54 III 159
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Rubrum
158 Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. N° 32, sì elle déploie ses effets en Suisse et sí elle autorise le curateur à revendiquer les biens de la successíon, toutes questions qui relèvent du droit matériel, et non de la procédure d'exécution.
2. — Le recourant soutient, également à tort, que Beilo n’a pas, au sens de l’article 109 LP, la possessíon des biens revendiqués. Dame Stamaty Frangopoulo, aux droits de laquelle Coutot se prétend, ne pourrait, toutefois, être considérée comme ayant la disposition des objets déposés à la Banque populaire suisse que sì cet établissement reconnaissait qu’il les détient au nom et pour le compte de l’intéressée. Ce fait n’a pas même été allégué. On peut, au contraire, tenir pour certain que la banque refuserait, sí elle en était requise, de délivrer les biens en question à dame Frangopoulo aussiì longtemps que cette dernière n’aurait pas fait reconnaître sa qualité d’héritière, qualité qui, précisément, est contestée. Tant qu’il existe un litige sur la personne des héritiers, c’est le curateur, et lui seul, qui, dans les limites de ses pouvoirs, peut disposer de la successíion, pour le compte de qui de droit. Les deux instances cantonales ont admis que le curateur de la succession Parembli, consîidérée, en l’état, comme vacante, exerce, en vertu des pouvoirs qui lui sont conférés, la maîtrise de fait Sur les biens qui en dépendent. Or le Tribunal fédéral n’esl pas compétent pour revoir cette question, qui relève du droit grece. © La Chambre des Poursuites et des Faillites prononce :
Sachverhalt
Le recours est rejeté.
33. Entecheid vom 5. Juni 1928 i. S. Rufer.
Lohnpfändung. Art. 93 SchKG.
Wenn einem Schuldner aus verschiedenen Verträgen einer Mehrzahl von Pérsonen gegenüber Honorarforderungen mit verschiedenen, voneinander unabhängigen Fälligkeitsterminen zustehen, dann ist für die Beurteilung der Frage der Pfändbarkeit solcher Forderungen, ausser der Feststellung des Existenzminimums, auch zu untersuchen, über welche Barmittel und fäHigen Ansprüche der Schuldner im Momente der Pfändung verfügt und bis zu welchem Zeitpunkte er zur Bestreitung seiner Lebenskosten auf diese Mittel angewiesen ist.
Saisíe de salaire. Árt.93 LP.
Lorsqu’un débiteur possède des créances d’honoraires contre diverses personnes, en vertu de divers contrats stipulant des échéances différentes et sans relation les unes avec les autres, il importe, pour trancher la question de la saisissabilité de telles créances, non seulement. de déterminer le montant indispensable au débiteur, mais encore de rechercher quels sont les fonds liquides et les prétentions échues dont dispose le débiteur au moment de la saisie, et jusqu’à quelle époque celui-ci devra se contenter desdites ressources pour subvenir à ses besoins.
Pignoramenio di salari, Art. 93 LEF.
Se il debitore possiede dei crediti, dipendenti da salari o onorari, verso diverse persone, esigibili in epoche diverse e senza relazioni tra loro, occorrerà, onde decidere della loro pignorabilità, determinare, non solamente l’importo indispensabile al debitore, ma altresi quali síiano i fondi liguidi e le pretese scadute di cui disponga al momento del pignoramento e fino a qual’epoca quelle risorse potranno bastare per il suo sostentamento.
A.
— Am 12. Februar 1928 pfändete das Betreibungsamt Bern-Stadt beim Schuldner August Rufer, Architekten in Bern, für die Betreibungsgruppe Nr. 2583 ein Guthaben des Schuldners an die Essig- und Senffabrik Bern, das ursprünglich 5000 Fr. betragen, wovon aber der Schuldner bis zum Moment der Pfändung bereits 4550 Fr. bezogen hatte.
160 Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. N° 38.
B.
