RRB Nr. 1129/2015
Lotteriefonds, Entwicklungszusammenarbeit 2015, Ermächtigung
Rubrum
Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 2. Dezember 2015
1129. Lotteriefonds des Kantons Zürich; Entwicklungszusammenarbeit 2015
Erwägungen
1. Einleitung
1.1 Allgemeines Mit Beschluss vom 6. Juli 2015 bewilligte der Kantonsrat für 2015– 2017 einen Rahmenkredit von 24 Mio. Franken für die Inlandhilfe (IH) und die Entwicklungszusammenarbeit (EZA, Vorlage 5167). Die somit jährlich verfügbare Gesamtsumme von 8 Mio. Franken kann flexibel auf die beiden Bereiche IH und EZA aufgeteilt werden.
1.2 Zielsetzung und Partner Mit seinen EZA-Beiträgen will der Kanton: – die betroffene Bevölkerung vor allem in den Bereichen Armutsbekämpfung und Entwicklung des ländlichen Raumes bei der Verbesserung der eigenen Lebensbedingungen unterstützen (Hilfe zur Selbsthilfe) und dabei vor allem Projekte aus den Bereichen Innovation und Gesundheit fördern, – helfen, langfristig ein besseres Gleichgewicht innerhalb der internationalen Gemeinschaft zu erreichen, und so einen Beitrag zur Verbesserung der internationalen Stabilität leisten, – verdeutlichen, dass die Unterstützung der EZA nicht nur Bundessache, sondern eine Verpflichtung der Gemeinwesen aller Stufen darstellt, – dem zürcherischen Engagement im EZA-Bereich im Rahmen der Beitragsgewährung einen zunehmend höheren Stellenwert einräumen.
1.3 Gesuchseingaben 2015 reichten folgende 23 Organisationen und Institutionen (2014: 26) insgesamt 37 (37) Gesuche mit einer Gesamtsumme von Fr. 9 730 129 (Fr. 9 155 660) ein: Biovision, Brücke – Le Pont, Caritas Schweiz, Christoffel Blindenmission Schweiz (CBM), Fastenopfer, Green Cross Schweiz, Helvetas, Hilfswerk der evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS), Hochschule für Wirtschaft Zürich, Iamaneh, Interteam, Medair, Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH), Solidarität Dritte Welt (SDW), SolidarMed, Solidar Suisse, Swisscontact, TearFund Schweiz, Terre des hommes Kinderhilfe, Terre des hommes Schweiz, Wasser für die Dritte Welt (W3W), WWF Schweiz und Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.
Die eingereichten Gesuche verteilen sich wie folgt: – 12 Gesuche für Vorhaben in Afrika (2014: 14), – 13 Gesuche für Vorhaben in Asien (6), – 6 Gesuche für Vorhaben in Lateinamerika (11), – 6 Gesuche für Vorhaben in (Süd-)Osteuropa (6).
1.4 Auswahl der Projekte und Beiträge Im vorliegenden Antrag ist (mit Ausnahme der PHZH) jede gesuchstellende Organisation mit je einem Projekt berücksichtigt (von der PHZH wurden zwei Projekte übernommen). Alle Organisationen mussten, sofern sie zwei oder mehr Projekte einreichten, diese priorisieren. Die Projekte erster Priorität wurden ausnahmslos berücksichtigt. Der Kanton kann das Vorhaben einer Organisation des öffentlichen Rechts bzw. ein besonders innovatives Vorhaben als Schwerpunktvorhaben definieren und dadurch einen Beitrag bis Fr. 500 000 gewähren. Gestützt auf die Mitberichte der Bildungsdirektion bzw. der Sicherheitsdirektion, wurden vier Eingaben als Schwerpunktvorhaben bestimmt. Es sind dies: – Projekt Nr. 9 der Hochschule für Wirtschaft, Zürich, in Bhutan mit Fr. 280 000, – Projekt Nr. 23 der Pädagogischen Hochschule Zürich in Moldava mit Fr. 110 000, – Projekt Nr. 25 der Pädagogischen Hochschule Zürich auf dem Balkan mit Fr. 500 000. Die Summe der Schwerpunktvorhaben und der mit erster Priorität gewünschten Projektbeiträge überstieg den zur Verfügung stehenden Betrag. Somit wurden Kürzungen an den nachgesuchten Beiträgen notwendig (nicht an den Schwerpunktvorhaben). Es wurden folgende Höchstbeiträge pro Organisation festgelegt: – Hilfswerke aus dem Kanton Zürich erhalten einen Beitrag von höchstens Fr. 160 000. – Ausserkantonale Hilfswerke erhalten einen Beitrag von höchstens Fr. 115 000. Die EZA-Leistungen 2015 des Kantons verteilen sich wie folgt auf die Kontinente: Franken % – für Afrika (Projekte Nrn. 1–7) 1 030 000 25 – für Asien (Projekte Nrn. 8–15) 1 355 000 33 – für Lateinamerika (Projekte Nrn. 16–20) 620 000 15 – für (Süd-)Osteuropa (Projekte Nrn. 21–26) 1 160 000 27 Total 4 165 000 100,0
2. Ausgewählte Einzelprojekte Die folgende Auflistung der berücksichtigten Einzelprojekte (2.1 bis 2.4) enthält in knapper, zum Teil stichwortartiger Form die grundlegenden Angaben zum jeweiligen Projekt: – Im Berichtspunkt «Grundinformationen» finden sich die Ausgangslage bzw. die Rahmenbedingungen für das jeweilige Vorhaben. – Unter «Hauptziel(e)» werden die übergeordneten Ziele des Vorhabens erwähnt. Eine detaillierte Auflistung aller Einzelziele wäre zu umfangreich. – Unter «Projektinhalte» werden die wichtigsten Einzelmassnahmen aufgelistet, mit denen die angestrebten Hauptziele erreicht werden sollen. Auch hier wird auf eine detaillierte Auflistung verzichtet. – Nach Möglichkeit wird beim Punkt «Begünstigte» jeweils unter direkt Begünstigten und indirekt Begünstigten unterschieden. – In der Rubrik «Gesamtkosten» finden sich die jeweiligen Projektbegleitkosten (PBK), welche die Organisation ausweist. Es wurden nur Projekte berücksichtigt, die einen Projektbegleitkostenanteil von höchstens 10% ausweisen. Auf eine Erwähnung der jeweiligen Partnerorganisationen wird aus Platzgründen verzichtet. Erstmals berücksichtigt im Rahmen eines Sammelantrages werden die im Kanton angesiedelten Hilfswerke Medair, Save the Children und Wasser für die Dritte Welt.
2.1 Projekte in Afrika (Projekte Nrn. 1–7) 1) Ausbildungszentrum für Menschen mit Behinderung Organisation Solidarität Dritte Welt (SDW) Staat/Region Äthiopien / Adis Abeba Grundinformationen Die Struktur der traditionellen Grossfamilien löst sich in zunehmendem Ausmass auf. Damit nimmt auch die Anzahl der Personen ohne direkte Angehörige und – im Fall einer Behinderung – ohne Unterstützung zu. Zudem sind Personen mit einer Behinderung häufig ausgegrenzt, müssen betteln und leben auf der Strasse. In Äthiopien leben rund 8,5 Mio. Menschen mit einer körperlichen Behinderung. Das Projekt wird durch die Mission am Nil, Basel, durchgeführt. Es beschränkt sich ausschliesslich auf die Bereiche Gesundheit, Bildung und Ernährungssicherung und hat keine religiöse bzw. missionarische Ausrichtung.
