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Verordnung über das Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler
Verordnung über das Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler (VBLN)
vom 29. März 2017
Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf Artikel 5 des Bundesgesetzes vom 1. Juli 19661 über den Natur- und Heimatschutz (NHG), verordnet:
Art. 1 Bundesinventar
1 Das Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeu-
tung (BLN) enthält die im Anhang 1 aufgezählten Objekte.
2 Die genaue Umschreibung der Objekte, die Gründe für ihre nationale Bedeutung,
die objektspezifischen Schutzziele sowie die nach Artikel 5 Absatz 1 NHG geforder- ten weiteren Angaben sind Bestandteil dieser Verordnung, jedoch Gegenstand einer separaten Veröffentlichung.
Art. 2 Veröffentlichung
1 Die Angaben nach Artikel 1 Absatz 2 werden in der Amtlichen Sammlung des
Bundesrechts durch Verweis veröffentlicht (Art. 5 Abs. 1 Bst. c des Publikations- gesetzes vom 18. Juni 20042. Sie sind in elektronischer Form3 zugänglich.
2 Das BLN kann unentgeltlich beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) und bei den
zuständigen kantonalen Stellen eingesehen werden.
Art. 3 Geringfügige Änderung Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunika- tion kann nach Anhörung der Kantone die genaue Umschreibung der Objekte ge- ringfügig ändern. Als geringfügig gelten kleinräumige Anpassungen des Perimeters
SR 451.11
3 Siehe Internetseiten unter www.bafu.admin.ch/bln-gis
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Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler. V AS 2017
und inhaltliche Änderungen der Objektumschreibungen, sofern die Gründe für die nationale Bedeutung eines Objekts und dessen Schutzziele nicht berührt werden.
Art. 4 Zusammenarbeit
1 Bei der Überprüfung und Bereinigung des BLN im Sinne von Artikel 5 Absatz 2
NHG sowie der geringfügigen Änderung von Objektumschreibungen nach Artikel 3 sind die zuständigen kantonalen Fachstellen möglichst frühzeitig einzubeziehen.
2 Die Kantone sorgen dafür, dass die Öffentlichkeit in geeigneter Art und Weise
einbezogen wird.
Art. 5 Grundsätze
1 Die Objekte müssen in ihrer natur- und kulturlandschaftlichen Eigenart und mit
ihren prägenden Elementen ungeschmälert erhalten bleiben.
2 Bei der Festlegung der objektspezifischen Schutzziele sind insbesondere zu be-
rücksichtigen: a. der geomorphologische und tektonische Formenschatz sowie die besonderen erdgeschichtlichen Erscheinungen (Geotope); b. die natürliche Dynamik der Landschaft, namentlich der Gewässer; c. schützenswerte Lebensräume mit ihrer standortgemässen Artenvielfalt und mit ihren wichtigen Funktionen, insbesondere der Vernetzungsfunktion; d. die Unberührtheit der Objekte und die Ruhe in den Objekten, soweit sie eine spezifische Eigenart darstellen; e. Kulturlandschaften mit ihren typischen Siedlungsstrukturen, land- und waldwirtschaftlichen Nutzungsformen, Bauten, Anlagen, landschaftsprägen- den Elementen und kulturhistorischen Objekten; dabei sind ihre Bewirt- schaftung und landschaftliche Entwicklung je nach Eigenart der Objekte langfristig zu ermöglichen.
Art. 6 Eingriffe bei Erfüllung von Bundesaufgaben
1 Eingriffe, die keine Auswirkungen auf die Erreichung der objektspezifischen
Schutzziele haben, stellen keine Beeinträchtigung der Objekte dar und sind zulässig. Ebenfalls zulässig sind geringfügige Beeinträchtigungen eines Objektes, wenn sie sich durch ein Interesse rechtfertigen lassen, das gewichtiger ist als das Interesse am Schutz des Objektes.
