AS 2001 2063
Tierschutzverordnung
Tierschutzverordnung (TSchV)
Änderung vom 27. Juni 2001
Der Schweizerische Bundesrat verordnet:
I Die Tierschutzverordnung vom 27. Mai 19811 wird wie folgt geändert:
Art. 35 Abs. 2
2 Den Wildtieren gleichgestellt sind:
a. die Nachkommen erster Generation aus der Kreuzung zwischen Wild- und Haustieren; b. die Nachkommen aus der Kreuzung zwischen Nachkommen nach Buchstabe a untereinander; c. die Nachkommen aus der Kreuzung zwischen Nachkommen nach Buchstabe a und Wildtieren.
Art. 39 Bst. a–c Folgende Wildtiere dürfen auch nichtgewerbsmässig nur mit Bewilligung gehalten werden: a. Säugetiere, ausgenommen Lamas, Alpakas und deren Kreuzungen, sowie In- sektenfresser und Kleinnager; b. Straussenvögel, Kiwis, Pinguine, Pelikane, Kormorane, Schlangenhalsvögel, Stelzvögel, Flamingos, Taggreife, Kraniche, Sumpf- und Strandvögel, grosse Aras und Kakadus, Nachtgreife, Nachtschwalben, Kolibris, Trogons, grosse Nashornvögel, Nektarvögel, Paradiesvögel; c. Riesen- und Sporenschildkröten, Meeresschildkröten, Krokodile, grosse Le- guane, Chamaeleo calyptratus, Grosstejus, Brückenechsen, Warane, die er- wachsen eine Gesamtlänge von mehr als 1 m erreichen, Varanus mitchelli, Varanus semiremex, Krustenechsen, Giftschlangen, Riesenschlangen, die er- wachsen mehr als 3 m lang werden, ausgenommen Boa constrictor;
1 SR 455.1
1999–4891 2063
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Art. 40 Abs. 2 Bst. a, c und e
2 Dies gilt insbesondere für:
a. Schnabeltier, Koala, Riesengleitflieger, Zwergameisenbär, Riesengürteltier, Schuppentiere; c. Meerechsen, Chamäleons, ausgenommen Chamaeleo calyptratus, Python boeleni, Seeschlangen (Hydrophiidae); e. Hochseehaie, Riffhaie.
Art. 44 Abs. 3
3 Die Behörde überprüft die gewerbsmässigen Wildtierhaltungen mindestens einmal
jährlich. Haben zwei aufeinander folgende Kontrollen zu keiner Beanstandung ge- führt, so kann die Behörde die nächste Kontrolle in einem längeren Abstand, spätes- tens jedoch nach drei Jahren durchführen.
Art. 53 Abs. 8 und 8 bis 8 Stiere, die mehr als 18 Monate alt sind, müssen einen Nasenring tragen. Auf das Tragen eines Nasenringes kann verzichtet werden, wenn vor einer Ortsveränderung oder vor der Schlachtung: a. die Stiere vorwiegend im Freien in einer Herde oder in Laufställen als Grup- pe gehalten wurden; und b. die speziellen Vorkehrungen für einen sicheren Transport und einen siche- ren Ein- und Auslad getroffen worden sind. 8bis Rindvieh darf nicht an den Hörnern oder am Nasenring und nicht mit Schnüren angebunden werden.
Art. 65 1 Eine Schmerzausschaltung ist für Eingriffe nicht erforderlich, wenn sie nach tier- ärztlichem Urteil aus medizinischen Gründen unzweckmässig oder nicht durchführ- bar erscheint.
