Gestaltungsplan Fellenbergstrasse
Special-use plan · St. Gallen
Document
- Number
- 1994-0162
- Kind
- Special-use plan
- Commune
- St. Gallen
- Canton
- St. Gallen
- Level
- Communal
- Authority
- Gemeindeverwaltung
- Adopted
- Apr 27, 1993
- Approved
- Apr 5, 1994
- Published
- Sep 28, 1992
- In force since
- Apr 5, 1994
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GenehmigungsverfügungOpen in a new tab
Text
Genehmigungsverfügung
L ä m m lis b ru n n e n s tra s s e 54, 9001 St.Gallen
B a u d e p a rte m e n t d e s Kantons St.Gallen
St.
Gallen,
5. Ap ril
\J g y /
Telefon 071 21 30 03, T elefax 071 21 39 60
1994
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Stadtrat 9001 St. Ga l l e n
G e n e h m i g u n g e in es Ge m e i n d e er la ss es
Sehr ge eh r t er Herr St adt am ma nn Sehr ge e h r t e S t a dt rä te
Sie h a b e n uns 731.1;
in Nac hac ht un g von A r t . 31 des Ba u ge se tz es
a bg ek ürz t BauG)
fo lgenden Erlass
zur Ge n e h m i g u n g
(sGS einge
reicht :
- G e s t a l t u n g s p l a n F ei le n b er gs tr as se mit bes on de re n V o r s c h r i f t e n (im fo l g e n d e n abgekürzt besV)
Die Pr üf un g e r g i b t , dass der Erlass mit Blick auf A r t . 3 Abs. zweit er
Satz Ba uG gru nd sä tz li ch genehmigt we rd e n kann.
lei H i ns ic ht
1.
Pl ang ebi ete s.
regelt die be sondere Ba uw e i s e
At ti ka ge s c h o s s e ,
Die Gru ndf lä ch en der ne ue n H a u p t b a u
So ck el b a u t e n und V o r b a u t e n w e r d e n we it g e h e n d
fes tg el eg t
( v g l . Art.
Firsthöhen.
Das U e b e r s c h r e i ten dieser A b m e s s u n g e n
dass
inne rh al b des
Die beid en be st ehe nde n Hau pt ba ut en solle n dur ch w e i
tere B a u t e n er gän zt werden.
lässig
In z w e i e r
sind K l a r st e l lu ng en erforderlich:
Der G e s t a l t u n g s p l a n
ten,
2
( A r t . 2 Abs.
2 b e s V ) . Gl eiches gilt für die Ge bä u d e - und
2 b e s V ) . Zur Klars te ll un g
für die b e id en b es te hen den Bauten,
ist nicht
zu
ist festzuhalten,
die nur unter den Hinwei -
—
sen au fge fü hrt bus
sind,
2
—
das gl eic he gilt.
Der heute besteh en de Ba uk u
legt die m a x i m a l e A u s d e h n u n g die se r Bauten fest.
2. Na c h A r t . 10 Abs. in Kraft
seit
2 des Wa l d g e s e t z e s
1. Januar
1993)
(SR 921.0;
ist be i m Erlass oder bei der R e v i
sion vo n N u t z u n g s p l ä n e n eine W a l d f e s t s t e l l u n g
in jenen Bereichen
anzuordnen,
wo Ba uzo ne n an den Wa l d gr en ze n oder
zen sollen.
B e s t o c k u n g e n w e r d e n q u al if iz ie rt
quantifiziert,
d.h.
abgekürzt WaG;
in den A b g r e n z u n g e n
in Zukunft gr e n
(Wald/Nichtwald)
und
auf genommen und planlich
f e s t g e h a l t e n . Neue Be st o c k u n g e n au ss e r h a l b dieser W a l d g r e n z en g el ten nicht
als Wa ld
fahren hat somit
( A r t . 13 Abs.
2 W a G ) . Das W a l d f e s t S t e l l u n g s v e r
inner hal b der Um gr en z u n g nicht nur die Folge,
dass - im pos it iv en Sinn - b e s t e h e n d e W ä l d e r genau auf ge no mm e n werden,
in ihren Umgren zun gen
sonde rn - im Sinn einer n e ga ti ven Fe s t
s t e ll un gs ve rf üg u ng - andere B e s t o c k u n g e n als
"Nicht-Wald"
qualifi
ziert werden.
Der ei ng e r e i c h t e Erlass
trägt den E r f o r d e r n i s s e n des neuen W a l d g e
setzes noch nicht R e c h n u n g . Die ö f f e n t l i ch e Au fl ag e erf olgte vom 28.
