AS 2002 2134
Bundesgesetz über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte
Bundesgesetz über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte (Anwaltsgesetz, BGFA)
Änderung vom 22. März 2002
Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 30. Januar 20021, beschliesst:
I Das Anwaltsgesetz vom 23. Juni 20002 wird wie folgt geändert:
Beifügen eines Ausdrucks In den folgenden Artikeln und Gliederungstiteln ist nach «aus Mitgliedstaat(en) der EU» jeweils zu ergänzen «oder der EFTA»: Artikel 2 Absatz 3, Artikel 10 Absatz 1 Buchstabe b, Gliederungstitel 4. Abschnitt, Artikel 21 Absatz 1, Gliederungstitel 5. Abschnitt, Artikel 27 Absatz 1, Artikel 28 Absatz 1, Artikel 29 Absatz 1, Gliederungstitel 6. Abschnitt, Artikel 30 Absatz 1, Artikel 31 Absatz 1 Einleitungssatz und Buchstabe b.
Art. 2 Abs. 2 2 Es bestimmt die Modalitäten für die Vertretung von Parteien vor Gerichtsbehörden durch Anwältinnen und Anwälte, die Staatsangehörige von Mitgliedstaaten der Eu- ropäischen Union (EU) oder der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) sind.
Art. 37 Abs. 3 3 Für die Angehörigen von Mitgliedstaaten der EFTA treten die Artikel 2 Absätze 2 und 3 und Artikel 10 Absatz 1 Buchstabe b sowie die Abschnitte 4, 5 und 6 nur im Falle des Inkrafttretens des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 20013 bezüglich der Bestimmungen über die Personenfreizügigkeit im Abkommen vom 21. Juni 2001 zur Änderung des Übereinkommens vom 4. Januar 1960 zur Errichtung der Euro- päischen Freihandelsassoziation (EFTA) in Kraft.