2 Schwerwiegende Beeinträchtigungen eines Objektes im Sinne von Artikel 6 Ab-
satz 2 NHG sind nur zulässig, wenn sie sich durch ein Interesse von nationaler Bedeutung rechtfertigen lassen, das gewichtiger ist als das Interesse am Schutz des Objektes. 3 Hängen mehrere Eingriffe sachlich, räumlich oder zeitlich zusammen, die einzeln als zulässig zu beurteilen sind, oder sind Folgeeingriffe eines zulässigen Eingriffs zu erwarten, so ist auch die Gesamtwirkung auf das Objekt zu beurteilen.
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4 Erweist sich eine Beeinträchtigung aufgrund der Interessenabwägung als zulässig, so hat der Verursacher oder die Verursacherin im Hinblick auf das Gebot der grösstmöglichen Schonung für besondere Massnahmen zum bestmöglichen Schutz des Objektes, für Wiederherstellung oder ansonsten für angemessenen Ersatz, wenn möglich im gleichen Objekt, zu sorgen.
Art. 7 Behebung von Beeinträchtigungen 1 Die zuständigen Behörden prüfen bei jeder sich bietenden Gelegenheit, inwieweit bestehende Beeinträchtigungen vermindert oder behoben werden können. 2 Dabei bleiben der Bestand und die Nutzung von rechtmässig erstellten Bauten und Anlagen gewährleistet.
Art. 8 Berücksichtigung durch die Kantone
1 Die Kantone berücksichtigen das BLN bei ihren Planungen, insbesondere in der
Richtplanung nach den Artikeln 6–12 des Raumplanungsgesetzes vom 22. Juni
19794 (RPG). Sie können in ihren Richtplänen aufzeigen, wie sich die Gebiete in
den einzelnen Objekten des BLN räumlich entwickeln sollen.
2 Sie sorgen dafür, dass das BLN auf der Grundlage der kantonalen Richtpläne
berücksichtigt wird, insbesondere bei der Nutzungsplanung nach den Artikeln 14–20 RPG.
Art. 9 Finanzhilfen Finanzhilfen des Bundes für Massnahmen zur Erhaltung und Aufwertung der Objek- te richten sich nach den Artikeln 4–12a der Verordnung vom 16. Januar 19915 über den Natur- und Heimatschutz.
Art. 10 Beobachtung und Überprüfung
1 Das BAFU beobachtet den Zustand der Objekte. Es stimmt die Beobachtung mit
der Umwelt- und Raumbeobachtung der Kantone und anderer Bundesstellen ab.
2 Es führt Erfolgskontrollen durch, um den Vollzug der im NHG sowie in dieser
Verordnung vorgesehenen Massnahmen auf ihre Eignung und Wirksamkeit zu überprüfen. Es arbeitet eng mit den betroffenen Bundesämtern und den Kantonen zusammen. 3 Der Bundesrat überprüft die Objekte alle 15–20 Jahre und passt sie gegebenenfalls an.
4 SR 700 5 SR 451.1
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Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler. V AS 2017
Art. 11 Aufhebung eines anderen Erlasses Die Verordnung vom 10. August 19776 über das Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler wird aufgehoben.
Art. 12 Änderung anderer Erlasse Die Änderung anderer Erlasse wird in Anhang 2 geregelt.
Art. 13 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt am 1. Juni 2017 in Kraft.
