Gestaltungsplan Reckholder

Special-use plan · Niederhelfenschwil

Document

Number
1990-8660
Kind
Special-use plan
Commune
Niederhelfenschwil
Canton
St. Gallen
Level
Communal
Approved
Nov 2, 1990
In force since
Nov 2, 1990

Map

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GenehmigungsverfügungOpen in a new tab

Text

Genehmigungsverfügung

Baudepartem ent

m

des Kantons St.Gallen

St.

Gallen,

2. November

Läm m lisbrunnenstrasse 54, 9001 St.Gallen Telefon 071 2 1 3 0 0 3 Telefax 071 2 1 3 9 60

1990

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Gemeinderat 9527 N i e d e r h e l f e n s c h w i 1

G e n e h m i g u n g eines Ge m e i n d e e r l a s se s

Sehr ge eh rt er Herr G em e i n d a m m a n n Sehr g e eh rt e G em ei nde rä te

Sie h a b e n uns 731.1;

in Na ch a ch tu ng v on Art.

abgekürzt BauG)

31 des Ba ug ese tze s

(sGS

f ol ge nd en Erlass zur G e n e hm ig un g e i n g e ­

reich t :

- G e s t a l t u n g s p l a n Re ckh ol d e r mit b e son de ren V o r s c h r i f t e n

In A n w e n d u n g von Art.

31 BauG und Art.

üb e r die V e r w a l t u n g s r e c h t s p f l e g e Nr.

26.01 des Geb ühr e nt ar i f s

waltung

1. Der 2.

Mit

(sGS 821.5)

94 Abs.

(sGS 951.1)

1 des G e s e t z e s

in V e r b i n d u n g mit

für die Staats- und G e m e i n d e v e r ­

verfügt das Baudepartement:

angeführte Erlass wir d genehmigt.

Die Gebü hr

für diese V e r f ü g u n g beträgt Fr.

800.—

.

f r e u n dl ic he n Gr üss en Der Vorsteher: sig. Dr W. Geiger

Dr. W. Geiger Regier un gs ra t Beilage : - G e n e h m i g t e r Erlass - Einzahlungsschein Kopie : - Rechtsabteilung - Planungsamt - Rechnungsführer

(2) (2)

Plan

i

\

\ X

AIZ STRASSE BAD S

SCHNITT

\ BESONDERE

KANTON

ST. GALLEN

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VORSCHRIFTEN

G E M E IN D E GELTUNGSBEREICH

G ESTALTUNG SPLAN

HAUPT BAUTEN , 2 VOLLGESCHOSSE UND DACHGESCHOSS , GEBÄUDEHOHE 6.3 M UND FIRSTHÖHE 10.4 M AB NIVEAU PUNKT

VOM GEMEINDERAT

UN - GARAGE , TALWÄRTS TEILWEISE

DER

GEMEINDEAMMANN

GEMEINDERATSSCHREIBER :

OFFEN

Z.BSP.

596.60

NIVEAU

EG HAUPT BAUTEN

DER

z. BSP

11593.40)

NIVEAU

UG

ÖFFENTLICH

Z . BSP

N IE D E R H E L F E N SC HWIL

UN-GARAGE

RECKHOLDER

GENEHMIGT

AUFGELEGT

MINDESTABSTANDE

VOM BAUDEPARTEMENT KANTONS ST. GALLEN

ZUFAHRTEN, STRASSEN, WEGE

<►

EIN - / AUSFAHRT

DES GENEHMIGT

am

6. August 1990

VOM

8, August 1990

BIS-

6. September 1990

' 2. Nov. 1990

AM:____________________

(/V ÜÄTL

UN - GARAGE DER

BESUCHERPARKPLATZE

REGIERUNGSRAT

DER G R U N D E I G E N T Ü M E R

PARZ. 1400

FUSSGANGERBEREICHE

n

GRÜNBEREICH , NEBENBAUTEN MIT MAX. 20 M2 GRUNDFLÄCHE ZULÄSSIG. BÄUME UND STRÄUCHER IN ANLEHNUNG AN ART. 98 ZGB BÄUME

ENTLANG

WOHNÜBERBAUUNG 7205^88324

NIEDERHELFENSCHWIL

UN - GARAGE

IGRUNDEIGENTÜMER

BAUHERRSCHAFT

CO

CONTAINER AB STELL PLATZ

CHRISTOPHER BAU MANN BEST.

BAUME

UND

BAUMGRUPPEN

GRUNTALSTRASSE 4 9 3 2 0 ARBON

Ei

SPIELPLÄTZE PLAN

ZUGANG

GESTALTUNGSPLAN

UN - GARAGE

RECKHOLDER REV

GEMEINSCHAFTSANLAGE MIT GRUNDFLÄCHE ZULÄSSIG

DAT

N U M M ER

1:500

02.051990

WBG

09.05.1990

11.04.1990

17 07 1 9 9 0

MAX. 75 M2

SEGMENTA

PLAN AG

Architektur und Generalptanung Zürcher strasse 65 9500 VW SG Tel. 073-22 63 77

DAT

8924-002 A USG

78/42

DAT.

besondere Vorschriften

Kanton St. Gallen Gemeinde Niederhelfenschwil

Besondere Vorschriften zum Gestaltungsplan Reckholder

Geltungsbereich

Art. 1 Die besonderen Vorschriften gelten für das im

Gestaltungsplan 1 : 500 (Nr. 8924-002) umgrenzte Ge­ biet.

Vorbehalt anderen Rechts

Art. 2 Soweit diese Vorschriften nichts anderes be­

stimmen, gelten die Bestimmungen des Baureglements und des Zonenplans.

