747.120
Schiffstandplatzgebühren
Stadtratsbeschluss vom 24. November 1993 (3607) 1 mit Änderungen bis 8. Juli 2015 (640) 1. Gestützt auf § 12 der Verordnung über das Stationieren von Schiffen vom 14. Oktober 1992 (Stationierungsverordnung) werden die Schiffstandplatzgebühren wie folgt festgesetzt: Die Gebühren setzen sich zusammen aus den kantonalen Son- dernutzungsgebühren (K) und den städtischen Standplatzge- bühren, wobei die städtische Grundgebühr (Gs) entsprechend den Schiffs- bzw. Standplatzbreiten abgestuft ist und über einen Zuschlagsfaktor die Standplatzqualität (f 1 ), die Motorenleistung (f 2 ) und der Wohnsitz der Besitzenden (f 3 ) berücksichtigt werden. Die zu verrechnenden Gebühren berechnen sich nach der fol- genden Formel: K + (Gs x f 1 x f 2 x f 3 ) 1.1 Kantonale Sondernutzungsgebühren (K) und städtische Grundgebühr (Gs) 1.1.1 Standplätze in städtischen Anlagen 2 K K K Gs Gs Breite bis cm Trockenplätze Bojen Stege Trockenplätze Bojen/Stege Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. 149 0 210 210 460 300 150 – 159 0 210 230 460 340 160 – 169 0 210 240 460 380 170 – 179 0 210 250 460 440 180 – 189 0 210 270 530 480 190 – 199 0 210 280 530 530 200 – 209 0 210 290 530 590 210 – 219 0 210 310 650 220 – 229 0 210 320 720 230 – 239 0 210 330 790 240 – 249 0 210 350 870 250 – 259 0 210 370 940 260 – 269 0 210 380 1040 1 AS 41, 428, 637; 43, 303. 2 Fassung gemäss STRB vom 8. Juli 2015 (640), Inkraftsetzung auf den 1. Januar 2016.
K K K Gs Gs Breite bis cm Trockenplätze Bojen Stege Trockenplätze Bojen/Stege Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. 270 – 279 0 210 400 1120 280 – 289 0 210 410 1220 290 – 299 0 210 420 1300 300 – 309 0 210 440 1380 310 – 319 0 210 450 1500 320 – 329 0 210 460 1600 330 – 339 0 210 480 1720 340 – 349 0 210 490 1830 350 – 359 0 210 500 1940 360 – 369 0 210 520 2080 370 – 379 0 210 530 2200 380 – 389 0 210 550 2330 390 – 399 0 210 560 2450 400 – 409 0 210 580 2600 410 – 419 0 210 590 2740 420 – 429 0 210 600 2880 ab 430 0 210 620 3040 Bei Bojen gilt in der Tabelle die effektive Schiffsbreite, bei allen übrigen Plätzen/Steganlagen die lichte Standplatzbreite. 3 1.1.2 Städtische Gebühren für Standplätze am öffentlichen Ufer ohne Benützung städtischer Vorrichtungen für alle Schiffsbreiten und alle Bootsarten Fr. 180.– 4 Die kantonalen Sondernutzungsgebühren entsprechen Ziff. 1.1.1. 5 1.1.3 Städtische Grundgebühr für Beiboote und Optimisten- Jugendsegelboote: 6 a. Wasserplätze Fr. 320.– b. Trocken- und Gestellplätze Fr. 250.– Bei den Wasserplätzen ist die kantonale Sondernutzungsgebühr bereits in derjenigen für Bojen enthalten. Bei den Trocken- und Gestellplätzen entfällt die kantonale Sondernutzungsgebühr. 3 Fassung gemäss STRB vom 19. November 2008 (1417); Inkraftsetzung auf den 1. Januar 2009. 4 Fassung gemäss STRB vom 8. Juli 2015 (640), Inkraftsetzung auf den 1. Januar 2016. 5 Fassung gemäss STRB vom 8. Juli 2015 (640), Inkraftsetzung auf den 1. Januar 2016. 6 Fassung gemäss STRB vom 8. Juli 2015 (640), Inkraftsetzung auf den 1. Januar 2016.
