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Bundesstatistikgesetz (BStatG)

AS 2012 3131 · Amtliche Sammlung des Bundesrechts

Vom 23. Dez. 2011

https://lexipedia.io/de/docs/ch/as-ro-ru/2012-3131/de/bundesstatistikgesetz-bstatg

Abgerufen am 10. Sept. 2026

  1. Dokumente
  2. Bund
  3. Amtliche Sammlung des Bundesrechts
Quelle

Ändert: Bundesstatistikgesetz (SR 431.01)

Bundesblatt: Bundesstatistikgesetz (BStatG) (Teilnahme an statistischen Erhebungen des Bundes) (BBl 2012 9),

AS 2012 3131

Bundesstatistikgesetz
(BStatG)
(Teilnahme an statistischen Erhebungen des Bundes)

Änderung vom 23. Dezember 2011

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,
nach Einsicht in den Bericht der Staatspolitischen Kommission des Nationalrates vom 31. März 20111 und in die Stellungnahme des Bundesrates vom4. Mai 20112,
beschliesst:

Footnotes

  1. [1] BBl 2011 3967
  2. [4] SR 431.112 II 1 Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum. 2 Der Bundesrat bestimmt das Inkrafttreten. Nationalrat, 23. Dezember 2011 Ständerat, 23. Dezember 2011 Der Präsident: Hansjörg Walter Der Präsident: Hans Altherr Der Sekretär: Pierre-Hervé Freléchoz Der Sekretär: Philippe Schwab Ablauf der Referendumsfrist und Inkraftsetzung 1 Die Referendumsfrist für dieses Gesetz ist am 13. April 2012 unbenützt abgelaufen.5 2 Es wird auf den 15. Juli 2012 in Kraft gesetzt. 23. Mai 2012 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Die Bundespräsidentin: Eveline Widmer-Schlumpf Die Bundeskanzlerin: Corina Casanova
  3. [2] BBl 2011 4429

I

Das Bundesstatistikgesetz vom 9. Oktober 19923 wird wie folgt geändert:

Art. 6 Abs. 1, 1bis und 4

Direkterhebungen sind für natürliche Personen in Privathaushalten freiwillig. Vorbehalten ist die Auskunftspflicht nach Artikel 10 des Volkszählungsgesetzes vom 22. Juni 20074.

Indirekterhebungen sind für natürliche und juristische Personen sowie für Einrichtungen mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben obligatorisch.

Wenn es die Vollständigkeit, Repräsentativität, Vergleichbarkeit oder Aktualität einer Statistik unbedingt erfordert, kann der Bundesrat unter Vorbehalt von Absatz 1 bei der Anordnung einer Erhebung natürliche und juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts und deren Vertreter zur Auskunft verpflichten. Die verpflichteten Personen müssen die Auskünfte wahrheitsgetreu, fristgemäss, unentgeltlich und in der vorgeschriebenen Form erteilen.

Footnotes

  1. [3] SR 431.01

Footnotes

  1. [5] BBl 2012 61