Gewässerschutz
Der Gewässerschutz schützt Oberflächengewässer und Grundwasser vor Verschmutzung, Übernutzung und schädlichen Eingriffen.
Der Gewässerschutz in der Schweiz umfasst Grundwasser, Seen, Flüsse und damit verbundene aquatische Ökosysteme. Er regelt Abwasserbehandlung, Einleitungen, gefährliche Stoffe, Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft, Bauten in Gewässernähe und den ökologischen Zustand von Wasserläufen. Behörden setzen Bewilligungen, Schutzzonen, Überwachung und Sanierungsverfügungen ein, um Verschmutzungen zu verhindern und Trinkwasserressourcen zu sichern. Das Gebiet überschneidet sich mit Raumplanung, Wasserkraft, Hochwasserschutz und Naturschutz. Häufige Streitpunkte sind Auflagen, Restwassermengen, belastetes Abwasser, Grundwasserschutzzonen und Kostenverteilung.