1.2 Zuschlagsfaktor Standplatzqualität (f 1 ) Bojenplatz 1,1 Bimboplatz 1,0 Trockenplatz 1,0 Stegplatz 1,1 Stegplatz min. Standard 1,1 7 Stegplatz max. Standard 1,2 8 Hafenplatz min. Standard 9 1,2 Hafenplatz max. Standard 10 1,3 1.3 Zuschlagsfaktor Motorenleistung (f 2 ) 11 0 - 6.0 kW 1,0 über 6.0 - 20.0 kW 1,2 über 20.0 - 80.0 kW 1,3 ab 80.0 kW 1,4 1.4 Zuschlagsfaktor für auswärtige Standplatzbewilligungs inhabende (f 3 ) 12 Standplatzbewilligungsinhabende mit Wohnsitz in der Stadt Zürich 1,0 Auswärtige Standplatzbewilligungsinhabende 1,1 1.5 Für gewerblich genutzte Standplätze (Motor- und Segel- bootfahrschulen, Boots-Sharing, Taxiboote und dergleichen) werden die Gebühren gemäss Ziff. 1.1.1, 1.1.2 und 1.1.3 um 25 Prozent angehoben, sofern nicht zusätzliche Installationen einen höheren Gebührenansatz erfordern. 13 2. Zahlungsbedingungen/Kündigungen 2.1 Die Schiffstandplatzgebühren sind für ein Kalenderjahr im Voraus, bis spätestens am 31. März des betreffenden Jahres, zu bezahlen. 7 Fassung gemäss StRB vom 21. Dezember 1998; Inkraftsetzung auf den 1. Januar 1999. 8 Fassung gemäss StRB vom 21. Dezember 1998; Inkraftsetzung auf den 1. Januar 1999. 9 Fassung gemäss STRB vom 19. November 2008 (1417); Inkraftsetzung auf den 1. Januar 2009. 10 Fassung gemäss STRB vom 19. November 2008 (1417); Inkraftsetzung auf den 1. Januar 2009. 11 Fassung gemäss STRB vom 19. November 2008 (1417); Inkraftsetzung auf den 1. Januar 2009. 12 Fassung gemäss STRB vom 19. November 2008 (1417); Inkraftsetzung auf den 1. Januar 2009. 13 Eingefügt durch StRB vom 4. September 2002; Inkraftsetzung auf den 1. Januar 2003.
2.2 Wird der Standplatz jeweils bis zum 31. März zurückgege- ben, muss für das laufende Kalenderjahr keine Gebühr entrich- tet werden. Bei Aufgabe des Standplatzes in der Zeit vom 1. Ap- ril bis 31. Mai wird die Hälfte der Jahresgebühr zurückerstattet. 14 2.3 Erfolgt der Entzug des Standplatzes in der Zeit vom 1. Ja- nuar bis 31. Mai, ist die Hälfte der Jahresgebühr geschuldet, in der Zeit vom 1. Juni bis 31. Dezember die ganze Jahresge- bühr. 15 2.4 Steht der Standplatz der/dem Bewilligungsinhabenden vor dem 1. Juli zur Verfügung, wird die ganze, danach die halbe Jahresgebühr verrechnet. 16 3. Für die Festlegung der Gebühren für Privatpersonen gilt ausschliesslich die offizielle Wohn- und Meldeadresse und nicht etwa eine Geschäfts- oder Wochenaufenthalteradresse der Schiffseignerin/des Schiffseigners. Bei gewerblichen Stand plätzen gilt die Adresse des Hauptsitzes der Firma. 17 3.1 Werden nach dem 1. April Veränderungen vorgenommen, die sich auf die Höhe der Gebühren auswirken, ist die Differenz nachzuzahlen oder zurückzuerstatten. Adressänderungen im laufenden Jahr sind davon ausgenommen. 18 4. Für spezielle Standplätze innerhalb der öffentlichen Anla- gen, die wesentlich über der Norm der anderen Plätze liegen, kann die Polizeivorsteherin/der Polizeivorsteher höhere Be nützungsgebühren als unter Ziff. 1 aufgeführt festlegen. Eben- so wird sie bzw. er ermächtigt, die Schiffstandplatzgebühren in ausgesprochenen Härtefällen auf Gesuch hin bis zu höchstens 50 Prozent zu ermässigen, sofern die Bewilligungsinhabenden in der Stadt Zürich Wohnsitz haben. 19 5. Der Stadtratsbeschluss vom 23. Dezember 1992 wird auf- gehoben. 14 Fassung gemäss STRB vom 19. November 2008 (1417); Inkraftsetzung auf den 1. Januar 2009. 15 Fassung gemäss STRB vom 19. November 2008 (1417); Inkraftsetzung auf den 1. Januar 2009. 16 Fassung gemäss STRB vom 19. November 2008 (1417); Inkraftsetzung auf den 1. Januar 2009. 17 Fassung gemäss STRB vom 19. November 2008 (1417); Inkraftsetzung auf den 1. Januar 2009. 18 Fassung gemäss STRB vom 19. November 2008 (1417); Inkraftsetzung auf den 1. Januar 2009. 19 Fassung gemäss STRB vom 19. November 2008 (1417); Inkraftsetzung auf den 1. Januar 2009.
6. Bei der Berechnung der Gebühren wurde vom Teuerungs- stand per 31. Dezember 2014, d. h.dem Zürcher Index der Kon- sumentenpreise von 98,7 Punkten (Basis Mai 2010 = 100) aus- gegangen. 20 7. Die Gebühren können jeweils der Teuerung angepasst wer- den, wenn sie seit der letzten Festlegung um mindestens 5 Pro- zent vom Zürcher Index der Konsumentenpreise abweichen. Die Polizeivorsteherin/der Polizeivorsteher wird zur Anpassung ermächtigt. 8. Die zu entrichtenden städtischen Standplatzgebühren sind mehrwertsteuerpflichtig (Normalsatz). 21 20 Fassung gemäss STRB vom 8. Juli 2015 (640), Inkraftsetzung auf den 1. Januar 2016. 21 Fassung gemäss STRB vom 8. Juli 2015 (640), Inkraftsetzung auf den 1. Januar 2016. 5