Gestaltungsplan Gartenhof

Special-use plan · St. Gallen

Document

Number
1993-0160
Kind
Special-use plan
Commune
St. Gallen
Canton
St. Gallen
Level
Communal
Adopted
Mar 26, 1991
Approved
Feb 22, 1993
Published
May 4, 1990
In force since
Feb 22, 1993

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6 plan features, from the canton's land-use plan data (geodienste.ch).Open the full map

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GenehmigungsverfügungOpen in a new tab

Text

Genehmigungsverfügung

B a u d e p a rte m e n t des K antons S t.G a lle n

St.

G a ll e n,

Genehmigung

22.

geehrte

S ie h a b e n uns 73 1. 1;

T e le fo n 071 21 30 03, T elefax 071 21 39 60

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1993

Stadtrat 9 0 0 1 St.

Gallen

von Gemeindeerlassen

Sehr geehrter Sehr

Februar

Läm m lisbrunnenstrasse 54, 9001 St.Gallen x jg y

Herr

Stadtammann

Stadträte

in N a c h a c h t u n g

abgekürzt

BauG )

v o n A r t . 31 d e s

folgende Erlasse

Baugesetzes

zu r G e n e h m i g u n g

(sGS einge­

reicht ;

- Zonenplanänderung

(Gartenstrasse/Schochengasse/Wassergasse)

- G e s t a l t u n g s p l a n G a r t en ho f mit

besonderen Vorschriften

Mit

dem Teilzonenplan

fragliche

se

5a z u g e s c h i e d e n w e r d e n . D e r G e s t a l t u n g s p l a n

und E r sc hl i e s s u n g

soll die

der U e b e r b a u u n g

Fläche

Gartenhof.

neu der

Bauklas­

regelt Ueberbauung

Die

Prüfung

ergibt

folgendes :

1.

Im V o r p r ü f u n g s v e r f a h r e n

nungsamt Diese sehr

er ho b e n das

verschiedene Einwände

bezogen

sich

Hochbauamt

gegen die

auf F r a g e n d e r

Pla­

geplante Ue b e rbauung.

architektonischen Gestaltung

grossen und d i c h t e n U e b e r b a u u n g , des

w e i t V e r t r ä g l i c h k e i t . In d e r F o l g e

sowie das

fand

chung dieser Vorprüfung

st at t,

Letztere wurden vielmehr

unverändert

Lärmschutzes

jedoch weder

noch wurden die Pläne öffentlich

der

u n d d e r Um-,

eine

Bespre­

angepasst.

aufgelegt.

-

2.

Ende Dezember

zur G e n e h m i g u n g der V or pr ü fu ng i ndes b e r e i t s schluss d er

vom

Stadt

1992 ein.

In d e r

15.

Mängel

Wirtschaftslage

Bauvorhaben,

bzw.

sich

a m 16.

auf d i e

lerdings daraufhin,

dass

Sie

genehmigt - wenn

Sie

tigen E r l as se n damit

rechnen müssen,

aufgrund der V o r p r ü f u n g

hätten

Interesse der

führung der

öffentlichen Auflage

bauamt

dem Planungsamt

Stadt

v o n A r t . 31

St.

Nr.

Gemeindeverwaltung

1. D i e

dass

Sie

verzichtet

Ic h w e i s e

eingehen

zeitlich

8 21 . 5)

Sie

al­

künf­

aufwendige

zu­

notwendig werden

dass

Bestehen

so

liegt

- vor der

- die Kontaktnahme

Fr.

(sGS

verfügt

für d i e s e V e r f ü g u n g

für d e n T e i l z o n e n p l a n ,

und

- bei

zu verantworten'.

Gallen,

kann

im V o r p r ü f u n g s v e r f a h ­

und Weise

951.1;

Gebührentarifs

angeführten Erlasse werden

2. D i e G e b ü h r

auf

B a u G u n d A r t . 94 Ab s.

