Baulinienplan Baulinienabänderung Südseite Davidstrasse

Special-use plan · St. Gallen · Repealed Jun 1, 2023

Document

Number
1910-0170
Kind
Special-use plan
Commune
St. Gallen
Canton
St. Gallen
Level
Communal
Approved
Jun 3, 1910
In force since
Jun 3, 1910
Repealed
Jun 1, 2023

Map

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Text

B. D. 191 f t Sch.

M 'SSJJB u r g a u e r und K c n o c r t e n g e g m S t a d t » rat S t . G allen; Rekurs b e tr .F e s ts e tz u n g von B a u l i n i e n .

Protokoll des Regierungsrates isxei

/ PI O.

Sitzung vom 3 » J u n i

Das B a u d e p a r t e c e n t Durch

Verfügung

Verwaltungsabteilung Stadt für

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St.G allen

einen

Männer

im

auf

wo

kennte

Straßen

der

nach

Davidstraße;

diese

1 8 .April

1910

Baulinie

in

um 1 m n a c h

Norden

Sachbargrundstück Fortsetzung dem d e r

als

Abänderung Abänderung und

östlichen

Kataster-NQ

Teil

Vereins

wie

der

zw ar

junger

Teufenereines

und

Davidstraße.

Turmes

in

wegen

eines

einer

nur

zur

unterm

daß

auf

die

von

Lange

bisanhin

d .h .bis

(M.B u rg a u e r an

er

3 m vom

& CS),

wurde.

die

9 m 70

f e s t se t z t e ,

belassen

bei­

B au lin i2 der

dem S i n n e ,

vom 1 . S t o c k

an

Ausführung

vom G e m e i n d e r a t

im m i t t l e r e n ,

der

Auskragung

in

3669

der

christlicher

südlichen

wurde

die

FlEne

einmünden,

Teile

verschob,

genehmigte

Baukcmmission

nördlichen M ausflucht

Bauflucht

westliche

der

R isa lit es und

beschlossen

ihrem

mit

wegen

ineinander

1910

und G e su n d h e itsw esen

zwischen

indessen

ganzen einer

des

3182

anschließenden

längs

gelangen

Hochbau

Einvernehmen

Kat&ster-HS

die

denselben nahe

vom 1 4 . A p r i l

Vereinhaus-Neubau

Das B a u p r o j e k t Ecke,

für

berichtet:

deren währe nd—

In von

gemeinsamer

L iegenschaften

B aulinie

an d e r

f e s t b a l ten;

6 . M a i vom S t a d t r a t Gegen Advokat,

mit

b estreitet schon

die

diesen

gestattet,

hin ter

über

dieselbe

sei

nun

die

Änderung

einer

hinaus.

sozusagen

die

alte

eine

große

Zahl

dagegen

führen,

die

räumung

Sehr

tien ,gezah lt

von

B aulin ie

südliche bis

auf

die

der

müsse

zu

einem

die

zu

auch,

daß der

aber

D avidstraße für

w ollen,

schon

nam entlich,

einer

über«

höch­

nie

w elches

Junger

sei

aber

früher

geneh­

neue B a u lin ie

besseres,

an den P e r i m e t e r

sei

ch ristlich er

G rundstückseigentüm ern

einzelnen

es

zurückzugehen,

respektieren

nicht

erfolgte

das G rundstück,

dürften,

Stadtrat

ersucht

einträchtigung

der

D avidstraße

besserer

w estlich er

Ausmündung d e r

lin ien zieh u n g

Teil

B aulin ie

werden,

daß d u r c h

der

zum g r ö ß t e n

mache;

Der V e r e i n

deten Überzeugung,

bei

Er

eiozu*

wenn

sich

an d e r s e l b e n

B aulinisnziehung besonderes

für

dessen

Recht

Ein­

D avidstraßenkcrrsk«

werden m üssten.

Der

w esentlich

unterm

schützen.

indem

Gegensatz

auffallen

Fr. 4000. -

alten

Dr.B.Hartm ann,

zu

abzuändern,

Gründe

einen

rek urrierte

Einsprache

B aulinie

auflehnten,

für

an d e r

indessen

die

die

veranlaßt

A esthetische

Straße

wurde

24 E igentüm er

solle

das R echt,

werde.

(im

halten.

schaffe.

die

ausgebaut

Baubehörde Projekt)

man

unabänderlichen

Die

statuiert

Männ^er h a b e

so

B escheid

B aulinie

stens

m igten

E insprache

dem G e m e i n d e r a t

zu

der

D avidstraße,

dem B e g e h r e n ,

ausgebaute

verlangten

abgew iesen.

bauung d i e s e l b e

von

E insprache

liege

um A b w e i s u n g ,

die

der

B aulinienabänderung

nicht

entstehe,

Abschluß

D avidstraße

im I n t e r e s s e

in

der

des

erreich t

daß

vollen ­ eine

aber

Be­

ein

V erkehrsplatzes werde.

