Überbauungsplan Bergli

Special-use plan · Gommiswald

Document

Number
1979-4860
Kind
Special-use plan
Commune
Gommiswald
Canton
St. Gallen
Level
Communal
Adopted
Dec 14, 1978
Approved
Jul 16, 1979
Published
Dec 20, 1978
In force since
Jul 16, 1979

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Text

Plan

KANTON

ST. G A L L E N

GEMEINDE

GOMMISWALD

UBERBAUUNGSPLAN BERGLI M. 1:500

Vom

t am

Gemeindera

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1978

Der» ( | e m e i # S e r a t s s c h r e i b e r

Der

Öffentlich

Vom D e |"

14. D e z e mb e r

aufgelegt

vom

20.12.78 bis 18.1.79

Bau d é p a r te m e n t

des

Kt s.

St. G a l l e n

genehmigt

am

R e g i e r upeg-s r a t

P l - N r . 1170-1

14.12.78

LEGENDE Abgrenzung

Ü b e rb a u u n g s p la n gebiet

B aulin i e Wa I d a b s t a n d s i i n i e n E rschliessu ngs strasse

M a#

Wald

# # #

Hecke

gem. A r t . . 5 Abs. 5

BauR

Richtungspunkt

BÜRO FÜR B A U - U N D R A U M P LA N U N G K U R T B A U M G A R T N E R SONNENBERGSTRASSE 26 8645 JONA-RAPPERSWIL 055/27 35 25

besondere Vorschriften

GEMEINDE GOMMISWALD

UEBERBAUUNGSPLAN

B E R G L I

BESONDERE VORSCHRIFTEN

Vom Gemeinderat genehmigt am: Der Semai ndammann:

]???. Gemei nde/atsschrei ber :

ifflk f m l r * OeffentI ich au fgelegtvom

bis / t f '.

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Vom Baudepartement des Kantons St. Gallen genehmigt am:

Der DepartementsVorsteher, Regierungsrat

A r t. 1 Rechtsgrundlagen

Der Gemeinderat e r lä s s t, g e s tü tz t auf A rt. 22 f f des Kant. Baugesetzes und A rt. 11 des Baureglementes, folgende V o rs ch rifte n zum Ueberbauungsplan " B e r g li" .

A rt. 2 Geltungsbereich

^Die V o rs c h rifte n gelten f ü r das im Ueberbauungsplan "B e rg li" schwarz umrandete Gebiet, welches die P arzelle K at.-N r. 248 umfasst.

p

Soweit nachstehend und im Ueberbauungsplan nic h ts ande­ res bestimmt w ird , sind die V o rs c h rifte n des r e c h t s k r ä f t i ­ gen Baureglementes der P o litis c h e n Gemeinde Gommiswald einzuhalten.

A rt. 3 Zweck

Der Zweck des Ueberbauungsplanes m it den besonderen Vor­ s c h r ifte n besteht d a rin , die Bauten in die la n d s c h a ft­ l i c h exponierte Lage einzufügen, die Gestaltung der Bau­ ten der M a ssstäblichkeit des O rtsbildes anzupassen und eine gute Gesamtwirkung zu e rz ie le n sowie die Verkehrs­ erschliessung zu regeln.

A rt. 4 A rt der Bauten

^ Es sind alleinstehende E infam ilienhäuser und Ei n f a m i! i enhäusor m it e in er z u s ä tz lic h en Kleinwohnung sowie zusammen­ gebaute Doppeleinfamilienhäuser m it insgesamt 2 Mohne i n •he-i-teo-zul ässig. Di-e- Kleinwohnung d a rf höchstens zwei be­ wohnbare Räume und dio nötigen Nebenraume aufweisen. O /

Die Gebäudegrundfläche muss bei a l l e i nstehenden _E.infamä1 ienhäusern min . 100 m? 'inrt h n i—" r ^nTj^sn+onnnppaie in f a m i l le iih ä u ie i ii~~Tnsgesamt min.

160 m2 b e tra g e n .

Der Ausbau des Untergeschosses und des Dachgeschosses i s t , Vorbehalten die Einhaltung der Bestimmungen des Bauregle­ mentes und A r t. 6 Abs. 1 dieser V o rs c h rifte n , g e s ta tte t.

A rt. 5 Gestaltung

^Die Fassaden- und Dachgestaltung der Bauten hat im ganzen Ueberbauungsplangebiet nach e in h e itlic h e n Gestaltungs­ grundsätzen und unter bestmöglicher Berücksichtigung der ortsü b lich e n Bauweise und Eigenart der Umgebung zu e r f o l ­

- 2 -

gen. Die Gesamtüberbauung muss sich in das O r ts b ild e in f'ügen. O

Die endgültige M a te ria l- und Farbgebung bedarf der Zu­ stimmung des Gemeinderates. Auf Verlangen der Baubehörde sind M a te r ia l- , Farb- und O berflächenstrukturm uster am Bau anzubringen.