— Gegen diese Pfändung beschwerte sich Rufer bei den Aufsichtsbehörden, indem er deren Aufhebung verlangte, da er diesen Betrag zur Bestreitung seines und seiner Familie Lebensunterhaltes notwendig habe.
C.
— Mit Urteil vom 1. Mai 1928 hat die kantonale Aufsichtsbehörde die Beschwerde abgewiesen.
D.
— Hiegegen hat Rufer den Rekurs an das Bundesgericht erklärt, indem er erneut um Schutz derBeschwerde ersuchte.
Die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer zieht f#
Erwägungen
Die Vorinstanz hat die Beschwerde deshalb abgewiesen, weil das Existenzminimum des Rekurrenten und seiner Familie (Frau und ein Kind) sich auf jährlich 3780 Fr. belaufe, der Rekurrent aber nach seiner eigenen Darstellung im Jahre 1927 ein Nettoeinkommen von mindestens 8000 Fr. gehabt habe. Diese Tatsachen erscheinen indessen nicht ohne weiteres geeignet, um die vorwürfige Beschwerde als unbegründet erscheinen zu lassen ; denn der Umstand, dass der Rekurrent im vergangenen Jahre 8000 Fr. verdient hat, stellt einmal noch keinen Beweis dafür dar, dass die Einkommensverhältnisse des Rekurrenten im Momente der Pfändung noch dieselben waren. Selbst wenn dies aber auch der Fall gewesen sein sollte, so wäre damit noch nicht erwiesen, dass der Rekurrent bei einer Pfändung des gesamten streitigen Forderungsbetrages noch über s0 viele Barmittel bezw. fällige Ansprüche verfügt hätte, dass er daraus bis zum Eintritt der Fälligkeit neuer, anderer Honorarforderungen bezw. bis zum Eingang neuer Barmittel seinen und seiner Familie Lebensunterhalt hätte bestreiten können. Letzteres muss aber, wenn man dem Zweck des Art. 93 SchKG gerecht werden will, notwendigerweise mit berücksichtigt werden. Eine solche Feststellung bietet dann keine Schwierigkeiten, wenn der Schuldner in einem einzigen Vertragsverhältnis steht und seinen Lohn in regelmässigen Zeitabständen bezieht. Wenn aber, wie dies vorliegend zutrifft, einem Schuldner aus mehreren von ihm ausgeführten Aufträgen einer Mehrzahl von Personen gegenüber Honorarforderungen mit wverschiedenen, voneinander unabhängigen Fälligkeitsterminen zustehen, dann kann die Frage der Pfändbarkeit einer derartigen Forderung nur auf Grund einer genauen Untersuchung der konkreten Verhältnisse gelöst werden. Das ist hier. — nachdem der Rekurrent ausdrücklich behauptet hat, dass die streitige Forderung im Momente der Pfändung das einzige Mittel zur Fristung seines Lebensunterhaltes dargestellt habe — noch nachzuholen, d. h. die Vorinstanz hat festzustellen, über welche Barmittel und fälligen Ansprüche der Rekurrent damals verfügte und bis zu welchem Zeitpunkte er zur Bestreitung seiner Lebenskosten auf diese Mittel angewiesen war (d. h. wann die Fälligkeit anderer Forderungen des Rekurrenten in Aussicht stand, und wie hoch sich diese beliefen). An Hand dieser Feststellungen wird dann zu entscheiden sein, ob und bis zu welchem
Betrage die streitige Forderung pfändbar sei. Natünlich ist der Rekurrent verpflichtet, der Vorinstanz alle zur Ermöglichung dieser Feststellungen notwendigen Unterlagen zur Verfügung zu stellen, unter der Androhung, dass sonst die Festsetzung des streitigen Betrages nach freiem Ermessen erfolgen würde.
Dispositiv
Demnach erkennt die Schuldbetr.- und Konkurskammer :
Der Rekurs wird dahin teilweise gutgeheissen, dass die Angelegenheit zur neuen Beurteitung im Sinne der Motive an die Vorinstanz zurückgewiesen wird.