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Verordnung des WBF über das Inverkehrbringen von Düngern

AS 2013 4267 · Amtliche Sammlung des Bundesrechts

Vom 23. Okt. 2013

https://lexipedia.io/de/docs/ch/as-ro-ru/2013-4267/de/verordnung-des-wbf-uber-das-inverkehrbringen-von-dungern

Abgerufen am 10. Sept. 2026

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  2. Bund
  3. Amtliche Sammlung des Bundesrechts
Quelle

Aufgehoben durch: Verordnung des WBF über das Inverkehrbringen von Düngern (AS 2023 700)

Ändert: Verordnung des WBF über das Inverkehrbringen von Düngern (SR 916.171.1)

AS 2013 4267

Verordnung des WBF
über das Inverkehrbringen von Düngern
(Düngerbuch-Verordnung WBF, DüBV)

Änderung vom 23. Oktober 2013

Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF)
verordnet:

I

Die Düngerbuch-Verordnung WBF vom 16. November 20071 wird wie folgt geändert:

Art. 2 Abs. 1 und 3

Von der Anmeldepflicht nach Artikel 19 der Dünger-Verordnung vom 10. Januar 2001 befreit sind die mineralischen Dünger und Bodenverbesserungsmittel, die einem Düngertypen nach Anhang 1 Teile1, 2 und 5 Ziffer 1–5 entsprechen, sowie EG-Düngemittel nach Anhang 1

Hofdünger, die von einem Betrieb mit Nutztierhaltung direkt an den Endverbraucher abgegeben werden oder über eine Zwischenstelle laufen, sind von der Anmeldepflicht ausgenommen, sofern sie im Informationssystem nach Artikel 165f des Landwirtschaftsgesetzes vom 29. April 19982 erfasst sind.

Footnotes

  1. [2] SR 910.1

Art. 3 Bst. c

Aufgehoben

Art. 6 Abs. 2

Die Gehalte an Nährstoffen in Düngern sind sowohl in Worten als auch in Symbolen gemäss folgender Tabelle und Reihenfolge anzugeben:

Stoffe Symbol … … Silizium Si Organische Substanz OS Trockensubstanz TS

Art. 8 Angabe von Stickstoff

Stickstoffformen sind in den folgenden Formen und deren Abkürzungen anzugeben: 1. Gesamtstickstoff N 2. Nitratstickstoff NS 3. Ammoniumstickstoff NA 4. Carbamidstickstoff NU 5. Cyanamidstickstoff NC 6. Crotonylidendiharnstoffstickstoff NRc 7. Formaldehydharnstoffstickstoff NRf 8. Isobutylidendiharnstoffstickstoff Nri 9. Organisch gebundener Stickstoff NO oder Norg 10. Aminostickstoff Nam

Erreicht eine der Stickstoffformen 1–5 mindestens 1 Gewichtsprozent, so muss diese Form bei als EG-Düngemittel bezeichneten mineralischen Mehrnährstoffdüngern zugesichert werden.

Art. 10 Abs. 2 und 3

Bei allen Calcium-/Magnesium-Bodenverbesserungsmittel sind der Neutralisationswert und der Kalziumgehalt sowie der Magnesiumoxidgehalt falls dieser

Prozent oder mehr beträgt, anzugeben. Zusätzlich können die entsprechenden Magnesium-, Kalziumoxid- und Karbonatgehalte angegeben werden.

Aufgehoben

Art. 11 Abs. 5 und 10

Werden Spurennährstoffe deklariert, so sind die Worte «mit Spurennährstoffen» oder das Wort «mit» gefolgt von der Bezeichnung oder dem chemischen Symbol der enthaltenen Spurennährstoffe anzugeben.

Aufgehoben 4. Abschnitt (Art. 13) Aufgehoben

Art. 14 Abs. 1

Für mineralische Dünger und Dünger mit Spurennährstoffen richten sich die Probenahme- und die Analysevorschriften nach der Verordnung (EG) Nr. 2003/20033. Es können auch andere Probenahme- und Analysevorschriften angewandt werden, wenn sie zu gleichwertigen Ergebnisse führen. Für alle anderen Dünger können Methoden angewandt werden, welche zu den gleichen Ergebnissen wie die Referenzmethoden der Eidgenössischen Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz- Tänikon führen.

Art. 15 Abs. 1

Betrifft nur den italienischen Text.

Art. 18 Übergangsbestimmung

Die nach bisherigem Recht benannten und beschrifteten Düngemittel können bis am 31. Dezember 2015 in Verkehr gebracht werden.

Footnotes

  1. [1] SR 916.171.1

II

Anhang 1 wird gemäss Beilage geändert.

III

Diese Verordnung tritt am1. Januar 2014 in Kraft.

23. Oktober 2013 Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung: Johann N. Schneider-Ammann

Verordnung (EG) Nr. 2003/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Okt. 2003 über Düngemittel, ABl. L 304 vom 21.11.2003, S.1; geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 162/2007 der Kommission vom 19. Febr. 2007, ABl. L 51 vom 20.2.2007, S. 7; die Verordnung (EG) Nr. 1107/2008 der Kommission vom 7. Nov. 2008, ABl. L 299 vom 8.11.2008, S. 13; die Verordnung (EG) Nr. 1020/2009 der Kommission vom 28. Okt. 2009, ABl. L 282 vom 29.10.2009, S. 7; die Verordnung (EG) Nr. 137/2011 der Kommission vom 16. Febr. 2011, ABl. L 43 vom 17.2.2011, S.1; die Verordnung (EU) Nr. 223/2012 der Kommission vom 14. März 2012, ABl. L 75 vom 15.3.2012, S. 12; die Verordnung (EU) Nr. 463/2013 der Kommission vom 17. Mai 2013, ABl. L 134 vom 18.5.2013, S.1.

