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Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2021-2024

51337 · Amtliches Bulletin

Vom 14. Dez. 2020

https://lexipedia.io/de/docs/ch/ab-bo-bu/51337/de/forderung-von-bildung-forschung-und-innovation-in-den-jahren-2021-2024

Abgerufen am 10. Sept. 2026

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Geschäft: Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2021-2024 (20.028)

20.028

Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2021-2024

Kuprecht Alex · P-M · Ständerat · Schwyz · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei

1. Bundesbeschluss über die Finanzierung der Berufsbildung in den Jahren 2021-2024

1. Arrêté fédéral relatif au financement de la formation professionnelle pendant les années 2021-2024

Art. 2 Abs. 1

Antrag der Kommission

Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates

Art. 2 al. 1

Proposition de la commission

Adhérer à la décision du Conseil national

Germann Hannes · Mit-M · Ständerat · Schaffhausen · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei

Ihre WBK hat sich heute Morgen mit den Differenzen zu diesem Geschäft befasst. Wir befinden uns in der dritten Runde und sind Erstrat. Es sind zwei Differenzen bei folgenden Bundesbeschlüssen geblieben: erstens beim Bundesbeschluss 1 zur Berufsbildung, zweitens beim Bundesbeschluss 10 zu den Forschungseinrichtungen.

Beide Räte haben sich in der Herbstsession darauf geeinigt, die Beiträge für die Bundesbeschlüsse in den Jahren 2021 bis 2024 gegenüber dem Bundesrat zu erhöhen. In einigen Punkten haben wir uns aber noch nicht finden können, darum ist es zu den beiden eingangs erwähnten Differenzen gekommen. Eine besteht im Bereich der beruflichen Bildung bzw. Weiterbildung, beim Bundesbeschluss 1, die andere bei den Krediten zugunsten von Forschungseinrichtungen, beim Bundesbeschluss 10. Ich mache Ihnen beliebt, diese Differenzen gemeinsam zu bereinigen, und werde die Anträge - wenn der Präsident damit einverstanden ist, was der Fall zu sein scheint - entsprechend begründen.

Ich komme zum Bundesbeschluss 1, Artikel 2: Es handelt sich hier um Beiträge für Projekte zur Entwicklung der Berufsbildung und zur Qualitätsentwicklung sowie um Beiträge für besondere Leistungen im öffentlichen Interesse. Bundesrat und Ständerat sehen einen Verpflichtungskredit von 234,2 Millionen Franken vor, der Nationalrat einen Kredit von 254,6 Millionen Franken, also plus 20,4 Millionen Franken.

Im Bundesbeschluss 10, also bei der zweiten Differenz, geht es um die Unterstützung von Forschungseinrichtungen von nationaler Bedeutung. Die Differenz betrifft die Forschung 3R. Hier möchte der Nationalrat um 12 Millionen Franken aufstocken, der Ständerat nicht. Immer wenn höhere Beiträge gesprochen würden, müsste jeweils die Ausgabenbremse gelöst werden.

In der WBK-S haben wir Für und Wider bei beiden Differenzen beraten und sind nach ausgiebiger Diskussion und sorgfältiger Abwägung zum Schluss gekommen, dass die beiden Differenzen vor der für morgen Nachmittag provisorisch anberaumten Einigungskonferenz bereinigt werden sollten. Aus diesem Grund erlaube ich mir, die Erwägungen der Kommission zu beiden Differenzen gemeinsam darzulegen. Die Abstimmung kann dann selbstverständlich einzeln erfolgen.

Nun konkret zur beruflichen Weiterbildung: Warum kommt die Kommission zum Schluss, wir sollten uns hier im Sinne der Differenzbereinigung dem Nationalrat anschliessen? Erstens teilt die WBK-S die Auffassung des Nationalrates, dass es sich bei der Berufsbildung um einen Bereich von zentraler Bedeutung handelt, dies insbesondere auch bei der berufsorientierten Weiterbildung. Es handelt sich also um Mittel, die für konkrete Projekte eingesetzt werden und somit letztlich den Kursteilnehmenden zugutekommen.

