Band 4
Luzerner Steuerbuch
BAND 4
1.1.2012 -1-
Luzerner Steuerbuch
-2- 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Inhaltsübersicht
Band 4
Inhaltsverzeichnis
Sachregister
Abkürzungsverzeichnis
Weisungen Schatzungsgesetz
Rechtsgrundlagen
Allgemeine Bestimmungen
Nicht überbaute NL-Grundstücke
Überbaute NL-Grundstücke
Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke
Anhang / Tabellen
1.1.2007 -1-
Inhaltsübersicht Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG
Inhaltsverzeichnis
I Rechtsgrundlagen I/1 Gesetz über die amtliche Schatzung des unbeweglichen Vermögens (Schatzungsgesetz; SRL Nr. 626) I/2 Vollziehungsverordnung zum Gesetz über die amtliche Schatzung des unbeweglichen Vermögens (Schatzungsverordnung; SRL Nr. 627) I/3 Steuergesetz des Kantons Luzern (SRL Nr. 620) I/4 Verordnung über die Gebühren im Schatzungswesen (SRL Nr. 686) I/5 Spruchgebühren im Einspracheverfahren I/6 Neuschatzungsbeschluss 2011 (NL) I/7 Neuschatzungsbeschluss 2007 (NL) I/8 Neuschatzungsbeschluss 2003 (NL) I/9 Neuschatzungsbeschluss (L) I/10 Weisungen betreffend die Verkehrswertschatzung von Liegenschaften zu steuerlichen Zwecken II Allgemeine Bestimmungen nichtlandwirtschaftliche Grundstücke II/1 Bedeutung der Werte
1. Realwert
2. Ertragswert
3. Katasterwert
4. Mietwert von selbstgenutzten Liegenschaften
II/2 Begriffsdefinitionen II/3 Schatzungsgrundsätze
1. Neuschatzung
1.1 Herleitung
1.2 Umfang
2. Revisionsschatzung
2.1 Herleitung
2.2 Revisionsgründe
2.3 Umfang
3. Berichtigung
1.1.2012 -1-
Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
3.1 Herleitung
3.2 Umfang
4. Schatzungsverteilung
4.1 Herleitung
4.2 Umfang
5. Schatzungsgegenstand
5.1 Begriff
5.2 Zusammengesetzter Schatzungsgegenstand
5.3 Betriebseinheit
5.4 Bestandteil/Zugehör
5.5 Investitionen Dritter
5.6 Getrennte Schatzung von Dauerbaute und Boden
6. Rundung von Werten
6.1 Rundungsregel
6.2 Keine Rundung
6.3 Fakultative Rundung
6.4 Zwingende Rundung
7. Mindest-Katasterwert
7.1 Grundsatz
7.2 Ausnahmen
8. Rechtsmittelverfahren
8.1 Grundsatz
8.2 Einsprache
8.3 Verwaltungsgerichtsbeschwerde
9. Sistierung
II/4 Rechte und Lasten
1. Begriff
2. Rechtsgrundlagen
3. Einfluss auf den Katasterwert
4. Bewertung
III Bewertung nichtlandwirtschaftlicher Grundstücke ohne Bauten III/1 Begriff
-2- 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG
III/2 Basisobjekt
1. Flächenmass
1.1 Flächenmass beim Grundbuchsystem
1.2 Flächenmass unvermessener Grundstücke
1.3 Ausscheiden von Flächenanteilen
2. Bewertung
2.1 Bewertungsgrundsatz
2.2 Bewertungsfaktoren
2.3 Landrichtwert/Katasterwert
2.4 Bauzone II. Etappe
2.5 Öffentliche Zone
2.6 Übriges Gebiet
III/3 Baurechtsbelastetes Grundstück
1. Begriff
2. Schatzungsgrundsatz
3. Bewertung
4. Baurechtsähnliche Verhältnisse
5. Der Wert des unausgeübten Baurechts
III/4 Grundstück mit Anlagen (Tiefbauten)
1. Begriff
2. Schatzungsgrundsatz
3. Bewertung
3.1 Grundsatz
3.2 Realwert
3.3 Ertragswert
3.4 Katasterwert
III/5 Abbau und Deponiegrundstück
1. Begriff
2. Betriebsareal und Betriebsgebäude
2.1 Betriebsareal
3. Abbaugut
4. Landwirtschaftliche Flächen
5. Noch nicht rekultiviertes Land
1.1.2012 -3-
Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
5.1 Deponien
6. Abbau durch Dritte
7. Bewertung durch Punktierung
IV Bewertung nichtlandwirtschaftlicher Grundstücke mit Bauten IV/1 Allgemeines
1. Begriff
2. Bewertungsregeln
IV/2 Basisobjekt
1. Realwert
1.1 Neuwert der Bauten (BKP 2)
1.2 Nicht im Bauwert enthaltene Anlagen (BKP 3)
1.3 Umgebung (BKP 4)
1.4 Baunebenkosten (BKP 5)
1.5 Rechte und Lasten
1.6 Wertminderung
1.7 Landwert
1.8 Berechnung des Landwertes für Mehrflächen
1.9 Miteigentumsanteile
1.10 Realwert
2. Ertragswert
2.1 Jahresmietwert
2.2 Kapitalisierung
2.3 Ertragswertberechnung
3. Katasterwert
3.1 Gewichtung Realwert
3.2 Gewichtung Ertragswert
4. Bereinigungen
5. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
IV/3 Einfamilienhaus (EFH), Objektart 10
1. Begriff
2. Realwert
3. Ertragswert
-4- 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG
3.1 Jahresmietwert
3.2 Kapitalisierung
3.3 Ertragswertberechnung
4. Katasterwert
5. Bereinigungen
6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
IV/4 Stockwerkeigentum (StWE), Objektart 11, 14, 16 und 21
1. Begriff
2. Bewertung
3. Realwert
3.1 Realwert des Stammgrundstückes
3.2 Realwert des StWE-Grundstückes
4. Ertragswert
4.1 Jahresmietwert
4.2 Kapitalisierung
4.3 Ertragswertberechnung
5. Katasterwert
6. Bereinigungen
7. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
IV/5 Mehrfamilienhaus (MFH), Objektart 12
1. Begriff
2. Bewertung
3. Realwert
4. Ertragswert
5. Katasterwert
6. Bereinigungen
7. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
IV/6 Zweitobjekt
1. Begriff
2. Realwert
3. Ertragswert
3.1 Jahresmietwert
3.2 Kapitalisierung
1.1.2012 -5-
Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
3.3 Kapitalisierung
4. Katasterwert
5. Bereinigung
6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
IV/7 Wohn-/Geschäftshaus, Geschäftshaus, Objektart 20
1. Begriff
2. Realwert
3. Ertragswert
4. Katasterwert
5. Bereinigung
6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
IV/8 Gastgewerbe, Objektart 22
1. Begriff
1.1 Nach gastgewerblichen Normen sind zu schätzen
1.2 Nicht nach gastgewerblichen Normen zu schätzen
2. Realwert
3. Ertragswert
4. Katasterwert
5. Bereinigung
6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
IV/9 Anlage für Freizeit/Sport, Objektart 23
1. Begriff
2. Realwert
3. Ertragswert
4. Katasterwert
5. Bereinigung
6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
IV/10 Gewerbeobjekt, Objektart 24
1. Begriff
2. Realwert
3. Ertragswert
4. Katasterwert
-6- 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG
5. Bereinigung
6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
IV/11 Industrie und Grossgewerbe, Objektart 25
1. Begriff
2. Realwert
3. Ertragswert
4. Katasterwert
5. Bereinigung
6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
IV/12 Transportanlage, Objektart 24
1. Begriff
2. Realwert
3. Ertragswert
4. Katasterwert
5. Bereinigung
6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
IV/13 Ver- und Entsorgungsanlage
1. Begriff
2. Realwert
2.1 Neuwert der Bauten
3. Ertragswert
4. Katasterwert
5. Bereinigung
6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
IV/14 Öffentliches Objekt, Objektart 30 - 33
1. Begriff
2. Realwert
3. Ertragswert
4. Katasterwert
5. Bereinigung
6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
IV/15 Baurecht (Baurechtsbaute, Baurechtsnutzung)
1. Begriff
1.1.2012 -7-
Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
2. Schatzungsgrundsatz
3. Realwert
4. Ertragswert
5. Katasterwert
6. Bereinigung
7. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
IV/16 Unvollendetes Objekt
1. Begriff
2. Bewertung
2.1 Abbruchobjekt
2.2 Objekt mit verwendbaren Bauteilen, ev. teilweise nutzbar
2.3 Stockwerkeigentum
2.4 Teilweise genutztes Objekt
3. Bereinigung
4. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
V Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke V/1 Allgemeines
1. Grundsatz
2. Rechtliche Grundlagen
3. Anwendungsbereich
3.1 Bundesrecht
3.2 Kantonales Recht
V/2 Abgrenzung Landwirtschaft (L) / Nichtlandwirtschaft (NL)
1. Grundsatz für die Zuordnung und Bewertung
2. Abgrenzungsfragen
2.1 Zuständigkeit
2.2 Regelung im Einzelnen
2.3 Betriebe mit mehreren Wohnungen
2.4 Sonderregelung bei Nebenbetrieben
2.5 Produzierender Gartenbau
2.6 Bewertung von landwirtschaftlichen Teilflächen durch die
Schatzungsbehörde für nichtlandwirtschaftliche Grundstücke V/3 Forstwirtschaft (nichtlandwirtschaftliche Grundstücke mit
-8- 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG
Waldanteil)
1. Schatzungstechnische Zuordnung
1.1 Flächen mit amtlichem Feststellungsentscheid
1.2 Flächen mit Waldbäumen und/oder Waldsträuchern ohne
amtlichen Feststellungsentscheid
1.3 Schatzungswerte für Wald
VI Anhang Tabellen VI/1 Neuwert der Bauten
1. Wohnbaukostenindex
2. Definition Indexhaus Gebäudeversicherung
3. Richtwerte für die Bestimmung des Neubauwertes
4. Beispiele m3-Werte von Bautypen
5. Schwimmbad
6. Tankstellen
7. Liegenschaftsunterhalt, Energiespar- und
Umweltschutzmassnahmen
8. Promilleanteile an den Gebäudekosten (BKP 2)
VI/2 Umgebung und Baunebenkosten
1. Umgebung (BKP 4)
2. Baunebenkosten (BKP 5)
VI/3 Wertminderung
1. Technische Altersentwertung
2. Bestimmung des mittleren wirtschaftlichen Alters
3. Wertminderung von Bestandteilen
4. Wertminderung von Umgebung (BKP 4)
7. Wertminderung von Baunebenkosten (BKP 5)
8. Lebensdauer von Baumaterialien, Apparaten und Installationen
VI/4 Landwert
1. Landbewertung unter Berücksichtigung der Nutzung
2. Bewertung von Hofraum in der Landwirtschaftszone
3. Abbruchkosten
4. Pfählungen
5. Erschliessungskosten
6. Lageklassenzahl
1.1.2012 -9-
Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
VI/5 Mietwert
1. Jahresmietwert Wohnen
2. Jahresmietwert von Geschäfts-, Gewerbe- und übrigen Flächen
3. Durchschnittsmietwerte in Fr./m2
4. Mietwert für Tierhaltungsräume in Fr./m2
5. Mietzinsindex Wohnen
6. Mietzienserhöhung/-senkung aufgrund von
Hypothekarzinsveränderungen
7. Mietwerte von identischen Wohneinheiten
8. Mietwert Schwimmbad / Sauna
VI/6 Kapitalisierung
1. Zinssätze der Luzerner Kantonalbank ab 1975
2. Kapitalkosten
3. Bewirtschaftungskosten (Zuschläge zu den Kapitalkosten)
VI/7 Katasterwert
1. Katasterwert mit Einbezug des Ertragswertes
2. Katasterwert ohne Einbezug des Ertragswertes
VI/8 Ergänzende Weisungen
1. Weisung für die Neuschatzung der nichtlandwirtschaftlichen
Grundstücke ohne Bauten (Nichtüberbaute NL-Grundstücke)
2. Weisung über Grundstücke, die sich in Überbauung befinden
3. Weisung über Bewertung von nichtüberbautem Land im übrigen
Gemeindegebiet
4. Weisung über die Schatzungspraxis bei
Miteigentumsgrundstücken
5. Ergänzende Weisung zum Beschlussprotokoll der Besprechung
vom 6. April 1989 betreffend Vorgehen bei der Neuschatzung zusammengesetzter Schatzungsgegenstände
6. Weisung betreffend WEG / KWE Bauten
VI/9 Listen / Verzeichnisse
1. Landesindex der Konsumentenpreise
2. Objektarten-Codes
3. Eigentümer-Codes
4. Abkürzungen im Schatzungsprotokoll
- 10 - 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG
VI/10 Steuerrecht
1. Mietwertverordnung
2. Steuereinheiten
3. Steuerliche Auswirkungen der Schatzung
VI/11 Immobilienbewertung / Schätzer/innen
1. Adressverzeichnis der kantonalen Schatzungsexperten
2. Adressverzeichnis der kantonalen Bewerterinnen und Bewerter für
nichtlandwirtschaftliche Grundstücke
3. Bewerter/innenzuteilung nach Gemeinden für
nichtlandwirtschaftliche Grundstücke
4. Verzeichnis der Gemeindekanzleien
5. Verzeichnis der Grundbuchämter
6. Verzeichnis Immobilienbewertung
7. Adressverzeichnis der Kantonalen Bewerter für landwirtschaftliche
Grundstücke
8. Bewerterzuteilung nach Gemeinden für landwirtschftlcihe
Grundstücke
9. Adressverzeichnis der Gemeindesachverständigen
10. Bewerter von speziellen Objekten
1.1.2012 - 11 -
Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
- 12 - 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Sachregister
Sachregister
A
Abbau und Deponie, III / 5 Abbruchkosten, VI / 4 Abgrenzung Landwirtschaft / Nichtlandwirtschaft , V / 2 Abkürzungen im Schatzungsprotokoll, VI / 9 Abschreibungsbeschluss, II / 3 Adressen Bewerter LW, VI / 11 Adressen Bewerter/innen NL, VI / 11 Adressen kantonale Expert/innen, VI / 11 Altersentwertung, VI / 3 Altersentwertungsabzug, VI / 3 Altersentwertungstabelle, VI / 3 amtliche Schatzung, I / 1 Anlage für Freizeit/Sport, Begriffsdefinition, IV / 9 Anlage- und Unterhaltskosten, Abgrenzung, VI / 1 Anlagen (Tiefbauten), III/4 Anpassung Katasterwerte, I / 1 Anschlusskosten, VI / 2 Augenschein, I / 2 Ausbeutung, III / 5 Ausbeutung durch Dritte, III / 5 Ausbeutungsgut, III / 5 Ausgebeutetes, noch nicht rekultiviertes Land, III / 5 Ausnützungstransfer, III / 2
B
bäuerliches Bodenrecht, V / 1 Basisobjekt, III / 2 ; IV / 2 Baunebenkosten, IV / 2 ; VI / 2 Baurecht, III / 3 Baurecht (Baurechtsbaute, Baurechtsnutzung), IV / 15 Baurechtsähnliche Verhältnisse, III / 3 Baurechtsbelastetes Grundstück, III / 3 Bauten, VI / 1 Bautypen, VI / 1 Bauzone, III / 2 Bedeutung der Werte, II / 1
-1-
Sachregister Luzerner Steuerbuch
Begriffsdefinitionen Schatzungsgesetz, II / 2 Beispiele m3-Werte von Bautypen, VI / 1 Bereinigungen, IV / 2 Berichtigung Katasterwert, II / 3 beschleunigte Revisionsschatzung, I / 2 beschleunigtes Katasterschatzungsverfahren, I / 4 Bestandteil, II / 3 Betriebsareal und Betriebsgebäude, III / 5 Betriebseinheit, II / 3 Bewerter von speziellen Objekten, VI / 11 Bewerter/innen für nichtlandwirtschaftliche Grundstücke, VI / 11 Bewerter/innenzuteilung nach Gemeinden NL, VI / 11 Bewerterzuteilung nach Gemeinden LW, VI / 11 Bewertung, III / 2 ; III / 3 ; III/4 Bewertung nach Punktierung, III / 5 Bewertungsfaktoren, III / 2 Bewertungsgrundsatz, III / 2 Bewertungsregeln, IV / 1 Bewertungsvorschriften, II / 3 Bewirtschaftungskosten, VI / 6 Bodenbewertung, VI / 4 Bodenwert, II / 1
D
Durchschnittsmietwert, VI / 5 Durchschnittszinssatz, VI / 6
E
Eigentümer-Codes, VI / 9 Einfamilienhaus (EFH), Bewertung, IV / 3 Einsprache, Katasterwert, II / 3 Entsorgungsanlage, IV / 13 Entwertung, VI / 3 Ergänzende Weisungen, VI / 8 Erschliessungskosten, VI / 2 Ertragswert, I / 1 ; II / 1 ; IV / 2 Ertragswertfaktor, VI / 7 Ertragswertschatzung, V / 1
F
Flächenanteil, III / 5 Flächenmass, III / 2 Forstwirtschaft, V/4
-2-
Luzerner Steuerbuch Sachregister
Freizeitanlagen, Bewertung, IV / 9
G
Gastgewerbe, Bewertung, IV / 8 gastgewerbliche Normen, IV / 8 Gebäudekosten, VI / 1 Gebäudeneuwert, VI / 1 Gebäudeversicherung, VI / 1 Gebühren für Katasterschatzungen, I / 4 Gebühren im Einspracheverfahren Katasterschatzungen, I / 5 Gebühren im Schatzungswesen, I / 4 Gemeindekanzleien, Verzeichnis, VI / 11 Gemeindesachverständige, Verzeichnis, VI / 11 Geschäftshaus, Bewertung, IV / 7 Gewässerflächen, III / 2 Gewerbeobjekt, Bewertung, IV / 10 Golfanlagen, VI / 2 Grossgewerbe und Industrie, IV / 11 ; VI / 1 Grundbuchämter, VI / 11 Grundbuchsystem, III / 2 Grundstück mit Anlagen (Tiefbauten), III/4 Grundstück, landwirtschaftliches, V Grundstücke ohne Bauten, III
H
Hauptgruppen-Methode, VI / 3 Hilfswerte, VI / 2 Hofraum, Bewertung, VI / 4
I
Immobilienbewertung, VI / 11 Index Gebäudeversicherung, VI / 1 Industrie, IV / 11 Industriegeleise, VI / 2 Investitionen Dritter, II / 3
J
Jahresmiete, IV / 3 Jahresmietwert, IV / 2 ; VI / 5
K
kapitalisierter Jahresmietwert, II / 1
-3-
Sachregister Luzerner Steuerbuch
Kapitalisierung, VI / 6 Kapitalisierungssatz, VI / 6 Kapitalisierungszuschlag, VI / 6 Kapitalkosten, VI / 6 Katasterschatzung, I / 2 ; I / 3 Katasterwert, II / 1 ; III / 2 ; IV / 2 Katasterwert mit Einbezug des Ertragswerts, VI / 7 Katasterwert ohne Einbezug des Ertragswerts, VI / 7 Katasterwert von Rechten und Lasten, II / 4 Katasterwertverteilung, II / 3
L
Lageklassenmethode, IV / 2 Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke, I / 2 ; V Landesindex der Konsumentenpreise, Totalindex, VI / 9 Landrichtwert, III / 2 Landwert, VI / 4 Landwirtschaftliche Flächen, III / 5 landwirtschaftliche Grundstücke, I / 1 ; I / 2 landwirtschaftliche Nutzfläche, III / 2 landwirtschaftliche Schatzung, V / 1 ; V / 2 landwirtschaftlicher Ertragswert, V / 3 Lasten, II / 4 Lebensalter, VI / 3 Lebensdauer von Baumaterialien, Apparaten und Installationen, VI / 3 Liegenschaftssteuer, I / 3 Liegenschaftsunterhalt, Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen, VI / 1
M
Marktmiete, II / 1 Mehrfamilienhaus, IV / 5 ; IV / 7 Mietwert, VI / 5 Mietwert von selbstgenutzten Liegenschaften, II / 1 Mietwertverordnung, VI / 10 Mietzinserhöhung/-senkung aufgrund von Hypothekarzinsveränderungen, VI / 5 Mietzinsindex Wohnen, VI / 5 Mindest-Katasterwert, II / 3 Minimalsteuer, I / 3 Miteigentum, IV / 4 Miteigentumsgrundstücke, VI / 8 mittleres wirtschaftliches Alter, VI / 3
N
-4-
Luzerner Steuerbuch Sachregister
Nachführen der Katasterschatzungsakten, I / 2 nachträgliche Vermögenssteuer, I / 3 Nebenbetriebe, V / 2 Nebenkosten, IV / 2 ; VI / 2 Netzkostenbeitrag, VI / 2 Neubauwert, VI / 1 Neufestsetzung einer Schatzung, II / 3 Neuschatzung, I / 1 ; II / 3 Neuschatzung zusammengesetzter Schatzungsgegenstände, VI / 8 Neuschatzungsbeschluss (L), I / 9 Neuschatzungsbeschluss (NL), I / 6 ; I / 7 ; I / 8 Neuwert, IV / 2 ; VI / 1 Nicht überbaute NL-Grundstücke, III / 1 ; III / 2 ; III / 3 ; III / 5 ; III/4 Nichteintretensentscheid, II / 3 nichtlandwirtschaftliche Grundstücke, I / 1 ; I / 2 nichtlandwirtschaftliche Grundstücke: Bewerter/innenzuteilung, VI / 11 Nichtüberbaute NL-Grundstücke, VI / 8 Normmietwert, VI / 5
O
Objektart 10, IV / 3 Objektart 12, IV / 5 ; IV / 7 Objektart 22, IV / 8 Objektart 23, IV / 9 Objektart 24, IV / 10 ; IV / 12 Objektart 25, IV / 11 Objektart 30 - 33, IV / 14 Objektart 34, IV / 13 Objektarten 11, 14, 16 und 21, IV / 4 Objektarten 13 und 14, IV / 6 Objektarten-Codes, VI / 9 öffentliche Zone, III / 2 Öffentliches Objekt , IV / 14
P
produzierender Gartenbau, V / 2 Promilleanteil an den Gebäudekosten BKP 2, VI / 1 Prozent Methode, VI / 3
R
Realwert, I / 1 ; II / 1 ; IV / 2 Rechte und Lasten, II / 4 Rechtliche Grundlagen, V / 1 Rechtsmittel, II / 3 Referenzzinssatz, VI / 6
-5-
Sachregister Luzerner Steuerbuch
Revisionsschatzung, I / 1 ; I / 2 ; II / 3 Richtwerte für die Bestimmung des Neubauwertes (2004), VI / 1 Rundung von Werten Schatzungswesen, II / 3
S
Sauna, VI / 5 Schatzung, I / 1 ; I / 2 Schatzung auf Anfrag, IV / 14 Schatzung gemäss Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 26. November 2003, V / 3 Schatzung von Amtes wegen, IV / 14 Schatzungsbehörde, I / 2 Schatzungsgegenstand, II / 3 Schatzungsgesetz, I / 1 Schatzungsgrundsätze, II / 3 Schatzungskommission, I / 2 Schatzungsverordnung, I / 2 Schatzungsverteilung, I / 1 ; II / 3 Schatzungswesen im Steuergesetz des Kantons Luzern, I / 3 SchG, V / 2 Schwimmbad, VI / 1 ; VI / 5 Selbstbewirtschaftung, V / 2 Sistierung, II / 3 Sportanlagen, IV / 9 Sportplätze, VI / 2 Spruchgebühren für Schatzungen auf eigenes Begehren, I / 4 Spruchgebühren im Einspracheverfahren Katasterschatzungen, I / 5 Spruchgebühren im Schatzungswesen, I / 4 SRL Nr. 627, I / 2 SRL Nr. 686, I / 4 Steuerbefreiung, I / 3 Steuereinheiten, VI/10 Steuerrecht im Schatzungswesen, VI / 10 Steuerwert, II / 1 Stockwerkeigentum, IV / 4 Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken, IV / 10 ; IV / 11 ; IV / 12 ; IV / 13 ; IV / 14 ; IV / 15 ; IV / 16 ; IV / 2 ; IV / 3 ; IV / 4 ; IV / 5 ; IV / 6 ; IV / 7 ; IV / 8 ; IV / 9
T
Tankstellen, VI / 1 Technische Altersentwertung, VI / 3 Tiefbauten, III/4 Transportanlage, IV / 12
-6-
Luzerner Steuerbuch Sachregister
U
überbaute Grundstücke, I / 1 Überbaute NL-Grundstücke, IV / 1 ; IV / 10 ; IV / 11 ; IV / 12 ; IV / 13 ; IV / 14 ; IV / 15 ; IV / 16 ; IV / 2 ; IV / 3 ; IV / 4 ; IV / 5 ; IV / 6 ; IV / 7 ; IV / 8 ; IV / 9 Überbauungen, VI / 8 übriges Gebiet, III / 2 Übriges Gemeindegebiet, VI / 8 Umfang der Schatzung, V / 3 Umgebung, VI / 2 unbewegliches Vermögen, I / 3 Unkultivierte Flächen, III / 2 unvermessene Grundstücke, III / 2 Unvollendetes Objekt, IV / 16
V
Verfahren bei der Katasterschatzung, I / 2 Verkehrsflächen, III / 2 Verkehrslage Wohnhaus, V / 3 Verkehrswert, I / 1 ; I / 2 ; IV / 1 ; IV / 2 Verkehrswertschatzung, I / 10 ; I / 4 Versorgungsanlage, IV / 13 Verwaltungsgerichtsbeschwerde, II / 3 Verzeichnis Gemeindekanzleien, VI / 11 Verzeichnis Gemeindesachverständige, VI / 11 Verzeichnis Grundbuchämter, VI / 11 Verzeichnis Immobilienbewertung, VI / 11
W
Wald, V/4 Waldschatzung, V/4 WEG / KWE Bauten, VI / 8 Weisung für die Neuschatzung, VI / 8 Wert des unausgeübten Baurechts, III / 3 Wertminderung, VI / 3 wirtschaftliches Alter, VI / 3 Wohnbaukostenindex, VI / 1 Wohnbauten, VI / 1
Z
Zinssätze der Luzerner Kantonalbank, VI / 6 Zugehör, II / 3 zusammengesetze Schatzungsgegenstände, VI / 8 Zuschläge zu den Kapitalkosten, VI / 6
-7-
Sachregister Luzerner Steuerbuch
Zweitobjekt, IV / 6
-8-
Luzerner | Steuerbuch | Abkürzungsverzeichnis |
Abkürzungsverzeichnis
Zitierweise | ||
a.E. | am Ende | |
Abt. | Abteilung | |
AGF | anrechenbare Geschossfläche | |
aGGStG | bis zum 31.12.2000 gültige Fassung des Gesetzes über die Grundstückgewinnsteuer vom 31. Oktober 1961 | |
AGR | anrechenbare Grundstückfläche | |
AHV | Alters- und Hinterlassenenversicherung | |
ALV | Arbeitslosenversicherung | |
ASA | Archiv für Schweizerisches Abgaberecht | ASA 60, 499 |
aStG | Steuergesetz vom 27. Mai 1946 (in Kraft bis 31.12.2000) | |
aVV | Vollzugsverordnung zum Steuergesetz vom 7. April | |
1975 (in Kraft bis 31.12.2000) | ||
AZ | Ausnützungsziffer | |
BankG | Bundesgesetz über die Banken und Sparkassen (SR 952.0) | |
BdBSt | Beschluss über die direkte Bundessteuer | |
BGBB | Bundesgesetz über bäuerliches Bodenrecht (SR 211.412.11) | |
BGE | Bundesgerichtsentscheid; Amtliche Sammlung der Bundesgerichtsentscheide | |
BGE- | Sammlung der Bundesgerichtsentscheide | |
Sammlung | betreffend die direkte Bundessteuer der EStV | |
BKP | Baukostenplan | |
BLStP | Basellandschaftliche Steuerpraxis | BLStP XI 498 |
BMW | Bodenmittelwert | |
BSt | Buchstabe (Litera) | |
BStP | Basellandschaftliche und Baselstädtische Steuerpraxis | BStP 1996, 28 |
BV | Schweizerische Bundesverfassung (SR 101) | |
BVG | Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge (SR | |
1.1.2007 | -1- | |
Abkürzungsverzeichnis Luzerner Steuerbuch
831.40) BVV3 Verordnung über die steuerliche Abzugsberechtigung für Beiträge an anerkannte Vorsorgeformen (SR 831.461.3) BZR Bau- und Zonenreglement DBA Doppelbesteuerungsabkommen DBG Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer (SR 642.11)
E. Erwägung
EF Ertragswertfaktor EK Expertenkreis EL Ergänzungsleistungen EMRK Europäische Menschenrechtskonvention (SR 0.101) EntG Enteignungsgesetz (SRL Nr. 730) ErlV Verordnung über die Behandlung von Erlassgesuchen für die direkte Bundessteuer (SR 642.121) EStG Gesetz betreffend die Erbschaftssteuern (SRL Nr. 630) EStV Eidg. Steuerverwaltung EW Ertragswert G Gesetzessammlung des Kantons Luzern GGSt Grundstückgewinnsteuer GGStG Gesetz über die Grundstückgewinnsteuer (SRL Nr. 647) GV Geschäftsvermögen GVL Gebäudeversicherung des Kantons Luzern HSt Handänderungssteuer HStG Gesetz über die Handänderungssteuer (SRL Nr. 645) i.d.R. in der Regel i.S. in Sachen i.V.m. in Verbindung mit
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch | Abkürzungsverzeichnis | |
InvV | Verordnung über die Errichtung des Nachlassinventars für die direkte Bundessteuer | |
IV | Invalidenversicherung | |
K | Kantonsblatt | K 1995 12 |
KS EStV Kreisschreiben der Eidg. Steuerverwaltung | KS EStV 1997/98 | |
Nr. 5 vom 30. April 1997 | ||
kt. | kantonal | |
kVA | Kilovoltampère | |
KVG | Bundesgesetz über die Krankenversicherung (SR 832.10) | |
KW | Kilowatt | |
KW | Katasterwert | |
LG | Lebendgewicht | |
LGVE | Luzerner Gerichts- und Verwaltungsentscheide | LGVE 1984 II Nr. 4 |
lit. | Litera (Buchstabe) | |
LKB | Luzerner Kantonalbank | |
LKZ | Lageklassenzahl | |
LKZ-BMW Lageklassenzahl-Bodenmittelwert | ||
LU StB | Luzerner Steuerbuch | LU StB Weisungen StG § 40 Nr. 7 LU StB Weisungen nVSt |
N4 LU StB Weisungen HStG
§2N5 | ||
LW | Landwirtschaft | |
MV | Mietwertverordnung (SRL Nr. 625) | |
MW | Mietwert | |
MWSTG | Bundesgesetz über die Mehrwertsteuer (SR 641.20) | |
1.1.2007 | -3- |
Abkürzungsverzeichnis | Luzerner Steuerbuch | |
N | Note | |
NBUV | Nicht Berufsunfallversicherung | |
NEStG | Nachkommen-Erbschaftssteuergesetz (Gesetz betreffend die teilweise Abänderung des Steuergesetzes vom 30. November 1892§§ 33 f.; SRL Nr. 652) | |
NL | Nichtlandwirtschaft | |
NMW | Normmietwert | |
nStp | die neue Steuerpraxis | nStp 46,186 |
nVSt | nachträgliche Vermögenssteuer | |
NW | Neuwert | |
NWF | Nettowohnfläche | |
OR | Schweizerisches Obligationenrecht (SR 220) | |
PBG | Planungs- und Baugesetz | |
PV | Privatvermögen | |
RB | Rechenschaftsbericht des Zürcher Verwaltungsgerichts | RB 1999 Nr. 2 |
RE | Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Luzern | RE 1969/70 Nr. 1 |
RE | Raumeinheit | |
RRB | Regierungsratsbeschluss | |
RRE | Regierungsratsentscheid (in Auszug aus den Verhandlungen des Regierungsrates des Kantons Luzern) | RRE 1963 Nr. 14 |
RS EStV | Rundschreiben der Eidg. Steuerverwaltung | RS EStV vom 30. April 1997 |
RW | Realwert | |
RWZ | Realwertzins | |
s.a. | siehe auch | |
SAT | Standarbeitstage | |
SchG | Schatzungsgesetz (SRL Nr. 626) | |
SchKG | Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (SR 281.1) | |
SchV | Schatzungsverordnung (SRL Nr. 627) | |
SE | Selbständigerwerbende | |
-4- | 1.1.2007 | |
Luzerner Steuerbuch | Abkürzungsverzeichnis | |
SG StB | St. Galler Steuerbuch | |
SR | Systematische Sammlung des Bundesrechts | |
SRL | Systematische Rechtssammlung des Kantons Luzern | SRL Nr. 220 |
SSK | Schweizerische Steuerkonferenz | |
StE | Der Steuerentscheid | StE 1992 11.1 Nr. 13 |
StG | Steuergesetz des Kantons Luzern (SRL Nr. 620) | |
StGB | Schweizerisches Strafgesetzbuch (SR 311.0) | |
StHG | Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und der Gemeinden | |
StPO | Gesetz über die Strafprozessordnung (SRL Nr. 305) | |
StPS | Steuerpraxis des Kantons Schwyz | |
StR | Steuerrevue | StR 44, 374 |
StV | Steuerverordnung (SRL Nr. 621) | |
StWE | Stockwerkeigentum | |
SUVA | Schweiz. Unfallversicherungsanstalt | |
UeStG | Übertretungsstrafgesetz (SRL Nr. 300) | |
USE | Unselbständigerwerbende | |
VAS | Vereinigung amtlicher Schätzer Bern | |
VBB | Verordnung über bäuerliches Bodenrecht (SR 211.412.110) | |
VE | Vorsorgeeinrichtung (Pensionskasse) | |
VG | Verwaltungsgericht | |
VGE | Verwaltungsgerichtsentscheid (nicht veröffentlicht) VGE vom | |
18.7.1991 i.S. S | ||
VRG | Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Luzern (SRL Nr. 40) | |
VStG | Bundesgesetz über die Verrechnungssteuer (SR 642.21) | |
VV | Vollzugsverordnung zum Steuergesetz (in Kraft bis | |
31.12.2000) | ||
WEFV | Verordnung über die Wohneigentumsförderung mit Mitteln der beruflichen Vorsorge (SR 831.411) | |
WEG | Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetz (SR | |
1.1.2007 | -5- | |
Abkürzungsverzeichnis Luzerner Steuerbuch
843) ZBl. Schweizerisches Zentralblatt für Staats- und Gemeindeverwaltung ZGB Schweizerisches Zivilgesetzbuch (SR 10) ZStP Zürcher Steuerpraxis ZStP 1993,106 ZW Zeitwert
-6- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG Rechtsgrundlagen
Rechtsgrundlagen
1.1.2012 -1-
Rechtsgrundlagen Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I
Inhaltsverzeichnis Rechtsgrundlagen
1. Gesetz über die amtliche Schatzung des unbeweglichen
Vermögens (Schatzungsgesetz) SRL Nr. 626
2. Vollziehungsverordnung zum Gesetz über die amtliche
Schatzung des unbeweglichen Vermögens (Schatzungsverordnung) SRL Nr. 627
3. Steuergesetz des Kantons Luzern SRL Nr. 620
4. Verordnung über die Gebühren im Schatzungswesen SRL Nr. 686
5. Spruchgebühren im Einspracheverfahren
6. Neuschatzungsbeschluss 2011 (NL)
7. Neuschatzungsbeschluss 2007 (NL)
8. Neuschatzungsbeschluss 2003 (NL)
9. Neuschatzungsbeschluss (L)
10. Weisungen betreffend die Verkehrswertschatzung von
Liegenschaften zu steuerlichen Zwecken
1.1.2012 -1-
I Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Sachregister
Sachregister
A
amtliche Schatzung, I / 1 Anpassung Katasterwerte, I / 1 Augenschein, I / 2
B
beschleunigte Revisionsschatzung, I / 2 beschleunigtes Katasterschatzungsverfahren, I / 4
E
Ertragswert, I / 1
G
Gebühren für Katasterschatzungen, I / 4 Gebühren im Einspracheverfahren Katasterschatzungen, I / 5 Gebühren im Schatzungswesen, I / 4
K
Katasterschatzung, I / 2 ; I / 3
L
Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke, I / 2 landwirtschaftliche Grundstücke, I / 1 ; I / 2 Liegenschaftssteuer, I / 3
M
Minimalsteuer, I / 3
N
Nachführen der Katasterschatzungsakten, I / 2
-1-
Sachregister Luzerner Steuerbuch
nachträgliche Vermögenssteuer, I / 3 Neuschatzung, I / 1 Neuschatzungsbeschluss (L), I / 9 Neuschatzungsbeschluss (NL), I / 6 ; I / 7 ; I / 8 nichtlandwirtschaftliche Grundstücke, I / 1 ; I / 2
R
Realwert, I / 1 Revisionsschatzung, I / 1 ; I / 2
S
Schatzung, I / 1 ; I / 2 Schatzungsbehörde, I / 2 Schatzungsgesetz, I / 1 Schatzungskommission, I / 2 Schatzungsverordnung, I / 2 Schatzungsverteilung, I / 1 Schatzungswesen im Steuergesetz des Kantons Luzern, I / 3 Spruchgebühren für Schatzungen auf eigenes Begehren, I / 4 Spruchgebühren im Einspracheverfahren Katasterschatzungen, I / 5 Spruchgebühren im Schatzungswesen, I / 4 SRL Nr. 627, I / 2 SRL Nr. 686, I / 4 Steuerbefreiung, I / 3
U
überbaute Grundstücke, I / 1 unbewegliches Vermögen, I / 3
V
Verfahren bei der Katasterschatzung, I / 2 Verkehrswert, I / 1 ; I / 2 Verkehrswertschatzung, I / 10 ; I / 4
-2-
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/1
Gesetz über die amtliche Schatzung des unbeweglichen Vermögens (Schatzungsgesetz; SRL Nr. 626)
I. Allgemeine Bestimmungen
§1 Sachlicher Geltungsbereich
Nach diesem Gesetz werden ermittelt: 1. der Katasterwert als Grundlage für den Steuerwert des unbeweglichen Vermögens (§§ 3 - 25); 2. die nach dem Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht (BGBB) zu ermittelnden Grundstückwerte und Anrechnungswerte des Betriebsinventars; 3. die folgenden im Schweizerischen Zivilgesetzbuch vorgesehenen Werte: a. der für die Erbteilung massgebende Anrechnungswert der Grundstücke (Art. 617 und 618 ZGB); b. die Belastungsgrenze für die Errichtung von Gülten (Art. 848 ZGB); c. der durchschnittliche Jahresertrag eines landwirtschaftlichen Gewerbes oder Grundstückes bei Bildung einer Ertragsgemeinderschaft (Art. 347 ZGB); 4. der Verkehrswert des unbeweglichen Vermögens, sofern er von einer kantonalen oder kommunalen Behörde verlangt wird. Ausgeschlossen sind Fälle, in denen ein Enteignungsverfahren eingeleitet werden kann.
§2 Begriffsbestimmungen
1 Das Gesetz verwendet zivilrechtliche Begriffe wie Grundeigentum, Grundstück, Bestandteil und Zugehör im Sinne des Schweizerischen Zivilgesetzbuches. 2 Als Bauten gelten alle mit dem Boden verbundenen Erzeugnisse von Handwerk und Technik, wie namentlich Werke des Hoch- und Tiefbaus. 3 Bei Dauerbauten besteht die Absicht ihrer bleibenden Verbindung mit dem Boden; fehlt diese Absicht, so handelt es sich um Fahrnisbauten (Art. 677 ZGB).
1.1.2009 -1-
I/1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
§ 2a Zuständigkeit in den Gemeinden
Sofern dieses Gesetz und die rechtsetzenden Erlasse der Gemeinde nichts anderes regeln, ist die für das Schatzungswesen zuständige Stelle der Gemeinde der Gemeinderat.
II. Katasterschatzung
1. Begriff und Gegenstand
§3 Begriff
Der Wert des unbeweglichen Vermögens wird durch eine amtliche Schatzung (Katasterschatzung) festgestellt.
§4 Unbewegliches Vermögen
1 Unbewegliches Vermögen sind die Grundstücke samt Bestandteilen, Rechten und Lasten. Können Dauerbauten sowie nutzbar gemachte Wasserkräfte und Naturvorteile nicht in die Schatzung eines Grundstücks einbezogen werden, so sind sie wie Grundstücke als selbständige Schatzungsgegenstände zu schätzen. 2 Bei besonderen Verhältnissen können Boden und Dauerbauten auch dann getrennt geschätzt werden, wenn diese nach Zivilrecht Bestandteil des Bodens bilden.
§5 aufgehoben
§6 aufgehoben
2. Festsetzung und Abänderung der Katasterwerte
§7 Schatzung von Amtes wegen oder auf Antrag
-2- 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/1
1 Die Katasterschatzung wird unter Vorbehalt von Absatz 2 von Amtes wegen durchgeführt. 2 Nur auf Antrag des Eigentümers oder einer Behörde werden geschätzt: a. unproduktiver Boden; b. Liegenschaften des Bundes, des Kantons und der Gemeinden, die unmittelbar öffentlichen Zwecken dienen, wie Verwaltungsgebäude, Schulhäuser, öffentliche Strassen, Wege und Plätze, Brücken; c. Liegenschaften und Bauten, die ausschliesslich kirchlichen Zwecken dienen, wie Kirchen, Kapellen, Klostergebäude; d. Friedhöfe; e. dem Bahnbetrieb dienende Anlagen der Schweizerischen Bundesbahnen; f. militärische Anlagen.
§8 Neuschatzung
1 Die Katasterwerte werden laufend nach einer vom Finanzdepartement bestimmten Reihenfolge neu festgesetzt. 2 Jeder Schatzungsgegenstand soll spätestens 15 Jahre nach Inkrafttreten seines Katasterwertes neu geschätzt werden. 3 Der neue Katasterwert wird in Kraft gesetzt auf den Zeitpunkt der Eröffnung des Verfahrens.
§9 Revisionsschatzung
1 Der Katasterwert eines Schatzungsgegenstandes ist in folgenden Fällen durch eine Revisionsschatzung neu festzusetzen: a. bei wesentlicher Veränderung der für die Bewertung massgebenden tatsächlichen Verhältnisse; b. bei Wegfall der Voraussetzungen für eine Ertrags- oder Verkehrswertschatzung. 2 Der Regierungsrat regelt den Umfang der Revisionsschatzung. 3 Der neue Katasterwert wird in Kraft gesetzt auf den Zeitpunkt, da der Revisionsgrund eingetreten ist.
§ 10 Berichtigung
1.1.2009 -3-
I/1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
1 Erweist sich ein Katasterwert wegen Nichtbeachtung wesentlicher Tatsachen oder infolge unrichtiger Rechtsanwendung in erheblichem Mass als unrichtig, so ist er neu festzusetzen. 2 Der neue Katasterwert wird in Kraft gesetzt auf den Zeitpunkt der Eröffnung des Verfahrens.
§ 11 Allgemeine Anpassung der Katasterwerte
1 Wenn der Wert des unbeweglichen Vermögens sich allgemein wesentlich verändert, können die Katasterwerte ohne Neuschatzung den neuen Verhältnissen angepasst werden, wobei darauf Rücksicht zu nehmen ist, wie weit die einzelnen Katasterwerte den neuen Verhältnissen schon entsprechen. 2 Die allgemeine Anpassung der Katasterwerte erfolgt gestützt auf ein Dekret, das dem fakultativen Referendum unterliegt.
§ 12 Schatzungsverteilung
Werden die Grenzen von Grundstücken durch Teilung, Vereinigung oder sonstwie verändert, ohne dass ein Revisionsgrund eintritt, sind die Katasterwerte der beteiligten Grundstücke auf die neuen Flächen ihrem Wert entsprechend zu verteilen.
3. Bewertungsvorschriften
§ 13 aufgehoben
§ 14 Landwirtschaftliche Grundstücke
a. Begriff 1 Als landwirtschaftlich im Sinn dieses Gesetzes gilt ein Grundstück, wenn sein Erwerbspreis oder Anrechnungswert bei der letzten Handänderung durch die landwirtschaftliche Bewirtschaftung bestimmt wurde und wenn es landwirtschaftlich genutzt wird. 2 Wird die landwirtschaftliche Nutzung weniger als sechs Jahre unterbrochen, gilt
-4- 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/1
das Grundstück weiterhin als landwirtschaftlich gemäss Absatz 1.
§ 15
b. Bewertung 1 Der Katasterwert landwirtschaftlicher Grundstücke ist nach dem Ertragswert festzusetzen. 2 Der Ertragswert ist nach den für die bundesrechtlichen Schatzungen geltenden Vorschriften zu ermitteln.
§ 16 Waldungen
1 Der Katasterwert der Waldungen entspricht dem nach forstwirtschaftlichen Grundsätzen berechneten Ertragswert. 2 Der Ertragswert ist nach den für die bundesrechtlichen Schatzungen geltenden Vorschriften zu ermitteln. 3 Soweit erforderlich, erlässt der Regierungsrat ergänzende Vorschriften.
§ 17 Nichtlandwirtschaftliche Grundstücke
Der Katasterwert der nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke entspricht dem Verkehrswert.
§ 18 Verkehrswert
1 Der Verkehrswert eines Schatzungsgegenstandes entspricht dem durchschnittlichen Wert, der nach den Ergebnissen des Grundstückverkehrs Schatzungsgegenständen von gleicher oder ähnlicher Lage und Beschaffenheit während einer angemessenen Zeitspanne zukommt. 2 Die unter dem Einfluss ungewöhnlicher oder persönlicher Verhältnisse erzielten Preise (z.B. Kauf unter Verwandten; Liebhaber- oder ähnliche Ausnahmepreise) sind nicht zu berücksichtigen.
§ 19 Realwert
Der Realwert setzt sich zusammen aus dem Verkehrswert des Bodens und den Anlagekosten der Bauten und Umgebungsarbeiten, berechnet auf den Zeitpunkt
1.1.2009 -5-
I/1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
der Schatzung (Zeitbauwert).
§ 20 Ertragswert
1 Der Ertragswert überbauter Grundstücke, die nach § 14 nicht als landwirtschaftlich gelten, entspricht dem kapitalisierten jährlichen Rohertrag. 2 Als Rohertrag gelten die auf längere Zeit erzielbaren Einkünfte ohne Abzug der Unterhalts- und Verwaltungskosten, der Zinsen für Eigen- und Fremdkapital, der Abschreibungen und der Steuern. 3 Die dem Eigenbedarf des Eigentümers dienenden Nutzungen werden zu einem mittleren Verkehrswert in den massgebenden Rohertrag einbezogen. 4 Der Kapitalisierungssatz ist unter Berücksichtigung der Unterhalts- und Verwaltungskosten, der Zinsen für Eigen- und Fremdkapital, der Entwertung und der Steuern festzusetzen.
§ 21 aufgehoben
§ 22 Bauten auf fremdem Boden
Auf fremdem Boden errichtete Bauten werden unter Berücksichtigung der besonderen Verhältnisse nach den §§ 15 oder 17 geschätzt.
§ 23 aufgehoben
§ 24 Zusammengesetzte Schatzungsgegenstände
Ist ein Schatzungsgegenstand aus verschiedenartigen Teilen zusammengesetzt oder wird er verschiedenartig genutzt, sind die Teile beziehungsweise die Nutzungen nach den für sie zutreffenden Bewertungsvorschriften zu schätzen.
§ 25 Betriebseinheiten
1 Bilden mehrere Grundstücke des gleichen Eigentümers eine betriebswirtschaftliche Einheit, so sind sie, wenn nicht besondere Gründe eine Ausnahme rechtfertigen, gesamthaft zu schätzen. 2 Der Gesamtwert ist auf die einzelnen Grundstücke ihrem Wert entsprechend zu
-6- 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/1
verteilen.
III. Bundesrechtliche Schatzungen
§ 26 Anwendbares Recht
Auf die bundesrechtlichen Schatzungen (§ 1 Ziff. 2 und 3) finden die Vorschriften über die Katasterschatzung sinngemäss Anwendung, soweit das Bundesrecht nichts Abweichendes vorschreibt.
§ 27 aufgehoben
IV. Behörden und Verfahren
1. Behörden
§ 28 Aufsichtsbehörden
1 Der Regierungsrat regelt durch Verordnung die Behördenorganisation, die Bewertung und das Verfahren im Rahmen dieses Gesetzes. 2 Das Finanzdepartement erlässt Weisungen, die eine in der Regel gleichzeitige Ermittlung der Gebäudeversicherungswerte und der Katasterwerte sicherstellen.
§ 29 Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern
1 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern besorgt alle Aufgaben im Schatzungswesen, die nicht durch Gesetz oder Verordnung einer andern Behörde oder Amtsstelle übertragen sind. 2 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern sorgt insbesondere für die einheitliche Anwendung der Bewertungsvorschriften durch die Schatzungsbehörden.
§ 30 Schatzungsbehörden
1.1.2009 -7-
I/1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
1 Der Regierungsrat teilt den Kanton in Schatzungskreise ein. 2 Die Schatzungen werden unter Vorbehalt von Absatz 3 durch Kommissionen oder Einzelschätzer vorgenommen, die vom Regierungsrat für die Amtsdauer der administrativen Behörden gewählt werden. Die Gemeinde wählt Sachverständige, die bei den Schatzungen mitwirken; wählbar sind auch Mitglieder des Gemeinderates. 3 Der Regierungsrat kann durch Verordnung auch der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern und der Gebäudeversicherung Schatzungsaufgaben übertragen.
§ 31 aufgehoben
2. Verfahren
§ 32 Örtliche Zuständigkeit
1 Örtlich zuständig sind die Gemeinde und die Schatzungsbehörden des Schatzungskreises, in welchen der Schatzungsgegenstand gelegen ist. 2 Liegt der Schatzungsgegenstand in mehr als einer Gemeinde oder in mehr als einem Schatzungskreis, so richtet sich die örtliche Zuständigkeit nach dem Standort der Wohngebäude, der wichtigsten Bauten oder, wenn solche fehlen, nach der grösseren Fläche. 3 In Zweifelsfällen entscheidet die Steuerverwaltung endgültig über die örtliche Zuständigkeit.
§ 33 Parteien
1 Parteien sind bei der Katasterschatzung der Eigentümer, der Nutzniesser und, soweit sie Einsprache oder Beschwerde erheben, die Gemeinde und die Steuerverwaltung. 2 Bei den bundesrechtlichen Schatzungen bestimmt sich die Parteistellung nach dem Bundesrecht.
§ 34 Auskunftspflicht
-8- 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/1
1 Die Amtsstellen des Kantons und der Gemeinden haben den am Schatzungsverfahren beteiligten Behörden und Amtsstellen auf ihr Verlangen Einsicht in sachdienliche Unterlagen zu gewähren. Sie können vom Regierungsrat verhalten werden, bestimmte von ihm bezeichnete Tatsachen von sich aus kostenlos zu melden. 2 Die Parteien haben den beteiligten Schatzungsbehörden und Amtsstellen die gewünschten sachdienlichen Auskünfte zu erteilen. Sie haben auf Verlangen ihre Angaben glaubhaft zu machen und den Augenscheinverhandlungen beizuwohnen.
§ 35 Mitwirkung der Gebäudeversicherung
Die Gebäudeversicherung stellt der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern die Unterlagen zur Ermittlung der Bauwerte zur Verfügung und meldet ihm die Neubauten und baulichen Veränderungen.
§ 36 Meldung der Revisionsgründe
1 Der Eigentümer hat den Eintritt eines Revisionsgrundes nach § 9 der Gemeinde zu melden, welche die Anzeige mit ihrem Bericht an die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern weiterleitet. 2 Wenn die Gemeinde einen Revisionsgrund feststellt, hat sie ihn von Amtes wegen der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern zu melden. 3 Die Gemeinde prüft alljährlich, ob alle erforderlichen Revisionsschatzungen durchgeführt wurden, und erstattet hierüber der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern Bericht.
§ 37 Augenschein, rechtliches Gehör
1 Die Schatzungen werden in der Regel aufgrund eines Augenscheins vorgenommen. 2 Die Parteien sind berechtigt, sich zur Schatzung zu äussern und am Augenschein teilzunehmen.
§ 38 Eröffnung des Schatzungsverfahrens
1 Die Katasterschatzung erfolgt von Amtes wegen oder auf Antrag, die übrigen Schatzungen werden auf Antrag vorgenommen.
1.1.2009 -9-
I/1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
2 Das Begehren um Vornahme einer Schatzung ist schriftlich bei der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern einzureichen. Vorbehalten bleibt § 36 Absatz 1. 3 Sind die Voraussetzungen für die Vornahme einer Schatzung erfüllt, so beauftragt die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern die zuständige Behörde mit der Schatzung oder führt diese nach § 30 Absatz 3 selber durch. Die Parteien erhalten ein Doppel des Schatzungsauftrages.
§ 39 aufgehoben
§ 40 aufgehoben
§ 41 aufgehoben
§ 42 Rechtsmittel
1 Gegen den Entscheid der Schatzungsbehörde ist die Einsprache und gegen den Einspracheentscheid die Beschwerde an das Verwaltungsgericht zulässig. Ausgenommen sind Fälle des § 1 Ziffer 4. 2 In Beschwerdefällen steht dem Verwaltungsgericht auch die Ermessenskontrolle zu.
§ 43 aufgehoben
§ 44 aufgehoben
§ 45 Grundlage für die Pfandhaftverteilung
1 Die Gemeinde ist zuständig für die Aufteilung des Katasterwertes zuhanden des Grundbuchamtes bei Teilverkauf oder Zerstückelung eines Grundstücks gemäss Artikel 833 Absatz 1 ZGB. 2 Eigentümer, Nutzniesser und die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern können gegen die Schatzungsverteilung Einsprache und gegen den Einspracheentscheid Verwaltungsgerichtsbeschwerde erheben. 3 Die Gemeinde kann die Schatzungsverteilung der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern übertragen. In diesem Fall ist die
- 10 - 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/1
Gemeinde einsprache- und beschwerdeberechtigt.
§ 46 Öffentlichkeit der Schatzungsakten
1 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern und die Gemeinden erteilen auf Verlangen Auskunft über den geltenden Kataster- oder Schätzungswert eines näher zu bezeichnenden Schatzungsgegenstandes. 2 Wer ein berechtigtes Interesse glaubhaft macht, kann bei der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern das Schatzungsprotokoll eines näher zu bezeichnenden Schatzungsgegenstandes einsehen oder eine Abschrift verlangen. Das gleiche Recht steht dem Eigentümer und seinen Bevollmächtigten zu.
V. Gebühren und Schatzungskosten
§ 47 Gebührenpflicht
1 Die Katasterschatzung ist unter Vorbehalt der nachstehenden Ausnahmen für den Eigentümer gebührenfrei. 2 Der Eigentümer hat für die Katasterschatzung eine Gebühr zu entrichten: a. wenn seine Anträge im Einsprache- oder Beschwerdeverfahren ganz oder teilweise abgewiesen werden oder wenn er die angefochtene Schatzung anerkennt; b. wenn auf sein Begehren die Schatzung in einem beschleunigten Verfahren durchgeführt wird; c. wenn gestützt auf § 7 Absatz 2 auf sein Begehren der Katasterwert festgesetzt wird. 3 Die Parteien haben für Schatzungen nach Zivilgesetzbuch und dem Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht (§ 1 Ziff. 2 und 3 sowie § 45) eine Gebühr zu entrichten, desgleichen die gesuchstellende Behörde für Verkehrswertschatzungen (§ 1 Ziff. 4). 4 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern und die Gemeinden erheben für Auskünfte, Gewährung von Akteneinsicht und Auszüge eine Gebühr.
§ 48 Gebührentarif und Gebührenbezug
1.1.2009 - 11 -
I/1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
1 Die Spruchgebühren im Schatzungsverfahren betragen: a. für Katasterschatzungen im beschleunigten Verfahren Fr. 120.-- bis Fr. 2’500.--; b. für die Ermittlung der Schatzungswerte nach Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht Fr. 200.-- bis maximal 1,875 Promille des zu ermittelnden Schatzungswertes; c. für Schatzungen nach dem Zivilgesetzbuch Fr. 300.-- bis maximal 1,875 Promille des zu ermittelnden Schatzungswertes. Befinden sich mehrere Gebäude auf einem Grundstück, kann die Spruchgebühr für jedes zusätzliche Gebäude um höchstens 25 Prozent erhöht werden. 2 Die Spruchgebühren im Einspracheverfahren betragen: a. für Katasterschatzungen Fr. 50.-- bis Fr. 500.--; b. für Schatzungen nach dem Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht die Hälfte der für die Ermittlung des Schatzungswertes zu entrichtenden Gebühr; c. für Schatzungen nach dem Zivilgesetzbuch die Hälfte der für die Ermittlung des Schatzungswertes zu entrichtenden Gebühr. 3 Die Spruchgebühren gemäss Absatz 2b und c können im Einzelfall je nach Arbeitsaufwand um höchstens 25 Prozent erhöht oder herabgesetzt werden. 4 Alle Gebühren, ausgenommen die in § 47 Absatz 4 vorgesehenen Gebühren der Gemeinden, fallen in die Staatskasse. 5 Näheres regelt der Regierungsrat durch Verordnung. Er ist insbesondere befugt, die Ansätze gemäss den Absätzen 1 und 2 der Geldwertveränderung anzupassen.
§ 49 Kostenverteilung zwischen Staat und Gemeinden
1 Von den Kosten der Katasterschatzung tragen die Gemeinden neben ihren Aufwendungen auch die Aufwendungen für die Tätigkeit ihrer Sachverständigen. 2 Der Staat trägt alle übrigen Kosten des Schatzungswesens.
VI. Einführungs- und Schlussbestimmungen
§ 50 aufgehoben
- 12 - 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/1
§ 51 Abänderung des Gesetzes betreffend Einführung des ZGB
1 § 105 des Gesetzes betreffend die Einführung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches vom 10. Dezember 1907 im Kanton Luzern vom 21. März 1911 wird aufgehoben.
2 § 84 dieses Gesetzes soll lauten: 1 In jedem Amt besteht eine Kommission für bäuerliches Erbrecht mit folgenden Befugnissen:
1. Bestimmung des Übernehmers eines landwirtschaftlichen Gewerbes im
Sinn des Artikels 621 ZGB;
2. Entscheid über die Teilung landwirtschaftlicher Gewerbe und Bestimmung
des Übernehmers im Sinn des Artikels 621ter ZGB;
3. Entscheid über die Zuweisung, Veräusserung oder Abtrennung von
Nebengewerben im Sinn des Artikels 625 ZGB. 2 Die Entscheide der Kommission können innert 30 Tagen durch Klage beim ordentlichen Richter angefochten werden. Ein Sühneversuch findet nicht statt. 3 Die in den Artikeln 347, 617 - 620 und 625 ZGB vorgesehenen Schatzungen werden nach den Vorschriften des Schatzungsgesetzes durchgeführt.
3 § 85 dieses Gesetzes soll lauten: 1 Die Kommissionen für bäuerliches Erbrecht verhandeln und entscheiden in Dreierbesetzung. 2 Das Obergericht wählt für die Amtsdauer der gerichtlichen Behörden den Präsidenten, ein ständiges Mitglied und zwei Ersatzmänner. 3 Das dritte Mitglied wird von Fall zu Fall vom Gemeinderat jener Gemeinde ernannt, in der das landwirtschaftliche Gewerbe gelegen ist. 4 Das Obergericht regelt das Verfahren durch Verordnung.
§ 52 aufgehoben
§ 53 Inkrafttreten
1 Die Absätze 2 - 5 von § 50 des Gesetzes treten auf den 1. September 1961 in Kraft, die übrigen Bestimmungen auf den 1. Januar 1962. 2 Das Gesetz ist zu veröffentlichen.
1.1.2009 - 13 -
I/1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Übergangsbestimmung der Änderung vom 21. Juni 1988
Die aufgrund des bisherigen Rechts festgesetzten Katasterwerte bleiben in Kraft, bis sie nach den Vorschriften des geänderten Gesetzes neu festgelegt werden.
- 14 - 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/2
Vollziehungsverordnung zum Gesetz über die amtliche Schatzung des unbeweglichen Vermögens (Schatzungsverordnung; SRL Nr. 627)
I. Katasterschatzung
1. Schatzungsgegenstand
§1 Bauten und Naturvorteile auf fremdem Boden
1 Dauerbauten sowie Wasserkräfte und Naturvorteile, die auf fremdem Boden gestützt auf selbständige und dauernde, als Grundstücke eingetragene Bau- und Quellenrechte errichtet oder genutzt werden, sind als selbständige Grundstücke zu schätzen. 2 Beruhen solche Dauerbauten, Wasserkräfte und Naturvorteile auf Grunddienstbarkeiten (Überbau, usw.), so sind sie in die Schatzung der berechtigten Grundstücke einzubeziehen. 3 Als selbständige Gegenstände sind sie zu schätzen, wenn sie sich auf persönliche, nicht als Grundstücke eingetragene Dienstbarkeiten oder auf obligatorische Vereinbarungen (§ 4 Abs. 2 SchG) abstützen. Kleinbauten werden nur auf Antrag als selbständige Gegenstände geschätzt.
§2 Rechte und Lasten
1 Rechte und Lasten aufgrund des zivilen und öffentlichen Rechtes sind unter Vorbehalt von Absatz 2 nur zu berücksichtigen, wenn sie für den Wert der Grundstücke von Bedeutung sind. 2 Nicht zu berücksichtigen sind: a. Personaldienstbarkeiten und -grundlasten wie Nutzniessungs-, Wohn- und Schleissrechte, b. im Grundbuch vorgemerkte persönliche Rechte (Art. 959 ZGB), c. Grundpfandrechte.
1.1.2009 -1-
I/2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
2. Revisionsschatzung
§3 Voraussetzungen der Revisionsschatzung
1 Revisionsgründe gemäss § 9 Absatz 1 des Schatzungsgesetzes sind insbesondere: a. Meliorationen, Güterzusammenlegungen, Entwässerungen, Aufforstungen, Rodungen, Verbauungen, natürliche Erdbewegungen, b. Errichtung, Ausbau, Umbau oder Abbruch von Dauerbauten, c. Änderung der Erschliessung durch Strassen, Kanalisationen und Leitungen, d. Handänderungen von landwirtschaftlichen Grundstücken gemäss § 14 des Schatzungsgesetzes zu einem nicht durch die landwirtschaftliche Nutzung bestimmten Erwerbspreis oder Anrechnungswert, e. Aufgabe der land- oder forstwirtschaftlichen Nutzung; wird die landwirtschaftliche Nutzung weniger als sechs Jahre unterbrochen, ist kein Revisionsgrund gegeben, f. Teilung oder Vereinigung von Grundstücken, sofern diese dadurch in ihrer Gesamtheit eine Wertveränderung erfahren, g. Aufnahme der Ausbeutung von Naturvorteilen, Errichtung von Deponien, Rekultivierungen, h. Begründung oder Aufhebung von Baurechten, Stockwerkeigentum oder selbständigem Miteigentum. 2 Hat sich der Real- oder Ertragswert um weniger als 5 Prozent verändert, ist in der Regel keine Revisionsschatzung vorzunehmen.
§4 Umfang der Schatzung
1 Bei der Revisionsschatzung ist der Katasterwert in der Regel von Grund auf neu zu ermitteln. 2 Bei nichtlandwirtschaftlichen Schatzungsgegenständen sind Wertfaktoren aus früheren Schatzungen soweit als möglich zu übernehmen, wenn sich der Real- oder der Ertragswert um weniger als 30 Prozent verändert hat, die bisherige Nutzungsart beibehalten wird und die letzte umfassende Neu- oder Revisionsschatzung weniger als acht Jahre zurückliegt.
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Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/2
3 Bei landwirtschaftlichen Schatzungsgegenständen sind Wertfaktoren aus früheren Schatzungen soweit als möglich zu übernehmen, wenn sich der Ertragswert des Betriebs, zu dem sie gehören, durch den Revisionsgrund um weniger als 30 Prozent verändert hat, die bisherige Nutzungsart beibehalten wird und die letzte umfassende Neu- oder Revisionsschatzung weniger als acht Jahre zurückliegt. 4 Bei Revisionsschatzungen gemäss den Absätzen 2 und 3 beginnt die Frist von § 8 Absatz 2 SchG nicht neu zu laufen.
3. Bewertung
§5 Stichtag
Massgebend für die Bewertung sind die Verhältnisse (Zustand, Nutzung, usw.) im Zeitpunkt, auf den der neue Katasterwert in Kraft zu setzen ist (§ 8 Abs. 3, § 9 Abs. 3, § 10 Abs. 2 SchG).
§6 a. Schatzungsgrundsätze Nichtlandwirtschaftliche Grundstücke
1 Der Katasterwert nichtlandwirtschaftlicher Grundstücke wird nach den anerkannten Regeln der Schatzungstechnik unter Verwendung von pauschalen Bewertungsansätzen aus Real- und Ertragswert ermittelt. 2 Unüberbaute Grundstücke oder Grundstücke mit öffentlichen, gewerblichen oder industriellen Bauten, deren Ertragswert nicht zuverlässig ermittelt werden kann, sind auf der Grundlage des Realwertes zu schätzen. 3 Dabei sind die Weisungen der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern, die vom Finanzdepartement zu genehmigen sind, zu beachten.
§7 b. Verkehrswert des Bodens
1 Der Verkehrswert nichtlandwirtschaftlicher Grundstücke ohne Bauten ist aufgrund von Vergleichspreisen und -werten der letzten fünf Jahre vor dem Stichtag (§ 5) unter Berücksichtigung der Ortsplanung festzulegen. 2 Der Verkehrswert des Bodens nichtlandwirtschaftlicher Grundstück mit Bauten wird sinngemäss nach Absatz 1 geschätzt. Fehlen vergleichbare Preise und Werte, wird der Bodenwert nach der Lageklassenmethode ermittelt. 3 Steht der nach Absatz 2 festgestellte Bodenwert in einem offenbaren
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I/2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Missverhältnis zum Verkehrswert des Bodens, den das Grundstück in unüberbautem Zustand aufweisen würde (z.B. Abbruchobjekt), ist der Bodenwert nach Absatz 1 zu ermitteln, wobei die Abbruchkosten von Bauten in Abzug zu bringen sind.
§8 c. Kleinbauten unter Fr. 5’000.--
Bei der Bewertung nichtlandwirtschaftlicher Grundstücke (§§ 17 - 20 SchG) fallen Kleinbauten, deren Neubauwert gemäss Gebäudeschatzung gesamthaft weniger als Fr. 5'000.-- beträgt, ausser Betracht.
§9 d. Kleinbauten von Fr. 5'000.-- bis Fr. 50'000.--
Nichtlandwirtschaftliche Grundstücke mit Kleinbauten, deren Neubauwert gemäss Gebäudeschatzung gesamthaft Fr. 5'000.-- bis Fr. 50'000.-- beträgt, sind in der Regel nach dem Realwert (§ 19 SchG) zu schätzen.
§ 9bis
§ 10 Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke
1 Der Ertragswert land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke (§§ 15 und 16 SchG) wird gemäss der Verordnung des Bundesrates über das bäuerliche Bodenrecht vom 4. Oktober 1993 und der dazugehörigen Schätzungsanleitung des Bundesrates in der jeweils geltenden Fassung ermittelt. 2 Bei der Ermittlung des Ertragswertes forstwirtschaftlicher Grundstücke, die im Eigentum juristischer Personen stehen, ist zusätzlich deren Verwaltungsaufwand zu berücksichtigen; der Mindestertragswert pro Hektare beträgt Fr. 100.--.
§ 11 Bauten auf fremdem Boden
1 Dauerbauten auf fremdem Boden (§ 1) sind ohne den Wert des von ihnen beanspruchten Bodens nach der auf sie anwendbaren Bewertungsvorschrift (§ 15 oder § 17 SchG) zu schätzen. 2 Der Wert des beanspruchten Bodens ist nach § 7 Absatz 1 dieser Verordnung
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Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/2
zu schätzen.
§ 11bis
II. Organisation
§ 12
Jede Gemeinde bildet einen Schatzungskreis (§ 30 Abs. 1 SchG).
§ 13 Erstinstanzliche Schatzungsbehörden
Erstinstanzliche Schatzungsbehörden für die Ermittlung der im Schatzungsgesetz vorgesehenen Werte sind: a. die Schätzer, b. die Schatzungsobmänner, c. die Schatzungskommissionen, d. die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern
§ 14 Sachverständige der Gemeinden
Jede Gemeinde ernennt für die landwirtschaftlichen und die nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke mindestens je einen Sachverständigen (§ 30 Abs. 2 SchG).
§ 15 a. Ernennung, Zuteilung Schätzer
1 Die Schätzer werden vom Regierungsrat für die Amtsdauer der administrativen Behörden ernannt. 2 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern teilt jedem Schatzungskreis (§ 12) die für die Schatzung der landwirtschaftlichen und nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke notwendigen Schätzer zu. 3 Bei der Zuteilung ist eine gleichmässige Belastung und ein rationeller Einsatz der Schätzer anzustreben.
1.1.2009 -5-
I/2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
§ 16 b. Zuständigkeit
1 Der Schätzer ist zuständig für die Ermittlung des Katasterwertes bei Neuschatzungen (§ 1 Ziff. 1, § 8 SchG) und Revisionsschatzungen (§ 9 SchG), sofern nicht die Schatzungskommission oder die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern zuständig sind. 2 Dem Schätzer steht bei den Schatzungen ein Sachverständiger der Gemeinde (§ 14) beratend zur Seite.
§ 16bis Schatzungsobmänner
1 Das Finanzdepartement ernennt aus dem Kreis der Schätzer die Schatzungsobmänner. 2 Die Schatzungsobmänner koordinieren zusätzlich die Katasterschatzungen in den zugeteilten Kreisen und erledigen die ihnen von der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern zugewiesenen Aufgaben.
§ 17 a. Zusammensetzung Schatzungskommissionen
1 Die Schatzungskommissionen werden von der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern von Fall zu Fall zusammengesetzt. 2 In der Regel bestehen die Schatzungskommissionen aus einem Beamten der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern oder einem Schatzungsobmann als Präsident sowie einem Schätzer und einem Gemeindesachverständigen als Mitgliedern.
§ 18 b. Zuständigkeit
1 Die Schatzungskommission ist zuständig für die Ermittlung: a. des für die Erbteilung massgebenden Anrechnungswertes der Grundstücke (§ 1 Ziff. 3a SchG), b. der Grundstückwerte und Anrechnungswerte des Betriebsinventars (§ 1 Ziff. 2 SchG) gemäss dem Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht vom 4. Oktober 1993, c. des durchschnittlichen Jahresertrags eines landwirtschaftlichen Gewerbes oder Grundstücks bei Bildung einer Ertragsgemeinderschaft (§ 1 Ziff. 3c
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Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/2
SchG). Unterabsatz d aufgehoben 2 Die Schatzungskommission kann ferner im Einzelfall von der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern für die Ermittlung des Katasterwertes eingesetzt werden, wenn besondere Fachkenntnisse erforderlich oder Gegenstände von ausserordentlich hohem Wert zu schätzen sind.
§ 19 Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern
1 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern ist gemäss § 30 Absatz 3 des Schatzungsgesetzes zuständig für die Ermittlung: a. des Katasterwertes im beschleunigten Verfahren (§ 47 Abs. 2b SchG), b. des Katasterwertes bei Neu- und Revisionsschatzungen, sofern sich der neue Katasterwert aufgrund der Akten feststellen lässt, c. des Katasterwertes bei Berichtigungen (§ 10 SchG), Unterabsatz d aufgehoben e. der Belastungsgrenze für die Errichtung von Gülten (§ 1 Ziff. 3b SchG). 2 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern kann auch Katasterwerte im ordentlichen Verfahren ermitteln. 3 Der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern steht bei der Durchführung eines Augenscheins ein Sachverständiger der Gemeinde beratend zur Seite.
§ 20 aufgehoben
§ 21 Ausstand, Stellvertretung
1 Schätzer, Schatzungsobmänner, Mitglieder von Schatzungskommissionen, Angestellte der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern, Gemeindesachverständige sowie andere zu den Schatzungen beigezogene Sachverständige haben nach den Bestimmungen des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 3. Juli 1972 in Ausstand zu treten. 2 Bei Ausstand oder Verhinderung ordnet die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern oder der Schatzungsobmann die notwendige Stellvertretung an.
§ 22 Schweigepflicht
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I/2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Alle Personen, die in amtlicher Eigenschaft an Schatzungen teilnehmen, haben über die dabei gemachten Wahrnehmungen gegenüber Dritter Stillschweigen zu bewahren.
§ 23 aufgehoben
III. Verfahren bei der Katasterschatzung
§ 24 Eröffnung des Schatzungsverfahrens
Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern eröffnet das Schatzungsverfahren durch Zustellung des Schatzungsauftrags an die Schatzungsbehörde und die Parteien.
§ 25 Schatzungsauftrag
Im Schatzungsauftrag sind anzugeben: a. die Art der vorzunehmenden Schatzung (Neuschatzung, Revisionsschatzung, Berichtigung), b. der Schatzungsgegenstand, c. die beauftragte Schatzungsbehörde unter Hinweis auf das Recht, innert fünf Tagen seit Zustellung des Schatzungsauftrags der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern Ausstands- oder Ablehnungsgründe gemäss § 21 Absatz 1 zu melden, d. der Zeitpunkt, auf den der neue Katasterwert in Kraft tritt (§§ 8 - 10 SchG).
§ 26 Augenschein
1 Die Schatzungsbehörde, bei Kommissionen deren Präsident, hat den Zeitpunkt eines Augenscheins den Parteien rechtzeitig mitzuteilen unter Hinweis auf ihr Recht, daran teilzunehmen. 2 aufgehoben
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Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/2
§ 27 Protokoll
1 Die Schatzungsbehörde hat über die Schatzung auf amtlichem Formular ein Protokoll aufzunehmen, das die Nachprüfung des Schatzungsergebnisses erlaubt. 2 Das Protokoll ist mit den übrigen Akten unverzüglich der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern zuzustellen, sofern dieses nicht selbst die Schatzung vorgenommen hat.