Anhang 1

(Art.1, 2 Abs. 1, 3, 10 Abs. 5, 11 Abs. 7 Bst. a, 12 Abs. 1 Bst. c und d) Teil 1, Ziffern 120, 141, 161, 162, 180, 183, 231, 311, 412, 413, 424, 430 Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 120 Kalkstickstoff 18 % N Gesamtstickstoff Stickstoff bewertet als Ge- Calciumcyanamid,

  • samtstickstoff; mindestens 75 % Calciumoxid, Nitrat, des angegebenen Stickstoffs als Ammoniumsalze, Cyanamid gebunden Harnstoff 141 Ammonsulfatsalpeter 19,7 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Ge- Ammoniumsulfat,

  • Ammoniumstickstoff, samtstickstoff; Höchstgehalt an auch maximal 15 % Nitratstickstoff Nitratstickstoff bei Zugabe von Calciumnitrat Calciumnitrat: 5 % N. 161 Ammoniumsulfat- 30 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Ge- Carbamid, Harnstoff* Carbamidstickstoff, samtstickstoff, Mindestgehalt an Ammoniumsulfat Ammoniumstickstoff, Ammoniumstickstoff Höchstge-

% SO3 wasserlösliches halt an Biuret: Schwefel bewertet Schwefelsäureanhydrid als S (5 %) oder SO3 162 Ammonsulfat Harn- 20 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Gesamt- Carbamid, Ammonistoff mit kohlensaurem Carbamidstickstoff, stickstoff, Mindestgehalt an umsulfat, kohlensaurer Kalk aus Meeresalgen Ammoniumstickstoff, Ammoniumstickstoff 4 % N; Kalk aus Meeresalgen

% CaCO3 Calciumcarbonat Höchstgehalt an Biuret 0,9 %; Schwefelsäureanhydrid Schwefel bewertet als S (5 %) 180 Aufgehoben Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 183 Kalksalpeter- 10 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Carbamid, Nitrat Bei der Angabe der Gehalte Harnstoffsuspension Carbamidstickstoff, Gesamtstickstoff oder als darf auf einen Gehalt an Nitratstickstoff Carbamid- und Nitratstickstoff, Calcium, bewertet als Ca, mindestens 80 % des angegebe- hingewiesen sein, wenn er nen Gesamtstickstoffs als Nit- mindestens 10 % beträgt ratstickstoff 231 Teilaufgeschlossenes 16 % P2O5 mineralsäurelösliches Phosphat bewertet als mineral- Mono-, Tricalci- Rohphosphat mit Phosphat, wasserlös- säurelösliches P2O5, mindestens umphosphat, Calcium- Magnesium liches Phosphat 40 % des angegebenen Gehalts sulfat, Magnesiumsul-

  • 6 % MgO Gesamtmagnesiumoxid, an P2O5 wasserlöslich; fat; Teillöslichkeit wasserlösliches Magne- Magnesium bewertet als Ge- gemahlenen Rohphossiumoxid samtmagnesium und wasserlös- phats mit Schwefellich Siebdurchgang: und Phosphorsäure, mindestens 90 % bei 0,16 mm Zugeben von Magnesimindestens 98 % bei 0,63 mm umsulfat oder -oxid 311 Angereichertes 18 % K2O wasserlösliches Kali bewertet als wasserlösliches Kalirohsalz, Der Gehalt an wasserlösli- Kalirohsalz Kaliumoxid K2O Kaliumchlorid chem Magnesiumoxid darf

  • angegeben sein, wenn er mindestens 5 % MgO beträgt. 412 Calciumformiat 33,6 % CaO wasserlösliches Calcium bewertet als wasserlös- Auf chemischen Wege

  • Calciumoxid liches CaO gewonnenes Erzeugnis,

% Formiat Formiat das als Hauptbestandteil Calciumformiat Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 413 Calciumformiatfluid 21 % CaO wasserlösliches Calcium bewertet als wasserlös- Auf chemischen Wege * Calciumoxid liches CaO gewonnenes Erzeugnis,

% Formiat Formiat das als Hauptbestandteil Calciumformiat 424 Magnesium- 20 % MgO Gesamt-Magnesiumoxid Magnesium bewertet als Magnesiumsilicate; Gesteinsmehl Gesamt-Magnesiumoxid; mechanisches Auf- Siebdurchgang: bereiten magnesium-

% bei 0,2 mm haltiger Gesteine, auch

% bei 0,032 mm Granulieren des auf Siebdurchgang nach Spalte 5 ausgemahlenen Produkts 430 Magnesiumchlorid- 13 % MgO wasserlösliches Magnesium bewertet als wasser- Magnesiumchlorid, Lösung Magnesiumoxid lösliches MgO; auch Calciumchlorid * Höchstgehalt an Calciumoxid:

% CaO Anhang 1, Teil 2 Teil 2, Ziffern 610, 611, 612, 621, 660, 710, 711, 720, 760, 780, 810, 850, 851 Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 610 NPK-Dünger 3%N Stickstoff in den Stick- Siebdurchgänge nach Art. 9 Auf chemischem Wege * stoffformen 1–5 Bst. b oder durch Mischen (Art. 8) gewonnenes Erzeugnis

% P2O5 Phosphat in den Phosphatlöslichkeiten 1–8 611 NPK-Dünger 3%N Stickstoff in den Stick- Auf chemischem Wege stoffformen 1–4 und oder durch Mischen 6–8 (Art. 8) gewonnenes Erzeugnis

% P2O5 Phosphat in den Phosphatlöslichkeiten 1–3,

und 9 (Art. 9) Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 612 NPK-Dünger mit 5%N Stickstoff in den Stick- Mindestens 25 % des Stickstoffs Auf chemischem Wege Bei der Stickstoffform 7 Crotonylidendi- stoffformen 1–4 und muss in den Formen 6–8 vorhan- gewonnenes Erzeugnis muss der Gehalt an kalt- Isobutylidendi-, oder 6–8 (Art. 8) den sein. Bei der Stickstoffform wasserlöslichem und Formaldehydharnstoff 5 % P2O5 Phosphat in den Phos- 7 müssen mindestens 60 % heisswasserlöslichem * phatlöslichkeiten 1–3, 8 heisswasserlöslich sein Stickstoff angegeben sein und 9 (Art. 9)