29. März 2017 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Die Bundespräsidentin: Doris Leuthard Der Bundeskanzler: Walter Thurnherr
6 AS 1977 1962, 1998 788, 2010 1593
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Anhang 1 (Art. 1 Abs. 1)
Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung Nr. Objekt Kantone Aufnahme / Revisionen
10 Faltenjura
1001 Linkes Bielerseeufer BE 1977
1002 Chasseral BE, NE 1977
1003 Tourbière des Ponts-de-Martel NE 1977
1004 Creux du Van et Gorges de l’Areuse NE, VD 1977
1005 Vallée de la Brévine NE 1977
1006 Vallée du Doubs JU, NE 1977/1983
1007 La Dôle VD 1977/1998
1008 Franches-Montagnes JU, BE 1977/1983
1009 Gorges du Pichoux BE, JU 1977/1983
1010 Weissenstein SO 1977/1996
1011 Lägerngebiet AG, ZH 1977
1012 Belchen-Passwang-Gebiet BL, SO 1983
1013 Roches de Châtollion NE 1983/1996
1014 Chassagne VD 1983/1998
1015 Pied sud du Jura proche de La Sarraz VD 1983/1998
1016 Aarewaage Aarburg AG, SO 1996
1017 Aargauer und östlicher Solothurner Faltenjura AG, SO 1996
1018 Aareschlucht in Brugg AG 1996
1019 Wasserschloss beim Zusammenfluss von Aare, Reuss AG 1996
und Limmat
1020 Ravellenflue und Chluser Roggen SO 1996
1021 Gorges de Moutier BE 1996
1022 Vallée de Joux et Haut-Jura vaudois VD 1998
1023 Mormont VD 1998
11 Tafeljura und Juranordfuss
1101 Étangs de Bonfol et de Vendlincourt JU 1977/1983
1102 Randen SH 1977
1103 Koblenzer Laufen AG 1977
1104 Tafeljura nördlich von Gelterkinden BL 1983
1105 Baselbieter und Fricktaler Tafeljura AG, BL, SO 1983/1996
1106 Chilpe bei Diegten BL 1983/1996
1107 Gempenplateau BL, SO 1983
1108 Aargauer Tafeljura AG 1996
1109 Aarelandschaft bei Klingnau AG 1996
1110 Wangen- und Osterfingertal SH 1996
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Nr. Objekt Kantone Aufnahme / Revisionen
12 Westliches Mittelland
1201 La Côte VD 1977/1998
1202 Lavaux VD 1977/1998
1203 Grèves vaudoises de la rive nord du lac de Neuchâtel VD 1977/1998
1204 Rhône genevois – Vallons de l’Allondon et de la Laire GE 1977/1996
1205 Bois de Chênes VD 1977
1206 Coteaux de Cortaillod et de Bevaix NE 1977
1207 Marais de la haute Versoix VD 1977/1998
1208 Rive sud du lac de Neuchâtel VD, FR, NE, BE 1983/1998
1209 Mont Vully FR 1983
1210 Chanivaz – Delta de l’Aubonne VD 1996
13 Zentrales Mittelland
1301 St. Petersinsel – Heidenweg BE 1977
1302 Alte Aare – Alte Zihl BE 1977/1996
1303 Hallwilersee AG, LU 1977
1304 Baldeggersee LU 1977
1305 Reusslandschaft AG, ZG, ZH 1977
1306 Albiskette – Reppischtal ZH 1983
1307 Glaziallandschaft Lorze – Sihl mit Höhronenkette und SZ, ZG, ZH 1983
Schwantenau
1308 Moorlandschaft zwischen Rothenthurm und Biberbrugg SZ, ZG 1983
1309 Zugersee LU, SZ, ZG 1983
1310 Gletschergarten Luzern LU 1983
1311 Napfbergland BE, LU 1983
1312 Wässermatten in den Tälern der Langete, der Rot und BE, LU 1983/1996
der Önz
1313 Steineberg – Steinhof – Burgäschisee BE, SO 1983
1314 Aarelandschaft zwischen Thun und Bern BE 1983
1315 Amsoldinger- und Übeschisee BE 1983