§ 28 Schatzungsentscheid
1 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern eröffnet den Parteien und der Gemeinde das Ergebnis der Schatzung in einem schriftlichen Entscheid. 2 Der Entscheid enthält den Katasterwert, das Datum seiner Inkraftsetzung, den Grund seiner Änderung, das Datum des Entscheids und seines Versands sowie eine Rechtsmittelbelehrung. Zudem ist auf das Recht zur Akteneinsicht gemäss § 32 hinzuweisen.
§ 29 Einsprache
1 Die Einsprache ist schriftlich, begründet und mit einem Antrag versehen bei der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern einzureichen. 2 Sofern die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern nicht selbst die Schatzung vorgenommen hat, übermittelt es die Einsprache der zuständigen Schatzungsbehörde zur Behandlung.
§ 30 Einspracheverfahren
1 Bei der Behandlung der Einsprache wirkt ein Angestellter der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern oder ein Schatzungsobmann beratend mit. 2 Im übrigen gelten die gleichen Bestimmungen wie für das Schatzungsverfahren (§§ 26 und 27).
§ 31 Eröffnung des Einspracheentscheids
1.1.2009 -9-
I/2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
1 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern eröffnet den Parteien und der Gemeinde den Einspracheentscheid der Schatzungsbehörde. 2 Im Entscheid ist auf das Recht zur Akteneinsicht (§ 32) und das Beschwerderecht hinzuweisen. 3 Wenn der Einsprecher die angefochtene Schatzung unterschriftlich anerkennt, erklärt die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern die Einsprache als erledigt und macht hievon den Parteien und der Gemeinde Mitteilung.
§ 32 Akteneinsicht
1 Die Parteien können bei der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern die Schatzungsakten jederzeit einsehen oder Kopien derselben verlangen. 2 aufgehoben
§ 33 Zustellung an die Parteien
Für die Zustellung von Schatzungsaufträgen, Mitteilungen und Entscheiden an die Parteien kann die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern die Mithilfe der Gemeinden in Anspruch nehmen.
§ 34 Beschleunigte Revisionsschatzung
1 Die Parteien können bei der Anzeige eines Revisionsgrunds (§ 36 Abs. 1 SchG) die Revisionsschatzung im beschleunigten Verfahren verlangen (§ 47 Abs. 2b SchG). 2 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern erledigt solche Schatzungen unter Zuerkennung zeitlicher Priorität.
§ 35 aufgehoben
IV. Nachführung der Katasterschatzungsakten
- 10 - 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/2
§ 36 a. Mutationen Meldung
1 Die Grundbuchämter bzw. Hypothekarkanzleien melden der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern auf amtlichem Formular alle eingetragenen Handänderungen und Änderungen von Grundstücksgrenzen (Art. 85 - 97 Grundbuchverordnung vom 22. Februar 1910) sowie die Begründung und Aufhebung von Baurechten, Stockwerkeigentum und selbständigem Miteigentum. 2 Die Nachführungsgeometer haben der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern auf Kosten des Auftraggebers ein Doppel der Mutationspläne unter Angabe der Kulturarten und ihrer Masse zuzustellen.
§ 37 aufgehoben
§ 38 b. Schatzungsentscheide
Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern meldet den Grundbuchämtern bzw. den Hypothekarkanzleien die rechtskräftigen Schatzungsentscheide von Neu- und Revisionsschatzungen, von Berichtigungen sowie Schatzungen nach dem Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht.
§ 39 c. Schatzungsaufteilungen
1 Die Gemeinden melden den Grundbuchämtern die gemäss § 45 SchG vorgenommenen Schatzungsaufteilungen. 2 Soweit diese Aufgabe der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern übertragen worden ist (§ 45 Abs. 3 SchG), obliegt dieser die Meldepflicht.
§ 40 Aufbewahren der Schatzungsakten
1 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern bewahrt sämtliche Schatzungsakten auf. 2 Die Gemeinden haben für ihre Gemeinde die in Kraft stehenden Schatzungsentscheide und -verteilungen in übersichtlicher Anordnung aufzubewahren.
1.1.2009 - 11 -
I/2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
V. Schlussbestimmungen
§ 41 Aufhebung bisherigen Rechts
Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung werden alle widersprechenden Bestimmungen aufgehoben, insbesondere:
1. Verordnung über die Neuschatzung der Grundstücke vom 16. Juli 1953,
2. Verordnung über die Revisionsschatzung der Grundstücke vom 21. Juni
1957,
3. Verordnung über die amtliche Schätzung für die Errichtung von Gülten
vom 20. Mai 1947,
4. Verordnung über die Abänderung der Katasterwerte nach § 50 des
Schatzungsgesetzes vom 12. Oktober 1961,
5. Beschluss betreffend Vornahme der Kataster-Revisionsschatzungen und
die Aufteilung der Katasterschatzungen bei Handänderungen nach Inkrafttreten der Verordnung über die Neuschatzung der Grundstücke vom
16. Juli 1953, vom 30. Oktober 1953,
6. Beschluss über die Organisation des Schatzungswesens vom 4. Januar
1962,
7. Beschluss über die Schatzung von Fahrnis- und Reversbauten vom 20.
Oktober 1958.
§ 42 Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am 1. August 1967 in Kraft. Sie ist zu veröffentlichen.
Übergangsbestimmung der Änderung vom 30. Mai 1989
Bei Verfahren nach dem Schatzungsgesetz in der Fassung vor Inkrafttreten der Änderung vom 21. Juni 1988 gilt das bisherige Recht.
- 12 - 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/3
Steuergesetz des Kantons Luzern (SRL Nr. 620)
Im kantonalen Steuergesetz ist die Katasterschatzung in folgenden Bestimmungen von Bedeutung:
§ 28 Unbewegliches Vermögen
1 Steuerbar sind die Erträge aus unbeweglichem Vermögen, insbesondere a. alle Einkünfte aus Vermietung, Verpachtung, Nutzniessung oder sonstiger Nutzung, b. der Mietwert von Liegenschaften oder Liegenschaftsteilen, die dem oder der Steuerpflichtigen aufgrund von Eigentum oder eines unentgeltlichen Nutzungsrechts für den Eigengebrauch zur Verfügung stehen, c. Einkünfte aus Baurechtsverträgen, d. Einkünfte aus der Ausbeutung von Kies, Sand und anderen Bestandteilen des Bodens. 2 Der Mietwert ist unter Berücksichtigung der Förderung der Eigentumsbildung und der Selbstvorsorge massvoll festzulegen. Er beträgt 70 Prozent der mittleren Marktmiete. Die mittlere Marktmiete entspricht dem mittleren Mietzins, der an vergleichbarer Lage für vergleichbare Mietobjekte zu erzielen wäre. 3 Der Mietwert wird auf den Beginn jeder Steuerperiode durch den Regierungsrat an die aktuellen Verhältnisse angepasst. Dabei ist die unterschiedliche Mietzinsentwicklung je nach regionaler Lage und Alter der Objekte zu berücksichtigen. 4 Der Mietwert von Liegenschaften, die steuerpflichtige Personen an ihrem Wohnsitz dauernd selbst bewohnen, wird auf Antrag angemessen herabgesetzt, wenn er im Verhältnis zu den Mitteln, die den steuerpflichtigen und weiteren im gleichen Haushalt lebenden Personen zur Deckung der Lebenshaltungskosten zur Verfügung stehen, auf Dauer zu einer übermässigen Belastung führt. Der Regierungsrat regelt die Einzelheiten.
§ 43 Steuerobjekt
1 Der Vermögenssteuer unterliegt das gesamte Vermögen.
1.1.2012 -1-
I/3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
2 Nutzniessungsvermögen wird dem Nutzniesser oder der Nutzniesserin zugerechnet. 3 Bei Anteilen an Anlagefonds gemäss § 63 Absatz 2 ist die Wertdifferenz zwischen den Gesamtaktiven des Anlagefonds und dessen direktem Grundbesitz steuerbar.
§ 48 Unbewegliches Vermögen
1 Das unbewegliche Vermögen wird nach dem Steuerwert besteuert. 2 Der Steuerwert entspricht a. 75 Prozent des Katasterwertes bei Liegenschaften oder Liegenschaftsteilen, welche die steuerpflichtige Person an ihrem Wohnsitz dauernd selbst bewohnt, wenn gemäss Schatzungsgesetz ein Verkehrswert festgesetzt ist, b. dem Katasterwert in den übrigen Fällen. 3 Sind im massgebenden Bemessungszeitpunkt (§ 55) Investitionen getätigt, für die noch keine Katasterschatzung vorliegt, sind diese mit ihrem vollen Wert zu berücksichtigen. Bei selbstbewohnten Liegenschaften im Sinn von Absatz 2a sind sie mit 75 Prozent ihres Wertes zu berücksichtigen. Steht eine landwirtschaftliche Ertragswertschatzung in Aussicht, sind die Investitionen mit einem Drittel ihres Wertes zu erfassen.
§ 70 Ausnahmen von der Steuerpflicht
1 Von der Steuerpflicht sind befreit a. der Bund und seine Anstalten nach Massgabe des Bundesrechts, b. der Kanton und seine Anstalten unter Vorbehalt der Absätze 2 und 3, c. die Einwohner- und Bürgergemeinden sowie die Gemeindeverbände des Kantons Luzern für ihr Einkommen und Vermögen unter Vorbehalt der Absätze 2 und 3, d. die Kirchgemeinden für das Vermögen und Einkommen, soweit es kirchlichen Zwecken dient, e. Einrichtungen der beruflichen Vorsorge von Unternehmen mit Wohnsitz, Sitz oder Betriebsstätte in der Schweiz und von ihnen nahe stehenden Unternehmen, sofern die Mittel der Einrichtung dauernd und ausschliesslich der Personalvorsorge dienen, f. inländische Sozialversicherungs- und Ausgleichskassen, insbesondere Arbeitslosen-, Alters-, Invaliden- und Hinterlassenenversicherungskassen, mit Ausnahme der konzessionierten Versicherungsgesellschaften, nach
-2- 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/3
Massgabe des Bundesrechts, g. die Krankenkassen und Versicherungsgesellschaften, soweit ihre Einkünfte und Vermögenswerte ausschliesslich der Durchführung der sozialen Krankenversicherung und der Erbringung oder der Sicherstellung ihrer Leistungen dienen, nach Massgabe des Bundesrechts, h. die juristischen Personen, die öffentliche oder gemeinnützige Zwecke verfolgen, für den Gewinn und das Kapital, die ausschliesslich und unwiderruflich diesen Zwecken gewidmet sind; unternehmerische Zwecke sind grundsätzlich nicht gemeinnützig; der Erwerb und die Verwaltung von wesentlichen Kapitalbeteiligungen an Unternehmen gelten als gemeinnützig, wenn das Interesse an der Unternehmenserhaltung dem gemeinnützigen Zweck untergeordnet ist und keine geschäftsleitenden Tätigkeiten ausgeübt werden, i. die juristischen Personen, die kantonal oder gesamtschweizerisch Kultuszwecke verfolgen, für den Gewinn und das Kapital, die ausschliesslich und unwiderruflich diesen Zwecken gewidmet sind, k. die ausländischen Staaten für ihre inländischen, ausschliesslich dem unmittelbaren Gebrauch der diplomatischen und konsularischen Vertretungen bestimmten Liegenschaften, unter Vorbehalt des Gegenrechts, l. konzessionierte Verkehrsunternehmen, die von verkehrspolitischer Bedeutung sind und im Steuerjahr keinen Reingewinn erzielt oder im Steuerjahr und den zwei vorangegangenen Jahren keine Dividenden oder ähnliche Gewinnanteile ausgerichtet haben, m. die im Grossen Rat vertretenen politischen Parteien. 2 Der Kanton Luzern, die Einwohner- und Bürgergemeinden sowie die Gemeindeverbände entrichten die Gewinnsteuer vom Reingewinn ihrer gewerblichen und industriellen Betriebe nach den für die Kapitalgesellschaften und Genossenschaften geltenden Grundsätzen. 3 Der Kanton Luzern, die Einwohner- und Bürgergemeinden sowie die Gemeindeverbände entrichten eine Kapitalsteuer vom Reinvermögen ihrer gewerblichen und industriellen Betriebe nach den für die Kapitalgesellschaften und Genossenschaften geltenden Grundsätzen.
§ 95 Minimalsteuer
1 Die Kapitalgesellschaften und die Genossenschaften entrichten anstelle der ordentlichen Steuern eine Minimalsteuer von 1 Promille des Steuerwertes der im Kanton Luzern gelegenen Grundstücke, wenn der Minimalsteuerbetrag die sich nach den §§ 72 - 94 sich ergebenden Steuern übersteigt. Massgebend ist der Steuerwert am Ende der Steuerperiode. 2 Von der Minimalsteuer gemäss Absatz 1 sind ausgenommen:
1.1.2012 -3-
I/3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
a. Grundstücke von Kapitalgesellschaften und Genossenschaften, welche die Voraussetzungen für die Bundeshilfe gemäss den Artikeln 51 und 52 des Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetzes erfüllen, b. Grundstücke von Kapitalgesellschaften und Genossenschaften, auf denen sich zur Hauptsache der Betrieb eines nach kaufmännischer Art geführten Unternehmens der Eigentümerin oder einer diese beherrschenden natürlichen oder juristischen Personen abwickelt, sofern letztere mindestens einen Viertel des Steuerwertes des Grundstücks selber als Kapital eingelegt hat. Die blosse Verwaltung und Nutzung des Grundstücks als Kapitalanlage oder der Handel damit gelten nicht als Betrieb.
§ 241 Liegenschaftssteuer
Die Einwohnergemeinden erheben ausser den in Spezialgesetzen vorgesehenen Steuern und Abgaben auf den in ihrem Gebiet gelegenen Grundstücken eine Liegenschaftssteuer.
§ 242 Steuerpflicht
1 Die Liegenschaftssteuer ist jährlich von allen natürlichen und juristischen Personen zu entrichten, die am 1. Januar Eigentümerinnen oder Eigentümer oder Nutzniesserinnen oder Nutzniesser eines Grundstücks sind. 2 Ist die gemäss Absatz 1 steuerpflichtige Person nur beschränkt steuerpflichtig oder endet ihre unbeschränkte Steuerpflicht während des Jahres und wird das Eigentum oder die Nutzniessung nach dem 1. Januar auf eine andere Person übertragen, ist die Liegenschaftssteuer je anteilsmässig zu entrichten. Massgebend ist der Zeitpunkt des tatsächlichen Übergangs von Nutzen und Schaden, sofern der Veräusserungsvertrag vor diesem Datum abgeschlossen worden ist. Ist der Übergang von Nutzen und Schaden auf einen vor dem Vertragsabschluss liegenden Zeitpunkt vereinbart, ist für die Zurechnung der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses massgebend. 3 Bei Personengesamtheiten ohne juristische Persönlichkeit sind die einzelnen Teilhaberinnen und Teilhaber im Verhältnis ihrer Anteilsberechtigung am Grundstück steuerpflichtig. Die Kollektiv- und Kommanditgesellschaften sowie die Erbengemeinschaften im Sinne von § 17 Absatz 2 haften neben den Teilhaberinnen und Teilhabern solidarisch für die Liegenschaftssteuer.
§ 243 Steuerbefreiung
-4- 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/3
Von der Liegenschaftssteuer sind nur befreit a. die Grundstücke des Bundes, soweit das Bundesrecht die Besteuerung ausschliesst, b. die Grundstücke des Kantons und seiner Anstalten, soweit sie zu dem gemäss § 70 Absatz 1b steuerbefreiten Vermögen gehören, c. die Grundstücke der Einwohner-, der Bürger- und der Kirchgemeinden sowie der Gemeindeverbände, soweit sie zu dem gemäss § 70 Absatz 1c und d steuerbefreiten Vermögen gehören, d. die Grundstücke der gemäss § 70 Absatz 1h und i von der Steuerpflicht befreiten juristischen Personen, soweit sie ausschliesslich den steuerbefreiten Zwecken gewidmet sind.
§ 244 Steuerberechnung
1 Die Liegenschaftssteuer beträgt 0,5 Promille des Steuerwertes gemäss § 48. 2 Der Ertrag fällt zur einen Hälfte der Einwohnergemeinde und zur anderen Hälfte dem Staat zu.
1.1.2012 -5-
I/3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-6- 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | I/4 |
Verordnung über die Gebühren im | ||
Schatzungswesen (SRL Nr. 686) |
I. Spruchgebühren
1. Schatzungsverfahren
§1 | Katasterschatzung auf Antrag | |
1
Wird der Katasterwert auf Begehren des Eigentümers im beschleunigten Verfahren festgelegt, beträgt die Gebühr bei einem Katasterwert
bis | Fr. | 250'000.-- | Fr. 175.-- |
bis | Fr. | 500'000.-- | Fr. 230.-- |
bis | Fr. | 1'200'000.-- | Fr. 345.-- |
über | Fr. | 1'200'000.-- | 0,3 ‰ des Katasterwertes, max. Fr. 2'850.-- |
2 |
Die Gebühren gemäss Absatz 1 können im Einzelfall bei überdurchschnittlichem Arbeitsaufwand bis höchstens 25 % erhöht werden.
3
Wird der Katasterwert gestützt auf § 7 Absatz 2 des Schatzungsgesetzes vom
27. Juni 1961 festgelegt, beträgt die Gebühr bei einem Katasterwert
bis | Fr. | 250'000.-- | Fr. 300.-- |
bis | Fr. | 500'000.-- | Fr. 650.-- |
bis | Fr. | 750'000.-- | Fr. 800.-- |
bis | Fr. | 1'000'000.-- | Fr. 950.-- |
bis | Fr. | 1'500'000.-- | Fr. 1'200.-- |
bis | Fr. | 2'000'000.-- | Fr. 1'400.-- |
bis | Fr. | 3'000'000.-- | Fr. 1'700.-- |
bis | Fr. | 4'000'000.-- | Fr. 2'050.-- |
bis | Fr. | 5'000'000.-- | Fr. 2'550.-- |
bis | Fr. | 8'400'000.-- | Fr. 3'150.-- |
über | Fr. | 8'400'000.-- | 0,4 ‰ des Katasterwertes |
1.1.2010 | -1- |
I/4 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | ||
§2 | Schatzungen nach dem Bundesgesetz über | |||
das | bäuerliche Bodenrecht | |||
1 | ||||
Für | die Ermittlung der Schatzungswerte nach dem Bundesgesetz über das | |||
bäuerliche Bodenrecht vom 4. Oktober 1991 beträgt die Gebühr Fr. 220.-- bis maximal 1,875 Promille des zu ermittelnden Schatzungswertes.
2 | ||||
Für | das Erheben | und das Bereitstellen von Daten für die | ||
Bodenrechtskommission (§ 109 Abs. 2 Kantonale Landwirtschaftsverordnung),
für andere Dienststellen oder für Gerichte bezieht | die Abteilung | |||
Immobiienbewertung der Dienststelle Steuern eine Gebühr. Diese wird nach den
Vorschriften von | § 8 Absatz 1 a-c und e berechnet. | |||
§3 | Schatzungen nach dem Schweizerischen | |||
Zivilgesetzbuch | ||||
1 | ||||
Für | Schatzungen | nach dem Schweizerischen Zivilgesetzbuch vom 10. | ||
Dezember 1907 beträgt die Spruchgebühr bei einem in diesem Verfahren ermittelten Anrechnungswert je Grundstück oder landwirtschaftliches Gewerbe
bis Fr. bis Fr. bis Fr. bis Fr. bis Fr. bis Fr. bis Fr. bis Fr. bis Fr. bis Fr. über Fr. | 250'000.-- 500'000.-- 750'000.-- 1'000'000.-- 1'500'000.-- 2'000'000.-- 3'000'000.-- 4'000'000.-- 5'000'000.-- 8'400'000.-- 8'400'000.-- | Fr. 400.-- Fr. 850.-- Fr. 1'050.-- Fr. 1'250.-- Fr. 1'600.-- Fr. 1'900.-- Fr. 2'350.-- Fr. 2'750.-- Fr. 3'400.-- Fr. 4'250.-- 0,5 ‰ | ||
2 | ||||
Die | Gebühren gemäss Absatz 1 können im Einzelfall | bei überdurchschnittlichem | ||
Arbeitsaufwand bis höchstens um | 25 %, jedoch nicht | über 1,875 ‰ des | ||
ermittelten Anrechnungswertes erhöht werden. | ||||
-2- | 1.1.2010 | |||
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/4
3 Sind mehrere Gebäude auf einem Grundstück, kann sich die Spruchgebühr für jedes zusätzliche Gebäude bis höchstens um 25 % erhöhen. 4 Für Schatzungen als Grundlage für die Pfandhaftverteilung nach § 45 des Schatzungsgesetzes beträgt die Spruchgebühr 0,5 ‰ des Katasterwertes, mindestens aber Fr. 350.--.
§ 3a Verkehrswertschatzungen
Die Gebühr für Verkehrswertschatzungen im Sinn von § 1 Ziff. 4 SchG bemisst sich nach § 3.
2. Einspracheverfahren
§4 Abweisung der Einsprache
1 Bei Abweisung von Einsprachen betragen die Spruchgebühren a. für Katasterschatzungen Fr. 60.-- bis Fr. 560.--; b. für Schatzungen nach dem Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht die Hälfte der für die Ermittlung des Schatzungswertes zu entrichtenden Gebühr (§ 2); c. für Schatzungen nach dem Schweizerischen Zivilgesetzbuch die Hälfte der für die Ermittlung des Anrechnungswertes zu entrichtenden Gebühr (§ 3); d. für Verkehrswertschatzungen die Hälfte der für die Ermittlung des Verkehrswertes zu entrichtenden Gebühr (§ 3a). 2 Die Spruchgebühren gemäss Absatz 1b - d können im Einzelfall je nach Arbeitsaufwand höchstens um 25 Prozent erhöht oder herabgesetzt werden.
§5 Teilweise Abweisung
Bei teilweiser Abweisung der Einsprache wird die Spruchgebühr gemäss § 4 angemessen herabgesetzt.
§6 Prozessentscheid
Bei nachträglicher Anerkennung der Schatzung wird die Spruchgebühr gemäss § 4 angemessen herabgesetzt.
1.1.2010 -3-
I/4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
II. Auslagen
§7 Bundesrechtliche Schatzungen
1 Der Kostenpflichtige hat bei bundesrechtlichen Schatzungen neben der Spruchgebühr die Auslagen zu tragen. 2 Als Auslagen gelten namentlich die Reiseentschädigungen und Verpflegungsvergütungen an die Funktionäre der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern und die Schätzer, die Gebühren anderer Amtsstellen sowie die Auslagen für Telefongespräche und Porti.
III. Gebühren für Auskünfte
§8 Auskünfte durch die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern
1 Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern bezieht für a. das Erstellen einer Fotokopie Fr. 2.30, für jede weitere Fotokopie Fr. --.35, b. schriftliche Auskünfte, Ausfertigungen und dergleichen Fr. 55.-- pro Stunde, c. schriftliche Auskünfte, Amtsberichte, Expertisen und dergleichen, die besondere Fachkenntnisse voraussetzen, Fr. 90.-- bis Fr. 130.-- pro Stunde. 2 Mündliche Auskünfte, die kein Nachschlagen in den Akten erfordern, sowie Akteneinsicht an den Eigentümer werden in der Regel gebührenfrei gewährt.
§9 Auskünfte der Gemeindekanzleien
Die Gebühren für Auskünfte der Gemeindekanzleien richten sich nach der Verordnung über den Gebührenbezug der Gemeinden vom 16. Dezember 2006.
-4- 1.1.2010
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/4
IV. Schlussbestimmungen
§ 10 Rechtsverweisung
1 Für die Gebührenerhebung und die Anfechtung von Gebührenrechnungen ist das Gebührengesetz vom 14. September 1993 anzuwenden. 2 Für den Kostenvorschuss und den Kostenerlass gelten die §§ 195 f. und 205 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 3. Juli 1972.
§ 11 Aufhebung bestehenden Rechts
Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung wird die Verordnung über die Gebühren des Schatzungsamtes vom 16. Mai 1966 aufgehoben.
§ 12 Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am 1. Juli 1983 in Kraft. Sie ist zu veröffentlichen.
Übergangsbestimmung der Änderung vom 5. Dezember 1995 (G 1995 519)
In hängigen Verfahren, die vor dem 1. Januar 1996 angehoben wurden, richten sich die Gebühren nach bisherigem Recht.
1.1.2010 -5-
I/4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-6- 1.1.2010
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | I/5 |
Spruchgebühren im Einspracheverfahren
1. Spruchgebühren für Einsprachen gegen | ||||
Katasterschatzungen | ||||
Gemäss § 4, Abs. 1 lit. a der VO über die Gebühren im Schatzungswesen betragen | ||||
die Spruchgebühren bei Abweisung von Einsprachen Fr. 60.-- bis Fr. 560.--. | ||||
Die Gebühren können der folgenden Tabelle entnommen werden: | |||||
Katasterwert | Aufwand für Studium, | Verhandlung, | Augenschein, Entwurf | ||
bis Fr. | bis 1 Std. | bis 2 Std. | bis 3 Std. | bis 4 Std. | über 4 Std. |
50'000.-- | 60.-- | 90.-- | 120.-- | 150.-- | 180.-- |
75'000.-- | 90.-- | 120.-- | 150.-- | 180.-- | 210.-- |
100'000.-- | 120.-- | 150.-- | 180.-- | 210.-- | 240.-- |
200'000.-- | 150.-- | 180.-- | 210.-- | 240.-- | 270.-- |
300'000.-- | 180.-- | 210.-- | 240.-- | 270.-- | 300.-- |
400'000.-- | 210.-- | 240.-- | 270.-- | 300.-- | 330.-- |
600'000.-- | 240.-- | 270.-- | 300.-- | 330.-- | 360.-- |
800'000.-- | 270.-- | 300.-- | 330.-- | 360.-- | 390.-- |
1'000'000.-- | 300.-- | 330.-- | 360.-- | 390.-- | 420.-- |
2'000'000.-- | 330.-- | 360.-- | 390.-- | 420.-- | 450.-- |
3'000'000.-- | 360.-- | 390.-- | 420.-- | 450.-- | 480.-- |
5'000'000.-- | 390.-- | 420.-- | 450.-- | 480.-- | 510.-- |
über 5'000'000.-- | 420.-- | 455.-- | 490.-- | 525.-- | 560.-- |
2. Spruchgebühren für Einsprachen gegen übrige | ||||
Schatzungen | ||||
Spruchgebühren richten sich nach § 4, Abs. 1 lit. b bis lit. d der VO über die | ||||
Gebühren im Schatzungswesen. | ||||
Je nach Arbeitsaufwand können sie im Einzelfall bis zu 25% erhöht oder herabgesetzt werden.
1.1.2010 | -1- | |||
I/5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
3. Gebühren bei teilweiser Abweisung (teilweiser
Gutheissung)
Die nach § 4 festgesetzte Gebühr wird angemessen herabgesetzt. Die Herabsetzung richtet sich nach dem Verhältnis
a. vorgebrachte Begründungen - berücksichtigte Begründungen b. summenmässiger Antrag - summenmässiges Ergebnis
4. Prozessentscheid (Abschreibungsbeschluss)
Bei nachträglicher Anerkennung der Schatzung (in der Regel zufolge Rückzug der Einsprache) wird die Spruchgebühr angemessen herabgesetzt, wobei ein Minimalbetrag von Fr. 30.-- in Rechnung zu stellen ist. In Fällen, wo dem Schatzungsamt keinerlei Auslagen erwachsen, kann die Spruchgebühr gänzlich erlassen werden.
5. Nichteintreten
Wird eine Einsprache verspätet eingereicht oder nicht innerhalb der behördlichen Frist verbessert, ist darauf nicht einzutreten. Die Spruchgebühr richtet sich nach § 4 der VO, wobei je Arbeitsstunde Fr. 50.-- in Rechnung gestellt wird.
-2- 1.1.2010
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/6
Neuschatzungsbeschluss (NL)
Das Finanzdepartement des Kantons Luzern erlässt gestützt auf § 8 Absatz 1 des Schatzungsgesetzes (SchG) folgende Weisung:
1. Der Termin für die Neuschatzung gemäss Beschluss vom 19.11.2007 (Ziff. 1
und 2) wird bis 31.12.2012 verlängert.
2. Folgende Objektkategorien der nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke,
welche letztmals vor dem 1.1.1999 von Grund auf neu geschätzt wurden, sind ab 1.1.2013 bis spätestens 31.12.2017 nach den Vorschriften des Schatzungsgesetzes neu zu schätzen: a. Grundstücke ohne Bauten, b. Einfamilienhäuser und deren Nebengrundstücke, c. Stockwerkeigentums- und deren Nebengrundstücke.
3. Die übrigen nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke, welche letztmals vor 15
Jahren von Grund auf neu geschätzt worden sind, werden bis 2017 nur auf schriftlichen Antrag hin neu geschätzt: a. Gewerbe- und Industrieobjekte, b. Mehrfamilien- und Wohngeschäftshäuser.
4. Setzt sich ein Schatzungsgegenstand aus verschiedenen Teilen zusammen
(§ 24 SchG), bestimmt sich die Reihenfolge seiner Schatzung nach demjenigen Teil, auf den sich der grösste Anteil am Katasterwert bezieht. Aus wichtigen Gründen können jedoch einzelne Teile gesondert nach der vorgesehenen Reihenfolge geschätzt werden.
5. Revisionsschatzungen nach § 9 SchG sowie getrennte Schatzungen nach §
4 Abs. 2 SchG werden ausserhalb der Reihenfolge für Neuschatzungen ausgeführt.
6. Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern eröffnet das
Schatzungsverfahren durch Zustellung des Schatzungsauftrages an die Schatzungsbehörden und die Parteien.
7. Einwendungen gegen die Eröffnung des Verfahrens sind im
Rechtsmittelverfahren gegen den Schatzungsentscheid geltend zu machen.
8. Dieser Entscheid ist zu veröffentlichen.
Luzern, 11. August 2011 Finanzdepartement des Kantons Luzern Marcel Schwerzmann, Regierungsrat
1.1.2012 -1-
I/6 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/7
Neuschatzungsbeschluss (NL)
Das Finanzdepartement des Kantons Luzern erlässt gestützt auf § 8 Absatz 1 des Schatzungsgesetzes (SchG) folgende Weisung:
1. Folgende Objektkategorien der nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke,
welche letztmals vor dem 1. Januar 1995 von Grund auf neu geschätzt wurden, sind ab 1. Januar 2008 bis spätestens 31. Dezember 2011 nach den Vorschriften des Schatzungsgesetzes neu zu schätzen: a. Einfamilienhäuser und deren Nebengrundstücke, b. Stockwerkeigentums- und deren Nebengrundstücke.
2. Die übrigen nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke, welche letztmals vor 15
Jahren von Grund auf neu geschätzt worden sind, werden bis 2011 nur auf schriftlichen Antrag hin neu geschätzt: a. Gewerbe- und Industrieobjekte, b. Nichtüberbaute Grundstücke, c. Mehrfamilien- und Wohngeschäftshäuser. Die Neuschatzung dieser Objektkategorien ab 2012 erfolgt nach einer späteren Planung.
3. Setzt sich ein Schatzungsgegenstand aus verschiedenen Teilen zusammen
(§ 24 SchG), bestimmt sich die Reihenfolge seiner Schatzung nach demjenigen Teil, auf den der grösste Anteil am Katasterwert entfällt. Aus wichtigen Gründen können jedoch einzelne Teile gesondert nach der vorgesehenen Reihenfolge geschätzt werden.
4. Revisionsschatzungen nach § 9 SchG sowie getrennte Schatzungen nach §
4 Abs. 2 SchG werden ausserhalb der Reihenfolge für Neuschatzungen ausgeführt.
5. Das Schatzungsamt eröffnet das Schatzungsverfahren durch Zustellung des
Schatzungsauftrages an die Schatzungsbehörde und die Parteien.
6. Einwendungen gegen die Eröffnung des Verfahrens sind im
Rechtsmittelverfahren gegen den Schatzungsentscheid geltend zu machen.
7. Dieser Entscheid ist zu veröffentlichen.
Luzern, 19. November 2007 Finanzdepartement des Kantons Luzern Der Regierungsrat: Marcel Schwerzmann
1.1.2008 -1-
I/7 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/8
Neuschatzungsbeschluss (NL)
Das Finanzdepartement des Kantons Luzern erlässt gestützt auf § 8 Absatz 1 des Schatzungsgesetzes (SchG) folgende Weisung:
1. Folgende Objektkategorien der nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke,
welche letztmals vor dem 1. Januar 1993 von Grund auf neu geschätzt wurden, sind ab 1. Januar 2004 bis spätestens 31. Dezember 2007 nach den Vorschriften des Schatzungsgesetzes neu zu schätzen: a. Grundstücke ohne Bauten b. Mehrfamilienhäuser und Geschäftshäuser
2. Die übrigen Objektkategorien der nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke,
welche letztmals vor 15 Jahren von Grund auf neu geschätzt worden sind, werden bis 2007 nur auf schriftlichen Antrag hin neu geschätzt: a. Einfamilienhäuser und Stockwerkeigentumsgrundstücke b. Gewerbe- und Industrieobjekte Die Neuschatzung dieser Objektkategorien ab 2008 erfolgt nach einer späteren Planung.
3. Setzt sich ein Schatzungsgegenstand aus verschiedenen Teilen zusammen
(§ 24 SchG), bestimmt sich die Reihenfolge seiner Schatzung nach demjenigen Teil, auf den der grösste Anteil am Katasterwert entfällt. Aus wichtigen Gründen können jedoch einzelne Teile gesondert nach der vorgesehen Reihenfolge geschätzt werden.
4. Revisionsschatzungen nach § 9 SchG sowie getrennte Schatzungen nach §
4 Abs. 2 SchG werden ausserhalb der Reihenfolge für Neuschatzungen ausgeführt.
5. Das Schatzungsamt eröffnet das Schatzungsverfahren durch Zustellung des
Schatzungsauftrages an die Schatzungsbehörde und die Parteien.
6. Einwendungen gegen die Eröffnung des Verfahrens sind im
Rechtsmittelverfahren gegen den Schatzungsentscheid geltend zu machen.
7. Dieser Entscheid ist zu veröffentlichen.
Luzern, 26. November 2003
Finanzdepartement des Kantons Luzern
1.1.2008 -1-
I/8 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Der Regierungsrat: Kurt Meyer
-2- 1.1.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I/9
Neuschatzungsbeschluss (L)
I.
Das Finanzdepartement hat am 25. April 1997, gestützt auf § 8 Abs. 1 des Schatzungsgesetzes (SRL Nr. 626) die folgende Weisung erlassen:
1. Alle land- und forstwirtschaftlichen Grundstücke sind bis spätestens
31. Dezember 2001 nach den Vorschriften des Schatzungsgesetzes neu
zu schätzen.
2. Die land- und forstwirtschaftlichen Grundstücke werden in folgender
Reihenfolge neu geschätzt:
2.1. Landwirtschaftliche Grundstücke mit Schatzungswerten nach der
Anleitung für die Schätzung landwirtschaftlicher Heimwesen und Liegenschaften vom 18. Juni 1979 oder Revisionsschatzungen ohne Neuaufnahme nach der Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 7. Mai 1986: Diese Neuschatzungen sind ab dem Jahr 1998 in der Reihenfolge der letzten Neuschatzung einzuleiten und bis Ende 2000 abzuschliessen.
2.2. Landwirtschaftliche Grundstücke mit Revisionsschatzungen mit
Neuaufnahme nach der Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 7. Mai 1986: Diese Neuschatzungen sind im Jahr 2001 einzuleiten und bis Ende 2001 abzuschliessen.
2.3. Forstwirtschaftliche Grundstücke, unter Vorbehalt von Ziff. 2.4, mit
Schatzungswerten nach der Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 7. Mai 1986: Diese Neuschatzungen erfolgen durch eine generelle Reduktion um 25 %. Sie sind mit den jeweiligen Neuschatzungen der landwirtschaftlichen Grundstücke einzuleiten und abzuschliessen.
2.4. Die Neuschatzungen der öffentlichen Wälder und der forstwirtschaftlichen
Grundstücke der nichtlandwirtschaftlichen Waldbesitzer sind im Jahr 2000 einzuleiten und bis Ende 2000 durch eine generelle Reduktion um 25 % abzuschliessen.
3. Das Schatzungsamt eröffnet das Schatzungsverfahren durch Zustellung
des Schatzungsauftrages an die Schatzungsbehörde und die Parteien.
4. Einwendungen gegen die Eröffnung des Verfahrens sind im
Rechtsmittelverfahren gegen den Schatzungsentscheid geltend zu
1.1.2008 -1-
I/9 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
machen.
5. Diese Weisungen sind zu veröffentlichen.
II. Die Weisung des Finanzdepartementes über die Reihenfolge der Neuschatzung der land- und forstwirtschaftlichen Grundstücke vom 25. April 1997 wird wie folgt geändert:
2.2 Landwirtschaftliche Grundstücke mit Revisionsschatzungen mit
Neuaufnahme nach der Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 7. Mai 1986: Diese Neuschatzungen sind im Jahr 2000 einzuleiten und bis Ende 2001 abzuschliessen.
III. Diese Änderung ist zu veröffentlichen.
Luzern, 21. Juni 1999
Finanzdepartement des Kantons Luzern Kurt Meyer, Finanzdirektor
-2- 1.1.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I / 10
Weisungen betreffend die Verkehrswertschatzung von Liegenschaften zu steuerlichen Zwecken
A. Verkehrswertschatzungen auf Verlangen der Steuerbehörden
(§ 1 Ziff. 4 SchG)
1. Die Steuerbehörden benötigen Verkehrswertschatzungen insbesondere für
die Überführungen von Geschäfts- ins Privatvermögen, für die Feststellung geldwerter Leistungen und für die Festlegung von Verkehrswerten gemäss Grundstückgewinn- und Handänderungssteuergesetz.
2. Der/Die Auftraggeber/in liefert dem Schatzungsamt soweit vorhanden
bekannte Mieterträge, Umsatzzahlen, Grundbuchauszüge und andere Unterlagen wie z.B. Pläne.
3. Gesuche um Vornahme solcher Schatzungen sind von der Leiterin oder vom
Leiter der Veranlagungsabteilung (Steuerverwaltung, Steueramt Stadt Luzern) bzw. des Rechtsdienstes (insbesondere in Grundstückgewinn- und Handänderungssteuerfällen) zu visieren.
4. Verkehrswertschatzungen oder Prüfungen von bestehenden Schatzungen
sind grundsätzlich von der Schatzungsexpertin oder vom Schatzungsexperten bzw. -obmann vorzunehmen, wenn diese Bestandteil eines hängigen Veranlagungsverfahrens sind.
5. Schatzungen, die das Schatzungsamt in Steuerveranlagungsverfahren
vorzunehmen hat, müssen keinen Liegenschaftsbeschrieb, jedoch einen Kurzkommentar enthalten. Es sind zwei Bearbeitungsstufen möglich:
In der Regel ausführliches Verfahren: Es handelt sich um eine eigenständige Schatzung mit Augenschein und Kurzkommentar.
Vereinfachtes Verfahren, wenn eine aktuelle Schatzung, welche die Verhältnisse am Stichtag wiederspiegelt, vorhanden ist. Der Verkehrswert wird aus der bestehenden Katasterschatzung abgeleitet. Dieses Verfahren wird in der Regel ohne Augenschein durchgeführt.
6. Die Verkehrswerte sind auf den Stichtag nach den anerkannten Regeln der
Schatzungstechnik zu ermitteln. Beim Boden ist nicht auf den Bodenmittelwert, sondern auf den Verkehrswert abzustellen. Im Auftrag an das Schatzungsamt ist dies speziell zu vermerken. Personaldienstbarkeiten sind zu berücksichtigen.
7. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schatzungsamtes sind jeweils
1.1.2008 -1-
I / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
durch einen entsprechenden Vermerk auf das Steuergeheimnis gemäss § 134 StG hinzuweisen (einschränkender als das Amtsgeheimnis gemäss Schatzungsgesetz).
8. Die Schatzungsexpertin oder der Schatzungsexperte bzw. -obmann treten
gegenüber den Steuerpflichtigen nicht als Sachverständige der Veranlagungsabteilung auf. Das Schatzungsamt stellt weder die einfache noch die ausführliche Verkehrswertschatzung den Steuerpflichtigen zur Stellungnahme zu. Die Schatzung dient der Veranlagungsbehörde als Orientierungshilfe. Will sie bei der Veranlagung darauf abstellen, ist sie den Steuerpflichtigen vorgängig zu eröffnen. Die Schatzungsexpertin oder der Schatzungsexperte bzw. -obmann kann von der Veranlagungsabteilung zu Vehandlungen eingeladen werden.
9. Die Verkehrswertschatzung ist für die Steuerpflichtigen kostenfrei.
Vorbehalten bleiben die §§ 144 und 157 StG.
B. Verkehrswertschatzungen auf Verlangen von Steuerpflichtigen
1. Grundsätzlich sind Verkehrswertschatzungen zu steuerlichen Zwecken
durch das Schatzungsamt auf Verlangen der Steuerpflichtigen nicht vorgesehen.
2. Die Leitung der zuständigen Veranlagungsabteilung, des Rechtsdienstes
bzw. des Steueramtes der Stadt Luzern kann dem Begehren von Steuerpflichtigen auf eine Verkehrswertschatzung zu steuerlichen Zwecken durch das Schatzungsamt zustimmen. Dies wird vor allem dann der Fall sein, wenn auch die Steuerbehörde ein Interesse an einem Verkehrswert hat. Solche Verkehrswertschatzungen sind stets ausführliche Schatzungen mit Augenschein und Kurzkommentar. Der/Die Abteilungsleiter/in erteilt in einem solchen Fall den Auftrag an das Schatzungsamt. Das Schatzungsamt erstellt im direkten Auftrag der Steuerpflichtigen keine Verkehrswertschatzung im Steuerverfahren. Legen Steuerpflichtige eine Verkehrswertschatzung vor, kann die Veranlagungsabteilung diese dem Schatzungsamt zur Überprüfung zustellen. Erweist sich die vorgelegte Verkehrswertschatzung als nicht brauchbar oder hat sie zu grosse Abweichungen, entscheidet die Veranlagungsabteilung darüber, ob durch das Schatzungsamt eine detaillierte Verkehrswertschatzung vorgenommen werden soll.
3. Steuerpflichtige entscheiden sich schriftlich und in Kenntnis der
Kostenfolgen für eine ausführliche Schatzung. Die Kosten der Schatzung richten sich nach der Verordnung über die Gebühren im Schatzungswesen (§ 3 erbrechtliche Schatzung). Auf die Kosten wird verzichtet, wenn die Schatzung im Veranlagungsverfahren verwendet wird (vgl. oben A.9).
-2- 1.1.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG I / 10
4. Der/Die Abteilungsleiter/in visiert den Schatzungsauftrag der
steuerpflichtigen Person und leitet ihn an das Schatzungsamt weiter.
5. Die Verkehrswertschatzung wird vom Schatzungsamt dem/der
Abteilungsleiter/in zugestellt. Gegen diese Schatzung kann nur im Rahmen des steuerlichen Veranlagungsverfahrens Einsprache erhoben werden (§ 42 Abs. 1 SchG).
6. Die Rechnung für die Schatzung stellt das Schatzungsamt den
Steuerpflichtigen zu.
C.
1. Die Schatzungsaufträge werden nach Eingang des Auftrages sämtlicher
schatzungsrelevanter Unterlagen innert 3 Monaten erledigt.
2. Wird im Einzelfall eine kürzere Erledigungsfrist verlangt, ist dies im Auftrag
ausdrücklich zu vermerken.
Luzern, 1. Juli 2001
STEUERVERWALTUNG DES KANTONS LUZERN
Dr. Heinrich Gunz, Vorsteher (Ersetzt Weisung vom 14. Januar 1997 für Schatzungen ab 1.1.2001)
1.1.2008 -3-
I / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-4- 1.1.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG Allgemeine Bestimmungen
Allgemeine Bestimmungen
1.1.2009 -1-
Allgemeine Bestimmungen Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II
Inhaltsverzeichnis Allgemeine Bestimmungen nichtlandwirtschaftliche Grundstücke
1. Bedeutung der Werte
2. Begriffsdefinitionen
3. Schatzungsgrundsätze
4. Rechte und Lasten
1.1.2007 -1-
II Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Sachregister
Sachregister
A
Abschreibungsbeschluss, II / 3
B
Bedeutung der Werte, II / 1 Begriffsdefinitionen Schatzungsgesetz, II / 2 Berichtigung Katasterwert, II / 3 Bestandteil, II / 3 Betriebseinheit, II / 3 Bewertungsvorschriften, II / 3 Bodenwert, II / 1
E
Einsprache, Katasterwert, II / 3 Ertragswert, II / 1
I
Investitionen Dritter, II / 3
K
kapitalisierter Jahresmietwert, II / 1 Katasterwert, II / 1 Katasterwert von Rechten und Lasten, II / 4 Katasterwertverteilung, II / 3
L
Lasten, II / 4
M
Marktmiete, II / 1 Mietwert von selbstgenutzten Liegenschaften, II / 1
-1-
Sachregister Luzerner Steuerbuch
Mindest-Katasterwert, II / 3
N
Neufestsetzung einer Schatzung, II / 3 Neuschatzung, II / 3 Nichteintretensentscheid, II / 3
R
Realwert, II / 1 Rechte und Lasten, II / 4 Rechtsmittel, II / 3 Revisionsschatzung, II / 3 Rundung von Werten Schatzungswesen, II / 3
S
Schatzungsgegenstand, II / 3 Schatzungsgrundsätze, II / 3 Schatzungsverteilung, II / 3 Sistierung, II / 3 Steuerwert, II / 1
V
Verwaltungsgerichtsbeschwerde, II / 3
Z
Zugehör, II / 3
-2-
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 1
Bedeutung der Werte
1. Realwert
Der Realwert setzt sich zusammen aus dem Zeitwert aller Bauten samt Nebenkosten und dem Bodenwert, berechnet auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens der Schatzung.
Bei nichtlandwirtschaftlichen Grundstücken ohne Bauten oder mit Kleinbauten entspricht der Realwert dem Katasterwert.
Bei nichtlandwirtschaftlichen Grundstücken mit Bauten ist der Realwert Bestandteil des Katasterwertes.
2. Ertragswert
Der Ertragswert bei nichtlandwirtschaftlichen Grundstücken ist der kapitalisierte Jahresmietwert, berechnet auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens der Schatzung.
Bei nichtlandwirtschaftlichen Grundstücken mit Bauten ist der Ertragswert Bestandteil des Katasterwertes.
Bei nichtlandwirtschaftlichen Grundstücken ohne Bauten oder mit Kleinbauten ist der Ertragswert nicht zu berechnen.
Bei land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken entspricht der Ertragswert dem Katasterwert.
3. Katasterwert
a) Vermögenssteuer
Bei Schatzungen nach dem revidierten Schatzungsgesetz (Ausgabe 1. Januar
1989) ist der Katasterwert:
bei nichtlandwirtschaftlichen Grundstücken Grundlage für den Steuerwert (Steuerwert gemäss § 48 Steuergesetz).
bei land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken der Steuerwert.
b) Weitere Verwendung
Liegenschaftssteuer (§§ 241 - 244 Steuergesetz)
Minimalsteuer für juristische Personen (§ 95 Steuergesetz)
1.7.2007 -1-
II / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Handänderungssteuer (§ 7 Abs. 2 Handänderungssteuergesetz)
Erbschaftssteuer (§ 7 Erbschaftssteuergesetz)
Grundstückgewinnsteuer (§ 11 Grundstückgewinnsteuergesetz)
c) Grundlage für Perimeter und andere Abgaben
4. Mietwert von selbstgenutzten Liegenschaften
Im Kanton Luzern gilt als Mietwert für die selbstgenutzte Liegenschaft primär die Marktmiete.
Die Verordnung über den steuerbaren Mietwert findet sich im Register VI.
-2- 1.7.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 2
Begriffsdefinitionen
Abbaugrundstück siehe Naturvorteile
Abbruchkosten Die Abbruchkosten umfassen folgende Positionen:
Abbrüche/Demontagen
Sicherungsvorkehren (Stahlträger, Staubwände, usw.)
Brandmauerabdeckungen
Abtransport und Entsorgung des Materials
Lager-/Deponiegebühren
usw.
Die Abbruchkosten sind immer dann zu berechnen, wenn Bauland zu schätzen ist, auf dem sich noch Abbruchbauten oder Abbruchanlagen befinden. Die entsprechenden Richtwerte finden sich im Register VI.
Allgemeine Anpassung § 11 Schatzungsgesetz
Altersentwertung siehe Wertminderung
Anlagekosten (Investitionskosten) Kaufpreis oder Summe aller Aufwendungen gemäss BKP 0-9 (siehe Baukosten).
Anmerkungen (Grundbuch) Öffentlich-rechtliche: Eigentums- oder Verfügungsbeschränkungen (Baubeschränkungen, Nutzungsübertragungen, Mehrwertreverse, usw.) Privat-rechtliche: Hinweise auf Berechtigungen zu Lasten anderer Grundstücke, Kanzleisperre, Zugehör, Reglemente von Mit-/Stockwerkeigentum, usw.
Anrechenbare Geschossfläche, AGF (früher Bruttogeschossfläche, BGF) Als anrechenbare Geschossflächen gelten die Flächen aller abgeschlossenen Räume, der Voll-, Dach- und Attikageschosse (ohne Untergeschoss). Die
1.1.2008 -1-
II / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Aussenmauern werden nicht erfasst und die ermittelte Fläche mit dem Berechnungsfaktor multipliziert (§§ 9, 10 und 11 PBV).
Assekuranzwert siehe Gebäudeversicherungswert
Ausnützungsziffer Die Ausnützungsziffer ist die Verhältniszahl zwischen der anrechenbaren Geschossfläche der Bauten und der anrechenbaren Grundstückfläche (§ 24 PBG).
Barwert Gegenwartswert von künftigen periodischen Erträgen (Zahlungen)
Bau- und Zonenreglement (BZR) Das BZR enthält kommunale Bauvorschriften in Verbindung mit dem Zonenplan.
Bauerwartungsland siehe Übriges Gemeindegebiet
Baugesetz siehe Planungs- und Baugesetz (PBG)
Baukosten (früher Erstellungskosten) Die Baukosten stellen das Total der Aufwendungen aller Unternehmungen inkl. der Honorare für die Erstellung eines Gebäudes oder einer Anlage dar (siehe Baukostenplan BKP).
Baukostenindex Unter Baukostenindex verstehen wir den periodisch erscheinenden Baukostenindex der Gebäudeversicherung. Siehe unter http://www.gvz.ch/versicherung/Statistiken/tabid/327/Default.aspx
Baukostenplan (BKP) Anlagekontenplan für sämtliche Kosten, die bei einer baulichen Anlage anfallen. Normpositionen der Schweizerischen Zentralstelle für Baurationalisierung (CRB). BKP 0 Grundstück BKP 1 Vorbereitungsarbeiten
-2- 1.1.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 2
BKP 2 Gebäude BKP 3 Betriebseinrichtungen BKP 4 Umgebung BKP 5 Baunebenkosten
Bauland Bauland sind rechtskräftig einer Bauzone zugewiesene Grundstücke oder Teile davon.
Baulinien Baulinien begrenzen die Bebaubarkeit von Grundstücken.
Baumassenziffer Die Baumassenziffer ist die Verhältniszahl zwischen dem umbauten Raum und der anrechenbaren Grundstückfläche (§ 26 PBG).
Baunebenkosten (BKP 5) Bewilligungen, Gebühren, Abgeltungen, Baukreditzinsen, Finanzierungskosten, Versicherungen, Erstvermietung, Verkauf (STWE)
Baupreisindex Der Baupreisindex des Bundesamtes für Statistik ist eine halbjährlich erscheinende Veröffentlichung über detaillierte Entwicklung der Baupreise in der Schweiz. Er umfasst für verschiedene Objektarten die Baukostengruppen (BKP) 1, 2, 4 und 5.
Baurecht
a) Das Baurecht gibt Dritten die Möglichkeit, ein Grundstück oder ein näher umschriebener Teil davon zu nutzen oder zu bebauen (Art. 675 ZGB). Ist das Baurecht selbständig und dauernd (mind. 30, max. 100 Jahre), kann es im Grundbuch als Grundstück aufgenommen werden. Es erhält in diesem Fall eine eigene Grundstücknummer (Art. 779 ZGB).
b) Der belastete Eigentümerschaft wird Baurechtsgeber genannt.
c) Die Berechtigten heissen Baurechtsnehmer.
Baurechtszins
1.1.2008 -3-
II / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Periodisches oder einmalig zu leistendes Entgelt für das Baurecht.
Baute siehe Dauerbaute
Baute auf fremdem Boden Aufgrund privatrechtlicher Vereinbarung zwischen dem Landeigentümer und dem Gebäudeeigentümer erstelltes Gebäude (Baute/Anlage im Dritteigentum, Akzessionsprinzip ZGB).
Bauverbot Bauverbote sind im Grundbuch eingetragene privatrechtliche Dienstbarkeiten (Baubeschränkungen, Servitute). Sie können die Bebauung eines Grundstückes oder eines Teiles dauernd unterbinden oder einschränken.
Bauzinsen siehe Finanzierungskosten
Bauzonen Als Bauzonen werden Gebiete bezeichnet, welche nach kommunalen Bau- und Nutzungsvorschriften bebaut werden können. Ihre Fläche wird durch den Zonenplan festgelegt.
Berichtigung § 10 Schatzungsgesetz
Bestandteil Bestandteil einer Sache ist alles, was nach der am Ort üblichen Auffassung zu ihrem Bestande gehört und nicht ohne ihre Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung abgetrennt werden kann (Art. 642 Abs. 2 ZGB).
Betriebseinheiten Bilden mehrere Grundstücke des gleichen Eigentümers - unabhängig davon, ob sie aneinandergrenzen - eine betriebswirtschaftliche Einheit, sind sie in der Regel gesamthaft zu schätzen.
Betriebseinrichtungen (BKP 3) Fest eingebaute Einrichtungen (Energieinstallationen, Rolltreppen, Warenlifte, Kranbahnen, usw.), die in der Regel der spezialisierten Nutzung des Gebäudes
-4- 1.1.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 2
dienen.
Bodenwert siehe Landwert
Bruttoeinkünfte (Rohertrag/Bruttomietertrag) Als Bruttoeinkünfte gelten nachhaltig erzielbaren Einkünfte ohne Abzug der Unterhalts- und Verwaltungskosten, der Zinsen für Eigen- und Fremdkapital, sowie der Abschreibungen und Steuern. Die Mietnebenkosten (Heizung, Warmwasser, usw.) sind darin nicht enthalten.
Bruttogeschossfläche siehe anrechenbare Geschossfläche (AGF)
Bruttorendite Die Bruttorendite ist der Prozentanteil des Bruttoertrags (Nettomietzins) vom Verkehrswert.
Dauerbaute (§ 4 SchG) Als Dauerbauten gelten alle mit dem Boden verbundenen Erzeugnisse von Handwerk und Technik im Hoch- und Tiefbau, die mit der Absicht ihrer bleibenden Verbindung mit dem Boden erstellt worden sind.
Demodierung siehe Wirtschaftliche Wertminderung
Deponie Als Deponie wird eine Fläche bezeichnet, für die eine amtliche Bewilligung zur Ablagerung von genau definierten Materialien besteht.
Dienstbarkeit (Servitut, Grunddienstbarkeit) Dienstbarkeiten sind private Rechte oder Lasten von Grundstücken zugunsten oder zulasten von - Personen - siehe Grundbuch und Personaldienstbarkeit - anderen Grundstücken - siehe Grundbuch
Eigenkapital Das Eigenkapital ist die Differenz zwischen Verkehrswert und Fremdkapital
1.1.2008 -5-
II / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Eigenleistung Eigenleistungen sind durch den Eigentümer erbrachte wertwirksame Investitionen. Sie sind nach den ortsüblichen Ansätzen im Realwert aufzurechnen und im Ertragswert (Mietwertanteil) mit zu berücksichtigen.
Eigenmietwert Als Eigenmietwert im Sinne des Steuergesetzes gilt der Mietzins, den man für ein ganz oder teilweise selbst genutztes Objekt in gleicher Lage zu bezahlen hätte (Marktmiete).
Eigentumsübergang Nach Art. 656 ZGB wird man zu folgenden Zeitpunkten Eigentümer: Abs. 1: Bei rechtsgeschäftlicher Übertragung, Parzellierung oder Begründung von Baurecht oder Stockwerkeigentum mit dem Tagebucheintrag. Abs. 2: Bei gesetzlicher Übertragung (Erbgang, Enteignung, Zwangsvollstreckung oder richterlichem Urteil) mit Datum der Verfügung. In allen Fällen kann der Eigentümer jedoch erst mit dem Eintrag ins Grundbuch über das Grundstück verfügen.
Enteignung (Expropriation) Als formelle Enteignung bezeichnet man die Übernahme eines Grundstücks gegen den Willen der Eigentümerschaft infolge öffentlichen Interesses. Bei Nutzungs- und/oder Baubeschränkung (Eigentumseinschränkung) infolge öffentlichen Interesses handelt es sich um eine materielle Enteignung.
Entwertung siehe Wertminderung
Erschliessungskosten (BKP 0) Erschliessungskosten sind alle Aufwendungen für die Umwandlung von Rohbauland in vollerschlossenes Bauland.
Ertragswert (EW) Der Ertragswert von nichtlandwirtschaftlichen Grundstücken ist der aus den jährlichen Bruttoeinkünften (Mietwert/-ertrag) durch Kapitalisierung ermittelte Betrag.
-6- 1.1.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 2
Der Ertragswert von land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken wird nach den für die bundesrechtlichen Schatzungen geltenden Vorschriften ermittelt (Eidgenössische Schätzungsanleitung).
Ertragswertfaktor siehe Gewichtung
Expropriation (Enteignung) siehe Enteignung
Fahrnisbaute Die Fahrnisbaute ist ein Bauwerk, bei welchem die Absicht bleibender Verbindung mit dem Boden fehlt. Ihr Bestand wird gemäss Art. 677 Abs. 2 ZGB nicht in das Grundbuch eingetragen.
Finanzierungskosten Die Finanzierungskosten sind Zinsen, Kommissionen, Kosten für Schuldbrieferrichtung, Notar- und Grundbuchkosten, usw., die während der Bauzeit anfallen. Sie sind Bestandteil des Realwertes.
Fremdkapital Das Fremdkapital ist der Darlehensbetrag in Form von Grundpfandverschreibungen, Schuldbriefen, Gülten oder ähnlichem.
Gastgewerbe Als gastgewerbliche Objekte gelten Betriebe, die öffentlich zugänglich sind und/oder Speisen und Getränke zum Genuss an Ort und Stelle abgeben, Gäste beherbergen und/oder Unterhaltung, verbunden mit der Abgabe von Getränke bieten.
Gebäude (BKP 2) Der Neuwert der Gebäudekosten (BKP 2) entspricht den ortsüblichen Neubaukosten, die heute bei einem Wiederaufbau mit gleicher Qualität und gleichem Ausbau entstehen würden.
Gebäudeversicherungswert (Assekuranzwert) Der Gebäudeversicherungswert ist der von der Kantonalen Gebäudeversicherung (GVL) festgesetzte Neuwert der versicherten Gebäude.
1.1.2008 -7-
II / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Gesamtlebensdauer Gesamtlebensdauer von Gebäuden, Bauteilen und Ausbauten
Gewässer Als Gewässer bezeichnet man dauernd oder periodisch Wasser führende fliessende oder stehende Wasser (Quellen, Bäche, Seen, Teiche).
Gewichtung (Ertragswertfaktor) Das Verhältnis der wirtschaftlichen Bedeutung des Real- und Ertragswertes für die Bestimmung des Verkehrswertes.
Grundbuch Das Grundbuch ist ein durch eine kantonale Behörde geführtes öffentliches Register, das zur Aufnahme von Grundstücken und der Rechte an diesen bestimmt ist (Art. 942 ZGB). Es führt insbesondere auf:
Dienstbarkeiten Recht oder Last privatrechtlicher Natur zugunsten oder zulasten eines oder mehrerer Grundstücke; oft als Servitut bezeichnet. Beispiele sind Wegrecht, Durchleitungsrecht, Näherbaurecht, Grenzbaurecht, usw. Zu den Dienstbarkeiten gehören auch die Personaldienstbarkeiten Wohnrecht und Nutzniessung.
Anmerkungen öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkungen wie Revers, Gestaltungs- und Bebauungsplanpflicht, usw.
Vormerkungen persönliche Rechte Dritter wie Vorkaufsrecht, Kaufsrecht, Miet- und Pachtvertrag, usw. (Art. 959 ZGB).
Grunddienstbarkeiten Dienstbarkeiten zu Lasten und/oder zu Gunsten von Grundstücken.
Grundpfandverschreibung Die Grundpfandverschreibung dient der Sicherstellung einer beliebigen gegenwärtigen, zukünftigen oder bloss möglichen Forderung, für welche das
-8- 1.1.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 2
Grundstück als Pfand haftet (Art. 824 ZGB).
Grundstück (BKP 0) Kosten für den Erwerb des Grundstückes bzw. eines Baurechts inkl. Erschliessungskosten bis Grundstückgrenze.
Grundstücke Als Grundstücke werden Liegenschaften, selbständige und dauernde Rechte, Bergwerke sowie Miteigenumsanteile an Grundstücken bezeichnet. Solche Grundstücke sind Schatzungsgegenstände (Art. 655 ZGB).
Gült Die Gült ist ein Pfandtitel, bei der alleine das Grundstück haftet (Art. 847 ff ZGB).
Holzgerechtigkeit siehe Korporationsrecht
Hypothek siehe Grundpfandverschreibung
Inkonvenienzen Inkonvenienzen sind Entschädigungen an Personen, welche dauernde oder zeitlich beschränkte Unannehmlichkeiten und Kosten für Expropriationen, Umtriebe, Inanspruchnahmen, Verzögerungen, usw. zu erleiden haben.
Jahresmietwert siehe Bruttoeinkünfte
Kapitalisierungssatz (Kapitalisierungsfaktor) Der Kapitalisierungssatz ist der Prozentsatz, mit dem der Ertragswert aus dem Mietwert berechnet wird. Er setzt sich zusammen aus den Kapitalkosten und den Bewirtschaftungskosten (Betriebskosten, Unterhaltskosten, Verwaltungskosten, Risiko für Mietzinsausfälle, Abschreibung/Rückstellung).
Katasterwert (§ 15 und 17 Schatzungsgesetz) Der Katasterwert ist der amtliche Wert eines Grundstückes. Er ist die Grundlage für die Besteuerung des unbeweglichen Vermögens.
Kaufsrecht
1.1.2008 -9-
II / 2 | Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | |
Das Kaufsrecht | gibt den Berechtigten das Recht, ein Grundstück zu einem | |
festgelegten Preis in einem späteren Zeitpunkt zu erwerben. Es ist ein öffentlich beurkundeter Kaufsrechtsvertrag vorgeschrieben (Art. 216 OR). Es muss im Grundbuch vorgemerkt sein, damit es gegenüber Dritten
rechtswirksam sein kann.
Kleinbauten
Kleinbauten sind eingeschossige Bauten, welche nicht dem Aufenthalt von Menschen dienen und deren Fassadenlänge 10 m nicht überschreiten. Sie
werden gemäss Vollziehungsgesetz | zum Schatzungsgesetz (SchV) in zwei Arten | |
unterschieden: | ||
- § 8 SchV | Neuwert unter | Fr. 5'000.-- |
- § 9 SchV | Neuwert | Fr. 5'000.-- bis Fr. 50'000.-- |
Korporationsrecht (Holzgerechtigkeit) Das Korporationsrecht ist ein Recht am Ertrag des Korporationswaldes. In der Schatzung ist es zu berücksichtigen, wenn es ein Realrecht darstellt, d.h. zu Gunsten eines Grundstückes im Grundbuch aufgeführt wird.
Kubatur | ||
Die Kubatur ist der umbaute Raum | eines Gebäudes in m3 nach der SIA-Norm | |
416 (teilweise | auch nach SIA 116) berechnet. | |
Kubikmeterpreis
Der Kubikmeterpreis ist der entsprechende Durchschnittswert, der sich aus den mittleren, ortsüblichen Baukosten für einen m3 umbauten Raumes ergibt.
Lageklassenmethode
Methode zur Bestimmung des Landwertes für den massgebenden Landbedarf anhand einer Verhältniszahl zwischen Landwert und Gesamtwert. Für die
Berechnung ist | der Neuwert massgebend. | |
Landreserve
Als Landreserve wird die Mehrfläche betrachtet, welche ohne wesentliche Beeinträchtigung des überbauten Teils der Liegenschaft anderweitig verwendet oder sogar überbaut werden könnte. Diese Landreserve ist im Verkehrswert
separat zu bewerten.
- 10 - | 1.1.2008 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 2
Landwert Absoluter Landwert richtet sich nach den Landwerten für erschlossene Grundstücke an ähnlichen Lagen, unter Berücksichtigung der möglichen baulichen und wirtschaftlichen Nutzung. Relativer Landwert Wert, der in Relation zur bestehenden oder möglichen Nutzung festgelegt wird (Lageklasssenmethode)
Landwirtschaftliche Grundstücke nach § 14 SchG Als landwirtschaftlich gilt ein Grundstück, wenn sein Erwerbspreis oder Anrechnungswert bei der letzten Handänderung durch die landw. Nutzung bestimmt wurde und wenn es landwirtschaftlich genutzt wird. Der Schatzungswert ist der nach dem eidgenössischen Schätzungsreglement ermittelte Ertragswert.
Marktwert siehe Verkehrswert
Mehrumschwung Als Mehrumschwung wird die Mehrfläche betrachtet, welche nicht abgetrennt, überbaut oder anderweitig genutzt werden kann. Der Mehrumschwung wird in der Regel als zusätzlicher Landwert gemäss seiner Grösse (m2) in die Realwertberechnung aufgenommen. Der Wert des Mehrumschwunges wird vom Wert des für die Baute notwendigen Landes abgeleitet.
Mieterinvestitionen Als Mieterinvestitionen bezeichnet man durch den Mieter vorgenommene wertvermehrende bauliche Veränderungen, die Bestandteil des Gebäudes und/oder des Grundstückes werden.
Mietertrag (Nettomietzins, Rohertrag gem. § 20 SchG) Der Mietertrag entspricht den tatsächlichen Mietzinseinnahmen abzüglich den darin aufgeführten Mietnebenkosten.
Mietfläche siehe Nettonutzfläche
Mietnebenkosten
1.1.2008 - 11 -
II / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Die Mietnebenkosten sind Kosten für Abwasserreinigung, Hauswartung, Heizung, Warmwasser, Kehrichtabfuhrgebühr, Treppenhausbeleuchtung, Wasser, usw.
Mietwert Der Mietwert entspricht dem erzielbaren Jahresmietzins für Bauten und Anlagen.
Mietzins Der Mietzins entspricht dem tatsächlich erzielten Mietertrag.
Mischungsformel Als Mischungsformel bezeichnet man die Gewichtung des Real- und Ertragswertes zur Berechnung des Katasterwertes.
Miteigentum Gemäss Art. 646 ZGB besteht dann Miteigentum, wenn mehreren Personen das Eigentum an einer Sache zusteht. Die Miteigentumsanteile sind den Grundstücken gleichgestellt (Art. 655 ZGB).
Mittleres wirtschaftliches Alter Das mittlere wirtschaftliche Alter ist das theoretische Gebäudealter unter Berücksichtigung wertvermehrender und werterhaltender Investitionen.
Naturvorteile Als Naturvorteile gelten insbesondere:
Quellen
Stein-, Kies-, Sand- oder Lehmvorkommen
Nutzbare Wasserkraft
Erdgas
usw.
Ihr Wert wird als Bestandteil in den Katasterwert des Grundstückes einbezogen.
Nettomietzinsen siehe Mietertrag
- 12 - 1.1.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 2
Nettonutzfläche (Nettogeschossfläche, SIA-Norm 416) Bei Wohnbauten entspricht die Nettonutzfläche der Fläche aller abgeschlossenen Räume mit einer Raumhöhe von mind. 1.50 m. Bei Gewerbebauten gehören zur Nettonutzfläche alle dem Betriebe dienenden Flächen einschliesslich der Grundrissfläche von Treppen, Liftschächten, mobilen Bauteilen und Einbauten. Nicht zur Nettonutzfläche gerechnet werden die Grundrissflächen von: Wänden, Kaminen, Schächten und kleinen Nischen, Balkonen, Aussenplätzen, usw.
Neuschatzung § 8 Schatzungsgesetz
Neuwert von Bauten und Anlagen (Neubauwert) Als Neuwert gelten die mittleren ortsüblichen Kosten die für die Erstellung gleichwertiger Bauten oder Anlagen zum Zeitpunkt des massgebenden Bewertungsstichtages erforderlich wären.
Nutzniessung (Personaldienstbarkeit) Ist ein Recht, welches dem Berechtigten ein Anrecht auf den Besitz, den Gebrauch und die volle Nutzung der Sache gibt.
Öffentliche Grundstücke (öffentliche Objekte) Als öffentliche Grundstücke gelten die direkt der Erfüllung öffentlich-rechtlicher Verwaltungsaufgaben dienenden Objekte, insbesondere:
Verwaltungsbauten
Schulbauten
Ver- und Entsorgungsanlagen
usw.
Ortsüblich Ortsüblich heisst im sachenrechtlichen Sinn am Ort der gelegenen Sache üblich und kann sich beziehen auf
Betrachtungsweise/Ortsgebrauch (z.B. in Bezug auf Zugehör und Bestandteil)
Wert (z.B. ortsüblicher Bauwert, Landwert, Mietwert, usw.)
Personaldienstbarkeit Bei der Personaldienstbarkeit handelt es sich um eine Dienstbarkeit bei der eine
1.1.2008 - 13 -
II / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
oder mehrere Personen berechtigt sind, wie Wohnrecht, Nutzniessungsrecht, usw. (Art. 781 ZGB).
Planungs- und Baugesetz (PBG) Das PBG stellt die Grundsätze über Planungs- und Bauvorschriften nach kantonalem Recht auf. Diese sind zwingendes Recht und den Bau- und Zonenreglementen der Gemeinden übergeordnet.
Realwert (RW) Der Realwert ist der geschätzte Sachwert, berechnet auf den Stichtag der Schatzung. Er setzt sich zusammen aus dem Zeitwert von Bauten, Umgebung, Baunebenkosten und übrigen Anlagen, zuzüglich dem Verkehrswert des Bodens. Er kann von der effektiv aufgewendeten Summe abweichen.
Rechte und Lasten siehe Grundbuch
Rechtsgrundstücke Rechtsgrundstücke sind selbständige und dauernde Rechte wie Bau-, Wasser- oder Kiesausbeutungsrechte, Mit- und Stockwerkeigentum, usw. Sie werden in der Regel als eigene Grundstücke mit eigener Grundstücknummer geführt (Art. 655 Abs. 2 ZGB).
Restnutzungsdauer Die Restnutzungsdauer ist die Differenz zwischen der voraussichtlichen Gesamtlebensdauer eines Gebäudes und dessen mittlerem wirtschaftlichem Alter.
Reversbaute Die Reversbaute ist eine Baute mit einer öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkung mit dem Inhalt, dass die Eigentümerschaft die Baute oder Teile davon auf Verfügung einer Behörde abzubrechen hat. Beim Mehrwertrevers besteht kein Anspruch auf Vergütung von Investitionen, die nach Anmerkung des Revers im Grundbuch erfolgte.
Revisionsschatzung § 9 Schatzungsgesetz
Richtpreise/Richtwerte
- 14 - 1.1.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 2
Richtpreise und Richtwerte sind ortsübliche Erfahrungszahlen für Bau-, Land- oder Mietwerte.
Rohbauland Unter Rohbauland versteht man nicht oder nur teilweise erschlossenes eingezontes Bauland.
Rohertrag siehe Bruttoeinkünfte
Servitut Veralteter Ausdruck für Dienstbarkeit.
Schuldbrief Der Schuldbrief ist eine grundpfandrechtlich gesicherte Forderung in Wertpapierqualität (Art. 842 ZGB).
Stichtag Als Stichtag bezeichnet man den Zeitpunkt, auf welchen die Bewertung einer Liegenschaft bezogen ist.
Stockwerkeigentum Das Stockwerkeigentum ist ein rechtlich besonders ausgestaltetes Miteigentum mit dem Sonderrecht, abgeschlossene Räume ausschliesslich zu nutzen und innen auszubauen. Es wird im Grundbuch als eigenes Grundstück geführt (Art. 712a - 712t ZGB).
Strassenflächen Die Strassenflächen sind Verkehrsflächen, die mehreren Grundstücken dienen.
Substantielle Schäden Substantielle Schäden sind Bauschäden, die sich in der Regel nicht völlig beheben lassen. Sie können von Setzungen, Spannungen, Feuchtigkeit, Gebrauch, usw. hervorgerufen werden.
Substanzwert siehe Realwert
1.1.2008 - 15 -
II / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Überbaurecht Das Überbaurecht berechtigt ein Grundstück, einzelne Bauteile auf einem angrenzenden Grundstück unter oder über Niveau zu erstellen. Solche Bauteile bleiben Bestandteil des Grundstückes, vom dem sie ausgehen (Art. 674 ZGB).
Überbauungsziffer Die Überbauungsziffer legt das Verhältnis der Grundfläche der Baute zur anrechenbaren Grundstückfläche fest (§ 25 PBG).
Übriges Gemeindegebiet (früher Bauerwartungsland) Übriges Gemeindegebiet ist nicht erschlossenes und noch keiner Bauzone zugewiesenes Land, das innerhalb der nächsten 15 Jahre als Bauland in Betracht kommen könnte. Die Zuweisung zu einer Bauzone wird durch die Gemeindeversammlung (Einwohnerrat) beschlossen.
Umgebung (BKP 4) Kosten für Erschliessungs- und Werkleitungen, Terraingestaltung, Pflanzungen, Mauern, Zufahrten, Wege, Treppen, Einfriedungen, Beleuchtung, Spielplatz, Biotop, usw.
Unbewegliches Vermögen Unbewegliches Vermögen sind die Grundstücke samt Bestandteilen, Rechten und Lasten.
Unkultivierter Boden Als unkultivierter Boden bezeichnet man Grundstücke oder Teile davon, die nicht oder nur mit enormem Aufwand einer wirtschaftlichen Nutzung zugeführt werden könnten, wie z.B. Felsen, Wüste, Sumpf, usw.
