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Interkonnektionspflichten

Interkonnektionspflichten verpflichten Telekomunternehmen, ihre Netze zu fairen Bedingungen zu verbinden, damit Nutzer anbieterübergreifend kommunizieren können.

Interkonnektionsregeln stellen sicher, dass Kundinnen und Kunden eines Netzes Teilnehmer, Dienste und Nummern eines anderen Netzes erreichen können. In der Schweiz sind sie für Marktzutritt und Wettbewerb bedeutsam, besonders wenn ein Betreiber wesentliche Infrastruktur kontrolliert oder über erhebliche Marktmacht verfügt. Pflichten können Zugangsbedingungen, Preise, Transparenz, Nichtdiskriminierung, technische Standards und Streitbeilegung durch die Aufsicht betreffen. Sie unterstützen auch Notrufdienste und Nummernportabilität. Rechtsvergleichend verhindern sie Netzmonopole und strategische Zugangsverweigerungen.

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