Moorlandschaft Maschwander Allmend ML 251

Cantonal zoning plan, moorland · Zug

Document

Kind
Cantonal zoning plan, moorland
Canton
Zug
Level
Cantonal
Approved by
RR
Adopted
Nov 10, 1998
In force since
Aug 16, 2011

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Grossmatt

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Moorlandschaft Maschwander Allmend

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ML 251

Gemeinden Hünenberg, Cham Schutzplan 1997, revidiert August 2011

Steinhausen

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È Hünenberg Gemeinde Merenschwa

Îl Val À Oberägeri

à Walchwil

EE Kanton Zug Amt für Raumplanung

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Abgrenzung Moorlandschaft Gewässer

Kantonsgrenze in der Moorlandschaft un Historischer Weg

Zentefreiacher

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Geschützte Moorlandschaft C2 Natur- oder Kulturobjekt

Legende

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N Naturschutzgebiet kantonal, Zone A NN Zutrittsverbot für Hunde

(engerer Schutzbereich)

Naturschutzgebiet kantonal, Zone B (Um gebungsschutzflache)

Für die Naturschut

Schutzplane mas

lete sind die sp:

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Spezielle Schutz- und Unterhaltsmassnahmen 1 Abgrenzung Die Abgrenzung der Moorlandschaft verläuft gemäss dieser Karte.

2 Schutzobjekte a) aturschutzgebiete (NSG) aturschutzgebiete national und kantonal SG 1 Wannhüseren (Cham 6.02)

SG 2 Rüss-Spitz (Hünenberg

Bestimmungen

b) aturobjekte (NO)

O1 Linde, Wannhüseren (Parz. Nr. 1114)

0 2 Linde, Reussdamm beim Rastplatz (Parz. Nr. 458.012 O 3 Linde, an der Brücke westlich Binnenkanal (Parz. Nr. 458.011 O4 Linde, am Reussdamm (Parz. Nr. 458.011) O5 Eiche, Untere Rüssweiden, westlich Binnenkanal (Parz. Nr. 469) O 6 2 Eichen, Maschwander Allmend östlich Binnenkanal (Parz. Nr. 470.474) O7 2 Eichen, Südrand Ried Maschwander Allmend (Parz. Nr. 473 O8 Linde, Südrand Ried Maschw. Allmend nahe Kantonsstrasse (Parz. Nr. 483) O9 7 Eichen, am Rand Seggenried Giessen (Parz. Nr. 429.430) O 10 Eiche, am Graben Giessen (Parz. Nr. 428) O 11 7 Eichen, Untere Rüssweiden, entlang Graben (Parz. Nr. 469) O 12 3 Eichen, Untere Rüssweiden, entlang Weg (Parz. Nr. 467)

O 13 Eiche, Maschwander Allmend, östlich Binnenkanal (Parz. Nr. 471) O 14 Eiche, südlich Mühlauer Reuss-Brücke, an Weg (Parz. Nr. 465

c) Kulturobjekte (KO)

01. Historischer Weg mit drei Wegkreuzen (reg.), Mühlau - Stadelmatt - Bützen - Wannhüseren

02 Historischer Weg mit Brücke (reg.), Lorzebrücke - Maschwander Allmend bis Binnenkanal (Parz. Nr. 488)

3 Moorland- Um den Wert der Moorlandschaft zu erhalten, gilt im Besonderen: schaft Gebot,

a) die im Schutzplan ausgeschiedenen Naturschutzgebiete, Natur- und Kulturobjekte zu

erhalten; b) Gewässer, namentlich die Lorze und den Binnenkanal, Giessen und Gräben naturnah zu

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I \ L unterhalten und ökologisch aufzuwerten;

Im 118 à . c) naturnahe Wälder, insbesondere den Auenwald zu fördern;

i è / È DR d) die Extensivierung und die standortgerechte Nutzung des Kulturlandes zu fördern sowie die

i | n Arten- und Lebensraumvielfalt zu erhohen und prioritàre Arten zu fordern;

Rissweiden Tr >= ri o pl e) Bauten und Anlagen bestmoglich in die Moorlandschaft einzupassen;

i \ I SÙ f) die zunehmende Erholungsnutzung so zu lenken, dass

- sensible Gebiete geschont und Störungen, insbesondere in den empfindlichen Kernzonen

der Naturschutzgebiete, reduziert und in weniger sensible Gebiete verlagert werden;

- die gemäss GNL bestehenden Vorschriften in Naturschutzgebieten konsequent umgesetzt

werden;

g) das Verständnis der Erholungsuchenden für Natur und Landschaft zu fördern sowie Information und Aufsicht zu verbessern.

