Überbauungsplan Ausserdorf

Special-use plan · Zuzwil (SG)

Document

Number
2005-8361
Kind
Special-use plan
Commune
Zuzwil (SG)
Canton
St. Gallen
Level
Communal
Approved
Aug 22, 2005
In force since
Aug 22, 2005

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Text

Genehmigungsverfügung

Baudepartement des Kantons St.Gallen

Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St.Gallen Telefon 071 229 30 03, Fax 071 229 39 60

Gemeinderat 9524 Zuzwil

22. August 2005

Gemeinde Zuzwil: Genehmigung eines Ortsplanungserlasses Sehr geehrter Herr Präsident Sehr geehrte Damen und Herren Gemeinderäte Sie haben uns in Nachachtung von Art. 31 des Baugesetzes (sGS 731.1; abgekürzt BauG) folgenden Erlass zur Genehmigung eingereicht; >

Überbauungsplan Ausserdorf

Die Prüfung ergibt, dass der Erlass recht- und zweckmässig ist und genehmigt werden kann. In Anwendung von Art. 31 BauG und Art. 94 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechts­ pflege (sGS 951.1; abgekürzt VRP), Art. 1 Abs. 1 in Verbindung mit Anhang 6 der Ermächti­ gungsverordnung (sGS 141.41) sowie Nr. 26.01 des Gebührentarifs für die Staats-und Gemeindeverwaltung (sGS 821.5) verfügt das Baudepartement: 1. Der angeführte Erlass wird im Sinne der Erwägungen genehmigt. 2. Die Gebühr für diese Verfügung beträgt Fr. 1900.--. Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Verfügung kann nach Art. 43 lit. c VRP innert vierzehn Tagen seit Eröffnung Rekurs bei der Regierung erhoben werden. Mit freundlichen Grüssen

Für das Baudepartement Der Leiter des Amtes für Raumentwicklung:

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U. Strauss Beilagen: Genehmigter Erlass Einzahlungsschein Kopie: BD-RA, ARE G-Zuzw Geneh UeP Ausserdorf ThB 1704

Plan mit besonderen Vorschriften

7

Zuzwil SG KIRCHSTRASSE —

—

■■ ■ ________

M 1:500 3. M a i 2 0 0 5

5 .0 0

10.00

■: -à:..

Überbauungsplan Ausserdorf, Parz. Nr. 1576 Vom dê m e in d era t erlassen am 6. Dezem ber 2 0 0 4 /13. Juni 2005 Der *rw|in<Japräs>cl#nt

Der Ratsschreiber

fl 1. Öffentliche Auflage vom 14. Dezem ber 2 0 0 4 bis 12. Januar^dbg 2. Öffentliche Auflage vom 20. Juni 2005 bis 19. Juli 20

Vom Baudepartem ent des Kantons St. Gallen geneh m igt am:

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9

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O n fjE

M it Erm ächtigung Der Leiter des Amtes für Raum entwicklung

Strittm atter Partner AG | Vadianstrasse 37 19001 St. Gallen

Strittmatter Partner AG

T 071222 43 431F 071222 26 09 www.strittm atter-partner.ch | [email protected]

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Besondere Vorschriften

Legende

I. Bebauung

Festlegungen

schen G em einde Z uzw il zur A nw e n d u n g .

I.

Geltungsbereich Zufahrtsbereich

TA

Zu- / W egfahrt Tiefgarage

IV. Umgebung

S ow eit na chfolgend nichts anderes b e s tim m t w ird , k o m m t das B aureg lem e nt der P o liti­

Art. 8 Niveaulinie

Allgemeine Bestimmungen

Art. 1 A rt 3

Im Baubereich A t r it t die N ive a u lin ie an Stelle der N iveau pu nkte. OK fe rtig de r Achse

Art. 72 Spielbereich

Kirchstrasse ist zugleich die N iveaulinie. Der fü r die G ebäude- und Firsthöhen m assgeb­

nahm e der F unktion als N o tz u fa h rt ist d a ra u f m o to ris ie rte r V erkehr u n te rsa g t.

liche N u llp u n k t e n ts p ric h t der Höhe de r N ive a u lin ie in F assadenm itte.

