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0.232.111.193.49

Vertrag
zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft
und der Französischen Republik
über den Schutz von Herkunftsangaben, Ursprungsbezeichnungen
und anderen geographischen Bezeichnungen

Übersetzung

Abgeschlossen am 14. Mai 1974
Von der Bundesversammlung genehmigt am 19. März 19751
Ratifikationsurkunden ausgetauscht am 10. Juli 1975
In Kraft getreten am 10. Oktober 1975

(Stand am 10. Oktober 1975)

Der Schweizerische Bundesrat
und
der Senatspräsident provisorisch im Amt
des Präsidenten der Französischen Republik

in Anbetracht des Interesses der beiden Vertragsstaaten, die Naturerzeugnisse und die Erzeugnisse der gewerblichen Wirtschaft sowie insbesondere die Herkunftsangaben einschliesslich der Ursprungsbezeichnungen und andere geographische Bezeichnungen, die bestimmten Erzeugnissen oder Waren vorbehalten sind, wirksam gegen unlauteren Wettbewerb zu schützen,

sind übereingekommen, zu diesem Zweck einen Vertrag zu schliessen, und haben zu ihren Bevollmächtigten ernannt:

(Es folgen die Namen der Bevollmächtigten)

Die Bevollmächtigten haben nach Austausch ihrer in guter und gehöriger Form befundenen Vollmachten folgendes vereinbart:

Art. 1

Jeder der Vertragsstaaten verpflichtet. sich, alle notwendigen Massnahmen zu ergreifen, um in wirksamer Weise

  1. die aus dem Gebiet des anderen Vertragsstaates stammenden Naturerzeugnisse und Erzeugnisse der gewerblichen Wirtschaft gegen unlauteren Wettbewerb im geschäftlichen Verkehr und
  2. die in den Artikeln 2, 3 und 5 Absatz 2 erwähnten Namen, Bezeichnungen und Abbildungen sowie die in den Anlagen A und B dieses Vertrages aufgeführten Bezeichnungen nach Massgabe dieses Vertrages und des Protokolls zu diesem Vertrag zu schützen.

Art. 2

Die Namen «Französische Republik», «Frankreich» und die Namen der historischen französischen Provinzen sowie die in der Anlage A dieses Vertrages aufgeführten Bezeichnungen sind, soweit sich nicht aus den Absätzen 2 bis 4 etwas anderes ergibt, im Gebiet der Schweizerischen Eidgenossenschaft ausschliesslich französischen Erzeugnissen oder Waren vorbehalten und dürfen dort nur unter denselben Voraussetzungen benutzt werden, wie sie in der Gesetzgebung der Französischen Republik vorgesehen sind. Jedoch können gewisse Vorschriften dieser Gesetzgebung jeweils durch ein Protokoll für nicht anwendbar erklärt werden.

Wird eine der in der Anlage A dieses Vertrages aufgeführten Bezeichnungen für andere als die Erzeugnisse oder Waren, denen sie in der Anlage A zugeordnet ist, benutzt, ist Absatz 1 nur anzuwenden, wenn

  1. die Benutzung geeignet ist, den Unternehmen, die die Bezeichnung für die in der Anlage A angegebenen französischen Erzeugnisse oder Waren rechtmässig benutzen, Nachteile im Wettbewerb zuzufügen, es sei denn, dass an der Benutzung der Bezeichnung im Gebiet der Schweizerischen Eidgenossenschaft für nichtfranzösische Erzeugnisse oder Waren ein schutzwürdiges Interesse besteht,
  2. oder
  3. die Benutzung der Bezeichnung geeignet ist, den besonderen Ruf oder die besondere Werbekraft der Bezeichnung zu beeinträchtigen.

Stimmt eine der nach Absatz 1 geschützten Bezeichnungen mit der Bezeichnung eines Gebietes oder Ortes ausserhalb des Gebietes der Französischen Republik überein, so wird durch Absatz 1 nicht ausgeschlossen, dass die Bezeichnung für Erzeugnisse oder Waren benutzt wird, die in diesem Gebiet oder Ort hergestellt sind. Jedoch können jeweils durch ein Protokoll ergänzende Bestimmungen getroffen werden.

Durch Absatz 1 wird ferner niemand gehindert, auf Erzeugnissen oder Waren, ihrer Verpackung, in den Geschäftspapieren oder in der Werbung seinen Namen, seine Firma, soweit sie den Namen einer natürlichen Person enthält, und seinen Wohnsitz oder Sitz anzugeben, sofern diese Angaben nicht als Kennzeichen der Erzeugnisse oder Waren benutzt werden. Die kennzeichenmässige Benutzung des Namens und der Firma ist jedoch zulässig, wenn ein schutzwürdiges Interesse an dieser Benutzung besteht.

Die Absätze 2 bis 4 finden nur vorbehältlich des Artikels 5 Anwendung.

Art. 3

Der Name «Schweizerische Eidgenossenschaft», die Bezeichnungen «Schweiz» und «Eidgenossenschaft» und die Namen der schweizerischen Kantone sowie die in der Anlage B dieses Vertrages aufgeführten Bezeichnungen sind, soweit sich nicht aus den Absätzen 2 bis 4 etwas anderes ergibt, im Gebiet der Französischen Republik ausschliesslich schweizerischen Erzeugnissen oder Waren vorbehalten und dürfen dort nur unter denselben Voraussetzungen benutzt werden, wie sie in der schweizerischen Gesetzgebung vorgesehen sind. Jedoch können gewisse Vorschriften dieser Gesetzgebung jeweils durch ein Protokoll für nicht anwendbar erklärt werden.

Wird eine der in der Anlage B dieses Vertrages aufgeführten Bezeichnungen für andere als die Erzeugnisse oder Waren, denen sie in der Anlage B zugeordnet ist, benutzt, so ist Absatz 1 nur anzuwenden, wenn

  1. die Benutzung geeignet ist, den Unternehmen, die die Bezeichnung für die in der Anlage B angegebenen schweizerischen Erzeugnisse oder Waren rechtmässig benutzen, Nachteile im Wettbewerb zuzufügen, es sei denn, dass an der Benutzung der Bezeichnung im Gebiet der Französischen Republik für nichtschweizerische Erzeugnisse oder Waren ein schutzwürdiges Interesse besteht,
  2. oder
  3. die Benutzung der Bezeichnung geeignet ist, den besonderen Ruf oder die besondere Werbekraft der Bezeichnung zu beeinträchtigen.

Stimmt eine der nach Absatz 1 geschützten Bezeichnungen mit der Bezeichnung eines Gebietes oder Ortes ausserhalb des Gebietes der Schweizerischen Eidgenossenschaft überein, so wird durch Absatz 1 nicht ausgeschlossen, dass die Bezeichnung für Erzeugnisse oder Waren benutzt wird, die in diesem Gebiet oder Ort hergestellt sind. Jedoch können jeweils durch ein Protokoll ergänzende Bestimmungen getroffen werden.

Durch Absatz 1 wird ferner niemand gehindert, auf Erzeugnissen oder Waren, ihrer Verpackung, in den Geschäftspapieren oder in der Werbung seinen Namen, seine Firma, soweit sie den Namen einer natürlichen Person enthält, und seinen Wohnsitz oder Sitz anzugeben, sofern diese Angaben nicht als Kennzeichen der Erzeugnisse oder Waren benutzt werden. Die kennzeichenmässige Benutzung des Namens und der Firma ist jedoch zulässig, wenn ein schutzwürdiges Interesse an dieser Benutzung besteht.

Die Absätze 2 bis 4 finden nur vorbehältlich des Artikels 5 Anwendung.

Art. 4

Werden die nach den Artikeln 2 und 3 geschützten Namen oder Bezeichnungen diesen Bestimmungen zuwider im geschäftlichen Verkehr für Erzeugnisse oder Waren oder deren Aufmachung oder Verpackung oder auf Rechnungen, Frachtbriefen oder anderen Geschäftspapieren oder in der Werbung benutzt, so wird die Benutzung auf Grund des Vertrages selbst durch alle gerichtlichen oder behördlichen Massnahmen einschliesslich der Beschlagnahme unterdrückt, die nach der Gesetzgebung des Vertragsstaates, in dem der Schutz in Anspruch genommen wird, für die Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs oder sonst für die Unterdrückung unzulässiger Benutzung von Bezeichnungen in Betracht kommen.