% K2O wasserlösliches Kaliumoxid 621 Aufgehoben 660 Dünger-Suspension 3%N Stickstoff in den Stick- Höchstgehalt an Biuret: Gehalt Durch Suspendieren in mit kohlensaurem stoffformen 1–4 (Art. 8) an Carbamidstickstoff × 0,026. Wasser gewonnenes Magnesiumkalk 4 % P2O5 Phosphat in der Phos- Gehaltsangaben und weitere Erzeugnis, Zugeben phatlöslichkeit1 (Art. 9) Erfordernisse unter Art. 9 von kohlensaurem

% K2O wasserlösliches Magnesiumkalk, unter Kaliumoxid Atmosphärendruck

% MgO Gesamtmagnesiumoxid beständiges Erzeugnis

% CaCO3 Calciumcarbonat insgesamt 35 % 710 NP-Dünger 3%N Stickstoff in den Stick- Siebdurchgänge nach Art. 9 Auf chemischem Wege * stoffformen 1–5 (Art. 8) Bst. b und durch Mischen

% P2O5 Phosphat in den Phos- gewonnenes Erzeugnis phatlöslichkeiten 1–8 Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 711 NP-Dünger mit Croto- 5%N Stickstoff in den Stick- Mindestens 25 % des Stickstoffs Auf chemischem Wege Bei der Stickstoffform 7 nylidendi-, Isobutyli- stoffformen 1–4 und muss in den Formen 6–8 vor- oder durch Mischen muss der Gehalt an kaltdendi- oder Formalde- 6–8 (Art. 8) handen sein. Bei der Stickstoff- gewonnenes Erzeugnis wasserlöslichem und hydharnstoff 5 % P2O5 Phosphat in den Phos- form 7 müssen mindestens 60 % heisswasserlöslichem * phatlöslichkeiten 1–3 heisswasserlöslich sein. Stickstoff angegeben sein 720 NP-Dünger 3%N Stickstoff in den Stick- Auf chemischem Wege stoffformen 1–8 (Art. 8) oder durch Mischen

% P2O5 Phosphat in den Phos- gewonnenes Erzeugnis phatlöslichkeiten 1–3 760 NK-Dünger mit 3%N Stickstoff in den Stick- Auf chemischem Wege Bei der Angabe der Gehal- Magnesium stoffformen 1–8 (Art. 8) oder durch Mischen te darf auf einen Gehalt an

% K2O wasserlösliches gewonnenes Erzeugnis Calcium hingewiesen sein, Kaliumoxid wenn er, bewertet als CaO,

% MgO Gesamt-Magnesiumoxid mindestens 10 % beträgt 780 NK-Dünger-Lösung 3%N Stickstoff in den Stick- Höchstgehalt an Biuret: Gehalt Auf chemischem Wege mit Formaldehydharn- stoffformen 1–4 und 7 an (Carbamidstickstoff + oder durch Mischen stoff 5 % K2O (Art. 8) Formaldehydharnstoffstick- gewonnenes Erzeugnis wasserlösliches stoff) × 0,026 Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 810 PK-Dünger 5 % P2O5 Phosphat in den Phos- Siebdurchgang nach Art. 9 Bst. b Auf chemischem Wege

  • phatlöslichkeiten 1–8 oder durch Mischen (Art. 9) gewonnenes Erzeugnis 850 PK-Dünger-Suspension 5 % P2O5 Phosphat in den Phos- Siebdurchgang nach Art. 9 Bst. b Auf chemischem Wege

  • phatlöslichkeiten 1–3 und durch Suspendie- (Art. 9) ren in Wasser gewon-

% K2O wasserlösliches nenes Erzeugnis 851 PK-Dünger-Suspension 5 % P2O5 Phosphat in den Phos- Siebdurchgang nach Art. 9 Bst. b Auf chemischem Wege mit kohlensaurem phatlöslichkeiten 1–3 und durch Suspendie- Magnesiumkalk (Art. 9) ren in Wasser gewon-

% K2O wasserlösliches nenes Erzeugnis

% MgO Gesamtmagnesiumoxid

% CaCO3 Calciumcarbonat Anhang 1, Teil 3 Teil 3, Ziffern 911, 915, 921, 924, 925, 941, 943, 944, 945, 946, 947, 952 Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 911 Organisch-minera- 10 % OS organische Substanz Bei Zugabe von Stickstoff in Bei Zugabe mineralischen lischer Stickstoff-, 3 % N oder Gesamtstickstoff den Formen 6–8 müssen diese Phosphats sind die Phosphor- oder 3 % P2O5 Gesamtphosphat mindestens ¼ des Gesamt- Angaben nach Art. 9 Kaliumdünger oder stickstoffs ausmachen. einzuhalten.

% K2O wasserlösliches Kaliumoxid 915 Organischer 10 % OS organische Substanz Stickstoff bewertet als Peptide und Amino- Stickstoffdünger mit 14 % Nam Aminostickstoff Aminostickstoff säuren; Hydrolysieren Peptiden und Amino- tierischen oder pflanzsäuren lichen Eiweisses, Trocknen 921 Organische 10 % OS organische Substanz Bei Zugabe mineralischen Stickstoff-, Phosphor- 3 % N oder Gesamtstickstoff Phosphats sind die oder Kaliumdünger- 3 % P2O5 wasserlösliches Phosphat Angaben nach Art. 9 lösung oder einzuhalten.