Art. 7 Geltungsbereich

Art. 3

1 Der Ü b erbauungsplan A usserdorf, Parz. Nr. 1576 b e ste h t aus dem S itu a tio n sp la n 1 =500,

2

Um den A nsp rüch en Kinder verschiedener A lte rsg ru p p e n vom V o rsch u la lte r bis zur

Im Baubereich B tre te n H ö henkoten an Stelle der N iveaupunkte. Die im Plan bezeichne­

M itte ls tu fe zu genügen, ist der Spielbereich entsprechend m it b e fe stig te n und u n b e fe s ­

den besonderen V o rsch rifte n und den Beilageplänen 1 - 4 der BMP AG, Zuzwil, vom M ai

te n M a x im a lk o te n d ü rfe n n u r du rch tech nisch b e d in g te A u fb a u te n , S onnenkollektoren

tig te n Belägen, Sandkasten, K le tte ranlag e, W asserstellen, S itzgelegenheiten, Büschen

2005

oder de rgleich en ü b e rs c h ritte n w e rde n.

etc. auszugestalten.

Art. g

Höhenkoten

2 A lle in der Legende bezeichneten Festlegungen und die besonderen V o rsch rifte n sind

Fusswege Erschliessungsbereich Fussgänger Richtungspunkt Bereich oberirdischer Parkierung

Art. 4

ve rb in d lich . Die üb rig en P lanelem ente und die fo lg e n d e n Beilagepläne:

Art. 5 1

Aussenanlagen vom 3 .5 .2 0 0 5

2

A xo m e trie vom 3.5 .2 0 0 5

Art. 7 Niveaulinie

Art. 8 Baubereich A

Art. 10 Baubereiche

G ebäudetypus: Dachform:

3 Die nachfolge nde n V o rsch rifte n gelten in n e rh a lb der U m g re n zu n g der P lanungsge­ bietes. Zweck

S attel- oder Pultdach,

Terrain» festle gen . V on diesem T e rra in v e rla u f abw e iche nd e G e lä nd eg estaltun ge n sind

A n- und N ebenbauten Flachdach zulässig

im Rahmen des Masses der Regelbauweise zulässig. 2 Böschungssicherungen sind ökologisch w e rtv o ll aus u n ve rfu g te n T rockenm auern, Steinkörben oder k le in fo rm a tig e n Blockw ürfen zu erstellen. E isenbahnschw ellen, L ö ffe l­

Geschossigkeit:

2 Vollgeschosse

steine oder d e rg le ic h e n sind n ich t zulässig.

G ebäudehöhe:

6.50

3 Zur B eleu chtun g von Untergeschossen, dü rfe n diese das Terrain a u f m a xim al der H ä lf­

9-50

te der Fassadenabw icklung um m a xim a l 1.20 m überragen.

G ebäudelänge:

4 Die Fassade der Sam m elgarage ist a n zu sch ü tte n oder, w o dies n ich t m ög lich ist, durch

H a ng flanke des Kirchhügels. Das P lanungsgebiet die n te u rsp rü n g lich als Kiesgrube und

Höhenlage:

OK Decke über UG + /- 35 cm Strassenachse

S palierpflanzen zu begrünen.

gen:

Spielbereich

Art. 12 - H aushälterische N u tz u n g des zentral gelegenen Baulandes

Inn erha lb des Baubereiches B g e lte n fo lg e n d e Ü b e rb a u u n g svo rsch rifte n :

- E rm ö g lich u n g de r W ie d e ra u ffü llu n g und B ebauung der e in s tig e n Kiesgrube

- E rm ö g lich u n g e ine r ra tio n e lle n und baulich in te g rie rte n Erschliessung

Art. 14

ge lten die im Plan d a rg e ste llte n H öhenkurven, die ein hypothetisches, «gew achsenes

16.00 (ohne Anbauten)

Art. 10 Allgemeine Umgebungsflächen

strasse deren Niveau um m ax. 1.00 m un terschre iten . Für die üb rig e G e lä n d e g e sta ltu n g

P unkthäuser (Ein- od er D o pp e le in fa m ilie n h ä u se r)

H a u p tfirs tric h tu n g pa rallel zur Strassenachse,

spä ter als Betriebsareal. Der Ü b erb auu ng spla n soll fo lg e n d e n A nlie gen R echnung t r a ­

- E in he itlich e B ebauung e n tla n g der Kirchstrasse und im Hangbereich - M in im ie ru n g der V e rsie g e lu n g

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Art. 14

sen. Die T e rra in a u fs c h ü ttu n g im Baubereich A d a rf in 20.00 m A bstand von der Kirch­

Firsthöhe:

Baubereich fü r Anbauten

Hecke

G ebäudetypus:

Terrassenhäuser

Dachform :

Flachdach

Geschossigkeit:

