knutwil

Marbach

Fredy

Sonnenhof

6212 St. Erhard 041 921 32 43

Kottwil (siehe Ettiswil)

Kriens

Baumgartner

Josef

Schällenmattweg 4

6010 Kriens 041 310 33 80

Haas

Werner

Längacher

6012 Obernau 041 320 19 66

Kulmerau (siehe Triengen)

Langnau (siehe Reiden)

Lieli (siehe Hohenrain)

Littau

Wyss-Müller

Theo

Staldenhof

6014 Littau 041 250 12 91

Wicki

Hansruedi

Vogelsang

6014 Littau 041 250 52 53

Luthern

Peter-Suppiger

Hans

Unter-Luthermatt

6156 Luthern 041 978 16 20

Malters

Furrer

Josef

Brunnenhaus,

Blatten

6102 Malters 041 497 31 76

Haas

Walter

Krummbaum

6016 Hellbühl 041 467 10 52

Marbach

Felder

Hans

Rest. Schärlig

6196 Marbach 034 493 33 04

Lötscher-Zemp

Josef

Ober Kadelbach

6196 Marbach 034 493 42 13

Mauensee

Tschopp

Jakob jun.

Lindenhof

6216 Mauensee 041 921 87 92

Meggen

Schlumpf

Werner

Althausweg 28

6045 Meggen 041 377 34 53

Meierskappel

Fähndrich

Beat

Böschenrot

6344 Meierskappel 041 790 12 06

-6-

1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 11

Knüsel

Heinrich

Gerbe

6344 Meierskappel

041 790 11 69

041 790 16 77

Menznau

Stöckli

Anton

Waldmatt

6123 Geiss

041 493 12 38

Ottiger

Peter

Melchenweg 1a

6122 Menznau

041 493 13 22

041 493 15 47

Mosen (siehe Hitzkirch)

Müswangen (siehe Hitzkirch)

044 737 01 01

Nebikon

Bisang Adolf

Wydenmatt 9

6244 Nebikon

062 756 21 69

Imboden Urs

Blattenacher 5

6244 Nebikon

062 756 27 03

Neudorf

Emmenegger Toni

Hinterfeld 1

6025 Neudorf

041 930 28 91

Ineichen-Disler Beat

Chilematte 8

6025 Neudorf

041 930 20 94

Neuenkirch

Emmenegger Anton

Weiherhüsli

6206 Neuenkirch

041 467 11 88

Wolf-Häcki Hans

Egghalde 2

6206 Neuenkirch

041 467 10 79

Nottwil

Luthiger Josef

Unter-Tannenfels

6207 Nottwil

041 937 23 17

Oberkirch

Achermann Ruedi

Ried

6208 Oberkirch

041 921 19 94

041 920 14 34

Rogger Robert

Länggasse

6208 Oberkirch

041 921 19 32

Ohmstal

Bättig Hans

Rütigraben

6143 Ohmstal

041 988 19 35

Lichtsteiner Beat

Burst

6143 Ohmstal

041 980 15 39

Pfaffnau

Bürki Rudolf

Sandacherhof 49

4915 St. Urban

062 929 13 45

Blum-Stutz Peter

Multschären

6264 Pfaffnau

062 754 15 10

Pfeffikon

Rohrer-Frick Alois

Tennackerstr. 3

5735 Pfeffikon

062 771 35 29

1.1.2009

-7-

VI / 11

Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Rain

Waller-Knüsel

Anton

Chleewald 6026 Rain 041 458 11 66

Reiden

Hunkeler

Philipp

Hinterhueb 5 6263 Richenthal 062 758 18 05

Zürcher

Andreas

alte Schulhausstr. 4 6260 Reiden 062 758 22 20

Retschwil (siehe Hitzkirch)

Richenthal (siehe Reiden)

Rickenbach

Estermann-Sgier

Josef

Dominikusweg 6221 Rickenbach 041 930 19 64

Habermacher

Toni

Mullwil 6221 Rickenbach 041 930 03 64

Roggliswil

Wirz-Stalder

Urs

Dürlef 6265 Roggliswil 062 754 19 02

Geiser-Agner

Jakob

Birch 6265 Roggliswil 062 754 16 14

Römerswil (Herlisberg)

Buck-Arnet

Anton

Nunwil

6283 Baldegg

041 910 48 03

Bösch-Fleischli

Hubert

Kriesbühl

6027 Römerswil

041 910 02 65

Oehen

Otto

Laufenberg

6028 Herlisberg

041 930 13 44

Klauser

Josef

Neuhof

6028 Herlisberg

041 930 15 93

Romoos

Roos

Guido

Adlisberg 6113 Romoos 041 480 13 65

Thalmann

Julius

Sonnhalde 6113 Romoos 041 480 10 74

Root

Bucheli

Josef

Luzernerstr. 1 6037 Root 041 450 16 88

Bründler

Theo

Werderhof 6037 Root 041 450 13 13

Rothenburg

Stofer

Hans

Löchenrain 6023 Rothenburg 041 260 24 19

Ruswil

Estermann

Alfred

Hinder Schächbel 6019 Sigigen

-8-

1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 11

Grüter Roman

Chuterhüsli 6019 Sigigen

041 495 14 43

Sempach

Frey-Wanner Hans

Längmoos 6204 Sempach

041 460 47 65

Rutz Walter

Centralstrasse 33 6210 Sursee

Sulz (siehe Hitzkirch)

