Quartierplan Pro da Cavals

Neighbourhood plan procedure · Domleschg

Document

Number
09.GDEf1
Kind
Neighbourhood plan procedure
Commune
Domleschg
Canton
Graubünden
Level
Communal
In force since
Jan 5, 2009

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Kanton Graubünden Gemeinde Domleschg, Fraktion Pratval

Quartierplan Pro da Cavals Beschluss des Gemeindevorstandes vom 05.01.2009 (Art. 19 KRVO)

Hinweis: Dies ist ein Dokument, welches im Rahmen des ÖREB-Katasters Graubünden als

Platzhalter eingesetzt wird. Auskünfte zum Beschluss und dessen Inhalt erteilt die Gemeinde.

3635_V_QP_ProdaCavals_QPV.pdf

Kanton Graubünden Gemeinde Pratval

QUARTIERPLAN PRO DA CAVALS Quartierplanvorschriften (QPV)

Öffentliche Auflage vom 23. Oktober bis 22. November 2008 Vom Gemeindevorstand erlassen am 5. Januar 2009

Die Gemeindepräsidentin:...

PremAnl In.

Die Gemeindeschreiberin: .. dl(AiWW. AN

Gemeinde Pratval / QPV Pro da Cavals vom 05.01.2009

INHALTSVERZEICHNIS Artikel

|

Allgemeines Quartierplangebiet Zweck Bestandteile Verbindlichkeit

Il

Art. 1

Art. 2

Art. 3

Art. 4 Baulandumlegung

Baulandumlegung Alter Bestand

Art. 5

Art. 6 Landabzüge und Neuzuteilung

Wertausgleich

Art. 8

Art. 9 Neuparzellierung

Art. 7 Bereinigung der Rechte

1. Dienstbarkeiten und Grundlasten

Ar. 10

Eröffnung von Hauptbuchblättern Eigentumserwerb

Art. 13

Art. 14 2. Grundpfandrechte

Vormerkungen und Anmerkungen

Art. 11

62 more articles

Art. 12 Ill Gestaltung

Nutzungsart und Ausnützung Bauvorhaben auf den Parzellen Nr. 10 und 12

Bebaubare Flächen

Gebäude- und Firsthöhen

Grenz- und Gebäudeabstände; Gebäudelänge Dächer Umgebungsgestaltung

Art. 15 Ar. 16

Art, 17

Art. 18

Art. 19

Art. 20

Art. 21 IV Erschliessung

1. Verkehr Verkehrsanlagen Erschliessungsstrasse Öffentliche Fusswege Abstellplätze für Motorfahrzeuge

Art. 22

Art. 23 Art, 24

Art. 25 2. Versorgung

Versorgungsanlagen Meteorwasser Elektroverteilkabine Eigentum an den Versorgungsanlagen Gemeinde Pratval / QPYV Pro da Cavals vom 05.01.2009

Art. 26

Art. 27

Art. 28

Art. 29 2

Durchleitungsrechte Abfallsammelstelle

An. 30 An. 3]

3. Ausführung, Unterhalt und Erneuerung der Erschliessungsanlagen

Art. 32 Ar. 33

Öffentliche Anlagen Private Anlagen 4. Finanzierung Öffentliche Erschliessungsanlagen 1. Verkehrsanlagen 2. Versorgungsanlagen Verteilung der von den Quartierplanbeteiligten zu tragenden Kosten 1. Verteilschlüssel

2. Verfahren

3. Fälligkeit Kostenschätzung Private Erschliessungsanlagen

Vorbehalt von gesetzlichen Abgaben

V

Art. 37

Art. 38

Art. 39 Art, 40

Ar. 41

Art. 42 Aufhebung oder Abänderung des Quartierplans

Anhang

Bestandestobelle _Neuzuteilungstabelle {mit Berechnung BGF und Mehr- Minderzuteilung) Verteilschlüssel

3.1.-3.9: Grafische Darstellung Verteilschlüssel 3.1 Verteilschlüssel 1 3.2 Verteilschlüssel 2 3.3 Verteilschlüssel 3 3.4 Verteilschlüssel 4 3.5 Verteilschlüssel 5 3.6 Verteilschlüssel 6

3.7. Verteilschlüssel 7

4 5 6 7

Ar. 36

Schlussbestimmungen Planungskosten Anmerkung im Grundbuch

1 2 3

Ar. 34 Ar. 35

Erschliessungsstrasse Fussweg Abfallsammelstelle Wasser Schmutzwasser Meteorwasser

Elektrizität

3.8 Verteilschlüssel 8 Telekommunikation 3.9. Verteilschlüssel 9 Planungskosten _Kostenzusammenstellung Provisorischer Kostenverteiler Normalprofil Erschliessungsstrasse Grundbuchauszüge

Gemeinde Protval / QPV Pro da Cavals vom 05.01.2009

Art. 43 An. 44

Gestützt auf Artikel 51 ff des kantonalen Raumplanungsgesetzes (KRG) vom 6. Dezember 2004, und

Art. 11

und 30 des Gemeindebaugesetzes (BauG) erlässt der Gemeinderat Pratval nachfolgenden

QUARTIERPLAN PRO DA CAVALS

Allgemeines Quartierplangebiet 1 2

Art. 1

Der Quartierplan Pro da Cavals erstreckt sich über die Parzellen Nr. 10, 12 und 13 sowie über eine Teilfläche der Parzelle Nr. 145 des Grundbuches Pratval.

Das Quartierplangebiet umfasst das gemäss Einleitungsbeschluss vom 24. April 2008 in die

Quartierplanung einbezogene Gebiet. Zusätzlich wird in die Quartierplanung eine Teilfläche der Parzelle Nr. 145 einbezogen.

3

Die genaue Abgrenzung des Quartierplangebietes ist aus dem Bestandesplan ersichtlich.

Zweck

I

Art. 2

Der Quartierplan Pro da Cavals bezweckt die Schaffung eines attraktiven Wohnquartiers. Er be-

stimmt die Sitvierung und Gestaltung von Bauten und Anlagen im Quartierplangebiet.

2

Der Quartierplan regelt die Erschliessung des Quartiers und die öffentlichen Fusswegverbindungen durch das Quartier.

3

Die mit der Quartierplanung verbundene Bavlandumlegung schafft die Voraussetzungen für eine planmässige Erschliessung und Überbauung des Quartiers.

Bestandteile I

Art. 3

Der Quartierplan Pro da Cavals umfasst folgende Bestandteile: l. 2. 3. 4. 5.

Quartierplanvorschriften (QPV) mit Anhang Bestandesplan 1:500 Neuzuteilungsplan 1:500 Gestaltungsplan mit Richtplan 1:500 Erschliessungsplan 1:500

Verbindlichkeit Gemeinde Pratval / QPV Pro da Cavals vom 05.01.2009

Art, 4 4

1

2

Der Quartierplan gilt für die Eigentümerinnen und Eigentümer aller im Quartierplangebiet gelegenen Grundstücke, unbesehen allfälliger Handänderungen.

Bauten und Anlagen im Quartierplangebiet haben, soweit die nachfolgenden Artikel keine be-

sonderen Vorschriften enthalten, den jeweils geltenden Bauvorschriften sowie den Vorschriften

der Erschliessungsreglemente der Gemeinde zu genügen. 3

Vor der Erstellung von Bauten und Anlagen ist das ordentliche Baubewilligungsverfahren durchzuführen.

ll

Baulandumlegung

Baulandumlegung

Art. 5 }

Die Baulandumlegung erstreckt sich über alle in den Quartierplan einbezogenenParzellen.

2

Durch die Baulandumlegung wird der für die Erschliessung notwendige Boden ausgeschieden. Gleichzeitig werden gut überbaubare Grundstücke geschaffen.

Alter Bestand

!

Art. 6

Die in den Quartierplan einbezogenen Flächen sowie die Eigentumsverhältnisse sind aus dem

Bestandesplan, aus der Bestandes- und der Neuzuteilungstabelle sowie aus den Grundbuchaus-

zügen im Anhang zu den Quartierplanvorschriften ersichtlich. 2

Über die bestehenden Dienstbarkeiten und Grundlasten sowie die Vormerkungen und Anmer-

kungenorientieren die Grundbuchauszüge im Anhang.

Neuparzellierung 1 2

Art. 7

Die Neuparzellierung der in die Baulandumlegung einbezogenen Grundstücke erfolgt nach dem Neuzuteilungsplan und der Neuzuteilungstabelle im Anhang 2 zu den Quartierplanvorschriften. Die Parzellen Nr. 10, 12 und 145 werden mit gleichen Grenzen beibehalten. Die alte Parzelle

Nr. 13 wird parzelliert und in die neuen Parzellen Nr. 13, 146, 147, 148, 149, 150, 151 und

152 aufgeteilt.