2 Fachkundige Personen dürfen folgende Eingriffe ohne Schmerzausschaltung vor-
nehmen: a. das Kürzen des Schwanzes bei Lämmern bis zum Alter von 7 Tagen; der Schwanzstummel muss After und Zucht bedecken; b. das Kastrieren von männlichen Schweinen bis zum Alter von vierzehn Ta- gen; c. das Absetzen der Afterkrallen bei Welpen, die weniger als fünf Tage alt sind; d. das Touchieren der Schnäbel beim Hausgeflügel;
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e. das Kürzen der Zehen und Sporen bei männlichen Küken von Mast- und Legehennenelternlinien; f. das Markieren von Tieren, ausgenommen das Tätowieren von Hunden und Katzen; g. das Abschleifen der Zahnspitzen bei Ferkeln.
Art. 74 Aufgehoben
II Der Anhang 2 erhält die neue Fassung gemäss Beilage.
III Übergangsbestimmungen
1 Die Bewilligungsgesuche für am 1. September 2001 bestehende Haltungen von
grossen Aras und Kakadus sowie von grossen Leguanen sind bis Ende August 2002 bei der kantonalen Behörde einzureichen.
2 Fürdie am 1. September 2001 bestehenden Wildtierhaltungen gelten folgende
Übergangsfristen zur Anpassung an die neuen Mindestanforderungen: a. bis Ende August 2002 für bestehende Gehege für grosse Aras und Kakadus sowie für grosse Leguane, wenn die Gehege kleiner sind als 30 Prozent der Mindestabmessungen nach Anhang 2 (Wildtiere) oder die Anforderungen an die Einrichtung der Gehege nicht erfüllen; b. bis Ende August 2004 für bestehende Gehege für grosse Aras und Kakadus sowie für grosse Leguane, wenn die Gehege kleiner sind als 50 Prozent der Mindestabmessungen nach Anhang 2 (Wildtiere); c. bis Ende August 2006 für bestehende Gehege für grosse Aras und Kakadus sowie für grosse Leguane, wenn die Gehege kleiner sind als 90 Prozent der Mindestabmessungen nach Anhang 2 (Wildtiere); d. bis Ende August 2011 für die bestehenden Gehege und Bassins für die ande- ren Wildtierarten, wenn die Gehege oder Bassins kleiner sind als 90 Prozent der Mindestabmessungen nach Anhang 2 (Wildtiere) oder die Anforderun- gen an die Einrichtung der Gehege nicht erfüllen.
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IV Diese Änderung tritt am 1. September 2001 in Kraft.
27. Juni 2001 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Der Bundespräsident: Moritz Leuenberger
11513 Die Bundeskanzlerin: Annemarie Huber-Hotz
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Anhang 2 (Art. 5 Abs. 5)
Mindestanforderungen für das Halten von Wildtieren