Sursee

Bättig Walter

St. Martinsgrund 1 6210 Sursee

041 921 91 28

Wolf Pius

Fähndrichweg 6 6210 Sursee

041 921 61 88

Schenkon

Bättig Theo

unt. Haldenweid 1 6214 Schenkon

041 206 52 20

041 921 45 56

Schlierbach

Troxler Armin

Halde 3 6231 Schlierbach

041 933 31 05

Rust Monika

Herrenmatte 7 6231 Schlierbach

041 933 10 58

Schongau

Keller Hans

Kretzhof 6288 Schongau

041 917 14 67

Jost-Zubler Hans

Luckelhof 6288 Schongau

041 917 12 48

Schötz

Muri Josef

Feldhof 6247 Schötz

041 980 26 51

Schüpfheim

Schmid

Leo

Eyhof

6170 Schüpfheim

041 484 20 32

Röösli

Markus

Eggli

6170 Schüpfheim

041 484 14 01

Bühlmann

Rolf

Unterdorfstr. 20

6122 Menznau

041 493 04 94

Schwarzenbach (siehe Beromünster)

Schwarzenberg

Fluder Hans

Schwanden 6103 Schwarzenberg

041 497 18 42

Fuchs Josef

Arnen 6103 Schwarzenberg

041 497 16 40

Triengen (Kulmerau, Wilihof, Winikon)

Fries-Willi Karl

Bruggasse 6234 Triengen

041 933 18 13

1.1.2009

-9-

VI / 11

Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Fischer-Schmidli

Bruno

Jägerheim

6234 Kulmerau

041 933 25 48

Kaufmann

Ueli

Dorfstrasse 10

6235 Winikon

041 933 05 38

Schilliger-Wanner

Josef

Sickenbühl

6234 Wilihof

041 933 13 69

Kaufmann-Fischer

Josef

Resi

6234 Kulmerau

041 933 16 94

Blum-Häfliger

Walter

Marchstein

6234 Triengen

041 933 14 58

Wicki

Stephan

Erlihof

6235 Winikon

041 933 01 66

Udligenswil

Lustenberger

Fredy

Dorfstrasse 1 6044 Udligenswil 041 371 13 94

Meierhans

Walter

Weidhof 6044 Udligenswil 041 371 13 26

Uffikon (siehe Dagmersellen)

Ufhusen

Wechsler-Trachsel

Anton

Lienihüsli 6153 Ufhusen 041 988 22 64

Vitznau

Küttel

Willy

Haus Azallee 6354 Vitznau 041 397 13 40

Küttlel

Josef

Oberberg 6354 Vitznau 041 397 22 68

Wauwil

Kaufmann

Josef

Obermoos 6242 Wauwil 041 980 34 38

Gassmann

Josef

Schönbühl 6242 Wauwil 041 980 32 40

Weggis

Suter

Beat

Hügerihof 6353 Weggis 041 390 00 92

Huser

Armin

Mattberg 6353 Weggis 041 390 13 69

Werthenstein

Stadelmann

Josef

Mittlerstaldig 6106 Werthenstein 041 490 16 39

Pfyffer

Walter

Fluesicht 6105 Schachen 041 497 17 06

Wikon

Kobel-Nacht

Verena

Luzernerstr. 34 4806 Wikon 062 751 41 06

Burgherr-Hediger

Adolf

Moosersagi 2 6260 Hintermoos 062 758 18 02

Wilihof (siehe Triengen)

- 10 -

1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 11

Willisau

Scherrer-Suter Jakob

Neufirst 6130 Willisau-Land

041 970 18 76

Hodel-Schmidiger Josef

Vorberg 6130 Willisau-Land

041 970 27 74

Winikon (siehe Triengen)

Wolhusen

Dissler-Müller Josef

Altmoos 6110 Wolhusen

041 490 29 46

Streit Hanspeter

Vorder 6114 Steinhuserberg

Hasenschwand

041 490 08 60

Zell

Birrer-Amrein Theodor

Dörflistr. 1 6144 Zell

041 988 18 18

Luzern

Burri Josef

Lamperdingen 6005 Luzern

041 420 32 78

1.1.2009

- 11 -

VI / 11 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4

- 12 - 1.1.2009

Luzerner Steuerbuch Bd. 4

Weisungen SchG

VI / 11

12. Schätzer von speziellen Objekten

Objektart

Schätzer

Stellvertreter

Gastgewerbe

René Gassmann Rainer Jöhl

Abbaugrundstücke

Roli Banz

vakant

SBB-Liegenschaften

René Gassmann vakant

Golfanlagen

Roli Banz

vakant

Käsereien

Kurt Vogel

Roli Banz

Ver- und Entsorgungsanlagen

Peter Kresiment

vakant

Wald

Heini Walthert

Josef Müller / René Hodel

Gartenbau

Hans Höltschi

vakant

Obstbau

Hans Höltschi

vakant

Pferdehallen

Josef Müller

René Hodel

Rebbau

Josef Burri

Hans Höltschi

Sömmerung

Guido Roos

René Hodel

Spezialfälle (Biogas, ...)

Josef Burri

Josef Müller

1.1.2009

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