0.822.728.2
Übereinkommen Nr. 182 über das Verbot und unverzügliche Massnahmen zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit
Abgeschlossen in Genf am 17. Juni 1999 Von der Bundesversammlung genehmigt am 9. März 20002 Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 28. Juni 2000 In Kraft getreten für die Schweiz am 28. Juni 2001 (Stand am 30. August 2010)
Die Allgemeine Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation, die vom Verwaltungsrat des Internationalen Arbeitsamtes nach Genf einberufen wurde und am1. Juni 1999 zu ihrer 87. Tagung zusammengetreten ist, verweist auf die Notwendigkeit, neue Urkunden zum Verbot und zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit als vorrangiges Ziel nationaler und internationaler Massnahmen, einschliesslich der internationalen Zusammenarbeit und Unterstützung, anzunehmen, um das Übereinkommen und die Empfehlung über das Mindestalter für die Zulassung zur Beschäftigung, 19733, zu ergänzen, die weiterhin grundlegende Urkunden über die Kinderarbeit sind, stellt fest, dass die wirksame Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit unverzügliche und umfassende Massnahmen erfordert, wobei die Bedeutung der unentgeltlichen Grundbildung und die Notwendigkeit zu berücksichtigen sind, die betreffenden Kinder aus jeder Arbeit dieser Art herauszuholen und ihre Rehabilitation und soziale Eingliederung unter gleichzeitigem Eingehen auf die Bedürfnisse ihrer Familien vorzusehen, verweist auf die von der Internationalen Arbeitskonferenz auf ihrer 83. Tagung im Jahr 1996 angenommene Entschliessung über die Abschaffung der Kinderarbeit, erkennt an, dass Kinderarbeit zu einem grossen Teil durch Armut verursacht wird und dass die langfristige Lösung in nachhaltigem Wirtschaftswachstum liegt, das zu sozialem Fortschritt, insbesondere zur Linderung von Armut und zu universeller Bildung, führt, verweist auf die von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 20. November 19894 verabschiedete Konvention über die Rechte des Kindes, verweist auf die von der Internationalen Arbeitskonferenz auf ihrer 86. Tagung im Jahr 1998 angenommene Erklärung der IAO über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit und ihre Folgemassnahmen,
AS 2003 927; BBl 2000 330 1 Der Originaltext findet sich unter der gleichen Nummer in der französischen Ausgabe dieser Sammlung. 2 Art. 1 Abs. 1 Bst. c des BB vom 9. März 2000 (AS 2003 926).
weist darauf hin, dass einige der schlimmsten Formen der Kinderarbeit Gegenstand anderer internationaler Instrumente sind, insbesondere des Übereinkommens über Zwangsarbeit, 19305, und des Zusatzübereinkommens der Vereinten Nationen über die Abschaffung der Sklaverei, des Sklavenhandels und sklavereiähnlicher Einrichtungen und Praktiken, 19566, hat beschlossen, verschiedene Anträge anzunehmen betreffend Kinderarbeit, eine Frage, die den vierten Gegenstand ihrer Tagesordnung bildet, und dabei bestimmt, dass diese Anträge die Form eines internationalen Übereinkommens erhalten sollen. Die Konferenz nimmt heute, am 17. Juni 1999, das folgende Übereinkommen an, das als Übereinkommen über die schlimmsten Formen der Kinderarbeit, 1999, bezeichnet wird.
Art. 1
Jedes Mitglied, das dieses Übereinkommen ratifiziert, hat unverzügliche und wirksame Massnahmen zu treffen, um sicherzustellen, dass die schlimmsten Formen der Kinderarbeit vordringlich verboten und beseitigt werden.
Art. 2
Im Sinne dieses Übereinkommens gilt der Ausdruck «Kind» für alle Personen unter
Jahren.