26.01 des (sGS

schwierigen

mit

es

Durch­

dem Hoch­

gesucht w i r d .

die V e r w a l t u n g s r e c h t s p f l e g e mit

der

unterschiedliche Auffassungen,

im e i g e n e n

Verbindung

werden.

im G e n e h m i g u n g s v e r f a h r e n

Diese Verzögerungen

gemachten

auf d i e s e W e i s e

ausnahmsweise

in k e i n e r A r t

über

in d e r V o r p r ü f u n g

Ergän­

fortgeschrittenen Arbeiten

ren e r h o b e n e E i n w ä n d e

sätzliche Abklärungen

Be­

der G e n e h m i ­

1993 m ü n d l i c h

In A n b e t r a c h t

sehr w eit

Gartenhof

In A n w e n d u n g

in

Baupolizeikommission

unter Vorbehalt

bereits

n i c h t.

der G e s t a l t u n g s p l a n

bzw.

auf d i e

Gleichzeitig wurde

konnte diese Einwände

teilweise und der

die

Februar

Be hebung der ü b r i g e n M än ge l

k ö n nt e n.

nicht

Gestaltungsplanes.

Teilweise

erledigt werden,

oben genannten Erlasse

eingegangen.

bewilligte

re ichten Sie

bezogen.

auf d i e

1993

Ga l l e n das

die

die

Im B e g l e i t s c h r e i b e n w u r d e

Februar

Folge

z u n g e n nach,

reic h te n Sie uns

Baubewilligungsverfahren d u r c h g e f ü h r t . Mit

gung des T e il z on en -

3.

-

erhobenen Einwände d as

St.

2

das

1 des

Gesetzes

abgekürzt für d i e

VHP)

in

Staats-

und

Baudepartement:

im Sinn der E r w ä g u n g e n

beträgt

1'200.—

Fr.

1'500.—

genehmigt.

(Fr.

300.—

für d e n G e s t a l t u n g s p l a n )

— 3

—

Rechtsmittelbelehrunq: Gegen diese Verfügung Abs.

1 VRP

i n ne r t v i e r z e h n T a g e n

Regierungsrat

Mit

seit

kann

Eröffnung

n a c h A r t . 43

Rekurs

erhoben werden.

freundlichen Grüssen Der Vorsteher:

'.J«

• \

•

Dr. W. K ä g i Regierungsrat

Beilage : - Genehmigte Erlasse - Einzahlungsschein

Kopie : - Hochbauamt - Rechtsabteilung - Planungsamt - Rechnungsführer

(2) (2)

beim

Plan

/

Stadt St.Gallen

Hochbauamt Neugasse 1 9001 St.Gallen Telefon 071 - 21 51 21

1 =5 0 0

N/l st.

Gestaltungsplan

6 0 /l0 5

Format

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Gartenhof

Mü

Gez. Datum

j

20. 7 .1 9 89

G arten strasse

~i~i

No.

s

OsnehmBgü S.G8ii6a,d®n | | t Ip il BIO :

Vom Stadtrat beschlossen:

18.4.1990

Oeffentliche Planauflage:

4.5.1990 bis 3.6.1990

Vom Gemeinderat erlassen:

26.3.1991

8m Namen dee

Genehmigt St.Ganen,den

3

Vom Baudepartement genehmigt:

gg. M ÈI

SCHNITT A-A

B 9Ì

DwPtëmdMg;

%

Vom Baudepartement des Kantons St.Gallen genehmigt am 2 2. FEB. 4993

689

Der Vor

r t J L

Planer:

Eigenmann + Rey Raumplaner BSP, Kirchgasse 16, 9004 St. Gallen

Architekt:

Clerici + Knill Architekten, Davidstr. 31, 9000 St. Gallen

Ingenieure:

Fürer Bergflödt Koppel AG Dipl. Bauing., Bahnhofstr. 12, 9202 Gossau Grünenfelder + Lorenz AG Dipl. Bauing., Vadianstr. 35, 9000 St. Gallen

Generalunter­ nehmung:

Hauser Rutishauser Suter AG, Konstanzerstr. 9, 8280 Kreuzlingen

SCHNITT B-B

FESTLEGUNGEN UMGRENZUNG PLANGEBIET ETAPPIERUNG BAULINIE FÜR HOCH- UND TIEFBAUTEN

□□□□□□□ □

BAULINIE FÜR HOCHBAUTEN

1

I

i_

j.