Die Bestimmungen dieses Artikels sind auch dann anzuwenden, wenn diese Namen oder Bezeichnungen in Übersetzung oder mit einem Hinweis auf die tatsächliche Herkunft oder mit Zusätzen wie «Art», «Typ», «Fasson», «Nachahmung» oder dergleichen oder in abweichender Form benutzt werden, sofern trotz der Abweichung die Gefahr einer Verwechslung besteht.

Die Bestimmungen dieses Artikels sind auf Erzeugnisse oder Waren bei der Durchfuhr nicht anzuwenden.

Art. 5

Die Bestimmungen des Artikels 4 sind auch anzuwenden, wenn für Erzeugnisse oder Waren oder deren Aufmachung oder Verpackung oder auf Rechnungen, Frachtbriefen oder sonstigen Geschäftspapieren oder in der Werbung Kennzeichnungen, Marken, Namen, Aufschriften oder Abbildungen benutzt werden, die unmittelbar oder mittelbar falsche oder irreführende Angaben über Herkunft, Ursprung, Natur, Sorte oder wesentliche Eigenschaften der Erzeugnisse oder Waren enthalten.

Namen oder Abbildungen von Orten, Gebäuden, Denkmälern, Flüssen, Bergen oder dergleichen, die nach Auffassung eines wesentlichen Teils des beteiligten Publikums oder der beteiligten Geschäftskreise des Vertragsstaates, in dem der Schutz in Anspruch genommen wird, auf den anderen Vertragsstaat oder auf einen Ort oder ein Gebiet dieses Vertragsstaates hinweisen, gelten als falsche oder irreführende Angaben über die Herkunft im Sinne des Absatzes 1, wenn sie für Erzeugnisse oder Waren benutzt werden, die nicht aus diesem Vertragsstaat stammen, sofern nicht der Name oder die Abbildung unter den gegebenen Umständen vernünftigerweise nur als Beschaffenheitsangabe oder Phantasiebezeichnung aufgefasst werden kann.

Art. 6

Ansprüche wegen Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen dieses Vertrages können vor den Gerichten der Vertragsstaaten ausser von Personen und Gesellschaften, die nach der Gesetzgebung der Vertragsstaaten hierzu berechtigt sind, auch von Verbänden und Vereinigungen geltend gemacht werden, welche die beteiligten Erzeuger, Hersteller, Händler oder Verbraucher unmittelbar oder mittelbar vertreten und in einem der Vertragsstaaten ihren Sitz haben, sofern sie nach der Gesetzgebung des Vertragsstaates, in dem sie ihren Sitz haben, als solche in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten klagen können und soweit die Gesetzgebung des Vertragsstaates, in dem Klage erhoben werden soll, ähnliche Verbände und Vereinigungen dieses Staates zur Klage berechtigt. Sie können unter diesen Voraussetzungen auch im Strafverfahren Ansprüche oder Rechtsbehelfe geltend machen, soweit die Gesetzgebung des Vertragsstaates, in dem das Strafverfahren durchgeführt wird, solche Ansprüche oder Rechtsbehelfe vorsieht.

Art. 7

Erzeugnisse und Waren, Verpackungen, Rechnungen, Frachtbriefe und sonstige Geschäftspapiere sowie Werbemittel, die sich im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Vertrages im Gebiet eines der Vertragsstaaten befinden und rechtmässig mit Angaben versehen worden sind, die nach diesem Vertrag nicht benutzt werden dürfen, können bis zum Ablauf von zwei Jahren nach Inkrafttreten dieses Vertrages abgesetzt oder aufgebraucht werden.

Darüber hinaus dürfen Personen und Gesellschaften, die eine der nach den Artikeln 2 oder 3 geschützten Bezeichnungen bereits im Zeitpunkt der Unterzeichnung des Vertrages rechtmässig benutzt haben, diese Bezeichnung bis zum Ablauf von sechs Jahren nach Inkrafttreten des Vertrages weiterbenutzen. Das Weiterbenutzungsrecht kann nur mit dem Geschäftsbetrieb oder dem Teil des Geschäftsbetriebes, zu dem die Bezeichnung gehört, vererbt oder veräussert werden.

Ist eine der nach den Artikeln 2 oder 3 geschützten Bezeichnungen Bestandteil einer Firma, die bereits im Zeitpunkt der Unterzeichnung des Vertrages rechtmässig benutzt worden ist, so sind die Bestimmungen des Artikels 2 Absatz 4 Satz 1 und des Artikels 3 Absatz 4 Satz 1 auch dann anzuwenden, wenn die Firma nicht den Namen einer natürlichen Person enthält. Absatz 2 Satz 2 ist anwendbar.

Dieser Artikel findet nur vorbehältlich des Artikels 5 Anwendung.

Art. 8

Die Listen der Anlagen A und B dieses Vertrages können durch Notenwechsel geändert oder erweitert werden. Jedoch kann jeder Vertragsstaat die Liste der Bezeichnungen für Erzeugnisse oder Waren aus seinem Gebiet ohne Zustimmung des anderen Vertragsstaates einschränken.

Im Falle der Änderung oder Erweiterung der Liste der Bezeichnungen für Erzeugnisse oder Waren aus dem Gebiet eines der Vertragsstaaten sind die Bestimmungen des Artikels 7 anzuwenden; statt des Zeitpunkts der Unterzeichnung und des Inkrafttretens des Vertrages ist der Zeitpunkt der Bekanntmachung der Änderung oder Erweiterung durch den anderen Vertragsstaat massgebend.

Art. 9

Die Bestimmungen dieses Vertrages schliessen nicht den weitergehenden Schutz aus, der in einem der Vertragsstaaten für die nach den Artikeln 2, 3 und 5 Absatz 2 geschützten Bezeichnungen und Abbildungen des anderen Vertragsstaates auf Grund innerstaatlicher Rechtsvorschriften oder anderer internationaler Vereinbarungen besteht oder künftig gewährt wird.

Art. 10

Zur Erleichterung der Durchführung dieses Vertrages wird aus Vertretern der Regierung jedes der Vertragsstaaten eine Gemischte Kommission gebildet.

Die Gemischte Kommission hat die Aufgabe, Vorschläge zur Änderung oder Erweiterung der Listen der Anlagen A und B dieses Vertrages, die der Zustimmung der Vertragsstaaten bedürfen, zu prüfen sowie alle mit der Anwendung dieses Vertrages zusammenhängenden Fragen zu erörtern.

Jeder der Vertragsstaaten kann das Zusammentreten der Gemischten Kommission verlangen.

Art. 11

Dieser Vertrag gilt für die Gebiete der Französischen Republik.

Art. 12

Dieser Vertrag bedarf der Ratifikation; die Ratiflikationsurkunden werden so bald wie möglich in Paris ausgetauscht.

Dieser Vertrag tritt drei Monate nach Austausch der Ratifikationsurkunden in Kraft und bleibt zeitlich unbegrenzt in Kraft.

Dieser Vertrag kann jederzeit von jedem der beiden Vertragsstaaten mit einer Frist von einem Jahr schriftlich gekündigt werden.

Zu Urkund dessen haben die obengenannten Bevollmächtigten diesen Vertrag unterzeichnet.

Geschehen in Bern, am 14. Mai 1974, in zwei Originalanfertigungen in französischer Sprache.