4 Vollgeschosse

Kote Gebäudehöhe:

557.50 M .ü.M .

Kote A ttika:

561.00 M.ü.M.

G ebäudelänge:

30.00

Terrassen:

Die Südfassade der Terrassengeschosse ist ge ge nü ber d e rje ­

II. Erschliessung

A rt. 74

Um gebungsgestaltung

Hinweise

Art. 16 Art. g

A rt. 4

Z u fa h rt

rigen Sträuchern zu bepflanzen. A usserdem sind nu r un be he izte K le in stb aute n m it der

3.00 zulässig. 2 In den bezeichneten Bereichen ist eine arten reiche Hecke anzulegen. E ntlang der ö s t li­ chen Parzellengrenze eine g e s tu fte Hochhecke von 7.00 m Breite m it ausschliesslich ei nheim ischen S trauch- und Baum arten. Zwischen den Baubereichen A und B eine N ie d e r­ hecke von 4.00 m Breite m it ausschliesslich e inh eim ischen Straucharten von m ax. 4.0 0 m

nigen des un te n lie g e n d e n Geschosses je w e ils um m in d e s ­

Fusswege

Die Z u fa h rt zum P lanungsgebiet e rfo lg t fü r die H a n g b e b a u u n g über die A usser-

pflanzen zu begrünen. In fre ie r A n o rd n u n g ist zudem die

dorfstrasse a u f den privaten Z ufah rtsb ereich und zur Tiefgarage. Für die Bebauung e n t ­

Ü b erdachung von max. 30 m 2 Terrassenfläche m öglich. M it

lang der Kirchstrasse e rfo lg t sie d ire k t ab der Kirchstrasse a u f private V orplätze.

A usnahm e eines e inse itige n W indschutzes aus Glas sind

Höhe. 3 Südlich des Baubereichs B sind an den im Plan bezeichneten Stellen h o ch stä m m ig e Laubbäum e m it einem K ronenansatz von m indestens 2.50 als B estandteil der E rschlies­ sun g zu pflanzen. Der genaue S ta n d o rt der Pflanzungen e rg ib t sich aus dem d e fin itiv e n Z u fah rtsp roje kt.

keine E in w andungen de r Terrassen zulässig.

An den bezeichneten Stellen ist ein priva te r Fussweg von m in de ste ns 1.20 Breite zu G estaltu ng:

erstellen und an den Lobergweg anzuschliessen.

4 G egenüber der Kirchstrasse sind die V org ä rte n dauernd o ffe n zu ge stalten. A u fs c h ü t­

Die Terrassenhäuser sind h in sich tlich M a te ria lie n und f o r ­

tu n g e n und geschlossene E infriedungen oder Lebhäge m it einer Höhe von m eh r als 1.20

m alem A usdruck e in h e itlic h zu g e stalten . In Ergänzung zu

Bestehende Bauten ausserhalb Perimeter

A rt. 5

Erschliessungsbereich

Der Erschliessungsbereich Fussgänger d ie n t dem Z uga ng zu den Häusern des B aube­

den Verglasungen sollen geschosshohe Ausfachungen aus

Fussgänger

reichs B und der Z irk u la tio n der Fussgänger. Er ist durch Fusswege zum Lobergw eg und

Holz, E tern it oder äh nliche n W e rksto ffe n zwischen den b e to ­

Höhenkote Baum Öffentliche Verkehrsfläche

zum Z ufah rtsb ereich und durch einen be h in d e rte n g e re ch te n A u fz u g zur S am m elgarage

n ie rte n G eschossplatten ein a ttra k tiv e s Fassadenbild g e ­

erschlossen. Abgesehen von Erschliessungsanlagen w ie dem A u fzu g zur Sam m elgarage,

w ä h rle iste n .

Treppenanlagen und Fusswegen sind keine Bauten und A nlag en zulässig.

Art. 6 Richtungspunkte

1 Die übrigen U m g e b u n g sflä ch e n sind als Pflanzgärten, als M agerw iese oder m it nied­

G rund fläch e von m a xim a l 5 m2 und eine r G ebäudehöhe (ab dem fe rtig e n Terrain) von

te n s 3.50 m zurückzusetzen. Die Terrassen sind m it Spalle r-

Abfallsammelstelle

1 Das neue Terrain h a t sich harm onisch an die U m g e b u n g und die N eubauten a n zu p a s­

Das P lanungsgebiet ist sehr zentral gelegen an der w e stlich e n , nach Süden o rie n tie rte n

Art. io

Art. 13 G eländegestaltung

O u e rfirs t a u f der südlichen Dachseite zulässig

First-1 Fassadenrichtung:

Südfassade vom 3.5 .2 0 0 5

sind fü r die P ro je ktie ru n g und B e u rte ilu n g w e g le ite n d .