1

__—T

I M I I I n [T T I I 1 I I 11 n IT I I I I I TTTTTTTT

BAULINIE FÜR TIEFBAUTEN ŒI

ARKADENBAULINIE UMGRENZUNGSLINIE FÜR HOCH- UND TIEFBAUTEN UMGRENZUNGSLINIE FÜR ATTIKAGESCHOSSE MAXIMALE GESCHOSSZAHL 6 8 9 .0 0

FASSADE

MAXIMALE GEBÄUDEHÖHE IN m.ü.M

GARTENSTRASSE

Z U -U N D WEGFAHRT TIEFGARAGE SCHNITT C-C TA

ZU- UND WEGFAHRT ANLIEFERUNG / WERKVERKEHR RICHTUNGSPUNKT

HINWEISE STRASSE

(GEMÄSS TUNNELSTUDIE)

TROTTOIR, VORPLÄTZE FUSSGÄNGERÜBERGANG

<a n iv e a u )

Einverständniserklärung

1 ! 1 I I I I I I I 1 I I 11 I I

Patz. Nr. 55, 56, 64

Parz. Nr. 58, 3722

Parz. Nr. 59

Politische Gemeinde St.Gaik

Schweizerischer Verband der Raiffeisfenkassen

Schweizerische Eidgenossenschaft

□□□□□□□□□□□ □□□□□□□□□□□ □□□□□□□□□□□

Luj min

□ □ □ □ □ □ □ □ □ □ E I]

FERNMELDEDIREiCnON ST.GALLEN

DepDirektor

FASSADE SCHOCHENGASSE

FASSADE WASSERGASSE

■n

□□□ □□□ □ DD

□ □□ □ □□ □ □□

besondere Vorschriften

BESONDERE VORSCHRIFTEN ZUM GESTALTUNGSPLAN GARTENHOF, ST. GALLEN___________________________

23.8.1989 RIE/zi

A. ALLGEMEINE BEDINGUNGEN

Art. 1 Geltungsbereich

Die besonderen Vorschriften gelten für das im Plan umgrenzte Gebiet. Sofern nachstehend nichts anderes bestimmt wird, gelten die Vorschriften der Bauordnung der Stadt St. Gallen. Alle in der Legende zum Plan als Festlegungen bezeichneten Planelemente sind verbindlich. Alle übrigen Planelemente sind richtungsgebend.

Art. 2 Etappierung

Die Realisierung der einzelnen Etappen hat in der Reihenfolge ihrer Numerierung zu erfolgen. Die zweite Etappe darf frühestens gleichzeitig mit der ersten Etappe erstellt werden.

B. ERSCHLIESSUNGSVORSCHRIFTEN

Art. 3 Verkehrserschliessung

Die Verkehrserschliessung des ganzen Planungsgebietes hat vollumfänglich über die im Plan bezeichneten Zu- und Wegfahrten zu erfolgen. An der Wassergasse sind die Zu- und Wegfahrten so zu gestalten, dass der Anlieferungs- respektive Werkverkehr in beide Richtungen geführt werden kann.

Art. 4 Parkierung

Die Anzahl Autoabstellplätze berechnet sich nach dem gültigen Parkplatzreglement der Stadt St. Gallen. Sämtliche Parkplätze sind in einer Tiefgarage zu realisieren. Pro Wohnung ist ein Abstellplatz zu reservieren.

Art. 5 Fusswege, Richtungspunkte

Zwischen den im Plan bezeichneten Stellen ist ein Durchgang mit einem minimalen Lichtraumprofil von min. 1.60 m Breite und 2.80 m Höhe für eine Fusswegverbindung freizuhalten. Die Fusswegverbindungen zwischen den Richtungspunkten haben erhöhten gestalterischen Anforderungen im Sinne eines öffentlichen Raumes zu genügen.

