RRB Nr. 976/2012
BVK, versicherungstechnische Grundlagen, Genehmigung
Rubrum
Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 19. September 2012
976. BVK (Genehmigung der versicherungstechnischen Grundlagen)
Erwägungen
Gemäss § 79 Abs. 1 lit. b der Statuten der Versicherungskasse für das Staatspersonal vom 22. Mai 1996 (LS 177.21) genehmigt der Regierungsrat die versicherungstechnischen Grundlagen der Versicherungskasse. Die derzeit verwendeten Grundlagen (versicherungstechnische Grundlagen «VZ 2010, 4%; technische Grundlagen für Pensionsversicherungen») wurden mit RRB Nr. 693/2012 mit Wirkung ab 1. Januar 2012 genehmigt. Gemäss Empfehlung des Experten für berufliche Vorsorge der Versicherungskasse (von der Verwaltungskommission an ihrer Sitzung vom 4. Juni 2012 einstimmig gebilligter Bericht zur versicherungstechnischen Bilanz auf den 31. Dezember 2011 und zur Entwicklung der finanziellen Lage der BVK vom 15. Mai 2012) wurde beim Wechsel zu den Grundlagen VZ 2010 der versicherungstechnische Zinssatz einstweilen bei 4% belassen. Dies im Hinblick auf die mit der Teilrevision der Statuten der Versicherungskasse für das Staatspersonal vom 9. November 2011 einhergehende Herabsetzung auf 3,25% (vgl. Weisung zur Vorlage 4851 betreffend Sanierung der Versicherungskasse für das Staatspersonal; ABI 2011, 3277 ff., insbesondere S. 3344). Auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens der Statutenrevision sind auch die versicherungstechnischen Grundlagen «VZ 2010, 3,25%; technische Grundlagen für Pensionsversicherungen» zu genehmigen. Die formelle Genehmigung ist notwendig, weil das Dispositiv des Genehmigungsbeschlusses vom 27. Juni 2012 ausdrücklich auf 4% lautet.
Dispositiv
Auf Antrag der Finanzdirektion beschliesst der Regierungsrat:
I. Die versicherungstechnischen Grundlagen «VZ 2010, 3,25%; technische Grundlagen für Pensionsversicherungen» werden mit Wirkung ab 1. Januar 2013 genehmigt
II. Mitteilung an den Experten für berufliche Vorsorge, Daniel Wirz, Providus AG, Grubenstrasse 56, 8045 Zürich, und an die Finanzdirektion.
Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:
Husi