3

Bei den im Neuzuteilungsplan und in der Neuzuteilungstabelle angegebenenFlächen handelt es sich um Zirkamasse. Massgeblich sind die Masse der Mutation. Die Neuzuteilungstabelle und

der Kostenverteiler erfahren bei Abweichungen von den Zirkamassen keine Änderung.

4

Die Gemeinde lässt auf Grund des Neuzuteilungsplanes und der Neuzuteilungstabelle die erforderliche Mutation für den Eintrag der neuen Parzellen im Grundbuch erstellen.

Gemeinde Pratval / GPV Pro da Cavals vom 05.01.2009

5

Landabzüge und Neuzuteilung 1

Art. 8

Die für die Quartiererschliessung benötigte Bodenfläche wird gemäss Neuzuteilungstabelle im Anhang von dem in die Baulandumlegung eingeworfenen Land abgezogen. Die Parzellen Nr. 10 und 12 werden dabei mit einem theoretischen Landabzug belastet. Die Landabzüge erfolgen nur auf dem innerhalb der Bauzone gelegenen Land und proportional entsprechend dem Erschliessungsvorteil. Die Höhe der Landabzüge ist aus der Neuzuteilungstabelle ersichtlich. Die Parzellen Nr. 10 und 12 werden mit unveränderten Grenzen gemäss Neuzuteilungsplan ihren bisherigen Eigentümern zugeteilt.

Die neu geschaffenen Parzellen Nr. 146, 147, 148, 149 und 150 werden gemäss Neuzutei-

lungstabelle der Ems-Chemie AG zugeteilt. Die neu geschaffenen Parzellen Nr. 151 und 152 sowie die Strassenparzelle Nr 13 werden derpolitischen Gemeinde Pratval zugewiesen. Wertausgleich 1

Art. 9

Mehr- und Minderzuteilungen von Land gemäss Artikel 7 und 8 QPV sind gemäss Neuzuteilungstabelle mit Fr. 250.—/m? auszugleichen. Allfällige Massdifferenzen bei der Neuvermessung

werden nicht ausgeglichen. Die Ausgleichszahlungen zwischen den Quartierplanbeteiligten werden mit der Genehmigung des Quartierplans zur Bezahlung fällig.

Ausgleichszahlungen gemäss Absatz ] werden den betroffenen Quartierplanbeteiligten von der Gemeinde mit den Planungskosten in Rechnung gestellt und nach Eingang den Anspruchsbe-

rechtigten durch die Gemeinde vergütet.

Die neu gebildeten Parzellen Nr. 151 und 152 werden im Rahmen der Neuzuteilung von der Ems Chemie AG entsprechend der beidseits unterzeichneten öffentlich beurkundeten Absichter-

klärung vom 18. April 2007 an die politische Gemeinde Pratval abgetreten. Die mit dieser Ab-

tretung verbundene Mehrzuteilung hat die Gemeinde Pratval der Ems Chemie AG gemäss Absichtserklärung vom 27. April 2007 und Neuzuteilungstabelle im Anhang 2 mit insgesamtFr.

58'070.- (932 m? a Fr. 10.-- + 195 m? & Fr. 250.--) zu entschädigen.

Die gemäss Absatz 3 von der politischen Gemeinde geschuldete Entschädigung wird mit Inkrafttreten des Quartierplans zur Bezahlung fällig und ist innert 60 Tagen an die Ems-Chemie AG zu leisten. Die Entschädigung kann mit den auf die Ems-Chemie AG entfallenden Planungskosten verrechnet werden. Bereinigung der Rechte 1. Dienstbarkeiten und Grundlasten

Art. 10

Die auf den nachfolgenden Parzellen gemäss altem Bestand im Grundbuch eingetragenen Dienstbarkeiten und Grundlasten werden auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens des Quartierplans

ohne Anspruch auf Entschädigung aufgehoben. Die aufgehobenen Rechte werden, soweit erforderlich, durch gleichwertige Regelungen im vorliegenden Quartierplan ersetzt. 1.

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6

Grundstück Nr. 10, Plan 1 Lit. a: Lit. b:

Recht: Fahrwegrecht zL 13, 08.04.1961, Beleg 1303 Last: Zaunpflicht zG 13, 08.04.1961, Beleg 1303

Lit. d:

Recht: Recht zum Bau und Betrieb einer Abwasserltg. mit Kontrollschächten zL 12,

Lit. c:

?.

Recht/Last: Recht zum Bau und Betrieb einer Abwasserltg. mit Kontrollschächten zL 15 und 16, zG 10, 24.05.1978, Beleg 19

Grundstück Nr. 13, Plan 1 Lit. a:

Last: Fahrwegrecht zG 10, 08.04.1961, Beleg 1303

Lit.c:

Last: Kanalisationsdurchleitungsrecht zG 10, 11.03.1978, Beleg 4

Lit. b: 2

15 und 16, 24.05.1978, Beleg 19

Grundstück Nr. 12, Plan 1

Lit. b:

3.

Recht: Kanalisationsdurchleitungsrecht zL 13, 11.03.1978, Beleg 4

Recht: Zaunpflicht zL 10, 08.04.1961, Beleg 1303

Die verbleibenden auf den nachfolgenden Grundstücken gemäss altem Bestand eingetragenen Dienstbarkeiten und Grundlasten sind wie folgt zu behandeln: 1.

Grundstück Nr. 10, Plan ] Lit.e:

Recht/last: Gegenseitiges Fusswegrecht mit 12, 16, 21, 25.06 1981, Beleg 11 / 13.12.1994, Beleg 14

Diese Dienstbarkeit ist von der Landumlegung nicht betroffen. Sie bleibt auf der neu abge-

grenzten Parzelle Nr. 10 unverändert bestehen. 2.

Grundstück Nr. 12, Plan 1

Lit. a:

Recht: Näherbaurecht zL 16, 08.06.1974, Beleg 9

Lit. d:

Recht: Beschränktes Fahrwegrecht zL 21, 25.06.1981, Beleg 11

Lit. c:

Recht/Last: Gegenseitiges Fusswegrecht mit 10, 16, 21, 25.06 1981, Beleg 11 / 13.12.1994, Beleg 14

Diese unter lit. a, c und d aufgeführten Dienstbarkeiten sind von der Landumlegung nicht betroffen. Sie bleiben auf der neu abgegrenzten Parzelle Nr. 12 unverändert bestehen. 3.

Grundstück Nr. 13, Plan ]

Lit. d: Lit. e:

Last: Kabeldurchleitungsrecht zG EWZ, 19.11.1982, Beleg 13 Last: Leitungsbaurecht zG der Stadt Zürich (EWZ), 12.06.1997, Beleg 426

Die unterlit. d und e aufgeführten Dienstbarkeiten sind auf die neuen Parzellen Nr. 13 und 149 zu übertragen.

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7

2. Grundpfandrechte

Art. 1 ]

1

Auf den von der Quartierplanung betroffenen Grundstücken sind vor der grundbuchlichen Behandlung verschiedene Grundpfandrechte eingetragen. Diese werden vom Grundbuchamt von Amtes wegen im Sinne von Art. 802 ZGB im bisherigen Rang auf die im Quartierplanverfahren (never Bestand) zugewiesenen Grundstücke übertragen.

2

Das Grundbuchamt Thusis zeigt den einzelnen Grundpfandgläubigern

Art. 969

ZGB an, was sich an der Pfandhaft geändert hat.

Vormerkungen und Anmerkungen

im Sinne von

Ar, 12

1

Aufden in die Baulandumlegung einbezogenen Grundstücken bestehen keine Vormerkungen.

2

Die auf Parzelle Nr. 10 gemäss altem Bestand aufgeführte Anmerkung "GZ-Grundstück‘;

05.05.1972, Beleg 2, bleibt unverändert bestehen.

3

Die auf Parzelle Nr. 12 gemäss altem Bestand aufgeführte Anmerkung "Zufahrtsbewilligung"; 20.08.1974, Beleg 18, wird Zug um Zug mit dem Vollzug des Quartierplans "Pro da Cavals" in einem separaten Antrag gelöscht.

4

Die auf Parzelle Nr. 13 gemäss altem Bestand aufgeführte Anmerkung "GZ-Grundstück, 05.05.1972, Beleg 2, wird Zug um Zug mit dem Vollzug des Quartierplanes "Pro da Cavals" in einem separaten Antrag gelöscht.

Eröffnung von Hauptbuchblättern 1

Für die in dieser Landumlegung neu gebildeten Grundstücke Parzellen Nrn. 146, 147, 148,

149, 150, 151 und 152 sind im Grundbuch der Gemeinde Pratval die entsprechenden Hauptbuchblätter zu eröffnen.