Für die
Schweizerische Eidgenossenschaft:

Graber

Für die
Französische Republik:

Dufournier

Protokoll

Die hohen Vertragsparteien,

von dem Wunsche geleitet, die Anwendung gewisser Vorschriften des Vertrages vom heutigen Tage über den Schutz von Herkunftsangaben, Ursprungsbezeichnungen und anderen geographischen Bezeichnungen näher zu regeln,

haben die nachstehenden Bestimmungen vereinbart, welche einen integrierenden Bestandteil des Vertrages bilden:

  1. Die Artikel 2 und 3 des Vertrages verpflichten die Vertragsstaaten nicht, in ihrem Gebiet beim Inverkehrbringen von Erzeugnissen oder Waren, die mit den nach den Artikeln 2 und 3 des Vertrages geschützten Bezeichnungen versehen sind, die Rechts‑ und Verwaltungsvorschriften des anderen Vertragsstaates anzuwenden, die sich auf die verwaltungsmässige Kontrolle dieser Erzeugnisse und Waren beziehen, wie zum Beispiel diejenigen Vorschriften, die die Führung von Eingangs‑ und Ausgangsbüchern und den Verkehr dieser Erzeugnisse oder Waren betreffen.
  2. Die Artikel 2 und 3 des Vertrages finden auf Bezeichnungen von Tierrassen keine Anwendung.
  3. Das gleiche gilt für Bezeichnungen, die nach Massgabe des Internationalen Übereinkommens zum Schutz von Pflanzenzüchtungen vom 2. Dezember 19612 als Sortenbezeichnungen verwendet werden müssen, wenn dieses Übereinkommen im Verhältnis zwischen den Vertragsstaaten des vorliegenden Vertrages in Kraft getreten ist.
  4. Durch den Vertrag werden die in jedem der Vertragsstaaten bestehenden Bestimmungen über die Einfuhr von Erzeugnissen oder Waren nicht berührt.
  5. Als Übersetzungen der nach den Artikeln 2 und 3 des Vertrages geschützten Bezeichnungen (Artikel 4 Absatz 2 des Vertrages) gelten auch die entsprechenden lateinischen Bezeichnungen und im Falle der Bezeichnung «westschweizerisch» auch die Bezeichnung «romand». Der nach Artikel 4 Absatz 2 des Vertrages gewährleistete Schutz für die von den geschützten Bezeichnungen abgeleiteten Eigenschaftswörter gilt im Falle des Kantonsnamens «Graubünden» auch für die Kurzform «Bündner».
  6. Die in Artikel 2 Absatz 1 des Vertrages genannten Namen der historischen französischen Provinzen sind:

Alsace

Angoumois

Anjou

Artois

Aunis

Auvergne

Béarn

Berry

Bourbonnais

Bourgogne

Bretagne

Champagne

Corse

Dauphiné

Flandre

Comté de Foix

Franche‑Comté

Gascogne

Guyenne

Ile de France

Languedoc

Limousin

Lorraine

Lyonnais

Maine

Marche

Comté de Nice

Nivernais

Normandie

Orléanais

Picardie

Poitou

Provence

Roussillon

Saintonge

Savoie

Touraine

Comtat Venaissin

  1. Der Schutz des Namens «Schweiz» gemäss Artikel 3 Absatz 1 des Vertrages schliesst nicht aus, dass in Frankreich die Bezeichnung «Petit Suisse» für in Frankreich hergestellten Käse benutzt wird.
  2. Die folgenden in den Anlagen A und B des Vertrages aufgeführten übereinstimmenden Bezeichnungen dürfen im anderen Vertragsstaat nur benutzt werden, wenn ihnen der Name des Ursprungslandes oder jede andere geographische Bezeichnung, die die Warenherkunft klar angibt, beigefügt ist:

Weine

Hermitage

Montagny

Saint‑Aubin

Mineralwasser

Vals

  1. Die Liste dieser Bezeichnungen kann gemäss dem in Artikel 8 des
    Vertrages vorgesehenen Verfahren geändert werden.
  1. Zugunsten von Personen und Gesellschaften, die oder deren Rechtsvorgänger eine nach den Artikeln 2 oder 3 des Vertrages geschützte Bezeichnung im Zeitpunkt der Unterzeichnung des Vertrages bereits seit mehr als 50 Jahren rechtmässig benutzt haben, wird die in Artikel 7 Absatz 2 des Vertrages vorgesehene Frist auf 20 Jahre verlängert.
  2. Diese Bestimmung gilt nicht für die Namen «Schweiz» und «Frankreich».
  3. Durch die Aufnahme der Bezeichnung «Sbrinz» in die Anlage B des Vertrages wird nicht ausgeschlossen, dass diese Bezeichnung in Frankreich für nichtschweizerischen Käse benutzt wird, wenn der Bezeichnung die Angabe des Herstellungslandes in nach Schriftart, Grösse und Farbe gleichen Buchstaben hinzugefügt wird. Diese Bestimmung ist nur anwendbar, solange die Schweiz und Frankreich dem am 1. Juni 19513 in Stresa unterzeichneten Abkommen angehören und die Bezeichnung «Sbrinz» nicht aus Anhang B zu diesem Abkommen zurückgezogen worden ist; zur Wahrung wohlerworbener Rechte können die beiden Regierungen im gemeinsamen Einverständnis Übergangsbestimmungen treffen.
  4. Durch die Aufnahme der Bezeichnung «Vacherin Mont d’Or» in die Anlage B des Vertrages wird nicht ausgeschlossen, dass in Frankreich die Bezeichnungen «Vacherin» oder «Mont d’Or» für in Frankreich hergestellte Käse benutzt werden.
  5. Durch die Aufnahme der Bezeichnung «Clevner» in die Anlage B des Vertrages wird nicht ausgeschlossen, dass diese in Frankreich neben einer geographischen Bezeichnung als Bezeichnung für einen Wein benutzt wird, der von der gleichnamigen Rebsorte stammt.
  6. Jeder Vertragsstaat kann vom anderen Vertragsstaat verlangen, Erzeugnisse oder Waren, die mit einer der in den Anlagen A und B dieses Vertrages aufgeführten Bezeichnungen versehen sind, nur dann zur Einfuhr zuzulassen, wenn den Erzeugnissen oder Waren eine Bescheinigung über das Recht zur Benutzung der Bezeichnung beigefügt ist. In diesem Fall unterliegen die Erzeugnisse oder Waren bei ihrer Einfuhr der Zurückweisung, wenn ihnen die Bescheinigung nicht beigefügt ist.
  7. Mit dem Ersuchen nach Absatz 1 hat der Vertragsstaat dem anderen Vertragsstaat die Behörden mitzuteilen, die zur Ausstellung der Bescheinigung berechtigt sind. Der Mitteilung ist ein Muster der Bescheinigung beizufügen. Der ersuchte Staat ist berechtigt, das Zusammentreten der Gemischten Kommission zwecks Prüfung des Ersuchens zu verlangen.
  8. Die Einfuhr von Weinen, Süssweinen und Branntweinen mit französischer Ursprungsbezeichnung in die Schweiz untersteht der Vorlage von Ursprungszeugnissen, die von der französischen Verwaltung ausgestellt werden und die die Berechtigung zur Verwendung der Ursprungsbezeichnung bescheinigen.

Geschehen in Bern, am 14. Mai 1974, in zwei Originalausfertigungen in französischer Sprache.

Für die
Schweizerische Eidgenossenschaft:

Graber

Für die
Französische Republik:

