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Klimawandel und Gesundheit: Wie bereitet sich die Schweiz auf neue Gesundheitsrisiken vor?

Wortlaut

Steigende Temperaturen und häufigere Extremwetterereignisse wirken sich zunehmend auf die Gesundheit der Bevölkerung aus. Neben Hitzebelastungen und einer höheren Sterblichkeit während Hitzewellen verändern sich auch die Bedingungen für Krankheitserreger und deren Überträger. Der aktuelle Legionellenausbruch in Basel-Stadt hat die Aufmerksamkeit auf gesundheitliche Risiken gelenkt, die durch hohe Temperaturen begünstigt werden können. Gleichzeitig breitet sich die Asiatische Tigermücke in der Schweiz aus und erhöht das Risiko der Übertragung von Krankheiten wie Dengue- oder Chikungunyafieber. Auch Zecken, Allergene, Luftschadstoffe und weitere klimabedingte Belastungen gewinnen an Bedeutung.
Vor diesem Hintergrund bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:
1. Welche gesundheitlichen Risiken infolge des Klimawandels und steigender Temperaturen beurteilt der Bundesrat für die Schweiz als besonders relevant?
2. Welche Entwicklungen beobachtet der Bund bezüglich klimabedingter Infektionskrankheiten und deren Überträger, insbesondere Legionellen, Tigermücken und Zecken?
3. Welche Strategien und Massnahmen bestehen auf Bundesebene zur Prävention, Überwachung und Bekämpfung dieser Risiken?
4. Wie erfolgt die Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen und weiteren Akteuren?
5. Welche Lehren zieht der Bundesrat aus dem aktuellen Legionellenausbruch in Basel-Stadt? Sieht er Handlungsbedarf auf Bundesebene, beispielsweise bei der Registrierung und Überwachung von Verdunstungskühlanlagen?
6. Welche Massnahmen trifft der Bund, um das Gesundheitswesen auf die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels vorzubereiten, insbesondere zum Schutz besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen?
7. Wo sieht der Bundesrat Lücken in der heutigen Gesetzgebung oder bei den Zuständigkeiten zwischen Bund und Kantonen, und welche zusätzlichen Massnahmen erachtet er als notwendig?