Eigentumserwerb 1

Art. 13

Art. 14

Der Eigentumserwerb an den neu zugeteilten Parzellen erfolgt mit dem Eintritt der Rechtskraft des Quartierplans.

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8

Il Gestaltung Nutzungsart und Ausnützung

1 2

Art. 15

Die Art der Nutzung der Grundstücke im Quartierplangebiet richtet sich nach den Bestimmun-

gen des Baugesetzes und des Zonenplanes.

Die höchstzulässige Ausnützung der in den Quartierplan einbezogenen Parzellen wird gemäss Neuzuteilungstabelle im Anhang 2 aufgrund der in der Bauzone gelegenen Landflächen im neu-

en Bestand wie folgt den neu geschaffenen Parzellen zugewiesen.

|

‚Parzellen

Kress rer I,

|

Nachen

in Bauzone z k gemäss Neuzufeilung ;

10 12 146 147 148 149 150 151 152 13 Total

3

Z

m?

347 642 562 540 564 719 561 524 603 557

:

AZ

BGF 7 m

0.4 0,5 0,5 0,5 0.5 0.5 0.5 0.5 05 =

139 321 281 278 282 360 281 262 302 = 2'498

h

WI/LW Ww2 \W2 w2 w2 w2 w2 w2 W2 Strassengebiet -

Für Nutzungstransporte zwischen Grundstücken innerhalb der Wohnzone W2 sowie für die Er-

mittlung der Ausnützungsziffer gelten die jeweiligen Bestimmungen des Baugesetzes.

Bauvorhaben auf den Parzellen Nr. 10 und 12 1

one

Art. 16

Für Bauvorhaben an den bestehenden Gebäuden Assek Nr. 43, 43-A und 44 auf den Parzellen

Nr. 10 und 12 sowie für allfällige Ersatzbauten für diese Gebäude gelten ausschliesslich die Be-

stimmungen des Baugesetzes.

2

Für alte übrigen Bauvorhaben im Quartierplangebiet gelten neben den jeweiligen Vorschriften des Baugesetzes die nachfolgenden Artikel 17 bis 21 Q@PV.

Bebaubare Flächen 1

Art. 17

Neue Gebäude und Ersatzbauten auf den Parzellen Nr. 146, 147, 148, 149, 150, 151 und 152, die den gewachsenen Boden überragen, sind innerhalb der im Gestaltungsplan durch

Baulinien begrenzten Flächen (Baufenster) zu erstellen. Für Gebäudeteile, die über die Baulinien hinausragen, gelten die einschlägigen Bestimmungen des Baugesetzes bzw. der kantonalen Raumplanungsgesetzgebung.

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9

2

Ausserhalb der Baufenster dürfen nur ungedeckte Gartensitzplätze gemäss Richtplan sowie pro

3

Unterirdische Bauten, die vollständig unter dem gewachsenen Bodenliegen, können ohne Rück-

Parzelle maximal eine eingeschossige Nebenbaute mit einer Grundfläche von maximal 5 m? wie z.B. Gartenhäuschen, Geräteschöpfe und dergleichen erstellt werden, sicht auf die Baufenster angelegt und bis an die Grenze gestellt werden.

Gebäude- und Firsthöhen

1

Die maximal zulässige Gebäude- und Firsthöhe richten sich nach den jeweiligen Bestimmungen des Baugesetzes.

Grenz- und Gebäudeabstände; Gebäudelänge t

Art. 18

Art. 19

Die Grenz- und Gebäudeabstände von Gebäuden auf den Parzellen Nr. 146, 147, 148, 149, 150, 151 und 152, die den gewachsenen Boden überragen, sowie die Gebäudelängen werden

durch die im Gestaltungsplan festgelegten Baulinien (Baufenster) bestimmt. 2

_Nebenbauten im Sinne von Artikel 17 Absatz 2 QPV, die ausserhalb von Baufenstern errichiet werden, haben gegenüber Nachbarparzellen einen Grenzabstand von 2.50 m einzuhalten. Ein Gebäudeabstand ist nicht einzuhalten.

Dächer

Art. 20 1

Für die Gestaltung der Dächer gelten grundsätzlich die Vorschriften des Baugesetzes.

2

Die Firstrichtungen von Gebäuden auf den Parzellen Nr. 146, 147 und 148 sind gemäss Gestaltungsplan parallel zur Erschliessungsstrasse, die Firstrichtungen der Gebäude auf den Parzellen Nr. 149, 150, 151 und 152 senkrecht zur Erschliessungsstrasse anzuordnen. Abweichungen von +/- 5° sind gestattet.

Umgebungsgestaltung

1

2

3

Art. 2 ]

Die Umgebung der Gebäude ist möglichst natürlich zu gestalten. Geländeveränderungen sind

auf das Unerlässliche zu beschränken. Gartenmauern mit einer Höhe von mehr als 1.50 m sind nicht gestattet. Aufschüttungen mit einer Höhe von über 1.50 m sind zu terrossieren. Sie dürfen nicht mit durchgehenden Mauern oder Verbauungen gesichert werden. Die Standorte und Ausdehnung von befestigten, ungedeckten Hauptaussensitzplätzen sind im Gestaltungsplan im Sinne einer Empfehlung dargestellt. Abweichende Anordnungensind bei guter Gestaltung und unter Beachtung der Einschränkungen von Absatz ] möglich. Unterirdische Bauten, auf denen keine Bauten oder Anlagen erstellt werden, sind mit einer Hu-

musschicht zu überdecken, die einen normalen Wiesengraswuchs gewährleistet.

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10

IV

Erschliessung

1. Verkehr Verkehrsanlagen

Art. 22 1

Die Erschliessung des Quartierplangebiets mit Strassen, Wegen und Abstellplätzen für Motorfahrzeuge und Fussgängererfolgt nach dem Erschliessungsplan.

2

Es werden unterschieden:

1. Erschliessungsstrasse 2. Offentliche Fusswege 3

Lage und Ausdehnung der Erschliessungsstrasse und der öffentlichen Fusswege sind für die Quartierplanbeteiligten verbindlich. Die Anordnung der Hauszufahrten und der privaten Autoaobstellplätze haben die Bedeutung einer Empfehlung.

Erschliessungsstrosse 1

Art. 23

Die Erschliessungsstrasse erschliesst das Quartierplangebiet für Fussgänger und Motorfahrzeu-

ge.

2

Die Erschliessungstrasse wird gemäss Normalprofil im Anhang 6 mit einer Fahrbahnbreite von 3.00 m und beidseitigen Banketten von 0.50 m sowie einem Wendeplatz ausgeführt. Die Erschliessungsstrasse wird beleuchtet.

3

Einfahrten und Vorplätze entlang der Erschliessungsstrasse dürfen nicht mit Ketten und dergleichen abgesperrt werden. Sie dürfen von jedermann für das Kreuzen von Fahrzeugen befahren werden.

4

Die Erschliessungsstrasse steht gemäss Neuzuteilung im Eigentum der Gemeinde. Sie ist öffentlich und von jedermann im Rahmen deröffentlichen Verkehrsregelung befahrbar.

Öffentliche Fusswege

1 2

3

Art. 24

Die durch das Quartier führenden Fusswege sind öffentlich und stehen der Allgemeinheit als Fuss- und Wanderweg zur freien Benützung offen.

Soweit die im Erschliessungsplan festgelegten Fusswege nicht auf Boden der Gemeinde errichtet

werden, haben die Eigentümer der mit einem öffentlichen Fussweg belasteten Parzellen die Anlage, den Betrieb und die dauernde Benützung des betreffenden Fussweges zu dulden. Die Weiterführung des Fussweges ab Parzelle Nr. 149 bis zur Kantonsstrasse wird ausserhalb der vorliegenden Quartierplanung direkt mit dem betroffenen Grundeigentümer geregelt.

Das zugunsten der Öffentlichkeit begründete Fusswegrecht über die Parzellen Nr. 10, 145, 146 und 149 wird von der Gemeinde mit Fr. 50.- pro m? beanspruchte Bodenfläche entschädigt. Diese Entschädigung wird mit Inkraftireten des Quartierplans zur Bezahlung fällig und kann mit den Planungskosten der anspruchsberechtigten Grundeigentümer verrechnet werden.

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11

4

Die Fusswege werden als Naturweg mit einer Breite von 1.20 m angelegt.

Abstellplätze für Motorfahrzeuge 1

Art. 25

Die für Bauvorhaben im Quartierplangebiet notwendige Anzahl Abstellplätze für Motorfahrzeuge

wird im Baubewilligungsverfahrenfesigelegt.

2

Für die Anlage von Parkplätzen auf den durch die Erschliessungsstrasse neu erschlossenen Porzellen Nr. 10 und 12 gelten ausschliesslich die Bestimmungen des Baugesetzes.

