Quellwasserfassung STELLIWALD

Groundwater protection zones · Pfäfers

Document

Number
978
Kind
Groundwater protection zones
Commune
Pfäfers
Canton
St. Gallen
Level
Communal
Approved
May 7, 2014
In force since
May 7, 2014

Map

The canton publishes no perimeter for this document. The map shows Pfäfers with its building zones.Open the full map

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Plan

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topographischen Plangrundlage und dem Ai Grundbuchplan deutliche Abweichungen auf (es

1 Wa aer-cAh IMS

besteht keine Deckungsgleichheit), rechtsgültig u ne

rs istder Grundbuchplan.

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LEGENDE

Quellschacht/Brunnenstube mit Fassungsstrang Fassungsbereich (Zone S1)

Engere Schutzzone (Zone S2)

Weitere Schutzzone (Zone S3)

il“

strichpunktierte Linie: Hydrogeologische Umgrenzung

Parzellennummern

Gemeindegrenze

GEFAHRENKATASTER

Valenserbergstrasse (Gemeindestrasse 3. Klasse, allgemeines Fahrverbot) m inS2

m |INS3

Alpweg (nicht asphaltiert) za inS2

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Rx Vom Gemeinderat Pfäfers erlassen am: ... “& un } Eis ne a er Der Gemeindepräsident: Der Gemeinderatsschreiber: ® — FL. NHALHA ei Bun AR amade I: m : Öffentliche Auflage vom... 4 ni en, Bis u Bea

Kanton St.Gallen

Ortsgemeinde Valens - Vasön Wasserversorgung Valens

Grundwasserschutzzonen für die Quellen

Lasa, Rüfenen und Stelliwald

SCHUTZZONENPLAN

1: 2000

ie Nr.: 4102-1 le N x Beilage 1 Büro für Technische Geologie AG 9 jatu Gezeichnet Geprüft Grossfeldstrasse 74, CH-7320 Sargans - | Dezember La Ko — |) >. Telefon +41 81 720 09 39 Fax +41 81 720.09 30 VI [email protected], www.btgeo.ch inuar La Fo

BEER Lu BER

Reglement

+\r u Gemeinde Pfäfers

Kanton St.Gallen

Kanton St.Gallen

06t79 Hydrogeologisches Register

Ortsgemeinde Valens-Vasön Wasserversorgu ng Valens

G ru ndwasse rsch utzzonen

für die Quellen Lasa, Rüfenen und Stelliwald

SCHUTZZONENREGLEMENT

Bericht Nr.:4102-1 Beilage 2

t-l Þ)

Büro für Technische Geologie AG Grossfeldstrasse 7 4, CH-7320 Sargans Telefon +41 81 720 09 39 Fax +41 81 720 09 30 [email protected], www.btgeo.ch

Datum

Erstellt

Gepnift

Januar I 994

B. Huber

M. Kobel

A

Januar 2006

R. Moor

M. Foner

B

29. Januar 2014

S. Bucher

M. Forrer

c

(

Schutzzonenreglement für die Grundwasserschutzzonen Lasa, Rüfenen und Stelliwald

lnhaltsverzeichnis

1. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN Art. I

Art. 2

Art. 3

Art. 4

Art. 5

Art. 6

Geltungsbereich ......... Grundwasserschutzzonen und deren 2ie1e......... Wegleitung des Bundes Einhaltung der Schutzzonenvorschriften.. Uberwachung der Grundwasserq ualität ... lnformationspflicht ..

Seite 1 1 1

2 2 2 2

2. ALLGEMEINE NUTZUNGSBESCHRANKUNGEN UND SCHUTZMASSNAHMEN ....... 3 3

Art. 7

Grundsatz. 3 2.1 BESTIMMUNGEN FUR DIE ZONE S3............

Art. 8

Art. 9

Art. 10

Art. 11

Art. 12

Art. 13 Att.14

33 more articles

Art. 15

Art. 16

Art. 17 Allgemeine Beschränkungen

Bauten und Anlagen ............... An lagen m it wassergefäh rdenden Flüssigkeiten Schmutzwasserleitungen ............. Verkehrsanlagen Landwirtschaftliche Anlagen ........ Geländeveränderungen und Materialentnahmen Deponien und Ablagerungen Bodenbewirtschaftung und Düngung ................. Pflanzenschutzmittel und Holzschutzmittel

2.2 BESTTMMUNGEN FÜR UE ZONE S2............

Art. 18 Allgemeine Beschränkungen

Art. 19

Bodenbewirtschaftung und Düngung....

