Systemisches Risiko
Systemisches Risiko betrifft Ausfälle, deren Folgen über ein einzelnes Unternehmen oder Vertragsverhältnis hinausgehen und Finanzstabilität, Kreditversorgung oder Zahlungs- und Abwicklungsfunktionen beeinträchtigen. Es entsteht etwa durch Vernetzung, gleiche Risikopositionen, Liquiditätsabzüge, operative Störungen oder Vertrauensverlust. Die Schweiz begegnet ihm mit Eigenmittel- und Liquiditätsregeln, Sanierungs- und Abwicklungsplanung, Aufsicht über Finanzmarktinfrastrukturen und besonderen Anforderungen an systemrelevante Banken. Entscheidend ist die Ansteckungs- und Funktionsperspektive, nicht nur die Höhe eines Schadens.
Im Gesetz definiert
Für diesen Begriff wurde noch kein gesetzlicher Definitionsverweis kuratiert.
In Entscheiden besprochen
Für diesen Begriff wurde noch keine Entscheidbesprechung kuratiert.