Überbauungsplan Räbgrueb
Special-use plan · Zuzwil (SG)
Document
- Number
- 2018-8361
- Kind
- Special-use plan
- Commune
- Zuzwil (SG)
- Canton
- St. Gallen
- Level
- Communal
- Authority
- Gemeindeverwaltung
- Approved
- Jun 11, 2018
- In force since
- Jun 11, 2018
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GenehmigungsverfügungOpen in a new tab
Text
Genehmigungsverfügung
Kanton St.Gallen Baudepartement
Baudepartement, Ami für Raumentwicklung und Geoinformalion, LämmUsbrunnenstrasse 54, 9001 SI Gallen
A-Post Gemeinderat Zuzwil Hinterdorfstrasse 3 Postfach 72 9524 Zuzwil
11.Juni 2018
Geschäft Nr. 18-3543 Gemeinde Zuzwil: Genehmigung eines Gemeindeerlasses
Sehr geehrter Herr Gemeindepräsident Sehr geehrte Damen und Herren Gemeinderäte Sie haben uns in Nachachtung von Art. 38 des Planungs- und Baugesetzes (sGS 731.1; abgekürzt PBG) folgende Erlasse zur Genehmigung eingereicht: • Sondernutzungsplan Änderung Überbauungsplan Räbgrueb • Aufhebung Überbauungsplan Räbgrueb Vorhaben Das rund 11'800 m 2 grosse Planungsgebiet Räbgrueb befindet sich in zentraler Lage von Zuzwil. Es umfasst die Parzelle Nr. 1471 und Teilbereiche der Parzellen Nrn. 130, 146, 150, und 2000. Die Begrenzung ist im Norden durch die Räbgruebstrasse, im Osten durch die Herbergstrasse, im Süden durch das Areal des Herbergmarktes respektive einer Spielwiese und im Westen hauptsächlich durch öffentliche Nutzungen gegeben. Der Überbauungsplan Räbgrueb wurde vom Baudepartement am 6. März 2017 geneh migt. Die Überbauungsplanung wurde mittlerweile gestartet. Das erarbeitete Vorprojekt bedingt Anpassungen des rechtskräftigen Überbauungsplanes. Vorgesehen ist, dass die Markierungslinie M1 gegenüber M2 - M8 leicht abgedreht werden soll. Vorbauten für Bal kone sollen zudem neu die Markierungslinien um maximal 1.3 m überschreiten können (Art. 8 BVo). Des Weiteren werden die gestalterischen Bestimmungen präzisiert (Art. 11 BVo). Das Auflageverfahren für den Sondernutzungsplan „Änderung des Überbauungsplanes Räbgrueb" und den Planungsbericht fand vom 27. April bis 26. Mai 2018 statt. Während der Auflagefrist sind keine Einsprachen eingegangen. Mit Inkraftsetzung des PBG seit dem 1. Oktober 2017 gibt es keine Überbauungspläne mehr. Wir haben das Titelblatt im Sinne einer redaktionellen Änderung dem PBG ange passt. 16-3543 1 566974 126012 566974_ 126012 -
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Die Prüfung ergibt, dass die Erlasse recht- und zweckmässig sind und genehmigt werden können.
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Verfügung In Anwendung von Art. 38 PBG und Art. 94 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungs rechtspflege (sGS 951.1; VRP), Art. 3 Bst. c der Verordnung zum Planungs- und Bauge setz (sGS 731.11, PBV), Art. 1 Abs. 1 in Verbindung mit Anhang 6 der Ermächtigungsver ordnung (sGS 141.41, ErmV) sowie dem Gebührentarif für die Staats- und Gemeindever waltung (sGS 821.5) verfügt das Amt für Raumentwicklung und Geoinformation: 1. Die angeführten Erlasse werden im Sinne der Erwägungen genehmigt. 2. Der angeführte Erlass vom 6. März 2017 wird aufgehoben. 3. Die Gebühr für die vorliegende Verfügung beträgt Fr. 600.--.
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Verfügung kann nach Art. 132 PBG i.V.m. Art. 47 Abs. 1 VRP innert vierzehn Tagen seit Eröffnung Rekurs beim Baudepartement erhoben werden. Freundliche Grüsse Der Leiter des Amtes für Raumentwicklung und Geoinformation:
eilagen - Genehmigter Erlass - Rechnung inkl. Einzahlungsschein Kopie - Rechtsabteilung (inkl. Erlass) - Amt für Raumentwicklung und Geoinformation (inkl. Erlass)
18-3543 1 586974_128012
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Plan mit besonderen Vorschriften
I
1966 %
^ '4
Sondernutzungsplan M 1:500 23. April 2018
n .n n
Änderung Überbauungsplan Räberueb__
1911
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Nach Art. 25 PBG: Besondere Bauweise Vom fcem einderat erlassen am 23. April 2018 Der ier/iej/id rep r^|id en t
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Die Ratsschreiberin - S t v .
