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Checks and Balances

Checks and Balances sind institutionelle Kontroll- und Ausgleichsmechanismen, mit denen Staatsorgane einander begrenzen und überwachen.

Checks and Balances ergänzen die Gewaltenteilung, indem sie staatlichen Organen rechtliche Mittel zur Kontrolle oder Beeinflussung anderer Organe geben. Dazu zählen parlamentarische Aufsicht über die Regierung, gerichtlicher Rechtsschutz gegen rechtswidriges Handeln, Budgetkompetenzen, Wahl- und Ernennungsverfahren, Referenden, Initiativen, föderale Mitwirkung und Transparenzpflichten. In der Schweiz werden solche Ausgleichsmechanismen durch direkte Demokratie, Kollegialregierung, Zweikammersystem, kantonale Beteiligung und eine begrenzte richterliche Normenkontrolle geprägt. Der Begriff verlangt keinen dauernden Institutionenkonflikt, sondern verantwortliche Zusammenarbeit. Wirksame Kontrollen vermindern Willkür, schützen Minderheiten und stärken Vertrauen. Rechtsvergleichend unterscheiden sich Systeme besonders bei Verfassungsgerichten, Vetorechten und präsidialen Befugnissen.