2.

Versorgung

Versorgungsanlagen 1

Art. 26

Die Erschliessung des Quartiers mit Wasser- und Abwasserleitungen sowie Leitungen der Ener-

gieversorgung und der Felekommunikation richtet sich nach dem Erschliessungsplan. Dieser be-

stimmt auch die Standorte der für das Quartier notwendigen Elektroverteilkabine sowie der Ab-

tallsammelstelle.

Die bestehende, durch das Gebiet führende öffentliche Abwasserleitung (Mischsystem) wird auf der Strecke b - e aufgehoben. Das im Quartier anfallende bzw. durch das Quartier geleitete Abwasser ist im Trennsystem abzuleiten. Die durch das Quartier führende öffentliche Wasserleitung (Hydrantenleitung) wird gemäss Erschliessungsplan in die Erschliessungsstrasse verlegt. Neubauten auf den Parzellen Nr. 146, 147, 148, 149, 150, 151 und 152 sind gemäss Er-

schliessungsplan an die vorgesehenen neuen Wasser- und Abwosserleitungen sowie an die Leitungen der Energieversorgung und der Telekommunikation anzuschliessen.

Die Gebäude Assek. Nr. 43 und 44 auf Parzellen Nr. 10 und 12 sind gemäss Erschliessungs-

plan ebenfalls an die neuen Schmutz- und Meteorwasserleitungen anzuschliessen. Demgegenüber bleiben die bisherigen Anschlüsse der beiden Gebäude an die Wasser- und Energieversorgung sowie die Telekommunikation bestehen. Meteorwasser

Art. 27

Das gesamte im Quartier anfallende Oberflächenwasser ist gemäss Erschliessungsplan in die vorgesehenen Meteorwasserleitungen einzuleiten. Es darf nicht versickert oder in Schmutzwasserleitungen eingeleitet werden. Die Baubehörde bestimmt den Zeitpunkt des Anschlusses der bestehenden Bauten an die neuerstellten Schmutz- und Meteorwasserleitungen.

Gemeinde Pratval / QPV Pro da Covals vom 05.01.2009

12

Elektroverteilkabine

Art. 28

Die für das Quartier erforderliche Elektroverteilkabine wird gemäss Erschliessungsplan im Einmündungsbereich der Erschliessungsstrasse auf Parzelle Nr. 13 erstellt. 2

Wird auf der Abfallsammelstelle ein Abfallgebäude errichtet, ist die Verteilkabine in das Gebäude zu integrieren. Eine freistehende Verteilkabine darf bis an die Grenze der Parzelle Nr. 149 gestellt werden.

Eigentum an den Versorgungsanlagen

Art. 29 1

Alle im Erschliessungsplan als öffentlich bezeichneten Wasser- Schmutzwasser- und Meteorwasserleitungen mit den zugehörigen Anlagen stehen im Eigentum der Gemeinde oder gehen mit der Kollaudation entschädigungslos in das Eigentum der Gemeinde über.

2

Die elektrischen Leitungen sowie die Leitungen der Telekommunikation stehen im Eigentum der Werke, von denen sie ausgehen.

3

Die im Erschliessungsplan als privat bezeichneten Werkleitungen gelten als private Leitungen

und stehen im Privateigentum.

Durchleitungsrechte I

2

Art. 30

Die in den Quartierplan einbezogenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümersind ver-

pflichtet, die Durchleitung von öffentlichen und privaten Werkleitungen einschliesslich Hausanschlussleitungen samt zugehörigen Anlagen auf ihren Grundstücken ohne Anspruch auf Entschödigung zu dulden.

Die Linienführung der bestehenden und der geplanten neuen Wasser-, Schmutzwasser- und Me-

teorwasserleitungen sowie der bestehenden und der neuen Leifungen derElektrizitätsversorgung und der Telekommunikotion sind aus dem Erschliessungsplan ersichtlich.

3

Die Kostenallfälliger Leitungsverlegungen gehen zulasten der Leitungsberechtigten.

Abfallsammelstelle

1

Art. 31

Die Abfallsammelstelle wird gemäss Erschliessungsplan im Einmündungsbereich der Erschlies-

sungsstrasse auf Parzelle Nr. 13 errichtet.

2

Derim Quartier anfallende Abfall ist auf der Abfallsammelstelle bereitzustellen.

3

Wird auf der Abfallsammelstelle ein Abfallgebäude errichtet, darf dieses bis an die Grenze der Parzelle Nr. 149 gestellt werden.

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13

3. Ausführung, Unterhalt und Erneuerung der Erschliessungsanlagen Öffentliche Anlagen 1

Art. 32

Die Erschliessungsstrasse mit Wendeplatz und allen zugehörigen Nebenanlagen, die öffentlichen Fusswege, die für die Erschliessung des Quartiers erforderlichen Wasser- und Abwasseranlagen bis zu den Hausanschlüssen, die Kabelgräben und die Abfallsammelstelle gelten als öffentliche Anlagen. Die Projektierung und die Erstellung sowie der Unterhalt und die Erneuerung dieser öffentlichen Erschliessungsanlagen sind Sache der Gemeinde. Die Verkehrsanlagen und die Versorgungsan-

lagen werden gleichzeitig und in einem Bauvorgang auf der ganzen Längeerstellt. Der Zeitpunkt der Ausführung wird von der Baubehörde bestimmt.

Die Gemeinde sorgt gemäss ortsüblicher Praxis für den Winterdienst auf der Erschliessungsstrasse und den öffentlichen Fusswegen. Die Quartierplanbeteiligten haben die Ablagerung von Schnee aus der Räumung der Erschliessungsstrasse und der Fusswege auf ihrem Boden ohne Anspruch auf Entschädigung zu dulden. Projektierung, Erstellung, Unterhalt und Erneuerung der elektrischen Leitungen sowie von Leitungen der Telekommunikation einschliesslich allfällige Leitungsverlegungen sind Sache der Werke. Private Anlagen 1

Art. 33

Als private Anlagen gelten alle übrigen im Erschliessungsplan festgelegten sowie weitere von den

Quartierplanbeteiligten selbst erstellte Erschliessungsanlagen.

Projektierung, Erstellung Unterhalt und Erneuerung der privaten Erschliessungsanlagen einschliesslich Winterdienst sind Sache jener Quartierplanbeteiligten, denen diese Anlagen dienen. Dienen Erschliessungsanlagen mehreren Grundeigentümerinnen oder Grundeigentümern, regeln diese die Erstellung, den Unterhalt und die Erneuerung der gemeinschaftlich genutzten Anlagen unter sich. Könnensie sich nicht einigen, entscheidet die Baubehörde. 4.

Finanzierung

Öffentliche Erschliessungsanlagen 1. Verkehrsanlagen 1

Art, 34

Die Kosten für die Erstellung und den Unterhalt der öffentlichen Fusswege einschliesslich Winterdienst sowie die Kosten alifälliger Erneuerungen dieser Wege gehen vollumfänglich zulasten der Gemeinde.

Die Kosten für die Erstellung der Erschliessungsstrasse einschliesslich Landbedarf gehen grund-

sätzlich zulasten der Quartierplanbeteiligten. Die Gemeinde beteiligt sich an diesen Kosten mit Rücksicht auf die Mitbenutzung der Strasse ols öffentlicher Fussweg mit einem Beitrag aus öffentlicher Interessenz von 10 %. Die Kosten für die Erstellung der Erschliessungsstrasse umfassen sämtliche Auslagen der Gemeinde für die Projektierung und den Bau der Strasse samt Wendeplatz und allen zugehörigen Nebenanlagen wie Bankette, Entwässerung, Beleuchtung und dergleichen. Bestandteil der ErstelGemeinde Protvai / QPV Pro da Cavals vom 05.01.2009

14

\

lungskosten bilden auch allfällige Kosten für das Versetzen privater Einfriedungen oder Bepflanzungen.

4

Die Kosten für den Unterhalt der Erschliessungsstrasse samt Nebenanlagen sowie die Kosten des

Winterdienstes gehen zulasten der Gemeinde. Demgegenüber sind die Kosten für eine allfällige Erneuerung dieser Anlagen von den Quartierplanbeteiligten entsprechend den Bestimmungen überdie Erstellung der Anlagen zu tragen.

N

. Versorgungsanlagen

Art. 35 1

Die Kosten für die Erstellung Abfallsammelstelle wie auch die Kosten des Unterhaltes und allfälliger Erneuerungen der Abfallsammelstelle gehen zulasten der Gemeinde.

