1. Änderung Überbauungsplan Haldenstrasse

Special-use plan · Zuzwil (SG)

Document

Number
2016-8360
Kind
Special-use plan
Commune
Zuzwil (SG)
Canton
St. Gallen
Level
Communal
Approved
Apr 7, 2016
In force since
Apr 7, 2016

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GenehmigungsverfügungOpen in a new tab

Text

Genehmigungsverfügung

Kanton St.Gallen Baudepartement

Baudepartem ent, Amt für Raumentwicklung und Geoinformation, ________________________________________ Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St.Gallen

A-Post Gemeinderat Zuzwil Hinterdorfstrasse 3 Postfach 72 9524 Zuzwil

7. April 2016

Geschäft Nr. 16-1449 Gemeinde Zuzwil: Genehmigung eines Gemeindeerlasses

Sehr geehrter Herr Gemeindepräsident Sehr geehrte Damen und Herren Gemeinderäte

Sie haben uns in Nachachtung von Art. 31 des Baugesetzes (sGS 731.1; abgekürzt BauG) folgenden Erlass zur Genehmigung eingereicht: e 1. Änderung Überbauungsplan Haldenstrasse Das Baudepartment genehmigte am 21. Januar den Überbauungsplan Haldenstrasse. Das rund 3100m2 grosse Planungsgebiet umfasst das Grundstück Nr. 1359, welches der Wohnzone WE zugewiesen ist. Geplant war eine Terrassenbebauung, dessen Qualitäten im Überbauungsplan Haldenstrasse gesichert wurden (Erschliessung, Umgebung, erhöh­ te Anforderungen hinsichtlich Gesamtwirkung). Die Gestaltung der allgemeinen Umge­ bungsfläche ist in Art. 10 der besonderen Vorschriften geregelt. Dieser sieht als Gestal­ tungselement primär offenes Wiesland vor. Mittlerweile wurde das Terrassenhaus erbaut und die W ohnungen bezogen. Bei der Bau­ abnahme wurde festgestellt, dass die Umgebungsgestaltung nicht den Anforderungen gemäss Artikel 10 der besonderen Vorschriften des genehmigten Überbauungsplanes Haldenstrasse entspricht. Die Bewohner empfinden eine als offenes Wiesland gestaltete Umgebung als starke Beeinträchtigung ihrer Privatsphäre, worauf von den Bewohnern eigene Massnahmen ergriffen wurden. Um weiterhin eine einheitliche Gestaltung der Umgebung zu sichern, welche sich zudem gut in die Bebauung integriert, ist eine Anpassung des genehmigten Überbauungsplanes im Bereich Umgebungsgestaltung vorgesehen. Auf eine Vorprüfung wurde verzichtet. Die Prüfung ergibt, dass der Erlass recht- und zweckmässig ist und genehmigt werden kann.

16-1449 / 472040_110307.docx 472040_110307.docx

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In Anwendung von Art. 31 BauG und Art. 94 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungs­ rechtspflege (sGS 9 5 1 . 1 ; abgekürzt VRP), Art. 1 Abs. 1 in Verbindung mit Anhang 6 der Ermächtigungsverordnung (sGS 141.41) sowie dem Gebührentarif für die Staats- und Ge­ meindeverwaltung (sGS 821.5) verfügt das Baudepartement: 1. 2.

Der angeführte Erlass wird genehmigt. Die Gebühr für diese Verfügung beträgt Fr. 6 0 0 .-.

Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Verfügung kann nach Art. 31 Abs. 2 BauG i.V.m. Art. 47 Abs. 1 VRP innert vierzehn Tagen seit Eröffnung Rekurs bei der Regierung erho­ ben werden. Freundliche Grüsse Der Leiter des Amtes für Raumentwicklung und Geoinformation:

'äuss Beilagen Genehmigter Erlass Einzahlungsschein Kopie Rechtsabteilung Amt für Raumentwicklung und Geoinformation

16-1449 /4 7 2 0 4 0 _ 1 10307

Plan mit besonderen Vorschriften

Festlegung BVo \thmàia

Bereich Gestaltung Wiesland, neu

Art. 10 Bereich Hecke, neu

Art. 10 Geltungsbereich

Art. 1

Zu- und Wegfahrt

Art. 3 Bereich Fu ssweg, öffentlich

Art. 4 Markierungslinie Hauptbaute

Art. 6 Markierungslinie Höhenstaffelung

Art. 6 OK FD: 567.0

Kote Oberkant fertig Dach in m ü. M.