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Râbèrueb
Öffentliche Auflage: 27. April 2018 - 26. Mai 2018
Vom A m t fü r Raumentwicklung und Geoinformation genehm igt am
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t JUW 2018
Der Am tsleiter
M E
2000
Strittm atter Partner AG | Vadianstrasse 3 7 19001 St. Gallen T 071 222 43 43 I F 071 222 26 09
Strittmatter Partner AG
www.strittmatter-partner.ch | info@ strittmatter-partner.ch
464\032\400\z\Plandokumente\Aend_UP_Raebgrueb_G_180531.dwg, Mer-Sv-om
Besondere Vorschriften
Festlegungen
I.
BVo
■
I
I
Geltungsbereich Bereich Zu- und W egfahrt
T »
Ml
VC: 4 G H /FH :12.00 m
Art. 3
Art. 4 Bereich Autoabstellplatz, Besucher
Art. 5 Fläche Autoabstellplatz, Assek. Nr. 1099
Art. 5 Baubereich Sammelgarage
Art. 7 Ari. 2
Art. 8 Anzahl der Vollgeschosse
Art. 8
II.
A rt 3
Standort Kehrichtsam m elstelle
1 Der Ü berbauungsplan Räbgrueb besteht aus dem S ituationsplan im Massstab
Art. 8 Fährverkehr
Markierungslinie
Art. 13
tische V erhältnis der H auptb auten in sich und zueinander g e w ä h rt bleibt.
ren.
schriften sind verbindlich. Der P lanungsbericht ist e rläuternd
2 V orbauten fü r die Ü berdeckung des Eingangsbereichs d ürfen die M arkieru ngslin ie
2 Bauten und Anlagen sind lediglich fü r die Erschliessung, Parkierung, E ntsorgung
um m axim al 1.5 m überschreiten. V orbauten fü r Balkone d ürfen die M arkie run gslinie
sowie fü r g e m einschaftliche A u fe n th a lts rä u m e zulässig. Private Aussenbereiche sind
um m axim al 1.3 m überschreiten.
n ich t zulässig.
a) eine ortb a u lich und in den bestehenden G rünraum g u t eingebetete Bebauung;
3 Pro M arkieru ngslin ie betragen die m a xim alen anrechenbaren Geschossflächen
3 S tützm auern sind n ich t zulässig. Davon ausgenom m en sind Zugänge zu u n te riri
b) eine e ffizie n te Erschliessung und Parkierung;
(aGF):
schen Bauten und Bauteilen.
Parzelle/ Parzellennummer, projektiert
zulegen und m it S pielelem enten fü r verschiedene Altersklassen auszustatten.
M2
900 m 2
l'oso m2
M3
950 m 2
1’ 140 m 2
2 Der S tandort «A» zusam m en m it den Bauten der M a rkie ru n g slin ie n M l - M 4 und der S tandort «B» m it den Bauten der M a rkie ru n g slin ie n M 5 - M 8 zu realisieren. Die Spiel- und Begegnungsflächen sind je w e ils spätestens m it Abschluss des Innenaus
über den im Plan bezeichneten Bereich zu erfolgen.
M6
950 m 2
1'140 m 2
baus der zugehörigen W ohnungen fe rtig zu stellen.
2 Die S ichtfelder gemäss SN VSS 640 273a sind d a u e rh a ft fre izuhalten .
M7
720 m 2
864 m 2
M8
950 m 2
1'140 m2
Total
7’040 m2
8’448 m2
1 Zwischen den R ichtungspunkten sind ö ffe n tlic h e Fusswege m it einer Breite von
Art. 9 Mehrausnützung
bauungsplans e rfü llt, w ird im Rahmen des ö ffe n tlic h e n B aubew illigungsverfahrens
Art. 10 Etappierung
1 Die A bstellplätze fü r die M arkieru ngslin ien M l - M 8 sind in einer gem einsam en
zu fü h re n . Die genaue Lage und D im ensio nieru n g muss im B aubew illigungsverfahren fe stg e le g t w erden.