C. ÜBERBAUUNGSVORSCHRIFTEN

Art. 6 Zulässige Bauten

Im Planungsgebiet sind massig störende Gewerbebetriebe und Wohnbauten zulässig.

Art. 7 Baulinien

Entlang den Baulinien für Hoch- und Tiefbauten sind die Bauten an diese zu stellen. An der Wassergasse darf über die Baulinie hinaus der öffentliche Grund bis max. 2.50 m Breite zur Erstellung des Baugrubenabschlusses benützt werden. Die Leitungen der PTT müssen grundsätzich erhalten und berücksichtigt werden. Entlang der Arkadenbaulinie ist auf dem Niveau der Gartenstrasse eine zweige­ schossige Arkade mit einem minimalen Lichtmass von 3.00 m Breite zu erstellen.

Art. 8 Umgrenzungslinien für Hoch- und Tiefbauten

Hoch- und Tiefbauten dürfen nur innerhalb der dafür vorgesehenen Umgren­ zungslinien erstellt werden.

Art. 9 Geschosszahlen, Gebäudehöhen

Die Bauten werden durch die innerhalb der Umgrenzungslinien für Hoch- und Tiefbauten festgelegten maximalen Geschosszahlen, gemessen in der 1. Etappe ab dem Niveau Wassergasse und in der 2. Etappe ab dem Niveau Gartenstrasse, inklusive Attikageschoss, sowie Höhenkoten zur Festlegung der maximalen Gebäudehöhen begrenzt.

Art. 10 Dachgestaltung

Die Baukörper sind flach abzudecken. Dachaufbauten und Traufgesimse gemäss Definition in der Bauordnung sowie Brüstungen bis zu einer maximalen Höhe von 1.00 m dürfen die Umgrenzungslinien für Hoch- und Tiefbauten überschreiten. Das oberste Geschoss, respektive das Attikageschoss, darf mit Ausnahme von Treppenhäusern und Liftbauten die Umgrenzungslinie für Attikageschosse nicht überschreiten. Der Raum zwischen den Umgrenzungslinien für Attikageschosse und Hoch- und Tiefbauten ist als Laubengang, respektive Balkonzone auszuge­ stalten.

Art. 11 Wohnanteil

Innerhalb des Planungsgebietes müssen total 4650 m2 anrechenbare Ge­ schossfläche (Definition gemäss Art. 78 Bauordnung der Stadt St. Gallen) der Wohnnutzung dienen.

Art. 12 Behindertengerechtigkeit

Es sind 5 % aller Wohnungen behindertengerecht sowie alle Ladengeschosse rollstuhlgängig auszugestalten

C. GESTALTUNGSVORSCHRIFTEN

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Art. 13 Architektonische Gestaltung

Die Bauten sind architektonisch so zu gestalten, dass hinsichtlich Massstäblichkeit, Formensprache, Materialwahl und Farbgebung die Einheitlichkeit der ganzen Ueberbauung gewahrt sowie eine gute Gesamtwirkung erzielt wird. Insbesondere ist eine sorgfältige Einpassung ins Stadtbild anzustreben.

E. SCHLUSSBESTIMMUNGEN

Art. 14 Bestehender Ueberbauungsplan Wassergasse-Gartenstrasse

Mit dem Inkrafttreten dieses Gestaltungsplanes wird der Ueberbauungsplan Wassergasse-Gartenstrasse vom 26.3.1958 in den Bereichen SchochengasseWassergasse-Gartenstrasse sowie südlich Wassergasse ausser Kraft gesetzt.

Der Stadtammann : Vom S ta d tr a t beschlossen am: 18. A p r il 1990

i

Im Namen des S ta d tra ts Der S ta d ts c h re ib e r:

O e ff e n t lic h a u fg e le g t vom 4. Mai 1990 b is 3. Juni 1990

Vom Grossen Gemeinderat e j^rssen am: 26. März 1991

à Vom Baudepartement genehmigt

am: 22. Feb. 199:

Vom S ta d tr a t in K r a ft ge setzt auf den:

ry

Im Namen des Grossen Gemeinderats Der P rä sid e n t:

N M /tw w u i Der S ta d ts c h re ib e r: