AS 2006 4097
Bundesgesetz
über die Neuregelung der Berichterstattung
auf dem Gebiet der Aussenwirtschaftspolitik
vom 24. März 2006
Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,
nach Einsicht in die im Bericht vom 11. Januar 20061 zur Aussenwirtschaftspolitik 2005 enthaltene Botschaft,
beschliesst:
I
Die nachstehenden Erlasse werden wie folgt geändert:
1. Zolltarifgesetz vom9. Oktober 19862
Art. 13 Abs. 1 Einleitungssatz
Der Bundesrat erstattet der Bundesversammlung jährlich Bericht, wenn: … 2. Bundesgesetz vom 13. Dezember 19743 über die Ein- und Ausfuhr von Erzeugnissen aus Landwirtschaftsprodukten
Art. 6a erster Satz
Der Bundesrat unterbreitet der Bundesversammlung jährlich einen Bericht über seine Massnahmen nach den Artikeln 1 und 3 zur Genehmigung. …
3. Zollpräferenzenbeschluss vom9. Oktober 19814
Art. 4 Abs. 2 erster Satz
Er erstattet der Bundesversammlung jährlich Bericht über die getroffenen Massnahmen. …
4. Bundesgesetz vom 25. Juni 19825 über aussenwirtschaftliche Massnahmen
Art. 7 Abs. 3
Die Strafverfolgung verjährt in allen Fällen in sieben Jahren.
Art. 10 Abs. 4
Den Berichten zur Aussenwirtschaftspolitik beigefügt sind die jährlichen Berichte nach:
Artikel 13 Absatz 1 des Zolltarifgesetzes vom9. Oktober 19866;
Artikel 6a des Bundesgesetzes vom 13. Dezember 19747 über die Ein- und Ausfuhr von Erzeugnissen aus Landwirtschaftsprodukten;
Artikel 4 Absatz 2 des Zollpräferenzenbeschlusses vom9. Oktober 19818.
II
Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum.
Es tritt unter Vorbehalt des unbenutzten Ablaufs der Referendumsfrist am 1. Januar 2007 in Kraft; andernfalls bestimmt der Bundesrat das Inkrafttreten.
Ständerat, 24. März 2006 | Nationalrat, 24. März 2006 |
|---|---|
Der Präsident: Rolf Büttiker | Der Präsident: Claude Janiak |
Der Sekretär: Christoph Lanz | Der Protokollführer: Ueli Anliker |
Ablauf der Referendumsfrist und Inkrafttreten
Die Referendumsfrist für dieses Gesetz ist am 13. Juli 2006 unbenützt abgelaufen.9
Es tritt nach seiner Ziffer II Absatz 2 am 1. Januar 2007 in Kraft.
10. Oktober 2006 Bundeskanzlei