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Verbot,

h) leingewässer und Feldgehölze zu beseitigen oder zu beeinträchtigen;

I) die im Plan als Naturobjekte bezeichneten, markanten Bäume ohne Bewilligung der Baudirektion, welche den Ersatz regelt, zu schlagen;

j) Ur Sport und Freizeit das Angebot auszubauen oder zu erweitern;

k) in den Naturschutzgebieten die offiziellen Wege zu verlassen, ausgenommen zur land- und orstwirtschaftlichen Bewirtschaftung und Pflege oder mit Genehmigung der Baudirektion; I) Hunde in Naturschutzgebieten frei laufen zu lassen;

m) Hunde in den speziell gekennzeichneten Gebieten mitzuführen;

n) die Lorze zwischen dem 1. Oktober und dem 31. Mai zu befahren und/oder den Gewassergrund zu betreten sowie generell auf der Zuger Seite anzulanden und die Ufer zu betreten.

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Gesetzliche Vorgaben

BV Die Bundesverfassung (BV) schützt Moore und Moorlandschatten von besonderer Schönheit und nationaler Bedeutung, Sie untersagt in diesen Moorlandschaften den Bau von Anlagen und Bodenveränderungen irgendwelcher Art. Ausgenommen sind Einrichtungen, welche Schutzzwecke

} ‘a pa aufrecht erhalten oder der bisherigen landwirtschaftlichen Nutzung dienen (vgl. Art. 24 sexies BV). Pi . . ‘Islikerwalä Rüssweiden i I : . N j cs

Grundlagen

NHG )as eidgenössische Natur- und Heimatschutzgesetz (NHG) umschreibt, was unter einer Moorlandschaft von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung zu verstehen ist, Das Gesetz beauftragt den Bundesrat, diese Moorlandschaften zu bezeichnen. Die Kantone müssen die Schutzziele konkretisieren und mit Schutz- und Unterhaltsmassnahmen durchsetzen. Soweit dadurch nicht Eigenheiten der Moorlandschaft verloren gehen, sind die Land- und orstwirtschaftliche Nutzung, der Unterhalt und die Erneuerung rechtmässig erstellter Bauten und Anlagen sowie Werke zum Schutz vor Naturereignissen zulässig, eingeschlossen die jeweils nötigen nfrastrukturanlagen (vgl. Art. 23 a-d NHG).

MLV Die Moorlandschaftsverordnung des Bundesrates (MLV) präzisiert die Schutzziele. Sie verweist auf den Schutz von Pflanzen- und Tierarten nach der Natur- und Heimatschutzverordnung. Sie will die charakteristischen Elemente und Strukturen der Moorlandschaft beibehalten, ob es sich um in die Landschaft eingebettete Moore, um spezielle Geländeformen oder traditionelle Bauten und Siedlungen handelt. Ferner will sie typische Nutzungen unterstützen und bewahren. Bauten und Anlagen, die den Schutzzielen nicht entsprechen, können nur ausgebaut oder neu errichtet werden, wenn sie für sich gesehen nationale Bedeutung haben und standortgebunden sind. Im Anhang der Moorlandschaftsverordnung steht eine Umschreibung jeder einzelnen Moorlandschaft (Art. 4 und 5 MLV).

GNL Das kantonale Gesetz über den Natur- und Landschaftsschutz (GNL) be-stimmt, dass sich Schutzund Unterhaltsmassnahmen in Landschaft von nationaler Bedeutung grundsätzlich nach den Bundesvorschriften richten sollen. Der Regierungsrat kann sie ergänzen. Er legt insbesondere die genauen Grenzen der einzelnen Moorlandschaften nach Anhören der betroffenen Personen und Organisationen fest (vgl. $3 Abs, 2 Best, b, $$5 und 9 GLN).

IVS Die Verordnung über das Bundesinventar der historischen Verkehrswege der Schweiz regelt den Schutz der historischen Verkehrswege von nationaler Bedeutung. Für den Schutz von Objekten von regionaler und lokaler Bedeutung sind grundsätzlich die Kantone zuständig.

Quellen - Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 29. Mai 1874, Art. 24 sexies (BV; SR 101 - Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz vom 1. Juli 1966 (NHG; SR 451) - Verordnung über den Natur- und Heimatschutz vom 16. Januar 1991 (NHV; SR 451.1) - Verordnung über den Schutz der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung (Moorlandschaftsverordnung) vom 1. Mai 1996 (MLV; SR 451.35) - Gesetz über den Natur- und Landschaftsschutz vom 1. Juli 1993 (GNL; BGS 432.1) - Verordnung über das Bundesinventar der historischen Verkehrswege der Schweiz vom 14. April 2010 (VIVS; SR 451.13)

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inweise

Erlass Regierungsratsbeschluss vom 10. November 1998 Revision vom 16. August 2011

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