Factoring
Beim Factoring überträgt ein Unternehmen Forderungen an einen Factor, meist gegen sofortige Liquidität und teilweise verbunden mit Inkasso- oder Delkredereleistungen. In der Schweiz beruht die Struktur regelmässig auf Forderungsabtretung, ergänzt durch Finanzierungs- und Dienstleistungselemente. Der Vertrag regelt, ob der Factor das Ausfallrisiko trägt, ob Debitoren informiert werden und wie Zahlungen eingezogen werden. Wichtig sind Abtretungsverbote, Verrechnungsrechte, Datenschutz, Insolvenzrisiken und Rechnungslegung. Wirtschaftlich ähnelt Factoring einer Betriebsmittelfinanzierung, unterscheidet sich aber rechtlich vom besicherten Darlehen.
Im Gesetz definiert
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In Entscheiden besprochen
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