1316 Stausee Niederried BE 1983
1317 Endmoränenzone von Staffelbach AG 1996
1318 Wauwilermoos – Hagimoos – Mauesee LU 1996
1319 Aareknie Wolfwil-Wynau BE, SO 1996
1320 Schwarzenburgerland mit Sense- und Schwarzwasser- BE, FR 1996
schlucht
1321 Oberes Emmental mit Räbloch, Schopfgrabe und BE 1996
Rämisgumme
14 Nördliches und östliches Mittelland
1401 Drumlinlandschaft Zürcher Oberland ZH 1977
1402 Imenberg TG 1977
1403 Glaziallandschaft zwischen Thur und Rhein TG, ZH 1977/1983
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Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler. V AS 2017
Nr. Objekt Kantone Aufnahme / Revisionen
1404 Glaziallandschaft zwischen Neerach und Glattfelden ZH 1977
1405 Frauenwinkel – Ufenau – Lützelau SZ 1977
1406 Obersee SG, SZ 1977/1996
1407 Chatzenseen ZH 1977
1408 Jörentobel ZH 1977
1409 Pfäffikersee ZH 1977
1410 Irchel ZH 1977
1411 Untersee – Hochrhein SH, TG, ZH 1983
1412 Rheinfall SH, ZH 1983
1413 Thurgauisch-fürstenländische Kulturlandschaft mit SG, TG 1983
Hudelmoos
1414 Thurlandschaft zwischen Lichtensteig und Schwarzen- SG 1983/1996
bach
1415 Böllenbergtobel bei Uznach SG 1983
1416 Kaltbrunner Riet SG 1983
1417 Lützelsee – Seeweidsee – Ütziker Riet ZH 1983
1418 Espi – Hölzli TG 1983
1419 Pfluegstein ob Herrliberg ZH 1983
1420 Hörnli-Bergland SG, TG, ZH 1996
15 Westlicher Alpennordhang
1501 Gälte – Iffigen BE 1977
1502 Les Grangettes VD 1977/1998
1503 Diablerets – Vallon de Nant- Derborence (partie ouest) VD, VS 1977/1998
1504 Vanil Noir FR, VD 1977/1996/
1998
1505 Hohgant BE 1977
1506 Chaltenbrunnenmoor – Wandelalp BE 1977
1507 Berner Hochalpen und Aletsch-Bietschhorn-Gebiet BE, VS 1983/1996
(nördlicher Teil)
1508 Weissenau BE 1983
1509 Luegibodenblock BE 1983
1510 La Pierreuse – Gummfluh – Vallée de L’Étivaz VD, BE 1983/1998
1511 Giessbach BE 1996
1512 Aareschlucht zwischen Innertkirchen und Meiringen BE 1996
1513 Engstligenalp und Entschligefäll BE 1996
1514 Breccaschlund FR 1996
1515 Tour d’Aï – Dent de Corjon FR, VD 1998
16 Zentraler und östlicher Alpennordhang
1601 Silberen SZ, GL 1977
1602 Murgtal – Mürtschen GL, SG 1977
1603 Maderanertal – Fellital UR 1977
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Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler. V AS 2017
Nr. Objekt Kantone Aufnahme / Revisionen
1604 Lauerzersee SZ 1977
1605 Pilatus LU, NW, OW 1977/2017
1606 Vierwaldstättersee mit Kernwald, Bürgenstock und Rigi LU, NW, OW, 1983/2017 SZ, UR
1607 Bergsturzgebiet von Goldau SZ, ZG 1983
1608 Flyschlandschaft Haglere – Glaubenberg – Schlieren LU, OW 1983
1609 Schratteflue LU 1983
1610 Scheidnössli UR 1983
1611 Lochsiten bei Schwanden GL 1983
1612 Säntisgebiet AR, AI, SG 1996
1613 Speer – Churfirsten – Alvier SG 1996
1614 Taminaschlucht SG 1996
1615 Melser Hinterberg – Flumser Kleinberg SG 1996
17 Wallis
1701 Binntal VS 1977
1702 Lac de Tanay VS 1977
1703 Haut Val de Bagnes VS 1977
1704 Mont d’Orge VS 1977
1705 Valère et Tourbillon VS 1977