Zweckbestimmung

Art. 3 Der Gestaltungsplan bezweckt die Schaffung

zweckmässiger Voraussetzungen für die Ueberbauung des Grundstückes im Geltungsbereich, insbesondere die Förderung hoher Wohnqualität, guter Gestaltung, den Einbezug der bestehenden Umgebung, eine zweck­ mässige Erschliessung und Parking sowie eine an­ sprechende Freiraumgestaltung.

2

Verbindlichkeit

A rt. 4

Der Gestaltungsplan 1 : 500 (8924-002) und

die besonderen Vorschriften regeln verbindlich die zu­ lässige Art der Neuüberbauung, namentlich hinsichtlich der Anordnung und Situierung der Bauten, der Höhe, der Anzahl Geschosse, der maximalen Ausnützung sowie der Erschliessung und Parkierung. Die im Anhang zu diesen Vorschriften beigefügten Projektpläne 1 : 100 (8924-006, 007, 008, 009, 010, 011, 012, 013, 014) sowie der Situationsplan 1 : 500 (8924-001) gelten, soweit nichts anderes bestimmt wird, als Richtlinie, namentlich hinsichtlich der Einteilung der Grundrisse, der architektonischen Gliederung und Ge­ staltung der Baukörper sowie der Gestaltung der Frei­ räume. Geringfügige Abweichungen hierzu sind zulässig, müssen jedoch im Rahmen des durch den Gestaltungs­ plan bestimmten Gesamtkonzeptes der Ueberbauung liegen.

Ausnützung

Art. 5 Die Vorschriften über die Ausnützungsziffer

gemäss Baureglement und Zonenplan werden im Bereich des Gestaltungsplanes aufgehoben. Für die maximal zulässige Ausnützung für das Grund­ stück im Geltungsbereich gilt: Anrechenbare Geschossfläche Doppelhaus 2 X 195 m2

390 m2

Anrechenbare Geschossfläche 6 Doppelhäuser 6 X 390

Geneigte Dachflächen

m2

2’340 m2

Anrechenbare Geschossfläche im Geltungs­ bereich

2’340 m2

Anrechenbare Landfläche

5’409 m2

Art. 6 Sämtliche Hauptbauten im Geltungsbereich

sind mit einem Satteldach zu versehen. Die Hauptfirstrichtung verläuft in Ost-West-Richtung.

3

Interne Erschliessung

Art. 7 Auf bestehende Bäume und Baumgruppen der

nördlich angrenzenden Liegenschaften ist weitgehend Rücksicht zu nehmen. Für die Neuüberbauung sind im Geltungsbereich minde­ stens 2 Autoabstellplätze pro Wohneinheit unterirdisch in der UN-Garage anzuordnen. Zusätzlich zu den unterirdischen Parkplätzen sind bei der Zufahrt zum Areal acht oberirdisch angeordnete Besucherparkplätze vorzusehen. Die Parkierungsfläche ist wasserdurchlässig auszugestalten. Die internen Erschliessungswege sind so anzulegen, zu gestalten und auszustatten, dass sie möglichst weit­ gehend auch als Spielplätze dienen können. Der Fussweg entlang der offengelegten UN-Garage muss den Anforderungen von Ambulanz, Feuerwehr, Umzugswagen usw. genügen.

Grünbereich

Art. 8 Der Grünbereich ist, unter Berücksichtigung

einer zweckmässigen Nutzung für die angrenzenden Bauten sowie einer Erschliessung für Fussgänger, gärtnerisch als Grünfläche zu gestalten und ordnungs­ gemäss zu unterhalten. Bäume und Sträucher sind in Anlehnung an ZGB Art. 98 anzupflanzen. Im gesamten Grünbereich sind Nebenbauten mit einer maximalen Grundfläche von 20 m2 zulässig. Sie haben allseitig und gegenüber der Flauptbauten einen Mindestabstand von 4.0 Metern einzuhalten. Die im Gestaltungsplan eingezeichneten Bäume entlang der offenen UN-Garage sind verbindlich.

UN-Garage

A rt. 9

Die UN-Garage ist talwärts offen anzulegen, um

eine natürliche Belichtung und Belüftung zu gewähr­ leisten. Sie muss überdeckt und gemäss Gestaltungs­ plan begrünt und gestaltet werden. Die maximale Höhe von 597.00 Metern ü.M. (inkl. Ueberdachung) darf nicht überschritten werden. Die UN-Garage ist mit separaten Zugängen sowie Flucht­ wegen auszustatten. Leichte Orientierbarkeit sowie ge­ fahrenlose Benützung müssen gewährleistet sein.

4

Heizenergie

A rt. 10 Im Geltungsbereich ist eine gemeinsame Heiz­ zentrale vorzusehen. Allfälliger Einbezug von Alternativ­ energien ist zu prüfen.

Antennenanlage

A rt. 11

Der Radio- und Fernsehempfang erfolgt über

das projektierte Kabelnetz (Stadt Wil). Aussenanlagen sind nicht zulässig.

Sammelschutzräume

A rt. 12 Im Geltungsbereich sind gemeinsame Sammel­ schutzräume zu erstellen.

Inkraftsetzung

A rt. 13 Der Gestaltungsplan mit den besonderen Vor­ schriften tritt mit der Genehmigung durch das Baudepar­ tement in Kraft.

Vom Gemeinderat beschlossen am:

- ß, flug.

1990

Namens des Gemeinderates:

Der Gemeindeammann:

Der Gemeindratsschreiber:

^ccc^y^j

$ /(AAA^My

Vom Grundeigentümer genehmigt:

17. Juli 1990/rev. 7. August 1990

Vom Baudepartement des Kantons St.Gaüan genehmigt am

2. NOV. 1930 Der Vorsteher:

iA O x .