2

An die Kosten für die Verlegung der öffentlichen Wasserleitung samt Nebenanlagenleistet die

3

An die Kosten für die Erstellung der neuen Schmutzwasserleitungen samt Nebenonlagenleistet die

Gemeinde einen Beitrag von 60 % aus öffentlicher Interessenz. Die restlichen 40 % der Kosten sind gemäss Anhang 3.4. von den Eigentümerinnen und Eigentümern der noch nicht überbauten Grundstücke zu tragen. Gemeinde einen Beitrag von 10 % aus öffentlicher Interessenz, an die Kosten für die Erstellung

der neuen Meteorwasserleitungen einen solchen von 25 %. Die restlichen Kosten von 90 bzw. 75 % sind gemäss Anhang 3.5 und 3.6 von den Eigentümerinnen und Eigentümern der noch nicht überbauten Grundstücke zu tragen. 4

Die Kosten für die Erstellung der Kabelgräben sind vollumfänglich durch die Quartierplanbeteiligten zu tragen. Sie sind gemäss Anhang 3.7 und 3.8 von den Eigentümerinnen und Eigentümern der noch nicht überbauten Grundstücke zu tragen.

5

Die Kosten für den Unterhalt der öffentlichen Schmutz- und Meteorwasserleitungen sowie der Kabelgräben gehen zulasten der Gemeinde. Demgegenüber sind die Kosten für eine allfällige Erneuerung dieser Anlagen von den Quartierplanbeteiligten entsprechend den Bestimmungen über die Erstellung der Anlagen zu tragen.

6

Die Kosten der von den Werken und Unternehmen auszuführenden Anlagen der Elektrizitätsver-

sorgung und der Telekommunikation einschliesslich der Kosten für die Vertegung öffentlicher oder privater Leitungen gehen zulasten der ausführenden Werke und Unternehmen.

Verteilung der von den Quartierplanbeteiligten zu tragenden Kosten 1 .Verteilschlüssel 1

Art. 36

Die von den Quartierplanbeteiligten gemäss Artikel 34 und 35 QPV zu tragenden Erschliessungskosten (Anteil Privatinteressenz) werden nach Bauvollendung in einem einheitlichen Kostenverteilverfahren gemäss den Verteilschlüsseln im Anhang 3 auf die einzelnen Parzellen aufgeteilt.

Gemeinde Pratval / QPV Pro da Cavals vom 05.01.2009

15

2

Die Kosten für die Ausarbeitung und den Erlass des Kostenverteilers werden gleichzeitig mit den

3

Massgeblich für die Verteilung der Kosten sind die in den Verteilschlüsseln im Anhang 3 für die einzelnen Bauwerke festgelegten prozentualen Anteile der kostenpflichtigen Parzellen.

Erschliessungskosten auf die kostenpflichtigen Parzellen aufgeteilt.

2. Verfahren

I

Art. 37

Die Baubehörde stellt den Entwurf des Kostenverteilers den kostenpflichtigen Quartierplanbeteilig-

ten unter Hinweis auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme in die Abrechnungsbelege zu.

2

Gegen den Entwurf des Kostenverteilers können die Betroffenen innert 30 Tagen bei der Baubehörde schriftlich und begründet Einsprache erheben. Wird der Kostenverteiler auf Grund von Ein-

sprachen geändert,ist den Beteiligten Gelegenheit zu erneuter Einsprache zu geben.

3

Nach Abschluss des Einspracheverfahrens entscheidet die Baubehörde über den Kostenverteiler

und eröffnet den Entscheid den Beteiligten. Gleichzeitig werden die Kostenanteile in Rechnung gestellt.

wo

. Fälligkeit

1

Art. 38

Die gemäss Artikel 34 ff. QPV geschuldeten Kostenanteile werden mit der Rechtskraft des Kosten-

verteilers zur Bezahlungfällig.

2

Die Baubehörde kann die Kostenpflichtigen zur Verringerung der Bauzinsen bereits während der Bauausführung zur Leistung von Akontozahlungen verpflichten. Akontozahlungen werden mit der Zustellung der Rechnung zur Bezahlung fällig.

3

Fällige Beiträge und Akontozahlungen sind innert 60 Tagenseit Erhalt der Rechnung an die Gemeinde zu bezahlen. Für nicht rechtzeitig bezahlte Kostenanteile wird ein Verzugszins in der Höhe

der jeweils geltenden kantonalen Ansätze berechnet. Kostenschätzung

Art. 39 1

Die Kostenschätzungen im Anhang 4.} und 4.2 und die im Anhang 5 aufgeführten Kostenanteile in Schweizerfranken orientieren die Quartierplanbeteiligten über die von ihnen zu tragenden mutmasslichen Kosten der von der Gemeinde zu erstellenden Erschliessungsanlagen. Diese Angaben beruhen auf groben Kostenschätzungen undsind nicht verbindlich.

2

Massgeblich für die Verteilung der Kosten auf die Quartierplanbeteiligten sind die tatsächlichen

Aufwendungen der Gemeinde für die betreffenden Erschliessungsanlagen gemäss Bauabrech-

nung.

Gemeinde Pratval / QPY Pro da Cavals vom 05.01.2009

16

Private Erschliessungsanlagen 1

Art. 40

Die Kosten für die Erstellung, den Unterhalt und die Erneuerung der privaten Erschliessungsanlagen wie Hauszufahrten und Hauszugänge, Garagen, Abstellplätze, Hausanschlüsse und dergleichen tragen die Eigentümerinnen und Eigentümer, denen diese Anlagen dienen.

Dienen private Anlagen mehreren Eigentümerinnen und Eigentümern gemeinsam, regeln sie die

Aufteilung der Kosten für deren Erstellung, Unterhalt und Erneuerung selbst. Können sie sich über die Aufteilung der Kosten nicht einigen, entscheidet die Baubehörde.

Vorbehalt von gesetzlichen Abgaben }

Art. 41

Durch die Entrichtung der gemäss Artikel 34 ff. QPV geschuldeten Kostenanteile werden die Quartierplanbeteiligten von der Leistung der gesetzlichen Beiträge an andere öffentliche Erschliessungswerke, aus denen ihnen ein Vorteil erwächst, nicht befreit.

Vorbehalten bleiben vor allem die für den Anschluss von Neubauten im Quartierplangebiet on die öffentliche Wasserversorgung sowie die Abwasserbeseitigung geschuldeten Anschlussgebüh-

ren. Diese werden den Baugesuchstellenden beiErteilung einer Baubewilligung in Rechnung ge-

stellt.

Vorbehalten bleiben ferner die Anschlussgebühren für den Anschluss der Grundstücke an die E-

lektrizitätsversorgung und die Leitungen der Telekommunikation sowie die laufenden Betriebsgebühren für die Benützung aller öffentlichen Versorgungsanlagen.

Y

Schlussbestimmungen

Planungskosten 1

Art. 42

Die Planungskosten, bestehend aus den Auslagen der Gemeinde für die planerische und juristische Beratung, den Kosten für die Prüfung, Genehmigung und Anmerkung des Quartierplans im

Grundbuch einschliesslich der Kosten der Baulandumlegung gehen zu 85 % zulasten der Quar-

tierplanbeteiligten (Anteil private Interessenz) und zu 15 % zulasten der Gemeinde (Anteil öffentliche Interessenz). Die Planungskosten werden entsprechend dem Planungsvorteil und der den einzelnen Parzellen gemäss Artikel 15 QPV zugewiesenen BGF gemäss verbindlichem Verteilschlüssel im Anhang 3.9 auf die kostenpflichtigen Parzellen aufgeteilt.

Die Kostenanteile werden den Quartierplanbeteiligten von der Baubehörde nach Abschluss der

Quartierplanung in Rechnung gestellt. Sie sind innert 60 Tagen seit Erhalt der Rechnung an die Gemeindekasse zu bezahlen. Bei verspäteter Zahlung wird ein Verzugszins in der Höhe derjeweils geltenden kantonalen Ansätze berechnet.

Gemeinde Pratval / GPV Pro da Covals vom 05.01.2009

17

Anmerkung im Grundbuch

1

Art. 43

Die Baubehörde lässt den vorliegenden Quartierplan nach Eintritt der Rechtskraft im Grundbuch

der Gemeinde Protval auf den Parzellen Nr. 10, 12, 13, 145, 146, 147, 148, 149, 150, 15]

und 152 anmerken.

2

Die im Quartierplan festgelegten Bauvorschriften und Erschliessungsanordnungen gelten gemäss

Vorschriften der Gemeinde Pratval ausschliesslich als öffentlich rechtliche Eigentumsbeschränkungen und werden nicht als Dienstbarkeiten im Grundbuch eingetragen.

3

Die Baubehörde ist für die Anmeldung des Quartierplans zur Anmerkung beim Grundbuchamt

Thusis besorgt. Gleichzeitig meldet sie die sich aus der Baulandumlegung und der Bereinigung

der bestehenden Rechte ergebenden Rechtsänderungen zur Eintragung im Grundbuch an. Die Gemeindepräsidentin und die Aktuarin sind zur Abgabe der erforderlichen Anmeldungen er-

mächtigt.