Veralterung Die Veralterung ist ein Teil der Wertminderung, die jedes Objekt im Verlaufe der Zeit erleidet. Der Anteil der Veralterung ist in den gebräuchlichsten Altersentwertungsformeln enthalten und somit nicht gesondert zu bestimmen.
Verkehrswert § 18 SchG (Marktwert) Der Verkehrswert entspricht dem unter normalen Verhältnissen erzielbaren
- 16 - 1.1.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 2
Kaufpreis. Die unter dem Einfluss ungewöhnlicher oder persönlicher Verhältnisse entstandenen Grundstückpreise (Spekulation, Liebhaberei, usw.) sind für die Verkehrswertschatzung nicht zu beachten.
Vorbereitungsarbeiten (BKP 1) Kosten für Baugrunduntersuchungen, Räumungen, Abbrüche, Sicherungen, usw.
Vorkaufsrecht Recht eines Begünstigten, in einen Kaufvertrag einzutreten (kann im Grundbuch vorgemerkt werden). - Unlimitiert Zu gleichem Preis und gleichen Bedingungen wie im Vertrag - Limitiert zu bestimmtem oder bestimmbarem Preis
Vormerkungen siehe Grundbuch
Wasserentnahmerecht Das Wasserentnahmerecht beinhaltet die Entnahme von Wasser aus öffentlichen und privaten Gewässern und die Nutzung von Grundwasser und Quellen (Beispiele: Getränkeherstellung, Wärmepumpenheizung, usw.).
Wasserkraft Das Recht auf die Wasserkraft berechtigt zur Ausnützung der dem Wasser eigene Kraft.
Wasserversorgungen Wasserversorgungen sind Systeme zur Versorgung eines Gebietes mit Trinkwasser und/oder Brauchwasser. Dazu gehören Fassungen, Reservoirs, Aufbereitung, Verteilung, usw.
Wert gültig ab In Kraft ab Datum des neuen Katasterwertes (§ 8-11 SchG)
Wertminderung (Entwertung) Bei der Wertminderung handelt es sich um die wertmässige Einbusse, die der Neuwert seit der Erstellung zufolge Abnützung, Veralterung, Mängel und
1.1.2008 - 17 -
II / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Schäden erlitten hat. Im Normalfall kommt die Höhe der Wertminderung somit dem Betrage gleich, der theoretisch aufzuwenden wäre, um ein Objekt in den ursprünglichen Neuwertstand zu versetzen.
Wirtschaftlich vertretbarer Wert Beim wirtschaftlich vertretbaren Wert sind die anfallenden Kosten für Kapitalzinsen, Gebäudeunterhalt, Gebühren und Abgaben durch den Ertrag gedeckt. Er liegt in der Regel wesentlich tiefer als der Verkehrswert.
Wirtschaftliches Alter siehe mittleres wirtschaftliches Alter
Wirtschaftliche Wertminderung Minderung des Neuwertes zufolge Demodierung (im Komfort, hauptsächlich im Installations- und Ausbaubereich), neuere Erkenntnisse in der Baukunde (z.B. Schall- und Wärmeschutz) und bei den Baustoffen (siehe auch Wertminderung).
Wohnrecht (Personaldienstbarkeit) Dingliches Recht zur ausschliesslichen oder hauptsächlichen Nutzung von Räumlichkeiten zu Wohnzwecken.
Wuhrpflicht Die Wuhrpflicht ist eine Grundlast, die ein Grundstück zum Unterhalt von Gewässern verpflichtet (Uferschutzmauern, Kanäle, usw.).
Zeitwert (Zeitbauwert/Zustandswert) Der Zeitwert ist der Neuwert von Bauten und Anlagen vermindert um die Entwertung (Wertminderung) zufolge Alter, Abnützung, Schäden, Veralterung, usw.
Zonenplan Der Zonenplan ist der Übersichtsplan einer Gemeinde mit Eintragung der zulässigen Nutzungsarten.
Zugehör Zugehör sind bewegliche Sachen, die nach ortsüblicher Auffassung oder nach dem klaren Willen des Eigentümers dauernd für die Bewirtschaftung und
- 18 - 1.1.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 2
Benützung der Gebäulichkeiten bestimmt sind, sowie durch Verbindung, Anpassung oder auf andere Weise zu ihnen in Beziehung gebracht sind (Art. 644 + 645 ZGB).
Zustandswert siehe Zeitwert
1.1.2008 - 19 -
II / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
- 20 - 1.1.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 3
Schatzungsgrundsätze
1. Neuschatzung
1.1 Herleitung
Als Neuschatzung bezeichnet § 8 SchG die vom Finanzdepartement bestimmte Neufestsetzung der Katasterwerte. Es soll jeder Schatzungsgegenstand spätestens 15 Jahre nach Inkrafttreten seines Katasterwertes neu geschätzt werden.
1.2 Umfang
Bei der Neuschatzung sind sämtliche Teilwerte eines Grundstückes von Grund auf neu festzusetzen. Als Inkraftsetzungsdatum gilt das Datum der Eröffnung des Verfahrens.
2. Revisionsschatzung
2.1 Herleitung
Als Revisionsschatzung gemäss § 9 SchG bezeichnet man die Neufestsetzung einer Schatzung zufolge baulicher Massnahmen oder Nutzungsänderung. Die Revision tritt auf das Datum des Eintritts des Revisionsgrundes in Kraft. Es ist dies der Zeitpunkt, an dem bauliche Veränderungen im wesentlichen abgeschlossen sind oder das Objekt einem veränderten Zweck zugeführt wurde.
1.7.2007 -1-
II / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
2.2 Revisionsgründe
Die Revisionsgründe sind in § 3 SchV festgehalten. Die wesentlichen Revisionsgründe für nichtlandwirtschaftliche Grundstücke sind:
Errichtung von Dauerbauten (Neubauten)
Aus- und Umbau von Dauerbauten
Abbruch von Dauerbauten
Erschliessung, sofern keine Neuüberbauung in absehbarer Zeit vorgesehen ist
Handänderungen von landw. Grundstücken im Sinne von § 14 SchG zu einem nicht durch die landw. Nutzung bestimmten Erwerbspreis oder Anrechnungswert
Zweckentfremdung von landw. Grundstücken im Sinne von § 14 SchG
Teilung oder Vereinigung von Grundstücken, sofern diese in ihrer Gesamtheit eine Wertänderung erfahren
Ausbeutung von Naturvorteilen, Errichtung von Deponien, Rekultivierung
Begründung oder Aufhebung von Baurechten, Stockwerkeigentum oder selbständigem Miteigentum
Diese Aufzählung von Revisionsgründen ist nicht abschliessend.
Die Handänderung einer Liegenschaft ist kein gesetzlicher Revisionsgrund. Bei Handänderungen unter Dritten, welche zu einem wesentlich (d.h. um mehr als 20%) von der rechtskräftigen Katasterschatzung abweichenden Erwerbspreis oder Anrechnungswert erfolgen, könnte eine Nutzungsänderung oder eine dauernde Ertragswertveränderung die Wertentwicklung beeinflusst haben. Diese Katasterwerte können von Amtes wegen oder auf Antrag des Grundeigentümers überprüft und, falls tatsächlich eine Nutzungsänderung oder eine dauernde Ertragswertveränderung vorliegt, einer Revision unterzogen werden. Im Rahmen von Zwangsverwertungsverfahren (Steigerungen) erzielte, tiefe Erwerbspreise stellen jedoch in aller Regel keinen Revisionsgrund dar.
Revisionstatbestände, die den Real- oder Ertragswert um weniger als 5% verändern, lösen in der Regel keine Revisionsschatzung aus.
Die revidierte Katasterschatzung wird auf den Zeitpunkt der tatsächlichen Nutzungsänderung bzw. der dauernden Ertragswertveränderung in Kraft gesetzt.
-2- 1.7.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 3
2.3 Umfang
Schatzung von Grund auf Gemäss § 4 Absatz 1 SchV ist bei der Revisionsschatzung der Katasterwert in der Regel von Grund auf neu zu ermitteln.
Übernahme von Wertfaktoren aus früheren Schatzungen Gemäss § 4 Absatz 2 SchV kann auf eine Schatzung "von Grund auf" verzichtet werden, wenn sich der Realwert oder der Ertragswert um weniger als 30 % verändert hat, die bisherige Nutzungsart beibehalten wird und die letzte umfassende Neu- oder Revisionsschatzung weniger als 8 Jahre zurückliegt.
Für die Schatzungsbehörde bedeutet dies, dass sie diejenigen Teilwerte und Bewertungsfaktoren aus der früheren Schatzung übernimmt, die seither keine wesentlichen Veränderungen erfahren haben. Anpassungen sind unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismässigkeit vorzunehmen.
Bei diesen Schatzungen darf das "Datum letzte Neuschatzung" nicht verändert werden, weil bei dieser Art Revisionsschatzung der Neuschatzungsintervall nicht unterbrochen werden darf.
1.7.2007 -3-
II / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-4- 1.7.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 3
3. Berichtigung
3.1 Herleitung
Erweist sich ein Katasterwert wegen Nichtbeachtung wesentlicher Tatsachen oder infolge unrichtiger Rechtsanwendung in erheblichem Masse als unrichtig, so ist er neu festzusetzen.
Berichtigungsgründe können sein:
Rechnungsfehler in erheblichem Masse
Verwendung von unrichtigen Werten in erheblichem Masse
Anwendung unzutreffender Bewertungsregeln
Nichtbeachtung wesentlicher Tatsachen
unrichtige Rechtsanwendung
Gemäss § 10 Absatz 2 SchG wird der neue Katasterwert auf den Zeitpunkt der Eröffnung des Verfahrens in Kraft gesetzt. Als Zeitpunkt der Eröffnung des Verfahrens gilt das Datum, an dem der Berichtigungsgrund bekannt und geltend gemacht wird.
Die Berichtigung kann vom Eigentümer, der Gemeinde, von Behörden der Dienststelle Steuern des Kantons Luzern oder von der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern verlangt werden.
3.2 Umfang
Für den Umfang der Berichtigungsschatzung gelten die Bestimmungen der Revisionsschatzung (2.3).
1.1.2009 -1-
II / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 3
4. Schatzungsverteilung
4.1 Herleitung
Gemäss § 12 SchG sind die Katasterwerte der von Teilung oder Vereinigung betroffener Grundstücke ihrem Wert entsprechend zu verteilen, wenn nicht zugleich ein Revisionsgrund gemäss 2.2 eingetreten ist. Der Katasterwert ist auf den Zeitpunkt in Kraft zu setzen, in dem die zivilrechtlichen Wirkungen eintreten (Eintrag in das Tagebuch).
4.2 Umfang
Bei der Katasterwertverteilung sind die Katasterwerte nicht von Grund auf neu zu ermitteln.
1.1.2007 -1-
II / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 3
5. Schatzungsgegenstand
5.1 Begriff
Als Schatzungsgegenstand wird ein Grundstück als Ganzes bezeichnet. Dies lässt sich aus § 4 Absatz 1 SchG ableiten.
5.2 Zusammengesetzter Schatzungsgegenstand
Grundstücke nach § 24 SchG, die aus verschiedenartigen Teilen zusammengesetzt sind oder verschieden genutzt werden, gelten als ein Schatzungsgegenstand. Es ist hier zu beachten:
Jeder Teil ist nach den für ihn zutreffenden Bewertungsvorschriften zu schätzen.
Das Gesamtgrundstück gilt als Schatzungseinheit.
Bei Neuschatzung oder bei Revisionsschatzung von Grund auf sind sämtliche Teilkatasterwerte neu festzusetzen.
Bei der Prüfung nach 2.3, ob eine Schatzung von Grund auf gerechtfertigt ist (Abweichung von RW oder EW ab 30 %), ist auf den Wert des Gesamtgrundstückes abzustellen.
5.3 Betriebseinheit
Verschiedene Grundstücke, die zusammen eine betriebswirtschaftliche Einheit bilden, gelten gemäss § 25 SchG als Betriebseinheit. Diese sind in der Regel gesamthaft zu schätzen, und der Gesamtwert ist auf die einzelnen Grundstücke zu verteilen. Beispiele von Betriebseinheiten:
Hotelliegenschaft mit Nebengrundstücken (Parkplatz, Personalhaus, Dependance, usw.)
Fabrikationsgrundstück mit zugehörigen Grundstücken für Lagerung, Transport, Energieerzeugung, Entsorgung, usw.
5.4 Bestandteil/Zugehör
Grundsatz Bestandteil ist in die Schatzung einzubeziehen. Zugehör ist nicht in die Schatzung einzubeziehen. Die nachfolgende Abgrenzung Bestandteil/Zugehör deckt sich mit
1.1.2007 -1-
II / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
der Praxis der Gebäudeversicherung des Kantons Luzern.
Bestandteil Bestandteil ist nach Art. 642 Absatz 2 ZGB alles, was nach der am Orte üblichen Auffassung zum Bestände der Sache gehört und ohne ihre Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung nicht abgetrennt werden kann.
Es handelt sich somit nach dieser Definition nicht um bewegliche Teile wie Apparate, Maschinen, Transportanlagen. Nach der am Orte üblichen Auffassung zählen im Schatzungswesen jedoch auch bewegliche Teile, sofern sie der Gesundheit und dem Transport von Mensch, Tier oder der Erhaltung und dem Transport von Waren dienen, als Bestandteil.
Beispiele:
Wohnzwecke:
Küchen- und Sanitärapparate
Wasch- und Trocknungsmaschinen
Heizung, Lüftung, Klima
Personenlifte
Gewerbe/Industrie:
Grosskücheneinrichtungen
Sanitäranlagen
Wasch- und Trocknungsmaschinen
Heizung, Lüftung, Klima
Personen- und Warenlifte
Trägerbahnen samt Fundamenten von Warentransportanlagen und Hebezeug
Rampen
Maschinenfundamente
Gewerbe/Industrie:
Grosskücheneinrichtungen
Sanitäranlagen
Wasch- und Trocknungsmaschinen
Heizung, Lüftung, Klima
Personen- und Warenlifte
Trägerbahnen samt Fundamenten von Warentransportanlagen und Hebezeug
Rampen
Maschinenfundamente
Zugehör Gemäss Art. 644 Absatz 2 ZGB gelten als Zugehör: Bewegliche Sachen, die nach der am Orte üblichen Auffassung oder nach klarem Willen des Eigentümers der
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 3
Hauptsache dauernd für deren Bewirtschaftung, Benutzung oder Verwahrung bestimmt und durch Anpassung oder auf andere Weise in die Beziehung zur Hauptsache gebracht sind, in der sie ihr zu dienen haben.
In der Schatzungspraxis begnügen wir uns mit einer negativen Definition. Alles, was weder Gebäude noch Bestandteil nach 5.4 ist, gilt als Zugehör und wird nicht in die Schatzung einbezogen.
Beispiele:
Wohnzwecke:
freistehende, dem Mieter gehörende Haushaltsapparate wie Waschmaschinen, Tumbler, Kühlschränke, usw.
dem Mieter gehörende Einbauten wie Teppiche, Regale, Korpusse, Schränke, usw.- Mobiliar
Kunst- und Schmuckgegenstände
Gewerbe/Industrie:
Maschinen und damit verbundene Aggregate
bewegliche Teile von Transportanlagen und Hebezeug
Mobiliar, Lagereinrichtungen
5.5 Investitionen Dritter
Grundsatz Investitionen Dritter (in der Regel von der Mieterschaft) werden in die Schatzung des Grundstückes einbezogen, wenn nicht einer der nachfolgenden Tatbestände vorliegt:
Zugehör Es handelt sich um Einrichtungen oder Anlagen im Sinne von Zugehör. Solche Investitionen werden nicht in die Schatzung einbezogen.
Selbständiger Schatzungsgegenstand Es handelt sich um klar abgegrenzte bauliche Anlagen, die eine getrennte Schatzung von Baute und Boden nach 5.6 nach sich ziehen.
5.6 Getrennte Schatzung von Dauerbaute und Boden
Grundsatz Wenn Dauerbaute und Boden im Eigentum verschiedener Personen sind, werden diese gemäss § 22 SchG getrennt geschätzt.
1.1.2007 -3-
II / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Dauerbaute Der Realwert eines auf fremdem Boden erstellten Gebäudes besteht aus Zeitwert der Baute und Nebenkosten. Ein Bodenwert ist also nicht in die Schatzung einzubeziehen. - Ist ein Ertragswert zu schätzen, muss der Baurechtszins vom Jahresmietwert abgezogen werden.
-4- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 3
6. Rundung von Werten
6.1 Rundungsregel
Wo die Schatzungspraxis Rundung vorschreibt oder zulässt, ist ab Fr. 50.-- aufzurunden, unter Fr. 50.-- abzurunden. Es wird stets auf Fr. 100.-- gerundet.
6.2 Keine Rundung
Erträge (Mietwerte) werden nicht gerundet.
6.3 Fakultative Rundung
Alle Bearbeitungswerte, sofern sie nicht unter 6.4 aufgeführt sind, können ungerundet oder auf Fr. 100.-- gerundet im Schatzungsprotokoll eingetragen werden.
6.4 Zwingende Rundung
Alle Endwerte wie:
Total Zeitwert
Total Bodenwert
Realwert
Ertragswert
Katasterwert
sind auf Fr. 100.-- zu runden.
1.1.2007 -1-
II / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 3
7. Mindest-Katasterwert
7.1 Grundsatz
Für jedes der Katasterschatzung unterliegende Grundstück oder Teilgrundstück gilt ein Mindest-Katasterwert von Fr. 100.--.
7.2 Ausnahmen
In einem Grundstück enthaltene Teilflächen von Verkehrsflächen, Gewässern oder unkultiviertem Gebiet weisen keinen Katasterwert auf. In der Spalte "Katasterwert" ist die Zahl "Null" einzutragen.
1.1.2007 -1-
II / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 3
8. Rechtsmittelverfahren
8.1 Grundsatz
Gegen jeden neu festgesetzten Katasterwert und dessen Inkraftsetzungsdatum sind Einsprache und Verwaltungsgerichtsbeschwerde zulässig (§ 42 SchG). Dabei gelten die Bestimmungen des Verwaltungsrechtspflegegesetzes, soweit das Schatzungsgesetz und die Schatzungsverordnung keine anderslautenden Regelungen enthalten.
8.2 Einsprache
Die Einsprache kann innerhalb von 20 Tagen seit der Zustellung des Schatzungsentscheides von den Parteien gemäss § 33 SchG (Eigentümer, Nutzniesser, Gemeinderat, Dienststelle Steuern des Kantons Luzern) erhoben werden.
Die Einsprache ist schriftlich bei der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern einzureichen und hat eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. Bei unvollständiger Eingabe setzt die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern eine behördliche Frist zur Verbesserung der Eingabe. Daraufhin ist in der Regel eine schriftliche Einladung zum Augenschein zuzustellen.
Die Einsprache wird von den zuständigen Schatzungsexperten bzw. -expertinnen oder Schätzer/innen mbA mit der beteiligten Schatzungsbehörde behandelt. Die angefochtene Schatzung kann nochmals in vollem Umfang überprüft werden.
Die Einsprache kann wie folgt erledigt werden:
Einspracheentscheid
Formeller Entscheid mit Rubriken "Sachverhalt", "Erwägungen" und "Rechtsspruch"
Rechtsmittel Verwaltungsgerichtsbeschwerde
Zustellung an alle Parteien
Spruchgebühr gemäss §§ 47, 48 SchG und § 4 Absatz 1a Gebührenverordnung Fr. 55.-- bis Fr. 530.--
Keine Spruchgebühr:
Bei Gutheissung der Einsprache.
1.1.2009 -1-
II / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Reduzierte Spruchgebühr:
Bei teilweiser Gutheissung der Einsprache. Die Spruchgebühr reduziert sich im Verhältnis von Gutheissung/Abweisung.
Volle Spruchgebühr:
Bei Abweisung der Einsprache.
Nichteintretensentscheid Wenn eine Einsprache nicht fristgerecht eingereicht wird oder auch nach Ansetzen einer behördlichen Frist zwecks Verbesserung der Eingabe unvollständig ist, wird auf die Einsprache nicht eingetreten.
Formeller Entscheid mit Rubriken "Sachverhalt", "Erwägungen" und "Rechtsspruch". In den Erwägungen sind jedoch nur die formellen Aspekte zu behandeln. Auf die materiellen Begehren der Einsprache ist nicht einzugehen.
Rechtsmittel Verwaltungsgerichtsbeschwerde
Zustellung an alle Parteien
Spruchgebühr von Fr. 55.-- bis Fr. 530.--
Abschreibungsbeschluss Wenn der Einsprecher die angefochtene Schatzung nachträglich unterschriftlich anerkennt (§ 31 Absatz 3 SchV), erklärt die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern die Einsprache als erledigt durch "Abschreibungsbeschluss".
Schriftlicher Entscheid
Rechtsmittel: Kein Rechtsmittel möglich
Zustellung an Parteien
Reduzierte Spruchgebühr gemäss § 6 Gebührenverordnung. Der Umfang der Reduktion richtet sich nach dem bereits angefallenen Aufwand.
8.3 Verwaltungsgerichtsbeschwerde
Gegen Einsprache- und Nichteintretensentscheide der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern können die Parteien innert 30 Tagen seit Zustellung direkt beim Kantonalen Verwaltungsgericht Beschwerde erheben. Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern wird vom Verwaltungsgericht über eingegangene Beschwerden orientiert und zur Vernehmlassung aufgefordert. Das Vernehmlassungsverfahren erfolgt unter der Mitwirkung der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern, respektiv der zuständigen Schatzungsexpertin oder des zuständigen Schatzungsexperten. Diese werden sich mit der Schatzungsbehörde besprechen.
-2- 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 3
9. Sistierung
Kann im Schatzungs- oder Einspracheverfahren wegen hängiger Entscheide nicht sofort entschieden werden, ist das Verfahren zu sistieren. Der Sistierungsentscheid beinhaltet:
Sachverhalt
Erwägungen
Rechtsspruch mit Sistierungsdatum oder - Tatbestand
Rechtsmittel: Einsprache oder Verwaltungsgerichtsbeschwerde
Keine Kosten
Zustellung an Parteien
Das Schatzungs- oder Einspracheverfahren ist nach Wegfall des Sistierungsgrundes weiterzuführen.
1.1.2007 -1-
II / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG II / 4
Rechte und Lasten
1. Begriff
Rechte und Lasten im Sinne dieser Weisungen sind jährlich wiederkehrende Aufwendungen oder Erträge, die für den Wert des Grundstückes von Bedeutung sind, insbesondere:
Strassenunterhaltspflicht
Wuhrpflicht (Uferschutzpflicht)
Wassernutzungsrecht
Korporationsrecht
Fischereirecht
Baurecht (Bewertung siehe Register III/3)
2. Rechtsgrundlagen
Gemäss § 4 Absatz 1 SchG gelten als unbewegliches Vermögen die Grundstücke samt Bestandteilen, Rechten und Lasten. In § 2 Absatz 1 der Schatzungsverordnung wird ausgesagt, dass Rechte und Lasten aufgrund des zivilen und öffentlichen Rechts zu berücksichtigen sind, wenn sie für den Wert des Grundstückes von Bedeutung sind.
3. Einfluss auf den Katasterwert
Für die Katasterschatzung von Bedeutung sind Rechte und Lasten, deren Barwert den Katasterwert um mindestens 5 % beeinflussen.
1.1.2007 -1-
II / 4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
4. Bewertung
Der Katasterwert von Rechten und Lasten wird nach folgender Formel berechnet:
jährlicher Aufwand/Ertrag x 100 5
Der so berechnete Katasterwert stellt den Barwert dar; er ist bei einem Recht zum Katasterwert zu addieren, bei einer Last vom Katasterwert abzuziehen.
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG
Bewertung nichtlandwirtschaftlicher Grundstücke ohne Bauten
1.1.2009 -1-
Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG III
Inhaltsverzeichnis Bewertung nichtlandwirtschaftlicher Grundstücke ohne Bauten
1. Begriff
2. Basisobjekt
3. Baurechtsbelastetes Grundstück
4. Grundstück mit Anlagen (Tiefbauten)
5. Abbau und Deponiegrundstück
1.1.2007 -1-
III Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Sachregister
Sachregister
A
Abbau und Deponie, III / 5 Anlagen (Tiefbauten), III/4 Ausbeutung, III / 5 Ausbeutung durch Dritte, III / 5 Ausbeutungsgut, III / 5 Ausgebeutetes, noch nicht rekultiviertes Land, III / 5 Ausnützungstransfer, III / 2
B
Basisobjekt, III / 2 Baurecht, III / 3 Baurechtsähnliche Verhältnisse, III / 3 Baurechtsbelastetes Grundstück, III / 3 Bauzone, III / 2 Betriebsareal und Betriebsgebäude, III / 5 Bewertung, III / 2 ; III / 3 ; III/4 Bewertung nach Punktierung, III / 5 Bewertungsfaktoren, III / 2 Bewertungsgrundsatz, III / 2
F
Flächenanteil, III / 5 Flächenmass, III / 2
G
Gewässerflächen, III / 2 Grundbuchsystem, III / 2 Grundstück mit Anlagen (Tiefbauten), III/4 Grundstücke ohne Bauten, III
K
Katasterwert, III / 2
-1-
Sachregister Luzerner Steuerbuch
L
Landrichtwert, III / 2 Landwirtschaftliche Flächen, III / 5 landwirtschaftliche Nutzfläche, III / 2
N
Nicht überbaute NL-Grundstücke, III / 1 ; III / 2 ; III / 3 ; III / 5 ; III/4
O
öffentliche Zone, III / 2
T
Tiefbauten, III/4
U
übriges Gebiet, III / 2 Unkultivierte Flächen, III / 2 unvermessene Grundstücke, III / 2
V
Verkehrsflächen, III / 2
W
Wert des unausgeübten Baurechts, III / 3
-2-
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG III / 1
Begriff Für die Katasterschatzung gilt das Grundstück als nicht überbaut,
wenn mit Ausnahme von Kleinbauten (Neuwert unter Fr. 5'000) gemäss § 8 SchV keine Dauerbauten darauf stehen.
wenn sich die auf dem Grundstück stehenden Dauerbauten nicht im Eigentum der Grundeigentümer/innen befinden und der Boden demzufolge getrennt von den Bauten zu schätzen ist (§ 1 Abs. 1 und 3 SchV).
wenn sich auf dem Grundstück nur Anlagen (Park-/Lagerplätze, Grünpark usw.) befinden und das Grundstück nicht als Betriebseinheit mit einem bebauten Grundstück geschätzt wird.
1.1.2007 -1-
III / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG III / 2
Basisobjekt
1. Flächenmass
1.1 Flächenmass beim Grundbuchsystem
Das im Grundbuch eingetragene Flächenmass ist verbindlich. Mutationen werden erst nach grundbuchlicher Erledigung berücksichtigt.
1.2 Flächenmass unvermessener Grundstücke
Wenn die Fläche nicht oder nur in "Zirka-Massen" angegeben ist, hat der Schätzer das Flächenmass auf einfache Weise (Abschreiten, Ausmessen, usw.) festzustellen oder zu kontrollieren. Für die Schatzung massgebend ist das auf diese Weise ermittelte Ergebnis. Vorbehalten bleibt die Schatzungsverteilung nach der definitiven Vermessung (§ 12 SchG).
1.3 Ausscheiden von Flächenanteilen
Das Flächenmass, aufgeteilt nach Kulturarten (nutzbares Land, Verkehrsfläche, Wald, Gewässer, unkultiviertes Gebiet), wird von der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern nach Möglichkeit im Liegenschaftsbeschrieb des Bewertungsformulars eingetragen. Diese Angaben sind von den Schätzer/innen zu überprüfen (Flächenverzeichnis Gemeinde).
Wenn Angaben der Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern fehlen, so haben die Schätzer/innen nötigenfalls die Aufteilung nach Kulturarten selbst vorzunehmen. Das zu bewertende Land ist in Teilflächen aufzuteilen, wenn es erhebliche Wertunterschiede aufweist und die Bestimmung eines einheitlichen Quadratmeterpreises (m2- Preis) erschwert ist. Den Bewertungsunterlagen soll eine Skizze mit Angabe der Flächenmasse und Landwerte beigelegt werden.
Landwirtschaftliche Nutzflächen und Waldflächen
Zu einem nichtlandwirtschaftlichen Grundstück gehörende landwirtschaftliche Nutzfläche (gemäss § 14 SchG) schätzen die nichtlandwirtschaftlichen Schätzer/innen. Dasselbe gilt auch für kleinere Waldflächen. Die Kriterien für die Zuordnung und die Katasterwertansätze sind im Register V - Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke - festgehalten.
1.1.2009 -1-
III / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Verkehrsflächen
Verkehrsflächen sind nicht in das für die Verkehrswertberechnung massgebende Flächenmass einzubeziehen, wenn sie mehrere Grundstücke erschliessen. Der Wert der Verkehrsfläche ist der effektiven Nutzfläche aufzurechnen.
Gewässerflächen
Natürliche Gewässer sind nicht in das für die Verkehrswertberechnung massgebende Flächenmass einzubeziehen. Künstlich angelegte Gewässer (Schwimmbecken, Teiche, Bootshäfen, Kanäle, usw.) gehören zur nutzbaren Landfläche und sind in die Schatzung einzubeziehen.
Unkultivierte Flächen
Unkultivierte Flächen (Felswände usw.) sind Grundstücke oder Grundstückteile, die nicht oder nur mit erheblichem Aufwand kultivierbar sind. Sie sind in der Regel nicht eingezont. Solche Flächen sind weder in das für die Verkehrswertberechnung massgebende Flächenmass einzubeziehen noch zu bewerten.
Grundbuch Anmerkung "Ausnützungstransfer"
Grundbuchlich geregelte Ausnützungsübertragungen sind den betreffenden Grundstücken auf- oder abzurechnen.
Achtung: Beim berechtigten Grundstück erfolgt keine Anmerkung im Grundbuch.
-2- 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG III / 2
2. Bewertung
2.1 Bewertungsgrundsatz
Der Katasterwert nichtlandwirtschaftlicher Grundstücke entspricht gemäss § 17 SchG dem Verkehrswert. Der Katasterwert von nichtlandwirtschaftlichen Grundstücken ohne Bauten ist aufgrund von Vergleichspreisen und -werten der letzten fünf Jahre vor dem Stichtag (§ 5 SchV) unter Berücksichtigung der Ortsplanung festzulegen (§ 7 Abs. 1 SchV).
Die unter dem Einfluss ungewöhnlicher oder persönlicher Verhältnisse entstandenen Grundstückpreise sind für die Verkehrswertermittlung nicht zu berücksichtigen (§ 18 Abs. 2 SchG).
2.2 Bewertungsfaktoren
Der Verkehrswert der nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke ohne Bauten ergibt sich aus den Bewertungsfaktoren Fläche und Landwert (Hilfswerte: Vergleichswerte, Handänderungswerte, Lageklassemethode).
2.3 Landrichtwert / Katasterwert
Der Landrichtwert entspricht dem durchschnittlichen Wert, der aufgrund umfassender Erhebungen festgesetzt wird. Er bezieht sich auf erschlossene Grundstücke in der Bauzone der ersten Etappe. Davon abgeleitet wird der Katasterwert der die Wertentwicklung der letzten fünf Jahre mitberücksichtig (§ 7 SchV). Der Wertanteil an den nach 1.3 ausgeschiedenen Flächen - insbesondere den Verkehrsflächen - ist aufzurechnen.
Abweichungen vom Landrichtwert
Die quartier- und zonenüblichen Landrichtwerte können im Einzelfall erhöht oder gemindert werden. Als Hilfsmittel dient die nachfolgende Tabelle:
1.7.2007 -1-
III / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Beurteilungskriterien nichtüberbautes Land
Plus- und Minusfaktoren sind miteinander zu verrechnen.
-2- 1.7.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG III / 2
2.4 Bauzone II. Etappe
Der Katasterwert der Grundstücke, die in der Bauzone II. Etappe liegen, beträgt 60 % des Verkehrswertes von vergleichbarem Bauland der I. Etappe.
2.5 Öffentliche Zone
Grundstücke, die in der öffentlichen Zone liegen, werden in der Regel wie folgt bewertet:
Verkehrswert im Zeitpunkt vor der rechtskräftigen Zuteilung in die öffentliche Zone
Zurechnung von Zins und Zinseszins für den Zeitraum von der rechtskräftigen Zuteilung bis zum Bewertungsstichtag (Inkraftsetzungsdatum der Schatzung).
Liegt der Zeitpunkt der rechtskräftigen Zuteilung in die öffentliche Zone mehr als zehn Jahre zurück, oder lässt sich der Wert nicht anders bestimmen, so wird er wie bei Grundstücken im übrigen Gebiet (2.6) festgesetzt.
2.6 Übriges Gebiet
Der Katasterwert der Grundstücke im übrigen Gebiet (nicht aber im Landwirtschaftsgebiet) beträgt in der Regel 35 % des Verkehrswertes der angrenzenden Zone.
1.7.2007 -3-
III / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-4- 1.7.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG III / 3
Baurechtsbelastetes Grundstück
1. Begriff
Das Baurecht gemäss Art. 779 ZGB gibt Dritten das Recht, auf oder unter der Bodenfläche ein Bauwerk zu errichten oder beizubehalten.
2. Schatzungsgrundsatz
Das baurechtsbelastete Grundstück ist als nichtüberbautes Grundstück zu schätzen, weil die darauf erstellten Bauten, Anlagen und Nebenkosten den Bauberechtigten gehören und demzufolge einen eigenen Katasterwert erhalten.
3. Bewertung
In der Regel entspricht der Katasterwert dem mit 4,5 % kapitalisierten, aktuellen, jährlichen Baurechtszins. Der Katasterwert des baurechtsbelasteten Grundstückes entspricht somit dem Ertragswert.
Fliesst kein periodischer Baurechtszins oder erfolgte eine Einmalabgeltung, beträgt der Katasterwert 40 % des Verkehrswertes vergleichbarer Grundstücke. Dauert die Restlaufzeit weniger als 15 Jahre, sind bei der Katasterschatzung Baurechtszins, Heimfallregelung und Wert bei Baurechtsende zu berücksichtigen.
4. Baurechtsähnliche Verhältnisse
Privatrechtliche, baurechtsähnliche Verhältnisse, die eine getrennte Schatzung von Dauerbaute und Boden bewirken, werden schatzungstechnisch wie Baurechtsgrundstücke behandelt.
1.1.2007 -1-
III / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
5. Der Wert des unausgeübten Baurechts
Für das unausgeübte Baurecht (Baurechtsbaute nicht realisiert) wird in der Regel kein Katasterwert festgesetzt da Begründung oder Aufhebung eines Baurechts eine Revisionsschatzung auslösen. Somit kann bei jeder massgebenden Veränderung ein neuer Katasterwert festgelegt werden.
Erfolgte eine Einmalabgeltung, beträgt der Katasterwert des unausgeübten Baurechts 40 % des Verkehrswerts vergleichbarer unüberbauter Grundstücke.
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG III/4
Grundstück mit Anlagen (Tiefbauten)
1. Begriff
Gemäss § 2 Absätze 2 und 3 SchG gelten auch Anlagen wie Parkplätze, Grünparks usw. als Bauten im Sinne des Schatzungsgesetzes, wenn die Absicht ihrer bleibenden Verbindung mit dem Boden besteht und es sich um einen Schatzungsgegenstand im Sinne des Schatzungsgesetzes handelt.
2. Schatzungsgrundsatz
Die Abteilung Immobilienbewertung der Dienststelle Steuern bewertet solche Objekte, sofern die Schatzung von Amtes wegen nach § 7 Absatz 1 des SchG durchzuführen ist.
Solche Objekte sind insbesondere:
Parkplätze
Lagerplätze
Produktionsareale im Freien
Gartenanlage (Park)
3. Bewertung
3.1 Grundsatz
Grundstücke, mit einem nachhaltig erzielbaren Mietwert werden unter Einbezug des Ertragswertes, die andern nach dem Realwert geschätzt. Der Katasterwert darf dabei nicht tiefer sein, als der Katasterwert vergleichbarer nichtüberbauter Grundstücke.
1.1.2009 -1-
III/4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
3.2 Realwert
Analog Basisobjekt (IV/2)
3.3 Ertragswert
Sofern unter Einbezug des Ertragswertes zu schätzen ist, werden die nachhaltig erzielbaren Mietwerte kapitalisiert. Der Kapitalisierungssatz bildet sich aus dem Zinssatz für 1. Hypotheken der LUKB (Altbestände) und einem Zuschlag von 0.0 bis 1.0 % für Unterhalt, Amortisation und Betriebskosten, Risiko und Verwaltungskosten der erstellten Anlagen.
3.4 Katasterwert
Ohne Einbezug des Ertragswertes
Wird der Katasterwert ohne Einbezug des Ertragswertes ermittelt, ist er vom Realwert abzuleiten. Für Standort, Zweckmässigkeit, Infrastruktur, Auslastung und andere Verwendbarkeit werden Abzüge von je 0 - 10% festgesetzt.
Standort (Verkehrserschliessung, Lage, Akzeptanz in der Region)
Zweckmässigkeit der Anlage
Infrastruktur (Parkraum, sanitäre Anlagen, Werkanschlüsse)
Auslastung der Anlage
Andere Verwendbarkeit der Anlage
Prozentabzüge vom Realwert
sehr gut 0% gut 2% befriedigend 4% unbefriedigend 6% schlecht 8% sehr schlecht 10 %
Es sind auch Zwischenwerte zulässig und im begründeten Einzelfall dürfen höhere Prozentabzüge vorgenommen werden. Solche sind jedoch zu begründen.
-2- 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | III/4 |
Mit Einbezug des Ertragswertes
Gewichtungstabelle | Ertragswertfaktor | ||
Ertragswert tiefer als Realwert | |||
(EW = 100 %) | |||
bis 50 % | 0.5 - 1.0 | ||
bis 100 % | 1.0 - 1.5 | ||
über 100 % | 1.5 - 2.0 | ||
1.1.2009 | -3- | ||
III/4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-4- 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG III / 5
Abbau und Deponiegrundstück
1. Begriff
Abbaugrundstücke oder Teile davon werden nach diesen Normen geschätzt, wenn sie nicht als landwirtschaftliches Grundstück gemäss § 14 SchG bewertet werden. Der Wert derartiger Anlagen setzt sich aus überbauten und nichtüberbauten Grundstückteilen zusammen. Ebenso gehören Gebäude und bauliche Anlagen dazu, welche für das Abbaumaterial (Sand, Lehm, Kies, Fels, usw.) und für die Aufbereitung des Materials benötigt werden. Das Grundstück muss gewerbsmässig betrieben werden. Wesentliche Grundlagen der Wertbeurteilung bilden die Abbauverträge, Abbaubedingungen, Abbaubewilligungen, öffentlich-rechtliche Vorschriften (z.B. raumplanerische Voraussetzungen) und privat-rechtliche Regelungen, damit der Abbau, das Erstellen von Bauten, Anlagen oder Deponien gewährleistet sind. Der Schatzungsgegenstand wird in Betriebsareal, Abbaugut, Deponiegut und landwirtschaftliche Fläche aufgeteilt. Wenn kein Abbau betrieben wird, jedoch alle Voraussetzungen für den Abbau gegeben sind, wird das Grundstück ebenfalls nach diesen Normen geschätzt.
2. Betriebsareal und Betriebsgebäude
Realwert (Analog Basisobjekt Industrie/Grossgewerbe IV/11), sofern es sich vorwiegend um entsprechende Zweckbauten handelt.
In der Wertminderung bzw. Entwertung der Gebäude ist die Nutzungsdauer (Abbaudauer) und die Möglichkeit der allfälligen Weiterverwendung zu berücksichtigen. Aufbereitungsmaschinen (Waschmaschinen, Steinbrecher, Mischer, Transportanlagen, usw.) gelten in der Regel nicht als Bestandteile im Sinne von Art. 642 ZGB.
2.1 Betriebsareal
Als Betriebsareal gelten zugewiesene Landflächen für Aufbereitungsanlagen, Waschanlagen, Werkstätten, Schuppen und Baracken, Werk- und Depotplätze, Zufahrten und ähnliches Areal, das dem Betrieb unmittelbar dient. Beim Betriebsareal muss dem Umstand Rechnung getragen werden, dass solche Flächen ohne Herrichtungsmassnahmen wie ausserordentliche Fundation, Pfählung usw. lange Zeit nicht überbaut werden können.
1.1.2007 -1-
III / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
3. Abbaugut
Der Wert des Abbaugutes wird auf die Abbaudauer beziehungsweise auf den durchschnittlichen Vermögensverlauf der nächsten 15 Jahren mittels Barwertmethode und unter Berücksichtigung der Diskontierung der Wartezeit geschätzt. Der Zinssatz richtet sich nach dem Basiszins Gewerbe. Massgebend für die Bewertung des Abbaugutes ist der Ertrag. Der Abbauberechtigte, dem das Abbaugut zusteht, ist verpflichtet, den durchschnittlichen Nettojahresertrag, sowie weitere Angaben (Abbaubewilligung/Abbaukonzept) bekannt zugeben. Falls der Nettoertrag pro m3 nicht bekannt ist, kann mit der Punktierungsmethode das Abbaugut (Sand, Lehm, Kies, Fels, usw.) pro m3 ermittelt werden. In die Bewertung werden behördliche und vertragliche Auflagen wie Investitionen für Rodungen, Rekultivierungen (Aufforstungen), Garantien (Rückstellungen), Ausgleichsbeiträge gemäss Waldgesetz, usw. berücksichtigt. Wenn fremdbestimmte Wartezeiten entstehen bis der tatsächliche Abbau beginnt, können diese in die Bewertung einbezogen werden. Sonstige Erträge (z.B. Holzertrag aus Rodungen) werden mit berücksichtigt.
4. Landwirtschaftliche Flächen
Noch nicht in die Abbaufläche einbezogene landwirtschaftliche Flächen und Gebäude (ohne Abbaubewilligung oder Abbaugut) sind nach landwirtschaftlichen Normen zu schätzen, wenn sie unter § 14 SchG fallen.
5. Noch nicht rekultiviertes Land
Solche Flächen (Abbaugut abgebaut) sind in die Bewertung einzurechnen, dabei sind der notwendige Aufwand und die erforderliche Dauer der Rekultivierung ebenso zu berücksichtigen wie ein möglicher späterer Verwendungszweck (z.B. Deponien).
5.1 Deponien
Als Deponie wird eine örtliche begrenzte Fläche bezeichnet für die eine amtliche Bewilligung zur Ablagerung von Materialien besteht. Grundlagen für die Wertbeurteilung sind öffentlich- und privatrechtliche Bedingungen sowie eine angemessene Deponieentschädigung. Die Deponie wird analog dem Abbaugut geschätzt, d.h. die Bewertung wird auf den durchschnittlichen Wertverlauf (Vermögensentwicklung) der nächsten 15 Jahren mittels Barwertmethode und unter
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | III / 5 | |
Berücksichtigung der Diskontierung der Wartezeit geschätzt. Der | |||
Deponieberechtigte ist verpflichtet sämtliche Angaben bekannt zu geben, | |||
andernfalls erfolgt die Bewertung nach pauschalen Ansätzen. | |||
6. Abbau durch Dritte
Es gelten die Schatzungsregeln gemäss § 1 Abs. 1 SchV, wonach Naturvorteile, die auf fremden Boden abgebaut werden, wie selbständige Grundstücke zu schätzen
sind. Die Bewertung und Berechnung erfolgen in analoger Weise wie | beim | ||
Abbaugut unter Berücksichtigung des Abbauvertrages als Dienstbarkeit oder im Baurecht. Der Entschädigungsausfall der Eigentümer für die Landwirtschaftsfläche
ist im Normalfall in der Abgeltung eingerechnet (Abbauvertrag).
7. Bewertung durch Punktierung
Bei Kies, Sand und Lehmgruben | kann, wo taugliche Vergleichsangaben aufgrund | ||
von Abbauverträgen in der betreffenden Gegend fehlen, die Schatzung nach | dem | ||
Punktierverfahren erfolgen. Als entscheidende Elemente fallen in Betracht:
A) Qualität und Abbaudauer
Qualität/ | Abbaudauer | ||
Bodennutzungseffizienz | Beurteilung | Pkt. | |
Beurteilung Pkt. | mehr als 20 Jahre | 5 | |
sehr gut 5 | über 15 - 20 Jahre | 4 | |
gut 4 | über 10 - 15 Jahre | 3 | |
mittel 3 | über 5 - 10 Jahre | 2 | |
unter mittel 2 | bis 5 Jahre | 1 | |
minimal 1 |
Das Ergebnis aus beiden Punktierungen addieren (maximal 10 Punkte)
1.1.2007 | -3- |
III / 5 | Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
B) Betriebswirtschaftliche Elemente
Lage | Wandhöhe | ||
Distanz- und | Pkt. | Höhe der abbaubaren | Pkt. |
Transportverhältnisse | Wand | ||
zum Hauptverbrauchsort | |||
über 20 Meter | 5 | ||
sehr günstig | 5 | über 15 - 20 Meter | 4 |
günstig | 4 | über 10 - 15 Meter | 3 |
mittel | 3 | über 5 - 10 Meter | 2 |
ungünstig | 2 | bis 5 Meter | 1 |
schlecht | 1 | ||
Gewinnungskosten | ||
Prozentualer Anteil der Abdeckhöhe | zur gesamten mittleren Wandhöhe Pkt. | |
Abdeckungshöhe | bis 5 % der ganzen Wandhöhe 5 über 5 - 10 % der ganzen Wandhöhe 4 über 10 - 15 % der ganzen Wandhöhe 3 über 15 - 20 % der ganzen Wandhöhe 2 über 20 % der ganzen Wandhöhe 1 | |
Das Ergebnis der 3 Punktierungen addieren (maximal 15 Punkte)
-4- | 1.1.2007 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | III / 5 |
Werttabelle
Betriebswirt- | Punkte aus | Qualität | und Vorrat | |||||||
schaftliche | Wert je m3 lose in Franken (Basis 2006) | |||||||||
Elemente | ||||||||||
Punkte | 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 | 10 6.6 6.3 5.9 5.6 5.3 5.0 4.7 4.4 4.1 3.7 3.4 3.1 2.8 | 9 6.2 5.8 5.5 5.2 4.8 4.6 4.4 4.1 3.7 3.4 3.1 2.9 2.5 | 8 5.6 5.4 5.1 4.7 4.5 4.2 4.0 3.7 3.4 3.1 2.9 2.5 2.2 | 7 5.2 4.8 4.6 4.3 4.1 3.9 3.6 3.3 3.1 2.8 2.5 2.3 2.0 | 6 4.7 4.4 4.2 4.0 3.7 3.4 3.3 3.0 2.8 2.5 2.3 2.0 1.7 | 5 4.2 4.0 3.7 3.5 3.3 3.1 2.9 2.6 2.4 2.2 2.0 1.8 1.4 | 4 3.7 3.5 3.3 3.1 2.9 2.6 2.5 2.3 2.1 1.9 1.7 1.4 1.2 | 3 3.2 3.0 2.9 2.6 2.5 2.3 2.1 1.9 1.8 1.5 1.4 1.2 -.90 | 2 2.8 2.5 2.4 2.2 2.1 1.9 1.8 1.5 1.4 1.2 1.1 -.90 -.70 |
Der so ermittelte Wert pro m3 wird mit der Abbaumenge pro | Jahr multipliziert und | ||||||
mittels Barwertmethode auf den durchschnittlichen Vermögensverlauf | der | ||||||
Abbaudauer oder auf 15 Jahren unter Berücksichtigung der Diskontierung bei | |||||||
Wartezeiten geschätzt. | |||||||
1.1.2007 | -5- | ||||||
III / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-6- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG
Bewertung nichtlandwirtschaftlicher Grundstücke mit Bauten
1.1.2009 -1-
Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV
Inhaltsverzeichnis Bewertung nichtlandwirtschaftlicher Grundstücke mit Bauten
1. Allgemeines
2. Basisobjekt
3. Einfamilienhaus (EFH), Objektart 10
4. Stockwerkeigentum (StWE), Objektart 11, 14, 16 und 21
5. Mehrfamilienhaus (MFH), Objektart 12
6. Zweitobjekt, Objektart 13 und 14
7. Wohn-/Geschäftshaus, Geschäftshaus, Objektart 20
8. Gastgewerbe, Objektart 22
9. Anlage für Freizeit/Sport, Objektart 23
10. Gewerbeobjekt, Objektart 24
11. Industrie und Grossgewerbe, Objektart 25
12. Transportanlage, Objektart 24
13. Ver- und Entsorgungsanlage, Objektart 34
14. Öffentliches Objekt, Objektart 30 - 33
15. Baurecht (Baurechtsbaute, Baurechtsnutzung)
16. Unvollendetes Objekt
1.1.2007 -1-
IV Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Sachregister
Sachregister
A
Anlage für Freizeit/Sport, Begriffsdefinition, IV / 9
B
Basisobjekt, IV / 2 Baunebenkosten, IV / 2 Baurecht (Baurechtsbaute, Baurechtsnutzung), IV / 15 Bereinigungen, IV / 2 Bewertungsregeln, IV / 1
E
Einfamilienhaus (EFH), Bewertung, IV / 3 Entsorgungsanlage, IV / 13 Ertragswert, IV / 2
F
Freizeitanlagen, Bewertung, IV / 9
G
Gastgewerbe, Bewertung, IV / 8 gastgewerbliche Normen, IV / 8 Geschäftshaus, Bewertung, IV / 7 Gewerbeobjekt, Bewertung, IV / 10 Grossgewerbe und Industrie, IV / 11
I
Industrie, IV / 11
J
Jahresmiete, IV / 3 Jahresmietwert, IV / 2
-1-
Sachregister Luzerner Steuerbuch
K
Katasterwert, IV / 2
L
Lageklassenmethode, IV / 2
M
Mehrfamilienhaus, IV / 5 ; IV / 7 Miteigentum, IV / 4
N
Nebenkosten, IV / 2 Neuwert, IV / 2
O
Objektart 10, IV / 3 Objektart 12, IV / 5 ; IV / 7 Objektart 22, IV / 8 Objektart 23, IV / 9 Objektart 24, IV / 10 ; IV / 12 Objektart 25, IV / 11 Objektart 30 - 33, IV / 14 Objektart 34, IV / 13 Objektarten 11, 14, 16 und 21, IV / 4 Objektarten 13 und 14, IV / 6 Öffentliches Objekt , IV / 14
R
Realwert, IV / 2
S
Schatzung auf Anfrag, IV / 14 Schatzung von Amtes wegen, IV / 14 Sportanlagen, IV / 9 Stockwerkeigentum, IV / 4 Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken, IV / 10 ; IV / 11 ; IV / 12 ; IV / 13 ; IV / 14 ; IV / 15 ; IV / 16 ; IV / 2 ; IV / 3 ; IV / 4 ; IV / 5 ; IV / 6 ; IV / 7 ; IV / 8 ; IV / 9
-2-
Luzerner Steuerbuch Sachregister
T
Transportanlage, IV / 12
U
Überbaute NL-Grundstücke, IV / 1 ; IV / 10 ; IV / 11 ; IV / 12 ; IV / 13 ; IV / 14 ; IV / 15 ; IV / 16 ; IV / 2 ; IV / 3 ; IV / 4 ; IV / 5 ; IV / 6 ; IV / 7 ; IV / 8 ; IV / 9 Unvollendetes Objekt, IV / 16
V
Verkehrswert, IV / 1 ; IV / 2 Versorgungsanlage, IV / 13
Z
Zweitobjekt, IV / 6
-3-
Sachregister Luzerner Steuerbuch
-4-
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 1
Allgemeines
1. Begriff
Für die Katasterschatzung gilt das Grundstück als überbaut, wenn Dauerbauten darauf stehen, die sich im Eigentum der Grundeigentümerschaft befinden.
Befinden sich auf einem Grundstück ausschliesslich Anlagen (Park-/Lagerplätze, Grünpark usw.) oder Kleinbauten (Neuwert unter Fr. 5'000), so wird der Katasterwert nach Register III - nichtlandwirtschaftliche Grundstücke ohne Bauten - geschätzt.
Die Abgrenzung landwirtschaftliche/nichtlandwirtschaftliche Grundstücke ist in Register V - Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke - geregelt
2. Bewertungsregeln
Gemäss § 17 SchG entspricht der Katasterwert der nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke dem Verkehrswert.
Gemäss anerkannten Schatzungsregeln wird der Katasterwert in der Regel aus Real- und Ertragswert ermittelt. Der Realwert wird mit Eins gewichtet. Die Gewichtung des Ertragswertes richtet sich nach Objektart, Marktlage, Nutzung usw. Ist der Ertragswert höher als der Realwert, entspricht der Katasterwert dem Er-tragswert.
Grundstücke, deren Ertragswert nicht zuverlässig ermittelt werden kann, sind auf der Grundlage des Realwertes zu schätzen. Dies kann zutreffen für:
Grossgewerbe
Industrie
öffentliche Objekte
Transportanlagen
Freizeit und Sport
1.1.2007 -1-
IV / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 2
Basisobjekt
1. Realwert
Der Realwert wird aus der Summe folgender Teilwerte ermittelt:
+ Neuwert der Bauten (BKP 2) + Nicht im Bauwert enthaltenen Anlagen (BKP 3) + Umgebungskosten (BKP 4) + Baunebenkosten (BKP 5) = Neuwert
Wertminderung aller Neuwerte
= Zeitwert + Landwert + Miteigentum1) = Realwert 1) sofern kein subjektiv dingliches Recht begründet ist.
1.1 Neuwert der Bauten (BKP 2)
Als Neuwert der Bauten gelten die mittleren ortsüblichen Kosten (Wiederbeschaffungswert), die für die Erstellung eines gleichartigen Gebäudes zum Zeitpunkt des massgebenden Bewertungsstichtages erforderlich wären.
Gebäudeversicherungswert als Grundlage In der Regel wird der Neuwert der Baute von der Gebäudeversicherung übernommen. Ist keine Gebäudeversicherungsschatzung vorhanden, oder kann auf eine solche nicht abgestellt werden, ist der Gebäudewert festzulegen.
Kubisches Ausmass Dieses wird in der Regel nach den Normen des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA) ermittelt.
1.2 Nicht im Bauwert enthaltene Anlagen (BKP3)
Als nicht im Bauwert enthalten, gelten Anlagen, Gebäude und Gebäudeteile wie:
Bestandteile
Investitionen (Mieterschaft/Käuferschaft)
1.1.2007 -1-
IV / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
1.3 Umgebung (BKP 4)
Die Umgebungskosten, wie Werkleitungen, Gartenanlagen, Plätze-Wege, werden in der Regel pauschal in % des Neubauwertes geschätzt.
1.4 Baunebenkosten (BKP 5)
Die Baunebenkosten, wie Gebühren, Abgeltungen, Finanzierungs-/Begründungs-kosten, werden in der Regel pauschal in % des Neubauwertes geschätzt.
1.5 Rechte und Lasten
Grössere Werte von Rechten und Lasten, mit Ausnahme der Personaldienstbarkeiten (Wohnrecht, Nutzniessung, Schleiss), der vorgemerkten persönlichen Rechte (Art. 959 ZGB) und der Grundpfandrechte (§ 2 SchV), sind im Realwert auf-/abzurechnen.
1.6 Wertminderung
Bei der Wertminderung handelt sich um die wertmässige Einbusse, die der Neuwert seit der Erstellung zufolge Abnützung, Veralterung, Mängel und Schäden erlitten hat. Im Normalfall kommt die Höhe der Wertminderung somit dem Betrage gleich, der theoretisch aufzuwenden wäre, um ein Objekt in den ursprünglichen Neuwertzustand zu versetzen. Da der Katasterwert für einen längeren Zeitraum Gültigkeit hat und in der Regel als Fortführungswert berechnet wird, sind sofort notwendige bauliche Investitionen wie Heizkesselersatz, Flachdachreparatur, bei der Wertminderung nicht zu berücksichtigen.
Die Wertminderung wird pauschal in % vom Neuwert abgerechnet.
1.7 Landwert
Der Landwert beträgt in der Regel 80-100 % des grundstückbezogenen Verkehrswertes (§ 7 Abs. 1 SchV).
Landwirtschaftliche oder forstwirtschaftliche Teilflächen sind nach den im Register V
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 2
Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke - festgehaltenen Ansätzen separat zu
bewerten.
Der Landrichtwert entspricht dem durchschnittlichen Wert, der aufgrund umfas-sender Erhebungen festgesetzt wird. Er bezieht sich auf erschlossene Grundstücke in der Bauzone erster Etappe.
Vom Landrichtwert abgeleitet wird der grundstückbezogene Verkehrswert.
Ist kein Landrichtwert bekannt, oder wird er im Einzelfall den Verhältnissen nicht gerecht, wird der grundstückbezogene Verkehrswert nach der Lageklassenmethode berechnet. Die Lageklassenmethode basiert auf der Erkenntnis, dass der Landwert in einem bestimmten Verhältnis zum Gesamtneuwert von Bauten und Nebenkosten steht, wobei Lage, mögliche oder tatsächliche Nutzung und Qualität des Grundstückes berücksichtigt werden. Anhand der ermittelten Lageklassenzahl kann der zutreffende Prozentsatz der Landwerttabelle entnommen werden. Der so ermittelte Landwert gilt für die Fläche des massgebenden Landbedarfs. Der massgebende Landbedarf ist die nach den Bauvorschriften notwendige Grundstückfläche für ein bestimmtes Objekt. Ist die effektive Fläche kleiner als der massgebende Landbedarf, gilt der ermittelte Landwert für die effektive Fläche.
Baurechtszins Besteht ein selbständiges und dauerndes Baurecht, ist das Baurecht (Baurechtsbaute, Baurechtsnutzung) als überbautes Grundstück ohne Landwertanteil zu schätzen, da das baurechtsbelastete Grundstück dem Baurechtsgeber gehört und einen eigenen Katasterwert erhält.
1.8 Berechnung des Landwertes für Mehrflächen
Man unterscheidet Mehrflächen, die in den Realwert einzubeziehen sind und solche, die einen eigenen Katasterwert (separate Schätzeinheit) aufweisen.
In den Realwert einzubeziehende Mehrflächen (Mehrumschwung)
Es handelt sich hier um erweiterten Umschwung. Form und Grösse lassen keine weitere Überbauung zu. Solche Mehrflächen werden in der Regel zu dem für den massgebenden Landbedarf geltenden Quadratmeterpreis eingesetzt. Weicht der Wert von Teilflächen wesentlich vom Richtpreis ab, gelten differenzierte Ansätze. Nicht in den Realwert einzubeziehende Mehrflächen (Landreserve)
Es handelt sich hier um Grundstückteile, die im Prinzip abgetrennt und einer eigenen Nutzung zugeführt werden können, wie Landreserven, land- oder forstwirtschaftliche Teilflächen. Diese werden wie autonome Grundstücke bewertet und im Anschluss an die Schatzungsberechnung des überbauten Teils aufgeführt.
1.1.2007 -3-
IV / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Grundstückanteile mit Katasterwert Null Grundstückanteile wie Verkehrsflächen die mehreren Grundstücken dienen, Gewässer, unkultivierte Gebiete, werden mit Katasterwert Null bewertet. Allfällige Wertanteile sind im Wert der Hauptfläche einzurechnen
1.9 Miteigentumsanteile
Der Wert von unselbständigen Miteigentumsanteilen an gemeinschaftlichen Grundstücken (z.B. 1/6-Anteil an Spiel-/Besucherparkplatz) ist im Realwert anteilmässig aufzurechnen. Subjektiv dingliche Rechte (selbständige Rechte) werden separat bewertet und am Schluss dem Katasterwert zugerechnet.
1.10 Realwert
Der Realwert ist die Summe aus allen Zeit- und Landwerten, dem Wert von Rechten und Lasten und dem Wert der unselbständigen Miteigentumsanteile und Benützungsrechte.
-4- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 2
2. Ertragswert
Gemäss § 20 SchG entspricht der Ertragswert überbauter Grundstücke dem kapitalisierten jährlichen Rohertrag (Jahresmietwert). Spezielle Objektarten (öffentliche Objekte, Grossindustrie, Transportanlagen), bei denen der Ertrag nicht zuverlässig ermittelt werden kann, sind auf der Grundlage des Realwerts zu schätzen.
2.1 Jahresmietwert
Der Jahresmietwert entspricht den geschätzten, jährlichen Bruttoeinkünften des Gesamtgrundstückes. Als Bruttoeinkünfte gelten die nachhaltig erzielbaren jährlichen Einkünfte (Rohertrag/Bruttomietertrag ) ohne Abzug von Unterhalts- und Verwaltungskosten, Zinsen, Abschreibungen und Steuern. Die Mietnebenkosten für Heizung, Warmwasser, Lift, Hauswartung usw. dürfen im Rohertrag nicht enthalten sein.
Weichen vertraglich belegte Mieterträge erheblich vom Jahresmietwert ab, sind temporäre Mehr-/Minderwerte als Bereinigung beim Katasterwert auf-/abzurechnen.
Jahresmietwert Wohnen Die Bewertung von Wohnungen und anderen bewohnbaren Nebenräumen erfolgt nach der "Nettoflächenmethode". Diese Berechnung ist vorzunehmen, wenn keine Mieterträge bekannt oder die ausgewiesenen Mieterträge nicht ortsüblich sind. In Einzelfällen kann der Jahresmietwert pauschal bewertet werden.
Jahresmietwert Laden, Dienstleistungen, Gewerbe, Lager Die Bewertung von Laden-, Büro-, Gewerbe-, Lager- und anderen Flächen wird in der Regel aufgrund der vorhandenen Nettofläche vorgenommen. Diese Berechnung ist vorzunehmen, wenn keine Mieterträge bekannt oder die ausgewiesenen Mieterträge nicht ortsüblich sind. Garagen, Einstell- und Abstellplätze werden je Platz bewertet. In Einzelfällen kann der Jahresmietwert pauschal bewertet werden.
Jahresmietwert Reklamewände, Schaukästen, Mobilfunkantennen usw. Die Mietwerte für Plakatwände, Reklametafeln, Schaukästen, Mobilfunkantennen sind in die Ertragswertberechnung einzubeziehen.
Jahresmietwert Gastgewerbe (Objektart 22) In den Ertragswert eingeschlossen werden alle Einkünfte, die direkt aus dem Betrieb zu erzielen sind, insbesondere für: Abgabe von Speisen und Getränken, Logis, Warenverkauf.
1.1.2007 -1-
IV / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Vertraglich ausgewiesene Mietzinse sind auf Ortsüblichkeit zu prüfen. Zur Kontrolle dienen Vergleiche mit vermieteten Läden. Dabei ist die Verzinsung der im Gastgewerbe notwendigen höheren Kosten (Sanitär, Lüftung, Ausbau) mitzuberücksichtigen. In besonderen Fällen kann das Benotungssystem im Anhang (Kap. VI/5, Mietwert) als Hilfsmethode angewendet werden. Sind keine Mieterträge bekannt oder die ausgewiesenen Mieterträge nicht ortsüblich, so gelten für die Mietwertfestsetzung die Hilfswerte im Anhang (Kap. VI/5, Mietwert). Nicht direkt dem Betrieb dienende Anteile wie Läden, Büro, Wirtewohnung usw. sind nach der entsprechenden Objektart zu bewerten.
Jahresmietwert nicht im Bauwert enthaltener Anlagen Die Verzinsung (Mietwert) der im Realwert unter "nicht im Bauwert enthaltenen Anlagen" erfassten Werte (BKP 3, Mieterinvestitionen, Bestandteile/Zugehör) ist beim massgebenden Jahresmietwert mitzuberücksichtigen.
Baurechtszins Besteht ein selbständiges und dauerndes Baurecht, so ist der Baurechtszins vom Jahresmietwert abzurechnen.
2.2 Kapitalisierung
Kapitalisierung ist die Berechnung des Ertragswertes aus dem Jahresmietwert und dem zutreffenden Kapitalisierungssatz.
Kapitalisierungssatz Der Kapitalisierungssatz setzt sich zusammen aus Kapital- und Bewirtschaftungskosten. Der Zinssatz der Kapitalkosten entspricht dem Zinssatz für 1. Hypotheken (Althypothek LUKB). Bei Mietwertfestsetzungen anhand der Jahresnormmietwerte sind die diesen zu Grunde gelegten Zinssätze massgebend. Bei Objekten mit bevorzugter, zinsgünstiger Finanzierung (Subventionen, Sonderkonditionen, Genossenschaftsanteile, Stiftungen, usw.) sind die Besonderheiten entsprechend zu berücksichtigen (kleinerer Kapitalkostensatz, tieferer Ertragswertfaktor usw.). Bewirtschaftungskosten (Eigentümerlasten) sind Betriebs-, Unterhalts-, Verwaltungskosten, Risiko für Abschreibungen und Mietzinsausfälle. Die Zuschläge sind im Anhang (Kap. VI/6, Kapitalisierung) aufgelistet.
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 2
2.3 Ertragswertberechnung
Der Ertragswert entspricht dem kapitalisierten Jahresmietwert.
Formel: Ertragswert = Jahresmietwert x 100 Kapitalisierungssatz
1.1.2007 -3-
IV / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-4- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 2
3. Katasterwert
Der Katasterwert ist ein nach anerkannten Regeln der Schatzungstechnik unter Verwendung von pauschalen Wertansätzen ermittelter Verkehrswert. Er entspricht dem durchschnittlichen Wert, der nach den Erkenntnissen des Grundstückverkehrs Schatzungsgegenständen von ähnlicher Lage und Beschaffenheit während einer angemessenen Zeitspanne zukommt (§ 18 Abs. 1 SchG).
Die unter dem Einfluss ungewöhnlicher oder persönlicher Verhältnisse erzielten Preise (z.B. Kauf unter Verwandten, Liebhaber- oder ähnliche Ausnahmepreise) sind nicht zu berücksichtigen (§ 18 Abs. 2 SchG).
Der Katasterwert wird in der Regel aus Real- und Ertragswert ermittelt, darf jedoch nie tiefer sein als der Ertragswert.
Spezielle Objektarten (öffentliche Objekte, Grossindustrie, Transportanlagen, Anlagen für Freizeit und Sport), bei denen der Ertrag nicht zuverlässig ermittelt werden kann, sind auf der Grundlage des Realwerts zu schätzen. Die Kriterien des Katasterwert-Ansatzes sind im Anhang (Kap. VI/7, Katasterwert) aufgeführt.
3.1 Gewichtung Realwert
Der Realwert wird mit Eins gewichtet.
3.2 Gewichtung Ertragswert
Die Gewichtungszahl des Ertragswertes (Ertragswertfaktor) ist abhängig von Objektart, Marktlage und vom Verhältnis des Ertragswertes zum Realwert. Die Ertragswertfaktoren (EWF)sind im Anhang (Kap. VI/7, Katasterwert) aufgelistet.
Formel: Katasterwert = Realwert + (EWF x Ertragswert) (1 + EWF)
1.7.2008 -1-
IV / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.7.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 2
4. Bereinigungen
Sofort notwendige Investitionen wie Heizkesselersatz, Flachdachreparatur usw. sind nicht abzurechnen.
Sind grössere Aufwendungen für Sicherungen, Altlasten usw. anstehend, die nach Beseitigung der Mängel eine Revision der Katasterschatzung auslösen, werden die geschätzten Kosten am Schluss abgerechnet.
Weichen vertraglich belegte Mieterträge für längere Zeit erheblich vom Jahresmietwert ab, sind temporäre Mehr-/Minderwerte als Bereinigung beim Katasterwert auf-/abzurechnen.
1.1.2007 -1-
IV / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 2
5. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
Der Katasterwert solcher Grundstücke wird als separate Schätzeinheit erfasst. Die Wertanteile werden in der Schatzungsanzeige separat aufgelistet.
1.1.2007 -1-
IV / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 3
Einfamilienhaus (EFH), Objektart 10
1. Begriff
Das Einfamilienhaus enthält in der Regel nur eine Wohnung. Beträgt der Jahresmietwert einer zusätzlichen Wohnung (Einliegerwohnung) oder von Gewerbe-/Geschäftsraum weniger als 1/3 des Gesamtjahresmietwertes gilt das Objekt trotzdem als Einfamilienhaus. Ist der Anteil der zusätzlichen Einheiten jedoch grösser als 1/3 des Gesamtjahresmietwertes, ist das Grundstück nach der entsprechenden Objektart zu bewerten und der Objektartencode entsprechend zu ändern (12 Mehrfamilienhaus, 20 Geschäftshaus, 24 Gewerbebaute).
2. Realwert
Analog Basisobjekt
3. Ertragswert
3.1 Jahresmietwert
Als Jahresmietwert gilt der mittlere ortsübliche Mietzins, der für ein ähnliches Ob-jekt in ähnlicher Lage aufzubringen wäre. Der Jahresmietwert wird festgesetzt. Das Vorgehen (Mietwertfestsetzung, Objektartenzuschlag, Realwertzinskontrolle) ist im Anhang (Kap. VI/5, Mietwert) beschrieben.
3.2 Kapitalisierung
Analog Basisobjekt
3.3 Ertragswertberechnung
Analog Basisobjekt
1.1.2007 -1-
IV / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
4. Katasterwert
Analog Basisobjekt
5. Bereinigungen
Analog Basisobjekt
6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
Analog Basisobjekt
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 4
Stockwerkeigentum (StWE), Objektart 11, 14, 16 und 21
1. Begriff
Beim Stockwerkeigentum handelt es sich um rechtlich besonders ausgestaltetes Miteigentum (Art. 712 lit. a-t ZGB).
Die Miteigentumsanteile, d.h. die Anteile am Gesamtwert der Liegenschaft sind im Grundbuch als Wertquoten angegeben. Die Miteigentumsanteile beim StWE sind bestimmte, örtlich abgegrenzte und genau umschriebene Räume (Sonderrecht).
Beim StWE handelt es sich um ein Grundstück, welches selbständig veräussert, verpfändet und mit andern dinglichen Rechten belastet werden kann.
2. Bewertung
Kann ein massgebender Mietwert ermittelt werden, wird der Katasterwert analog dem Basisobjekt (Mischwertmethode) ermittelt. Kann der massgebende Mietwert nicht zuverlässig ermittelt werden und ist er von untergeordneter Bedeutung, so wird der Katasterwert ohne Einbezug des Ertrags-wertes ermittelt (Katasterwert in Prozenten des Realwertes).
3. Realwert
3.1 Realwert des Stammgrundstückes
Der Gesamtrealwert des Stammgrundstückes wird analog dem Basisobjekt ermittelt. Beim Gebäudeneuwert (BKP 2) und bei den Baunebenkosten (BKP 5) sind meist höhere Werte als beim Basisobjekt vorhanden (Schallschutz, Ausbaustandard, Stockwerkbegründung, Grundbuch usw.).
3.2 Realwert des StWE-Grundstückes
Grundsätzlich ist der Realwert des StWE-Grundstückes der aufgrund der Wertquote
1.1.2007 -1-
IV / 4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
vom Gesamtrealwert errechnete Betrag.
Bedeutung der Wertquote
Die im Begründungsakt festgesetzten Wertquoten sind für die Schatzungsbehörde verbindlich. Es ist möglich, dass die festgelegten Quoten zu falschen Realwerten führen, da keine gesetzlichen Bestimmungen die Berechnung der Wertquoten regeln. Wesentliche Wertdifferenzen können auf- respektive abgerechnet werden.
Nicht in der Wertquote enthaltene Anlagen und Bestandteile
Stockwerkeigentumsgrundstücke können beliebig umgestaltet werden. So geschaffene Mehr-/Minderwerte sind in den Wertquoten nicht berücksichtigt (zusätzliche Küchen- und Sanitäreinbauten, Cheminée, bessere Boden-, Wand- und Deckenbeläge, Laden- und Schaltereinrichtungen, Praxis- und Spezialeinbauten, usw.). Wesentliche Mehr-/Minderwerte sind im Realwert auf-/abzurechnen.
Wertminderung
Weicht das wirtschaftliche Alter eines StWE-Grundstückes stark vom wirtschaftlichen Alter des Stammgrundstückes ab (Renovation, vernachlässigter Unterhalt usw.), ist die Differenz zum Normalzustand auf- beziehungsweise abzurechnen.
4. Ertragswert
4.1 Jahresmietwert
Als Jahresmietwert gilt der mittlere ortsübliche Mietzins, der für ein ähnliches Objekt in ähnlicher Lage aufzubringen wäre. Der Jahresmietwert wird festgesetzt. Das Vorgehen (Mietwertfestsetzung, Objektartenzuschlag) ist im Anhang (Kap. VI/5, Mietwert) beschrieben.
4.2 Kapitalisierung
Analog Basisobjekt
4.3 Ertragswertberechnung
Analog Basisobjekt
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 4
5. Katasterwert
Analog Basisobjekt
6. Bereinigungen
Analog Basisobjekt
7. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
Analog Basisobjekt
1.1.2007 -3-
IV / 4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-4- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 5
Mehrfamilienhaus (MFH), Objektart 12
1. Begriff
Das Mehrfamilienhaus ist ein Gebäude mit mehreren Wohnungen. Beträgt der Jahresmietwert anderer Nutzungen (Geschäft/Gewerbe) mehr als 1/3 des Gesamtjahresmietwertes, ist das Grundstück nach der entsprechenden Objektart zu bewerten. Der Objektartencode ist zu ändern (20 Geschäftshaus, 24 Gewerbebaute).
2. Bewertung
In der Regel erfolgt die Bewertung analog dem Basisobjekt. Handelt es sich um Objekte mit bevorzugter, zinsgünstiger Finanzierung (Subventionen, Sonderkonditionen, Genossenschaftsanteile, Stiftungen, usw.) sind die Besonderheiten entsprechend zu berücksichtigen (kleinerer Kapitalkostensatz, tieferer Ertragswertfaktor, usw.).
3. Realwert
Analog Basisobjekt
4. Ertragswert
Analog Basisobjekt
5. Katasterwert
Analog Basisobjekt
1.1.2007 -1-
IV / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
6. Bereinigungen
Analog Basisobjekt
7. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
Analog Basisobjekt
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 6
Zweitobjekt, Objektart 13 und 14
1. Begriff
Das Zweitobjekt ist ein Objekt, das in der Regel als Wochenend- und/oder Ferienobjekt benützt wird. Es kann sowohl Einfamilien-, Mehrfamilienhaus oder Stockwerkeigentum sein und von der Eigentümerschaft genutzt, zeitweise oder dauernd an Dritte vermietet sein.