Unterirdische
1 Die unterirdische Sam m elgarage ist innerha lb des bezeichneten Baubereichs zu re
Sammelgarage
alisieren. Für die G arage nzufahrt ist inn erh alb des Bereichs «A utoabstellplatz, Besu cher» die Realisation einer überdeckten Rampe m it einer m axim alen G ebäudehöhe von 4.5 m zulässig. 2 Die Fahrgasse der Sam m elgarage ist m it einer Breite von m indestens 6.5 m, sow ie m it jeder Bauetappe bis zum N achbargrundstück zu realisieren. Diese ist je w e ils pro visorisch zu verschliessen, dass eine E rw eiterung einfach m öglich bleibt.
Bepflanzung
1 Die überdeckte G aragenzufahrt ist spätestens m it der Realisation der ersten Baute
V.
Art. 15 Ver- und Entsorgung
Energieversorgung
und W arm w asser m it n ich t erneuerbaren Energien gedeckt w erden. 2 Die Flachdächer der H a u p tb a u te n sind so zu gestalten, dass z u m in d e st zu einem
klusive den notw end igen Besucherparkplätzen ab der Herbergstrasse im südlichen
späteren Z e itp u n k t F otovoltaikanlagen in s ta llie rt w erden können. Die Leerrohrinstal
Bereich des Planungsgebiets realisiert w erden.
lationen sind m it dem Neubau zu erstellen.
2 Bereits m it der ersten Bauetappe ist je eine Fusswegverbindung in Nord-Süd sowie O st-W est-R ichtung zu sichern. 3 Die Kosten fü r den Bau sow ie den Rückbau der provisorischen Bauten und Anlagen
1 Sofern die Bauten n ic h t nach dem M inergie-S tandard a u s g e fü h rt w erden, dürfen höchstens 30 % des zulässigen Energiebedarfs (Basis EnG Stand 2010) fü r Heizung
fa h rt noch n ic h t realisiert w ird , kann eine provisorische Erschliessung und Rampe in
14 more articles
Art. 16
sind je w e ils vom E igentüm er des anstossenden G rundstücks zu übernehm en.
Gestaltung
Der Aussenraum ist m it einzelnen h o chstäm m igen Laubbäum en zu begrünen. Es sind ausschliesslich standortgerechte, n ic h t invasive A rten zu zulässig
der M arkie run gslinien M 6 - M 8 zu realisieren. Solange die überdeckte Garagenzu
Art. 11
Die N o tzu fa h rte n sind m it den Fusswegen zu kom binieren und ab der Herbergstrasse
Art. 14
Für ein Projekt, das die q u a lita tive n A nforderungen nach A rt. 27 BauG bzw. des Ü ber ein A usnützungsbonus von m a xim al 20 % gew ährt.
nahe bei den G ebäudeeingängen sind bei jed e r W ohn b a u te m indestens zehn ge
Art. 7
1 An den bezeichneten Standorten ist je w e ils eine Spiel- und Begegnungsfläche an
Begegnungsfläche
1'140 m 2
Sichtfeld Fahrbahn gemäss SN VSS 640 273a
2026
Spiel- und
804 m 2
deckte K urzzeitabstellplätze vorzusehen.
Konzept U m gestaltung Schulareal
Art. 13 670 m 2
3 Der Bedarf an Z w eiradabstellplätzen ric h te t sich nach SN VSS 640 065. M ö g lich st
Sichtfeld Gehweg gemäss SN VSS 640 273a
1'140 m 2
950 m 2
te n w erden.
N otzufahrt
aGF inkl. Mehrausnützung
950 m 2
M5
der ausgeschiedenen Fläche die n o tw e nd igen A bstellplätze realisiert respektive e rh a l
Art. 6 aGF
Ml
M4
2 Für das Personal, Besucher sow ie Kunden des Gebäudes Assek. Nr. 1099 d ürfen in
Baute, abzubrechen
Markierungslinie
1 Die Zu- und W e g fa h rt zur Sammelgarage sow ie zu den Besucherparkplätzen hat
neten Bereich offe n e A bstellplätze zulässig.
Baute, bestehend
tu n g zu genügen. Der C harakter der Wiese m it H o ch sta m m la u b b ä u m e n ist zu w a h
Der Ü berbauungsplan bezw eckt:
unterirdischen Sam m elgarage zu erstellen. Für Besucher sind oberirdisch im bezeich
Vorprojekt (Stand 23.2.2018)
h a t erh ö h te n A n fo rderungen h in sich tlich G esam tw irkung, Bepflanzung und A u ssta t
2 Alle in der Planlegende bezeichneten Festlegungen sow ie die besonderen V or
2 Die ö ffe n tlich e n Fusswege sind m it je d e r Bauetappe zu erstellen und zu klassieren.
Ruhender Verkehr
Umgebungsfläche
1 Die allgem eine U m gebungsfläche d ie n t der Erschliessung sow ie dem Freiraum. Sie
der G rundflächen- und Höhenangaben sind zulässig, sofern dadurch das charakteris
len.
