812.214.11
Verordnung des Schweizerischen Heilmittelinstituts über den Erlass der Pharmakopöe und die Anerkennung von Arzneibüchern
vom 9. November 2001 (Stand am 12. September 2006)
Das Schweizerische Heilmittelinstitut (Institut), gestützt auf Artikel 52 Absatz 1 des Heilmittelgesetzes vom 15. Dezember 20002 (HMG), auf Artikel 4 Absatz 3 der Arzneimittel-Bewilligungsverordnung vom 17. Oktober 20013 (AMBV) und Artikel 6 der Organisationsverordnung vom 28. September 20014 für das Schweizerische Heilmittelinstitut,5 verordnet:
Art. 16 Pharmakopöe
Als Pharmakopöe gelten folgende Ausgaben:
Pharmacopoea Europea,5. Ausgabe (Ph. Eur. 5), vom November 20037, Nachtrag5.1 zur Pharmacopoea Europaea vom März 20045, Nachtrag5.2 zur Pharmacopoea Europaea vom März 20045, Nachtrag5.3 zur Pharmacopoea Europaea vom März 20045, Nachtrag5.4 zur Pharmacopoea Europaea vom März 20055 und Nachtrag5.5 zur Pharmacopoea Europaea vom März 20055;
Pharmacopoea Helvetica, 10. Ausgabe (Ph. Helv. 10), vom Mai 20068.
AS 2001 3008
Sie werden im Original vom Europarat herausgegeben. Die französische Originalausgabe kann beim BBL, Verkauf Bundespublikationen, 3003 Bern, zu den in der Gebührenverordnung Publikationen vom 23. Nov. 2005 (SR 172.041.11) vorgesehenen Bedingungen bezogen werden. Bis zur Herausgabe der deutschen Fassung können einzelne Texte in deutscher Sprache als Druckfahnen bei der Abteilung Pharmakopöe der Swissmedic, Schweizerisches Heilmittelinstitut, bezogen werden.
Sie wird von Swissmedic, Schweizerisches Heilmittelinstitut, herausgegeben und kann beim BBL, Verkauf Bundespublikationen, 3003 Bern, zu den in der Gebührenverordnung Publikationen vom 23. Nov. 2005 (SR 172.041.11) vorgesehenen Bedingungen bezogen werden.
Art. 1a9 Anerkannte Arzneibücher
Die im Anhang zu dieser Verordnung bezeichneten Arzneibücher oder die speziell bezeichneten Teile davon sind vom Institut anerkannt.
Art. 2 Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am1. Januar 2002 in Kraft.
Anhang10 Anerkannte Arzneibücher Als Arzneibücher oder speziell gekennzeichnete Teile davon sind anerkannt:
Aus Deutschland: Homöopathisches Arzneibuch 2005 (HAB 2005), Amtliche Ausgabe, bekannt gemacht vom deutschen Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherheit11;
Aus Frankreich: Pharmacopée Française, 10e édition (Ph.F) in der Fassung vom Oktober 2005, Edition Collection Afssaps; Teil «Monographies de souches pour préparations homéopathiques»12;
Aus Grossbritannien: British Homoeopathic Pharmacopoeia 1999 (B.Hom.P), published by the British Association of Homoeopathic Manufacturers (BAHM) and produced by the Association’s Scientific Committee;
Herstellungsvorschriften Br.1, 2, 3, 4, 5a, 5b,6, 8a, 11 und 1213.
Eingefügt durch Anhang 7 Ziff. II der Komplementär- und Phytoarzneimittelverordnung vom 22. Juni 2006, in Kraft seit1. Okt. 2006 (SR 812.212.24).
Dieses Arzneibuch kann beim Deutschen Apotheker Verlag Stuttgart unter der Internet- Adresse http://www.dav-buchhandlung.de oder beim Govi-Verlag – Pharmazeutischer Verlag GmbH Eschborn unter der Internet-Adresse http://www.govi.de bezogen werden.
Dieses Arzneibuch kann bei Le moniteur des pharmacies et des laboratoires unter der Internet-Adresse http://www.moniteurpharmacies.com/librairie bezogen werden.
Dieses Arzneibuch kann bei British Association of Homoeopathic Manufacturers, The Old Vicarage, 65 Church Street, Langham, Rutland LE157JE, Grossbritannien unter ISBN 0-9521708-1-7 bezogen werden.