Merkmale des Zweitobjektes können ein einfacher technischer Standard (Küchenausstattung, fehlende Waschküche, bescheidene Sanitärräume, einfaches Heizsystem) sowie geringe Raumgrössen im Schlafbereich sein.
2. Realwert
Analog Basisobjekt (IV/2)
Als Besonderheiten sind zu beachten: Neuwerte: Infolge sehr kompakter Bauart und/oder erheblicher lagebedingter Bauerschwernisse können die Erstellungskosten unverhältnismässig hoch sein. Kubikmeterwerte in doppelter Höhe von "Normalobjekten" sind im Einzelfall möglich (erschwerte Materialanlieferung).
Wertminderung: Zufolge unterdurchschnittlicher Bauqualität, besonderer Lage und der Wechselnutzung kann die Lebensdauer kürzer sein als bei "Normalobjekten".
3. Ertragswert
Der Ertragswert ist stets miteinzubeziehen.
3.1 Jahresmietwert (JMVW)
Grundsätzlich ist die Marktmiete wie beim Einfamilienhaus oder beim Stockwerkeigentum zu ermitteln.
1.1.2007 -1-
IV / 6 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
3.2 Kapitalisierung
Analog Basisobjekt
Ertragswertberechnung
Analog Basisobjekt
4. Katasterwert
Analog Basisobjekt
5. Bereinigungen
Analog Basisobjekt
6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
Analog Basisobjekt
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 7
Wohn-/Geschäftshaus, Geschäftshaus, Objektart 20
1. Begriff
Das Wohn-/Geschäftshaus oder das Geschäftshaus ist ein Objekt mit vermieteten oder selbstgenutzten Wohnungen, Ladenlokalen, Büros, Ateliers, Praxen, usw. Beträgt der Jahresmietwert "Wohnen" mehr als 2/3 des Gesamtjahresmietwertes, ist das Grundstück als Mehrfamilienhaus zu bewerten (Objektart 12).
2. Realwert
Analog Basisobjekt
3. Ertragswert
Analog Basisobjekt
4. Katasterwert
Analog Basisobjekt
5. Bereinigungen
Analog Basisobjekt
6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
Analog Basisobjekt
1.1.2007 -1-
IV / 7 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 8
Gastgewerbe, Objektart 22
1. Begriff
Als gastgewerbliche Objekte gelten Betriebe, die öffentlich zugänglich sind und
Speisen und Getränke zum Genuss an Ort und Stelle anbieten,
Gäste beherbergen,
Unterhaltung, verbunden mit der Abgabe von Getränken bieten.
1.1 Nach gastgewerblichen Normen sind zu schätzen
Gasthof, Quartierrestaurant
Speiserestaurant
Tea Room und Café
Spezialitätenrestaurant
Schnellimbissrestaurant
Bergrestaurant
Pub, Bar, Nachtclub
Saalbetrieb
Beherbergungsbetriebe (Hotel, Motel, Garni-Hotel)
Als Merkmal dient die vom Kantonalen Amt für das Gastgewerbe ausgestellte Bewilligung gemäss § 6 Gastgewerbegesetz. Alle nach den gastgewerblichen Normen zu schätzenden Objekte weisen den Objektartencode 22 auf.
1.2 Nicht nach gastgewerblichen Normen zu schätzen
Alle Betriebe, die nicht eindeutig unter 1.1 einzuordnen sind werden nicht nach gastgewerblichen Normen geschätzt, insbesondere:
Vereins- und Klubwirtschaft
Kantine
Festwirtschaft
Berg- und Campingwirtschaft
Privatpension
Gelegenheitswirtschaft (Besenbeiz)
Jugendherberge
Verpflegungsstand (Take away)
Betriebs- und Schulkantine
Bauplatzkantine
1.1.2007 -1-
IV / 8 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Getränke- und Speiseautomat
Jugendlokal
Vermieten von Privatzimmern
Als Merkmal dienen die vom Kantonalen Amt für Gastgewerbe ausgestellten Bewilligungen oder Ausnahmen gemäss §§ 3 und 6 Gastgewerbegesetz.
Die nicht nach den gastgewerblichen Normen zu schätzenden Objekte dürfen nicht den Objektartencode 22 aufweisen.
Betriebseinheit
Zu einem Gastgewerbebetrieb gehören oft mehrere Grundstücke, die zusammen eine Betriebseinheit bilden. Daher sind Real- und Ertragswert der Nebengrundstücke dem Hauptgrundstück zuzurechnen.
Die Nebengrundstücke werden zwar in den Schatzungsakten aufgeführt, weisen aber als Wert die Zahl 0 auf sowie den Vermerk "Katasterwert in Grundstück Nr. ....... enthalten".
Umfang der Schatzung
Die Schatzung umfasst die Gesamtliegenschaft mit Rechten und Bestandteilen. Investitionen der Mieterschaft (Ausbau usw.) sind in die Bewertung einzurechnen.
2. Realwert
Analog Basisobjekt
3. Ertragswert
Analog Basisobjekt
4. Katasterwert
Analog Basisobjekt
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 8
5. Bereinigung
Analog Basisobjekt
6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
Analog Basisobjekt
1.1.2007 -3-
IV / 8 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-4- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 9
Anlage für Freizeit/Sport, Objektart 23
1. Begriff
Unter diese Kategorie fallen Grundstücke, die im weitesten Sinne der sportlichen Betätigung und/oder der Freizeitbeschäftigung (Hobby) dienen.
Anlagen für Freizeit und Sport:
Gebäude und Freianlagen für Sportausübung
Schiessanlagen
Badeanstalten
Camping
Vereinslokale, Jagdhütten
Bergwirtschaften, sofern nicht unter Gastgewerbebetriebe fallend
Jugendherbergen
Golfanlagen
2. Realwert
Analog Basisobjekt
3. Ertragswert
Ohne Einbezug des Ertragswertes
In der Regel wird kein Ertragswert ermittelt.
Mit Einbezug des Ertragswertes
Wird eine Anlage kommerziell betrieben und kann ein relevanter Mietwert festgesetzt werden, erfolgt die Bewertung analog Basisobjekt.
1.7.2008 -1-
IV / 9 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
4. Katasterwert
Analog Basisobjekt
5. Bereinigung
Analog Basisobjekt
6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
Analog Basisobjekt
-2- 1.7.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 10
Gewerbeobjekt, Objektart 24
1. Begriff
Das Gewerbeobjekt ist ein Gebäude, dessen Hauptnutzung vorwiegend in der Vermietung oder Eigennutzung von Gewerberäumen, Lagerflächen, Parkhaus, usw. besteht. Beträgt der Jahresmietwert der Wohnnutzung mehr als 2/3 des Gesamtjahresmietwertes, ist das Grundstück nach der entsprechenden Objektart zu bewerten. Der Objektartencode ist zu ändern (10 Einfamilienhaus, 12 Mehrfamilienhaus).
2. Realwert
Analog Basisobjekt
3. Ertragswert
Analog Basisobjekt
4. Katasterwert
Analog Basisobjekt
5. Bereinigungen
Analog Basisobjekt
6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
Analog Basisobjekt
1.1.2007 -1-
IV / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 11
Industrie und Grossgewerbe, Objektart 25
1. Begriff
Grossgewerbe und Industrieobjekte sind Anlagen, die der Produktion, Verarbeitung oder Lagerung dienen.
Beträgt der Jahresmietwert der Wohnnutzung mehr als 2/3 des Gesamtjahresmietwertes, ist das Grundstück nach der entsprechenden Objektart zu bewerten. Der Objektartencode ist zu ändern (12 Mehrfamilienhaus).
In der Schatzung enthalten sind die Betriebsgebäude und Anlagen (Werk-, Lager-, Umschlag-, Parkplätze usw.) mit der zugehörigen Infrastruktur (Hygiene, Klima, Ver- und Entsorgung, Lager und Verwaltung), Nebenkosten.
Nicht zu schätzen sind die Produktionsanlagen und die zugehörigen Aggregate sowie die beweglichen Teile der Transportanlagen für die Produktion innerhalb und ausserhalb der Gebäude.
Kann ein Jahresmietwert ermittelt werden, sind auch grössere Industrie- und Gewerbeanlagen nach der Mischwertmethode analog Gewerbeobjekte (Objektartencode 24) zu bewerten.
2. Realwert
Analog Basisobjekt
3. Ertragswert
Analog Basisobjekt
4. Katasterwert
Analog Basisobjekt
1.1.2007 -1-
IV / 11 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
5. Bereinigungen
Analog Basisobjekt
6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
Analog Basisobjekt
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 12
Transportanlage, Objektart 24
1. Begriff
Transportanlagen sind privat- und öffentlichrechtlich betriebene feste Anlagen zur Beförderung von Menschen, Tieren und Waren.
Öffentlichrechtliche Transportanlagen sind nur dann zu schätzen, wenn sie besteuert werden. Andernfalls erfolgt die Schatzung gemäss § 7 Absatz 2b SchG auf Antrag und unter Kostenfolge.
Transportanlagen sind insbesondere:
Schienen-Bahnanlagen, beruhend auf Adhäsions-, Zahnstangen- und Seilzugsprinzip
Luftseilbahnen mit Trag- und Zugseilprinzip
Sesselbahnen
Skilifte
Senkrecht- und Schräglifte
2. Realwert
Der Realwert beinhaltet folgende Komponenten:
Betriebsgebäude
Masten samt Tragseilen/Fahrleitungen
Schienenanlagen samt Unterbau
Sicherungs- und Signalanlagen
Brücken und Tunnels
Bodenwert von Betriebs- und Streckenareal
Barwert von Rechten für den Betrieb der Anlage
Neuwert der Bauten
Analog Basisobjekt
3. Ertragswert
In der Regel ist kein Ertragswert zu ermitteln.
1.1.2007 -1-
IV / 12 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
4. Katasterwert
Analog Basisobjekt
5. Bereinigungen
Analog Basisobjekt
6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
Analog Basisobjekt
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 13
Ver- und Entsorgungsanlage, Objektart 34
1. Begriff
Ver- und Entsorgungsanlagen sind privat- und öffentlichrechtlich betriebene Infrastrukturanlagen.
Öffentlichrechtliche Ver- und Entsorgungsanlagen sind nur dann zu schätzen, wenn sie besteuert werden. Andernfalls erfolgt die Schatzung gemäss § 7 Absatz 2b SchG auf Antrag und unter Kostenfolge.
Ver- und Entsorgungsanlagen sind insbesondere:
Wasserversorgung (Fassung, Aufbereitung, Transport/Verteilung)
Stromversorgung (Erzeugung, Aufbereitung, Transport/Verteilung)
Gasversorgung (Fassung/Erzeugung, Aufbereitung, Transport/ Verteilung)
Informationsnetz (Telefon, Kabelantenne UKW/TV)
Fernheizanlage
Abwasserreinigungsanlage
Kehricht- und Klärschlammverbrennungsanlage
Wiederaufbereitungs- und Ausschlacht-Anlagen
2. Realwert
Analog Basisobjekt
Nicht im Bauwert enthaltene Anlagen
Analog Basisobjekt
Es sind insbesondere Leitungsnetze, Masten, Regleranlagen, usw. zu erfassen. Befinden sich solche auf fremdem Boden, sind sie in die Schatzung des Werkes, denen sie zugehören, einzubeziehen.
Landwert
Analog Basisobjekt Landrichtwerte sind im Anhang (Kap. VI/4, Landwert) aufgeführt.
1.1.2007 -1-
IV / 13 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
3. Ertragswert
Es ist kein Ertragswert zu ermitteln.
4. Katasterwert
Bei Ver- und Entsorgungsanlagen wird der Katasterwert in der Regel nicht aus Real- und Ertragswert, sondern auf der Basis des Realwertes ermittelt, wobei Standort, Zweckmässigkeit, Infrastruktur, Auslastung und andere Verwendbarkeit angemessen zu berücksichtigen sind.
5. Bereinigungen
Analog Basisobjekt
6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
Analog Basisobjekt
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 14
Öffentliches Objekt, Objektart 30 - 33
1. Begriff
Zu dieser Kategorie gehören Grundstücke, welche öffentlichen bzw. kirchlichen Zwecken dienen. Nach § 70 des Steuergesetzes (StG) sind von der Steuerpflicht und somit auch von der Katasterschatzung befreit:
der Bund und seine Anstalten nach Massgabe des Bundesrechts
der Kanton und seine Anstalten mit Ausnahme ihrer gewerblichen und industriellen Nutzung
die Einwohner- und Bürgergemeinden sowie die Gemeindeverbände des Kantons Luzern mit Ausnahme ihrer gewerblichen und industriellen Betriebe
Folgende Objekte der Gemeinwesen sind nur auf Antrag und gegen Gebühr zu schätzen:
Abfallentsorgung
Abwasserreinigung
Alters- und Pflegeheime
Baulanderschliessung und -verkauf, sofern damit nicht eigentlich eine auf Gewinnerzielung ausgerichtete Handelstätigkeit verfolgt wird
Baurechtsland, sofern nicht unter § 70 Abs. 2 und 3 StG fallend
Bibliotheken
Feuerwehrwesen
Gebäudeversicherung
Militär- und Zivilschutzanlagen
Parkhäuser
Parkplätze, die nach Gebührenprinzip bewirtschaftet werden
Schiessanlagen
Schulen
Spitäler
Sportanlagen
Verwaltungsgebäude des Kantons und der Gemeinden
Wasserversorgungen
Werkhöfe
Wohn-/Geschäftshäuser, sofern nicht unter § 70 Abs. 2 und 3 StG fallend
Unter den Begriff der gewerblichen und industriellen Betriebe im Sinn von § 70 Absätze 2 und 3 StG fallen grundsätzlich alle wirtschaftlichen Unternehmen, die Güter herstellen (Produkte, Energie), Bodenschätze ausbeuten, Handel treiben oder Dienstleistungen an Dritte erbringen.
1.1.2007 -1-
IV / 14 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Folgende Objekte der Gemeinwesen sind von Amtes wegen zu schätzen:
Baurechtsland, sofern gemäss § 70 Abs. 2 und 3 StG zu Betrieb gehörend
Elektrizitätswerke
Gaswerke
Kieswerke
Landwirtschaftsbetriebe
Restaurationsbetriebe, die auf eigene Rechnung betrieben werden (Ausnahmen: Kantinen für das Personal, Pachtbetriebe)
Wohn-/Geschäftshäuser, sofern gemäss § 70 Abs. 2 und 3 StG zu Betrieb gehörend
Objekte der Kirchgemeinden und juristischen Personen, die kirchliche Zwecke verfolgen, sind nur auf Antrag und gegen Gebühr zu schätzen: -Soweit das Vermögen und Einkommen kirchlichen Zwecken dient.
2. Realwert
Analog Basisobjekt
3. Ertragswert
Ohne Einbezug des Ertragswertes
In der Regel wird kein Ertragswert ermittelt.
Mit Einbezug des Ertragswertes
Ist eine kommerzielle Nutzung möglich, so erfolgt die Bewertung analog entsprechendem Objekt.
4. Katasterwert
Analog Basisobjekt
5. Bereinigungen
Analog Basisobjekt
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 14
6. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
Analog Basisobjekt
1.1.2007 -3-
IV / 14 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-4- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 15
Baurecht (Baurechtsbaute, Baurechtsnutzung)
1. Begriff
Das selbständige und dauernde Baurecht (Baurechtsnehmende) gemäss Art. 779 ZGB beinhaltet das Recht, für 30 – 100 Jahre Grundstücke von Dritten (Baurechtsgebende) zu nutzen, darauf Bauten und Anlagen zu errichten oder solche beizubehalten.
Im Einzelfall wird eine Baute, die aufgrund einer Dienstbarkeit oder anderen baurechtsähnlichen Verhältnissen auf fremdem Boden besteht, ebenfalls als Baurechtsbaute geschätzt.
2. Schatzungsgrundsatz
Das Baurecht (Baurechtsbaute, Baurechtsnutzung) ist als überbautes Grundstück ohne Landwertanteil zu schätzen, da das baurechtsbelastete Grundstück einen eigenen Katasterwert erhält.
3. Realwert
Grundsätzlich Bewertung analog entsprechendem Objekt. Im Realwert ist kein Landwert einzurechnen.
Fliesst ein stark reduzierter oder kein Baurechtszins (z.B. Einmalabgeltung), so ist der Wert der Differenz zu einem üblichen Baurechtszins als Wert des Rechtes im Realwert aufzurechnen. Bei einem massiv zu hohen Baurechtszins ist im Realwert ein negativer Wert zu berücksichtigen.
1.1.2009 -1-
IV / 15 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
4. Ertragswert
Grundsätzlich Bewertung analog entsprechendem Objekt mit folgenden Abweichungen:
Jahresmietwert
Ist der Katasterwert unter Einbezug des Ertragswertes zu ermitteln, muss der grundbuchlich geregelte Baurechtszins vom Jahresmietwert abgezogen werden. Ist der Baurechtszins Null (z.B. bei Einmalabgeltung), so erfolgt keine Reduktion beim Jahresmietwert. Das Baurecht hat, da bis zum Ablauf kein Baurechtszins mehr bezahlt werden muss, einen höheren Wert. Der Wert des Rechtes ist im Realwert aufzurechnen.
5. Katasterwert
Bewertung analog entsprechendem Objekt
6. Bereinigungen
Analog Basisobjekt
7. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
Analog Basisobjekt
-2- 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG IV / 16
Unvollendetes Objekt
1. Begriff
Unvollendete Objekte sind Baukörper und Anlagen, die am Schatzungsstichtag noch nicht oder noch nicht zur Hauptsache nutzbar sind. Auf der Schatzungsanzeige ist die Ergänzung „unvollendetes Objekt“ aufzuführen. Der Stand reicht vom unvollendeten Rohbau bis zum teilweise nutzbaren Objekt, insbesondere:
Abbruchobjekt (Neubauruine)
Objekt mit verwendbaren Bauteilen, ev. teilweise nutzbar
zur Hauptsache nutzbares Objekt
2. Bewertung
Die Bewertung basiert in der Regel auf dem Realwert (§ 6 Abs. 2 SchV).
2.1 Abbruchobjekt
Analog nichtüberbaute Grundstücke, wobei Abbruchkosten und/oder wiederverwendbare Erschliessungs- oder Umgebungsbestandteile zu berücksichtigen sind (BKP 4 und 5).
2.2 Objekt mit verwendbaren Bauteilen, ev. teilweise nutzbar
Realwert wie Basisobjekt unter Berücksichtigung der fehlenden Fertigstellung, des Minderwertes für eingetretene Schäden und der Kosten für allfällige Umdispositionen. Der Katasterwert beträgt 75 % des Realwertes.
2.3 Stockwerkeigentum
Bei Stockwerkeigentum wird im Stammgrundstück in der Regel der Endausbau berücksichtigt. Beim noch nicht voll ausgebauten Stockwerkeigentum werden im Realwert die Fertigstellungskosten abgezogen. Der Katasterwert beträgt 75 % des Realwertes.
1.1.2007 -1-
IV / 16 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
2.4 Teilweise genutztes Objekt
Wird ein „unvollendetes Objekt“ auf längere Zeit vermietet oder längere Zeit selbst genutzt, erfolgt die Bewertung analog den Normen der entsprechenden Objektart,
3. Bereinigungen
Analog Basisobjekt
4. Subjektiv dingliche Rechte an Grundstücken
Analog Basisobjekt
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG
Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke
1.1.2010 -1-
Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2010
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG V
Inhaltsverzeichnis Land- und forstwirtsch. Grundstücke
1. Allgemeines
2. Abgrenzung Landwirtschaft / Nichtlandwirtschaft
3. Schatzungen gemäss Anleitung für die Schätzung des
landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 26. November 2003
4. Forstwirtschaft (nichtlandw. Grundstücke mit Waldanteil)
1.1.2007 -1-
V Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Sachregister
Sachregister
A
Abgrenzung Landwirtschaft / Nichtlandwirtschaft , V / 2
B
bäuerliches Bodenrecht, V / 1
E
Ertragswertschatzung, V / 1
F
Forstwirtschaft, V/4
G
Grundstück, landwirtschaftliches, V
L
Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke, V landwirtschaftliche Schatzung, V / 1 ; V / 2 landwirtschaftlicher Ertragswert, V / 3
N
Nebenbetriebe, V / 2
P
produzierender Gartenbau, V / 2
R
Rechtliche Grundlagen, V / 1
-1-
Sachregister Luzerner Steuerbuch
S
Schatzung gemäss Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 26. November 2003, V / 3 SchG, V / 2 Selbstbewirtschaftung, V / 2
U
Umfang der Schatzung, V / 3
V
Verkehrslage Wohnhaus, V / 3
W
Wald, V/4 Waldschatzung, V/4
-2-
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG V/1
Allgemeines
1. Grundsatz
Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke sowie Betriebe des produzierenden Gartenbaus werden aufgrund der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zum Ertragswert geschätzt.
2. Rechtliche Grundlagen
Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht vom 4. Oktober 1991 (BGBB).
Verordnung über das bäuerliche Bodenrecht vom 4. Oktober 1993 (VBB).
Anhang I zur VBB, Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 26. November 2003.
§§ 15 und 16 SchG
§ 10 SchV
3. Anwendungsbereich
3.1 Bundesrecht
Art. 11 und 17 BGBB Anrechnung landwirtschaftlicher Gewerbe in der Erbteilung zum Ertragswert.
Art. 21 BGBB Anrechnung landwirtschaftlicher Grundstücke in der Erbteilung zum zweifachen Ertragswert.
Art. 42 und 44 BGBB Vorkaufsrecht der Verwandten an landwirtschaftlichen Gewerben zum Ertragswert und an landwirtschaftlichen Grundstücken zum doppelten Ertragswert.
Art. 73 BGBB Belastungsgrenze, 135 % des landwirtschaftlichen Ertragswertes plus Ertragswert der nichtlandwirtschaftlichen Teile.
Art. 37 und 38 LPG Angemessene Verzinsung des Ertragswertes im Pachtzins.
Art. 3 Abs. 1 b IBG Investitionskredite für Darlehen, die den Ertragswert übersteigen.
1.7.2007 -1-
V/1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
3.2 Kantonales Recht
Bewertung landwirtschaftlicher Gewerbe und Grundstücke zum Ertragswert für die
Steuern gemäss §§ 15 und 16 SchG
Gemäss § 9 der Perimeterverordnung (SRL Nr. 732) kann der Ertragswert als
Katasterwert für die Festsetzung von Perimeterbeiträgen mitberücksichtigt werden.
-2- 1.7.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG V/2
Abgrenzung Landwirtschaft (L) / Nichtlandwirtschaft (NL)
1. Grundsatz für die Zuordnung und Bewertung
Die Zuordnung, ob ein Schatzungsgegenstand nach landwirtschaftlichen oder nichtlandwirtschaftlichen Normen zu schätzen ist, richtet sich im Grundsatz nach § 14 SchG.
§ 14 SchG 1 Als landwirtschaftlich im Sinne dieses Gesetzes gilt ein Grundstück, wenn sein Erwerbspreis oder Anrechnungswert bei der letzten Handänderung durch die landwirtschaftliche Bewirtschaftung bestimmt wurde und wenn es landwirtschaftlich genutzt wird. 2 Wird die landwirtschaftliche Nutzung weniger als sechs Jahre unterbrochen, gilt das Grundstück weiterhin als landwirtschaftlich gemäss Absatz 1.
Landwirtschaftliche Grundstücke, welche dem Geltungsbereich des Bundesgesetzes über das bäuerliche Bodenrecht (BGBB) unterstellt sind, erhalten eine Schatzung gemäss Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 26. November 2003.
Nach der Zuordnung zu landwirtschaftlichen oder nichtlandwirtschaftlichen Schatzungsobjekten gelten für die Wertermittlung die entsprechenden Schatzungsnormen und Weisungen.
2. Abgrenzungsfragen
2.1 Zuständigkeit
Gestützt auf den Aufgabenbereich und die gesetzlichen Grundlagen hat die für die Landwirtschaft zuständige Schatzungsbehörde in sämtlichen Abgrenzungsfragen zu entscheiden.
1.1.2010 -1-
V/2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
2.2 Bewertung von landwirtschaftlichen Teilflächen durch die
Schatzungsbehörde für nichtlandwirtschaftliche Grundstücke
Die Bewertung von landwirtschaftlichen Flächen als Teil eines überwiegend nichtlandwirtschaftlichen Grundstückes ist bis zu einem Ausmass von ca. 10'000 m2 durch die Schatzungsbehörde für nichtlandwirtschaftliche Grundstücke direkt vorzunehmen.
Massgebende Ertragswertansätze (Stand Februar 2004):
gute Qualität Fr./m2 -.45 mittlere Qualität Fr./m2 -.30 Streuland Fr./m2 -.15 In diesen Fällen ist unbedingt der Objektartencode 45 einzusetzen. Landwirtschaftlich genutzte Flächen ab ca. 10'000 m2 sind zur Beurteilung der Sachbearbeitung Landwirtschaft zuzustellen.
-2- 1.1.2010
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG V/3
Schatzungen gemäss Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 26. November 2003
1. Umfang der Schatzungen
Die Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 26. November 2003 hat gegenüber der alten Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 25. Oktober 1995 einige grundlegende Änderungen erfahren. Bei Revisionsschatzungen nach der Anleitung vom 26. November 2003 kann deshalb nicht ohne weiteres auf eine Schatzung nach der Anleitung vom 25. Oktober 1995 abgestellt werden. Dies gilt insbesondere, falls es sich bei dem zu schätzenden Objekt um ein Gebäude handelt, welches mit der Jauchegrube in Zusammenhang steht (Wohnhaus / Ökonomiegebäude). In diesen Fällen wird in der Regel eine Neuaufnahme gemacht (§ 4 Abs. 3 SchV)
2. Verkehrslage Wohnhaus
Im Kapitel 4.5 der Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 26. November 2003 wird unter Punkt K die Verkehrslage des Wohnhauses bewertet. Dies geschieht aufgrund der Lage und der Grösse der Ortschaft, in welcher sich das Wohnhaus befindet. Dabei sind folgende Punktzahlen zu verwenden:
Verkehrslage Wohnhausbewertung gemäss Anleitung für die Schätzung des landwirtschaftlichen Ertragswertes vom 26. November 2003
1.1.2007 -1-
V/3 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Gemeinde | Punkte | Gemeinde | Punkte | Gemeinde | Punkte |
Adligenswil | 47 | Hasle | 35 | Reiden | 40 |
Aesch | 30 | Hergiswil | 30 | Retschwil | 35 |
Alberswil | 36 | Herlisberg | 35 | Richental | 40 |
Altbüron | 30 | Hildisrieden | 39 | Rickenbach | 39 |
Altishofen | 35 | Hitzkirch | 35 | Roggliswil | 30 |
Altwis | 30 | Hochdorf | 42 | Römerswil | 35 |
Ballwil | 39 | Hohenrain | 35 | Romoos | 25 |
Beromünster | 39 | Honau | 39 | Root | 39 |
Buchrain | 47 | Horw | 47 | Rothenburg | 47 |
Buchs | 36 | Inwil | 39 | Ruswil | 40 |
Büron | 39 | Knutwil | 39 | Sempach | 42 |
Buttisholz | 36 | Kottwil | 39 | Sulz | 35 |
Dagmersellen | 39 | Kriens | 47 | Sursee | 45 |
Dierikon | 47 | Kulmerau | 39 | Schenkon | 43 |
Doppleschwand | 30 | Langnau | 40 | Schlierbach | 36 |
Ebersecken | 30 | Lieli | 35 | Schongau | 30 |
Ebikon | 47 | Littau | 47 | Schötz | 39 |
Egolzwil | 36 | Luthern | 30 | Schüpfheim | 35 |
Eich | 39 | Luzern | 47 | Schwarzenbach | 39 |
Emmen | 47 | Malters | 42 | Schwarzenberg | 30 |
Entlebuch | 35 | Marbach | 25 | Triengen | 39 |
Ermensee | 35 | Mauensee | 39 | Udligenswil | 39 |
Eschenbach | 42 | Meggen | 47 | Uffikon | 36 |
Escholzmatt | 31 | Meierskappel | 39 | Ufhusen | 30 |
Ettiswil | 36 | Menznau | 39 | Vitznau | 30 |
Fischbach | 30 | Mosen | 30 | Wauwil | 36 |
Flühli | 24 | Müswangen | 35 | Weggis | 35 |
Gelfingen | 35 | Nebikon | 35 | Werthenstein | 35 |
Gettnau | 36 | Neudorf | 36 | Wikon | 42 |
Geuensee | 43 | Neuenkirch | 42 | Wilihof | 39 |
Gisikon | 39 | Nottwil | 42 | Willisau-Land | 40 |
Greppen | 35 | Oberkirch | 45 | Willisau-Stadt | 40 |
Grossdietwil | 30 | Ohmstal | 30 | Winikon | 36 |
Grosswangen | 36 | Pfaffnau | 30 | Wolhusen | 40 |
Gunzwil | 39 | Pfeffikon | 39 | Zell | 36 |
Hämikon | 35 | Rain | 39 |
-2- | 1.1.2007 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG V/4
Forstwirtschaft (nichtlandwirtschaftliche Grundstücke mit Waldanteil)
1. Schatzungstechnische Zuordnung
Bei Waldschatzungen ist grundsätzlich zu unterscheiden zwischen Waldflächen, die durch einen amtlichen Feststellungsentscheid (zuständig Volkswirtschaftsdepartement) der Forstgesetzgebung unterstehen und Flächen mit Waldbäumen und/oder Waldsträuchern/Hecken ohne einen amtlichen Waldfeststellungsentscheid.
1.1 Flächen mit amtlichem Feststellungsentscheid
Solche Waldflächen sind in der Regel im Schatzungsprotokoll als Wald mit Flächenangabe aufgeführt. Sofern diese mit Objektartencode 50 - 53 gekennzeichnet sind, darf angenommen werden, dass die vorliegenden Schatzungswerte im Rahmen der generellen Neuschatzung gemäss Regierungsratsbeschluss vom 21. November 1986 neu ermittelt und mit Beschluss des Finanzdepartementes vom 25. April 1997 bzw. 21. Juni 1999 angepass wurden.
In diesen Fällen können die Schatzungswerte und Flächen unverändert belassen werden. Waldflächen, die schon bisher im Schatzungsprotokoll aufgeführt wurden, jedoch nicht mit einer 50er Codierung gekennzeichnet und grösser als 800 m2 sind, müssen zur Neuschatzung mit dem offiziellen Waldformular an die Schatzungsbehörde Landwirtschaft weitergeleitet werden.
Für die Bewertung der Kleinflächen (bis ca. 800 m2) gelten die Ansätze und Weisungen gemäss 1.3
1.2 Flächen mit Waldbäumen und/oder Waldsträuchern ohne
amtlichen Feststellungsentscheid
Vorerst ist das Flächenmass zu ermitteln und der Objektartencode 54 einzusetzen. Die Schatzungsakten sind zur Bearbeitung an die Schatzungsbehörde Landwirtschaft weiterzuleiten (grünes Meldeformular benützen).
1.1.2007 -1-
V/4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
1.3 Schatzungswerte für Wald
Anwendungsbereich: Kleinflächen bis 800 m2 mit amtlichem Feststellungsentscheid
Art des Waldes Fr./m2 (Stand Januar 2001) (Abstufung je nach Alter/Dichte/Qualität) a) geschlossene Bestockung mit Bäumen -.80 bis -.60 oder nur geringem Anteil Laubbäumen b) lockere Bestockung mit Nadelbäumen -.60 bis -.60 oder nur geringem Anteil Laubbäumen c) geringe Bestockung mit Nadelbäumen -.40 bis -.60 oder nur geringem Anteil Laubbäumen d) Bestockung mit Laubbäumen oder nur -.40 bis -.60 geringem Anteil Nadelbäumen e) Hecken, Sträucher -.10 bis -.40
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG
Anhang / Tabellen
1.1.2012 -1-
Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI
Inhaltsverzeichnis Anhang / Tabellen
1. Neuwert der Bauten
2. Umgebung und Baunebenkosten
3. Wertminderung
4. Landwert
5. Mietwert
6. Kapitalisierung
7. Katasterwert
8. Ergänzende Weisungen
9. Listen / Verzeichnisse
10. Steuerrecht
11. Immobilienbewertung / Bewerter/innen
12. Diverses
1.1.2011 -1-
VI Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2011
Luzerner Steuerbuch Sachregister
Sachregister
A
Abbruchkosten, VI / 4 Abkürzungen im Schatzungsprotokoll, VI / 9 Adressen Bewerter LW, VI / 11 Adressen Bewerter/innen NL, VI / 11 Adressen kantonale Expert/innen, VI / 11 Altersentwertung, VI / 3 Altersentwertungsabzug, VI / 3 Altersentwertungstabelle, VI / 3 Anlage- und Unterhaltskosten, Abgrenzung, VI / 1 Anschlusskosten, VI / 2
B
Baunebenkosten, VI / 2 Bauten, VI / 1 Bautypen, VI / 1 Beispiele m3-Werte von Bautypen, VI / 1 Bewerter von speziellen Objekten, VI / 11 Bewerter/innen für nichtlandwirtschaftliche Grundstücke, VI / 11 Bewerter/innenzuteilung nach Gemeinden NL, VI / 11 Bewerterzuteilung nach Gemeinden LW, VI / 11 Bewirtschaftungskosten, VI / 6 Bodenbewertung, VI / 4
D
Durchschnittsmietwert, VI / 5 Durchschnittszinssatz, VI / 6
E
Eigentümer-Codes, VI / 9 Entwertung, VI / 3 Ergänzende Weisungen, VI / 8 Erschliessungskosten, VI / 2 Ertragswertfaktor, VI / 7
-1-
Sachregister Luzerner Steuerbuch
G
Gebäudekosten, VI / 1 Gebäudeneuwert, VI / 1 Gebäudeversicherung, VI / 1 Gemeindekanzleien, Verzeichnis, VI / 11 Gemeindesachverständige, Verzeichnis, VI / 11 Golfanlagen, VI / 2 Grossgewerbe und Industrie, VI / 1 Grundbuchämter, VI / 11
H
Hauptgruppen-Methode, VI / 3 Hilfswerte, VI / 2 Hofraum, Bewertung, VI / 4
I
Immobilienbewertung, VI / 11 Index Gebäudeversicherung, VI / 1 Industriegeleise, VI / 2
J
Jahresmietwert, VI / 5
K
Kapitalisierung, VI / 6 Kapitalisierungssatz, VI / 6 Kapitalisierungszuschlag, VI / 6 Kapitalkosten, VI / 6 Katasterwert mit Einbezug des Ertragswerts, VI / 7 Katasterwert ohne Einbezug des Ertragswerts, VI / 7
L
Landesindex der Konsumentenpreise, Totalindex, VI / 9 Landwert, VI / 4 Lebensalter, VI / 3 Lebensdauer von Baumaterialien, Apparaten und Installationen, VI / 3 Liegenschaftsunterhalt, Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen, VI / 1
M
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Luzerner Steuerbuch Sachregister
Mietwert, VI / 5 Mietwertverordnung, VI / 10 Mietzinserhöhung/-senkung aufgrund von Hypothekarzinsveränderungen, VI / 5 Mietzinsindex Wohnen, VI / 5 Miteigentumsgrundstücke, VI / 8 mittleres wirtschaftliches Alter, VI / 3
N
Nebenkosten, VI / 2 Netzkostenbeitrag, VI / 2 Neubauwert, VI / 1 Neuschatzung zusammengesetzter Schatzungsgegenstände, VI / 8 Neuwert, VI / 1 nichtlandwirtschaftliche Grundstücke: Bewerter/innenzuteilung, VI / 11 Nichtüberbaute NL-Grundstücke, VI / 8 Normmietwert, VI / 5
O
Objektarten-Codes, VI / 9
P
Promilleanteil an den Gebäudekosten BKP 2, VI / 1 Prozent Methode, VI / 3
R
Referenzzinssatz, VI / 6 Richtwerte für die Bestimmung des Neubauwertes (2004), VI / 1
S
Sauna, VI / 5 Schwimmbad, VI / 1 ; VI / 5 Sportplätze, VI / 2 Steuereinheiten, VI/10 Steuerrecht im Schatzungswesen, VI / 10
T
Tankstellen, VI / 1 Technische Altersentwertung, VI / 3
U
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Sachregister Luzerner Steuerbuch
Überbauungen, VI / 8 Übriges Gemeindegebiet, VI / 8 Umgebung, VI / 2
V
Verzeichnis Gemeindekanzleien, VI / 11 Verzeichnis Gemeindesachverständige, VI / 11 Verzeichnis Grundbuchämter, VI / 11 Verzeichnis Immobilienbewertung, VI / 11
W
WEG / KWE Bauten, VI / 8 Weisung für die Neuschatzung, VI / 8 Wertminderung, VI / 3 wirtschaftliches Alter, VI / 3 Wohnbaukostenindex, VI / 1 Wohnbauten, VI / 1
Z
Zinssätze der Luzerner Kantonalbank, VI / 6 zusammengesetze Schatzungsgegenstände, VI / 8 Zuschläge zu den Kapitalkosten, VI / 6
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Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 1 |
1. Wohnbaukostenindex
Zürcher Baukosten-Index | |||
Index 1939 = 100 | |||
2010 1042,6 | 1.10.1989 | 802,4 | |
1.04.2009 1030,7 | 1.04.1989 | 790,1 | |
1.04.2008 1026,8 | 1.10.1988 | 756,7 | |
1.04.2007 987,4 | 1.04.1988 | 750,3 | |
1.04.2006 944,5 | 1.10.1987 | 723,4 | |
1.04.2005 929,5 | 1.04.1987 | 718,9 | |
1.04.2004 907,6 | 1.10.1986 | 708,4 | |
1.04.2003 899,2 | 1.04.1986 | 705,2 | |
1.04.2002 928,4 | 1.10.1985 | 685,0 | |
1.04.2001 929,3 | 1.04.1985 | 684,8 | |
1.04.2000 887,1 | 1.10.1984 | 670,2 | |
1.04.1999 854,4 | 1.04.1984 | 670,3 | |
1.10.1998 842,9 | 1.10.1983 | 667,4 | |
1.04.1998 843,8 | 1.04.1983 | 670,2 | |
1.10.1997 845,0 | 1.10.1982 | 689,4 | |
1.04.1997 847,4 | 1.04.1982 | 698,4 | |
1.10.1996 857,2 | 1.10.1981 | 667,9 | |
1.04.1996 861,1 | 1.04.1981 | 654,1 | |
1.10.1995 865,2 | 1.10.1980 | 610,6 | |
1.04.1995 874,2 | 1.04.1980 | 600,0 | |
1.10.1994 856,4 | 1.10.1979 | 560,6 | |
1.04.1994 853,1 | 1.04.1979 | 549,2 | |
1.10.1993 856,0 | 1.10.1978 | 533,1 | |
1.04.1993 863,8 | 1.04.1978 | 531,3 | |
1.10.1992 874,2 | 1.10.1977 | 524,3 | |
1.04.1992 905,2 | 1.04.1977 | 515,1 | |
1.10.1991 903,0 | 1.10.1976 | 505,4 | |
1.04.1991 911,2 | 1.04.1976 | 500,4 | |
1.10.1990 866,5 | 1.10.1975 | 517,0 | |
1.04.1990 858,5 | 1.04.1975 | 535,5 |
(Quelle: www.gvz.ch)
1.1.2011 | -1- |
VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2011
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 1 |
2. Definition Indexhaus Gebäudeversicherung
Das Indexobjekt repräsentiert in seiner Grösse ein 8-Familienhaus. Es handelt sich | ||
um ein Objekt an der Rosenberghalde 5, in Luzern. | ||
Bauzeit April 1981 bis Februar 1982 (10 Monate)
Raumprogramm UG | Einstellhalle für 8 Personenwagen Eingangshalle Wasch- und Tröckneraum Keller Schutzraum Heiz-/Tankraum Veloraum | |
EG | 2 x 4½-Zimmerwohnungen (je 105.3 1 x 2½-Zimmerwohnung m2NWF) (48.1 m2 NWF) | |
1.OG | do. EG | |
2.OG | 1 x 5½-Zimmerwohnung (151.8 m2 NWF) 1 x 4½-Zimmerwohnung (105.3 m2 NWF) | |
DG | Estrich unterteilt (nicht (144.0 m2) ausgebaut) | |
Standard Der Standard der Wohnungsgrundrisse und der Ausbau sind als gehobenes | ||
Mittel einzustufen. | ||
Preisniveau Alle Devis zum Indexobjekt sind 1984/85 überarbeitet und auf den neusten | Stand | |
gebracht worden. Das Indexobjekt ist zwar Bestandteil einer Gesamtüberbauung,
die Devis hierfür und die Unternehmerkalkulation sind jedoch für dieses | ||
8-Familienhaus als Einzelobjekt ausgefertigt. Mengenrabatte aus | ||
Gesamtaufträge sind also keine in Abzug gebracht. | ||
Konstruktion Fundation | Beton-Bodenplatte | |
Grundmauern | Beton | |
Aussenwand / | Backstein/Aussenisolation, Verputz | |
Fassade | ||
Decken/Treppen | Beton | |
Bedachung | Walmdach, Ziegel, Pavatexunterdach | |
Innenwände | Backstein/Kalksandstein | |
Fenster/Schutz | IV-Holzfenster/Rolladen, Lamellen | |
1.1.2007 | -1- | |
VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Heizung Öl/Gas-Bodenheizung Warmwasser Boiler Transport Lift (400 kg) Waschen 3 Waschmaschinen, 1 Tumbler Elektro üblicher Standard, Türöffner und Gegensprechanlage
Zur Mietwerterhebung/Mietwertfestsetzung beachten Sie bitte die Definition im Register VI/5 (Definition Normobjekt).
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 1
3. Richtwerte für die Bestimmung des Neubauwertes
(2009)
Bau- | Baubeschrieb | Baukosten | |
klasse* | je m3 SIA in Fr. | ||
Wohnbauten | EFH | MFH | |
I | Einfachste ländliche Bauweise, nur mit allernötigsten Installationen | 475 525 | 425 500 |
II | Einfache Konstruktion, Ausbau für bescheidene Ansprüche | 500 575 | 450 525 |
III | Durchschnittliche Qualität, aber einfacher Innenausbau | 550 650 | 500 600 |
IV | Einwandfreie Qualität, besserer Innenausbau, heutigen durchschnittlichen Anforderungen entsprechend | 600 750 | 550 675 |
V | Überdurchschnittliche Qualität, sorgfältiger und komfortabler Ausbau | 700 900 | 650 750 |
VI | Vornehm, beste Qualität,gediegener Ausbau, hoher Komfort | 800 1'200 | 700 1'000 |
Grossgewerbe und Industrie | ||
I | Werkhallen, Lagerhallen, nicht unterkellert, eingeschossig, Raumhöhe über 5 m, leichte Konstruktion, ohne Heizung oder nur mit Luftheizapparaten | 75 - 150 |
II | Lagerhäuser in massiver Konstruktion, mit oder ohne Unterkellerung, ohne besonderen Ausbau, ein- oder mehrgeschossig, ungeheizt oder temperiert | 130 - 320 |
III | Werkstattgebäude, mit oder ohne Unterkellerung, massive Konstruktion, beheizt, Wasser- und Elektroanschlüsse für Maschinenpark, ein- und mehrgeschossig | 250 - 350 |
IV | Werkstattgebäude ohne besonderen Innenausbau, aber mit umfangreicheren technischen Anlagen, Wasser, Licht- und Kraftstrom, Ventilation, Lifte, Hebebühnen, mit Werkstattbüro, Spedition, etc. | 275 - 375 |
* = Bauklassen nach Honorarordnung SIA EFH = Einfamilienhaus ca. 800 m3 MFH = Mehrfamilienhaus ca. 5000 m3 (8 Wohnungen, 8 Autoeinstellplätze) Zuschlag für Lift Fr./m3 17.-- bis 20.--
Ab 2010 gelten im Kanton Luzern bezüglich der Energieeffizienz strengere Vorschriften. Diese Mehrkosten sind in den Richtwerten nicht enthalten.
Zuschläge Minergie ca. 5% Minergie P ca. 10%
1.7.2010 -1-
VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.7.2010
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 1
4. Beispiele m3-Werte von Bautypen
Einfamilienhaus Baujahr 1991 Aufwendige Mischbauweise Sehr gute Dämmung Modernste Installationen Hoher Komfort. Wirtschaftliches Alter ca. 5 Jahrem 3-Preis Neuwert: ca. Fr./m3 600.-- bis 700.--
Reiheneinfamilienhaus Baujahr 1946, laufend unterhalten (Einseitig angebaut) Holzbalkenlagen, Einstein-Mauerwerk Dachdämmung Einfache Installationen Bescheidener Komfort Wirtschaftliches Alter ca. 40 Jahrem 3-Preis Neuwert: ca. Fr./m3 450.-- bis 500.--
Mehrfamilienhaus Baujahr 1971, Sanierung 1990 (Eigentumswohnungen) Massivbau, Betonelemente Nachisolation Fassade + Dach Küchen + Bäder erneuert Mittelmässiger Komfort Wirtschaftliches Alter ca. 15 Jahrem 3-Preis Neuwert: ca. Fr./m3 450.-- bis 500.--
Wohnhaus Baujahr 1912, einzelne frühe Umbauten (3-Familienhaus) Holzbalkenlage, Riegelwände Keine Isolationen Einfachste Installationen Kein Komfort Wirtschaftliches Alter ca. 60 Jahrem 3-Preis Neuwert: ca. Fr./m3 400.-- bis 500.--
Historische Bauten Bei historischen Gebäuden mit aufwendiger Fassadengestaltung ist die denkmalpflegerische Unterschutzstellung
1.7.2010 -1-
VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
besonders zu beachten. Kostenintensive historische Bauteile sind in der Regel nicht nach deren Wiederbeschaffungskosten, sondern nach heutigem Nutzwert zu bewerten.
-2- 1.7.2010
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 1 |
5. Schwimmbad
Erstellungskosten | in SFr. | ||||
Ausmass | einfach | mittel | komfort. | ||
Schwimmbad | gross | 5x10 m | 90'000 | 145'000 | 220'000 |
im Haus, | mittel | 4x8 m | 70'000 | 125'000 | 180'000 |
heizbar | klein | 3x4 m | 40'000 | 80'000 | 125'000 |
Schwimbad | gross | 5x10 m | 40'000 | 90'000 | 145'000 |
im Freien, | mittel | 4x8 m | 20'000 | 50'000 | 90'000 |
heizbar | klein | 3x4 m | 13'000 | 20'000 | 40'000 |
Schwimmbad | gross | 5x10 m | 20'000 | 50'000 | 90'000 |
im Freien | mittel klein | 4x8 m 3x4 m | 13'000 7'000 | 40'000 13'000 | 50'000 20'000 |
1.1.2010 | -1- |
VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2010
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 1 |
6. Tankstellen
Bei der Katasterschatzung von Tankstellen gilt im Rahmen der gesetzlich möglichen | ||||
Vereinfachung/Pauschalierung | folgendes: | |||
Treibstoffsäulen und Kredit-/Notenautomaten, die im Besitze der Grundeigentümerschaft sind, werden erfasst.
Übrige Treibstoffsäulen und Kredit-/Notenautomaten werden als Mobilien betrachtet und somit nicht erfasst.
Treibstofftanks sind immer in die Schatzung miteinzubeziehen (RW und MW/EW).
Richtpreise (März 1995) | ||||
Treibstoffsäulen | Einfachsäulen Doppelsäulen Zweistoffsäule 587 2/2 Zweistoffsäule 587 4/2 Dreistoffsäule 587 3/3 Dreistoffsäule 587 6/2 Vierstoffsäule 587 4/4 Vierstoffsäule 587 8/4 | Fr. 12'000.-- Fr. 24'000.-- Fr. 20'000.-- Fr. 27'000.-- Fr. 26'000.-- Fr. 39'000.-- Fr. 35'000.-- Fr. 46'000.-- | ||
Kreditkarten-/Notenautomaten | Fr. 50'000.-- | |||
Treibstofftanks | zylindrisch, erdverlegt, doppelwandig mit Leckwarngerät | |||
10’000 Liter 10’000 Liter 20’000 Liter 30’000 Liter 40’000 Liter 50’000 Liter 60’000 Liter 70’000 Liter 80’000 Liter 100’000 Liter | 1 Kammer 2 Kammern 3 Kammern 3 Kammern 3 Kammern 3 Kammern 3 Kammern 4 Kammern 4 Kammern 4 Kammern | Fr. 12'000.-- Fr. 15'000.-- Fr. 22'000.-- Fr. 26'000.-- Fr. 31'000.-- Fr. 34'000.-- Fr. 37'000.-- Fr. 43'000.-- Fr. 47'000.-- Fr. 54'000.-- | ||
+ Kosten für Verlegung Fr. 10'000.-- bis Fr. 60'000.--
1.1.2010 | -1- |
VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2010
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 1
7. Liegenschaftsunterhalt, Energiespar- und
Umweltschutzmassnahmen
Übersicht (PDF-Datei)
Übersicht
7.1 Aussenwände
Fassaden, Fenster, Balkone, Storen und Fensterläden im allgemeinen
Fassadenrenovationen
Fenster, Vorsatzfenster, Windfang, Fensterscheiben
Sonnenstoren, Fensterläden, Rollläden
Balkone, Gerüstungen, Brandmauer, Wintergarten
7.2 Dächer
Flachdächer
Giebeldächer, Estricheinbau
Spenglerarbeiten
Unterdach, Blitzableiter
Estrichausbau, Hausbock und Schwamm
7.3 Wände im Innern / Decken
Maler- und Tapezierarbeiten, Wand- und Deckenverkleidungen
Türen im allgemeinen
Wand- und Deckenverkleidungen als Ersatz für fällige Gipser- und
Malerarbeiten
Plattenarbeiten, Fliesen
Trennwände erstellen
Türen, Kipptore (Garagen)
Treppen, Treppenhaus, Geländer
Aufzug, Lift
1.1.2012 -1-
VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
7.4 Bodenbeläge
Wohnfläche (heizbar)
Balkon, Terrassen
7.5 Wohneinrichtung
Kücheneinrichtungen im allgemeinen
Küchenkombinationen inklusive Folgekosten
Kochherd, Backofen
Kühlschrank, Tiefkühlschrank
Geschirrspühlmaschine, Einbauschränke
Badezimmer - Modernisierung, Umbau bestehender Badeeinrichtung
Ersatz sanitäre Apparate, Waschmaschine, Tumbler
7.6 Heizungen / Lüftungen
Ersetzen des Heizkessels, Brenners, Ofens usw.
Durchlauferhitzer
Ortsfeste elektrische Widerstandsheizung
Umstellen der Energie, Alternativsysteme
Umstellen auf Elektro-, Raumspeicher-, Gas- oder andere Systeme
Alternativsysteme
zusätzliche Installationen im allgemeinen
Windstrahler, Cheminée und Cheminéeöfen, Kaminanlagen,
Boiler
7.7 Sanitäre und elektrische Installationen
Leitungen im allgemeinen
Sanitäre und Heizungs-Verteilung, Wasser-Enthärtungsanlagen
Heizkörper
Elektrische Installationen im allgemeinen
-2- 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 1
Antennen, Anschluss an Gemeinschaftsanlagen
Brandverhütung, Alarmanlage
Massnahmen zur Rückgewinnung von Wärme
7.8 Umgebung
Garten- und Umgebungsarbeiten, Terraingestaltung, Neugestaltung
Feste Einfriedung, Stütz- und Gartenmauer
Zufahrt, Vorplatz, Bodenverbesserung, Gartensitzplatz
Kanalisation und Hauszuleitungen im allgemeinen
Kanalisation, Dolen, Gruben, Schächte, Benzinabschneider
Wasser- und Hauszuleitungen, Trennsystem, Drainage
Entfeuchten der Kellerwände
7.9 Verschiedenes
Abbrucharbeiten, Transporte in Deponie, Deponiegebühren
Anwaltskosten, Mutationskosten, Anstösserbeitrag an Gemeinden
Architekten- und Ingenieurhonorare
Baubewilligung und Bauprojektkosten
Quartierplanungskosten
7.10 Betriebs- und Verwaltungskosten
Kosten für Heizung- und Warmwasseraufbereitung
Kosten für Verwaltung inklusive Nebenkosten
Nebenkosten
Versicherungen
1.1.2012 -3-
VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-4- 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 1 |
7.1 Aussenwände
Massnahmen | Staats- und | Direkte Bundessteuer | ||
Gemeindesteuern | ||||
Anlage- kosten | Unterhalts- kosten | bis StP 2009 bis über 5 Jahre 5 Jahre | ab StP 2010 | |
Fassaden, Fenster, Balkone, Storen und | Fensterläden im allgemeinen | |||
Neubemalung | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Fassadenreinigung | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Dichtungen von Fugen und | 1/1 | - | 1/2 1/1 | 1/1 |
Abschlüssen zur Vermeidung | ||||
unerwünschter Luftwechsel | ||||
Fassadenrenovationen | ||||
Überdecken einer vorbestandenen | 1/3 | 2/3 | 2/3 2/3 | 2/3 |
Verkleidung (auch Schindeln) durch | ||||
Eternit, Aluminium oder anderes statt | ||||
Bemalung | ||||
Renovationsarbeiten an | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Naturstein-Fassaden (Sandstein) | ||||
Fassadenisolationsarbeiten (mind. 3 | 1/2 | 1/2 | 1/2 1/1 | 1/1 |
cm) inklusive Verkleidung, Anpassen | ||||
der Fensterbänke und Halterungen | ||||
Hinterlüftete Wärmedämmung | 1/2 | 1/2 | 1/2 1/1 | 1/1 |
Fenster / Vorsatzfenster | ||||
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Isolierverglasung beschichtet oder | 1/2 | 1/2 | 1/2 1/1 | 1/1 |
Isolierverglasung dreifach anstelle | ||||
Doppelverglasung | ||||
Doppelverglasung, Isolierverglasung | 1/2 | 1/2 | 1/2 1/1 | 1/1 |
beschichtet oder Isolierverglasung | ||||
dreifach anstelle einfach verglaster | ||||
Fenster | ||||
Einbau Vorsatzfenster | 1/1 | - | 1/2 1/1 | 1/1 |
Ersatz ungedämmter Metallprofile | 1/4 | 3/4 | 1/2 1/1 | 1/1 |
durch wärmegedämmte Verbundprofile | ||||
Windfang | ||||
Neuanbau von unbeheizten | 1/1 | - | 1/2 1/1 | 1/1 |
Windfängen (wenn gesetzlich nicht | ||||
vorgeschrieben) | ||||
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Fensterscheiben | ||||
Ersetzen gebrochener Glasscheiben | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
1.1.2010 | -1- |
VI / 1 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
(sofern nicht durch Versicherung | |||||
gedeckt) | |||||
Sonnenstoren | |||||
Neueinbau | 1/1 | - | - | - | - |
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
Fensterläden / Rollläden | |||||
Neueinbau | 1/1 | - | - | - | - |
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
Rollläden anstelle von Fensterläden | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
Zusätzliche Rollläden oder Jalousien | 1/1 | - | 1/2 | 1/1 | 1/1 |
Balkone (siehe auch Bodenbeläge) | |||||
Auftragen einer Bodenfarbe auf | 1/1 | - | - | - | - |
Zementboden | |||||
Bodenabdichtung | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
Gerüstungen | |||||
Gerüstkosten sind proportional nach | teils | teils | teils | teils | teils |
den Anteilen Unterhalts- und | |||||
Anlagekosten aufzuteilen. | |||||
Brandmauer | |||||
im Zusammenhang mit Anbauten | 1/1 | - | - | - | - |
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
Wintergarten |
bei vermieteten Liegenschaften
Neueinbau | 1/1 | - | - | - | - |
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
bei selbstgenutzten Liegenschaften
Neueinbau | 1/1 | - | - | - | - |
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
-2- | 1.1.2010 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 1 |
7.2 Dächer
Massnahmen | Staats- und Gemeindesteuern | Direkte Bundessteuer | |||
Anlage- kosten | Unterhalts- kosten | bis StP 2009 bis | über | ab StP 2010 | |
5 Jahre 5 Jahre | |||||
Flach- und Giebeldächer | |||||
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
Verbessern der thermischen | 1/1 | - | 1/2 | 1/1 | 1/1 |
Isolation | |||||
Flachdächer | |||||
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
Umkehrdach auf bestehendes | 1/1 | - | 1/2 | 1/1 | 1/1 |
Dach | |||||
Giebeldächer / Estricheinbau | |||||
Erstellen Estrichs inklusive | 3/4 | 1/4 | 1/4 | 1/4 | 1/4 |
Bedachung über undichtem | |||||
Flachdach | |||||
Spenglerarbeiten | |||||
Neueinbau | 1/1 | - | - | - | - |
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
Unterdach | |||||
vorher kein Unterdach | 1/1 | - | - | - | - |
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
gleichwertiger Ersatz mit | 2/3 | 1/3 | 1/2 | 1/1 | 1/1 |
zusätzlicher thermischer | |||||
Isolation | |||||
Blitzableiter | |||||
Neueinbau und Erweiterung | 1/1 | - | - | - | - |
infolge Anbau | |||||
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
Estrichausbau | |||||
Einbau von Zimmern oder | 1/1 | - | - | - | - |
Wohnungen | |||||
Hausbock und Schwamm | |||||
Kosten Holzbehandlung | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
1.1.2010 | -1- |
VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2010
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 1 |
7.3 Wände im Innern / Decken
Massnahmen | Staats- und | Direkte | ||
Gemeindesteuern | Bundessteuer | |||
Anlage- kosten | Unterhalts- kosten | bis StP 2009 bis über 5 Jahre 5 Jahre | ab StP 2010 | |
Maler- und Tapezierarbeiten /Wand- und Deckenverkleidungen / Türen im allgemeinen | ||||
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
im Zusammenhang mit Umbauarbeiten | 1/1 | - | - - | - |
Erstbeschichtung oder Erstverkleidung | 1/1 | - | - - | - |
Anbringen innere Isolation oder | 1/1 | - | 1/2 1/1 | 1/1 |
Verkleidung und Malerarbeiten | ||||
Wand- und Deckenverkleidungen anstelle fälliger Gipser- und Malerarbeiten | ||||
Verkleidung aus Holz oder | 1/3 | 2/3 | 1/2 1/1 | 1/1 |
schallhemmend inklusive Malerarbeiten | ||||
Verkleidung in Jute inklusive | 1/3 | 2/3 | 2/3 2/3 | 2/3 |
Malerarbeiten | ||||
Verkleidung aus Pavatex- und | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Spanplatten inklusive Malerarbeiten | ||||
Plattenarbeiten / Fliesen | ||||
in Küche und Badezimmer anstelle von | 1/2 | 1/2 | 1/2 1/2 | 1/2 |
Malerarbeiten | ||||
Reparatur oder Ersatz, Betonsanierung | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Trennwände erstellen | ||||
alt 1, neu 2 Zimmer | 1/1 | - | - - | - |
Türen / Kipptore (Garagen) | ||||
Neubau oder Ersteinbau infolge Um- | 1/1 | - | - - | - |
und Anbau | ||||
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
bei besserer Qualität | 1/3 | 2/3 | 2/3 2/3 | 2/3 |
Ersetzen eines einfachen Garagetores | 1/2 | 1/2 | 1/2 1/1 | 1/1 |
durch ein automatisches | ||||
Zusätzliche Wärmedämmung | 1/1 | - | 1/2 1/1 | 1/1 |
Treppen / Treppenhaus / Geländer | ||||
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Ersetzen Holztreppe durch eine | 2/3 | 1/3 | 1/3 1/3 | 1/3 |
Betontreppe | ||||
Ersetzen der Geländer durch bessere | 1/3 | 2/3 | 2/3 2/3 | 2/3 |
Qualität | ||||
Aufzug / Lift | ||||
Reparatur oder Ersatz / | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
1.1.2010 | -1- |
VI / 1 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Serviceabonnement | ||
Ersatz durch bessere Qualität | 1/2 1/2 | 1/2 1/2 1/2 |
erstmaliger Einbau | 1/1 - | - - - |
-2- | 1.1.2010 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 1 |
7.4 Bodenbeläge
Massnahmen | Staats- und | Direkte | ||
Gemeindesteuern | Bundessteuer | |||
Anlagekosten | Unterhalts- kosten | bis StP 2009 bis über 5 Jahre 5 Jahre | ab StP 2010 | |
Wohnfläche (heizbar) | ||||
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
bei besserer Qualität | 1/3 | 2/3 | 2/3 2/3 | 2/3 |
im Zusammenhang mit kleineren | 1/2 | 1/2 | 1/2 1/2 | 1/2 |
Umbauarbeiten, nur wenn Räume | ||||
bisher bewohnbar | ||||
bisher nicht bewohnbar | 1/1 | - | - - | - |
neu verlegen infolge grösseren | 1/1 | - | - - | - |
Umbauarbeiten oder Anbauten | ||||
Verlegen eines Parkett- oder | 1/3 | 2/3 | 2/3 2/3 | 2/3 |
Plattenbelages anstelle | ||||
vorbestandenem Belag | ||||
Parkett schleifen und neu | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
versiegeln | ||||
Wärmedämmung gegen | 1/1 | - | 1/2 1/1 | 1/1 |
Aussenklima | ||||
Balkone / Terrassen | ||||
Abdichten des Terrassenbodens | 1/3 | 2/3 | 2/3 2/3 | 2/3 |
und Verlegen von Zementplatten | ||||
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Isolieren und Abdichten des | 1/3 | 2/3 | 1/2 1/1 | 1/1 |
Terrassenbodens | ||||
1.1.2010 | -1- |
VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2010
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 1 |
7.5 Wohneinrichtung
Massnahmen | Staats- und | Direkte | ||
Gemeindesteuern | Bundessteuer | |||
Anlagekosten | Unterhalts- kosten 5 | bis StP 2009 bis über Jahre 5 Jahre | ab StP 2010 | |
Kücheneinrichtungen im Allgemeinen | (im Gebäudewert eingeschlossen) | |||
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Ersatz von Haushaltgeräten mit | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
grossem Stromverbrauch | ||||
Küchenkombinationen inklusive Folgekosten | ||||
Ersatz Steinzeugtrog durch | 1/3 | 2/3 | 2/3 2/3 | 2/3 |
Chromstahltrog | ||||
Einbau Kombination | 2/3 | 1/3 | 1/3 1/3 | 1/3 |
Ersatz einfache | 1/3 | 2/3 | 2/3 2/3 | 2/3 |
Spültischkombination durch | ||||
mehrteilige Kombination | ||||
Küchenkombination in gleichem | 2/3 | 1/3 | 1/3 1/3 | 1/3 |
Umfang anstelle bisheriger frei | ||||
stehender Einrichtungen | ||||
Kochherd / Backofen | ||||
Ersteinbau | 1/1 | - | - - | - |
Ersetzen eines alten Kochherdes | 1/3 | 2/3 | 2/3 2/3 | 2/3 |
durch einen kombinierten Herd | ||||
(Glaskochfeld) | ||||
Umstellen von Gas in elektrisch | 1/2 | 1/2 | 1/2 1/2 | 1/2 |
oder umgekehrt | ||||
Kühlschrank / Tiefkühlschrank | ||||
Ersteinbau | 1/1 | - | - - | - |
Ersatz mit grösserem Inhalt plus | 1/3 | 2/3 | 2/3 2/3 | 2/3 |
Tiefkühlfach | ||||
Geschirrspülmaschine | ||||
Ersteinbau | 1/1 | - | - - | - |
Ersatz | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Einbauschränke | ||||
Ersteinbau | 1/1 | - | - - | - |
Ersatz | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Badezimmer Modernisierung/Umbau bestehender Badeeinrichtung inkl. Folgekosten | ||||
25 Jahre und ältere | 2/3 | 1/3 | 1/3 1/3 | 1/3 |
16 bis 25 Jahre | 1/2 | 1/2 | 1/2 1/2 | 1/2 |
bis 15 Jahre alt | 1/3 | 2/3 | 2/3 2/3 | 2/3 |
1.1.2010 | -1- |
VI / 1 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
zusätzliche Einrichtung | 1/1 | - | - | - | - |
Ersatz sanitärer Apparate | |||||
Neuinstallationen | 1/1 | - | - | - | - |
gleichwertiger Ersatz | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
WC-Schüssel allgemein | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
Einbau Closomat | 3/4 | 1/4 | 1/4 | 1/4 | 1/4 |
Ersatz Lavabo | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
vom einfachen zum Lavabo auf | 3/4 | 1/4 | 1/4 | 1/4 | 1/4 |
Schrank | |||||
Einbauwanne inklusive Folgekosten | 1/3 | 2/3 | 2/3 | 2/3 | 2/3 |
Einbau zusätzl. Dusche | 1/1 | - | - | - | - |
Ersetzen von Schiebetüren für | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
Duschen | |||||
Ersatz von Spiegel durch | 3/4 | 1/4 | 1/4 | 1/4 | 1/4 |
Spiegelschrank | |||||
Waschmaschine/Tumbler | |||||
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
erstmalige Anschaffung | 1/1 | - | - | - | - |
Ersatz alter | 1/2 | 1/2 | 1/2 | 1/2 | 1/2 |
Waschkücheneinrichtungen | |||||
Ersatz von Waschmaschinen mit | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
grossem Stromverbrauch | |||||
Serviceabonnement | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
-2- | 1.1.2010 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 1 |
7.6 Heizungen / Lüftungen
Massnahmen | Staats- und | Direkte | ||
Gemeindesteuern | Bundessteuer | |||
Anlagekosten | Unterhalts- kosten | bis StP 2009 bis über | ab StP 2010 | |
5 Jahre 5 Jahre | ||||
Wärmeerzeugung / Heizkessel / Ersetzen des Heizkessels / Brenners / Ofens usw. | ||||
bei gleicher Leistung | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
durch modernere, gleichwertige | 1/3 | 2/3 | 2/3 2/3 | 2/3 |
Anlage mit gleichem Heizmedium | ||||
Durchlauferhitzer | ||||
Neuanschaffung | 1/1 | - | - - | - |
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Ortsfeste elektrische Widerstandsheizungen | ||||
Neuanschaffung | 1/1 | - | - - | - |
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Ersatz von Wärmeerzeugern durch | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
ortsfeste elektrische | ||||
Widerstandsheizungen | ||||
Umstellung auf Elektro-, Raumspeicher-, Gas- o. andere Systeme (bei gleichbleibendem | ||||
Heizvolumen und ohne zentralen Speicher) | ||||
bei bestehender Holz-, Kohle- oder | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Ölzentralheizung | ||||
Ersetzen einer | 1/3 | 2/3 | 2/3 2/3 | 2/3 |
Warmluftetagenheizung, Ölofen | ||||
oder Holz- und Kohleofen durch | ||||
eine Zentralheizung (Öl, Gas, | ||||
Elektrisch) | ||||
Alternativsysteme (Wärmepumpe, Solar-, Holz-, Pellets-, Wind-, Photovoltaik- und Biogasanlagen
inkl. Speicher, sanitären Anpassungsarbeiten, Bewilligungen und einmaligen | ||||
Anschlussgebühren), ohne Wärmeverteilung und ohne Radiatoren | ||||
Ersteinbau | 1/1 | - | 1/2 1/1 | 1/1 |
als Ersatz für Öl-, oder Holz-, und | 1/2 | 1/2 | 1/2 1/1 | 1/1 |
Kohlezentralheizungen | ||||
als Ersatz für Ölofen oder Holz- | 1/2 | 1/2 | 1/2 1/1 | 1/1 |
und Kohleofen | ||||
als Ersatz für Elektroheizung | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Reparatur oder Ersatz ganzer | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Systeme mit gleichem Heizmedium | ||||
Zusätzliche Installationen im allgemeinen | ||||
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Ersteinbau einer automatischen | 1/1 | - | 1/2 1/1 | 1/1 |
Regulierung der Wärmeproduktion | ||||
1.1.2012 | -1- |
VI / 1 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Ersteinbau eines elektronischen | 1/1 | - | 1/2 | 1/1 | 1/1 |
Wärmekostenverteilers | |||||
Verbesserung der | 1/1 | - | 1/2 | 1/1 | 1/1 |
Wärmedämmung (Kessel, | |||||
Warmwasserspeicher, Leitungen, | |||||
Verteiler und Armaturen) in | |||||
unbeheizten Räumen | |||||
Einbau Oeldurchlaufzähler zur | 1/1 | - | 1/2 | 1/1 | 1/1 |
Verbrauchsmessung der flüssigen | |||||
Brennstoffe | |||||
Einbau von | 1/1 | - | 1/2 | 1/1 | 1/1 |
Betriebsstundenzählern bei | |||||
Heizkessel, Brenner und | |||||
Umwälzpumpen | |||||
Einbau von Einrichtungen zur | 1/1 | - | 1/2 | 1/1 | 1/1 |
Begrenzung von | |||||
Stillstandsverlusten | |||||
Ersatz bestehender | 1/4 | 3/4 | 1/2 | 1/1 | 1/1 |
Heizkörperventile durch | |||||
Thermostatenventile | |||||
Wandstrahler (Zusatzgerät) | |||||
Neuanschaffung | 1/1 | - | - | - | - |
Cheminée und Cheminéeöfen, Kaminanlagen | |||||
gleichwertiger Ersatz | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
Umbau einfaches Cheminée in | 1/1 | - | - | - | - |
Warmluftcheminée | |||||
Boiler | |||||
gleichwertiger Ersatz, auch zu | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
bereits bestehendem Heizkessel | |||||
(Überbückung Sommerperiode) | |||||
Boiler anstelle von Gasapparaten, | 1/2 | 1/2 | 1/2 | 1/2 | 1/2 |
Durchlauferhitzer oder Kleinboiler | |||||
Boiler anstelle Durchlauferhitzer | 1/2 | 1/2 | 1/2 | 1/2 | 1/2 |
oder Kleinboiler | |||||
Neuinstallation | 1/1 | - | - | - | - |
-2- | 1.1.2012 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 1 |
7.7 Sanitäre und elektrische Installationen
Massnahmen | Staats- und | Direkte | ||
Gemeindesteuern | Bundessteuer | |||
Anlagekosten | Unterhalts- kosten | bis StP 2009 bis über 5 Jahre 5 Jahre | ab StP 2010 | |
Leitungen im allgemeinen | ||||
(Wasser, Heizung, Elektrisch, Gas, Telefon, TV usw.) | ||||
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Anpassen an die Norm | 1/2 | 1/2 | 1/2 1/2 | 1/2 |
Entkalken | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Verkabelung für Telefon und | 1/1 | - | - - | - |
Fernsehgeräte | ||||
einmalige Anschlussgebühren | 1/1 | - | - - | - |
Ersteinbau Antennen | 1/1 | - | - - | - |
Reparatur oder Ersatz Antennen | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
(z.B. TV) | ||||
Sanitäre und Heizungs-Verteilung | ||||
Wasser-Enthärtungsanlagen | ||||
Ersteinbau | 1/1 | - | - - | - |
Reparatur oder Ersatz / | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Service-Abonnement | ||||
Chemikalien, abziehbar bei | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
vermieteten Liegenschaften, wenn | ||||
im Mietzins inbegriffen. | ||||
Heizkörper (Radiatoren) | ||||
Wärmeverteilnetz abändern infolge | 1/1 | - | - - | - |
Einbau einer Wärmepumpe | ||||
Elektrische Installationen im allgemeinen | ||||
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Leitungsumänderungen, jedoch | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
ohne Erweiterung (Mehrwert) und | ||||
ohne Beleuchtungskörper | ||||
(Mobiliar) | ||||
Unterputzverlegung (ohne | 1/3 | 2/3 | 2/3 2/3 | 2/3 |
Erweiterungen) | ||||
Stromsparmassnahmen an | 1/2 | 1/2 | 1/2 1/1 | 1/1 |
ortsfesten Anlagen (z.B. | ||||
Drehzahlregulierung von Pumpen | ||||
und Ventilatoren). | ||||
Antennen (Funk, Radio, TV usw.) | ||||
Ersteinbau | 1/1 | - | - - | - |
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
1.1.2010 | -1- |
VI / 1 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Anschluss an Gemeinschaftsanlage | |||||
erstmalige Installation | 1/1 | - | - | - | - |
Ersatz bestehender eigener | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
Anlage | |||||
einmalige Anschlussgebühr | 1/1 | - | - | - | - |
Brandverhütung | |||||
Ersteinbau Sprinkler-Anlage | 1/1 | - | - | - | - |
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
Alarmanlage | |||||
Ersteinbau/Erweiterung | 1/1 | - | - | - | - |
bestehende Anlage | |||||
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
Kosten der Ueberwachung / | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
Wartung (Abo) | |||||
Gebühr für Amtsleitung | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
Massnahmen zur Rückgewinnung von Wärme | |||||
Alle zweckmässigen Anlagen zur | 1/1 | - | 1/2 | 1/1 | 1/1 |
Rückgewinnung von Wärme, z.B. | |||||
Wärmerückgewinnung bei | |||||
klimatisierten Räumen, bei | |||||
Cheminées, bei Kühlwasser, bei | |||||
Abwasser oder bei warmer Abluft, | |||||
die über das gesetzlich | |||||
vorgeschriebene Mass hinausgeht. | |||||
-2- | 1.1.2010 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 1 |
7.8 Umgebung
Massnahmen | Staats- und | Direkte | ||
Gemeindesteuern | Bundessteuer | |||
Anlagekosten | Unterhalts- kosten | bis StP 2009 bis über 5 Jahre 5 Jahre | ab StP 2010 | |
Garten- und Umgebungsarbeiten | ||||
Erstmaliges Ansetzen | 1/1 | - | - - | - |
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Terraingestaltung / Neugestaltung (Spielplätze usw.) bei vermieteten | Liegenschaften des | |||
Privatvermögens | ||||
Ausgraben, Auffüllen, Planieren, | 1/1 | - | - - | - |
usw. | ||||
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Feste Einfriedung, Stütz- und Gartenmauer | ||||
Ersteinbau/Erweiterung | 1/1 | - | - - | - |
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
bei besserer Qualität | 1/3 | 2/3 | 2/3 2/3 | 2/3 |
Zufahrt / Vorplatz | ||||
erster Belagseinbau | 1/1 | - | - - | - |
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Bodenverbesserung | ||||
Entwässern, Humusieren, Stützen, | 1/1 | - | - - | - |
usw. | ||||
Gartensitzplatz | ||||
Ersteinbau/Erweiterung | 1/1 | - | - - | - |
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Kanalisationen und Hauszuleitungen | (inklusive Aushub- und Erdarbeiten) im allgemeinen | |||
Reparatur oder Ersatz | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Ersteinbau/ Erweiterung | 1/1 | - | - - | - |
Anschlussgebühren | 1/1 | - | - - | - |
Kanalisationen / Dolen / Gruben / Schächte / Benzinabscheider | ||||
ARA-Anschluss | 1/1 | - | - - | - |
Reinigen und entleeren | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
ausser Betrieb nehmen | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Wasser- und Hauszuleitung | ||||
Anschliessen an ein anderes | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Verteilernetz, ohne | ||||
Anschlussgebühr | ||||
1.1.2010 | -1- |
VI / 1 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Trennsystem | |||||
Anschliessen des | 1/1 | - | - | - | - |
Oberflächenwassers an | |||||
Trennsystem | |||||
Anschlussgebühr | 1/1 | - | - | - | - |
Reparatur oder Ersatz (inklusiv | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
Grabarbeiten) | |||||
Drainage | |||||
Entwässerung Boden | 1/1 | - | - | - | - |
Entfeuchten der Kellerwände | |||||
Abdichten/Drainieren | - | 1/1 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
-2- | 1.1.2010 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 1 |
7.9 Verschiedenes
Massnahmen | Staats- und | Direkte | ||
Gemeindesteuern | Bundessteuer | |||
Anlage- kosten | Unterhalts- kosten | bis StP 2009 bis über 5 Jahre 5 Jahre | ab StP 2010 | |
Abbrucharbeiten / Transport in Deponie / | Deponiegebühren / Entsorgung | |||
Abbruch einer Mauer, bisher 2, neu 1 | 2/3 | 1/3 | 1/3 1/3 | 1/3 |
Zimmer | ||||
Abbruch im Zusammenhang mit Neubau | 1/1 | - | - - | - |
Abbruch; gleichwertiger Ersatz von | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Bauteilen | ||||
Räumungskosten bei Abbruch | 1/1 | - | - - | - |
Entsorgungsgebühr für Altgeräte | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Anwaltskosten / Mutationskosten / Anstösserbeiträge an Gemeinden | ||||
Schuldbriefe, Aufwendungen, | teils | teils | teils teils | teils |
Kommission sowie Advokats-, Notar- | ||||
oder Gerichtskosten im Zusammenhang | ||||
mit Mietangelegenheiten | ||||
Titelkosten | - | 1/1 | 1/1 1/1 | 1/1 |
Vermessungen, Parzellierung, | 1/1 | - | - - | - |
Beurkundungskosten, | ||||
Grundbuchgebühren, | ||||
Güterzusammenlegung, | ||||
Feldregulierung, Baulandumlegung | ||||
Anstösserbeiträge an Gemeinden für | 1/1 | - | - - | - |
Strassen, Gehsteige, inkl. erste Teerung | ||||
der Strassen und Zufahrtsplätze | ||||
Advokats-, Notar-, oder Gerichtskosten | Bei der Veranlagung der Grundstückgewinnsteuer | |||
im Zusammenhang mit Kauf/ Verkauf | anrechenbare | Gestehungs- oder | Verkaufsunkosten | |
Beurkundungsgebühren, | Bei der Veranlagung der Grundstückgewinnsteuer | |||
Handänderungssteuer | anrechenbare | Gestehungs- oder | Verkaufsunkosten | |
Architekten- und Ingenieurhonorare | ||||
im allgemeinen | 1/1 | - | - - | - |
im Zusammenhang mit | teils | teils | teils teils | teils |
Renovationsarbeiten | ||||
Umbauarbeiten / Anbauten / Neubau | 1/1 | - | - - | - |
Studienhonorar für die tatsächlich | 1/1 | - | 1/2 1/1 | 1/1 |
ausgeführten Arbeiten im Sinne des | ||||
Energiesparens und des | ||||
Umweltschutzes | ||||
Kosten für Grobanalysen | 1/1 | - | 1/4 1/2 | 1/2 |
Baubewilligung / Bauprojektkosten | ||||
1.1.2010 | -1- |
VI / 1 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Umbauarbeiten und Anbauten | 1/1 | - | - | - | - |
Baugrunduntersuchung | 1/1 | - | - | - | - |
Quartierplanungskosten | 1/1 | - | - | - | - |
-2- | 1.1.2010 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 1 |
7.10 Betriebs- und Verwaltungskosten
Massnahmen | Vermietete | Selbst genutzte Liegenschaften als | |
Liegenschaften | Einfamilienhaus oder im | ||
(mit Ausnahme | Stockwerkeigentum genutzte | ||
des selbst | Liegenschaft (inkl. selbstgenutzter Anteil | ||
genutzten Anteils der Eigenümerin oder des | Eigentümers | ||
der Eigentümerin bei vermieteter Liegenschaft)
oder des | |||
Eigentümers) | |||
(*) nur abzugsfähig, sofern die abzugsfähige (*) abzugsfähige nicht abzugsfähige
Kosten der Mieterschaft nicht Betriebs- und | Betriebs- und Lebenshaltungskosten | ||
weiterverrechnet wurden Verwaltungskosten Verwaltungskosten | |||
Kosten für Heizung und Warmwasseraufbereitung | |||
Brennerservice | 1/1 | 1/1 | |
Brennstoffe/Energie | 1/1 | 1/1 | |
Elektrizität zum Betrieb von | 1/1 | 1/1 | |
Brennern und Pumpen | |||
Kaminfeger | 1/1 | 1/1 | |
periodische Revision der | 1/1 | 1/1 | |
Heizungsanlage, einschliesslich des | |||
Öltanks, Entkalken der | |||
Warmwasseranlage | |||
Service Wärmezähler | 1/1 | 1/1 | |
Versicherungsprämien, soweit sie | 1/1 | 1/1 | |
sich ausschliesslich auf die | |||
Heizungsanlage beziehen | |||
Verwaltungskosten im | 1/1 | 1/1 | |
Zusammenhang mit dem Betrieb der | |||
Heizungsanlage | |||
Wartungskosten | 1/1 | 1/1 | |
Kosten für Verwaltung inklusive Nebenkosten | |||
Entschädigung an die | 1/1 | Verwaltungskosten | |
Liegenschaftsverwaltung (nicht aber | bei | ||
die Entschädigung für die eigene | Stockwerkeigentum | ||
Arbeit) | |||
Inseratekosten (ausgenommen bei | 1/1 | - | |
Erstvermietung) | |||
Porti, Telefon, Betreibungs- und | 1/1 | - | |
Prozesskosten im Zusammenhang | |||
mit Einkommen aus Liegenschaften | |||
Einlagen in Erneuerungsfonds einer | 1/1 | 1/1 | - |
Stockwerkeigentümergemeinschaft, | |||
sofern die Einlagen den | |||
Stockwerkeigentümerinnen und | |||
Stockwerkeigentümer unwiderruflich | |||
entzogen sind und nur zur Deckung | |||
von künftigen Unterhaltskosten | |||
1.1.2010 | -1- |
VI / 1 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | |
verwendet werden. | |||
Versicherungen | |||
Hausratversicherungen (nur für | 1/1 | 1/1 | |
möbilierte Mietwohnungen) | |||
kombinierte Versicherungen | 1/1 | 1/1 | |
(abzugsberechtigt sind diejenigen | |||
Prämien, welche das Gebäude | |||
betreffen) | |||
Sachversicherungsprämien (Brand-, | 1/1 | 1/1 | |
Glasbruch- und | |||
Wasserschadenversicherung, | |||
Gebäudehaftpflichtversicherung) | |||
Nebenkosten | |||
Liegenschaftssteuer (LGVE 1988 II | 1/1 | 1/1 | |
Nr. 8) | |||
Perimeterbeiträge, soweit nicht für | 1/1 | 1/1 | |
wertvermehrende Aufwendungen | |||
geleistet (LGVE 1992 II Nr. 12) | |||
ARA - Betriebsbeiträge | 1/1 | 1/1 | |
Kehrrichtabfuhrgebühren | 1/1 | 1/1 | |
Reinigung von | 1/1 | 1/1 | |
Gemeinschaftsräumen, Strassen, | |||
Gehsteige und Plätze | |||
Serviceabonnement für Aufzüge, | 1/1 | 1/1 | |
Klima- und Lüftungsanlagen | |||
Schneeräumungsarbeiten | 1/1 | 1/1 | |
Strom (allgemeine Beleuchtung | 1/1 | 1/1 | |
usw.) | |||
Wasserverbrauch | 1/1 | 1/1 | |
Werkzeuge für den Haushalt | 1/1 | 1/1 | |
(Rasenmäher, Leiter, Säge usw.) | |||
wiederkehrende Betriebskosten und | 1/1 | 1/1 | |
Benützungsgebühren | |||
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Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG | VI / 1 |
8. Promilleanteile an den Gebäudekosten BKP 2
Anteil Gebäude (BKP 2) an den Gesamtkosten = 888.3 ‰ (= 100 %)
Diese Tabelle gilt für ein Mehrfamilienhaus mit mittlerem Standard, Baujahr 1993, | ||
gemäss SVKG/SEK-SVIT | ||
BKP | Arbeitsgattung | % | inkl. BKP 29 (Honorare) % |
20 | Baugrube | 2.30 | 2.50 |
21 | Rohbau 1 | 35.00 | 39.10 |
22 | Rohbau 2 Total BKP 20, 21, 22 | 11.00 | 12.30 |
23 | Elektroanlagen | 5.70 | 6.40 |
24 | Heizungs- und Lüftungsanlagen | 4.20 | 4.70 |
25 | Sanitäranlagen | 8.40 | 9.40 |
26 | Transportanlagen Total BKP 23, 24, 25, 26 | 0.70 19.00 | 0.80 21.30 |
27 | Ausbau 1 | 13.40 | 14.90 |
28 | Ausbau 2 Total BKP 27, 28 | 8.90 22.30 | 9.90 24.80 |
29 | Honorare Total | 10.40 100.00 | - 100.00 |
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VI / 1 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2010
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 2 |
Umgebung und Baunebenkosten | ||
Unter Nebenkosten sind alle | Realwertbestandteile zu erfassen, die weder im | |
Gebäudeneuwert noch im Landwert enthalten sind und auch nicht unter "Nicht im | ||
Bauwert enthaltene Anlagen" | berücksichtigt wurden. | |
1. Umgebung (BKP 4)
Die Umgebungskosten, wie Werkleitungen, Gartenanlagen, Plätze-Wege, werden in | ||
der Regel pauschal in % des | Neubauwertes geschätzt. | |
1.1 Hilfswerte
Umgebung | einfach mittel | aufwendig |
Versiegelte Flächen | 40.-- bis 50.-- | 60.-- bis 80.-- | 100.-- bis 350.-- |
Fr./m2 | |||
(Hartplätze, Wege, | |||
Treppen, usw.) | |||
Grünanlage, Garten | 20.-- bis 30.-- | 40.-- bis 60.-- | 80.-- bis 100.-- |
Fr./m2 | |||
usw. | |||
Werkleitungen Fr. | 6'000.-- bis 8’000.-- | 10'000.-- bis 14'000.-- | 17’000.-- bis 22'000.-- |
zusätzliche Gebäude + Fr. | 4'000.-- bis 9'000.-- | 4'000.-- bis 10'000.-- | 5’000.-- bis 12’000.-- |
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1.2 Umgebungskosten (Preisbasis 2004)
BKP-Nr. | Arbeitsgattung Kostenrahmen | ||
41 | ROH- UND AUSBAUARBEITEN | ||
411 | Baumeisterarbeiten | ||
.10 | Betonstützmauer Sichtfläche je m2 a) 20 cm Fr./m2 b) 30 cm Fr./m2 | 270.-- bis 300.-- 340.-- bis 370.-- |
.11 | Blockwurfmauer (Trockenmauer) 2. Klasse-Quader, formwild Löffelsteine, Bollensteine halbiert | Fr./m2 Fr./m2 | 200.-- 340.-- | bis bis | 400.-- |
.12 | PalisadenwändeRundholz Fr./m2 | 300.-- bis 400.-- | |
42 | GARTENANLAGEN | ||
421 | Gärtnerarbeiten | ||
.10 | RasenflächenHumusieren, Fr./m2 Planie, Ansäen | 12.-- bis 15.-- | |
.11 | Böschungsbepflanzung Fr./m2 Bodenbedecker ohne Böschungssicherung | 40.-- bis 50.-- | |
111 | Grünhecke, Thuja Fr./m1 | 70.-- bis 90.-- | |
.12 | Büsche, Sträucher Fr./Stk | 50.-- bis 500.-- | |
.13 | Jungbäume Fr./Stk | 250.-- bis 2'500.-- | |
.20 | Biotop, ca. 5 m2 Fr. | 5'000.-- bis 12'000.-- | |
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Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG | VI / 2 |
422 Zäune, Einfriedungen
.10 Palisadenzaun, 100 cm hoch Fr./m1 | 250.-- | ||
.11 Hörnlihag, 80 cm hoch Fr./m1 | 120.-- |
.12 Drahtgeflechtzaun
a) Geflechthöhe 100 cm
- mit Holzpfosten | Fr./m1 | 70.-- | bis | 90.-- |
- mit Eisenpfosten | Fr./m1 | 80.-- | bis | 100.-- |
b) Geflechthöhe 200 cm | Fr./m1 | 80.-- | bis | 110.-- |
.13 Knotengitterzaun | |||
Geflechthöhe 120 cm | |||
- mit Eichenpfosten Fr./m1 | 50.-- | bis | 80.-- |
- Rohrpfosten Fr./m1 | 70.-- | bis | 90.-- |
Zuschläge | ||||
.131 Türen, 1-flüglig | Fr./Stk | 450.-- | bis | 600.-- |
.132 Türen, 2-flüglig | Fr./Stk | 900.-- | bis | 1'200.-- |
.133 Rohrabschluss oben | Fr./m1 | 15.-- | bis | 20.-- |
.134 Rohrabschluss oben + unten | Fr./m1 | 30.-- | bis | 40.-- |
.135 Betonriegel | Fr./m1 | 100.-- | bis | 120.-- |
43 STRASSEN, PLÄTZE UND WEGE (mit Unterbau) | |||
Kleinflächen bis 100 m2 | |||
430 a) Kiesfläche | |||
- Kofferung mit Wandkies Fr./m2 | 50.-- | bis | 70.-- |
- Kofferung mit Rundkies Fr./m2 | 60.-- | bis | 80.-- |
b) Asphaltfläche Fr./m2 | 80.-- | bis | 120.-- |
c) Betonfläche Fr./m2 | 200.-- | bis | 240.-- |
430.2 Plattenbeläge, Pflästerungen, Treppenstufen
.21 Zementplatten, glatt Fr./m2 | 100.-- | ||
.22 Waschbetonplatten Fr./m2 | 120.-- | ||
1.7.2008 | -3- |
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.23 | Natursteinplatten Fr./m2 | 200.-- bis 350.-- | |
.24 | Verbundsteine Fr./m2 | 100.-- bis 130.-- | |
.25 | Rasengittersteine Fr./m2 | 80.-- bis 100.-- |
.26 Natursteinpflästerung, mit | ||||
Unterbau | ||||
a) Kleinformat | Fr./m2 | 350.-- | ||
b) Grossformat | Fr./m2 | 320.-- | ||
c) Kopfstein/Kieselkopf | Fr./m2 | 265.-- | bis | 325.-- |
.27 Betonstufen | ||||
a) Länge 50 cm | Fr./Stk | 100.-- | bis | 120.-- |
b) Länge 100 cm | Fr./Stk | 140.-- | bis | 160.-- |
c) Länge 150 cm | Fr./Stk | 180.-- | bis | 210.-- |
.28 Waschbetonstufen | ||||
a) Länge 50 cm | Fr./Stk | 120.-- | bis | 150.-- |
b) Länge 100 cm | Fr./Stk | 180.-- | bis | 220.-- |
c) Länge 150 cm | Fr./Stk | 210.-- | bis | 250.-- |
46 | SCHWIMMBECKEN INKL. FILTERANLAGE |
460 | .1 | Vorfabriziertes Becken 40 m3, 1 m versenkt | Fr./Stk Fr./m3 | 20'000.-- 500.-- | bis bis | 60'000.-- 800.-- |
.2 | Betonbecken mit Anstrich 55 m3, 1 m versenkt Fr./Stk Fr./m3 | 25'000.-- bis 50'000.-- 400.-- bis 650.-- | |
48 | WERKLEITUNGEN | ||
481 | Kanalisation Fr./m1 | 80.-- bis 100.-- | |
483 | Elektrozuleitung Fr./m1 | 80.-- bis 100.-- | |
484 | GA-Zuleitung/Telefonzuleitung Fr./m1 | 50.-- bis 80.-- | |
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Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG | VI / 2 | ||
485 Wasserzuleitung Fr./m1 | 90.-- | bis | 120.-- |
486 Zuschlag Strasse aufbrechen Fr./Stk | 1'500.-- | bis | 2'000.-- |
487 Schächte
.1 Einlaufschacht (ES) | ||||
a) ES, Æ 30 - 40 cm, T 60 cm | Fr./Stk | 350.-- | bis | 400.-- |
b) ES, Æ 60 cm, T 100 cm | Fr./Stk | 650.-- | bis | 800.-- |
c) ES, Æ 80 cm, T 100 cm | Fr./Stk | 950.-- | bis | 1'200.-- |
.2 Rinne mit Rostabdeckung Fr./m1 | 150.-- | bis | 200.-- |
.3 Kontrollschacht (KS) | |||
a) KS, Æ 80 cm, T 100 cm Fr./Stk | 1'500.-- | bis | 1'800.-- |
b) KS, Æ 80 cm, T 200 cm Fr./Stk | 1’600.-- | bis | 2'000.-- |
.4 Schlammsammler mit | |||
Benzinabscheider | |||
a) bis 1 m3 Fr./Stk | 2'300.-- | bis | 2'700.-- |
b) bis 2 m3 Fr./Stk | 3'200.-- | bis | 3'600.-- |
.5 Hauskläranlage | |||
a) 1-kammrig, Ø 125 cm, Fr./Stk | 2'300.-- | bis | 2'700.-- |
T ca. 250 cm | |||
b) 2-kammrig, Ø 250 cm, Fr./Stk | 5'500.-- | bis | 8'000.-- |
T ca. 200 cm | |||
.6 Fäkaliengrube Fr./m3 | 250.-- | bis | 400.-- |
1.7.2008 | -5- |
VI / 2 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
1.3 Richtwerte für Sportplätze (Preisbasis 2004)
Grundausstattungskosten je m2
Rasenplätze | Fr. 30.-- bis 40.-- | Kein Planierungsaufwand, guter Untergrund, einfache Anlage für Breiten- und Schulsport |
Verwendung: | Fr. 40.-- bis 50.-- | Mässiger |
- Ballspiele | Planierungsaufwand, leicht | |
- Leichtathletik | problematischer Untergrund, gute Anlage für Leistungssport | |
Arbeitsgattungen | Fr. 40.-- bis 50.-- | Zuschläge je m2 |
- Planieren | Zell-System (Eingelegte | |
- Drainage | Folie für bessere | |
- Kofferung | Feuchthaltung) |
Aussaat
Humusieren
Richtgrössen:
Fussball 7000 - 9000 m2
Leichtathletik 11000 m2
Lebensdauer: 15 - 40 Jahre
Tennenbelag | (Naturbelag) | Kein Planierungsaufwand, guter Untergrund, einfache Felder ohne Markierungen |
Verwendung: | Fr. 70.-- bis 90.-- | Mässiger |
- Ballspiel | Planierungsaufwand, leicht | |
- Leichtathletik | problematischer Untergrund, | |
- Tennis | Felder mit Randmarkierungen | |
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Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 2 |
Arbeitsgattungen | Fr. 90.-- bis 110.-- | Grosser |
- Planieren | Planierungsaufwand, sehr | |
- Drainage | problematischer Untergrund, | |
- Kofferung | Tennis- oder andere | |
- Belagseinbau (Mergel | Ballspielfelder mit allen | |
oder Rotgrund) | Markierungen, | |
- Markieren | Wasseranschluss und Netzpfosten |
Richtgrössen:
Fussball, Leichtathletik 3000 - 7000 m2
Tennis 670 m2 je Einzelplatz
Lebensdauer: 5 - 12 Jahre
Kunststoffplätze | Fr. 90.-- bis 120.-- | Asphaltbelag, einfache Anlage für Breiten- und Schulsport |
Verwendung: | Fr. 160.-- bis 190.-- | Grossflächige Anlage für |
- Ballspiele | Ballsport und Leichtathletik | |
- Tennis | in Kunststoff und/oder | |
- Leichtathletik | Gummigranulat | |
Arbeitsgattungen: | Fr. 120.-- bis 180.-- | Tennisplätze mit Netzpfosten |
- Planieren | und Markierungen |
Kofferung
Bindemittel
Belagseinbau (Asphalt, Kunststoff, Gummigranulate, usw.)