Aufhebung oder Abänderung des Quartierplans 1

Art. 44

Fürdie Aufhebung oder Abänderung des vorliegenden Quartierplans gelten die Vorschriften des Baugesetzes.

Der Gemeindevorstand Pratval hat den vorliegenden Quartierplan Pro da Cavals gemäss öffentlicher Auflage vom 23 Oktober bis 22. November 2008 mit Beschluss vom 5. Januar 2009 genehmigt. Während der öffentlichen Auflage sind keine Einsprachen eingegangen. Der Genehmigungsbeschluss ist sämtlichen Quartierplanbeteiligten schriftlich zu eröffnen. Gegen den Quartierplan Pro da Cavals kann innert 30 Tagen seit Mitteilung der Genehmigung beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden Beschwerde erhoben werden. Gemeindevorstand Pratval

Die Präsidentin

kWame

Gemeinde Pratvat / OPV Pro da Cavals vom 05.01.2009

Die Aktuarin

(lu)

18

Anhang 1

BESTANDESTABELLE

2 NEUZUTEILUNGSTABELLE (mit Berechnung BGF und Mehr-Minderzuteilung)

3 VERTEILSCHLÜSSEL 3.1 bis 3.9: Grafische Darstellung Vertellschlüssel 3.1 Verteilschlüssel 1 Erschliessungsstrasse 3.2 Verteilschlüssel 2 Fussweg 3.3 Verteilschlüssel 3

Abfallsammelstelle

3.6 Verteilschlüssel 6 3.7 Verteilschlüssel 7

Meteorwasser Elektrizität

3.4 Verteilschlüssel 4 3.5 Verteilschlüssel 5 3.8 Verteilschlüssel 8 3.9 Verteilschlüssel 9

Wasser Schmutzwasser

Telekommunikation Planungskosten

KOSTENZUSAMMENSTELLUNG 4.1 Kostenschätzung Erschliessung 4.2 Kostenschätzung Planung

PROVISORISCHER KOSTENVERTEILER Normalprofil Erschliessungsstrasse

GRUNDBUCHAUSZÜGE

Gemeinde Pratval Quartierplan Pro da Cavals

Staufler Studach AG, Chur

BESTANDESTABELLE Anhang 1

Gemeinde Pratval, Quartierplan Pro da Cavals

Version 15.09.2008

Eigentümer

BESTAND

5S

Parz. Fläche bestehend

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10

Total

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Zone

Zone

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12

642

642

13

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4632

347

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497

Bemerkung: Parz. Nr. 145 T (Eigentümer Ems-Chemie AG): Einbezug lediglich für Regelung Fusswegverbindung

6118

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Anhang 2

. . Ausnützungsziffer

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NEUZUTEILUNGSTABELLE {mit Berechnung BGF und Mehr-Minderzutellung)

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BESTAND

Gemeinde Pratval, Quarlierpları Pro da Cavals

Version 15.09.2008

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Eigentümer

| 533

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20

10'750

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149 150 151

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146 147

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562 540

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0,50 0,50 0.50

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0,50 0.50

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Parz. Nr,

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Rundungs.differenz

13

rotal2SSVenenna

1) gemäss Art, 9 Abs. I3QPY: Politische Gemeinde Pratval

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VERTEILSCHLÜSSEL 2

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Anhang 3 VERTEILSCHLÜSSEL

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146 bis 152 281

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u

147 148 149 150 302

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BEE a

Gemeinde Pratval, Quartierplan Pro da Cavals

Version 15.09.2008

a

Eigentümer

[

152

151

13

| [| 146bis 150 | 1474 | | 100%]| 11474] 56.5% | 564] 21.6% |

[

| 564 | | 100%]

[j

151,152

[

Anhang 3.1

Gemeinde Pratval, ie Pro da Cavals Konzept Verteilschlüssel / Kostenverteiler (graphische Darstellung)

Erschliessungsstrasse

15. September 2006

Erstellung, Erneuerung

Öffentliche Interessenz: 10%

Legende: bestehend

geplant

|

Erschliessungsstrasse Strassenentwässerung

( +--- Oberflächenentw. Strasse;

Sickerleitung)

Gemeinde Pratval, en Pro da Cavals

Anhang 3.2

Konzept Verteilschlüssel / Kostenverteiler (graphische Darstellung)

15. September 2008

Öffentlicher Fussweg

Erstellung, Unterhalt, Winterdienst, Erneuerung, Entschädigung Parz. Nr 10 und 12

Öffentliche Interessenz: 100%

14,50 m2

0%

Legende: bestehend

geplant

gu

027

Öffentlicher Fussweg

47.00m2

beanspruchte Parzellenfläche

“

(==> Anschlusspunkt)

Plandarstellungen ausserhalb des Quartierplanperimeters

haben nur Hinweischarakter

Gemeinde Pratval, Quartierplan Pro da Cavals

Anhang 3.3

Konzept Verteilschlüssel/ Kostenverteiler (graphische Darstellung)

15. September 2008

Abfallsammelstelle

Erstellung, Unterhalt, Erneuerung

Öffentliche Interessenz: 100%

Legende: bestehend

geplant

®

Abfallsammeistelie

.

,

Gemeinde Pratval, Quartierplan Pro da Cavals

Anhang 3.4

KonzeptVerteilschlüssel/ Kostenverteiler (graphische Darstellung)

15, September 2008

Wasser Erstellung, Unterhalt, Erneuerung

Öffentliche Interessenz: 60%

Legende: bestehend

geplant

Öffentliche Wasserleitung 8

8

De ’

Hydrant

private Hausanschlüsse

(Wasser, Abwasser, Meteorwasser)

Symbol aufzuhebende Leitung

Gemeinde Pratval, Quartierplan Pro da Cavals Konzept Verteilschlüssel / Kostenverteiler (graphische Darstellung) 15. September 2008

Anhang 3.5 Schmutzwasser

Erstellung, Erneuerung

Öffentliche Interessenz: 10%

Legende: bestehend

geplant

Öffentliche Abwasserleitung (Mischsystem)

Öffentliche Schmutzwasserleitung (Trennsystern) privater Hausanschluss (Mischsystem) privater Hausanschluss (Trennsystem} Symbol aufzuhebendeLeitung

Gemeinde Pratval, Quartierplan Pro da Cavals

Anhang

Konzept Verteilschlüssel / Kostenverteiler (graphische Darstellung)

3.6 9

15. September 2008

Meteorwasser

Erstellung, Erneuerung

Öffentliche Interessenz: 25%

Legende:

Legende:

bestehend

geplant

—

ann

Öffentliche Meteorwasserleitung private Hausanschlüsse

—

Öffentliche Abwasserleitung (Mischwasser) r

Symbol aufzuhebendeLeitung bei Wechsel auf Trennsystem Gebäude 43 und 44

Gemeinde Pratval, Quartierplan Pro da Cavals Konzept Verteilschlüssel / Kostenverteiler (graphische Darstellung)

15. September 2008

Anhang

3.

93.7

Elektrizität (Kabelgraben) Erstellung, Erneuerung

Öffentliche Interessenz: 0%

Legende: bestehend

Legende: geplant

—

Elektroleitung

=

ca

Verteilkabine

nr

Bee

Hausanschluss

——

Leerrohr Elektroleitung (zu Lasten ewz)

Gemeinde Pratval, Quartierplan Pro da Cavals Konzept Verteilschlüssel / Kostenverteiler (graphische Darstellung)

15. September 2008

Anhana

3.8 9.