Art. 2

Art. 73

2 Inn erha lb des Baubereiches A g e lte n fo lg e n d e Ü b e rb a u u n g svo rsch rifte n :

3.3 G elä nd esch nitt 5-5 G ebäude 2 vom 3.5. 2005

Baubereich B

Höhenkurve 2 m

1 Baubereiche gehen nach aussen allen anderen A b sta n d svo rsch rifte n vor. U n te rs c h re i­ tu n g e n sind zulässig.

3.2 G elä nd esch nitt 4-4 Erschliessungsanlagen vom 3 .5 .2 0 0 5

Art. 7 Bereich fü r gedeckte Veloabstellplätze

Art. 7 0

3.1 G elä nd esch nitt 3-3 G ebäude 1 vom 3.5. 2005

Art. 6 4

'5 4 6 .8 0

1 Der im Plan bezeichnete Spielbereich d ie n t als Spiel- und B egegnungsfläche. M it A u s ­

sind n ic h t zulässig. Pro W o h n e in h e it ist e n tla n g der Strasse ein h o ch stä m m ig e r Lau bbaum zu pflanzen. Lage und Anzahl der d a rg e ste llte n Bäume gelten ric h tu n g s w e is e n d .

Art. 15 Beläge

Erschliessungsbereich fü r Fussgänger, N o tz u fa h rt, A u to u n te rs tä n d e und G a ra g e n v o r­ plätze, o ffe n e A u to a b ste llp lä tze sow ie Fusswege sind m it Sickersteinen zu erstellen. Der

4 Im Baubereich fü r A n b a u te n sind n u r eingeschossige A n b au te n zulä ssig.

Z ufah rtsb ereich ist als S chw arzbelag auszuführen.

5 Die über dem g e sta lte te n T errain liegenden T e ile der S am m elgarage im u n te rste n

Zw ischen den R ichtun gspu nkten ist eine V e rb in d u n g über d ie süd lich gelegene Parzelle

Geschoss d ü rfe n m a xim a l de r Grösse des Baubereichs B zusam m en m it dem Baubereich

zur A usserdorfstrasseals N o tz u fa h rt sich erzu ste lle n

V. Ver- und Entsorgung | Immissionsschutz

fü r A n b a u te n entsprechen.

Art. 7 Abstellplätze

1 Ausserhalb der Baubereiche sind A u to a b s te llp lä tz e nu r an den im Plan als „Bereich

6 Flachdächer m it einer Fläche über 20 m 2 sind e xte n siv zu begrünen, sofern sie n ic h t als

ob e rird isch e r P arkierung" bezeichneten Stellen zulässig. Diese Parkplätze d ü rfe n n ic h t

Terrasse dienen.

Art. 76 A b fa ll

An der im Plan bezeichneten Stelle ist ein nach Angabe der G em einde g e s ta lte te r A bfa ll S am m elplatz zu erstelle n und ansprechend zu ge stalten.

üb e rd a ch t w erden. 2 In der S am m elgarage sind pro W o h n u n g m in de ste ns 5 n f als A b ste llp la tz fü r Velos, M ofas oder de rgleichen vorzusehen und dauernd zu erha Iten. 3 Im bezeichneten Bereich ist ein gedeckter V e lo a b ste llp la tz fü r m in de ste ns 8 Fahrräder zu erstellen.

Art. 77 Dachgeschosse

’

Im Baubereich A dü rfe n Dachgeschosse bei allen D achform en a u f den zw ei S ch m a lse i­

Art. 77 Entwässerung

1 Das ganze P lanungsgebiet ist im T rennsystem zu entw ässern.

te n bis zur Fassade reichen.

2 Erschliessungsanlagen sind s o w e it m ög lich über die S chulter zu entw ässern.

2 Im Baubereich B d a rfe in A ttikageschoss e rs te llt w erden. Dieses ist m it A usn ah m e der

3 Durch un versiege lte O berflächen ist der M e te o rw a sse ra n fa ll zu m in im ie re n und in

N ordfassade u n te r einem W inkel von 450 a.T. zurückzusetzen.

z w e ite r P rio ritä t verzö ge rt in die M e te o rw a s s e rle itu n g e in zu le ite n .