Hauptziele – Körperlich behinderte Personen können ihren Lebensunterhalt selbsttragend bestreiten und sind als aktive Mitglieder der Gesellschaft akzeptiert und integriert. – Durch professionelle und qualitativ hochstehende Arbeit sind sie Botschafterinnen und Botschafter für ein Leben in Würde mit Sinn und Zweck trotz Behinderung. Projektinhalte – Zwei- bis dreijährige Berufsausbildungen (in den Bereichen Schreinerei, Schneiderei, Bürstenbinderei, Optik); bei Bedarf ein- bis zweijähriger Besuch einer Blindenschule; Kurz-Kursprogramm (Hauswirtschaft, Nähen, Weben, Computerkurs) sowie ein Sozialprogramm (Unterstützung von blinden Personen während ihrer Schul- und Universitätszeit) – Begleitung der Lehrlinge bis zur abgeschlossenen Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt – Psychosoziale Betreuung zum Abbau eines negativen Selbstbildes Begünstigte – Jährlich rund 150 Personen Gesamtkosten Fr. 1 900 000 für zwei Jahre Gewünschter Beitrag Fr. 200 000 Beitrag des Kantons (einschliesslich 2,7% PBK) Fr. 160 000 2) Verbesserung der Gesundheit von Müttern und Neugeborenen Organisation Solidarmed Staat/Region Mozambik, Provinz Cabo Delgado Grundinformationen Die Sterblichkeitsrate von Frauen und Neugeborenen in Mozambik ist noch immer sehr hoch (600 Frauen / 5000 Neugeborene bei 100 000 Geburten). Dies liegt daran, dass der Wiederaufbau des Gesundheitssystems nach dem Bürgerkrieg nur teilweise erfolgte und die Bevölkerung nur über geringes Grundwissen in Bezug auf die Gesundheit verfügt. Über die Hälfte der Frauen entbinden zu Hause ohne fachliche Unterstützung einer Hebamme, einer Ärztin oder eines Arztes. Hauptziel Nachhaltige Verbesserung der Gesundheit von Müttern und Neugeborenen in ausgewählten Distrikten
Projektinhalte – Stärkung der Infrastruktur (grundlegende Anpassungen in abgelegenen Gesundheitszentren) – Weiterbildung und fachliche Betreuung des Pflegepersonals – Steigerung der Zahl der Geburten unter medizinischer Betreuung (Abgabe eines Baby- Paketes mit Seife, Babytragetuch und kleiner Badewanne; Begleitung der Mütter und der Neugeborenen, Beratung der Schwangeren und Weiteraufbau der Gesundheitskomitees) Begünstigte – Rund 130 000 Frauen und 110 000 Kinder – Gesundheitspersonal Gesamtkosten Fr. 690 955 Gewünschter Beitrag Fr. 200 000 Beitrag des Kantons (einschliesslich 10% PBK) Fr. 115 000 3) Verbesserte Betreuungssituation für schutzbedürftige Kinder und Jugendliche Organisation Interteam Staat/Region Tansania, mehrere Regionen Grundinformationen In Tansania hat sich die Armutssituation in den vergangenen Jahren nicht wesentlich verbessert. Malaria, HIV/Aids, häusliche und sexuelle Gewalt, Alkohol- und Drogenkonsum und fehlende Bildung prägen oftmals den Alltag. Staatliche Hilfe fehlt insbesondere in ländlichen Gebieten. Als wichtigste Absicherung gelten immer noch die Familie und traditionelle Dorfstrukturen. Da immer mehr Menschen – insbesondere Jugendliche – in der Hoffnung auf Arbeit in grössere Städte ziehen, sind sie dort einem grossen Risiko ausgesetzt. Hauptziel Qualitative Verbesserung der Betreuungssituation von besonders schutzbedürftigen Kindern und Jugendlichen Projektinhalte – Verbesserung von psychosozialer Betreuung, therapeutischer Begleitung und medizinischer Versorgung – Ausbau von psychosozialen, therapeutischen und medizinischen Angeboten und Dienstleistungen bei lokalen Institutionen (NGOs, Heime, Spitäler)
– Aufklärungsarbeit innerhalb der Dorfgemeinschaften – Stärkung des Gesundheitsbewusstseins Begünstigte – 22 500 schutzbedürftige Kinder und Jugendliche – 300 Mitarbeitende von lokalen Partnerorganisationen Gesamtkosten Fr. 368 100 Gewünschter Beitrag Fr. 150 000 Beitrag des Kantons (einschliesslich 8,6% PBK) Fr. 115 000 4) Ernährungssicherung für tansanische Kleinbauern Organisation Wasser für die Dritte Welt (W3W) Staat/Region Tansania, mehrere Regionen Grundinformationen Die Landwirtschaft ist der wichtigste Wirtschaftszweig in Tansania und Lebensgrundlage für rund 80% der Bevölkerung. Weit verbreitet ist die Subsistenzlandwirtschaft, die der Eigenversorgung dient und durch kleine Anbaustrukturen charakterisiert ist. Die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern können ihre Felder nur während der Regenzeit kultivieren. Veränderte Niederschlagsmuster sowie längere Trockenperioden führen zu grossen Ernteausfällen und Hungerkrisen. Da in Tansania gute natürliche Voraussetzungen für Frischwasserreserven bestehen, soll dieser Bereich ausgebaut werden. Hauptziel Bauernfamilien erhalten ganzjährigen Zugang zu Wasser und können dank gezielter Bewässerung quantitativ höhere und qualitativ bessere Ernteerträge erzielen. Projektinhalte – Bau, Vertrieb und Installation von Kleinbewässerungsanlagen bei marginalisierten Kleinbauernfamilien – Schulung von Installateuren für den Unterhalt der Bewässerungsanlagen – Sensibilisierung der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern zur nachhaltigen Kleinbewässerung Begünstigte 1350 ärmere Bauernfamilien, Handwerker Gesamtkosten Fr. 941 529 Gewünschter Beitrag Fr. 170 000 Beitrag des Kantons (einschliesslich 7% PBK) Fr. 160 000
5) Sinnvolle Kleinkredite, fairer Handel und verbesserte Transportbedingungen erhöhen die Einkommen in der Landwirtschaft Organisation Brücke – Le Pont Staat/Region Togo, mehrere Regionen Grundinformationen In Togo, vor allem in den ländlichen Zonen, haben die meisten Leute keinen Zugang zu sicheren Sparmöglichkeiten. So werden Einnahmen meist sofort ausgegeben. Für Notfälle und Investitionen im Agrarsektor steht dann kein Geld mehr zur Verfügung. Viele Leute sind verschuldet (Wucherzinssätze von bis zu 30% im Monat) und bleiben in Abhängigkeit bzw. investieren nicht mehr, weil ein zusätzlicher Kredit zu viel kosten würde. Die Landwirtschaft ist für die Ernährungssicherung, die wirtschaftliche Entwicklung und die Arbeitsmarktlage in Togo von grosser Bedeutung. Trotz ausreichender Niederschläge und fruchtbarer Böden ist die Produktivität gering (traditionell geprägt, auf Eigenversorgung ausgerichtet). Investitionsfreudige Bäuerinnen und Bauern benötigen Zugang zu Spar- und Kreditinstituten, zu zivilgesellschaftlichen Strukturen, die den fairen Handel der Agrarprodukte auf den lokalen/regionalen Märkten fördern, oder zu geeigneten und seriösen Transportunternehmen. Hauptziel Schaffung von günstigen Rahmenbedingungen, die für notwendige Investitionen zur Modernisierung der Landwirtschaft benötigt werden. Projektinhalte – Einführung/Ausbau von Dorfsparkassen mit Zugang zu Kleinkrediten – Sichere Anlage der Ersparnisse – Einführung einer standardisierten Masseinheitsschale für den An- und Verkauf von Getreideprodukten – Gewährleistung eines kostengünstigen und sicheren Transportes landwirtschaftlicher Waren zu besonders geeigneten Absatzmärkten in der Hauptstadt