Telekommunikation (Kabelgraben) Erstellung, Erneuerung

Öffentliche Interessenz: 0%

Legende: bestehend

geplant

—

BEnsuun

Ze

Telekommunikation

Hausanschluss

Anhang 4.1

Quartlerplan Pro da Cavals

Kostenschätzung Erschliessung Pos. Bez. 1

Gegensstand

Übertrag Einheit

Mass

E/Preis

Betrag

in Anh. 5 gerundet

Erschliessungsstrasse (3.09 m Fahrbahn, 0,50 m Bankett beidseitig)

1

me

Normalprofil (Tiefbau und Belag)

m2

370.00

300.00

111'000.00

2 3

c m

Wendeplatz (Tiefbau und Belag) Anschluss Kantonsstrasse (Tiefbau und Belag)

m2 m2

115.00 30.00

300.00 300.00

34'500.00 9000.00

4

m

Bereich Abfallsammelstelle (Tiefbau und Belag)

m2

60.00

300.00

18'000.00

5 6 7 8 a

me me mc c ce

Strassenbeleuchtung Sickerleitung bergseits Strassenentwässerung talseits (Künette} Anpassung Einfriedung Parz. 10 (Wendeplatzbereich) Anpassung Einfrledung Parz. 12 (Wendeplatzbereich) Total.{ohne Projekt, BL und MWSt} P -Sjektierung, Bauleitung Korat (exkl. MWSt)

mi mi mi gl gl

95.00 80.00 85.00 1.00 1.00

125.00 70.00 70.00 1°000.00 1'000,00

11'875.00 5'500.00 5'950.00 1'000,00 1'000.00 197'925.00 29'688.75 227'613.75

9

2 1

15%

|

Fussweg (Breite 1.20 m)

Normalprofil teinfacher Charakter, Splitt-Deckschicht) Total (ohne Projekt, BL und MWSt)

m2

2

Projektierung, Bauleitung

15%

5

Entschädigung Parz. 145 T

a 4

Entschädigung Parz. 10 Entschädigung Parz. 146

6

Entschädigung Parz. 149 Total (exkl. MWSt)

% 1

Abtallsammelstelle m Abtallsammelstelle Total (ohne Projekt, BL und MWSt) Projektierung, Bauleitung Total (exkl. MWSt}

2

4 1 2 3 4

[5

Wasser am Wasserleitung Abbruch me Wasserleitung neu b Hydrant Total (ohne Projekt, BL und MWSI) Projektierung, Bauleitung Total (exkl. MWSt)

Schmutzwasser

1 ki ee 3 bh 4 hg 5 bd 6

IG 1 1 2 3 4

Meteorwasser Strassenentwässerung:siehe Pos. 1.6 ki Meteorwasserleitung neu Ih Meteorwasserleitung neu bh Meteorwasserleitung neu hg Meteorwasserleitung neu Total (ohne Projekt, BL und MWSt)

6

7/8

1

Schmutzwasserleitung neu Schmutzwasserleitung neu Schmutzwasserleitung neu Schmutzwasserleitung neu Schmutzwasserleitung best. Abbruch Total (ohne Projekt, BL und MWSt} Projektierung, Bauleitung Total (exkl. MWSt)

Projektierung, Bauleitung

Total (exkl. MWSt)

Elektrizität und Telekommunikation (Kabelgraben)

me

Kabelblock Werkleitungen (Elektro, Telekommunikation)

cg

2 Eiektro-Kabelschutzrohre (auf Wunsch und zu Lasten ewz}

2

Gesamt Total

(exkl. MWSt)

Total (ohne Projekt, BL und MWSt) Projektierung, Bauleitung Total (exkl. MWSI}

95.80

120.00

11'496.00 11'496.00

m? m2

47.00 14.50

50.00 50.00

2350.00 725.00

m2

34.30

50.00

1'715.00

m2

P

20'000.00

1.00

4000.00

4'000.00 4000.00 600.00 4600.00

5'0006.00]|

2700.00 24'380.00 4500.00 31'580.00 4737,00 36'317.00

36'000.00

3570.00 9189.09 6290.00 7140.00 540,00 26'720.00 4'008.00 30'728.00

31'000.00]

90.00 92.00 1.00

30.00 265.00 4'500.00

21.00 54.00 37.00 42.00 54.00

170.00 170.00 170.00 170.09 10.09

21.00 54.00 37.00 42.00

150.00 150,00 150.00 150,00

15%

mi

15%

1724,40

1650.00 19°660.40

15%

mi mi mi mi

228'000.00

50.00

15%

mi mi mi mi mi

Mr

33.00

15%

mi m! St

/

3150.00 8100.00 5550,00 6'300.00 23'100.00 3465.00

26'565.00

100.00

60.00

27'000.00

6'000.00 6'000,00 900.00 6'300.00

7000.00 354'000.00

Quartierplan Pro da Cavals

Anhang 4.2

Kostenschätzung Planung Übertrag in Anh. 5

Planungskosten - Planer / Jurist - Ingenieur - Geometer

53'500.-43'500.-2'000.-8'000.--

2 2)

[mE (em ee u ia tea a

= =

Anhang 5 PROVISORISCHER KOSTENVERTEILER

0.0%

0]

0.0%

]

0.0%

{Berechnung der mutmasslichen Kostenanteils auf der Grundlage der Kostenzusammenstellung in Anhang 4)

o|

13'688

0.0%

0.0%

5'000

o|

0

1'394

0.0%

0.0%

2.6%

7295

o|

3500

7295

3.2%

0.0%

100.0%

10,5% 10.1% 10.6% 13.5% 10.5% 9.85% 11,3%

0

10

ol

3500|

34167 32830 34289 43773 34167 31'857 36720

33'621

0.0%

100.0%

483 464 484 618 483 450 519

10'750

o|

20'250|

13.8% 13.2% 13.8% 17.7% 13.8% 12.9% 14.8%

3218

0.0%

75.0%

483| il 484] si8| 4823| 450| 519]

6.0%

19'653

2900|

13.8% 13.2% 13.8% 17.7% 13.5% 12.9% 14.8%

0

19'653

8.6%

90.0%

2792| 2683| 2802| 3877| 2792| 2503| 3001|

0.0%

0

12

14'400|

10.3% 9.9% 10.4% 13.2% 10.3% 9.6% 11.1%

0

258’666

40.0%

3847| 3696| 3861| 4928| 3847| 3587| 4134|

0

-30'000

178252

12.4% 11.9% 12.5% 15.9% 12.4% 11,6% 13.3%

0.0%

76.4% 40'863

78.2%

1985| 1308| 1993| 2544| 1'985| 1851| 2134|

0|

247802

[146 bis 152]

5.5% 5.3% 5.5% 71% 5.5% 5.1% 5.9%

0.0%

35665 34269 35'792 45'692 35'665 33253 38'330

24577 23615 24665 31487 246577 22'916 26'414

0]

4136 -3'974 -4151 -5'299 -4'136 -3857 4446

10.8% 104% 108% 138% 108% 101% 11,5%

0.0%

14'646] | 72.3%

2531] | 72.3%

26 |

-2'350

-725

-1'650

| TO

Hero 129012

|

| -2375]

-1715

De -58°070

71584 129654

Parz.Nr. 15T

7a | [55.2% zus] gemäss Art. 9 Abs. 3 OPV:

| |

|

BO 58'070

6851|

| 121.1% iso] gemäss Art. 9 Abs. 3OPV:

Rundungs.differenz I m4

rn

5634 5414 5654 7218 5'634 5253 _6'055

146 147 148 148 150 151 152

o|

20178| | 54.2%

se)

TOsWESEH) EEE

0

0.0%

10415] | 65.1%

869] | 27.7%

800

0

o|

[289%

5604| 27.7%

HORTErEE

0.0%

128'922]

7721| | 20.8%

RER

0

| | 146 bis 150] | 56.5%

49330]

3985| | 24.9%

So

0.0%

|| 151,152 | | 21.6%

Fe

13

Nr.

S &

Gemeinde Pratval, Quartierpları Pro da Cavals

Version 15.09.2008

Eigentümer

[

[| 11.1%

Anhang 6

Normalprofil Strasse 1:20

ezuaub’zled

Buryapayaıs

naueg u)

Bunpanossen

uyeguyeJ ost

|

I T

(uogeyıunwwoysje, 'aıbıoug) yoolqlegey

O0O00 OOOO [ELSJEWISYOY

uyeqlyeg

Bejsg

|

051

|

|

Syauny

naqueg

go

szusud ze

Anhang 7 Gemeinde Pratval, Quartierplan Pro da Cavals

GRUNDBUCHAUSZÜGE

Grundbuchamt Thusis, 17. Januar 2008

10

EEHiS

An Mechte Le testen

Elntreg

Beleg [un|

R

|Fahrwegrecht 21. 3

08.04.1961|1303

L

|Zaunpflicht zG 13

08.04.1961 1303

R

|Kanalisationsäurchleitungserecht zL 13

11.03.1978

4

R

|Recht zum Bau und Betrieh einer Abwasserltg. mit Kontrollsachächten zL 12, 15 und 16

|24.05 .1978|

19

25.05.1961

11

IR/L|Gegenseitiges Fusswegzecht mit 12, 3 16, 21

13.12.19)

*läche in m? Iraune |

320

|

18

l

|

|

Beurdbuchetin

ehe

|

1

Beschreibung des Grundstückes

von 33 13.12.1994, Bel. ıh

88 89

|

el

58,

Rundungsdifferenz

Thusls,

ST Ts Te TS TE IE Verz-Ni,

vohnhaus

43

Holzschopf

43-A

I

I

| |

Schstzungg-Nr,

Feiffer-Hübner Franz, 1931

Eintrag

Baleg

Erbgang Erbteilung

09.12.1986 09.12,1986|

38 39

Vereinigung

24.03.1995|

Kauf Kauf

17. Jan. 2008

%

Gebäude

Erwerbaart

Beleg

GRUNDBUCHAMT THUSIS Ir Der Grundbuchv

von 9; 24.03.1995, Bel. 4

Eigantum

Eintrag

Für richtigen Grundbuchauszug

Qutsbazekchnung Bot da Mathis

Gebäwdegrundfläche, Hofraum und Garten

330

zZ 651

10

2131|.

