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Anpassung des BVG in Übereinstimmung mit den Schweizer Nachhaltigkeitszielen
Page Pierre-André · 2VP-M · Nationalrat · Freiburg · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei
Président (Page Pierre-André, deuxième vice-président): La motion Landolt a été reprise par Mme Priska Wismer.
Wismer-Felder Priska · Mit-F · Nationalrat · Luzern · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP.
Wir beraten jetzt eine Motion, die von unserem ehemaligen Kollegen Martin Landolt eingereicht wurde und die ich gerne übernommen habe.
Nachhaltigkeit ist ein essenzieller Aspekt der Anlagestrategie. Mit der Ergänzung des BVG um den Nachhaltigkeitsaspekt verdeutlichen wir dies. An der heutigen Praxis ändert sich mit der Motion substanziell nichts. Die BVG-Ergänzung schafft eine gesetzliche Basis für ein Nachhaltigkeitsreporting der Branche. Das heisst, es geht um die Pflicht, jährlich Rechenschaft abzulegen. Mit der Motion wird niemandem vorgeschrieben, wie er sein Vermögen anzulegen hat. Aber die Versicherten einer Pensionskasse haben ein Recht darauf, dass ihnen darüber berichtet wird, wie das Geld angelegt wird. Schliesslich können die Versicherten die Pensionskasse bekanntlich nicht einfach wechseln.
Es ist natürlich erfreulich, dass der Bundesrat feststellt, dass immer mehr Pensionskassen ESG-konform investieren und dies auch entsprechend publizieren. All diese Pensionskassen werden mit der Motion keinen zusätzlichen Aufwand haben, keine zusätzlichen Bürokratieübungen machen müssen, weil sie ja die Hausaufgaben bereits erledigt haben. Aber gerade ihnen gegenüber ist es nicht mehr als recht, wenn auch die Kassen, welche weniger fortschrittlich unterwegs sind, dazu verpflichtet werden, Rechenschaft abzulegen.
In seiner Antwort schreibt der Bundesrat, die Kassen sollen auf ihren Internetseiten Transparenz schaffen. Das ist aber ein Lösungsvorschlag, der leider nichts taugt. Viele, auch sehr grosse Unternehmen haben nämlich gar keine speziellen Internetseiten für ihre Pensionskassen. Wenn Sie ein wenig googeln, stossen Sie vielleicht auf ein mehrseitiges Vorsorgereglement des Unternehmens, aber nicht auf eine Internetseite, auf der Sie nachschauen können, wie oder wo die Pensionskasse investiert.
Zusammenfassend noch einmal: Es werden mit diesem Vorschlag keine branchenspezifischen Nachhaltigkeitsziele festgelegt, die die Anlagestrategien der Pensionskassen erreichen müssen. Zielgrössen müssten anderweitig festgelegt werden. Hier geht es um die Rechenschaft, die ich als Versicherte von meiner Pensionskasse erwarten darf. Ich verheimliche nicht, dass durch eine Rechenschaftspflicht die Unternehmen wohl mehr Anreiz verspüren, die Nachhaltigkeitsaspekte zu beachten. Dies ist durchaus gewollt, es ist ein Ziel, das mit der Motion verfolgt wird. Es wird aber nicht vorgeschrieben, wie angelegt werden muss.
Ich bitte Sie im Namen aller, die möchten, dass mit ihren Pensionskassengeldern nachhaltige Projekte und Investitionen getätigt werden, diese Motion zu unterstützen.
Baume-Schneider Elisabeth · BR-F · Bundesrat · Jura
En matière de stratégie de placement durable pour les institutions de prévoyance, le Conseil fédéral continue de miser sur une approche volontaire et sur l'autorégulation. Il estime que cette approche fait ses preuves. La responsabilité d'une gestion durable et orientée vers l'avenir de la fortune des assurés incombe à l'organe suprême des institutions de prévoyance. Les institutions de prévoyance doivent s'efforcer de générer un rendement conforme au marché en prenant des risques raisonnables. Les critères environnementaux, sociaux et de gouvernance - les critères ESG, comme on les appelle volontiers - font donc partie de cette analyse de risques dont les institutions de prévoyance ont à tenir compte. La part des institutions de prévoyance qui intègrent des critères ESG dans leur règlement de placement ne cesse d'augmenter. Pour les plus grandes caisses, elle atteint désormais près de 60 pour cent.
L'Association suisse des institutions de prévoyance a publié, en décembre 2022, des normes de "reporting" ESG qui peuvent être considérées comme un standard de la branche. Par ailleurs, le Conseil fédéral salue cette démarche et considère qu'une réglementation plus stricte ou compliquée augmenterait le travail de conseil, de mise en oeuvre et de contrôle auprès des institutions de prévoyance. Il en va de même pour les autorités de surveillance. Ces activités engendreraient probablement des coûts supplémentaires qui seraient, à leur tour, répercutés sur les assurés.
Vu ces éléments, le Conseil fédéral vous invite à rejeter la motion.
Abstimmung
Président (Page Pierre-André, deuxième vice-président): Le Conseil fédéral propose de rejeter la motion.
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Motion ... 86 Stimmen
Dagegen ... 106 Stimmen
(0 Enthaltungen)