% K2O wasserlösliches Kaliumoxid 924 Organische Stickstoff- 10 % OS organische Substanz Stickstoff bewertet als Amino- Peptide und Aminodünger-Lösung mit 8 % Nam Aminostickstoff stickstoff säuren; Hydrolysieren Peptiden und Amino- tierischen oder pflanzsäuren lichen Eiweisses Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 925 Organisch-mineralische 10 % OS organische Substanz Stickstoff bewertet als Peptide und Amino- Stickstoffdünger- 8%N Gesamtstickstoff Gesamtstickstoff; säuren; Hydrolysieren Lösung mit Peptiden Mindestgehalt an Amino- tierischen oder pflanz- und Aminosäuren stickstoff 5 % Nam lichen Eiweisses unter Zugabe von Ammoniumchlorid oder Ammoniumsulfat 941 Organisch-minera- 10 % OS organische Substanz Bei Zugabe von Stickstoff in Bei Zugabe mineralischen lischer Dünger 2%N Gesamtstickstoff den Formen 6–8 müssen diese Phosphats sind die Anga-

% P2O5 Gesamtphosphat ¼ des Stickstoffgesamtgehal- ben nach Art. 9 einzuhal- 943 Organisch- 10 % OS organische Substanz Bei Zugabe von Stickstoff in Als Typenbezeichnung ist mineralischer von den ausge- Gesamtstickstoff den Formen 6–8 müssen diese auch die Nennung der/des Mehrnährstoffdünger lobten Haupt- Gesamtphosphat ¼ des Stickstoffgesamtgehal- Hauptnährstoffe(s) gefolgt nährstoffen wasserlösliches tes ausmachen. von «betonter organischje 6 %; Kaliumoxid mineralischer Mehrnährinsgesamt 10 % stoffdünger» möglich. 944 Organische Dünger- 10 % OS organische Substanz Lösung 1%N Gesamtstickstoff

% P2O5 wasserlösliches Phosphat

% K2O wasserlösliches Kaliumoxid insgesamt 3 % 945 Organische Dünger- 10 % OS organische Substanz Suspension 1%N Gesamtstickstoff

% P2O5 Gesamtphosphat

% K2O wasserlösliches Kaliumoxid insgesamt 3 % Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 946 Organisch-mineralische 10 % OS organische Substanz Bei Zugabe von Stickstoff in Bei Zugabe mineralischen Dünger-Lösung 2%N Gesamtstickstoff den Formen 6–8 müssen diese Phosphats sind die Anga-

% P2O5 wasserlösliches Phosphat ¼ des Stickstoffgesamtgehal- ben nach Art. 9 einzuhal- 947 Organisch-mineralische 10 % OS organische Substanz Bei Zugabe von Stickstoff in Bei Zugabe mineralischen Dünger-Suspension 2%N Gesamtstickstoff den Formen 6–8 müssen diese Phosphats sind die Anga-

% P2O5 Gesamtphosphat ¼ des Stickstoffgesamtgehal- ben nach Art. 9 einzuhal- 952 Organisch- 10 % OS organische Substanz Bei Zugabe von Stickstoff in mineralischer 3%N Gesamtstickstoff den Formen 6–8 müssen diese NPK-, NP-, NK- oder 3 % P2O5 Gesamtphosphat ¼ des Stickstoff- PK-Dünger 3 % K2O wasserlösliches Kaliumoxid gesamtgehaltes ausmachen.

Anhang 1, Teil 4 1. Chelatbildner: Säuren oder Natrium-, Kalium- oder Ammoniumsalze von: EDDHSA Ethylendiamin-di-(2-hydroxy-5-sulfophenyl)essigsäure und dessen Kondensationserzeugnisse C18H20O12S2 + n* (C12H14O8N2S) IDHA Iminodibernsteinsäure C8H11O8N HBED N,N'-Bis(2-hydroxybenzyl)ethylenediamin-N,N'-diessigsäure C20H24N2O6 TMHBED1 Trimethylendiamin-N, N-bis-(O-hydroxybenzyl)-N, N-diessigsäure C21H26O6N2 NTA1 Nitrilotriessigsäure C6H9O6N

nicht bei EG-Düngemitteln 2. Sonstige Komplexbildner: Nachfolgend aufgeführte Komplexbildner sind nur für Anwendungen der düngenden Bewässerung und/oder Besprühen zugelassen; Ausnahmen stellen Zinklignosulfonat, Eisenlignosulfonat, Kupferlignosulfonat und Manganlignosulfonat dar, die direkt in den Boden eingebracht werden können. Säuren oder Natrium-, Kalium- oder Ammoniumsalze von: LS Lignosulfonsäure – HEDPA2 Organophosphonsäure (1-Hydroxy-ethylidendiphosphonsäure) C2H8O7P2 Zitronensäure2 C6H8O7

nicht bei EG-Düngemitteln Teil 4, Ziffern 1070, 1110, 1115, 1130, 1220, 1225, 1252, 1260, 1310, 1315, 1330, 1410, 1415, 1450, 1460, 1510, 1520, 1530, 1540, 1610, 1615, 1650, 1655, 1660 Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte (in Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 1070 Bordünger-Suspension 2%B Gesamtbor Bor bewertet als Gesamtbor Suspendieren von Aus der Bezeichnung müssen die

  • wasserlösliches Bor, Borsäure, Natri- Namen der Bestandteile hervorgefalls vorhanden umborat, Calcium- hen. borat und/oder Borethanolamin in 1110 Kobaltchelat 5 % Co wasserlösliches Kobalt bewertet als wasser- Wasserlösliches

  • Kobalt lösliches Co; mindestens Erzeugnis, das Gehaltes in Chelatform Verbindung mit einem oder mehreren Chelatbildnern erhaltenes Kobalt 1115 Kobaltkomplex 5 % Co wasserlösliches Kobalt bewertet als wasser- Wasserlösliches

  • Kobalt lösliches Co; mindestens Erzeugnis, das Gesamtkobalt in 80 % des angegebenen durch chemische Komplexform Gehaltes in Komplexform Verbindung mit einem zugelassenen Komplexbildner erhaltenes Kobalt enthält Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte (in Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 1130 Kobaltdünger-Lösung 2 % Co wasserlösliches Kobalt bewertet als wasser- Lösen von Kobalt- Das Anion des Salzes ist an-

  • Kobalt lösliches Co; Werden ein salz, Kobaltchelat zugeben. Kobaltsalz und ein Kobalt- oder Kobaltkomkomplex gemischt, muss plex in Wasser der Anteil in Komplexform mindestens 40 % des wasserlöslichen Co betragen. 1220 Kupferchelat 5 % Cu wasserlösliches Kupfer bewertet als wasser- Wasserlösliches

  • Kupfer lösliches Cu; mindestens Erzeugnis, das Gehaltes an Cu in Chelat- Verbindung mit form einem oder mehreren Chelatbildnern erhaltenes Kupfer 1225 Kupferkomplex 5 % Cu wasserlösliches Kupfer bewertet als wasser- Wasserlösliches

  • Kupfer lösliches Cu; der Komplex- Erzeugnis, das Gesamtkupfer in anteil muss mindestens durch chemische Komplexform 80 % des wasserlöslichen Verbindung mit Kupfers betragen einem zugelassenen Komplexbildner erhaltenes Kupfer enthält Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte (in Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 1252 Kupferdünger- 17 % Cu Kupfer Kupfer bewertet als Suspendieren Das Anion des Salzes ist anzu- Suspension wasserlösliches Gesamtgehalt von Kupfersalz, geben.

  • Kupfer, falls Kupferoxid, vorhanden Kupferhydroxid, Kupferchelat und/oder Kupferoxychlorid 1260 Kupferdünger-Lösung 2 % Cu wasserlösliches Kupfer bewertet als Lösen von Kupfer- Das Anion des Salzes ist anzu-

  • Kupfer wasserlösliches Cu; salz und/oder geben. werden ein Kupfersalz und einem Kupfercheein Kupferkomplex lat oder Kupfergemischt, muss der Anteil komplex in Wasser in Komplexform mindestens 40 % des wasserlöslichen Cu betragen. 1310 Eisenchelat 5 % Fe wasserlösliches Eisen Eisen bewertet als wasser- Wasserlösliches

  • lösliches Fe; mindestens Erzeugnis, das Gehaltes an Fe in Chelat- Verbindung mit form einem oder mehreren Chelatbildnern erhaltenes Eisen Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte (in Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 1315 Eisenkomplex 5 % Fe wasserlösliches Eisen Eisen bewertet als wasser- Wasserlösliches

  • Gesamteisen in lösliches Fe; der Komplex- Erzeugnis, das Komplexform anteil muss mindestens durch chemische

% des wasserlöslichen Verbindung mit Eisens betragen einem zugelassenen Komplexbildner erhaltenes Eisen enthält 1330 Eisendünger-Lösung 2 % Fe wasserlösliches Eisen Eisen bewertet als wasser- Lösen von Eisen- Das Anion des Salzes ist anzu-

  • lösliches Fe; salz und/oder geben. werden ein Eisensalz und einem Eisenchelat ein Eisenkomplex oder Eisenkomplex gemischt, muss der Anteil in Wasser in Komplexform mindestens 40 % des wasserlöslichen Fe betragen. 1410 Manganchelat 5 % Mn wasserlösliches Mangan bewertet als Wasserlösliches

  • Mangan wasserlösliches Mn; min- Erzeugnis, das destens 80 % des angege- durch chemische benen Gehaltes an Mn in Verbindung mit Chelatform einem oder mehrerer Chelatbildner erhaltenes Mangan? enthält Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte (in Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 1415 Mangankomplex 5 % Mn wasserlösliches Mangan bewertet als Wasserlösliches

  • Mangan wasserlösliches Mn; der Erzeugnis, das Gesamtmangan in Komplexanteil muss durch chemische Komplexform mindestens 80 % des Verbindung mit wasserlöslichen Mn betra- einem zugelassegen nen Komplexbildner erhaltenes Mangan enthält 1450 Mangandünger-Lösung 2 % Mn wasserlösliches Mangan bewertet als Lösen von Man- Das Anion des Salzes ist anzu-

  • Mangan wasserlösliches Mn; gansalz und/oder geben. wird ein Mangansalz mit Manganchelat oder einem Mangankomplex Mangankomplex gemischt, muss der Kom- in Wasser plexanteil mindestens 40 % des wasserlöslichen Mn betragen 1460 Mangandünger- 17 % Mn Mangan Mangan bewertet als Suspendieren von Das Anion des Salzes ist anzu- Suspension wasserlösliches Gesamtgehalt Mangansalz, geben.

  • Mangan, Manganchelat falls vorhanden und/oder Manganoxid in Wasser 1510 Molybdändünger 35 % Mo wasserlösliches Molybdän bewertet als Mischen von

  • Molybdän wasserlösliches Mo Natrium- und Ammoniummolybdat 1520 Natriummolybdat 35 % Mo wasserlösliches Molybdän bewertet als Natriummolybdat

  • Molybdän wasserlösliches Mo Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte (in Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 1530 Ammoniummolybdat 50 % Mo wasserlösliches Molybdän bewertet als Ammonium-

  • Molybdän wasserlösliches Mo molybdat 1540 Molybdändünger- 3 % Mo wasserlösliches Molybdän bewertet als Lösen von Natri- Lösung Molybdän wasserlösliches Mo um- oder Ammo-

  • niummolybdat in 1610 Zinkchelat 5 % Zn wasserlösliches Zink Zink bewertet als wasser- Wasserlösliches

  • lösliches Zn; mindestens Erzeugnis, das Gehalts an Zn in Chelat- Verbindung mit form einem/mehreren zugelassenen Chelatbildner/n erhaltenes Zink 1615 Zinkkomplex 5 % Zn wasserlösliches Zink Zink bewertet als wasser- Wasserlösliches

  • Gesamtzink in lösliches Zn; der Komplex- Erzeugnis, das Komplexform anteil muss mindestens durch chemische

% des wasserlöslichen Verbindung mit Zn betragen einem zugelassenen Komplexbildner erhaltenes Zink Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte (in Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 1650 Zinkdünger-Lösung 2 % Zn wasserlösliches Zink Zink bewertet als wasser- Lösen von Zink- Das Anion des Salzes ist anzu-

  • lösliches Zn; salz und/oder geben. wird ein Zinksalz mit einem Zinkchelat oder Zinkkomplex gemischt, Zinkkomplex in muss der Komplexanteil Wasser mindestens 40 % des wasserlöslichen Zn betragen 1655 Zinkdünger-Suspension 20 % Zn Gesamtzink Zink bewertet als Gesamt- Suspendieren von Das Anion des Salzes ist anzu-