Art. 3
Im Sinne dieses Übereinkommens umfasst der Ausdruck «die schlimmsten Formen der Kinderarbeit»:
alle Formen der Sklaverei oder alle sklavereiähnlichen Praktiken, wie den Verkauf von Kindern und den Kinderhandel, Schuldknechtschaft und Leibeigenschaft sowie Zwangs- oder Pflichtarbeit, einschliesslich der Zwangs- oder Pflichtrekrutierung von Kindern für den Einsatz in bewaffneten Konflikten;
das Heranziehen, Vermitteln oder Anbieten eines Kindes zur Prostitution, zur Herstellung von Pornografie oder zu pornografischen Darbietungen;
das Heranziehen, Vermitteln oder Anbieten eines Kindes zu unerlaubten Tätigkeiten, insbesondere zur Gewinnung von und zum Handel mit Drogen, wie diese in den einschlägigen internationalen Übereinkünften definiert sind;
Arbeit, die ihrer Natur nach oder auf Grund der Umstände, unter denen sie verrichtet wird, voraussichtlich für die Gesundheit, die Sicherheit oder die Sittlichkeit von Kindern schädlich ist.
Art. 4
1. Die unter Artikel 3 d) erwähnten Arten von Arbeit sind durch die innerstaatliche Gesetzgebung oder durch die zuständige Stelle nach Beratung mit den in Betracht kommenden Verbänden der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer zu bestimmen, wobei die einschlägigen internationalen Normen zu berücksichtigen sind, insbesondere die Absätze3 und 4 der Empfehlung betreffend die schlimmsten Formen der Kinderarbeit, 1999. 2. Die zuständige Stelle hat nach Beratung mit den in Betracht kommenden Verbänden der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer zu ermitteln, wo die so bestimmten Arten von Arbeit vorkommen. 3. Das Verzeichnis der gemäss Absatz 1 dieses Artikels bestimmten Arten von Arbeit ist von der zuständigen Stelle in Beratung mit den in Betracht kommenden Verbänden der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer regelmässig zu überprüfen und erforderlichenfalls zu revidieren.
Art. 5
Jedes Mitglied hat nach Beratung mit den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden geeignete Mechanismen zur Überwachung der Durchführung der Bestimmungen zur Umsetzung dieses Übereinkommens einzurichten oder zu bezeichnen.
Art. 6
1. Jedes Mitglied hat Aktionsprogramme zur vorrangigen Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit zu planen und durchzuführen. 2. Solche Aktionsprogramme sind in Beratung mit den einschlägigen staatlichen Einrichtungen sowie den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden zu planen und durchzuführen, wobei gegebenenfalls die Auffassungen anderer in Betracht kommender Gruppen zu berücksichtigen sind.
Art. 7
1. Jedes Mitglied hat alle erforderlichen Massnahmen zu treffen, um die wirksame Durchführung und Durchsetzung der Bestimmungen zur Umsetzung dieses Übereinkommens sicherzustellen, einschliesslich der Festsetzung und Anwendung von strafrechtlichen Massnahmen oder gegebenenfalls anderen Zwangsmassnahmen. 2. Jedes Mitglied hat unter Berücksichtigung der Bedeutung der Schulbildung für die Beseitigung der Kinderarbeit wirksame Massnahmen innerhalb einer bestimmten Frist zu treffen, um:
den Einsatz von Kindern bei den schlimmsten Formen der Kinderarbeit zu verhindern;
die erforderliche und geeignete unmittelbare Unterstützung für das Herausholen von Kindern aus den schlimmsten Formen der Kinderarbeit und für ihre Rehabilitation und soziale Eingliederung zu gewähren;
allen aus den schlimmsten Formen der Kinderarbeit herausgeholten Kindern den Zugang zur unentgeltlichen Grundbildung und, wann immer möglich und zweckmässig, zur Berufsbildung zu gewährleisten;
besonders gefährdete Kinder zu ermitteln und zu erreichen; und
der besonderen Lage von Mädchen Rechnung zu tragen.
3. Jedes Mitglied hat die zuständige Stelle zu bezeichnen, die für die Durchführung der Bestimmungen zur Umsetzung dieses Übereinkommens verantwortlich ist.
Art. 8
Die Mitglieder haben geeignete Schritte zu unternehmen, um sich gegenseitig bei der Durchführung der Bestimmungen dieses Übereinkommens zu helfen, und zwar durch verstärkte internationale Zusammenarbeit und/oder Hilfeleistung, einschliesslich der Unterstützung für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung, für Programme zur Beseitigung von Armut und für universelle Bildung.
Art. 9
Die förmlichen Ratifikationen dieses Übereinkommens sind dem Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes zur Eintragung mitzuteilen.
Art. 10
1. Dieses Übereinkommen bindet nur diejenigen Mitglieder der Internationalen Arbeitsorganisation, deren Ratifikation durch den Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes eingetragen ist. 2. Es tritt, zwölf Monate nachdem die Ratifikationen zweier Mitglieder durch den Generaldirektor eingetragen worden sind, in Kraft. 3. In der Folge tritt dieses Übereinkommen für jedes Mitglied zwölf Monate nach der Eintragung seiner Ratifikation in Kraft.
Art. 11
1. Jedes Mitglied, das dieses Übereinkommen ratifiziert hat, kann es nach Ablauf von zehn Jahren seit seinem erstmaligen Inkrafttreten durch förmliche Mitteilung an den Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes kündigen. Die Kündigung wird von diesem eingetragen. Sie wird erst ein Jahr nach der Eintragung wirksam. 2. Jedes Mitglied, das dieses Übereinkommen ratifiziert hat und binnen eines Jahres nach Ablauf der in Absatz 1 genannten zehn Jahre von dem in diesem Artikel vorgesehenen Kündigungsrecht keinen Gebrauch macht, bleibt für weitere zehn Jahre gebunden. In der Folge kann es dieses Übereinkommen jeweils nach Ablauf von zehn Jahren nach Massgabe dieses Artikels kündigen.
Art. 12
1. Der Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes gibt allen Mitgliedern der Internationalen Arbeitsorganisation Kenntnis von der Eintragung aller Ratifikationen und Kündigungen, die ihm von den Mitgliedern der Organisation mitgeteilt werden. 2. Der Generaldirektor wird die Mitglieder der Organisation, wenn er ihnen von der Eintragung der zweiten Ratifikation, die ihm mitgeteilt wird, Kenntnis gibt, auf den Zeitpunkt aufmerksam machen, zu dem dieses Übereinkommen in Kraft tritt.
Art. 13
Der Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes übermittelt dem Generalsekretär der Vereinten Nationen zur Eintragung nach Artikel 102 der Charta der Vereinten Nationen vom 26. Juni 19457 vollständige Auskünfte über alle von ihm nach Massgabe der vorausgehenden Artikel eingetragenen Ratifikationen und Kündigungen.
Art. 14
Der Verwaltungsrat des Internationalen Arbeitsamtes erstattet der Allgemeinen Konferenz, wann immer er es für nötig erachtet, einen Bericht über die Durchführung dieses Übereinkommens und prüft, ob die Frage seiner gänzlichen oder teilweisen Neufassung auf die Tagesordnung der Konferenz gesetzt werden soll.
Art. 15
1. Nimmt die Konferenz ein neues Übereinkommen an, welches das vorliegende Übereinkommen ganz oder teilweise neu fasst, und sieht das neue Übereinkommen nichts anderes vor, so gilt Folgendes:
Die Ratifikation des neu gefassten Übereinkommens durch ein Mitglied hat ungeachtet des Artikels 11 ohne weiteres die Wirkung einer sofortigen Kündigung des vorliegenden Übereinkommens, sofern das neu gefasste Übereinkommen in Kraft getreten ist.
Vom Zeitpunkt des Inkrafttretens des neu gefassten Übereinkommens an kann das vorliegende Übereinkommen von den Mitgliedern nicht mehr ratifiziert werden.
2. In jedem Fall bleibt das vorliegende Übereinkommen nach Form und Inhalt für diejenigen Mitglieder in Kraft, die dieses, nicht jedoch das neu gefasste Übereinkommen ratifiziert haben.
Art. 16
Der französische und der englische Wortlaut dieses Übereinkommens sind in gleicher Weise verbindlich.
Geltungsbereich am 30. August 20108 Vertragsstaaten Ratifikation Nachfolgeerklärung (N) Inkrafttreten Afghanistan 7. April 2010 7. April 2011 Ägypten 6. Mai 2002 6. Mai 2003 Albanien 2. August 2001 2. August 2002 Algerien 9. Februar 2001 9. Februar 2002 Angola 13. Juni 2001 13. Juni 2002 Antigua und Barbuda 16. September 2002 16. September 2003 Äquatorialguinea 13. August 2001 13. August 2002 Argentinien 5. Februar 2001 5. Februar 2002 Armenien 2. Januar 2006 2. Januar 2007 Aserbaidschan 30. März 2004 30. März 2005 Äthiopien 2. September 2003 2. September 2004 Australien 19. Dezember 2006 19. Dezember 2007 Bahamas 14. Juni 2001 14. Juni 2002 Bahrain 23. März 2001 23. März 2002 Bangladesch 12. März 2001 12. März 2002 Barbados 23. Oktober 2000 23. Oktober 2001 Belarus 31. Oktober 2000 31. Oktober 2001 Belgien 8. Mai 2002 8. Mai 2003 Belize 6. März 2000 6. März 2001 Benin 6. November 2001 6. November 2002 Bolivien 6. Juni 2003 6. Juni 2004 Bosnien und Herzegowina 5. Oktober 2001 5. Oktober 2002 Botsuana 3. Januar 2000 3. Januar 2001 Brasilien 2. Februar 2000 2.
Februar 2001 Brunei 9. Juni 2008 9. Juni 2009 Bulgarien 28. Juli 2000 28. Juli 2001 Burkina Faso 25. Juli 2001 25. Juli 2002 Burundi 11. Juni 2002 11. Juni 2003 Chile 17. Juli 2000 17. Juli 2001 China 8. August 2002 8. August 2003 Costa Rica 10. September 2001 10. September 2002 Côte d’Ivoire 7. Februar 2003 7. Februar 2004 Dänemarka 14. August 2000 14. August 2001 Deutschland 18. April 2002 18. April 2003 Dominica 4. Januar 2001 4. Januar 2002 Dominikanische Republik 15. November 2000 15. November 2001 Dschibuti 28. Februar 2005 28. Februar 2006
AS 2003 933, 2005 1781, 2006 4209 und 2010 4235. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereiches findet sich auf der Internetseite des EDA (http://www.eda.admin.ch/vertraege).
Nachfolgeerklärung (N) Inkrafttreten Ecuador 19. September 2000 19. September 2001 El Salvador 12. Oktober 2000 12. Oktober 2001 Estland 24. September 2001 24. September 2002 Fidschi 17. April 2002 17. April 2003 Finnland 17. Januar 2000 17. Januar 2001 Frankreich 11. September 2001 11. September 2002 Gabun 28. März 2001 28. März 2002 Gambia 3. Juli 2001 3. Juli 2002 Georgien 24. Juli 2002 24. Juli 2003 Ghana 13. Juni 2000 13. Juni 2001 Grenada 14. Mai 2003 14. Mai 2004 Griechenland 6. November 2001 6. November 2002 Guatemala 11. Oktober 2001 11. Oktober 2002 Guinea 6. Juni 2003 6. Juni 2004 Guinea-Bissau 26. August 2008 26. August 2009 Guyana 15. Januar 2001 15. Januar 2002 Haiti 19. Juli 2007 19. Juli 2008 Honduras 25. Oktober 2001 25. Oktober 2002 Indonesien 28. März 2000 28. März 2001 Irak 9. Juli 2001 9. Juli 2002 Iran 8. Mai 2002 8. Mai 2003 Irland 20. Dezember 1999 20. Dezember 2000 Island 29. Mai 2000 29. Mai 2001 Israel 15. März 2005 15. März 2006 Italien 7. Juni 2000 7. Juni 2001 Jamaika 13. Oktober 2003 13. Oktober 2005 Japan 18. Juni 2001 18. Juni 2002 Jemen 15. Juni 2000 15. Juni 2001 Jordanien 20. April 2000 20.