Vorbemerkungen Die Flächen- und Raummasse legen die kleinste jeweils zulässige Gehegegrösse fest. Die Gehege dürfen auch nicht kleiner sein, wenn weniger als die in den Tabellen genannte Zahl von Tieren (n) gehalten wird. Die Tabellen nennen die höchstzulässige Zahl von erwachsenen Tieren im Gehege. Dazu dürfen im selben Gehege die Jungen gehalten werden. Bei der Gruppenzusammenstellung ist – ungeachtet der Zahlen in der Tabelle – die natürliche Sozialstruktur der Art angemessen zu berück- sichtigen. Werden in einem Gehege mehrere Arten gehalten, welche den Raum in unterschiedlicher Weise nutzen, können in dem für die Art mit dem höchs- ten Raumanspruch vorgesehenen Volumen die übrigen Arten gehalten werden, ohne dass der Raum vergrössert werden muss. Werden in einem Gehege mehrere Arten gehalten, welche den Raum in gleicher Weise nutzen, ist bei der Berechnung von Flächen und/oder Vo- lumen von jener Art auszugehen, die den höheren Grundanspruch hat. Fläche und/oder Volumen für die anderen Arten sind entsprechend den An- forderungen «für jedes weitere Tier» der jeweiligen Art nach dem vorliegenden Anhang dazuzuzählen. Bei Arten, die besondere Ansprüche z.B. an Luftfeuchtigkeit, Temperatur oder Nahrung stellen, sind diese Ansprüche zu berücksichtigen, auch wenn dazu in der Tabelle keine Angaben gemacht werden. Nachtaktive Tiere, die in Aussengehegen gehalten werden, müssen die Möglichkeit ha- ben, auch tagsüber eine Schlafbox aufzusuchen. Bei vorwiegend baumbewohnenden oder flugfähigen Arten sind die Kletter- bzw. Sitzgelegen- heiten so anzubringen, dass der Raum gut genutzt werden kann. In Versuchstierhaltungen darf auf ein Aussengehege verzichtet werden. In anderen Tierhaltungen, wo ein Aussengehege vorgeschrieben ist, darf auf ein solches verzichtet werden, wenn durch geöffnete Fenster oder Schiebetüren bzw. -dächer Sonnenlicht bei geeigneter Aussentemperatur di- rekt einstrahlen kann sowie die Möglichkeit besteht, die Gehege durch künstliches Licht, das der Qualität des Sonnenlichts entspricht, zu beleuch- ten. Die Masse der Innengehege müssen in diesem Fall mindestens jenen für Aussengehege entsprechen, oder falls Aussen- und Innengehege vor- geschrieben sind, deren Gesamtfläche.
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21 Gehege für Säugetiere
Tierarten Für Gruppen bis zu n Tieren Für jedes weitere Tierb) Besondere Anforderungen
Anzahl Aussengehege Innengehege Aussen Innen
(n) Flächea) Volumen Flächea) Volumen m2 m3 m2 m3 m2 m2
Schnabeligel 2 – – 6 – – 2 1) 6) Kuskus, Opossums, Kusus 2 – – 6 12 – 2 2) 3) Grosse und mittlere Gleitbeutler 6 – – 6 12 – 1 2) 3) Kleine Gleitbeutler 6 – – 3 6 – 0,5 2) 3) Wombat, Beutelteufel 2 20 – 6 – – – 1) 3) 4) Baumkängurus 2 16 40 16 40 4 4 2) 5) Kleinkängurus 5 20 – 10 – 4 2 6) 22) Rattenkängurus 2 – – 8 – – 2 6) Felsenkängurus 5 150 – 15 – 15 3 2) 7) 8) Wallabies, Filander 5 200 – 15 – 15 3 7) 8) Grosskängurus 5 300 – 20 – 30 4 7) Kleine Flughunde (z.B. Nilflughund) 20 – – 20 40 – 1 9) 10) Grosse Flughunde 20 – – 25 75 – 1 9) 10) Fledermäuse 20 – – 10 20 – 0,2 9) 10) Spitzhörnchen, Marmosetten 5 – – 1,5 3 – 0,3 2) 3) 6) 34) Mausmakis 5 – – 1,5 3 – 0,3 2) 3) 6) Loris, Potto, Bärenmaki 5 – – 1,5 3 – 0,3 2) 6) Koboldmaki, kleine Galagos, Halbmakis, Katzenmakis, Tamarine, Springtamarin 5 – – 3 6 – 0,5 2) 3) 6) 34) Riesengalago, Nachtaffe, Titis 5 – – 6 12 – 1 2) 3) 6) 34)