Art. 20

Pflanzenschutzmittel und Holzschutzmittel .

2.s BESTTMMUNGEN Fr.¡R DrE ZONE Sr............ Att.

21 Allgemeine Beschränkungen ........

Att.22 Zutritt

3 3 3 3

.4 .4 .4 .4 5 5

.........5 5 5 6

.........6 6 6

3. ÜeencaNGSBESTIMMUNGEN FI.¡R BESTEHENDE BAUTEN UND ANLAGEN........ 6

Art. 23

Grundsatz. Att.24 Fristen

3.I

BESTIMMUNGEN FÜR UE ZONE 53

Art. 25 Verkehrsanlagen

3.2 BESTIMMUNGEN FÜR ilE ZONE S2............

Art. 26 Verkehrsanlagen

4. SCHLUSSBESTIMMUNGEN Att.27

Art. 28

Art. 29

Art. 30

Art. 31

Verfügungen ............... Ausnahmebewilligungen ............. Anmerkung im Grundbuch .............. Strafbestimmungen.... Vollzugsbeginn

BIG Büþ fûrTæhn¡$h€ Gælogio AG / S:\Auñ.aegê\4102-Sz-Lestell¡brunn_Val€ß\B€rictrt€\4102-1-Læe-Rüfenen-Stolliwl4l02-1-8s¡12-SZR.doc

6 6 7

.............7 7 7

7 7 7

I I I

Schutzzonenreglement fúr die Grundwasserschutzzonen Lasa, Rüfenen und Stelliwald - ll -

Beilage zum Schutzzonenreglement Beilage l:

Auszüge aus eidgenössischen Erlassen

Beilage 2:

Auszüge aus kantonalen Erlassen

Beilage 3:

Ergänzende Richtlinien, Empfehlungen und lllerkblätter

Beilage

4:

Fachbegriffe

BTG Bi¡þ f(fToón¡she Gælogio AG / S:\AuñG.go\4104_Sz_LæStollibrunn_Val€æ\B€ricût€\41021_LÆ€_Rüf€n€n_Stolliw\,11@-1_B€il2_SzR.doc

G ru ndwassersch

-1-

utzzone

In Anwendung von Art.20 des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer vom 24.Januar 1991 (Gewässerschutzgesetz, SR814.20; abgekürzt GSchG), Art.29tf. der Gewässerschutzverordnung vom 28. Oktober 1998 (SR814.201; abgeküzt GSchV) und

Art. 29 bis 34 des Vollzugsgesetzes zur eidgenössischen Gewässerschutzgesetzgebung

vom 11.April 1996 (sGS752.2; abgekürzt GSchVG) sowie gestütã auf Art.3 Abs. 1 des Gemeindegesetzes vom 21. April 2009 (sGS 151.2; abgekürzt GG) erlässt der Gemeinderat Pfäfers als Reglement:

1.

ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN

Art. I

Geltungsbereich Dieses Reglement gilt für die Grundwasserschutzzonen der Quellwasserfassungen:

o o o . o

Lasa Quelle Q1: Lasa Quelle Q2: Lasa Quelle Q3: Lasa Quelle Q4: Lasa Quelle Q5:

Koordinaten 752 O1O I 204 290 Koordinaten 7 52 060 I 204 320 Koordinaten 752 100 I 204 340 Koordinaten 7 52 255 I 204 435 Koordinaten752340 I 204 410

o .

Rüfenen Quellen Q7: Rüfenen Quelle Q8:

Koordinaten752870 I 204 510 Koordinaten752935 I 204 545

o Stelliwald Quelle Q9:

Koordinaten 753 420I 204 480

Es legt die zum Schutz des Grundwassers erforderlichen Nutzungsbeschränkungen und Schutzmassnahmen fest.