Die

Bau»

A llgem einheit

und

ver-

letze

keinesw egs

berechtigte

Am 1 . J u n i P arteien laß

an

heren

ein

fand

Interoasen

in

Anwesenheit

D e p a r t e msn t a l a u g e n s c h e i n

einem B aum cdell u n d O' C h d e r

die

aller

statt,

G estaltung

des

B aulinie

gezeigt

Jetzigen

Der V e r t r e t e r

dar äachbarn.

des

Stadtrates

der

lich

dar

D avidstraßenkcrrekt i c n erh alten en

B aulinia

Beden,

der

achädigung

als

überbaubar

werde.

bei

habe,

unüberbaubar

angenommen

Dar Kantonabatim e i s t e r achten

dahin

aus,

daß

die

genehm igten P r o je k te s

den

Verzug

derjenigen

in

Der R e g i e r u n g s r a t in 1.) D avidstraße lichen Malen

ist

schon

abgeändert

w enigstens

Straßengesetzes von

einem Gut­ 1 4 .A pril

H insicht

Pläne

unbedingt

verdiene.

ob

die

Straßen

B aulin ie

von der

der

recht­

Zu w i e d e r h o l t e n

daß Ü b e r b a u u n g s p i â ne im S i n n e

sind.

Abstände

dies

von

A r t . 16

G leicher i n ne ;

auf

Jedoch

3traßengesetzes

Ab­

rech tlich er zwar

von Gebäuden

norm ieren,

erlassen;

A r t . 76 d e s

die

ist

auch den B a u lin ie n p lä n e n

A r t .86

Abweichungen

in

w ieder

unterm

auszugehen.

Inhaltes

Ö ffentlichen

des

des

könne,

b a u p c l i z s i l i c hen

sie

anläß­

abgeänderten

sei,

sich

Frage,

werden

B & ulinienplaoes

bestehenden

sie

der

werden,

insofern

der

Erwägung:

der Prüfung

nu n

auseinan­

zieh t

festgestellt

wohnt

von

der

ästh etisch er

1 des G ren zverh ältn isgesetzes

Charakter sie,

heute

Batur d es

Regiem ente satz

Bei

frü­

der

E xpropriâtic n sen t-

worden

spricht

der ä lt e r e

nach

E xpropriationsent-

Façadenlôaung

1910

vor

der

An­

auch

P r .4000.-

da i n f o l g e

Festsetzung

welchem

wurde.

setzte

daß

z u r ü c k z u z a h l en

boi

Baues

der,

Schädigung

L ie g ensch aftseigan tu m er

b eteiligten

werden längst

Grund von nur,

w eil

enth alten,

die

der G esetzgeb er ältere

D iese

ist

des

aber

und B a u l i n i e n p l a n lich

relevanter

und

dasselb e:

sie

auch

die

(im

obigen

den

an und

für

Eigentum s

ein,

indem

sie

von G rundstücken werden

dürfe",

die

Z ulässigkeit

das

für

einer

Es b e d a r f

nicht

für

T eil

2.

tenz

b e z w .86

des

sich

den G r u n d sä tze n un erträglichen

3. der

Es k a n n

R egierungsrat

vorw eigern

soll

dann g e l a n g e n , (im

Grade

sich

wenn e n t w e d e r

Interessen

verletzt

würden.

die

Inhalt

solche

ergibt

dio

ja

in

nach

Art

daß e i n e

D ienstbar«

dieser

auf

Einschränkung Ree h t as

liefe zuw ± d e r

führen.

noch

wenn

auch

selb st

da r um

handeln,

ob

d i e Genehmigung

Hiezu

öffen tlich en

p rivate

sich

Ko m p e ­

R ücksichten.

oder

wie)

D avidstraße

B aulinienplan

gefaßt)

An­

eingeräum te

öffen tlich en

nur

des

auch

A r t . 16 d e s

sie

ein

Aus,

Erörterung,

V erh ältnissen

m ateriellen

Sinne

gegen

aus

deshalb

sie

„Vorbauten«

w eiteren

des

sind

oder k le in e r e

H ieraus

Front

zumal

recht­

(eventu ell

die

dem v o r g e l e g t e n

aus

allsrw eitesten

öffen tlich er

„wo

Eine

er­

in

zeichn erisch er

Straßengesetzes

kann,

auch

Sonst

größere

den G em ain derätan

einschränksn

zu

in

eine

keiner

Erm ächtigung ru h t.

und würde

verstanden)

unbeschränkten

der

gleichen an

selb stverständlich

w elche öberbauungsrlan

beide

B aulinie,

gestattet.

keitengesetzes

als

bestim m en,

vorgesehenen,

die

Grundlagen,

b e z w . wo n i c h t .

den m i t t l e r e n

Bauordnung,

gesetzlich en

Sinns

sich

das

erm ächtigen

einzige,

schränken

aber

nicht

un terscheidet.

druchweisa

gebaut

der

Vorstehenden

H insicht

zu denen

naturgemäß

V erschiedenheit

an gesich ts

scheint,

zahl

w ollte,

G ren zverhältn isgesetz

kennte. die

erm öglichen

kann

er

Interessen

trotz

vorhandener

unverhältnism äßig

hohem

a. ) die

Io

diesaci

B aulinienziehung

gestattet,

auf

der

heranzubauen,

als

beachten,

jene

unter

daß

einem

auf

der

zw ischen

zwei

von

eine

nur

viel

preisgeben

nicht

überstehen.