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Tierarten Für Gruppen bis zu n Tieren Für jedes weitere Tierb) Besondere Anforderungen
Anzahl Aussengehege Innengehege Aussen Innen
(n) Flächea) Volumen Flächea) Volumen m2 m3 m2 m3 m2 m2
Saimiri, Zwergmeerkatze 5 6 15 6 15 1,5 1,5 2) 6) Echte Makis, Sakis, Uakaris, Brüllaffen, Kapuziner 5 10 30 10 30 2 2 2) 6) Wollaffen, Klammeraffen, Meerkatzen, Makaken, kleine Languren, Varis 5 15 45 15 45 3 3 2) 6) 11) 12) Varis: 3) Husarenaffen, Mangaben, Paviane, grosse Languren (z.B. Guereza), Sifakas 5 25 75 25 75 4 4 2) 6) 11) Gibbons 3 25 75 25 75 8 8 2) 6) 11) 12) 34) Schimpansen, Orang Utan 3 35 140 35 140 8 8 2) 6) 11) 14) Gorilla 3 50 200 50 200 10 10 2) 6) 11) 14) Kleine und mittlere Gürteltiere 2 – – 6 – – 1,5 1) 3) Tamandua 2 – – 12 24 – 4 2) 3) 4) 15) Grosser Ameisenbär 2 100 – 12 – 10 6 11) 16) Faultiere 2 – – 10 20 – 1,5 2) Eichhörnchen, kleine Gleithörnchen 2 4 10 4 10 2 2 2) 3) 17) 19) Nutria (Wildform) 2 8 – – – 1 – 3) 18) 19) Riesenhörnchen, Pacarana, grosse Gleit- hörnchen, Coendu 2 – – 12 30 – 3 2) 3) 15) 17) 19) Stachelschweine 2 20 – 20 – 3 3 1) 3) 17) 19) Biber 5 20 – – – 4 – 3) 18) 19) 34) Präriehund 10 40 – – – 2 – 1) 3) 19) Agutis, Viscacha, Springhase 5 – – 20 – – 2 1) 3) 6) 19)
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Tierarten Für Gruppen bis zu n Tieren Für jedes weitere Tierb) Besondere Anforderungen
Anzahl Aussengehege Innengehege Aussen Innen
(n) Flächea) Volumen Flächea) Volumen m2 m3 m2 m3 m2 m2
Murmeltiere 6 100 – – – 10 – 1) 19) 34) Capybara 5 100 – 20 – 10 2 6) 18) 19) Bisamratte 2 4 – – – 1 – 1) 19) Quastenstachler, Pinselstachler 2 – – 5 10 – 2 2) 3) 19) Urson 2 10 30 – – 4 – 2) 19) Pacas 2 – – 8 – – 3 1) 3) 11) 19) Acouchis 5 – – 4 – – 1 1) 3) 6) 19) Greifschwanzferkelratte, grosse Felsenratte, Zaguti, Baumratte 2 – – 5 10 – 1,5 1) 2) 3) 19) Maras 2 20 – – – 4 – 1) 3) 6) 19) Hasenc) 2 20 – – – 4 – 3) 6) Wildkaninchen, Pfeifhasen 5 20 – – – 2 – 1) 6) Fennek 2 10 – 4 – 1 1 1) 3) 20) Mittelgrosse Füchse (z.B. Sandfuchs, Polarfuchs, Korsak, Kitfuchs), Löffelhund, Marderhund 2 30 – 8 – 4 1 1) 3) 6) 8) Waldhund 4 40 – 12 – 4 1 1) 3) 6) 18) 34) Rotfuchs, Graufuchs, Schakalfüchse 2 60 – – – 10 – 1) 3) 6) Schakale, Kojote, Rothund 4 100 – – – 15 – 3) 6) 34) Mähnenwolf 2 150 – 2 je Tier – 20 2 1) 3) 6) 8) 11) 34) Wolf, Hyänenhund 4 200 – – – 20 – 1) 3) 6) 8) 11)