  • wasserlösliches Zink, gehalt Zinksalz, Zinkche- geben. falls vorhanden lat und/oder Zinkoxid in Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte (in Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen Gewichtsprozenten) Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung 8. Spurennährstoff-Mischdünger 1660 Spurennährstoff- Spurennährstoffe Spurennährstoffe bewertet Mischen oder Der Düngertyp ist je nach Beschaf- Mischdünger (Spuren- a) nur in minerali- als Gesamtgehalt oder als Lösen und/oder fenheit als «Spurennährstoffnährstoffmischdünger- scher Form wasserlöslicher Gehalt Suspendieren von Mischdünger» oder als «Spuren- Lösung), ergänzt durch 0,2 % B Bor Dünger aus An- nährstoffmischdünger-Lösung» zu die Angaben «mit» 0,02 % Co Kobalt hang 1 Teil 4 bezeichnen; der Dünger hat min- sowie durch den 0,5 % Cu Kupfer destens zwei der in Spalte 3 Namen der Spuren- 2% Fe Eisen genannten Spurennährstoffe zu nährstoffe oder ihr 0,5 % Mn Mangan enthalten; chemisches Symbol in 0,02 % Mo Molybdän in Chelat- oder Komplexform der Reihenfolge der 0,5 % Zn Zink vorliegende Gehaltsanteile, sowie Spalte 3 b) in Chelat- oder die Chelat- oder Komplexbildner

  • Komplexform sind anzugeben; bei der Angabe der 0,2 % B Gehalte sind anzugeben: 0,02 % Co a) bei nicht völlig wasserlös- 0,1 % Cu lichen Nährstoffen der Gesamt- 0,3 % Fe gehalt und, wenn mindestens die 0,1 % Mn Hälfte des Gesamtgehaltes was- 0,1 % Zn serlöslich ist, der wasserlösliche insgesamt mindes- Gehalt; tens: in fester Form b) bei völlig wasserlöslichen

%, in Lösung 2 % Nährstoffen nur der wasserlösliche Gehalt.

Anhang 1, Teil 5 Kalk, nicht anmeldepflichtige mineralische und anmeldepflichtige organische sowie organisch-mineralische Bodenverbesserungsmittel Mineralische und organische Bodenverbesserungsmittel Anforderungen an die einzelnen Düngertypen Teil 5, neue Fassung wie folgt:

Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 1. Natürlicher Kalk 1710 Kalkstein – Standard- Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung Wesentlicher Gesamtmagnesium, Reaktivität qualität mindestens: 42 Bestandteil Kalzium- und Bestimmungsmethode und * Kalzium bewertet als Ca; karbonat; Bodeninkubationsergebnisse

% bei 3,15 mm Lagerstätten Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 1711 Kalkstein – feine Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung Wesentlicher Be- Gesamtmagnesium, Reaktivität Qualität mindestens: 50 standteil Kalziumkar- und Bestimmungsmethode und * Kalzium bewertet als Ca; bonat; Bodeninkubationsergebnisse

% bei2 mm Lagerstätten 1712 Magnesiumhaltiger Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung Kalziumkarbonat und Gesamtmagnesium, Reaktivität Kalkstein – Standard- 3 % MgO Magnesiumoxid mindestens: 45 Magnesiumkarbonat; und Bestimmungsmethode und qualität Kalzium bewertete als Ca, Vermahlen von Bodeninkubationsergebnisse

  • Magnesium bewertet als magnesiumhaltigem können angegeben werden MgO; Kalkstein natürlicher Feinheit bestimmt durch Lagerstätten Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 1713 Magnesiumhaltiger Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung Kalziumkarbonat und Gesamtmagnesium, Reaktivität Kalkstein – feine 3 % MgO Magnesiumoxid mindestens: 52 Magnesiumkarbonat; und Bestimmungsmethode und Qualität Kalzium bewertete als Ca, Vermahlen von Bodeninkubationsergebnisse

  • Magnesium bewertet als magnesiumhaltigem können angegeben werden MgO; Kalkstein natürlicher Feinheit bestimmt durch Lagerstätten

% bei2 mm 1714 Dolomitkalkstein – Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung Kalziumkarbonat und Gesamtmagnesium, Reaktivität Standardqualität 12 % MgO Magnesiumoxid mindestens: 48 Magnesiumkarbonat; und Bestimmungsmethode und

  • Kalzium bewertete als Ca, Vermahlen von Bodeninkubationsergebnisse Magnesium bewertet als Dolomitkalkstein können angegeben werden. MgO; natürlicher Lagerstät- Feinheit bestimmt durch ten Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 1715 Dolomitkalkstein – Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung Kalziumkarbonat und Gesamtmagnesium, Reaktivität feine Qualität 12 % MgO Magnesiumoxid mindestens: 54 Magnesiumkarbonat; und Bestimmungsmethode und

  • Kalzium bewertete als Ca, Vermahlen von Bodeninkubationsergebnisse Magnesium bewertet als Dolomitkalkstein können angegeben werden MgO; natürlicher Lager- Feinheit bestimmt durch stätten

% bei2 mm 1716 Mariner Kalkstein – Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung Wesentlicher Be- Gesamtmagnesium, Reaktivität Standardqualität mindestens: 30 standteil Kalziumkar- und Bestimmungsmethode und * Kalzium bewertete als Ca; bonat; Bodeninkubationsergebnisse

% bei 3,15 mm Lagerstätten marinen

% bei1 mm Ursprungs 1717 Mariner Kalkstein – Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung Wesentlicher Be- Gesamtmagnesium, Reaktivität feine Qualität mindestens: 40 standteil Kalziumkar- und Bestimmungsmethode und * Kalzium bewertete als Ca; bonat; Bodeninkubationsergebnisse

% bei2 mm Lagerstätten marinen

% bei1 mm Ursprungs Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 1718 Kreide – Standardqua- Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung Wesentlicher Be- Gesamtmagnesium, Reaktivität lität mindestens: 42 standteil Kalziumkar- und Bestimmungsmethode und * Kalzium bewertet als Ca; bonat; Bodeninkubationsergebnisse Siebung: nach Zerfall in Kreide natürlicher Wasser: Lagerstätten