Dufournier

Anlage A

I. Weine und Spirituosen

A. Weine und Branntweine mit Ursprungszeugnis

a) Weine

Région d’Alsace

Vin d’Alsace ou Alsace

  1. Vin d’Alsace ou Alsace in
    Verbindung mit einem geographischen Namen oder dem Namen einer Rebsorte
  2. Weinbaugemeinden mit Anrecht auf die Bezeichnung «Vin d’Alsace»:[tab]Ammerschwihr[tab]Andlau[tab]Avolsheim[tab]Balbronn[tab]Barr[tab]Beblenheim[tab]Bennwihr[tab]Bergbieten[tab]Bergheim[tab]Bergholtz[tab]Bergholtz‑Zell[tab]Bernardswiller[tab]Bernardville[tab]Bischoffsheim[tab]Blienschwiller[tab]Boersch[tab]Bourgheim[tab]Cernay[tab]Catenois[tab]Cleebourg[tab]Colmar[tab]Dahlenheim[tab]Dambach‑la‑Ville[tab]Dangolsheim[tab]Dieffenthal[tab]Dorlisheim[tab]Eguisheim[tab]Eichhoffen[tab]Epfig[tab]Ergersheim[tab]Furdenheim[tab]Gertwiller[tab]Goxwiller[tab]Gresswiller[tab]Gueberschwihr[tab]Guebwiller[tab]Hattstatt[tab]Heiligenstein[tab]Hunawihr[tab]Hurtigheim[tab]Husseren‑les‑Châteaux[tab]Ingersheim[tab]Irmstett[tab]Itterswiller[tab]Katzenthal[tab]Kaysersberg[tab]Kientzheim[tab]Kintzheim[tab]Kirchheim[tab]Marlenheim[tab]Mittelbergheim[tab]Mittelwihr[tab]Molsheim[tab]Mutzig[tab]Niedermorschwihr[tab]Nordheim[tab]Nothalten[tab]Obermorschwihr[tab]Obernai[tab]Orschwihr[tab]Orschwiller[tab]Ottrott[tab]Pfaffenheim[tab]Reichsfeld[tab]Ribeauvillé[tab]Riquewihr[tab]Rodern[tab]Rohrschwihr[tab]Rosenwiller[tab]Rosheim[tab]Rott[tab]Rouffach[tab]Saint‑Hippolyte[tab]Saint‑Pierre[tab]Scharrachbergheim[tab]Scherwiller[tab]Sigolsheim[tab]Soultz[tab]Soultz‑les‑Bains[tab]Soultzmatt[tab]Steinseltz[tab]Thann[tab]Traenheim[tab]Turckheim[tab]Voegtlingshoffen[tab]Walbach[tab]Wangen[tab]Westhalten[tab]Westhoffen[tab]Wihr‑au‑Val[tab]Wintzenheim[tab]Wolxheim[tab]Wuenheim[tab]Zellenberg[tab]Zimmerbach

Région de Bordeaux

  1. Barsac
  2. Blayais
  3. Blaye
  4. Bordeaux
  5. Bordeaux clairet
  6. Bordeaux Côtes de Castillon
  7. Bordeaux Côtes de Francs
  8. Bordeaux Haut‑Benauge
  9. Bordeaux rosé
  10. Bordeaux supérieur
  11. Bourg
  12. Bourgeais
  13. Cérons
  14. Côtes de Blaye
  15. Côtes de Bordeaux Saint‑Macaire
  16. Côtes de Bourg
  17. Côtes Canon‑Fronsac ou Canon Fronsac
  18. Côtes de Fronsac
  19. Entre‑Deux‑Mers
  20. Entre‑Deux‑Mers Haut‑Benauge
  21. Graves
  22. Graves supérieures
  23. Graves de Vayres
  24. Haut‑Médoc
  25. Lalande de Pomerol
  26. Listrac
  27. Loupiac
  28. Lussac‑Saint‑Emilion
  29. Margaux
  30. Médoc
  31. Montagne‑Saint‑Emilion
  32. Moulis
  33. Moulis‑en‑Médoc
  34. Néac
  35. Parsac‑Saint‑Emilion
  36. Pauillac
  37. Pomerol
  38. Premières Côtes de Blaye
  39. Premières Côtes de Bordeaux
  40. Premières Côtes de Bordeaux gefolgt von einem Gemeindenamen
  41. Premières Côtes de Bordeaux
    Cadillac
  42. Premières Côtes de Bordeaux
    Gabarnac
  43. Puisseguin‑Saint‑Emilion
  44. Sables‑Saint‑Emilion
  45. Sainte‑Croix‑du‑Mont
  46. Saint‑Emilion
  47. Saint‑Emilion Premier Grand Cru Classé
  48. Saint‑Emilion Grand Cru Classé
  49. Saint‑Emilion Grand Cru
  50. Saint‑Estèphe
  51. Sainte‑Foy‑Bordeaux
  52. Saint‑Georges Saint‑Emilion
  53. Saint‑Julien
  54. Sauternes

Région de Bourgogne, Mâconnais,
Beaujolais

Aloxe‑Corton

Auxey‑Duresses

Bâtard‑Montrachet

Beaujolais

Beaujolais Villages

  1. Beaujolais gefolgt von einem der nachfolgend erwähnten
    Gemeindenamen:[tab]Arbuissonnas[tab]Beaujeu[tab]Blacé[tab]Cercié[tab]Chânes[tab]La Chapelle‑de‑Guinchay[tab]Charentay[tab]Chenas[tab]Chiroubles[tab]Denicé[tab]Durette[tab]Emeringes[tab]Fleurie[tab]Juliénas[tab]Jullié[tab]Lancié[tab]Lantigné[tab]Le Perréon[tab]Les Ardillats[tab]Leynes[tab]Marchampt[tab]Montmelas[tab]Odenas[tab]Pruzilly[tab]Quincié[tab]Régnié[tab]Rivolet[tab]Romanèche[tab]Saint‑Amour‑Bellevue[tab]Saint‑Etienne‑des Oullières[tab]Saint‑Etienne‑la‑Varenne[tab]Saint‑Julien[tab]Saint‑Lager[tab]Saint‑Symphorien‑d’Ancelles[tab]Salles[tab]Vaux[tab]Vauxrenard[tab]Villié‑Morgon

Beaujolais supérieur

  1. Beaune
  2. Bienvenues‑Bâtard‑Montrachet
  3. Blagny
  4. Bonnes‑Mares
  5. Bourgogne
  6. Bourgogne Aligoté
  7. Bourgogne clairet ou Bourgogne rosé
  8. Bourgogne clairet ou Bourgogne rosé Marsannay ou Marsannay la Côte
  9. Bourgogne Marsannay ou
    Bourgogne
    Marsannay la Côte (rouges)
  10. Bourgogne grand ordinaire
  11. Bourgogne Hautes Côtes de Beaune,
    Bourgogne clairet ou rosé Hautes Côtes
    de Beaune
  12. Bourgogne Hautes Côtes de Nuits,
    Bourgogne clairet ou rosé Hautes Côtes
    de Nuits
  13. Bourgogne ordinaire
  14. Bourgogne passe‑tout‑grain
  15. Brouilly
  16. Chablis
  17. Chablis grand cru
  18. Chablis premier cru
  19. Chambertin
  20. Chambertin‑Clos‑de‑Bèze
  21. Chambolle‑Musigny
  22. Chapelle‑Chambertin
  23. Charlemagne
  24. Charmes‑Chambertin
  25. Chassagne‑Montrachet
  26. Cheilly‑lès‑Maranges
  27. Chenas
  28. Chevalier‑ Montrachet
  29. Chiroubles
  30. Chorey‑lès‑Beaune
  31. Clos de la Roche
  32. Clos de Tart
  33. Clos de Vougeot
  34. Clos Saint‑Denis
  35. Corton
  36. Corton Charlemagne
  37. Côte de Beaune
  38. Côte de Beaune‑Villages
  39. Côte de Beaune mit Voranstellung eines der nachfolgend erwähnten
    Gemeindenamen:[tab]Auxey‑Duresses[tab]Blagny[tab]Chassagne‑Montrachet[tab]Cheilly‑lès‑Maranges[tab]Chorey‑lès‑Beaune[tab]Dezize‑lès‑Maranges[tab]Ladoix[tab]Meursault[tab]Monthélie[tab]Pernand‑Vergelesses[tab]Puligny‑Montrachet[tab]Saint‑Aubin[tab]Sampigny‑lès‑Maranges[tab]Santenay[tab]Savigny‑lès‑Beaune
  40. Côte de Brouilly
  41. Côte‑de‑Nuits‑Villages
  42. Criots‑Bâtard‑Montrachet
  43. Dezize‑lès‑Maranges
  44. Echezeaux
  45. Fixin
  46. Fleurie
  47. Gevrey‑Chambertin
  48. Givry
  49. Grands‑Echezeaux
  50. Griotte‑Chambertin
  51. Juliénas
  52. Ladoix
  53. Latricières‑Chambertin
  54. Mâcon
  55. Mâcon Villages
  56. Mâcon gefolgt von einem der nachfolgend erwähnten
    Gemeindenamen:[tab]Azé[tab]Berzé‑la‑Ville[tab]Berzé‑le‑Châtel[tab]Bissy‑la‑Mâconnaise[tab]Burgy[tab]Bussières[tab]Chaintres[tab]Chânes[tab]La Chapelle‑de‑Guinchay[tab]Chardonnay[tab]Charnay‑lès‑Mâcon[tab]Chasselas[tab]Chevagny‑les‑Chevrières[tab]Clessé[tab]Crèches‑sur‑Saône[tab]Cruzilles[tab]Davayé[tab]Fuissé[tab]Grévilly[tab]HurignyIgéLeynes[tab]Loché[tab]Lugny[tab]Milly‑Lamartine[tab]Montbellet[tab]Péronne[tab]Pierre‑Clos[tab]Prissé[tab]Pruzilly[tab]La Roche‑Vineuse[tab]Romanèche‑Thorins[tab]Saint‑Amour‑Bellevue[tab]Saint‑Gengoux‑de‑Scissé[tab]Saint‑Symphorien‑d’Ancelles[tab]Sologny[tab]Solutré‑Pouilly[tab]Uchizy[tab]Vergisson[tab]Verzé[tab]Vinzelles[tab]Viré
  57. Mazis‑Chambertin
  58. Mazoyères‑Chambertin
  59. Mercurey
  60. Meursault
  61. Montagny
  62. Monthélie
  63. Montrachet
  64. Morey‑Saint‑Denis
  65. Morgon
  66. Moulin‑à‑Vent
  67. Musigny
  68. Nuits
  69. Nuits‑Saint‑Georges
  70. Pernand‑Vergelesses
  71. Petit‑Chablis
  72. Pinot‑Chardonnay‑Mâcon
  73. Pommard
  74. Pouilly‑Fuissé
  75. Pouilly‑Loché
  76. Pouilly‑Vinzelles
  77. Puligny‑Montrachet
  78. Richebourg
  79. Romanée (la)
  80. Romanée‑Conti
  81. Romanée‑Saint‑Vivant
  82. Ruchottes‑Chambertin
  83. Rully
  84. Saint‑Amour
  85. Saint‑Aubin
  86. Saint‑Romain
  87. Saint‑Véran
  88. Sampigny‑lès‑Maranges
  89. Santenay
  90. Savigny‑lès‑Beaune
  91. Vins Fins de la Côte de Nuits
  92. Volnay
  93. Vosne‑Romanée
  94. Vougeot

