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Online-Ehrverletzung

Online-Ehrverletzung betrifft rechtswidrige Rufschädigungen durch digitale Veröffentlichungen wie Posts, Bewertungen, Nachrichten und geteilte Medien.

In der Schweiz können ehrverletzende Onlineäusserungen strafrechtliche, zivilrechtliche und datenschutzrechtliche Folgen haben. Massgeblich sind Inhalt und Kontext der Aussage, Wahrheit, Abgrenzung zwischen Werturteil und Tatsachenbehauptung, öffentliches Interesse, Vorsatz und Beeinträchtigung des Rufs. Mögliche Rechtsbehelfe sind Löschung, Berichtigung, Schadenersatz, Genugtuung und Strafantrag, wobei Fristen zu beachten sind. Plattformbetreiber, Autoren und weiterverbreitende Nutzer tragen je nach Rolle unterschiedliche Verantwortung. Wegen der grenzüberschreitenden Wirkung sind anwendbares Recht, Zuständigkeit und Durchsetzung von Takedowns wichtig.