1706 Berner Hochalpen und Aletsch-Bietschhorn-Gebiet BE, VS 1983/1998
(südlicher Teil)
1707 Dent Blanche – Matterhorn – Monte Rosa VS 1983/1998
1708 Pyramides d’Euseigne VS 1983
1709 Blocs erratiques au-dessus de Monthey et de Collombey VS 1983
1710 Rhonegletscher mit Vorgelände VS 1996
1711 Raron – Heidnischbiel VS 1996/1998
1712 Les Follatères – Mont du Rosel VS 1996
1713 Diablerets – Vallon de Nant – Derborence (partie est) VD, VS 1996
1714 Bergji – Platten VS 1998
1715 Gorges du Trient VS 1998
1716 Pfynwald – Illgraben VS 1998
1717 Laggintal – Zwischbergental VS 1998
1718 Val de Réchy – Sasseneire VS 1998
18 Tessin
1801 Piora – Lucomagno – Dötra TI 1977
1802 Delta del Ticino e della Verzasca TI 1977
1803 Monte Generoso TI 1977
1804 Monte San Giorgio TI 1977
1805 Monte Caslano TI 1977
1806 Ponte Brolla – Arcegno TI 1977
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Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler. V AS 2017
Nr. Objekt Kantone Aufnahme / Revisionen
1807 Val Verzasca TI 1983
1808 Val Bavona TI 1983
1809 Campolungo – Campo Tencia – Piumogna TI 1983
1810 San Salvatore TI 1983
1811 Arbòstora – Morcote TI 1983
1812 Gandria e dintorni TI 1983
1813 Denti della Vecchia TI 1983
1814 Paesaggio fluviale e antropico della Valle di Blenio TI 1996
19 Graubünden
1901 Lai da Tuma GR 1977
1902 Ruinaulta GR 1977
1903 Auenlandschaft am Unterlauf des Hinterrheins GR 1977
1904 Val da Camp GR 1977
1905 Kesch-Ducan-Gebiet GR 1977
1906 Trockengebiet im vorderen Domleschg GR 1977
1907 Quellgebiet des Hinterrheins – Passo del San Bernardino GR 1977
1908 Oberengadiner Seenlandschaft und Berninagruppe GR 1983
1909 Piz Arina GR 1983
1910 Silvretta – Vereina GR 1983
1911 Tomalandschaft bei Domat/Ems GR 1983
1912 Paludi del San Bernardino GR 1996
1913 Greina – Piz Medel GR, TI 1996
1914 Plasseggen – Schijenflue GR 1996
1915 Schweizerischer Nationalpark und angrenzende Gebiete GR 1996
1916 Val Bondasca – Val da l’Albigna GR 1998
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Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler. V AS 2017
Anhang 2 (Art. 12)
Änderung anderer Erlasse
Die nachstehenden Verordnungen werden wie folgt geändert:
1. Verordnung vom 16. Januar 19917 über den Natur- und
Heimatschutz
Art. 23 Abs. 2
2 Sie vollziehen das NHG, soweit nicht andere Bundesbehörden zuständig sind. Bei
der Erfüllung von Bundesaufgaben nach den Artikeln 2–6 NHG sorgen sie für eine koordinierte Information und Beratung der Behörden und der Öffentlichkeit.
2. Verordnung vom 14. April 20108 über das Bundesinventar
der historischen Verkehrswege der Schweiz
Art. 5 Abs. 3
3 Bei der Überprüfung und Bereinigung des Bundesinventars im Sinne von Artikel 5
Absatz 2 NHG sowie der geringfügigen Änderung von Objektumschreibungen nach Absatz 2 sind die zuständigen kantonalen Fachstellen möglichst frühzeitig einzube- ziehen. Die Kantone sorgen dafür, dass auch die Öffentlichkeit in geeigneter Art und Weise einbezogen wird.