Région de Champagne

  1. Champagne
  2. Rosé des Riceys

Région du Jura, des Côtes du Rhône et du Sud‑Est

  1. Arbois
  2. Arbois Pupillin
  3. Bandol
  4. Bellet
  5. Cassis
  6. Château‑Chalon
  7. Château‑Grilley
  8. Châteauneuf‑du‑Pape
  9. Clairette de Bellegarde
  10. Clairette de Die
  11. Clairette du Languedoc
  12. Condrieu
  13. Cornas
  14. Coteaux d’Ajaccio
  15. Côtes du Jura
  16. Côtes du Rhône
  17. Côtes du Rhône Villages
  18. Côtes du Rhône gefolgt von einem der nachfolgend erwähnten
    Gemeindenamen:[tab]Cairanne[tab]Chusclan[tab]Laudun[tab]Rasteau[tab]Roaix[tab]Rochegude[tab]Rousset‑les‑Vignes[tab]Saint‑Maurice‑sur‑Eygues[tab]Saint‑Pantaléon‑les‑Vignes[tab]Séguret[tab]Vacqueyras[tab]Valréas[tab]Vinsobres[tab]Visan
  19. Côte Rôtie
  20. Crépy
  21. Crozes‑Hermitage
  22. Gigondas
  23. Hermitage
  24. L’Etoile
  25. Lirac
  26. Palette
  27. Patrimonio
  28. Saint‑Joseph
  29. Saint‑Péray
  30. Seyssel
  31. Tavel

Région de la Vallée et des Coteaux de la Loire

  1. Anjou
  2. Anjou pétillant
  3. Rosé d’Anjou
  4. Rosé d’Anjou pétillant
  5. Cabernet d’Anjou
  6. Anjou Coteaux de la Loire
  7. Blanc fumé de Pouilly
  8. Bonnezeaux
  9. Bourgueil
  10. Chinon
  11. Coteaux de l’Aubance
  12. Coteaux du Layon
  13. Coteaux du Layon gefolgt von einem der nachfolgend erwähnten
    Gemeindenamen:[tab]Beaulieu‑sur‑Layon[tab]Chaume[tab]Faye‑d’Anjou[tab]Rablay‑sur‑Layon[tab]Rochefort[tab]Saint‑Aubin‑de‑Luigné[tab]Saint‑Lambert‑du‑Lattay
  14. Coteaux du Loir
  15. Coteaux de Saumur
  16. Jasnières
  17. Menetou‑Salon
  18. Montlouis
  19. Montlouis pétillant
  20. Muscadet
  21. Muscadet des Coteaux de la Loire
  22. Muscadet de Sèvre‑et‑Maine
  23. Pouilly‑Fumé
  24. Pouilly‑sur‑Loire
  25. Quarts de Chaumes
  26. Quincy
  27. Reuilly
  28. Sancerre
  29. Saint‑Nicolas‑de‑Bourgueil
  30. Savennières
  31. Saumur
  32. Saumur Champigny
  33. Saumur pétillant
  34. Cabernet de Saumur
  35. Touraine
  36. Touraine pétillant
  37. Touraine gefolgt von einem der nachfolgend erwähnten
    Gemeindenamen:[tab]Amboise[tab]Azay‑le‑Rideau[tab]Mesland
  38. Vouvray
  39. Vouvray pétillant

Région du Sud‑Ouest

  1. Bergerac
  2. Bergerac sec
  3. Bergerac rosé
  4. Blanquette de Limoux
  5. Cahors
  6. Côtes de Bergerac
  7. Côtes de Bergerac moelleux
  8. Côtes de Bergerac Côtes de
    Saussignac
  9. Côtes de Duras
  10. Côtes de Montravel
  11. Fitou
  12. Gaillac
  13. Gaillac Premières Côtes
  14. Haut‑Montravel
  15. Irouléguy
  16. Jurançon
  17. Limoux nature
  18. Madiran
  19. Monbazillac
  20. Montravel
  21. Pacherenc du Vic Bilh
  22. Pécharmant
  23. Rosette
  24. Vin de Blanquette

Natürliche Süssweine und Likörweine

  1. Banyuls
  2. Banyuls Grand Cru
  3. Côtes d’Agly
  4. Côtes de Haut‑Roussillon
  5. Frontignan
  6. Grand Roussillon
  7. Maury
  8. Muscat de Beaumes de Venise
  9. Muscat de Frontignan
  10. Muscat de Lunel
  11. Muscat de Mireval
  12. Muscat de Rivesaltes
  13. Muscat de Saint‑Jean‑de‑ Minervois
  14. Pineau des Charentes
  15. Pineau Charentais
  16. Rasteau,
  17. Rivesaltes
b) Weinbrand

Région d’Armagnac

  1. Armagnac
  2. Bas‑Armagnac
  3. Haut‑Armagnac
  4. Ténarèze

Région de Cognac

  1. Cognac
  2. Bons Bois
  3. Borderies
  4. Eau‑de‑vie des Charentes
  5. Eau‑de‑vie de Cognac
  6. Esprit de Cognac
  7. Fine Champagne
  8. Fins Bois
  9. Grande Champagne
  10. Grande Fine Champagne
  11. Petite Champagne
c) Andere Branntweine
  1. Calvados du Pays d’Auge