Besondere Erwähnung verdient auch das von Staatssekretärin Hirayama hervorgehobene Programm im Bereich der Grundkompetenzen am Arbeitsplatz, durch das wesentliche Bildungs- und Wissenslücken bei weniger gut Qualifizierten geschlossen werden sollen. Sollten nicht genügend Programme oder Kursteilnehmende vorhanden sein, bleiben die Mittel, die wir jetzt aufstocken, selbstverständlich in der Bundeskasse.

Die von uns im Rahmen des Konzepts einstimmig begrüsste Erhöhung erfolgt in der Erwartung, dass sich der Nationalrat dann umgekehrt unserem Antrag auf Beseitigung der Differenz bei der Forschung - Stichwort 3R - anschliessen kann. Die WBK ist sich der Bedeutung der Forschung durchaus bewusst, namentlich auch jener im Bereich 3R, wo es konkret um die Vermeidung von zu vielen Tierversuchen geht. Auch der Bundesrat möchte hier einen Schwerpunkt bilden und sieht vor, ein nationales Forschungsprogramm zu lancieren. In diesem Rahmen soll der Schweizerische Nationalfonds 20 Millionen Franken erhalten, um hier entsprechende Projekte durchzuführen. Die Mehrheit der Kommission ist der Ansicht, dass dieser Weg über die reine Forschungsförderung zielführender sei als die Unterstützung des Kompetenzzentrums 3RCC. Hingegen ist es natürlich wichtig, dass der Bundesrat die beiden Programme koordiniert. Das ist eigentlich in idealer Weise möglich, wenn die Programme nicht dem Schweizerischen Nationalfonds Mittel streitig machen und diese nicht quasi von vornherein dem 3RCC-Zentrum zugewiesen werden.

In diesem Sinne bitte ich Sie, diese zweite Differenz entsprechend zu bereinigen. Man hat uns vom Staatssekretariat aus versichert, dass es kontraproduktiv wäre, diese 12 Millionen Franken auf der Grundlage von Artikel 15 des Forschungs- und Innovationsförderungsgesetzes zur Verfügung zu stellen. Für eine Intensivierung bei der 3R-Forschung, die wir alle wollen, sind die Mittel ausreichend. Der Bundesrat und das SBFI sollen aber bei der Zuteilung der Mittel die notwendige Flexibilität erhalten.

Darum beantragen wir mit 11 zu 0 Stimmen bei 2 Enthaltungen, an der Version des Ständerates und am tieferen Betrag festzuhalten - natürlich in der Hoffnung, dass sich der Nationalrat dem dann auch anschliesst. Das war die Voraussetzung.

Ich danke Ihnen, wenn Sie den einstimmig gestellten Anträgen Ihrer Kommission folgen.

Parmelin Guy · VPBR-M · Bundesrat · Waadt

Tout d'abord, concernant le projet 1 et la divergence qui reste en matière de formation continue, je l'ai déjà dit au Conseil national, la Suisse est championne d'Europe en ce qui concerne la participation à la formation continue. Cela s'explique par différentes raisons. Vous avez notamment les entreprises qui soutiennent fortement la formation et la formation continue. L'offre de formation à des fins professionnelles est extrêmement étendue. Dans ce domaine, la Confédération maintient son rôle subsidiaire, elle n'intervient finalement que pour combler des lacunes importantes nécessitant des mesures ciblées et des impulsions spécifiques.

Pour de bonnes raisons, la Confédération accorde son soutien aux personnes les moins qualifiées, à des personnes qui n'ont pas de certification professionnelle. Ce sont les personnes sans formation postobligatoire ou disposant de compétences de base insuffisantes qui sont en moyenne beaucoup plus souvent au chômage que le reste de la population active. C'est ce groupe-ci particulièrement que le Conseil fédéral souhaite soutenir.

La formation continue à des fins professionnelles est financée, vous le savez, en premier lieu, en dehors du domaine FRI, en l'occurrence dans le cadre des assurances sociales ou alors par des mesures relatives au marché du travail. C'est dans ce cadre qu'on examine, au cas par cas, là où sont les besoins de formation continue, là où il y aurait une chance éventuellement d'améliorer la compétitivité des personnes sur le marché du travail. Cela nous permet de minimiser ce qu'on appelle les effets d'aubaine. L'économie elle aussi ne ménage pas ses efforts en matière d'encouragement à la formation continue. Elle ajuste aussi ses mesures aux besoins spécifiques de chaque branche. L'ensemble de ce système, l'ensemble de ces solutions fonctionne.

