Derivateregulierung
Die Derivateregulierung erfasst OTC- und börsengehandelte Derivate durch Melde-, Clearing-, Risikominderungs- und Verhaltenspflichten für Gegenparteien.
Die Derivateregulierung betrifft Verträge, deren Wert von einem Basiswert, Zinssatz, Index oder Ereignis abhängt, etwa Swaps, Optionen, Futures und Forwards. In der Schweiz stehen Finanzmarktinfrastruktur, Transaktionsmeldungen, zentrales Clearing bestimmter Derivate, Risikominderung bei nicht geclearten Geschäften sowie Pflichten finanzieller und nichtfinanzieller Gegenparteien im Vordergrund. Ziel ist die Verringerung systemischer Risiken und mehr Transparenz, besonders in OTC-Märkten. Schweizer Marktteilnehmer vergleichen die Schweizer Regeln häufig mit EU-EMIR oder anderen ausländischen Regimen, weil grenzüberschreitende Gegenparteien, Handelsplätze und Clearinghäuser zusätzliche Anforderungen stellen können.