Markieren
Richtgrössen:
Fussball, Leichtathletik 3000 - 7000 m2
Tennis 670 m2 je Einzelplatz
1.7.2008 | -7- |
VI / 2 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Lebensdauer: 10 - 15 Jahre
Einzäunungen
a) allgemeine Sportanlagen
Höhe | Laufmeterpreis inkl. Montage | Ausführung Maschendraht |
4m | Fr. 70.-- bis 75.-- | verzinkt |
12 m | Fr. 240.-- bis 260.-- | verzinkt |
4m | Fr. 80.-- bis 90.-- | grün plastifiziert |
12 m | Fr. 300.-- bis 340.-- | grün plastifiziert |
b) Tennisplätze
Einzeltennisplatz | ca. Fr. 20'000.-- ca. Fr. 28'000.-- | verzinkt grün plastifiziert |
Doppeltennisplatz | ca. Fr. 30'000.-- ca. Fr. 40'000.-- | verzinkt grün plastifiziert |
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Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG | VI / 2 |
Beleuchtungsanlagen inkl. Fundament
Material Höhe Leistung in Verwendung für | Preis | |
KW | inkl. Montage je Mast | |
Mast in Holz 10 - 12 m 2 Trainingsanlagen | Fr. 6’000.-- | |
Halogenlampe | ||
Beton / Stahl 10 - 12 m 2 Tennisfeld | Fr. 10’000.-- bis 16’000.-- | |
Halogenlampe Fussball-Einzelfeld | ||
10 - 12 m 4 Leichtathletik | Fr. 12’000.-- bis 18’000.-- | |
Beton / Stahl 15 - 20 m 4 Fussballfeld | Fr. 12’000.-- bis 22’000.-- | |
Halogenlampe Leichtathletik | ||
Beton / Stahl 25 - 35 m 8 - 12 Stadien | Fr. 40’000.-- bis 70’000.-- | |
Quecksilber- | ||
Dampflampen | ||
Richtwerte für Industriegeleise (Preisbasis 1995)
Industriegeleise mit Fahrleitung Fr./m1 | 900.-- | bis 1'300.-- |
Industriegeleise ohne Fahrleitung Fr./m1 | 600.-- | bis 900.-- |
Weichen Fr. | 60'000.-- | |
Gleiswagen Fr. | 250'000.-- | |
Drehscheiben Fr. | 60'000.-- | bis 130'000.-- |
Schiebebühnen Fr. | 130'000.-- | bis 250'000.-- |
Anschluss an das öffentliche Netz pauschal
Zu beachten sind Bodenpreisunterschiede mit/ohne Industriegeleise!
1.7.2008 | -9- |
VI / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
1.4 Golfanlagen
Die Anschaffungs- und Herstellungskosten hängen sehr stark ab von den Faktoren:
Flächengrösse
Konzept und Design
Baustandard
1. Realwert Golfplatz (Spielbahnen, Greens, Abschläge, Einrichtungen,
Zufahrten usw.)
2. Realwert Gebäude mit Parkplätzen
3. Realwert Clubhauseinrichtungen
Wertminderung/Entwertung:
Analog Basisobjekt Golfplätze (Spielelemente), die nach anerkannten Regeln gebaut worden sind, erfahren bei sach- und fachgerechter Pflege im Laufe der Jahre keine grosse Wertminderung, sondern erreichen einen immer höheren Reifegrad. Dies sind folgende Elemente:
Besonders hergerichtete Abschläge, Übungsflächen
Spielbahnen -> Fairway
Roughs (neben Spielbahn)
Greens
Spielbahnhindernisse -> Bunker
Bei Einrichtungen (Betriebsvorrichtungen), wie etwa dem Bewässerungssystem, wird eine Lebensdauer von 15 bis 25 Jahren zu Grunde gelegt. Das entspricht auch den tatsächlichen Wertverlusten, da das System in grossen Teilen erneuerungsbedürftig ist. Einrichtungen können sein:
Einfriedungen, soweit sie unmittelbar als Schutzvorrichtungen dienen
Abgrenzungseinrichtungen zwischen Spielbahn und Zuschauern
Anzeige- und Markierungseinrichtungen oder -gegenstände
Unterstehhäuschen
Bewässerungsanlagen einschliesslich Brunnen und Pumpen
Drainagen, wenn sie ausschliesslich der Unterhaltung der für das Golfspiel notwendigen Rasenflächen dienen
- 10 - 1.7.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 2
2. Baunebenkosten (BKP 5)
Die Baunebenkosten, wie Gebühren, Abgeltungen, Finanzierungskosten, Begründungskosten, werden in der Regel pauschal in % des Neubauwertes geschätzt.
2.1 Hilfswerte
Baunebenkosten Kostenanteile Bewilligungen, Baugespanne, Versicherungen: 0,3% vom Gebäudeneuwert Anschlussgebühren wie ARA, Wasser, TV, usw.: je nach gültigem Gebührenreglement Elektroanschluss: nach Werksangaben Abgeltungen für Schutzraum, Parkplatz, usw.: entfällt Finanzierungskosten: pro Monat Bauzeit 0,25% vom Gebäudeneuwert
2.2 Kostenbeiträge beim Anschluss an das Verteilnetz der CKW
2.2.1 Erklärung der Begriffe
Die CKW erheben bei Neuanschlüssen von Energieverbrauchern sowie bei Verstärkung, Erweiterung, Änderung oder Ersatz von bestehenden Anschlüssen Kostenbeiträge. Für Anschlüsse im Niederspannungsnetz setzt sich der Kostenbeitrag aus dem Netzkostenbeitrag und dem Anschlusskostenbeitrag zusammen.
Der Netzkostenbeitrag muss für einen angemessenen Teil der Groberschliessung und den ganzen oder überwiegenden Teil der Feinerschliessung entrichtet werden. Der Anschlusskostenbeitrag muss in der Regel für alle Kosten der Zuleitung innerhalb des Grundstückes entrichtet werden.
1.7.2007 -1-
VI / 2 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
2.2.2 Netzkostenbeitrag für Niederspannungsanschlüsse
Neuanschlüsse
Richtwerte
Objektart | Anschlusswert Anschlusskosten | Hausanschluss Total |
Einfamilienhaus | 25 A Fr. 3’500 | Fr. 1’800 Fr. 5’300 |
Mehrfamilienhaus | 10 A pro Wohnung Fr./Wohnung 1’400 | Fr. 1’800 |
Gewerbegebäude | 100 A Fr. 14’000 | Fr. 2’000 Fr. 16’000 |
Lagerhalle | 50 A Fr. 7’000 | Fr. 1’800 Fr. 8’000 |
Berechnet werden die | Anschlusskosten Ampère (A) à Fr. 140.-- plus | |
Hausanschlusspauschale Fr. 1'800.-- ab 80 A Fr. 2'000.--. | ||
Ansätze für Netzkostenbeiträge (Gültig ab 1.1.97)
a) Niederspannungsanschlüsse Spezifischer Netzkostenbeitrag in Fr./kV Fr./kVA 200.-- zu Grunde gelegter bzw. abonnierter Leistung
Kunden/Kundinnen mit Industrietarifen, die | ||
das Niederspannungsnetz nicht | ||
beanspruchen, erhalten eine Ermässigung | ||
von 20%. | ||
b) Mittelspannungsanschlüsse Spezifischer Netzkostenbeitrag in Fr./kVA Fr./kVA 80.-- abonnierter Leistung
c) Hochspannungsanschlüsse
-2- | 1.7.2007 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 2
Spezifischer Netzkostenbeitrag in Fr./kVA auf Anfrage abonnierter Leistung
2.2.3 Anschlusskostenbeiträge für Niederspannungsanschlüsse
Neuanschlüsse im eingezonten Baugebiet
Die Bemessung des Anschlusskostenbeitrages erfolgt aufgrund des Kabelquerschnittes, der Grösse des Hausanschlusskastens und der Länge des Anschlusskabels innerhalb des Grundstückes. Der Kabelquerschnitt wird aufgrund des zugeordneten Leistungswertes durch die CKW nach den Regeln der Technik bestimmt.
Die Anschlusskosten umfassen das Anschlusskabel, den Hausanschlusskasten ohne Überstromunterbrecher, die Verbindungsarmaturen, die Montage, die Verlegung und den Transport.
Innerhalb von Bauzonen wird der Anschlusskostenbeitrag gemäss untenstehender Tabelle verrechnet. Bis zu einer Kabellänge von 25 m innerhalb des Grundstückes wird der Betrag mit einer Pauschale festgesetzt. Bei einer Kabellänge von über 25 m innerhalb des Grundstückes wird ein Mehrlängenbeitrag verrechnet.
Ansätze für Anschlusskostenbeitrag (Gültig ab 1.1.99)
Gebäudeart | Hausanschlusskasten | Kabelleitung Anschlusskostenbeitrag | Mehrlängenbeitrag | ||
Grösse | max. zulässige | Querschnitt(mm2) | bis 25 m Kabellänge inkl. | gemäss Ziffer 3 (Fr./m) | |
Hausanschlusskasten | |||||
Absicherung | |||||
(A) | (Fr.) | ||||
Kleinanschl. | 25 A | 25 A | 3x6/6 Cu | 1’170.-- | 9.-- |
Wohnbau | 60 A | 63 A | 3x25/25 Cu | 1’510.-- | 13.-- |
Wohnbau | 160 A | 80 A | 3x25/25 Cu | 1’640.-- | 13.-- |
Wohnbau | 160 A | 125 A | 3x50/50 Cu | 1’910.-- | 19.-- |
Wohnbau | 250 A | 250 A | 3x95/95 Cu | 3’070.-- | 28.-- |
Wohnbau | 400 A | 400 A | 3x150/150 Cu | 3’950.-- | 40.-- |
Gewerbe | 60 A | 40 A | 3x25/25 Cu | 1’510.-- | 13.-- |
Gewerbe | 160 A | 63 A | 3x25/25 Cu | 1’640.-- | 13.-- |
Gewerbe | 160 A | 80 A | 3x50/50 Cu | 1’910.-- | 19.-- |
Gewerbe | 250 A | 200 A | 3x95/95 Cu | 3’070.-- | 28.-- |
Gewerbe | 400 A | 315 A | 3x150/150 Cu | 3’950.-- | 40.-- |
1.7.2007 -3-
VI / 2 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-4- 1.7.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 3 |
Wertminderung
1. Technische Altersentwertung
Altersentwertungstabelle (in Anlehnung an "Ross")
Heutiges Gebäudealter * bei | Altersentwertungsabzug in %: | ||||||
theoretischer Lebensdauer: | |||||||
(* mittleres wirtschaftliches Alter) | Unterhaltszustand | |||||||||
40 | 60 | 80 | 100 | 120 | 150 + | sch | sch/m | m | m/g | g |
Jahre | Jahre | Jahre | Jahre | Jahre | Jahre | |||||
2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7.5 | 5 | 4 | 3 | 2 | 1 |
4 | 6 | 8 | 10 | 12 | 15.0 | 10 | 8 | 6 | 4 | 1 |
6 | 9 | 12 | 15 | 18 | 22.5 | 15 | 12 | 9 | 6 | 2 |
8 | 12 | 16 | 20 | 24 | 30.0 | 20 | 16 | 12 | 8 | 4 |
10 | 15 | 20 | 25 | 30 | 37.5 | 25 | 21 | 16 | 11 | 6 |
12 | 18 | 24 | 30 | 36 | 45.0 | 30 | 25 | 20 | 15 | 9 |
14 | 21 | 28 | 35 | 42 | 52.5 | 35 | 30 | 24 | 18 | 12 |
16 | 24 | 32 | 40 | 48 | 60.0 | 40 | 34 | 28 | 22 | 16 |
18 | 27 | 36 | 45 | 54 | 67.5 | 45 | 39 | 33 | 27 | 20 |
20 | 30 | 40 | 50 | 60 | 75.0 | 50 | 44 | 38 | 32 | 25 |
22 | 33 | 44 | 55 | 66 | 82.5 | 55 | 49 | 43 | 37 | 30 |
24 | 36 | 48 | 60 | 72 | 90.0 | 60 | 54 | 48 | 42 | 36 |
26 | 39 | 52 | 65 | 78 | 97.5 | 65 | 60 | 54 | 48 | 42 |
28 | 42 | 56 | 70 | 84 | 105.0 | 70 | 65 | 60 | 55 | 49 |
30 | 45 | 60 | 75 | 90 | 112.0 | 75 | 71 | 66 | 61 | 56 |
32 | 48 | 64 | 80 | 96 | 120.0 | 80 | 76 | 72 | 68 | 64 |
34 | 51 | 68 | 85 | 102 | 127.5 | 85 | 82 | 79 | 76 | 72 |
36 | 54 | 72 | 90 | 108 | 135.0 | 90 | 88 | 86 | 84 | 81 |
38 | 57 | 76 | 95 | 114 | 142.5 | 95 | 94 | 93 | 92 | 90 |
40 | 60 | 80 | 100 | 120 | 150.0 | 100 | 100 | 100 | 100 | 100 |
1.1.2007 | -1- |
VI / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Richtlinien für das Lebensalter einiger Gebäudearten:
40 Jahre: Holz- und Kunststoffkonstruktionen für Gewerbe und Industrie; 60 Jahre: Industrie- und Gewerbehallen in Elementbau und Backstein, Lagerhallen in Holz, Heizwerke, Wasserwerke, Pumpwerke usw. in massiver Konstruktion; 80 Jahre: Wohnhäuser in Holz und Fachwerk, oder Elementbau, Industrie- und Gewerbegebäude in Beton und Stahl; 100 Jahre: Wohnhäuser in vorwiegend massiver Bauart, massive Gewerbe-Wohnbauten, Gasthäuser einfacher Bauart; 120 Jahre: Massive Wohn- und Geschäftshäuser überdurchschn. Bauart; 150 Jahre: Monumentale Gebäude mit aussergewöhnlich starken Mauern
Altersentwertung nach "Hägi"
Bei älteren Gebäuden (über 150 Jahre) und in speziellen Fällen kann die Alterentwertung nach der Formel "Hägi" vorgenommen werden.
Formel: E = (A + 20)2 - 2.86 140
E= Entwertung in Prozenten des Neubauwertes A= Alter des Gebäudes in Prozenten seiner voraussichtlichen Gesamtdauer
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 3 |
2. Bestimmung des mittleren wirtschaftlichen Alters
2.1 Hauptgruppen-Methode
Hauptgruppe | Gewichtung | geschätztes Alter | Total |
Rohbau 1 | 1 | 30 | = 30 |
Rohbau 2 | 2 | 25 | = 50 |
Ausbau | 3 | 20 | = 60 |
Installationen | 4 | 15 | = 60 |
mittleres wirtschaftl. Alter | 10 | 200 : 10 | = 20 Jahre |
Die Gruppen beinhalten:
Rohbau 1 Grund- und Tragkonstruktion: Fassaden, Wände, | |||
Decken- und Dachkonstruktion, Treppenanlagen, | Natur- | ||
und | Kunststeinarbeiten | ||
Rohbau 2 Fenster, Aussentüren, Tore, Glasabschlüsse,
Spenglerarbeiten, Bedachungen, Gebäudeisolationen, (Wärme- und Schallisolationen, Wasserabdichtungen,
Feuerschutz)
Ausbau Gipser-, Schlosser- und Schreinerarbeiten, Boden-, Wand- und Deckenbeläge, Plattenarbeiten, Malerarbeiten
Installationen Elektro-, Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Sanitäranlagen
(inkl. Apparate und Kücheneinrichtungen), | |||
Transportanlagen | |||
1.7.2007 | -1- | ||
VI / 3 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
2.2 Prozent-Methode
Die Bestimmung der Entwertung von Gebäuden mit unterschiedlich alten Bauteilen
nach der Prozentmethode.
Beispiel:
1. Das durchschnittliche Gebäudealter
45 % Baujahr 1952 | = 41-jährig: | 0.45 x 41 = 18.45 |
45 % Baujahr 1969 | = 24-jährig | 0.45 x 24 = 10.80 |
10 % Baujahr 1963 | = 30-jährig | 0.10 x 30 = 3.00 |
Mittleres wirtschaftliches Alter | 32.25 | |
Aufgerundet | 33 Jahre |
2. Bewertung des Bauzustandes
Schlecht bis mittel (einzelne Bauschäden)
3. Lebensdauer der Bauten
Industriehalle/Gewerbehalle in Elementbau/Backstein | = 60 Jahre | |
4. Bestimmung des Entwertungssatzes
Nach Tabelle Ross:
Lebensdauer 60 Jahre / mittl. wirtsch. Alter 33 Jahre / Zustand = 49%
Zuschlag für kleinere Schäden | = 1% | |
Entwertungssatz | 50% | |
-2- | 1.7.2007 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 3
3. Wertminderung von Bestandteilen
4. Wertminderung von Umgebung (BKP 4)
In der Regel werden die Umgebungskosten wie der Neuwert der Bauten entwertet.
Für die Entwertung der Umgebungskosten gilt in der Regel ein max. Entwertungsabzug von 35 %.
5. Wertminderung von Baunebenkosten (BKP 5)
In der Regel werden die Baunebenkosten mit pauschal 1 % entwertet.
1.1.2007 -1-
VI / 3 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 3 | |
6. Lebensdauer von Baumaterialien, | Apparaten und | ||
Installationen |
(nach Nägeli/Hungerbühler)
Hotels, Restaurants Büro- und Wohnbauten | |||
Ladenlokale (in Jahren) | (in Jahren) | ||
Spannteppiche | 4 - 10 | 8 - 20 | |
Kunstoff-Bodenbeläge | 10 - 20 | 15 - 30 | |
Gummi-Bodenbeläge | 15 - 25 | 20 - 30 | |
Korkparkett | - | 15 - 25 | |
Linoleum | 10 - 15 | 15 - 30 | |
Parkett | 35 - 60 | 50 - 100 | |
Tapeten, je nach Qualität | 4 - 15 | 6 - 20 | |
Malerarbeiten innen | 4 - 10 | 10 -20 | |
Keramische Plattenbeläge | 30 - 60 | 70 - 100 | |
Kühlschränke, Kühlanlagen | 15 - 20 | 20 - 30 | |
Geschirrwaschmaschinen | 5 - 12 | 8 - 15 | |
Waschautomaten | 6 - 12 | 10 - 20 | |
Tumbler | 8 - 15 | 12 - 20 | |
Kochherde (Gas, Elektrisch) | 15 - 25 | 20 - 35 | |
Kaffeemaschinen, elektrisch | 5-8 | - | |
Zentralheizungskessel, Gusseisen | 25 - 40 | 25 - 40 | |
Kombikessel, Stahl | 15 - 25 | 20 - 30 | |
Ölbrenner | 12 - 15 | 12 - 20 | |
Umwälzpumpen | 10 - 25 | 10 - 25 | |
Elektroboiler | 10 - 20 | 18 - 25 | |
Elektro-Ofen | 15 - 25 | 15 - 35 | |
Radiatoren, Gusseisen | 50 - 80 | 50 - 80 | |
Radiatoren, Stahl | noch unbekannt | noch unbekannt | |
Kachelöfen | - | 100 - 300 | |
Zimmeröfen, Ölfeuerung | - | 20 - 30 | |
Öltanks, Stahl | 15 - 30 | 15 - 30 | |
Öltanks, Beton | 20 - 40 | 20 - 40 | |
Öltanks, Kunststoff | noch unbekannt | noch unbekannt | |
Fäkalienpumpen | 10 - 20 | 15 - 25 | |
Wasserstrahlpumpen | 20 - 40 | 25 - 40 | |
Liftanlagen | 18 - 30 | 20 - 35 | |
1.1.2007 | -1- | ||
VI / 3 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Druckluft-Kompressoren | 15 - 25 | - |
Klimaanlagen, maschineller Teil | 15 - 30 | 20 - 35 |
Lamellenstoren | 15 - 20 | 20 - 25 |
Jalousieläden | - | 40 - 80 |
Rollläden | 15 - 25 | 25 - 35 |
Sonnenstoren, Markisen in Stoff | 5-8 | 8 - 15 |
Sonnenstoren, Markisen in Plastik | 6 - 10 | 10 - 18 |
Spenglerarbeiten, Kupfer | 70 - 100 | 70 - 100 |
Spenglerarbeiten, galv. Blech, gestrichen | 20 - 50 | 20 - 50 |
Spenglerarbeiten, Aluminium | noch unbekannt | noch unbekannt |
Spenglerarbeiten, Chromstahl | noch unbekannt | noch unbekannt |
Flachdachbeläge, 3 x Pappe | 15 - 30 | 15 - 30 |
Flachdachbeläge, Kunststoff | noch unbekannt | noch unbekannt |
Oblichter, Kunststoffkuppeln | 15 - 25 | 20 - 30 |
Lichtreklamen, Transformer | 10 - 20 | - |
Lichtreklamen, Neonröhre | 5 - 10 | |
Aussenputz | 30 - 50 | 30 - 50 |
Malerarbeiten aussen | 8 - 15 | 8 - 20 |
Fenster, Kiefernholz | 40 - 60 | 40 - 60 |
Balkongeländer, Holz | 8 - 16 | 10 - 20 |
Balkongeländer, Eisen | 50 - 100 | 50 - 100 |
Fahrbahnen in Makadam | 15 - 25 | 25 - 35 |
Fahrbahnen in Gussasphalt | 25 - 40 | 25 - 45 |
Elektrokabel, erdverlegt | 25 - 50 | 25 - 50 |
Gas- u. Wasserleitungen,erdverlegt | 20 - 60 | 20 - 60 |
-2- | 1.1.2007 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 4
Landwert
1. Landbewertung unter Berücksichtigung der Nutzung
1. Idealfall
Grundstück 600 m2 AZ 0.25
AGF max. 0.25 x 150 m2 600 AGF vorhanden ca. 150 m2
Das Grundstück ist zonenkonform genutzt!
LRW Fr./m2 300
Landwert (im Realwert) 600 m2 à Fr. 300 80 – 100 % Fr. 144'000 bis 180'000
2. Unternutzung
Grundstück 1300 m2 AZ 0.25
AGF max. 0.25 x 1300 325 m2 AGF vorhanden 150 m2 AGF Reserve 175 m2
bebaute Fläche 150 : 600 m2 0.25 Reserve 175 : 0.25 700 m2
separate Parzelle ist möglich
1.7.2007 -1-
VI / 4 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
autarke Realisierbarkeit zusammengesetzter Schatzungsgegenstand | der Reserve | |
Berechnung im Detail: | ||
Realwert | Ertragswert | |
Zeitwert | XX Katasterwert bebaut | XX |
Landwert | Nicht überbautes Land | |
600 m2 à Fr. 300 | 80 – 100 % 700 m2 à Fr. 300 Fr. 144'000 bis 180'000 | 80 - 100 % Fr. 168'000 bis 210'000 |
Realwert | XX Katasterwert Total | XXX |
Achtung: Bei der Umgebung | BKP4 sind beim Realwert nur 600 m2 und 1'300 m2 zu berücksichtigen. | |
-2- | 1.7.2007 | |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 4
2. Bewertung von Hofraum in der Landwirtschaftszone
Beispiel A
Der Landwert des Hofraumes wird ähnlich bewertet, wie jener in der Bauzone.
Landwert: VW ca. Fr./m2 270.-- (Reduktion Fr./m2 30.--, da bauliche Veränderungen erschwert)
1.1.2007 -1-
VI / 4 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Beispiel B (max. 2'500 m2)
Der Landwert des Hofraumes wird ähnlich bewertet, wie jener gem. Beispiel A.
Berechnung | AGF 150 m2 / AZ gem. Nachbar-Bauzone | 0.25 |
Hofraum: | Massgebender Landbedarf 150 : 0.25 = | 600 m2 |
Landwert: | 600 m2 à 400 m2 à 1000 m2 à durchschnittlich | Fr. Fr. Fr. | 240 - 300 = 60 - 75 = 168 - 210 = | Fr. Fr. Fr. | 144’000 -180’000 24'000 - 30’000 168'000 - 210’000 |
Übrige Flächen: | Diese sind wie bisher zu bewerten, so z.B. | |
NL (Code 01) 1’200 m2 à Fr./m2 40.-- | = Fr. 48’000.-- | |
Beispiel C (max. 2'500 m2)
Sofern keine Vergleichspreise/-werte bestehen, ist der Landwert nach der
Lageklassenmethode zu ermitteln.
Neuwert | Zeitwert | ||
Berechnung: | Gebäude Nebenkosten Total | Fr. 500’000 Fr. 100'000 Fr. 600’000 | Fr. 400’000 Fr. 80’000 Fr. 480’000 |
Provisorische Lageklasse der Gemeinde | 2.8 | |
Steigerungsfaktoren 10 % - Sicht/Besonnung | ||
für: | ||
Aussennutzung
Reduktionsfaktoren 30 % für: - Abgelegen 0.6
Topographie
Erschliessung
Definitive Lageklassenzahl | 2.2 | |
Landwert: | 15.94 % (LKZ 2.2) von Fr. 600'000 80 – 100 % | = Fr. 76'500 - 95’600 |
Übrige Flächen: | gemäss Beispiel B | |
-2- | 1.1.2007 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG | VI / 4 |
3. Abbruchkosten
Kostenangaben in Fr./m3
Konstruktionsart | 1988 Fr./m3 | 1990 Fr./m3 | 1992 Fr./m3 | 1996 Fr./m3 | 1998 Fr./m3 | 2000 Fr./m3 | 2004 Fr./m3 |
Reine Holzbauten | 15.-- | 17.-- | 22.-- | 22.-- | 21.-- | 22.-- | 22.-- |
Backsteinwände / | 18.-- | 20.-- | 24.-- | 24.-- | 22.-- | 24.-- | 24.-- |
Holzdecken | |||||||
Backsteinwände / | 25.-- | 28.-- | 28.-- | 28.-- | 26.-- | 28.-- | 28.-- |
Eisenbetondecken | |||||||
Reine Eisenbetonbauten | 30.-- | 32.-- | 32.-- | 30.-- | 28.-- | 30.-- | 24.-- |
Eisenbeton-Skelettbau | 24.-- | 26.-- | 26.-- | 26.-- | 26.-- | 26.-- | 24.-- |
Stahlstützen / | 27.-- | 27.-- | 27.-- | 25.-- | 24.-- | 25.-- | 22.-- |
Eisenbetondecken | |||||||
Stahlbau verschraubt | 20.-- | 20.-- | 23.-- | 20.-- | 19.-- | 23.-- | 14.-- |
Stahlbau verschweisst / | 22.-- | 22.-- | 24.-- | 22.-- | 21.-- | 25.-- | 14.-- |
genietet |
In diesen Werten sind die durchschnittlichen Kosten für Abbruch, Zerkleinern des | ||||
Abbruchmaterials, Abfuhr und allfällige Deponiegebühr enthalten. | ||||
Achtung: Bei kontaminierten Bauteilen (asbesthaltige, ölige usw.) sind die | ||||
Entsorgungskosten höher. | ||||
Spezialarbeiten | 1990 | 1992 | 1996 | 1998 | 2000 | 2004 |
Brandmauersicherungaus Fr. je | 4’000.-- | 4’000.-- | 4’000.-- | 3’500.-- | 4’000.-- | 4'300.-- |
DIN-Trägern Bund | ||||||
Staubwand (Holzmasten Fr./m2 | 24.-- | 30.-- | 30.-- | 27.-- | 28.-- | 40.-- |
mit | ||||||
2 | ||||||
Bretterverschalung Fr./m | 25.-- | |||||
Abdeckplane an Gerüst) | ||||||
Brandmauerabdeckung Fr./m2 | 27.-- | 29.-- | 29.-- | 28.-- | 32.-- | 32.-- |
(Dachpappe/Isolation) |
1.1.2007 | -1- |
VI / 4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG | VI / 4 |
4. Pfählungen
Wert pro Pfahl: Fr./Stück 800 | ||
Berechnung: Pro 4 m2 Gebäudefläche wird ein Pfahl berechnet. | ||
Bemerkung: Bei diesen Ansätzen handelt es sich um pauschalierte Werte
gemäss § 6 Absatz 1 Schatzungsverordnung. | ||
Diese Berechnungen basieren auf dem Indexstand von 126,0 vom 1.10.91 | ||
5. Erschliessungskosten
Preisstand 1998
1. Strassen Tatsächliche Erstellungskosten | ||
eff. Strassen- und Trottoirfläche | Fr./m2 | 150 bis 250 |
inkl. - Unterbau / Abschlüsse |
Entwässerung / Belag
Strom/Telefon/TV-GA
Strassenbeleuchtung
2. Wasser Pro m2 erschlossenes Bauland | Fr./m2 | 2 bis 6 |
für Haupt- und Stichleitungen | ||
inkl. Brandschutz | ||
3. Kanalisation Doppelleitungen im Trennsystem | Fr./m1 | 500 |
inkl. Schächte |
Erfahrungswerte | Komplette Erschliessungen (abgestützt auf Bauabrechnung) - günstig - aufwendig | ø Fr./m2 Fr./m2 Fr./m2 | 40 30 50 |
Spezialaufwand Zusätzlich zu berücksichtigen sind:
Bachverlegungen
Hangsicherungen
Baugrunderschwernisse
Abgeltungen
etc.
1.1.2007 | -1- |
VI / 4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 4 |
6. Lageklassenzahlen
Zuteilung der provisorischen Lageklassenzahl (LKZ) der Gemeinden/Ortsteile | ||||
(für Katasterschatzungen mit Wertbasis ab | 01.01.2004) | |||
Gemeinde/ | LKZ Gemeinde/ | LKZ Gemeinde/ | LKZ Gemeinde/ | LKZ |
Ortsteil | 2004 Ortsteil | 2004 Ortsteil | 2004 Ortsteil | 2004 |
Adligenswil | 4.5 Flühli Sörenberg | 2.7 Luthern | 1.5 Ruswil | 3.6 |
Aesch | 2.6 Gelfingen | 3.0 Malters | 4.0 Sempach | 4.5 |
Alberswil | 2.5 Gettnau | 2.8 Marbach | 2.0 Sulz | 3.0 |
Altbüron | 1.9 Geuensee | 3.5 Mauensee | 3.0 Sursee | 4.5 |
Altishofen | 2.9 Gisikon | 4.0 Meggen | 5.7 Schenkon | 4.0 |
Altwis | 2.0 Greppen | 5.0 Meierskappel | 3.5 Schlierbach | 2.2 |
Ballwil | 4.0 Grossdietwil | 1.9 Menznau | 2.7 Schongau | 2.6 |
Beromünster | 3.6 Grosswangen | 2.6 Mosen | 2.6 Schötz | 3.5 |
Buchrain | 4.0 Gunzwil | 3.2 Müswangen | 2.5 Schüpfheim | 2.7 |
Buchs | 2.1 Hämikon | 3.0 Nebikon | 3.2 Schwarzenbach | 2.3 |
Büron | 3.3 Hasle | 2.4 Neudorf | 3.2 Schwarzenberg | 2.5 |
Buttisholz | 3.1 Hergiswil | 2.6 Neuenkirch | 3.8 Triengen | 3.0 |
Dagmersellen | 3.5 Herlisberg | 2.1 Nottwil | 3.6 Udligenswil | 4.5 |
Dierikon | 4.0 Hildisrieden | 4.4 Oberkirch | 4.5 Uffikon | 2.5 |
Doppleschwand | 2.1 Hitzkirch | 3.6 Ohmstal | 2.4 Ufhusen | 2.3 |
Ebersecken | 1.2 Hochdorf | 4.5 Pfaffnau | 2.2 Vitznau | 3.5 |
Ebikon | 4.5 Hohenrain | 3.5 Pfeffikon | 3.2 Wauwil | 2.9 |
Egolzwil | 2.9 Honau | 4.2 Rain | 4.0 Weggis | 4.5 |
Eich | 4.5 Horw | 5.6 Reiden | 3.5 Werthenstein | 3.1 |
Emmen | 5.0 Inwil | 4.0 Retschwil | 2.3 Wikon | 2.8 |
Entlebuch | 2.6 Knutwil | 3.0 Richenthal | 1.9 Wilihof | 1.9 |
Ermensee | 2.3 Kottwil | 2.5 Rickenbach | 2.8 Willisau-Land | 3.2 |
Eschenbach | 4.0 Kriens | 5.0 Roggliswil | 2.0 Willisau-Stadt | 3.9 |
Escholzmatt | 2.3 Kulmerau | 1.5 Römerswil | 2.6 Winikon | 2.0 |
Ettiswil | 3.0 Langnau | 2.5 Romoos | 1.0 Wolhusen | 3.4 |
Fischbach | 1.9 Lieli | 2.8 Root | 4.0 Zell | 2.6 |
Flühli Dorf | 2.2 Littau | 4.5 Rothenburg | 5.5 | |
Luzern Stadt, linkes und rechtes Ufer | ||||
- Periphere Stadtgebiete / sekundäre Wohnlagen (Die im Einzelfall | anzuwendende LKZ ist | 5.0 | ||
mit derjenigen | der angrenzenden Gemeinde abzugleichen) | |||
- Lockere Bebauung / Aussenquartiere / Wohngebiete | 6.0 | |||
- Dichtere Bebauung / Geschäfts- und Wohnzonen / Quartierzentren | 8.0 | |||
1.7.2007 | -1- |
VI / 4 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | ||
- Stadtkern / Citybereich / Altstadt / Hauptgeschäftszonen | 10.0 | |||
Zuteilung der provisorischen Lageklassenzahl (LKZ) der Gemeinden | |||||||
Lageklassenzahl Bodenmittelwert (LKZ-LRW) Stand 1994 | |||||||
Gemeinde/ | LKZ | LKZ Gemeinde/ | LKZ | LKZ | Gemeinde/ | LKZ | LKZ |
Ortsteil | LRW | Ortsteil | LRW | 88 | Ortsteil | LRW | 88 |
Adligenswil | 3.4 | 5.0 Hämikon | 2.8 | 3.0 | Reiden | 2.2 | 4.0 |
Aesch | 2.8 | 3.0 Hasle | 1.3 | 2.5 | Retschwil | 1.9 | 2.5 |
Alberswil | 1.6 | 2.5 Hergiswil | 1.3 | 2.5 | Richenthal | 1.9 | 2.5 |
Altbüron | 1.0 | 2.0 Herlisberg | 1.6 | 2.5 | Rickenbach | 2.8 | 3.0 |
Altishofen | 1.9 | 3.0 Hildisrieden | 3.4 | 4.5 | Roggliswil | 1.3 | 2.0 |
Altwis | 1.9 | 3.0 Hitzkirch | 3.1 | 4.0 | Römerswil | 2.2 | 4.0 |
Ballwil | 3.1 | 4.5 Hochdorf | 3.4 | 4.5 | Romoos | 1.0 | 1.5 |
Beromünster | 2.8 | 4.0 Hohenrain | 2.8 | 3.5 | Root | 3.1 | 4.5 |
Buchrain | 3.4 | 4.5 Honau | 3.1 | 5.0 | Rothenburg | 4.0 | 5.5 |
Buchs | 1.9 | 2.5 Horw | 4.9 | 6.0 | Ruswil | 2.2 | 4.0 |
Büron | 3.1 | 3.5 Inwil | 3.4 | 4.5 | Sempach | 3.4 | 5.0 |
Buttisholz | 1.9 | 3.5 Knutwil | 3.1 | 4.0 | Sulz | 2.2 | 3.0 |
Dagmersellen | 2.8 | 4.0 Kottwil | 1.9 | 2.5 | Sursee | 3.7 | 5.0 |
Dierikon | 3.4 | 5.0 Kriens | 4.3 | 5.5 | Schenkon | 3.4 | 4.5 |
Doppleschwand | 1.3 | 2.0 Kulmerau | 1.3 | 2.0 | Schlierbach | 1.9 | 2.5 |
Ebersecken | 1.0 | 2.0 Langnau | 2.2 | 3.0 | Schongau | 2.8 | 3.0 |
Ebikon | 3.4 | 5.0 Lieli | 2.5 | 3.0 | Schötz | 2.2 | 3.5 |
Egolzwil | 1.9 | 3.5 Littau | 3.1 | 5.0 | Schüpfheim | 1.6 | 2.5 |
Eich | 3.1 | 4.5 Luthern | 1.0 | 2.0 | Schwarzenbach | 1.6 | 2.5 |
Emmen | 3.4 | 5.0 Malters | 2.8 | 5.0 | Schwarzenberg | 1.9 | 3.5 |
Entlebuch | 1.6 | 2.5 Marbach | 1.3 | 2.0 | Triengen | 3.1 | 3.0 |
Ermensee | 2.2 | 4.0 Mauensee | 3.1 | 4.0 | Udligenswil | 3.4 | 5.0 |
Eschenbach | 3.4 | 5.0 Meggen | 5.2 | 6.0 | Uffikon | 2.2 | 3.0 |
Escholzmatt | 1.3 | 2.5 Meierskappel | 3.4 | 5.0 | Ufhusen | 1.3 | 2.5 |
Ettiswil | 2.2 | 3.0 Menznau | 1.9 | 3.0 | Vitznau | 2.8 | 4.0 |
Fischbach | 1.3 | 2.0 Mosen | 3.1 | 3.0 | Wauwil | 2.8 | 4.0 |
Flühli Dorf | 1.6 | 3.0 Müswangen | 2.8 | 2.5 | Weggis | 3.4 | 4.5 |
Flühli Sörenberg | 2.2 | 3.0 Nebikon | 2.2 | 3.5 | Werthenstein | 1.6 | 3.0 |
Gelfingen | 1.9 | 3.5 Neudorf | 2.5 | 3.5 | Wikon | 1.9 | 3.5 |
Gettnau | 1.6 | 2.5 Neuenkirch | 3.1 | 4.5 | Wilihof | 1.9 | 2.5 |
Geuensee | 3.1 | 4.0 Nottwil | 3.1 | 5.0 | Willisau-Land | 2.2 | 3.5 |
Gisikon | 3.1 | 5.0 Oberkirch | 3.1 | 5.0 | Willisau-Stadt | 2.2 | 4.5 |
Greppen | 3.7 | 5.0 Ohmstal | 1.3 | 2.0 | Winikon | 1.6 | 2.5 |
-2- | 1.7.2007 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG | VI / 4 | ||
Grossdietwil 1.0 2.0 Pfaffnau 1.6 2.5 | Wolhusen | 2.2 | 3.5 |
Grosswangen 1.9 3.0 Pfeffikon 2.5 3.5 | Zell | 1.3 | 2.5 |
Gunzwil 2.2 3.5 Rain 2.8 4.5 | |||
Luzern Stadt, linkes und rechtes Ufer | |||
- Periphere Stadtgebiete / sekundäre Wohnlagen (Die im Einzelfall anzuwendende LKZ 4.8 | |||
ist mit derjenigen der angrenzenden Gemeinde abzugleichen) | |||
- Lockere Bebauung / Aussenquartiere / Wohngebiete | 5.2 | 6.0 | |
- Dichtere Bebauung / Geschäfts- und Wohnzonen / Quartierzentren | 7.1 | 8.0 | |
- Stadtkern / Citybereich / Altstadt / Hauptgeschäftszonen | 9.1 | 10.0 | |
1.7.2007 | -3- | ||
VI / 4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Korrektur der provisorischen Lageklassenzahl
Je nach Art, Lage und besonderer Situation des Objektes kann die provisorische Lageklassenzahl eine Korrektur nach oben oder unten von bis zu 35 Prozent erfahren. In der Folge werden einige Steigerungs- und Reduktionskriterien aufgeführt.
Steigerungsfaktoren max. 50 % Optimale Erschliessung und Zufahrt bis 10 % Vorteilhafte Wohn- oder Geschäftslage(Besonnung, Sicht / Ecklage, Passantenverkehr) bis 25 % Optimale Aussennutzung (Umgebung) bis 15 %
Reduktionsfaktoren max. 60 % Grundstück (Baugrund, Topografie, Form) bis 10 % Erschliessung (Verkehr, Werkleitungen) bis 10 % Schlechte Wohn- oder Geschäftslage(Besonnung, Sicht / abgelegen / Immissionen) bis 25 % Fehlende, ungünstige Aussennutzung bis 15 %
Vorgehen bei der Berechnung des Zuschlages oder der Reduktion:
Plus und Minusfaktoren sind miteinander zu verrechnen.
Die Korrektur darf nicht mehr als 35 % betragen.
Der ermittelte Korrekturwert ist zur provisorischen Lageklassenzahl der entsprechenden Gemeinde zu addieren oder zu subtrahieren.
Das Ergebnis ist die definitive Lageklassenzahl.
-4- 1.7.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 4 |
Berechnung des Landwertes für den massgebenden Landbedarf
Vorgehen:
4. Prozentsatz in nachstehender Tabelle ablesen in % vom Neuwert | (NW) | ||||
5. Landwert vom Total der Neuwerte berechnen für | massgebenden Landbedarf | ||||
oder Grundstückfläche sofern nicht grösser als massgebenden Landbedarf
6. Der Landwert beträgt 80 | - 100 % des Tabellenwertes. | ||||
Landwerttabelle für den massgebenden Landbedarf
% | % | % | % | % | |||||
LKZ | v.NW | LKZ | v.NW | LKZ | v.NW | LKZ | v.NW | LKZ | v.NW |
1.0 | 6.67 | 3.5 | 28.00 | 6.0 | 60.00 | 8.5 | 113.33 | 11.0 | 220.00 |
1.1 | 7.38 | 3.6 | 29.03 | 6.1 | 61.62 | 8.6 | 116.22 | 11.1 | 226.53 |
1.2 | 8.11 | 3.7 | 30.08 | 6.2 | 63.27 | 8.7 | 119.18 | 11.2 | 233.33 |
1.3 | 8.84 | 3.8 | 31.15 | 6.3 | 64.95 | 8.8 | 122.22 | 11.3 | 240.43 |
1.4 | 9.59 | 3.9 | 32.23 | 6.4 | 66.67 | 8.9 | 125.35 | 11.4 | 247.83 |
1.5 | 10.34 | 4.0 | 33.33 | 6.5 | 68.42 | 9.0 | 128.57 | 11.5 | 255.56 |
1.6 | 11.11 | 4.1 | 34.45 | 6.6 | 70.21 | 9.1 | 131.88 | 11.6 | 263.64 |
1.7 | 11.89 | 4.2 | 35.59 | 6.7 | 72.04 | 9.2 | 135.29 | 11.7 | 272.09 |
1.8 | 12.68 | 4.3 | 36.75 | 6.8 | 73.91 | 9.3 | 138.81 | 11.8 | 280.95 |
1.9 | 13.48 | 4.4 | 37.93 | 6.9 | 75.82 | 9.4 | 142.42 | 11.9 | 290.24 |
2.0 | 14.29 | 4.5 | 39.13 | 7.0 | 77.78 | 9.5 | 146.15 | 12.0 | 300.00 |
2.1 | 15.11 | 4.6 | 40.35 | 7.1 | 79.78 | 9.6 | 150.00 | 12.1 | 310.26 |
2.2 | 15.94 | 4.7 | 41.59 | 7.2 | 81.82 | 9.7 | 153.97 | 12.2 | 321.05 |
2.3 | 16.79 | 4.8 | 42.86 | 7.3 | 83.91 | 9.8 | 158.06 | 12.3 | 332.43 |
2.4 | 17.65 | 4.9 | 44.14 | 7.4 | 86.05 | 9.9 | 162.30 | 12.4 | 344.44 |
2.5 | 18.52 | 5.0 | 45.45 | 7.5 | 88.24 | 10.0 | 166.67 | 12.5 | 357.14 |
2.6 | 19.40 | 5.1 | 46.79 | 7.6 | 90.48 | 10.1 | 171.19 | 12.6 | 370.59 |
2.7 | 20.30 | 5.2 | 48.15 | 7.7 | 92.77 | 10.2 | 175.86 | 12.7 | 384.85 |
2.8 | 21.21 | 5.3 | 49.53 | 7.8 | 95.12 | 10.3 | 180.70 | 12.8 | 400.00 |
2.9 | 22.14 | 5.4 | 50.94 | 7.9 | 97.53 | 10.4 | 185.71 | 12.9 | 416.13 |
3.0 | 23.08 | 5.5 | 52.38 | 8.0 | 100.00 | 10.5 | 190.91 | 13.0 | 433.33 |
3.1 | 24.03 | 5.6 | 53.85 | 8.1 | 102.53 | 10.6 | 196.30 | 13.1 | 451.72 |
3.2 | 25.00 | 5.7 | 55.34 | 8.2 | 105.13 | 10.7 | 201.89 | 13.2 | 471.43 |
3.3 | 25.98 | 5.8 | 56.86 | 8.3 | 107.79 | 10.8 | 207.69 | 13.3 | 492.59 |
3.4 | 26.98 | 5.9 | 58.42 | 8.4 | 110.53 | 10.9 | 213.73 | 13.4 | 515.38 |
1.7.2007 | -5- |
VI / 4 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-6- 1.7.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5
Mietwert
1. Jahresmietwert Wohnen
1.1 System
Die Bewertung von Wohnräumen, Nassräumen und anderen bewohnbaren Nebenräumen erfolgt nach der "Nettowohnflächenmethode".
Der Jahresmietwert wird mittels Nettowohnfläche, Normmietwert und Objekt-artenzuschlag ermittelt. Zur Kontrolle dient die Realwertzinsberechnung des Mindestmietwertes.
1.2 Normmietwerte
Die massgebenden Normmietwerte der Klein- und Familienwohnungen basieren auf einem Hypothekarzins von 4.5 % (gültig für Bewertungen ab 01.01.2004) und gelten für das Normobjekt. Sie sind für jede Gemeinde ermittelt und in der Tabelle "Normmietwerte 2004" aufgelistet.
1.3 Jahresmietwert Zweitobjekte (Objektart 13 und 14)
Grundsätzlich ist die Marktmiete wie beim Einfamilienhaus oder beim Stockwerkeigentum zu ermitteln.
Nicht ganzjährig nutzbare Objekte Bei Objekten, die zufolge fehlender technischer Einrichtungen, besonders leichter Bauweise, aussergewöhnlich ungünstiger Verkehrsverhältnisse oder zeitweilig auftretender Gefahren nicht ganzjährig nutzbar sind, ist der Jahresmietwert auf die Anzahl der nutzbaren Wochen umzurechnen.
Massgebender Jahresmietwert = JMW x Anzahl nutzbaren Wochen (JMW) 52
1.1.2007 -1-
VI / 5 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Wo die Beheizung mit einfachen Mitteln (Elektrostrahler, Gasofen) möglich ist, wird
der Mietwert für das volle Jahr eingesetzt. Der Mangel | der nicht optimalen | ||
Beheizbarkeit wird bei der Mietwertfestsetzung im Kriterium "Haustechnik"
berücksichtigt.