Begünstigte Rund 65 000 Personen aus dem ländlichen Milieu, darunter rund 40 000 Frauen (Kleinbäuerinnen) Gesamtkosten Fr. 509 320 Gewünschter Beitrag Fr. 350 000 Beitrag des Kantons (einschliesslich 10% PBK) Fr. 160 000 6) Integriertes Management von Wasserressourcen Organisation TearFund Staat/Region Uganda, Distrikt Kabale Grundinformationen Die klimatischen Veränderungen beeinträchtigen die Verfügbarkeit von Wasser. Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Erdrutsche haben bereits zu erheblichen Schäden an der Infrastruktur von Wasserversorgungen geführt. Zusätzlich tritt auch das Problem einer verminderten Wasserqualität auf. Die zunehmende Entwaldung der Region ist ein weiterer Faktor, der die Wasserresourcen bedroht. Die Entwaldung ist eine Folge von fehlenden anderen Energiequellen. Das starke Bevölkerungswachstum ist eine treibende Kraft für die Entwaldung und die Übernutzung von natürlichen Ressourcen. Die zunehmende Erosionsproblematik zeigt deutlich die Schwächen des konventionellen Landbaus und der mangelnden Massnahmen zur Bodenkonservierung. Ungelöste Landbesitzfragen verhindern eine umfassende Strategie zur Erosionsbekämpfung und Förderung der Bodenkonservierung. Hauptziele Die Kompetenz für ein integriertes Management von Wasserressourcen wird gestärkt. Der Zugang zu sicherem Wasser und sanitären Einrichtungen ist langfristig gesichert. Projektinhalte – Erarbeiten von Lösungsvorschlägen, um die Wasserversorgung langfristig zu sichern – Aufklärungsarbeit bei der Bevölkerung – Vermittlung von praktischem Wissen, wie Wasserressourcen zu schützen und nachhaltig zu nutzen sind Begünstigte Rund 58 000 Personen Gesamtkosten Fr. 521 510 Gewünschter Beitrag Fr. 350 000 Beitrag des Kantons (einschliesslich 9% PBK) Fr. 160 000
7) Verbesserte Ernteerträge und Einkommensförderung für Kleinbäuerinnen und -bauern in Ostafrika durch die ökologische Anbaumethode Push-Pull Organisation Biovision Staaten Ostafrika (Kenia, Äthiopien, Uganda, Tansania) Grundinformationen In der Projektregion lebt ein grosser Teil der Bevölkerung von der Landwirtschaft, zum grossen Teil wird Mais angebaut. Die Mehrheit der Kleinbäuerinnen und -bauern verfügt dabei über weniger als zwei Hektaren Land, um Mais und andere Nutzpflanzen anzubauen. Zudem sind die Ernten bedroht durch die Folgen des Klimawandels (unregelmässige Niederschläge), Schädlinge, abnehmende Bodenfruchtbarkeit und ertragsminderndes Unkraut, was zu Ernteeinbussen von bis zu 60% führt. Hauptziel Förderung von innovativen und partizipativen Methoden zur nachhaltigen Verbreitung von klimafreundlichen Anbaumethoden sowie Stärkung von Partnerschaften und deren Vernetzung untereinander. Verstärkter Zugang der Kleinbäuerinnen und -bauern zu verbesserten Methoden zur Erhöhung ihrer landwirtschaftlichen Erträge mittels der Bildung von Bauernkooperativen Projektinhalte – Bildung neuer Bauerngruppen und Kooperativen und praktische Trainings zu nachhaltigen Landwirtschaftsmethoden und zur Errichtung von Demonstrationsfeldern – Produktion von neuem Lehrmaterial, das insbesondere auch Frauen den Zugang zur Anbaumethode erleichtert – Ausbildung von «Farmer Teachers» und Durchführung von «Field Days» (Schulungen für Bäuerinnen und Bauern) – Ausbildung in Finanz- und Führungsfragen Begünstigte Rund 40 000 Kleinbäuerinnen und -bauern mit ihren Familien Gesamtkosten Fr. 308 000 Gewünschter Beitrag Fr. 250 000 Beitrag des Kantons (einschliesslich 10% PBK) Fr. 160 000
2.2 Projekte in Asien (Projekte Nrn. 8–15) 8) Verbesserte Nahrungssicherheit und Ernährungslage für die bedürftigsten Gemeinschaften in zwei Distrikten in Afghanistan Organisation Medair Staat/Region Afghanistan, Distrikte Waras und Markazi Behsud Grundinformationen Das Problem der Ernährungssicherheit und der mangelnden Ernährungsdiversität braucht Lösungen auf verschiedenen Ebenen. Analysen in der Region in den Jahren 2011/2012 weisen auf einen mangelnden Zugang zu Lebensmitteln und auf eine mangelnde Verfügbarkeit von Trinkwasser hin. Beides hat direkte Auswirkungen auf die Ernährung und den Gesundheitszustand der lokalen Bevölkerung. Eine weitere Problematik liegt im Verhalten der Betroffenen bezüglich Nutzung sanitärer Einrichtungen und Hygiene, wodurch Gesundheit, Arbeitsfähigkeit und die langfristige landwirtschaftliche Produktivität beeinträchtigt werden. Hauptziel Langfristige Verbesserung der Ernährung und der Ernährungssicherheit Projektinhalte – Erstellen von Gefahrenkarten – Aktivitäten mit den bedürftigsten Haushalten, um den Risiken in den erstellten Gefahrenkarten vorzubeugen (Bau von Wasserauffangdämmen, Verbesserung der Bewässerung für die Landwirtschaft, Verminderung der Bodenerosion) – Schulung der Bäuerinnen und Bauern zu nachhaltiger Landwirtschaft, Land- und Wassermanagement – Schulung der Frauen für das Anlegen eines Gemüsegartens und in Ernährungs- und Hygienepraktiken – Hygiene-Schulungen in den Schulen – Bau von Trinkwasserstellen und Latrinen mit den Dorfgemeinschaften und mit Schulen Begünstigte Direkt rund 15 300 Personen, indirekt (Vorbeugung gegen Naturkatastrophen) rund 196 000 Personen Gesamtkosten Fr. 3 160 089 Gewünschter Beitrag Fr. 227 000 Beitrag des Kantons (einschliesslich 10% PBK) Fr. 160 000