Art. 5 Allgemeine
Gebäude- und Firsthöhe sow ie die Anzahl der Vollgeschosse fest. U nterschreitungen
Die Kosten sind vom je w e ilig e n G ru n d eige ntüm er zu übernehm en.
Hinweise
A rt 12
1:500, den nachfolgenden Besonderen V orschriften, dem P lanungsbericht sow ie dem
m indestens 2.00 m zu realisieren. Diese sind m it sickerfähigen M a te ria lie n zu e rstel
Art. 16
1 Die M arkierung slinien legen die m axim ale horizontale Ausdehnung, die zulässige
Freiraum
V orprojekt der maerz ag vom 23.02.2018.
Art. 12 Fussverkehr
IV.
Bebauung
Erschliessung
Art. 8
Art. 4 Standort Spiel- und Begegnungsfläche
Zweck
III.
c) die Festsetzung der Bebauung in ihrer Lage und Ausdehnung.
M arkierungslinie M 1-M 8
Allgemeine Umgebungsfläche
Geltungsbereich
Art. 1
Richtungspunkt Fussweg, öffentlich
Gebäude- und Firsthöhe
Art. 1 Allgemeines
Standort
Am bezeichneten S tandort ist fü r die A b fa llb e re its te llu n g eine K ehrichtsam m elstelle
Kehrichtsammelstelle
m it U n te rflu rc o n ta in e rn zu realisieren.
1 Die einzelnen Bauten und die gesam te Anlage haben sich besonders g u t in den ge m einsam en Freiraum einzufügen.
VI.
Schlussbestimmungen
2 Die Bauten sind h in sich tlich O rientierung, Fassadengliederung, M a te ria lw a h l und Farbgebung m it besonderer S orgfalt zu gestalten. Der architektonisch e A usdruck ge
Art. 17 Verfahren
1 Es ist zw ingend eine Bauvoranfrage einzureichen. Diese b e in h a lte t m indestens eine H e rle itu n g des V orprojektes h in sich tlich der O rie n tie ru n g und W e rtig k e it der
mäss dem V o rp ro je kt ist ve rb ind lich. Dazu gehören u n te r anderem :
Fassaden, der Fassadengliederung, P roportionen der Ö ffn u n g e n und Einschnitte, der
a) das V olum en der Bauten in Länge und Breite, G eom etrie und Stellung;
D eta ilg e sta ltu n g sow ie der W irku n g der M a te ria lis ie ru n g und Farbgebung a u f das
b) die A n o rd nung der vorspringenden Bauteile der Balkone;
O rtsbild und den Freiraum.
c) die M a te ria lisie ru n g und G estaltung der Fassaden;
2 Die B ew illigungsbehörde p rü ft die V oranfrage u n te r Beizug e xterner Fachpersonen
d) die tran sp a re n te n rahm enlosen G laselem ente als W indschutz;
und berät den G esuchsteller im persönlichen Gespräch. Das Ergebnis der B eratung
e) die Senkrechtm arkisen als Sonnenschutz, Farbwahl nach G enehm igung G em ein
w ird dem G esuchsteller als Basis fü r die A u sa rb e itu n g der Baueingabe im Sinne eines
derat;
n ich t anfechtbaren Vorentscheides sc h riftlic h dargelegt. Stehen grundsätzliche Fra
f) die teilw e ise tran sp arenten B rüstungselem ente.
gen der Zulässigkeit eines Vorhabens zur Diskussion, kann die Bew illigungsbehörde
3 Es sind nu r Flachdächer zulässig. N ich t g en utzte D achflächen sind zu begrünen.
die M ö g lic h k e it zum W e iterzug des Vorentscheides einräum en. Die V oranfrage ist
Technisch bedingte D achaufbauten und Solaranlagen sind vom Dachrand u n te r ei
kostenlos.
nem W inkel von 45° zurückzusetzen und a u f eine Höhe von 2.00 m beschränkt.
Art. 18 Aufhebung geltenden
M it der Rechtskraft der Ä nderung des Ü berbauungsplans Räbgrueb w ird der Ü ber
Rechts
bauungsplan Räbgrueb vom 6. M ärz 2017 aufgehoben.