AS 2026 464

Verordnung
über die Zollansätze für Waren im Verkehr mit Freihandelspartnern (ausgenommen EU- und EFTA-Mitgliedstaaten)
(Freihandelsverordnung 2)

Änderung vom 2. September 2026

Präambel

Der Schweizerische Bundesrat

verordnet:

I

Die Freihandelsverordnung 2 vom 27. Juni 19951 wird wie folgt geändert:

Art. 1 Abs. 1 Bst. a

Die Präferenzbehandlung im Sinne der in Anhang 1 genannten Abkommen und Vereinbarungen wird wie folgt gewährt:

  1. Für die in Anhang 2 genannten Waren aus der Türkei (TR), Israel (IL), den Färöern (FO), Marokko (MA), der Westbank und dem Gazastreifen (PS), Mazedonien (MK), Mexiko (MX), Jordanien (JO), Singapur (SG), Chile (CL), Tunesien (TN), Libanon (LB), der Republik Korea (KR), den Mitgliedstaaten der Südafrikanischen Zollunion (SACU)2, Ägypten (EG), Kanada (CA), Japan (JP), den Mitgliedstaaten des Kooperationsrates der Arabischen Golfstaaten (GCC)3, Kolumbien (CO), Albanien (AL), Serbien (RS), Peru (PE), der Ukraine (UA), Montenegro (ME), Hongkong, China (HK), Bosnien und Herzegowina (BA), China (CN), den zentralamerikanischen Staaten (CAS; abgeschlossen mit Costa Rica [CR], Panama [PA] und Guatemala [GT]), Georgien (GE), den Philippinen (PH), Ecuador (EC), Indonesien (ID), Moldau (MD), Indien (IN) sowie Kosovo (XK) gelten die dort aufgeführten Zollansätze.

II

1 Anhang 1 wird gemäss Beilage geändert.

2 Anhang 24 erhält eine neue Fassung.

III

Diese Verordnung tritt am 1. Oktober 2026 in Kraft.

2. September 2026

Im Namen des Schweizerischen Bundesrates

Der Bundespräsident: Guy Parmelin
Der Bundeskanzler: Viktor Rossi

(Art. 1)

Ziff. 37 Liste der Abkommen und der Vereinbarungen
in Form von Briefwechseln

  1. Freihandelsabkommen vom 22. Januar 20255 zwischen den EFTA-Staaten und der Republik Kosovo (Art. 1.2–2.3).