9) Capacity Building des Royal Institute for Tourism and Hospitality in Bhutan durch Public / Private Partnership Organisation Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) Staat/Region Bhutan, gesamtes Staatsgebiet Grundinformationen Tourismus ist eine der Chancen für die wirtschaftliche Entwicklung des Himalaya-Staates. Der gesamte Tourismus- und Hotelsektor in Bhutan steckt noch in den Kinderschuhen. Als eine Massnahme auf die gestiegenen Bedürfnisse im Tourismussektor wurde 2013 das Royal Institute for Tourism and Hospitality (RITH) eröffnet. Es ist zuständig für die Ausbildung von Hotelfachkräften auf Stufe Kellner, Köche usw. Die HWZ bietet in Burma seit 2008 eine duale Hotelausbildung mit dem Abschluss «Diploma of advanced Studies in Hospitality Management» an. Dieses Diplom ist durch das RITH offiziell anerkannt. Hauptziel Die Kompetenzen des RITH werden auf unterschiedlichen Führungsstufen bei der Durchführung seiner Aufgaben aktiv und nachhaltig begleitet und gestärkt. Dazu gehört auch die Kurstätigkeit. Projektinhalte – Das Angebot des RITH wird verbessert und erweitert. – Durchführung von Kursen für Hotelangestellte, die bereits im Hotelgewerbe tätig sind – Zwischen der HWZ und dem RITH erfolgt Wissens- und Erfahrungsaustausch. Begünstigte Direkt rund 770 Personen, rund 30 Institutionen Hinweis Aufgrund der Beurteilung durch die Fachdirektionen kann das Vorhaben als Schwerpunktvorhaben bezeichnet und mit einem höheren Beitrag berücksichtigt werden. Gesamtkosten Fr. 280 000 Gewünschter Beitrag Fr. 280 000 Beitrag des Kantons (einschliesslich 10% PBK) Fr. 280 000
10) Reis, Gemüse, Fruchtbäume und Zugang zu Wasser gegen den Hunger Organisation Fastenopfer Staat/Region Laos, Savannakhet Grundinformationen Die Bewohnerinnen und Bewohner der Provinz Savannakhet leben vor allem vom Reisanbau. Ungenügende Ernährungssicherung, vor allem mangelnde Versorgung mit dem Grundnahrungsmittel Reis, fehlendes sauberes Wasser, fehlende oder ungenügende gesundheitliche Versorgung und Schulmöglichkeiten für die Kinder, eine hohe Sterblichkeitsrate ihrer Tiere und der Rückgang der natürlichen Ressourcen sind die Hauptprobleme. Hauptziel Die Ernährungssituation wird durch die Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion, bessere Tierzuchtergebnisse und geringere Tiersterblichkeit sowie Zugang zu Trinkwasser verbessert. Projektinhalte – Tierzucht (Impfen der Tiere durch Dorfentwicklungskomitees) – Bau von Ställen und Schulung der interessierten Bäuerinnen und Bauern – Aufbau von Tierbanken mit der Abgabe von u. a. Wasserbüffeln, Kühen, Ziegen für je drei Jahre (die Jungtiere gehen an den Tierfonds) – Durchführung von Schweine- und Hühnerzuchtexperimenten – Ausbildungskurse für Dorfveterinärinnen und -veterinäre – Unterstützung der Dorfkomitees für die Durchführung von theoretischen und praktischen Schulungen in Reisproduktion, Ernährungsdiversifizierung – Gründung von Reisbanken, Gründung von Sparkassen Begünstigte Direkt 4700 Menschen, indirekt 3598 Haushalte Gesamtkosten Fr. 1 000 769 Gewünschter Beitrag Fr. 180 000 Beitrag des Kantons (einschliesslich 10% PBK) Fr. 115 000
11) Sozial Benachteiligte werden zu Unternehmern und schaffen Arbeitsplätze Organisation Helvetas Staat Nepal Grundinformationen 25% der Nepalesinnen und Nepalesen leben unter der nationalen Armutsgrenze. In ländlichen Gebieten ist die Armut besonders ausgeprägt und mit hoher Arbeitslosigkeit verbunden. Etwa 80% der von Armut Betroffenen arbeiten in der Landwirtschaft und der dazugehörigen Verarbeitungsindustrie. Bis zu 400 000 Jugendliche drängen jährlich neu in den Arbeitsmarkt, die Arbeitslosenrate steigt. Seit Jahren wandern viele Nepalesinnen und Nepalesen als Arbeitsmigranten nach Indien oder in die Golfstaaten aus. Über 50% der nepalesischen Haushalte erhalten Geldsendungen von ihren ausgewanderten Verwandten. Dieses Geld wird oftmals weder nachhaltig noch zukunftsorientiert investiert. Hauptziel Förderung von verschiedenen unternehmerischen Aktivitäten und Einkommensmöglichkeiten auf lokaler Ebene, um damit zu besseren Lebensbedingungen für die arme Bevölkerung beizutragen Projektinhalte – Forschung und Entwicklung von neuen Geschäftsfeldern und Produkten (Markt- und Bedarfsanalysen, Austesten neuer Produkte und Geschäftsideen) – Ausarbeiten und Durchführen von Pilotprojekten (Übernahme von getesteten Produkten in Pilotvorhaben, Schaffung von jährlich 250 Arbeitsplätzen, Anschubfinanzierung für bewährte Geschäftsideen und Produkte) – Beratung und Kompetenzaufbau (Unterstützung im Unternehmensaufbau, Ausbildung von Personal, Förderung des Erfahrungsaustausches) Begünstigte Direkt rund 1000 Personen (mindestens die Hälfte Frauen) und 62 Unternehmen Gesamtkosten Fr. 274 801 Gewünschter Beitrag Fr. 234 801 Beitrag des Kantons (einschliesslich 10% PBK) Fr. 160 000
12) Ausbau der orthopädischen Gesundheitsversorgung Organisation Christoffel Blindenmission (CBM) Staat/Region Pakistan, Islamabad und Provinz Punjab Grundinformationen Trotz hohem Bedarf ist die Versorgung mit orthopädischen Diensten lückenhaft. Insbesondere mangelt es an qualifiziertem Personal für Orthopädie- und Prothesentechnik. Hauptziel Aufbau eines orthopädischen Dienstes, der orthopädische Hilfsmittel und medizinische und psychosoziale Begleitung anbietet. Projektinhalte – Aufbau einer orthopädischen Werkstatt – Abgabe von orthopädischen Hilfsmitteln (Prothesen, Rollstühle, Krücken) in erster Linie an Kinder mit Behinderung, Ergotherapie, Physiotherapie, Beratung und Schulung von Patientinnen, Patienten und Eltern – Aufbau eines Ausbildungslehrgangs an der Universität Islamabad in Orthopädietechnik – Aufbau eines regionalen Qualitätsstandards für orthopädische Dienste Begünstigte Direkt 900 Personen (meist Kinder) mit physischen Behinderungen, indirekt rund 3 Mio. Menschen Gesamtkosten Fr. 587 089 Gewünschter Beitrag Fr. 385 540 Beitrag des Kantons (einschliesslich 10% PBK) Fr. 160 000 13) Gemeinsam gegen Kinderarbeit Organisation Solidar Suisse Grundinformationen Viele Pakistanerinnen und Pakistaner arbeiten als unqualifizierte Tagelöhnerinnen oder Tagelöhner ohne gesichertes Einkommen. Armut, unzureichende staatliche Strukturen, Naturkatastrophen sowie bewaffnete Auseinandersetzungen bedrohen die Menschen. Kinderarbeit wird durch diese Situation begünstigt. Die Internationale Arbeitsorganisation ILO schätzt, dass in Pakistan mehr als 12 Mio. Kinder arbeiten und rund 7,3 Mio. Kinder der Schule fernbleiben.
Um das Einkommen der Familien aufzubessern, müssen viele Kinder bereits sehr früh im informellen Sektor unter harten Bedingungen arbeiten. Kleine und mittelgrosse Unternehmen (Garagen, Textilbetriebe, Teehändler, Lebensmittelläden usw.) bieten Arbeitsplätze für Kinder an. Ein Schulbesuch bleibt ihnen oft verwehrt. Hauptziel Arbeitende Kinder werden in sogenannten NFE-Zentren (Non Formal Education Schuleinrichtungen) unterrichtet und betreut. Projektinhalte – Kampagne zur Bewusstseinsbildung für die Rechte von Kindern und deren Schutz mit dem Ziel, eine ablehnende Haltung gegenüber Kinderarbeit zu erzeugen (öffentliche Veranstaltungen für Eltern und Unternehmerinnen und Unternehmer) – Betreuung von Kindern in NFE-Zentren (Besuch der Zentren durch Kinder neben der Arbeit, nachholen der Schulausbildung) – Kompetenzausbau und Vernetzung staatlicher und nicht staatlicher Akteure im Kampf gegen Kinderarbeit (Aufbau eines Notfall- Netzwerkes für missbrauchte und potenziell gefährdete Kinder, Ausbau von Gesundheits- und Bildungsangeboten, Aufbau eines Netzwerks zur Arbeitsmarktintegration und Chancensteigerung) Begünstigte 400 arbeitstätige Kinder im Alter von 5 bis 14 Jahren, 200 Elternpaare, 5000 Familienangehörige, Arbeitgeber, staatliche Akteure und zivilgesellschaftliche Organisationen Gesamtkosten Fr. 647 815 Gewünschter Beitrag Fr. 250 000 Beitrag des Kantons (einschliesslich 10% PBK) Fr. 160 000
14) Freiwillige Friedensarbeit in Palästina und Israel 2015–2017 Organisation HEKS Staat/Region Palästina / West Bank Grundinformationen Der Ökumenische Rat der Kirchen hat das Programm «Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel EAPPI» aufgebaut, das den Einsatz von Menschenrechts- Beobachterinnen und -Bebachtern umfasst. Diese Beobachterinnen und Beobachter werden an Orten eingesetzt, die in der Vergangenheit oft von Übergriffen betroffen waren. Sie tragen zum Schutz der Zivilbevölkerung bei. Falls dennoch Menschenrechtsverletzungen geschehen, werden diese aufgezeichnet, öffentlich gemacht und an die zuständigen nationalen und internationalen Gremien weitergeleitet. Der Einsatz der Beobachterpersonen erfolgt besonders in den ländlichen Gebieten der West Bank. Es wird auf einen ausgewogenen Einsatz von muslimischen, christlichen und jüdischen Mitgliedern geachtet. Hauptziel Beitrag zur Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts durch einen gerechten Frieden Projektinhalte – Systematische und regelmässige Beobachtung von acht Checkpoints und elf Landwirtschaftszugängen. Erwirken der Öffnung eines gesonderten Zugangs für besonders verletzliche Personen, Begleitung von Bäuerinnen und Bauern sowie Schafzüchterinnen und -züchtern bei der Feldarbeit oder zu den Weideplätzen der Tiere – Beobachtung von Schulwegen an neuralgischen Stellen im Westjordanland – Aufbau des neuen Standortes Jordantal, wo Dörfer und beduinische Gemeinschaften besonders vom eingeschränkten Zugang zu Wasser und Land betroffen sind – Präsenz bei Aktionen des gewaltfreien Widerstandes von Gemeinden und Dörfern in der West Bank (für Zugang zu ihrem Land) Begünstigte Rund 30 000 Menschen Gesamtkosten Fr. 790 000 Gewünschter Beitrag Fr. 320 000 Beitrag des Kantons (einschliesslich 10% PBK) Fr. 160 000
15) Mehr Lebensqualität und Biodiversität dank Fischschutz am Mittleren Mekong Organisation WWF Grundinformationen Der Mekong ist zentral für die Wirtschaft der gesamten Region. Fisch ist die wichtigste Proteinquelle für die Bevölkerung. Professionelle Fischereibetriebe und einzelne Familien entnehmen dem Fluss jährlich rund 2,6 Mio. Tonnen Fisch. Zusätzlich zu dieser wichtigen Funktion ist der Mittlere Mekong global bedeutsam für die Süsswasser-Biodiversität. Er ist der Lebensraum einiger der weltweit grössten Süsswasserfischarten (Mekong Riesenwels, Laos-Stechrochen). Der geplante Bau von Wasserkraftwerken stellt eine Bedrohung für die Fischbestände und unmittelbar auch für die Bevölkerung dar. Hauptziel Erhalt der Süsswasser-Biodiversität im Mittleren Mekong und dadurch Erhalt der Lebensgrundlage der Bevölkerung Projektinhalte – Aufbau von Fischschutzzonen (Gründung von Fischerei-Management-Komitees, Aufbau von Kontrollorgangen zur Überwachung und zum Vollzug der bestehenden Gesetzgebung). – Diversifizierung der Einkommensquellen (Schulung in und Anwendung von neuen Landwirtschaftstechniken) Begünstigte Rund 15 000 Menschen sowie nationale Behörden Gesamtkosten Fr. 874 799 Gewünschter Beitrag Fr. 250 000 Beitrag des Kantons (einschliesslich 8,5% PBK) Fr. 160 000
2.3 Projekte in Lateinamerika (Projekte Nrn. 16–20) 16) Sauberes Trinkwasser Organisation Caritas Staat/Region Bolivien, Bezirk Sapahaqui Grundinformationen Die Hälfte der Bevölkerung Boliviens lebt unter der Armutsgrenze, im Bezirk Sapahaqui sind es 95%. Nur jede vierte Gemeinde verfügt über ein Trinkwassersystem mit Hausanschluss. Grossmehrheitlich beziehen die Menschen ihr Wasser aus Bewässerungsgräben und Flüssen, deren Wasser meist eine starke Verschmutzung aufweist. Wassermangel, der Konsum von verschmutztem Wasser und mangelnde Hygienegewohnheiten haben Einfluss auf die Gesundheitssituation der Bevölkerung, insbesondere auf Kinder (chronische Magen- und Darmkrankheiten). Hauptziel Verbesserung der Gesundheits- und Lebensumstände der Bevölkerung in acht Gemeinden durch den Zugang zu sauberem Trinkwasser Projektinhalte – Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung und Koordinationsarbeit mit Behörden – Bau von Wassersystemen (Planung, Bau von Wasserfassungen, Zuleitungen, Reservoirs, eines Verteilsystems, Bau von Regenwassersammelsystemen) – Gründung von Wasserkomitees, Ausbildung/ technische Kurse zur Instandhaltung – Ausbildung in Hygiene und zu Umweltthemen Begünstigte Direkt 294 Familien (rund 1500 Personen) Gesamtkosten Fr. 339 069 Gewünschter Beitrag Fr. 200 000 Beitrag des Kantons (einschliesslich 10% PBK) Fr. 115 000 17) Psychosoziale Unterstützung von Jugendlichen Organisation Terre des hommes Schweiz Staat/Region El Salvador, Departemente Chalatenango Grundinformationen Viele Salvadorianerinnen und Salvadorianer sehen ihre Zukunft in der Auswanderung. Ein Motiv dafür ist die häufige Gewalt. Konflikte unter Jugendlichen sind häufig, familiäre Gewalt und der Zusammenschluss von Jugendlichen zu bewaffneten Banden sind Alltagsphänomene. Einkommensmöglichkeiten für Jugendliche sind kaum vorhanden. Hauptziel 400 Jugendliche sollen in Jugendgruppen gezielt gefördert werden, damit sie am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und einen Beitrag zur Verminderung von Gewalt leisten können. Projektinhalte – Workshops zu Bürgerrechten und -pflichten und zu Migration – Aufbau von Jugendgruppen, Durchführung von öffentlich wirksamen Aktionen, um auf die Anliegen der Jugendlichen aufmerksam zu machen, Aufbau von Radiogruppen, Produktion von Videofilmen – Auswahl und Ausbildung von jugendlichen Konfliktmediatorinnen und -mediatoren,
Ausarbeitung eines Handbuches zur Konfliktmediation, Einsatz dieser Mediatorinnen und Mediatoren, Begleitung – Psychosoziale Begleitung von Jugendlichen und ihren Familien Begünstigte 400 Jugendliche, indirekt 17 000 Jugendliche sowie Schulen Gesamtkosten Fr. 384 450 Gewünschter Beitrag Fr. 350 000 Beitrag des Kantons (einschliesslich 10% PBK) Fr. 115 000 18) Bildung für sozial benachteiligte Jugendliche aus Armenquartieren Organisation Horyzon Staat/Region Kolumbien, sechs Städte Grundinformationen Für einen grossen Teil der Jugendlichen gibt es keine Arbeits- und Ausbildungsplätze. Die Jugendlichen leiden unter Gewalt, Armut, Ausschluss aus politischen Prozessen, Marginalisierung und schlechten Gesundheitsbedingungen sowie der ständigen Bedrohung durch unterschiedliche Konfliktparteien (Paramilitärs, Guerilla, Drogenbanden). Viele sehen die illegalen und bewaffneten Gruppierungen als einzigen Ausweg aus ihrer Situation.
Hauptziel Ganzheitliche Ausbildung von sozial und wirtschaftlich benachteiligten Jugendlichen Projektinhalte – Aufbau von sozial engagierten Jugendgruppen (als Alternative zu kriminellen Gruppierungen) – Aktivitäten zum Aneignen eines gewaltfreien Lebensstils – Fördern der Partizipation von Jugendlichen in Jugendräten und Entscheidungsgremien – Schulische und berufliche Ausbildung zur Einkommensbeschaffung – Ausbildung von Jugendleiterinnen und -leitern, Quartierarbeit – Sozialarbeit mit Familienangehörigen Begünstigte Direkt: Jährlich werden rund 1500 Jugendliche zu Leiterinnen und Leitern ausgebildet, rund 5000 Kinder und Jugendliche, indirekt rund 26 000 Personen. Gesamtkosten Fr. 1 388 895 Gewünschter Beitrag Fr. 350 000 Beitrag des Kantons (einschliesslich 10% PBK) Fr. 115 000 19) Wirtschaftlich erfolgreiche Kakao- und Kaffeeproduzenten Organisation Swisscontact Staat Ecuador – Peru (Grenzregion) Grundinformationen Das Wirtschaftswachstum der letzten Jahre hat zwar zu einer Verminderung von Armut beigetragen, die Bewohnerinnen und Bewohner entlegener ländlicher Regionen profitieren jedoch nicht davon. Nach wie vor sind sie von Bildungs- und Förderangeboten fast vollständig ausgeschlossen und haben schlechten Zugang u. a. zu Informationen und zu lokalen und regionalen Märkten. Kleinbäuerinnen und -bauern wenden nach wie vor traditionelle Anbau- und Produktionsmethoden an, die hauptsächlich für die schlechte Kakao-/Kaffeequalität und die geringen Ernteerträge verantwortlich sind. Ferner mangelt es an Fachkompetenzen, vor allem in den Bereichen Lagerung und Verarbeitung. Die Organisation in Bauernvereinigungen ist zwar erfolgt, doch die Marktbeziehungen zum Privatsektor und der Zugang zu öffentli- chen Förderbeiträgen bleiben unzureichend. Schliesslich fehlt den Bauernorganisationen der Zugang zu angemessenen Finanzprodukten. Dies bewegt vor allem jüngere Bauernfamilien zur Abwanderung in urbane Zentren. Hauptziel Steigerung von Produktivität und Einkommen bei den Kleinbäuerinnen und Kleinbauern und dadurch allgemeine Verbesserung der Lebensbedingungen Projektinhalte – Wissensvermittlung (technische Kenntnisse, praktische Fertigkeiten in den Bereichen Bewässerung, Umgang mit Pflanzenschutz- und Düngemitteln, umweltverträgliche Anbau- und Produktionsmethoden)
– Stärkung der Bauernorganisationen (Ausbildung der Bauernorganisationen in den Bereichen Management, Finanzbuchhaltung und Marketing, Auswahl von Produktionsmitteln, Geräten usw.) wie auch von Finanzdienstleistern – Zugang zu Marktinformationen und Aufbau von Geschäftsbeziehungen – Unterstützung von Finanzinstitutionen (Zusammenarbeit mit Spar- und Leihkooperativen) Begünstigte Direkt mindestens 5000 Kleinbäuerinnen und Kleinbauern; indirekt rund 25 000 Menschen und 100 private Firmen Gesamtkosten Fr. 793 359 Gewünschter Beitrag Fr. 270 000 Beitrag des Kantons (einschliesslich 10% PBK) Fr. 160 000 20) Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und der Chancengleichheit in der Schulbildung Organisation Stiftung Kinderdorf Pestalozzi Land El Salvador / Honduras Grundinformationen Verbrechen unter Jugendlichen (mit Todesfolge) sind häufig. Die Schwangerschaftsrate bei den Mädchen (15- bis 19-jährig) ist hoch. Schwangere Mädchen werden diskriminiert, dies führt einerseits zu einer hohen Schulabbruch-, anderseits zu einer hohen Selbstmordrate.
Hauptziel Sensibilisierung aller Beteiligten für die Notwendigkeit der Gleichstellung und eines Sexualkundeunterrichtes an den Schulen Projektinhalte – Schaffung eines Projektkomitees (bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Staates, der Schulen, der Gemeinde- und Frauenorganisationen und Universitäten) – Erarbeiten einer Strategie, von Arbeitsplänen und konkreten Vereinbarungen – Ausarbeiten und Umsetzen eines Unterstützungsplanes für Mädchen, schwangere Mädchen und Mütter im Schulalter (Workshops) Begünstigte Rund 6200 Jugendliche und rund 2000 Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Vertreterinnen und Vertreter staatlicher Organisationen Gesamtkosten Fr. 560 636 Gewünschter Beitrag Fr. 489 570 Beitrag des Kantons (einschliesslich 8,9% PBK) Fr. 115 000
2.4 Projekte in (Süd-)Osteuropa (Projekte Nrn. 21–26) 21) Leben ohne Gewalt in ländlichen Gebieten Organisation Iamaneh Staat/Region Albanien, Shkodra Grundinformationen Im Norden Albaniens ist der Alltag der Frauen u. a. geprägt durch ein sehr patriarchalisch organisiertes Familienleben, Isolation, häusliche Gewalt, Armut und sogar Menschenhandel. Vor allem in den Dörfern ist die Möglichkeit sehr gering, Erfahrungen zu machen, was Gleichberechtigung konkret bedeuten kann. Viele junge Mädchen verlassen die Schule vorzeitig, andere dürfen keine weiterführende Schule besuchen. Die staatlichen Stellen unternehmen kaum Anstrengungen, die Opfer zu schützen und zu unterstützen. Hauptziel Beitrag zur Verringerung von häuslicher Gewalt und gewalttätigem Konfliktverhalten Projektinhalte – Beratung und psychologische Unterstützung für die Opfer häuslicher Gewalt – Aufbau eines Notfallzentrums für Opfer von häuslicher Gewalt – Ausbildung von Vermittlerinnen und Vermittlern aus der Gesellschaft (community advocates)
– Information und Bewusstseinsbildung zu Gesundheitsfragen (Gesundheitswoche, Woche gegen häusliche Gewalt, Radiosendungen) – Arbeit mit Jugendlichen zur Vermeidung von gewalttätigem Verhalten (Workshops) – Organisatorische Stärkung der beteiligten Organisationen (Ausarbeitung Leitfaden, Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) Begünstigte Rund 3000 Jugendliche und Frauen, rund 200 Repräsentantinnen und Repräsentanten der lokalen Regierungen, der Verwaltungen und der Schulen, indirekt rund 200 000 Bewohnerinnen und Bewohner der Region Gesamtkosten Fr. 373 318 Gewünschter Beitrag Fr. 200 000 Beitrag des Kantons (einschliesslich 10% PBK) Fr. 115 000 22) Gesundheit und Entwicklung von Kleinkindern in ländlichen Gebieten Organisation Save the Children Staat/Region Kosova, sieben Bezirke Grundinformationen Während der Kosovo Fortschritte in der Verbesserung der Gesundheits- und Bildungsdienstleistungen macht, bleibt die Rate der perinatalen Sterblichkeit immer noch sehr hoch. Die Todesrate für unter Fünfjährige wird – im Vergleich zu seinen Nachbarländern – auf mindestens das Doppelte geschätzt. Etwa zwei von zehn Kindern unter fünf Jahren leiden an Wachstumsstörungen, zahlreiche Kinder weisen Vitaminmängel auf. Weniger als 3% der Kinder zwischen null und fünf haben Zugang zu Kleinkinderbildungs- und -entwicklungsprogrammen. Innerhalb der Familien wird nicht genug Aufmerksamkeit darauf gelegt, mit Kleinkindern zu interagieren. Das Bewusstsein fehlt für die Notwendigkeit, die körperliche und kognitive Entwicklung ab einem frühen Alter zu fördern. Besonders ausgeprägt ist dies in Familien ethnischer Minderheiten (Roma). Hauptziel Die Situation von Kleinkindern wird grundlegend verbessert.