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Tierarten Für Gruppen bis zu n Tieren Für jedes weitere Tierb) Besondere Anforderungen
Anzahl Aussengehege Innengehege Aussen Innen
(n) Flächea) Volumen Flächea) Volumen m2 m3 m2 m3 m2 m2
Malaienbär 2 100 – – – 20 – 1) 2) 11) 14) 18) 21) Andere Grossbären, Grosser Panda 2 150 – – – 20 – 1) 2) 11) 14) 18) 21) 22) Eisbär 1 120 – 8 – – – 2) 4) 14) 18) Kleiner Panda, Waschbär 2 20 – 8 16 4 2 2) 3) 8) Waschbär: 18) Wickelbär, Katzenfrette 2 – – 8 16 – 2 2) 3) Nasenbären 2 20 50 16 40 4 3 2) 3) Kleine Wiesel 2 5 – – – – – 3) 4) Grosse Wiesel 2 10 – – – – – 3) 4) Iltis, Wildnerz, Frettchen 2 10 – – – – – 3) 4) 18) Frettchen (als Heimtier mit zeitweiligem Auslauf in der Wohnung) 2 – – 2 1,2 – 0,5 3) 14) 16) Arboricole Marder 2 10 25 10 25 – – 2) 4) 17) 21) Tayra 2 16 40 16 40 4 4 2) 3) 17) Vielfrass 2 120 – – – – – 1) 2) 4) 21) Skunk 2 12 – 12 – 2 2 1) 3) 17) Dachs 2 60 – 30 – 4 4 1) 3) 17) Zwergotter 2 15 – 6 – 3 2 6) 15) 18) Fischotter, Fingerotter 2 25 – – – – – 4) 6) 15) 18) Riesenotter 2 80 – 24 – 10 4 6) 15) 18) Seeotter 2 10 – – – 3 – 6) 18)
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Tierarten Für Gruppen bis zu n Tieren Für jedes weitere Tierb) Besondere Anforderungen
Anzahl Aussengehege Innengehege Aussen Innen
(n) Flächea) Volumen Flächea) Volumen m2 m3 m2 m3 m2 m2
Zwergmanguste 6 – – 6 – – 0,5 1) 15) Erdmännchen, Zebra-, Fuchsmanguste 6 16 – 16 – 2 1 1) 15) 20) Andere Mangusten 2 12 – 12 – 4 4 1) 15) 17) 20) Sumpfichneumon: 18) Schwarzfusskatze, Bengalkatze, Rostkatze, Manul, arboricole Schleichkatzen 2 10 25 10 25 4 4 2) 4) 6) 11) 15) 17) 21) Fossa, Binturong, Zibethkatze, Wildkatze, Rohrkatze, Jaguarundi 2 16 40 16 40 5 5 2) 4) 6) 11) 15) 17) 21) Fisch-, Flachkopf- katze: 18) Luchs, Serval, Mittelkatzen, Nebelparder 2 30 75 20 50 10 10 2) 4) 6) 11) 15) 21) 23) Puma, Jaguar, Leopard, Schneeleopard 2 50 150 25 75 15 12 2) 4) 6) 11) 15) 21) 23) Jaguar: 18) Löwe, Tiger 2 80 240 30 90 20 15 2) 4) 6) 11) 15) 21) 23) Tiger 18) Gepard 2 200 – – – 20 – 2) 4) 6) 11) 15) 21) Erdwolf 2 100 – 12 – 10 6 1) 11) 21) Hyänen 2 200 – – – 20 – 1) 11) 21) Erdferkel 2 – – 40 – – 5 1) 3) Schliefer 5 10 20 10 20 2 2 2) Elefantenkühe 3 500 – 15 je Tier – 100 – 24) 25) Elefantenbulle 1 150 – 2 x 30 je Tier – 100 – 24) 25) Wechselstall
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Tierarten Für Gruppen bis zu n Tieren Für jedes weitere Tierb) Besondere Anforderungen
Anzahl Aussengehege Innengehege Aussen Innen
(n) Flächea) Volumen Flächea) Volumen m2 m3 m2 m3 m2 m2