% bei 3,15 mm

% bei2 mm

% bei 0,315 mm Reaktivität der Fraktion 1–

mm (durch Siebung: erhalten) mindestens 40 % in Zitronensäure; Feinheit bestimmt durch Siebung::

% bei 25 mm

% bei2 mm Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 1719 Kreide – feine Qualität Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung Wesentlicher Gesamtmagnesium, Reaktivität * mindestens: 48 Bestandteil Kalzium- und Bestimmungsmethode und Kalzium bewertet als Ca; karbonat; Bodeninkubationsergebnisse Siebung: nach Zerfall in Kreide natürlicher Wasser: Lagerstätten

% bei2 mm Reaktivität der Fraktion 1–2 mm (durch Siebung: erhalten) mindestens 65 % in Zitronensäure; Feinheit bestimmt durch

% bei 25 mm

% bei2 mm 1720 Karbonatsuspension Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung Wesentliche Bestand- Gesamtmagnesiumoxid ist an- * mindestens: 35 teile Kalziumkarbo- zugeben, falls ≥ 3 %. Kalzium bewertete als Ca; nat und/oder Magne- Reaktivität und Bestimmungsme- Feinheit bestimmt durch siumkarbonat; thode und Bodeninkubationser- Nasssiebung: Vermahlen und gebnisse können angegeben

% bei2 mm Suspendieren in werden

% bei1 mm Wasser von Kalk-

% bei 0,315 mm stein, magnesiumhal-

% bei 0,1 mm tigem Kalkstein, Dolomitkalkstein oder Kreide natürlicher Lagerstätten Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichtspro- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung 2. Kalziumoxide (gebrannter Kalk) und Kalziumhydroxide (gelöschter Kalk) natürlichen Ursprungs 1721 Gebrannter Kalk – Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung Wesentlicher Gesamtmagnesium und Bodenin- Standardqualität mindestens: 75 Bestandteil Kalzium- kubationsergebnisse können

  • Kalzium bewertete als Ca; oxid; angegeben werden Feinheit bestimmt durch Brennen von Kalk- Siebung: stein natürlicher Fein: Lagerstätten 1722 Gebrannter Kalk – Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung Wesentlicher Gesamtmagnesium und Bodeninfeine Qualität mindestens: 85 Bestandteil Kalzium- kubationsergebnisse können

  • Kalzium bewertete als Ca; oxid; angegeben werden Feinheit bestimmt durch Brennen von Kalk- Siebung: stein natürlicher Fein: Lagerstätten Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 1723 Gebrannter magnesi- Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung Wesentliche Bestand- Gesamtmagnesium und Bodeninumhaltiger Kalk – 7 % MgO Magnesiumoxid mindestens: 80 teile Kalziumoxid kubationsergebnisse können Standardqualität Kalzium bewertete als Ca, und Magnesiumoxid; angegeben werden

  • Magnesiumoxid bewertet als Brennen von magne- MgO; siumhaltigem Kalk- Feinheit bestimmt durch stein natürlicher Siebung: Lagerstätten 1724 Gebrannter magnesi- Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung Wesentliche Bestand- Gesamtmagnesium und Bodeninumhaltiger Kalk – 7 % MgO Magnesiumoxid mindestens: 85 teile Kalziumoxid kubationsergebnisse können feine Qualität Kalzium bewertete als Ca, und Magnesiumoxid; angegeben werden

  • Magnesiumoxid bewertet Brennen von magneals MgO; siumhaltigem Kalk- Feinheit bestimmt durch stein natürlicher Siebung: Lagerstätten Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 1725 Gebrannter Dolomit- Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung Wesentliche Bestand- Gesamtmagnesium und Bodeninkalk – Standardqualität 17 % MgO Magnesiumoxid mindestens: 85 teile Kalziumoxid kubationsergebnisse können

  • Kalzium bewertete als Ca, und Magnesiumoxid; angegeben werden Magnesiumoxid bewertet als Brennen von Dolo- MgO; mitkalkstein natürli- Feinheit bestimmt durch cher Lagerstätten 1726 Gebrannter Dolomit- Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung Wesentliche Bestand- Gesamtmagnesium und Bodeninkalk – feine Qualität 17 % MgO Magnesiumoxid mindestens: 95 teile Kalziumoxid kubationsergebnisse können

  • Kalzium bewertete als Ca, und Magnesiumoxid; angegeben werden Magnesiumoxid bewertet als Brennen von Dolo- MgO; mitkalkstein natürli- Feinheit bestimmt durch cher Lagerstätten Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 1727 Hydratkalk (gelöschter Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung Wesentlicher Be- Gesamtmagnesium und Bodenin- Kalk) mindestens: 65 standteil Kalzium- kubationsergebnisse können

  • Kalzium bewertete als Ca; hydroxid; angegeben werden Feinheit bestimmt durch Brennen und Löschen Nasssiebung: von Kalkstein natürli-

% bei 0,16 mm cher Lagerstätten 1728 Magnesiumhaltiger Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung Wesentliche Bestand- Gesamtmagnesium und Bodenin- Hydratkalk (gelöschter 5 % MgO Magnesiumoxid mindestens: 70 teile Kalziumhydro- kubationsergebnisse können magnesiumhaltiger Kalzium bewertete als Ca, xid und Magnesium- angegeben werden Kalk) Magnesiumoxid bewertet als hydroxid; * MgO; Brennen und Löschen Feinheit bestimmt durch von magnesiumhalti- Nasssiebung: gem Kalkstein

% bei 0,16 mm natürlicher Lagerstätten 1729 Hydratkalk aus Dolo- Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung Wesentliche Bestand- Gesamtmagnesium und Bodeninmitkalkstein 12 % MgO Magnesiumoxid mindestens: 70 teile Kalziumhydro- kubationsergebnisse können * Kalzium bewertete als Ca, xid und Magnesium- angegeben werden Magnesiumoxid bewertet als hydroxid; MgO; Brennen und Löschen Feinheit bestimmt durch von Dolomitkalkstein Nasssiebung: natürlicher Lagerstät-