Nous avons aussi appris des crises précédentes que si certaines activités de formation diminuent en période de crise, une fois la crise passée, elles reviennent extrêmement rapidement à leur niveau. Néanmoins, le Conseil fédéral a chargé mon département d'étudier des mesures visant à faciliter les modifications structurelles et la reprise après la crise du coronavirus. Les mandats mettent notamment l'accent sur la reconversion professionnelle et la formation continue.

En conclusion, concernant le projet 1, le Conseil fédéral aurait souhaité qu'on en reste à son projet.

Concernant le projet 10, relatif aux établissements de recherche d'importance nationale, j'aimerais faire quelques remarques, je dirai, spécifiques concernant la recherche 3R. Le Conseil fédéral reconnaît, et je crois qu'il faut être clair sur ce point, l'importance d'encourager la recherche 3R. Il poursuit la stratégie suivante: premièrement, il s'agit de consolider le Centre de compétences suisse 3R (3RCC) qui a été mis sur pied avec succès au cours de la période actuelle; deuxièmement, il s'agit d'examiner un programme national de recherche visant à renforcer le développement des méthodes 3R et à élargir la recherche dans ce domaine.

Le 3RCC a été créé il y a seulement deux ans. Il convient donc, durant la période 2021-2024, de le consolider. Le centre demande une augmentation de 40 pour cent de ses subventions par rapport à la période actuelle, ce qui ferait passer ses moyens de 4 millions de francs à 5,6 millions. Il est possible de lui accorder ces augmentations sur la base des fonds disponibles. La proposition du Conseil national d'aller jusqu'à 12 millions de francs équivaudrait à tripler les fonds actuels et compromettrait une croissance saine d'une institution créée tout récemment. En outre, la proposition de relèvement budgétaire à 12 millions de francs servirait en premier lieu à des activités de recherche. Et pour soutenir spécifiquement la recherche 3R, nous estimons que le lancement d'un programme national de recherche est une mesure extrêmement efficace, qui serait mise en oeuvre en coordination avec le 3RCC.

En conclusion, en ce qui concerne les subventions, en vertu de l'article 15 de la loi fédérale sur l'encouragement de la recherche et de l'innovation, nous considérons qu'elles sont suffisantes. On peut accorder l'augmentation telle que demandée par le 3RCC, de 40 pour cent, et donc passer de 4 à 5,6 millions de francs. Mais nous estimons par contre qu'il ne faut pas aller au-delà.

Le SEFRI - c'est une information complémentaire que je vous donne - prépare actuellement une proposition au Conseil fédéral. La décision du Conseil fédéral sur ce programme national de recherche tombera au tout début de l'année prochaine. Le Fonds national suisse va pouvoir préparer les dossiers de mise au concours. Il y aura un appel d'offres et une enveloppe de 20 millions de francs à disposition du Fonds national spécifiquement pour ce projet. Cela nous permettra ainsi d'avoir des synergies, d'éviter des doublons et de travailler de manière extrêmement intelligente en coordonnant le projet national de recherche du Fonds national suisse et les activités, j'allais dire courantes, du 3RCC. C'est ce que vous proposez.

Je vous invite à maintenir votre décision et à soutenir le Conseil fédéral.

Kuprecht Alex · P-M · Ständerat · Schwyz · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei

Angenommen - Adopté

Abstimmung

Ausgabenbremse - Frein aux dépenses

Abstimmung - Vote

Für Annahme der Ausgabe ... 42 Stimmen

(Einstimmigkeit)

(1 Enthaltung)

Das qualifizierte Mehr ist erreicht

La majorité qualifiée est acquise

Kuprecht Alex · P-M · Ständerat · Schwyz · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei

10. Bundesbeschluss über die Kredite für Forschungseinrichtungen von nationaler Bedeutung in den Jahren 2021-2024

10. Arrêté fédéral ouvrant des crédits en faveur d'établissements de recherche d'importance nationale pour les années 2021-2024

Art. 1 Abs. 1

Antrag der Kommission

Festhalten

Art. 1 al. 1

Proposition de la commission

Maintenir

Angenommen - Adopté