April 2001 Kambodscha 14. März 2006 14. März 2007 Kamerun 5. Juni 2002 5. Juni 2003 Kanada 6. Juni 2000 6. Juni 2001 Kap Verde 23. Oktober 2001 23. Oktober 2002 Kasachstan 26. Februar 2003 26. Februar 2004 Katar 30. Mai 2000 30. Mai 2001 Kenia 7. Mai 2001 7. Mai 2002 Kirgisistan 11. Mai 2004 11. Mai 2005 Kiribati 17. Juni 2009 17. Juni 2010 Kolumbien 28. Januar 2005 28. Januar 2006 Komoren 17. März 2004 17. März 2005 Kongo (Brazzaville) 29. April 2002 29. April 2003 Kongo (Kinshasa) 20. Juni 2001 20. Juni 2002 Korea (Süd-) 29. März 2001 29. März 2002 Vertragsstaaten Ratifikation Nachfolgeerklärung (N) Inkrafttreten Kroatien 17. Juli 2001 17. Juli 2002 Kuwait 15. August 2000 15. August 2001 Laos 13. Juni 2005 13. Juni 2006 Lesotho 14. Juni 2001 14. Juni 2002 Lettland 2. Juni 2006 2. Juni 2007 Libanon 11. September 2001 11. September 2002 Liberia 2. Juni 2003 2. Juni 2004 Libyen 4. Oktober 2000 4. Oktober 2001 Litauen 29. September 2003 29. September 2004 Luxemburg 21. März 2001 21. März 2002 Madagaskar 4. Oktober 2001 4. Oktober 2002 Malawi 19. November 1999 19. November 2000 Malaysia 10. November 2000 10. November 2001 Mali 14. Juli 2000 14. Juli 2001 Malta 15. Juni 2001 15. Juni 2002 Marokko 26. Januar 2001 26. Januar 2002 Mauretanien 3. Dezember 2001 3. Dezember 2002 Mauritius 8. Juni 2000 8. Juni 2001 Mazedonien 30. Mai 2002 30. Mai 2003 Mexiko 30.
Juni 2000 30. Juni 2001 Moldau 14. Juni 2002 14. Juni 2003 Mongolei 26. Februar 2001 26. Februar 2002 Montenegro 3. Juni 2006 N 3. Juni 2006 Mosambik 16. Juni 2003 16. Juni 2004 Namibia 15. November 2000 15. November 2001 Nepal 3. Januar 2002 3. Januar 2003 Neuseeland 14. Juni 2001 14. Juni 2002 Nicaragua 6. November 2000 6. November 2001 Niederlande 14. Februar 2002 14. Februar 2003 Niger 23. Oktober 2000 23. Oktober 2001 Nigeria 2. Oktober 2002 2. Oktober 2003 Norwegen 21. Dezember 2000 21. Dezember 2001 Oman 11. Juni 2001 11. Juni 2002 Österreich 4. Dezember 2001 4. Dezember 2002 Pakistan 11. Oktober 2001 11. Oktober 2002 Panama 31. Oktober 2000 31. Oktober 2001 Papua-Neuguinea 2. Juni 2000 2. Juni 2001 Paraguay 7. März 2001 7. März 2002 Peru 10. Januar 2002 10. Januar 2003 Philippinen 28. November 2000 28. November 2001 Polen 9. August 2002 9. August 2003 Portugal 15. Juni 2000 15. Juni 2001 Nachfolgeerklärung (N) Inkrafttreten Ruanda 23. Mai 2000 23. Mai 2001 Rumänien 13. Dezember 2000 13. Dezember 2001 Russland 25. März 2003 25. März 2004 Sambia 10. Dezember 2001 10. Dezember 2002 Samoa 30. Juni 2008 30. Juni 2009 San Marino 15. März 2000 15. März 2001 São Tomé und Príncipe 4. Mai 2005 4. Mai 2006 Saudi-Arabien 8. Oktober 2001 8. Oktober 2002 Schweden 13. Juni 2001 13. Juni 2002 Schweiz 28. Juni 2000 28. Juni 2001 Senegal 1. Juni 2000 1. Juni 2001 Serbien 10. Juli 2003 10.
