Überbauungsplan Näfenacker

Special-use plan · St. Gallen

Document

Number
2003-0166
Kind
Special-use plan
Commune
St. Gallen
Canton
St. Gallen
Level
Communal
Adopted
Jul 11, 2003
Approved
Dec 12, 2003
Published
Jun 23, 2003
In force since
Jan 1, 2004

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Text

Genehmigungsverfügung

Baudepartement

Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St.Gallen

des Kantons St.Gallen

Telefon 071 229 30 03, Fax 071 229 39 60

12. Dez. 2003

Stadtrat 9000 St. Gallen

Stadt St. Gallen: Genehmigung eines Gemeindeerlasses

Sehr geehrter Herr Stadtammann Sehr geehrte Stadträte Sie haben uns in Nachachtung von Art. 31 des Baugesetzes (sGS 731.1; abgekürzt BauG) den folgenden Erlass zur Genehmigung eingereicht: Überbauungsplan Näfenacker Der Erlass ist recht- und zweckmässig und kann genehmigt werden. In Anwendung von Art. 31 BauG und Art. 94 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungs­ rechtspflege (sGS 951.1; abgekürzt VRP), Art. 1 Abs. 1 in Verbindung mit Anhang 7 der Er­ mächtigungsverordnung (sGS 141.41) sowie Nr. 26.01 des Gebührentarifs für die Staats- und Gemeindeverwaltung (sGS 821.5) verfügt das

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Baudepartement:

, 1. 2.

Der angeführte Erlass wird genehmigt. Die Gebühr für diese Verfügung beträgt Fr. 600.--.

Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Verfügung kann nach Art. 43 lit. c VRP innert vierzehn Tagen seit Eröffnung Rekurs bei der Regierung erhoben werden.

Mit freundlichen Grüssen Für das Baudepartement Der Leiter des Amtes für Raumentwicklung

U. Strauss Beilagen: Genehmigter Erlass Einzahlungsschein Kopie: Amt für Raumentwicklung Rechtsabteilung

G-StGa Geneh UeP Näfenacker ThB 1299

Plan

Legende Festlegungen

Umgrenzung Plangebiet Baubereich für Sekundärbauten eingeschossig Baubereich für Sekundärbauten zweigeschossig Baubereich für Velounterstand

Hinweise

I

Grundfläche für bestehende Hauptbauten

1

Grundfläche für bestehende Garagen Geschütztes Feldgehölz

Plan

Uberbauungsplan 1:500 Näfenacker gemäss Art. 22 ff. Baugesetz vom 6. Juni 1972

Vom Stadtrat beschlossen

Am

11. Juni 2003

Der Stadtpräsident

Im Namen des Stadtrates: Der Stadtschreiber Oeffentlich aufgelegt

vom: Bis:

<0

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23. Juni 2003 23. Juli 2003

Vom Stadtrat erlassen

Am

11. Nov. 2003

Der Stadtpräsident

Im Namen des Stadtrates: Der Stadtschreiber

Vom Baudepartement genehmigt

Am:

12. Dez. 2003

Mit Ermächtigung: Der Leiter des Amtes für Raumentwicklung

i Planung:

Bruno Bottlang Raumplaner FH / FSU Lindenstrasse 77a 9000 St.Gallen

Tel 071 244 88 25

Stadtplanung November 2003

besondere Vorschriften

Stadt St.Gallen

Besondere Vorschriften Überbauungsplan Näfenacker gemäss Art. 22 ff. Baugesetz vom 6. Juni 1972

Vom Stadtrat beschlossen

Am

11. Juni 2003

Der Stadtpräsident

Im Namen des Stadtrates: Der Stadtschreiber

Oeffentlich aufgelegt

vom: Bis

23. Juni 2003 23. Juli 2003

Vom Stadtrat erlassen

Am

11. Nov. 2003

OER Sfc Der Stadtpräsident

Im Namen des Stadtrates: Der Stadtschreiber

Vom Baudepartement genehmigt Am:

Planung:

