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Quarantänebefugnisse

Quarantänebefugnisse erlauben Behörden, Bewegungen oder Kontakte exponierter Personen zur Verhinderung von Krankheitsausbreitung zu beschränken.

Quarantänebefugnisse sind Instrumente des öffentlichen Gesundheitsrechts, wenn Personen oder Gruppen einer übertragbaren Krankheit ausgesetzt gewesen sein könnten. In der Schweiz stützen sich solche Massnahmen in der Regel auf das Epidemienrecht und werden je nach Lage von zuständigen kantonalen oder eidgenössischen Behörden angeordnet. Quarantäne unterscheidet sich von Isolation, die infizierte oder erkrankte Personen betrifft. Eingriffe in Freiheit, Arbeit, Ausbildung oder Familienleben brauchen gesetzliche Grundlage, gesundheitspolizeilichen Zweck, zeitliche Begrenzung und Verhältnismässigkeit. Klare Information, medizinische Unterstützung und Überprüfungsmöglichkeiten sind wichtige Garantien.

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