Dauermiete | |||
Wenn ein | Objekt auf Dauer an Dritte vermietet ist, kann der vertragliche | ||
Jahresmietzins übernommen werden, wenn dieser als marktüblich gelten kann. Sind im vereinbarten Zins Nebenkosten oder/und Miete für Mobiliar und Wäsche enthalten, sind diese wie folgt vom Jahresmietzins in Abzug zu bringen:
- | Heizung/elektrischer Strom | 10 - 20 % | |
- | Möblierung | 10 - 20 % | |
- | Wäsche | 5 - 10 % | |
-2- | 1.1.2007 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 5 |
Normmietwerte 2004
(für Katasterschatzungen mit Wertbasis ab 1.01.2004) | Basis 4,5 % |
Gemeinde EK Familien- Klein- | Gemeinde | EK Familien- Klein- | |||||
Wohnung | Wohnung | Wohnung | Wohnung | ||||
Fr./m2 | Fr./m 2 | ||||||
Fr./m2 | Fr./m2 | ||||||
1 Adligenswil 3 | 134 | 156 | 31 | Gisikon | 3 | 131 | 170 |
2 Aesch 2 | 100 | 130 | 32 | Greppen | 3 | 137 | 160 |
3 Alberswil 1 | 110 | 130 | 33 | Grossdietwil | 1 | 95 | 113 |
4 Altbüron 1 | 104 | 114 | 34 | Grosswangen | 1 | 104 | 122 |
5 Altishofen 4 | 108 | 136 | 35 | Gunzwil | 2 | 100 | 120 |
6 Altwis 2 | 100 | 120 | 36 | Hämikon | 2 | 94 | 118 |
7 Ballwil 3 | 113 | 146 | 37 | Hasle | 1 | 90 | 105 |
8 Beromünster 2 | 113 | 146 | 38 | Hergiswil | 1 | 100 | 118 |
9 Buchrain 3 | 122 | 147 | 39 | Herlisberg | 2 | 106 | 117 |
10 Buchs 4 | 95 | 122 | 40 | Hildisrieden | 2 | 119 | 146 |
11 Büron 2 | 109 | 137 | 41 | Hitzkirch | 2 | 114 | 149 |
12 Buttisholz 1 | 113 | 134 | 42 | Hochdorf | 2 | 122 | 129 |
13 Dagmersellen 4 | 109 | 138 | 43 | Hohenrain | 2 | 104 | 133 |
14 Dierikon 3 | 122 | 162 | 44 | Honau | 3 | 114 | 160 |
15 Doppleschwand 1 | 90 | 100 | 45 | Horw | 1 | 127 | 150 |
16 Ebersecken 1 | 94 | 112 | 46 | Inwil | 3 | 118 | 150 |
17 Ebikon 3 | 133 | 160 | 47 | Knutwil | 4 | 114 | 142 |
18 Egolzwil 4 | 112 | 138 | 48 | Kottwil | 1 | 104 | 127 |
19 Eich 2 | 126 | 146 | 49 | Kriens | 4 | 128 | 146 |
20 Emmen 2 | 118 | 138 | 50 | Kulmerau | 2 | 100 | 110 |
21 Entlebuch 1 | 95 | 115 | 51 | Langnau | 4 | 104 | 130 |
22 Ermensee 2 | 114 | 127 | 52 | Lieli | 2 | 100 | 120 |
23 Eschenbach 3 | 122 | 146 | 53 | Littau | 4 | 118 | 142 |
24 Escholzmatt 1 | 93 | 109 | 54 | Luthern | 1 | 90 | 104 |
25 Ettiswil 1 | 104 | 127 | 56 | Malters | 1 | 122 | 137 |
26 Fischbach 1 | 101 | 114 | 57 | Marbach | 1 | 93 | 109 |
27 Flühli 1 | 94 | 104 | 58 | Mauensee | 4 | 113 | 143 |
28 Gelfingen 2 | 100 | 135 | 59 | Meggen | 3 | 151 | 184 |
29 Gettnau 1 | 104 | 122 | 60 | Meierskappel | 3 | 114 | 150 |
30 Geuensee 2 | 118 | 140 | 61 | Menznau | 1 | 105 | 122 |
1.7.2009 | -1- |
VI / 5 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Gemeinde | EK | Familien- Wohnung Fr./m2 | Klein- Wohnung Fr./m2 | Gemeinde | EK | Familien- Wohnung Fr./m2 | Klein- Wohnung Fr./m2 |
62 Mosen | 2 | 115 | 130 | 88 Schongau | 2 | 110 | 130 |
63 Müswangen | 2 | 105 | 122 | 89 Schötz | 1 | 110 | 126 |
64 Nebikon | 4 | 112 | 134 | 90 Schüpfheim | 1 | 102 | 126 |
65 Neudorf | 2 | 110 | 154 | 91 Schwarzenbach | 2 | 104 | 113 |
66 Neuenkirch | 2 | 122 | 146 | 92 Schwarzenberg | 1 | 110 | 124 |
67 Nottwil | 2 | 122 | 133 | 93 Triengen | 2 | 109 | 127 |
68 Oberkirch | 2 | 126 | 153 | 94 Udligenswil | 3 | 134 | 151 |
69 Ohmstal | 1 | 93 | 115 | 95 Uffikon | 4 | 102 | 135 |
70 Pfaffnau | 1 | 105 | 120 | 96 Ufhusen | 1 | 91 | 116 |
71 Pfeffikon | 2 | 104 | 127 | 97 Vitznau | 3 | 120 | 149 |
72 Rain | 2 | 122 | 136 | 98 Wauwil | 4 | 107 | 132 |
73 Reiden | 4 | 109 | 134 | 99 Weggis | 3 | 142 | 170 |
74 Retschwil | 2 | 118 | 122 | 100 Werthenstein | 1 | 104 | 133 |
75 Richenthal | 4 | 109 | 126 | 101 Wikon | 4 | 109 | 133 |
76 Rickenbach | 2 | 106 | 126 | 102 Wilihof | 2 | 109 | 127 |
77 Roggliswil | 1 | 98 | 115 | 103 Willisau-Land | 1 | 107 | 125 |
78 Römerswil | 2 | 117 | 122 | 104 Willisau-Stadt | 1 | 107 | 125 |
79 Romoos | 1 | 88 | 95 | 105 Winikon | 2 | 105 | 133 |
80 Root | 3 | 119 | 154 | 106 Wolhusen | 1 | 115 | 146 |
81 Rothenburg | 2 | 128 | 162 | 107 Zell | 1 | 104 | 118 |
82 Ruswil | 1 | 114 | 131 | 356 Luzern l.Ufer | 1 | 130 | 170 |
83 Sempach | 2 | 133 | 154 | 357 Luzern r.Ufer | 2 | 130 | 170 |
84 Sulz | 2 | 110 | 132 | ||||
85 Sursee | 4 | 122 | 151 | ||||
86 Schenkon | 4 | 118 | 140 | ||||
87 Schlierbach | 2 | 100 | 115 |
-2- | 1.7.2009 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 5 |
Normmietwerte 1995/96
(für Katasterschatzungen in Kraft ab 1.1.1995 bis 31.12.2003) | Basis 6 % | ||
Gemeinde EK Familien- Klein- | Gemeinde | EK Familien- | Klein- | ||||
Wohnung | Wohnung | Wohnung | Wohnung | ||||
Fr./m2 | Fr./m 2 | ||||||
Fr./m2 | Fr./m2 | ||||||
1 Adligenswil 3 | 133 | 156 | 31 | Gisikon | 3 | 118 | 156 |
2 Aesch 2 | 104 | 137 | 32 | Greppen | 3 | 137 | 160 |
3 Alberswil 1 | 100 | 122 | 33 | Grossdietwil | 1 | 109 | 113 |
4 Altbüron 1 | 109 | 113 | 34 | Grosswangen | 1 | 104 | 118 |
5 Altishofen 4 | 95 | 133 | 35 | Gunzwil | 2 | 100 | 120 |
6 Altwis 2 | 104 | 133 | 36 | Hämikon | 2 | 95 | 118 |
7 Ballwil 3 | 113 | 146 | 37 | Hasle | 1 | 90 | 104 |
8 Beromünster 2 | 113 | 146 | 38 | Hergiswil | 1 | 100 | 118 |
9 Buchrain 3 | 122 | 134 | 39 | Herlisberg | 2 | 90 | 109 |
10 Buchs 4 | 95 | 122 | 40 | Hildisrieden | 2 | 113 | 133 |
11 Büron 2 | 109 | 137 | 41 | Hitzkirch | 2 | 109 | 133 |
12 Buttisholz 1 | 113 | 146 | 42 | Hochdorf | 2 | 122 | 133 |
13 Dagmersellen 4 | 109 | 137 | 43 | Hohenrain | 2 | 104 | 133 |
14 Dierikon 3 | 122 | 160 | 44 | Honau | 3 | 104 | 160 |
15 Doppleschwand 1 | 90 | 100 | 45 | Horw | 1 | 127 | 146 |
16 Ebersecken 1 | 85 | 100 | 46 | Inwil | 3 | 118 | 156 |
17 Ebikon 3 | 122 | 160 | 47 | Knutwil | 4 | 113 | 142 |
18 Egolzwil 4 | 100 | 127 | 48 | Kottwil | 1 | 109 | 133 |
19 Eich 2 | 122 | 137 | 49 | Kriens | 4 | 127 | 146 |
20 Emmen 2 | 118 | 137 | 50 | Kulmerau | 2 | 100 | 108 |
21 Entlebuch 1 | 95 | 118 | 51 | Langnau | 4 | 104 | 137 |
22 Ermensee 2 | 104 | 122 | 52 | Lieli | 2 | 109 | 118 |
23 Eschenbach 3 | 122 | 146 | 53 | Littau | 4 | 118 | 142 |
24 Escholzmatt 1 | 90 | 109 | 54 | Luthern | 1 | 95 | 118 |
25 Ettiswil 1 | 104 | 127 | 56 | Malters | 1 | 122 | 146 |
26 Fischbach 1 | 100 | 113 | 57 | Marbach | 1 | 85 | 104 |
27 Flühli 1 | 100 | 118 | 58 | Mauensee | 4 | 113 | 137 |
28 Gelfingen 2 | 100 | 133 | 59 | Meggen | 3 | 151 | 184 |
29 Gettnau 1 | 104 | 122 | 60 | Meierskappel | 3 | 142 | 169 |
30 Geuensee 2 | 118 | 133 | 61 | Menznau | 1 | 104 | 122 |
1.1.2007 | -1- |
VI / 5 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Gemeinde | EK | Familien- Wohnung Fr./m2 | Klein- Wohnung Fr./m2 | Gemeinde | EK | Familien- Wohnung Fr./m2 | Klein- Wohnung Fr./m2 |
62 Mosen | 2 | 85 | 113 | 88 Schongau | 2 | 95 | 118 |
63 Müswangen | 2 | 85 | 122 | 89 Schötz | 1 | 100 | 122 |
64 Nebikon | 4 | 104 | 133 | 90 Schüpfheim | 1 | 100 | 122 |
65 Neudorf | 2 | 104 | 146 | 91 Schwarzenbach | 2 | 104 | 113 |
66 Neuenkirch | 2 | 122 | 146 | 92 Schwarzenberg | 1 | 109 | 142 |
67 Nottwil | 2 | 122 | 133 | 93 Triengen | 2 | 109 | 127 |
68 Oberkirch | 2 | 122 | 133 | 94 Udligenswil | 3 | 133 | 151 |
69 Ohmstal | 1 | 90 | 109 | 95 Uffikon | 4 | 100 | 133 |
70 Pfaffnau | 1 | 95 | 113 | 96 Ufhusen | 1 | 90 | 104 |
71 Pfeffikon | 2 | 104 | 127 | 97 Vitznau | 3 | 133 | 151 |
72 Rain | 2 | 122 | 133 | 98 Wauwil | 4 | 104 | 142 |
73 Reiden | 4 | 109 | 133 | 99 Weggis | 3 | 142 | 160 |
74 Retschwil | 2 | 80 | 113 | 100 Werthenstein | 1 | 104 | 133 |
75 Richental | 4 | 90 | 113 | 101 Wikon | 4 | 104 | 133 |
76 Rickenbach | 2 | 104 | 117 | 102 Wilihof | 2 | 95 | 127 |
77 Roggliswil | 1 | 95 | 113 | 103 Willisau-Land | 1 | 104 | 127 |
78 Römerswil | 2 | 95 | 122 | 104 Willisau-Stadt | 1 | 104 | 118 |
79 Romoos | 1 | 80 | 95 | 105 Winikon | 2 | 109 | 133 |
80 Root | 3 | 118 | 151 | 106 Wolhusen | 1 | 109 | 146 |
81 Rothenburg | 2 | 127 | 142 | 107 Zell | 1 | 104 | 118 |
82 Ruswil | 1 | 109 | 127 | 356 Luzern l.Ufer | 1 | 127 | 169 |
83 Sempach | 2 | 133 | 151 | 357 Luzern r.Ufer | 2 | 127 | 169 |
84 Sulz | 2 | 90 | 118 | ||||
85 Sursee | 4 | 122 | 151 | ||||
86 Schenkon | 4 | 113 | 133 | ||||
87 Schlierbach | 2 | 118 | 133 |
-2- | 1.1.2007 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 5 |
Normmietwerte 1993/94
(für Katasterschatzungen in Kraft ab 1.1.1993 bis 31.12.1994) Basis 6 %
Gemeinde EK Familien- Klein- | Gemeinde | EK Familien- Klein- | |||||
Wohnung | Wohnung | Wohnung | Wohnung | ||||
Fr./m2 | Fr./m 2 | ||||||
Fr./m2 | Fr./m2 | ||||||
1 Adligenswil 3 | 129 | 152 | 31 | Gisikon | 3 | 115 | 152 |
2 Aesch 2 | 101 | 133 | 32 | Greppen | 3 | 133 | 156 |
3 Alberswil 1 | 97 | 119 | 33 | Grossdietwil | 1 | 106 | 110 |
4 Altbüron 1 | 106 | 110 | 34 | Grosswangen | 1 | 101 | 115 |
5 Altishofen 4 | 92 | 129 | 35 | Gunzwil | 2 | 97 | 117 |
6 Altwis 2 | 101 | 129 | 36 | Hämikon | 2 | 92 | 115 |
7 Ballwil 3 | 110 | 142 | 37 | Hasle | 1 | 87 | 101 |
8 Beromünster 2 | 110 | 142 | 38 | Hergiswil | 1 | 97 | 115 |
9 Buchrain 3 | 119 | 130 | 39 | Herlisberg | 2 | 87 | 106 |
10 Buchs 4 | 92 | 119 | 40 | Hildisrieden | 2 | 110 | 129 |
11 Büron 2 | 106 | 133 | 41 | Hitzkirch | 2 | 106 | 129 |
12 Buttisholz 1 | 110 | 142 | 42 | Hochdorf | 2 | 119 | 129 |
13 Dagmersellen 4 | 106 | 133 | 43 | Hohenrain | 2 | 101 | 129 |
14 Dierikon 3 | 119 | 156 | 44 | Honau | 3 | 101 | 156 |
15 Doppleschwand 1 | 87 | 97 | 45 | Horw | 1 | 124 | 142 |
16 Ebersecken 1 | 83 | 97 | 46 | Inwil | 3 | 115 | 152 |
17 Ebikon 3 | 119 | 156 | 47 | Knutwil | 4 | 110 | 138 |
18 Egolzwil 4 | 97 | 124 | 48 | Kottwil | 1 | 106 | 129 |
19 Eich 2 | 119 | 133 | 49 | Kriens | 4 | 124 | 142 |
20 Emmen 2 | 115 | 133 | 50 | Kulmerau | 2 | 97 | 105 |
21 Entlebuch 1 | 92 | 115 | 51 | Langnau | 4 | 101 | 133 |
22 Ermensee 2 | 101 | 119 | 52 | Lieli | 2 | 106 | 115 |
23 Eschenbach 3 | 119 | 142 | 53 | Littau | 4 | 115 | 138 |
24 Escholzmatt 1 | 87 | 106 | 54 | Luthern | 1 | 92 | 115 |
25 Ettiswil 1 | 101 | 124 | 56 | Malters | 1 | 119 | 142 |
26 Fischbach 1 | 97 | 110 | 57 | Marbach | 1 | 83 | 101 |
27 Flühli 1 | 97 | 115 | 58 | Mauensee | 4 | 110 | 133 |
28 Gelfingen 2 | 97 | 129 | 59 | Meggen | 3 | 147 | 179 |
29 Gettnau 1 | 101 | 119 | 60 | Meierskappel | 3 | 138 | 165 |
30 Geuensee 2 | 115 | 129 | 61 | Menznau | 1 | 101 | 119 |
1.1.2007 | -1- |
VI / 5 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Gemeinde | EK | Familien- Wohnung Fr./m2 | Klein- Wohnung Fr./m2 | Gemeinde | EK | Familien- Wohnung Fr./m2 | Klein- Wohnung Fr./m2 |
62 Mosen | 2 | 83 | 110 | 88 Schongau | 2 | 92 | 115 |
63 Müswangen | 2 | 83 | 119 | 89 Schötz | 1 | 97 | 119 |
64 Nebikon | 4 | 101 | 129 | 90 Schüpfheim | 1 | 97 | 119 |
65 Neudorf | 2 | 101 | 142 | 91 Schwarzenbach | 2 | 101 | 110 |
66 Neuenkirch | 2 | 119 | 142 | 92 Schwarzenberg | 1 | 106 | 138 |
67 Nottwil | 2 | 119 | 129 | 93 Triengen | 2 | 106 | 124 |
68 Oberkirch | 2 | 119 | 129 | 94 Udligenswil | 3 | 129 | 147 |
69 Ohmstal | 1 | 87 | 106 | 95 Uffikon | 4 | 97 | 129 |
70 Pfaffnau | 1 | 92 | 110 | 96 Ufhusen | 1 | 87 | 101 |
71 Pfeffikon | 2 | 101 | 124 | 97 Vitznau | 3 | 129 | 147 |
72 Rain | 2 | 119 | 129 | 98 Wauwil | 4 | 101 | 138 |
73 Reiden | 4 | 106 | 129 | 99 Weggis | 3 | 138 | 156 |
74 Retschwil | 2 | 78 | 110 | 100 Werthenstein | 1 | 101 | 129 |
75 Richental | 4 | 87 | 110 | 101 Wikon | 4 | 101 | 129 |
76 Rickenbach | 2 | 101 | 114 | 102 Wilihof | 2 | 92 | 124 |
77 Roggliswil | 1 | 92 | 110 | 103 Willisau-Land | 1 | 101 | 124 |
78 Römerswil | 2 | 92 | 119 | 104 Willisau-Stadt | 1 | 101 | 115 |
79 Romoos | 1 | 78 | 92 | 105 Winikon | 2 | 106 | 129 |
80 Root | 3 | 115 | 147 | 106 Wolhusen | 1 | 106 | 142 |
81 Rothenburg | 2 | 124 | 138 | 107 Zell | 1 | 101 | 115 |
82 Ruswil | 1 | 106 | 124 | 356 Luzern l.Ufer | 1 | 124 | 165 |
83 Sempach | 2 | 129 | 147 | 357 Luzern r.Ufer | 2 | 124 | 165 |
84 Sulz | 2 | 87 | 115 | ||||
85 Sursee | 4 | 119 | 147 | ||||
86 Schenkon | 4 | 110 | 129 | ||||
87 Schlierbach | 2 | 115 | 129 |
-2- | 1.1.2007 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5
Korrekturfaktoren Mietwert
Für Mietwerterhebungen / Mietwertfestsetzungen Die Normmietwerte entsprechen der Bewertung N.
1.1.2008 -1-
VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5
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Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5
Berechnung der Nettowohnfläche (NWF)
Bei Wohnbauten entspricht die Nettowohnfläche der Fläche aller begeh- und belegbaren Flächen innerhalb einer Wohnung einschliesslich der Fläche von mobilen Bauteilen, Einbauten (Schränke, Cheminée) und internen Treppen.
Grenznutzen
Bis und mit total 175 m2 NWF werden voll in die Mietwertfestsetzung einbezogen.
Degression bei grossen Objekten: 176 - 300 m2 NWF: Anrechnung zu ½ 301 - 400 m2 NWF: Anrechnung zu ¼
Mehrnutzen über 400 m2 NWF ist nach Ermessen einzubeziehen.
1.1.2007 -1-
VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5
Bewertung des Objektes aus dem Normmietwert
Zu diesem Zweck werden 10 Kriterien untersucht und für jedes Kriterium eine Korrektur von maximal ± 9 % vorgenommen. Der Normmietwert entspricht 100%.
Die 7 Stufen werden wie folgt umschrieben:
+9% | sehr gut | -3% | untermittelmässig |
+6% | gut | -6% | schlecht |
+3% | übermittelmässig | -9% | sehr schlecht |
N | Norm (mittelmässig) | ||
Es sind | auch Zwischenwerte möglich. |
Die 10 Kriterien betreffen Wohnlage, Besonnung/Sicht, Verkehrslage, Immissionen, wirtschaftl. Alter, Haustechnik, Bad/WC, Küche, Wohnräume/Wohnwert und Zusatznutzung. Die Detailbeschreibungen der Bewertungskriterien sind in der Tabelle "Korrekturfaktoren Mietwert" enthalten.
Das Total der Korrekturen ergibt den Prozentsatz zur Berechnung des Umrechnungsfaktors.
Berechnung des Umrechnungsfaktors:
Besser als Norm (+) Schlechter als Norm (-) 100 % 100 % + x % Korrekturen - x % Korrekturen = Umrechnungsfaktor = Umrechnungsfaktor
Berechnungsformel:
Jahresmietwert = Normmietwert x Nettowohnfläche x Umrechnungsfaktor 100
5.6.2007 -1-
VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 5.6.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5
Objektartenzuschlag
Mit der Mietwertfestsetzung mittels der Nettowohnflächenmethode erhält man den Vergleichsmietwert der zu bewertenden Wohnung im Mehrfamilienhaus des Norm-objektes.
Mit dem Objektartenzuschlag werden die Vorteile des Wohnens im eigenen Objekt, die vorhandene Umgebung usw. mitberücksichtigt. Der Objektartenzuschlag gilt auch für die Mietwertfestsetzung spezieller Wohnungen im Mehrfamilienhaus.
Einfamilienhaus
Art des Einfamilienhauses Zuschläge in %
zweiseitig angebaut 8 - 12
einseitig angebaut (Eckhaus) 12 - 18
freistehend, einfache Umgebung 18 – 24
freistehend, grosszügige Umgebung 24 – 30
Stockwerkeigentum
Art des Stockwerkeigentums Zuschläge in %
Miethausstandard 2–6
mittlerer Standard 6 – 10
gehobener Standard 10 – 20
luxuriöses Stockwerkeigentum 20 – 30
1.1.2007 -1-
VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 5 |
Mindestmietwert für Einfamilienhäuser und Stockwerkeigentum
Im Einzelfall führt die NWF-Methode zu Mietwerten, die nicht | einer „mittleren | |||||
ortsüblichen Marktmiete“ entsprechen. Zur Überprüfung der gerechneten | Werte ist | |||||
deshalb ein „Kontrollinstrument“ einzusetzen. | ||||||
Einfamilienhaus
REALWERTZINS (RWZ) ALS KONTROLLE
Der Realwert errechnet sich in Prozenten | des Realwertes. | |||||
Realwert in Fr. | Hypothekarzins | |||||
3.5 % | 4.0 % 4.5 % | 5.0 % | 5.5 % | 6.0 % | ||
- 400’000.- | 3.6 | 3.8 4.0 | 4.2 | 4.4 | 4.6 | |
- 600’000.- | 3.4 | 3.6 3.8 | 4.0 | 4.2 | 4.4 | |
- 800’000.- | 3.2 | 3.4 3.6 | 3.8 | 4.0 | 4.2 | |
- 1’000’000.- | 2.9 | 3.1 3.3 | 3.5 | 3.7 | 3.8 | |
- 1’200’000.- | 2.7 | 2.8 3.0 | 3.2 | 3.3 | 3.5 | |
+ 1’200’000.- | 2.4 | 2.5 2.7 | 2.9 | 3.0 | 3.1 | |
Nach Abschluss der Mietwertfestsetzung nach der üblichen Nettowohnflächen- | ||||||
Methode wird der errechnete Mietwert mittels der Realwertzins-Methode | überprüft. | |||||
Liegt der Realwertzins unter dem festgesetzten Mietwert, ist | keine Korrektur | |||||
notwendig. | ||||||
Liegt der Realwertzins über dem festgesetzten Mietwert, ist dieser zu | überprüfen. | |||||
Der mit den Gemeinden vereinbarte | Normmietwert darf nicht verändert | |||||
werden! | ||||||
1.1.2007 | -1- | |||||
VI / 5 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Stockwerkeigentum
REALWERTZINS | (RWZ) ALS KONTROLLE |
Der Realwertzins errechnet sich in Prozenten des Realwertes.
Realwert in Fr. | Hypothekarzins | |||||
3.5 % | 4.0 % | 4.5 % | 5.0 % | 5.5 % | 6.0 % | |
- 400’000.- | 4.0 | 4.2 | 4.5 | 4.8 | 5.0 | 5.2 |
- 600’000.- | 3.8 | 4.1 | 4.3 | 4.6 | 4.8 | 5.0 |
- 800’000.- | 3.6 | 3.8 | 4.0 | 4.2 | 4.4 | 4.6 |
- 1’000’000.- | 3.3 | 3.5 | 3.7 | 3.9 | 4.1 | 4.3 |
- 1’200’000.- | 2.9 | 3.1 | 3.3 | 3.5 | 3.7 | 3.8 |
+ 1’200’000.- | 2.7 | 2.8 | 3.0 | 3.2 | 3.3 | 3.5 |
Nach Abschluss der Mietwertfestsetzung nach der üblichen Nettowohnflächen-
Methode wird | der errechnete Mietwert mittels der Realwertzins-Methode überprüft. | |||
Liegt der Realwertzins unter dem festgesetzten Mietwert, ist | keine Korrektur | |||
notwendig. | ||||
Liegt der Realwertzins über dem festgesetzten Mietwert, ist dieser zu überprüfen.
Der mit den Gemeinden vereinbarte | Normmietwert darf nicht verändert | |||
werden! | ||||
-2- | 1.1.2007 | |||
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5
2. Jahresmietwert von Geschäfts-, Gewerbe- und übrigen
Flächen
2.1 System
Die Bewertung von Laden-, Büro-, Gewerbe-, Lager- und andern Flächen wird in der Regel aufgrund der vorhandenen Nettofläche vorgenommen. Garagen, Einstell- und Abstellplätze werden je Personenwagenplatz bewertet.
2.2 Richtwerte
Die in den angefügten Tabellen enthaltenen Richtwerte basieren auf einem Hypothekarzins von 5.0 %.
1.1.2007 -1-
VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG | VI / 5 |
3. Durchschnittsmietwerte (Stand 2004) - Basis 5%
(für Katasterschatzungen mit Wertbasis ab 1.01.2004)
3.1 Werk-/Lagerflächen im Freien oder überdacht
Gruppe | Gemeinden/Ortsteile | Nutzungsstufen Mietwerte Fr./m2 | ||||
1.1 | 1.2 | 1.3 | 1.4 | 1.5 | ||
1 | Altbüron, Ebersecken, Grossdietwil, Luthern, Romoos | 4.-- | 7.-- | 10.-- | 13.-- | 16.-- |
2 | Doppleschwand, Escholzmatt, Fischbach, Hasle, Hergiswil, Kulmerau, Marbach, Ohmstal, Roggliswil, Ufhusen, Zell | 5.-- | 9.-- | 13.-- | 16.-- | 19.-- |
3 | Alberswil, Entlebuch, Flühli Dorf, Gettnau, Herlisberg, Pfaffnau, Schüpfheim, Schwarzenbach, Werthenstein, Winikon | 6.-- | 11.-- | 16.-- | 19.-- | 22.-- |
4 | Altishofen, Altwis, Buchs, Buttisholz, Egolzwil, Gelfingen, Grosswangen, Kottwil, Menznau, Retschwil, Richenthal, Schwarzenberg, Wikon, Wilihof | 7.-- | 13.-- | 19.-- | 22.-- | 25.-- |
5 | Ermensee, Ettiswil, Flühli Sörenberg, Gunzwil, Langnau, Nebikon, Reiden, Römerswil, Ruswil, Sulz, Schötz, Uffikon, Willisau-Land, Willisau-Stadt, Wolhusen | 8.-- | 15.-- | 22.-- | 25.-- | 28.-- |
6 | Neudorf, Lieli, Pfeffikon | 9.-- | 17.-- | 24.-- | 27.-- | 31.-- |
7 | Aesch, Beromünster, Dagmersellen, Hämikon, Hohenrain, Malters, Müswangen, Rain, Rickenbach, Schongau, Vitznau, Wauwil, Schlierbach | 10.-- | 19.-- | 26.-- | 29.-- | 33.-- |
8 | Ballwil, Büron, Eich, Geuensee, Gisikon, Hitzkirch, Honau, Knutwil, Littau, Mauensee, Mosen, Neuenkirch, Nottwil, Oberkirch, Root, Triengen | 12.-- | 21.-- | 28.-- | 31.-- | 35.-- |
9 | Adligenswil, Buchrain, Dierikon, Ebikon, Emmen, Eschenbach, Hildisrieden, Hochdorf, Inwil, Meierskappel, Sempach, Schenkon, Udligenswil, Weggis | 14.-- | 23.-- | 30.-- | 33.-- | 38.-- |
10 | Greppen, Sursee | 16.-- | 25.-- | 32.-- | 36.-- | 44.-- |
11 | Rothenburg | 18.-- | 27.-- | 34.-- | 40.-- | 48.-- |
12 | Kriens | 20.-- | 29.-- | 36.-- | 43.-- | 52.-- |
13 | Horw | 20.-- | 29.-- | 36.-- | 43.-- | 52.-- |
14 | Meggen | 20.-- | 29.-- | 36.-- | 43.-- | 52.-- |
15 | Luzern | 26.-- | 36.-- | 44.-- | 52.-- | 62.-- |
1.7.2009 | -1- |
VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
LEGENDE NUTZUNGSSTUFEN
1.1) Rohkofferung, nicht überdacht 1.2) Hartbelag oder überdacht 1.3) Hartbelag, überdacht 1.4) Hartbelag, überdacht, gute Zufahrt 1.5) Hartbelag, überdacht, Industriegeleise
-2- 1.7.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG | VI / 5 |
3.2 Werk-/Lagerflächen in geschlossenen Räumen
Gruppe | Gemeinden/Ortsteile | Nutzungsstufen Mietwerte Fr./m2 | ||||
2.1 | 2.2 | 2.3 | 2.4 | 2.5 | ||
1 | Altbüron, Ebersecken, Grossdietwil, Luthern, Romoos | 24.-- | 28.-- | 36.-- | 39.-- | 42.-- |
2 | Doppleschwand, Escholzmatt, Fischbach, Hasle, Hergiswil, Kulmerau, Marbach, Ohmstal, Roggliswil, Ufhusen, Zell | 27.-- | 32-- | 41.-- | 46.-- | 50.-- |
3 | Alberswil, Entlebuch, Flühli Dorf, Gettnau, Herlisberg, Pfaffnau, Schüpfheim, Schwarzenbach, Werthenstein, Winikon | 30.-- | 36.-- | 45.-- | 51.-- | 58.-- |
4 | Altishofen, Altwis, Buchs, Buttisholz, Egolzwil, Gelfingen, Grosswangen, Kottwil, Menznau, Retschwil, Richenthal, Schwarzenberg, Wikon, Wilihof | 33.-- | 40.-- | 50.-- | 57.-- | 65.-- |
5 | Ermensee, Ettiswil, Flühli Sörenberg, Gunzwil, Langnau, Nebikon, Reiden, Römerswil, Ruswil, Sulz, Schötz, Uffikon, Willisau-Land, Willisau-Stadt, Wolhusen | 37.-- | 45.-- | 55.-- | 63.-- | 71.-- |
6 | Neudorf, Lieli, Pfeffikon | 42.-- | 49.-- | 60.-- | 68.-- | 76.-- |
7 | Aesch, Beromünster, Dagmersellen, Hämikon, Hohenrain, Malters, Müswangen, Rain, Rickenbach, Schongau, Vitznau, Wauwil | 45.-- | 53.-- | 64.-- | 71.-- | 81.-- |
8 | Ballwil, Büron, Eich, Geuensee, Gisikon, Hitzkirch, Honau, Knutwil, Littau, Mauensee, Mosen, Neuenkirch, Nottwil, Oberkirch, Root, Triengen | 48.-- | 55.-- | 68.-- | 79.-- | 89.-- |
9 | Adligenswil, Buchrain, Dierikon, Ebikon, Emmen, Eschenbach, Hildisrieden, Hochdorf, Inwil, Meierskappel, Sempach, Schenkon, Udligenswil, Weggis | 50.-- | 59.-- | 72.-- | 85.-- | 95.-- |
10 | Greppen, Sursee | 52.-- | 62.-- | 76.-- | 90.-- | 101.-- |
11 | Rothenburg | 54.-- | 72.-- | 80.-- | 94.-- | 115.-- |
12 | Kriens | 56.-- | 76.-- | 84.-- | 98.-- | 120.-- |
13 | Horw | 56.-- | 76.-- | 84.-- | 98.-- | 120.-- |
14 | Meggen | 56.-- | 76.-- | 84.-- | 98.-- | 120.-- |
15 | Luzern | 60.-- | 86.-- | 94.-- | 115.-- | 125.-- |
1.7.2009 | -3- |
VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
LEGENDE | NUTZUNGSSTUFEN Diese Werte | gelten |
bis Raumhöhe | ||
von 4.5 m. | ||
Bei Überhöhe gelten folgende Zuschläge: | ||
2.1) | unbeheizbar, keine Transportanlagen, nicht ebenerdig | |
2.2) | unbeheizbar, ebenerdig oder nicht ebenerdig mit Transportanlagen bis 5.5 m | + 20 % |
2.3) | beheizbar, keine Transportanlagen, nicht ebenerdig bis 6.5 m | + 40 % |
2.4) | Heizung/Lüftung, Transportanlagen oder ebenerdig, einfache Infrastruktur ab 6.5 m | + 60 % |
2.5) | Heizung/Lüftung, Transportanlagen oder ebenerdig, gute Infrastruktur | |
-4- 1.7.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG | VI / 5 |
3.3 Ateliers, Praxen, Büros
Gruppe | Gemeinden/Ortsteile | Nutzungsstufen Mietwerte Fr./m2 | ||||
3.1 | 3.2 | 3.3 | 3.4 | 3.5 | ||
1 | Altbüron, Ebersecken, Grossdietwil, Luthern, Romoos | 55.-- | 72.-- | 90.-- | 110.-- | 130.-- |
2 | Doppleschwand, Escholzmatt, Fischbach, Hasle, Hergiswil, Kulmerau, Marbach, Ohmstal, Roggliswil, Ufhusen, Zell | 60.-- | 80.-- | 95.-- | 115.-- | 135.-- |
3 | Alberswil, Entlebuch, Flühli Dorf, Gettnau, Herlisberg, Pfaffnau, Schüpfheim, Schwarzenbach, Werthenstein, Winikon | 70.-- | 85.-- | 100.-- | 120.-- | 140.-- |
4 | Altishofen, Altwis, Buchs, Buttisholz, Egolzwil, Gelfingen, Grosswangen, Kottwil, Menznau, Retschwil, Richenthal, Schwarzenberg, Wikon, Wilihof | 80.-- | 95.-- | 110.-- | 130.-- | 150.-- |
5 | Ermensee, Ettiswil, Flühli Sörenberg, Gunzwil, Langnau, Nebikon, Reiden, Römerswil, Ruswil, Sulz, Schötz, Uffikon, Willisau-Land, Willisau-Stadt, Wolhusen | 90.-- | 105.-- | 120.-- | 140.-- | 160.-- |
6 | Neudorf, Lieli, Pfeffikon | 95.-- | 110.-- | 125.-- | 145.-- | 165.-- |
7 | Aesch, Beromünster, Dagmersellen, Hämikon, Hohenrain, Malters, Müswangen, Rain, Rickenbach, Schongau, Vitznau, Wauwil | 100.-- | 115.-- | 130.-- | 150.-- | 170.-- |
8 | Ballwil, Büron, Eich, Geuensee, Gisikon, Hitzkirch, Honau, Knutwil, Littau, Mauensee, Mosen, Neuenkirch, Nottwil, Oberkirch, Root, Triengen | 105.-- | 120.-- | 140.-- | 160.-- | 180.-- |
9 | Adligenswil, Buchrain, Dierikon, Ebikon, Emmen, Eschenbach, Hildisrieden, Hochdorf, Inwil, Meierskappel, Sempach, Schenkon, Udligenswil, Weggis | 110.-- | 130.-- | 150.-- | 170.-- | 190.-- |
10 | Greppen, Sursee | 120.-- | 140.-- | 160.-- | 180.-- | 200.-- |
11 | Rothenburg | 130.-- | 150.-- | 170.-- | 190.-- | 210.-- |
12 | Kriens | 140.-- | 160.-- | 180.-- | 200.-- | 220.-- |
13 | Horw | 140.-- | 160.-- | 180.-- | 200.-- | 220.-- |
14 | Meggen | 140.-- | 160.-- | 180.-- | 200.-- | 220.-- |
15 | Luzern | 150.-- | 170.-- | 190.-- | 210.-- | 240.-- |
1.7.2009 | -5- |
VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
LEGENDE NUTZUNGSSTUFEN
3.1) einfache Ateliers 3.2) Büros oder Praxen an schlechter Lage 3.3) Büros oder Praxen, gut ausgebaut, an guter Lage 3.4) Büros oder Praxen, gut ausgebaut mit Lift, an guter Lage 3.5) Büros oder Praxen, gut ausgebaut mit Lift, an bester Lage
-6- 1.7.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG | VI / 5 |
3.4 Ladengeschäfte
Gruppe | Gemeinden/Ortsteile | Nutzungsstufen Mietwerte Fr./m2 | ||||
4.1 | 4.2 | 4.3 | 4.4 | 4.5 | ||
1 | Altbüron, Ebersecken, Grossdietwil, Luthern, Romoos | 85.-- | 97.-- | 110.-- | 125.-- | 140.-- |
2 | Doppleschwand, Escholzmatt, Fischbach, Hasle, Hergiswil, Kulmerau, Marbach, Ohmstal, Roggliswil, Ufhusen, Zell | 89.-- | 100.-- | 120.-- | 150.-- | 165.-- |
3 | Alberswil, Entlebuch, Flühli Dorf, Gettnau, Herlisberg, Pfaffnau, Schüpfheim, Schwarzenbach, Werthenstein, Winikon | 92.-- | 107.-- | 130.-- | 155.-- | 180.-- |
4 | Altishofen, Altwis, Buchs, Buttisholz, Egolzwil, Gelfingen, Grosswangen, Kottwil, Menznau, Retschwil, Richenthal, Schwarzenberg, Wikon, Wilihof | 97.-- | 115.-- | 140.-- | 165.-- | 190.-- |
5 | Ermensee, Ettiswil, Flühli Sörenberg, Gunzwil, Langnau, Nebikon, Reiden, Römerswil, Ruswil, Sulz, Schötz, Uffikon, Willisau-Land, Willisau-Stadt, Wolhusen | 100.-- | 125.-- | 150.-- | 180.-- | 210.-- |
6 | Neudorf, Lieli, Pfeffikon | 105.-- | 130.-- | 155.-- | 185.-- | 215.-- |
7 | Aesch, Beromünster, Dagmersellen, Hämikon, Hohenrain, Malters, Müswangen, Rain, Rickenbach, Schongau, Vitznau, Wauwil | 110.-- | 135.-- | 160.-- | 190.-- | 210.-- |
8 | Ballwil, Büron, Eich, Geuensee, Gisikon, Hitzkirch, Honau, Knutwil, Littau, Mauensee, Mosen, Neuenkirch, Nottwil, Oberkirch, Root, Triengen | 115.-- | 145.-- | 170.-- | 200.-- | 230.-- |
9 | Adligenswil, Buchrain, Dierikon, Ebikon, Emmen, Eschenbach, Hildisrieden, Hochdorf, Inwil, Meierskappel, Sempach, Schenkon, Udligenswil, Weggis | 125.-- | 150.-- | 180.-- | 210.-- | 240.-- |
10 | Greppen, Sursee | 140.-- | 175.-- | 200.-- | 220.-- | 260.-- |
11 | Rothenburg | 150.-- | 185.-- | 215.-- | 235.-- | 280.-- |
12 | Kriens | 150.-- | 185.-- | 215.-- | 235.-- | 280.-- |
13 | Horw | 150.-- | 185.-- | 215.-- | 235.-- | 280.-- |
14 | Meggen | 150.-- | 185.-- | 215.-- | 235.-- | 280.-- |
15 | Luzern | 180.-- | 250.-- | 320.-- | 480.-- | 580.-- |
1.7.2009 | -7- |
VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
LEGENDE NUTZUNGSSTUFEN
4.1) Ladengeschäfte, einfach, an ungünstiger Lage 4.2) Ladengeschäfte, einfach, an guter Lage 4.3) Ladengeschäfte, gut ausgebaut, an guter Lage 4.4) Ladengeschäfte, sehr gut ausgebaut, an bester Lage 4.5) Spezialgeschäfte, sehr gut ausgebaut, an bester Lage
-8- 1.7.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5
3.5 Verwendung
Diese Durchschnittsmietwerte dienen in erster Linie der Mietwertfestsetzung von selbstgenutzten Flächen und Räumen. In zweiter Linie der Überprüfung von Mietzinsen von vermieteten Objekten. - Im Einzelfall dürfen abweichende Werte verwendet werden. In diesem Fall ist eine Begründung anzufügen. Insbesondere bei Neuvermietungen sind die Ansätze angemessen zu erhöhen.
3.6 Jahresmietwert Gastgewerbe (Objektart 22)
Begriff
In den Ertragswert eingeschlossen werden alle Einkünfte, die direkt aus dem Betrieb zu erzielen sind, insbesondere für:
Abgabe von Speisen und Getränken
Logis
Warenverkauf
Einnahmen aus Unterhaltungsautomaten (Kegelbahnen, Billard, Computerspiele, Musikautomaten, usw.) werden in der Regel nicht in die Ertragswertberechnung einbezogen. Solche Geräte sind Mobiliar und können jederzeit in oder ausser Betrieb genommen werden und sind somit mit dem Grundstück nicht fest verbunden.
Andere Erträge:
Personalzimmer sind nach den Ansätzen der AHV einzubeziehen: derzeit gilt der Ansatz pro Zimmer Fr./Mt 200.-- abzüglich enthaltene Möblierung/Wäsche Fr./Mt 50.-- in den Ertrag einzubeziehen Fr./Mt 150.--
Wirtewohnungen sind nach den Festsetzungsnormen einzubeziehen, wobei die allfällige schlechtere Qualität oder das Fehlen einer Küche zu beachten sind
1.7.2009 -9-
VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Jahresmietwert
Als Jahresmietwert gilt der mittlere, ortsübliche, für die Mieterschaft tragbare Bruttomietzins, der für Verzinsung, Amortisation, Unterhalts- und Betriebskosten aufzubringen wäre.
Vertraglich ausgewiesene Mietzinse sind auf Ortsüblichkeit zu prüfen. Beim Vergleich mit vermieteten Läden sind die höheren Kosten (Sanitär, Lüftung, Ausbau) aufzurechnen.
Als Hilfsmittel wird das folgende Benotungssystem eingesetzt.
Jahresmietwerte für Abgabe von Speisen und Getränken
System Der Jahresmietwert wird auf Grund der Anzahl der Sitzplätze aus dem erzielbaren Umsatz ermittelt.
Benotungssystem für Gastgewerbebetriebe
Allgemeines: Note 7 sehr gut Note 6 gut Note 5 übermittelmässig Note 4 mittelmässig Note 3 untermittelmässig Note 2 schlecht Note 1 sehr schlecht Es sind auch halbe Noten möglich
- 10 - 1.7.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5
Kriterien Noten
1. Betriebsart
Sehr einfacher Beherbergungs- oder Gastwirtschaftsbetrieb, Saalbetrieb 1 Einfaches Hotel mit Einsaisonbetrieb oder einfacher Gastwirtschaftsbetrieb 2 Mittelklassehotel mit Einsaisonbetrieb oder einfaches Hotel mit Zweisaisonbetrieb, 3 Tea-Room/Café mit Küche, Ausflugrestaurant, mittlerer Gastwirtschaftsbetrieb Einfaches Ganzjahreshotel oder Mittelklassehotel mit Zweisaisonbetrieb, gehobener 4 Gastwirtschaftsbetrieb Mittelklasshotel mit Ganzjahresbetrieb, Spezialitätenrestaurant, Bergrestaurant 5 Gehobenes Hotel mit Saisonbetrieb, gehobenes Spezialitätenrestaurant 6 Gehobenes Hotel mit Ganzjahresbetrieb, Garni-Hotel, Dancing, Nachtclub, Tea-Room/Café ohne Küche, Schnellimbissrestaurant 7
2. Bauqualität und Komfortstufe
Ungeeignete Materialien, mangelhafte Bauart, Bauschäden, mangelhafte Ausbauqualität, schlechte Wärme- und Schalldämmung, ungenügende Haustechnik. - Sanitäre Anlagen und Kücheneinrichtung schlecht, fehlende Transportmittel, ungünstige Raumeinteilung. 1-7 Sehr gute Materialien, einwandfreie Bauart, keine Bauschäden, solider Ausbau, gute Wärme- und Schalldämmung, Haustechnik auf dem neuesten Stand. - Sanitäre Anlagen auf bestem Stand, modernste Küche samt Nebenräumen, gut ausgebaute Transportmittel.
3. Standort/Lage innerhalb der Gemeinde
Unattraktive Gegend, Abgelegen, Verkehrsimmissionen 1-7 Attraktive Gegend, Aussichts- oder Passantenlage, Immissionsarm
4. Lage nach Gebiet
Schlecht erschlossene ländliche Gemeinde 1 Normal erschlossene ländliche Gemeinde 2 Gemeinde, durchmischt mit Landwirtschaft, Gewerbe, Handel 3 Regional bedeutende Gemeinde 4 Vorortsgemeinde mit minderer Wohnqualität/ländl. Kleinstadt 5 Vorortsgemeinde mit hoher Wohnqualität/Kleinstadt 6 Stadt Luzern und Touristikorte 7
Als Note dient der Durchschnitt der Noten aller 4 Kriterien
1.7.2009 - 11 -
VI / 5 Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | ||
Sitzplatzberechnung | |||
Sind die Sitzplatzzahlen für die einzelnen Lokale nicht bekannt, werden sie aus der | |||
vorhandenen Bewirtschaftungsfläche anhand des nachfolgenden Schemas | ermittelt. | ||
Kategorie Nutzungsart | Normfläche je Sitzplatz | ||
1. Restauration, Dancing, | 1.0 - 1.5 m2 | ||
Kegelstube | |||
2. Saal, Sitzungszimmer | 1.0 - 1.2 m2 | ||
3. Garten, Salon, Halle | 1.5 - 2.5 m2 | ||
Die Rahmenzahlen lassen einen Spielraum offen. Es ist zu beachten, dass in | |||
gehobenen Lokalen den Gästen mehr Fläche zur Verfügung steht | als in | einfachen. | |
Berechnung des Jahresumsatzes
7. Ermittlung der Anzahl Sitzplätze für die einzelnen Betriebsarten | |||
8. Festlegung der Belegung in Prozenten für die einzelnen Betriebe aufgrund der | |||
effektiven Betriebstage pro Jahr (360 Tage = 100 %). | |||
9. Berechnung der Zahl der benützten Sitzplätze aus 1. | + 2. | ||
10. Benotung für Betriebsart, Bauqualität, Komfortstufe, Standort innerhalb | |||
Gemeinde und Standort in der Region mit Teilnoten von 1 - 7 | |||
11. Umsatz je Sitzplatz und Betriebstag, aufgeteilt nach Gastwirtschaftskategorien | |||
aufgrund nachstehender Tabelle: | |||
Betriebsart / Benotung | Sitzplatzumsatz je | Tag in | Fr. | |||||
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | ||
1. Quartierrestaurant/Gasthof | 21 | 24 | 27 | 30 | 33 | 36 | 39 | |
2. Speiserestaurant | 24 | 26 | 30 | 33 | 35 | 39 | 41 | |
3. Tea Room, Café | 14 | 15 | 18 | 19 | 21 | 23 | 25 | |
4. Spezialitätenrestaurant/Pizzeria | 31 | 34 | 39 | 42 | 46 | 50 | 54 | |
5. Schnellimbiss/Fast-Food | 38 | 43 | 48 | 53 | 57 | 63 | 68 | |
6. Bergrestaurant | 10 | 13 | 16 | 18 | 21 | 24 | 27 | |
7. Pub/Bar/Nachtclub | Ø Tagesumsatz x Betriebstage | |||||||
8. Saalbetrieb | Ø Umsatz x | Anzahl Anlässe | ||||||
6.Platzumsatz je Lokal | |||
Berechnung: Sitzplätze x Betriebstage x Umsatz je Platz | |||
- 12 - | 1.7.2009 | ||
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5
Mietzinsansätze Der Mietzinsansatz gilt für alle Lokale eines Betriebes. Er hängt von der Betriebsart und den damit verbundenen Einrichtungen ab und basiert auf einem mittleren Zinssatz.
1. Quartierrestaurant/Gasthof 7-9%
2. Speiserestaurant 8 - 10 %
3. Tea Room/Café 9 - 12 %
4. Spezialitätenrestaurant/Pizzeria 9 - 12 %
5. Schnellimbiss/Fast-Food 10 - 14 %
6. Bergrestaurant 8 - 18 %
7. Pub, Bar, Nachtclub 12 - 18 %
8. Saalbetrieb 4-8%
Die Werte sind mittlere Richtwerte und Erfahrungszahlen aus durchschnittlich frequentierten Betrieben (Zinsbasis 5.0 %). Die Tabellenwerte gelten bei Mietwertfestsetzung und zur Kontrolle bei Mieterträgen. Darin sind die Mieten für Gross- und Kleininventar nicht enthalten.
Jahresmietwert aus Logis
System Der Jahresmietwert wird aufgrund der vorhandenen Bettenzahl, der Betriebsart, der Anzahl Betriebstage und der durchschnittlichen Bettenbelegung ermittelt.
Bettenzahl Massgebend ist die vorhandene Anzahl der Betten, nicht die Zimmerzahl. Es ist zu beachten, dass heute oft Doppelzimmer an Einzelpersonen abgegeben werden müssen, besonders an Geschäftsleute. Der Preis liegt dort je Bett höher als bei Zimmern mit 2 oder mehr Betten.
Betriebsart Bei den Zimmerpreisen wird unterschieden zwischen Zimmer mit und ohne Frühstück. Zimmer mit Frühstück sind um Fr. 12.-- bis Fr. 15.-- (Buffet) teurer. Dafür ist die Miete in Prozenten des Umsatzes dort entsprechend tiefer.
Betriebstage Es ist auf die Anzahl der effektiven Betriebstage abzustellen, wobei je Monat 30 Tage gerechnet werden.
Durchschnittliche Bettenbelegung Der Prozentsatz der durchschnittlichen Bettenbelegung bezieht sich auf die Anzahl Betriebstage. Im Einzelfall ist die durchschnittliche Bettenbelegung zu erfragen.
1.7.2009 - 13 -
VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Vorgehen bei Ermittlung des Jahresumsatzes Ausgewiesene Werte: Wo eine Buchhaltung über die Logiseinnahmen geführt wird, ist bei gleichgebliebener Betriebsgrösse auf die durchschnittliche Umsatzzahl der letzten 2 Jahre abzustellen. Keine Werte ausgewiesen: Es ist auf Grund der vorbeschriebenen Kriterien die Umsatzzahl zu errechnen, wobei der durchschnittliche Preis je Bett zu erfragen oder aus Vergleichswerten anderer Betriebe zu ermitteln ist.
Abzüge von den Logiseinnahmen Da die Miete von Gross- und Kleinmobiliar wie auch das Frühstück nicht Bestandteil der Ertragswertberechnung für den Logisteil sind, werden diese Kosten wie folgt ausgeschieden:
Mobiliar
Betriebskategorie Abzug für Mobiliar luxuriöse Möblierung 23 - 25 % gehobene Möblierung 20 - 23 % durchschnittliche Möblierung 18 - 20 % sehr einfache Möblierung 15 - 18 %
Frühstück Je nach Qualität und Preisklasse ist ein Betrag von Fr. 12.-- bis Fr. 15.-- (Buffet) in Abzug zu bringen und den Einnahmen für Restauration zuzurechnen.
- 14 - 1.7.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5
Mietzinsansätze
Betriebskategorie Mietzins in % des Nettoertrages (abzüglich Mobiliar/Frühstück)
Luxushotel (5-Stern) 25-35 %
Gehobenes Hotel (4-Stern) 20-30 %
Mittelklasshotel (3-Stern) 15-25 %
Einfaches Hotel (bis 2-Stern), gute Pension 10-15 %
einfache Pension 8-15 %
Garni-Hotel 30-40 %
1.7.2009 - 15 -
VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
- 16 - 1.7.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 5 | |||
4. Mietwert für Tierhaltungsräume in Fr./m², | Basis 5% | ||||
4.1 Schweine-, Geflügel- und | Pferdeställe unter Berücksichtigung des | ||||
Ausbaustandards | |||||
Note für Verkehrslage
Die Qualität der Zufahrt zu den Betriebsgebäuden ist bestimmend | für die Note der | ||||
Verkehrslage. Bei der Beurteilung der Zufahrt ist die schlechteste Teilstrecke | zu | ||||
würdigen. | |||||
Qualität der Zufahrt (schlechteste Teilstrecke) | Note | ||||
- mit Lastwagen befahrbare Strasse | 4 | ||||
- nur mit Traktor oder Transporter befahrbarer Weg | 3 | ||||
- Seilbahn | 2 | ||||
- Fuss- und Saumweg | 1 | ||||
4.2 Einfache Schweineställe
Die Mietwerte für Schweineställe sind in Fr. | pro m2 Stallfläche | (Liegefläche, Mist- | |||
und Futtergänge) angegeben. Inbegriffen in den Ansätzen ist die | Futterküche sowie | ||||
der Futterlagerraum bis zu 20% der Gesamtfläche. | |||||
Note 4 Fr./m2 | Note 3 Fr./m2 | Note 2 Fr./m2 | Note 1 Fr./m2 | ||
unzweckmässig | 2-5-8 | 2-4-7 | 1-3-6 | 1-3-5 | |
(dunkel, schlecht belüftet, | |||||
schlecht zugänglich) | |||||
mittel | 11 - 14 - 17 | 9 - 12 - 15 | 8 - 10 - 12 | 6 - 8 - 10 | |
zweckmässig | 20 - 23 - 26 | 17 - 20 - 22 | 14 - 16 - 18 | 12 - 14 - 16 | |
(hell, gut belüftet, | |||||
gut zugänglich) | |||||
1.7.2008 | -1- | ||||
VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
4.3 Moderne, spezialisierte Mastschweine-, Remonten- und
Galtschweinställe
Bewertungseinheit: Stallfläche mit Futtergang (m2)
Note 4 Fr./m2 | Note 3 Fr./m2 | Note 2 Fr./m2 | Note 1 Fr./m2 | |
Kaltställe (Offenfront) | ||||
- Einraum | 27 - 32 - 38 | 23 - 27 - 32 | 19 - 23 - 27 | 16 - 20 - 23 |
- Zweiraum | 28 - 34 - 40 | 24 - 29 - 34 | 20 - 24 - 28 | 17 - 20 - 24 |
Wärmegedämmte Ställe | ||||
- Teilspaltenboden | 45 - 54 - 64 | 38 - 46 - 54 | 31 - 38 - 45 | 27 - 32 - 38 |
- Vollspaltenboden | 48 - 58 - 68 | 40 - 49 - 58 | 34 - 41 - 48 | 29 - 35 - 41 |
- Legehennenställe (Volieren) | 37 - 45 - 53 | 31 - 38 - 45 | 26 - 32 - 37 | 22 - 27 - 32 |
4.4 Moderne, spezialisierte Jagerställe
Bewertungseinheit: Stallfläche mit Futtergang (m2)
Note 4 Fr./m2 | Note 3 Fr./m2 | Note 2 Fr./m2 | Note 1 Fr./m2 | |
Kaltställe, Tiefstreue | 29 - 36 - 42 | 25 - 31 - 36 | 20 - 25 - 29 | 18 - 21 - 25 |
Wärmeställe |
- Teilspaltenboden 51 - 62 - 73 43 - 52 - 62 36 - 43 - 51 31 - 37 - 44 - Flachbatterien 55 - 66 - 78 47 - 56 - 66 38 - 46 - 55 33 - 40 - 47
4.5 Moderne, spezialisierte Abferkelställe
Bewertungseinheit: Stallfläche mit Futtergang (m2)
Note 4 Fr./m2 | Note 3 Fr./m2 | Note 2 Fr./m2 | Note 1 Fr./m2 | |
ohne Fixierung der | 45 - 55 - 65 | 39 - 47 - 55 | 32 - 39 - 45 | 27 - 33 - 39 |
Muttersau | ||||
eingestreuter Nestbereich, | ||||
Entmistung von Hand | ||||
mit Kastenständen 51 - 62 -73 43 - 53 - 62 36 - 43 - 51 31 - 37 - 44 Schwemmkanal oder Kotgraben
-2- 1.7.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG | VI / 5 |
4.6 Geflügelställe
Bewertungseinheit ist die m2 Bruttofläche (Stallraum und Vorräume). Bei modernen | |||
Ställen sind die mechanischen Einrichtungen für Fütterung, Tränke, Entmistung | |||
sowie für die Nester und Eiersammlung in Legehennenställen inbegriffen. | |||
Note 4 Fr./m2 | Note 3 Fr./m2 | Note 2 Fr./m2 | Note 1 Fr./m2 | |
einfache Hühnerhäuschen | ||||
- unpraktisch | 4-6-8 | 4-6-7 | 3-4-5 | 3-4-5 |
- zweckmässig | 9 - 10 - 11 | 8 - 9 - 10 | 6-7-8 | 5-6-7 |
moderne Geflügelställe | ||||
mit Zwangsbelüftung | ||||
- Masthallen | 20 - 24 - 28 | 17 - 20 - 24 | 14 - 17 - 20 | 12 - 14 - 17 |
- Legehennenställe | 23 - 28 - 33 | 20 - 24 - 28 | 17 - 20 - 23 | 14 - 17 - 20 |
(Boden-Rosthaltung) | ||||
- Legehennenställe (Volieren) | 37 - 45 - 53 | 31 - 38 - 45 | 26 - 32 - 37 | 22 - 27 - 32 |
4.7 Pferdeställe
Die nachfolgenden Normen finden bei der Schätzung von Pferdeställen | |||
Anwendung, die Teil eines Landwirtschaftsbetriebes sind und der Haltung von | |||
Pferden dienen, die ganz oder weitgehend auf betriebseigener Futterbasis | gehalten | ||
werden. | |||
Note 4 Fr./m2 | Note 3 Fr./m2 | Note 2 Fr./m2 | Note 1 Fr./m2 | |
- unzweckmässige | 8 - 13 - 18 | 7 - 11 - 15 | 6 - 9 - 13 | 5 - 8 - 11 |
- mittlere | 23 - 28 - 33 | 20 - 24 - 28 | 16 - 20 - 23 | 14 - 17 - 20 |
- zweckmässige | 38 - 43 - 48 | 33 - 37 - 41 | 27 - 30 - 34 | 23 - 26 - 29 |
Für kommerzielle Pensionsställe, welche diese Voraussetzungen erfüllen, gelten | |||
folgende Mietwerte: | |||
Fr./m2 | |||
Pensionsställe | 80- 150- 200 | ||
1.7.2008 | -3- | ||
VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-4- 1.7.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 5
5. Mietzinsindex Wohnen (Stand November 2010)
Landesindex der Konsumentenpreise
Aug. 1939 Mai 1993 = 100 Mai 2000 = 100 Mai 2005 = 100 Jahres- = 100 verän- derung in % (Jahres- mittel) Jahr Mai Nov. Febr. Mai Aug. Nov. Febr. Mai Aug. Nov. Febr. Mai Aug. Nov. 1951 113.4 116.8 3.9 1952 118.7 118.7 5.1 1953 120.8 120.8 1.7 1954 123.0 124.8 2.1 1955 127.8 127.8 3.4 1956 131.0 131.0 2.4 1957 134.1 134.1 2.5 1958 141.1 141.1 4.3 1959 145.5 145.5 3.7 1960 148.8 148.8 2.6 1961 153.3 157.4 3.2 1962 161.4 161.4 5.0 1963 168.2 173.1 4.2 1964 179.3 179.3 6.2 1965 190.8 190.8 5.5 1966 206.1 213.5 8.1 1967 223.8 230.8 9.5 1968 239.9 246.3 7.4 1969 254.9 261.3 6.3 1970 271.2 281.3 6.5 1971 295.1 370.9 8.6 1972 319.7 328.9 8.5 1973 339.9 351.4 6.6 1974 364.8 385.6 7.6 1975 404.2 413.0 9.8 1976 418.0 420.9 4.3 1977 422.5 422.3 1.3 1978 424.3 422.3 0.3 1979 422.8 424.3 -0.1
1.1.2011 -1-
VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Aug. 1939 Mai 1993 = 100 | Mai 2000 = 100 | Mai 2005 = 100 | Jahres- |
= 100 | verän- derung in % (Jahres- mittel) | ||
Jahr Mai Nov. Febr. Mai Aug. Nov. Febr. Mai Aug. Nov. Febr. Mai Aug. Nov. | |||
1980 427.5 434.5 | 1.1 | ||
1981 447.1 467.7 | 4.4 | ||
1982 494.8 509.2 | 9.4 | ||
1983 516.6 522.1 | 5.5 | ||
1984 529.0 536.2 | 2.5 | ||
1985 546.4 556.3 | 3.2 | ||
1986 567.1 575.5 | 3.7 | ||
1987 583.4 591.1 | 3.0 | ||
1988 600.3 608.0 | 2.8 | ||
1989 619.0 650.7 | 3.7 | ||
1990 677.1 713.0 | 8.6 | ||
1991 749.2 773.3 | 9.9 | ||
1992 796.5 818.5 | 6.9 | ||
1993 839.6 837.0 - 100.0 100.4 99.7 | 5.1 | ||
1994 833.6 838.2 100.6 99.3 99.6 99.8 | 0.6 | ||
1995 847.1 854.8 100.0 100.9 101.5 101.8 | 1.1 | ||
1996 857.6 862.3 101.9 102.1 102.5 102.7 | 1.3 | ||
1997 861.7 862.4 103.0 102.6 102.8 102.7 | 0.5 | ||
1998 862.5 863.4 102.9 102.7 102.9 102.8 | 0.1 | ||
1999 867.9 871.7 103.2 103.4 104.1 103.8 | 0.7 | ||
2000 880.6 897.7 104.4 104.9 105.3 106.9 | 100.0 100.4 101.9 | 1.5 | |
2001 908.5 913.4 107.5 108.2 108.4 108.8 102.5 103.2 103.4 103.7 | 2.8 | ||
2002 916.9 918.3 109.0 109.2 109.3 109.4 104.0 104.1 104.3 104.3 | 1.0 | ||
2003 918.1 921.3 109.3 109.4 109.7 109.7 104.3 104.3 104.6 104.6 | 0.3 | ||
2004 927.2 940.5 110.1 110.4 111.4 112.0 105.0 105.3 106.2 106.8 | 1.2 | ||
2005 941.5 949.7 112.1 112.1 112.5 113.1 106.9 106.9 107.3 107.8 | 1.4 | ||
2006 962.4 970.4 114.1 114.6 115.1 115.6 108.8 109.3 109.7 110.2 100.9 101.3 101.7 102.2 | 2.0 | ||
2007 986.7 990.7 116.7 117.5 117.5 118.0 111.3 112.0 112.0 112.5 103.2 103.9 103.8 104.3 | 2.3 | ||
2008 1009.2 1021.2 118.8 120.2 120.9 121.6 113.2 114.6 115.2 116.0 105.0 106.3 106.9 107.5 2.4 2009 1035.2 1036.4 122.9 123.3 123.2 123.4 117.1 117.6 117.5 117.7 108.6 109.0 109.0 109.1 2.5 2010 1045.6 1050.7 124.3 124.5 124.3 125.1 118.6 118.7 118.5 119.3 109.9 110.1 109.9 110.6
-2- 1.1.2011
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG VI / 5 |
6. Mietzinserhöhung/-senkung aufgrund von
Hypothekarzinsveränderungen
Überwälzungssätze gültig ab 1. Juli 1990 nach Art. 13 VMWG
Eine Hypothekarzinserhöhung von einem viertel Prozent berechtigt in der Regel zu
einer Mietzinserhöhung von | höchstens: | |
2 % bei Hypothekarzinssätzen von mehr als 6% 2,5% bei Hypothekarzinssätzen zwischen 5% und 6% 3 % bei Hypothekarzinssätzen von weniger als 5%
Bei Hypothekarzinssenkungen sind die Mietzinse entsprechend herabzusetzen.
Kumulierte Senkungssätze:
Der Hypothekarzins sinkt in % auf:
von 6.00% 5.75% | 5.50% 5.25% 5.00% 4.75% 4.50% 4.25% 4.00% 3.75% 3.50% 3.25% 3.00% | |||
6.25% 1.96 | 4.31 | 6.54 | 8.68 | 10.71 13.04 15.25 17.36 19.35 21.26 23.08 24.81 26.47 |
6.00% | 2.44 | 4.76 | 6.98 | 9.09 11.50 13.79 15.97 18.03 20.00 21.88 23.66 25.37 |
5.75% | 2.44 | 4.76 | 6.98 9.50 11.89 14.16 16.32 18.37 20.32 22.18 23.95 | |
5.50% | 2.44 | 4.76 7.41 9.91 12.28 14.53 16.67 18.70 20.63 22.48 | ||
5.25% | 2.44 5.21 7.83 10.31 12.66 14.89 17.01 19.03 20.95 | |||
5.00% | 2.91 5.66 8.26 10.71 13.04 15.25 17.36 19.35 | |||
4.75% | 2.91 5.66 8.26 10.71 13.04 15.25 17.36 | |||
4.50% | 2.91 5.66 8.26 10.71 13.04 15.25 | |||
4.25% | 2.91 5.66 8.26 10.71 13.04 | |||
4.00% | 2.91 5.66 8.26 10.71 | |||
3.75% | 2.91 5.66 8.26 | |||
3.50% | 2.91 5.66 | |||
3.25% | 2.91 | |||
1.7.2007 | -1- |
VI / 5 | Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Kumulierte Erhöhungssätze: Der Hypothekarzins steigt in % auf:
von 3.25% 3.50% 3.75% 4.00% 4.25% 4.50% 4.75% 5.00% 5.25% 5.50% 5.75% 6.00% 6.25%
3.00% | 3.00 | 6.00 | 9.00 12.00 15.00 18.00 21.00 24.00 26.50 29.00 31.50 34.00 36.00 |
3.25% | 3.00 | 6.00 9.00 12.00 15.00 18.00 21.00 23.50 26.00 28.50 31.00 33.00 | |
3.50% | 3.00 6.00 9.00 12.00 15.00 18.00 20.50 23.00 25.50 28.00 30.00 | ||
3.75% | 3.00 6.00 9.00 12.00 15.00 17.50 20.00 22.50 25.00 27.00 | ||
4.00% | 3.00 6.00 9.00 12.00 14.50 17.00 19.50 22.00 24.00 | ||
4.25% | 3.00 6.00 9.00 11.50 14.00 16.50 19.00 21.00 | ||
4.50% | 3.00 6.00 8.50 11.00 13.50 16.00 18.00 | ||
4.75% | 3.00 5.50 8.00 10.50 13.00 15.00 | ||
5.00% | 2.50 5.00 7.50 10.00 12.00 | ||
5.25% | 2.50 5.00 7.50 9.50 | ||
5.50% | 2.50 5.00 7.00 | ||
5.75% | 2.50 4.50 | ||
6.00% | 2.00 | ||
-2- | 1.7.2007 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 5 |
7. Mietwerte von identischen Wohneinheiten
Gleiche Häuser einer Siedlung (auch gleiche Eigentumswohnungen)
Identische Objekte an gleicher Lage (Siedlung)
Bauwert
Alter
Nutzung
usw.
Haus A: | vermietet | Fr./Jahr | 28’000.-- |
Haus B: | vermietet | Fr./Jahr | 20’000.-- |
Haus C: | Eigennutzung | Fr./Jahr | 26’000.-- (Mietwertfestsetzung) |
Regel: Identische Objekte einer Siedlung haben in etwa
den gleichen Mietwert
(Unterschiede anhand Mietwertfestsetzungsformular)
den gleichen Katasterwert
Massgebend für die Berechnung des Katasterwertes | ist die | |
Mietwertfestsetzung und nicht der effektiv bezahlte Mietzins!
Im obigen Beispiel somit Fr./Jahr 26’000.--
Bei vermieteten Objekten ist eine Mietwerterhebung zu erstellen!
1.1.2007 | -1- |
VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 5 |
8. Mietwert Schwimmbad / Sauna
Mietwert pro Jahr in SFr. | |||||
Ausmass | einfach | mittel komfort. | |||
Schwimmbad | gross | 5x10 m | 5'000 | 8'000 | 12'000 |
im Haus, | mittel | 4x8 m | 4'000 | 7'000 | 10'000 |
heizbar | klein | 3x4 m | 2'000 | 4'000 | 7'000 |
Schwimmbad | gross | 5x10 m | 2'000 | 5'000 | 8'000 |
im Freien, | mittel | 4x8 m | 1'000 | 3'000 | 5'000 |
heizbar | klein | 3x4 m | 500 | 1'000 | 2'000 |
Schwimmbad | gross | 5x10 m | 1'000 | 3'000 | 5'000 |
im Freien | mittel klein | 4x8 m 3x4 m | 500 200 | 2'000 500 | 3'000 1'000 |
Sauna 2-3 Personen | 300 | 500 | 700 | ||
1.1.2010 | -1- |
VI / 5 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2010
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 6 |
Kapitalisierung
1. Zinssätze der Luzerner Kantonalbank ab 1975
I. Hypotheken für Wohnbauten und | Landwirtschaft | |||
Altbestände Neubestände | Altbestände | Neubestände | ||
Datum % Datum | % Datum | % Datum | % | |
01.01.1975 6 01.01.1975 | 6 ½ 01.04.1990 | 6½ | ||
0 01.04.1975 | 6¾ | 29.08.1990 | 8 | |
0 01.09.1975 | 6 ½ 01.01.1991 | 7 01.01.1991 | 8¼ | |
0 01.12.1975 | 6¼ | 26.02.1991 | 8 | |
01.07.1976 5 ¾ 01.07.1976 | 5¾ | 13.10.1992 | 7¾ | |
01.01.1977 5 ½ 01.01.1977 | 5½ | 28.10.1992 | 7½ | |
01.04.1977 5 ¼ 01.04.1977 | 5¼ | 01.01.1993 | 7 | |
01.07.1977 5 01.07.1977 | 5 | 25.02.1993 | 6½ | |
01.07.1978 4 ½ 01.07.1978 | 4½ | |||
01.01.1979 4 ¼ 01.01.1979 | 4¼ | 01.07.1993 | 6 | |
01.03.1979 | 4 01.08.1993 | 6½ | ||
01.07.1979 4 | 01.10.1993 | 6 | ||
01.04.1980 4½ | 01.11.1993 | 5½ | ||
01.01.1980 | 4 ½ 01.01.1994 | 5¾ | ||
01.10.1980 | 5 01.03.1994 | 5½ | ||
01.03.1981 5 | ||||
01.04.1981 | 5½ | 27.09.1995 | 5¼ | |
15.05.1981 | 6 | |||
01.08.1981 5½ | 22.11.1995 | 5 | ||
30.09.1981 | 6 ½ 01.01.1996 | 5¼ | ||
01.03.1982 6 | 01.04.1996 | 5 | ||
01.04.1983 5 ½ 01.04.1983 | 5 ½ 01.01.1997 | 4 ¾ 01.01.1997 | 4¾ | |
04.11.1986 | 5 ¼ 01.07.1997 | 4 ½ 01.05.1997 | 4½ | |
01.04.1987 5¼ | 01.10.1997 | 4 ¼ 26.08.1997 | 4¼ | |
01.05.1988 | 5 01.06.1998 | 4 15.01.1998 | 4 | |
01.08.1988 5 | 01.08.1999 | 3 ¾ 12.04.1999 | 3¾ | |
17.02.1989 | 5 ½ 01.02.2000 | 4 ¼ 29.10.1999 | 4¼ | |
10.05.1989 | 6 01.08.2000 | 4 ½ 06.06.2000 | 4½ | |
01.06.1989 5½ | 01.07.2001 | 4 ¼ 27.03.2001 | 4¼ | |
1.1.2010 | -1- |
VI / 6 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Altbestände | Neubestände | Altbestände | Neubestände | ||
Datum | % | Datum 01.07.1989 | % Datum 6 ½ 01.03.2002 | % Datum 4 30.10.2001 | % 4 |
01.10.1989 | 6 | 06.12.1989 01.02.1990 | 01.11.2002 7 01.04.2003 7 ½ 01.07.2003 31.07.2005 01.01.2007 01.03.2008 | 3 ¾ 06.08.2002 3 ½ 27.01.2003 3¼ 3 3¼ 3½ 29.04.2009 01.07.2009 | 3¾ 3½ 2¾ 2.45 |
(Quelle: www.lukb.ch)
II. Hypotheken für | Geschäft/Gewerbe | |||
Es ist der objektspezifische Hypothekarzinssatz anzuwenden.
-2- | 1.1.2010 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 6
2. Entwicklung Referenzzinssatz und
Durchschnittszinssatz
Hypothekarischer | gültig ab zugrunde liegender Stichtag der | ||
Referenzzinssatz bei Durchschnittszinssatz Erhebung
Mietverhältnissen | |||
3,5% | 10.09.2008 | 3,43% | 30.06.2008 |
3,5% | 02.12.2008 | 3,45% | 30.09.2008 |
3,5% | 03.03.2009 | 3,33% | 31.12.2008 |
3,25% | 03.06.2009 | 3,07% | 31.03.2009 |
3% | 02.09.2009 | 2,93% | 30.06.2009 |
3% | 02.12.2009 | 2,86% | 30.09.2009 |
3% | 02.03.2010 | 2,80% | 31.12.2009 |
3% | 02.06.2010 | 2,75% | 31.03.2010 |
3% | 02.09.2010 | 2,69% | 30.06.2010 |
2,75% | 02.12.2010 | 2,65% | 30.09.2010 |
(Quelle: www.bwo.admin.ch)
1.1.2011 -1-
VI / 6 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2011
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 6
3. Kapitalkosten
Der Zinssatz für die Kapitalkosten entspricht dem Zinsatz für l. Hypotheken Altbestände der Luzerner Kantonalbank. Er korrespondiert gemäss Mietrecht mit dem massgebenden Mietwert.
Bei festgesetzten Jahresmietwerten gelten die der Festsetzung zugrunde gelegten Kapitalkosten:
- Wohnen 4,5% - Geschäft, Gewerbe 5,0%
Handelt es sich um Objekte mit bevorzugter, zinsgünstiger Finanzierung (Subventionen, Sonderkonditionen, Genossenschaftsanteile, Stiftungen usw.) sind die Besonderheiten entsprechend zu berücksichtigen (kleinerer Kapitalkostensatz, tieferer Ertragswertfaktor usw.).
1.7.2009 -1-
VI / 6 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.7.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 6
4. Bewirtschaftungskosten (Zuschläge zu den
Kapitalkosten)
Bewirtschaftungskosten sind diejenigen Kosten, welche durch die ordnungsgemässe Bewirtschaftung entstehen und die dem Mieter nicht direkt überbunden werden können (Eigentümerlasten). Sie beinhalten: Betriebs-, Unterhalts- und Verwaltungskosten, Risiko für Mietzinsausfälle, Abschreibungen.
Bei der Festlegung des Kapitalisierungssatzes sind besonders zu berücksichtigen:
Markt (Nachfrage, Wirtschaftslage)
Lage
Objektart
Mieterstruktur / Mieterqualität
Bauart
Alter
usw.
Kriterien für einen höheren oder tieferen Kapitalisierungszuschlag:
Besonderheiten Zuschlag beim Kapitalisierungssatz viele Kleinwohnungen + Unterhaltskosten / Mietzinsrisiko / (Mieterstruktur! reger Mieterwechsel!) Amortisation / Verwaltungskosten Mietzinse eher unter den Quartierüblichen - Unterhaltskosten / Mietzinsrisiko / (langjährige Mieten) Verwaltungskosten Mietzinse eher über den Quartierüblichen + Unterhaltskosten / Mietzinsrisiko / (reger Mieterwechsel! Mieterstruktur!) Amortisation / Verwaltungskosten hoher Landwert - Der Boden muss nicht unterhalten und nicht (sehr gute Lage, hohe Lageklassenzahl) amortisiert werden. Ein grosser Teil des Mietertrages wird für die Verzinsung des Landwertes (analog Baurecht) gebraucht. Ältere Liegenschaften + Unterhaltskosten / Amortisation / (aufgestauter Unterhalt) Verwaltungskosten Parkplätze, Garagen - Unterhaltskosten / Amortisation / Verwaltungskosten / Betriebskosten Bauten mit wenig Installationen und geringem - Unterhaltskosten / Amortisation / Ausbau Verwaltungskosten / Betriebskosten
Allfällige Abweichungen bei der Wahl des Kapitalisierungssatzes gegenüber den Vorgaben sind zu begründen!
1.7.2009 -1-
VI / 6 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Kapitalisierungszuschlag | ||
für Mehrfamilien-, Wohn- | und Geschäftshaus |
mittleres wirtschaftliches Alter | ||||
bis 10 J. | bis 30 J. | bis 60 J. | älter | |
Art der Baute | % | % | % | % |
1. Wohnbauten | ||||
Leicht oder gemischt | 1.7 – 2.5 | 2.1 – 2.7 | 2.4 – 3.3 | 3.0 – 3.6 |
bis 4 Wohnungen | ||||
Leicht oder gemischt | 1.9 – 2.6 | 2.2 – 2.9 | 2.6 – 3.5 | 3.2 – 3.8 |
über 4 Wohnungen | ||||
Massiv | 1.2 – 1.8 | 1.4 – 2.1 | 1.8 – 2.6 | 2.5 – 3.3 |
bis 6 Wohnungen | ||||
Massiv | 1.3 – 2.0 | 1.6 – 2.5 | 2.2 – 3.1 | 2.8 – 3.5 |
bis 15 Wohnungen | ||||
Massiv | 1.5 – 2.2 | 1.8 – 2.9 | 2.6 – 3.3 | 3.0 – 3.5 |
über 15 Wohnugen | ||||
2. Geschäft, Gewerbe | ||||
Leicht oder | 2.0 – 2.7 | 2.3 – 3.3 | 2.9 – 3.8 | 3.4 – 4.4 |
gemischt | ||||
Massiv | 1.3 – 2.1 | 1.6 – 2.6 | 2.1 – 3.1 | 2.6 – 3.7 |
vorwiegend Geschäft | ||||
Massiv | 1.7 – 2.6 | 2.1 – 3.3 | 2.8 – 3.7 | 3.2 – 4.0 |
vorwiegend Gewerbe | ||||
-2- | 1.7.2009 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 6 | |
Kapitalisierungszuschlag | |||
für Einfamilienhaus und Eigentumswohnung | |||
mittleres wirtschaftliches Alter | ||||
Bauart, Bauzustand | bis 10 J. | bis 30 J. | bis 60 J. | älter |
Qualität, Ausbau | % | % | % | % |
Leicht | 1.2 – 1.8 | 1.4 – 2.0 | 1.6 – 2.2 | 1.8 – 2.4 |
Schlechte Qualität | ||||
Einfacher Ausbau | ||||
Leicht | 1.1 – 1.8 | 1.3 – 2.0 | 1.5 – 2.2 | 1.7 – 2.4 |
Gute Qualität | ||||
Guter Ausbau | ||||
Gemischt | 1.0 – 1.6 | 1.2 – 1.8 | 1.4 – 2.0 | 1.6 – 2.2 |
Schlechte Qualität | ||||
Einfacher Ausbau | ||||
Gemischt | 0.9 – 1.5 | 1.1 – 1.7 | 1.3 – 1.9 | 1.5 – 2.1 |
Gute Qualität | ||||
Guter Ausbau | ||||
Massiv | 0.7 – 1.3 | 0.9 – 1.5 | 1.1 – 1.7 | 1.3 – 1.9 |
Schlechte Qualität | ||||
Einfacher Ausbau | ||||
Massiv | 0.6 – 1.2 | 0.8 – 1.4 | 1.0 – 1.6 | 1.2 – 1.8 |
Gute Qualität | ||||
Guter Ausbau | ||||
1.7.2009 | -3- |
VI / 6 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Kapitalisierungszuschlag für Gastgewerbe
Zuschläge für den gastgewerblichen Anteil
Sind im gleichen Objekt andere Bewertungsanteile wie Läden, Büro, Wirtewohnung
usw. so sind | die entsprechenden Kriterien anzuwenden. | ||
mittleres wirtschaftliches Gebäudealter in Jahren | |||||
Bauart | bis 15 | bis 25 | bis 40 | bis 75 | über 75 |
leicht | 2.4 – 2.6 | 2.6 – 2.8 | 2.8 – 3.0 | 3.0 – 3.4 | 3.4 – 4.0 |
gemischt | 2.2 – 2.4 | 2.4 – 2.6 | 2.6 – 2.8 | 2.8 – 3.2 | 3.2 – 3.8 |
massiv | 2.0 – 2.2 | 2.2 – 2.4 | 2.4 – 2.6 | 2.6 – 2.8 | 2.8 – 3.6 |
Allfällige Abweichungen bei der Wahl des Kapitalisierungssatzes gegenüber den
Vorgaben sind zu begründen!