Pratval

R= RechteL «“tzsten

RL

ık

m

ii lL ksızer. |

| Grundbuch

Dienstbarkeiten und Grundlasten

Frungstüch-Nr.

13.32.199,| 2h.03.1995|

1% 3

Grundbuch

Pratval Anmarkungen

1, |6Z2-Grundstück; 5.5.72, Bel. 2

1

irungarück4h.

13

el HL

Dienstbarkeiten und Grundlasten A= Rechte L=iasien

Eintrag

Grundbuch

Beleg [Lich R/L

E

Fahrwegrecht zG 10

08.04.1961 |7303

R

|Zawmpflicht zu 10

08.04.1961 |1303

L

|Kanalisationsdurchleitungsrecht 26 10

11.03.1978

4

L

|[Kabeldurchleitungsrecht zG EWA

19.11.1982]

13

L

|Leitwngsbaurecht z6 der Stadt Zürich (EWZ)

|12.06.1997|

k26

Pratval

R=Aöschte Le Lasten

Eintreg

Beleg

DS EIS Ta Tee Tea TE TS Tan

mestüch-tir, 8 100000 tehe Inm? |Hurke) 17'576

105 3

es

17'475|

Grundbueh-Plan

Ir 4

Orisbezeichnung Pro da Cavals

Beschreibung des Grundstückes

Gebäude

Vers.-Nr.

32 |Wiese

Schätrung«-Fr,

Eigentum

s-Chemie AG, mit Eitz Jin Donat/Ens

Anmerkungen

1. Gelöscht; 20.02.2007/195 2. 162-Grundstück; 5.5.1972, Bel, 2

Enndungsdi fferenz

e-Suedie-Guoter

Pratval

+ hend Iiegesetmrftr 231977107327

an 1; 27.04.2007/hh6 von 1; 27.04.2007/bh6

143

Grundbuch

Enwerbsart

Elnirag

Belag

SE

EI

Tausch

10.12.1993]

Gütl_Vbs/Tausch!13 11.1880

32

2$

GüLGL.Vbg. Tausch 27.06.2007| LL6

47'451.60 47'451.60f 66'433.00 47'451.609 91'740.00]

Fr. 16'433.00

Baumeister Fr. 06.10.2009 fr. 20.10.2009 Fr. 24.11.2009 fr. 14.12.2009 Fr. 31.12.2009 19'770.00

26.10.2010

Fr.

26.10.2010

=

1

Sulser 06.10.2009 Fr. 14'258.95] 06.10.2009 Fr. 15'342.70 24.11.2009 Fr. 24'431.00 08.09.2010 |Fr. 7'191.50 06.01.2011 |Fr. 1'386.15

zZ

Lötscher Marco 2’505.10 14.12.2009 Fr. 306.654 14.12.2009 Fr.

HMQ 30.09.2009 Fr, 25'555.00 31.12.2009 Fr. 13'288.60 01.01.2011 Fr. 6'556.40

|

Metzger 11.07.2008 Fr. 7'532.00 07.11.2008 Fr. 3'046.60 388.001 31.12.2008 Fr.

|

I

|

e 8

Stauffer & Studach 07.11.2008 Fr. 33'000.00 24.07.2009 Fr. 13'339.70 640.20 19.11.2010 Fr.

c

24.03.2009 20.04.2009 12.06.2009 12.06.2009 17.08.2009

Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Fr. 449'157.70 total

kuss era

Van vum

\

IDierse Hartmann Ch. 125.45 |Grundbuchamt 16.12.2010 Fr. 06.01.2011 Fr. 1’604.85 [Kreisamt Tiefbauamt Tiefbauamt Coop

—

1'147.30 2'000.00 300.00 180.00 50.40

wu

A

B

c

354'000.00

407°500.00) 3500.00

40'118.04 347023.95

53'500.00 105.98 1059.80

3500.00 %

2700.00 1037.11 1371.05

31'000.00 %

36°000.00 5430.22 5430215

5'000.00 %

20'000.00 6'247.30 82472.85

1548.34 3573.08 45'497.23 6252.80 8o1409l 6312.44 8039.43 8252.88 5895.58 6729.30 "551.

j 233'096.79

1165 78

595,51

45'497.23

nn

1408.16

11.86

4262.93]

4479927

114.08

15'027.82

61'848.22

597.32

12°320.82 20835.64| 275'871.00l 40311.01 38771.24 40'544.15 51643.69 40:311.01 37685.34 43728717 441'005.09

40'118.04 341'023.95

%

26| el 76.4| 1065| 10.1 1060| 135| 105| 99| 113l |

32872.35

89'255.51

%

3711.60 37116.00

552.

12624.89

%

1165.7el 16088] 1s388l 160.88 20634 100.88 150.39 17254 1165.78

j 200169.24

212

503.73 3758.20

1o| 138) 132] 1381 177) 1368| 1202| 1480|

942.86

76609.42

%

117408.16 1874.33 1505.08 1874.33 2010.24 1874.33 149447] 1685.50) 11'408.18

723 .

32292

1775.77 18252.05

1001 1381 132| 138| 17.7| 138| 131] 1486|

"248.10 8248.1

27T

%

21'308.34 159'002.50

75| 1031 es] 105| 132| 103] 97| 111]

4709.27 615243 SsS13.50] 8271.00 7884.87 6152.43 5794.04 663028 59732.37

723

sı6o.oe|

16°331.04

687.20

ı

%

g0.00| 1240| 1190| 1250| 15.00| 1240| 11.801 1330|

81848.22 852131 817771 8590.03 10926.52 852131 7971.55 9139.73 88720.25

. 54.2 32°374.94

277

228°000.00

Kostenverteilung Pro da Cavals nach effektiven Kosten

Kosten provisorisch CHF Kosten Projektierung Kosten Ausführung

40| 55| 53| 55| 71l 55| 52| 5a

16'331.04 2245.52 2163.66 2245.52 zesa.re 2245.52 2123.04 2408.83] 40'827.60| 85.10 44736.88

208 12424.33

5769.88 15°506.56| 260'297.42 38.183.862) 38720.45 38372.10 48:869.76 38183.82 35616.86 40,992

3.20 ss0| 7820| 1080| 1040| 1080] 13801 1020| 1000| 1150| 117e9.10|

24.90 1711134

10 12 148-152 146 147 1aal 140l 150 151 152

5789.88 15508.56 124330.96 19473.35 18752.12 1947335 24882.82 1947335] 18030881 2091582 180'308.84 289 4531.88

5°000.00 1070.00 -30'000.00 4136.00 -3974.00 4151.00 5299.00 4126.00] 3857.00 4448.00 > -

10 01'874.49 111

7

Ss 3894871

h

146-150 2180

Kontroliel Parz.148 - 152

827

Total

151,152

Berechnung 1%

IVokalo

228°000.00

20000.00

5°000.00

36°000.00

31'000.00 6'247.30 82472.5 %

27°000.00 5430.22 54302.15 %

3500.00 1037.11 10371.05

%

3500.

40418.04 341023.95

354'000.00

A

108. 1059.80R-

4

%

B

53'500.00

€

>

407'500.00

40118 j

12'320.82

%

29635.64

3711.80 37116.00

5'000.00

278°871.08| 4031.01 38771.24 40'544.15 51643.69 4031.01 37665.34

%

1548.34

10750.00

43287.17

503.73 3759.20

26|

3873.08

-30'000.00 4138.00 3974.00] 4151.00 -5299.00 4138.00| -3'857.00

1775.77 13252.05

5769.28|

el

45497.23 6252.89 6014.69 6312.44 803943] 6252.80] 5895.58]

21"308.34 159°002.50

5769.38

15'506.56|

764| 105| 1014| 106| 1735| 1058| 24

3.20

260'297.42 38'183.62 38'720.45 38372.10 48'889.78 38183.62 35616.36|

10 15'506.56|

1185.78 160.88 153.88] 160.88] 206.34 160.88] 15039

8.80

100| 138 132 13.8 177 13.8 129]

12

400| 1108.18 138| 1874.33 132| 1505.88 138] 1874.33 17.7| 2019.24 138] 757432] 13.1] 1494.47] 75| 44799.27 103| 8152.43 99| 5913.50 105| 6271.90 13.21 7884.87 103| 6152.43] 97] 5794.04]

4446.00

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