B. Branntweine mit Ursprungszeugnis

  1. Calvados
  2. Calvados de l’Avranchin
  3. Calvados du Calvados
  4. Calvados du Cotentin
  5. Calvados du Domfrontais
  6. Calvados du Mortanais
  7. Calvados du Pays de Bray
  8. Calvados du Pays du Merlerault
  9. Calvados du Pays de la Risle
  10. Calvados du Perche
  11. Calvados de la Vallée de l’Orne
  12. Eau‑de‑vie de cidre de Bretagne
  13. Eau‑de‑vie de poiré de Bretagne
  14. Eau‑de‑vie de cidre du Maine
  15. Eau‑de‑vie de poiré du Maine
  16. Eau‑de‑vie de cidre de Normandie
  17. Eau‑de‑vie de poiré de Normandie
  18. Marc d’Alsace gefolgt von der
    Bezeichnung Gewurztraminer
  19. Eau‑de‑vie de marc originaire d’Aquitaine
  20. Eau‑de‑vie de marc d’Auvergne
  21. Eau‑de‑vie de marc de Bourgogne
    ou marc de Bourgogne
  22. Eau‑de‑vie de marc originaire
    du Bugey
  23. Eau‑de‑vie de marc originaire
    du Centre‑Est
  24. Eau‑de‑vie de marc de Champagne
    ou marc de Champagne
  25. Eau‑de‑vie de marc originaire
    des Coteaux de la Loire
  26. Eau‑de‑vie de marc des
    Côtes‑du‑Rhône
  27. Eau‑de‑vie de marc originaire
    de Franche‑Comté
  28. Eau‑de‑vie de marc originaire
    du Languedoc
  29. Eau‑de‑vie de marc originaire
    de Provence
  30. Eau‑de‑vie de marc originaire de Savoie
  31. Eau‑de‑vie de vin originaire d’Aquitaine
  32. Eau‑de‑vie de vin de Bourgogne
  33. Eau‑de‑vie de vin originaire du Bugey
  34. Eau‑de‑vie de vin originaire
    du Centre‑Est
  35. Eau‑de‑vie de vin originaire des
    Coteaux de la Loire
  36. Eau‑de‑vie de vin des Côtes du Rhône
  37. Eau‑de‑vie de vin de Faugères
  38. Eau‑de‑vie de vin originaire
    de Franche‑Comté
  39. Eau‑de‑vie de vin originaire
    du Languedoc
  40. Eau‑de‑vie de vin de la Marne
  41. Eau‑de‑vie de vin originaire
    de Provence
  42. Mirabelle de Lorraine

C. Weine höherer Qualität aus beschränkten Anbaugebieten (V.D.Q.S.)

Centre‑Ouest

Châteaumeillant

  1. Coteaux d’Ancenis
  2. Coteaux du Giennois ou Côtes
    de Gien
  3. Coteaux du Tricastin
  4. Coteaux du Vendômois
  5. Côtes d’Auvergne
  6. Gros Plant du Pays Nantais
  7. Mont‑près‑Chambord‑Cour-Cheverny
  8. Saint‑Pourçain‑sur‑Sioule
  9. Valençay
  10. Vin d’Auvergne
  11. Vin d’Entraygues et du Fel
  12. Vins du Haut Poitou
  13. Vin d’Estaing
  14. Vin de Marcillac
  15. Vin de l’Orléanais
  16. Vin du Thouarsais

Lorraine

  1. Côtes de Toul
  2. Vin de Moselle
    (nicht «Mosel‑Wein»)

Lyonnais

  1. Côtes du Forez
  2. Vin de Renaison Côte Roannaise
  3. Vin du Lyonnais

Midi

  1. Cabrières
  2. Coteaux du Languedoc
  3. Coteaux de la Méjanelle
  4. Coteaux de Saint‑Christol
  5. Coteaux de Vérargues

Côtes du Vivarais

  1. La Clape
  2. Corbières
  3. Corbières du Roussillon
  4. Corbières Supérieures
  5. Corbières Supérieures du Roussillon
  6. Costières du Gard
  7. Minervois
  8. Montpeyroux
  9. Picpoul de Pinet
  10. Pic‑Saint‑Loup
  11. Quatourze
  12. Roussillon Dels Aspres
  13. Saint‑Chinian
  14. Saint‑Drezery
  15. Saint‑Georges‑d’Orques
  16. Saint‑Saturnin
  17. Sartène
  18. Vin du Sartenais

Savoie‑Dauphiné

  1. Vin du Bugey
  2. Roussette du Bugey
  3. Vin de Savoie
  4. Vin de Savoie Roussette
  5. Roussette de Savoie

Sud‑Est

  1. Coteaux de Pierrevert
  2. Côtes de Provence

Sud‑Ouest

  1. Côtes de Buzet
  2. Côtes du Marmandais
  3. Fronton Côtes de Fronton
  4. Villaudric
  5. Vin de Béarn ou Rosé de Béarn
    ou Rousselet de Béarn
  6. Vin de Lavilledieu

Vallée du Rhône

Coteaux d’Aix‑en‑Provence

  1. Coteaux d’Aix‑en‑Provence
  2. Coteaux des Baux‑en‑Provence
  3. Coteaux des Baux‑en‑Provence
  4. Coteaux du Lubéron
  5. Côtes du Ventoux
  6. Haut‑Comtat
  7. Vin de Châtillon‑en‑Diois

D. Andere Ursprungsbezeichnungen

Vin nature de la Champagne

  1. Kaefferkopf
  2. Sonnenglanz

E. Liköre

Cassis de Dijon

F. Spirituosen

Vermouth de Chambéry

G. Rums

Rhum des Antilles

  1. Rhum Bourbon
  2. Rhum de la Guadeloupe
  3. Rhum de la Guyane française

Rhum de la Martinique

  1. Rhum de la Nouvelle‑Calédonie
  2. Rhum de la Réunion
  3. Rhum de Tahiti

II. Andere landwirtschaftliche Erzeugnisse

Käse

  1. Beaufort
  2. Bleu des Causses
  3. Cantal
  4. Chaource
  5. Comté ou Gruyère de Comté
  6. Gruyère (aber nicht Gruyère
    schweizerischen Ursprungs oder
    Gruyère mit Angabe des Herstellungslandes in nach Schriftart, Grösse und Farbe gleichen Buchstaben)
  7. Fromage bleu du Haut‑Jura
    Gex‑Septmoncel
  8. Laguiole‑Aubrac ou Laguiole
  9. Maroilles
  10. Neufchâtel
  11. Roquefort
  12. Saint‑Nectaire
  13. Salers Haute‑Montagne

Früchte

  1. Chasselas de Moissac
  2. Noix de Grenoble
  3. Olives de Nyons

Gemüse

  1. Carottes de Créances
  2. Lentilles vertes du Puy

Verschiedene Erzeugnisse

  1. Foin de Crau
  2. Miel de Lorraine
  3. Miel des Vosges, montagne ou plaine
  4. Huiles de Nyons

Geflügel

  1. Poulet du Bourbonnais
  2. Volaille de Bresse
  3. Pintadeaux de la Drôme

III. Mineralwasser

  1. Le Boulou
  2. Châteauneuf‑les‑Bains
  3. Contrexéville
  4. Evian‑les‑Bains
  5. Saint‑Galmier
  6. Saint‑Yorre
  7. Vals
  8. Vichy
  9. Vittel

IV. Gewerbliche Erzeugnisse

  1. Dentelle du Puy
  2. Emaux de Limoges
  3. Mouchoirs et toile de Cholet
  4. Poterie de Vallauris

Anlage B

I. Weine

A. Westschweiz

Regionale Herkunftsangabe:

Oeil de Perdrix

1. Kanton Wallis

Regionale Herkunftsangaben:

  1. Amigne
  2. Dôle
  3. Fendant
  4. Goron
  5. Hermitage (ou Ermitage)
  6. Humagne
  7. Johannisberg
  8. Rouge d’enfer (Höllenwein)
  9. Vin des payens (Heidenwein)
  10. Vin du Glacier
  11. Gemeinde-, Lage- und Weingutnamen:
  12. Ardon
  13. Ayent
  14. Bramois (Brämis)
  15. Branson
  16. Chamoson
  17. Charrat
  18. Chermignon
  19. Clavoz
  20. Conthey
  21. Coquimpex
  22. Fully
  23. Granges
  24. Grimisuat
  25. Leuk (Loèche)
  26. Leytron
  27. Magnot
  28. Martigny (Martinach)
  29. Miège
  30. Molignon
  31. Montagnon
  32. Montana
  33. Muraz
  34. Raron (Rarogne)
  35. Riddes
  36. Saillon
  37. Salquenen (Salgesch)
  38. Savièse
  39. Saxon
  40. Sierre (Siders)
  41. Sion (Sitten)
  42. Saint‑Léonard
  43. Saint‑Pierre de Clages
  44. Uvrier
  45. Varen (Varone)
  46. Vétroz
  47. Visp (Viège)
  48. Visperterminen

2. Kanton Waadt

Gebietsnamen:

