AS 2002 3955
Verordnung
über Massnahmen gegenüber Personen und
Organisationen mit Verbindungen zu Usama bin Laden,
der Gruppierung «Al-Qaïda» oder den Taliban
Änderung vom 30. Oktober 2002
Der Schweizerische Bundesrat
verordnet:
I
Die Verordnung vom2. Oktober 20001 über Massnahmen gegenüber Personen und Organisationen mit Verbindungen zu Usama bin Laden, der Gruppierung «Al-Qaïda» oder den Taliban wird wie folgt geändert:
Ingress gestützt auf Artikel 2 des Embargogesetzes vom 22. März 20022,
Art. 5a Kontrolle
Das seco führt die Kontrollen durch.
Die Kontrolle an der Grenze obliegt der Eigenössischen Zollverwaltung.
Art. 6 Strafbestimmungen
Wer gegen die Artikel 1, 3 und 4a dieser Verordnung verstösst, wird nach Artikel 9 des Embargogesetzes bestraft.
Wer gegen Artikel 4 dieser Verordnung verstösst, wird nach Artikel 10 des Embargogesetzes bestraft.
Verstösse nach den Artikeln 9 und 10 des Embargogesetzes werden vom seco verfolgt und beurteilt; dieses kann Beschlagnahmungen oder Einziehungen anordnen.
Vorbehalten bleiben die Artikel 11 und 14 Absatz 2 des Embargogesetzes.
Art. 7 –10
Aufgehoben zu Usama bin Laden, der Gruppierung «Al-Qaïda» oder den Taliban
Art. 11 Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am 3. Oktober 2000 in Kraft.
II
Diese Änderung tritt am1. Januar 2003 in Kraft.
30. Oktober 2002 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates |
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Der Bundespräsident: Kaspar Villiger |
Die Bundeskanzlerin: Annemarie Huber-Hotz |