Liquiditätsanforderung
Liquiditätsanforderungen sollen sicherstellen, dass beaufsichtigte Institute ihre Zahlungsverpflichtungen unter normalen und angespannten Bedingungen erfüllen können. Sie umfassen quantitative Kennzahlen, etwa Konzepte der kurzfristigen Liquiditätsdeckung, sowie qualitative Pflichten zu Liquiditätsrisikomanagement, Notfallfinanzierung und Stresstests. In der Schweiz unterstehen Banken Liquiditätsvorschriften, die von internationalen Standards und schweizerischer Aufsichtspraxis geprägt sind; für systemrelevante Institute gelten höhere Erwartungen. Liquidität ergänzt Eigenmittel: Auch ein solventes Institut kann scheitern, wenn es rechtzeitig keine Zahlungsmittel erhält.
Im Gesetz definiert
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In Entscheiden besprochen
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