  1. Bonvillars
  2. Chablais
  3. La Côte
  4. Lavaux
  5. Vully

Regionale Herkunftsangaben:

  1. Dorin
  2. Salvagnin

Gemeinde-, Lage- und Weingutnamen:

Bonvillars

  1. Arnex
  2. Bonvillars
  3. Concise
  4. Corcelles
  5. Grandson
  6. Onnens
  7. Orbe

Chablais

  1. Aigle
  2. Bex
  3. Ollon
  4. Villeneuve
  5. Yvorne

La Côte

  1. Aubonne
  2. Begnins
  3. Bougy‑Villars
  4. Bursinel
  5. Bursins
  6. Château de Luins
  7. Coinsins
  8. Féchy
  9. Founex
  10. Gilly
  11. Luins
  12. Mont‑sur‑Rolle
  13. Morges
  14. Nyon
  15. Perroy
  16. Rolle
  17. Tartegnin
  18. Vinzel
  19. Vufflens‑le‑Château

Lavaux

  1. Blonay
  2. Burignon
  3. Calamin
  4. Chardonne
  5. Châtelard
  6. Chexbres
  7. Corseaux
  8. Corsier
  9. Cully
  10. Cure d’Attalens
  11. Dézaley
  12. Epesses
  13. Faverges
  14. Grandvaux
  15. Lutry
  16. Montagny
  17. Montreux
  18. Paudex
  19. Pully
  20. Riex
  21. Rivaz
  22. Saint‑Légier
  23. Saint‑Saphorin
  24. Savuit
  25. Treytorrens
  26. Vevey
  27. Villette

Vully

Vallamand

3. Kanton Genf

Regionale Herkunftsangabe:

Perlan

Gebietsname:

  1. Mandement

Gemeinde-, Lage- und Weingutnamen:

  1. Bernex
  2. Bourdigny
  3. Dardagny
  4. Essertines
  5. Jussy
  6. Lully
  7. Meinier
  8. Peissy
  9. Russin
  10. Satigny

4. Kanton Neuenburg

Gemeinde-, Lage- und Weingutnamen:

  1. Auvernier
  2. Bevaix
  3. Boudry
  4. Champréveyres
  5. Colombier
  6. Corcelles
  7. Cormondrèche
  8. Cornaux
  9. Cortaillod
  10. Cressier
  11. Hauterive
  12. La Coudre
  13. Le Landeron
  14. Saint‑Aubin
  15. Saint‑Blaise

5. Kanton Freiburg

Gebietsname:

Vully

Gemeinde-, Lage- und Weingutnamen:

  1. Cheyres
  2. Môtier
  3. Mur
  4. Nant
  5. Praz
  6. Sugiez

6. Kanton Bern

Gebietsname:

Lac de Bienne (Bielersee)

Gemeinde-, Lage- und Weingutnamen:

  1. Alfermée
  2. Chavannes (Schafis)
  3. Erlach (Cerlier)
  4. La Neuveville (Neuenstadt)
  5. Ligerz (Gléresse)
  6. Oberhofen
  7. Schernelz (Cergnaux)
  8. Ile de Saint‑Pierre (St. Petersinsel)
  9. Spiez
  10. Tüscherz (Daucher)
  11. Twann (Douanne)
  12. Vingelz (Vigneule)

B. Ostschweiz

Regionale Herkunftsangabe:

Clevner

1. Kanton Zürich

Gebietsnamen:

  1. Zürichsee
  2. Limmattal
  3. Zürcher Unterland
  4. Weinland/Kanton Zürich
    (nicht Weinland ohne Zusatz)

Regionale Herkunftsangaben:

  1. Weinlandwein
  2. Zürichseewein

Gemeinde-, Lage- und Weingutnamen:

Zürichsee

  1. Appenhalde
  2. Erlenbach
  3. Feldbach
  4. Herrliberg
  5. Hombrechtikon
  6. Küsnacht
  7. Lattenberg
  8. Männedorf
  9. Mariahalde
  10. Meilen
  11. Schipfgut
  12. Stäfa
  13. Sternenhalde
  14. Turmgut
  15. Uetikon a. See
  16. Wädenswil

Limmattal

Weiningen

Zürcher Unterland

  1. Bachenbülach
  2. Boppelsen
  3. Buchs
  4. Bülach
  5. Dättlikon
  6. Dielsdorf
  7. Eglisau
  8. Freienstein
  9. Heiligberg
  10. Hüntwangen
  11. Oberembrach
  12. Otelfingen
  13. Rafz
  14. Regensberg
  15. Schloss Teufen
  16. Steig‑Wartberg
  17. Wasterkingen
  18. Wil
  19. Winkel

Weinland/Kanton Zürich (nicht Weinland ohne Zusatz)

  1. Andelfingen
  2. Benken
  3. Berg am Irchel
  4. Dachsen
  5. Dinhard
  6. Dorf
  7. Flaach
  8. Flurlingen
  9. Henggart
  10. Hettlingen
  11. Humlikon
  12. Neftenbach
  13. Ossingen
  14. Rheinau
  15. Rickenbach
  16. Rudolfingen
  17. Schiterberg
  18. Schloss Goldenberg
  19. Stammheim
  20. Trüllikon
  21. Trüllisberg
  22. Truttikon
  23. Uhwiesen
  24. Volken
  25. Wiesendangen
  26. Winterthur‑Wülflingen
  27. Worrenberg

2. Kanton Schaffhausen

Gemeinde-, Lage- und Weingutnamen:

  1. Beringen
  2. Blaurock
  3. Buchberg
  4. Chäferstei
  5. Dôrflingen
  6. Eisenhalde
  7. Gächlingen
  8. Hallau
  9. Heerenberg
  10. Löhningen
  11. Munot
  12. Oberhallau
  13. Osterfingen
  14. Rheinhalde
  15. Rüdlingen
  16. Siblingen
  17. Stein a. Rhein
  18. Thayngen
  19. Trasadingen
  20. Wilchingen

3. Kanton Thurgau

Gemeinde-, Lage- und Weingutnamen:

Amlikon

Arenenberg

Bachtobel

Burghof

Ermatingen

Götighofen

Herdern

Hüttwilen

Iselisberg

Kalchrain

Karthause

Karthause Ittingen

Neunforn

Nussbaumen

Ottenberg

Ottoberger

Schlattingen

Sonnenberg

Untersee

Warth

Weinfelden

4. Kanton St. Gallen

Gemeinde-, Lage- und Weingutnamen:

  1. Altstätten
  2. Au
  3. Balgach
  4. Berneck
  5. Buchberg
  6. Eichberg
  7. Forst
  8. Freudenberg
  9. Marbach
  10. Mels
  11. Monstein
  12. Pfäfers
  13. Pfauenhalde
  14. Ragaz
  15. Rapperswil
  16. Rebstein
  17. Rosenberg
  18. Sargans
  19. Thal
  20. Walenstadt
  21. Wartau
  22. Werdenberg
  23. Wil

5. Kanton Graubünden

Gemeinde-, Lage- und Weingutnamen:

  1. Chur
  2. Costams
  3. Fläsch
  4. Igis
  5. Jenins
  6. Maienfeld
  7. Malans
  8. St. Luzisteig
  9. Trimmis
  10. Zizers

6. Kanton Aargau

Gemeinde-, Lage- und Weingutnamen:

Auenstein

Birmenstorf

Bödeler

Bözen

Brestenberg

Döttingen

Effingen

Elfingen

Ennetbaden

Goldwand

Herrenberg

Hornussen

Hottwil

Klingnau

Küttigen

Mandach

Remigen

Rüfenach

Rütiberg

Schinznach

Oberflachs

Schlossberg

Seengen

Steinbruck

Stiftshalde

Tegerfelden

Villigen

Wessenberg

Wettingen

Zeiningen

C. Übrige Schweiz

1. Kanton Baselland

Gemeinde-, Lage- und Weingutnamen:

  1. Aesch
  2. Arlesheim
  3. Benken
  4. Biel
  5. Buus
  6. Klus
  7. Maisprach
  8. Muttenz
  9. Pratteln
  10. Tschäpperli
  11. Wintersingen

2. Kanton Luzern

Gemeindename:

Heidegg

3. Kanton Schwyz

Gemeindename:

