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Beschwerde im Beschaffungswesen

Rechtsmittel gegen Vergabeakte wie Ausschreibungsunterlagen, Ausschluss, Zuschlag oder bestimmte freihändige Vergaben.

Die Beschwerde im Beschaffungswesen ermöglicht es Anbietern, rechtswidrige Vergabeentscheide vor der zuständigen schweizerischen Rechtsmittelinstanz anzufechten; diese kann je nach Vergabestelle und Auftrag eidgenössisch oder kantonal sein. Anfechtbar sind etwa Ausschreibungsunterlagen, Ausschlüsse, Auswahlentscheide, Zuschläge und gewisse freihändige Vergaben. Die Fristen sind kurz, und in der Regel braucht es ein schutzwürdiges Interesse sowie konkrete Rügen wie Diskriminierung, fehlende Transparenz oder fehlerhafte Bewertung. Die aufschiebende Wirkung tritt nicht immer automatisch ein und muss oft beantragt werden.