Gestaltungsplan Riedernhof
Special-use plan · St. Gallen
Document
- Number
- 1987-0161
- Kind
- Special-use plan
- Commune
- St. Gallen
- Canton
- St. Gallen
- Level
- Communal
- Authority
- Gemeindeverwaltung
- Adopted
- Sep 1, 1987
- Approved
- Dec 1, 1987
- Published
- May 4, 1987
- In force since
- Dec 1, 1987
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GenehmigungsverfügungOpen in a new tab
Text
Genehmigungsverfügung
Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St. Gallen Telefon 071 21 30 03 Telefax 071 21 39 60
Baudepartement des Kantons St.Gallen
Stadtrat
St. G a l l e n , 1. Dezember 1987
9001 St. Gallen
Genehmigung eines Gemeindeerlasses
Sehr geehrter Herr Stadtammann Sehr geehrte Stadträte
Sie haben uns in Nachachtung von Art. 7 31.1; abgekürzt BauG)
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31 des Baugesetzes
(sGS
folgenden Erlass zur Genehmigung einge
reicht :
- Gestaltungsplan Riedernhof mit besonderen Vorschriften und Beilageplan Umgebung
In Anwendung von Art.
31 BauG und A r t . ,94 Abs.
über die Verwaltungsrechtspflege Nr.
(sGS 951.1)
1 des Gesetzes
in Verbindung mit
26.01 des Gebührentarifs für die Staats- und Gemeind ev er
waltung
(sGS 821.5)
verfügt das Baudepartement:
1. Der angeführte Erlass wird genehmigt 2. Die Gebühr für diese Verfügung beträgt Fr.
600.— .
Mit freundlichen Grüssen Der Vorsteher :
sig. Dr. W. Geiger Dr. W. Geiger Regierungsrat
Beilage ; - Genehmigter Erlass - Einzahlungsschein
Kopie : - Rechtsabteilung
(2)
- Planungsamt - Rechnungsführer
(2)
Plan
STADT ST. GALLEN
/A ( g e m ä s s A rt. 28 B a u g e s e tz vom 6. Juni 1972)
Vom Baudepartement des Kantons St.Gallen genehmigt am
1, DEZ. 1987 Der Vorsteher:
tA £ /L .
EDERNHOF
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vom S ta d tra t b e s c h lo s s e n
22. April 1987
ö ffe n tlic h
A Mai 1987
a u fg e le g t
vom G e m e in d e ra t g e n e h m ig t
30
40 m
-3 . Juni 1987
StG alen, den ~ 1. S®P. 138? Im Namen des Grossen Der Präsident:
M . Sep.
-vom B a u d e p a f-t o m e n t g e n e h m ig t- :
H o ch b a u a m t der Stadt St.Gallen 110/52
Legende Umgrenzung des Planungsgebietes bestehende Gebäude neue Hauptbaukörper neue Nebenbaukörper Gebäudebegrenzungslinie
©
Anzahl Vollgeschosse
b./n. 637.00
Terrain bestehend / neu
T./F. 645.00
max. Traufhöhe / Firsthöhe Einzelbäume Baumgruppen Wald mit Stockgrenze
nmnpmnxDo
Hecken G ewässser
®
Parkierung
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Pausenplatz
!! II ! VV 1'i I
Wiese (Übriges Gemeindegebiet) Ein- und A u sfa h rt Bus Ein- und A u sfahrten Haupteingänge / Nebeneingänge
besondere Vorschriften
Besondere V orschriften zum Gestaltungsplan "Riederenhof" (vom 1. September 1987)
Zweck M it dem Gestaltungsplan "Riederenhof" wird insbesondere bezweckt, dem Rudolf S teiner-Schulverein die E rstellung und Betreibung seiner Schulanlage zu ermöglichen und ö f f e n t lic h e Interessen bezüglich des Schutzes der Umgebung und der bestehenden Bauten zu sichern. V erbindliche Planelemente Folgende Elemente des Gestaltungsplanes M 1:500 sind v e rb in d lic h : a) Standort und maximale Ausdehnung der neuen Hauptbauten innerhalb der Gebäudebegrenzungslinie sowie deren maximale Firsthöhen, minimale Wald- und Gewässerabstände b) Zulässige Anzahl der Vollgeschosse c) Pausenplatz, Parkplätze und Zufahrten, soweit im Wald- und Gewässer abstand-Bereich liegend. d) Lage der Zu- und Wegfahrten zum Areal Richtungsgebende Planelemente Bezüglich a l l e r übrigen Elemente i s t der Gestaltungsplan richtunggebend. Der Beilageplan Umgebung M 1:500 i s t bezüglich der Umgebungsgestaltung richtunggebend.
G es ta !tunqskonzept
Es sind Gesamtkonzepte fü r die Gestaltung, Materialwahl und Farbgebung von Gebäuden und Anlagen (Strassen, Wegen, Plätzen, Mauern, S chall schutzwänden, Bepflanzung) im Rahmen des BaucesuchsVerfahrens vorzulegen. Es i s t eine vorzügliche g e s ta lte ris c h e Gesamtwirkung und Einfügung in die Umgebung e r fo r d e r lic h . Für Erschliessungsstrassen und Wege sind, soweit möglich, n ic h t ver s ie g e lte Beläge vorgeschrieben. Bestehende Bauten Die bestehenden Gebäude (Kat. 2823 und 2825) sind in ih re r gesamten inneren und äusseren Substanz zu e rh a lte n . Ausgenommen sind denkmal p fle g e ris c h unbedeutende T e ile . Sämtliche baulichen Massnahmen sind b e w il1ig u n g s p flic h tig . Die Nutzung der Gebäude d a rf die Schutzwürdigkeit n ic h t b e einträchtig en. Zulässig i s t eine Nutzung f ü r Wohnen, n ic h t störendes Gewerbe oder fü r ö f f e n t lic h e Zwecke. Wohnzeile Wohn- und Schlafräume sind m it den Hauptfenstern nach der ruhigeren Westseite zu o r ie n tie r e n ; fü r die Zimmer im Dachgeschoss sind quer zur H a u p tfirs tric h tu n g stehende Giebelaufbauten von maximal 2/3 der Gebäude länge e r la u b t. Schal Ischutzmassnahmen
o//e W o /i» z e i/e M it der Baueingabe fü r den S c h u ltra k tV is t ein Lärmgutachten e in z u re i chen. Es sind sämtliche nach dem Stand der Technik zumutbaren Massnahmen zum Schutze von Schülern, Lehrern und Bewohnern vor übermässiger Lärm belästigung zu t r e f f e n .
- 3 -
8. Pausenplatz Der südlich des Schultraktes im Waldabstandbereich liegende Pausenplatz i s t so zu g e s ta lte n , dass keine mehr als 50 cm hohe Differenzmauern in Erscheinung t r e t e n . Es i s t ein n ic h t v e rs ie g e lte r Belag vorgeschrieben.
St. Gallen, den
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1. September 1987
Der Präsident des Grossen Gemeinderates
Den Sekretär Bèfgmann
Vom Baudepartement des Kantons St.Gallen genehmigt am
1. DEZ. 1987 Der Vorsteher: