AS 2015 1303
Verordnung des EFD
über die Ausfuhrbeitragsansätze
für landwirtschaftliche Grundstoffe
Änderung vom 5. Mai 2015
Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD)
verordnet:
I
Der Anhang der Verordnung des EFD vom 9. Januar 20121 über die Ausfuhrbeitragsansätze für landwirtschaftliche Grundstoffe wird gemäss Beilage geändert.
II
Diese Verordnung tritt rückwirkend auf den1. Mai 2015 in Kraft.
5. Mai 2015 Eidgenössisches Finanzdepartement: Eveline Widmer-Schlumpf
Anhang
(Art. 1) A Die Methoden zur Berechnung der Ausfuhrbeitragsansätze für Milchgrundstoffe sowie die Ausfuhrbeitragsansätze für Milchgrundstoffe
Ziff. 2, 3, 4 und 5
2. Zur Berechnung der Ausfuhrbeitragsansätze gelten folgende Preisunterschiede und Kürzungsfaktoren: 2.1 Ausfuhren in EU-Mitgliedstaaten Kurzbezeich- Preisunterschied Kürzungs- Preisunterschied Maximaler Preis- Massgebender Preisunternung Schweiz – EU faktor nach Kürzung unterschied gemäss schied Schweiz – EU Fr./100 kg in % Prot. Nr. 22 ( ) Fr./100 kg c EU MMP 181.20 20 144.95 79.30 79.30 VMP 334.45 20 267.55 255.55 255.55 BUT 686.00 20 548.80 665.70 548.80 2.2 Ausfuhren in andere Länder Kurzbezeich- Preisunterschied Kürzungs- Preisunterschied Massgebender Preisunterschied Schweiz – nung Schweiz – faktor nach Kürzung andere Länder andere Länder Fr./100 kg in % ( ) Fr./100 kg cWelt MMP 177.35 20 141.90 141.90 VMP 329.65 20 263.70 263.70 BUT 697.75 20 558.20 558.20
Prot. Nr. 2 über bestimmte landwirtschaftliche Verarbeitungserzeugnisse vom 22. Juli 1972 (SR 0.632.401.2).
3. Für Grundstoffe, deren Verhältnis von Milchfett zu Milchprotein kleiner als1,04 ist, gelten folgende Ansätze: 3.1 Ausfuhren in EU-Mitgliedstaaten c VMP – c EU ⋅ b VMP a VMP ⋅ b MMP – a MMP ⋅ b VMP c VMP – c EU ⋅ a VMP b VMP ⋅ a MMP – b MMP ⋅ a VMP 3.2 Ausfuhren in andere Länder, unter Vorbehalt von Artikel 2 Absatz 2 Welt ⋅ b c VMP – c Welt ⋅ b VMP a VMP ⋅ b MMP – a MMP ⋅ b VMP Welt ⋅ a c VMP – cWelt ⋅ a VMP b VMP ⋅ a MMP – b MMP ⋅ a VMP 4. Für Grundstoffe, deren Verhältnis von Milchfett zu Milchprotein1,04 oder grösser ist, gelten folgende Ansätze: 4.1 Ausfuhren in EU-Mitgliedstaaten c BUT – c VMP VMP BUT a BUT ⋅ b VMP – a VMP ⋅ b BUT c BUT – c VMP VMP BUT b BUT ⋅ a VMP – b VMP ⋅ a BUT 4.2 Ausfuhren in andere Länder, unter Vorbehalt von Artikel 2 Absatz 2 BUT c Welt ⋅ b VMP – c VMP Welt ⋅ b BUT a BUT ⋅ b VMP – a VMP ⋅ b BUT BUT c Welt ⋅ a VMP – c VMP Welt ⋅ a BUT b BUT ⋅ a VMP – b VMP ⋅ a BUT 5. Abweichend von den Ziffern3 und 4 gelten für die nachstehend genannten Milchgrundstoffe folgende Ansatz-Kürzungen, sofern das verarbeitete Landwirtschaftsprodukt einen Wassergehalt von mehr als 60 Gewichtsprozent aufweist:
Zolltarifnummer3 Grundstoffbezeichnung Die Ansätze gemäss den Ziffern3 und 4 werden wie folgt reduziert:
Für Ausfuhren Für Ausfuhren in EU-Mitgliedstaaten in andere Länder ex 0401.2010/2090 Frischmilch 39 % 35 % ex 0401.5020 Frischrahm 15 % 15 % B Ausfuhrbeitragsansätze für andere als Milchgrundstoffe Die Ausfuhrbeitragsansätze für folgende landwirtschaftliche Grundstoffe betragen:
Zolltarifnummer4 Ansatz in Fr. je 100 kg Für Ausfuhren Für Ausfuhren in EU-Mitgliedstaaten in andere Länder a Der Ausfuhrbeitragsansatz berechnet sich aufgrund der Preisdifferenz Schweiz – EU für Weichweizenmehl gemäss Prot. Nr. 2 vom 22. Juli 1972 über bestimmte landwirtschaftliche Verarbeitungserzeugnisse (SR 0.632.401.2). Er ist um 20 % gekürzt. b Der Ausfuhrbeitragsansatz berechnet sich aufgrund der Preisdifferenz Schweiz – Weltmarkt für Weichweizenmehl. Er ist um 20 % gekürzt. c Der Ausfuhrbeitragsansatz entspricht dem Zollansatz für Weizenkeime zur Teilentfettung für die menschliche Ernährung. Er ist um
% gekürzt.