-4- | 1.7.2009 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 7
Katasterwert
1. Katasterwert mit Einbezug des Ertragswertes
Der Katasterwert wird aus Real- und Ertragswert ermittelt, darf jedoch nicht tiefer sein als der Ertragswert.
Bei der Wahl des Ertragswertfaktors EWF ist der Markt entscheidend. Es ist nicht einfach aufgrund der Abweichung zu interpolieren. Sind hohe Mieterträge berücksichtigt oder ist ein grosses Objekt (mehrere Millionen) zu beurteilen, so ist eher der höhere Wert zu berücksichtigen. Bei kleineren Renditeobjekten oder tiefen Mietzinsen gilt eher der tiefere EWF.
Kumulation von Korrekturen In der Regel ist es nicht angebracht, allfällig gerechtfertigte Korrekturen an verschiedenen Positionen (also mehrmals) zu berücksichtigen.
Falsch ist: Tiefe Mietzinse / hoher Kapitalisierungssatz und hoher EWF.
Eine Kumulation der Anpassungen ergibt sonst einen falschen Katasterwert.
1.1 Ertragswertfaktor Einfamilienhaus / Eigentumswohnung
Die Gewichtungszahl des Ertragswertes ist abhängig vom Marktwert eines Objek-tes. Die Spanne reicht in der Regel von 0.0 bis 1.0.
Marktgängige Objekte weisen eine tiefere Gewichtungszahl auf als ausgefallene. Dies wird damit begründet, dass sich der Realwert bei einer Veräusserung eines marktgängigen Objektes eher realisieren lässt als bei einem ausgefallenen.
Bei luxuriösen Objekten gilt eine tiefere Gewichtungszahl. Renditenüberlegungen sind sekundär.
Der Ertragswertfaktor kann aufgrund der Kriterien Wohngemeinde, Verkehrserschliessung, Besonnung/Sicht, Äussere Gestaltung und Funktion ermittelt werden, wobei jedes Kriterium mit 0.0 - 0.2 bewertet wird. Die Addition der Notenwerte aller fünf Kriterien ergibt die Gewichtungszahl.
1.7.2007 -1-
VI / 7 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Ertragswertfaktoren 0.0 0.1 0.2 Wohngemeinde / Lage bevorzugt günstig ungünstig Verkehrserschliessung sehr günstig mittelmässig ungünstig Besonnung/Sicht sehr günstig mittelmässig ungünstig Äussere Gestaltung sehr gefällig ansprechend ausgefallen Wohnwert hoch mittel tief
1.2 Ertragswertfaktor Mehrfamilienhaus, Geschäfts- und
Gewerbeobjekt
EW tiefer als RW: | ||||
(EW = 100%) | 2 Einheiten I | 3 Einheiten II | Basisobjekt III | Renditen- objekt IV |
bis 30 % | 0.3 - 0.5 | 0.4 - 0.7 | 0.5 - 1.0 | 1.0 - 3.0 |
bis 60 % | 0.5 - 0.7 | 0.7 - 1.0 | 1.0 - 1.5 | 1.5 - 3.5 |
bis 90 % | 0.7 - 0.9 | 1.0 - 1.3 | 1.5 - 2.0 | 2.0 - 4.0 |
bis 120 % | 0.9 - 1.1 | 1.3 - 1.6 | 2.0 - 2.5 | (2.5 - 4.0)* |
über 120 % | 1.1 - 1.3 | 1.6 - 1.9 | 2.5 - 3.0 | (3.0 - 4.0)* |
* Bitte Grundlagenwerte wie Landwert, Mietwert und Kapitalisierungssatz prüfen!
Die obigen Gewichtungsfaktoren gelten wie folgt:
I) - Wohnhaus mit 2 gleichwertigen Wohnungen (Zweifamilienhaus)
Geschäfts- oder Gewerbeobjekt mit 2 in sich abgeschlossenen Raumkomplexen
II) - Wohnhaus mit 3 gleichwertigen Wohnungen (Dreifamilienhaus)
Geschäfts- oder Gewerbeobjekt mit 3 in sich abgeschlossenen Raumkomplexen
III) - Wohnhaus mit mehr als 3 gleichwertigen Wohnungen
Geschäfts- oder Gewerbeobjekt mit mehr als 3 in sich abgeschlossenen Raumkomplexen
-2- 1.7.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 7
IV) - Grössere vermietete Wohn-, Geschäfts- oder Gewerbeobjekte sind Renditenobjekte
1.3 Ertragswertfaktor Zweitobjekte
Gewichtung des Ertragswertfaktors grundsätzlich analog Einfamilienhaus mit folgender Ausnahme: Beim Kriterium "Wohngemeinde/Lage" wird die Attraktivität des Touristikgebietes bewertet und zwar wie folgt:
- gut erschlossen, Zwei-Saisonbetrieb 0.0 - gut erschlossen, Ein-Saisonbetrieb 0.1 - wenig erschlossen, wenig Infrastruktur 0.2
1.4 Ertragswertfaktor Gastgewerbe
Ertragswert tiefer als Realwert: Ertragswertfaktor (Ertragswert = 100 %)
bis 60 % 1.5 - 2.5
bis 90 % 2.0 – 3.0
bis 120 % 2.5 – 3.5
bis 150 % 3.0 – 4.0
über 150 % 3.5 - 5.0
1.7.2007 -3-
VI / 7 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-4- 1.7.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 7
2. Bewertung ohne Einbezug des Ertragswertes
Wird der Katasterwert ohne Einbezug des Ertragswertes ermittelt, so beträgt der Katasterwert 50 – 100% des Realwertes.
2.1 Private Anlage für Freizeit und Sport
2.1.1 Allgemeine Anlagen
Für Standort, Zweckmässigkeit, Infrastruktur, Auslastung und andere Verwendbarkeit werden Abzüge von je 0 - 10% festgesetzt.
Standort (Verkehrserschliessung, Lage, Immissionen, Sicht/Besonnung)
Zweckmässigkeit der Anlage
Infrastruktur (Parkraum, sanitäre Anlagen, Werkanschlüsse)
Auslastung der Anlage
Andere Verwendbarkeit der Anlage
2.1.2 Golfanlagen
Für Standort, Zweckmässigkeit, Auslastung, Wirtschaftlichkeit und Marktlage werden Abzüge von je 0 - 10% festgesetzt.
Standort Lage (Mikro-, Makrolage) Erschliessung (Wege, Zufahrten, Parkplatzmöglichkeiten, Werkanschlüsse) Immissionen Sicht / Besonnung
Zweckmässigkeit Betriebskonzept Funktionalität Qualität (The Leading Golf Courses) Unterhaltsbedarf Potenzial (Ausgestaltungsmöglichkeiten, Nutzungsmöglichkeiten)
1.7.2008 -1-
VI / 7 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Auslastung Mitgliederzahlen (früher und heute) Anderweitige Turnierangebote Nachfragepotenzial Spielbetriebdauer
Wirtschaftlichkeit Ertragssituation Pachtverträge und Entschädigungen Rückstellungen / Rekultivierung Golfshop-, Restaurant- oder Logierumsätze Personal- und Pflegeaufwand
Marktlage Zukunftsaussichten Angebot und Nachfrage
2.1.3 Prozentabzüge vom Realwert:
sehr gut 0% gut 2% befriedigend 4% unbefriedigend 6% schlecht 8% sehr schlecht 10%
Es sind auch Zwischenwerte zulässig und im Einzelfall dürfen höhere Prozentabzüge vorgenommen werden. Solche sind jedoch zu begründen.
Berechnung des Katasterwertes
Realwert 100% Abzüglich Total der Korrekturen 0 - 50% Katasterwert 50 - 100%
-2- 1.7.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG | VI / 7 |
2.2 Industrie und Grossgewerbe
Kann der Mietwert nicht zuverlässig ermittelt werden, ist der Katasterwert auf der
Grundlage des Realwertes zu schätzen, wobei Standort und | Funktionalität | |
angemessen zu berücksichtigen sind. |
Berechnung der Korrekturen
Der Realwert entspricht 100%. Für Mängel bezüglich Standort und Funktionalität
gelten folgende Prozentabzüge:
keine Mängel sehr gut | 0% | |
kaum Mängel gut | 1% | |
leichte Mängel befriedigend | 2% | |
mittlere Mängel unbefriedigend | 3% | |
erhebliche Mängel schlecht | 4% | |
schwere Mängel sehr schlecht | 5% |
Kriterien
Für jedes der nachfolgend aufgeführten Kriterien werden die Prozentabzüge | von 0 | |
bis 5% angewendet: | ||
Standort | ||
1. Arbeitsmarkt (Rekrutierung der Arbeitnehmerschaft aller Stufen) | ||
2. Absatzmarkt (Distanz zu Verbraucherunnen und Verbrauchern) | ||
3. Zonenzugehörigkeit (Industriezone) | ||
4. Umgebung (Akzeptanz in der Region) | ||
Verkehrserschliessung für Gütertransport | ||
5. Bahnen (Gleisanschluss, Güterbahnhof) | ||
6. Strasse (Autobahnanschluss) | ||
Verkehrserschliessung für Personal | ||
7. Bahn/Bus (Bahnhof- und/oder Busstation) | ||
8. Privatverkehr (gute Zubringerstrassen) | ||
1.7.2008 | -3- | |
VI / 7 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Andere Verwendbarkeit
9. Grundstück (Baugrund, Form, Topografie)
10. Gebäude (Produktion, Lager, Büros)
Berechnung des Katasterwertes
Realwert 100% Abzüglich Total der Korrekturen 0 - 50% Katasterwert 50 - 100%
2.3 Transportanlagen
Der Katasterwert wird bei Transportanlagen nicht aus Real- und Ertragswert, sondern auf der Basis des Realwertes ermittelt, wobei Standort, Zweckmässigkeit der Anlage, Infrastruktur, Auslastung der Anlage und Zugehörigkeit zu einem Regionalkonzept angemessen zu berücksichtigen sind.
Berechnung der Korrekturfaktoren
Je Kriterium wird ein Abzug von 0 – 10% festgesetzt. Dieser richtet sich nach folgender Skala:
Prozentabzüge vom Realwert
sehr gut 0% gut 2% befriedigend 4% unbefriedigend 6% schlecht 8% sehr schlecht 10%
Es sind auch Zwischenwerte zulässig.
-4- 1.7.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 7
Kriterien
1. | Standort | - | Region |
Touristische Attraktivität
Verkehrserschliessung/Zufahrt
2. | Zweckmässigkeit der Anlage | - - | Komfort Kapazität |
Technik/Sicherheit
3. | Infarstruktur | - | Parkraum |
Sanitäranlagen
4. | Auslastung der Anlage | - | Nachfrage/Frequenz |
Betriebsdauer (Saison)
5. | Regionalkonzept | - | Anschluss an weitere Transportanlagen (Verkehrsverbund) |
Berechnung des Katasterwertes | |||
Realwert 100% Abzüglich Total der Korrekturen 0 - 50% Katasterwert 50 - 100%
1.7.2008 -5-
VI / 7 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
2.4 Ver- und Entsorgungsanlagen
Der Katasterwert wird bei Ver- und Entsorgungsanlagen nicht aus Real- und Ertragswert, sondern auf der Basis des Realwertes ermittelt, wobei Standort, Zweckmässigkeit, Infarstruktur, Auslastung und andere Verwendbarkeit angemessen zu berücksichtigen sind.
Berechnung der Korrekturfaktoren
Je Kriterium wird ein Abzug vom Realwert von 0 - 10% festgesetzt. Dieser richtet sich nach folgender Skala:
Prozentabzüge vom Realwert
sehr gut 0% gut 2% befriedigend 4% unbefriedigend 6% schlecht 8% sehr schlecht 10%
Es sind auch Zwischenwerte zulässig.
Kriterien
1. Standort - Verkehrserschliessung
(Personal/Güter) Zonenzugehörigkeit
2. Zweckmässigkeit der Anlage - Funktionalität
3. | Infrastruktur | - | Parkraum |
Sanitäranlagen
Werkanschlüsse
4. | Auslastung der Anlage | - | Nachfrage/Frequenz |
5. | Andere Verwendbarkeit | - | Grundstück |
Gebäude/Anlagen
-6- 1.7.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 7
Berechnung des Katasterwertes
Realwert 100% Abzüglich Total der Korrekturen 0 - 50% Katasterwert 50 - 100%
2.5 Öffentliches Objekt
Wird die Analge nicht komerziell betrieben, so wird der Katasterwert ohne Einbezug des Ertragswertes auf Basis des Realwertes ermittelt, wobei Standort, Zweckmässigkeit, Infrastruktur, Auslastung und andere Verwendbarkeit des Objektes angemessen zu berücksichtigen sind.
Berechnung der Korrekturfaktoren
Je Kriterium wird ein Abzug vom Realwert von 0 – 10% festgesetzt. Dieser richtet sich nach folgender Skala:
Prozentabzüge vom Realwert
sehr gut 0% gut 2% befriedigend 4% unbefriedigend 6% schlecht 8% sehr schlecht 10%
Es sind auch Zwischenwerte zulässig.
1.7.2008 -7-
VI / 7 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Kriterien
1. Standort - Verkehrserschliessung
Lage
Immissionen
Sicht/Besonnung
2. Zweckmässigkeit der Anlage - Funktionalität
3. | Infrastruktur | - | Parkraum |
Sanitäranlagen
Werkanschlüsse
4. | Auslastung der Anlage | - | Nachfrage/Frequenz |
5. | Andere Verwendbarkeit | - | Grundstück |
Gebäude/Anlagen
Berechnung des Katasterwertes
Realwert 100% Abzüglich der Korrekturen 0 - 50% Katasterwert 50 - 100%
-8- 1.7.2008
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 8
Ergänzende Weisungen
1. Weisung für die Neuschatzung der
nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke ohne Bauten (Nichtüberbaute NL-Grundstücke)
1.1 Grundsätzliches
Zu schätzen sind alle nichtlandwirtschaftlichen, nichtüberbauten Grundstücke. Die Abteilung Immobilienbewertung hat die entsprechenden Listen der Objektarten Codes 01, 02, 03 ausgedruckt. Die Schätzer/innen erhalten nach dem Versand der Fragebogen an die Eigentümer/innen die Schatzungsprotokolle der entsprechenden Grundstücke. Gemäss Weisungen vom 19.9.89 werden die Grundstücke mit Tiefbauten (Code 03) erst später geschätzt. Diese Protokolle sind der Abteilung Immobilienbewertung mit entsprechendem Vermerk zurückzugeben. Dasselbe gilt für Grundstücke, die gem. § 25 SchG zusammen mit anderen Grundstücken als Betriebseinheit zu schätzen sind.
1.2 Zusammengesetzte Schatzungsgegenstände
Bei zusammengesetzten Schatzungsgegenständen gemäss § 24 SchG ist die Neuschatzung aufgrund der vorherrschenden Hauptnutzungsart vorzunehmen. Diese wird aufgrund des höchsten Anteils am Katasterwert bestimmt. Es ist zu beachten, dass das ganze Grundstück als Schatzungsgegenstand gilt. Entweder wird demnach das ganze Grundstück jetzt neu geschätzt, oder aber die Neuschatzung wird in einem späteren Zeitpunkt vorgenommen.
Bei zusammengesetzten Schatzungsgegenständen sind alle Teilflächen und/oder Teilwerte separat auszuscheiden. Wichtig ist die korrekte Gliederung und Auflistung der verschiedenen Grundstückteile.
1.3 Abgrenzung landwirtschaftliche/nichtlandwirtschaftliche
Grundstücke
a) Bisher landwirtschaftlich geschätzte Grundstücke (Codes 40 - 49) Bisher landwirtschaftlich geschätzte Grundstücke bleiben weiterhin landwirtschaftlich geschätzt (landw. Ertragswert). Dies gilt insbesondere für
1.1.2009 -1-
VI / 8 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Grundstückteile, die im Detailprotokoll geschätzt waren, jedoch im Schatzungsentscheid nicht ausgeschieden waren. Hier ist die Korrektur auf Seite 1 anzubringen und der Code zu präzisieren (Bewertung nach Register V).
b) Bisher nicht landwirtschaftlich geschätzte Grundstücke in einer Landwirtschaftszone Wenn das Grundstück heute in einer Landwirtschaftszone liegt und die Bewertung als nichtlandwirtschaftliches Grundstück vor der Planungsmassnahme erfolgte, ist das Grundstück oder die entsprechende Fläche davon neu landwirtschaftlich zu schätzen.
Der/Die Schätzer/in geht folgendermassen vor:
Bei ganzem, selbständigem Grundstück Rückweisung mit grünem Meldeformular,
Bei Teilfläche eines nichtlandwirtschaftlichen Grundstückes Bewertung durch den Schätzer nach den Ansätzen und Normen des Registers V.
Wenn das Grundstück heute in einer Landwirtschaftszone liegt, der Grund für eine nichtlandwirtschaftliche Schatzung jedoch nach der Planungsmassnahme in Kraft trat, ist das Grundstück weiterhin nichtlandwirtschaftlich zu schätzen. Der neu festgesetzte Katasterwert darf nicht tiefer sein als der bisherige.
2. Weisung über Grundstücke, die sich in Überbauung
befinden
2.1 Problemstellung
Bei den Vorbereitungsarbeiten oder bei der Schatzung der nichtüberbauten Grundstücken zeigt es sich, dass einzelne Grundstücke sich in Überbauung befinden oder bereits überbaut sind.
Es stellt sich die Frage, ob in diesen Fällen zwei Schatzungen nötig sind, nämlich 1. als nichtüberbautes und 2. als überbautes Grundstück.
-2- 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 8
2.2 Lösung
Wenn aus den Akten (Fragebogen) oder aus Auskünften der Gemeindefachleute hervorgeht, dass das Inkraft-ab-Datum der Neuschatzung als unüberbautes Grundstück und als überbautes Grundstück im gleichen Jahr liegen würde, kann auf die Neuschatzung als unüberbautes Grundstück verzichtet werden. In diesen Fällen unterbindet die Abteilung Immobilienbewertung die Neuschatzung bei Erhalt des Fragebogens oder der/die Schätzer/in schickt die Schatzungsunterlagen mit entsprechendem Hinweis auf dem Formular "Rückweisung von Schatzungsakten an Schätzer mba zwecks Abklärung/Information" zurück.
In berechtigten Einzelfällen kann die Abteilung Immobilienbewertung, der/die Eigentümer/in oder eine Behörde die Schatzung als nichtüberbautes Grundstück verlangen.
2.3 Weisungen
Grundstücke, die sich in Überbauung befinden oder bereits überbaut sind, erhalten keine Neuschatzung als nichtüberbautes Grundstück, wenn das Inkraft-ab-Datum der Neuschatzung als nichtüberbautes Grundstück und als überbautes Grundstück im gleichen Jahr liegen würde.
In berechtigten Ausnahmefällen kann die Abteilung Immobilienbewertung, der/die Eigentümer/in oder eine Behörde die Schatzung als nichtüberbautes Grundstück verlangen.
3. Weisung über Bewertung von nichtüberbautem Land im
"übrigen Gemeindegebiet"
3.1 Sachverhalt
Das Verwaltungsgericht hat in seinem Urteil vom 7. September 1993 festgestellt:
Die Weisungen zum Schatzungsgesetz, Register III/2, dürfen nicht in jedem Falle angewandt werden.
Der Verkehrswert sei nur dann als Bauland zu schätzen, wenn die mögliche künftige Nutzung als Bauland mit einem Rechtsanspruch verbunden sei oder mit erheblicher Wahrscheinlichkeit zu erwarten sei.
Die Wahrscheinlichkeit der künftigen besseren Nutzung sei im Einzelfall zu prüfen.
1.1.2009 -3-
VI / 8 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Wenn die künftige bessere Nutzung nicht nachgewiesen sei, könne der Katasterwert (Verkehrswert) nicht als "Spekulationswert" festgelegt werden. Dies gelte auch dann, wenn der/die Erwerber/in seinerzeit einen höheren als einen landwirtschaftlichen Verkehrswert bezahlt habe.
3.2 Wie schätzt die Abteilung Immobilienbewertung solche
Grundstücke inskünftig?
Generell dürfen die Weisungen zum Schatzungsgesetz angewandt werden, wenn die Zuordnung zu einer Bauzone in den nächsten 20 Jahren wahrscheinlich ist.
Im Einzelfall ist eine Stellungnahme des Gemeinderates einzuholen.
Wenn der Gemeinderat die künftige Nutzung als Bauland verneint, ist der Katasterwert aufgrund der heutigen Nutzung festzulegen, beispielsweise als:
landwirtschaftlicher Verkehrswert (Fr/m2 10.-- bis 20.--)
Lagerplatz für Gewerbe oder Industrie
Anlage für Freizeit und Sport (z.B. bei Badeplatz, Pferdesportanlage, usw.)
In allen diesen Fällen darf kein landwirtschaftlicher Objektarten-Code verwendet werden, sondern je nachdem Codes 01, 02, 03.
4. Weisung über die Schatzungspraxis bei
Miteigentumsgrundstücken
4.1 Ausgangslage
Seit einiger Zeit vergeben die Grundbuchämter bei Grundstücken im Miteigentum je Miteigentumsanteil eine separate Grundbuchnummer im Bereich ab 50000. Diese Miteigentumsgrundstücke müssen zwingend einen eigenen Katasterwert aufweisen.
-4- 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 8
Der Liegenschaftsbeschrieb sieht ähnlich aus wie bei Stockwerkeigentum, z.B.:
Stammgrundstück: Grundstück Nr. 5312 Fildernstrasse Stammgrundstück zu Miteigentum Autoeinstellhalle
Miteigentumsgrundstück: Grundstück Nr. 50247 Fildernstrasse Miteigentum an GRDST 5312 1/14 Anteil Autoeinstellplatz
4.2 Betreffend Schatzung von Miteigentumsgrundstücken gilt deshalb
folgende Weisung:
Miteigentumsgrundstücke ohne Zuweisung einer Sondernutzung
Für das Stammgrundstück wird der Katasterwert nach den Richtlinien der betreffenden Objektart festgesetzt.
Der festgesetzte Katasterwert wird im Stammgrundstück auf "Null" gesetzt.
Die Miteigentumsgrundstücke erhalten den anhand des Miteigentumsanteils vom Katasterwert des Stammgrundstücks abgeleiteten Katasterwert.
Weder beim Stammgrundstück noch beim Miteigentumsgrundstück werden die Bewertungsgrundlagen ausgedruckt.
Miteigentumsgrundstücke mit Zuweisung einer Sondernutzung
Für das Stammgrundstück wird lediglich - analog StWE - der Realwert festgesetzt.
Der festgesetzte Realwert wird im Stammgrundstück auf "Null" gesetzt. Der Katasterwert der Miteigentumsgrundstücke wird analog der Stockwerkeigentumsgrundstücke festgesetzt. Es ist das Einlageblatt "Miteigentum" zu verwenden. Dieses ist ähnlich demjenigen "Stockwerkeigentum".
Allfällige Mehr- oder Minderwerte (Mitanteilskorrekturen, Ausbauten, usw.) sind im Realwert zu berücksichtigen.
1.1.2009 -5-
VI / 8 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
5. Ergänzende Weisung zum Beschlussprotokoll der
Besprechung vom 6. April 1989 betreffend "Vorgehen bei der Neuschatzung zusammengesetzter Schatzungsgegenstände"
5.1 Problematik
In diesem Beschlussprotokoll wurde festgehalten,
12. Jedes Grundstück, das gemäss § 24 ein Schatzungsgegenstand ist, muss in
seiner Gesamtheit der Neuschatzung unterzogen werden.
13. Separate Neuschatzung einzelner Grundstückteile und separate Verwaltung
der entsprechenden In-Kraft-ab-Daten ist nicht erlaubt. Dies gilt auch für Grundstücke, die landwirtschaftliche und nichtlandwirtschaftliche Anteile aufweisen.
14. Bei der Feststellung, ob bei einer Revisionsschatzung die Abweichung
weniger als 30 % beträgt und somit keine Neuschatzung auszulösen ist, ist als Vergleich der Wert des Gesamtgrundstückes heranzuziehen.
Diese Weisung wurde für die Neuschatzung der nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke ab dem Jahre 1989 erlassen. Sie hat heute grundsätzlich noch Gültigkeit.
Nach Auskunft des Rechtsdienstes der Dienststelle Steuern lässt sich allerdings keine gesetzliche Bestimmung herleiten, dass die verschiedenen Schatzungsgegenstände innerhalb eines Grundstückes zwingend gleichzeitig geschätzt werden müssten. Eine Lockerung dieser Regelung ist daher aus verwaltungs-ökonomischen Gründen angebracht.
Insbesondere werden bei der landwirtschaftlichen Neuschatzung nichtlandwirtschaftliche Schatzungsgegenstände nur dann neu geschätzt, wenn Revisionsgründe oder Zweckänderungen vorliegen.
-6- 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 8
5.2 Weisung
Ein zusammengesetzter Schatzungsgegenstand wird auf Grund der Hauptnutzungsart als ganzes geschätzt. Wobei bei Neuschatzung rechtskräftige Teilwerte, die noch aktuell sind, übernommen werden können.
Die Hauptnutzungsart wird wie folgt bestimmt:
Bei landwirtschaftlichen Betrieben gilt als Hauptnutzungsart der Objektartencode 40 auch dann, wenn eine andere Nutzung den höchsten Anteil am Katasterwert einnimmt.
Bei den übrigen Grundstücken wird die Hauptnutzung aufgrund des höchsten Anteils am Katasterwert bestimmt.
Die Inkraftsetzung der Katasterschatzung erfolgt nach der Regelung des Schatzungsgrundes:
Neuschatzung gemäss § 8 SchG: Datum der Verfahrenseröffnung
Revisionsschatzung gemäss § 9 SchG: Eintritt des Revisionsgrundes
Berichtigung gemäss § 10 SchG: Datum der Verfahrenseröffnung
Bereits vorliegende Teilwerte werden übernommen, so fern deren Aktualität offensichtlich ist. Der Entscheid liegt beim Schatzungsexperten / Schätzer.
Luzern, 10. Mai 2000 Ge/Pl
6. Weisung betreffend WEG / KWE Bauten
6.1 Ausgangslage
Bei WEG/KWE Liegenschaften sind die vorgegebenen Kostenmieten gemäss Lastenplan des Bundesamtes für Wohnungswesen am Markt heute meist nicht mehr realisierbar. Der Bund verbilligt zwar die Wohnungen mittels eines rückzahlbaren und verzinslichen Darlehens, um die sogenannte Grundverbilligung. Selbst diese grundverbilligten Mietzinse akzeptiert der heutige Markt teilweise nicht mehr. Die ausbezahlte Grundverbilligung, dies hält der Bund ausdrücklich fest, ist ein Darlehen. Die Grundverbilligung ist deshalb kein Ertrag aus Mieten im üblichen Sinne.
Bei bisheriger Praxis wird die Katasterschatzung auf Grund der Kostenmiete
1.1.2009 -7-
VI / 8 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
vorgenommen. Daraus ergeben sich ausschliesslich Ertragswertschatzungen. Diese sind in der Regel höher als die vom Bundesamt genehmigten Anlagekosten. Dies kann aber nicht im Sinne des Gesetzgebers sein.
6.2 Neue Praxis
Es drängt sich deshalb eine Praxisänderung bei der Bewertung dieser Liegenschaften auf. Zukünftig gilt folgende Bewertungspraxis:
1. Realwert
Neubauten: Für die Berechnung des Realwertes sind die vom Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) genehmigten Anlagekosten inkl. Landwert massgebend. Ausnahmen müssen begründet werden. Bestehende Objekte: Gemäss Basisobjekt
2. Ertragswert
Neubauten: Zur Berechnung des Ertragswertes werden die grundverbilligten Mieten im Durchschnitt der ersten zehn Jahre herangezogen und der ausgewiesene Hyposatz gemäss Lastenplan BWO berücksichtigt.
Bestehende Objekte: Bauten bis zu einem Alter von 10 Jahren werden wie Neubauten berechnet. Allfällige vom BWO genehmigte Systierungen im Anstieg der Mieten sind zu berücksichtigen.
Bauten ab dem 11 Jahr werden bis zur Entlassung aus dem WEG / KWE nach den aktuellen Jahresmietzinsen am Bewertungsstichtag berechnet.
-8- 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 8
6.3 Revisionsgründe
Für alle WEG / KWE-Objekte gelten grundsätzlich die Revisionsgründe gemäss § 9 SchG und § 3 SchV.
Bei Objekten die von der Entschuldungsaktion des Bundes betroffen sind, ist zu überprüfen ob sich daraus ein Revisionsgrund ergibt.
Eine Entlassung von Bauten aus dem WEG / KWE ist ein zwingender Revisionsgrund.
6.4 Bewertung
Entlassene und / oder eventuell auch entschuldete Objekte sind als übliche Renditeobjekte gemäss geltender Schatzungspraxis zu bewerten.
6.5 Organisation
Ab sofort werden alle WEG / KWE Bauten durch Spezialschätzer geschätzt
Luzern, 29. September 2000 Ge/Pl
1.1.2009 -9-
VI / 8 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
- 10 - 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 9
Listen / Verzeichnisse
1. Landesindex der Konsumentenpreise
Totalindex (Stand November 2011)
Basis Dezember 2005 = 100
Jahres- Verän- | ||
Jahr Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. | mittel derung in % zu | |
Vorj. | ||
(Jahres- | ||
mittel) | ||
2006 99.8 100.1 100.0 100.9 101.1 101.0 100.4 100.5 100.3 100.7 100.6 100.6 | 100.5 | 1.1 |
2007 99.9 100.1 100.2 101.3 101.6 101.7 101.1 101.0 101.1 101.9 102.4 102.6 | 101.2 | 0.7 |
2008 102.3 102.5 102.8 103.6 104.5 104.6 104.2 103.9 104.0 104.6 103.9 103.4 | 103.7 | 2.4 |
2009 102.5 102.7 102.4 103.3 103.5 103.6 103.0 103.1 103.1 103.7 103.9 103.6 | 103.2 | -0.5 |
2010 103.5 103.7 103.8 104.7 104.6 104.2 103.4 103.4 103.4 103.9 104.2 104.2 | 103.9 | 0.7 |
2011 103.8 104.2 104.9 105.0 105.0 104.7 103.9 103.6 103.9 103.8 | ||
1.1.2012 -1-
VI / 9 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Basis Mai 2000 = 100
Jahres- Verän- | ||
Jahr Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. | mittel derung in % zu | |
Vorj. | ||
(Jahres- mittel) | ||
2000 100.0 100.4 100.4 100.2 100.7 100.6 101.1 101.0 | 1.6 | |
2001 100.9 100.8 100.9 101.2 101.8 102.0 101.8 101.2 101.4 101.2 101.4 101.3 | 101.3 | 1.0 |
2002 101.4 101.4 101.5 102.3 102.4 102.3 101.8 101.7 101.9 102.5 102.3 102.2 | 102.0 | 0.6 |
2003 102.3 102.4 102.8 103.0 102.8 102.9 102.0 102.3 102.4 102.9 102.8 102.8 | 102.6 | 0.6 |
2004 102.5 102.5 102.7 103.6 103.8 104.0 102.9 103.3 103.3 104.3 104.4 104.2 | 103.4 | 0.8 |
2005 103.7 103.9 104.2 105.0 104.9 104.7 104.1 104.3 104.7 105.7 105.4 105.2 | 104.7 | 1.2 |
2006 105.0 105.4 105.3 106.2 106.4 106.3 105.6 105.8 105.6 105.9 105.9 105.9 | 105.8 | 1.1 |
2007 105.2 105.4 105.4 106.6 106.9 107.0 106.4 106.3 106.4 107.3 107.8 108.0 | 106.5 | 0.7 |
2008 107.7 107.9 108.2 109.1 109.9 110.1 109.6 109.4 109.5 110.1 109.3 108.8 | 109.1 | 2.4 |
2009 107.9 108.1 107.8 108.7 108.9 109.1 108.4 108.5 108.5 109.1 109.3 109.1 | 108.6 | -0.5 |
2010 109.0 109.1 109.3 110.2 110.1 109.6 108.8 108.8 108.8 109.3 109.6 109.5 | 109.4 | 0.7 |
2011 109.3 109.7 110.4 110.5 110.5 110.2 109.3 109.0 109.3 109.2 | ||
-2- 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 9
Basis Mai 1993 = 100
Jahres- Verän- | ||
Jahr Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. | mittel derung in % zu | |
Vorj. | ||
(Jahres- | ||
mittel) | ||
1993 98.5 99.1 99.6 99.9 100.0 100.0 99.9 100.4 100.3 100.4 100.3 100.4 | 99.9 | 3.3 |
1994 100.5 100.9 100.9 101.0 100.4 100.5 100.5 100.9 100.9 100.9 100.8 100.8 | 100.8 | 0.9 |
1995 101.5 102.5 102.5 102.6 102.4 102.6 102.5 102.9 103.0 102.8 102.8 102.8 | 102.6 | 1.8 |
1996 103.1 103.3 103.4 103.5 103.2 103.4 103.2 103.5 103.5 103.7 103.5 103.6 | 103.4 | 0.8 |
1997 103.9 104.1 104.0 104.1 103.8 103.9 103.7 104.0 104.0 104.0 103.9 104.0 | 103.9 | 0.5 |
1998 104.0 104.1 104.0 104.1 103.8 104.0 103.8 104.1 104.0 104.0 103.8 103.8 | 104.0 | 0.0 |
1999 104.0 104.4 104.5 104.7 104.4 104.6 104.6 105.1 105.3 105.3 105.2 105.6 | 104.8 | 0.8 |
2000 105.7 106.1 106.0 106.1 106.1 106.5 106.6 106.3 106.8 106.7 107.2 107.1 | 106.4 | 1.6 |
2001 107.1 106.9 107.1 107.4 108.0 108.2 108.0 107.4 107.5 107.4 107.5 107.5 | 107.5 | 1.0 |
2002 107.6 107.6 107.6 108.6 108.7 108.5 107.9 107.9 108.1 108.7 108.5 108.4 | 108.2 | 0.6 |
2003 108.5 108.6 109.1 109.3 109.1 109.1 108.2 108.5 108.6 109.2 109.1 109.1 | 108.9 | 0.6 |
2004 108.7 108.7 109.0 109.9 110.1 110.3 109.2 109.6 109.6 110.6 110.7 110.5 | 109.7 | 0.8 |
2005 110.0 110.3 110.5 111.4 111.3 111.1 110.5 110.6 111.1 112.1 111.8 111.6 | 111.0 | 1.2 |
2006 111.4 111.8 111.7 112.6 112.8 112.8 112.0 112.2 112.0 112.4 112.3 112.3 | 112.2 | 1.1 |
2007 111.6 111.8 111.9 113.1 113.4 113.5 112.8 112.7 112.8 113.8 114.3 114.6 | 113.0 | 0.7 |
2008 114.3 114.4 114.8 115.7 116.6 116.8 116.3 116.0 116.1 116.7 116.0 115.4 | 115.8 | 2.4 |
2009 114.4 114.7 114.3 115.3 115.5 115.7 114.9 115.1 115.1 115.8 116.0 115.7 | 115.2 | -0.5 |
2010 115.6 115.8 115.9 116.9 116.8 116.3 115.4 115.4 115.4 116.0 116.3 116.3 | 116.0 | 0.7 |
2011 115.9 116.3 117.1 117.2 117.2 116.9 116.0 115.6 115.9 115.9 | ||
1.1.2012 -3-
VI / 9 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Basis Dezember 1982 = 100
Jahres- Verän- | ||
Jahr Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. | mittel derung in % zu | |
Vorj. | ||
(Jahres- mittel) | ||
1986 108.5 108.4 108.6 108.5 108.2 108.2 107.6 107.9 108.0 108.1 108.3 108.5 | 107.4 | 0.8 |
1987 109.2 109.5 109.7 109.8 109.2 109.5 109.6 110.0 109.7 110.2 110.6 110.6 | 109.8 | 1.4 |
1988 110.9 111.4 111.7 111.9 111.6 111.8 111.5 111.9 112.0 112.1 112.5 112.8 | 111.8 | 1.9 |
1989 113.4 113.9 114.2 114.8 114.9 115.1 114.9 115.3 115.8 116.2 117.6 118.4 | 115.4 | 3.2 |
1990 119.1 119.5 119.9 120.2 120.7 120.9 121.0 122.3 122.8 123.6 124.7 124.7 | 121.6 | 5.4 |
1991 125.7 126.9 126.9 127.2 128.3 128.8 128.9 129.6 129.8 129.9 131.5 131.2 | 128.7 | 5.9 |
1992 131.8 132.7 133.1 133.3 133.7 134.2 133.8 134.2 134.3 134.5 135.8 135.7 | 133.9 | 4.0 |
1993 136.4 137.2 138.0 138.4 138.5 138.4 138.3 139.0 138.9 139.0 138.9 139.0 | 138.3 | 3.3 |
1994 139.2 139.8 139.8 139.8 139.0 139.2 139.2 139.7 139.8 139.7 139.6 139.6 | 139.5 | 0.9 |
1995 140.6 141.9 141.9 142.1 141.8 142.1 142.0 142.4 142.6 142.4 142.3 142.3 | 142.0 | 1.8 |
1996 142.7 143.0 143.2 143.4 142.8 143.1 142.9 143.3 143.4 143.6 143.3 143.4 | 143.2 | 0.8 |
1997 143.9 144.2 144.0 144.1 143.7 143.8 143.7 144.0 144.0 144.0 143.9 144.0 | 143.9 | 0.5 |
1998 144.0 144.1 144.0 144.1 143.8 144.0 143.8 144.2 144.1 144.0 143.8 143.8 | 144.0 | 0.0 |
1999 144.1 144.5 144.7 144.9 144.6 144.8 144.8 145.5 145.8 145.8 145.7 146.2 | 145.1 | 0.8 |
2000 146.3 146.9 146.8 147.0 146.9 147.4 147.6 147.2 147.9 147.7 148.5 148.3 | 147.4 | 1.6 |
2001 148.2 148.0 148.3 148.7 149.5 149.8 149.5 148.7 148.9 148.7 148.9 148.8 | 148.8 | 1.0 |
2002 149.0 149.0 149.0 150.3 150.5 150.3 149.5 149.4 149.6 150.5 150.2 150.2 | 149.8 | 0.6 |
2003 150.3 150.4 151.0 151.3 151.1 151.1 149.9 150.2 150.4 151.2 151.0 151.0 | 150.7 | 0.6 |
2004 150.5 150.6 150.9 152.1 152.5 152.8 151.2 151.7 151.7 153.2 153.3 153.1 | 152.0 | 0.8 |
2005 152.3 152.7 153.1 154.3 154.2 153.8 153.0 153.2 153.9 155.2 154.8 154.6 | 153.7 | 1.2 |
2006 154.3 154.8 154.6 155.9 156.3 156.2 155.1 155.4 155.1 155.6 155.5 155.6 | 155.4 | 1.1 |
2007 154.5 154.8 154.9 156.6 157.0 157.2 156.3 156.1 156.2 157.6 158.3 158.7 | 156.5 | 0.7 |
2008 158.2 158.4 159.0 160.2 161.5 161.8 161.1 160.6 160.8 161.7 160.6 159.8 | 160.3 | 2.4 |
2009 158.4 158.8 158.3 159.7 159.9 160.2 159.2 159.3 159.3 160.3 160.6 160.2 | 159.5 | -0.5 |
2010 160.1 160.3 160.5 161.9 161.7 161.0 159.8 159.8 159.8 160.6 161.0 161.1 | 160.6 | 0.7 |
2011 160.5 161.1 162.1 162.3 162.3 161.9 160.6 160.1 160.6 160.4 | ||
-4- 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 9 |
2. Objektarten-Codes
Code Objektart | Umschreibung / Beispiele | |
Nichtüberbaute NL-Grundstücke | ||
01 nichtüberbautes Grundstück | Bauland, Baurechtsland | |
02 nichtüberbaubares Grundstück | Park, Spielplatz, Uferanlage | |
03 Grundstück mit Tiefbauten | Parkplatz, Sportanlage, Lagerplatz, Kiesgrube | |
04 Bestockte Fläche | ehemals Wald ohne amtl. Feststellung | |
Wohnobjekte | ||
10 Einfamilienhaus | (ev. mit Anteil Kleinwohnung oder Gewerbe 1) | |
11 StWE für Wohnzwecke | Eigentumswohnung, Terrassenwohnung, ev.Reiheneinfamilienhaus | |
12 Mehrfamilienhaus / Wohn- und | (ev. mit Anteil Geschäft/Gewerbe 2) | |
Geschäftshaus | ||
13 Zweitobjekt Wohnhaus | Ferienhaus, Wochenendhaus | |
14 Zweitobjekt StWE | Eigentumswohnung für Ferien/Wochenende | |
15 Nebenbaute | Garage, Einstellhalle, Wasch-, Holzhaus, Gartenhaus | |
16 Nebenbaute StWE | Garage, Einstellhalle, Bastelraum | |
Geschäft / Gewerbe / Industrie | ||
20 Geschäftshaus / Wohn- und | (ev. mit Anteil Wohnungen 3) | |
Geschäftshaus | ||
21 StWE für Geschäftszwecke | Büro, Laden, Gewerberaum, Atelier, Praxis | |
22 Gastgewerbebaute | Hotel, Restaurant, Café | |
23 Private Anlage für Freizeit und | Tennishalle, Campinganlage, Vereinshaus | |
Sport | ||
24 Gewerbebaute | (ev. mit Anteil Wohnungen 4), Parkhaus | |
25 Industrie- und Grossgewerbebaute (ev. mit Anteil Wohnungen 5) | ||
26 Nebenbaute | Lagergebäude, Betriebsgebäude, Garage, Einstellhalle | |
27 Gärtnerei | alle Betriebsarten, Baumschule | |
Öffentliche Objekte | ||
30 Verwaltungsbaute | Gemeindehaus, Gerichtsgebäude, Werkhof | |
31 Schulbaute | Kindergarten, Berufsschule, Universität | |
32 übrige öffentliche Baute | öffentl. + privates Heim, Klinik, Kurhaus, Jugendhaus | |
33 kirchliche Baute | nur für Kultuszwecke (Kirche, Kapelle) | |
34 Ent- und Versorgungsanlage | ARA, Wasserversorgung, Stromversorgung, Gas, Telekommunikation | |
1.1.2007 | -1- | |
VI / 9 | Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | |
Landwirtschaftliche Objekte | ||
40 | Landwirtschaft allgemein | Sammelcode für Grdst mit mehreren landw.Nutzungsarten |
41 | Wohnhaus | Bauernhaus, ev. mit Zusatzwohnungen |
42 | spezialisiertes Ökonomiegebäude | Intensivbetriebe (Rinder-, Schweinemast-, Legehennenstall) |
43 | übriges Ökonomiegebäude | Scheune, Remise, Hühnerhaus, Weidstall |
44 | Hofraum und Gebäudeplatz | Gebäudegrundfläche, Verkehrsfläche |
45 | Acker, Wiese, Weide | (auch für Freilandgemüseanbau) |
46 | Alpweide | |
47 | Streueland | Feldgehölz |
48 | Intensivobstanlage | Kirsch-, Apfelkultur |
49 | Reben | Weinberg, Rebland |
Wald | ||
51 | Wald | (Wald im Eigentum von NP) |
53 | öffentlicher Wald | (Wald im Eigentum von JP) |
Rechte | ||
60 | Rechte | Korporationsrecht, Holzgerechtigkeit,Viehauftriebsrecht |
61 | Baurechtsland BGBB unterstellt | Land z.G. Baute in L-Zone und BGBB unterstellt |
übrige nichtüberbaute Grundstücke | ||
70 | Verkehrsfläche | Strasse, Platz, Weg |
71 | Gewässer | See, Fluss, Bach, Teich |
72 | unkultiviertes Gebiet | Feld, Sumpf, Geschiebe, Geröll |
1 | ||
Anteil Kleinwohnung oder Gewerbe darf nicht mehr als 1/3 (Jahresmietwert) betragen, | ||
ansonsten Code 12 oder 24 2 | ||
Anteil Geschäft/Gewerbe (Jahresmietwert) darf nicht mehr als 1/3 der Liegenschaft betragen, | ||
ansonsten Code 20 3 | ||
Anteil Wohnen (Jahresmietwert) darf nicht über 2/3 der Liegenschaft beanspruchen, | ||
ansonsten Code 12 4 | ||
Anteil Wohnen (Jahresmietwert) darf nicht über 2/3 der Liegenschaft beanspruchen, | ||
ansonsten Code 10 oder 12 5 | ||
Anteil Wohnen (Jahresmietwert) darf nicht über 2/3 der Liegenschaft beanspruchen, | ||
ansonsten Code 10 oder 12 | ||
-2- | 1.1.2007 | |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 9
3. Eigentümer-Codes
Vorbemerkung Der Eigentümer-Code besteht aus 3 Stellen, wovon die ersten zwei die Eigentümerart, die dritte Stelle den Wohnsitz bestimmt.
Code A) Eigentümerart
1. Alleineigentum
10X Natürliche Person Juristische Personen
a) des zivilen Rechts
20X Verein 21X Stiftung 22X Pensionskasse und Personalfürsorgestiftung 30X Aktiengesellschaft / GmbH 31X Genossenschaft, allgemeine 32X Baugenossenschaft
b) des öffentlichen Rechts
40X Bund und Anstalten des Bundes 41X Kanton Luzern und Anstalten des Kantons Luzern 42X Einwohnergemeinde 43X Bürgergemeinde 44X Korporationsgemeinde / Zwinggemeinde / Genossenschaftkorporation 45X Kirchliche Gemeinde, Körperschaft oder Stift/Stiftung 46X Pensionskasse einer öffentlichen Anstalt 47X Übrige JP des öffentlichen Rechts
2. Gemeinschaftliches Eigentum
50X Eheleute 51X Erbengemeinschaft
1.1.2007 -1-
VI / 9 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
52X Einfache Gesellschaft 53X Personengesellschaft (Co, Cie, usw.)
B) Wohnsitzprinzip
XX1 Wohnsitz im Kanton Luzern XX2 Wohnsitz in der übrigen Schweiz XX3 Wohnsitz im Ausland XX4 Wohnsitz nicht zuweisbar
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 9 |
4. Abkürzungen im Schatzungsprotokoll
KONSTRUKTION / AUSBAU | TUMBLER | TU |
BETON | B TROG | TR |
KALKSANDSTEIN | MK WÄSCHETROCKNER | WTR |
BACKSTEIN | MB | |
STAHL | ST KÜCHE | |
HOLZ | H ELEMENTE | E |
ZWEI-SCHALEN-MAUERWERK | 2S-MW GRANITABDECKUNG | GA |
AUSSENDÄMMUNG | AD WANDSCHRANK | WS |
UNTERDACH | UD PLATTEN-HERD | PL-H |
GLAS | GL HERD MIT GLASKERAMIK | GK |
EINFACHVERGLASUNG | EV GLASKERAMIK-RECHAUD | GKR |
DOPPELVERGLASUNG | DV DAMPFABZUG | DA |
ISOLIERVERGLASUNG | IV HOCHBACKOFEN | HBO |
LAMELLENSTOREN | LAM STEAMER | ST |
ROLLLADEN | ROL MIKROWELLE | MW |
JALOUSIEN/KLAPPLADEN | JL / KL GESCHIRRWASCHAUTOMAT | GWA |
GASZENTRALHEIZUNG | GAS-ZH KÜHLSCHRANK | KS |
OELZENTRALHEIZUNG | OEL-ZH TIEFKÜHLSCHRANK | TK |
WÄRMEPUMPE | WP FOOD-CENTER KOCHINSEL | FC KI |
SANITÄR | ||
BADEWANNE | BAD ZUSATZNUTZUNG | |
DUSCHE | DU CHEMINÉE | CH |
DAMPFDUSCHE | D-DU CHEMINÉE-OFEN | CO |
WASSERKLOSETT | WC KACHELOFEN | KO |
DUSCH WC | WC-AUT WINTERGARTEN | WG |
PISSOIR | PIS GARTENSITZPLATZ | GS |
BIDET | BI PERGOLA | PG |
WASCHTISCH | LAV BALKON | BK |
DOPPELWASCHTISCH | D'LAV TERRASSE | TER |
BOILER | BOIL WHIRLPOOL SCHWIMMBECKEN | WP SB |
WASCHKÜCHE | ALARMANLAGE | AA |
WASCHMASCHINE | WM ZENTR. STAUBSAUGERANLAGE PHOTOVOLTAIKANLAGE | ZS PVA |
1.1.2011 | -1- |
VI / 9 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2011
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10
Steuerrecht
1. Mietwertverordnung
vom 31. Oktober 2000*
Der Regierungsrat des Kantons Luzern, gestützt auf § 28 Absätze 1b sowie 2-4 des Steuergesetzes vom 22. November 19991, auf Antrag des Finanzdepartementes, beschliesst:
I. Berechnung des Mietwertes
§1 Ordentliche Bemessung 1 Der steuerbare Mietwert von selbstgenutzten nichtlandwirtschaftlichen Liegenschaften bemisst sich nach den gemäss Anhang 1 dieser Verordnung festgelegten Prozenten des Mietwertes, der dem letzten rechtskräftigen und von Grund auf neu ermittelten Katasterwert gemäss Schatzungsgesetz vom 27. Juni 19612 zugrunde liegt. 2 Der steuerbare Mietwert von selbstgenutzten Betriebswohnungen selbstbewirtschafteter landwirtschaftlicher Gewerbe bemisst sich nach den gemäss Anhang 2 dieser Verordnung festgelegten Bestimmungen. 3 3 Der steuerbare Mietwert von selbstgenutzten nichtlandwirtschaftlichen Liegenschaften im Baurecht bemisst sich nach Absatz 1 unter Abzug der geleisteten Baurechtszinsen.
§2 Ausserordentliche Bemessung 1 Die Veranlagungsbehörde hat den steuerbaren Mietwert durch Vergleich mit Mietzinsen oder Mietwerten für ähnliche Objekte in gleicher Lage oder durch Schätzung zu ermitteln, wenn a. Steuerpflichtige glaubhaft machen, dass der nach § 1 berechnete Mietwert 70 Prozent der mittleren Marktmiete in der Steuerperiode übersteigt, b. der nach § 1 berechnete Mietwert offensichtlich von 70 Prozent der mittleren Marktmiete in der Steuerperiode abweicht, c. Steuerpflichtige eine Wohnung im eigenen Mehrfamilienhaus nutzen. 2 Wird der steuerbare Mietwert durch Schätzung ermittelt, sind die Lage und das Alter des Gebäudes, die Anzahl, Grösse und Ausstattung der Räume sowie der zu dem Gebäude gehörende Umschwung angemessen zu berücksichtigen.
1.1.2012 -1-
VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
§3 Herabsetzung des Mietwertes 1 Der steuerbare Mietwert einer Liegenschaft nach § 1 Absätze 1 und 3, die eine steuerpflichtige Person an ihrem Wohnsitz dauernd selbst bewohnt, wird auf Antrag herabgesetzt, soweit er 25 Prozent der Bruttoeinkünfte (Einkünfte vor Abzügen gemäss Steuerveranlagung) ohne den Mietwert übersteigt und bei Alleinstehenden unter 18'000 Franken (25'600 Franken Marktmiete) sowie bei Personen, denen der Tarif gemäss § 57 Absatz 2 des Steuergesetzes zusteht, unter 25'200 Franken (36'000 Franken Marktmiete) liegt. Der steuerbare Mietwert beträgt mindestens 60 Prozent der mittleren Marktmiete. 2 Die Herabsetzung des Mietwertes entfällt, sofern das steuerbare Vermögen bei Alleinstehenden 55'000 Franken und bei Personen, denen der Tarif gemäss § 57 Absatz 2 des Steuergesetzes zusteht, 110'000 Franken übersteigt. 3 Die Herabsetzung des Mietwertes wird jedoch auch gewährt, wenn das steuerbare Vermögen die in Absatz 2 genannten Beträge übersteigt, sofern der Steuerwert des am Wohnsitz dauernd selbstgenutzten Wohneigentums 75 Prozent des Steuerwertes aller Vermögenswerte (Aktiven vor Abzug der Schulden) gemäss Steuerveranlagung übersteigt. 4 Die Pauschale der Liegenschaftsunterhaltskosten wird vom herabgesetzten steuerbaren Mietwert berechnet.
II. Schlussbestimmungen §4 Aufhebung eines Erlasses Die Verordnung über den steuerbaren Mietwert von selbstgenutzten Liegenschaften ab Steuerperiode 1995/96 (Eigenmietwertverordnung) vom 25. November 19944 wird aufgehoben.
§5 Inkrafttreten Die Verordnung tritt am 1. Januar 2001 in Kraft. Sie ist zu veröffentlichen.
* G 2000 335 1 SRL Nr. 620. Auf dieses Gesetz wird im Folgenden nicht mehr hingewiesen 2 SRL Nr. 626 3 Fassung gemäss Änderung vom 14. Dezember 2004, in Kraft seit dem 1. Januar 2005 (G 2004 623). 4 G 1994 445 (SRL Nr. 625)
Anhang 2 (Mietwertansätze landwirtschaftliche Betriebswohnungen) s. SRL Nr. 625 bzw. LU STB Weisungen StG § 25 Nr. 5.3
-2- 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 10 |
Gemeindegruppen ab 2012
Gemeinde | Gruppe Gemeinde | Gruppe Gemeinde | Gruppe Gemeinde Gruppe | ||||
Adligenswil | 3 | Gisikon | 3 | Ohmstal | 6 | Willisau | 5 |
Aesch | 6 | Greppen | 4 | Pfaffnau | 5 | Wolhusen | 5 |
Alberswil | 4 | Grossdietwil | 6 | Pfeffikon | 4 | Zell | 6 |
Altbüron | 6 | Grosswangen | 6 | Rain | 6 | ||
Altishofen | 5 | Hasle | 6 | Reiden | 5 | ||
Altwis | 6 | Hergiswil | 7 | Rickenbach | 5 |
Ballwil | 4 | Hildisrieden | 6 | Roggliswil | 6 |
Beromünster | 6 | Hitzkirch | 5 | Römerswil | 6 |
Buchrain | 2 | Hochdorf | 5 | Romoos | 7 |
Büron | 4 | Hohenrain | 6 | Root | 2 |
Buttisholz | 6 | Honau | 3 | Rothenburg | 2 |
Dagmersellen | 5 | Horw | 2 | Ruswil | 6 |
Dierikon | 2 | Inwil | 4 | Schenkon | 4 |
Doppleschwand | 6 | Knutwil | 4 | Schlierbach | 6 |
Ebersecken | 7 | Kriens | 2 | Schongau | 7 |
Ebikon | 2 | Luthern | 7 | Schötz | 5 |
Egolzwil | 4 | Luzern | 1 | Schüpfheim | 5 |
Eich | 4 | Malters | 6 | Schwarzenberg | 6 |
Emmen | 2 | Marbach | 7 | Sempach | 4 |
Entlebuch | 6 | Mauensee | 4 | Sursee | 1 |
Ermensee | 4 | Meggen | 9 | Triengen | 5 |
Eschenbach | 5 | Meierskappel | 4 | Udligenswil | 3 |
Escholzmatt | 6 | Menznau | 6 | Ufhusen | 7 |
Ettiswil | 6 | Nebikon | 5 | Vitznau | 8 |
Fischbach | 4 | Neudorf | 6 | Wauwil | 6 |
Flühli | 6 | Neuenkirch | 5 | Weggis | 8 |
Gettnau | 4 | Nottwil | 6 | Werthenstein | 6 |
Geuensee | 4 | Oberkirch | 4 | Wikon | 5 |
1.1.2012 | -1- |
VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Mietwertansätze Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen ab 2012 (§ 1 Absatz 1)
Gemeinden Gruppe 1: Luzern, Sursee
Gebäude erstellt: | 1986 oder früher | zwischen 1987 und 2001 | 2002 oder später |
Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %
geschätzt | des amtlich geschätz- ten Wertes | des amtlich geschätz- ten Wertes | des amtlich geschätz- ten Wertes |
1989/1990 | 164.0 | 153.0 | - |
1991/1992 | 138.2 | 128.9 | - |
1993/1994 | 127.8 | 119.3 | - |
1995/1996 | 125.4 | 117.3 | - |
1997/1998 | 124.2 | 116.2 | - |
1999/2000 | 120.9 | 113.5 | - |
2001 | 117.1 | 110.4 | - |
2002 | 116.0 | 110.5 | 117.3 |
2003 | 114.8 | 112.3 | 119.7 |
2004 | 112.3 | 112.0 | 119.9 |
2005 | 111.7 | 112.9 | 114.1 |
2006 | 109.2 | 109.0 | 112.0 |
2007 | 106.8 | 107.3 | 110.2 |
2008 | 103.8 | 104.5 | 108.2 |
2009 | 102.2 | 102.1 | 103.4 |
2010 | 101.4 | 101.4 | 102.2 |
ab 2011 | 100.0 | 100.0 | 100.0 |
Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.
-2- 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10
Gemeinden Gruppen 2: Buchrain, Dierikon, Ebikon, Emmen, Horw, Kriens, Root, Rothenburg
Gebäude erstellt: | 1986 oder früher | zwischen 1987 und 2001 | 2002 oder später |
Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %
geschätzt | des amtlich geschätz- ten Wertes | des amtlich geschätz- ten Wertes | des amtlich geschätz- ten Wertes |
1989/1990 | 164.8 | 153.3 | - |
1991/1992 | 138.9 | 129.2 | - |
1993/1994 | 128.7 | 119.8 | - |
1995/1996 | 126.1 | 117.7 | - |
1997/1998 | 125.1 | 116.7 | - |
1999/2000 | 121.5 | 113.9 | - |
2001 | 117.7 | 110.6 | - |
2002 | 116.5 | 110.8 | 118.2 |
2003 | 115.2 | 112.6 | 120.5 |
2004 | 112.7 | 112.3 | 120.8 |
2005 | 112.0 | 113.1 | 114.8 |
2006 | 109.5 | 109.3 | 112.6 |
2007 | 107.0 | 107.4 | 110.6 |
2008 | 103.9 | 104.6 | 108.6 |
2009 | 102.2 | 102.2 | 103.5 |
2010 | 101.4 | 101.4 | 102.3 |
ab 2011 | 100.0 | 100.0 | 100.0 |
Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.
1.1.2012 -3-
VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Gemeinden Gruppe 3: Adligenswil, Gisikon, Honau, Udligenswil
Gebäude erstellt: | 1986 oder früher | zwischen 1987 und 2001 | 2002 oder später |
Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %
geschätzt | des amtlich geschätz- ten Wertes | des amtlich geschätz- ten Wertes | des amtlich geschätz- ten Wertes |
1989/1990 | 164.3 | 149.1 | - |
1991/1992 | 141.7 | 128.5 | - |
1993/1994 | 130.7 | 118.6 | - |
1995/1996 | 128.1 | 116.4 | - |
1997/1998 | 127.0 | 115.3 | - |
1999/2000 | 123.5 | 112.4 | - |
2001 | 119.7 | 109.1 | - |
2002 | 118.4 | 109.2 | 117.3 |
2003 | 117.0 | 111.2 | 119.7 |
2004 | 114.1 | 110.8 | 119.9 |
2005 | 113.4 | 111.7 | 114.1 |
2006 | 110.6 | 108.3 | 112.0 |
2007 | 107.8 | 106.7 | 110.2 |
2008 | 104.3 | 104.2 | 108.2 |
2009 | 102.5 | 101.9 | 103.4 |
2010 | 101.6 | 101.3 | 102.2 |
ab 2011 | 100.0 | 100.0 | 100.0 |
Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.
-4- 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10
Gemeinden Gruppe 4: Alberswil, Ballwil, Büron, Egolzwil, Eich, Ermensee, Fischbach, Gettnau, Geuensee, Greppen, Inwil, Knutwil, Mauensee, Meierskappel, Oberkirch, Pfeffikon, Schenkon, Sempach
Gebäude erstellt: | 1986 oder früher | zwischen 1987 und 2001 | 2002 oder später |
Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %
geschätzt | des amtlich geschätz- ten Wertes | des amtlich geschätz- ten Wertes | des amtlich geschätz- ten Wertes |
1989/1990 | 163.0 | 152.1 | - |
1991/1992 | 140.6 | 131.1 | - |
1993/1994 | 129.6 | 121.0 | - |
1995/1996 | 127.1 | 118.7 | - |
1997/1998 | 126.0 | 117.7 | - |
1999/2000 | 122.5 | 114.7 | - |
2001 | 118.8 | 111.3 | - |
2002 | 117.5 | 111.4 | 121.1 |
2003 | 116.2 | 113.1 | 123.1 |
2004 | 113.5 | 112.9 | 123.4 |
2005 | 112.8 | 113.7 | 116.6 |
2006 | 110.1 | 109.6 | 114.1 |
2007 | 107.4 | 107.7 | 111.9 |
2008 | 104.1 | 104.8 | 109.6 |
2009 | 102.4 | 102.2 | 103.9 |
2010 | 101.5 | 101.5 | 102.5 |
ab 2011 | 100.0 | 100.0 | 100.0 |
Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.
1.1.2012 -5-
VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Gemeinden Gruppe 5: Altishofen, Dagmersellen, Eschenbach, Hitzkirch, Hochdorf, Nebikon, Neuenkirch, Pfaffnau, Reiden, Rickenbach, Schötz, Schüpfheim, Triengen, Wikon, Willisau, Wolhusen
Gebäude erstellt: | 1986 oder früher | zwischen 1987 und 2001 | 2002 oder später |
Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %
geschätzt | des amtlich geschätz- ten Wertes | des amtlich geschätz- ten Wertes | des amtlich geschätz- ten Wertes |
1989/1990 | 164.4 | 151.8 | - |
1991/1992 | 141.8 | 130.9 | - |
1993/1994 | 130.8 | 120.7 | - |
1995/1996 | 127.9 | 118.6 | - |
1997/1998 | 126.5 | 117.7 | - |
1999/2000 | 122.6 | 114.6 | - |
2001 | 118.2 | 111.3 | - |
2002 | 116.9 | 111.4 | 122.7 |
2003 | 115.7 | 113.1 | 124.6 |
2004 | 113.1 | 112.9 | 124.9 |
2005 | 112.3 | 113.7 | 117.5 |
2006 | 109.9 | 109.6 | 115.0 |
2007 | 107.2 | 107.7 | 112.6 |
2008 | 104.0 | 104.8 | 110.2 |
2009 | 102.3 | 102.2 | 104.2 |
2010 | 101.5 | 101.5 | 102.7 |
ab 2011 | 100.0 | 100.0 | 100.0 |
Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.
-6- 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10
Gemeinden Gruppe 6: Aesch, Altbüron, Altwis, Beromünster, Buttisholz, Doppleschwand, Entlebuch, Escholzmatt, Ettiswil, Flühli, Grossdietwil, Grosswangen, Hasle, Hildisrieden, Hohenrain, Malters, Menznau, Müswangen, Neudorf, Nottwil, Ohmstal, Rain, Roggliswil, Römerswil, Ruswil, Schlierbach, Schwarzenberg, Wauwil, Wertenstein, Zell
Gebäude erstellt: | 1986 oder früher | zwischen 1987 und 2001 | 2002 oder später |
Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %
geschätzt | des amtlich geschätz- ten Wertes | des amtlich geschätz- ten Wertes | des amtlich geschätz- ten Wertes |
1989/1990 | 165.0 | 152.2 | - |
1991/1992 | 142.3 | 131.3 | - |
1993/1994 | 131.3 | 121.1 | - |
1995/1996 | 128.3 | 119.0 | - |
1997/1998 | 126.9 | 117.9 | - |
1999/2000 | 123.0 | 114.9 | - |
2001 | 118.6 | 111.7 | - |
2002 | 117.3 | 111.8 | 122.1 |
2003 | 116.0 | 113.5 | 124.1 |
2004 | 113.3 | 113.2 | 124.4 |
2005 | 112.6 | 113.9 | 117.3 |
2006 | 110.0 | 109.8 | 114.7 |
2007 | 107.3 | 107.9 | 112.3 |
2008 | 104.1 | 104.9 | 110.0 |
2009 | 102.3 | 102.3 | 104.1 |
2010 | 101.5 | 101.5 | 102.6 |
ab 2011 | 100.0 | 100.0 | 100.0 |
Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.
1.1.2012 -7-
VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Gemeinden Gruppe 7: Ebersecken, Hergiswil, Luthern, Marbach, Romoos, Schongau, Ufhusen
Gebäude erstellt: | 1986 oder früher | zwischen 1987 und 2001 | 2002 oder später |
Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %
geschätzt | des amtlich geschätz- ten Wertes | des amtlich geschätz- ten Wertes | des amtlich geschätz- ten Wertes |
1989/1990 | 163.8 | 154.4 | - |
1991/1992 | 141.1 | 133.0 | - |
1993/1994 | 130.1 | 122.6 | - |
1995/1996 | 126.9 | 120.4 | - |
1997/1998 | 125.4 | 119.4 | - |
1999/2000 | 121.1 | 116.2 | - |
2001 | 116.4 | 112.8 | - |
2002 | 115.2 | 112.9 | 123.7 |
2003 | 114.1 | 114.5 | 125.6 |
2004 | 111.8 | 114.2 | 125.8 |
2005 | 111.2 | 114.9 | 118.2 |
2006 | 108.8 | 110.5 | 115.5 |
2007 | 106.5 | 108.4 | 113.0 |
2008 | 103.6 | 105.2 | 110.5 |
2009 | 102.1 | 102.4 | 104.3 |
2010 | 101.3 | 101.6 | 102.8 |
ab 2011 | 100.0 | 100.0 | 100.0 |
Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.
-8- 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10
Gemeinden Gruppe 8: Vitznau, Weggis
Gebäude erstellt: | 1986 oder früher | zwischen 1987 und 2001 | 2002 oder später |
Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %
geschätzt | des amtlich geschätz- ten Wertes | des amtlich geschätz- ten Wertes | des amtlich geschätz- ten Wertes |
1989/1990 | 162.7 | 155.9 | - |
1991/1992 | 140.4 | 134.5 | - |
1993/1994 | 129.0 | 123.6 | - |
1995/1996 | 126.7 | 121.2 | - |
1997/1998 | 125.4 | 120.1 | - |
1999/2000 | 122.1 | 117.0 | - |
2001 | 118.4 | 113.4 | - |
2002 | 117.1 | 113.5 | 124.8 |
2003 | 115.8 | 115.1 | 126.6 |
2004 | 113.3 | 114.7 | 126.7 |
2005 | 112.5 | 115.5 | 119.0 |
2006 | 109.9 | 110.9 | 116.1 |
2007 | 107.3 | 108.7 | 113.5 |
2008 | 104.0 | 105.4 | 110.9 |
2009 | 102.3 | 102.5 | 104.4 |
2010 | 101.5 | 101.6 | 102.9 |
ab 2011 | 100.0 | 100.0 | 100.0 |
Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.
1.1.2012 -9-
VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
Gemeinden Gruppe 9: Meggen
Gebäude erstellt: | 1986 oder früher | zwischen 1987 und 2001 | 2002 oder später |
Von Grund auf neu aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in % aktueller Mietwert in %
geschätzt | des amtlich geschätz- ten Wertes | des amtlich geschätz- ten Wertes | des amtlich geschätz- ten Wertes |
1989/1990 | 162.0 | 154.1 | - |
1991/1992 | 139.7 | 132.8 | - |
1993/1994 | 128.9 | 122.5 | - |
1995/1996 | 126.3 | 120.2 | - |
1997/1998 | 125.2 | 119.2 | - |
1999/2000 | 121.8 | 116.1 | - |
2001 | 118.1 | 112.8 | - |
2002 | 116.9 | 112.9 | 119.9 |
2003 | 115.6 | 114.5 | 122.0 |
2004 | 113.0 | 114.2 | 122.2 |
2005 | 112.3 | 114.9 | 115.8 |
2006 | 109.7 | 110.5 | 113.4 |
2007 | 107.1 | 108.4 | 111.3 |
2008 | 103.9 | 105.2 | 109.2 |
2009 | 102.3 | 102.4 | 103.7 |
2010 | 101.5 | 101.6 | 102.4 |
ab 2011 | 100.0 | 100.0 | 100.0 |
Von den Mietwerten sind 70 Prozent steuerbar.
Für die Mietwerte von selbstgenutzten Betriebswohnungen selbstbewirtschafteter landwirtschaftlicher Gewerbe (§ 1 Abs. 2 der Mietwertverordnung) vgl. Ausführungen im LU StB Bd. 2 Weisungen StG § 25 Nr. 5.3.
- 10 - 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI/10
2. Steuereinheiten
s. Übersicht in LU StB Weisungen StG §§ 2/236 Nr. 1
1.1.2007 -1-
VI/10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2007
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10
3. Steuerliche Auswirkungen der Schatzung
3.1 Vermögens- und Einkommenssteuern bei Privatliegenschaften
natürlicher Personen
Insbesondere zwei Schatzungswerte haben diesbezüglich steuerliche Wirkungen:
a. Katasterwert Der Vermögenssteuerwert von Liegenschaften im Eigentum natürlicher Personen (inkl. Einzelfirmen und Personengesellschaften) entspricht 75% des Katasterwerts, wenn die steuerpflichtige Person die Liegenschaft an ihrem Wohnsitz dauernd selbst bewohnt und für diese gemäss Schatzungsgesetz ein Verkehrswert festgesetzt ist, und dem Katasterwert in allen übrigen Fällen (§ 48 StG). Bei einem Steuerfuss von 4,2 (Durchschnittswert) und dem Steuersatz von 1,3 bis 1,5 ‰ je Steuereinheit beträgt die Gesamtbelastung 5,46 bis 6,3 ‰, d.h. auf Fr. 10'000.-- Vermögen (nach Abzug von Grundpfandschulden und Sozialabzügen) fällt ein Vermögenssteuerbetrag von Fr. 54.60 bis Fr. 63.-- an. b. Mietwert Im Rahmen der Katasterschatzung bildet dieser "nur" einen Teilwert für die Berechnung des Verkehrswerts. Der für die Einkommenssteuer massgebende Mietwert beträgt 70 % der mittleren Marktmiete (§ 28 Abs. 2 StG), wobei in der Regel davon ausgegangen wird, dass der im Schatzungsverfahren ermittelte Mietwert der mittleren Marktmiete entspreche. In Härtefällen ist eine Herabsetzung des Mietwerts von selbst bewohnten Liegenschaften möglich (§ 28 Abs. 4 StG). Bei einer Grenzsteuerbelastung von 12,6 % bis 24,78 % (Steuerfuss 4,2 und Steuersatz 3 bis 5,9 %) bei Staat und Gemeinden und 1 bis 11,5 % beim Bund beträgt die Einkommenssteuerbelastung auf Fr. 10'000.-- Eigenmiete zwischen Fr. 1'360.-- und Fr. 3'628.--, wobei hier die Schuldzinsen und Unterhaltskosten zu berücksichtigen sind. Der im Schatzungsverfahren ermittelte Mietwert gelangt grundsätzlich in der Steuerperiode des Schatzungsjahres erstmals zur Anwendung. Für die weiteren Steuerperioden muss der Regierungsrat jeweils entscheiden, wieweit diese Mietwerte anzupassen sind (Anpassung an die aktuellen Verhältnisse). Dabei findet keine Neuschatzung statt, sondern es erfolgt eine allgemeine Anpassung der Mietwerte, die die unterschiedliche Mietpreisentwicklungen je nach regionaler Lage (Gemeindetypen) und Alter der Objekte berücksichtigt (§ 28 Abs. 3 StG).
1.1.2009 -1-
VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
3.2 Vermögens- und Einkommenssteuern bei Geschäftsliegenschaften
natürlicher Personen
Der Vermögenssteuerwert bemisst sich gleich wie jener der Liegenschaften des Privatvermögens.
Steuerlich massgebender Ueberführungswert ist der Verkehrswert der Liegenschaft. Demnach unterliegt die Differenz zwischen dem Buchwert und dem Verkehrswert der Einkommenssteuer (Liquidationsgewinnsteuer).
Der Mietwert ist bei Geschäftsliegenschaften für die Einkommenssteuer von anderer Bedeutung. Der Mietwert stellt gleichzeitig sowohl Geschäftsaufwand als auch Einkommen des Steuerpflichtigen dar. Er beträgt steuerlich per Saldo demnach Null. Von Interesse kann der geschätzte Mietwert als Erfahrungszahl für eine Betriebsanalyse sein. Im Weiteren stellt er ein Kriterium für die Zuweisung von Liegenschaften zum Geschäfts- oder Privatvermögen dar.
3.3 Liegenschaften juristischer Personen
Bei diesen spielt die Schatzung steuerlich eine eher untergeordnete Rolle. Bedeutsam ist der Steuerwert - ausser für die Liegenschaftssteuer (vgl. Ziff. 4) - insbesondere für die Minimalsteuer gemäss § 95 StG. Diese kommt zur Anwendung, wenn der Steuerbetrag aus Gewinn- und Kapitalsteuer tiefer liegt als der Minimalsteuerbetrag - letzterer beträgt 2 ‰ des Steuerwerts der Liegenschaft. Ausgenommen von der Minimalsteuer sind Grundstücke von Kapitalgesellschaften und Genossenschaften, welche die Voraussetzungen für die Bundeshilfe gemäss Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetz (Art. 51 und 52 WEG) erfüllen, sowie Grundstücke, auf denen sich zur Hauptsache (über 75 %) der Betrieb eines nach kaufmännischer Art geführten Unternehmens der Eigentümerin oder einer diese beherrschenden natürlichen oder juristischen Person abwickelt, sofern letztere mindestens 25 % des Steuerwerts des Grundstücks selber als Kapital eingelegt hat.
Ohne Einfluss ist der Kataster- oder Steuerwert auf die Kapitalsteuer, weil Kapitalgesellschaften nicht Vermögen, sondern einbezahltes Eigenkapital und Reserven versteuern.
In Einzelfällen ist für die Gewinnermittlung sowohl eine Verkehrswert- wie auch eine Mietwertschatzung von Bedeutung. Beispielsweise ist bei der Entnahme einer Liegenschaft aus der Gesellschaft ins Privatvermögen des Mehrheitsaktionärs die Angemessenheit des Entnahmepreises zu prüfen. Im Falle einer Mietpreiszahlung
-2- 1.1.2009
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 10
der Gesellschaft an Aktionär/innen und Liegenschaftsbesitzer/innen kann der Schatzungswert etwas über die Angemessenheit der Miete aussagen.
