Glossar / Rechtsbehelfe und Vollstreckung

Nachlassstundung

Die Nachlassstundung ist ein Instrument des schweizerischen Schuldbetreibungs- und Konkursrechts. Sie hemmt oder beschränkt Einzelvollstreckungen, damit der Schuldner eine Sanierung oder einen Nachlassvertrag mit den Gläubigern vorbereiten kann. Das Gericht ordnet die Stundung an und überwacht sie; häufig wird eine Sachwalterin oder ein Sachwalter eingesetzt. Am Ende stehen ein bestätigter Nachlassvertrag, andere Sanierungsschritte oder, falls keine tragfähige Lösung gelingt, der Konkurs. Für Gläubiger verändert sie Fristen, Betreibungen und Zugriffsmöglichkeiten.

Im Gesetz definiert

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In Entscheiden besprochen

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