% bei 0,16 mm ten Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 1730 Hydratkalksuspension Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung wesentliche Bestand- Gesamtmagnesiumoxid ist an- * mindestens: 20 teile Kalziumhydro- zugeben, falls ≥ 3 %. Kalzium bewertete als Ca; xid und/oder Magne- Bodeninkubationsergebnisse Feinheit bestimmt durch siumhydroxid; können angegeben werden Nasssiebung: Brennen, Löschen

% bei 0,16 mm und Suspendieren in Wasser von Kalkstein, magnesiumhaltigem Kalkstein oder Dolomitkalkstein 3. Kalk aus industriellen Fertigungsprozessen 1731 Kalk aus der Zucker- Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung Feinkörniges Kalzi- Gesamtmagnesium, Reaktivität fabrikation mindestens: 20 umkarbonat; und Bestimmungsmethode und

  • Produkt aus der Bodeninkubationsergebnisse Zuckerfabrikation, können angegeben werden ausschliesslich aus gebranntem Kalkstein Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 1732 Kalksuspension aus der Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung Feinkörniges Kalzi- Gesamtmagnesium, Reaktivität Zuckerfabrikation mindestens: 15 umkarbonat; und Bestimmungsmethode und

  • Produkt aus der Bodeninkubationsergebnisse Zuckerfabrikation, können angegeben werden ausschliesslich aus gebranntem Kalkstein 4. Mischkalk 1740 Mischkalk Gesamtkalzium Neutralisierender Wert Mischen von Gesamtmagnesiumoxid ist an-

  • Karbonatgehalt mindestens: Düngemitteltypen zugeben, falls MgO ≥ 3 % .

% 1710–1730 Das Wort «magnesiumhaltig» ist Karbonatgehalt höchstens: bei der Typenbezeichnung hinzu-

% zufügen, wenn MgO ≥ 5 %. Bodeninkubationsergebnisse können angegeben werden 5. Mischungen aus Kalzium-/Magnesium-Bodenverbesserungsmitteln und anderen EG-Düngemitteltypen 1750 Mischung aus [Typen- Gesamtkalzium Neutralisierende Wirkung Mischen, Verdichten Gesamtmagnesiumoxid ist anbezeichnung EG- mindestens: 15 oder Granulieren von zugeben, falls MgO ≥ 3 %, die Düngemittel aus Teil 5 3 % N für Mischungen, die Kalzium-/Magnesium- übrigen Elemente gemäss Angadieses Anhangs] und Düngemitteltypen mit einem Produkten, die in ben der einzelnen Düngemittelty- [Typenbezeichnung N-Mindestgehalt enthalten, Teil 5 dieses Anhangs pen. feste EG-Düngemittel 3 % P2O5 für Mischungen, aufgeführt sind, mit aus Teil 1 oder 2 dieses die Düngemitteltypen mit festen EG-Düngemit- Anhangs]. einem P2O5-Mindestgehalt teltypen, die in Teil 1 * enthalten, 3 % K2O für und 2 aufgeführt sind.

Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen Mischungen, die Düngemit- Folgende Mischunteltypen mit einem K2O- gen sind verboten: Mindestgehalt enthalten. – Ammoniumsulfat Kali bewertet als wasserlösli- oder Harnstoff mit ches K2O Bodenverbessrungsmitteln, die Oxide oder Hydroxide enthalten; – Mischen und anschliessendes Verdichten oder Granulieren von einfachen, konzentrierten oder Triple- Superphosphaten mit einem anderen, in Teil 5 dieses Anhangs beschriebenen Bodenverbesserungsmittel 6. Andere Kalzium-/Magnesium-Bodenverbesserungsmittel 1760 Gesteinsmehl (Stein- Brechen und Aufbemehl, Urgesteinsmehl, reiten von Steinen Quarzmehl, Basaltmehl, Tonerdemehl) Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 1770 Perlit Brechen und Aussieben vulkanischen Ausgangsmaterials (Rhyolite), Erhitzen bei Unterdruck 1771 Vermiculit Aufblähen des Tonminerals Vermiculit bei Temperaturen von rund 1100 Grad Celcius 1772 Leca Aufblähen von Tonmineralien bei rund 1150 Grad Celcius 7. Organische Bodenverbesserungsmittel 1810 Torf 40 % OS organische Substanz In Mooren aus Aschegehalt höchstens 10 Prozent. Pflanzenrückständen gebildetes Material 1811 Torfmull 70 % OS organische Substanz Trocknen von Torf 1820 Organisches Boden- 10 % OS organische Substanz Höchstens 3 % von einem Aufbereiten tieriverbesserungsmittel oder mehrerer der folgenden scher, mikrobieller Stoffe: Stickstoff, Phosphat, oder pflanzlicher Kali oder Schwefel. Stoffe Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen 8. Organisch-mineralische Bodenverbesserungsmittel 1910 Organisch-minera- 10 % OS organische Substanz Höchstens 3 % von einem Aufbereiten tierilisches Bodenverbesse- oder mehrerer der folgenden scher, mikrobieller rungsmittel Stoffe: Stickstoff, Phosphat, oder pflanzlicher Kali oder Schwefel. Stoffe und mischen mit mineralischen Komponenten Anhang 1, Teil 6 Teil 6, Ziffern 2010, 2020, 2030, 2040, 2060 Hof- und Recyclingdünger Anhang 1, Teil 6 Nr.

Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere einzuhaltende Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung Bestimmungen 2010 Hofdünger Gesamtstickstoff In aufbereiteter oder Auf die Tierart, von welcher Gesamtphosphat nicht aufbereiteter der Hofdüngerstammt, ist Gesamtkali Form hinzuweisen. Die Aufbereiorganische Substanz tungsart ist anzugeben. 2020 Aufgehoben 2030 Kompost Gesamtstickstoff Gesamtphosphat Gesamtkali Calcium Magnesium organische Substanz elektrische Leitfähigkeit 2040 Gärgut, fest oder Gesamtstickstoff flüssig Gesamtphosphat Gesamtkali Calcium Magnesium organische Substanz elektrische Leitfähigkeit 2060 Aufgehoben Zur Übereinstimmung der Seitenzahlen in allen Amtssprachen der AS bleibt diese Seite leer.

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