Die

stückes

ist

naturgemäß v i e l

schm ale

Seite

gegen

staltet

werden

soll.

Behörden

für

zustimm en

ist.

les

David-

wurde,

architekton isch

sich

gezogen

straße sich

nur

dadurch,

ein

die

daß

b .)

Lösung

daß d i e

an d e r jene

Daß d e r

wäre,

städtischen

diese»

Z ie­

den P l a t z

B aulinien

erste

längs

Wog n i c h t

w e n n man

einem Bauhean

erwägt, eine

und zwar

eine

an ü b e r b a u b a r e r F l ä c h e

nach

V erschiebung

w eniger eher

ge.

durchaus b e i-

der

aufzi& ingeo

Teufen erstraß e als

wenn d i e

die

gegen

begreiflich ,

gewesen

V erlu st

V erschiebung

T rottoir

linienziehung

einen

hätte;

und n i c h t

versehene

un b illig

als

Grund­

E rreichung der

und

gegen«

gefällig

h ielten

V erschiebung

Teufenerstraße.

gefällige

noch

die

erscheint

Querstraßen

A uffassung zur

nicht

D avidstraße

nam entlich

erreichen,

sich

m ithin

we nn man der

Straße zu

welche

liegenden

Zurückdränguog

ferner

der

nur

ob sie

an d i e

Dabei i s t

architekton isch

standen

die

zukehrt,

schw ieriger,

zu

näher

w eil

0 schneiden,

im S t r e i t

Zwei M i t t e l

oder

die

des

w elcher

einmal

45

aber

P flich t,

es m in d e ste n s

solche,

D ies

deshalb,

lieg t,

einmGodenden

den p l a t z

B aulin ie,

b esch ritten daß

ihre

zu G ebote;

gezogenen der

Überbauung

Straßen

diese

senkrecht

untersuchen,

Rekurrenten.

Fläche

w ill,

zu

erfolgte,

einmal

schm ale

ungefähr

zuerst

L iegenschaft

denen

dam P l a t z e

höchstens

ist

w illk ü rlich

fraglichen

Winkel

Bcdsn

Sinne

dann

an

erfolgte,

w ichtige

ertragen

m it

kann,

der

David«

rech tfertigt zwei

als

T rottoirs

diese,

die

Interesse

liegen d e

Bau­

private

In f o r e s e e n

der

aufw eist.

D iese

im ö f f e n t l i c h e n

verletzt

nun k e i n e s w e g s

Bachbarn

in

einer

zutreten

hätten.

entferntem

geeignet

als

sie

schen

Von

ist,

nicht,

der

ihnen

(von

Nachbarn

ihren

Burgauer

&■ Cfi.

B auteile

des P rojektes,

Ihnen

sie

in

ist

in

als

sie

der

B aupclizeibehörde

sie

w enigstens

k o m me n ) dis

getan

näheren

teressen

hätte.

m it

Nachbarn

zugsgeben

der

Schon zu

gereichen

zu

schw eigen)

eher

scheinen

daß

frühere

Vorbauten

die

B aulin ie

Unrecht

ergib t

wegen

wie

(w elche

werden m ü sssn ,

E igentum sgarantie

hieraus

die

nam entlich

halten ,

die

ästh eti­

h o h em Maße b e e i n t r ä c h t i g e n ,

d a s Maxi mum v o n b t i u c r d n u n g s g e m ä ß e n

nicht

zu

über

es

hätte

zu

verletzt,

entgegen

sow eit sc

V iel

der

Bau v i e l

behaupteten ganz

Frage.

zurück­

man d e n R e k u r s

Z ierde

die

Interessen

aber

nicht

zur

natürlich

k ein esfalls in

versteht

dagegen

der p r o j e k t i e r t e

andere

Rechten

nächsten

hinausragen,

da

öffen tlich en

D avidstraße

verunstalten;

Interessen

kommen b e i

daß d i e

vorneherein

Nachbarn

eher

zu

W eise,

in

sich ,

V erletzung

von

w ellte

K onflikt

daß a u c h ihrer

In=

rekurrierten. Auf

Antrag

des

referierenden

Departement es w ird

beschlossen : 1.

Der R e k u r s

3.

sei

abgew iesen.

Taxe

F r .10.-.

Die

Protokollauszug den

des

Dr.Bruno

S t.G allen

Hartmann

samt

des

samt 4 B e i l a g e n ,

2 B eilagen,

V ereins

namens

ch ristlich er

Prctokollauszug

B aulinie

an d a s B e z i r k s a m t

Stadtrates

und zu h a n d e n

vergei egte

an

sei

St.G al len

zuhan­

zuhanden

von

sein es

K lienten

J u n g e r Männer

das Baudepartem ent

(Heilem ann)

samt 7 B e i ­

lagen. SaSSSSSSZZBCSSSSSSSCSB

Dem P r o t o k o l l

genehm igt.

gleichlauten d! cikXv D e n S t a a t s s c h r e i b e r :