12. Dez. 2003

Mit Ermächtigung: Der Leiter des Amtes für Raumentwicklung

Bruno Bottlang Raumplaner FH / FSU Lindenstrasse 77a 9000 St.Gallen

d

Tel 071 244 88 25

Stadtplanung November 2003

Art. 1 Allgemeine Bedingungen

1 Der Sondernutzungsplan b e ste h t aus dem Überbauungsplan und den besonderen V orschriften, beide m it D atum N ovem ber 2003. 2 Die besonderen V o rschriften gelten fü r das im Ü berbauungsplan N äfenacker um grenzte G ebiet. S o fe rn n a ch ste h e n d n ic h ts a nd eres b e s tim m t w ird , g e lte n die V o rs c h rifte n des k a nto na len Baugesetzes (BauG) und der Bauordnung der Stadt St.Gallen (BO). 3 Die in der Leg en de des Ü berbauungsplans als F estle gu n ge n b e ze ich ne te n E le m e nte sind verbindlich, die übrigen Planbestandteile sind richtungsgebend.

Art. 2 Zweck

D e r Ü b e rb a u u n g s p la n A u s s e n ra u m s tru k tu r s o w ie Sekundärbauten.

Art. 3

b e z w e c k t d ie E rh a ltu n g d e r u rs p rü n g lic h e n S ie d lu n g s - und die m a s s v o lle V e rd ic h tu n g des Q u a rtie rs m it e in g e s c h o s s ig e n

Baubereich für Sekundärbauten

1 Im B aubereich fü r S ekundärbauten ist eine E rw eite ru n g der angrenzenden H auptbauten m it W o h n - o d e r N e b en räu m e n zu ge la ssen . Die m axim a le h orizo n ta le A u s d e h n u n g is t d urch die B aubereiche b e stim m t, Gebäude- und G renzabstandsbestim m ungen finden keine A n w e n d u n g . Eine U nterkellerung der Sekundärbauten ist zulässig, sofern sie keine Terrainveränderung ausserhalb des Baubereichs bew irkt. Es sind lediglich Flachdächer zugelassen. 2 Die m axim ale G ebäudehöhe der e in g e sch o ssig e n S ekundärbauten d arf die O b e rka n te der Erdgeschossdecke der angrenzenden H auptbaute nicht m ehr als 20cm überschreiten Das Dach darf als T errasse resp. Balkon a usg eb au t und g e n u tz t w e rd e n , die e n ts p re c h e n d e n G eländer sind feingliedrig und transparent zu gestalten. 3 Die m axim ale G ebäudehöhe der z w e ig e sch o ssig e n S ekundärbauten darf die O b erkan te der O bergeschossdecke der angrenzenden H auptbaute nicht m eh r als 20cm überschreiten. Der Ausbau und die Nutzung des Daches als Terrasse resp. Balkon ist nicht erlaubt. 4

W e ite re Vorbauten, Anbauten und N ebenbauten sind nicht zulässig.

Art. 4 Baubereich für Velounterstand

1 Zulässig ist ein ged eckte r V elounterstand. Die m axim ale horizontale A usdehnung ist durch den Baubereich b e s tim m t, G ebäude- und G renzabstandsbestim m ungen fin d e n keine A n w e n d u n g . Das Dach ist flach oder als leicht geneigte Fläche bis 10° zu gestalten. Die m axim ale Gebäudehöhe beträgt 3 m.

Art. 5 Architektonische und freiräumliche Gestaltung

1 Bauten und Anlagen sind a rch itekto n isch so zu g estalten, dass hin sichtlich M assstä b lich ke it, F orm en sprach e, M a te ria lw a h l und Farbgebung eine e in h e itlic h e und g u te G e s a m tw irk u n g und Eingliederung in die Um gebung erzielt w ird. 2 Es ist auf eine sorgfältige G artengestaltung zu achten. Bepflanzungen und Terrainanpassungen richten sich nach Konzept und C harakter der bestehenden Ü berbauung. H eckenkörper oder ähnliche rau m tre nn en de E lem ente sind nur in d ire kte m räum lichen Zusam m enhang m it e inem G ebäudeteil zulässig und sind in ihrer H ö h e n e n tw icklu n g auf 120 cm b esch rä nkt. Eine A u sna h m e b ild e t das geschützte Feldgehölz entlang der südlichen Rarzellengrenze.