Projektinhalte – Kapazitätsaufbau: Erhöhung der Kapazitäten und des Engagements der öffentlichen Behörden (einschliesslich Schulen und Gesundheitswesen), Eltern, Akteure der Zivilgesellschaft für ein gesundes und förderliches Umfeld für Kleinkinder – Netzwerkbildung und Kooperation (besserer und effizienterer Koordinationsmechanismus zwischen Gesundheits-, Bildungs- und Sozialdienstleistungen) – Verbesserung der Qualität und der Abdeckung der Dienstleistungen sowie der sozialen Eingliederung von ausgegrenzten Gemeinschaften Begünstigte Rund 900 Kleinkinder, rund 700 Schwangere und junge Mütter, rund 10 000 Angehörige von Gesundheits- und Bildungsdienstleistern Gesamtkosten Fr. 399 978 Gewünschter Beitrag Fr. 399 978 Beitrag des Kantons (einschliesslich 9% PBK) Fr. 160 000 23) Jobs Moldova Organisation Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH) Staat/Region Moldau Grundinformationen Auch in der Republik Moldau werden zukünftig mehr Fachkräfte benötigt, um das Wirtschaftswachstum zu unterstützen. Dazu müssen Bildungsprojekte in engem Kontakt mit den Unternehmen entstehen. Nur so können die Bedürfnisse des Marktes abgedeckt werden. Es ist deshalb wichtig, dass Jugendliche eine Orientierung in der Berufswahl erhalten und im Übergang von der Schule in den realen Arbeitsmarkt begleitet werden. Im Rahmen eines Vorprojektes will die PHZH klären, inwiefern auch nach den Parlamentswahlen vom November 2014 ein Interesse an einem entsprechenden Projekt besteht. Hauptziel Abklärung im Rahmen eines Vorprojektes, wie das laufende Projekt «JOBS Rumänien» angepasst werden kann, damit es in der Republik Moldau erfolgreich durchgeführt werden könnte.
Projektinhalte – Schaffen eines Netzwerkes vor Ort (Lehrpersonen, Ministerium) – Aufbau eines Kernteams – Kontakte zu berufsbildenden Schulen – Erstellung des Grobkonzeptes Begünstigte Verantwortliche für die Implementierung von Bildungsprojekten sowie deren Mitarbeitende, rund 24 Personen Gesamtkosten Fr. 203 240 Gewünschter Beitrag Fr. 110 240 Beitrag des Kantons (einschliesslich 10% PBK) Fr. 110 000 24) Weiterführung und weiterer geografischer Ausbau von Frauenkooperativen und Vergabe von Mikrokrediten Organisation Green Cross Staat Weissrussland/Ukraine (Gebiete, die vom Reaktorunfall in Tschernobyl 1986 betroffen sind) Grundinformationen Die kontaminierten Regionen haben weiterhin grosse gesundheitliche, wirtschaftliche und soziale Probleme zu lösen. Die Kontamination beeinflusst in erheblichem Masse die Landwirtschaft und den Produktionssektor, da sich die Produkte aufgrund ihrer Kontamination nur schwer verkaufen lassen. Im täglichen Überleben, das stark auf Selbstversorgung ausgelegt ist, stellt der Verzehr verseuchter Lebensmittel ein Problem dar. Durch die ungenügende gesundheitliche Versorgung haben sich in der Bevölkerung zahlreiche Erkrankungen ausgebreitet. Eine weitere Folge der Strahlenschäden ist die Abwanderung von Unternehmen, Fachleuten und Kapital, was sich auf die Arbeitsmöglichkeiten auswirkt. Mit der Gründung von Frauenkooperativen und der Vergabe von Mikrokrediten in den radioaktiv kontaminierten Gebieten wird dazu beigetragen, dem gesundheitlichen und gesellschaftlichen Zerfall der betroffenen Regionen entgegenzuwirken. Die Kooperativen bieten den Frauen und ihren Familien eine Möglichkeit, aus der Spirale von Armut, Arbeitslosigkeit und Hoffnungslosigkeit auszusteigen.
Hauptziel Nachhaltige Verbesserung der gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Situation der in kontaminierten Gebieten lebenden Menschen Projektinhalte – Gründung von 18 Frauenkooperativen – Vergabe von 200 Mikrokrediten – Vermittlung und Anwendung von Wissen für sicheren Anbau und korrekte Behandlung von Nahrungsmitteln in kontaminierten Gebieten – Verstärkung und Ausbau von Kooperativen mit Bio-Humus-Produktion Begünstigte Direkt rund 2000 Frauen Gesamtkosten Fr. 446 509 Gewünschter Beitrag Fr. 250 000 Beitrag des Kantons (einschliesslich 4% PBK) Fr. 160 000 25) Democratic and participatory Organisation of Schools DEMOS (Demokratisch-partizipative Schulgestaltung konkret) Organisation Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH) Staat/Region Balkan Grundinformationen Das Projekt beruht auf der Erkenntnis, dass demokratische Schulgestaltung grosse Vorteile bietet: Sie fördert das Lernen, hilft beim Vermeiden von Konflikten, erleichtert die Schuldisziplin und vermittelt Grunderfahrungen für ein demokratisches Staatsverständnis. Auch Elternpartizipation ist notwendig, weil sie die Grundlage für regelmässige Kontakte zwischen Schule und Eltern bildet und somit den Austausch von Informationen zwischen Erziehungsberechtigten und Lehrpersonen ermöglicht. Hauptziel Das Zusammenleben im schulischen Umfeld soll auf demokratische, gesundheitsfördernde und partizipative Grundlagen gestellt werden. Für jedes Land werden praxisorientierte Lehrgänge für Schulleitende erarbeitet und angeboten. Projektinhalte – Erweiterte Bedürfnisabklärung und Aufbau von Netzwerken und Autorenteams, Erarbeitung von Modulen und Übersetzung in die Sprachen der Pilotregionen – Austesten der erarbeiteten Materialien zusammen mit den Projektpartnern, Anpassung der Unterlagen – Übertrag der Materialien und Instrumente in die restlichen Länder des Balkans