Art. 6 OK FB: 564.0

Kote Oberkant fertig Boden in m ü. M.

Art. 6 Dachfläche

Art. 8 Allgemeine Umgebungsfläche

Art. 10 Begegnungs- und Spielfläche

Art. 10 Bereich Vorplatz

Art. 10 Bestehende Baute

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Art. 11 Sichtfeld gemäss SN 640 273a

Art. 12 -

Hinweise

1..........................." 1

□■□□IM M 1:500

1. Änderung Überbauungsplan Haldenstrasse

---------- - ------

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Vom d.émeinderat erlassen am 17. August 2015 Der Cfemfeindepräsident

Halde

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Änderungen sind rot hervorgehoben

—

Die Ratsschreiberin

Öffentliche Auflage: 25. August - 23. September 2015

Vom Baudepartement des Kantons St. Gallen genehmigt am

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0 7, APR.

M it Ermächtigung Der Leiter des Amtes fü r Raumentwicklung und Geoinformation

Höhenkurve, Äquidistanz 1 m 1437 1487

Prinzipskizze Höhenstaffelung | M 1:500 T I

OK FD: 566.70

T

OK FB: 564.00

I

OK FB: 561.00

OK FB: 558.00

Strittmatter Partner AG | Vadianstrasse 37 | 9 0 0 1 St. Gallen

OK FB: 555.00

T 071 222 43 43 I F 071 222 26 0 9

Strittm atter Partner AG

▼

www.strittmatter-partner.ch | [email protected] Haldenstrasse

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▼

— X -

Stufe 4

Stufe 3

Stufe 2

S tufel

Stufe 0

1454 464\026\300\01\Aend_Upl_Haldenstrasse_150806.dwg,Mer-Ca-om/hm

Besondere Vorschriften 1.

Art. 9 Allgemeines

Terrassen

1 Säm tliche Zusatzelem ente a u f den Terrassen haben sich dem architektonischen G estaltungskonzept unterzuordnen und sind vor Insta lla tio n m it diesem a b zu stim ­

Art. 7 Geltungsbereich

1 Der Ü berbauungsplan besteht aus dem S ituationsplan im Massstab 1:500, den

men.

nachfolgenden besonderen V orschriften, dem Dossier des Beilageprojektes vom

2 A u f Terrassen sind nur saisonale W ind - und W e ttersch utzele m en te sowie ra h m e n ­

4. Juni 2012 und dem Planungsbericht.

lose und vollflä ch ig e V erglasungen zulässig. Die Verglasungen müssen gegenüber

2 Alle in der Planlegende bezeichneten Festlegungen, die besonderen V orschriften

dem Terrassenrand um 450 zurückversetzt sein.

und die speziell erw ä h n te n Elem ente des Beilageprojektes sind verbindlich. 3 Die besonderen V orsch riften gelten in nerhalb des im Plan bezeichneten G eltungs­

Art. 2 Zweck

bereiches.

IV.

Umgebung

Der Ü berbauungsplan bezweckt:

Art. 70 Allgem eine Umgebungs-

1 Die allgem eine U m gebungsfläche ist p rim ä r als offenes d ie n t als Aussenfläche der

ßäche

W o h n n u tzu n g und h a t zugleich einen harm onischen Ü bergang zum östlich angren­

a) die Realisierung einer Terrassenbebauung m it besonders a ttra ktive n Geschoss­ w o h n un g e n ;

zenden La ndw irtschaftsland zu bilden. Z u m in d e st im speziell bezeichneten Bereich

b) eine haushälterische Bodennutzung.

ist die U m gebungsfläche als W iesland zu gestalten. iaafanztip assenu nd-den-harim omsc heri-U bergartgzu m o sili ehangre n-zend enta nd-

II.

Erschliessung m it einer Höhe bis 1.80 m zulässig. Die Hecke im w estlichen Bereich ist spätestens m it

Art. 3 Fährverkehr

1 Die Z u fa h rt zum P lanungsgebiet und zu den Garagen e rfo lg t ab den im Plan be­ zeichneten Zu- und W egfa hrten. Die erforderlichen S ichtfelder gemäss SN VSS 640 273a sind dauernd freizu halten. 2 Die P laneinträge sind hinsichtlich der Lage richtungsw eisend. 3 StäTzirratiern sind nur als ökologtsch^rA-usgJetcM #fcrr-m unve rfu g te r, kleinfo-rm-a-

Art. 4 Fussverkehr

t ig t r Trockenm auern zul-äs-stgBöschungssicherungen sind in ihrer A usdehnung zu

1 Der Zugang zur G ebäudeerschliessung hat behind erten gerecht ab der H al­ denstrasse m it einer M in d e stb reite von 1.20 m zu erfolgen. 2 Im bezeichneten Bereich ist zusam m en m it der Bebauung ein tre p p e n fre ie r Fussw eg m it sickerfähigem Belag und einer M in d e stb reite von 1.50 m zu erstellen.

