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Clearing und Settlement

Clearing und Settlement sind Nachhandelsprozesse, die Verpflichtungen berechnen, Gegenparteirisiken steuern und Effekten sowie Geld nach einem Geschäft übertragen.

Clearing bestimmt nach einem Geschäftsabschluss die Verpflichtungen der Parteien und kann Netting sowie den Einsatz einer zentralen Gegenpartei zur Steuerung des Gegenparteirisikos umfassen. Settlement ist die endgültige Übertragung von Effekten und Geld, meist über Effektenabwicklungssysteme und Verwahrstellen. In der Schweiz gehören diese Funktionen zur regulierten Finanzmarktinfrastruktur und sind für sichere, effiziente Kapitalmärkte zentral. Rechtliche Themen sind Endgültigkeit, Sicherheiten, Ausfallmanagement, operationelle Resilienz und grenzüberschreitende Anerkennung. Internationale Transaktionen können mehrere Systeme und ausländische Regeln zu Abwicklungsdisziplin und zentralen Gegenparteien betreffen.

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