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Stabilisierungsprogramm 2017-2019

39742 · Amtliches Bulletin

Vom 15. März 2017

https://lexipedia.io/de/docs/ch/ab-bo-bu/39742/de/stabilisierungsprogramm-2017-2019

Abgerufen am 10. Sept. 2026

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Quelle

Geschäft: Stabilisierungsprogramm 2017-2019 (16.045)

16.045

Stabilisierungsprogramm 2017-2019

Stahl Jürg · P-M · Nationalrat · Zürich · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei

1. Bundesgesetz über das Stabilisierungsprogramm 2017-2019

1. Loi fédérale sur le programme de stabilisation 2017-2019

Ziff. 4 Art. 4a Abs. 1 Ziff. 5

Antrag der Einigungskonferenz

2017: 0,5; 2018: 11,4; 2019: 11,4

Ch. 4 art. 4a al. 1 ch. 5

Proposition de la Conférence de conciliation

2017: 0,5; 2018: 11,4; 2019: 11,4

Ziff. 13

Antrag der Einigungskonferenz

Streichen

Ch. 13

Proposition de la Conférence de conciliation

Biffer

Ziff. II

Antrag der Einigungskonferenz

Abs. 1

Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum.

Abs. 2

Der Bundesrat bestimmt das Inkrafttreten.

Ch. II

Proposition de la Conférence de conciliation

Al. 1

La présente loi est sujette au référendum.

Al. 2

Le Conseil fédéral fixe la date de l'entrée en vigueur.

Präsident (Stahl Jürg, Präsident): Wir behandeln den Antrag der Einigungskonferenz zu den verbliebenen Differenzen. Ich kann Sie darüber informieren, dass der Ständerat dem Antrag der Einigungskonferenz heute Morgen zugestimmt hat.

Bigler Hans-Ulrich · Mit-M · Nationalrat · Zürich · FDP-Liberale Fraktion

Die zwei Differenzen, die noch vorhanden sind, werden aufgrund des Antrages der Einigungskonferenz wie folgt zur Lösung unterbreitet:

Bei der ersten Differenz zu Ziffer 4 Artikel 4a Absatz 1 Ziffer 5, "Migration und Integration", empfiehlt Ihnen die Einigungskonferenz, dem Beschluss des Nationalrates zu folgen.

Bei der zweiten Differenz zu Ziffer 13 Artikel 66 Absatz 2 empfiehlt Ihnen die Einigungskonferenz, dem Beschluss des Ständerates zu folgen.

Die Einigungskonferenz kam in ihren Überlegungen zum Schluss, dass die Ergänzungsleistungsreform aktuell in den Räten hängig und vor allem auch deren Ausgang nicht abschätzbar ist. Deshalb ist die in den Übergangsbestimmungen festgehaltene Koppelung eigentlich an die Verabschiedung der Ergänzungsleistungsreform geknüpft. Das ist an sich nicht befriedigend, da die vorliegende Kürzung in Kraft tritt, auch wenn die Kompensation an die Kantone innerhalb der Ergänzungsleistungsreform tiefer ausfallen würde. Deshalb wird der Antrag gestellt, in diesem Punkt dem Ständerat zu folgen, um damit eine allfällige und nicht gewünschte Verschiebung der Lasten auf die Kantone zu verhindern. Da ja die Einigungskonferenz einen Kompromiss anstrebt, hat man im Gegenzug beschlossen, bei der Differenz zum Punkt "Migration und Integration" dem Nationalrat zu folgen und hier eben den Kompromiss vorzuschlagen.

Bundesrat Maurer ist mit diesem Kompromiss einverstanden. Er hat in der Kommission darauf hingewiesen, dass er dem Gesamtbundesrat beantragen werde, mit einem Brief an die Räte zu gelangen mit der Bitte, dass die Reduktion der Bundesbeiträge an die individuelle Prämienverbilligung von 7,5 auf 7,3 Prozent in den Übergangsbestimmungen der Ergänzungsleistungsreform aufgenommen werde.

Der Kompromissantrag der Einigungskonferenz wurde mit 16 zu 9 Stimmen bei 1 Enthaltung angenommen. Ich empfehle Ihnen, der Kommission zu folgen.

Grin Jean-Pierre · Mit-M · Nationalrat · Waadt · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei

La Conférence de conciliation s'est réunie hier après-midi, 14 mars, pour discuter les deux dernières divergences restantes.

La première concerne la coupe budgétaire de 11,4 millions de francs pour 2018 et du même montant pour 2019 proposée par le Conseil fédéral sous le titre "Migration et intégration". La deuxième divergence a trait au passage des subsides fédéraux de 7,5 pour cent à 7,3 pour cent des coûts bruts de l'assurance obligatoire des soins.

Suite à nos discussions, nous avons trouvé un terrain d'entente pour mettre d'accord nos deux conseils. La Conférence de conciliation vous propose de maintenir la coupe budgétaire de 11,4 millions de francs pour 2018/19 dans les crédits alloués aux mesures d'intégration. Elle propose d'abandonner la proposition du Conseil fédéral de passer de 7,5 pour cent à 7,3 pour cent pour la couverture des coûts bruts de l'assurance obligatoire des soins. Cette réduction aurait représenté pour la Confédération une économie de 70 millions de francs par année, tout en maintenant la modification de la loi fédérale du 6 octobre 2006 sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI prévue par le message du Conseil fédéral du 16 septembre 2016.

Je vous demande, au nom de la Conférence de conciliation, d'adopter la proposition qu'elle vous présente.

Stahl Jürg · P-M · Nationalrat · Zürich · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei

Präsident (Stahl Jürg, Präsident): Die grünliberale Fraktion, die SVP-Fraktion, die CVP-Fraktion und die FDP-Liberale Fraktion unterstützen den Antrag der Einigungskonferenz. Herr Bundesrat Maurer verzichtet auf ein Votum.

Angenommen - Adopté

Präsident (Stahl Jürg, Präsident): Das Geschäft ist damit bereit für die Schlussabstimmung.

Zur Vorlage 15.050 kann ich Ihnen Folgendes mitteilen: Die Bundeskanzlei hat uns heute darüber informiert, dass das Initiativkomitee die Volksinitiative "für Ernährungssicherheit" zurückgezogen hat.