Das Reglement ist Bestandteil des Schutzzonenplans Nr. 4102-1, BTG Büro für Technische Geologie AG, datiert vom Dezember 1993, revidiert Januar 2006, revidiert 29. Januar 2014 (Massstab 1: 2'000). Die Vorschriften des Bau- und Planungsrechtes, des Natur- und Heimatschutzrechtes sowie der Wald-, der Umweltschutz- und der Gewässerschutzgesetzgebung bleiben vorbehalten. Soweit die Bestimmungen dieses Reglements eine einschränkendere Nutzung der Grundstücke vorschreiben, gehen sie der geltenden Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Pfäfers sowie der eidgenössischen und kantonalen Bau- und Raumplanungsgesetzgebung vor.

Aî1.2

G ru ndwasserschutzzonen u nd deren Zielel

Die Grundwasserschutzzone (Zone S) besteht aus dem Fassungsbereich (Zone 51), der Engeren Schutzzone (Zone 32) und der Weiteren Schutzzone (Zone S3).

Die Schutzzonen bearecken einen abgestuften, vorsorglichen Schutz des näheren Einzugsgebietes der Trinkwasserfassungen in qualitativer und quantitativer Hinsicht.

1 ugl. Beilage .2: Anhang 4 Zi'tÍ. 12 GSchV 1

AIG Bü@ li¡rfodln¡s<*ro Gælog¡s AG / S:\Auf,ra€g€\4102_Sz_LæSt€ll¡brunn-Valons\Boricht€\4102-1-Le-RiÍon€n-Stslliwl4102-1-B€¡12-SZR.doc

Schutzzonenreglement für die Grundwasserschutzzonen Lasa, Rüfenen und Stelliwald - 2 -

Art. 3 Wegleitung des Bundes

Die Wegleitung des Bundesamtes für Umwelt (BAFU)2 gilt bei der Anwendung dieses Reglements als Richtlinie.

Art. 4 Einhaltung der Schutzzonenvorschriften

Die Inhaberin der Wasserfassung überwacht die Einhaltung der Schutzzonenvorschriften und meldet Verstösse unverzüglich der politischen Gemeinde. Die lnhaberin der Wasserfassung kann Dritte mit dieser Aufgabe beauftragen. Bauvorhaben in den Grundwasserschutzzonen sind der lnhaberin der Wasserfassung im Baubewill ig ungsverfahren sch rift lich anzuzeigen.

Art. 5 Überwachung der Grundwasserquatität3

Das Rohwasser ist durch die Inhaberin der Wasserfassung regelmässig untersuchen zu lassen. Der Untersuchungsumfang richtet sich nach der Lebensmittelgesetzgebunga und der Gewässerschutzverordnung (Anforderungen an die Wasserqualität unterirdischer Gewässer)s. Die politische Gemeinde und die kantonale Behörde (Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen) sind unverzüglich zu informieren, wenn: a

die Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebunga an die chemisch-physikalische oder bakteriologische Wasserqualität gemäss Schweizerischem Lebensmittelbucho nicht erfüllt sind;

b. die numerischen Anforderungen an die Wasserqualität gemäss Gewässerschutzverordnungs nicht erfüllt sind; oder c.

Art. 6 die Konzentration von Stoffen, für welche die Lebensmittelgesetzgebunga, die

Gewässerschutzverordnungs oder die AltlastenverordnungT numerische Anforderungen enthalten, stetig zunimmt.

lnformationspflicht Die Eigentümer von Grundstücken in den Grundwasserschutzzonen sind verpflichtet, Pächter, Mieter oder Nutzniesser sowie Unternehmer, die auf den betroffenen Grundstücken arbeiten, über die massgebenden Nutzungsbeschränkungen zu informieren.

2

vgl. Beilage 3: Bst. a

3 4

vgl. Beilage 1.2: A¡1.47 GSchV vgl. Beilage 1.8: Bst. a

5

vgl. Beilage't.2: Anhang 2ZiÍÍ.2 GSchV

6

vgl. Beilage 3: Bst. b vgl. Beilage'1.8: Bst. b

7

BTG 8ùÞ fùr Tæhnish6 Gælogio AG / S:\AufrE€g€\4102_Sz_LæSt6¡l¡brunn_Val€ns\Berichto\41m-l_Læ_Rlifsren_St€lliu^4102-'l_B€¡|2_SZR.doc

SchuZonen

lement für die Grundwasserschutzzonen

Rüfenen und Stelliwald - 3 -

2.