Art. 7a Behebung von Beeinträchtigungen 1 Die zuständigen Behörden prüfen bei jeder sich bietenden Gelegenheit, inwieweit bestehende Beeinträchtigungen vermindert oder behoben werden können. 2 Dabei bleiben der Bestand und die Nutzung von rechtmässig erstellten Bauten und Anlagen gewährleistet.
Art. 9 Berücksichtigung durch die Kantone 1 Die Kantone berücksichtigen das Bundesinventar bei ihren Planungen, insbesonde- re in der Richtplanung nach den Artikeln 6–12 des Raumplanungsgesetzes vom 22. Juni 19799 (RPG).
7 SR 451.1 8 SR 451.13 9 SR 700
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Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler. V AS 2017
2 Sie sorgen dafür, dass das Bundesinventar auf der Grundlage der kantonalen
Richtpläne berücksichtigt wird, insbesondere bei der Nutzungsplanung nach den Artikeln 14–20 RPG.
3. CO2-Verordnung vom 30. November 201210
Anhang 10 (Art. 86 Abs. 1 und 89 Abs. 2)
Treibstoffe, deren CO2-Emissionen kompensiert werden müssen Zolltarifnummer11 Warenbezeichnung Emissionsfaktor Emissionsfaktor Emissionsfaktor t CO2 je 1000 kg t CO2 je TJ t CO2 je m3
2710.1211 Benzin und seine 3,15 73,80 2,32
Fraktionen, sowie bei einem Heizwert bei einer Dichte* Mineralölanteil in (Hu) von 42,6 MJ/kg von 737 kg/m3 Mischungen dieser Nummer, ohne Flug- benzin ex 2710.1211 Flugbenzin 3,17 72,50 2,27 bei einem Heizwert bei einer Dichte* (Hu) von 43,7 MJ/kg von 715 kg/m3
2710.1911 Petroleum, inkl. 3,14 72,80 2,51
Flugpetrol bei einem Heizwert bei einer Dichte* (Hu) von 43,2 MJ/kg von 799 kg/m3
2710.1912 Dieselöl sowie 3,15 73,30 2,62
Mineralölanteil in bei einem Heizwert bei einer Dichte* Mischungen dieser (Hu) von 43,0 MJ/kg von 830 kg/m3 Nummer
2710.2010 Mineralölanteil in 3,15 73,30 2,62
Mischungen dieser bei einem Heizwert bei einer Dichte* Nummer (Hu) von 43,0 MJ/kg von 830 kg/m3
2711.1110 Erdgas verflüssigt 2,58 56,4 1,16
bei einem Heizwert bei einer Dichte** (Hu) von 45,7 MJ/kg von 451 kg/m3
2711.2110 Erdgas in gasförmi- 2,58 56,4 0,002
gem Zustand bei einem Heizwert bei einer Dichte*** (Hu) von 45,7 MJ/kg von 0,795 kg/m3 ex 2711 LPG (Butan, Propan) 3,01 65,50 1,63 bei einem Heizwert (Hu) bei einer Dichte* von 46,0 MJ/kg von 540 kg/m3
3824.9920 Mineralölanteil in 3,15 73,80 2,32
Mischungen dieser bei einem Heizwert bei einer Dichte* Nummer (Hu) von 42,6 MJ/kg von 737 kg/m3
10 SR 641.711
11 SR 632.10 Anhang
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Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler. V AS 2017
Zolltarifnummer Warenbezeichnung Emissionsfaktor Emissionsfaktor Emissionsfaktor t CO2 je 1000 kg t CO2 je TJ t CO2 je m3
3826.0010 Mineralölanteil in 3,15 73,30 2,62
Mischungen dieser bei einem Heizwert bei einer Dichte* Nummer (Hu) von 43,0 MJ/kg von 830 kg/m3
* bei 15 °C ** bei –161,5 °C *** bei 0 °C, 1 bar
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