Grévyzebrastuten, Halbeselstuten 4 500 – 8 je Tier – 80 – 8) 25) 26) Hengst 1 150 – 8 – – 8) 25) 26) Steppenzebra, Wildesel 5 500 – 8 je Tier – 80 – 8) 25) 26) 27) Bergzebra, Wildpferd 5 1000 – 8 je Tier – 100 – 8) 25) 26) 27) Tapire 2 200 – 15 je Tier – 50 – 24) 25) 28) Nashörner 2 500 – 25 je Tier – 150 – 4) Ausnahme Breitmaul- nashorn 11) 24) 25) 26) Zwergwildschwein 2 30 – 4 – 10 – 25) 27) 29) Andere Wildschweine 2 100 – 4 je Tier – 20 – 8) 17) 25) 27) 29) Pecaris 4 80 – 3 je Tier – 10 25) 29) Zwergflusspferd 2 100 – 10 je Tier – – – 4) 24) 29) Flusspferd 2 250 – 40 – 50 10 24) Lama, Alpaka 6 250 – – – 30 – 8) Guanako, Vikunja 6 300 – – – 30 – 8) Trampeltier, Dromedar 3 300 – 8 je Tier – 50 – 8) 27) Kantschil 2 – – 6 – – 2 6) Hirschferkel 2 40 – 8 – 12 2 6) 18) Kleinhirsche (Pudu, Wasserreh, Muntjak) 4 100 – 3 je Tier – 15 – 6) 8) 30) Reh 2 400 – – – 100 – 6) 8) 30) Mittelgrosse Hirsche (z.B. Sika, Damhirsch) 8 500 – 4 je Tier – 60 – 8) 27) 29) 30) 31) Sam- bar: 18)
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Tierarten Für Gruppen bis zu n Tieren Für jedes weitere Tierb) Besondere Anforderungen
Anzahl Aussengehege Innengehege Aussen Innen
(n) Flächea) Volumen Flächea) Volumen m2 m3 m2 m3 m2 m2
Grosse Hirsche 6 500 – 6 je Tier – 80 – 8) 27) 29) 30) 31) Barashinga, Sumpfhirsch, Rentier, Milu: 18) Elch 3 500 – – – 100 – 8) 18) 28) 31) 32) Okapi 2 300 – 15 je Tier – 100 – 4) 26) Giraffe 4 500 – 25 je Tier – 100 – 33) Bulle: 26) Kleine und mittlere Ducker, Dikdiks, Zwergantilopen, Stenbok, Grysbok, Klipp- springer 2 50 – 3 je Tier – 20 – 6) Ducker, Dikdiks, Zwergantilopen: 4), Klippspringer: 2) 6) Oribi, Beira 4 100 – 3 je Tier – 15 – 6) Riesenducker 2 100 – 4 je Tier – – – 4) 6) Gazellen (inkl. Springbock, Hirschziegen- antilope, Impala) 10 500 – 4 je Tier – 40 – 6) 8) 27) Gerenuk, Dibatag, mittelgrosse Antilopen, Gabelbock, Saiga 6 500 – 5 je Tier – 50 – 6) 8) 27)
Gemse, Goral, Serau, Schneeziege, Takin 4 400 – 4 je Tier – 50 – 2) 6) 8) 28) Mufflon 10 400 – – – 40 – 2) 8) Andere Wildschafe, Wildziegen, Bharal, Mähnenspringer 8 400 – – – 40 – 2) 6) 8) 27) Grosse Antilopen, Wildrinder, Moschus- ochse 5 500 – 8 je Tier – 80 – 8) 25) 26) 27) 31) 32)
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Anmerkungen a) Wenn in Tabelle 23 Mindestabmessungen vorgeschrieben sind, muss diese Fläche zusätzlich zu den in Tabelle 21 angegebenen Flächen zur Verfügung gestellt werden. b) Wo die Gehegeabmessungen durch Mindestmasse für Grundfläche und Volumen bestimmt sind, ist das Volumen im gleichen Verhältnis wie die Grundfläche zu vergrössern. c) Diese Masse gelten nur für handaufgezogene Tiere oder Jungtiere aus Gefangenschaftshaltung in vergleichbaren Gehegen. Wildfänge sind für die Haltung nicht geeignet.
Besondere Anforderungen