ALLGEMEINE NUTZUNGSBESCHRAN KUNGEN UND SCHUTZMASSNAHMEN

Art. 7 Grundsatz

Die allgemeinen Nutzungsbeschränkungen und Schutzmassnahmen gelten für neue Bauten und Anlagen. Sie gelten ebenfalls bei wesentlichen Anderungen bestehender Bauten und Anlagen. Mängel an Bauten und Anlagen, die das Grundwasser konkret gefährden, sind ohne Verzug zu beheben.

2.1

Bestimmungen für die Zone 53

Art. 8 Allgemeine Beschränkungen

Anlagen und Nutzungen, von denen eine Gefahrs für das Grundwasser ausgeht, sind nicht zulässig.

Art. 9 Bauten und Anlagen

Bauten und Anlagen sind über dem höchstmöglichen Grundwasserspiegel, bei Quel lwasserfassu ngen über den wasserfü h renden Sch ichten, zu errichten.

Für die Versickerung von Dachwasser sind die einschlägigen Richtliniene massgebend.

Bei der Venrendung von Sekundärbaustoffen (Recyclingbaustoffe) sind die einschlägigen Richtlinienl0 zu beachten. Bei Bauarbeiten sind besondere Schutzmassnahmenll zu treffen

Art. l0 Anlagen mitwassergefährdenden Flüssigkeiten Die Zulässigkeit und die zu treffenden Massnahmen bei der Errichtung und Anderung von Anlagen mit wassergefährdenden Flüssigkeiten richten sich nach dem Bundesrechtl2.

Art. ll

Schmutruasserleitungen Schmutauasserleitungen samt Hausanschlüssen und Schächten sind dauerhaft und dicht zu erstellen und so auszuführen, dass Dichtheitsprüfungen einfach möglich sind. Sie müssen den einschlägigen Vorschriftenl3 entsprechen.

8 ugl.Beilage 1.2: Anhang 4äilÍ.221GSchV 9 ugl. Beilage 3: Bst. c 10 ugl. Beilage 3: Bst. d 11 vg. Beilage 3: Bst. e 12 vg. Beilage 1.1: Art.22 GSchG;

Beilage 1.2: ArL 32 Abs. 2 Bst. i und j, Ar1. 32a und Anhang 4 ZitÍ. 221 Abs. I Bst. g, h und i GSchV

13 vg. Beilage 1.1:Art. 15 GSchG; Beilage 3: Bst. f

BTG 8üÞ fi¡r Tæhn¡sh€ cælog¡o AG / S:\AuñÞ6go\4102_Sz_La*St€llibrunn-VâleN\B6richto\41

02-1-Læ-Rüfenon-Stelliwl4102-

1-B€il2-SZR.doc

Schutzzonenreqlement für die Grundwasserschutzzonen Lasa, Rüfenen und Stelliwald - 4 Die Dichtheit ist vor Inbetriebnahme und nachher alle fünf Jahre zu prüfen. Der Gemeinderat Pfäfers sorgt für eine koordinierte Durchführung der Kontrollen.

Att. 12 Verkehrsanlagen Strassen si nd m it H nweissch ldern'Wassersch utzgebiet"l 4 zu versehen. i

i

Strassen und Plätze aller Art, die dem allgemeinen Motorfahrzeugverkehr offen stehen oder auf denen regelmässig Fahrzeuge mit wassergefährdenden Flüssigkeiten verkehren, sind mit dichtem Belag und Randbordüren sowie nötigenfalls mit Abirrschutz zu erstellen. Das Abwasser ist "6=r¡"¡1s¡.14a Private Verkehrsflächen für Motorfahrzeuge, wie Garagenvorplätze und Garagen, sind mit dichtem Belag, geeignetem Gefälle und Randbordüren zu erstellen. Das Abwasser ist abzuleiten.

Die allfällige Einleitung des Abwassers in ein Oberflächengewässer muss ausserhalb der Grundwasserschutzzonen und so erfolgen, dass kein Abwasser in die Fassung gelangen kann. Wenig frequentierte private Abstellplätze sowie Flurwege und Forststrassen, welche über bewachsene Bodenschichten entwässern, sind zulässig. Dabei muss ausgeschlossen werden können, dass das Abwasser punktuell versickern ¡¿¡¡14a.