Art. s

Ruhender Verkehr

1 Der P arkplatzbedarf fü r Bewohner ist pro W o h n u n g zu rechnen. Je 80 m 2 W ohngeschossfläche ist ein A b stellplatz fü r M oto rfah rzeu ge zu erstellen. Überzählige Flächen sind aufzurunden.

Art. 77

2 Säm tliche M o to rfa h rze u g a b ste llp lä tze fü r Besucher sind im «Bereich V orplatz» an­

1 Gemäss dem Planeintrag ist eine Begegnungs- und Spielfläche anzulegen und m it S pielelem enten fü r verschiedene Altersklassen auszustatten.

zuordnen.

2 Die Begegnungs- und Spielfläche ist spätestens m it Abschluss des Innenausbaus

3 Der Bedarf an Z w e iradabstellplätzen ric h te t sich nach SN VSS 640 065.

der W ohnungen fe rtig zu stellen.

Art. 72

III.

Begegnungs- und Spielfläche

Bereich Vorplatz

1 Innerhalb des bezeichneten Bereichs sind Terrainveränderungen sow ie die Erstel­

Bebauung

lun g von S tützm auern zur Realisierung der erforderlichen Erschliessung der u n te rird i­

M arkierungslinie

1 Es gelten die im Ü berbauungsplan festgelegten H öhenkoten fü r m axim al O ber­

2 Parkplätze sind m it Sickersteinen oder dergleichen zu erstellen und durch s ta n d ­

k a n tfe rtig Dach / Fussboden in m. ü. M sowie die m axim al anrechenbare Geschoss­

o rth eim ische H ochstam m laubbäum e zu gliedern. Im Übrigen ist die Versiegelung zu

fläche (aGF). Für die A u sb ild u n g der Terrassenbildung ist die Prinzipskizze «H öhen­

m inim ie re n.

schen Garagen und der Besucherabstellplätze zulässig.

Art. 6

sta ffelung » verbindlich. Die Anzahl der Vollgeschosse ist innerhalb der vorstehenden B estim m ungen frei. 2 V orbauten dürfen die M a rkie run gslin ie H ö h ensta ffelu ng um 3.00 m sow ie die

V.

Ver- und Entsorgung

Art. 73 Energieversorgung

M a rkierungslinie H a u p tb a u te um 1.50 m in R ichtung Süden überschreiten. 3 Sofern n ich t anders geregelt, dürfen die einzelnen Stufen als Terrassen g e n u tz t

Sofern die Bauten n ich t nach dem M inergie-S tandard a u sg e fü h rt w erden, dürfen höchstens 30 % des zulässigen Energiebedarfs (Basis EnG Stand 2010) fü r Heizung

w erden.

und W arm w asser m it n ich t erneuerbaren Energien gedeckt w erden.

Art. 7

Art. 8 M ehrausnützung

Gestaltung

Für ein Projekt, das die q u a lita tive n A nforderungen nach A rt. 27 BauG bzw. des Über­ bauungsplans e rfü llt, w ird ein A usnützungsbonus von m axim al 20 % gew ährt.

VI.

Schlussbestimmungen

1 Die G estaltung hat erhöhten A nforderungen h insichtlich G esam tw irkung, M a te ri­

Art. 74 A ufhebung geltenden

M it der R echtskraft des Ü berbauungsplans Haldenstrasse w ird inne rha lb des Gel­

Rechts

tungsbereichs der Ü berbauungsplan Sonnenberg II vom n. O ktober 1974 aufgehoben.

al- und Farbwahl zu genügen. Im B aubew illigungsverfahren ist ein d e tailliertes M a te ­ rial- und Farbkonzept vorzulegen. 2 Die im Plan bezeichneten Dachflächen sind zum indest extensiv zu begrünen. Son­ nenenergieanlagen sind vom Dachrand un te r einem W inkel von 450 zurück zu setzen.