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Zugang zum Verteilnetz. Eine Möglichkeit, die Produktion inländischer Energie zu fördern
Häberli-Koller Brigitte · P-F · Ständerat · Thurgau · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP.
Präsidentin (Häberli-Koller Brigitte, Präsidentin): Es liegt ein schriftlicher Bericht der Kommission vor. Die Kommission und der Bundesrat beantragen die Ablehnung der Motion.
Baume-Schneider Elisabeth · 1VP-F · Ständerat · Jura · Sozialdemokratische Fraktion
Encore lors de notre séance du 24 octobre 2022, notre commission a traité cette motion qui vise à encourager la production d'électricité indigène en rendant possible l'accès au réseau électrique.
La motion, déposée par notre ex-collègue Frédéric Borloz, désormais conseiller d'Etat vaudois, vise à donner l'accès au réseau électrique à tous les producteurs privés d'électricité en vue d'augmenter la rentabilité et la production d'énergie indigène.
Cette motion a été adoptée par le Conseil national en juin 2022, par 140 voix contre 48 et 2 abstentions. De son côté, le Conseil fédéral proposait de la rejeter.
Là encore, dans le cadre du "Mantelerlass", nous avons longuement discuté de l'accès au réseau électrique pour les petits producteurs d'électricité privés. Nous avons décidé d'ouvrir les communautés énergétiques locales. Dans ces communautés, le timbre de transport n'est pas limité en fonction du prix total du courant, comme d'ailleurs proposé dans la présente motion, mais les communautés bénéficient d'un tarif spécial d'utilisation des niveaux de réseau, supérieur à 75 pour cent des coûts. Finalement, les nouvelles possibilités de production d'électricité à partir d'énergie renouvelable pour compenser la future baisse de production nucléaire, par exemple, ont donc été discutées très largement et très en détail dans le cadre de notre commission et également dans le cadre de notre conseil au moment du traitement du "Mantelerlass".
Pour toutes ces raisons, la commission a donc décidé à l'unanimité de rejeter la motion et de vous proposer d'en faire de même.
Sommaruga Simonetta · BR-F · Bundesrat · Bern
Die Motion will Endverbraucherinnen und Endverbrauchern mit eigener Stromproduktion einen besseren Zugang zum Verteilnetz verschaffen. Dafür soll insbesondere der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) ausgebaut werden, und die Transportkosten bei der Nutzung des öffentlichen Verteilnetzes sollen entfallen.
Der Bundesrat hat im November die Energieverordnung angepasst, und zwar so, dass der ZEV noch attraktiver wird. Ab dem 1. Januar des nächsten Jahres darf ein ZEV auch Grundstücke einschliessen, die nicht direkt miteinander verbunden sind. Solange das öffentliche Verteilnetz nicht benutzt wird, soll sich der ZEV frei ausdehnen können. Das ist eine wichtige Ausweitung der Möglichkeit, den dezentral produzierten Strom an andere weiterzuverkaufen.
In der Herbstsession haben Sie sogenannte lokale Energiegemeinschaften in den Mantelerlass aufgenommen, ich habe das heute Morgen schon einmal erwähnt. Damit ist die zentrale Forderung der Motion bereits erfüllt.
Die Motion verlangt aber noch etwas Zweites: Sie fordert eine umfassende Befreiung vom Netznutzungsentgelt. Wir sind der Meinung, dass das weder fair noch verursachergerecht noch ökonomisch sinnvoll wäre. Denn es würde bedeuten, dass die verbleibenden Endverbraucherinnen und Endverbraucher, also diejenigen, die sich keinem ZEV und keiner lokalen Energiegemeinschaft anschliessen können, die gesamten Netznutzungskosten alleine tragen müssten. Deshalb haben Sie im Mantelerlass vorgesehen, dass lokalen Energiegemeinschaften eine begrenzte Befreiung von den Netznutzungsentgelten gewährt wird; einen Teil sollen aber natürlich auch sie beitragen. Aus unserer Sicht ist die Motion daher bereits umgesetzt, im Sinne Ihres Beschlusses zum Mantelerlass und mit der Verordnungsanpassung, die der Bundesrat bereits vorgenommen hat.
Wir bitten Sie in Übereinstimmung mit Ihrer Kommission, die Motion abzulehnen.
Häberli-Koller Brigitte · P-F · Ständerat · Thurgau · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP.
Abgelehnt - Rejeté