Bei Vereinen, Stiftungen und Korporationen verhält sich Nutzen und Anwendung der Schatzung ähnlich wie bei den natürlichen Personen.
Massgeblich ist der Verkehrswert der Liegenschaften bei der Bewertung von Wertpapieren ohne Kurswert. Bei dieser Bewertung wird neben dem Ertragswert der Substanzwert des Unternehmens eingesetzt, wobei für die Liegenschaften der Katasterwert herangezogen wird. Bei Immobiliengesellschaften wird ausschliesslich der Substanzwert verwendet.
3.4 Liegenschaftssteuer
Der Katasterwert ist für die Berechnung der Liegenschaftssteuer relevant. Dieser unterliegen grundsätzlich alle Grundstücke, unabhängig davon, ob es sich um solche des Geschäfts- oder Privatvermögens von natürlichen oder juristischen Personen handelt. Gemäss § 244 StG beträgt die Liegenschaftssteuer 0,5 ‰ des Steuerwerts gemäss § 48 StG.
3.5 Handänderungssteuer
Bei der Handänderungssteuer, welche grundsätzlich bei der Veräusserung eines Grundstücks erhoben wird, kann der Katasterwert für die Bestimmung des Handänderungswerts von Relevanz sein. Grundsätzlich besteht der Handänderungswert aus den für den Erwerb des Grundstücks erbrachten Leistungen des Erwerbers. Ist der Erwerbspreis jedoch nicht feststellbar, ist die Handänderungssteuer bei Grundstücken mit einer land- oder forstwirtschaftlichen Ertragswertschatzung vom dreifachen Katasterwert, bei den übrigen Grundstücken vom einfachen Katasterwert zu berechnen. Das Gleiche gilt, wenn der vereinbarte Erwerbspreis diese Werte nicht erreicht (§ 7 Abs. 2 HStG) und es sich bei den Vertragsparteien um einander nahe stehende Personen handelt. Liegt aber in diesen Fällen der in Kraft stehende Katasterwert weit über jenem Preis, der für die Liegenschaft unter unabhängigen Dritten vernünftigerweise erzielt werden kann, ist auf den aktuellen Verkehrswert im Zeitpunkt der Handänderung abzustellen. Dieser muss unter Umständen durch die Abteilung Immobilienbewertung ermittelt werden.
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VI / 10 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
3.6 Grundstückgewinnsteuer
Dieser unterliegen grundsätzlich Gewinne aus der Veräusserung von Liegenschaften des Privatvermögens sowie Liegenschaften ausserkantonaler Liegenschaftshändler/innen. Im Fall von Altbesitz (letzter steuerbegründender Erwerb der veräusserten Liegenschaft liegt mehr als 30 Jahre zurück) gilt in der Regel die vor 30 Jahren bestehende Katasterschatzung mit einem Zuschlag von 25 % als Erwerbspreis (§ 11 GGStG).
Die Veräusserung von Liegenschaften des Geschäftsvermögens unterliegt nicht der Grundstückgewinn-, sondern der Einkommenssteuer (Ausnahme landwirtschaftlich geschätzte Grundstücke: Wertzuwachsgewinn unterliegt der Grundstückgewinnsteuer, wiedereingebrachte Abschreibungen unterliegen der Einkommenssteuer). Damit hat der Katasterwert bei der Veräusserung solcher Grundstücke keine Relevanz.
3.7 Erbschaftssteuer
Für die Bestimmung des erbschaftssteuerpflichtigen Werts von vererbten Liegenschaften ist der im Todeszeitpunkt geltende Vermögenssteuerwert gemäss § 48 StG massgebend (abzüglich allfälliger Schulden; § 7 EStG).
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Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG | VI / 11 |
Immobilienbewertung / Bewerter/innen
1. Adressverzeichnis der kantonalen Bewertungsexperten
Name Vorname Strasse, Nr. P/G PLZ Ort P/G | Telefon P/G | |
Bewertungsexperten Nichtlandwirtschaft | ||
Bätscher Gino Chriesibüel 14 6043 Adligenswil | 041 370 29 37 | |
Buobenmatt 1 6002 Luzern | 041 228 57 44 | |
Fax | 041 228 65 28 | |
gino.baetscher@lu.ch | ||
Kresiment Peter Krebsbärenhalde 3 6048 Horw | 041 240 00 42 | |
Buobenmatt 1 6002 Luzern | 041 228 57 44 | |
Fax | 041 228 65 28 | |
kresiment@skp-architekten.ch | ||
Bewertungsexperte Landwirtschaft | ||
Boog Franz Kemmatten 2 6333 Hünenberg | 041 780 50 66 | |
See | ||
Buobenmatt 1 6002 Luzern | 041 228 57 37 | |
Fax | 041 228 65 28 | |
E-Mail: | franz.boog@lu.ch | |
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Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 11 | ||
2. Adressverzeichnis der kantonalen Bewerterinnen und | ||||
Bewerter für nichtlandwirtschaftliche Grundstücke | ||||
Name Vorname | Strasse, Nr. P/G | PLZ | Ort P/G | Telefon P/G |
Bättig Markus | Kronmatte 19 Buobenmatt 1 | 6145 6002 | Fischbach Luzern | 041 988 25 58 041 228 45 03 |
Blättler Peter | Schmiedhof 10 Buobenmatt 1 | 6030 6002 | Ebikon Luzern | 079 328 95 20 041 228 69 53 |
Bühlmann Toni | Sonnhalde 41 Postfach 70 | 6024 6024 | Hildisrieden Hildisrieden Fax | 041 461 06 10 076 586 07 70 041 461 06 11 |
Casserini Bruno | Buchfinkenweg 6 | 6210 | Sursee Fax | 041 921 12 25 041 921 12 25 |
Di Dato Nicoletta | Mattstrasse 18 Buobenmatt 1 | 6052 6002 | Hergiswil Luzern | 041 630 23 66 041 228 65 89 |
Friedli Beat | Ringstrasse 44 Buobenmatt 1 | 6467 6002 | Schattdorf Luzern Fax | 041 870 73 63 041 228 45 58 041 870 73 89 |
Gabriel Kurt | Schauensee 32 | 6204 | Sempach-St. Fax | 041 460 29 39 041 462 90 99 |
Gander Margrit | Bluemattstrasse 139c Buobenmatt 1 | 6370 6002 | Stans Luzern | 041 610 24 76 041 228 57 41 |
Gähwiler Beat | Rotmattstrasse 6 | 6045 | Meggen | 041 377 40 58 |
Hofstetter Bernhard | Bodenmatt 14 Eisenhof | 6162 6162 | Entlebuch Entlebuch Fax | 041 480 31 79 041 480 31 80 041 480 41 80 |
Holecek Jan | Raemsiweg 5 Kantonsstr. 68b | 6048 6048 | Horw Horw Fax | 041 340 30 86 041 340 52 62 041 340 52 66 |
1.1.2012 | -1- | |||
VI / 11 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | ||
Imfeld | Willy | Erlenmatte 75 Gerliswilerstr. 43 | 6020 6020 | Emmenbrücke 041 280 67 67 Emmenbrücke 041 260 23 25 Fax 041 260 23 10 |
Jaquet | Heidi | Sagirain 25 | 6404 | Greppen 041 390 37 24 Fax 041 390 37 31 |
Jöhl | Rainer | Usserhus 5 | 6023 | Rothenburg 041 228 11 47 |
Kunz | Werner | Ober Neuhus 13 | 6017 | Ruswil 041 495 10 11 Büro direkt 041 980 04 52 |
Lipp | Hans Peter | Schellenrainstr. 5f | 6210 | Sursee 041 921 06 26 |
Lustenberger | Matthias | Rosina Buobenmatt 1 | 6163 6002 | Ebnet 041 498 06 06 Luzern 041 228 57 42 |
Ochsner | René | Bühlstr. 19 Gubelstr. 17 | 6038 6300 | Gisikon 041 450 35 45 Zug 041 711 41 01 |
Rüesch | Peter | Sonnsyterain 25 | 6048 | Horw 041 340 04 34 041 340 60 41 Fax 041 340 60 46 |
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Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 11 | |
3. Bewerter/innenzuteilung nach Gemeinden für | |||
nichtlandwirtschaftliche Grundstücke | |||
Nr. | PLZ | Gemeinde | verantwortliche/r Bewerter/in | stellvertretende/r Bewerter/in |
1 | 6043 | Adligenswil | Rüesch Peter | Di Dato Nicoletta |
2 | 6287 | Aesch | Jaquet Heidi | Bühlmann Toni |
3 | 6284 | Alberswil | Bättig Markus | Friedli Beat |
4 | 6147 | Altbüron | Bättig Markus | Friedli Beat |
5 | 6246 | Altishofen | Lipp Hans Peter | Friedli Beat |
6 | 6286 | Altwis | Jaquet Heidi | Bühlmann Toni |
7 | 6275 | Ballwil | Holecek Jan | Rüesch Peter |
8 | 6215 | Beromünster | Bühlmann Toni | Casserini Bruno |
9 | 6033 | Buchrain | Di Dato Nicoletta | Rüesch Peter |
10 | Buchs neu Dagmersellen | Lipp Hans Peter | Bättig Markus | |
11 | 6233 | Büron | Imfeld Willy | Blättler Peter |
12 | 6018 | Buttisholz | Friedli Beat | Blättler Peter |
13 | 6252 | Dagmersellen | Lipp Hans Peter | Bättig Markus |
14 | 6036 | Dierikon | Holecek Jan | Ochsner René |
15 | 6112 | Doppleschwand | Lustenberger Matthias | Hofstetter Bernhard |
16 | 6245 | Ebersecken | Blättler Peter | Friedli Beat |
17 | 6030 | Ebikon | Holecek Jan | Ochsner René |
18 | 6243 | Egolzwil | Lipp Hans Peter | Friedli Beat |
19 | 6205 | Eich | Casserini Bruno | Bühlmann Toni |
20 | 6020 | Emmen | Kunz Werner | Blättler Peter |
21 | 6162 | Entlebuch | Kunz Werner | Hofstetter Bernhard |
22 | 6294 | Ermensee | Jaquet Heidi | Bühlmann Toni |
23 | 6274 | Eschenbach | Holecek Jan | Di Dato Nicoletta |
24 | 6182 | Escholzmatt | Hofstetter Bernhard | Lustenberger Matthias |
25 | 6218 | Ettiswil | Bättig Markus | Friedli Beat |
26 | 6145 | Fischbach | Lipp Hans Peter | Friedli Beat |
27 | 6173 | Flühli | Lustenberger Matthias | Hofstetter Bernhard |
28 | Gelfingen neu Hitzkirch | Jaquet Heidi | Bühlmann Toni | |
29 | 6142 | Gettnau | Bättig Markus | Friedli Beat |
30 | 6232 | Geuensee | Imfeld Willy | Blättler Peter |
31 | 6038 | Gisikon | Rüesch Peter | Di Dato Nicoletta |
32 | 6404 | Greppen | Lipp Hans Peter | Friedli Beat |
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VI / 11 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
33 | 6146 | Grossdietwil | Bättig Markus | Friedli Beat |
34 | 6022 | Grosswangen | Blättler Peter | Friedli Beat |
35 | Gunzwil neu Beromünster | Bühlmann Toni | Imfeld Willy | |
36 | Hämikon neu Hitzkirch | Jaquet Heidi | Bühlmann Toni | |
37 | 6166 | Hasle | Lustenberger Matthias | Hofstetter Bernhard |
38 | 6133 | Hergiswil | Blättler Peter | Friedli Beat |
39 | Herlisberg neu Römerswil | Bühlmann Toni | Blättler Peter | |
40 | 6024 | Hildisrieden | Jaquet Heidi | Bühlmann Toni |
41 | 6285 | Hitzkirch | Jaquet Heidi | Bühlmann Toni |
42 | 6280 | Hochdorf | Bühlmann Toni | Blättler Peter |
43 | 6276 | Hohenrain | Jaquet Heidi | Bühlmann Toni |
44 | 6038 | Honau | Rüesch Peter | Ochsner René |
45 | 6048 | Horw | Rüesch Peter | Blättler Peter |
46 | 6034 | Inwil | Holecek Jan | Di Dato Nicoletta |
47 | 6213 | Knutwil | Rüesch Peter | Lipp Hans Peter |
48 | Kottwil neu Ettiswil | Bättig Markus | Friedli Beat | |
49 | 6010 | Kriens | Di Dato Nicoletta | Ochsner René |
50 | Kulmerau neu Triengen | Imfeld Willy | Blättler Peter | |
51 | Langnau neu Reiden | Lipp Hans Peter | Bättig Markus | |
52 | Lieli neu Hohenrain | Jaquet Heidi | Bühlmann Toni | |
53 | Littau neu Luzern | Holecek Jan | Blättler Peter | |
54 | 6156 | Luthern | Blättler Peter | Friedli Beat |
56 | 6102 | Malters | Friedli Beat | Blättler Peter |
57 | 6196 | Marbach | Lustenberger Matthias | Hofstetter Bernhard |
58 | 6216 | Mauensee | Rüesch Peter | Lipp Hans Peter |
59 | 6045 | Meggen | Lipp Hans Peter | Friedli Beat |
60 | 6344 | Meierskappel | Rüesch Peter | Di Dato Nicoletta |
61 | 6122 | Menznau | Friedli Beat | Blättler Peter |
62 | Mosen neu Hitzkirch | Jaquet Heidi | Bühlmann Toni | |
63 | Müswangen neu Hitzkirch | Jaquet Heidi | Bühlmann Toni | |
64 | 6244 | Nebikon | Lipp Hans Peter | Friedli Beat |
65 | 6025 | Neudorf | Bühlmann Toni | Casserini Bruno |
-2- | 1.1.2012 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 11 |
66 | 6206 | Neuenkirch | Bühlmann Toni | Casserini Bruno |
67 | 6207 | Nottwil | Bühlmann Toni | Casserini Bruno |
68 | 6208 | Oberkirch | Casserini Bruno | Jaquet Heidi |
69 | 6143 | Ohmstal | Friedli Beat | Blättler Peter |
70 | 6264 | Pfaffnau | Bättig Markus | Friedli Beat |
71 | 5735 | Pfeffikon | Casserini Bruno | Imfeld Willy |
72 | 6026 | Rain | Jaquet Heidi | Bühlmann Toni |
73 | 6260 | Reiden | Lipp Hans Peter | Bättig Markus |
74 | Retschwil neu Hitzkirch | Jaquet Heidi | Bühlmann Toni | |
75 | Richenthal neu Reiden | Lipp Hans Peter | Bättig Markus | |
76 | 6221 | Rickenbach | Casserini Bruno | Imfeld Willy |
77 | 6265 | Roggliswil | Bättig Markus | Friedli Beat |
78 | 6027 | Römerswil | Bühlmann Toni | Casserini Bruno |
79 | 6113 | Romoos | Lustenberger Matthias | Hofstetter Bernhard |
80 | 6037 | Root | Ochsner René | Rüesch Peter |
81 | 6023 | Rothenburg | Kunz Werner | Imfeld Willy |
82 | 6017 | Ruswil | Friedli Beat | Blättler Peter |
83 | 6204 | Sempach | Di Dato Nicoletta | Ochsner René |
84 | Sulz neu Hitzkirch | Jaquet Heidi | Gabriel Kurt | |
85 | 6210 | Sursee | Gabriel Kurt | Rüesch Peter |
86 | 6214 | Schenkon | Rüesch Peter | Gabriel Kurt |
87 | 6231 | Schlierbach | Imfeld Willy | Blättler Peter |
88 | 6288 | Schongau | Jaquet Heidi | Bühlmann Toni |
89 | 6247 | Schötz | Bättig Markus | Friedli Beat |
90 | 6170 | Schüpfheim | Hofstetter Bernhard | Kunz Werner |
91 | Schwarzenbach neu Beromünster | Imfeld Willy | Gabriel Kurt | |
92 | 6103 | Schwarzenberg | Blättler Peter | Friedli Beat |
93 | 6234 | Triengen | Imfeld Willy | Casserini Bruno |
94 | 6044 | Udligenswil | Di Dato Nicoletta | Rüesch Peter |
95 | Uffikon neu Dagmersellen | Lipp Hans Peter | Bättig Markus | |
96 | 6153 | Ufhusen | Bättig Markus | Friedli Beat |
97 | 6354 | Vitznau | Lipp Hans Peter | Friedli Beat |
98 | 6242 | Wauwil | Lipp Hans Peter | Bättig Markus |
99 | 6353 | Weggis | Lipp Hans Peter | Friedli Beat |
100 | 6106 | Werthenstein | Hofstetter Bernhard | Friedli Beat |
101 | 4806 | Wikon | Lipp Hans Peter | Bättig Markus |
1.1.2012 | -3- |
VI / 11 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
102 | Wilihof neu Triengen | Imfeld Willy | Casserini Bruno | |
103 | 6130 | Willisau | Casserini Bruno | Di Dato Nicoletta |
105 | Winikon neu Triengen | Imfeld Willy | Casserini Bruno | |
106 | 6110 | Wolhusen | Hofstetter Bernhard | Lustenberger Matthias |
107 | 6144 | Zell | Bättig Markus | Friedli Beat |
356 6003 | Luzern l.U. | Blättler Peter / Gähwiler Beat | Di Dato Nicoletta |
357 6006 | Luzern r.U. | Kresiment Peter | Imfeld Willy |
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Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 11 |
4. Verzeichnis der Gemeindekanzleien
Gemeinde/Ortsteil | Telefon | Telefax | |
6043 Adligenswil | 041 375 77 77 | 041 375 77 70 | |
6287 Aesch | 041 917 13 46 | 041 917 30 46 | |
6248 Alberswil | 041 980 17 54 | 041 980 54 18 | |
6147 Altbüron | 062 927 11 61 | 062 927 11 35 | |
6246 Altishofen | 062 756 21 84 | 062 756 46 51 | |
6286 Altwis | 041 917 10 21 | 041 917 40 01 | |
6275 Ballwil | 041 448 13 65 | 041 448 13 79 | |
6215 Beromünster | 041 932 14 14 | 041 932 14 19 | |
6033 Buchrain | 041 444 20 22 | 041 444 20 21 | |
6211 Buchs neu Dagmersellen | 062 748 20 20 | 062 756 10 70 | |
6233 Büron | 041 935 40 40 | 041 935 40 49 | |
6018 Buttisholz | 041 929 60 70 | 041 929 60 78 | |
6252 Dagmersellen | 062 748 20 20 | 062 756 10 70 | |
6036 Dierikon | 041 450 26 26 | 041 450 56 36 | |
6112 Doppleschwand | 041 480 14 45 | 041 480 33 01 | |
6245 Ebersecken | 062 756 22 09 | 062 756 46 51 | |
6030 Ebikon | 041 444 02 02 | 041 444 02 03 | |
6243 Egolzwil | 041 984 00 10 | 041 984 00 11 | |
6205 Eich | 041 460 18 15 | 041 460 49 15 | |
6020 Emmen | 041 268 01 11 | 041 268 09 59 | |
6162 Entlebuch | 041 480 11 52 | 041 480 27 52 | |
6294 Ermensee | 041 917 23 10 | 041 917 38 33 | |
6274 Eschenbach | 041 449 90 10 | 041 449 90 11 | |
6182 Escholzmatt | 041 486 11 31 | 041 486 21 16 | |
6218 Ettiswil | 041 984 13 20 | 041 984 13 29 | |
6145 Fischbach | 041 988 12 13 | 041 988 20 13 | |
6173 Flühli | 041 488 17 17 | 041 488 24 05 | |
6284 Gelfingen neu Hitzkirch | 041 917 12 35 | 041 917 43 35 | |
6142 Gettnau | 041 970 13 65 | 041 970 30 79 | |
6232 Geuensee | 041 921 13 05 | 041 921 95 05 | |
6038 Gisikon | 041 450 26 30 | 041 450 44 32 | |
6404 Greppen | 041 390 38 74 | 041 390 37 74 | |
6146 Grossdietwil | 062 927 12 13 | 062 927 12 05 | |
6022 Grosswangen | 041 984 28 80 | 041 984 28 88 | |
6222 Gunzwil neu Beromünster | 041 932 40 80 | 041 932 40 81 | |
1.1.2011 | -1- |
VI / 11 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
6289 Hämikon | 041 919 70 34 | 041 919 70 31 |
neu Hitzkirch | ||
6166 Hasle | 041 480 11 66 | 041 480 19 66 |
6133 Hergiswil | 041 979 80 80 | 041 979 80 89 |
6028 Herlisberg | 041 914 20 60 | 041 914 20 78 |
neu Römerswil | ||
6024 Hildisrieden | 041 462 60 70 | 041 462 60 69 |
6285 Hitzkirch | 041 919 70 32 | 041 919 70 31 |
6280 Hochdorf | 041 914 17 17 | 041 914 17 20 |
6276 Hohenrain | 041 910 11 45 | 041 910 58 46 |
6038 Honau | 041 450 37 22 | 041 445 01 44 |
6048 Horw | 041 349 11 11 | 041 349 14 81 |
6034 Inwil | 041 448 26 38 | 041 448 26 72 |
6213 Knutwil | 041 925 82 82 | 041 925 82 80 |
6217 Kottwil neu Ettiswil | 041 984 13 20 | 041 984 13 29 |
6010 Kriens | 041 329 61 11 | 041 329 64 96 |
6234 Kulmerau neu Triengen | 041 933 15 12 | 041 933 36 87 |
6262 Langnau neu Reiden | 062 749 00 60 | 062 758 33 50 |
6277 Lieli | 041 910 11 45 | 041 910 58 46 |
neu Hohenrain | ||
6014 Littau | 041 208 83 86 | 041 208 85 14 |
neu Luzern | ||
6156 Luthern | 041 978 11 60 | 041 978 16 18 |
6002 Luzern | 041 208 83 86 | 041 208 85 14 |
6102 Malters | 041 499 66 74 | 041 499 66 67 |
6196 Marbach | 034 493 33 12 | 034 493 38 11 |
6216 Mauensee | 041 921 14 84 | 041 921 72 87 |
6045 Meggen | 041 379 81 11 | 041 377 12 75 |
6344 Meierskappel | 041 790 44 44 | 041 790 39 44 |
6122 Menznau | 041 493 11 47 | 041 493 15 74 |
6295 Mosen neu Hitzkirch | 041 917 28 70 | 041 917 28 60 |
6289 Müswangen neu Hitzkirch | 041 919 70 38 | 041 919 70 31 |
6244 Nebikon | 062 756 21 60 | 062 756 42 03 |
6025 Neudorf | 041 930 11 36 | 041 930 18 36 |
6206 Neuenkirch | 041 469 72 72 | 041 469 72 73 |
6207 Nottwil | 041 939 31 31 | 041 939 31 39 |
6208 Oberkirch | 041 925 70 50 | 041 925 70 55 |
6143 Ohmstal | 041 980 14 85 | 041 980 59 11 |
6264 Pfaffnau | 062 747 30 70 | 062 747 30 79 |
5735 Pfeffikon | 062 765 15 75 | 062 765 15 70 |
-2- 1.1.2011
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 11 | |
6026 Rain | 041 459 80 00 | 041 459 80 01 | |
6260 Reiden | 062 749 00 60 | 062 758 33 50 | |
6285 Retschwil neu Hitzkirch | 041 919 70 34 | 041 919 70 31 | |
6263 Richenthal neu Reiden | 062 749 00 60 | 062 758 33 50 | |
6221 Rickenbach | 041 930 29 29 | 041 930 28 25 | |
6265 Roggliswil | 062 754 11 31 | 062 754 18 31 | |
6027 Römerswil | 041 914 20 60 | 041 914 20 78 | |
6113 Romoos | 041 480 13 73 | 041 480 28 73 | |
6037 Root | 041 455 56 00 | 041 455 56 15 | |
6023 Rothenburg | 041 289 21 21 | 041 289 21 22 | |
6017 Ruswil | 041 496 70 70 | 041 496 70 73 | |
6214 Schenkon | 041 921 93 30 | 041 921 90 65 | |
6231 Schlierbach | 041 933 13 07 | 041 933 13 51 | |
6288 Schongau | 041 917 14 51 | 041 917 38 89 | |
6247 Schötz | 041 984 01 11 | 041 984 01 10 | |
6170 Schüpfheim | 041 485 87 00 | 041 485 87 01 | |
6215 Schwarzenbach neu Beromünster | 041 932 14 14 | 041 932 14 19 | |
6103 Schwarzenberg | 041 499 60 50 | 041 499 60 59 | |
6204 Sempach | 041 462 50 00 | 041 462 50 05 | |
6284 Sulz neu Hitzkirch | 041 919 70 30 | 041 919 70 31 | |
6210 Sursee | 041 926 31 11 | 041 926 31 90 | |
6234 Triengen | 041 933 15 12 | 041 933 36 87 | |
6044 Udligenswil | 041 371 13 13 | 041 371 13 12 | |
6253 Uffikon neu Dagmersellen | 062 748 20 20 | 062 756 10 70 | |
6153 Ufhusen | 041 988 12 57 | 041 988 20 34 | |
6354 Vitznau | 041 397 13 93 | 041 397 23 93 | |
6242 Wauwil | 041 984 11 11 | 041 984 11 10 | |
6353 Weggis | 041 392 01 30 | 041 392 01 31 | |
6106 Werthenstein | 041 490 23 23 | 041 490 44 23 | |
4806 Wikon | 062 745 51 31 | 062 745 51 39 | |
6236 Wilihof neu Triengen | 041 933 15 12 | 041 933 36 87 | |
6130 Willisau | 041 972 63 63 | 041 972 63 64 | |
6235 Winikon | 041 933 15 12 | 041 933 36 87 | |
neu Triengen | |||
6110 Wolhusen | 041 492 66 66 | 041 492 66 67 | |
6144 Zell | 041 988 11 41 | 041 988 22 29 | |
1.1.2011 | -3- |
VI / 11 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-4- 1.1.2011
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 11 |
5. Verzeichnis Grundbuchämter
Grundbuchamt Luzern Ost | ||
Grundbuchverwalter: Josef Häfliger | ||
Geschäftsstelle Kriens | Geschäftsstelle Luzern | Geschäftsstelle Hochdorf |
Meisterstrasse 4 | Löwengraben 20 | Hauptstrasse 5 |
6010 Kriens | Postfach | 6280 Hochdorf |
Tel: 041 318 12 00 | 6000 Luzern 5 Tel: 041 228 73 73 | Tel: 041 914 01 40 |
Grundbuchamt Luzern West | ||
Grundbuchverwalter: Jürg Unternährer | ||
Geschäftsstelle Sursee | Geschäftsstelle Willisau | Geschäftsstelle Entlebuch |
Christoph-Schnyder-Str. 46 | Vorstadt 19 | Hauptstrasse 22 |
6210 Sursee | 6130 Willisau | 6170 Schüpfheim |
Tel: 041 926 07 20 | Tel: 041 972 50 20 | Tel: 041 484 17 31 |
Leitung Gruppe Grundbuch
Frau Andrea Gautschi | ||
Hirschengraben 36 | ||
6002 Luzern | ||
Telefon: 041 228 62 18 | ||
1.1.2012 | -1- |
VI / 11 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 11 |
6. Verzeichnis Immobilienbewertung des Kantons Luzern
Name | Funktion | Zeichen | Büro | Telefon |
Aregger Daniel | Bewerter Lw | da | 106 | 228 59 24 |
E-Mail: daniel.aregger@lu.ch | ||||
Arsenic Sladjan | Sachbearbeiter NLw | sa | 105 | 228 66 49 |
E-Mail: sladjan.arsenic@lu.ch | ||||
Baetscher Gino | Bewertungsexperte NLw | Bä | 108 | 228 57 44 |
E-Mail: gino.baetscher@lu.ch | ||||
Bättig Markus | Bewerter NLw | Mb | 104 | 228 45 03 |
E-Mail: markus.baettig@lu.ch | ||||
Blättler Peter | Bewerter NLw | Pb | 104 | 228 69 53 |
E-Mail: peter.blaettler1@lu.ch | ||||
Boog Franz | Bewertungsexperte Lw | Bo | 106 | 228 57 37 |
E-Mail: franz.boog@lu.ch | ||||
Burri Josef | Abteilungsleiter | Bj | 107 | 228 57 40 |
E-Mail: josef.burri@lu.ch | ||||
Bussmann Helen | Sachbearbeiterin NLw/Lw | hb | 119 | 228 57 52 |
E-Mail: helen.bussmann@lu.ch | ||||
Demuth Deborah | Sekretariat | dd | 105 | 228 57 49 |
E-Mail: deborah.demuth@lu.ch | ||||
Di Dato Nicoletta | Bewerterin NLw | DN | 104 | 228 65 89 |
E-Mail: nicoletta.didato@lu.ch | ||||
Friedli Beat | Bewerter NLw | Fb | 104 | 228 45 58 |
E-Mail: beat.friedli@lu.ch | ||||
1.1.2012 | -1- | |||
VI / 11 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Haener Harry | Sachbearbeiter NLw | Hy 118 228 66 49 |
E-Mail: harry.haener@lu.ch | ||
Häfliger Katharina | Sachbearbeiterin | Hä 105 228 79 46 |
E-Mail: katharina.haefliger@lu.ch | ||
Heggli Doris | Sachbearbeiterin NLw | DH 118 228 57 46 |
E-Mail: doris.heggli@lu.ch | ||
Heggli Selina | Sachbearbeiterin NLw/Lw | sh 119 228 67 54 |
E-Mail: selina.heggli@lu.ch | ||
Kathriner Luzia | Sachbearbeiterin NLw/Lw | lk 119 228 73 57 |
E-Mail: luzia.kathriner@lu.ch | ||
Köroglu Zafer | Sekretariat | zk 105 228 73 58 |
E-Mail: zafer.koeroglu@lu.ch | Qualitätssicherung | |
Lipp Hans Peter | Bewerter NLw | Hl 104 228 57 47 |
E-Mail: hanspeter.lipp@lu.ch | ||
Lustenberger Matthias | Bewerter NLw | Lm 104 228 57 42 |
E-Mail: matthias.lustenberger@lu.ch | ||
Schärli Geri | Sachbearbeiter NLw/Lw | gs 118 228 79 51 |
E-Mail: geri.schaerli@lu.ch | ||
Schwager Roswitha | Sachbearbeiterin NLw/Lw | RS 118 228 57 45 |
E-Mail: roswitha.schwager@lu.ch | ||
Steinger Evelyne | Sachbearbeiterin NLw | es 118 228 57 51 |
E-Mail: marcel.stierli@lu.ch | ||
von Flüe Marco | Leiter Sachbearbeitung | mv 115 228 57 48 |
E-Mail: marco.vonfluee@lu.ch | ||
-2- | 1.1.2012 | |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 11 | |
7. Adressverzeichnis der Kantonalen Bewerter für | |||
landwirtschaftliche Grundstücke | |||
Name Vorname | Strasse, Nr. P/G PLZ | Ort P/G | Telefon P/G |
Aregger Daniel | Weberhaus 5 6126 | Daiwil | 041 970 05 17 |
Hodel René | Chäppelirain 7 6018 | Buttisholz | 041 928 02 53 041 914 30 05 |
Höltschi Hans | Zollhaus 6287 | Aesch | 041 917 26 16 |
Müller Josef | Soppensee 6017 | Ruswil | 041 928 12 29 |
Roos Guido | Adlisberg 6113 | Romoos | 041 480 13 65 |
Walthert Heini | Untere-Scheidegg 6156 | Luthern | 041 978 15 05 |
(forstw.Grdst) | |||
1.1.2012 | -1- | ||
VI / 11 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 Weisungen SchG VI / 11
8. Bewerterzuteilung nach Gemeinden für
landwirtschaftliche Grundstücke
1.1.2011 |
-1- |
VI / 11 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- |
1.1.2011 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 11 |
9. Adressverzeichnis der Gemeindesachverständigen
9.1 Nichtlandwirtschaftliche | Grundstücke | |
Name Vorname | Strasse/Nr. PLZ Ort | Telefon P/G |
Adligenswil | ||||
Sigrist | Markus | Sackhofstr. 5 | 6043 Adligenswil | 041 370 64 29 |
Lustenberger | Thomas | Dorfstrasse 29 | 6043 Adligenswil | 041 370 61 63 041 375 77 33 |
Aesch | ||||
Bieri-Merz | Edith | Eggstrasse 2 | 6287 Aesch | 041 917 25 27 |
Alberswil | ||
Christen Josef | Mattenhof 2 6248 Alberswil | 041 980 03 02 |
Häfliger Josef | Hübelistr. 17 6248 Alberswil | 041 980 14 62 |
Altbüron | ||
Schneider Urs | Hornstrasse 6147 Altbüron | 062 927 14 10 |
Bättig Oswin | Am Rain 8 6147 Altbüron | 062 927 16 41 |
Altishofen | ||
Häfliger-Pfister Gregor | Dorf 1 6246 Altishofen | 062 756 02 25 |
Altwis | ||
Hartmann Alfred | Oberdorf 9 6286 Altwis | 041 917 14 88 |
Ballwil | ||
vakant | ||
Beromünster (Schwarzenbach, Gunzwil) | ||
Kappeler Richard | Schlössliweg 31 6215 Beromünster | 041 930 02 30 |
Buchrain | ||
Schmid Marcel | Hauptstrasse 18 6033 Buchrain | 041 444 20 46 |
Amstad Heinz | Hauptstrasse 18 6033 Buchrain | 041 444 20 74 |
1.1.2012 | -1- | |
VI / 11 | Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Buchs (siehe Dagmersellen)
Büron | ||
Fischer-Nick | Edgar | Gartenweg 1 6233 Büron 041 933 19 26 041 410 34 34 |
Kirchhofer-Marti | Bruno | Sonnenrainstr. 16 6233 Büron 041 933 38 72 |
Buttisholz | ||
Bucheli | Josef | Fürtistrasse 8 6018 Buttisholz 041 928 15 86 |
Stadelmann | Toni | Mülacher 40 6018 Buttisholz 041 928 14 64 |
Dagmersellen (Buchs, Uffikon) | ||||
Gabriel-Meier | Josef | Weid | 6211 Buchs | 062 756 16 58 |
Gut-Heutschi | Josef | Buchwaldstr. 6 | 6252 Dagmersellen | 062 756 29 50 |
Wey-Schürch | Anton | Hubel | 6211 Buchs | 062 756 31 79 |
Zemp-Müller | Alfred | Kantonsstrasse | 6253 Uffikon | 062 756 32 89 |
Dierikon | ||
Scandolera | Mauro | Pilatusstrasse 21 6036 Dierikon 041 450 10 10 |
Zimmermann | Peter | Feldhof 6036 Dierikon 041 450 50 45 |
Doppleschwand | ||
Felder-Koch | Franz | Teresina, Dorf 6112 Doppleschwand 041 480 18 62 |
Heer | Franz | Stocketli 7 6112 Doppleschwand 041 480 36 44 |
Ebersecken | ||
Kaufmann | Anton | Dorf 72 6245 Ebersecken 062 756 17 47 062 756 24 00 |
Pfister | Oskar | Oberwergigen 6245 Ebersecken 062 756 33 41 |
Ebikon | ||||
Heggli | Peter | Bühlrain 8 | 6030 Ebikon | 041 440 84 54 |
Sidler | Anton | Sagenstr. 46 | 6030 Ebikon | 041 442 00 44 041 442 00 41 |
Hodel | Rudolf | Riedmattstrasse 14 | 6030 Ebikon | 041 444 02 02 |
Egolzwil | ||
Wyss-Felder | Hansueli | Gehrenmatt 14 6243 Egolzwil 041 984 00 12 |
-2- | 1.1.2012 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 11 | |
Eich | |||
Bochsler Arthur | Eichhofweg 1 | 6205 Eich | 041 460 11 09 |
Knupp Werner | Kirchstr. 6 | 6205 Eich | 041 460 21 93 |
Emmen | ||||
Brunner | Martin | Waldstrasse 13 | 6020 Emmenbrücke | 041 268 03 32 |
Opprecht | Bruno | Oberdierikonerstr. 63 | 6030 Ebikon | 041 268 03 33 |
Weber | Werner | Riffigmatte 14 | 6020 Emmenbrücke | 041 280 66 81 |
Entlebuch | |||
Renggli-Schöpfer Josef | Neuhusweg | 6162 Entlebuch | 041 480 27 68 |
Röösli-Jenni Franz | Chalet Regina | 6162 Entlebuch | 041 480 14 63 |
Ermensee | |||
Stutz Hanny | Richenseestr. 17 | 6294 Ermensee | 041 917 11 54 |
Eschenbach | |||
Hegglin-Thalmann Max | Sommerau 3 | 6274 Eschenbach | 041 448 04 22 |
Lötscher Martin | Gütsch | 6274 Eschenbach | 041 910 47 87 |
Escholzmatt | |||
Bieri Herbert | Landheim | 6182 Escholzmatt | 041 484 23 36 |
Ettiswil (Kottwil) | |||
Notz Hans | Dorf 12 | 6217 Kottwil | 041 980 25 87 |
Wüest Josef | Ausserdorf 2 | 6218 Ettiswil | 041 980 25 13 |
Fischbach | |||
Graber Hugo | Leimbütz | 6145 Fischbach | 041 988 17 38 |
Flühli | |||
Allessandri Bruno | Hans Schallerstr. 2 | 6174 Sörenberg | 041 488 18 23 |
Thalmann Philipp | Schwändeli | 6173 Flühli | 041 488 23 13 041 492 50 10 |
Gelfingen (siehe Hitzkirch) | |||
Gettnau | |||
Grob-Wiederkehr Anton | Birkenweg 8 | 6142 Gettnau | 041 970 23 44 |
Arnold Niklaus | An der Wart 1 | 6142 Gettnau | 041 970 27 29 |
1.1.2012 | -3- |
VI / 11 | Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | |
Geuensee | ||
Wüst | Peter | Hinterdorfstr. 11 6232 Geuensee 041 921 39 30 |
Gisikon | ||
Zemp | Hans | Schulstr. 21 6038 Gisikon 041 450 26 52 |
Greppen | ||
Strebel | Urs | Kleinrieden 9 6404 Greppen 041 390 33 43 |
Jenny-Spörri | Roswitha | Gütschstr. 2 6404 Greppen 041 390 32 04 |
Grossdietwil | ||
Leuenberger-Bürli | Hans | Kirchstrasse 1 6146 Grossdietwil 062 927 22 88 |
Frank-Rüedi | Josef | Luzernerstr. 7 6146 Grossdietwil 062 927 12 86 |
Grosswangen | ||
Baumeler-Rogger | Gerhard | Oberdorf 6022 Grosswangen 041 980 12 79 |
Gunzwil (siehe Beromünster)
Hämikon (siehe Hitzkirch)
Hasle | ||
Eicher-Bucher | Werner | Underchile 3 6166 Hasle 041 480 11 91 |
Schnider-Roos | Bruno | Gibelmatte 28 6166 Hasle 041 480 44 40 |
Hergiswil | ||
Käser-Subrt | Markus | Unterdorf 6133 Hergiswil 041 979 15 45 |
Stadelmann | Marcel | Phönix 6133 Hergiswil 041 979 10 20 |
Herlisberg (siehe Römerswil)
Hildisrieden | ||
Wyss | Thomas | Aarauerstrasse 6024 Hildisrieden 041 460 03 66 |
Maron | Arthur | Sonnhalde 47 6024 Hildisrieden 041 460 17 85 |
Hitzkirch (Gelfingen, Hämikon, Mosen, Müswangen,
Retschwil, Sulz) | ||
Lang-Uster | Otto | Wolfetschwil 6285 Retschwil 041 917 14 85 |
Ming | Hansruedi | Rütimattstrasse 6295 Mosen 041 917 25 57 |
-4- | 1.1.2012 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 11 |
Muff | Erna | Cheiserspornstrasse | 6284 Sulz | 041 917 24 34 |
Oehen | Franz | Stockweid | 6285 Retschwil | 041 917 14 22 |
Rapold | Rolf | Steiacher | 6289 Müswangen | 041 917 24 41 |
Sattler | Jakob | Falken | 6289 Müswangen | 041 917 43 23 |
Thali | Antoinette | Linden 10 | 6289 Hämikon | 041 917 27 09 |
Trottmann | Beat | Moosbergstrasse | 6284 Gelfingen | 041 918 06 66 |
Zemp-Abt | Ueli | Wassergasse | 6284 Gelfingen | 041 917 23 18 |
Hochdorf | ||
Kündig Josef | Hofderer-Feld 21 6280 Hochdorf | 041 910 00 61 |
Hohenrain (Lieli) | ||
Bucher Franz | Gölpi 6283 Baldegg | 041 910 11 78 |
Rogenmoser Thomas | Ottenhusen 6275 Ballwil | 041 910 21 71 |
Honau | ||
Bernet Josef | Untergütschstr. 2 6038 Honau | 041 450 24 69 |
Fassbind Anton | Untergütschstr. 8 6038 Honau | 041 450 00 45 |
Horw | ||||
Zingg | Hansjörg | Stegenhöhe 14 | 6048 Horw | 041 340 10 05 |
Janser | Otto | Utohornrain 5 | 6047 Kastanienbaum | 041 340 44 43 |
Vogel | Armin | Schiltmatthalde 5 | 6048 Horw | 041 340 20 18 |
Inwil | ||
Zemp-Koch Peter | Oberweidstrasse C 6034 Inwil | 041 448 10 63 |
Knutwil | ||
Fellmann-Peter Hanspeter | Sonnhaldenstr. 7b 6212 St. Erhard | 041 921 16 37 079 406 05 44 |
Kottwil (siehe Ettiswil) | ||
Kriens | ||
Burri-Widmer Werner | Quellenstr. 5 6010 Kriens | 041 320 74 47 |
Schriber Werner | Pilatusstrasse 4 6010 Kriens | 041 310 41 12 |
Kulmerau (siehe Triengen)
Langnau (siehe Reiden)
1.1.2012 | -5- |
VI / 11 | Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Lieli (siehe Hohenrain)
Littau (siehe Luzern)
Luthern | ||
Birrer | Josef | Rosenmatt 6156 Luthern 041 978 14 45 |
Roth | Robert | Hörnli 6156 Luthern 041 978 16 37 |
Malters | ||
Emmenegger | Toni | Eistrasse 6102 Malters 041 497 23 62 |
Marbach | ||
Brechbühl | Josef | Geissenmoos 6196 Marbach 034 493 36 78 |
Kaufmann | Pius | Stierenweid 6192 Wiggen 041 486 20 73 |
Mauensee | ||
Hüsler | Markus | Sonneggweg 18 6210 Sursee 041 921 45 06 |
Bättig-Schmid | Josef | Falläsch 6242 Wauwil 041 980 31 38 |
Meggen | ||
Blättler | Otto | Schlösslistr. 24 6045 Meggen 041 377 24 34 |
Müller | Rudolf | am Dorfplatz 3 6045 Meggen 041 379 82 44 |
Meierskappel | ||||
Dilger | Monika | Böschenrot | 6344 Meierskappel | 041 790 15 59 |
Krebs | Markus | Dorfstr. 9 | 6344 Meierskappel | 041 790 22 03 |
Schrödel | Kurt | Straussrain 19 | 6344 Meierskappel | 041 790 70 30 |
Menznau | ||
Peter | Rolf | Châlet Regina 6125 Menzberg 041 493 17 34 041 493 18 16 |
Näf | Mauriz | Mondschein 6122 Menznau 041 493 12 85 079 753 53 77 |
Mosen (siehe Hitzkirch) | ||
Müswangen (siehe Hitzkirch)
Nebikon | ||
Imboden | Urs | Blattenacher 5 6244 Nebikon 062 756 27 03 |
-6- | 1.1.2012 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 11 |
Bisang Adolf | Wydenmatte 9 6244 Nebikon | 062 756 21 69 |
Neudorf | ||
Waser-Isenegger Martha | Matteweg 6 6025 Neudorf | 041 930 01 72 |
Neuenkirch | ||||
Muff-Wespi | Alois | Willistattstr. 6 | 6206 Neuenkirch | 041 467 19 81 |
Krummenacher | Franz | Rotbachweg 8 | 6016 Hellbühl | 041 467 13 67 |
Wolf-Häcki | Hans | Egghalde 2 | 6206 Neuenkirch | 041 467 10 79 |
Wiederkehr | Hans | Luzernerstr. 37 | 6206 Neuenkirch | 041 467 14 70 |
Nottwil | ||
Marfurt Bruno | Grundacherstrasse 9 6207 Nottwil | 041 937 17 78 |
Nijman Paul | Studenweg 7 6207 Nottwil | 041 937 21 18 |
Oberkirch | ||
Weingartner Theo | Münigen 6208 Oberkirch | 041 921 30 36 041 921 61 03 |
Gähwiler Andreas | Kreuzhubel 34 6208 Oberkirch | 041 920 12 57 |
Ohmstal | ||
Lichtsteiner Beat | Burst 6143 Ohmstal | 041 980 15 39 |
Bösiger René | Büntenzopf 6143 Ohmstal | 041 980 25 02 |
Pfaffnau | ||
Vogel Vinzenz | Schulhausstrasse 6264 Pfaffnau | 062 754 13 34 |
Scheidegger Josef | Brüschhubel 6264 Pfaffnau | 062 754 15 32 |
Pfeffikon | ||
Schaffhauser Rosmarie | Wiegenstr. 173 5735 Pfeffikon | 062 771 38 00 062 771 76 12 |
Rohrer-Frick Alois | Tennackerstr. 3 5735 Pfeffikon | 062 771 35 29 |
Rain | ||
Kälin Meinrad | Bertiswilstr. 4 6023 Rothenburg | 079 412 04 31 |
Reiden (Langnau, Richenthal) | ||||
Bachmann-Zingg | Caroline | Bifangstrasse 1 | 6260 Reiden | 062 758 25 42 |
Kneubühler | Josef | Dorfstr. 22 | 6263 Richenthal | 062 758 16 04 |
Vogel | Kurt | Grossmatte 1 | 6260 Reiden | 062 758 21 25 |
1.1.2012 | -7- |
VI / 11 | Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Retschwil (siehe Hitzkirch)
Richenthal (siehe Reiden)
Rickenbach | ||
Estermann-Sgier | Josef | Dominikusweg 2 6221 Rickenbach 041 930 19 64 041 926 07 27 |
Estermann | Toni | Menzikerstrasse 14 6221 Rickenbach 041 932 19 22 |
Roggliswil | ||
Geiser-Agner | Jakob | Birch 6265 Roggliswil 062 754 16 14 |
Wirz-Stalder | Urs | Dürlef 6265 Roggliswil 062 754 19 02 |
Römerswil (Herlisberg) | ||||
Felber-Moser | Josef | Acher | 6283 Baldegg | 041 910 14 81 |
Greter-Schürmann | Walter | Ludiswil | 6027 Römerswil | 041 911 01 01 |
Wüest | Hans | Seeblick | 6028 Herlisberg | 041 930 27 04 |
Zimmermann-Lang | Beat | Ober-Reinach | 6028 Herlisberg | 041 930 37 76 |
Romoos | ||
Thalmann | Julius | Sonnhalde 6113 Romoos 041 480 10 74 |
Roos | Guido | Adlisberg 6113 Romoos 041 480 13 65 |
Root | ||
Sattler | James | Schulstrasse 14 6037 Root 041 455 56 60 |
Wespi | André | Schulstrasse 14 6037 Root 041 455 56 05 |
Rothenburg | ||
Holenstein | Hans | Pilatusring 29 6023 Rothenburg 041 280 54 78 |
Peter | Hans | Chüegass 2 6023 Rothenburg 041 280 67 78 |
Ruswil | ||
Brun | Franz | Under Dieggringe 6019 Sigigen 041 495 13 34 |
Sempach | ||
Bürgisser-Roos | Kurt | Gotthardstr. 17 6204 Sempach 041 460 22 43 041 460 33 16 |
Sulz (siehe Hitzkirch) | ||
-8- | 1.1.2012 | |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 11 |
Sursee | ||
Wolf Pius | Fähndrichweg 6 6210 Sursee | 041 921 61 88 079 206 83 33 |
Schenkon | ||
Künzle Heidy | Schützenmatt 10 6214 Schenkon | 041 921 14 01 |
Schlierbach | ||
Steiger-Häfliger Franz | Etzelwil Seckhof 6231 Schlierbach | 041 933 21 10 |
Troxler-Häfliger Irene | Herrenweg 3 6231 Schlierbach | 041 933 23 04 |
Schongau | ||
Stutz Fredy | Schürmatt 1 6288 Schongau | 041 917 27 61 |
Schötz | ||
Iten-Krienbühl Guido | Ohmstalerstr. 59 6247 Schötz | 041 980 19 02 |
Renggli Beat | Gläng 6247 Schötz | 062 756 38 67 |
Schüpfheim | ||
Fallegger Willy | Chratzerestr. 16 6170 Schüpfheim | 041 484 17 84 |
Wicki-Zehnder Josef | Under-Trüebebach 6170 Schüpfheim | 041 484 15 06 |
Schwarzenbach (siehe Beromünster)
Schwarzenberg | ||
Zurkirchen Hermann | Metzgerhof 6103 Schwarzenberg | 041 497 15 74 079 781 65 19 |
Fuchs Josef | Arnen 6103 Schwarzenberg | 041 497 16 40 |
Triengen (Kulmerau, Wilihof, | Winikon) | |||
Blum-Häfliger | Walter | Marchstein | 6234 Triengen | 041 933 14 58 |
Büchler-Richert | Walter | Mühlegasse 12 | 6234 Triengen | 041 933 17 81 |
Fischer-Schmidli | Bruno | Jägerheim | 6234 Kulmerau | 041 933 25 48 |
Kaufmann-Fischer | Josef | Resi | 6234 Kulmerau | 041 933 16 94 |
Kaufmann | Ueli | Dorfstrasse 10 | 6235 Winikon | 041 933 05 38 |
Ulrich | Martin | Burgweid | 6234 Triengen | 041 933 15 82 |
Udligenswil | ||
Lustenberger Fredy | Dorfstrasse 1 6044 Udligenswil | 041 371 13 94 |
Schilliger Peter | Laumattenweg 8 6044 Udligenswil | 041 371 14 13 |
1.1.2012 | -9- |
VI / 11 | Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Uffikon (siehe Dagmersellen)
Ufhusen | ||
Blum | Werner | Schreinerei/Talblick 6153 Ufhusen 041 988 14 43 |
Vitznau | ||
vakant | ||
Wauwil | ||
Gassmann | Josef | Schönbühl 6242 Wauwil 041 980 32 40 |
Kaufmann | Josef | Obermoos 6242 Wauwil 041 980 34 38 |
Weggis | ||||
Murer-Weber | Walter | Luzernerstr. 42b | 6353 Weggis | 041 390 04 13 |
Lottenbach | Friedl | Hürtimattstr. 17 | 6353 Weggis | 041 390 17 61 |
Omlin-Zurmühle | Stephan | Kantonsstr. 21 | 6353 Weggis | 041 390 18 68 |
Werthenstein | ||
Pfyffer | Walter | Fluesicht 6105 Schachen 041 497 17 06 |
Stadelmann | Josef | Mittlerstaldig 6106 Werthenstein 041 490 16 39 |
Wikon | ||
Buck | Xaver | Flüeliacherweg 7 4806 Wikon 062 751 03 37 |
Aeschlimann | Peter | Feldstr. 10 4806 Wikon 062 752 21 14 |
Wilihof (siehe Triengen)
Willisau | ||
Küttel | Oliver | Schwyzermatt 16 6130 Willisau 041 972 62 45 |
Winikon (siehe Triengen)
Wolhusen | ||
Blum | Bruno | Zihlenfeld 17 6110 Wolhusen 041 490 16 27 |
Streit | Hanspeter | Vorder Hasenschwand 6114 Steinhuserberg 041 490 08 60 |
Zell | ||
Birrer-Amrein | Theo | Dörflistr. 1 6144 Zell 041 988 18 18 |
- 10 - | 1.1.2012 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 11 |
Luzern | ||||
Grüter | Kurt | Gesegnetmattstr. 6 | 6006 Luzern | 041 210 90 01 |
Holecek | Jan | Rämsiweg 5 | 6048 Horw | 041 340 52 62 |
Renner | Angelo | Hirtenhofstr. 35 | 6005 Luzern | 041 360 59 52 |
Roos | Walter | Sternegg 17 | 6005 Luzern | 041 360 69 85 |
Schmidig | Peter | Schlössli Utenberg | 6006 Luzern | 041 420 00 22 |
Wälle | Robert | Schädrütirain 2a | 6006 Luzern | 041 260 65 50 |
Zimmermann | Ernst | Neuhushof 2 | 6014 Luzern | 041 250 21 91 |
1.1.2012 | - 11 - |
VI / 11 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
- 12 - 1.1.2012
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 11 |
9. Adressverzeichnis der Gemeindesachverständigen
9.2 Landwirtschaftliche Grundstücke
Name Vorname | Strasse/Nr. PLZ Ort | Telefon P/G |
Adligenswil | ||||
Sigrist | Markus | Sackhofstrasse 5 | 6043 Adligenswil | 041 370 64 29 |
Lustenberger | Thomas | Dorfstrasse 29 | 6043 Adligenswil | 041 370 61 63 041 375 77 33 |
Aesch | ||||
Williner | Max | Unterdorf 8 | 6287 Aesch | 041 917 34 37 |
Höltschi | Pius | Fahrwangenstr. 5 | 6287 Aesch | 041 917 26 50 |
Alberswil | ||
Kneubühler Thomas | Stierenweid 6248 Alberswil | 041 970 00 29 |
Häfliger Josef | Hinterhübeli 6248 Alberswil | 041 980 14 62 |
Altbüron | ||
Rölli-Lischer Alois | Kritzen 6147 Altbüron | 062 927 15 88 |
Lingg-Albisser Anton | Totenboden 6147 Altbüron | 062 927 14 16 |
Altishofen | ||
Häfliger Gregor | Dorf 1 6246 Altishofen | 062 756 02 25 |
Altwis | ||
Hartmann Alfred | Oberdorf 9 6286 Altwis | 041 917 14 88 |
Ballwil | ||
Bucher-Wicki Alois | Walde 6034 Inwil | 041 448 33 53 |
Beromünster (Gunzwil, Schwarzenbach) | ||||
Bolliger-Merz | Hansrudolf | Dorf | 6215 Schwarzenbach | 062 771 14 32 |
Brandstetter-Wey | Alois | Schuelgass 6 | 6215 Beromünster | 041 930 13 53 |
Estermann-Lisibach | Urs | Adiswil | 6215 Beromünster | 041 930 15 40 |
Galliker-Hurschler | Kaspar | Maihusen | 6215 Beromünster | 041 930 13 24 |
Hüsler-Wey | Therese | Oberdorfstr. 19 | 6215 Schwarzenbach | 062 771 07 44 |
1.1.2011 | -1- |
VI / 11 | Weisungen SchG | Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | |
Buchrain | |||
Ruckli | Martin | Hauptstr. 25 | 6033 Buchrain 041 440 24 55 |
Buchs (siehe Dagmersellen)
Büron | |||
Fischer-Nick | Edgar | Gartenweg 1 | 6233 Büron 041 933 19 26 041 410 34 34 |
Kirchhofer-Marti | Bruno | Sonnenrainstr. 16 | 6233 Büron 041 933 38 72 |
Buttisholz | |||
Muff-Heer | Josef | Soppensee | 6018 Buttisholz 041 928 11 76 |
Rogger-Arnold | Alois | Brüggere | 6018 Buttisholz 041 928 17 75 |
Dagmersellen (Buchs, Uffikon) | ||||
Gabriel-Meier | Josef | Weid | 6211 Buchs | 062 756 16 58 |
Häller-Heller | Beat | Reckenbühl 35 | 6252 Dagmersellen | 062 756 35 75 |
Steiner | Josef | Weidhof | 6252 Dagmersellen | 062 756 13 36 |
Wey-Schürch | Anton | Hubel | 6211 Buchs | 062 756 31 79 |
Zemp-Gassmann | Walter | Haldenrain 16 | 6253 Uffikon | 062 756 03 36 |
Zemp-Müller | Alfred | Kantonsstrasse | 6253 Uffikon | 062 756 32 89 062 756 31 36 |
Dierikon | ||||
Zimmermann | Peter | Feldhof | 6036 Dierikon | 041 450 50 45 |
Zimmermann | Josef | Zentralstrasse 18 | 6036 Dierikon | 079 668 97 09 |
Doppleschwand | |||
Heer | Franz | Stocketli 7 | 6112 Doppleschwand 041 480 36 44 |
Felder | Franz | Teresina | 6112 Doppleschwand 041 480 18 62 |
Ebersecken | |||
Pfister | Oskar | Oberwergigen | 6245 Ebersecken 062 756 33 41 |
Müller | Alois | Badachtal | 6245 Ebersecken 062 756 22 22 |
Ebikon | |||
Theiler-Welti | Franz | Sedelhof | 6020 Emmenbrücke 041 420 26 82 |
Heggli | Peter | Bühlrain 8 | 6030 Ebikon 041 440 84 54 |
Egolzwil
-2- | 1.1.2011 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 11 |
Hodel-Erni Alois | Geissacher 4 6243 Egolzwil | 041 980 31 44 041 925 80 25 |
Lütolf-Kronenberg Jakob | Moos 3 6243 Egolzwil | 041 980 30 23 |
Eich | ||
Kaufmann Othmar | Hundgellen 6205 Eich | 041 460 24 48 |
Kaufmann-Frey Markus | Vogelsang 6205 Eich | 041 460 44 84 |
Emmen | ||
Suter Vital | Waltwil 6032 Emmen | 041 260 15 25 |
Brunner-Bühlmann Alois | Neuhüsern 6032 Emmen | 041 260 32 31 |
Entlebuch | ||
Felder-Bieri Ernst | Bachwil 6162 Entlebuch | 041 480 13 86 |
Böbner-Knüsel Peter | Unterfuhren 6163 Ebnet | 041 480 25 08 |
Ermensee | ||
Stutz Hanny | Richenseestr. 17 6294 Ermensee | 041 917 11 94 |
Fischer Josef | Schulhausstr. 19 6294 Ermensee | 041 917 44 04 |
Eschenbach | ||
Koller-Amrein Ulrich | Houlern 6274 Eschenbach | 041 448 31 61 |
Sticher Peter | Klosterhof 6274 Eschenbach | 041 448 14 44 |
Escholzmatt | ||
Bieri-Krummenacher Willi | Michlischwand 6182 Escholzmatt | 041 486 15 74 |
Schöpfer-Renggli Hermann | Bühl 6182 Escholzmatt | 041 486 25 15 |
Ettiswil (Kottwil) | ||
Notz Hans | Dorf 12 6217 Kottwil | 041 980 25 87 |
Schäfer Robert | Brestenegg 47 6218 Ettiswil | 041 980 19 48 |
Fischbach | ||
Bürli Alois | Tschägglen 2 6145 Fischbach | 041 988 13 34 |
Koller Hans | Hauptstr. 21 6145 Fischbach | 041 988 13 10 |
Flühli | ||
Emmenegger Daniel | Schwand 6173 Flühli | 041 488 05 76 |
Thalmann-Bieri Vroni | Bunihus 6173 Flühli | 041 488 13 05 |
1.1.2011 | -3- |
VI / 11 | Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Gelfingen (siehe Hitzkirch)
Gettnau | ||
Schrag | Fredi | Ausserstalden 6142 Gettnau 041 970 39 38 |
Geuensee | ||
Wyss | Hanspeter | Hunzikon 6232 Geuensee 041 921 78 38 |
Gisikon | ||
Lötscher | Alois jun. | Rossweid 6038 Gisikon 041 450 39 80 |
Greppen | ||
Gisler-Betschart | Franz | Oberfeld 6404 Greppen 041 390 30 65 079 692 59 72 |
Strebel | Urs | Kleinrieden 9 6404 Greppen 041 390 44 43 |
Grossdietwil | ||
Frank-Rüedi | Josef | Luzernerstr. 7 6146 Grossdietwil 062 927 12 86 |
Leuenberger-Bürli | Hans | Kirchstr. 1 6146 Grossdietwil 062 927 22 88 |
Grosswangen | ||
Egli-Isenschmid | Anton | Grüt 6022 Grosswangen 041 980 15 08 |
Bützberger-Bösch | Hans | Bruwald 6022 Grosswangen 041 980 12 27 |
Gunzwil (siehe Beromünster)
Hämikon (siehe Hitzkirch)
Hasle | ||
Wigger | Beat | Graben 6166 Hasle 041 480 15 58 |
Hergiswil | ||||
Kiener-Schmid | Urs | Landhaus | 6133 Hergiswil | 041 979 11 39 |
Kunz-Thalmann | Isidor | Vorder-Opfersei | 6133 Hergiswil | 041 979 12 81 |
Kunz-Eller | Fridolin | Luegmatt | 6133 Hergiswil | 041 979 13 87 |
Herlisberg (siehe Römerswil)
Hildisrieden
-4- | 1.1.2011 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 11 |
Estermann Alois | Traselinge 6024 Hildisrieden | 041 460 24 17 |
Estermann Jakob | Ohmelinge 6024 Hildisrieden | 041 460 33 91 |
Hitzkirch (Gelfingen, Hämikon, Mosen, Müswangen, | |||
Retschwil, Sulz) | |||
Isenschmid | Kurt | Gemeindeammann 6295 Mosen | 041 917 30 23 |
Lang | Hans | Bahnhofstrasse 32 6285 Hitzkirch | 041 917 12 25 |
Lang-Uster | Otto | Wolfetschwil 6285 Retschwil | 041 917 14 84 |
Ming | Hansruedi | Rütimattstrasse 6295 Mosen | 041 917 25 57 |
Oehen | Franz | Stockweid 6285 Retschwil | 041 917 14 22 |
Rapold | Rolf | Steiacher 6289 Müswangen | 041 917 24 41 |
Sattler | Jakob | Falken 6289 Müswangen | 041 917 13 95 |
Thali | Antoinette | Linden 10 6289 Hämikon | 041 917 27 09 |
Trottmann | Beat | Moosbergstrasse 6284 Gelfingen | 041 917 42 22 |
Wermelinger | Josef | Schybenacherweg 6285 Hitzkirch 16 | 041 917 28 51 |
Zemp-Abt | Ueli | Wassergasse 6284 Gelfingen | 041 917 23 18 |
Hochdorf | ||
Grüter Franz | Birkenhof 6282 Urswil | 041 910 14 22 |
Burri Josef | Wirtlen 6280 Hochdorf | 041 910 38 64 |
Hohenrain (Lieli) | ||||
Oehen | Thomas | Geissbühl | 6277 Lieli | 041 917 13 94 |
Rüttimann | Alice | Oberebersol | 6276 Hohenrain | 041 910 24 28 |
Fankhauser | Ernst | Belletz | 6274 Eschenbach | 041 914 60 36 |
Honau | ||
Wicki Otto | Lochgüter 6038 Honau | 041 450 41 47 |
Bernet Josef | Untergütschstr. 2 6038 Honau | 041 450 24 69 |
Horw | ||
Villiger Martin | Seeblick 6048 Horw | 041 340 21 64 |
Inwil | ||
Christen-Jenni Theo | Ober-Pfaffwil 6034 Inwil | 041 448 29 70 |
Rütter Markus | Butwil 6034 Inwil | 041 448 04 79 |
Knutwil | ||
Marbach Fredy | Sonnenhof 6212 St. Erhard | 041 921 32 43 |
1.1.2011 | -5- |
VI / 11 | Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4 |
Kottwil (siehe Ettiswil)
Kriens | ||
Baumgartner | Josef | Schällenmattweg 4 6010 Kriens 041 310 33 80 |
Haas | Werner | Längacher 6012 Obernau 041 320 19 66 |
Kulmerau (siehe Triengen)
Langnau (siehe Reiden)
Lieli (siehe Hohenrain)
Littau (siehe Luzern)
Luthern | ||
Peter-Suppiger | Hans | Unter-Luthermatt 6156 Luthern 041 978 16 20 |
Malters | ||
Furrer | Josef | Brunnenhaus, 6102 Malters 041 497 31 76 Blatten |
Haas | Walter | Krummbaum 6016 Hellbühl 041 467 10 52 |
Marbach | ||
Felder | Hans | Rest. Schärlig 6196 Marbach 034 493 33 04 |
Lötscher-Zemp | Josef | Ober Kadelbach 6196 Marbach 034 493 42 13 |
Mauensee | ||
Tschopp | Jakob jun. | Lindenhof 6216 Mauensee 041 921 87 92 |
Meggen | ||
Schlumpf | Werner | Althausweg 28 6045 Meggen 041 377 34 53 |
Meierskappel | ||||
Fähndrich | Beat | Böschenrot | 6344 Meierskappel | 041 790 12 06 |
Knüsel | Heinrich | Gerbe | 6344 Meierskappel | 041 790 11 69 041 790 16 77 |
Menznau | ||||
Stöckli | Anton | Waldmatt | 6123 Geiss | 041 493 12 38 |
Ottiger | Peter | Melchenweg 1a | 6122 Menznau | 041 493 13 22 |
-6- | 1.1.2011 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 11 |
041 493 15 47 | ||
Mosen (siehe Hitzkirch) | ||
Müswangen (siehe Hitzkirch) | 044 737 01 01 | |
Nebikon | ||
Bisang Adolf | Wydenmatt 9 6244 Nebikon | 062 756 21 69 |
Imboden Urs | Blattenacher 5 6244 Nebikon | 062 756 27 03 |
Neudorf | ||
Emmenegger Toni | Hinterfeld 1 6025 Neudorf | 041 930 28 91 |
Ineichen-Disler Beat | Chilematte 8 6025 Neudorf | 041 930 20 94 |
Neuenkirch | ||
Emmenegger Anton | Weiherhüsli 6206 Neuenkirch | 041 467 11 88 |
Wolf-Häcki Hans | Egghalde 2 6206 Neuenkirch | 041 467 10 79 |
Nottwil | ||
Luthiger Josef | Unter-Tannenfels 6207 Nottwil | 041 937 23 17 |
Oberkirch | ||
Achermann Ruedi | Ried 6208 Oberkirch | 041 921 19 94 041 920 14 34 |
Rogger Robert | Länggasse 6208 Oberkirch | 041 921 19 32 |
Ohmstal | ||
Bättig Hans | Rütigraben 6143 Ohmstal | 041 988 19 35 |
Lichtsteiner Beat | Burst 6143 Ohmstal | 041 980 15 39 |
Pfaffnau | ||
Bürki Rudolf | Sandacherhof 49 4915 St. Urban | 062 929 13 45 |
Blum-Stutz Peter | Multschären 6264 Pfaffnau | 062 754 15 10 |
Pfeffikon | ||
Rohrer-Frick Alois | Tennackerstr. 3 5735 Pfeffikon | 062 771 35 29 |
Rain | ||
Waller-Knüsel Anton | Chleewald 6026 Rain | 041 458 11 66 |
Reiden
1.1.2011 | -7- |
VI / 11 | Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | |
Hunkeler | Philipp | Hinterhueb 5 6263 Richenthal 062 758 18 05 |
Zürcher | Andreas | alte Schulhausstr. 4 6260 Reiden 062 758 22 20 |
Retschwil (siehe Hitzkirch)
Richenthal (siehe Reiden)
Rickenbach | ||
Estermann-Sgier | Josef | Dominikusweg 6221 Rickenbach 041 930 19 64 |
Habermacher | Toni | Mullwil 6221 Rickenbach 041 930 03 64 |
Roggliswil | ||
Wirz-Stalder | Urs | Dürlef 6265 Roggliswil 062 754 19 02 |
Geiser-Agner | Jakob | Birch 6265 Roggliswil 062 754 16 14 |
Römerswil (Herlisberg) | ||||
Buck-Arnet | Anton | Nunwil | 6283 Baldegg | 041 910 48 03 |
Bösch-Fleischli | Hubert | Kriesbühl | 6027 Römerswil | 041 910 02 65 |
Oehen | Otto | Laufenberg | 6028 Herlisberg | 041 930 13 44 |
Klauser | Josef | Neuhof | 6028 Herlisberg | 041 930 15 93 |
Romoos | ||
Roos | Guido | Adlisberg 6113 Romoos 041 480 13 65 |
Thalmann | Julius | Sonnhalde 6113 Romoos 041 480 10 74 |
Root | ||
Sattler | James | Schulstrasse 14 6037 Root 041 455 56 60 |
Bründler | Theo | Werderhof 6037 Root 041 450 13 13 |
Rothenburg | ||
Stofer | Hans | Löchenrain 6023 Rothenburg 041 260 24 19 |
Ruswil | ||
Estermann | Alfred | Hinder Schächbel 6019 Sigigen |
Grüter | Roman | Chuterhüsli 6019 Sigigen 041 495 14 43 |
Sempach | ||
Frey-Wanner | Hans | Längmoos 6204 Sempach 041 460 47 65 |
Rutz | Walter | Centralstrasse 33 6210 Sursee |
-8- | 1.1.2011 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 11 |
Sulz (siehe Hitzkirch)
Sursee | |||
Bättig Walter | St. Martinsgrund 1 | 6210 Sursee | 041 921 91 28 |
Wolf Pius | Fähndrichweg 6 | 6210 Sursee | 041 921 61 88 |
Schenkon | |||
Bättig Theo | unt. Haldenweid 1 | 6214 Schenkon | 041 206 52 20 041 921 45 56 |
Schlierbach | |||
Troxler-Häfliger Irene | Herrenweg 3 | 6231 Schlierbach | 041 933 23 04 |
Steiger-Häfliger Franz | Etzelwil Seckhof | 6231 Schlierbach | 041 933 21 10 |
Schongau | |||
Keller Hans | Kretzhof | 6288 Schongau | 041 917 14 67 |
Jost-Zubler Hans | Luckelhof | 6288 Schongau | 041 917 12 48 |
Schötz | |||
Muri Josef | Feldhof | 6247 Schötz | 041 980 26 51 |
Schüpfheim | |||
Schmid Leo | Eyhof | 6170 Schüpfheim | 041 484 20 32 |
Röösli Markus | Eggli | 6170 Schüpfheim | 041 484 14 01 |
Schwarzenbach (siehe Beromünster)
Schwarzenberg | |||
Fluder Hans | Schwanden | 6103 Schwarzenberg | 041 497 18 42 |
Fuchs Josef | Arnen | 6103 Schwarzenberg | 041 497 16 40 |
Triengen (Kulmerau, Wilihof, Winikon) | ||||
Fries-Willi | Karl | Bruggasse | 6234 Triengen | 041 933 18 13 |
Fischer-Schmidli | Bruno | Jägerheim | 6234 Kulmerau | 041 933 25 48 |
Ulrich | Martin | Burgweid | 6234 Triengen | 041 933 15 82 |
Schilliger-Wanner | Josef | Sickenbühl | 6234 Wilihof | 041 933 13 69 |
Kaufmann-Fischer | Josef | Resi | 6234 Kulmerau | 041 933 16 94 |
Blum-Häfliger | Walter | Marchstein | 6234 Triengen | 041 933 14 58 |
Wicki | Stephan | Erlihof | 6235 Winikon | 041 933 01 66 |
1.1.2011 | -9- |
VI / 11 | Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | |
Udligenswil | ||
Lustenberger | Fredy | Dorfstrasse 1 6044 Udligenswil 041 371 13 94 |
Meierhans | Walter | Weidhof 6044 Udligenswil 041 371 13 26 |
Uffikon (siehe Dagmersellen)
Ufhusen | ||
Wechsler-Trachsel | Anton | Lienihüsli 6153 Ufhusen 041 988 22 64 |
Vitznau | ||
Küttel | Willy | Haus Azallee 6354 Vitznau 041 397 13 40 |
Küttlel | Josef | Oberberg 6354 Vitznau 041 397 22 68 |
Wauwil | ||
Gassmann | Josef | Schönbühl 6242 Wauwil 041 980 32 40 |
Weggis | ||
Suter | Beat | Hügerihof 6353 Weggis 041 390 00 92 |
Huser | Armin | Mattberg 6353 Weggis 041 390 13 69 |
Werthenstein | ||
Stadelmann | Josef | Mittlerstaldig 6106 Werthenstein 041 490 16 39 |
Pfyffer | Walter | Fluesicht 6105 Schachen 041 497 17 06 |
Wikon | ||
Kobel-Nacht | Verena | Luzernerstr. 34 4806 Wikon 062 751 41 06 |
Burgherr-Hediger | Adolf | Moosersagi 2 6260 Hintermoos 062 758 18 02 |
Wilihof (siehe Triengen)
Willisau | ||
Scherrer-Suter | Jakob | Neufirst 6130 Willisau-Land 041 970 18 76 |
Winikon (siehe Triengen)
Wolhusen | ||
Dissler-Müller | Josef | Altmoos 6110 Wolhusen 041 490 29 46 |
- 10 - | 1.1.2011 |
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 11 |
Streit Hanspeter | Vorder 6114 Steinhuserberg Hasenschwand | 041 490 08 60 |
Zell | ||
Birrer-Amrein Theodor | Dörflistr. 1 6144 Zell | 041 988 18 18 |
Luzern | ||||
Burri | Josef | Lamperdingen | 6005 Luzern | 041 420 32 78 |
Wicki | Hansruedi | Vogelsang | 6014 Luzern | 041 250 52 53 |
Wyss-Müller | Theo | Staldenhof | 6014 Luzern | 041 250 12 91 |
1.1.2011 | - 11 - |
VI / 11 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
- 12 - 1.1.2011
Luzerner Steuerbuch Bd. 4 | Weisungen SchG | VI / 11 |
10. Bewerter von speziellen Objekten
Objektart | Bewerter | Stellvertreter |
Abbaugrundstücke | Franz Boog | vakant |
Golfanlagen | Franz Boog | vakant |
Wald | Heini Walthert | Josef Müller / Hans Höltschi |
Gartenbau | René Hodel | Franz Boog |
Obstbau | Hans Höltschi | Franz Boog |
Pferdehallen | Josef Müller | René Hodel |
Rebbau | Josef Burri | Hans Höltschi |
Sömmerung | Guido Roos | René Hodel |
Spezialfälle (Biogas, ...) | Franz Boog | Josef Müller |
Ver- und Entsorgungsanlagen Peter Kresiment | Bruno Casserini | |
1.1.2011 | -1- | |
VI / 11 Weisungen SchG Luzerner Steuerbuch Bd. 4
-2- 1.1.2011