Art. 13 Landwirtschaftliche Anlagen

Lageranlagen für Hofdünger (Güllenbehälter, Schwemmkanäle, Mistplatten usw.) sowie Raufuttersilos sind nach den geltenden Vorschriften und Richtlinienls zu erstellen und zu betreiben. Güllenbehälter sind mit einem Leckerkennungssystem auszurüsten. Die Dichtheit ist damit regelmässig (mindestens jährlich) zu prüfen. Für die übrigen Anlagen gelten die Kontrollintervalle für Schmutzwasserleitungen sinngemäss. Der Gemeinderat Pfäfers sorgt für die Durchführung der Kontrollen.

Art. 14 Geländeveränderungen und Materialentnahmen

Geländeveränderungen, bei denen die Deckschicht beseitigt oder wesentlich vermindert wird, sind nicht zulässig. Ausgenommen sind Aushubarbeiten für schutzzonenkonforme Bauten und Anlagen. Materialentnahmen sind untersagtl6.

Art. l5 Deponien und Ablagerungen Das Errichten und Betreiben von DeponienrT und PläÞen zum Vergraben von Tierkörpernl 7a ¡st untersagt.

14 oemäss Beilaoe 1.8: Bst. c 14a in¡. Beitase glg"t. I

15 ugl. Beilage 1.1: Art. 15 GSchG; Beilage 3: Bst.9

16 ugl. Beilage

1 .1 :

Art. ,14 Abs. 2 Bst. a GSchG

1!

ugl. Beilage 1.6: Anhang 2 Ziff. I Abs. 1 TVA 1 /a vgl. Beilage I .6a: Anhang 5 Ziff. 11 VTNP BTG BüD fürTæhn¡she Gælog¡e AG / S:\Auñra6ge\41(2-Sz-LæSt€ll¡brunn-Valeß\Borichto\4102-l-Laæ-Rüf€nen-Stoll¡t14102-1-Be¡12-SZR.doc

Schutzzonenreqlement für die Grundwasserschutzzonen Lasa, Rüfenen und Stelliwald - 5 -

Das Ablagern und Zwischenlagern von Stoffen, welche eine Gefahr für das Grundwasser darstellen (Mist, Kompost, Abfälle, Recyclingbaustoffe usw.), ist ausserhalb geeigneter Anlagen nicht zulässig. Feldrandkompostierung ist nicht zulässig.

Das Kompostieren für den privaten Gebrauch ist in gedeckten Kompostmieten zulässig.

Art. 16 Bodenbewirtschaftung und Düngung

Bodenbewirtschaftung und Düngung sind im Rahmen der geltenden Vorschriften und Richtlinienls und unter Beachtung der Bodenbelastbarkeit zulässig. Lanzendüng ungen sind untersagt.

Arl. 17 Pflanzenschutzmittel und Holzschutzmittel Bei der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln sind die einschlägigen Vorschriften und Empfehlungenls sowie die Gebrauchsanweisungen zu befolgen. Bei der Venrendung von Holzschutzmitteln und der Lagerung von damit behandeltem Holz sind die bundesrechtlich vorgeschriebenen Massnahmen2o zu treffen.

2.2

Bestimmungen für die Zone 52

Art. 18 Allgemeine Beschränkungen

In der Zone 32 gilt ein allgemeines Bau- und Grabungsverbot. Verboten sind überdies andere Tätigkeiten, welche das Grundwasser quantitativ oder qualitativ beeinträchtigen können, insbesondere das Versickernlassen von Abwasser. Über Ausnahmen bestimmt das Bundesrecht2r.

Art. l9 Bodenbewirtschaftung und Düngung Bodenbewirtschaftung und Düngung richten sich nach dem Bundesrecht22 und den ergänzenden Richtlinien23. Das Ausbringen von flüssigen Hofdüngern (2.8. Gülle) ist nicht gestattet.