A rt. 6 Fassaden

"*T alse itig dürfen höchstens zwei Geschosse und, wo die F i r s t l i n i e quer zum Hang v e r l ä u f t , z u s ä tz lic h der Dach­ giebel s ic h tb a r sein. ^Das te ilw e is e Verschalen der aussen sichtbaren Fassaden m it Holz i s t erwünscht.

A r t. 7 Dächer

V ü r Hauptbauten sind nur Satteldächer oder Pultdächer zu­ lä s s ig . Kleinbauten nach A r t. 61 BauR dürfen auch Flach­ dächer aufweisen, Vorbehalten A r t. 5 Abs. 1 d ie ser V o rsc h rifte n . ^Die F i r s t l i n i e der S atteldächer muss entweder p a r a lle l zum Hang oder quer zum Hang angeordnet werden. ^Bei P ultdä che rnJj^h -. bei Schrägdächern m it v e rs e tz te r F i r s t l i n i e , muss die Neigungsrichtung der Hauptdachfläche derjenigen der Hangneigung entsprechen. ^Die Neigung der Dachflächen von Satteldächern und d i e je ­ nige der grösseren Dachfläche bei Pultdächern muss im Nei­ gungsbereich von 25-45° a.T. lie g e n . ^Als Dachdeckungsmaterial zugelassen sind dunkel engobie rte Dachziegel und dunkler E te rn it-D a c h s c h ie fe r.

A r t. 8 Umgebungsgestal tung

^Die Gestaltung der Aussenräume, namentlich die T e rra in ­ gestaltung und die Rahmenbepflanzung, i s t so auszuführen, dass dadurch keine Beeinträchtigung des O rts- und Land­ s c h a fts b ild e s e n ts te h t. Das g e s ta lte te T e r r a in d a r f, senkrecht in der M itte der Fassaden der einzelnen Bauten bis zum Fusspunkt der Böschung gemessen, höchstens 4 m über dem gewachsenen Boden lie g e n . 3Abgrabungen und A uffüllungen sind nur soweit z u lä s s ig , a ls dadurch das O rts- und Landschaftsbild n ic h t beein­ t r ä c h t i g t w ird . Die Böschungsneigung d a rf n ic h t s t e i l e r als 2 : 3 sein. Stützmauern sind nur in begründeten Fällen g e s ta tte t.

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Die im Ueberbauungsplan eingezeichnete Hecke d a rf ohne die Zustimmung des Gemeinderates weder in ihrem Bestand b e e in tr ä c h tig t noch b e s e itig t werden. Gegenüber der Hecke i -st ein Mindestabstand von ■& frv ab Stockgrenze-zu wahrem-. ^Für die Rahmenbepflanzung dürfen nur einheimische Gehölze verwendet werden. ^Die Umgebungsgestaltung i s t in den Plänen der Baubewil­ ligungsgesuche d a rz u s te lle n .

A rt. 9 Ausnützungsziffer

Die zonengemässe A usnützungsziffer d a rf n ic h t ü b e rs c h ritte n werden. Es wird kein Bonus gewährt.

A rt. 10 Verkehrserschliessung

^Die Verkehrserschliessung des Ueberbauungsplangebietes hat nach dem vom Gemeinderat genehmigten S trassenbauprojekt zu e rfolge n. p Zwischen den Richtungspunkten A und B sowie C und D i s t zulasten der Grundeigentümer des gesamten Ueberbauungsplan­ gebietes ein Fussweg m it ein e r B re ite von 1,2 m zu v e rw irk ­ lic h e n . Die genaue Linienführung muss in den Baubewilligungs­ gesuchen f ü r Bauten und Anlagen auf den entsprechenden neu p a r z e llie r te n Grundstücken enthalten sein.

A r t. 11 UKW- und IV Aussenantennen

Die Ueberbauung i s t an eine Gemeinschaftsantennenanlage anzuschliessen. Einzelantennen sind n ic h t zulä ss ig .

A r t. 12 A b s te llp lä tz e f ü r Container

An geeigneten Z u fa h rts te lle n sind C o n ta in e ra b s te llp lä tz e e in z u ric h te n . Lage und Grösse die ser Plätze sind in den Baueingabeplänen d a rz u s te lle n .

A rt. 13 In k r a fttr e te n

Diese V o rs ch rifte n tre te n m it der Genehmigung durch das kantonale Baudepartement in R echtskraft.