Begünstigte Zuerst sechs Kernteams und eine Gruppe von 25, dann von 90 Schulleitenden, 50 Printmedien, 10 pädagogische Fachzeitschriften; in der Schlussphase mehrere Tausend Schulleitungen und Elternorganisationen Gesamtkosten Fr. 602 400 Gewünschter Beitrag Fr. 500 000 Beitrag des Kantons (einschliesslich 10% PBK) Fr. 500 000 26) Kinderschutz-Hub – Interaktives Lernen und Entwicklung des Kinderschutzes Organisation Terre des hommes Kinderhilfe Staat/Region Südosteuropa Grundinformationen Die Interessen von gefährdeten Kindern in Südosteuropa sind in der Region nur schlecht geschützt. Es fehlt an politischem Willen, die Themen der Sozial-, Bildungs- und Gesundheitspolitik sowie Minderheitenfragen in der politischen Agenda weit oben anzusetzen. Personen, die mit gefährdeten bzw. benachteiligten Kindern arbeiten, mangelt es an Bildung, Kompetenzen, Unterstützung und Methodik. Ein Netzwerk zur Unterstützung und für den Austausch zwischen den Fachkräften besteht nicht. Hauptziel Bis Ende 2017 sollen die Fachkräfte im Bereich Kinderschutz sowie wichtige Akteurinnen und Akteure in Südosteuropa vermehrt Zugang zu fachlichen Mitteln haben, sodass sie ihr Wissen und ihre Kompetenzen im Bereich des Kinderschutzes erweitern können. Projektinhalte – Einführung einer E-Learning-Plattform und ein Fortbildungsprogramm (für 1000 Fachkräfte) im Bereich Kinderschutz – Schulung von lokalen Fachleuten als Ausbilderinnen und Ausbilder in den acht Zielländern. Diese geben anschliessend in jährlichen Kursen ihr Wissen an Fachpersonen weiter. Begünstigte Direkt mindestens 1000 Fachkräfte (Lehrerinnen und Lehrer, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Entscheidungsträgerinnen und -träger), Netzwerk von mindestens 150 Fachpersonen, indirekt rund 500 000 Kinder Gesamtkosten Fr. 1 064 750 Gewünschter Beitrag Fr. 260 000 Beitrag des Kantons (einschliesslich 10% PBK) Fr. 115 000
3. Übersichtstabellen
3.1 Beiträge zugunsten der einzelnen Organisationen Organisation Nr. Staat(-en) Pro Projekt Total in Franken in Franken Biovision 7 Ostafrika 160 000 160 000 Brücke – Le Pont 5 Togo 160 000 160 000 Caritas 16 Bolivien 115 000 115 000 Christoffel Blinden- 12 Pakistan 160 000 160 000 mission (CBM) Fastenopfer 10 Laos 115 000 115 000 Green Cross Schweiz 24 Belarus/Ukraine 160 000 160 000 Helvetas 11 Nepal 160 000 160 000 HEKS 14 Palästina 160 000 160 000 Hochschule für Wirt- 9 Bhutan 280 000 280 000 schaft Zürich (HWZ) Horyzon 18 Kolumbien 115 000 115 000 Iamaneh 21 Albanien 115 000 115 000 Interteam 3 Tansania 115 000 115 000 Medair 8 Afghanistan 160 000 160 000 Pädagogische Hoch- 23 Moldova 110 000 schule Zürich (PHZH) 25 Balkan 500 000 610 000 Save the Children 22 Kosova 160 000 160 000 Solidarität Dritte Welt 1 Äthiopien 160 000 160 000 (SDW) Solidarmed 2 Mozambik 115 000 115 000 Solidar Suisse 13 Pakistan 160 000 160 000 Stiftung Kinderdorf 20 El Salvador/Honduras 115 000 115 000 Pestalozzi Swisscontact 19 Ecuador/Peru 160 000 160 000 TearFund Schweiz 6 Uganda 160 000 160 000 Terre des hommes 26 Südosteuropa 115 000 115 000 Kinderhilfe Terre des hommes 17 El Salvador 115 000 115 000 Schweiz Wasser für die Dritte 4 Tansania 160 000 160 000 WWF Schweiz 15 Thailand/Laos 160 000 160 000 Total 4 165 000
3.2 Übersicht zum Engagement in den einzelnen Staaten Kontinent/Staat Nr. Betrag Totalbetrag Total pro Projekt pro Land pro Kontinent in Franken in Franken in Franken Afrika Äthiopien 1 160 000 160 000 Mozambik 2 115 000 115 000 Tansania 3 115 000 4 160 000 275 000 Togo 5 160 000 160 000 Uganda 6 160 000 160 000 Ostafrika 7 160 000 160 000 Afrika total 1 030 000 Asien Afghanistan 8 160 000 160 000 Bhutan 9 280 000 280 000 Laos 10 115 000 115 000 Nepal 11 160 000 160 000 Pakistan 12 160 000 13 160 000 320 000 Palästina 14 160 000 160 000 Thailand/Laos 15 160 000 160 000 Asien total 1 355 000 Lateinamerika Bolivien 16 115 000 115 000 El Salvador 17 115 000 115 000 Kolumbien 18 115 000 115 000 Ecuador/Peru 19 160 000 160 000 El Salvador/Honduras 20 115 000 115 000 Lateinamerika total 620 000 Europa Albanien 21 115 000 115 000 Kosova 22 160 000 160 000 Moldova 23 110 000 110 000 Weissrussland/Ukraine 24 160 000 160 000 Balkan 25 500 000 500 000 Südosteuropa 26 115 000 115 000 Europa total 1 160 000 Total 4 165 000
3.3 Übersicht zu den Projektinhalten Ein Grossteil der berücksichtigten Projekte ist mehreren Sachbereichen zuzuordnen. Deshalb enthält die folgende Übersicht, welche die Schwerpunkte des jeweiligen Projektes wiedergibt, auch Mehrfachnennungen: Bereiche Projekte Land-, Wald-, Wasserwirtschaft 4, 5, 6, 7, 8, 10, 16 Ernährung, Umwelt 4, 6, 7, 8, 10, 15, 16, 24 Gewerbe, Handwerk, Kleinunternehmen, 5, 9, 11, 19 Einkommensförderung Sozialpolitik, Bildung, Verwaltung 1, 3, 9, 11, 13, 14, 17, 18, 20, 21, 22, 23, 25, 26 Gesundheit 2, 3, 8, 10, 12, 24 Frauenförderung 2, 6, 7, 20, 21, 24 Förderung von Kindern und Jugendlichen 3, 12, 13, 17, 18, 20, 22, 23, 26
Dispositiv
Auf Antrag der Finanzdirektion beschliesst der Regierungsrat:
I. Die Finanzdirektion wird ermächtigt, folgenden Organisationen EZA-Beiträge zulasten des Lotteriefonds auszurichten (Konto 49803636 3 00000): Organisation in Franken – Biovision 160 000 – Brücke – Le Pont 160 000 – Caritas Schweiz 115 000 – Christoffel Blindenmission (CBM) 160 000 – Fastenopfer 115 000 – Green Cross Schweiz 160 000 – Helvetas 160 000 – Hilfswerk der evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS) 160 000 – Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) 280 000 – Horyzon 115 000 – Iamaneh 115 000 – Interteam 115 000 – Medair 160 000 – Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH) 610 000 – Save the Children 160 000 – Solidarität Dritte Welt (SDW) 160 000 – Solidarmed 115 000 – Solidar Suisse 160 000
– Stiftung Kinderdorf Pestalozzi 115 000 – Swisscontact 160 000 – TearFund Schweiz 160 000 – Terre des hommes Kinderhilfe 115 000 – Terre des hommes Schweiz 115 000 – Wasser für die Dritte Welt (W3W) 160 000 – WWF Schweiz 160 000 Total 4 165 000
II. Mitteilung an die Mitglieder des Regierungsrates, die Finanzkommission des Kantonsrates sowie an die Finanzdirektion.
Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:
Husi