Juli 2004 Seychellen 28. September 1999 19. November 2000 Simbabwe 11. Dezember 2000 11. Dezember 2001 Singapur 14. Juni 2001 14. Juni 2002 Slowakei 20. Dezember 1999 20. Dezember 2000 Slowenien 8. Mai 2001 8. Mai 2002 Spanien 2. April 2001 2. April 2002 Sri Lanka 1. März 2001 1. März 2002 St. Kitts und Nevis 12. Oktober 2000 12. Oktober 2001 St. Lucia 6. Dezember 2000 6. Dezember 2001 St. Vincent und die Grenadinen 4. Dezember 2001 4. Dezember 2002 Südafrika 7. Juni 2000 7. Juni 2001 Sudan 7. März 2003 7. März 2004 Suriname 12. April 2006 12. April 2007 Swasiland 23. Oktober 2002 23. Oktober 2003 Syrien 22. Mai 2003 22. Mai 2004 Tadschikistan 8. Juni 2005 8. Juni 2006 Tansania 12. September 2001 12. September 2002 Thailand 16. Februar 2001 16. Februar 2002 Timor-Leste 16. Juni 2009 16. Juni 2010 Togo 19. September 2000 19. September 2001 Trinidad und Tobago 23. April 2003 23. April 2004 Tschad 6. November 2000 6. November 2001 Tschechische Republik 19. Juni 2001 19. Juni 2002 Tunesien 28. Februar 2000 28. Februar 2001 Türkei 2. August 2001 2. August 2002 Uganda 21. Juni 2001 21. Juni 2002 Ukraine 14. Dezember 2000 14. Dezember 2001 Ungarn 20. April 2000 20. April 2001 Uruguay 3. August 2001 3. August 2002 Usbekistan 24. Juni 2008 24.
Juni 2008 Nachfolgeerklärung (N) Inkrafttreten Vanuatu 28. August 2006 28. August 2007 Venezuela 8. Juni 2005 8. Juni 2006 Vereinigte Arabische Emirate 28. Juni 2001 28. Juni 2002 Vereinigte Staaten* 2. Dezember 1999 2. Dezember 2000 Vereinigtes Königreich 22. März 2000 22. März 2001 Guernseyb 15. Oktober 2001 15. Oktober 2001 Vietnam 19. Dezember 2000 19. Dezember 2001 Zentralafrikanische Republik 28. Juni 2000 28. Juni 2001 Zypern 27. November 2000 27. November 2001 * Mitteilung siehe hiernach. a Nicht anwendbar auf die Färöer-Inseln und Grönland. b Anwendung ohne Abweichungen auf Guernsey (mit Ausnahme des «Bailiwick» Guernsey, welchem die Inseln Alderney und Sark unterstehen).
Mitteilung Vereinigte Staaten Die Vereinigten Staaten von Amerika haben das Übereinkommen (182) über die schlimmsten Formen der Kinderarbeit im Jahr 1999 mit folgenden Betrachtungen (Understandings) ratifiziert: