Finanzföderalismus
Finanzföderalismus verteilt Steuerhoheit, Ausgabenverantwortung und Finanzausgleich auf die Staatsebenen.
Finanzföderalismus beschreibt, wie ein Bundesstaat Einnahmen erhebt, Ausgabenaufgaben zuweist und regionale Unterschiede ausgleicht. In der Schweiz verfügen Bund, Kantone und Gemeinden über wichtige finanzielle Rollen; kantonale Steuerautonomie wird durch Harmonisierung, Transfers und Finanzausgleich ergänzt. Ziel ist, Entscheidung, Finanzierung und Verantwortung möglichst zusammenzuführen und zugleich Vielfalt sowie Standortwettbewerb zuzulassen. Rechtliche und politische Fragen betreffen Doppelbelastungen, Steuerwettbewerb, zweckgebundene Beiträge, Aufgabenfinanzierung, Ausgleichsmechanismen und die demokratische Kontrolle öffentlicher Haushalte.