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Freiwillige Versicherung

C-7482/2009 · Bundesverwaltungsgericht

Vom 28. Mai 2010

https://lexipedia.io/de/docs/ch/bvger-taf-taf/c-7482-2009/de/freiwillige-versicherung

Abgerufen am 10. Sept. 2026

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  2. Bund
  3. Bundesverwaltungsgericht
Quelle

Geltung: Wie spätere Gerichte diesen Entscheid behandelt haben, wurde nicht ausgewertet.

C-7482/2009

Freiwillige Versicherung

Rubrum

Abteilung III C-7482/2009/ {T 0/2}

Abschreibungsentscheid vom 28. Mai 2010

Besetzung

Einzelrichter Beat Weber, Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

Parteien

S._______, Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Ausgleichskasse SAK, avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz.

Gegenstand

Freiwillige Versicherung (amtliche Veranlagung der Beiträge 2008); Einspracheentscheid der SAK vom 2. November 2009.

C-7482/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in Erwägung,

dass die Schweizerische Ausgleichskasse SAK mit Verfügung vom 2. November 2009 (Einspracheentscheid) die Einsprache von S._______ abgewiesen und ihre Beitragsverfügung vom 16. Juni 2009 bestätigt hat, wonach der Beitrag an die freiwillige Versicherung AHV/IV für das Jahr 2008 auf Fr. 4'401.00 festgesetzt wurde (act. SAK 10 und 20),

dass S._______ (Beschwerdeführer) diese Verfügung mit Beschwerde vom 2. Dezember 2009 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat (act. 1) mit der Begründung, der Jahresabschluss 2008 für die Steuerveranlagung liege noch nicht vor und werde nachgereicht,

dass sich die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts gemäss Art. 31 und Art. 33 Bst. d des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32), sofern wie hier keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist, sowie gemäss Art. 85 bis Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) ergibt,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 10. Dezember 2009 (act. 4) den Jahresabschluss 2008 durch B._______ beim Bundesverwaltungsgericht nachreichen liess,

dass die Vorinstanz am 18. März 2010 (act. 15/2) eine neue Beitragsverfügung für das Jahr 2008 erliess, welche die Verfügung vom 16. Juni 2009 ersetzte, und wonach der Beitrag des Beschwerdeführers an die freiwillige Versicherung AHV/IV für das Jahr auf Fr. 3'684.30 festgesetzt wurde,

dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 23. März 2010 (act. 15) unter Verweis auf diese Verfügung ausführt, sie habe gestützt auf die vom Beschwerdeführer eingereichten Unterlagen (Bilanz und Erfolgsrechnung) den Beitrag neu festgelegt, weshalb sie beantrage, die Beschwerde als gegenstandslos abzuschreiben,

dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 VwVG ihren ursprünglichen Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann,

C-7482/2009

dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fortzusetzen hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht gegenstandslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG),

dass dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 7. April 2010 (act. 16) ein Doppel der Vernehmlassung der Vorinstanz zugestellt und ihm bis zum 17. Mai 2010 Gelegenheit gegeben wurde, eine Replik einzureichen oder allenfalls die Beschwerde zurückzuziehen,

dass sich der Beschwerdeführer innert der angesetzten Frist nicht vernehmen liess, seine Beschwerde nicht zurückzog und das Bundesverwaltungsgericht daher mit Verfügung vom 27. Mai 2010 (act. 18) der Schriftenwechsel abschloss,

dass gegen die neue Verfügung der Vorinstanz vom 18. März 2010 innerhalb der Rechtsmittelfrist beim Bundesverwaltungsgericht kein Rechtsmittel eingegangen ist, womit diese in Rechtskraft erwachsen ist,

dass die Vorinstanz somit sinngemäss dem Antrag des Beschwerdeführers entsprochen hat, wonach der Beitrag AHV/IV für das Jahr 2008 aufgrund des tatsächlichen Jahresabschlusses 2008 festzulegen sei,

dass unter diesen Umständen der Streitgegenstand nachträglich weggefallen ist, weshalb das Beschwerdeverfahren im einzelrichterlichen Verfahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),

dass das Verfahren gemäss Art. 85 bis Abs. 2 AHVG kostenfrei ist und der Vorinstanz keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).

Regeste

Freiwillige Versicherung (amtliche Veranlagung der... Freiwillige Versicherung (amtliche Veranlagung der...

Dispositiv

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.

C-7482/2009

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Dieser Entscheid geht an:

  • den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)

  • die Vorinstanz (Ref-Nr. _______)

  • das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand:

Seither geänderte Bestimmungen

Dieser Entscheid legt Bestimmungen aus, deren Erlass seither erneut konsolidiert wurde. Ob der Artikel selbst geändert hat, ist nicht erfasst.

  • Bundesgesetz über das Bundesgericht, Art. 42, Art. 82, Art. 90 und Art. 100 — gelesen in der Fassung vom 1. Januar 2009; der Erlass wurde am 1. Januar 2011, 1. April 2011, 5. Dezember 2011, 1. Januar 2012, 1. April 2012, 1. Oktober 2012, 1. Januar 2013, 1. Februar 2013, 1. Juli 2013, 1. Januar 2014, 1. Juli 2014, 1. August 2014, 1. November 2015, 1. Januar 2016, 1. Januar 2017, 1. April 2017, 1. Juni 2017, 1. Januar 2018, 1. Januar 2019, 1. Januar 2021, 1. Januar 2022, 1. Juli 2022, 1. Januar 2024, 1. Februar 2024, 1. Juli 2024, 1. Januar 2025, 1. April 2026 und 13. Mai 2026 erneut konsolidiert.
  • Bundesgesetz über das Bundesverwaltungsgericht, Art. 23 und Art. 32 — gelesen in der Fassung vom 1. Januar 2009; der Erlass wurde am 1. Januar 2011, 1. Februar 2011, 5. Dezember 2011, 1. Januar 2012, 1. April 2012, 16. Juli 2012, 1. Dezember 2012, 1. Januar 2013, 1. Juli 2013, 1. Januar 2015, 1. November 2015, 1. Juli 2016, 1. Januar 2017, 1. September 2017, 1. Januar 2019, 1. Januar 2020, 1. Juli 2020, 1. Januar 2021, 1. März 2021, 1. September 2023, 15. Mai 2025, 15. Juni 2025 und 12. Juni 2026 erneut konsolidiert.
  • Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, Art. 58 — gelesen in der Fassung vom 1. Januar 2009; der Erlass wurde am 1. Januar 2011, 1. Mai 2013, 1. Januar 2015, 1. Januar 2017, 1. Januar 2018, 1. April 2019, 1. April 2020, 1. Januar 2021 und 1. Juli 2022 erneut konsolidiert.