Leutschen

4. Kanton Tessin

Regionale Herkunftsangaben:

  1. Bondola
  2. Nostrano

II. Ernährung und Landwirtschaft

Back- und Süsswaren

  1. «Grüessli» d’Aegeri
    (Aegeri Grüessli)
  2. «Räben» de Baar (Baarer Räben)
  3. «Kräbeli» de Baden
    (Badener Kräbeli)
  4. Bricelets de l’Emmental
    (Emmentaler Bretzeli)
  5. Gâteau aux noix de l’Engadine (Engadiner Nusstorte)
  6. Délices fourrées de Gottlieben
    (Gottlieber Hüppen)
  7. Pain de paysan d’Hegnau
    (Hegnauer Bauernbrot)
  8. Gaufrettes du Jura (Jura Waffeln)
  9. Languettes du Jura (Jura Züngli)
  10. Biscuits du Léman
  11. Gaufrettes et biscuits du Toggenburg
  12. Anneaux de Willisau
    (Willisauer Ringli)
  13. Biscuits de Winterthour
    (Winterthurer Kekse)

Bière

  1. Bière de Baar
  2. Bière de Bellinzone
  3. Bière de Coire
  4. Bière de l’Engadine
  5. Bière de Frauenfeld
  6. Bière de Hochdorf
  7. Bière d’Orbe
  8. Bière de Schwanden
  9. Bière de Uster
  10. «Märzen» de Uetliberg
  11. Uto
  12. Bière de Wädenswil
  13. Bière de Weinfelden

Delikatessen

  1. Escargots d’Areuse

Fischwaren

  1. Féras de Hallwil (Hallwiler Balchen)
  2. Féras de Sempach (Sempacher Balchen)

Fleischwaren

  1. Saucisses d’Ajoie
  2. «Schüblig» de Bassersdorf
  3. Saucisse de l’Emmental
  4. «Schüblig», saucisson‑jambon d’Hallau
  5. Charcuterie Payernoise

Gartenbauerzeugnisse

  1. Oignon de semence d’Oensingen

Konserven

  1. Conserves de Bischofszell
  2. Conserves de Rorschach
  3. Conserves de Sargans
  4. Conserves de Wallisellen

Milch- und Käseprodukte

  1. Bagnes
  2. «Mutschli» de Brienz (Brienzer Mutschli)
  3. Fromage de Conches (Gomser Käse)
  4. Fromage d’Emmental (nicht Emmentaler mit Angabe des Herstellungslandes in nach Schriftart, Grösse und Farbe gleichen Buchstaben)
  5. Gruyère (Greyerzerkäse) (nicht Gruyère französischen Ursprungs oder Gruyère mit Angabe des
    Herstellungslandes in nach Schriftart, Grösse und Farbe
    gleichen Buchstaben)
  6. Vacherin Mont d’Or
  7. Fromage de Piora
  8. Fromage de Saanen
  9. Sbrinz
  10. Tête de Moine (Bellelay Käse)
  11. Fromage de l’Urserntal (Ursernkäse)

Mineralwasser

  1. Adelboden
  2. Aproz
  3. Eglisau
  4. Elm
  5. Eptingen
  6. Henniez
  7. Knutwil
  8. Lostorf
  9. Meltingen
  10. Nendaz
  11. Passugg
  12. Rhäzüns
  13. Romanel
  14. Sassal
  15. Sissach
  16. Unterrechstein
  17. Vals
  18. Walzenhausen
  19. Weissenburg
  20. Zurzach

Spirituosen

  1. Marc d’Auvernier
  2. Kirsch de la Béroche
  3. «Röteli» de Coire (Churer Röteli)
  4. Bérudges de Cornaux
  5. Marc de Cressier
  6. Marc de Dôle
  7. Eau‑de‑vie de prunes du Fricktal
  8. Kirsch du Fricktal
  9. Eau‑de‑vie d’herbes du Gotthard
    (Gotthard‑Kräuterbranntwein)
  10. Gentiane du Jura
  11. Kirsch du Rigi
  12. Schwarzbuben Kirsch
  13. Eau‑de‑vie de prunes du Seeland
  14. Kirsch de Spiez
  15. Eau‑de‑vie d’herbes de la Suisse centrale (Innerschwyzer Kräuterbranntwein)
  16. Kirsch de la Suisse centrale
    (Urschwyzer Kirsch)

Tabak

  1. Brissago

III. Gewerbliche Wirtschaft

Glas- und Porzellanwaren

  1. Verre de Bülach
  2. Porcelaine de Langenthal
  3. Verre de Saint‑Prex
  4. Cristal de Sarnen

Kunstgewerbliche Erzeugnisse

  1. Pendulettes de Brienz
  2. Sculptures sur bois de Brienz
  3. Masques du Lötschental
  4. Meubles de Saas

Maschinen, Eisenwaren

  1. Tuyaux de Choindez
  2. Profilé spécial de Gerlafingen
  3. Robinetterie de Klus
  4. Machines, produits en métal léger
    de Menziken
  5. Articles de canalisation de Rondez

Papierwaren

  1. Papier de Cham
  2. Papier de Landquart

Spiele, Spielwaren und Musikinstrumente

  1. Boîtes à musique de Sainte‑Croix

Steinzeug, Steine, Erden

  1. Granite de Andeer
  2. Granite de Calanca
  3. Quartzite de Calanca
  4. Calcaire de Lägern
  5. Serpentine de Poschiavo
  6. Quartzite de San Bernardino
  7. Quartzite de Soglio
  8. Gravier de Weiach

Textilerzeugnisse

  1. Fil d’Aegeri (Aegeri Garne)
  2. Tissage de Hasli (Hasliweberei)
  3. Fil de la Lorze (Lorze‑Garne)
  4. Tissage à la main de Saas
    (SaaserHandgewebe)
  5. Etoffe de Truns (Trunser Stoffe)

Briefwechsel vom 14. Mai 1974

Übersetzung

Der französische Botschafter

in der Schweiz

Bern, den 14. Mai 1974

Herrn Bundesrat Pierre Graber

Vorsteher des Eidgenössischen

Politischen Departements

Herr Bundesrat,

ich habe die Ehre, den Empfang Ihres Schreibens vom heutigen Tag zu bestätigen, das folgenden Wortlaut hat:

  1. «Unter Bezugnahme auf den heute unterzeichneten Vertrag zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Französischen Republik über den Schutz von Herkunftsangaben, Ursprungsbezeichnungen und anderen geographischen Bezeichnungen beehre ich mich, Ihnen im Namen des Schweizerischen Bundesrates zu bestätigen, dass gemäss Artikel 3 Absatz 3 der ausschliessliche Schutz, den die Namen der schweizerischen Kantone aufgrund von Absatz 1 desselben Artikels als Haupt‑ oder als Eigenschaftswort geniessen – soweit sich nicht aus den Absätzen 2 bis 4 etwas anderes ergibt –, in Frankreich den weiteren Gebrauch der Bezeichnung «vaudois» für Käse nicht hindert, der aus dem nach der Überlieferung als «vaudois champenois» benannten Gebiet stammt, sofern der Bezeichnung «vaudois» der deutlich lesbare Name des Fabrikationsgebietes so beigefügt ist, dass für das Publikum jede Täuschungsgefahr ausgeschlossen wird.
  2. Vorbehältlich der Zustimmung durch die Regierung der Französischen Republik schlage ich vor, dass dieses Schreiben und Ihr entsprechendes Antwortschreiben eine Vereinbarung zwischen den Vertragsstaaten bilden sollen, die gleichzeitig mit dem obgenannten Vertrag in Kraft treten soll.»

Ich habe die Ehre, Ihnen mitzuteilen, dass die Regierung der Französischen Republik mit dem Inhalt der im Namen des Bundesrates abgegebenen Erklärung und damit einverstanden ist, dass Ihr Schreiben und dieses Antwortschreiben eine Vereinbarung zwischen den beiden Vertragsstaaten bilden sollen, die gleichzeitig mit dem Vertrag, auf den sie sich bezieht, in Kraft tritt.

Genehmigen Sie, Herr Bundesrat, die Versicherung meiner ausgezeichneten Hochachtung.

Dufournier