18 ugl. Beilage 1.5: Anhang 2.6 ChemRRV; Beilage 1.8: Bst. d; Beilage 3: Bst. h

19 ugl. Beilage 1.5: Anhang 2.5 ChemRRV; Beilage 1.7: Art. 25 WaV; Beilage 1.8: Bst. e; Beilage 3: Bst. i

20 ugl. Beilage 1.5: Anhang 2.4Z:iÍÍ.1.4 Abs.2 ChemRRV 2'l vgl. Beilage 1.2: Anhang 4ZiÍlr.222GSchV 22 ugl. Beilage 1.5: Anhang 2.6Z:iÍ1.3.3.1 Abs. 2 ChemRRV 23 ugl. Beilage 3: Bst. h BTG 8üÞ für Tæhn¡$ho

cølog¡e AG,/ S:\ÀufrE€g€\41O2-Sz-La*Stoll¡brunn-Vâlsß\B€ricåt€\4102-1-Læ-Rüf€non-Stolliw\4102-1-Bo¡12-SZR.doc

Schutzzonenreqlement für die Grundwasserschutzzonen Lasa, Rüfenen und Stelliwald - 6 -

Art. 20 Pflanzenschutzmittel und Holzschutzmittel

Die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln und Holzschutzmitteln sowie die Lagerung von mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz richten sich nach dem Bundesrecht2a.

Die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln und Holzschutzmitteln ist nicht zulässig

2.3

Bestimmungen für die Zone Sl

Aft. 21 Allgemeine Beschränkungen

Es sind nur bauliche Eingriffe und andere Tätigkeiten zulässig, welche der Trinkwasserversorgung dienen. Uber Ausnahmen sowie Bewirtschaftungsbeschränkungen bestimmt das Bundesrecht2s.

Arl.22 Zutritt Die Zone 51 ist auf geeignete Weise dauerhaft zu markieren und vor dem Zutritt Unbefugter zu schützen (2.B. durch Zaun oder Hecke). Weidgang ist nicht zulässig.

3

üaencINGSBESnMMUNGEN FüR BESTEHENDE BAUTEN UND ANLAGEN

Art. 23 Grundsatz

Die Anpassung von bestehenden Bauten und Anlagen in der Zone 526 an die Bestimmungen gemäss Kapitel 2 (Art.7 ff.) dieses.Reglements ist, sofern nichts anderes bestimmt wird, spätestens bei wesentlichen Anderungen vorzunehmen.

Ausser Betrieb genommene Anlagen wie Schmutzwasserleitungen, Güllenbehälter usw. sind fachgerecht aufzuheben, d.h. die Anlagen sind zu entfernen, einzusanden oder dauerhaft zu verschliessen. Die Ausserbetriebnahme ist der zuständigen Behörde zu melden.

Arl.24 Fristen Die in Nt. 25 und 26 dieses Reglements vorgeschriebenen Fristen für die Sanierung von Bauten und Anlagen können unter den in Art. 28 dieses Reglements genannten Voraussetzungen mit Zustimmung des Amtes für Umwelt und Energie um höchstens fünf Jahre erstreckt werden. Die Fristen gelten ab lnkrafttreten des Reglements.

24 ugl. Beilage 1.5: Anhang 2.4ZifÍ.1.4 Abs. I und Anhang 2.5ZilÍ.1.1 ChemRRV; Beilage 1.7: Art. 25 WaV; Beilage 3: Bst. i

25 ugf.Beilage 1.2: Anhang 4ZiÍÍ.223 GSchV;

Beilage 1.5: Anhang 2.4Z:iÍf .'1.4 Abs. 1, Anhang 2.5Z;äÍ. 1.1 Abs. I Bst. f und Anhang 2.62iÍi.3.3.1 Abs. 1 Bst. e ChemRRV 26 ugl. Beilage 1.2: Arl.31 Abs. 2 GSchV BTG B{¡o für Tæhn¡she cælogio AG / S:\AuñEeg€\4102_Sz-LæSloll¡brunn-Valens\B€richte\4102-'l-Las-Rifenon-St6llit\4102-l-B€¡12-SZR.doc

Schutzzonenreglement für die Grundwasserschutzzonen Lasa, Rüfenen und Stelliwald - 7 -

3.1

Bestimmungen für die Zone 53

Art. 25 Verkehrsanlagen

Bestehende Strassen sind innert Jahresfrist mit Hinweisschildern "Wasserschutzgeb¡et"27 zu versehen.