Se pt em ber bis 28. Ok to be r
ten des Waldge set ze s. Bestockungen,
1992,
somit noch vor d em In kr aft re
I nn er ha lb des P l an ge bi et es
finden sich keine
die als W a l d ge l te n k ö n n t e n . Es hätte sich demnach
um eine n e ga ti v e W a l d f e s t s t e l l u n g gehandelt.
Unter d i e s e n U m s t ä n d e n kann auf eine no ch m a l i g e E r g ä n z u n gs au fla ge nach A r t . 10 W a G v e r zi ch t e t werden. Waldfeststellung
Der Ma n g e l
ist im Rahm en der
für das ganze Baug eb ie t zu b e h e b e n . Der G e s t a l
tu ng sp la n F e i l e n b e r g s t r a s s e kann daher gene hm ig t w e r d e n . Er ist indes mit
fo lg en d em Zusatz
nach A r t . 10 W a G erfolgt."
zu v e r s e h e n : "Keine W a l d f e s t s t e l l un g Ich w e i s e Sie darauf hin,
V o r l i e g e n der W a l d f e s t s t e l l u n g
dass bis zum
für das ganze Ba ugebiet be i m Erlass
oder bei der A e n d e r u n g vo n Pl än e n d e m d u r c h das Wa ld ge se tz de rt e n V e r f a h r e n inskün ft ig
ausnahm sl os
Re chnung
In A n w e n d u n g vo n A r t . 31 BauG und A r t . 94 Abs. über die V e r w a l t u n g s r e c h t s p f l e g e
(sGS 951.1;
ge ä n
zu tragen ist.
1 des Gesetzes
abgekürzt VRP)
in
V er bi n d u n g mit Nr.
26.01 des G e b ü h r e n t a r i f s
Gemeindeverwaltung
(sGS 821.5)
1. Der an ge f ü hr te Erlass w i r d
2. Die Gebühr
für die Staats- und
verfü gt das Baudepartement:
im Sinn der E r w ä g u n g e n g e n e h m i g t .
für d i e s e V e r f ü g u n g beträ gt Fr.
1' 20 0 . —
.
R e c h t s m i t t e l b e l e h r u n q : G e g e n di es e Ve r f ü g u n g kann nach A r t . 43 Abs.
1 V R P innert v i e r z e h n T a g e n seit Er ö f f n u n g Rekurs beim
R e g i e r u n g s r a t e rh o b e n w e r d e n .
Mit fr eu n d li ch e n Gr üs s e n Der V o r s t e h e r :
sig. Dr. W. Kägl Dr. W. Kägi R e g i e r un gs ra t
Beilage: - G e n e hm ig te r Erlass - Einzahlungsschein
K p p ie i - Ka nt on sf or sta mt , D a v i d s t r a s s e 35, - R e c h t s a b t e i lu ng (2) - Pla nu ng sa mt - R e c h n u n g s führer (2)
9001 St.
Gallen
(2)
Plan
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Legende
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Festlegungen
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Umgrenzung Plangebiet Grundfläche Hauptbaute
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Gestaltungsplan 1:500 Feilenbergstrasse Kejne waldfes,Stellung
Grundfläche Attikageschoss
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nach Art. 10 WaG erfolgt
Grundfläche Sockelbaute Grundfläche Vorbaute
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Gem. Art. 28 Baugesetz vom 6. Juni 1972
Baulinie Tiefgarage
760.00
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Anzahl Vollgeschosse Gebäudehöhe in m ü. M.
Vom Stadtrat beschlossep*#m^J5.9.1992 Der Stadtammann:
Der Stadtschreiber:
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Firsthöhe in m ü. M.
r. z".
Besucherparkplatz Bestehender / Neu zu pflanzender Baum
Oeffentliche Planauflage vom: 28.9.1992 Vom grossen Gemeinderat erlassen am:
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Ein - / Ausfahrt Tiefgarage
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Stadt St. Gallon
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27» April 1993 Der Stadtschreiber:
Der Präsident:
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bis: 28.10.1992
Hinweise Bestehende Hauptbaute
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Zufahrt, Fussweg + Platz
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Vom Baudepartement des Kantons St. Gallen genehmigt am: Der Vorsteher:
Kinderspielfläche (A47. 40 )
5 flpr|| 1994
1 %
Höhenkote in m ü. M. Grünbereich
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747.40
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Eigenmann Rey Rietmann, Raumplaner BSP, Herisau
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Planung:
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W. Sutter, Arch. Tech. H TU S TV - Chr. Müller Arch. Gestalter HFG
OK BOLZEN 7 4 2 .8 9 m ii.M
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Architektur:
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I
Hochbauamt Datum: 6.7.1992
besondere Vorschriften
r % STADT ST. GALLEN G ESTALTUNG SPLAN
13. August 1992 FELLENBERG STRASSE
Besondere Vorschriften
Art. 1 G eltungsbereich
Diese Sonderbauvorschriften gelten für das im Plan umgrenzte Gebiet. Sofern nachste hend keine abweichenden Regelungen getroffen werden, gelten die Vorschriften der Bauordnung der Stadt St. Gallen. Der Sondernutzungsplan besteht aus dem Gestaltungsplan, den besonderen Vorschriften sowie den Beilageplänen vom 13.8.1992. Alle in der Legende der Pläne als Festlegungen bezeichneten Elemente sind verbindlich. Die übrigen Planbestandteile (Beilageplan 1 und 2) sind richtungsgebend.
Art. 2 Grundflächen Hauptbauten, Vorbauten, Sockelbauten
Die Grundflächen legen Lage, Stellung und Vollgeschosszahl der Bauten sowie die Ge bäude- und Firsthöhe verbindlich fest. Diese Festlegungen ersetzen die entsprechenden Vorschriften über die Regelbauweise gemäss der Bauordnung der Stadt St. Gallen. Das Ueberschreiten der Grundflächen bzw. der Gebäude- und Firsthöhen ist, mit Aus nahme von technisch bedingten Bauteilen, nicht zulässig. Das Unterschreiten von den festgelegten Grundflächen bzw. Gebäude- und Firsthöhen ist nur zulässig, wenn es technisch bedingt ist und die städtebaulich vorzügliche Qualität des Projektes gewahrt bleibt.
Art. 3 N utzung
Der Nichtwohnungsanteil der anrechenbaren Geschossfläche beträgt max. 25 %.
Art. 4 Erschliessung
Die Verkehrserschliessung des Planungsgebietes hat ausschliesslich über die im Plan bezeichneten Ein-und Ausfahrten zu erfolgen.
Art. 5 Baulinie Tiefgarage
Tiefgaragen dürfen ausserhalb der Grundfläche für Haupt-, Vor- und Sockelbauten nur bis zur Baulinie Tiefgarage erstellt werden.
Art. 6 Parkierung / Veloabstellplätze
Die gemäss Parkplatzreglement der Stadt St. Gallen erforderlichen Autoabstellplätze müssen mit Ausnahme der im Plan bezeichneten Besucherparkplätze in Tiefgaragen angeordnet werden. Die Besucherparkplätze sind mit einem wasserdurchlässigen Belag zu versehen und als solche zu bezeichnen. Für die Bewohner ist eine genügend grosse Anzahl gedeckte Veloabstellplätze vorzu sehen.
Art. 7 Architektonische Gestaltung
Bauten und Anlagen sind architektonisch so zu gestalten, das hinsichtlich Massstäblichkeit, Formensprache, Materialwahl und Farbgebung die Einheitlichkeit der gesamten Ueberbauung gewahrt sowie eine gute Gesamtwirkung erzielt wird. Die im Beilageplan 2 aufgezeigten Fassaden sind dabei als richtungsgebend zu betrachten.
Art. 8 D achgestaltung
Die Neubauten sind mit Ausnahme der Terrasse mit geneigten Dächern abzudecken. Dachaufbauten sind zulässig, sofern sie technisch bedingt sind, der Sonnenenergie nutzung dienen oder für den Zugang zur Terrasse notwendig sind.
Art. 9 U m gebungsgestaltung
Die Aussenräume sind zu begrünen. Hartflächen und Anlagen im Rahmen von Vorplätzen und Fusswegverbindungen sind gestattet. Die neu zu pflanzenden Bäume sind bis Fertigstellung der Bauten zu pflanzen. Neue und bestehende Bäume sind zu erhalten. Abgehende Bäume sind zu ersetzen. Es sind genügend grosse Kinderspielflächen und ein Kompostplatz einzuplanen.
Art. 10 E n erg ie
Die Neubauten im Planungsgebiet haben für den Energiebedarf den Zielwert gemäss SIA Norm 380/1 einzuhalten. Eine umweltschonende Energieversorgung ist anzustreben.
Mit dem Gestaltungsplan Feilenbergstrasse und den dazugehörenden besonderen Vorschriften erklärt sich der folgende Grundeigentümer einverstanden: Grundstück Nr.
Eigentümer
4546
Randelli + Co. Verwaltung Oberstrasse 175 9002 St. Gallen
4547
dito.
4548
dito.
Unterschrift
Gem. Art. 28 Baugesetz vom 6. Juni 1972
Vom Stadtrat beschlossen am: 15.9.1992 Der Stadtam m ann:
Der Stadt Schreiber:
Oeffentliche Planauflage vom: 28.9.1992
bis: 28.10.1992
Vom grossen Gemeinderat erlassen am: Der Präsident:
27. April tÜ93 Der Stadtschreiber: , c
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Vom Baudepartement des Kantons St. Gallen genehmigt am: Der Vorsteher:
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5 flpr||