3.2

Bestimmungen für die Zone 52

Art. 26 Verkehrsanlagen

Bestehende Strassen sind innert Jahresfrist mit Hinweisschildern "Wasserschutzgêbiet"28 zu versehen.

4.

SCHLUSSBESTIMMUNGEN

Atl.27 Verfügungen Der Gemeinderat erlässt die erforderlichen Verfügungen, soweit nicht eine kantonale Stelle zuständig istze. Er kann Nutzungsbeschränkungen und Schutzmassnahmen verfügen, die in diesem Reglement nicht ausdrücklich vorgesehen sind, wenn eine konkrete Gefahr für das Grundwasser besteht.

Art. 28 Ausnahmebewilligungen

Die zuständige Stelle des Kantons3o kann von den Vorschriften dieses Reglements abweichende Bewilligungen erteilen2e, wennl a

die Anwendung der Vorschriften für den Betroffenen zu einer unzumutbaren Härte führt,

b. der Ausnahmebewilligung keine wesentlichen öffentlichen Interessen entgegenstehen,

c. alle zumutbaren Schutzmassnahmen getroffen werden, und d. der Ausnahmebewilligung keine zwingenden eidgenössischen oder kantonalen Vorsch riften entgegenstehen.

27 gemäss Beilage 1.8: Bst. c 28 gemäss Beilage L8: Bst. c 29 ugf. Beilage 2.1: Ar1. 34 GSchVG 30 ugf . Beilage 2.2: A¡1.2 GSchW (Amt frir Umwelt und Energie) BTG Bt¡þ fùr T€drn¡$he Gælog¡€ AG / S:\AuñEegs\410¿_Sz_Læ.st€ll¡brunn_Valsre\Bericlìûe\4í021_Læ_Rüfonsn_St€ll¡w\4102-'l_B€í|2_SZR.dæ

Schutzzonenreqlement für die Grundwasserschut-zonen Lasa, Rüfenen und Stelliwald - I -

Art. 29 Anmerkung im Grundbuch

Der Gemeinderat lässt die in diesem Reglement festgelegten öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen mit dem Begriff "Grundwasserschutzzone" und dem Zusatz 31, 32 oder 53 bei den betroffenen Grundstücken im Grundbuch anmerken3l.

Art. 30 Strafbestimmungen

Widerhandlungen gegen dieses Reglement oder gestütá darauf erlassene Verfügungen werden nach den Strafbestimmungen des Gewässerschutzgesetzes32 und des Umweltschutzgesetzes33 bestraft.

Art. 3l Vollzugsbeginn

Schutzzonenplan und Reglement treten mit Genehmigung durch das Baudepartement in Kraft.

31 Art. 108 Abs. 1 Bst. h der Einführungsverordnung vom '14. Dezember 1945 zum Schweizerischen ZivilgeseEbuch (sGS 911.11)

32 ugl. Beilage I .1: Art. 70 f. GSchG 33 vgl. Beilage 1.4: Art. 60 f. USG Bfc tsùÞ ft¡r Tæhn¡sche c@log¡e AG / S:\AuñÉ€ge\4102_Sz_Lest€llibrunn-Valore\Bdiát6\4102-'l-Læ-Rüfenen-Stelliwl4l02-1-B€¡12-SZR.doc

Schutzzonenreglement für die Grundwasserschutzzonen Lasa, Rüfenen und Stelliwald - I -

Vom Gemeinderat Pfäfers erlassen am

- 5. FEB. 201{

Der Gemeinderatsschreiber:

Der Gemeindepräsident:

a

./.. Öffentliche Auflage vom

I 2. FEB. 201{

o¡s ...i.1:

t'tn¿ 20,l{

Vom Baudepartement des Kantons StGallen genehmigt

"t ...1.1'..T.fl.m

Für das Baudepartement Der Leiter des Amtes für Umwelt und Energie:

BTG Bf¡þ ft¡r Tæhnish€ Gelogio AG / S:\Aufrrâoge\4102_Sz_Lestollibrunn-Valæ\B€rictlt€\4102-l-Le-Ri¡fen€n-St€ll¡w\4102-1-Bo¡12-SZR.doc